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| DVDs: Jeanne Moreau | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Les Misérables (2 DVDs) Gérard Depardieu, John Malkovich, Jeanne Moreau, Christian Clavier, Virginie Ledoyen DVD, 17. September 2001 Verkaufsrang: 3273 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Les Miserables gehört zu den größten Werken der französischen Literatur. Und da Gérard Depardieu sich anscheinend vorgenommen hat, in so gut wie allen Verfilmungen großer französischer Literatur mitzuspielen (Cyrano de Bergerac, Der Graf von Monte Christo, Asterix), musste er ja zwangsläufig auch auf Victor Hugos Opus Magnum stoßen. Und dabei ist ein Meisterwerk entstanden. Wegen des Diebstahls eines Brotes 20 Jahre im Zuchthaus gesessen, baut sich Jean Valjean (Depardieu) eine neue Identität auf und wird in einem kleinen französischen Provinznest sogar Bürgermeister. Doch die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein. Kommissar Javert (John Malkovich), der ehemalige Zuchthausleiter, setzt sich zum Ziel, Valjeans wahre Identität ans Tageslicht zu bringen. Valjean muss mit seiner Ziehtochter Cosette (Virginie Ledoyen) fliehen. In den Wirren der französischen Revolution kommt es zum Showdown. Josée Dayans Adaption des Stoffes von Victor Hugo ist wohl die beste seit der Erstverfilmung von 1934. Depardieu gibt einen grüblerischen, tragischen Valjean, während John Malkovich dem Kommissar Javert absolut überzeugend eine menschliche Note gibt, die die bisherigen Verfilmungen vermissen ließen. Das dichte und durchdachte Drehbuch von Didier Decoin und die opulente Ausstattung tun ihr Übriges. -Peter Grosser
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Eine Literaturverfilmung, die Freude macht 5 von 5 Punkten Es hat mit seinen 355 Minuten schon recht epische Züge, was Drehbuchautor Didier Decoin aus dem gewaltigen Werk des Romanciers Victor Hugo gemacht hat. Wer einmal das Buch in den Händen gehalten hat, der mag erahnen, weshalb sich die Minutenzahl des Films offenbar proportional zum Umfang des Romans verhält, denn es gibt nur wenige Ausgaben von "Die Elenden", welche mit einer Seitenzahl unter 1.500 auskommen.
Bei Klassikern der Hochliteratur werden die Erwartungen leider allzu häufig enttäuscht. Da sprudelt die Phantasie beim Lesen, die Imagination geht auf Reisen und lässt in buntesten Farben, Formen und Bildern eine Geschichte Wirklichkeit werden. Und dann im Film erweist sich das Ganze als auf eine stupide Dramaturgie zusammengekürztes Spielfilmchen, gespickt mit Stars und Sternchen, die man sich so nun wahrlich nicht vorgestellt hatte. Es geht auch anders, wie uns dieser französische Mehrteiler, der erstmals Anfang 2001 im Deutschen Fernsehn lief, beweist.
Hier stimmt definitiv alles - von A bis Z. Mir sind nie maßgebliche oder auch nur kleinere Kritikpunkte aufgefallen, denn der Streifen bietet trotz seiner langen Dauer sehr viel Kurzweiligkeit, die jedoch immer ausgesprochen ästhetisch gestaltet ist. Die Atmosphäre, die Kostüme, alles hat einen unglaublich opulenten Reiz. Auch die schauspielerischen Leistungen des Ensembles überzeugen auf der ganzen Linie. Jean Valjean (Gerard Depardieu) und sein Antagonist Javert (John Malkovich) geben ein perfektes Duo ab, das von nicht minder überzeugenden Nebenfiguren umrahmt ist. Insbesondere Virginie Ledoyen als Cosette ist hier hervorzuheben; aber auch Christian Clavier, Veronica Ferres und die vielen unbekannte, aber hochbegabte Giovanna Mezzogiorno wissen zu überzeugen.
Freilich ist dieser prachtvolle, abendfüllende Film nichts für Filmfreunde schneller Unterhaltung. Der Film spannt einen breiten Bogen und erzählt beharrlich, aber nie betulich eine ganz große Geschichte. Liebhaber von Literaturverfilmungen oder Kostümfilmen sollten sich unbedingt angesprochen fühlen. Wer offen ist für epische Sinnlichkeit und Zeit mitbringt, mit den Figuren zu atmen, der wird belohnt werden. Da die DVD insgesamt auch sehr gut ausgestattet ist, gibt es nicht nur fünf Sterne, sondern auch die dringende Empfehlung, sich DIESE Version von Victor Hugos "Les Miserables" zuzulegen.
