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| DVDs: Heike Makatsch | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Keine Lieder über Liebe Florian Lukas, Jürgen Vogel, Heike Makatsch DVD, 19. Mai 2006 Verkaufsrang: 776 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Zwischen Brüdern. 4 von 5 Punkten Markus hat bereits früh das Elternhaus verlassen. Als der Vater die Familie verließ und die Mutter sich nicht so recht um Florian kümmerte, war Markus zur stelle und nahm seinen jüngeren Bruder mit. Nun ist Florian ein junger Filmemacher und Markus hat seine eigene Band. Seit dem letzten Besuch ist ein Jahr vergangen und Florian quält der Gedanke, dass Markus damals seiner Freundin Ellen zu nahe kam. Er entschließt sich eine Film über die jüngste Tournee seines Bruders zu machen. Der stimmt nur widerwillig zu. Es beginnen aufreibende Wochen, die an Stress zunehmen, als Ellen auftaucht und die Band wie Florian begleitet. Die Folge sind heftige Dialoge und eine Aussprache zwischen Brüdern.
Die Handlung ist einfach gestrickt und der Film wirkt erfrischend authentisch. Zwischen den Deutschlandstationen arbeitet das Brüderpaar seine Beziehung auf. Beide erkennen, was sie aneinander haben. Eine Perle jenseits des Mainstreams.
Scheitern auf hohem Niveau 1 von 5 Punkten Markus ( J.Vogel ) startet eine Tour mit seiner Band. Sein Bruder Tobias ( F.Lukas ) "Ich bin Regisseur, also, ich will einer sein."
möchte einen Tour-Film drehen. Nicht ohne Hintergedanken. Er hat den Verdacht, dass seine Freundin Ellen ( H.Makatsch ) - sie begleitet die beiden auf der Tour - ihn vor einem Jahr ( ! ) mit Markus betrogen hat. So weit, so schlecht.
Stilistisch ansprechend - Wackelkamera / halbdokumentarisch / improvisierte Dialoge - gedreht, gewinnt man nach einigen
Sprechstellen doch den Eindruck, dass Stilelemente allein noch keinen guten Film herbeizaubern, mehr noch, dass ein Scheitern
bei L.Kraumes 97min-Streifen ( D '05 ) nicht in Abrede gestellt werden kann.
Es soll "um Liebe, Vertrauen und Verrat" gehen. Was zu beobachten ist, sind drei Mit/Enddreißiger (Jg. '68, '71 und '73), die sich allen Ernstes über "Knutschereien" unterhalten, respektive darüber - und über den tatsächlichen Seitensprung - streiten, etwas, was "Normalsterbliche" doch zehn Jahre zuvor abgelegt haben sollten !? Sind die Dialoge in anderen stilbildenden Streifen - etwa Dresens "Halbe Treppe" - kurz und authentisch, so wirken die hier - gewollt ( ?! ) - langen Improvisationen banal, manchmal peinlich - "Ich finde das alles zu simplifiziert." -, insgesamt für das tatsächliche Alter der Protagonisten abwegig.
Warum diese Scheibe doch erstehen, oder anders gesagt, warum habe ich es geschafft, den Film nicht vorzeitig abzustellen ( was selten bis nie vorkommt ) ?
Die DVD ist dann interessant, wenn man
Vogel-Liebhaber ( -Sammler ) ist [für "Einsteiger" sei wärmstens 'Kleine Haie' empfohlen, F.Lukas brilliert quasi als F.Lukas in 'Absolute Giganten'],
auf eingängige dt. U-Musik steht [die Hansen-Band besteht neben dem Frontmann Vogel u.a. aus Uhlmann von 'Tomte' und Wiebusch von 'Kettcar']
oder ein Dokument der norddeutschen Tour-Auftritte in Händen halten möchte [Kling-Klang/WHV, Amadeus/OL, Tower/HB (100% W !!!), HH und B].
Gähn... 2 von 5 Punkten Um auf meine Vorrezensentin Bezug zu nehmen: bei der Abschlussklasse sind Kamera und Ton
weniger anstrengend..Hm, ich war von dem Film ebenso enttäuscht. Anfangs hatte ich mir noch nicht gedacht, dass der Film seinen Dokumentarstil tatsächlich bis zum Ende durchhalten würde, sowas geht nämlich meistens nicht gut. Dafür bräuchte man eine wirlich interessante Story und außergewöhnliche Charaktere. Daran fehlt es allerdings in diesem Film. Die Story hält keine Überraschungen oder unvorhersehbare Wendungen bereit. Die Charaktere sollen halt authentisch wirken, aber sie wirken eher gewöhnlich. Das gewollt laienhafte, erscheint tatsächlich wie bei Big Brother abgeguckt (auf dem Bett sitzend, sich im Gefühlsausbruch die Haare raufend)..nee, das ist doch eher peinlich. Die Tour und die Gespräche reine Befindlichkeits- und Nabelschau. Mal ehrlich, sowas kann man tatsächlich in jeder Pilskneipe nach zwei drei halben Litern viel authentischer erleben. Die anderen Leute der Hansen-Band, deren Musik allerdings gar nicht so übel ist, dienen großteilig nur als Staffage für das Egodram der drei Protagonisten. Sie dürfen mal dämlich in die Kamera grinsen oder grummeln und das wars. Hu, hab ich mich streckenweise gelangweilt. Was mir persönlich dem Film zu zwei Sternen verhilft, ist die Tatsache, dass dort Originalschauplätze, die ich auch selber von vor nicht allzulanger Zeit her kenne, gezeigt werden. Auch einige echte Originale sind kurz zu sehen, z.B. der Mondscheinkamikaze - aber das ist ja weniger ein Verdienst des Films.. Sonst gähnende Ödnis, postpubertäre Bandfantasien, anstrengend in Bild und Ton, wenig Lustiges. Musik ist okay. Wie man erkennen kann, hatte ich echt mehr erwartet. Schade.
Abschlussklasse auf DVD 1 von 5 Punkten Puh, was soll ich sagen... Ich hab die ersten 25 Minuten wach ertragen. Dann hab ich mich anderen Dingen zugewandt, um nicht vor Gram oder Langeweile zu sterben...
Was haben die Produzenten sich nur dabei gedacht?!
Improvisieren ist eine hohe Kunst. Dogma auch. Dieser Film ist weder Dogma, noch hohe Kunst. Die Story ist langweilig, die Musik ist Geschmackssache (nun mal nicht meiner) und die Umsetzung nicht sehr prickelnd. Erinnert alles schon sehr stark an die PRO-7-Abschlussklasse. Kamera drauf und ab geht die Suffphilosophie a la: "Ich glaube auch, dass wir alle Rollen spielen... Blabla..." Gespickt mit fäkalsprachlichen Kraftausdrücken (jaja, sehr authentisch!). Oh mein Gott!
Am besten fand ich Peter, Paul und Mary, die niedlichen Seehunde aus dem Wilhelmshavener Aquarium. Schönen Gruß an die drei drolligen Geschöpfe, die mir immerhin einen Stern wert waren!
Durchschnittlich! 3 von 5 Punkten Nettes Experiment, dem ich gern eine Chance gegeben habe. Doch das Dogma-Prinzip will hier nicht funktionieren...die Laien sind zu deutlich als solche zu erkennen und der Seelen-Striptease ist zu sehr gespielt, um zu überzeugen.
Schwach!
