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| DVDs: Hans Werner Meyer | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen Anja Kling, Hans-Werner Meyer, Lino Sliskovic DVD, 8. Oktober 2008 Verkaufsrang: 1426 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wir sind das Volk DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein Blick in die Vergangenheit 5 von 5 Punkten Mich hat der Film sehr berührt. Ich war damals 17 Jahre und war bei den Montags-Demos dabei. Während des Filmes kam das Gefühl von damals wieder. Die Angst, was könnte passieren, aber auch die Stärke durch die vielen Menschen und das gute Gefühl dabei zu sein. Mit einer Kerze in der Hand zwischen den Menschen zu stehen und zu rufen "Wir sind Volk". Was war das für eine Zeit. Ohne diese Zeit würde es meine Kinder nicht gebe, den sie sind eine Mischung aus Ost und West. Ich erzähle Ihnen oft, wie meine Kindheit war.
Ich werde mir den Film kaufen, da er sehr realistisch ist.
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Contergan Benjamin Sadler, Katharina Wackernagel, Hans-Werner Meyer DVD, 5. Dezember 2008 Verkaufsrang: 7315 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Film brillant - leider kein Bonusmaterial 4 von 5 Punkten Contergan
Zum Film selbst braucht man nicht viel zu schreiben, zu Recht ist er mit Preisen überhäuft. Die Deteiltreue der Zeitrekonstruktion ist frappierend, die Darstellung des Skandals exzellent (auch wenn das Grünenthal nicht gepasst hat). Auch die fiktoniale Aufarbeitung offenbart die innere Wahrheit des Geschehens.
Leider wurde versäumt, der DVD Bonusmaterial mitzugeben - was sich bei dieser Thematik wohl wirklich angeboten hätte. Im Archiv des WDR dürften doch reichlich Dokumentationen zu Contergan schlummern. So wurde die Chance vertan, das Thema nochmal historisch zu vertiefen.
Daher nur 4 Sterne!
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Die Cleveren - Staffel 1-3 + Pilotfilm (7 DVDs) Hans-Werner Meyer, Barbara Magdalena Ahren, Astrid M. Fünderich DVD, 25. April 2008 Verkaufsrang: 14073 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Studio Hamburg Die Cleveren - Season 1+2+3 + Pilotfilm, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 25.04.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Einfach Super!!! 5 von 5 Punkten Hallo,
Die Krimiserie "Die Cleveren" ist eine der spannensten und tollsten Serien in der der deutschen Geschichte. Ich kann nur jeden raten diese DVD Boxen zu kaufen.
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Die Cleveren - Staffel 4-6 (6 DVDs) Hans-Werner Meyer, Barbara Magdalena Ahren, Astrid M. Fünderich DVD, 25. April 2008 Verkaufsrang: 20167 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Studio Hamburg Die Cleveren - Season 4+5+6, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 25.04.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Lang ersehnt, endlich da, immer noch die beste Krimi-Serie! 5 von 5 Punkten Zunächst ermitteln Kriminalhauptkommisarin Eva Glaser (Astrid M. Fühnderich) und Psychologe Dominik Born (Hans-Werner Meyer) für das BKA in Sachen Serienverbrechen, später wird die Kommisarin durch Isabel Becker (Delia Mayer) abgelöst, deren Nachfolgerin ist in Staffel 6 Katrin Rasch (Esther Schweins). Meistens Mord, aber auch Entführungen u.ä. müssen gelöst werden - bisweilen mit eiskalter Logik, mal mit psychologischem Fingerspitzengefühl, manchmal auch mit der sprichwörtlichen Brechstange. Jeder Fall wird auf die für diese Serie typische Art und Weise gelöst, dabei gleicht trotzdem kein Fall dem anderen. Es geht um Mörder, Triebtäter, verzweifelte und suchende, hoffnungslose und eiskalte Menschen und den Versuch sie mittels des sogenannten "Profilings" zu beschreiben und letztlich zu fangen.
Diese Serie beeindruckte schon im Fernsehen durch ihr Anderssein: Hier gewinnen nicht immer nur die Guten bzw. sie können das Schlechte nicht immer verhindern. Bisweilen schaut der Zuschauer in tiefschwarze seelische Abgründe, mal hat man fast Mitleid mit dem Täter. Besonders ist auch, dass hier weniger polizeiliche Ermittlungsarbeit im Mittelpunkt stehen, sondern Logik und menschliche Denk- und Entwicklungsprozesse. Dem Privatleben der Hauptakteure, aber auch ihrem seelischen Innenleben kommt hier mehr Gewicht zu als in den ersten 3 Staffeln.
Auch wenn diese 3 Folgestaffeln nicht an die drei ersten heranreichen (vor allem bedingt durch den Wechsel bei den Hauptakteuren) ist das meiner Meinung nach die beste (und reellste) Krimiserie, die es je gab - auch wenn sie im Fernsehen nur wenige Male gezeigt wurde.
