DVDs: John Malkovich

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Eleni - Kate NelliganEleni
Kate Nelligan, John Malkovich, Linda Hunt

DVD, 15. Mai 2006
     Verkaufsrang: 18225      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Hollywoodstar John Malkovich Jennifer 8 beeindruckt in dieser brillanten Verfilmung des Bestsellers von Nick Gage. Malkovich ist Nick, der als Journalist bei der New York Times arbeitet. Er leidet unter quälenden Kindheitserinnerungen Seine Mutter Eleni kam vor langer Zeit gewaltsam ums Leben. Er beschließt, in Elenis Heimatdorf zurückzukehren - um endlich die Wahrheit über ihren Tod herauszufinden. Seine Recherchen konfrontieren ihn mit einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte Griechenlands, dem Bürgerkrieg kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Nicks Nachforschungen führen ihn gefährlich nah an einen Mann, der mehr über Elenis Tod zu wissen scheint. Was geschah damals wirklich? Musste sie sterben, um das Leben ihrer Kinder zu retten?

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

"tragisch schön".....      5 von 5 Punkten
ein film für anspruchsvolle zuschauer,kann ich nur bestätigen!eine brilliante hauptdarstellerin und malkovich-fans kommen nicht zu kurz.ein drama welches unter die haut geht.buch leider noch nicht gelesen,daher kann ich mir seine vorzüge zur verfilmung nicht anmaßen.wem patriotismus, verbunden mit sinnlichkeit und mutterliebe am herzen liegen,sollte diesen film nicht versäumt haben,ergreifende story....

buch super....      3 von 5 Punkten
aber der film kommt leider nicht annähernd heran!
also wen diese geschichte wirklich interessiert, der sollte vielleicht eher das buch kaufen!


Tod eines Handlungsreisenden (2 DVDs) - Dustin HoffmanTod eines Handlungsreisenden (2 DVDs)
Dustin Hoffman, Kate Reid, John Malkovich

DVD, 8. August 2008
     Verkaufsrang: 12218      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

ENDLICH!!!      5 von 5 Punkten
Jahrelang habe ich auf eine DVD-Edition dieser Verfilmung des bekannten Theaterstückes gewartet. Es war mir völlig unverständlich, dass sich der Rechteinhaber offenbar nicht mehr daran erinnerte, welches Juwel er besaß.
Völlig zu Recht bekam Dustin Hoffman 1986 einen Golden Globe für seine überragende Performance des Willy Loman.
Dass der Film wie auch das Theaterstück sich in Amerika keiner großen Beliebtheit erfreute, liegt auf der Hand. Wagte Arthur Miller doch eine nicht gerade zimperliche Kritik am großen und selbstherrlichen American Dream. "The world is an oyster, but you don't crack it open on a mattress." lautet schließlich die große Lebenslüge des Willy Loman. Volker Schlöndorf inszenierte das grandiose Stück 1985 mit den Augen eines Europäers und kommt damit der Kritik Millers am American Way of Life sehr nahe. Schlöndorf inszenierte das Werk in einer surrealistischen Bühnendekoration mit großen Anleihen an das Theater. Meisterhaft auch wie immer die Kamera von Michael Ballhaus, hier noch in seiner frühen Hollywoodphase.
Das "Paket" Miller-Hoffman-Schlöndorff-Ballhaus setzte seinerzeit einen Meilenstein des Kinos.
Umso unverständlicher für mich, dass es so lange gedauert hat, bis dass dieser Film auf DVD erscheint.
Nun aber soll er ja erscheinen, und ich habe ihn sofort auf meine Wunschliste gesetzt.
Wenn mir jemand einen Freude machen will, kann mir den Film gerne schenken :-)

Reinhard Engels - Hennef


Die Legende von Beowulf (Director's Cut) - Ray WinstoneDie Legende von Beowulf (Director's Cut)
Ray Winstone, Sir Anthony Hopkins, John Malkovich, Dominic Keating

DVD
     Verkaufsrang: 19955     

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Dänemark, im 6.Jahrhundert. Immer wieder wird der Königshof von der missgestalteten Kreatur Grendel heimgesucht, immer wieder türmen sich die Leichen derer auf, die sich der monströsen Missgeburt in den Weg stellen. Als der legendäre Krieger Beowulf dem Spuk ein Ende macht, schenkt ihm der König Frau und Reich. Dass er damit auch des Königs Fluch erbt, erfährt Beowulf Jahre später. Denn auch er ließ sich von einer Dämonin verführen, die einst Grendel das Leben geschenkt hat und nun ein weiteres Monstrum auf die Dänen loslässt.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Der beste Fantasy-Film seit "Der Herr der Ringe"      5 von 5 Punkten
Nach dem ich den Film gesehen habe, war ich total begeistert. Die absolut geniale Optik, ein super Sountrack und eine coole Story machen diesen Film zum absolutem Pflichtfilm für Freunde von Fantasy Filmen a la "Der Herr der Ringe" und "Eragon". Allein der Anblick von Angelina Jolie als Grendels Mutter macht diesen Film zum Kultfilm!


Schatten und Nebel - Woody AllenSchatten und Nebel
Woody Allen, Mia Farrow, John Malkovich, Madonna, Donald Pleasence

DVD, 17. Juli 2007
     Verkaufsrang: 14220     

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Woody Allens geniale Farce von 1990.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Kafka trifft Fritz Lang - Woody Allens "Schatten und Nebel"      5 von 5 Punkten
SCHATTEN UND NEBEL aus dem Jahr 1992 wurde von der Kritik verrissen und vom Publikum weitgehend ignoriert, was teilweise auf Woody Allens private Situation zurückzuführen ist, welche seinerzeit jede Trennung zwischen Mensch und Künstler offenbar unmöglich machte. Und obwohl der Film nicht zu seinen besten Werken zählt, gibt es doch so viel zu bewundern, zu entdecken und zu genießen, dass man die Schwächen leicht verzeihen kann.

