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| DVDs: John Malkovich | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Joan Of Arc: The Messenger [UK IMPORT] Milla Jovovich, Pascal Greggory, Desmond Harrington, Vincent Cassel, Andrew Birkin DVD, 1. August 2005 Verkaufsrang: 47297 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Das Jahr 1999 wird uns möglicherweise als das Jahr der Johanna von Orléans in Erinnerung bleiben: Der amerikanische Fernsehkanal NBC schuf ihr zu Ehren eine Miniserie, Carl Dreyers lange verschollener Stummfilm Die Passion der Jungfrau von Orléans wurde in einer Nervenheilanstalt wieder entdeckt, und Facets brachte Jacques Rivettes Johanna die Jungfrau -- Der Kampf. Der Verrat neu heraus. Und schließlich rundete Regisseur Luc Besson diese Sammlung mit dem stilistischen und leicht ketzerischen Monumentalspielfilm Johanna von Orléans ab. Besson (La Femme Nikita, Das fünfte Element) stellt überkommene Vorstellungen der Jungfrau von Orléans in Frage und schafft eine entschieden menschlichere Heldin als frühere Filmbiografien. Die Handlung ist dieselbe geblieben -- ein junges, ungebildetes Bauernmädchen überredet den französischen Dauphin, ihr eine Armee zur Verfügung zu stellen, die sie in Orléans zum Sieg führt, um dann wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen zu sterben. Aber Milla Jovovich spielt in der Titelrolle eine Frau, die von ihrer Bestimmung besessen ist. Ihre Einflüsse sind allerdings nicht gerade göttlicher Natur: Als Kind wird sie Zeugin wie die Engländer ihre Schwester ermorden, die ihr, der kleinen Johanna, ihr Versteck überlassen hatte. Dieses Ereignis lässt in ihr den tiefen Wunsch nach Rache reifen. Ja, auch in diesem Film spricht Gott gewissermaßen zu Johanna, aber sogar das wird noch untergraben: Dustin Hoffman in seiner Rolle als "das Gewissen" befragt sie zu ihren Motiven. Künstlerisch gesehen ist Johanna von Orléans überwältigend, mit fantastischen Sequenzen von Johanna in Kommunikation mit höheren Mächten. Die unverhohlene Gewalt (zu den Szenen gehören wahllose Enthauptungen sowie ein Hund, der an einer Leiche nagt), die unterschiedlichen Akzente (die es schwer machen festzustellen, wer auf welcher Seite kämpft) und die umgeschriebene überlieferte Geschichte könnten allerdings zur Folge haben, dass diese Version der Jungfrau von Orléans nur Besson-Fans anspricht. Jovovich ist überzeugend, und obwohl der Film hin und wieder ins Stocken gerät (es gibt Momente, in denen man sich wünscht, sie würden sie nun endlich verbrennen), ist er dennoch eine bemerkenswerte und Einblick gewährende Neuinterpretation eines wohl bekannten Stückes Geschichte. --Jenny Brown
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)
Klasse Verfilmung von Johana von Orleans 5 von 5 Punkten Der Film ist meisterhaft und wie ich finde die beste Verfilmung der Jungfrau von Orleans. Allerdings ist der Film kein Popcornkino für zwischendurch, man muss sich schon konzentrieren um den Handlungstrengen zu folgen. Man sollte ihn gesehen haben, darum ein klarer Kauftipp!!!
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Ripley's Game [UK IMPORT] John Malkovich, Dougray Scott, Ray Winstone, Lena Headey DVD, 29. Januar 2004 Verkaufsrang: 51333 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Der talentierte Mr. Ripley hat sich mit seiner schönen Frau in Italien zur Ruhe gesetzt. Als er bei einer Feier seinen Nachbarn Jonathan über Ripleys schlechten Geschmack spotten hört, entschließt er sich zu einem boshaften Spiel: Jonathan soll Ripleys letzten Auftrag ausführen - den Mord an einem russischen Mafiosi. Immer tiefer gerät der rechtschaffende Mann in die Intrigen, die der Meister der Manipulation spinnt...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
PRIMA FILM 5 von 5 Punkten Eine absolut gelungene Verfilmung des dritten Teils aus Patricia Highsmiths Serie, um den passionierten Kriminellen Tom Ripley. Nicht nachvollziehbar, weshalb dieser Film nicht in deutschen Kinos zu sehen war: Es wäre ein knalliger Erfolg geworden.
Ripley, ein faszinierender Unsympath, der einem bald in seine kriminell abartige Denkweise mit einbezieht, bringt einen jungen Bilderrahmer dazu, für eine satte Prämie einen ihm unbekannten Mann zu ermorden. Warum? Der Bilderrahmer beleidigte ihn in aller Öffentlichkeit auf einer Party. Das genau passt nicht in die heile Welt des Verbrechers.
Ripleys Ex-Geschäftspartner Reeves Minot, eine Größe der Hamburger Unterwelt, agiert als Auftraggeber für diesen ersten Mord, und weil das überraschend gut funktionierte, soll der bilderrahmende und unheilbar erkrankte Amateur einen zweiten Hit erledigen. Der geht darauf ein, um seine Familie abzusichern. Was da von ihm verlangt wird übersteigt allerdings seine Fähigkeiten total. Ripley ahnte das und eilt ihm effektiv zur Hilfe.