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Nackt Heike Makatsch, Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara DVD, 21. Juli 2003 Verkaufsrang: 451 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Autorin und Filmemacherin Doris Dörrie hat eine Vorliebe für ganz einfache und dabei ungeheuer bedeutungsschwangere Titel. So folgt auf Männer, Paradies, Geld, Keiner liebt mich und Bin ich schön nun Nackt. Und wie schon bei ihren früheren Filmen hat dieses eine Wort, das man in Gedanken sofort mit einem Ausrufezeichen versieht, auch hier neben seiner konkreten mindestens noch eine metaphorische und eine philosophische Bedeutung. Doris Dörrie will uns ihre Figuren, drei Paare, deren Beziehungen sich in unterschiedlichen Stadien der Auflösung befinden, nackt, also all ihrer Masken und Schutzmechanismen beraubt, zeigen. Zugleich zielt der Titel aber auch auf den nackten Materialismus unserer Zeit und unserer Gesellschaft ab, auf die Kälte und die spirituelle Leere, die das Leben der Menschen immer weiter aushöhlen. Früher einmal waren Emilia (Heike Makatsch) und Felix (Benno Fürmann), Charlotte (Nina Hoss) und Dylan (Mehmet Kurtulus), Annette (Alexandra Maria Lara) und Boris (Jürgen Vogel) nicht nur die besten Freunde, sie waren auch glücklich. Davon ist nun kaum mehr etwas zu spüren. Dylan und Charlotte sind an der Börse zu Geld gekommen. Doch die materielle Sicherheit hat sie nicht näher zusammengebracht, sie haben sich vielmehr voneinander entfremdet. Zudem steht das Geld wie eine unüberwindliche Mauer zwischen ihnen und ihren nicht so erfolgreichen Freunden. Emilia und Felix haben sich schon vor einiger Zeit getrennt, aber ihnen fehlt die Kraft, einen endgültigen Schlussstrich unter ihre Vergangenheit zu ziehen. Nur Annette und Boris haben sich noch etwas von der Unbeschwertheit bewahrt, die sie einst alle glücklich und zufrieden sein ließ. Allerdings brodelt es auch bei ihnen unter der Oberfläche, und so ist ihre Zukunft fast genauso ungewiss wie die der anderen beiden Paare. Als sich alle sechs zu einem Abendessen in Charlottes und Dylans neuem Designerhaus treffen, brechen all die Konflikte auf, die nun schon seit Jahren zwischen ihnen schwelen. Hatte sich Doris Dörrie bei ihrem vorherigen Film Erleuchtung garantiert noch ganz von der Freiheit leiten lassen, die ein Filmemacher durch die Arbeit mit einer digitalen Videokamera gewinnt, wird Nackt von einer überaus radikalen ästhetischen Strenge bestimmt, die man so aus ihrem Werk gar nicht kannte. Jede Einstellung ist bis ins letzte Detail durchkomponiert, jedes noch so kleine Requisit hat seine Bedeutung, jede Szene und jede Figur hat ihre Farben, die mit ihren speziellen Konnotationen das Alltägliche ins Allgemeine überführen soll, und jeder Satz, den die sechs von sich geben, wirkt, als wäre er zuvor von Doris Dörrie in Stein gemeißelt worden. Dieser rigide Stil, der wohl zum Teil auch aus der Vorlage, Dörries eigenem Theaterstück Happy, resultiert, hat zwar in Momenten seinen Reiz, vor allem wenn Frank Griebes Kamera die Räume in Spiegel zu verwandeln scheint, die das Innerste der Figuren entblößen, doch letztlich erstickt er die Figuren und den Film. Noch nie haben Heike Makatsch, Benno Fürmann, Nina Hoss und Mehmet Kurtulus in einem Film so leblos gewirkt wie hier. Nicht nur ihre Figuren erscheinen einem als Zombies, denen die Schein- und Warenwelt der New Economy die Seele geraubt hat. Nur Alexandra Maria Lara und Jürgen Vogel gelingt es gelegentlich, aus Doris Dörries viel zu starrem Konzept auszubrechen. Sie haben sich eine gewisse Distanz zu ihren Dialogen bewahrt, und so ahnt man, dass hier zwei wirkliche Menschen sprechen, die keine Sprache für ihre tiefsten Ängste und Empfindungen haben, die sich also in Plattitüden und Kalendersprüche flüchten, weil das immer noch besser ist, als ganz zu schweigen. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
genial 5 von 5 Punkten typisch doris dörrie, viel sinn, tolle darsteller, perfekte rollenzuteilung, mitreißend, trifft genau ins schwarze, berührt und geht einem nach.
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Hui Buh, das Schlossgespenst (Einzel-DVD) Michael Bully Herbig, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch DVD, 14. Dezember 2006 Verkaufsrang: 2910 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Weil er beim Kartenspiel betrogen hat, verurteilt ein Fluch Ritter Balduin zum Geisterdasein. 500 Jahre nach seinem Ableben spukt er noch immer als Gespenst herum, ist allerdings weder besonders gruselig, noch Furcht erregend. Unter dem Namen Hui Buh ist er aber immerhin das einzige behördlich zugelassene Gespenst auf Schloss Burgeck, die ihm sein Betrug eingebracht hat. Doch nun will König Julius 111. ihm Burgeck streitig machen: Er plant, sich gemeinsam mit seiner Verlobten, der Gräfin zu Etepetete, dort nieder zu lassen. Aber Julius hat seine Rechnung ohne Hui Buh gemacht, der nicht daran denkt, sein Heim mit jemand anderem als dem alten Kastellan zu teilen. Hui Buh zieht alle Register seiner Kunst und setzt zum Gruselangriff an. Aber Julius weiß sich zu helfen: Er verbrennt Hui Buhs Spuklizenz, und damit geht der ganze Ärger erst richtig los. "Manche Leute sagen, es gibt Gespenster. Manche sagen, es gibt keine Gespenster. Ich aber sage: Hui Buh ist ein Gespenst!" Diese Zeilen, im Film gesprochen von Hui Buh-Erzähler Hans Paetsch, geistern schon seit mehr als 30 Jahren durch deutsche Kinderzimmer. Hui Buh, das liebenswerte und tollpatschige Schlossgespenst, das in der gleichnamigen Hörspiel- und Buchreihe von Eberhard Alexander-Burgh mehr als 20 Millionen Mal über die Ladentheke wanderte, begeistert auch heute noch große und kleine Geister-Fans gleichermaßen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hui Buh - in der computeranimierten Gestalt von Michael Bully Herbig - das Licht der Leinwand erblickte. Unter der Regie von Sebastian Niemann, der mit Filmen wie Das Jesus-Video oder 7 Days to Live bereits sein Faible für das Übernatürliche bewiesen hat, ist eine unterhaltsame Grusel-Komödie ohne Ecken und Kanten für die ganze Familie entstanden. Stars wie Bully, Rick Kavanian, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch oder Wolfgang Völz sorgen dafür, dass auch erwachsene Zuschauer sich gut unterhalten fühlen können. Dennoch ist der Film eindeutig auf ein junges Publikum zugeschnitten, das Spaß an den harmlosen Gruselgags findet. Hans Clarin, dessen Stimme auf ewig mit Hui Buh verbunden sein wird, spielt im Film - kurz vor seinem Tod 2005 - den alten Kastellan, der Hui Buh mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Film ist zwar ohne Altersbeschränkung freigegeben, dürfte aber für kleine Kinder stellenweise zu unheimlich sein. Auch werden Kinder unter sechs Jahren eventuell Probleme haben, den Zusammenhängen der Geschichte zu folgen. -- Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)
Wunderbarer Bulli Herbig 4 von 5 Punkten Uns hat der Film gefallen, ein Film mit deutschen Schauspielern der uns gut gefallen hat,
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Schwesterherz Heike Makatsch, Anna Maria Mühe, Sebastian Urzendowsky DVD, 19. Juni 2008 Verkaufsrang: 3094 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schwesterherz DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schwester(sc)h(m)erz 3 von 5 Punkten Ein guter Film vom Inhalt und den Schauspielern her, obwohl man nach dem Schauen das Gefühl, daß ausschließlich Heike Makatsch mitgespielt hat. Was nicht unbedingt negativ gemeint ist, aber es gibt kaum eine Szene ohne sie. Und bei den guten Nebendarstellerin hätte ich mir einfach auch mehr gewünscht.