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Der Prozess Anthony Perkins, Jeanne Moreau, Romy Schneider DVD, 5. Juni 2008 Verkaufsrang: 2831 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Großartiger Film - enttäuschende DVD! 3 von 5 Punkten Hätte ich die anderen beiden Rezensionen zuvor gelesen, hätte ich den Kauf vielleicht überdacht. Auch ich habe lange auf die deutsche DVD-Veröffentlichung gewartet und bin immer noch sprachlos über den fehlenden Prolog von Orson Welles, der mit düsteren Holzschnitten illustriert war. Was sonst noch rausgeschnitten wurde, hab ich noch gar nicht bemerkt, weil ich nur den Anfang als Enttäuschung erlebt habe und den film nicht bis zu Ende gesehen habe. (10 Minuten!!!! - ist das zu fassen!) Mit E-Mails an Universal habe ich versucht darauf aufmerksam zu machen, dass dieses Meisterwerk noch nicht auf DVD veröffentlicht wurde und nun dies. Trotzdem ist der Film großartig und seiner Zeit weit voraus. Allein die fantastischen Bilder machen einen Kauf für all jene lohnend, die die längere Schnittfassung nicht kennen. Trotzdem bin ich schwer enttäuscht. Manchmal habe ich fast das Gefühl, diese Veröffentlichungspolitik hat System. Wenn nämlich in einigen Monaten eine vollständige Version (Wahrscheinlich mit der Bezeichnung "Special Edition") auf den Markt kommt, muss ich mir den Film wohl oder übel nochmals kaufen, um den Film so in meiner Sammlung zu haben, wie ich ihn kenne und liebe. Trotzdem, dem Film zuliebe, von mir 3 Sterne (Obwohl er mehr als 5 verdient hätte)
Verstümmelung eines Meisterwerks 1 von 5 Punkten Der Kritik von "Scooby" kann ich mich nur anschliessen. Es gibt neben Orson Welles kaum Regisseure, an deren Filmen so häufig, so dilettantisch und so unnötig herumgeschnippelt worden ist wie an seinen. Auch die UNIVERSAL spielt in diesem Zusammenhang eine unrühmliche Rolle, weil das Studio Ende der 50er Welles' TOUCH OF EVIL/IM ZEICHEN DES BÖSEN gegen seinen ausdrücklichen Willen in einer von seinem Endschnitt stark abweichenden Fassung in die Kinos brachte. Die Meinungsverschiedenheiten hierzu zwischen Welles und der UNIVERSAL zogen sich über Jahrzehnte hin und waren auch zum Zeitpunkt seines Todes 1985 nicht ausgeräumt. Erst vor wenigen Jahren wurde endlich die seinen Vorgaben entsprechende Originalfassung rekonstruiert und veröffentlicht.
In den letzten Jahren hat sich allgemein ein sorgsamer Umgang mit dem Werk von Orson Welles und ein Respekt vor seinen Originalfassungen durchgesetzt. Da ist es schon erstaunlich, dass ausgerechnet die UNIVERSAL dreist genug ist, nun erneut mit einem verstümmelten Welles-Film anzukommen. An der Entstehung von THE TRIAL/DER PROZESS 1960 war das Studio übrigens in keiner Weise beteiligt, die Rechte für bestimmte Märkte (US-TV-Auswertung, hier und da DVDs) muss die UNIVERSAL erst sehr viel später erworben haben. Vor wenigen Jahren veröffentlichte die UNIVERSAL in BeNeLux eine DVD (auch schon mit deutscher Tonspur), die mit der jetzt für den deutschen Markt angekündigten verstümmelten Fassung identisch ist. Diese BeNeLux-Ausgabe habe ich mir nichtsahnend angeschafft und war bei der Besichtigung ziemlich entsetzt über die insgesamt 10 fehlenden Minuten. Also, zumindest für Welles-Kenner ist das unbrauchbar, vom Kauf rate ich dringend ab.
Zu den Alternativen: es muss schon angemerkt werden, dass die deutsche Synchronfassung weder vom Script her noch, was Qualität und Engagement der Sprecher angeht, mit der englischsprachigen Originalfassung mithalten kann. Das ist erstaunlich, wenn nicht paradox, wenn man bedenkt, dass die literarische Vorlage für den Film, Franz Kafkas DER PROZESS, in deutscher Sprache verfasst wurde. Wer dennoch die deutsche Version vorzieht: ARTE bringt sie immer mal wieder, zuletzt noch 2007, vollständig und in durchaus respektabler Qualität. Also aus dem Fernsehen aufnehmen! Die vollständige Originalfassung ist in den letzten Jahren auf dem US-Markt (dann allerdings RC1/NTSC) und sogar mehrfach auf dem britischen Markt bei diversen anderen Anbietern erschienen. Die Rechte an dem Film sind also offenbar nicht allzu teuer. Den Unfug mit der Verstümmelung betreibt nur die UNIVERSAL, möglicherweise, weil sie aus obskuren juristischen Gründen nur die Rechte an dieser gekürzten Fassung hält. Bei den britischen Veröffentlichungen muss ich allerdings vor den Billiganbietern warnen. Deren Scheiben sind zwar ungekürzt, aber technisch miserabel.
Der Film als solcher gehört zweifellos zu Welles' besten Werken und hätte natürlich fünf Sterne verdient, aber die angekündigte Fassung bekommt von mir nur einen, und auch das nur, weil das Amazon-Programm die Vergabe gar keines Sterns nicht vorsieht.
Guter Film, minderwertige DVD - lieber vom Fernsehen aufnehmen! 2 von 5 Punkten ACHTUNG: Diese Rezension bezieht sich allen auf DIESE AUSGABE, NICHT AUF DEN FILM SELBST!