In diesem Schieber finden sich 3 Slim-DVD-Hüllen mit jeweils 2 DVDs mit den 3x8 Folgen der Staffeln 4-6. Zwar findet sich kein Bonusmaterial auf den DVDs und die Gestaltung der Einleger etc. ist eher spartanisch, aber das tut der Qualität der Serie und der DVDs keinen Abbruch. Ein Muss für jeden Fan!
Die Cleveren - Staffel 4-6 (6 DVDs) 5 von 5 Punkten Staffel 4 (8 Folgen)
1. ARZT UND DÄMON
2. IM NAMEN DER LIEBE
3. DER NEUROTIKER
4. ZWILLINGE
5. DIE GÖTTIN, TEIL 1
6. DIE GÖTTIN, TEIL 2
7. GESPRÄCH MIT EINEM TOTEN
8. REINE WELT
Staffel 5 (8 Folgen)
1. BLUTSBANDE
2. ENGELCHEN FLIEG
3. TODESSPIEL
4. BORN UND DIE FRAUEN
5. HERBSTKINDER
6. ALLE MEINE LIEBEN
7. BLUT UND WASSER, TEIL 1
8. BLUT UND WASSER, TEIL 2
Staffel 6 (8 Folgen)
1. AUF DER FLUCHT
2. KILLER IM KOPF
3. DER KANNIBALE
4. DAS GEHEIMNIS DER WÖLFE
5. KINDER, TEIL 1
6. KINDER, TEIL 2
7. DIE CELLISTIN
8. DER TODESKUSS
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Prager Botschaft (1 DVD) Anneke Kim Sarnau, Christoph Bach, Hans-Werner Meyer, Hinnerk Schönemann, Valerie Koch DVD, 24. September 2007 Verkaufsrang: 13996 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Prager Botschaft DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Riss im eisernen Vorhang. 4 von 5 Punkten Stefan ist Architekt in der DDR. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Seit einiger Zeit weis er, dass er von der Stasi überwacht wird. Der bisher treue und ideologisch überzeugte DDR-Bürger plant daraufhin die Flucht seiner Familie. Nur seine Mutter ist eingeweiht und soll seinen Sohn mit der Bahn nach Prag schicken.
Im Urlaub erzählt Stefan seiner Frau Bettina und einem befreundetes Ehepaar von seinen Absichten. Das zweite Ehepaar entschließt spontan ebenfalls zu fliehen. Es ist 1989 und die Botschaft der Bundesrepublik in Prag das Ziel. Doch einige Dinge laufen schief. Stefans Sohn kommt nicht mit dem Zug und er fährt nach Berlin zurück, um ihn zu holen. Sein Freund erweist sich als Spitzel der Stasi und Bettina findet eine alte Liebe in der Botschaft wieder.
Der Personenkreis der Flüchtlinge wird immer größer. Das Botschaftspersonal versucht den Anforderungen gerecht zu werden. Zudem gestalten sich die diplomatischen und verwaltungstechnischen Verhandlungen mit der DDR als schwierig. Nur zähflüssig werden Zugeständnisse eingeräumt. Vor allem der Transport der Menschen in die Bundesrepublik bereitet beiden Seiten Kopfzerbrechen. Man findet eine gewagte Lösung mit einem Zugtransfer durch die DDR. Ein Weg der viel Vertrauen in alle Beteiligten setzt.
Der Film erzählt die spannende Geschichte der letzten DDR-Flüchtlinge über die Prager Botschaft. Viele Details werden aufgearbeitet. Die Gefährlichkeit des damals noch funktionierenden totalen Systems wird deutlich gezeigt. Ein Stück deutsche Zeitgeschichte.
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Vera Brühne Corinna Harfouch, Uwe Ochsenknecht, Hans-Werner Meyer DVD, 4. Juli 2005 Verkaufsrang: 17189 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ostern 1960 In einer Villa am Starnberger See werden zwei Leichen gefunden. Es sind der Arzt Dietrich Schwarz und seine Haushlterin. Zunchst glaubt man der Arzt habe seine Haushlterin erschossen und sich dann selbst das Leben genommen. Als es zu Erbstreitigkeiten kommt, steht die engste Vertraute von Dr. Schwarz, die Lebedame Vera Brhne unter Verdacht, gemeinsam mit einem Komplizen die Morde begangen zu haben.. Der Fall Vera Brhne entwickelte sich zum spektakulrsten Fall der Nachkriegsgeschichte...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Fehler im Strafprozess 5 von 5 Punkten Eine schöne Rolle für den Regisseur. Spielt er doch den Professor Peters, der mit seinem Buch über Fehlerquellen im Strafprozess bekannt wurde. Der Fall Brühne, eine Delikatesse für den Juristen Bohm.
Frau Brühne wird nicht geschont, aber im Visier ist das Justizsystem und der potentielle Hintergrund der Story, war Praun, im Film als Dr. Schwarz nur wenig verfremdet, ein Waffenhändler, der Opfer dunkler Geschäfte wurde.