SCHATTEN UND NEBEL spielt in einer nicht näher bezeichneten europäischen Stadt in den 20er Jahren. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen, und durch eine Verkettung absurder Umstände gerät ausgerechnet der schüchterne Kleinman (Woody Allen) in Verdacht. Es beginnt eine bizarre Reise durch Nacht und Nebel, während parallel eine Zirkusartistin (Mia Farrow) ebenfalls auf der Suche nach Halt durch die Stadt geistert und in einem Bordell landet...
Wie in so vielen Allen-Filmen dient der Plot hier nur als Ausgangspunkt für eine Reihe von Begegnungen und der Aufarbeitung von Beziehungen. Vor allem aber ist SCHATTEN UND NEBEL eine Hommage an den deutschen Expressionismus, an Wiene, Murnau und Lang (insbesondere an "M", der auch inhaltlich zitiert wird). Der Film wurde komplett im Studio hergestellt, die (Schwarzweiß-) Kamera von Carlo diPonti ist unglaublich atmosphärisch, beweglich und düster, oft befinden sich die Figuren nur in einem kleinen Lichtkegel, während alles um sie herum im tiefsten Schwarz verschwindet. Kleine Lichtpunkte überall wirken wie Augen, die das Geschehen beobachten. Woody Allens Humor ist so originell und brillant wie immer, auch wenn er nicht so häufig zum Einsatz kommt. Stattdessen meditiert Allen über Leben und Tod, den Unterschied zwischen Schein und Realität und die Natur des Künstlers. "Die Familie ist der Tod des Künstlers", sagt der Zirkusclown Malkovich zu seiner Geliebten Mia Farrow, kurz bevor er sie betrügt. Doch er ändert später seine Meinung. Kunst ist nicht alles.
Alle Charaktere spielen Rollen und täuschen die Menschen um sie herum. In der Nacht ist nichts, wie es scheint. Der schüchterne Kleinman ist wie Woody Allens "Zelig" ein Mann, der um keinen Preis auffallen möchte, selbst ein Schatten. "Ich habe nie etwas getan, wofür ich das alles hier verdiene", lamentiert er. Er muss sich dem Bösen entgegenstellen und die Initiative ergreifen, um jemand zu werden. Erst dann kann er sein Leben schließlich komplett ändern. Interessanterweise erzählte auch Allens voriger Film "Alice" von einer Frau, die alles hinter sich lässt - man darf seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.
Viel Wind wurde seinerzeit um das gewaltige Staraufgebot des Films gemacht (u.a. Jodie Foster, Kathy Bates, John Cusack, John Malkovich bis hin zu Madonna!), tatsächlich aber lenken die vielen Gastauftritte stark von der Story und den wichtigen Ideen und Gedanken ab. Da aber gerade dieses Element des Films der besondere Anreiz für viele Zuschauer sein dürfte, sich den Film überhaupt anzuschauen, ist das ein relativ bedeutungsloser Kritikpunkt.

Die DVD bietet SCHATTEN UND NEBEL in guter S/W-Bildqualität (anamorphes 16:9), Ton ist Deutsch Mono und Englisch Surround (weitere Sprachen sind Französisch und Spanisch). Als Extra gibt es lediglich den Kinotrailer.


Mary Reilly - Julia RobertsMary Reilly
Julia Roberts, John Malkovich, George Cole

DVD, 1. Februar 2000
     Verkaufsrang: 16730      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Faszinierend      4 von 5 Punkten
Fasziniert hat mich "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde" zugegebenermaßen schon immer, schon als ich diese Geschichte mit vielleicht sechzehn Jahren zum ersten Mal las.

Aber eines scheint fast kein Leser bzw. Zuschauer der Verfilmungen wirklich zu begreifen: Es ist keine Gut-gegen-Böse-Geschichte. Robert L. Stevenson griff damit die prüde-heuchlerische viktorianische Gesellschaft an, die alles triebhafte, instinktive, dass der Mensch an sich hat, rigoros ablehnte, zumindest offiziell. Das wurde mir auch erst klar, nachdem ich eine ausgezeichnete Einleitung von Vieri Razzini zu einer italienischen Übersetzung des Buches las.

Es ist also eine Studie der menschlichen, genauer gesagt der männlichen Sexualität. Jekyll kann seine Triebe, die er als bedrohlich empfindet und die ihn quälen, nicht akzeptieren und mit seinem restlichen Selbst integrieren, also nimmt er die Trennung vor, und das endet, wie man weiß, tragisch, und sie erweist sich letztlich als unmöglich.

"Mary Reilly" fand ich äußerst interessant, weil es eine Studie der weiblichen Sexualität ist. (Vorweg möchte ich dazu bemerken, dass ich von dem Buch, das als Vorlage diente, sehr enttäuscht war und dies einer der wenigen Fälle war, in dem ich den Film besser fand.) Mary fühlt sich zu Jekyll angezogen wegen seiner Weisheit und Güte, zu Hyde wegen seiner beunruhigenden, animalischen Ausstrahlung: Also ein ödipaler Konflikt, denn ihr eigener Vater war gewalttätig, quälte und missbrauchte sie, und das auch, nachdem er eine Flüssigkeit zu sich genommen hatte, die ihn völlig zu verändern schien, in seinem Fall Alkohol. Weitere Parallelen sind, dass Jekyll ungefähr zwanzig Jahre älter ist als Mary, und dass Hyde wie Marys Vater beim Gehen einen Fuß nachzieht.

Auch Jekyll liebt Mary, weil das sensible Mädchen die einzige ist, der er vertraut und die ihn letztlich auch versteht (man merkt auch sehr bald, dass sie von Intellektualität und Feinfühligkeit her weit über dem Niveau eines gewöhnlichen Hausmädchens steht); Hyde begehrt sie offensichtlich, und im Gegensatz zu Jekyll zeigt er das auch.

Auch diese Geschichte endet tragisch, in diesem Fall, weil beide Hauptpersonen ihre Sexualität nicht als Teil ihrer selbst akzeptieren und voreinander zugeben können, oder nur ansatzweise: Jekylls Verlangen nach Mary bringt ihn dazu, sich in Hyde zu verwandeln, dieser wird aber in Marys Gegenwart weniger gewalttätig, da sie ihre eigenen Ängste besser kennt und beherrscht. Aber der innerliche Bruch in Jekyll ist schon zu tief, und dazu kommt, dass Mary "nur" ein Dienstmädchen ist und der Standesdünkel damals hoch war, so dass er sie als Hyde begehren, aber nicht als Jekyll lieben kann.

Beide Darsteller gefallen mir in ihren Rollen sehr, auch Julia Roberts, obwohl sie oft als nicht so gute Schauspielerin kritisiert wurde. Eine untypische Rolle für sie, sicher, aber ich finde, sie meistert sie gut.
Zu John Malkovich passt nur ein Wort: Grandios - und auch die Maske, die ihn in beiden Rollen so völlig unterschiedlich aussehen lässt, ohne dass Hyde als affenartiges oder sonstwie entstelltes Monster dargestellt wird (wie das in anderen Verfilmungen oft der Fall ist), verdient ein Riesenlob.

Nicht zu vergessen die Effekte: Die Verwandlung von Hyde zu Jekyll, die man nur einmal und ganz am Schluss sieht, ist beeindruckender als jede Verwandlung dieser Art, die ich je gesehen habe, und gerade dadurch um so überzeugender, weil es erste und einzige Szene ist, in der man klar und deutlich sieht, dass Jekyll die Grenze des Transzendentalen überschritten hat und nicht "nur" ein Irrer mit einer gespaltenen Persönlichkeit ist.

