DVDs: Ian McKellen

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The Lord Of The Rings Trilogy [UK IMPORT] - Elijah WoodThe Lord Of The Rings Trilogy [UK IMPORT]
Elijah Wood, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Liv Tyler, Sean Astin

DVD, 7. November 2005
     Verkaufsrang: 48281      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 58,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

One Ring to Rule Them All ... and in the Darkness Bind Them?      5 von 5 Punkten
Fellowship of the Ring

We see the history of Middle Earth and how evil almost triumphed and at the moment of triumph the evil one is cut short. Some things that are best remembered are forgotten in time. The story which is adjusted for a different media than the book must in was being different in form and timing. However the essence of the book is captured in this story of the fait of Middle earth and man is placed in the hands of a mild rather small creature called a hobbit. Galadriel, For the time would soon come when hobbits would shape the fortunes of all.

Defiantly need to see the extended version as even then many things were left out as Tom Bomadil. The story goes much smother than trying to make sense form the theatrical version to someone who has not read the book.

I will not go through the story as the thrill of discovery is worth the viewing however they could not have picked better actors for each character, especially Christopher Lee. He adds richness to the character of Saruman. Gandalf reminds Frodo to spare Gollum as Bilbo did. At other times as in Bible stories evil intentions can bring about good situations.

There is a great attention to detail; many times they go out of the way to match description of the book. At other times the add what is needed to show the tale
The movie is fun to watch and interesting. What you may not see so readily is that the formula is that described by Joseph Campbell of the coming of age of a hero that does not realize he is until he must be proven.

The special features of the extended edition help understand what they tried to accomplish yet it does not really add or subtract from the tale.
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The Two Towers

This story picks up where "Fellowship of the Ring", left off. The fellowship apparently divided in its direction and even thought the immediate purposes diverge and converge the urgency of getting the ring to Mordor is ever present. We are lucky in the fact that J. R. R. Tolkien will completely follow each participants path from beginning to end. All the wars are covered in detail and the progress of the ring bearer is chronicled. New creatures and old vermin reveal themselves.

As with Ramayana, we find that every creature has his/her function and that there is no black and white in this purpose. Frodo alludes to this when he thinks of Gandalf, Aragorn, and Gollum. Even Gandalf tells not to hurt Gollum as he may play a larger role in the story that one could imagine.

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The Return of the King

The greatest stories never end

Assuming you watch the first two thirds of this story that is sometimes mistaken for a trilogy, you will notice that it has been divided a little differently for this presentation. We find that Shelob (who you will be introduced has move to this second of the story as the Peter Jackson's adaptation of the works of J.R.R is presented is actually divided better here. Also Sam does not get the opportunity to try out his ring skills.

Mean while back at the ranch. Oops Minas Tirith prepares for a major battle. Aragorn sees dead people. We see a flaming Denethor (John Noble). If they survive the battle then they must prepare to confront Sauron of Mordor to distract him from his real threat (Frodo).

The absents of the scouring of the Shire we still get the feel if not an added extra as the four Hobbits having been places and seeing sights that are unfathomable to the other residents of the Shire look knowingly at each other.

Comments on the four hours and ten minute version suggests that the is quit a bit more footage that is not seen here and may never be. This includes information on many of the characters after the final confrontation.

Do not miss all the great song that gives another dimension to this grate presentation.

So prepare to enter the Crack of Doom.



Die besten Filme aller Zeiten...      5 von 5 Punkten
The Fellowship of the Ring
Als der Film in die Kinos kam, wußte ich absolut nichts über Tolkien und den Herrn der Ringe. Darum hatte ich auch nicht vor, den Film im Kino anzusehen. Alle waren einfach ZU begeistert meiner Meinung nach und ich bin gewöhnlich niemand, der sich durch die Masse anstecken läßt. Nur weil alle etwas gut finden, muß es noch lange nicht gut sein. Dann kam aber der Tag, als unsere Englischlehrerin bekannt gab, unser Kurs würde sich den Film zusammen auf Englisch im Kino ansehen. Also landete ich wohl oder übel doch in diesem mir unbekannten Meisterwerk und irgendwie kam es mir so vor, als setzte man mich in den Film und überließ mich komplett mir selbst. Ich saß da auf meinem Kinositz, mit weit aufgerissenen Augen und wagte nicht, mich zu bewegen. Ich war verzaubert, von Anfang an. Mir stiegen die Tränen in die Augen, allein aus dem Grund, weil ich noch nie etwas so wundervolles gesehen habe! Nach dem Film war es um mich geschehen: ich wurde zum eisernen Herr der Ringe Fan und darum bleibt mir auch nichts anderes übrig als den ersten Teil der Trilogie in den höchsten Tönen zu loben! Noch nie hat mich ein Film so gefesselt, noch nie habe ich ungeduldiger auf die Fortsetzung gewartet, noch nie habe ich die Figuren eines Filmes so schnell und so fest in mein Herz geschlossen! Ich möchte behaupten, dass ich einiges von Filmen verstehe und vor allem von Dingen wie Regie und Kamera und gerade in diesen Bereichen besticht dieser Film, denn es ist einfach ein Film der Superlative, so auch die beiden anderen Teile. Herr der Ringe ist ein Film, wie er in unsere Zeit hineingehört. In allen Bereichen erreicht er das Höchstmaß alles machbaren und das ist einfach nur faszinierend. Drehorte, die einfach nur verzaubern, Kostüme, die einen in eine ganz andere, fremde Welt namens Mittelerde führen und ein so gigantischer Soundtrack, der einen jede Szene noch intensiver mitfühlen läßt. Dazu wirklich fantastische Schauspieler und das, obwohl ich den größten Teil von ihnen zuvor nicht kannte oder auch einfach nicht mochte. Doch in ihren Rollen haben mich sämtliche beteiligte Schauspieler einfach nur schwer beeindruckt und es ist für mich unvorstellbar, dass auch nur eine Tolkien-Figur ein anderes Filmgesicht bekommen hätte als das, was sie bekam. Gerade wenn man bedenkt, wie knapp es z.B. war, dass Viggo Mortenson zum Aragorn wurde, ist er doch meiner Meinung nach die größte Überraschung des Filmes und strotzt dieser Mann doch geradezu von großem schauspielerischen Talent!
Für mich ist "HdR - die Gefährten" ein perfekter Auftakt zur Trilogie und gibt einen perfekten Einklang auf das, was einen in den nachfolgenden Teilen noch erwarten wird. Einige Male habe ich mir den Film nun schon angeschaut und jedes Mal sitze ich mit weit aufgerissenen Augen vorm Bildschirm und wage es nicht, mich zu bewegen bis der Film zuende ist. Nach wie vor fiebere ich jeden Moment der Reise mit und immer wieder könnte ich mir diesen Film ansehen. Herr der Ringe über alles...
The Two Towers
Sofort wurde das Kino von mir gestürmt als der 2.Teil der HdR-Reihe endlich herauskam. Sofort verliebte ich mich erneut in diesen Film und tagelang schwebte ich auf der höchsten HdR-Wolke bis mich die Realität so langsam wieder zurück bekam. Für mich ist der 2.Teil der Trilogie ganz klar der beste Teil. Die Geschichte wird fortgesetzt, dennoch findet sie noch kein Ende. Dieser Film läßt wirklich sämtliche in der Geschichte vertretenen Gefühle förmlich explodieren. Hoffnungslosigkeit im Kampf da der Gegner einfach zu übermächtig ist; Kampfgeist und Siegeswille bei unseren Gefährten und ihren Verbündeten; die Frodo-Sam-Freundschaft gewinnt an noch mehr Intensität, der Liebesgeschichte von Arwen und Aragorn wird man noch näher gebracht als es im ersten Teil der Fall war und unser aller geliebter Gandalf taucht wieder auf. Die Gefährten sind auseinander gebrochen, jedes "Team" ist auf seinem speziellen Weg und dennoch halten sie alle zusammen, alles was geschieht, geschieht, um den jeweils anderen den Weg zu ebnen. Wieder einmal baut sich die wundersame Welt von Mittelerde förmlich um seinen Betrachter herum auf und zieht diesen wieder ganz in seinen Bann. Wieder einmal läßt die Geschichte einen nicht los und wieder einmal wartet man sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Wieder einmal ist der Film von Anfang bis zum Ende hin so unglaublich spannend, dass man am liebsten den Atem anhalten würde. Wieder einmal vergehen die ca. 2,5 Stunden wie im Flug und wieder einmal kann man sich diesen Film immer und immer wieder ansehen. Ein unvergleichbares Abenteuer!
The Return of the King
Es war für viele wohl schon fast ein Ritual, im Winter das Kino zu stürmen und dort einen neuen Teil von "Herr der Ringe" zu schauen. Um so trauriger war es, als man sich den 3. und letzten Teil ansehen ging, denn damit sollte die Geschichte ihr Ende finden. Der Winter 2004 wird ziemlich trist für mich sein und ich werde mich wohl erst daran gewöhnen müssen, dass es ab diesem Winter keinen weiteren Herr der Ringe geben wird. Doch zum Glück gibt es die 3 Teile, die alle so wundervoll sind, dass man sie sich immer wieder anschauen kann ohne dass sie auch nur einen Tick langweilig werden oder von ihrem Zauber verlieren. Was gibt es also noch groß zum 3.Teil zu sagen, außer dass die Geschichte nun ihren Ausklang findet und die Reise endet? Nun, am überraschendsten war für mich, dass der Film so unendlich spannend ist und das die ganze Zeit über, obwohl man doch weiß, wie es ausgehen wird (auch wenn man die Bücher nicht gelesen hat). Man weiß, dass das Gute letztendlich siegen wird und dennoch fühlt man die ganze Zeit über die Hoffnungslosigkeit, durch die unsere Gefährten gehen müssen. Man bangt, man hofft, man wartet, man ist ganz ein Teil des Filmes! Als das grandiose Ende dann endlich erreicht ist, kann einfach kein Auge trocken bleiben. Es ist schon traurig genug, dass diese wundervollen Filme nun ihr Ende erreichen mußten, doch ist das Ende, dass man im Film zu sehen bekommt, auch noch so ergreifend, dass man am liebsten in den Film springen würde und die letzten Minuten zusammen mit seinen liebgewonnenen Gefährten durchschreiten möchte. Der letzte Kampf ist natürlich das ultimative Highlight des Filmes und dennoch stehen vorangegangene Kämpfe und Ereignisse aus den ersten beiden Teilen diesem in nichts nach. Wieder einmal ist dieser Film einfach nur atemberaubend und ein asolutes filmisches Meisterwerk, dass wohl niemand jemals vergessen wird! Und ein echter Fan sieht das ganze natürlich so: das Ende ist erst der Anfang!