Einerseits ist es ein Film über ein bestimmtes Milieu, in dem die Veurteilung von Fehrbach und Brühne einigermassen logisch erschien. Es gab schon so viele Vorverurteilung, dem sich der Justizapparat nicht entzogen hat und Frau Brühne gab mit ihrem Verhalten auch entsprechende Verdachtsmomente. Interessant, wie sehr die Justiz " sehend" war und blind der Anforderung Gerechtigkeit genügte. So war es der Justiz gar nicht verdächtig, dass der Vorwurf gegen die Brühne erst erhoben wurde, als sie als Vermächtnisnehmerin der spanischen Immobilien im Testament auftauchte. So hatte man ein Motiv, und daraus wurde dann eine Täterschaft gestrickt.
Bohm ist aber mindestens so wichtig, das Versagen des Justizsystems zu zeigen. Die möglichen Hintergründe des Fehl-Urteils aufzuzeigen und den Skandal, dass acht Wiederaufnahmeanträge scheiterten.Die Justiz, die so einseitig und aufgrund so unzureichender Ermittlungen verurteilt hatte, zwei Personen für lange Zeit hinter Gitter schickte, von denen der eine dort verstarb und sich nicht korrigierte, als Gutachten erwiesen hatten, dass der Todeszeitpunkt der Opfer zu einem Zeitpunkt festzustellen war, in dem Frau Brühne ein Alibi hatte. Herr Fehrbach war ohnehin nur aufgrund der Zeugenaussage eines äusserst unglaubwürdigen Zeugen in die Mühlen der Justiz geraten. Das wohl Zynische dieses Verfahrens( neben allen Spekulationen,ob die Wiederaufnahme verhindert wurde, weil damit die Hintergründe des Falls Praun aufgedeckt worden wären)ist, dass ,je grösser der Fehler, desto grösser die Beharrlichkeit, das Verfahren nicht wieder aufzunehmen, weil man dann ja das Ausmass er Voreingenommenheit offenlegen müsste.
Diese grotesken Fehlleistungen des Justiz-Systems werden eindringlich von Bohm geschildert und deswegen sollte der Film jeweils in den Lehrveranstaltungen zum Strafprozessrecht neben dem Buch von Peters als Anschauungsmaterial zur Verfügung stehen.
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Zwei Tage Hoffnung - Der Aufstand vom 17. Juni 1953 Sebastian Koch, Hans-Werner Meyer, Lisa Martinek DVD, 19. November 2004 Verkaufsrang: 12563 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Zwei Tage Hoffnung - Aufstand vom 17. Juni 1953, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.11.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Zwing nötiger Geschichtsunterricht, der unter die Haut geht 5 von 5 Punkten Ein absolut genialer Film, der für mich als Ossi (Jg. 1964) unsere deutsche Geschichte deutlicher und eindringlicher kaum darstellen kann. Dieses große Gefühl der Angst, dass man jetzt das Falsche gesagt oder getan hat und sofort mitgenommen wird, war auch nach 15 Jahren sofort wieder präsent!!! Ein Film, den eigentlich nur Ossis richtig verstehen! Als absoluter Sebastian Koch Fan danke für den textlichen Abspann - war schon völlig in Panik, dass mein "Held" erschossen worden sei.
Spannende Geschichtsstunde! 5 von 5 Punkten Dass Geschichte, vor allem die jüngste deutsche Geschichte, spannend und ergreifend aufbereitet werden kann und ohne jeden "Ostalgie"-Schmuh auskommt zeigt der ZDF-Film "Zwei Tage Hoffnung". Die meisten Leute haben ja schon fast vergessen, was für schreckliche Dinge teilweise in der DDR geschehen sind und dass nicht alles "Sonennallee" war... Sebastian Koch spielt - wie immer - großartig und Hans-Werner Meyer gibt den SED-Anhänger überzeugend. Seit "Der Tunnel" hat mich kein politischer Film mehr so beeindruckt - großes Kino fürs Fernsehen produziert! Ich freue mich schon auf die DVD, denn neben all dem Action-Krachern handelt es sich hier mal um ein intelligentes, eindringliches Werk. 5 Sterne für das thema und die Umsetzung! |
Lapislazuli - Im Auge des Bären Clarence John Ryan, Julia Krombach, Hans-Werner Meyer DVD, 27. August 2007 Verkaufsrang: 18664 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lapislazuli - Im Auge des Bären DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Endlich mal ein Klasse-Kinderfilm 5 von 5 Punkten Ich kann dem Artikel uneingeschränkt fünf Sterne geben. Die Story wurde schon eigehend beschrieben, wenn auch nicht ganz zutreffend, der Steinzeitjunge Bataa ist nämlich keineswegs gesund, sondern fängt sich nach wenigen Stunden Neuzeit einen Infekt ein, der unsereins ein paar Stunden Schnupfen bescheren würde, für ihn aber tödlich ist. Insofern sind einige sehr realistische Details eingearbeitet. Überhaupt finde ich die Figur des Bataa sehr gelungen. Schon, dass er eben nicht telepathisch - oder wunderbarerweise auf deutsch - mit Sophie kommunizieren kann, sondern sie sich ein Verständnis erarbeiten müssen, was vor allem deshalb gelingt, weil sich beide Mühe geben, den jeweils anderen zu verstehen und nicht nur verstanden werden wollen.