Anne ist beruflich sehr erfolgreich, aber fühlt sich von ihrem Lebensgefährten vernachlässigt. Sie verschweigt ihm ihre Schwangerschaft und hat bereits einen Termin zur Abtreibung. Sie fährt mit ihrer Schwester, die 18 und damit wesentlich jünger als sie ist, nach Spanien in Urlaub, wo sie zwar nach außen hin die toughe, glückliche, erfolgreiche Frau spielt, ihre Schwester aber die Wahrheit dahinter erkennt. Sie macht die Fehler, die viele Frauen machen, nämlich ihrem Mann gnadenlos hinterherzutelefonieren, obwohl eine Auszeit von ihrer Seite vorgeschlagen war. Das macht es dann schon wieder sympathisch ;-)
Mir persönlich gefällt der Stoff, aus dem solche Filme gemacht sind. Allerdings die Umsetzung hier finde ich nicht sehr gelungen. Es fehlen gewisse Infos. Warum kennen sich die Schwestern kaum? Warum fahren sie zusammen in Urlaub? Vor allen Dingen das Ende kommt zu abgehackt, als wenn keine Drehzeit mehr übrig war und man schnell zum Schluß kommen mußte.Der Film ist größtenteils recht düster, die Dialoge klingen teilweise auswendiggelernt und runtergerattert. In einigen Passagen kommen schon Gefühle rüber, aber es geht nicht tief genug wie es bei solch einem Film sein sollte.
Meine Empfehlung daher: Wegen der Schauspieler sehenswert, allerdings kein Muß. |
Margarete Steiff Heike Makatsch, Felix Eitner, Hary Prinz DVD, 16. November 2006 Verkaufsrang: 7259 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Margarete Steiff
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Lohnenswerte Fernsehproduktion 5 von 5 Punkten Einmal mehr überzeugt Heike Makatsch als Darstellerin auch ernster Themen.
Kitschfrei wird der Lebensweg von M. Steiff dargestellt - eine starke Frau, die nicht nur wegen der Behinderung gegen Vorurteile kämpfen musste, nein, der Film stellt auch den Weg einer Emanzipation von Frau Steiff dar, die sich als Frau mit einer Firmengründung einen Namen machte zu einer Zeit, als man Frauen lieber im Hintergrund sah. Ohne erhobenen Zeigefinger und mit einem Lächeln wird ihre Durchsetzungskraft in einer männlichen Zeit hier vorbildhaft dargestellt.
Höhepunkt dieses Kampfes ist die Szene, als ihre Mitarbeiterinnen bei dem drohenden Bankrott zu ihr stehen.
Aber auch der Kampf, trotz der Behinderung und mit der Behinderung als Mensch anerkannt zu werden, in ihrer Familie und von der restlichen Umwelt, kommt glaubwürdig zur Darstellung.
Abgerundet durch die unglückliche Liebesgeschichte stellt der Film eine gute und realistische Biografie einer starken Frau dar.
Die DVD ist technisch einwandfrei und übersichtlich, und die Tatsache, dass die ebenfalls überzeugende Darstellerin der jungen Margarete von Makatsch synchronisiert wurde, fällt nicht wesentlich ins Gewicht, da der Film ja nicht im Kindes- sondern im Jugendalter von Frau Steiff beginnt und man es nicht merken würde, wenn man es nicht wüsste.
Alles in allem ein lohnender Kauf.
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Das Wunder von Lengede (2 DVDs) Heino Ferch, Jan Josef Liefers, Heike Makatsch DVD, 10. November 2003 Verkaufsrang: 9142 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 24. Oktober, 1963: In der Eisenerzgrube Lengede bricht der Klärteich 12. Eine halbe Million Kubikmeter Wasser und Schlamm überfluten den Schacht Mathilde und schließen 129 Bergleute ein. Während einige Männer noch in der Nacht gerettet werden können, werden am Tag nach dem Unglück noch 43 Bergleute vermisst. Die Rettungsarbeiten laufen fieberhaft. Doch je mehr Zeit vergeht, desto weniger Hoffnung gibt es, noch weitere Überlebende zu finden. Dennoch ist es 21 Kumpeln gelungen, sich in 60 Meter Tiefe in einen Alten Mann zu retten -- einen Hohlraum in einem stillgelegten Teil des Schachts, der jedoch jederzeit einstürzen kann. Unter den Eingeschlossenen befinden sich auch die Freunde Franz Wolbert (Heino Ferch) und Bruno Reger (Jan Josef Liefers), die beständig den Tod durch Hunger, Nässe oder herabstürzende Felsbrocken vor Augen haben. An der Oberfläche bangen Helga Wolbert (Nadja Uhl) und Renate Reger (Heike Makatsch) gemeinsam mit den anderen Frauen verzweifelt um das Leben ihrer Männer. Bergwerksdirektor Dr. Dietz (Günther Maria Halmer) will die Suche abrechen, aber Bohrmeister Grabowski (Armin Rohde) und Ingenieur Hansen (Sylvester Groth) geben die Hoffnung nicht auf. Während in der Kirche der Trauergottesdienst für die vermissten Kumpel abgehalten wird, trifft Grabowski bei seiner Bohrung endlich auf das erhoffte Lebenszeichen. Die Rettung scheint zum Greifen nah, doch technische Schwierigkeiten scheinen die Eingeschlossenen endgültig zum Tode zu verurteilen. Knapp zehn Millionen Zuschauer verfolgten das TV-Ereignis bei seiner Erstausstrahlung zum 40. Jahrestag der spektakulärsten Rettung in der Geschichte des deutschen Bergbaus, die als "Das Wunder von Lengede" in die Geschichte einging: Nach 14 Tagen konnten noch elf der eingeschlossenen Kumpel gerettet werden, insgesamt 29 Männer fanden den Tod. Im Vordergrund der fiktionalisierten Geschehnisse stehen die menschlichen Schicksale der Betroffenen, die der Film zum Teil mit brutaler Offenheit schildert. Der dramatische Soundtrack ist an einigen Stellen vielleicht etwas zu dick aufgetragen, aber mit einem Budget von sechs Millionen EUR haben Regisseur Heidelbach (Tatort) und sein Team das legendäre Grubenunglück actionreich und dennoch mit viel Feingefühl eindrucksvoll in Szene gesetzt. Vor allem die exzellente Besetzung überzeugt: In weiteren Rollen sind Axel Prahl, Uwe Rohde, Gustav-Peter Wöhler und Klaus J. Behrendt zu sehen. Einzig Thomas Heinze als Reporter des Norddeutschen Rundfunks wirkt arg gekünstelt. Allerdings hat er auch die schwere Aufgabe, den bis dato nicht da gewesenen Medienrummel -- Legende war das erste Medien-Großereignis der deutschen Geschichte -- als einsamer Reporter glaubhaft zu vermitteln. --Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein Lichtblick in einer Flut von Geschichtsdramen 5 von 5 Punkten Ich bin begeistert von einem mit Herz und Spannung inszenierten Film, der auf fiktiver Ebene eine durchaus wahre Geschichte erzählt. Auch bei mehrfachem Ansehen bekomme ich bei einigen Szenen immer noch eine richtige Gänsehaut. Das ist, was für mich einen guten Film ausmacht. 5 Sterne!!!
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Obsession Heike Makatsch, Charles Berling, Daniel Craig DVD, 30. November 2007 Verkaufsrang: 8454 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Obsession DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eins - Zwei - Drei: Wer wird denn gleich enttäuscht sein? 4 von 5 Punkten Jacob Frischmuth (Seymour Cassel) klaut Goldknöpfe in einem Kaufhaus in Berlin. Dabei wird er vom Kaufhausdetektiv erwischt. Der jüdische Schneider flüchtet Richtung U-Bahn.
Gerade ist John MacHale (Daniel Craig) aus Simbabwe in Berlin angekommen. Auf der Suche nach dem Geheimnis seiner Mutter wird John durch Zufall Zeuge der Flucht. Er will Jakob helfen.
Die Musikerin Miriam Auerbach (Heike Makatsch) spielt Trompete in einer Berliner Band mit dem Namen 'Berlin United'. Sie lebt glücklich mit ihrem französischen Freund Pierre Moulin (Charles Berling) in der Bundeshauptstadt. Auch sie ist im U-Bahnhof präsent.
Jetzt kann das Gefühlschaos Achterbahn fahren. Miriam liebt beide Pierre und John. Doch John hat den falschen Pass und wird Aufgrund seines Widerstandes gegen die Staatsgewalt zunächst abgeschoben.
Inzwischen wird Miriam schwanger von Pierre. Sie verliert das Kind. John kehrt zurück nach Berlin. Die Ménage à trois (Dreiecksbeziehung) hebt sich in eine neue Dimension.
Ein solider Film des Regisseurs Peter Sehr. Nicht zu schnulzig und doch emotionsgeladen.
