DVDs: John Malkovich

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Seite 5

Himmel über der Wüste - Debra WingerHimmel über der Wüste
Debra Winger, John Malkovich, Campbell Scott

Videokassette, 1. Mai 1992
     Verkaufsrang: 6901     

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"1947... Port und Kit Moresby kommen mit dem Dampfschiff in Nordafrika an. Nach zehn Ehejahren hat das kultivierte amerikanische Paar eine Krise. Ihr junger Reisebegleiter Tunner findet die zwei faszinierend - und beginnt eine heiße Affäre mit Kit. Während sich ihr Mann zwischenzeitlich mit einem blutjungen arabischen Mädchen tröstet."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein wunderschöner Film mit bleibendem Eindruck      5 von 5 Punkten
Diesen Film sollte es unbedingt wieder auf Video geben. Die wundervollen Landschaftsaufnahmen, eine eindruckvolle Geschichte und hervorragende Schauspieler geben diesem Film Tiefe. Wunderbar gespieltes Drama mit starker Aussagekraft.


Shadows And Fog [UK IMPORT] - Woody AllenShadows And Fog [UK IMPORT]
Woody Allen, Kenneth Mars, Kate Nelligan, Donald Pleasence, Lily Tomlin

DVD, 15. April 2002
     Verkaufsrang: 61108      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Woody Allens genialer Schwarz-Weiß-Film      4 von 5 Punkten
Der Film brilliert nicht mit genialen Dialogen, tiefsinnigen Charakterdarstellungen oder absurdem Witz wie wir es von Woody Allen gewohnt sind sondern durch seine Bilder. Woody Allen hat einen brillanten Schwarz/Weiß-Film mit ästhetischen Bildern verfaßt mit viel Liebe und großem handwerklichem Geschick bei der Kamaraführung. Ein Film für Liebhaber von S/W Filmen - nicht mehr und nicht weniger.

Geniale Farce mit Starbesetzung      5 von 5 Punkten
Kleinman (Woody Allen, nomen est omen), ein schüchterner Büroangestellter, wird genötigt, an einer nächtlichen Suchaktion einer Bürgerwehr gegen einen gesuchten Massenmörder teilzunehmen - ohne dass er so richtig weiß, um was es überhaupt geht. Eigentlich versucht er nur herauszufinden, was seine Rolle bei dieser Jagd sein soll.

Die Atmosphäre des Films erinnert stark an Filmklassiker wie "M - eine Stadt sucht einen Mörder". In schwarz/weiss gedreht, steht der ewige Nebel natürlich für den Nebel in den Köpfen der Beteiligten: wie der Mobb nun einmal ist, sucht er sich nach einiger Zeit des erfolglosen Herumstocherns im Nebel -ohne natürlich den Mörder zu finden - einen greifbaren Verdächtigen in der Person von Kleinman. Kleinman verstrickt sich ungewollt in die Verdächtigungen seiner hysterischen Mitbürger. Einfach köstlich, die Parodien auf bestimmte Verhaltensweisen, die man auch bei uns in so mancher Gemeinderatssitzung finden kann. Einer meiner Lieblingsfilme von Woody Allen. Die Starbesetzung (Madonna, John Malkovich, Donald Pleasance, John Cusack, Jodie Foster, u.v.a.) stört dabei den Film überhaupt nicht.

Niedriger als Woody's sonstiges Niveau      2 von 5 Punkten
Die Idee hinter »Shadows And Fog« mag eine gute sein - aber ehrlich gesagt funktioniert es nicht so ganz. Es sind einige humoristische Szenen da und auch interessante Referenzen zu Träume und Magie. Aber alles in allem liegt dieser Film weit unter das Niveau, dem wir von Woody Allen gewohnt sind.



Con Air - Nicolas CageCon Air
Nicolas Cage, John Cusack, John Malkovich, Steve Buscemi, Ving Rhames

Videokassette
    

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Für Cameron Poe (Nicolas Cage) hat der Alptraum endlich ein Ende: Nach sieben Jahren Haft soll der hochdekorierte Ex-Soldat, der aus Notwehr einen Menschen tötete, endlich aus dem Gefängnis entlassen werden. Zeitgleich sollen einige der gefährlichsten Schwerverbrecher Amerikas per Flugzeug in ein neues Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden - auch Poe ist mit an Bord. Doch plötzlich wird der Routineflug zum Schreckens-Szenario. Unter dem Kommando des skrupellosen Cyrus "The Virus" Grissom (John Malkovich) bringen die Häftlinge die Con Air in ihre Gewalt. Flugzeug und Besatzung sind einer Horde Killer ausgeliefert, die vor nichts zurückschrecken. Keiner von ihnen hat etwas zu verlieren - nur Cameron Poe... .