Ich finde den Film deshalb gelungen, weil er auf den üblich gewordenen Realismus=Schrecksekunden verzichtet. Meiner Ansicht nach brauchen Kinder keine Filme, in denen ihnen die Realität, wie sie ist, nahegebracht wird, denn die gibt es vor der Haustür. Sie brauchen Filme, die ihnen soviel Mut und Freude vermitteln, dass sie der Realität vor der Haustür gestärkt entgegen treten können und Lapislazuli ist so ein Film. Die "Bösen" - der fiese Assistent des gutherzigen, aber etwas naiven Forschers wird gerade so überzeichnet, dass auch jüngere Kinder es mitbekommen und über ihn lachen können. Eigentlich ist niemand so richtig gemein in diesem Film und das führt dazu, dass die ganze Familie entspannt die schönen Bilder, die stimmig und sympathisch erzählte Geschichte und die sich daraus ergebenden Denkanstöße genießen kann. Endlich ein Film, den sich alle meine vier Kinder gemeinsam ansehen können, ohne dass das älteste sich langweilt und das jüngste an den spannenden Stellen rausrennt.
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Marlene Katja Flint, Hans-Werner Meyer, Herbert Knaup DVD, 26. Oktober 2000 Verkaufsrang: 17819 Joseph Vilsmaier träumt seit Jahren vom großen Kino, von einem anderen deutschen Film. Seine Stoffe sind zwar immer in unserer Geschichte und oft auch ganz direkt in unserem Boden verwurzelt, aber er nähert sich ihnen mit einem an Hollywood geschulten Blick und einer beinahe amerikanischen Haltung der Historie und ihrer Formbarkeit gegenüber. Eine Mischung, die manchmal wie bei Comedian Harmonists faszinierende Blüten trägt und manchmal wie bei Stalingrad einfach nur in einer Katastrophe endet. Auch Marlene, Vilsmaiers Filmbiographie der umstrittenen Diva Marlene Dietrich, ist dieser doppelten Strategie verpflichtet. Eine deutsche Wunde soll geschlossen, ein Land soll mit seinem größten Star versöhnt werden, der ihm 1933 den Rücken gekehrt und ein Zeichen gesetzt hatte. Deshalb nimmt Vilsmaier sich Freiheiten, erfindet einen guten deutschen Offizier (Heino Ferch), der nun Marlenes große Liebe ist. Die Zuneigung des Stars - der sonst nur an seine Karriere gedacht hat - zu dem Soldaten symbolisiert in Vilsmaiers Vorstellung die Liebe der Dietrich zu einem anderen, besseren Deutschland; ein Kniff Hollywoods, der hier aber auf fatale Weise ins Leere läuft. Denn Marlene ertränkt diese schicksalhafte tragische Liebe in hohlen Bildern, die weder Emotionen heraufbeschwören noch den Zwiespalt der Diva zwischen ihren Überzeugungen und ihren Gefühlen ausdrücken. Vilsmaier scheitert hier an seinen großen Ambitionen, denen das Drehbuch mit seinen Seifenopern-Dialogen nie gerecht werden kann. Selbst im Hinblick auf den Stil hat er sich hier scheinbar übernommen. Wenig ist in Marlene zu spüren von Vilsmaiers Erfahrung als Kameramann, von seinem Auge für Landschaften und Räume. Aber trotz all seiner Schwächen besitzt diese Annäherung an die unnahbare Dietrich doch einen gewissen Charme. Alleine der Wille, unserer (Film-)Geschichte in Form eines bunten und schnellen Szenenreigens beizukommen, setzt Marlene von den meist schulmeisterlichen deutschen Versuchen auf dem Terrain des Historienfilms ab. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Nettes Marlene "Märchen" 3 von 5 Punkten Eigentlich wollte ich mir den Film "Marlene" gar nicht anschauen, da ich schon im Vorfeld befürchtete, was sich nach Anschauen jetzt bewahrheitete, nämlich, daß der Film zwar in gewisser Weise ambitioniert ist, aber zwischen Ambition u. Wirklichkeit "Welten" liegen,u. das, obwohl der Regisseur, der ansonsten sehr von mir geschätzte Josef Vilsmaier ist.
Ich habe mir den Film also nicht mit allzu großen Erwartungen angesehen, daher konnte ich auch nicht so sehr enttäuscht werden.