Übrigens hat Bela B. von "Die Ärzte" im Duett mit Heike Makatsch etwas Filmmusik beigetragen.
Unterschätztes Schätzchen 4 von 5 Punkten Nein- dies ist definitiv kein Erotikfilm (wie schon zu lesen war)- nur um das zuerst zu klären. Überhaupt habe ich mich nach dem ersten Ansehen gefragt, was zum Teufel DAS denn war? Eine Dreiecksgeschichte eingebettet in ein Familiendrama mit etwas Selbstfindungsgewurschtel. Eigentlich kein "guter" Film- UND TROTZDEM!
Der Film entführt einen in eine fast unwirkliche Atmosphäre. Exzentrische Charaktere, traumähnliche Bilder zaubern einem beim Ansehen ganz heimlich ein Lächeln ins Gesicht. Es gibt einige berührend schöne Szenen. Stellen Sie sich Daniel Craig vor, wie er vor einer Nähmaschine sitzt, um seiner Liebsten Elefanten auf den neuen Mantel zu sticken. Oder Heike Makatsch und Daniel Craig, wie sie sich eine Tüte Gummibärchen teilen und dabei Leute beobachten...(halt-diese meine Lieblingsszene müssen Sie sich schon selber ansehen). Überhaupt ist das Zusammenspiel der beiden wunderbar- und sogar ein wenig tragisch, wenn man die gescheiterte Beziehung der beiden Protagonisten im Hinterkopf hat. Heike Makatsch liefert eine grundsolide Vorstellung mit Herz, der Dritte im Bunde (ein mir unbekannter Franzose namens Berling) bleibt fade. Daniel Craig hat das Glück, die stärkste Rolle ausfüllen zu dürfen. Und er tut das mit einer wunderbaren Zurückhaltung und Wärme, ohne die anderen Hauptakteure an die Wand zu spielen. Überhaupt entwickelt sich der schönste Reigen zwischen Daniel Craig und den beiden Nebendarstellern: zwei wunderbar kauzigen alten jüdischen Schneidern , die in quasi adoptieren und für ein merkwürdiges Happy End sorgen.
Es ist kein guter Film. Es ist kein großer Film. Es ist kein wichtiger Film. Es ist mein Lieblingsfilm.
Und hier verlasse ich Euch mit der Empfehlung- lasst Euch drauf ein und nach 2Stunden macht Ihr die Mattscheibe mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Gefühl aus, keine Lebenszeit verschwendet zu haben. |
Anatomie 2 Barnaby Metschurat, Herbert Knaup, Heike Makatsch DVD, 9. September 2003 Verkaufsrang: 12622 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dem im Mediziner-Milieu angesiedelten Slasher-Film Anatomie hatte der österreichische Filmemacher Stefan Ruzowitzky den Überraschungserfolg des deutschen Kinojahres 2000 gelandet. Mehr als drei Millionen Zuschauer hatten sich seinerzeit von seinen eindrucksvollen Effekten und gezielt gesetzten Schockeffekten das Fürchten lehren lassen. Eine Fortsetzung war also praktisch unvermeidlich. Doch statt einfach nur die erprobte Formel des ersten Teils zu wiederholen, bricht Stefan Ruzowitzky, der auch wieder für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, ganz bewusst mit ihr. Der vordergründige Horror seines Vorgängers weicht in Anatomie 2 einem weitaus psychologischeren Schrecken. Die Behinderung seines Bruders lastet wie ein schwarzer Schatten über Jo Hausers Leben. Sie hat ihn Medizin studieren lassen, und sie ist es auch, die ihn nun als Arzt im Praktikum von Duisburg nach Berlin gehen lässt. Dort will Jo (Barnaby Metschurat) unbedingt in den Kreis um Professor Dr. Müller-LaRousse (Herbert Knaup) gelangen. Der arrogante, gottähnlich auftretende Wissenschaftler hat einen Kreis von Jüngern um sich geschart, mit denen er an künstlichen Muskelimplantaten experimentiert. Als Jo schließlich in diesen exklusiven Zirkel aufgenommen wird, wird er fast automatisch zum Mitglied in der Geheimloge der Anti-Hippokraten. Außerdem muss er sich wie auch alle anderen Schüler von Müller-LaRousse selbst künstliche Muskeln implantieren lassen. Die Zeiten, in denen deutsche Regisseure das fantastische Kino entscheidend geprägt haben, sind schon lange vorbei. Gerade im Bereich der klassischen Genreproduktionen wird hier bei uns eigentlich nur noch für das Fernsehen gearbeitet. Vor diesem Hintergrund überrascht ein Film wie Anatomie 2 umso mehr. Stefan Ruzowitzky hatte zwar schon beim ersten Teil bewiesen, dass er das Handwerk des Horrorkinos perfekt beherrscht, doch da ging seine technische und dramaturgische Brillanz oft noch auf Kosten der Geschichte und der Figuren. Aber erst jetzt ist es ihm gelungen, sie fest in der Thematik und Figurenkonstellation zu verankern. Die großen, fast schon opernhaft wirkenden Schocksequenzen weisen immer auch über sich selbst hinaus. In ihnen erhalten Ruzowitzkys Figuren eine psychologische und emotionale Tiefe, wie sie nicht nur im deutschen Genrekino eine Seltenheit geworden ist. Aber es sind nicht nur seine Inszenierung und Andreas Bergers grandiose Kameraarbeit, die Anatomie 2 eine einzigartige, fast schon morbid-dekadente Atmosphäre verleihen. Letztlich haben sie vielleicht sogar nur eine unterstützende Funktion. Denn die unvergleichliche emotionale Intensität des Films erwächst vor allem aus dem Spiel von Ruzowitzkys überragendem Darstellerensemble, zu dem neben Barnaby Metschurat und Herbert Knaup auch Heike Makatsch, Frank Giering, Roman Knizka, Wotan Wilke Möring und die aus Großbritannien stammende Entdeckung Rosie Alvarez gehören. Sie alle haben eine perfekte Balance zwischen genretypischen Überzeichnungen und psychologischer Genauigkeit gefunden. So wirken selbst Ruzowitzkys abstruseste Ideen und Szenerien noch ungeheuer wahrhaftig. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Anatomie 2 - Nicht unbedingt eine Fortsezung von Teil 1 5 von 5 Punkten Sehr junge deutsche Ärzte unter Führung eines extrem ehrgeizigen Professors (historisch kein unbelastetes Thema) erforschen hier künstliche Muskeln, um etwa gelähmten Menschen zu helfen, aber vor allem sind sie auf den Nobelpreis aus und in ihren Methoden, einschließlich Selbstversuchen, nicht zimperlich. Wer den Film als Fortsetzung von Teil 1 sieht, wird wahrscheinlich sehr enttäuscht sein. Man sollte sich aber auch einmal klar machen, wie schwer es ist, eine Fortsetzung zu drehen: Macht man alles wie im ersten Teil, gilt der Film als langweilige Kopie, macht man es anders, sind die Leute enttäuscht. Für Filme, wie auch diesen hier, wäre es wesentlich einfacher, wenn es den Vorgänger gar nicht gäbe. Ich finde den Film recht interessant, da es kaum gute deutsche, vergleichbare Filme gibt, und vor allem ist hier die DVD sehr gut ausgestattet: gutes Booklet, interessanter Audiokommentar (auf Deutsch!), gutes Making of, zusätzliche Szenen, und noch den üblichen Kleinkram wie Trailer, Fotogalerie, Biografien, Filmografien, usw. Medizin-Thriller aus Deutschland haben Seltenheitswert, und man kann nicht immer alles nur im direkten Vergleich am Vorgänger messen.