The Scarlet Pimpernel [UK IMPORT] - Ian McKellenThe Scarlet Pimpernel [UK IMPORT]
Ian McKellen, Anthony Andrews, Jane Seymour, James Villiers, Eleanor David

DVD, 18. September 2000
     Verkaufsrang: 51907     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Der spritzigste romantische Mantel&Degen-Film      5 von 5 Punkten
Dieser Film erzählt die Geschichte der Verschwörung, die sich die "scharlachrote Nelke" nannte. Es waren Adelige aus England, die die gerade verhaftete Königsfamilie Ludwigs des 16. und weitere Adelige vor der Guillotine retten wollten, indem sie sie aus der Bastille befreien würden. Das Ziel der Verschwörer war es, sie nach England zu bringen, um einige Jahre später die Monarchie von dort aus wieder neu zu etablieren. Historisch existierte diese Gruppierung tatsächlich und es gelang ihr auch, viele französische Adelige zu befreien, allerdings nicht die Königsfamilie, wie man ja aus der Geschichte weiß.
In diesem Film wird die Geschichte des Anführeres der Verschwörer erzählt, der sich das "scharlachrote Siegel" nannte. Dieser ist ein brillianter, humorvoller, stilvoller Engländer, der auch im schwierigsten Wort- oder Degengefecht nie Haltung und Würde verliert. Erzählt wird auch die Geschichte der Schauspielerin, die sein Herz gewinnt und beginnt, sich für die Sache der Adeligen zu engagieren. Erzählt wird die Geschichte von Jovlin, von Robespierre, die Geschichte der Revolution und der Befreiungsaktionen, die spannend, einfallsreich und intelligent vor sich gehen.
Ein wunderbar wortgewandter, romantischer, bunter, herrlicher Film von Liebe und Treue, von Würde und Stolz, von Menschlichkeit, von Versagen, von Hoffnung und Enttäuschung. Ein Film, bei dem man aber sieht, dass doch jeder einen kleinen Beitrag leisten kann zur großen Sache, die ihm am Herzen liegt.
Auf dieser DVD ist der Film nur auf englisch enthalten, es fehlt leider noch die Synchronisation ins Deutsche, die es nur manchmal im deutschen Fernsehen gibt. Die Schauspieler sprechen ein klares, aber zügig gesprochenes "British English", das manchmal delikat und nicht immer leicht zu verstehen ist. Eigentlich ist der Film in dieser Version also in der Tat nur für flüssig-Englisch-Sprechende zu empfehlen, da die Dialoge sehr relevant sind. Dann aber sehr sehenswert.

Mantel, Degen, Herzblut und Humor      5 von 5 Punkten
They seek him here. They seek him there.
Those Frenchies seek him everywhere.
Is he in Heaven? Or is he in Hell?
That damned, illusive pimpernel.