Letztendlich häufen sich die Leichen, und das stört keineswegs.
John Malkovich als zwiespältiger Ripley faszinierend und glaubwürdig. Er dominiert eindeutig diesen Film. Einmal exzentrisch jähzornig, ein andermal cool bis in die Fingerspitzen, dann wieder einschmeichlerisch oder vernichtend und brutal. Ich kann mir keinen lebenden Filmdarsteller vorstellen, der diese Rolle hätte besser in jeder Hinsicht ausfüllen können. Der mir unbekannte Schauspieler, der den Hamburger Ganoven gibt, bleibt in jeder Situation total brutal bis zum geht nicht mehr; der Amateurkiller kann vermitteln, dass er dies alles nur abzieht, um seiner Frau und dem Kind die Zukunft zu sichern, und selbst die konzertant Cembalo spielende, feengleiche und in ihrer Traumwelt befangene Ehefrau Ripleys, der man zutraut, dass sie alles darüber weiß, was eben diese abgeschottete Künstlerexistenz finanziert, ist ideal besetzt.
Ein prima Film bis in die letzte Sequenz und ganz dicke Empfehlung von mir, sich den anzusehen. HMcM
Genial, wegen John, aber.... 4 von 5 Punkten ....leider reicht er nicht ganz an den Vorgänger, "der talentierte Mr. Ripley" heran. Keine Frage, John Malkovich spielt wie immer sehr gut, zeigt auch, was er kann, aber irgendetwas fehlt doch noch. Klar, der Film ist mehr als sehenswert, aber ich vermisse eben die heimtückische Eleganz und den fast thriller-mäßigen Nervenkitzel aus dem ersten Teil. Wer den ersten Teil mochte, wird auch diesen Teil mögen, soviel ist sicher. Es ist kein fader Aufguss des Vorgängers, sondern wieder ein neuer Handlungsstrang mit einem neuen, älteren Mr. Ripley, der noch ebenso fies sein kann wie im Vorgänger. John Malkovich ist auf jeden Fall die Idealbesetzung gewesen, ich hätte mir in der Rolle keinen anderen Schauspieler vorstellen können. |
Die Legende von Beowulf [HD DVD] Ray Winstone, Crispin Glover, Angelina Jolie, Anthony Hopkins, Robin Wright Penn HD DVD, 4. April 2008 Verkaufsrang: 50569 Ein Held erscheint, verkündet seinen Ruhm und seinen Namen. Beowulf! Drachentöter. Retter des Königreichs. Er wird die unersättliche Bestie, die das Land der Wikinger verwüstet, töten. Als Belohnung für seine Tat fordert er Gold und die Herrschaft. Doch wird sein maßloser Ehrgeiz letztlich einen furchtbaren Tribut fordern?  |  | In diesem Epos aus der Zeit der Dämonen und Ungeheuer, der Krieger und Verführerinnen spielt Ray Winstone den Titelhelden und Angelina Jolie die unwiderstehlich attraktive Mutter des Monsters. Urwüchsige Kameradschaft, den Kampf mit dem grotesken Grendel, das unerbittliche Todesduell mit dem Drachen - all das erleben wir in der revolutionär neuartigen "Performance Capture"-Vision des Regisseurs Robert Zemeckis. Heil dir, Beowulf, dem Tapfersten der Tapferen!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
**** ich fand es super **** 5 von 5 Punkten eine super HD DVD !!!! ich habe das glück das ich bluray und HD DVD habe und muss gestehen das Bluray abstinkt - ich war mir nicht sicher aber ein paar freunde gaben mir recht. die HD DVD ist eine spur besser - schade um HD DVD es könnten von mir aus beide bestehen . , top Bild und Ton, ich fand den Film echt geil !!!!!
einen gefällt es , einen nicht !!!
Guter Stoff - Mäßige Umsetzung 2 von 5 Punkten Eine filmische Umsetzung des Beowulf-Epos war eigentlich schon lange überfällig. Was das Drehbuch anbelangt, ist sie auch gelungen. Der Film wirkt in sich kongruent, ohne überflüssige Längen oder szenische Ausreißer.
Allerdings war ich schwer entsetzt, als ich feststellen musste, dass es sich um einen reinen Animationsfilm handelt. Das wird dem zugrunde liegenden Thema in keiner Weise gerecht. Die meisten Szenen hätte man sicher auch mit überschaubarem finanziellen Aufwand konventionell filmen können. Zudem sind die Animationen handwerklich schlecht gemacht und erinnern an ein billiges Computerspiel (z.B. Bewegungsabläufe der Pferde--> wie mickrige Ponys; Mimik und Gestik der Darsteller --> unnatürlich; Kampf- und Fallszenen --> unterliegen einer eigenen Physik). Da helfen auch die Gesichter erstklassiger Schauspieler nicht drüber hinweg.
Während die meisten Charaktere (bis auf ihre bildliche Umsetzung) halbwegs gelungen sind, ist die Figur des Grendel eine absolute Lachnummer. Er wird als debiler "Knochenkasper" mit unmotivierter Zerstörungswut dargestellt.
Die Abbildung des Films als HD-Medium ist insgesamt brauchbar und deutlich besser aufgelöst als eine DVD. Menüführung und Extras sind angemessen.