Dr. Jekyll und das Dienstmädchen      4 von 5 Punkten
"Mary Reilly" erzählt die altbekannte Geschichte von Dr. Jekyll/Mr. Hyde aus der Sicht des Dienstmädchens Mary. Warum? Nun, das ist nicht ganz klar, und auch der Film hat Schwierigkeiten, dies zu erklären (er basiert auf dem Roman von Valerie Martin, das reicht ihm als Erklärung). Zwar ist Mary der zentrale Charakter des Films, man wird trotzdem nie das Gefühl los, dass sie im Grunde eine unwichtige Nebenfigur ist, denn die Geschichte gehört nun einmal Doktor Jekyll. Die Figur Mary hat keinen Konflikt, außer einer unbearbeiteten Vergangenheit mit ihrem Vater. Für Jekyll ist sie das Dienstmädchen, zu dem er sich hingezogen fühlt, mehr nicht. Warum also sehen wir die Story durch ihre Augen? An wen richtet sich der Film? Liebhaber von klassischen Kostümdramen werden eher durch den doch hohen Blutgehalt abgeschreckt, Freunde von saftigen Horror-Geschichten interessieren sich kaum für die Befindlichkeiten einer scheuen Hausangestellten.
Aber gut - wie ist der Film? Recht spannend. Regisseur Frears bemüht sich, eine düstere, unheimliche, nebel-getränkte Atmosphäre zu erzeugen, und das gelingt ihm auch ziemlich gut. Die Ausstattung ist eher spartanisch als plüschig, auch das sehr wohltuend. Und natürlich bietet der Film den großartigen John Malkovich als Doktor Jekyll (den langweiligen Professor nimmt man ihm zwar kaum ab, aber das ist nicht seine Schuld - Malkovich ist einfach immer interessant, auch wenn er einen uninteressanten Langweiler spielt!), der jede Szene an sich reißt und besonders die blasse Julia Roberts an die Wand spielt. Roberts war sicher einer der Gründe, warum der Film überhaupt entstehen konnte (niemand hätte Geld für einen Kostümfilm gegeben, wenn nicht wenigstens ein Top-Star mitspielt), und sie gibt sich alle Mühe, unattraktiv und farblos zu wirken - trotzdem wirkt sie immer deplaziert und wird nie eins mit ihrer Rolle (Dazu kommt im Original, dass ihr vorgetäuschter irischer Akzent einfach grauenhaft ist). Eine britische Schauspielerin wie Emily Watson hätte hier wesentlich besser gepasst. In einer kleinen Nebenrolle ist eine herrlich überschminkte und groteske Glenn Close zu sehen, für alle Fans der "Gefährlichen Liebschaften" (Frears, Close, Malkovich - warum nicht Michelle Pfeiffer als Mary?) natürlich ein Fest.
Vielleicht das Beste am Film ist der wunderbare Score von George Fenton, auch für sich genommen ein Hörgenuss. Er vermittelt genau die Art von Traurigkeit und Einsamkeit, die das Hausmädchen Mary empfindet.
FAZIT: "Mary Reilly" ist nicht das letzte Wort in Sachen Dr. Jekyll/Mr. Hyde, aber er ist durchaus anspruchsvolle, spannende und düstere Unterhaltung, die zwar einige Fragen aufwirft, aber letztlich gut unterhält.

Ein Film mit zwei Gesichtern: in mehr als einer Hinsicht...      3 von 5 Punkten
Trotz des abweichenden Titels basiert dieser Film auf der berühmten Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Deutlich merkt man dem Film an, daß hier versucht wurde, Stevensons Vorlage atmosphärengetreu umzusetzen: alles ist in jenes berühmte Londoner Nebelgrau getaucht, das schon den Hintergrund für zahllose Kriminal- und Gruselgeschichten lieferte.

Mary Reilly (Julia Roberts) stammt aus ärmsten Verhältnissen und hat als Dienstmädchen im Haushalt des gutsituierten und freundlichen Junggesellen Dr. Jekyll (John Malkovich) zum erstenmal so etwas wie ein Zuhause gefunden; ihren Arbeitgeber betrachtet sie mit Ehrfurcht und Hochachtung. Für einen Mann dieser Zeit ist Dr. Jekyll ein ausgesprochen zugänglicher Arbeitgeber; er interessiert sich sogar für Marys Narben an Gesicht und Händen, die von einer traumatischen Kindheitsbegegnung mit einer Ratte herrühren (äußerst dezente Narben natürlich: die Roberts wirkt trotz ansatzweise versuchter Graumäusigkeit hier appetitlich wie immer).

Aber in letzter Zeit verändert sich Dr. Jekyll: er verwendet viel Zeit für seltsame Experimente und verkündet dem erstaunten Personal eines Tages, er habe einen Assistenten eingestellt - Mr. Hyde -, der in allen Dingen wie er selbst zu behandeln sei. Mary muß feststellen, daß dieser Mr. Hyde das genaue Gegenteil ihres sanften, freundlichen Arbeitgebers ist: er scheint ein perverser Lüstling zu sein, der im Bordell grauenhafte Verwüstungen anrichtet. Auch hat er offenbar ein Auge auf Mary geworfen, die sich ihm zwar angeekelt entzieht, ihn aber zugleich faszinierend findet und ihn sogar deckt, als er wegen eines Mordes, bei dem sie ihn beobachtet hat, gesucht wird. Auch ahnt sie natürlich als erste, daß Jekyll und Hyde ein und dieselbe Person sind - und ist zuletzt auch diejenige, welche durch ihre Reinheit und Aufopferungsbereitschaft dafür sorgt, daß das Gute in Mr. Hyde doch noch durchbricht und er die 'Rückkehr' Dr. Jekylls zuläßt.

Der Film versucht gar nicht erst, aus der altbekannten Tatsache, daß Jekyll & Hyde identisch sind, einen Überraschungs- und Schockeffekt zu machen, das hätte wohl auch kaum noch funktioniert. Malkovichs Spiel allein und ein paar simple Maskentricks, dazu die gut vermittelte Betonung der Eingefahrenheit der Sichtweisen der Dienstboten (Der Herr ist der Herr und damit jeder Kritik enthoben) machen es dem Zuschauer nachvollziehbar, daß keiner im Haus auf diese Idee kommt, obwohl der Zuschauer es ja besser weiß - keine ganz leichte Aufgabe, aber gut gelöst. Die dann doch der Computertricktechnik anvertraute kurze Verwandlungsszene kurz vor Schluß, als Mary Zeuge des monströsen Kampfes der beiden in einem einzigen Körper gefangenen Persönlichkeiten wird, ist schon fast zuviel: bis zu diesem Punkt könnte der Doktor auch einfach wirklich schizophren geworden sein, erst jetzt wird klar, daß diese Verwandlung wahrhaft phantastische Züge hat.

Insgesamt ist der Film eine stimmungsvoll-düster erzählte freie Klassikerverfilmung, die weder dem Freund rasanter Action oder gewitzter Dialogführung viel zu bieten hat. Daß parallel zu der alten Verwandlungsgeschichte zugleich die Geschichte des Dienstmädchens erzählt wird (was ich in dieser Form aus der Vorlage nicht erinnere), macht den Film im Konzept interessant, kann aber nicht verhindern, daß die Umsetzung streckenweise unoriginell und halbherzig wirkt. Die Ausstattung des Films ist unspektakulär (das Ganze spielt sich praktisch ausschließlich in Innenräumen oder im nächtlichen Nebel ab), die Nebenrollen gut umgesetzt, ohne allzusehr aufzufallen (ich mußte bei den Szenen im Dienstbotentrakt an das gute alte Haus am Eaton Place denken). Wären nicht die beiden Hauptdarsteller, könnte es auch eine BBC-TV-Produktion sein.

Daß Malkovich und Roberts sehr gute Schauspieler sind, sei unbestritten. Aber passen sie in diesen Film? Malkovich wirkt mit Brille und Gentlemanbart eine Spur zu verkleidet und unbieder, um sich selbst ein wirklich guter Gegenpart zu seiner unbestreitbar virtuosen, genußvollen Mr. Hyde-Darbietung zu sein - ähnlich wie seinerzeit bei Klaus Kinski wartet man immer schon auf den manischen Moment.