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Liebe Deine Nächste! Moritz Bleibtreu, Lea Mornar, Heike Makatsch DVD, 2. Mai 2004 Verkaufsrang: 19494 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 12 Tagen. Suppe, Seife, Seelenheil. Die beiden jungen Leutnants der Heilsarmee Josefine und Isolde, gespielt von Lea Mornar und Heike Makatsch (Männerpension, Bin ich schön?), bekommen in der Abgeschiedenheit der Provinz den Befehl zum Abrücken an die Front eines Großstadtasyls. Mit einer Mischung aus Naivität und viel unerschütterlichem Mut bringen sie das Berliner Obdachlosenheim wieder auf Zack. Nebenbei verdrehen die disziplinierten Mädchen mit ihren jungfräulichen Reizen ungewollt der Männerwelt vor Ort den Kopf. Der skrupellose Manager Tristan, Moritz Bleibtreu (Lola rennt), wählt Josefine zu seiner nächsten Beute. Das Scheitern seiner altbewährten Eroberungstaktiken verwandelt den arroganten Macho in einen Prinzen. Eine märchenhafte Liebesgeschichte im Kleid einer pechschwarzen Satire. Die ironische Überzeichnung der Charaktere und deren Umgebung macht den Film zum Genuß. Er verläßt sich nicht auf den Unterhaltungswert einer realistischen Darstellung des allzu bekannten deutschen Großstadtalltags. Trotz aller Vorurteile der deutschen Medienwelt beweist auch Viva-Moderatorin Heike Makatsch ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Dank Joachim Bercs verspielter Kameraarbeit, welche die meist realen Drehorte farbenfroh zu einem beinahe comichaften Mikrokosmos vereint, kann Liebe Deine Nächste den Vergleich zu Überseeproduktionen gut standhalten. Regisseur Detlev Buck (Männerpension, Karniggels) beweist endgültig seine Fähigkeit, selbstgeschriebene Stoffe kinogerecht umzusetzen. Die Arm-Reich-Satire erzählt frech und überzogen von der seelischen Zerrüttung der Großstädter. Sie nimmt Partei mit den christlichen Werten der Protagonistinnen, ohne dabei schrullig oder belehrend zu wirken. In seinen Hochphasen entwickelt sich der Film zu einer Punkrockoper und feiert dabei unverschämt den Vandalismus. Für Besinnlichkeit oder Langeweile gibt in Liebe deine Nächste! keinen Platz. --Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Unterhaltung 5 von 5 Punkten Dies ist keine Prosa, und auch keine Dokumentation.
Es ist ein Film der Unterhalten will und ein wenig schwarzen Humor beinhaltet.
Kurze Scene:
Die Soldatin Gottes (Heilsarmee) wird von einem Feuerwehrmann gebeten, bis zum Eintreffen des prof. Psychologen einen Suizid Springer bei Laune (ein paar nette Wort) zu halten. Sie schafft es zwei Standardphrasen über all das Schöne und Lebenswerte auf dieser Welt zu stammeln, da wendet der Selbstmordkandidat ernsten Blickes sich zu ihr hin und sagt: "Ich spring jetzt und du bist Schuld." Er springt.
Ich pers. war angenehm überrascht und Moritz Bleibtreu hat eine schön Satanische Rolle abbekommen. Wir haben Tränen gelacht.
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Die Häupter meiner Lieben Heike Makatsch, Christiane Paul, Andrea Eckert DVD, 1. Januar 2002 Verkaufsrang: 10147 Die Häupter ihrer Lieben fällen und begraben die Freundinnen Maja, Cora und Anna mehr oder weniger zufällig in dieser deftig schwarz-humorigen Ingrid-Noll-Verfilmung. Nach Die Apothekerin und Der Hahn ist tot inzwischen die dritte nach einem Roman der deutschen Besteller-Autorin. Als Regisseur zeichnet Kameramann Hans-Günther Bücking verantwortlich, der bei den Aufnahmen in der Toskana in seinem früheren Handwerk schwelgen kann: Schöne Bilder von nebligen, spätsommerlichen Feldern, kleinen, kurvenreichen Sträßchen, die sich durch die Landschaft schlängeln. Außer der schönen Gegend bekommt Bücking aber vor allem die fidelen Darstellerinnen vor die Linse: Heike Makatsch (Männerpension) und Christiane Paul (Workaholic) als die Freundinnen, deren erstes gefälltes Haupt Majas Bruder ist, als er über Cora herfallen will. Cora verlässt ihre Freundin, um Hennig (Helmut Berger) zu heiraten und mit ihm in ein Landhaus in die Toskana zu entfleuchen. Doch der Gemahl arbeitet auf Gedeih und Verderb auf einen Nachkommen hin, dass Cora der Spaß vergeht. Und Maja hat genug vom langweiligen Hausmütterchendasein und ihrem ebenso langweiligen Mann und taucht alsbald mit Kind unterm Arm bei Cora auf, wo dann auch noch Majas versoffener Dad auf der Matte steht. Und zwei Männer dieses Schlages sind zwei zu viel für Majas und Coras Familienglück. Das scheint gefährdet durch Haushälterin Anna (Andrea Eckert), die das mörderische Treiben durchschaut, sich mit den beiden jedoch zum Trio Infernal zusammentut. Männer-Nachschub gibt es bald und weitere Häupter zu fällen... Mit ansprechendem Soundtrack untermalt, ein zwar nicht tiefgehender, aber runder, schwarz-humoriger Spaß. --Heike Angermaier
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
ein ausgesprochen interessanter film, 5 von 5 Punkten der allerdings unter manchen längen leidet! insgesamt jedoch eine gute verfilmung eines noch besseren buches, das so mancher frau wahrscheinlich heimlich aus dem herzen spricht...
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Gripsholm Ulrich Noethen, Heike Makatsch, Jasmin Tabatabai DVD, 18. September 2001 Verkaufsrang: 5253 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anders als Kurt Hoffmanns 1963 entstandene ganz und gar verträumte Verfilmung von Kurt Tucholskys Roman Schloss Gripsholm blendet Xavier Kollers Gripsholm auch die bitteren und letztlich tragischen Untertöne dieser Geschichte für Verliebte nicht aus. Die Geschichte von Kurt (Ulrich Noethen), seiner Prinzessin Lydia (Heike Makatsch), seinem Freund Karlchen (Marcus Thomas) und Lydias Freundin Billie (Jasmin Tabatabai), die im sommerlichen Schweden einige erotisch-unbeschwerte Wochen verbringen, ist für Koller nicht einfach nur eine Fiktion, sie ist Teil von Tucholskys Biografie. Er wagt die Quadratur des Kreises und verbindet die "kleine Sommergeschichte" -- so hat Tucholsky selbst den 1930 geschriebenen Roman genannt -- mit ihrem Hintergrund, dem Rückzug des satirischen Schriftstellers und politischen Journalisten in ein inneres wie äußeres Exil angesichts eines Deutschlands, das die Nationalsozialisten immer stärker hofierte. Die Liebe ist greifbar nah für Kurt und Lydia. Ein paar Stunden, vielleicht sogar ein paar Tage und Nächte lang verdrängt sie alles andere. Ihre Möglichkeiten scheinen unendlich zu sein. Sie schließen selbst eine menage à trois mit Billie nicht aus. Doch die Zeit verhindert ein dauerhaftes Glück. Kurt kann selbst über die Liebe nicht die Entwicklungen in Deutschland und sein Gefühl von Machtlosigkeit vergessen, und die starke, kämpferische Lydia kann sich nicht abfinden mit Kurts Resignation. Am Ende des Sommers ist der Zauber verloren, die Realität hat die Liebenden wieder eingeholt, und der Weg Tucholskys in den Freitod, den er 1935 im schwedischen Exil wählen wird, ist schon hier vorgezeichnet. Xavier Koller nähert sich dem Roman und seinem Autor mit der gleichen Genauigkeit. Die Kostüme, die Requisiten, die Schauplätze, alles beschwört ein authentisches Bild der frühen 30er-Jahre herauf. Die Musik der Klezmer-Gruppe Kol Simcha und die von Jasmin Tabatabai gesungenen Gedichte Tucholskys erzählen unaufdringlich von der einzigartigen urbanen Kultur des Berlins der Weimarer Republik, die blindwütig zerstört wurde von den Nazis. Doch das eigentliche Herz des Films sind seine Darsteller. Ulrich Noethen zeichnet ein beeindruckendes Porträt eines Künstlers und Intellektuellen, der an der Welt, aber letztlich auch an sich selbst scheitert. Er ist nicht stark genug, um seinen Kampf zu gewinnen, aber doch zu stark für ein Leben jenseits seiner moralischen und politischen Vorstellungen. Und Heike Makatsch ist als Lydia wirklich eine Prinzessin. Ihr Lächeln und ihre Unbeschwertheit sind einfach bezaubernd, aber nur eine Fassette einer faszinierenden und überaus komplexen Figur. Heike Makatsch gelingt es zugleich naiv und pragmatisch, verträumt und stark zu sein. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Bester deutscher Film der letzten Jahre 5 von 5 Punkten Endlich mal ein deutscher Film, der anders als billige, platte Unterhaltung der letzten Jahre wie Lammbock oder Schuh des Manitu, Inhalt und Ausdruck zeigt. Wunderbarer Ausdruck über das Ende einer Epoche.Über eine schöne Zeit und den dunklen Schatten der nahenden dunklen Jahre. Bilder, Musik und schauspielerische Leistung sind hervorragend. Unbedingt anschauen.