Bleibt zu hoffen, dass sich in absehbarer Zeit ein etwas talentierterer und ambitionierterer Filmemacher dem ergiebigen Thema annimmt. |
Con Air Nicolas Cage, John Cusack, John Malkovich Videokassette, 14. Mai 1998 Verkaufsrang: 4946 Con Air ist der Beweis dafür, dass das glatte, absurd hochgeblasene Action-Schema der Hollywood-Megaproduzenten Don Simpson und Jerry Bruckheimer (Top Gun, Tage des Donners, The Rock - Fels der Entscheidung, Crimson Tide) weiterlebt, selbst nach Simpsons Drogentod. (Lesen Sie Charles Flemings Enthüllungsbuch High Concept: Don Simpson and the Hollywood Culture of Excess für mehr Informationen darüber.) Der von einer beunruhigenden Haarmähne gekrönte Nicolas Cage spielt einen unschuldig verurteilten Sträfling in einem Transportflieger mit einem Haufen unglaublich psychopathischer Krimineller, unter anderem Hauptfiesling Cyrus the Virus (John Malkovich), dem militanten Schwarzen Diamond Dog (Ving Rhames) und dem Serienmörder Garland Greene (Steve Buscemi, der sein blasses, nagerähnliches Äußeres gekonnt einsetzt). Natürlich kapern die Sträflinge das Flugzeug, während auf der Erde ein US-Marschall (John Cusack) und ein Drogenermittler (Colm Meaney) darüber nachdenken, was zu tun ist. Wie für die Postmoderne typisch, ist sich der Film auf ironische Weise bewusst, dass die Story und ihre Charaktere eigentlich nur der Anlass für eine cineastische High-Tech-Achterbahnfahrt sind. Die beste Idee dabei: Die Macher des Films überredeten die Besitzer des legendären Sands Hotels in Las Vegas, sich beim Abriss des Gebäudes helfen zu lassen, indem sie ihr Flugzeug hineinkrachen ließen. --Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)
Der Aktion-Klassiker endlich in HDTV!!!! Must have! 5 von 5 Punkten Bildbewertung:
+ Trotz Alter ein tolles Bild mit teils erstaunlich guter Qualität.
+ Praktisch durchgehend komplett scharfes Bild.
+ Kontrast und Detailzeichnung auf sehr hohem Niveau.
+ Meistens sehr plastisches Bild mit teils sehr guter Tiefenwirkung.
- Minimales Rauschen bei grösseren Flächen (in dunkleren Bereichen).
- Minimal sichtbare Doppelkonturen durch künstliche Nachschärfung.
- Ab und zu sind Schmutzpartikel zu sehen.
Auch Con Air befolgt die gleiche Regel wie die anderen Jerry Bruckheimer-Produktionen: Krachen muss es - umso heftiger, umso besser! Und Buena Vista schenkt sich hier nichts und geht mit diesem DTS Soundmix in die Vollen. Con Air bietet nämlich nicht nur ein Referenz-taugliches Bild sondern auch einen dementsprechenden Sound der vorallem in den zahlreichen Action-Szenen die Wände zum zittern bringt. Hier wird einem das volle Programm geboten: Explosionen sind druckvoll, Kanonenkugeln zischen von einer Ecke in die andere und das Motorengeräusch der Con Air kommt mit viel Tiefenbass daher - Actionfans werden sich im akustischen siebten Himmel wiederfinden! Viele ruhige Szenen gibt es in diesem Film nicht, aber auch diese wurden gut umgesetzt, während die Dialoge auch in rasanten Szenen immer gut verständlich bleiben.
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Being John Malkovich (Widescreen) [UK-Import] John Malkovich, Cameron Diaz, John Cusack, Catherine Keener, Orson Bean DVD, 25. September 2000 Verkaufsrang: 51720 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Viele Filme erleben das Schicksal eines kreativen Bankrotts, ohne auch nur im Entferntesten etwas Neues oder zumindest Interessantes zu erzählen. Being John Malkovich kann man diesen Vorwurf allerdings wahrlich nicht machen, denn was Regisseur Spike Jonze und Drehbuchautor Charlie Kaufman hier erschaffen haben, ist etwas erfrischend Neues, das einem als Zuschauer den Glauben an das Kino zurückgibt. Der Film kitzelt das Gehirn und rührt das Herz. Das ist mehr, als man sonst über einen Film, der im Endeffekt nur die Geschichte eines verzweifelten, im Leben gescheiterten Puppenspielers (John Cusack) erzählt, auch nur ansatzweise erwarten darf. Wie dies möglich ist? Es ist ein Moment im Rahmen der Geschichte. Jener Moment, in dem genau dieser Puppenspieler einen Eingang entdeckt -- einen Eingang in das Gehirn von John Malkovich. Cusacks Puppenspieler arbeitet, um Geld zu verdienen, als Angestellter im siebeneinhalbten Stockwerk eines Bürogebäudes in Manhattan. Allein die Geschichte des siebeneinhalbten Stockwerkes würde ausreichen, um die Handlung eines ganzes Filmes mit ihr zu füllen. In Being John Malkovich aber ist dies nur ein kleiner Gag am Rande. Im Mittelpunkt des Geschehens steht vielmehr der Versuch des Puppenspielers und einer Kollegin (Catherine Keener), aus dem Weg in Malkovichs Gehirn Geld zu machen. Sie öffnen Touristen den Weg in sein Gehirn und geben ihnen die Chance, 15 Minuten im Kopf des Schauspielers zu verbringen. Die Geschichte wird kompliziert, als John Malkovich spürt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und den Ursachen für dieses Problem auf den Grund geht. Dreh- und Angelpunkt des Filmes ist natürlich John Malkovich, der, obwohl als introvertierter Schauspieler bekannt, sich in dieser wilden Tour über die Leinwand selbst nicht allzu ernst nimmt. Sensationeller Höhepunkt des Filmes ist schließlich ein Tripp von John Malkovich in sein eigenes Gehirn und seine Begegnung mit Dutzenden Malkovichs in sich drin. Manchmal könnte man meinen, Autor und Regisseur würden den Film mit all ihren Ideen überfrachten. Im Endeffekt aber gelingt es ihnen stets, die Balance zwischen abgedrehter Komödie und unterhaltsamem Mainstream-Film zu bewahren! --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Identitäten im Realen und Irrealen 5 von 5 Punkten Subjekt oder Objekt in den Tiefen des menschlichen Cortex im Ringen um Identität, Selbstfindung, Lebensangst, Unsterblichkeit, in einer kubistischen Welt komischer Bizarrerie mit gleichzeitigem Irrwitz einer gewissen Bodenständigkeit der Ereignisse, mit dem Höhepunkt in der Begegnung mit sich selbst in einem Kosmos endloser Selbstbezüglichkeit und im Abspann als ein Paradies eines endgültig parasitären Selbst.