Und die Roberts? Trotz schmalgepuderter Wangen und betont klagendem Blick nimmt man ihr irgendwie die Mary Reilly nicht recht ab - das mag weder an ihrer Darbietung noch an ihrem Äußeren liegen, sondern einfach an der Erinnerung des Zuschauers an all ihre kessen, chaotischen, frechen, drauflosplappernden Rollen (ob komisch oder ernst), mit denen sie bekannt geworden ist. Gegen diese Erinnerung, so scheint mir, kann sie hier nicht erfolgreich anspielen - und das geht selbst mir so, der ich Filme mit der Roberts weder besonders schätze noch gezielt meide. Kein Wunder also, daß Roberts-Fans von dem Film zumeist enttäuscht waren (ich wäre gespannt, wie er auf jemanden wirkt, der die Dame noch nie im Film gesehen hat - aber wo gibt's den schon...).

Alles in allem jedoch: ein sehr sehenswerter Streifen, eine zeitlose Geschichte in kompetenter, unaufdringlicher Umsetzung. Vielleicht wäre aber in diesem Fall der Film tatsächlich mit weniger berühmten Gesichtern noch ein wenig besser geraten.

Eine gute Julia Roberts, ein überwältigender John Malkovich      4 von 5 Punkten
Man muß es leider so sehen. Julia Roberts ist eine sehr gute Schauspielerin. Doch mit einem Leinwandgenie wie John Malkovich Schritt zu halten, ist nur den wenigsten Hollywood-Größen vergönnt. Während sie brav in ihrer Rolle steckt, verleiht Malkovich "beiden" dargestellten Figuren eine Tiefe, die ihresgleichen sucht. Vor allem als Mr. Hyde passt eigentlich nur ein Wort: Sexy! Man vergißt irgendwann vollkommen, daß es sich hier tatsächlich um ein und denselben Schauspieler handelt. Absolut beeindruckend!

fantastische neuerzählung des horrorklassikers      5 von 5 Punkten
der film hat zwar schlechte kritiken aber er ist ein sehr gefühlvoller film wobei man aber die beziehung zwischen mary und mr. hyde mehr ausbauen könnte aber trotzdem ein fantastischer film.

 Weitere Kundenmeinungen



Shadow of the Vampire - John MalkovichShadow of the Vampire
John Malkovich, Willem Dafoe, Cary Elwes

DVD, 25. März 2002
     Verkaufsrang: 12051      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Bei den Dreharbeiten zum Stummfilmklassiker "Nosferatu" kommt es zu unheimlichen Zwischenfllen. Zunchst fhlen sich einige Mitglieder der Crew seltsam blutleer. Dann gibt es den ersten mysterisen Todesfall. Was die Crew nicht ahnt Um seine Dracula-Verfilmung so realistisch wie mglich zu drehen, engagierte der besessene Regisseur F.W. Murnau fr die Hauptrolle einen echten Vampir. Als Gage versprach ihm Murnau das Blut der Hauptdarstellerin in der Schlussszene. Doch der Blutdurst des Vampirs kann nicht so lange warten.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

Sehr guter, wenn auch nicht spektakulärer Film      5 von 5 Punkten
Während der Dreharbeiten zu seinem Stummfilm "Nosferatu" im Jahre 1921 setzt der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau (John Malkovich) einen wirklichen Vampir (Willem Dafoe) ein, der so nach und nach die gesamte Crew aussaugt.

Großartig ist die gelungene Nachstellung der Szenen aus dem Originalfilm. Die Darsteller sind allen voran Dafoe allesamt überzeugend. Man wird streckenweise in die Anfangszeit des Kinos versetzt.
Shadow of the Vampire" ist ein stiller Film mit leichten intellektuellen Werten und sehr interessant. Der Ton ist sehr gut- das Bild etwas blass.
Als Extra Features gibt es:

"Making of", eine 6-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten, ohne Untertitel
den Englischer TV-Spot (0:30 min, Vollbild, Stereo 2.0)
Deutscher Kinotrailer (1:39 min, 16 : 9, nicht anamorph, Stereo 5.1)
Behind the Scenes - unkommentierte Bilder vom Set (8:02 min)
Extratonspur mit Kommentar vom Regisseur, nicht untertitelt
Interviews mit John Malkovich (1:30 min), Willem Dafoe (1:48 min), Cary Elwes (1:19 min), Eddie Izzard (0:56 min), Udo Kier (0:37 min), Catherine McCormack (1:15 min), E. Elias Merhige (0:37 min), Steven Katz (0:54 min) und Maskenbildnerin Amber Sibley (1:40 min), nicht untertitelt


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Knockaround Guys - John MalkovichKnockaround Guys
John Malkovich, Dennis Hopper, Vin Diesel

DVD, 6. März 2003
     Verkaufsrang: 12484      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die Söhne der mächtigsten Mafiosi von New York vermasseln eine Geldübergabe in einer Kleinstadt in Montana. Nun müssen sie die Kohle wiederbekommen und sind, das erste Mal ohne ihre allmächtigen Väter, ganz auf sich gestellt. Allerdings funktioniert im Land der Cowboys und korrupten Sheriffs nicht alles ganz so, wie es der Großstadt-Gangsternachwuchs von seinen berühmten Eltern gelernt hat...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Einfach suuuuuupiiiii...!!!!      5 von 5 Punkten
Ich bin ein absoluter Fan dieses Films!Die Story ist alles andere als lasch und der Film wird auch nach dem fünften mal hintereinander ansehen nicht langweilig!Vor allem für Vin Diesel Fans ist dieser Film ein MUSS,weil er einfach grandios und total überzeugend seine Rolle verkörpert (und er sieht einfach toll aus:-).Mit diesem Streifen macht er sich neue Fans!!!
Die Rollen sind charakteristisch für den Film und machen ihn zu etwas Besonderem.Die Darsteller spielen glaubwürdig und mit John Malkovich und Dennis Hopper hat der Streifen zwei Schauspieler der großen Klasse mit an Bord!
Fazit:ein nicht allzu Action-reicher aber trotzdem toller Film in dem von allem ein bisschen zu finden ist (Witz,Spannung,...)
Absolut sehenswert!!!