Es ist die Zeit der Französischen Revolution. Die blutgierigen Massen jubeln als die Köpfe der französischen Aristokratie rollen. Doch es gibt einen geheimnisvollen Helden, der das Sicherheitskomitee von Bürger Robespierre nach Strich und Faden foppt. Er nennt sich "The Scarlet Pimpernel" und rettet viele der todgeweihten Adeligen in letzter Sekunde auf äußerst trickreiche und Art vor der Guillotine.
Hinter dem "scharlachroten Siegel" so der deutsche Titel des Films bei seiner Fernsehausstrahlung in den 80ern) steckt der englische Adlige Sir Percy Blakeney (Anthony Andrews), der sich jedoch nach außen als närrischer und aufgeblasener Pfau gibt. Tatsächlich aber ist er ein wahrer Gentleman voller Ideale, Mut, Humor, Scharfsinn und unübertrefflicher Fertigkeit mit dem Degen.
Sir Percy verliebt sich in die französische Schauspielerin Marquerite St. Just (Jane Seymour) und heiratet sie schon nach Kurzem. Durch eine Intrige ihres früheren Geliebten, des eifersüchtigen Revolutions-Emporkömmlings und Pariser Polizeichefs Chauvelin (Ian McKellen), hat es den Anschein als ob Marguerite eine ganze Familie verraten und der Guillotine ausgeliefert hätte. Als Percy am Tage seiner Hochzeit davon erfährt ist er über seine Frau entsetzt und vertraut ihr nicht länger, zumal er plant den Dauphin aus dem Gefängnis zu befreien. Die eben noch große Liebe scheint nun frostig und erkaltet.
Daneben steigert sich Polizeichef Chauvelin mit zunehmendem Hass in die Suche nach der wahren Identität des Scarlet Pimpernel hinein und wieder ist es Marguerite, die er für seine fiesen Pläne missbraucht und die Unglückliche damit immer tiefer in den Strudel von Verrat und Verzweiflung stürzt.


Dieser wunderbare Mantel-Degen-Film ist nicht die erste und auch nicht die letzte Verfilmung des gleichnamigen historischen Romans von Emmuska Orczy. Meines Wissens gibt es seit den 30er Jahren acht Verfilmungen, die ich natürlich nicht alle kenne. (Eine davon ist sogar mir David Niven). Aber von den mir bekannten Varianten, ist dies mit Abstand die beste und geistreichste wenn auch nicht die buchgetreueste.
Hauptsächlich sind es die drei großartigen Darsteller Anthony Andrews auf dem Höhepunkt seiner Kunst, Jane Seymour und Ian McKellen, die diese Verfilmung zu etwas Unvergesslichem machen. Nie war Sir Perceval Blakeney so genial dargestellt, so aufgeblasen und versnobt und doch gleichzeitig so gentelmanly und charmant wie er von Anthony Andrews gegeben wird.
Und erst der fiese und verbitterte Bürger Chauvelin, in dessen Rolle der blutjung erscheinende und brillante Ian McKellen (Gandalf) schlüpfte. Man möchte den armen Polizeichef fast bedauern so sehr verstrickt er sich in eine Mischung aus verschmähter Liebe und Hass auf diesen unfassbaren Feind der Revolution. Und Jane Seymour ist natürlich nicht nur ein schauspielerischer sondern vor allem ein optischer Genuss in ihrer ganzen barocken Schönheit und Pracht.
Witzige und absolut geistreiche Wortgefechte werden abgelöst von kunstvollen Degengefechten. Mit seinen tausend unsäglichen Verkleidungen und ausgekochten Ideen überlistet The Scarlet Pimpernel Polizei und Militär und sorgt mit seinen halsbrechersich-witzigen Aktionen für Spannung und Action.
Und auf keinen Fall darf ich die Liebesgeschichte vergessen: Die bitter-süße Liebe zwischen Percy und Marguerite bietet natürlich ausreichend Stoff für Herzschmerz und so viel Romantik, dass sie für mehrere Generationen von hoffnungslosen Romantikerinnen ausreichen dürfte (ggf. wäre ein Taschentuch bereitzuhalten!).

Um es kurz zu machen:
Obwohl das "Scarlet Pimpernel" inzwischen ein eher unbeachtetes Schattendasein in Fankreisen fristet, gehört er für mich zu den besten Mantel-und Degenromanzen überhaupt. Ein Film, der mit Zorro oder den drei Musketieren locker mit halten kann.

Der Soundtrack zu diesem Film ist übrigens wunderschön und eingängig, und ich würde ja sofort die CD kaufen, wenn es denn eine CD dazu gäbe.

Ein Manko!
Leider ist der Film (immer noch) nicht in deutscher Synchronisation zu haben und leider fehlen bei dieser rein englischsprachigen DVD die Untertitel, so dass man schon genau zuhören muss, wenn man die geistreichen Dialoge und die zartschmelzenden Liebesgeständnisse auf Anhieb verstehen möchte. Die DVD- Qualität ist nicht wirklich berauschend und gerade beim Ton manchmal ärgerlich schwach.
Mein allergrößter Weihnachtswunsch: Diesen Film bitte möglichst bald digitally remastered und mit einer deutschen Synchornisation auf den Markt bringen, dann kaufe ich mir den auch noch in Deutsch.

DVD:
Laufzeit 136 Min, Extras: Die Profile der Stars werden vorgestellt, Sprache Englisch, leider ohne Untertitel.

Superromantischer Abenteuerfilm      5 von 5 Punkten
Diesen Film sah ich zum ersten Mal in den USA und er hat mich sofort "gefangengenommen". Großartige Schauspieler vor einem historischem Hintergrund, teilweise sehr lustig gespielt, die Spannung hält bis zur letzten Minute an. Nicht zu vergessen die Musik, die hervorragend zum Film passt. Ein einmaliges Filmerlebnis für Freunde von Romantik, Leidenschaft und Abenteuer!


X-Men 1.5 + 2 (Doppelpack) - Hugh JackmanX-Men 1.5 + 2 (Doppelpack)
Hugh Jackman, Patrick Stewart, Halle Berry, Ian McKellen, Famke Janssen

DVD
     Verkaufsrang: 52452     

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X-Men Teil 1 und 2 im Doppelpack



The Da Vinci Code - Sakrileg [UMD Universal Media Disc] - Tom HanksThe Da Vinci Code - Sakrileg [UMD Universal Media Disc]
Tom Hanks, Audrey Tautou, Sir Ian McKellen

UMD Universal Media Disc, 7. November 2006
     Verkaufsrang: 30764      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures The Da Vinci Code - Sakrileg (Kinoversion), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.11.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die ewige Geschichte: Buch vs. Film - And the winner is...      3 von 5 Punkten
...the book!
Leider besteht wie so oft der Vergleich Buchgeschichte vs. Filmumsetzung und wie so oft bestehen in Hollywood nur begrenzte Möglichkeiten die Fantasie des Lesers zu erreichen. Während viele Einzelheiten im Film untergehen, kommt hinzu, dass man als Vorab-Leser den kleinen Informationsvorsprung hat und damit natürlich die Überraschungseffekte fehlen. Ich versuche trotzdem den Film relativ objektiv zu beurteilen. Die Story ist natürlich der Reißer für sich, da über 2000 Jahre Zeitgeschichte auf den Kopf gestellt werden. Die Besetzung ist absolutes TOP-Niveau. An Spannung, Action und selbst an Witz fehlt es nicht. Was mir trotzdem ein wenig fehlt, ist das Flair und die Mystik, welche - gerade aufgrund der Story - in dem Film stecken sollte. Abseits davon scheint mir Tom Hanks mit seiner Rolle durchgehend unterfordert zu sein. Der Oscar-Gewinner bleibt im Vergleich zu seinen anderen Rollen (Cast Away, Philadelphia, Forrest Gump, ...) blass. Die Figur Robert Langdon zeigt zu wenig Tiefe. Dieses liegt aber wiederum nicht an der Figur an sich, sondern an der Umsetzung Buch-Film. Auf dem Papier wirkt Langdon viel durchdachter, aufgrund der Darstellung seiner Gedanken und Gefühle. Der Hintergrund seines Wissen und der Rätsellösungen kommen viel stärker hervor, der Leser wird in den Bann gezogen. Dieses gelingt im Film kaum (Anm: Dieses trifft leider auch auf die Ext.Edt. zu). Trotz der guten Unterhaltung, der tollen Story und der überdurchschnittlich guten Besetzung kann ich deshalb nur 3 Sterne vergeben.