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Hui Buh, das Schlossgespenst (Premium Edition) Michael Bully Herbig, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch DVD, 14. Dezember 2006 Verkaufsrang: 16330 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Weil er beim Kartenspiel betrogen hat, verurteilt ein Fluch Ritter Balduin zum Geisterdasein. 500 Jahre nach seinem Ableben spukt er noch immer als Gespenst herum, ist allerdings weder besonders gruselig, noch Furcht erregend. Unter dem Namen Hui Buh ist er aber immerhin das einzige behördlich zugelassene Gespenst auf Schloss Burgeck, die ihm sein Betrug eingebracht hat. Doch nun will König Julius 111. ihm Burgeck streitig machen: Er plant, sich gemeinsam mit seiner Verlobten, der Gräfin zu Etepetete, dort nieder zu lassen. Aber Julius hat seine Rechnung ohne Hui Buh gemacht, der nicht daran denkt, sein Heim mit jemand anderem als dem alten Kastellan zu teilen. Hui Buh zieht alle Register seiner Kunst und setzt zum Gruselangriff an. Aber Julius weiß sich zu helfen: Er verbrennt Hui Buhs Spuklizenz, und damit geht der ganze Ärger erst richtig los. "Manche Leute sagen, es gibt Gespenster. Manche sagen, es gibt keine Gespenster. Ich aber sage: Hui Buh ist ein Gespenst!" Diese Zeilen, im Film gesprochen von Hui Buh-Erzähler Hans Paetsch, geistern schon seit mehr als 30 Jahren durch deutsche Kinderzimmer. Hui Buh, das liebenswerte und tollpatschige Schlossgespenst, das in der gleichnamigen Hörspiel- und Buchreihe von Eberhard Alexander-Burgh mehr als 20 Millionen Mal über die Ladentheke wanderte, begeistert auch heute noch große und kleine Geister-Fans gleichermaßen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hui Buh - in der computeranimierten Gestalt von Michael Bully Herbig - das Licht der Leinwand erblickte. Unter der Regie von Sebastian Niemann, der mit Filmen wie Das Jesus-Video oder 7 Days to Live bereits sein Faible für das Übernatürliche bewiesen hat, ist eine unterhaltsame Grusel-Komödie ohne Ecken und Kanten für die ganze Familie entstanden. Stars wie Bully, Rick Kavanian, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch oder Wolfgang Völz sorgen dafür, dass auch erwachsene Zuschauer sich gut unterhalten fühlen können. Dennoch ist der Film eindeutig auf ein junges Publikum zugeschnitten, das Spaß an den harmlosen Gruselgags findet. Hans Clarin, dessen Stimme auf ewig mit Hui Buh verbunden sein wird, spielt im Film - kurz vor seinem Tod 2005 - den alten Kastellan, der Hui Buh mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Film ist zwar ohne Altersbeschränkung freigegeben, dürfte aber für kleine Kinder stellenweise zu unheimlich sein. Auch werden Kinder unter sechs Jahren eventuell Probleme haben, den Zusammenhängen der Geschichte zu folgen. -- Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Huiiii Buhhhh! :o) 5 von 5 Punkten Ca. 100 Minuten Geisterspass mit Staraufgebot. Hans Clarin, Bully Herbig, Heike Makatsch, Rick Kavanian, Christoph Maria Herbst, Wolfgang Völz, Oliver Pocher u.v.m. Erwähnen möchte ich noch, dass Hans Clarin die Rolle des königlichen Dieners übernimmt. Er hatte schon in Hui Buhs Anfangszeiten ihm seine Stimme geliehen. Am Ende der Dreharbeiten starb Hans Clarin im Alter von 75 Jahren.
1399 begibt sich Ritter Balduin auf Schloss Burgeck des Glückspieles wegen. Als er von seinem Gegenspieler und Schlossherren des Kartenbetruges entlarvt wird, trifft ihn der Blitz und er wird zum Gespenst Hui Buh. 500 Jahre später spukt Hui Buh immer noch als einzig behördliches zugelassenes Gespenst mit der * Lizenz zum Spuken * immer noch auf Schloss Burgeck rum und nervt nun Kastellan. Mit der Ruhe soll es aber bald vorbei sein, denn Julius der 111., möchte auf dem Schloss seine Hochzeit mit der bezaubernden Leonora Gräfin zu Etepetete abhalten. Die aber führt Böses im Schilde und Hui Buh muss das Schloss retten. Die Party beginnt......
Insgesamt jede Menge Slapsticks, Ulk und Klamauk. Teilweise fürchterlich aussehende Monster und Gespenster. Erwachsene bitte den Film vorschauen, weil ich denke, dass es für die Kleineren doch zu heftig sein könnte (Alpträume), trotzdem sehr lustig. Hui Buh ist manchmal etwas nervig und ist auch die einzige Animation dieses Filmes, alle Anderen sind real. Die angesprochene Zielgruppe wird nicht ganz bedient, wegen der gruseligen Gestalten, aber für die größeren Kids und die Erwachsenen ein Megaspass! ;o)
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Europe - 99 Euro Films 2 Léa Bosco, Heike Makatsch, Viviane Bartsch DVD, 17. Januar 2005 Verkaufsrang: 24627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Zusammengewürfelte Kurzgeschichten aus Europa... 2 von 5 Punkten ...jeweils mit einem Budget von nur 99 Euro gedreht, ergibt den "99 Euro Film, Teil 2". Gestrickt im selben Stile wie Teil 1, versteht sich.Das einzige Highlight für mich war die Präsenz von Heike Makatsch, die meisstens interessant oder unterhaltsam ist. Ansonsten ist das Prinzip nicht schlecht, aber richtig toll finde ich Teil 2 nicht. Mal sehen wie der erste Teil ist, aber richtig neugierig bin ich dananch ehrlich gesagt nicht. Vielleicht haette ich mir den ersten Teil vorher ansehen müssen, aber dann hätte ich vielleicht den 2. Teil nicht gesehen, also ist das nicht unbedingt wichtig. Diese DVD ist nicht unbedingt sehenswert, ausser man interessiert sich für langweilige Kurzgeschichten, die miteinander nicht viel gemeinsam haben. |
Nachts im Park Heino Ferch, Heike Makatsch, Pasquale Aleardi DVD, 1. Januar 2005 Verkaufsrang: 29394 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wieso sitzt der erfolgreiche Herzchirurg Hennings Heino Ferch nachts im Garten seiner attraktiven Kollegin Dr. Lumis Heike Makatsch und beobachtet sie? Ist er wirklich der brutale Frauenmörder, für den die Polizei ihn hält? Wenn nicht, warum nimmt er mitten im Verhör den exzentrischen Polizeipsychiater Rosenblum Pasquale Aleardi als Geisel und flieht? Wird Rosenblum versuchen Hennings zu überwältigen oder wird er sich auf seine Seite schlagen? Eine witzige und spannende Story nimmt ihren Lauf...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
sehenswert 'anderer' Thriller 5 von 5 Punkten ° Ein Herzchirurg unter Mordverdacht, der nacht in den Garten seiner Kollegin schleicht und sie beobachtet. Ein Polizeipsychologie mit einer sehr engen Beziehung zu seinem tollen Auto. Und mittendrin der ungeklärte Mord. Der Arzt entführt den Psychologen, der an dessen Unschuld anfangs zweifelt, sich dann aber mit ihm anfreundet. Und die Kollegin deckt die beiden, obwohl auch sie nicht recht weiß, wem oder was sie glauben soll. Das ganze ist schon eine ziemlich merkwürdige Mischung. Kein reiner Thriller, allein wegen zu viel Situationskomik. Auch keine reine Liebesgeschichte. Das mag manche vielleicht verwirren, ich fands eine gelungene Mischung, spannend und sehenswert anders. Eigentlich 4 Sterne, aber ich geb 5, weil der Film bisher meiner Meinung nach viel zu negativ bewertet wurde. ~
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Ein göttlicher Job Oliver Korittke, Heike Makatsch, Thierry van Werveke DVD, 8. April 2004 Verkaufsrang: 29110 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Gott kifft und trägt Hawaii-Hemden 4 von 5 Punkten Gott ist eine Frau und hat furchtbar viel zu tun. Deshalb setzt sie für alle bewohnten Planteten Untergötter ein, die 1000 Jahre Obacht halten müssen, ehe sie abgelöst werden. Immerhin dürfen sie selbst ihre Nachfolger bestimmen.