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Of Mice And Men [UK IMPORT] - John MalkovichOf Mice And Men [UK IMPORT]
John Malkovich, Gary Sinise, Ray Walston, Sherilyn Fenn, Casey Siemaszko

DVD, 20. Januar 2003
     Verkaufsrang: 16232      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 18,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

einzigartig      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein absolutes Muß für alle Malkovic und Sinise Fans. V.a.John Malkovic übertrifft sich selbst in seiner Rolle des geistig etwas zurückgebliebenen Lenny. Der Film hält sich ziemlich genau an das gleichnamige Buch von John Steinbeck, dadurch gibt es auch keine großen Enttäuschungen für alle Buchleser.Die Geschichte zeigt die Zeit, die die beiden Männer Lenny und George, dicke Freunde seit ihrer Kindheit, im Arbeitercamp verbringen, um sich Geld zur Verwirklichung ihres Lebenstraumes (ein kleines Stück Land mit einem Haus und Landwirtschaft) zusammenzusparen. Doch der tollpatschige Lenny gerät des öfteren in Schwierigkeiten, außerdem ist er die Zielscheibe für die Aggressionen des jungen Curly, dem Sohn des Leiters des Camps. Schließlich geschieht ein großes Unglück durch Lenny, und die beiden Männer müssen wieder einmal fliehen. Leider bleibt George, der seinem Freund schon viele Male aus der Patsche geholfen hat, diesmal nur eine einzige Möglichkeit...
Ein wunderbarer Film mit großartigen Schauspielern, aber leider ohne Happy End (was bei dieser Geschichte allerdings auch etwas unpassend wäre)!

Mein Lieblingsfilm      5 von 5 Punkten
Diesen Film könnte ich mir immer wieder anschauen, denn ich finde die Textvorlage einfach brilliant umgesetzt. Dies ist der erste Film, bei dem ich nicht das Gefühl habe, daß das Buch bei Weitem besser ist. Es ist kein typischer Hollywood- Film, sondern Steinbecks Buch ist so einfühlsam und sensibel umgesetzt, daß man an jeder Szene seine Freude hat. Vor allem diese leisen Töne haben mich sehr überzeugt. Nur den Schluß muß ich kritisieren, der ist im Buch doch besser dargestellt.

Trauriger Rückblick      5 von 5 Punkten
Ein wunderschöner, melancholischer Film.
Mir gefiel vorallem die Herausarbeitung der Parallele zwischen dem alten Hund und Lennie. Beide werden geliebt sind aber nutzlos, bringen nur Ärger. Für solche Lebewesen ist bis heute in der Gesellschaft kein Platz.
Die Schauspieler sind sehr gut, vorallem John Malchovic, der brilliant Lennie spielt in seiner Liebesbedürftigkeit, die niemand stillen kann.

Schauspielerisches Highlight aber behäbig inszeniert      3 von 5 Punkten
"Of Mice and men" ist das Regiedebüt von Schauspieler Gary Sinise, leider geriet die Verfilmung etwas stockend und allzu auffällige Studioaufnahmen schmälern das Vergnügen. Die von der Novelle adaptierte Geschichte wirkt teilweise unglaubwürdig und albern.

Dafür lassen schauspielerische Leistungen niemals zu wünschen übrig, besonders John Malkovich überzeugt in der Rolle des geistig behinderten Lennie.

Insgesamt ist die Verfilmung jedoch nur teilweise gelungen, deshalb nur bedingt zu empfehlen.

Glänzend gespielte, roman-nahe Steinbeck-Verfilmung!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein muss für jeden Film-Fan! Grandios gespielt, gute Regie und toller Soundtrack! Wer das Buch kennt, wird mit der Vorstellung von J.Malkovich als Lenny seine Probleme haben, doch dieser überzeugt und beweist sein Schauspiel-Genie! G.Sinise, als George genial besetzt, führte ebenfalls regie und beweist ebenso dort sein können! Ansehen!!! Es lohnt sich!!!

Patrick Schmitz



Death of a salesman [UK IMPORT] - Dustin HoffmanDeath of a salesman [UK IMPORT]
Dustin Hoffman, John Malkovich, Volker Schlöndorff

DVD, 3. September 2001
     Verkaufsrang: 17184     

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Willy Loman hat sein Leben lang nach dem American Dream gesucht. Aber für ihn hat sich dieser Traum in einen Alptraum verwandelt. Gedemütigt und müde, auf der Suche nach seinem Anteil am Erfolg, geht er durchs Leben. Doch sein Traum, gut angesehen zu werden, vom "einmal jemand zu sein", ist Willy immer wieder entglitten. Nun versucht er sein Leben noch einmal zu leben - durch seine Söhne. Zwischen seinen Erinnerungen an eine bessere Zeit und der unerbittlichen Realität seiner mißlichen Lage treibend, zerstört Willy seine Familie und die letzte Hoffnung auf Erlösung.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

DVD-Qualität leider unzumutbar      2 von 5 Punkten
So großartig die schauspielerische Leistung der beteiligten Akteure auch ist, so interessant und ausführlich die special features, bleibt doch als deutliche Warnung anzumerken, dass die Qualität des Bildes und des Tons dieser Ausgabe völlig unbefriedigend ist. Bitte auch beachten: Es gibt keine (englischen) Untertitel!

Herausragende Charakter- und Gesellschaftsstudie      4 von 5 Punkten
"Death of a Salesman" begegnete mir als Lektüre im Englischunterricht; als Abrundung wurde dann der Film mit Dustin Hoffman und u. a. John Malkovich geschaut. Dieser ist dem Bühnenstück von Arthur Miller fast wörtlich gefolgt und bietet eine niveauvolle und sehr sensible Darstellung des Willy Loman, seiner Träume, Verwirrungen und Verfehlungen.

Willy Loman ist Handlungsreisender und definiert sich zum großen Teil über den Erfolg, der ihm bei dieser Tätigkeit beschieden ist. Er ist ca. 60 Jahre alt und ausgebrannt, was er auch selbst betont. Doch wechseln bei ihm in rascher Folge Niedergeschlagenheit und Resignation mit realitätsferner Euphorie, oft auch Wut und starker Selbstbezogenheit. All diese Facetten des Charakters stellt Dustin Hoffman in geradezu und uneingeschränkt faszinierender Weise dar- über die magere, gebeugte und verbrauchte Haltung bis hin zum Tonfall, zur Gestik und Mimik.

Loman findet sich nicht in seiner Realität zurecht, auch dem unvorbereiteten Betrachter mag es zunächst schwerfallen, zwischen der Gegenwart, den Flashbacks und den (Wahn-)vorstellungen zu unterscheiden, die Loman in unterschiedlichen Gefühlslagen erlebt. In der Gegenwart steht er kurz vor der Kündigung, seine Söhne bekommen ihr Leben nicht in den Griff, und zwischen ihm und Biff, dem Älteren, steht eine unergründliche Mauer.

Warum die Verhältnisse so sind, wie sie sich darstellen, wird erst nach und nach enthüllt. In den Impressionen aus der Vergangenheit, mit denen Willy unversehens und unkontrollierbar konfrontiert wird, lieben Biff und Happy ihren Vater nahezu abgöttisch, und er selbst scheint erfolgreich und zufrieden. Dabei bleibt jedoch offen, ob dies eine wahrheitsgetreue Darstellung oder eine von Willys Unterbewusstsein geschönte Version ist.

Die Gründe für den Konflikt der Gegenwart, für Willys Verhalten und seine (Schuld-)gefühle werden nur langsam offensichtlich; vieles muss sich implizit erst im Kopf des Betrachters und Zuhörers entwickeln- klare und eindeutige Antworten gibt Miller nicht. So bleibt der Film in Bezug auf die Handlung bis auf den Schluss relativ unspektakulär, was auch die Absicht des (Dreh-)buchautors ist. Dazu passt die erkennbare Studiokulisse, die völlig karg, trist und weitgehend menschenleer gehalten ist. So wird die Einsamkeit des Individuums, die scheinbare Ausweglosigkeit noch unterstrichen. Man wird sich am Schluss fragen- auch in Hinblick auf Gesellschaftskritik-, ob Lomans Verhalten eine psychische Störung zugrunde liegt, ob die zitierte "Gesellschaft" Schuld trägt, ob er zu sensibel für sein Berufsleben ist... es tun sich noch viel komplexere Fragen auf.