Der Herr der Ringe - Die zwei Türme - Elijah WoodDer Herr der Ringe - Die zwei Türme
Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler

Videokassette, 26. August 2003
     Verkaufsrang: 294     

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Die Knechtschaft des Rings geht weiter - und wie! Nach der fulminanten Ouvertüre von Die Gefährten legt Regisseur Peter Jackson mit Der Herr der Ringe. Die zwei Türme nach: mehr Orks, mehr Aufmärsche, mehr Düsternis, Ents, Gollum, geflügelte Nazgul, Olifanten und eine Schlacht um Helms Klamm, die es in sich hat. Viele, viele Fragen stellten sich Tolkiens Jünger nach der hervorragenden Umsetzung des ersten Teils von Der Herr der Ringe: Würde es Peter Jackson schaffen, die Brillanz von Die Gefährten wenigstens zu halten? Wie sehen die Ents aus? Wie Gollum? Und was würde er ändern? Fragen über Fragen, auf die es endlich eine Antwort gibt.
Die Wege der Gefährten haben sich durch Sarumans Uruk-Hai getrennt. Nachdem Frodo und Sam nun allein den schicksalshaften Weg nach Mordor eingeschlagen haben, heften sich Aragorn, Legolas und Gimli auf die Fährte der gen Isengart flüchtenden Orks. Immerhin befinden sich die unglücklichen Hobbits Pippin und Merry in deren Klauen. Und die wollen die Drei wiederhaben. Während Frodo und Sam mit fast physisch spürbarer Mühe Gollum einfangen und zu ihrem Führer machen, treffen Aragorn, Legolas und Gimli wieder auf den dem Balrog - der Rückblick Gandalfs auf seinen Kampf mit dem Balrog ist nur einer der glücklicherweise zahlreichen großartigen Momente des Films - entronnenen Zauberer, reiten nach Rohan und begleiten den vom Einfluss Sarumans befreiten König Theoden in die Schlacht um Helms Klamm. Da obendrein nun auch Sauron seine zahlreichen Truppen sammelt, ist eines gewiss: Die Schlacht um Mittelerde hat endgültig begonnen. Und Frodo? Der bedauernswerte Hobbit spürt den Einfluss des Rings immer deutlicher, was zu immer größeren Konflikten führt.
Naturgemäß ist der Mittelteil einer Geschichte immer der am schwierigsten umzusetzende Part. Fäden müssen weitergeführt, Charaktere weiterentwickelt oder gar neu eingeführt werden. Drehbuchautorin Fran Walsh sei Dank konnte Peter Jackson all diese Klippen meisterhaft umschiffen. Mit Bernhard Hill als Theoden von Rohan, Miranda Otto als dessen Nichte Eowyn, David Wenham als Faramir von Gondor und natürlich Brad Dourif alias Grima Schlangenzunge, beweist das neuseeländische Dream-Team einmal mehr ein exzellentes Händchen in Sachen Besetzung.
Doch die eigentlichen Stars, das sind die, die direkt aus dem Computer stammen und von den Fans wohl am gespanntesten erwartet wurden: die Ents, die geflügelten Nazgul und natürlich Gollum. Was die Ents anbelangt, so darf gesagt werden, dass die Baumhirten sehr imposant und glaubwürdig in Szene gesetzt wurden. Dass gerade ihr Part extrem verkürzt und partiell geändert wurde, kann bedauert werden. Aber der Zwang, Die Zwei Türme in der Kinofassung für drei Stunden kompatibel zu machen, hat hier sichtlich sein Opfer gefordert. Aber für Gollum und die Nazgul möchte man den Regisseur sowie den Konzeptkünstler Alan Lee einfach küssen. Allein Gollum wirkt für sich und in der Interaktion mit anderen dermaßen real, dass man irgendwann wirklich aufhört, ihn als virtuelles Wesen wahrzunehmen. Und dann diese Schlacht! Ein gutes Viertel nimmt sie in der Handlung ein. Jede Minute davon ist es wert. Ohne in allzu große Übertreibungen ausbrechen zu wollen: Die Schlacht von Helms Klamm sieht genau so aus wie die Schlacht von Helms Klamm aussehen muss. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Das Fazit? Der Herr der Ringe. Die zwei Türme ist trotz oder gerade wegen der teilweise recht deutlichen Änderungen gegenüber der literarischen Vorlage - auf die der Spannung halber nicht weiter eingegangen wird - in sich konsistent. Notwendigerweise noch monumentaler und düsterer als Die Gefährten schafft es Jackson grandios, den Wendepunkt einer Welt zu porträtieren, deren Zukunft im Untergang begraben zu liegen scheint. Nun, Peter, jetzt warten wir auf das Finale furioso! -Constanze Quanz


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 246 Bewertungen)

Ein Historisches Meisterwerk!      5 von 5 Punkten
Zu der Geschichte von Der Herr der Ringe muß man nicht mehr viel sagen.Der Herr der Ringe "Die zwei Türme" ist wohl einer der besten Fatasy Neuzeit-Verfilmungen die es im Moment gibt.Er fesselt den Zuschauer in eine fantstische Welt von Reuel Tolkiens Mittelerde.
Der Film selber ist gut umgesetz worden.
Die DVD bietet ein scharfes Bild und einen druckvollen Sound.
Von daher kann man nur 5 Sterne vergeben.
Fazit:Abtauchen in eine fantasyvolle Welt.


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Halle Berry, Famke Janssen, Chris Evans, Goran Visnjic, Colin Farrell

DVD, 4. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 56272      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 55,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tolle Idee, alle Superheldenfilme auf eine Disc zu packen, aber...      4 von 5 Punkten
... wer braucht schon "Daredevil"? NIEMAND!


