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| DVDs: Heike Makatsch | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Gripsholm Ulrich Noethen, Heike Makatsch, Jasmin Tabatabai Videokassette, 18. September 2001 Verkaufsrang: 5586 Anders als Kurt Hoffmanns 1963 entstandene ganz und gar verträumte Verfilmung von Kurt Tucholskys Roman Schloss Gripsholm blendet Xavier Kollers Gripsholm auch die bitteren und letztlich tragischen Untertöne dieser Geschichte für Verliebte nicht aus. Die Geschichte von Kurt (Ulrich Noethen), seiner Prinzessin Lydia (Heike Makatsch), seinem Freund Karlchen (Marcus Thomas) und Lydias Freundin Billie (Jasmin Tabatabai), die im sommerlichen Schweden einige erotisch-unbeschwerte Wochen verbringen, ist für Koller nicht einfach nur eine Fiktion, sie ist Teil von Tucholskys Biografie. Er wagt die Quadratur des Kreises und verbindet die "kleine Sommergeschichte" -- so hat Tucholsky selbst den 1930 geschriebenen Roman genannt -- mit ihrem Hintergrund, dem Rückzug des satirischen Schriftstellers und politischen Journalisten in ein inneres wie äußeres Exil angesichts eines Deutschlands, das die Nationalsozialisten immer stärker hofierte. Die Liebe ist greifbar nah für Kurt und Lydia. Ein paar Stunden, vielleicht sogar ein paar Tage und Nächte lang verdrängt sie alles andere. Ihre Möglichkeiten scheinen unendlich zu sein. Sie schließen selbst eine menage à trois mit Billie nicht aus. Doch die Zeit verhindert ein dauerhaftes Glück. Kurt kann selbst über die Liebe nicht die Entwicklungen in Deutschland und sein Gefühl von Machtlosigkeit vergessen, und die starke, kämpferische Lydia kann sich nicht abfinden mit Kurts Resignation. Am Ende des Sommers ist der Zauber verloren, die Realität hat die Liebenden wieder eingeholt, und der Weg Tucholskys in den Freitod, den er 1935 im schwedischen Exil wählen wird, ist schon hier vorgezeichnet. Xavier Koller nähert sich dem Roman und seinem Autor mit der gleichen Genauigkeit. Die Kostüme, die Requisiten, die Schauplätze, alles beschwört ein authentisches Bild der frühen 30er-Jahre herauf. Die Musik der Klezmer-Gruppe Kol Simcha und die von Jasmin Tabatabai gesungenen Gedichte Tucholskys erzählen unaufdringlich von der einzigartigen urbanen Kultur des Berlins der Weimarer Republik, die blindwütig zerstört wurde von den Nazis. Doch das eigentliche Herz des Films sind seine Darsteller. Ulrich Noethen zeichnet ein beeindruckendes Porträt eines Künstlers und Intellektuellen, der an der Welt, aber letztlich auch an sich selbst scheitert. Er ist nicht stark genug, um seinen Kampf zu gewinnen, aber doch zu stark für ein Leben jenseits seiner moralischen und politischen Vorstellungen. Und Heike Makatsch ist als Lydia wirklich eine Prinzessin. Ihr Lächeln und ihre Unbeschwertheit sind einfach bezaubernd, aber nur eine Fassette einer faszinierenden und überaus komplexen Figur. Heike Makatsch gelingt es zugleich naiv und pragmatisch, verträumt und stark zu sein. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Bester deutscher Film der letzten Jahre 5 von 5 Punkten Endlich mal ein deutscher Film, der anders als billige, platte Unterhaltung der letzten Jahre wie Lammbock oder Schuh des Manitu, Inhalt und Ausdruck zeigt. Wunderbarer Ausdruck über das Ende einer Epoche.Über eine schöne Zeit und den dunklen Schatten der nahenden dunklen Jahre. Bilder, Musik und schauspielerische Leistung sind hervorragend. Unbedingt anschauen.