Festzuhalten ist aber, dass ein Großteil der intensiven Wirkung des Films ganz allein von Dustin Hoffmans Interpretation des Willy Loman ausgeht. Kürzlich habe ich Ausschnitte eines Theaterstückes gesehen, und der dort agierende Protagonist vermochte nicht im geringsten, die Selbstzweifel, Ängste, Schuldgefühle, Widersinnigkeit des Charakters mit einander zu vereinbaren- geschweige denn nach Außen darzustellen. Dies jedoch gelingt Hoffman auf brillante Weise, und allein deshalb lohnt es sich, den Film genau zu studieren.



Der Unhold - John MalkovichDer Unhold
John Malkovich, Armin Mueller-Stahl, Gottfried John

DVD, 25. Januar 2008
     Verkaufsrang: 3639      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Unhold, The DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Bildgewaltige, kontroverse Innenansicht des Nazi-Reichs      4 von 5 Punkten
Nach "Die Blechtrommel" beschäftigt sich Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff ein weiteres mal mit dem Zweiten Weltkrieg. Diesmal aus der Perspektive eines einfältigen Mannes, der der Sogkraft des Hitlerregimes hoffnungslos ausgeliefert ist.

In bombastischen Cineascope-Aufnahmen, die wohl illustrieren sollen, wie effektiv die Manipulation durch die "Macht der Bilder" im Nazi-Regime funktionierte, erzählt Schlöndorff die Geschichte eines unkritischen jungen Mannes, der von der Pracht der Innenansicht des Nazi-Reiches schlicht überwältigt wird. Der sich von pompösen Paraden und Masseninszenierungen das Gehirn durchwaschen lässt. Ohne nachzudenken. Ohne zu hinterfragen. Ohne den geringsten Widerstand. Wie Millionen andere auch...
Schlöndorff ist ein Regisseur, der sein Handwerk wahrlich beherrscht. Der Mann denkt in großen Kinobildern - und zaubert selbige auf die Leinwand. Der Ausstattungspomp, der hier betrieben wurde, kann sich wahrlich sehen lassen.

Auch die Schauspieler beeindrucken: John Malkovich, wahrscheinlich einer der wandlungsfähigsten Darsteller unserer Tage, liefert dabei eine beklemmende Performance als naiver Nazi-Handlanger. Und auch der Göring-Darsteller Volker Spengler, dessen Filmographie auch mit einigen Christoph Schlingensief'schen Leinwandexzessen glänzt, bleibt in Erinnerung.

Lediglich das Ende wirkt mit seiner pathetisch-religiösen Erretter-Metaphorik doch etwas berechnend. Das dürfte aber der Literaturvorlage geschuldet sein...

Fazit: Ein ebenso unheimlicher wie bildgewaltiger Film, der anschaulich demonstriert, wie effektiv die Manipulation durch die "Macht der Bilder" im Nazi-Regime funktionierte. Vielleicht etwas zu "bildungsbürgerliches", aber sehens- und diskussionswertes deutsches Vergangenheitsbewältigungskino der spannenden Art.

(Harald L., filmtipps.at)


Cannes Man - Johnny DeppCannes Man
Johnny Depp, Dennis Hopper, Jim Jarmusch, John Malkovich, Benicio Del Toro

DVD, 1. Mai 2007
     Verkaufsrang: 24019      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Jeder hier auf dem Filmfestival will in Sy Lerners Film mitspielen...dumm nur dass es kein Drehbuch gibt... Sehen und gesehen werden. Unter diesem Motto spielt sich alles ab, was auf den jährlichen Filmfestspielen von Cannes passiert. Eine ganze Industrie macht sich auf den Weg an die Cote d'Azur, um zu feiern und den nächsten großen Deal abzuschließen. Doch was wäre, wenn ein Mann sie alle übers Ohr haut? Genau diesen Plan will Produzent Sy Lerner in die Tat umsetzen. Für eine Wette schnappt sich der gerissene Geschäftsmann den ahnungslosen Frank Rhinoslavsky und verwandelt ihn in Frank Rhino, den besten Drehbuchschreiber seit Hemingway. Bald schon steht ganz Hollywood Schlange... Natürlich auch, um in dieses Talent zu investieren, während sich Sy Lerner die Hände reibt. Wann fliegt der Schwindel auf und wer hat dann die Kohle?

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sehenswert, aber nicht weltbewegend      3 von 5 Punkten
Ich gebe zu, ich habe mir diesen Film nur geholt, damit er in meiner Johnny Depp-Sammlung ist.
Ich habe mir zwar mehr Szenen mit ihm gewünscht, aber es war ok. Dieser Film ist an sich richtig gut. Das Drehbuch ist total genial. Erstmal auf die Idee zu kommen, ganz Hollywood zu veräppeln, grandios. Sy Lerner hat die Gabe alle Menschen auf seine Seite zu ziehen und ihm alles abzukaufen, ohne das Produkt erstmal zu sehen. Sein Anhang Frank verliert total den Boden unter den Füßen, bis irgendwann die Wahrheit ans Licht kommt. Für mich gibt es hier nur 3 Sterne: Für Johnny, das Drehbuch, und den Stars. Leider nicht mehr, da ich finde, das sich der Film ganz schön in die Länge zieht und die Kameraführung in dem Fall nicht immer gut ist.

Trotzdem kann man ihn sich gern mal anschauen!


Con Air (Special Edition) - Nicolas CageCon Air (Special Edition)
Nicolas Cage, John Cusack, John Malkovich

DVD, 30. August 2001
     Verkaufsrang: 17714     

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Con Air ist der Beweis dafür, dass das glatte, absurd hochgeblasene Action-Schema der Hollywood-Megaproduzenten Don Simpson und Jerry Bruckheimer (Top Gun, Tage des Donners, The Rock. Fels der Entscheidung, Crimson Tide) weiterlebt, selbst nach Simpsons Drogentod. (Lesen Sie Charles Flemings Enthüllungsbuch High Concept: Don Simpson and the Hollywood Culture of Excess für mehr Informationen darüber.)

Der von einer beunruhigenden Haarmähne gekrönte Nicolas Cage spielt einen unschuldig verurteilten Sträfling in einem Transportflieger mit einem Haufen unglaublich psychopathischer Krimineller, unter anderem dem Hauptfiesling Cyrus the Virus (John Malkovich), dem militanten Schwarzen Diamond Dog (Ving Rhames) und dem Serienmörder Garland Greene (Steve Buscemi, der sein blasses, nagerähnliches Äußeres gekonnt einsetzt). Natürlich kapern die Sträflinge das Flugzeug, während auf der Erde ein US-Marschall (John Cusack) und ein Drogenermittler (Colm Meaney) darüber nachdenken, was zu tun ist.