Lange habe ich auf eine Veröffentlichung gewartet, leider wurde die Freude der endlich angekündigten DVD schnell zunichte gemacht:
Wie von Universl bestätigt wurde, wird auf der DVD nur eine gekürzte Version des Films zu sehen sein!
Dabei lief in Deutschland seit Uraufführung immer die ungekürzte Wunschfassung des Regisseurs. Auch im Fernsehen (arte) wird weiterhin diese Version gezeigt.
Bei der DVD Schnittfassung handelt es sich um eine Version, die laut einigen Quellen lange nach Erstaufführung vom amerikanischen Lizenznehmer für das Fernsehen erstellt wurde.
Es wurden einige Minuten entfernt, u.a. der berühmte Prolog "Vor dem Gesetz" (obwohl dieser im Vorspann erwähnt wird).
Warum ausgerechnet diese Fassung nun hierzulande auf DVD erscheinen wird, ist mir ein absolutes Rätsel. Vermutlich gibt es unterschiedliche Lizenzvereinbarungen, was jedoch keinesfalls entschuldigt, dass Universal nun eine solche minderwertige Fassung auf den deutschen Markt zu wirft.
Meine Empfehlung: Im öffentlich rechtlichen Fernsehen ist der Film regelmäßig in guter Qualität und unzensiert zu sehen, also lieber warten und sich dort die unverstümmelte Fassung aufnehmen.
2 Punkte, da zumindest die enthaltene Bonusdokumentationen und Trailer zum Film interessant sind.
Schade, dass der Hauptfilm in dieser Ausgabe nicht akzeptabel ist. Vom Kauf rate ich daher ab. |
Die Zeit, die bleibt Melvil Poupaud, Jeanne Moreau, Valeria Bruni-Tedeschi DVD, 2. November 2006 Verkaufsrang: 6272 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Paramount Die Zeit die bleibt (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.11.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Jeder stirbt für sich allein. 5 von 5 Punkten Ein weiterer wunderbarer Film von Francois Ozon. Es geht um die letzten Monate im Leben eines jungen Fotografen und seinen Umgang mit dem nahenden Tod. Er zieht sich ganz in sich zurück, trennt sich von seinem Freund und einzig seine Großmutter ist eingeweiht. Das ganze wird ohne jeden Kitsch und auch ohne jede überflüssige Sentimentalität erzählt. Der Hauptdarsteller Melvil Poupaud liefert hier eine grandiose Leistung ab. In den Nebenrollen glänzen unter anderem Jeanne Moreau und Valeria Bruni-Tedeschi. Leider ist der junge Christian Sengewald in der Rolle des Freundes total unglaubwürdig und meiner Meinung nach eine glatte Fehlbesetzung. Ich kann diesen Film nur sehr empfehlen, wie übrigens auch die anderen Filme von Francois Ozon. Bitte auch unbedingt das tolle und sehr ausführliche Making-Of ansehen.
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Jules und Jim - FOCUS-Edition Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre DVD, 5. März 2007 Verkaufsrang: 3978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Truffauts Hymne an das Leben - Jules und Jim 5 von 5 Punkten Kaum ein Film wird so sehr mit dem Namen Truffaut in Verbindung gebracht wie JULES ET JIM aus dem Jahr 1962, seine Dreiecksgeschichte zwischen den Männern Jules (Oskar Werner, hier noch mit einem "C" geschrieben), Jim (Henri Serre) und der berückenden Catherine (Jeanne Moreau), eine Beziehung, die sich über die Jahrzehnte, über Krieg und wechselnde gesellschaftliche Positionen immer wieder verändert und in neue Konstellationen findet. Liebe und Freundschaft bleiben aber. Truffauts filmischer Stil ist in diesem, seinem dritten Langspielfilm, heute noch überraschend. Insbesondere in der ersten Hälfte rasen Erzählung und Kamera geradezu über die Ereignisse, nicht zuletzt ist JULES ET JIM auch eine Meditation über die Zeit - darüber, was sie verändert und was von ihr bleibt. So jung und ungestüm wie Jules und Jim zu Beginn in ihrer draufgängerischen Phase sind, so atemlos ist auch Truffauts Inszenierung, als Zuschauer kommt man kaum zum Luftholen. Später kehrt Ruhe ein, wenn die Unbedarftheit der Erfahrung weicht. Inhalt und Form verbinden sich in JULES ET JIM meisterhaft, unterstützt von der grandiosen Musik Georges Delerues. Der Einfallsreichtum von JULES ET JIM ist enorm, doch es sind die Schauspieler, die ihn unvergesslich machen. Moreau - alles andere als eine klassische Schönheit - kann uns jederzeit glauben machen, dass jeder Mann sich in sie verlieben muss. Ihr Temperament und ihre Ausstrahlung sind unvergleichlich, egal ob sie sich als Mann verkleidet oder aus Frust spontan in die Seine springt. Werner und Serre spielen neben ihr die zweite Geige, liefern aber jeder für sich eine kraftvolle und lebensechte Darstellung. Leider hat Oskar Werner sich für die deutsche Fassung nicht selbst synchronisiert! Wer seiner so markanten Stimme lauschen möchte, muss die französische Originalspur wählen.