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Mrs. Ratcliffe's Revolution Katharina Thalbach, Iain Glen, Heike Makatsch, Alexander Scheer, Christian Brassington DVD, 6. Oktober 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Yorkshire, in den 60er Jahren: Frank Ratcliffe ist Englischlehrer und Kommunist aus Überzeugung. Dorothy Ratcliffe ist Hausfrau und Mutter. Zusammen mit ihren Kindern begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise ostwärts, als Frank eine Stelle in der DDR angeboten bekommt. Anfangs scheint die Welt noch in Ordnung, aber ziemlich bald hat Mrs. Ratcliff die Nase voll von Bevormundung, verbotenen Schallplatten, liebestollen FDJ-Sekretärinnen, neugierigen Stasi-Spitzeln und nicht gekennzeichneten Minenfeldern. Sie will zurück in den Westen, doch für die frischgebackenen DDR-Bürger ist dieses Vorhaben leichter gesagt als getan. Nur gut, dass Dorothys Nachbarin nebenberuflich als Fluchthelferin abreitet - zusammen planen die Hausfrauen den großen Coup...
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Aimee And Jaguar [UK IMPORT] Maria Schrader, Juliane Kohler, Johanna Wokalek, Heike Makatsch Videokassette, 29. Oktober 2001 Verkaufsrang: 33991 Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht. Insofern war es selbstverständlich, dass diese bewegende, von der Historie verbürgte Geschichte ihren Weg auf die Leinwand finden würde. Doch Max Färberböcks ambitionierter und sehr schnell mit einigen wichtigen Preisen (meist für die beiden Hauptdarstellerinnen Juliane Köhler und Maria Schrader) ausgezeichneter Film war alles andere als unumstritten. Für einige Kritiker wurde er zum Paradebeispiel für eine neue Tendenz im deutschen Kino, die aus den Tragödien des Nationalsozialismus und des Krieges große, von Schauwerten bestimmte Unterhaltung macht. Doch dieser Vorwurf verfehlt eigentlich schon vom Ansatz her sein Ziel. Natürlich sucht Max Färberböck nach einer Filmsprache, die sich an den mitreißenden Bildern Hollywoods orientiert und doch den Schrecken dieser Zeit nicht vergisst -- ein schwieriges Unterfangen, das ihm letztlich vielleicht nicht ganz glückt. Gerade in den Momenten des Untergangs, der Bombardierungen Berlins, dieser Götterdämmerung des Dritten Reiches, geht er nicht weit genug und bleibt so hinter Rainer Werner Fassbinders grandiosem Film Lili Marleen zurück. Aber diese Schwächen werden von Färberböcks Ensemble schnell ausgeglichen. Maria Schrader bietet als die leidenschaftlich-sorglose Abenteurerin Felice eine ihrer ergreifendsten Leistungen; Juliane Köhler findet für die biedere Hausfrau und Mitläuferin Lilly genau die richtige Mischung aus Angepasstsein und Aufbegehren; und die Nebendarsteller, zu denen auch Detlev Buck als in seiner Schwächlichkeit gefährlicher Ehemann von Lilly gehört, können ohne Ausnahme genauso überzeugen. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
* * * * * * 5 von 5 Punkten Film, Schauspieler und Soundtrack sind einfach herausragend;
ein beeindruckender und berührender Film zum immer wieder anschauen!