Eine dramatisch gesteuerte Komödie - eine konsequent gesteigerte Bebilderung metaphysischer Komplikationen - eine Willkür der zur Albernheit geratenen Darstellung der Komplexität und Absurdität des menschlichen Geistes - eine psychopathische Illusion verpackt in einem leichfüßigen Filmtheater?
Diese hochgradig ungewohnte und ideenreiche Darstellung fasziniert mit einer unglaublichen und brillanten Leistung seiner Darsteller und seines Regenten und Machers.
SEHENSWERT ... eine geniale "Tür" zu amüsanten Überraschungen einer unerwarteten Art von Gesellschaftskritik
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Johnny English Rowan Atkinson, John Malkovich, Natalie Imbruglia Videokassette, 1. September 2003 Verkaufsrang: 2128 Mr. Bean trifft auf Mr. Bond in Johnny English, einer Agentenparodie, die das Genre mit Rowan Atkinsons typischer Marke britischen Slapstick-Humors auf die Schippe nimmt. Als potenzielles Franchise kommt Johnny English ein wenig unausgegoren daher, aber Atkinsons Kreation einer neuen Leinwandfigur ist viel versprechend genug, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen -- trotz der Beanstandung der Filmkritiker, dass Austin Powers das Potenzial der Agentenparodie längst erschöpft hat. Atkinsons Gabe für physischen und diesmal sogar verbalen Humor wird seine ergebenen Fans gewiss nicht enttäuschen, auch wenn das etwas laue Drehbuch den britischen Hampelmann daran hindert, zu neuen Höhen der Absurdität aufzusteigen. In der Rolle des schusseligen Superagenten Johnny English, der mit MI-7 in die den höchste Unbedenklichkeitsstufe des britischen Geheimdienstes eingeordnet wird, nachdem er versehentlich den Tod eines Kollegen verursacht hat, haucht Atkinson alten Gags neues Leben ein, die uns viel zu bekannt vorkommen, als dass sie eine solch amüsante Wiederbelebung verdient hätten. Mit John Malkovich als schmierigem Franzosen, der die britische Monarchie stürzen will, und Natalie Imbruglia als Johnnys wohlgeformte Waffenschwester bietet diese dünne, jedoch unterhaltsame Komödie Atkinson genügend Gelegenheit, so schön dick aufzutragen, wie nur er es kann. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 59 Bewertungen)
Mag flach und vorhersehbar sein, aber ich LIEBE ES 5 von 5 Punkten Johnny English ist eine eigentlich sehr simpel gestrikte Parodie auf James Bond, aber das tolle daran ist, dass Rowan Atkinson im Mittelpunkt dieses Filmes steht. Natürlich darf man diesen Film nicht so bierernst nehmen und man sollte auch nicht lange mit dem Suchen nach der Pointe verbringen... Einen wirklichen Sinn hat der Film nicht, er besteht im Grunde nur aus Rowan Atkinson. Mit gefällt auch sehr wie gut er dabei mit Ben Miller harmoniert, der einen Assistenten spielt, der besser selbst der Agent wäre.