Zu dumm aber auch, dass Erdengott Jonathan sich all die Jahre lieber um seine Hanfzucht als einen geeigneten Kandidaten gekümmert hat und jetzt in den letzten Stunden seiner Amtszeit auf die schnelle einen geeigneten Kandidaten finden muss. Noch dümmer, dass seine Wahl ausgerechnet auf den erfolglosen Comic-Zeichner Niklas (Oliver Korittke) fällt, den sein Schutzengel Katinka Sirena (Heike Makatsch) gerade mit Pizza-Kurierin Tess verkuppeln wollte. Die beiden würden schließlich ein perfektes Paar bilden und so etwas ist selten.
Niklas, von Amors Pfeil getroffen, sieht sein Glück ohnehin nicht im Himmel sondern an der Seite seiner Liebsten und glaubt diesem komischen Gammler mit dem göttlichen Berufsangebot kein Wort. So hetzt Jonathan - also Gott - eine Horde religiöser Fanatiker gegen das verliebten Pärchen auf, die sich zu den gewalttätigen Drogenhändlern und dem erfolglosen DJ gesellen, die beide ohnehin schon am Hals haben.
Klingt skurril und abgedreht? Ist es auch! Die Art des Humor trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack und manch einer wird ob der billigen Ausstattung und des unsinnigen Drehbuchs lediglich abfällig die Nase rümpfen. Die Schauspieler sind allerdings über jeden Zweifel erhaben und wer an schrägen Späßen seine Freude hat, kommt hier auf seine Kosten.
Skurriles Kleinod des deutschen Films 5 von 5 Punkten Thorsten Wettcke hat hier nicht einfach eine nette deutsche Komödie gedreht, sondern ein wunderbares kleines Filmjuwel geschaffen, das ich mir immer wieder mit Genuß anschauen kann. Die Geschichte um den faulen, lustlosen, miesepetrigen und stets bekifften Erdengott Jonathan (herrlich: Thierry van Werveke), der sich nach 1.000 Jahren endlich auf seine Ablösung und den Aufstieg ins Götterparadies freut und den erfolglosen Comiczeichner Niklas (entspannt und oftmals angemessen verwirrt: Oliver Korittke) hat so viele liebenswerte und schrullige Momente auf Lager, dass es eine helle Freude ist.
Die Besetzung ist bis in die kleinste Nebenrolle derart gelungen, dass ich Schwierigkeiten damit habe, wenigstens all jene aufzuzählen, die mir besonders gefallen haben. Andrea Sawatzki (bekannt durch ihre Rolle als TV-Kommissarin und ihr mutiges Playboy-Shooting als 40-jährige zweifache Mutter) brilliert als Yolanda, große Göttin des Univerums mit unnachahmlich skurrilen Handbewegungen ebenso wie Heike Makatsch als übereifriger Schutzengel Katinka Sirena, die zugleich hin und wieder so eine Art Moderatorenrolle im Fim übernimmt. Auch Martin Semmelrogge als in die von der Moderatorin Minh-Khai Phan-Thi gespielte Moderatorin verknallter technisch versierter schnodderiger Nachbar Kruse geht ebenso ans Herz wie Bela B. als vom Arzt zu "MC Ingo" mutierter Techno DJ, der auf einer Theologenparty gehörig einheizt. Natürlich ist auch Tamara Simunovic als Tess recht goldig, in die Niklas sich mit gütiger (aber von Jonathan verbotener) Mithilfe von Katinka Sirena verliebt.
Alles in allem eine wunderbar schräge aber stets liebenswerte Komödie, die sicher weder politisch korrekt noch dem Thema entsprechend gesellschaftskritisch geraten ist, sondern die statt dessen eine derart anarchische Lebensfreude versprüht, dass auch billigste Kulissen und eine nicht so einfallsreiche Kameraführung dem Vergnügen keinerlei Abbruch tun.
Super Film! 5 von 5 Punkten Der Film ist super lustig, schräg, romantisch und Action fehlt auch nicht. Herz was willst du mehr, für den Preis?! Und jeder der die Makatsch und O. Korittke mag, MUSS diesen Film einfach haben. Einfach ein toller Film! |
Mrs. Ratcliffe's Revolution [UK IMPORT] Katharina Thalbach, Iain Glen, Heike Makatsch, Alexander Scheer, Christian Brassington DVD, 24. März 2008 Verkaufsrang: 41970 Gewöhnlich versandfertig in 11 bis 14 Tagen. Yorkshire, in den 60er Jahren: Frank Ratcliffe ist Englischlehrer und Kommunist aus Überzeugung. Dorothy Ratcliffe ist Hausfrau und Mutter. Zusammen mit ihren Kindern begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise ostwärts, als Frank eine Stelle in der DDR angeboten bekommt. Anfangs scheint die Welt noch in Ordnung, aber ziemlich bald hat Mrs. Ratcliff die Nase voll von Bevormundung, verbotenen Schallplatten, liebestollen FDJ-Sekretärinnen, neugierigen Stasi-Spitzeln und nicht gekennzeichneten Minenfeldern. Sie will zurück in den Westen, doch für die frischgebackenen DDR-Bürger ist dieses Vorhaben leichter gesagt als getan. Nur gut, dass Dorothys Nachbarin nebenberuflich als Fluchthelferin abreitet - zusammen planen die Hausfrauen den großen Coup...