Dennoch möchte ich hier einige meiner Eindrücke wiedergeben. Da ist zunächst einmal die Besetzung des Films, ich finde sie großartig gewählt, da bis in die kleinste Nebenrolle das Who is Who der deutschen Schauspielstars zu sehen ist. Nur um ein paar Namen zu nennen, Suzanne von Borsody, Heino Ferch, Christiane Paul, Monica Bleibtreu, Herbert Knaup, Armin Rhode, Ben Becker, und, und, und. Einzig Hans Werner Meyer als Joseph von Sternberg halte ich für eine zu kraftlose Erscheinung als Gegenpart zu Katja Flint alias Marlene, man spürt keine Anziehung zwischen den Beiden, die ein Folgen nach Amerika plausibel machen würde, was ich für eine Grundvoraussetzung für die Rolle von Sternbergs halte. Kommen wir zur Hauptdarstellerin Katja Flint. Häufig ist mir ihr Spiel zu prätentiös, u. so befürchtete ich das Schlimmste, doch ich wurde eines Besseren belehrt, denn das Gegenteil war der Fall. Katja Flint machte ihre Sache geradezu hervorragend, sie nahm sich selber völlig zurück zugunsten der Rolle was dem Film außerordentlich gut getan hat. Auch Kostüm u. Maske waren überzeugend. Einzig das Drehbuch sprich die Story war mehr als dürftig, da konnten auch schöne Bilder, Kostüme u. bis ins kleinste Detail der Zeit nachempfundene Filmsets nichts retten.
Am meisten geärgert hat mich die erfundene Liebesgeschichte zwischen Marlene u. einem deutschen Offizier, gespielt von Filmbeau Heino Ferch, die es so in Wirklichkeit überhaupt nicht gegeben hat. Da fragt man sich schon was wollte der Regisseur uns damit sagen ??? Oder sollte diese eine "Schmachtliebe" stellvertretend stehen für all die vielen Affären u. Beziehungen die die echte Marlene hatte ??? Wenn man sich diesen Film anschaut, um etwas über die wirkliche Marlene Dietrich zu erfahren, so ist dieser Film sicherlich ungeeignet allein schon wegen der fiktiven Liebesgeschichte. Wenn man den Film allerdings einfach nur so zur reinen Unterhaltung ohne Anspruch auf Wahrheit anschaut, dann kann man sich doch einigermaßen gut unterhalten. Für Katja Flint war es sicher nicht leicht diese Rolle zu spielen, da es sich bei der darzustellenden Person immerhin um einen Weltstar handelte, u. obwohl sie ihre Sache sehr gut gemacht hat, war mir ihre Darstellung der Marlene in manchen Szenen zu "gefühlig", ich kann mir nicht vorstellen, das Marlene Dietrich so "weich" war, wie Flint sie in einigen Szenen dargestellt hat. Was ich aus Porträts über die echte Marlene Dietrich erfahren habe, war eher, daß sie eine sehr harte Frau war, sowohl gegen sich als auch gegen andere u. das kam im Film nicht so rüber. Spannend hätte ich es auch gefunden die Lebensgeschichte in diesem Film bis zu ihrem tatsächlichen Ende zu erzählen u. nicht bei ihrem Karriereende aufhören zu lassen, denn die Zeit bis zu ihrem realen Tod war doch im Grunde mit ein Grund, warum Marlene Dietrich als so geheimnisvoll gegolten hat.
Sympathisch war sie mir jedenfalls nie, Katja Flint schon eher.
Wer gerne ein hübsch bebildertes "Märchen" über eine fiktive Marlene schauen möchte, der ist mit diesem Film sicherlich nicht schlecht bedient. Wer allerdings ein Fan von Marlene ist oder jemand der sich wirklich authentisch für das Leben oder die Person der Marlene Dietrich interessiert, für den ist dieser Film sicherlich eher eine Enttäuschung.
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Der weiße Afrikaner Tim Bergmann, Hans-Werner Meyer, Katja Studt DVD, 30. Dezember 2005 Verkaufsrang: 25264 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Der weiÃe Afrikaner, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.12.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Abenteuerlich neu! 4 von 5 Punkten Ich bin gestern durch Zufall aufs Erste gezappt, weil sonst nichts Besseres kam. Anfangs dachte ich noch der Film wird wieder einer dieser typischen Urlaubs-/Schmonzetten-Filme, doch da hatte ich mich geirrt. Mit gut ausgedachten Charakteren, tollen Landschafts-Aufnahmen wird der Film zu einem Abenteuer mit Niveau und die wahre Geschichte um den Geologen Hans Merensky wird so vermixt, dass sie nicht mehr ganz der Wahrheit entspricht. Aber was soll's - Der Film macht Spaß, hat Humor und Abenteuer, ich kann ihn nur weiterempfehlen! Am Besten gefallen hat mit das Abanteuer-Team um Hansy Merensky. Fritz Karl als Gustav von Thun ist eine witzige Figur, die mich etwas an eine Mischung aus Han Solo und C-3PO erinnert und Simo Mogwaza als Mashaba überzeugt auch in seiner Rolle. |
Das Wunder von Loch Ness Lisa Martinek, Hans-Werner Meyer, Lukas Schust DVD, 6. Februar 2008 Verkaufsrang: 29415 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Das Wunder von Loch Ness, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 06.02.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Es lässt sich drüber streiten, doch ganz so mies ist es dann doch nicht! 4 von 5 Punkten Die Mutter Biologin in München, der Sohn liest als Lektüre ein Buch über Meeresbiologie und will seine Mutter verkuppeln, der Opa verlangt heiße Schokolade und der Vater ist nicht da, angeblich Tod. -So die ersten Minuten des Films.