Insgesamt stark besetzter Film mit ein paar Logikfehlern, aber viel Lachkranpfgefahr
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Portrait of a Lady Nicole Kidman, John Malkovich, Barbara Hershey Videokassette, 3. März 1998 Verkaufsrang: 5347 Man überlasse es einfach der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion (Das Piano, Ein Engel an meiner Tafel ), eine Adaption von Henry James hervorragendem Roman (der im ausgehenden 18. Jahrhundert spielt) zu verfilmen. Dies tut sie mit einer Gruppe von Frauen aus dem Australien des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts, die sich über den Wert eines Kusses unterhalten. Wie jede gute Adaption (und dies ist wahrhaftig eine sehr gute) hat der hervorragend in Szene gesetzte Film Portrait Of A Lady mindestens genauso viel von Campion wie von James. Die Geschichte der willensstarken und nach Selbstständigkeit strebenden Isabel Archer (Nicole Kidman, deren Haut hier so fotografiert ist, als bestände sie aus feinstem Porzellan) ist nicht einfach zu bearbeiten, da die Geschichte hauptsächlich von guten Absichten, die schief gehen, Wegen, die nicht beschritten werden, und fehlgeleiteten Entscheidungen, die aus guten Gründen getroffen wurden. Die eigensinnige amerikanische Waise Isabel weist die Hand eines anständigen, vernünftigen englischen Bewerbers, Lord Warburton (Richard E. Grant) zurück, weil sie zuerst ihr eigenes Ziel und ihre eigene Identität finden will. Statt dessen wird sie von Gilbert Osmond (John Malkovich) verführt, einem unermüdlichen Kunst- (und Frauen-) Sammler. Wie Isabels Leben und die Leben derer, die sie lieben, durch diese schicksalhafte (und unwiderrufliche?) Entscheidung beeinflusst werden, davon handelt der größte Teil des Films. Portrait Of A Lady ist wunderbar, herzzerreissend und manchmal erschreckend, so wie nur das Gefühl sein kann, wenn man Entscheidungen gegenübersteht, von denn man weiss, dass sie das weitere Leben nachhaltig verändern werden. Eine wunderbare Literaturverfilmung im Kinoformat. --Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Visuell herausragender, vielschichtiger Film. 5 von 5 Punkten Fast wie im Traum wandert Nicole Kidman durch diese Geschichte. Sie stellt die unkonventionlle,junge Amerikanerin Isabel Archer dar, über die im Europa des späten 19. Jahrhundert das Unglück in Form des intirganten John Malkovich (natürlich!) hereinbricht. Mit jedem mal Ansehen genieße ich den Film mehr, wobei es eher von Vorteil ist, wenn man den tollen Roman schon einmal gelesen hat. Am eindruckvollsten bleiben jedoch die schauspielerischen Leistungen von Martin Donovan und Barbara Hershey in Erinnerung. Es sind gerade die gemeinsamen Szenen mit den beiden, in denen Nicole Kidman wirklich großartig ist. Ein klitzekleiner Minuspunkt sind ihre permanenten Heulkrämpfe im letzten Drittel des Films. Aber wer dabei trotzdem so gut aussieht, dem sei es verziehen. Psychologisch feinfühlig erzählt, in wunderbar unterkühlter Ästhetik gefilmt und subtil dargestellt ist dieser Film allen Frauen und Männern dieser Welt wärmstens zu empfehlen.
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Johnny English [UK IMPORT] Rowan Atkinson, John Malkovich, Natalie Imbruglia, Ben Miller, Tim Pigott-Smith DVD, 11. August 2003 Verkaufsrang: 60035 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit tatkräftiger Unterstützung seines Assistenten Bough soll er den geheimnisvollen Raub der britischen Konjuwelen aufdecken. Seine Hauptverdächtigen sind dabei der undurchsichtige französische Geschäftsmann Pascal Sauvage und die verführerische Doppelagentin Lorna Campbell. Nun muss Johnny die Warheit herausfinden, ohne dass der Stolz einer ganzen Nation Schaden nimmt...oder gar sein Aston Martin!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Auf dem besten Wege ein Klassiker zu werden 5 von 5 Punkten "Johnny English" ist ein Kleinod der Filmgeschichte. Auf seine unverwechselbare Art bringt Rowan Atkinson einfach jeden zum Lachen. Doch im Gegensatz zu seiner bekannten Rolle als Mr Bean ist Johnny English mehr als nur ein liebenswürdiger Trottel. Den Inhalt möchte ich nicht vorwegnehmen. Neben absolut komischen Szenen zeigt der Film auch die bis heute bestehende Rivalität zwischen England und Frankreich, welches durch den hinterhältigen Pascal Sauvage (John Malkovich) vertreten wird.Prädikat: Unbedingt sehenswert!!! |
Shadow of the Vampire John Malkovich, Willem Dafoe, Cary Elwes Videokassette, 24. Juni 2002 Verkaufsrang: 7333 Mit Willem Dafoe in der Rolle des Max Schreck ist der Film brillant besetzt, doch Shadow of the Vampire ist ein Werk, das zwar mit einer Vielzahl guter Ideen aufwarten kann, das als Ganzes jedoch nicht vollständig zu überzeugen weiß. Zu sehr sind die Spannungsmomente vorhersehbar, zu verspielt ist die Inszenierung, die sich leider immer wieder in Nebensächlichkeiten verliert. Die Geschichte des Regie-Debüts von E.Elias Merhige als solche ist genial: John Malkovich spielt den exzentrischen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau, dem Meister des deutschen Stummfilmes, dessen Passion für das Filmemachen 1922 bei der Inszenierung seines Klassikers Nosferatu seinen Höhepunkt findet, als er, vom Perfektionswahn besessen, für die Hauptrolle des Filmes den vollkommen unbekannten Max Schreck (Dafoe) engagiert, der sich im Verlauf der Dreharbeiten als echter Vampir entpuppt. Was die Crewmitglieder zunächst jedoch nicht registrieren, da sie ihn ganz einfach für einen überambitionierten Method-Acting-Darsteller halten. Selbst als eine Reihe von Mitarbeitern von eigenartigen Krankheiten befallen werden oder Unfälle haben, bemerken sie nichts. Murnau selbst kann sich den Vampir nur vom Halse halten, da er für die weibliche Hauptrolle Greta Schröder (Catherine McCormack) engagiert hat, eine Frau, von der Schreck manisch besessen ist. Merhige und seine Schauspieler (zu denen außerdem Cary Elwes und Udo Kier gehören) haben sichtlich Spaß bei der Inszenierung gehabt. Der Humor ist fein gesponnen und die Ausstattung ist bemerkenswert. Vor allem die ganz im Stile Murnaus nachgedrehten Nosferatu-Sequenzen sind beeindruckend. Zu schade nur, dass der Film seine Horror-Handlung vollkommen aus den Augen verliert und für einen Vampirfilm seltsam blutleer daher kommt.--Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Sehr guter, wenn auch nicht spektakulärer Film 5 von 5 Punkten Während der Dreharbeiten zu seinem Stummfilm "Nosferatu" im Jahre 1921 setzt der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau (John Malkovich) einen wirklichen Vampir (Willem Dafoe) ein, der so nach und nach die gesamte Crew aussaugt.