Aus meiner Sicht gibt es genau drei gute Filme über Dreiecksbeziehungen. Lubitschs "Serenade zu dritt" ist die komische Variante, Chabrols "Zwei Freundinnen" die düstere, und Truffauts JULES ET JIM ist die schönste, eine Liebeserklärung an die Jugend und die Liebe selbst, komisch und tragisch, berührend und zu Tränen rührend. Truffaut nannte den Film eine "Hymne an das Leben". Dem ist nichts hinzuzufügen.
Lebendig! 5 von 5 Punkten
Auf der DVD gibt es neben dem Film ein Interview mit Francois Truffaut. Er selbst behauptet, dass sein Film nur eine Vereinfachung des Buches ist. Er hatte nämlich nur das für ihn Wichtigste herausgepickt.
Dennoch ist der Film nicht desto weniger sehenswert. Die Geschichte zeigt, dass Liebe, Ehe, Freundschaft nicht einfach sind. Man stürzt in eine Ehe, verliebt und unerfahren, doch später findet sich das Paar in einer trostlosen Langeweile der Gewohnheit wieder. Nicht zwischen Jules und Catherine und Jim! Ihre Beziehungen sind lebendig, gefahrvoll, auch nach 30 Jahren. Der Motor dieser Lebendigkeit ist Catherine, die den Alltag nicht akzeptiert. Na ja, und weil alle von ihr fasziniert sind, mache sie mit.
Einfach Liebe 5 von 5 Punkten Eine schöne, leichte Liebesgeschichte wird hier am Anfang erzählt. Schöne, intelligente und gebildete Menschen treffen sich und verlieben sich ineinander und verbringen die großartigste Zeit ihres Lebens - nur leider sind sie zu Dritt. Zwei gute Freunde, einer aus Deutschland, der andere Franzose, treffen auf eine wunderbare Frau gespielt von einer großartig aufgelegten, etwas verrückten Jeanne Moreau. Natürlich müssen sich beide Männer in sie verlieben. Aber zu Beginn ist selbst das kein Hindernis, man arrangiert sich und es geht weiter mit dem schönen Leben in Stadt und Land.
Nur leider werden junge Menschen erwachsen, man muss Entscheidungen treffen und auch ein Krieg zerreist schließlich das Trio. Der Film erzählt die Lebensgeschichten der drei Protagonisten über Jahre, und aus den jungen, glücklichen, geschichtslosen Jugendlichen des Anfangs werden gezeichnete, vielleicht sogar gescheiterte Existenzen. Und dennoch spielt die Liebe der drei immer noch eine große Rolle. Leider wachsen mit den inzwischen wechselnden Konstellationen der Beziehung der drei Beteiligten auch die persönlichen Verletzungen. Schließlich kommt auch ein Kind ins Spiel.
Der Film erscheint sparsam, einfach und gerade heraus, fast schon effizient erzählt. Er ist in Schwarzweiß gedreht und gilt als einer der wichtigsten Filme von Truffaut und der Nouvelle Vague, vielleicht sogar des französischen Kinos überhaupt. Unglaublich viele, großartige Dialoge sind der Romanvorlage entnommen, die wiederum auf den Erlebnissen historischer Personen beruht. Vielleicht ist das wichtigste Thema hier sogar nicht Liebe, sondern die Freundschaft der beiden männlichen Protagonisten, die trotz allem erhalten bleibt. Der Film hat ein melancholisches, großartiges Ende. Für mich ist es einer der Filme für die einsame Insel.
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Der letzte Tycoon Robert De Niro, Tony Curtis, Jeanne Moreau DVD, 15. Februar 2007 Verkaufsrang: 11849 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Paramount Der letzte Tycoon, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.02.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Super Film, leider ohne Bonusmaterial 4 von 5 Punkten Ein Film den man empfehlen kann. Ich dachte eigentlich, ich wüsste was De Niro für Filme gemacht hat, aber dann wird man mit so einer kleinen Perle überrascht und sagt sich, mehr davon!
Auch wenn der Streifen nicht an "Schuldig bei Verdacht" herankommt, fand ich ihn höchst interessant und künstlerisch anregent gemacht.
Leider, und das muss auch genannt werden, befindet sich auf dieser DVD keinerlei Bonusmaterial. Nicht mal ein Trailer. Schön wäre es doch gewesen, eine Trailershow von Filmen mit ähnlicher Thematik oder eine Doku über die Studiobosse der 30er. Was ihr Aufgabe war usw...
Oder generell eine Doku über die Filmwelt dieser Zeit.
Aber nun gut, wir sollten uns freuen, dass es dieser Film auf eine Scheibe geschafft hat. Und das ist das Wichtigste!!! |
The Train Burt Lancaster, Paul Scofield, Jeanne Moreau DVD, 15. September 2003 Verkaufsrang: 22732 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Fox Der Zug - The Train, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 15.09.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Der Zug ist abgefahren ... 5 von 5 Punkten Erfreulich solider, geradliniger Actionfilm mit einem Zeitausschnitt aus dem zweiten Weltkrieg als geschichtlichem Hintergrund. Schauplatz ist das von den Deutschen besetzte Frankreich, die bereits vor den Alliierten zurueckweichen muessen. Grundstimmung: Unsere endgueltige Niederlage ist nur noch eine Frage der Zeit ...