Gods And Monsters [UK IMPORT] - Ian McKellenGods And Monsters [UK IMPORT]
Ian McKellen, Brendan Fraser, Lynn Redgrave, Lolita Davidovich

Videokassette, 24. April 2000
     Verkaufsrang: 9434     

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Gods and Monsters war einer der von der Kritik gefeiertsten Filme des Jahres 1998 und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. Es handelt sich dabei um eine mitfühlende Spekulation über die letzten Tage des James Whale (1889-1957), dem Regisseur von Frankenstein sowie 20 weiteren Filmen der 30er- und 40er-Jahre, der kein Hehl daraus machte, dass er schwul war - und das zu einer Zeit, in der Homosexualität in Hollywood diskret verheimlicht wurde.
In diesem Film, der von Regisseur Bill Condon auf der Grundlage des Romans Father of Frankenstein von Christopher Bram als Drehbuch adaptiert wurde, spielt Ian McKellen in einer überragenden Darstellung die Hauptrolle des weißhaarigen Whale. Der wird als gediegener Herr und Hobbymaler porträtiert, der durch seine sich verschlechternde Gesundheit zu melancholischen Erinnerungen an die Vergangenheit veranlasst wird. Rückblenden zu einer verlorenen Liebe, einem Weltkriegstrauma sowie seinen ruhmreichen Tagen in Hollywood vermischen sich mit Whales gegenwärtigem Interesse an einem neu eingestellten Gärtner (Brendan Fraser), dessen muskulöse, frankensteinartige Erscheinung ihn zum idealen Modell für Whales fixierte Skizziererei macht.
Die Freundschaft zwischen dem gut aussehenden Gärtner und seinem älteren, homosexuellen Bewunderer ist abwechselnd flüchtig, lustig, von gegenseitigem Nutzen und letztendlich auch recht traurig. Aber es spricht für Condon, dass Whale nie als jämmerlich, lüstern oder senil erscheint. Nicht weniger tief ist Whales enge Beziehung zu seiner langjährigen Haushälterin (mit trockenem Sarkasmus gespielt von Lynn Redgrave), die ihm als Beschützerin, Mutter und sogar als Ersatzgattin dient, während sich sein geistiger Zustand zusehends verschlechtert. Die Rückblenden zu Whales Filmtagen sind gewissenhaft authentisch (besonders bei der Wahl der Doppelgängerrollen für Boris Karloff und Elsa Lanchester). All das sorgt dafür, dass Gods and Monsters ein rührend-liebevoller Film geworden ist, der auf vielen Ebenen glänzt. Er ist zugleich ein scharfer Blick auf die Vergangenheit Hollywoods und ein äußerst bewegendes, fein ausgewogenes Drama über Traurigkeit, Erinnerungen und die Leidenschaften, die uns am Leben erhalten. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Großes Kino für Denker      5 von 5 Punkten
Die Geschichte des großen Frankenstein-Regisseurs James Whales und seines Gärtners Clayton Boone besticht vorallem durch die perfekt besetzten Rollen; Sir Ian McKellen spielt einfach grandios und überzeugend und hätte meiner Meinung nach auch den Oscar für seine Rolle mehr als verdient. Auch Brendan Fraser, von dem man ja nun mehr oder weniger nur PopCornKino (Die Mumie...) gewöhnt ist, überzeugt auf ganzer Linie. Wer allerdings glaubt, daß der Film leichte Kost wäre, irrt. Es braucht schon Energie, um die knapp zwei Stunden durchzustehen, besonders weil es sich um einen ruhigen Film handelt; es passiert einfach nicht viel, und die Rückblenden, in denen Whales bisheriges Leben in sehr kurzen Zügen immer wieder die eigentliche Handlung "unterbricht", wirken beim ersten Sehen etwas irritierend und verwirrend. Aber gerade deshalb kann man seinen Blick auf die Personen, ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen richten, und versuchen zu verstehen, warum sie so sind wie sie sind, warum Whales, der leidet, weil man sich nicht an ihn, sondern nur an seine Filme erinnert, sterben will.
Ein wirklich anspruchsvoller Film, nichts für zwischendurch. Eine großartige Charakterstudie. EINFACH EIN MUSS!!!
(Tip: Man sollte mit mehreren gucken und dann etwas darüber diskutieren, damit man nicht ganz alleine ist, wenn man etwas nicht verstanden hat.)


X-Men 2 [UK-Import] - Patrick StewartX-Men 2 [UK-Import]
Patrick Stewart, Hugh Jackman, Ian McKellen, Halle Berry, Famke Janssen

DVD, 10. November 2003
     Verkaufsrang: 68798      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 23,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Back and Better than first film!      5 von 5 Punkten
It's rule of thumb sequels rarely equal the original. Even when they do, the fans are general a bit jaded, knowing what to expect on the second go around, so even if it is as good, it's not as fresh. Expectations can really hurt a film. Everyone is so excited they often expect MORE, and so are let down no matter how good the film is. So going in, sequels have a hard road. When one is as good it's rare; when it's BETTER that is unbelievable. WEll, believe it - X 2 is even better.
The characters are set, so this film gives the chance to explore them a little deeper. Glad to say the whole cast is back. Super fun to see Gandolf being a bad guy! Ian McKellan is back as Magneto the mutant who sees the destruction of mankind as the only way for the mutants to survive. Patrick Stewart is Professor Charles Xavier, the kindly mentor who has a safe haven for mutants and works for their betterment for all. Back also are Hugh Jackman as Logan/Wolverine; Halle Berry magnificent as Storm; Famke Janssen as Jean Grey and Bruce Davison as Senator Kelly . Also, Rebecca Romijn-Stamos as Mystique, Magneto's new sidekick, Brian Cox (the first Hannibal Lector) as Striker, his mutant killer Yuriko Oyama is played well by Kelly Hu and super addition is Alan Cumming as Kurt Wagner/Nightcrawler. The whole cast does a wonderful job.
When we last saw Magneto, he'd been imprisoned within a plastic jail, since any metal can be reformed and used by him. Everyone was happy at the school run by Xavier, while Logan was off trying to figure out his past. The Senator was now a mutant.
After the Nightcrawler attacks the president in a protest for Mutant's rights, Striker is able to pressure the president into a campaign against Xavier's School, playing right into Magneto's plans. Short order, Mystique has Magneto free, but Xavier has been taken by Strike who is trying to manipulate him into killing all the mutants. Thus in a switch, the good mutants must work with Magneto to free Xavier.
It's lightning pace, wonderful effects, great fight scenes and stronger character development. It's just an outstanding action flick that leaves you hungry for X 3!!


Gods and Monsters - Sir Ian McKellenGods and Monsters
Sir Ian McKellen, Brendan Fraser, Lynn Redgrave