Großartig ist die gelungene Nachstellung der Szenen aus dem Originalfilm. Die Darsteller sind allen voran Dafoe allesamt überzeugend. Man wird streckenweise in die Anfangszeit des Kinos versetzt.
Shadow of the Vampire" ist ein stiller Film mit leichten intellektuellen Werten und sehr interessant. Der Ton ist sehr gut- das Bild etwas blass.
Als Extra Features gibt es:
"Making of", eine 6-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten, ohne Untertitel
den Englischer TV-Spot (0:30 min, Vollbild, Stereo 2.0)
Deutscher Kinotrailer (1:39 min, 16 : 9, nicht anamorph, Stereo 5.1)
Behind the Scenes - unkommentierte Bilder vom Set (8:02 min)
Extratonspur mit Kommentar vom Regisseur, nicht untertitelt
Interviews mit John Malkovich (1:30 min), Willem Dafoe (1:48 min), Cary Elwes (1:19 min), Eddie Izzard (0:56 min), Udo Kier (0:37 min), Catherine McCormack (1:15 min), E. Elias Merhige (0:37 min), Steven Katz (0:54 min) und Maskenbildnerin Amber Sibley (1:40 min), nicht untertitelt
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Der Unhold John Malkovich, Armin Mueller-Stahl, Gottfried John Videokassette, 6. Oktober 1997 Verkaufsrang: 8169 In den Jahren um 1925 lernt der junge Waise Abel während seiner Schulzeit in einem strengen Pariser Kloster die Welt der Erwachsenen hassen. Als er eines Tages die Heiligen um die Vernichtung der Klosterschule anfleht, brennt die verhasste Anstalt nieder. Um vor sich und Gott die Unschuld zu wahren, blockiert der erwachsene Abel, gespielt von John Malkovich (Der Mann in der eisernen Maske, Portrait of a Lady), seine innere Entwicklung. Er bleibt ein großes Kind. Allein anderen Kindern schenkt er sein Vertrauen. Die Gesellschaft ist durch den Sonderling beunruhigt. Man schiebt den angeblich pädophilien Automechaniker ab an die Fronten des 2. Weltkrieges. Als französischer Kriegsgefangener dient Abel in Feldmarschall Görings Jagdschloss. Zum Ende des Krieges wird er auf eigenen Wunsch zu einer SS-Eliteschule verlegt und betreut dort junge Knaben. Abel scheint sein Paradies gefunden zu haben. Volker Schlöndorffs(Die Blechtrommel, Homo Faber) aufwendige Literaturverfilmung nach Michel Tourniers Der Erlkönig begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln der Verführung durch den nationalsozialistischen Pomp. Durch die Augen Abels erscheint die Glimmerwelt der Nazielite wie ein phantastischer Abenteuerspielplatz für nette Jungs. Für den Zuschauer ist diese Sichtweise nicht immer leicht nachvollziehbar. Die Riten und Zeichen des 3. Reiches entziehen sich heute einer neutralen Betrachtung. So wird Schlöndorffs Held zu einem blinden Tor, der das Höllenspektakel mit einer himmlischen Oper verwechselt. --Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Von der Verführbarkeit des Menschen 5 von 5 Punkten Für Volker Schlöndorffs in der Kritik gescholtenen Film "Der Unhold" muss man definitiv eine Lanze brechen. Der Film gewährt tiefe Einblicke in die Psychologie des Hitlerismus und wie dieser die Jugend verführte. Die literarische Vorlage dazu lieferte der französische Schriftsteller Michel Tournier mit seinem gleichnamigen Roman.
Im Zentrum des Films steht die Lebensgeschichte des Franzosen Abel (John Malkovich). Sein kindliches und zutiefst naives Gemüt wird ihm ein ums andere Mal zum Verhängnis. Spiegel dieses inneren Kindseins ist seine Liebe zu Kindern, die ihm als Erwachsener schließlich zum Verhängnis wird: Als Pädophiler verhaftet wird er schließlich an die Front berufen, von Deutschen gefangen genommen und per Zug in Richtung Ostpreußen gebracht. An diesem Punkt beginnt Schlöndorffs Film eigentlich erst, der hie und da mit Märchenmotiven spielt. Am "Jägerhof", einem imaginierten Jägerpalast mitten im Wald, lernt Abel gar Göring kennen und steigt in seiner Reputation vom Kriegsgefangenen zum allseits beliebten und geachteten "Mädchen fur alles" mächtig auf. Als sich das Kriegsgeschehen wendet, findet die mondäne Jagd-Gesellschaft ein jähes Ende. Abels letzte Station ist die Burg "Kaltenborn" (die real existierende Marienburg in Masuren), eine alte Ordensburg, in der Hitlerjungen ausgebildet werden.