Dann entdeckt Sohnemann, dass der Vater nicht Tod ist, sondern am Loch Ness forscht und Sohnemann reist auf eigene Faust los, um seinen Vater kennen zulernen. Auf Loch Ness: Bei einem Wendemanöver mit einem Bot fliegt Sohnemann dann ins Wasser und wird vom Druiden Oki zu sich genommen, d.h. gerettet, weil dieser seit 600 Jahren alleine ist. Die Beiden freunden sich an und Oki schenkt Sohnemann einen Armreif, der, zurück im Camp der Forscher, einen geldgierigen Typ zu einer Überreaktion verleitet. Letztlich muss Sohnemann Oki helfen um den Schatz von Loch Ness zu schützen.
So. Das waren nun in etwa die groben Züge der Geschichte, die im Übrigen keinesfalls schlecht ist. Und wer sich nicht an der Animation Okis stört, die natürlich nicht die Qualität von Shrek 3, oder anderen Hollywoodanimationsfilmen haben kann, weil die Möglichkeiten dazu einfach nicht in Deutschland geschaffen sind, wird auch erkennen, was das Wunder in diesem Film ist.
(Nur so als Randbemerkung: Hat man sich bei "Lissi und der wilde Kaiser" über die Animtaion aufgeregt? Wahrscheinlich nicht, der Film war ja auch ein Kassenschlager, aber wenn man ehrlich ist, an die Animation von Dreamworks Animation Studio oder Pixar kommt es genauso wenig ran! - Wir sind heute einfach zu verwöhnt.)
Ich möchte deutlich machen, dass der Film allem zum trotz ein unterhaltsamer und sehenswerter TV-Film ist / wahr, der vor allem Kindern leuchtende Augen zaubern dürfte, denn der Mythos "Loch Ness" ist ungebrochen.
Da wir schon bei Loch Ness und Nessi sind - Hätte man sich nicht auch beschwert, wenn man ein klares Bild von Nessi gezeigt hätte? Hätte es nicht dann auch von allen Seiten geheißen - Wie kann man nur? Keiner hat schließlich eine wissenschaftlich genau belegte Beschreibung von Nessi.
Schaut euch den Film doch mal in Ruhe an und lasst euch nicht davon abschrecken, dass ihr von Anfang an findet, das ist aus Deutschland, das kann qualitativ nichts wert sein. Wer so denkt hat falsch gedacht und das nicht nur bei diesem Film. Wir denken doch alle nur noch: Deutsche Serie, Deutscher Film, das ist bloß langatmige Historie, Kinderfilm oder nichts wert. Bei der Serie vor allem in Deutschland, ist diese vielleicht besser als alles, was die USA zu bieten hat.
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Im Zeichen des Drachen - Die komplette Serie (2 DVDs) Pietro Sermonti, Hans-Werner Meyer, Amy Chow DVD, 26. August 2008 Verkaufsrang: 51244 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cine Plus Im Zeichen des Drachen, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 26.08.08
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Mordshunger Hans-Werner Meyer, Henry Hübchen, Bettina Zimmermann DVD, 26. Mai 2008 Verkaufsrang: 41303 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Mordshunger, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schätzings schwächstes Werk 1 von 5 Punkten wohl Schätzings schwächstes Werk, aufbereitet für die Kinderstunde...Der große Meister stellt sich auch in einer Kleinstnebenrollte selber dar.
Wir werden Herrn Schätzing nie vergessen...ein Wunder, dass dieser Film überhaupt ausgestrahlt wurde. Auch Herr Meyer kann einen schlechten Film nicht besser machen.
Satt macht dieser fade Krimibrei gewiss nicht... 2 von 5 Punkten Gut, Pulitzerpreis - verdächtig war Schätzings Romanvorlage ja auch nicht wirklich, doch etwas derartig Stümperhaftes wie diese Verfilmung hat "Mordshunger" nun wirklich nicht verdient. Während Schätzings Erstling dank einiger mehr oder weniger unerwarteter Wendungen und zumindest halbwegs glaubhafter Charaktere noch ein recht schmackhaftes Krimisüppchen bot, so liefert diese für RTL produzierte filmische Umsetzung eine mehr als schale, äußerst simpel gestrickte Krimigurke ohne nennenswerten Pep und mehr als fahlem Nachgeschmack. Dass man bei der filmischen Umsetzung eines literarischen Stoffs nicht die ganze Romanvorlage 1:1 übernehmen kann, ist klar, aber so derartig vermurksen, wie es dieser Film tut, muss man es dann auch nicht. So fehlen etliche Charaktere der Buchvorlage gänzlich (Rabenhorsts nervtötende Mutter ebenso wie entschiedene Handlungsträger wie Inkas eifersüchtige Geschäftspartnerin oder Melanies Freund) oder werden um etliche Facetten beraubt. Am deutlichsten wird dies bei Max Hartmann, der im Film nur noch der äußerst öde Zwillingsbruder von Fritz von Barneck ist (im Roman war er "nur" Fritz' Doppelgänger, aber um einiges vielschichtiger) und bei Inka von Barneck, die nun nicht mehr die ausschweifende, rauschsüchtige Nymphomanin und launische Zicke des Romans ist, sondern nur noch eine komplett farblose Figur mit etwas Schnee unterm Näschen, deren einziger Zweck zu sein scheint, als Stilleben auf dem Flügel zu enden. Mit dem Schmälern des Kreises der Verdächtigen geht auch die Dichte der falschen Fährten flöten, womit die Spannung auch von Anfang an auf Sparflamme köchelt bis hin zu einem ebenso lachhaften und fast tumbem Finale (gut, der Showdown im Buch mit der blutigen Hatz durchs Löwengehege war auch nicht wirklich glaubwürdig, aber doch um einiges origineller und würdiger als diese zahme Tigerschnurre!). Was zudem enorm den Spaß mindert, sind das relativ lustlose - und bisweilen auch hart an der Schmerzgrenze chargierende - Schauspiel des Personals und die mehr als lächerlichen Dialoge, die von banal bis bescheuert reichen, und manchmal fast peinlich sind (Kostprobe(sinngemäß): "Da haben wir doch schon das verbindende Glied zwischen den beiden!" "Das wäre...!?" "Seins!").