Sehr realistische, glaubwuerdige Darstellung der deutschen Soldaten, bis auf Burt Lancaster auch gar keine Stereotypen. Der spielt den Helden und Anfuehrer einer Widerstandsgruppe gegen die Nazis fuer meinen Geschmack etwas zu selbstbewusst und unerschuetterlich, um damit wirklich durchzukommen, dafuer aber gewohnt ueberzeugend und minimalistisch.
Spannende zwei Stunden in Schwarz/Weiss in einer klassischen, routinierten Verfilmung von John Frankenheimer ("Der Gefangene von Alcatraz") erwarten Sie hier!
Gute Unterhaltung!
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Viva Maria! Brigitte Bardot, Jeanne Moreau, George Hamilton DVD Verkaufsrang: 13852 Maria I und Maria II tingeln mit einer Schaustellertruppe durch Mittelamerika. Wenn sie auf der Bühne ihren Striptease vollführen, gerät das männliche Publikum völlig aus dem Häuschen. Geradezu atemberaubend wird ihr Erfolg jedoch erst, als die beiden Schönen sich in einer Bananenrepublik an die Spitze einer revolutionären Bewegung setzen. Sie wollen die Bauern zum Sieg führen..
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
So sexy und lustig war Revolution noch nie 4 von 5 Punkten Endlich ist "Viva Maria" nun auch als 2-PAL DVD für den europäischen Raum erhältlich, nachdem es den Film bisher nur in der amerikanischen Region 1 Version auf DVD gab. Das mir vorliegende Exemplar habe ich über den Amazon Marketplace beim Anbieter Caiman Amerika bestellt, ich gehe aber davon aus, dass es auch mit den Angeboten anderer Anbieter übereinstimmt, weil meinen Informationen nach zur Zeit keine anderen 2-PAL Versionen von diesem Film existieren.
Bei dieser 2007 erschienenen DVD handelt es sich entsprechend der Coverbeschriftung um ein Produkt für den niederländischen und französischen Markt, was aber kaum stören dürfte, denn es sind die Deutsche, Französische, Spanische und Italienische Sprachversion enthalten. Gibt es, unter anderem wegen der adaptierten Covergestaltung, Anlass zur Vermutung, diese DVD basiere auf der schon länger erhältlichen amerikanischen DVD-Version, so verwundert dann doch, dass die englische Sprachversion diesmal fehlt. Wem die deutsche Synchronisation mit den für damalige Filme üblichen Ungenauigkeiten nicht gefällt, der schaut sich aber eh besser die Originalfassung in französischer Sprache an, denn auch über die englischen Synchronisation hört man nichts Gutes.
Die Qualität der DVD-Fassung kann leider nicht überzeugen. Das durchgängig flimmernde Bild wird von Flecken und anderen Störungen begleitet, und entspricht somit der Qualität der Filmrollen dieses Films, welche zum Beispiel für Fernsehausstrahlungen verwendet werden. Wer sich gelegentlich ältere Filme anschaut ist damit aber vertraut und empfindet es kaum als störend. Dank den Möglichkeiten der digitalen Restaurierung ist man allerdings auch von alten Filmklassikern inzwischen Besseres gewöhnt. Gleiches gilt für den Ton, wobei besonders auffällt, dass es zwischen den Sprachversionen Unterschiede auch dort gibt, wo eigentlich das Gleiche zu hören ist. So klingt die Filmmusik auf der französischen Spur vergleichsweise hell, in der deutschen Synchronisation entsprechend dunkler.
Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Holländisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch und Schwedisch enthalten. Die deutschen Untertitel stimmen aber nicht mit den Dialogen der deutschen Synchronisation überein. Die französischen Untertitel hingegen lassen sich zum unterstützenden Verstehen der französischen Fassung verwenden. Zu den Gesangseinlagen wiederum findet man nur im Englischen Untertitel. DVD Features gibt es keine, selbst eine Kapitelmenü fehlt. Die DVD hinterlässt den Eindruck ziemlich schnell zusammengestellt worden zu sein. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass der Film irgendwann in einer besseren Edition auf DVD erscheinen wird.
Wer nicht so lange warten will und sich von den genannten Mängeln nicht abschrecken lässt, dem sei "Viva Maria" jedoch empfohlen. Im 1965 gedrehten Film lässt der Regisseur Louis Malle mit Brigitte Bardot und Jeanne Moreau zwei der berühmtesten französischen Schauspielerinnen ihrer Zeit auftreten. Die in Mexiko gefilmte Abenteuerkomödie spielt in einem mittelamerikanischen Land im Jahr 1907. Dort trifft Maria, Tochter eines irischen Terroristen, auf Maria, welche mit einer Schaustellertruppe unterwegs ist. Gemeinsam werden sie zu den Anführern einer Revolution. Vor großartiger Landschaft inszeniert Louis Malle diese Geschichte recht effektvoll und stets mit einer obskuren Idee nach der andern. |
Die Braut trug Schwarz Jeanne Moreau DVD Verkaufsrang: 4919 Die Witwe Julie Kohler (Jeanne Moreau) macht sich daran, in das Leben von fünf Männern einzudringen und sie anschließend zu töten. Ihr Grund: die fünf waren gemeinsam verantwortlich für den Tod ihres Ehemanns am Tage ihrer Hochzeit...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Truffauts meisterhafte Hitchcock-Hommage - in deutscher Sprache! 5 von 5 Punkten Die Glocken läuten, das frisch vermählte Paar verlässt glücklich die Kirche. Ein Schuss fällt, es ist ein Unfall, aber der Bräutigam stirbt in den Armen seiner Braut Julie (Jeanne Moreau), die fortan nur noch ein Ziel kennt - Rache an den Männern, die ihre große Liebe auf dem Gewissen haben!