DVD, 19. September 2006
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Exzellente Psychostudie, dürftige DVD-Umsetzung      4 von 5 Punkten
1957: In seiner Villa in Los Angeles erholt sich der britische Regisseur James Whale (Ian McKellen), abgeschieden lebend mit seiner frömmelnden Haushälterin (Lynn Redgrave), von den Folgen eines Schlaganfalls. Geplagt von "elektrischen Gewittern" in seinem Kopf, fürchtet er, langsam den Verstand zu verlieren. Die schlagartig auftauchenden Erinnerungen an seine unglückliche Kindheit und an den Ersten Weltkrieg verdeutlichen die ungeheure Spannung in seinem Leben: Das Elend des begabten Kindes in einer ignoranten Umwelt und die Außenseiterrolle als Homosexueller, Doppelmoral inklusive. In seiner Einsamkeit freundet er sich langsam mit seinem neuen Gärtner (Brendan Fraser) an.
In erster Linie ist "Gods and Monsters" natürlich Ian McKellens Film. In seinem Gesicht spiegeln sich Qual, Leidenschaft, Sehnsucht, es erzählt mindestens genauso viel wie die Rückblenden. Auch gewisse Gemeinheiten, besonders gegenüber seinem Intimfeind George Cukor, gehören zu seinem Wesen und haben im Film einen großen Unterhaltungswert. Auch Brendan Fraser entwickelt erstaunlich die Figur des Gärtners vom eher schlichten Gemüt zum Seelenfreund des großen Regisseurs. Lynn Redgrave in der eher kleineren Rolle als Haushälterin ist sensationell: bigott, verschroben und von einer überraschend großherzigen Hingabe. Die Swimmingpool-Szene ist die traurigste und schönste Szene überhaupt: Der tote Whale strahlt noch so viel Zufriedenheit und Ruhe aus, dieses Leben überwunden zu haben. Darüber hinaus vermittelt der Film viel Zeitkolorit, viel Anteil am Gelingen des Films hat auch die Filmmusik von Carter Burwell.
In manchen Kritiken wurde seinerzeit manchmal bemängelt, der Film sei zu sehr Kammerspiel oder Theater um großes Kino zu sein. Ich sehe darin allerdings keinen Widerspruch.
Fazit: Drei sensationelle Darsteller in einer überzeugenden und zu Herzen gehenden Geschichte über Freundschaft, Liebe und Tod.
Der Film spielt eindeutig in der 5-Sterne-Liga, die Ausstattung der DVD ist allerdings ärgerlich: Keine Untertitel, unnötige Schreibfehler auf dem Cover ("geörige Portion" [sic!] Spannung) und keinerlei Extras. Hier hätte man sich mehr Informationen gewünscht, schließlich geht es um James Whale, den Schöpfer von "Frankenstein" und "Der Unsichtbare", Regisseur der meisterlichen Remarque-Adaption "The Road back". Die auf Druck der Nazis von Universal vorgenommenen Schnitte und Änderungen führten zu einem künstlerischen und kommerziellen Desaster, das Whales Karriere maßgeblich verkürzte. Angesichts der Zielgruppe von "Gods and Monsters" hätte man sich eine liebevollere Umsetzung gewünscht, die dem Ausnahmeregisseur und den Zuschauern dieses exzellenten Films besser gerecht wird.

Großes Kino der Gefühle      4 von 5 Punkten
Dieser Film lässt einen nach dem Abschalten nicht so schnell los. Wunderbar gefilmt, viel Sarkasmus, viel Gefühl (teilweise mit Taschentuchfaktor, teilweise mit Erotik)und großartige Schauspieler lassen diesen Film zu einem guten Kino-Erlebnis werden. Patrik Stuart (Kpt. Picard) sagte einmal: "Kino muß eine gute, fesselde Geschichte erzählen!" Das stimmt bei diesem Werk! Ein tolles Ende rundet die Lebensgeschichte eines Homosexuellen und eines "einfach gestrickten" Mannes komplettierend ab. Nur zu empfehlen.


The Scarlet Pimpernel [UK IMPORT] - Anthony AndrewsThe Scarlet Pimpernel [UK IMPORT]
Anthony Andrews, Jane Seymour, Ian McKellen, Ann Firbank, Richard Morant

Videokassette, 18. September 2000
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Der spritzigste romantische Mantel&Degen-Film      5 von 5 Punkten
Dieser Film erzählt die Geschichte der Verschwörung, die sich die "scharlachrote Nelke" nannte. Es waren Adelige aus England, die die gerade verhaftete Königsfamilie Ludwigs des 16. und weitere Adelige vor der Guillotine retten wollten, indem sie sie aus der Bastille befreien würden. Das Ziel der Verschwörer war es, sie nach England zu bringen, um einige Jahre später die Monarchie von dort aus wieder neu zu etablieren. Historisch existierte diese Gruppierung tatsächlich und es gelang ihr auch, viele französische Adelige zu befreien, allerdings nicht die Königsfamilie, wie man ja aus der Geschichte weiß.
In diesem Film wird die Geschichte des Anführeres der Verschwörer erzählt, der sich das "scharlachrote Siegel" nannte. Dieser ist ein brillianter, humorvoller, stilvoller Engländer, der auch im schwierigsten Wort- oder Degengefecht nie Haltung und Würde verliert. Erzählt wird auch die Geschichte der Schauspielerin, die sein Herz gewinnt und beginnt, sich für die Sache der Adeligen zu engagieren. Erzählt wird die Geschichte von Jovlin, von Robespierre, die Geschichte der Revolution und der Befreiungsaktionen, die spannend, einfallsreich und intelligent vor sich gehen.
Ein wunderbar wortgewandter, romantischer, bunter, herrlicher Film von Liebe und Treue, von Würde und Stolz, von Menschlichkeit, von Versagen, von Hoffnung und Enttäuschung. Ein Film, bei dem man aber sieht, dass doch jeder einen kleinen Beitrag leisten kann zur großen Sache, die ihm am Herzen liegt.
Auf dieser DVD ist der Film nur auf englisch enthalten, es fehlt leider noch die Synchronisation ins Deutsche, die es nur manchmal im deutschen Fernsehen gibt. Die Schauspieler sprechen ein klares, aber zügig gesprochenes "British English", das manchmal delikat und nicht immer leicht zu verstehen ist. Eigentlich ist der Film in dieser Version also in der Tat nur für flüssig-Englisch-Sprechende zu empfehlen, da die Dialoge sehr relevant sind. Dann aber sehr sehenswert.

Mantel, Degen, Herzblut und Humor      5 von 5 Punkten
They seek him here. They seek him there.
Those Frenchies seek him everywhere.
Is he in Heaven? Or is he in Hell?
That damned, illusive pimpernel.

Es ist die Zeit der Französischen Revolution. Die blutgierigen Massen jubeln als die Köpfe der französischen Aristokratie rollen. Doch es gibt einen geheimnisvollen Helden, der das Sicherheitskomitee von Bürger Robespierre nach Strich und Faden foppt. Er nennt sich "The Scarlet Pimpernel" und rettet viele der todgeweihten Adeligen in letzter Sekunde auf äußerst trickreiche und Art vor der Guillotine.
Hinter dem "scharlachroten Siegel" so der deutsche Titel des Films bei seiner Fernsehausstrahlung in den 80ern) steckt der englische Adlige Sir Percy Blakeney (Anthony Andrews), der sich jedoch nach außen als närrischer und aufgeblasener Pfau gibt. Tatsächlich aber ist er ein wahrer Gentleman voller Ideale, Mut, Humor, Scharfsinn und unübertrefflicher Fertigkeit mit dem Degen.
Sir Percy verliebt sich in die französische Schauspielerin Marquerite St. Just (Jane Seymour) und heiratet sie schon nach Kurzem. Durch eine Intrige ihres früheren Geliebten, des eifersüchtigen Revolutions-Emporkömmlings und Pariser Polizeichefs Chauvelin (Ian McKellen), hat es den Anschein als ob Marguerite eine ganze Familie verraten und der Guillotine ausgeliefert hätte. Als Percy am Tage seiner Hochzeit davon erfährt ist er über seine Frau entsetzt und vertraut ihr nicht länger, zumal er plant den Dauphin aus dem Gefängnis zu befreien. Die eben noch große Liebe scheint nun frostig und erkaltet.
Daneben steigert sich Polizeichef Chauvelin mit zunehmendem Hass in die Suche nach der wahren Identität des Scarlet Pimpernel hinein und wieder ist es Marguerite, die er für seine fiesen Pläne missbraucht und die Unglückliche damit immer tiefer in den Strudel von Verrat und Verzweiflung stürzt.