Man muss sich klarmachen, dass Schlöndorff bewusst auf Wertungen weitgehend verzichtet und das Geschehen in den alten Mauern aus Abels kindlich-naiver Sicht heraus schildert. Die Bilder müssen prächtig, üppig und verfüherisch dargestellt sein, denn nur so wird deutlich, wie und warum das Hitlerregime die Jugend verführte, missbrauchte und mit in den Untergang riss. Die archaischen Paraden, die Feuer und Flammen ziehen Abel in einen Bann, dem er sich nicht widersetzen kann. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus fester Überzeugung schafft er aus der gesamten Umgebung Knaben heran, sei es mit Gewalt, weil er in Kaltenborn seine eigenen Wunschträume verkörpert sieht. Er glaubt, den Jungen ginge es gut; den Drill der SS-Offiziere nimmt er allenfalls mit Albernheit zur Kenntnis.
Wer Schlöndorff Verherrlichung der NS-Welt vorwirft, der hat den Film nicht in Ansätzen verstanden. Es geht vielmehr darum, die Hintergründe für Mitmachertum und den irrationalen Glauben zu erläutern. Zu diesem Zweck muss auch die Faszination und Suggestionskraft des Regimes aufgezeigt werden.
John Malkovich sticht aus Schlöndorffs Darsteller-Ensemble deutlich hervor. In dem riesenhaften Abel steckt eben doch nur ein unschuldiges Kind, das sich letztlich schuldig macht. Oder doch nicht?
Aber auch Gottfried John vermag in der Rolle des märchenhaften Jägers zu überzeugen, ebenso so wie Dieter Laser in der Rolle des dem Rassenwahn verfallenen "Wissenschaftlers" Professor Blättchen.
Fazit: Schlöndorff ist mit dem "Unhold" eine sehr gelungene Innenansicht des Dritten Reichs gelungen. Da mehr als deutlich klar gemacht wird, wohin diese archaischen Rituale samt des Rassenwahns führen, braucht man dem Film keine Beschönigungen oder gar Verherrlichungen zu unterstellen. Vielmehr ist die mythische Erzählweise, die dezent mit Märchenmotiven spielt, geradezu ideal, aus der Sichtweise eines naiven Kindmenschens die Suggestionskraft der Spektakel zu erläutern.
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Les Misérables (Doppelbox) Gérard Depardieu, John Malkovich, Jeanne Moreau Videokassette, 17. September 2001 Verkaufsrang: 6989 Les Miserables gehört zu den größten Werken der französischen Literatur. Und da Gérard Depardieu sich anscheinend vorgenommen hat, in so gut wie allen Verfilmungen großer französischer Literatur mitzuspielen (Cyrano de Bergerac, Der Graf von Monte Christo, Asterix), musste er ja zwangsläufig auch auf Victor Hugos Opus Magnum stoßen. Und dabei ist ein Meisterwerk entstanden. Wegen des Diebstahls eines Brotes 20 Jahre im Zuchthaus gesessen, baut sich Jean Valjean (Depardieu) eine neue Identität auf und wird in einem kleinen französischen Provinznest sogar Bürgermeister. Doch die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein. Kommissar Javert (John Malkovich), der ehemalige Zuchthausleiter, setzt sich zum Ziel, Valjeans wahre Identität ans Tageslicht zu bringen. Valjean muss mit seiner Ziehtochter Cosette (Virginie Ledoyen) fliehen. In den Wirren der französischen Revolution kommt es zum Showdown. Josée Dayans Adaption des Stoffes von Victor Hugo ist wohl die beste seit der Erstverfilmung von 1934. Depardieu gibt einen grüblerischen, tragischen Valjean, während John Malkovich dem Kommissar Javert absolut überzeugend eine menschliche Note gibt, die die bisherigen Verfilmungen vermissen ließen. Das dichte und durchdachte Drehbuch von Didier Decoin und die opulente Ausstattung tun ihr Übriges. --Peter Grosser
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Eine Literaturverfilmung, die Freude macht 5 von 5 Punkten Es hat mit seinen 355 Minuten schon recht epische Züge, was Drehbuchautor Didier Decoin aus dem gewaltigen Werk des Romanciers Victor Hugo gemacht hat. Wer einmal das Buch in den Händen gehalten hat, der mag erahnen, weshalb sich die Minutenzahl des Films offenbar proportional zum Umfang des Romans verhält, denn es gibt nur wenige Ausgaben von "Die Elenden", welche mit einer Seitenzahl unter 1.500 auskommen.