Alles in allem ist "Mordshunger" ein lauwarmer Fastfoodkrimi, der jeglichen Pfiff vermissen lässt und übles Sodbrennen verursacht. Wer der Grundidee dennoch etwas abgewinnen konnte bzw. den Roman von Schätzing noch nicht gelesen hat, der sollte sich lieber die Buchvorlage mal zu Gemüte führen, denn diese ist im Großen und Ganzen doch recht schmackhaft und liefert neben kurzweiliger Unterhaltung auch einige interessante Rezepte (soweit ich mich erinnern kann zum Glück ohne das im Film bis zum Erbrechen zitierte "Sardische Schwarzfederhuhn"...).
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Im Zeichen des Drachen Pietro Sermonti, Hans-Werner Meyer, Amy Chow DVD, 12. Januar 2007 Verkaufsrang: 49644 Koch Media Im Zeichen des Drachen - Die Serie (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.01.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannung garantiert 5 von 5 Punkten Fast volle sechs Stunden Spannung sind garantiert. Vor wunderbaren Kulissen verschiedener Grossstädte bewegt den Zuschauer die Schicksale der verschiedenen Darsteller. |
Marlene Katja Flint, Hans-Werner Meyer, Herbert Knaup Videokassette, 26. Oktober 2000 Verkaufsrang: 7339 Joseph Vilsmaier träumt seit Jahren vom großen Kino, von einem anderen deutschen Film. Seine Stoffe sind zwar immer in unserer Geschichte und oft auch ganz direkt in unserem Boden verwurzelt, aber er nähert sich ihnen mit einem an Hollywood geschulten Blick und einer beinahe amerikanischen Haltung der Historie und ihrer Formbarkeit gegenüber. Eine Mischung, die manchmal wie bei Comedian Harmonists faszinierende Blüten trägt und manchmal wie bei Stalingrad einfach nur in einer Katastrophe endet. Auch Marlene, Vilsmaiers Filmbiographie der umstrittenen Diva Marlene Dietrich, ist dieser doppelten Strategie verpflichtet. Eine deutsche Wunde soll geschlossen, ein Land soll mit seinem größten Star versöhnt werden, der ihm 1933 den Rücken gekehrt und ein Zeichen gesetzt hatte. Deshalb nimmt Vilsmaier sich Freiheiten, erfindet einen guten deutschen Offizier (Heino Ferch), der nun Marlenes große Liebe ist. Die Zuneigung des Stars - der sonst nur an seine Karriere gedacht hat - zu dem Soldaten symbolisiert in Vilsmaiers Vorstellung die Liebe der Dietrich zu einem anderen, besseren Deutschland; ein Kniff Hollywoods, der hier aber auf fatale Weise ins Leere läuft. Denn Marlene ertränkt diese schicksalhafte tragische Liebe in hohlen Bildern, die weder Emotionen heraufbeschwören noch den Zwiespalt der Diva zwischen ihren Überzeugungen und ihren Gefühlen ausdrücken. Vilsmaier scheitert hier an seinen großen Ambitionen, denen das Drehbuch mit seinen Seifenopern-Dialogen nie gerecht werden kann. Selbst im Hinblick auf den Stil hat er sich hier scheinbar übernommen. Wenig ist in Marlene zu spüren von Vilsmaiers Erfahrung als Kameramann, von seinem Auge für Landschaften und Räume. Aber trotz all seiner Schwächen besitzt diese Annäherung an die unnahbare Dietrich doch einen gewissen Charme. Alleine der Wille, unserer (Film-)Geschichte in Form eines bunten und schnellen Szenenreigens beizukommen, setzt Marlene von den meist schulmeisterlichen deutschen Versuchen auf dem Terrain des Historienfilms ab. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Nettes Marlene "Märchen" 3 von 5 Punkten Eigentlich wollte ich mir den Film "Marlene" gar nicht anschauen, da ich schon im Vorfeld befürchtete, was sich nach Anschauen jetzt bewahrheitete, nämlich, daß der Film zwar in gewisser Weise ambitioniert ist, aber zwischen Ambition u. Wirklichkeit "Welten" liegen,u. das, obwohl der Regisseur, der ansonsten sehr von mir geschätzte Josef Vilsmaier ist.