Wie für die Postmoderne typisch, ist sich der Film auf ironische Weise bewusst, dass die Story und ihre Charaktere eigentlich nur der Anlass für eine cineastische High-Tech-Achterbahnfahrt sind. Die beste Idee dabei: Die Macher des Films überredeten die Besitzer des legendären Sands Hotels in Las Vegas, sich beim Abriss des Gebäudes helfen zu lassen, indem sie ihr Flugzeug hineinkrachen ließen. --Jim Emerson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)

Der Aktion-Klassiker endlich in HDTV!!!! Must have!      5 von 5 Punkten
Bildbewertung:
+ Trotz Alter ein tolles Bild mit teils erstaunlich guter Qualität.
+ Praktisch durchgehend komplett scharfes Bild.
+ Kontrast und Detailzeichnung auf sehr hohem Niveau.
+ Meistens sehr plastisches Bild mit teils sehr guter Tiefenwirkung.
- Minimales Rauschen bei grösseren Flächen (in dunkleren Bereichen).
- Minimal sichtbare Doppelkonturen durch künstliche Nachschärfung.
- Ab und zu sind Schmutzpartikel zu sehen.

Auch Con Air befolgt die gleiche Regel wie die anderen Jerry Bruckheimer-Produktionen: Krachen muss es - umso heftiger, umso besser! Und Buena Vista schenkt sich hier nichts und geht mit diesem DTS Soundmix in die Vollen. Con Air bietet nämlich nicht nur ein Referenz-taugliches Bild sondern auch einen dementsprechenden Sound der vorallem in den zahlreichen Action-Szenen die Wände zum zittern bringt. Hier wird einem das volle Programm geboten: Explosionen sind druckvoll, Kanonenkugeln zischen von einer Ecke in die andere und das Motorengeräusch der Con Air kommt mit viel Tiefenbass daher - Actionfans werden sich im akustischen siebten Himmel wiederfinden! Viele ruhige Szenen gibt es in diesem Film nicht, aber auch diese wurden gut umgesetzt, während die Dialoge auch in rasanten Szenen immer gut verständlich bleiben.


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Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter [Blu-ray] - John MalkovichEragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter [Blu-ray]
John Malkovich, Jeremy Irons, Ed Speleers, Robert Carlyle, Djimon Hounsou

Blu-ray, 17. April 2007
     Verkaufsrang: 9914      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Blu-ray Disc

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 292 Bewertungen)

Eragon?      3 von 5 Punkten
Überschrift: Eragon?
Vorweg: Habe das Buch gelesen und den Film dann auch gesehen. Na ja, gebe zu: Fand ihn damals (2006) recht gut. Mittlerweile sehe ich das ganze etwas anders - denn der Film war keine große Nummer.
Länge: Kurz, zu kurz für ein zu verfilmendes Buch. Wäre vielleicht besser gewesen, wenn manches nicht einfach weggelassen hätte.
Darsteller/Story: Garrett Hedlund ist noch ertragbar, aber bringt auch keine starke Leistung - jedoch mehr als Ed Speelers, der nun ganz und gar nicht überzeugt (okay, vielleicht mal wieder ein neuer Hollywood-Schauspieler, aber kommt einem ein wenig ... unpassend vor). Jeremy Irons passt einfach in solche Rollen, der ist lobenswert.
Stärken: Jeremy Irons und vielleicht auch noch Garrett Hedlund, das Buch, nicht schlecht insgesamt
Schwächen: Länge, keine angemessene Umsetzung des Buches, es gibt viele solche Fantasy-Schinken - fällt also nicht raus.
Fazit: Nicht überzeugend. Natürlich muss man dazu sagen: Solche Filme sind immer Geschmackssache. 4/10, wenn mir die Thematik zusagen würde: 5/10 - af keinen Fall besser als Durchschnitt.


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Ripley's Game - John MalkovichRipley's Game
John Malkovich, Dougray Scott, Lena Headey

DVD, 8. Juni 2004
     Verkaufsrang: 15593     

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Der talentierte Mr. Ripley John Malkovich hat sich mit seiner schönen Frau in Italien zur Ruhe gesetzt. Als er bei einer Feier seinen Nachbarn Jonathan über Ripleys schlechten Geschmack spotten hört entschließt er sich zu einem boshaften Spiel Jonathan soll Ripleys letzten Auftrag ausführen-den Mord an einem russischen Mafiosi. Immer tiefer gerät der rechtschaffene Mann in die Intrigen, die der Meister der Manipulation spinnt...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

John at his best!      5 von 5 Punkten
Es war für die Regisseurin kein leichtes Unterfangen, ein Remake des schon einmal 1977 von Wim Wenders (Der amerikanische Freund) genial verfilmten Romans von Patrica Highsmith zu wagen. Doch Liliana Cavani muß man gratulieren. Im Gegensatz zur ersten Verfilmung gelingt es (mit Hilfe des für diese Besetzung hervorragend gewählten Hauptdarstellers) die zwiespältige Natur eines Tom Ripley in den Vordergrund zu rücken: Er ist einfach cool! Während er in einer der ersten Szenen (jähzorniger Wutanfall mit tödlichem Ausgang) zunächst als der verabscheuungswürdige Bösewicht erscheint, gewinnt er mit der Zeit (ich wage das zu schreiben) zusehends eine gewisse Sympathie. Das bewirkt vor allem die väterliche Art, mit der er sein Opfer Jonathan behandelt, man meint fast, daß er es mit ihm gut meint. Die kaltblütige Auslieferung seines ehemaligen Handlangers wird den Zuseher belehren, mit wem er es wirklich zu tun hat. Ich würde den Film als congeniale und zeitgemäß aufbereitete Ergänzung zur Wenders-Verfilmung sehen. Unbedingt ansehen!


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Art School Confidential - Max MinghellaArt School Confidential
Max Minghella, John Malkovich, Anjelica Huston

DVD, 20. März 2007
     Verkaufsrang: 12439      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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ART SCHOOL CONFIDENTIAL

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Kunst ist was der Künstler mordet - eine herrliche Satire!      5 von 5 Punkten
Diesem Film ist nicht mal die Kunst heilig. Ein grünschnabeliger Möchtegern-Künstler verliebt sich in das Akt-Modell im Prospekt und schreibt sich unter anderem deshalb an der im Prospekt beworbenen Kunstschule ein. Schnell wird ihm dort gezeigt, worauf es in der (Kunst-)Welt wirklich ankommt. Eine Liebes - und Adoleszensgeschichte, unterhaltsam und auf den Punkt gebracht und eine herrliche Satire auf die Kunst.

Eine glänzende Besetzung (u.a. John Malkovich, Jim Broadbent, Steve Buscemi, Anjelica Huston) und eine tolle Story, die für einen höchst vergnüglichen Nachmittag oder Abend sorgen schreien förmlich nach Zuschauern. Warum ist dieser Film bloß nicht in den deutschen Kinos gelaufen?