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Das Wunder von Lengede Heino Ferch, Jan Josef Liefers, Heike Makatsch Videokassette, 10. November 2003 Verkaufsrang: 5095 24. Oktober, 1963: In der Eisenerzgrube Lengede bricht der Klärteich 12. Eine halbe Million Kubikmeter Wasser und Schlamm überfluten den Schacht Mathilde und schließen 129 Bergleute ein. Während einige Männer noch in der Nacht gerettet werden können, werden am Tag nach dem Unglück noch 43 Bergleute vermisst. Die Rettungsarbeiten laufen fieberhaft. Doch je mehr Zeit vergeht, desto weniger Hoffnung gibt es, noch weitere Überlebende zu finden. Dennoch ist es 21 Kumpeln gelungen, sich in 60 Meter Tiefe in einen Alten Mann zu retten -- einen Hohlraum in einem stillgelegten Teil des Schachts, der jedoch jederzeit einstürzen kann. Unter den Eingeschlossenen befinden sich auch die Freunde Franz Wolbert (Heino Ferch) und Bruno Reger (Jan Josef Liefers), die beständig den Tod durch Hunger, Nässe oder herabstürzende Felsbrocken vor Augen haben. An der Oberfläche bangen Helga Wolbert (Nadja Uhl) und Renate Reger (Heike Makatsch) gemeinsam mit den anderen Frauen verzweifelt um das Leben ihrer Männer. Bergwerksdirektor Dr. Dietz (Günther Maria Halmer) will die Suche abrechen, aber Bohrmeister Grabowski (Armin Rohde) und Ingenieur Hansen (Sylvester Groth) geben die Hoffnung nicht auf. Während in der Kirche der Trauergottesdienst für die vermissten Kumpel abgehalten wird, trifft Grabowski bei seiner Bohrung endlich auf das erhoffte Lebenszeichen. Die Rettung scheint zum Greifen nah, doch technische Schwierigkeiten scheinen die Eingeschlossenen endgültig zum Tode zu verurteilen. Knapp zehn Millionen Zuschauer verfolgten das TV-Ereignis bei seiner Erstausstrahlung zum 40. Jahrestag der spektakulärsten Rettung in der Geschichte des deutschen Bergbaus, die als "Das Wunder von Lengede" in die Geschichte einging: Nach 14 Tagen konnten noch elf der eingeschlossenen Kumpel gerettet werden, insgesamt 29 Männer fanden den Tod. Im Vordergrund der fiktionalisierten Geschehnisse stehen die menschlichen Schicksale der Betroffenen, die der Film zum Teil mit brutaler Offenheit schildert. Der dramatische Soundtrack ist an einigen Stellen vielleicht etwas zu dick aufgetragen, aber mit einem Budget von sechs Millionen EUR haben Regisseur Heidelbach (Tatort) und sein Team das legendäre Grubenunglück actionreich und dennoch mit viel Feingefühl eindrucksvoll in Szene gesetzt. Vor allem die exzellente Besetzung überzeugt: In weiteren Rollen sind Axel Prahl, Uwe Rohde, Gustav-Peter Wöhler und Klaus J. Behrendt zu sehen. Einzig Thomas Heinze als Reporter des Norddeutschen Rundfunks wirkt arg gekünstelt. Allerdings hat er auch die schwere Aufgabe, den bis dato nicht da gewesenen Medienrummel -- Legende war das erste Medien-Großereignis der deutschen Geschichte -- als einsamer Reporter glaubhaft zu vermitteln. --Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein Lichtblick in einer Flut von Geschichtsdramen 5 von 5 Punkten Ich bin begeistert von einem mit Herz und Spannung inszenierten Film, der auf fiktiver Ebene eine durchaus wahre Geschichte erzählt. Auch bei mehrfachem Ansehen bekomme ich bei einigen Szenen immer noch eine richtige Gänsehaut. Das ist, was für mich einen guten Film ausmacht. 5 Sterne!!!