Francois Truffauts DIE BRAUT TRUG SCHWARZ aus dem Jahr 1968 ist eine lupenreine Hommage an Truffauts großes Vorbild Alfred Hitchcock, eine rabenschwarze Geschichte um einen Racheengel und seine Bestimmung. Eiskalt und gnadenlos sucht sie die Verantwortlichen, schleicht sich in ihr Leben ein und richtet sie. Sie trägt nur Schwarz und Weiß, sie erscheint ihren Opfern als Verführerin, Traumfrau und künstlerische Vision, geheimnisvoll, undurchschaubar. Mit den männlichen Opfern zeichnet Truffaut ein bedrückendes Bild der französischen Gesellschaft (und verlässt hier den Hitchcock-Pfad, der sich für derlei soziale Betrachtungen nie wirklich interessiert hat). Der schmierige Politiker Michel Lonsdale verlangt Höchstleistungen von seinem kleinen Jungen und kann selbst nicht mal eine Tütensuppe zubereiten, für ihn gehören Frauen in die Küche (allein dafür verdient er, was er bekommt). Michel Bouquet spielt den erbärmlichen Träumer, dem Moreau wie ein Engel vorkommt, nicht ahnend, dass sie sein Todesengel ist. Aufreißer Claude Rich läuft über einen Teppich aus Gummibrüsten und flirtet noch während seiner Verlobung mit der unbekannten Moreau, Künstler Charles Denner (Truffauts "Mann, der die Frauen liebte") malt sie als Jagdgöttin. Keiner dieser Männer hat eine reale Vorstellung von Frauen, sie sind Gespielinnen, abstrakte Objekte, Putzhilfen. So ahnt auch niemand die Gefahr, die von Julie ausgeht.
Jeanne Moreau gehört dieser Film, sie ist schlicht fantastisch. Niemals verlangt Truffaut Mitleid oder Verständnis für sie, man muss sie sogar ablehnen, doch man kann nicht anders als ihr gebannt zuschauen, immer in der Gewissheit, dass nichts und niemand sie stoppen kann. Wenn sie einen offensichtlichen Fehler macht, dann verfolgt sie damit schon einen weiteren Plan. Selten hat es im Kino eine so ambivalente, gnadenlose Frauenfigur gegeben. Die Durchführung ihres Plans bleibt konsequent bis zu einem Ende, das an Bösartigkeit nicht zu übertreffen ist. Hitchcock hätte seine Freude gehabt. Sein Lieblingskomponist Bernard Herrmann liefert die aufgewühlte Musik zu den ganz und gar unaufgewühlten und kalkulierten Taten der Julie.
DIE BRAUT TRUG SCHWARZ ist und bleibt mein persönlicher Lieblings-Truffaut. Makaber, faszinierend, gleichzeitig pures Kino und scharfe, ironische Gesellschafts- und Geschlechteranalyse. Ein Meisterwerk.
Jetzt das Beste: diese britische DVD bietet den neben dem Original auch den deutschen Synchronton! Die Bildqualität ist dazu ausgezeichnet. Hierzulande ist der Film leider (noch) nicht auf DVD erhältlich. |
Die blonde Sünderin Jeanne Moreau, Claude Mann, Paul Guers DVD, 8. Juni 2007 Verkaufsrang: 14497 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Blonde Sünderin, Die DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Immer noch sehenswert 5 von 5 Punkten Auch wenn der Film viele Alterserscheinungen aufweist, ist er dennoch oder immer noch sehenswert. Der Zuschauer erlebt Jeanne Moreau in Topform. Sie spielt eine Frau, die der Spielsucht verfallen ist.
Der Film ist ein kleines Kammerspiel in s/w an der Bucht der Engel.
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Der Hexenclub von Bayonne Vanessa Paradis, Gil Bellows, Jeanne Moreau, Jean Reno DVD, 8. September 2004 Verkaufsrang: 35430 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unterhaltsam 3 von 5 Punkten Der Film zeigt eine Teengruppe, die ihre Erfahrungen / Fortschritte im Wiccatum sammelt und auch ein paar falsche Entschlüsse und Taten aufzeigt und ihre negativen Auswirkungen.