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Nackt Heike Makatsch, Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara Videokassette, 21. Juli 2003 Verkaufsrang: 1982 Die Autorin und Filmemacherin Doris Dörrie hat eine Vorliebe für ganz einfache und dabei ungeheuer bedeutungsschwangere Titel. So folgt auf Männer, Paradies, Geld, Keiner liebt mich und Bin ich schön nun Nackt. Und wie schon bei ihren früheren Filmen hat dieses eine Wort, das man in Gedanken sofort mit einem Ausrufezeichen versieht, auch hier neben seiner konkreten mindestens noch eine metaphorische und eine philosophische Bedeutung. Doris Dörrie will uns ihre Figuren, drei Paare, deren Beziehungen sich in unterschiedlichen Stadien der Auflösung befinden, nackt, also all ihrer Masken und Schutzmechanismen beraubt, zeigen. Zugleich zielt der Titel aber auch auf den nackten Materialismus unserer Zeit und unserer Gesellschaft ab, auf die Kälte und die spirituelle Leere, die das Leben der Menschen immer weiter aushöhlen. Früher einmal waren Emilia (Heike Makatsch) und Felix (Benno Fürmann), Charlotte (Nina Hoss) und Dylan (Mehmet Kurtulus), Annette (Alexandra Maria Lara) und Boris (Jürgen Vogel) nicht nur die besten Freunde, sie waren auch glücklich. Davon ist nun kaum mehr etwas zu spüren. Dylan und Charlotte sind an der Börse zu Geld gekommen. Doch die materielle Sicherheit hat sie nicht näher zusammengebracht, sie haben sich vielmehr voneinander entfremdet. Zudem steht das Geld wie eine unüberwindliche Mauer zwischen ihnen und ihren nicht so erfolgreichen Freunden. Emilia und Felix haben sich schon vor einiger Zeit getrennt, aber ihnen fehlt die Kraft, einen endgültigen Schlussstrich unter ihre Vergangenheit zu ziehen. Nur Annette und Boris haben sich noch etwas von der Unbeschwertheit bewahrt, die sie einst alle glücklich und zufrieden sein ließ. Allerdings brodelt es auch bei ihnen unter der Oberfläche, und so ist ihre Zukunft fast genauso ungewiss wie die der anderen beiden Paare. Als sich alle sechs zu einem Abendessen in Charlottes und Dylans neuem Designerhaus treffen, brechen all die Konflikte auf, die nun schon seit Jahren zwischen ihnen schwelen. Hatte sich Doris Dörrie bei ihrem vorherigen Film Erleuchtung garantiert noch ganz von der Freiheit leiten lassen, die ein Filmemacher durch die Arbeit mit einer digitalen Videokamera gewinnt, wird Nackt von einer überaus radikalen ästhetischen Strenge bestimmt, die man so aus ihrem Werk gar nicht kannte. Jede Einstellung ist bis ins letzte Detail durchkomponiert, jedes noch so kleine Requisit hat seine Bedeutung, jede Szene und jede Figur hat ihre Farben, die mit ihren speziellen Konnotationen das Alltägliche ins Allgemeine überführen soll, und jeder Satz, den die sechs von sich geben, wirkt, als wäre er zuvor von Doris Dörrie in Stein gemeißelt worden. Dieser rigide Stil, der wohl zum Teil auch aus der Vorlage, Dörries eigenem Theaterstück Happy, resultiert, hat zwar in Momenten seinen Reiz, vor allem wenn Frank Griebes Kamera die Räume in Spiegel zu verwandeln scheint, die das Innerste der Figuren entblößen, doch letztlich erstickt er die Figuren und den Film. Noch nie haben Heike Makatsch, Benno Fürmann, Nina Hoss und Mehmet Kurtulus in einem Film so leblos gewirkt wie hier. Nicht nur ihre Figuren erscheinen einem als Zombies, denen die Schein- und Warenwelt der New Economy die Seele geraubt hat. Nur Alexandra Maria Lara und Jürgen Vogel gelingt es gelegentlich, aus Doris Dörries viel zu starrem Konzept auszubrechen. Sie haben sich eine gewisse Distanz zu ihren Dialogen bewahrt, und so ahnt man, dass hier zwei wirkliche Menschen sprechen, die keine Sprache für ihre tiefsten Ängste und Empfindungen haben, die sich also in Plattitüden und Kalendersprüche flüchten, weil das immer noch besser ist, als ganz zu schweigen. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
genial 5 von 5 Punkten typisch doris dörrie, viel sinn, tolle darsteller, perfekte rollenzuteilung, mitreißend, trifft genau ins schwarze, berührt und geht einem nach.
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Die Häupter meiner Lieben Heike Makatsch, Christiane Paul, Andrea Eckert Videokassette, 1. Januar 2002 Verkaufsrang: 2452 Die Häupter ihrer Lieben fällen und begraben die Freundinnen Maja, Cora und Anna mehr oder weniger zufällig in dieser deftig schwarz-humorigen Ingrid-Noll-Verfilmung. Nach Die Apothekerin und Der Hahn ist tot inzwischen die dritte nach einem Roman der deutschen Besteller-Autorin. Als Regisseur zeichnet Kameramann Hans-Günther Bücking verantwortlich, der bei den Aufnahmen in der Toskana in seinem früheren Handwerk schwelgen kann: Schöne Bilder von nebligen, spätsommerlichen Feldern, kleinen, kurvenreichen Sträßchen, die sich durch die Landschaft schlängeln. Außer der schönen Gegend bekommt Bücking aber vor allem die fidelen Darstellerinnen vor die Linse: Heike Makatsch (Männerpension) und Christiane Paul (Workaholic) als die Freundinnen, deren erstes gefälltes Haupt Majas Bruder ist, als er über Cora herfallen will. Cora verlässt ihre Freundin, um Hennig (Helmut Berger) zu heiraten und mit ihm in ein Landhaus in die Toskana zu entfleuchen. Doch der Gemahl arbeitet auf Gedeih und Verderb auf einen Nachkommen hin, dass Cora der Spaß vergeht. Und Maja hat genug vom langweiligen Hausmütterchendasein und ihrem ebenso langweiligen Mann und taucht alsbald mit Kind unterm Arm bei Cora auf, wo dann auch noch Majas versoffener Dad auf der Matte steht. Und zwei Männer dieses Schlages sind zwei zu viel für Majas und Coras Familienglück. Das scheint gefährdet durch Haushälterin Anna (Andrea Eckert), die das mörderische Treiben durchschaut, sich mit den beiden jedoch zum Trio Infernal zusammentut. Männer-Nachschub gibt es bald und weitere Häupter zu fällen... Mit ansprechendem Soundtrack untermalt, ein zwar nicht tiefgehender, aber runder, schwarz-humoriger Spaß. --Heike Angermaier
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
ein ausgesprochen interessanter film, 5 von 5 Punkten der allerdings unter manchen längen leidet! insgesamt jedoch eine gute verfilmung eines noch besseren buches, das so mancher frau wahrscheinlich heimlich aus dem herzen spricht...
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Aimee And Jaguar [UK IMPORT] Maria Schrader, Kyra Mladeck, Jochen Stern, Peter Weck, Juliane Kohler DVD, 29. Oktober 2001 Verkaufsrang: 55741 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen. Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht. Insofern war es selbstverständlich, dass diese bewegende, von der Historie verbürgte Geschichte ihren Weg auf die Leinwand finden würde. Doch Max Färberböcks ambitionierter und sehr schnell mit einigen wichtigen Preisen (meist für die beiden Hauptdarstellerinnen Juliane Köhler und Maria Schrader) ausgezeichneter Film war alles andere als unumstritten. Für einige Kritiker wurde er zum Paradebeispiel für eine neue Tendenz im deutschen Kino, die aus den Tragödien des Nationalsozialismus und des Krieges große, von Schauwerten bestimmte Unterhaltung macht. Doch dieser Vorwurf verfehlt eigentlich schon vom Ansatz her sein Ziel. Natürlich sucht Max Färberböck nach einer Filmsprache, die sich an den mitreißenden Bildern Hollywoods orientiert und doch den Schrecken dieser Zeit nicht vergisst -- ein schwieriges Unterfangen, das ihm letztlich vielleicht nicht ganz glückt. Gerade in den Momenten des Untergangs, der Bombardierungen Berlins, dieser Götterdämmerung des Dritten Reiches, geht er nicht weit genug und bleibt so hinter Rainer Werner Fassbinders grandiosem Film Lili Marleen zurück. Aber diese Schwächen werden von Färberböcks Ensemble schnell ausgeglichen. Maria Schrader bietet als die leidenschaftlich-sorglose Abenteurerin Felice eine ihrer ergreifendsten Leistungen; Juliane Köhler findet für die biedere Hausfrau und Mitläuferin Lilly genau die richtige Mischung aus Angepasstsein und Aufbegehren; und die Nebendarsteller, zu denen auch Detlev Buck als in seiner Schwächlichkeit gefährlicher Ehemann von Lilly gehört, können ohne Ausnahme genauso überzeugen. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
* * * * * * 5 von 5 Punkten Film, Schauspieler und Soundtrack sind einfach herausragend;
ein beeindruckender und berührender Film zum immer wieder anschauen!
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Hui Buh, das Schlossgespenst Michael Bully Herbig, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch DVD Verkaufsrang: 51761 DVD mit Verleihrecht
Kurzbeschreibung
Nachdem der nicht gerade mit ritterlichen Tugenden bestückte Ritter Balduin beim Glücksspiel seine Mitspieler betrügt, wird er nicht nur von denen mit einem Fluch belegt, sondern kurze Zeit später auch noch vom Blitz getroffen. Er erwacht wieder als Gespenst Hui Buh und ist verdammt von nun an sein Leben als Schlossgespenst auf Burgeck fortzuführen. Eigentlich gefällt Hui Buh, der nicht wirklich gruselig ist, sein Leben zusammen mit dem alten Kastellan ganz gut, bis König Julius, der 111. auf Schloss Burgeck sein Erbe antritt. Nachdem Hui Buh dessen Verlobungsfeier stört, hat Julius genug und will Hui Buh seine Spuklizenz entziehen.
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