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Love Actually [UK IMPORT] Hugh Grant, Rowan Atkinson, Martin Freeman, Andrew Lincoln, Billy Bob Thornton DVD, 8. November 2004 Verkaufsrang: 74108 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Tatsächlich... Liebe wirkt wie der Marathonlauf aller romantischen Komödien, denn hier wetteifern nicht weniger als acht Liebespaare um die Aufmerksamkeit des Zuschauers, und jedes gewinnt dabei. Nachdem er innerhalb des Genres mit Filmen wie Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Notting Hill und Bridget Jones. Schokolade zum Frühstück als Autor Erfolge feiern konnte, scheint es, dass der erstmalige Regisseur Richard Curtis genau so ist wie seine Drehbücher: Er will einfach nur geliebt werden und er würde alles Mögliche dafür tun. In Tatsächlich... Liebe orchestriert Curtis ein kleines Wunder an romantischer Choreografie, er dirigiert eine hervorragende Riege von Stars und unbekannteren Schauspielern, die in London in Richtung Liebe und Weihnachtsfreuden stolpern. Darunter der Premierminister (Hugh Grant), der in seine Köchin verknallt ist, ein Witwer (Liam Neeson), dessen Sohn dem ultimativen Schuljungentraum hinterher jagt, ein Schriftsteller (Colin Firth), der sich in seine portugiesische Haushälterin verliebt, eine hingebungsvolle Ehefrau und Mutter (Emma Thompson), die sich um ihren wahrscheinlich untreuen Ehemann kümmert und eine Amerikanerin mit Liebeskummer (Laura Linney), die sich voller Verzweiflung zu einem Kollegen hingezogen fühlt. Und es gibt noch mehr: Curtis wickelt sein Weihnachtspaket in genügend Happyends ein, um ein weiteres Dutzend Filme damit zu versorgen. Dass ihm dies derart unterhaltsam gelingt, ist zweifellos beeindruckend, aber er tut dies ziemlich schamlos, und es kommt einem der Gedanke, dass seine Fähigkeiten als Autor vielleicht besser bei Regisseuren aufgehoben sind, die sich nicht ganz so sehr beim Publikum einschmeicheln wollen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 173 Bewertungen)
Schlicht und einfach SCHÖÖÖÖÖÖN!!! 5 von 5 Punkten Auch ich war skeptisch....naja, soooooviele Geschichten in einen Film zu packen ist doch mutig. Hier hat es sich allerdings mehr als nur gelohnt, denn Tatsächlich Liebe ist ein gelungener Mix aus Liebe, Drama und Komödie. Die hochkarätige Besetzung der Rollen trägt natürlich einiges dazu bei, dass einem alle Geschichten fesseln! Was mir am meisten gefällt am Ganzen ist: Wenn man den Film zu Ende gesehen hat, fühlt man sich GUT, einfach GUT! Und letztlich ist das doch eine riesen Kunst, wenn ein Film dies bewirkt. Ein dickes Lob an alle, die hier ihre Liebe und ihr Können reingesteckt haben! Absolut sehenswertes Bonusmaterial kommt noch dazu!
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Nachts im Park Heino Ferch, Heike Makatsch, Pasquale Aleardi Videokassette, 23. Januar 2003 Verkaufsrang: 24768
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Trash Kino 1 von 5 Punkten Heike Makatsch und Heino Ferch sind ein eingespieltes Team. Beide sind hervorragende Schauspieler. Was diesen Film so schlecht macht, sind nicht die Schauspieler sondern ein Drehbuch, wie man es chaotischer wohl nicht machen kann. Irgendwo habe ich gelesen, dass Heino Ferch mehr oder auch Komödien machen möchte. Hier ist das jedenfalls nicht gelungen. Wer hat Herrn Ferch nur beraten, diese Rolle anzunehmen. Ich will hier nicht verraten, wie der Film ausgeht und wer der Mörder ist, doch ist es eine Zumutung, wenn eine Gewalthandlung in eine Komödie hineingepackt wird und das Morden zur Lächerlichkeit heruntergespielt wird. Es muss nicht alles bitter ernst sein, und ich sehe auch den Sarkasmus, der von diesem Film ausgeht, doch bleibt alles seltsam oberflächlich. Hier kommen keine Charaktäre vor, nur einfach Figuren, beliebig austauschbar, wären da nicht Frau Makatsch und Herr Ferch. Deshalb zumindest ein Stern, aber sehenswert ist der Film trotzdem nicht.