Ich habe mir den Film also nicht mit allzu großen Erwartungen angesehen, daher konnte ich auch nicht so sehr enttäuscht werden.
Dennoch möchte ich hier einige meiner Eindrücke wiedergeben. Da ist zunächst einmal die Besetzung des Films, ich finde sie großartig gewählt, da bis in die kleinste Nebenrolle das Who is Who der deutschen Schauspielstars zu sehen ist. Nur um ein paar Namen zu nennen, Suzanne von Borsody, Heino Ferch, Christiane Paul, Monica Bleibtreu, Herbert Knaup, Armin Rhode, Ben Becker, und, und, und. Einzig Hans Werner Meyer als Joseph von Sternberg halte ich für eine zu kraftlose Erscheinung als Gegenpart zu Katja Flint alias Marlene, man spürt keine Anziehung zwischen den Beiden, die ein Folgen nach Amerika plausibel machen würde, was ich für eine Grundvoraussetzung für die Rolle von Sternbergs halte. Kommen wir zur Hauptdarstellerin Katja Flint. Häufig ist mir ihr Spiel zu prätentiös, u. so befürchtete ich das Schlimmste, doch ich wurde eines Besseren belehrt, denn das Gegenteil war der Fall. Katja Flint machte ihre Sache geradezu hervorragend, sie nahm sich selber völlig zurück zugunsten der Rolle was dem Film außerordentlich gut getan hat. Auch Kostüm u. Maske waren überzeugend. Einzig das Drehbuch sprich die Story war mehr als dürftig, da konnten auch schöne Bilder, Kostüme u. bis ins kleinste Detail der Zeit nachempfundene Filmsets nichts retten.
Am meisten geärgert hat mich die erfundene Liebesgeschichte zwischen Marlene u. einem deutschen Offizier, gespielt von Filmbeau Heino Ferch, die es so in Wirklichkeit überhaupt nicht gegeben hat. Da fragt man sich schon was wollte der Regisseur uns damit sagen ??? Oder sollte diese eine "Schmachtliebe" stellvertretend stehen für all die vielen Affären u. Beziehungen die die echte Marlene hatte ??? Wenn man sich diesen Film anschaut, um etwas über die wirkliche Marlene Dietrich zu erfahren, so ist dieser Film sicherlich ungeeignet allein schon wegen der fiktiven Liebesgeschichte. Wenn man den Film allerdings einfach nur so zur reinen Unterhaltung ohne Anspruch auf Wahrheit anschaut, dann kann man sich doch einigermaßen gut unterhalten. Für Katja Flint war es sicher nicht leicht diese Rolle zu spielen, da es sich bei der darzustellenden Person immerhin um einen Weltstar handelte, u. obwohl sie ihre Sache sehr gut gemacht hat, war mir ihre Darstellung der Marlene in manchen Szenen zu "gefühlig", ich kann mir nicht vorstellen, das Marlene Dietrich so "weich" war, wie Flint sie in einigen Szenen dargestellt hat. Was ich aus Porträts über die echte Marlene Dietrich erfahren habe, war eher, daß sie eine sehr harte Frau war, sowohl gegen sich als auch gegen andere u. das kam im Film nicht so rüber. Spannend hätte ich es auch gefunden die Lebensgeschichte in diesem Film bis zu ihrem tatsächlichen Ende zu erzählen u. nicht bei ihrem Karriereende aufhören zu lassen, denn die Zeit bis zu ihrem realen Tod war doch im Grunde mit ein Grund, warum Marlene Dietrich als so geheimnisvoll gegolten hat.
Sympathisch war sie mir jedenfalls nie, Katja Flint schon eher.
Wer gerne ein hübsch bebildertes "Märchen" über eine fiktive Marlene schauen möchte, der ist mit diesem Film sicherlich nicht schlecht bedient. Wer allerdings ein Fan von Marlene ist oder jemand der sich wirklich authentisch für das Leben oder die Person der Marlene Dietrich interessiert, für den ist dieser Film sicherlich eher eine Enttäuschung.
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fazit:jedes Problem ist überwindbar 5 von 5 Punkten Dieser Film wirkte auf mich in der ersten Phase des Nachdenkens sehr bestürzend, da mich die Thematik dermaßen erschütterte, so dass ich einige Tage die Gedanken daran kaum verdrängen konnte. Fazit zu diesem Film ergab für mich aber folgendes: Wenn man in einer Beziehung lebt, die noch so schwierig ist, kann man doch, wenn beide Partner, getrennt voneinander wollen, jede noch so große Hürde überwinden. |
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