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The Killing Fields - Schreiendes Land - Haing S. NgorThe Killing Fields - Schreiendes Land
Haing S. Ngor, John Malkovich, Sam Waterston

DVD, 9. März 1999
     Verkaufsrang: 22041     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Miese DVD-Auswertung      1 von 5 Punkten
Die Bild und Tonqualität der DVD ist extrem schlecht, zumal wie zuvor schon erwähnt auch noch das falsche Bildformat enthalten ist. Der Ton ist so schlecht auf 5.1 aufgeblasen, dass es den Machern peinlich sein sollte den "remastered" Spruch auf das Cover zu drucken. Ich habe diese DVD-Gurke auch noch im Regal stehen und warte auf eine bessere Version, die ja inzwischen angekündigt ist und im Rahmen der Arthaus Premium Reihe erscheinen soll.

Fesselnder Antikriegsfilm, aber :      1 von 5 Punkten
Keine Frage. Der Film ist ein Meisterwerk. Leider ist die Qualität der zugegebenermaßen guenstigen DVD miserabel. Wie schon ein Vorrezessent richtig bemerkt hat ist das Format schäbig in 4:3 gewandelt worden. Nicht nur das so Informationen und Bilder verloren gehen, nein, die Bildqualität selbst in 4:3 ist eine unverschämtheit. So kann kein echter Filmgenuss aufkommen. Lächerlich auch, dass die englische Tonspur fehlt. Finger weg von diesem " Sonderangebot ".

Grandioser Film extrem lieblos präsentiert      1 von 5 Punkten
"The Killing Fields - Schreiendes Land" lief bereits desöfteren im Fernsehen hat mich tief beeindruckt und erschüttert. Basierend auf der mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Story des Reporters Sydney Shanberg ist dieses Meisterwerk so authentisch wie kaum ein anderer Film zum Thema - es ist mit Sicherheit sogar DER Film zu jener tragischen Epoche Kambodschas schlechthin!
Die Darsteller sind atemberaubend - allen voran Dr. Haing S. Ngor (als Dith Pran), der damals selbst dem Grauen der Killing Fields entkommen konnte und leider im Jahre 1996 Opfer eines Mordanschlages wurde - und daß ausgerechnet in seiner Wahlheimat USA.

Diesem filmischen Monument für die zahllosen Ermordeten hätte man eine sorgfältigere Umsetzung auf DVD gewünscht - leider hat der Verleih hier an jeder Ecke geschlampt: das Bild ist 1. (wie leider nur allzu oft) im falschen Format, d.h. 4:3 anstatt 1,85:1 so daß ein beträchtlicher Teil der Bildinformation einfach wegfällt. Zum Zweiten ist die Bildqualität dieser DVD tatsächlich schlechter als von jeder miesen Videocassette - verwaschene Farben, Kratzer und Störungen auf jedem Meter. Einzig der deutsche Ton wurde einem Remix unterzogen und kommt ganz brauchbar daher - dafür fehlt wiederum die Originaltonspur, was beim Medium DVD eigentlich nicht einzusehen ist!

Die Jungs von EuroVideo (die es erwiesener Maßen auch besser können!) haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und einen weiteren Filmklassiker bis zur Unkenntlichkeit verhunzt.

Fazit: Wir warten geduldig auf eine qualitativ angemessene Neuauflage und lassen bitte die Finger von dieser Scheibe!

Super!!!      5 von 5 Punkten
Endlich ein Film, der wirklich als Antikriegsfilm bezeichnet werden kann. Zudem wurde er nach einem authentischen Bericht des Reporters Sydney Schanberg verfilmt. Ein Film der nicht nur Hintergrundberichte zeigt sondern auch die tatsächliche Wirkung eines Krieges und die daraus entstehenden folgen für Menschen, die darunter leiden müßen.
Besonders einfühlsam ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Reportern unterschiedlicher Nationalität.
Kein Wunder, dass dieser Film 3 Oscars erhalten hat.
Diesen Film sollte sich jeder ansehen, der gegen jede Art des Krieges ist.
Der Film hat 5 Sterne verdient!!!

Beklemmend      4 von 5 Punkten
Der US-Reporter Syd Shanberg berichtet ab 1973 aus Kambodscha über den Bürgerkrieg, der vor dem Hintergrund des Krieges in Vietnam ausgebrochen ist. Auch dank der Hilfe des einheimischen Dolmetschers Pran gelingen ihm vielbeachtete Reportagen. Als die Niederlage der Regierungstruppen absehbar ist, bekommt Pran die Möglichkeit, mit seiner Familie auszureisen. Doch er lehnt ab, weil er den ehrgeizigen Shanberg nicht im Stich lassen will. 1975 bricht das Militär-Regime des General Lo Nol zusammen, und die Roten Khmer marschieren in Pnomh Penh ein. Während sich Europäer und Amis noch absetzen können, ergeht es ihren kambodschanischen Assistenten schlecht: Wie viele andere, landet daher auch der im Stich gelassene Pran in einem Umerziehungslager der Roten Khmer, die drangehen, die gesamten ehemaligen Eliten des Landes zu vernichten.

Besonders ab der zweiten Hälfte beklemmender Film von Roland Joffé, über das Leid der Menschen unter dem neuen Machthaber Pol Pot, aber auch die vergebene Chance eines echten Neuanfangs durch die exzessive Gewalt. Zu schnell und beiläufig huscht er allerdings über die Tatsache hinweg, dass hier auch der Westen, insbesondere die USA, Schuld auf sich geladen hat.

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Con Air - Nicolas CageCon Air
Nicolas Cage, John Cusack, John Malkovich, Steve Buscemi, Ving Rhames

DVD, 10. Juli 2001
     Verkaufsrang: 3519     

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Für Cameron Poe (Nicolas Cage) hat der Alptraum endlich ein Ende: Nach sieben Jahren Haft soll der hochdekorierte Ex-Soldat, der aus Notwehr einen Menschen tötete, endlich aus dem Gefängnis entlassen werden. Zeitgleich sollen einige der gefährlichsten Schwerverbrecher Amerikas per Flugzeug in ein neues Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden - auch Poe ist mit an Bord. Doch plötzlich wird der Routineflug zum Schreckens-Szenario. Unter dem Kommando des skrupellosen Cyrus "The Virus" Grissom (John Malkovich) bringen die Häftlinge die Con Air in ihre Gewalt. Flugzeug und Besatzung sind einer Horde Killer ausgeliefert, die vor nichts zurückschrecken. Keiner von ihnen hat etwas zu verlieren - nur Cameron Poe... .



The Killing Fields - Schreiendes Land (Einzel-DVD) - Haing S. NgorThe Killing Fields - Schreiendes Land (Einzel-DVD)
Haing S. Ngor, John Malkovich, Sam Waterston

DVD, 21. September 2007
     Verkaufsrang: 32924      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Killing Fields, The DV



Death Of A Salesman [UK IMPORT] - Dustin HoffmanDeath Of A Salesman [UK IMPORT]
Dustin Hoffman, Charles Durning, Stephen Lang, John Malkovich

DVD, 2. Juni 2008

Verkaufsrang: 31471
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 25,99
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In The Line Of Fire [Blu-ray] [UK IMPORT] - Clint EastwoodIn The Line Of Fire [Blu-ray] [UK IMPORT]
Clint Eastwood, John Malkovich, Rene Russo, Dylan McDermott, Gary Cole

Blu-ray, 23. Juni 2008

Verkaufsrang: 27081
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,99
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