sehenswert 'anderer' Thriller 5 von 5 Punkten ° Ein Herzchirurg unter Mordverdacht, der nacht in den Garten seiner Kollegin schleicht und sie beobachtet. Ein Polizeipsychologie mit einer sehr engen Beziehung zu seinem tollen Auto. Und mittendrin der ungeklärte Mord. Der Arzt entführt den Psychologen, der an dessen Unschuld anfangs zweifelt, sich dann aber mit ihm anfreundet. Und die Kollegin deckt die beiden, obwohl auch sie nicht recht weiß, wem oder was sie glauben soll. Das ganze ist schon eine ziemlich merkwürdige Mischung. Kein reiner Thriller, allein wegen zu viel Situationskomik. Auch keine reine Liebesgeschichte. Das mag manche vielleicht verwirren, ich fands eine gelungene Mischung, spannend und sehenswert anders. Eigentlich 4 Sterne, aber ich geb 5, weil der Film bisher meiner Meinung nach viel zu negativ bewertet wurde. ~
Atemberaubend schlecht! 1 von 5 Punkten Dieser Film ist mit Abstand der schlechteste den ich je gesehen habe. Die meisten Szenen wirken sehr stark improvisiert! Die Handlung verfolgt keinen klaren Strang. Zum Einschlafen ist der Film dafür alle Mal geeignet, obwohl man durch einige lautstarke Szenen wieder aufwacht :(
Es bleibt zu sagen, dass der extreme Sarkasmus auch noch die wenigen spannenden Szenen überschattet.
3 Sterne sah ich scheinen ... 3 von 5 Punkten erst beim zweiten Durchlauf fand ich diesen Film allemal sehenswert. Ein kl. Tip: Man sehe sich erst die Spezial-Feautures an, und zwar das Interview mit Heike Makatsch. Da stellt man fest: Die hat ja wirklich wat drauf, die Heike! Sehr interessante Gesten, Kommentare und immer: "Uwe! Nicht zuhören, sonst fühle ich mich so beobachtet!" Was immer das auch heissen mag. Na ja, das Interview fand ich fast schon besser wie den ganzen Film, aber der ist auch nicht ohne! Die Deutsch-Schweizer-Produktion besticht durch Spannung, Wendung und Dramatik in den jeweils richtigen Stellen, wo man se gar nicht erwarten würde. Matthias Schweighöfer in einer grösseren Nebenrolle weiss mal wieder durch sein wandelbares, schauspielerisches Talent zu überzeugen und liess mich staunen, über seine brilliante Dämlichkeit, die zu spielen nicht jeder vermag. Heino Ferch brilliert wie in jedem seiner Filme und eine Ähnlichkeit mit Bruce Willis ist mal wieder nicht abzustreiten. Deswegen für viele weibliche Fans schon sehenswert, dieser "Thriller".
Sau starker Film 5 von 5 Punkten Der film ist sehr makaber,aber super witzig gestaltet.Ein muß für jeden der makaberes zum lachen findet.An sich ist er sehr harmlos gemacht.Aber es lohnt sich da mal rein zuschauen |
Anatomie 2 Barnaby Metschurat, Herbert Knaup, Heike Makatsch Videokassette, 9. September 2003 Verkaufsrang: 9632 Mit dem im Mediziner-Milieu angesiedelten Slasher-Film Anatomie hatte der österreichische Filmemacher Stefan Ruzowitzky den Überraschungserfolg des deutschen Kinojahres 2000 gelandet. Mehr als drei Millionen Zuschauer hatten sich seinerzeit von seinen eindrucksvollen Effekten und gezielt gesetzten Schockeffekten das Fürchten lehren lassen. Eine Fortsetzung war also praktisch unvermeidlich. Doch statt einfach nur die erprobte Formel des ersten Teils zu wiederholen, bricht Stefan Ruzowitzky, der auch wieder für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, ganz bewusst mit ihr. Der vordergründige Horror seines Vorgängers weicht in Anatomie 2 einem weitaus psychologischeren Schrecken. Die Behinderung seines Bruders lastet wie ein schwarzer Schatten über Jo Hausers Leben. Sie hat ihn Medizin studieren lassen, und sie ist es auch, die ihn nun als Arzt im