Bei Klassikern der Hochliteratur werden die Erwartungen leider allzu häufig enttäuscht. Da sprudelt die Phantasie beim Lesen, die Imagination geht auf Reisen und lässt in buntesten Farben, Formen und Bildern eine Geschichte Wirklichkeit werden. Und dann im Film erweist sich das Ganze als auf eine stupide Dramaturgie zusammengekürztes Spielfilmchen, gespickt mit Stars und Sternchen, die man sich so nun wahrlich nicht vorgestellt hatte. Es geht auch anders, wie uns dieser französische Mehrteiler, der erstmals Anfang 2001 im Deutschen Fernsehn lief, beweist.
Hier stimmt definitiv alles - von A bis Z. Mir sind nie maßgebliche oder auch nur kleinere Kritikpunkte aufgefallen, denn der Streifen bietet trotz seiner langen Dauer sehr viel Kurzweiligkeit, die jedoch immer ausgesprochen ästhetisch gestaltet ist. Die Atmosphäre, die Kostüme, alles hat einen unglaublich opulenten Reiz. Auch die schauspielerischen Leistungen des Ensembles überzeugen auf der ganzen Linie. Jean Valjean (Gerard Depardieu) und sein Antagonist Javert (John Malkovich) geben ein perfektes Duo ab, das von nicht minder überzeugenden Nebenfiguren umrahmt ist. Insbesondere Virginie Ledoyen als Cosette ist hier hervorzuheben; aber auch Christian Clavier, Veronica Ferres und die vielen unbekannte, aber hochbegabte Giovanna Mezzogiorno wissen zu überzeugen.
Freilich ist dieser prachtvolle, abendfüllende Film nichts für Filmfreunde schneller Unterhaltung. Der Film spannt einen breiten Bogen und erzählt beharrlich, aber nie betulich eine ganz große Geschichte. Liebhaber von Literaturverfilmungen oder Kostümfilmen sollten sich unbedingt angesprochen fühlen. Wer offen ist für epische Sinnlichkeit und Zeit mitbringt, mit den Figuren zu atmen, der wird belohnt werden. Da die DVD insgesamt auch sehr gut ausgestattet ist, gibt es nicht nur fünf Sterne, sondern auch die dringende Empfehlung, sich DIESE Version von Victor Hugos "Les Miserables" zuzulegen.
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Object of Beauty John Malkovich, Andie MacDowell, Lolita Davidovich DVD, 23. Juli 2001 Verkaufsrang: 52593
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannender Film mit geistreichem Humor 5 von 5 Punkten Wer John Malkovich kennt (leider kennen ihn aus unerfindlichen Gründen noch immer viele nicht), weiß, daß dieser Mann einfach in jeder Rolle genial ist. So also auch in der, die er hier verkörpert. Der Film selbst ist aber auch sehenswert und tut angesichts der unbezwingbaren Flut mittelmäßiger Krach-Bumm-Streifen richtig gut - erzählt er doch eher leise, aber dafür umso spannender und mit stilvollem Charme sowie geistreich und humorvoll eine originelle Geschichte. Ich kann jedem, der solche Malkovich-Filme wie "Being John Malkovich", "Mary Reilly" und "Gefährliche Liebschaften" mag, "Object Of Beauty" nur empfehlen. Leider bietet die DVD nicht die Originalfassung. |
Mary Reilly Julia Roberts, John Malkovich, George Cole Videokassette, 2. Mai 1997 Verkaufsrang: 9989 "Mary Reilly ist Dr. Jekylls treu ergebenes Hausmädchen. Nach einer Kindheit voller Quälereien durch ihren brutalen Vater glaubt sie, in Dr.Jekylls Haushalt eine sichere Zuflucht gefunden zu haben. Doch als ihr Wohltäter einen gewissen Mr. Hyde als Assistenten aufnimmt, ziehen schreckliche Ereignisse einen immer engeren Kreis um Mary. Sie ahnt die wahre Identität des brutalen und bösartigen Mr. Hyde, kann aber ihren Dienstherrn nicht an die Polizei verraten..."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
fantastische neuerzählung des horrorklassikers 5 von 5 Punkten der film hat zwar schlechte kritiken aber er ist ein sehr gefühlvoller film wobei man aber die beziehung zwischen mary und mr. hyde mehr ausbauen könnte aber trotzdem ein fantastischer film.
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Al Di Là Delle Nuvole John Malkovich, Sophie Marceau, Jean Reno, Kim Rossi Stuart, Inés Sastre, Marcello Mastroianni, Jeanne Moreau Fanny Ardant DVD Verkaufsrang: 69668 Audio: Italienisch, englischer Teil (ein Viertel des Films) und französischer Teil (Hälfte des Films) mit italienischen Untertiteln (Untertitel nicht ausblendbar) - Untertitel: Italienisch.
In quattro episodi lo sguardo di un grande maestro del cinema: due giovani si incontrano, si perdono e si ritrovano a Ferrara; un amore "segreto" a Portofino; una moglie tradita incontra un uomo nelle stesse condizioni; un uomo cerca di sedurre una futura monaca.
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Johnny English/Thunderbirds [UK IMPORT] Rowan Atkinson, Natalie Imbruglia, John Malkovich, Ben Miller, Bill Paxton DVD, 10. März 2008 Verkaufsrang: 53433 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Action Collection - The Man In The Iron Mask/Rob Roy/The Vikings [UK IMPORT] John Malkovich, Leonardo DiCaprio, Hugh Laurie, Jessica Lange, Tony Curtis DVD, 9. April 2007 Verkaufsrang: 62764
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