Dieser wunderbare Mantel-Degen-Film ist nicht die erste und auch nicht die letzte Verfilmung des gleichnamigen historischen Romans von Emmuska Orczy. Meines Wissens gibt es seit den 30er Jahren acht Verfilmungen, die ich natürlich nicht alle kenne. (Eine davon ist sogar mir David Niven). Aber von den mir bekannten Varianten, ist dies mit Abstand die beste und geistreichste wenn auch nicht die buchgetreueste.
Hauptsächlich sind es die drei großartigen Darsteller Anthony Andrews auf dem Höhepunkt seiner Kunst, Jane Seymour und Ian McKellen, die diese Verfilmung zu etwas Unvergesslichem machen. Nie war Sir Perceval Blakeney so genial dargestellt, so aufgeblasen und versnobt und doch gleichzeitig so gentelmanly und charmant wie er von Anthony Andrews gegeben wird.
Und erst der fiese und verbitterte Bürger Chauvelin, in dessen Rolle der blutjung erscheinende und brillante Ian McKellen (Gandalf) schlüpfte. Man möchte den armen Polizeichef fast bedauern so sehr verstrickt er sich in eine Mischung aus verschmähter Liebe und Hass auf diesen unfassbaren Feind der Revolution. Und Jane Seymour ist natürlich nicht nur ein schauspielerischer sondern vor allem ein optischer Genuss in ihrer ganzen barocken Schönheit und Pracht.
Witzige und absolut geistreiche Wortgefechte werden abgelöst von kunstvollen Degengefechten. Mit seinen tausend unsäglichen Verkleidungen und ausgekochten Ideen überlistet The Scarlet Pimpernel Polizei und Militär und sorgt mit seinen halsbrechersich-witzigen Aktionen für Spannung und Action.
Und auf keinen Fall darf ich die Liebesgeschichte vergessen: Die bitter-süße Liebe zwischen Percy und Marguerite bietet natürlich ausreichend Stoff für Herzschmerz und so viel Romantik, dass sie für mehrere Generationen von hoffnungslosen Romantikerinnen ausreichen dürfte (ggf. wäre ein Taschentuch bereitzuhalten!).

Um es kurz zu machen:
Obwohl das "Scarlet Pimpernel" inzwischen ein eher unbeachtetes Schattendasein in Fankreisen fristet, gehört er für mich zu den besten Mantel-und Degenromanzen überhaupt. Ein Film, der mit Zorro oder den drei Musketieren locker mit halten kann.

Der Soundtrack zu diesem Film ist übrigens wunderschön und eingängig, und ich würde ja sofort die CD kaufen, wenn es denn eine CD dazu gäbe.

Ein Manko!
Leider ist der Film (immer noch) nicht in deutscher Synchronisation zu haben und leider fehlen bei dieser rein englischsprachigen DVD die Untertitel, so dass man schon genau zuhören muss, wenn man die geistreichen Dialoge und die zartschmelzenden Liebesgeständnisse auf Anhieb verstehen möchte. Die DVD- Qualität ist nicht wirklich berauschend und gerade beim Ton manchmal ärgerlich schwach.
Mein allergrößter Weihnachtswunsch: Diesen Film bitte möglichst bald digitally remastered und mit einer deutschen Synchornisation auf den Markt bringen, dann kaufe ich mir den auch noch in Deutsch.

DVD:
Laufzeit 136 Min, Extras: Die Profile der Stars werden vorgestellt, Sprache Englisch, leider ohne Untertitel.

Superromantischer Abenteuerfilm      5 von 5 Punkten
Diesen Film sah ich zum ersten Mal in den USA und er hat mich sofort "gefangengenommen". Großartige Schauspieler vor einem historischem Hintergrund, teilweise sehr lustig gespielt, die Spannung hält bis zur letzten Minute an. Nicht zu vergessen die Musik, die hervorragend zum Film passt. Ein einmaliges Filmerlebnis für Freunde von Romantik, Leidenschaft und Abenteuer!


X-Men - Der Film - Hugh JackmanX-Men - Der Film
Hugh Jackman, Patrick Stewart, Sir Ian McKellen

Videokassette, 22. März 2001
     Verkaufsrang: 4603     

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In einem Zeitalter, in dem nicht mehr Rassen oder Religionen die Menschen voneinander trennen, sondern außergewöhnliche, mutierte Kräfte, werden zwei ehemalige Freunde, Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) und Magneto (Sir Ian McKellen) über die Frage, wie mit den "normalen" Menschen umzugehen sei, zu erbitterten Feinden. Eines ist unbestritten: Die "normalen" Menschen haben vor den Mutanten und ihren Kräften (wie zum Beispiel Telekinese) Angst. Gesetze sollen Mutanten kennzeichnen, ihre Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt. Professor Xavier hat sich entschieden, gegen diese Ängste anzukämpfen, indem er eine Schule eingerichtet hat, in der er junge Mutanten in ihren Fähigkeiten ausbildet und ihnen beibringt, ihre Gaben ausschließlich für das Gute einzusetzen. Magneto hat sich indessen entschlossen, seine einstmals ebenfalls hehren Ziele aufzugeben und im Rahmen eines Treffen von Führungspolitikern aus aller Welt diese ganz einfach in Mutanten zu verwandeln. Seine Rechnung ist einfach: Kein Mensch, der selbst ein Mutant ist, wird ein Gesetz gegen Mutanten verabschieden. Dass die Menschen an dieser Verwandlung nach kurzer Zeit zu Grunde gehen, nimmt er wissentlich in Kauf.
Die Geschichte des Filmes wird nun vornehmlich aus der Sicht zweier Figuren erzählt: Rogue (Anna Paquin) und Logan (Hugh Jackman), besser bekannt als Wolverine. Rogue ist ein Mädchen ohne Eltern, das die unselige Fähigkeit besitzt, allein durch ihre bloße Berührung Menschen ihre Lebensenergie nehmen zu können. Logan nimmt sich ihrer an - und gerät so in einen Angriff böser Mutanten, die Rogue in ihre Reihen aufnehmen wollen. Der Überfall wird jedoch von den X-Men zurückgeschlagen. Rogue lernt nun, als neue Schülerin Xaviers, zum ersten Mal in ihrem Leben wahre Zuneigung kennen, während der heimatlos, von Ort zu Ort ziehende Logan, dessen Skelett aus Titan besteht und der aus seinen Händen Stahlkrallen nach belieben ein- und ausfahren kann, in das Team der X-Men aufgenommen wird.
Jeder der Mutanten verfügt über spezielle Kräfte. Storm (Halle Berry) kann Kraft ihrer Gedanken, wie der Name schon andeutet, Stürme entfachen, Dr. Jean Grey (Famke Janssen), Xaviers rechte Hand, ist telekinetisch begabt und Cyclops (James Marsden) verfügt über einen Laserstrahl ähnlichen Blick. Logan bringt nicht nur seine Mutationen mit in das Team, offenbar verfügt er über eine militärische Ausbildung, die dem Team nur nützlich sein kann. "Offenbar", da sein Gedächtnis manipuliert wurde und er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern kann.
Regisseur Singer (Die üblichen Verdächtigen) hat den Film in erster Linie als eine Charakterstudie angelegt, die ganz von ihren Hauptfiguren und ihren Konflikten (und Romanzen) getragen wird. Ihnen stehen mit Magnetos Crew, zu der unter anderem Sabertooth (der ehemalige Wrestler Tyler Mane), Toad (Ray Park, Darth Maul aus Star Wars - Episode) und Mystique (Rebecca Romijn-Stamos) Gegner gegenüber, die ihrerseits über ungewöhnliche Kräfte verfügen und nicht weniger eine verschworene Gemeinschaft darstellen als die X-Men.
Wie es sich für eine Comic-Verfilmung gehört, verzichtet Singer aber auch nicht auf Actionszenen. Höhepunkt ist ohne Zweifel ein Kampf zwischen Magneto und Wolverine in einem Zug, den Magneto - im wahrsten Sinne des Worten - Stück für Stück auseinander nimmt.
Man muss kein Fan der X-Men-Comics sein, um Bryan Singers Film genießen zu können, der aufgrund seiner Kreativität, den komplexen Beziehungen der Hauptfiguren untereinander und den ungemein kreativ gestalteten Spezialeffekten besticht. Für eine Fortsetzung lässt Singer darüber hinaus eine ganze Reihe von Türen offen. Und so verspricht X-Men das stärkste Comic/Film-Franchise seit dem Erfolg der Batman-Serie zu werden. - Sandra Levin