Bei diesem Film handelt es sich um einen netten und unterhaltsamen Tenny-Film. Auch Teenies werden es sein, denen dieser Film in erster Linie gefallen wird, da sich die Schauspieler in diesem Film was ja auch richtig ist wie solche benehmen. Als Erwachsener gefällt mir der Film Die Hexen von Eastwick besser, da mir das das pubertäre Verhalten mit der Zeit doch etwas an die Nerven geht. Aber im Großen und Ganzen ist der Film professionell aufgezogen und mit guter schauspielerischer Leistung.
Der Namen des Titels hatte mich angezogen, denn ich erwartete das eine oder andere Bekannte aus der Hexerei. Ich wurde in dieser Hinsicht enttäuscht, hierzu wird nichts besonderes geboten was den Film als Müsser klassifiziert.
Dies ist keine Musik-CD sondern ein ECHTER DVD Spielfilm!? 5 von 5 Punkten Die junge Hexe Morgaine will ihren kleinen Sohn Arthur davor bewahren ein böser Hexer zu werden. Dazu braucht sie einen Paten, der mit einer besonderen Planetenkonstellation geboren wurde. Auch Molok, der letzte lebende böse Hexer, ist auf der Suche, denn er braucht einen Erben udn will das Ritual verhindern, dazu ist ihm jedes Mittel recht. Morgaine entführt daher den genialen Computerwissenschaftler Michel Firth, aber sie verliebt sich in ihn, doch Michael würde bei dem Ritual seinen Verstand verlieren. Sie geht mit Molok einen Pakt ein, um Michaels Leben zu retten, tatsächlich aber beschließt sie, sich zu opfern um ihren Sohn Arthur ein normales Leben zu schenken. Aber Michael will seine große Liebe nicht aufgeben. |
Balzac (2 Teile) Gérard Depardieu, Jeanne Moreau, Virna Lisi Videokassette, 19. März 2001 Verkaufsrang: 2077 In seiner Tour durch die französische Literatur ist Gérard Depardieu jetzt also nach Les Misérables und Der Graf von Monte Christo bei Balzac angekommen, dem großen französischen Schriftsteller, der als Erfinder des modernen Schreibstils gilt. Honoré de Balzac wird als Getriebener dargestellt, der - von allen, selbst von seiner eigenen Mutter, verlacht und von starkem Kaffee wach gehalten - die Nachte durchschreibt und tagsüber zwischen mehreren Frauen hin- und hergerissen ist. Und so müssen alle an ihm leiden. Seine Mentorin, treue Freundin und Geliebte stirbt allein, während er versucht Gräfin Hanska zu erobern, die mit einem anderen verheiratet ist. Selbst seine herrschsüchtige Mutter kann einem irgendwann leid tun, so viel Arroganz und Ignoranz verleiht Depardieu dem Charakter des Balzac. Doch die hervorragende Schauspielerriege, neben Gérard Depardieu sind vor allem Jeanne Moreau als seine Mutter, Katja Riemann als seine Geliebte Laure D'Abrantès und Fanny Ardant als Eve Hanska zu nennen, kann das gehetze Tempo des Drehbuches nicht auffangen. Leider lässt sich der Zweiteiler - anders als etwa Der Graf von Monte Christo - nicht die Zeit, seine Figuren ordentlich zu entwickeln, sondern haut sie dem Zuseher quasi mit der Brechstange um die Ohren. -Peter Grosser
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Historischer Film - Depardieu at his best! 5 von 5 Punkten Historische Filme, die spannend und wirklichkeitsnah sind, sind an sich schon ein Genuß und eine Seltenheit. Wenn dieser dann auch noch mit Gerard Depardieu besetzt ist, gehört er eigentlich in jeden Unterricht. Ebenso empfehlenswert: Napoleon, Les Miserables, Asterix und Cleopatra, Camille Claudel (August Rodin), und Vatel (Ludwig der XIV., der Sonnenkönig). Man kann nur hoffen, dass Depardieu noch weitere historische Filme dreht. Bild, Ton, Musik, Schauspieler - alle allererste Klasse.
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Falstaff (Chimes at Midnight) Orson Welles, Keith Baxter, Sir John Gielgud, Margaret Rutherford, Jeanne Moreau Videokassette Verkaufsrang: 2841 Die letzten Jahre des Lebemannes und Lebenskünstlers Falstaff, der im Freudenhaus von Mistress Quickly lebt. Mit seinem Freund Prinz Hal überfällt er einen Pilgerzug. Ahnungen, der Prinz könne sich von ihm abwenden, wischt er beiseite. In der Schlacht von Shrewsbury erleben beide das Grauen des Krieges. Nach dem Tod von König Henry IV. wird Hal König Henry V. Bei der Krönung im Dom verbannt er Falstaff vom Hof. Falstaff stirbt an gebrochenem Herzen. Sein Sarg wird in eine leere Winterlandschaft geschoben.
Orson Welles' dritte, in Spanien gedrehte Shakespeare-Verfilmung, aus Königsdramen und jenen Stücken montiert, in denen der von ihm verkörperte tragikomische Hedonist Falstaff eine Rolle spielt, gilt als beste Shakespeare-Adaption aller Zeiten. Welles wechselt virtuos von der derben Komik der Freudenhaus-Szenen zur kalten Macht- und Rechtanalyse der Herrschenden in leeren Burgen. Die mittelalterliche Apokalypse der Schlacht von Shrewsbury ist in ihrer Montagekunst unerreicht. Ein lebensweiser Winterfilm.