Praktikum von Duisburg nach Berlin gehen lässt. Dort will Jo (Barnaby Metschurat) unbedingt in den Kreis um Professor Dr. Müller-LaRousse (Herbert Knaup) gelangen. Der arrogante, gottähnlich auftretende Wissenschaftler hat einen Kreis von Jüngern um sich geschart, mit denen er an künstlichen Muskelimplantaten experimentiert. Als Jo schließlich in diesen exklusiven Zirkel aufgenommen wird, wird er fast automatisch zum Mitglied in der Geheimloge der Anti-Hippokraten. Außerdem muss er sich wie auch alle anderen Schüler von Müller-LaRousse selbst künstliche Muskeln implantieren lassen. Die Zeiten, in denen deutsche Regisseure das fantastische Kino entscheidend geprägt haben, sind schon lange vorbei. Gerade im Bereich der klassischen Genreproduktionen wird hier bei uns eigentlich nur noch für das Fernsehen gearbeitet. Vor diesem Hintergrund überrascht ein Film wie Anatomie 2 umso mehr. Stefan Ruzowitzky hatte zwar schon beim ersten Teil bewiesen, dass er das Handwerk des Horrorkinos perfekt beherrscht, doch da ging seine technische und dramaturgische Brillanz oft noch auf Kosten der Geschichte und der Figuren. Aber erst jetzt ist es ihm gelungen, sie fest in der Thematik und Figurenkonstellation zu verankern. Die großen, fast schon opernhaft wirkenden Schocksequenzen weisen immer auch über sich selbst hinaus. In ihnen erhalten Ruzowitzkys Figuren eine psychologische und emotionale Tiefe, wie sie nicht nur im deutschen Genrekino eine Seltenheit geworden ist. Aber es sind nicht nur seine Inszenierung und Andreas Bergers grandiose Kameraarbeit, die Anatomie 2 eine einzigartige, fast schon morbid-dekadente Atmosphäre verleihen. Letztlich haben sie vielleicht sogar nur eine unterstützende Funktion. Denn die unvergleichliche emotionale Intensität des Films erwächst vor allem aus dem Spiel von Ruzowitzkys überragendem Darstellerensemble, zu dem neben Barnaby Metschurat und Herbert Knaup auch Heike Makatsch, Frank Giering, Roman Knizka, Wotan Wilke Möring und die aus Großbritannien stammende Entdeckung Rosie Alvarez gehören. Sie alle haben eine perfekte Balance zwischen genretypischen Überzeichnungen und psychologischer Genauigkeit gefunden. So wirken selbst Ruzowitzkys abstruseste Ideen und Szenerien noch ungeheuer wahrhaftig. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Anatomie 2 - Nicht unbedingt eine Fortsezung von Teil 1 5 von 5 Punkten Sehr junge deutsche Ärzte unter Führung eines extrem ehrgeizigen Professors (historisch kein unbelastetes Thema) erforschen hier künstliche Muskeln, um etwa gelähmten Menschen zu helfen, aber vor allem sind sie auf den Nobelpreis aus und in ihren Methoden, einschließlich Selbstversuchen, nicht zimperlich. Wer den Film als Fortsetzung von Teil 1 sieht, wird wahrscheinlich sehr enttäuscht sein. Man sollte sich aber auch einmal klar machen, wie schwer es ist, eine Fortsetzung zu drehen: Macht man alles wie im ersten Teil, gilt der Film als langweilige Kopie, macht man es anders, sind die Leute enttäuscht. Für Filme, wie auch diesen hier, wäre es wesentlich einfacher, wenn es den Vorgänger gar nicht gäbe. Ich finde den Film recht interessant, da es kaum gute deutsche, vergleichbare Filme gibt, und vor allem ist hier die DVD sehr gut ausgestattet: gutes Booklet, interessanter Audiokommentar (auf Deutsch!), gutes Making of, zusätzliche Szenen, und noch den üblichen Kleinkram wie Trailer, Fotogalerie, Biografien, Filmografien, usw. Medizin-Thriller aus Deutschland haben Seltenheitswert, und man kann nicht immer alles nur im direkten Vergleich am Vorgänger messen.