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 113 Bewertungen)

beste Comicverfilmung      5 von 5 Punkten
Ich finde X-men gehört mit Spiderman zu den besten Marvel Verfilmungen, das liegt vor allem auch an den tollen schauspielern, wer ist bitte besser als Hugh Jackman in der Rolle als Wolverine,einfach genial gemacht, wirklich ein Meisterwerk.


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Der Musterschüler - Sir Ian McKellenDer Musterschüler
Sir Ian McKellen, Brad Renfro, Bruce Davison

Videokassette, 2. Juni 2000
     Verkaufsrang: 7001     

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Die Grundlage dieses Films bildet Stephen Kings echtes Talent dazu, Monster aus alltäglichen Gesichtern und Orten herauszuholen. Basierend auf einer Novelle aus der Sammlung von 1982, die auch Stand By Me und Die Verurteilten hervorbrachte, sieht Der Musterschüler zunächst aus, als könne er aus den psychischen Geschwüren, die aus einem südkalifornischen Goldjungen (Brad Renfro) und einem alternden Nazi-Kriegsverbrecher (Sir Ian McKellen) Seelenverwandte machen, wahrhaft aufschlussreichen Grusel herausholen. Angeturnt von einem High-School-Kurs über den Holocaust macht sich Todd Bowden (was für ein plumper Name für solch einen erstklassigen Soziopathen!) auf die Suche nach Kurt Dussander, einem früheren Gestapo-Killer, der sich im den Schatten des sonnigen Südkalifornien versteckt. Der Teenager erpresst den alten Mann, damit er ihm seine Völkermord-Geschichten aus erster Hand erzählt und bleibt in der virtuellen Realität der Erinnerungen des Monsters hängen. Es wird ein perverses Spiel damit getrieben, dass ein wissenshungriger Junge seinen längst im Ruhestand befindlichen Lehrer oder seinen Großvater wieder ins Leben zurückholen kann. McKellen ist wirklich großartig, wie schon als James Whale in Gods and Monsters, und verleiht dieser Stephen-King-Horrorshow ihre Subtilität. Sein saftloser Dussander ist wie eine Mumie oder ein Vampir, der von Todds Appetit auf Abscheulichkeiten wiederbelebt wird.
Einige bemerkenswerte Talente werden in Der Musterschüler vereint: Es ist der erste Film von Regisseur Bryan Singer seit der enorm populären, aber etwas herzlosen Thriller-Maschine Die üblichen Verdächtigen. Zur hervorragenden Besetzung zählt auch David Schwimmer (Friends) als jüdischer Berufsberater, der angesichts von Todds Talent zum Bösen lächerlich machtlos ist, und Bruce Davidson (Short Cuts) als Todds durch und durch amerikanischer Vater, dem sogar die Fähigkeit fehlt, sich etwas Böses nur auszumalen. Und die Story selbst hat das Potenzial, mitten in den USA ins Herz der Dunkelheit zu sehen. Aber Der Musterschüler wird einfach nur hässlich und schmutzig, als der Film sein Thema zu trivialisieren beginnt und den Horror des Holocaust damit gleichstellt, eine Katze in den Ofen zu stecken oder einen neugierigen Penner (Elias Koteas) anzugreifen. Den großen seelischen Abgrund, der in der Mitte des 20. Jahrhunderts klafft, auf billigen Horrorfilm-Kitzel zu reduzieren, ist tadelnswert. Sowohl Todd als auch die Drehbuchautoren von Der Musterschüler hätten sich besser an das Motto gehalten: Wer mit dem Teufel zu Abend essen will, sollte einen langen Löffel haben. -Kathleen Murphy


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

bryan singer ist mein held !      5 von 5 Punkten
ich kenn den steven king roman nicht, kann daher keine vergleiche zum buch ziehen, allerdings bin ich kein so übergroßer steven king fan !
ein großer fan von bryan singer und von ian mckellen bin ich aber schon - erwartungsgemäß gut hat mir der film auch gefallen
kurzbeschreibung
ein äußerst guter schüler macht recherchen über den holokaust und entdeckt zufällig in seiner nachbarschaft einen untergetauchten kriegsverbrecher.
der neugierige schüler beginnt den alten mann zu erpressen um die sadistischen greultaten aus erster hand geschildert zu bekommen... es beginnt eine sonderbare ausbildung zum bösen die viel schauriger ist als alles was ich bis dahin gesehen habe...
keine optischen sesselheber kaum action, die ganze spannung entwickelt sich aus den kranken erzählungen des teuflischen mannes und ihre wirkung auf den gelehrigen burschen...


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Othello [UK IMPORT] - Ian McKellenOthello [UK IMPORT]
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DVD, 17. November 2003

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X-Men 2 [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] - Hugh JackmanX-Men 2 [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT]
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UMD Universal Media Disc, 1. Januar 2008

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X-Men - The Last Stand [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] - Halle BerryX-Men - The Last Stand [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT]
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UMD Universal Media Disc, 1. Januar 2008

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X-Men [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] - Hugh JackmanX-Men [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT]
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UMD Universal Media Disc, 1. Januar 2008

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Asylum [UK IMPORT] - Natasha RichardsonAsylum [UK IMPORT]
Natasha Richardson, Ian McKellen, Hugh Bonneville, Marton Csokas, Joss Ackland

DVD, 30. Januar 2006

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X-Men [UMD Universal Media Disc] - Hugh JackmanX-Men [UMD Universal Media Disc]
Hugh Jackman, Patrick Stewart, Sir Ian McKellen

UMD Universal Media Disc, 8. Juni 2006

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The Merchant Of Venice / Othello [UK IMPORT] - Ian McKellenThe Merchant Of Venice / Othello [UK IMPORT]
Ian McKellen, Imogen Stubbs, Willard White, Henry Goodman, Alexander Hanson

DVD, 30. Januar 2006

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