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The Trial [UK IMPORT] Anthony Perkins, Jeanne Moreau, Suzanne Flon, Orson Welles, Elsa Martinelli DVD, 11. April 2005 Verkaufsrang: 38645
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
hervorragender film in mieser ausgabe 2 von 5 Punkten leider ist dieser ausgezeichnete film hier in einer mieserabelen (vom bildschirm abgefilmte vhs-vorführung ?) ausgabe auf den markt gekommen - dementsprechend auch keinerlei angenehme dvd-zusätze, wie untertitel, o.ä. ...
Film-Klassiker; aber schlechte Bildqualität; keine Extras! 1 von 5 Punkten Welles Verfilmung des Kafka-Romans habe ich mir in den vergangenen Jahren immer mal wieder in einem Kölner Programmkino angesehen, dort gehörte dieser düstere Klassiker ein-, zweimal im Jahr zum Programm. Da das Kino nun schon vor einiger Zeit schließen musste, entschloss ich mich zum Kauf der DVD. Ich bin ein Freund dieses Filmes. Die Adaption von Orson Welles verändert die vieldeutig-schwebende Atmosphäre der Kafka-Parabel allerdings durch einen Eingriff in die Schluss-szene und einen Nachspann. Sein Film wird damit zur Zeigefinger-Stellungnahme gegen Gewalt und das atomare Rüsten der 1960-er Jahre. Das ist auch von der Logik des Plots, in dem Welles Kafka weitgehend folgt, aufgesetzt und entspricht natürlich nicht Kafkas Vorlage. Der Film spricht durch seine Kulissen, die die Handlung in ein Setting aus der Zeit von Welles Regiearbeit versetzen. Was man da sieht gehoert zum besten, was ich je gesehen habe. Riesige Großraumbüros mit scheinbar hunderten von arbeitenden Angestellten, entleerte Vorstadtstraßen, von Menschen wimmelnde Gerichtssääle, von Akten überquellende Archivdepots. Hier hat die Filmarchitektur Kafkas Atmosphäre wirklich kongenial eingefangen. Für alle, die ein wenig an Architekturphantasien interessiert sind, ist diese Mischung aus großer Geste, Klaustrophobie und Verfall ein lohnende Sache. Auch die Besetzung: allesamt großartig. Aber, aber, aber: die Bildqualität ist grottenschlecht und verdirbt einem jedem Spaß, der Ton hallig (nur Englisch) und die DVD bietet keinerlei Extras. Im Zeitalter der DVD ein Anachronismus! Sieht aus wie mit der Handkamera vom s/w-Monitor abgefilmt. Deshalb nur ein Punkt. Wird Zeit für eine vernünftige Neuedition.
sehr stimmungsvoll 5 von 5 Punkten Ein sehr guter Film, basierend auf dem Roman "Der Prozess" von Franz Kafka. Dieser Film fängt extrem gut die beklemmende Stimmung des Romans ein. Ich habe mir diesen Film angesehen weil ich ein großer Romy Fan bin. Alles in allem keine leichte Filmkost, aber was will man bei Kafka auch anderes erwarten. |
Querelle Brad Davis, Franco Nero, Jeanne Moreau Videokassette, 5. Februar 1996 Verkaufsrang: 597
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannend und dramatisch 5 von 5 Punkten Der Film hat mich absolut gefesselt. Vor allem der Schluss ist sehr aufschlussreich. Die Hauptdarsteller wurden wirklich gut gewählt. Das Problem des ganzen Filmes (,dass hier aufgrund von Spannungserhaltung hier nicht genannt werden sollte) ist wirklich toll, weil es einen fesselt. Der Film ist sehr sehenswert und für jeden Personenkreis (außer Schwulenfeinden vielleicht) und jede Altersgruppe (außer KLEINKINDER) geeignet. Das Preis - Leistungsverhältnis ist exzellent. |
La Notte [UK IMPORT] Jeanne Moreau, Marcello Mastroianni, Monica Vitti, Bernhard Wicki DVD, 24. März 2008 Verkaufsrang: 13548 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Vermählt durch die Kraft, die Zeit und Gewohnheit überdauert" 5 von 5 Punkten Ein cineastisches Meisterwerk! Großartige schauspielerische Leistungen, eindrucksvolle Bilder, die Stimmungen und Gefühle der Protagonisten nachfühlbar widerspiegeln. Ein Ehepaar in der Krise- gehen oder bleiben? Die Message ist: Eine gute Ehe, die man weiterleben möchte, bedeutet fortwährendes Bemühen umeinander, den Partner nicht selbstverständlich nehmen, ihm immer wieder seine Liebe zeigen, sonst läuft die Beziehung leer, die Liebe erkaltet. Sehr subtile Darstellung dieses nicht immer einfachen Prozesses.
Wenn dies gelingt, sind solche Paare "vermählt durch die Kraft, die Zeit und Gewohnheit überdauert" - so ein Zitat aus einem Liebesbrief in diesem Film.
Sehr sehenswert und, obwohl der Film aus den sechziger Jahren stammt, von der Thematik noch sehr zeitgemäß. |
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