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Liebe Deine Nächste! Moritz Bleibtreu, Lea Mornar, Heike Makatsch Videokassette, 18. Januar 2000 Verkaufsrang: 10991 Suppe, Seife, Seelenheil. Die beiden jungen Leutnants der Heilsarmee Josefine und Isolde, gespielt von Lea Mornar und Heike Makatsch (Männerpension, Bin ich schön?), bekommen in der Abgeschiedenheit der Provinz den Befehl zum Abrücken an die Front eines Großstadtasyls. Mit einer Mischung aus Naivität und viel unerschütterlichem Mut bringen sie das Berliner Obdachlosenheim wieder auf Zack. Nebenbei verdrehen die disziplinierten Mädchen mit ihren jungfräulichen Reizen ungewollt der Männerwelt vor Ort den Kopf. Der skrupellose Manager Tristan, Moritz Bleibtreu (Lola rennt), wählt Josefine zu seiner nächsten Beute. Das Scheitern seiner altbewährten Eroberungstaktiken verwandelt den arroganten Macho in einen Prinzen. Eine märchenhafte Liebesgeschichte im Kleid einer pechschwarzen Satire. Die ironische Überzeichnung der Charaktere und deren Umgebung macht den Film zum Genuß. Er verläßt sich nicht auf den Unterhaltungswert einer realistischen Darstellung des allzu bekannten deutschen Großstadtalltags. Trotz aller Vorurteile der deutschen Medienwelt beweist auch Viva-Moderatorin Heike Makatsch ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Dank Joachim Bercs verspielter Kameraarbeit, welche die meist realen Drehorte farbenfroh zu einem beinahe comichaften Mikrokosmos vereint, kann Liebe Deine Nächste den Vergleich zu Überseeproduktionen gut standhalten. Regisseur Detlev Buck (Männerpension, Karniggels) beweist endgültig seine Fähigkeit, selbstgeschriebene Stoffe kinogerecht umzusetzen. Die Arm-Reich-Satire erzählt frech und überzogen von der seelischen Zerrüttung der Großstädter. Sie nimmt Partei mit den christlichen Werten der Protagonistinnen, ohne dabei schrullig oder belehrend zu wirken. In seinen Hochphasen entwickelt sich der Film zu einer Punkrockoper und feiert dabei unverschämt den Vandalismus. Für Besinnlichkeit oder Langeweile gibt in Liebe deine Nächste! keinen Platz. --Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Unterhaltung 5 von 5 Punkten Dies ist keine Prosa, und auch keine Dokumentation.
Es ist ein Film der Unterhalten will und ein wenig schwarzen Humor beinhaltet.
Kurze Scene:
Die Soldatin Gottes (Heilsarmee) wird von einem Feuerwehrmann gebeten, bis zum Eintreffen des prof. Psychologen einen Suizid Springer bei Laune (ein paar nette Wort) zu halten. Sie schafft es zwei Standardphrasen über all das Schöne und Lebenswerte auf dieser Welt zu stammeln, da wendet der Selbstmordkandidat ernsten Blickes sich zu ihr hin und sagt: "Ich spring jetzt und du bist Schuld." Er springt.
Ich pers. war angenehm überrascht und Moritz Bleibtreu hat eine schön Satanische Rolle abbekommen. Wir haben Tränen gelacht.
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Obsession (Director's Cut) Heike Makatsch, Charles Berling, Daniel Craig Videokassette, 10. Juli 2000 Verkaufsrang: 9881
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wo die Liebe hinfällt... 5 von 5 Punkten Heike Makatsch's 2. Filmabenteuer führte Sie direkt in eine unglückliche Dreiecksbeziehung im heutigen Berlin. Sie muss sich entscheiden und hat es dann auch im richtigen Leben getan, nämlich für Daniel Graig, seit diesem Dreh Ihr Lebenspartner ist.Die Erotik zwischen den beiden lässt sich auch in diesem kleinen Meisterwerk von Peter Sehr spüren. Wunderschöne Bilder und ein toller Soundtrack in diesem aussergewöhnlich melancholischen Film. Heike singt auch wie in ihrem Debut (Männerpension) wieder selbst. Unbedingt ansehen! |
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