The Killing Fields [UK IMPORT] - Sam WaterstonThe Killing Fields [UK IMPORT]
Sam Waterston, Haing S. Ngor, John Malkovich, Julian Sands, Craig T. Nelson

DVD, 1. Januar 2001
     Verkaufsrang: 71751     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Miese DVD-Auswertung      1 von 5 Punkten
Die Bild und Tonqualität der DVD ist extrem schlecht, zumal wie zuvor schon erwähnt auch noch das falsche Bildformat enthalten ist. Der Ton ist so schlecht auf 5.1 aufgeblasen, dass es den Machern peinlich sein sollte den "remastered" Spruch auf das Cover zu drucken. Ich habe diese DVD-Gurke auch noch im Regal stehen und warte auf eine bessere Version, die ja inzwischen angekündigt ist und im Rahmen der Arthaus Premium Reihe erscheinen soll.

Fesselnder Antikriegsfilm, aber :      1 von 5 Punkten
Keine Frage. Der Film ist ein Meisterwerk. Leider ist die Qualität der zugegebenermaßen guenstigen DVD miserabel. Wie schon ein Vorrezessent richtig bemerkt hat ist das Format schäbig in 4:3 gewandelt worden. Nicht nur das so Informationen und Bilder verloren gehen, nein, die Bildqualität selbst in 4:3 ist eine unverschämtheit. So kann kein echter Filmgenuss aufkommen. Lächerlich auch, dass die englische Tonspur fehlt. Finger weg von diesem " Sonderangebot ".

Grandioser Film extrem lieblos präsentiert      1 von 5 Punkten
"The Killing Fields - Schreiendes Land" lief bereits desöfteren im Fernsehen hat mich tief beeindruckt und erschüttert. Basierend auf der mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Story des Reporters Sydney Shanberg ist dieses Meisterwerk so authentisch wie kaum ein anderer Film zum Thema - es ist mit Sicherheit sogar DER Film zu jener tragischen Epoche Kambodschas schlechthin!
Die Darsteller sind atemberaubend - allen voran Dr. Haing S. Ngor (als Dith Pran), der damals selbst dem Grauen der Killing Fields entkommen konnte und leider im Jahre 1996 Opfer eines Mordanschlages wurde - und daß ausgerechnet in seiner Wahlheimat USA.

Diesem filmischen Monument für die zahllosen Ermordeten hätte man eine sorgfältigere Umsetzung auf DVD gewünscht - leider hat der Verleih hier an jeder Ecke geschlampt: das Bild ist 1. (wie leider nur allzu oft) im falschen Format, d.h. 4:3 anstatt 1,85:1 so daß ein beträchtlicher Teil der Bildinformation einfach wegfällt. Zum Zweiten ist die Bildqualität dieser DVD tatsächlich schlechter als von jeder miesen Videocassette - verwaschene Farben, Kratzer und Störungen auf jedem Meter. Einzig der deutsche Ton wurde einem Remix unterzogen und kommt ganz brauchbar daher - dafür fehlt wiederum die Originaltonspur, was beim Medium DVD eigentlich nicht einzusehen ist!

Die Jungs von EuroVideo (die es erwiesener Maßen auch besser können!) haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und einen weiteren Filmklassiker bis zur Unkenntlichkeit verhunzt.

Fazit: Wir warten geduldig auf eine qualitativ angemessene Neuauflage und lassen bitte die Finger von dieser Scheibe!

Super!!!      5 von 5 Punkten
Endlich ein Film, der wirklich als Antikriegsfilm bezeichnet werden kann. Zudem wurde er nach einem authentischen Bericht des Reporters Sydney Schanberg verfilmt. Ein Film der nicht nur Hintergrundberichte zeigt sondern auch die tatsächliche Wirkung eines Krieges und die daraus entstehenden folgen für Menschen, die darunter leiden müßen.
Besonders einfühlsam ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Reportern unterschiedlicher Nationalität.
Kein Wunder, dass dieser Film 3 Oscars erhalten hat.
Diesen Film sollte sich jeder ansehen, der gegen jede Art des Krieges ist.
Der Film hat 5 Sterne verdient!!!

Beklemmend      4 von 5 Punkten
Der US-Reporter Syd Shanberg berichtet ab 1973 aus Kambodscha über den Bürgerkrieg, der vor dem Hintergrund des Krieges in Vietnam ausgebrochen ist. Auch dank der Hilfe des einheimischen Dolmetschers Pran gelingen ihm vielbeachtete Reportagen. Als die Niederlage der Regierungstruppen absehbar ist, bekommt Pran die Möglichkeit, mit seiner Familie auszureisen. Doch er lehnt ab, weil er den ehrgeizigen Shanberg nicht im Stich lassen will. 1975 bricht das Militär-Regime des General Lo Nol zusammen, und die Roten Khmer marschieren in Pnomh Penh ein. Während sich Europäer und Amis noch absetzen können, ergeht es ihren kambodschanischen Assistenten schlecht: Wie viele andere, landet daher auch der im Stich gelassene Pran in einem Umerziehungslager der Roten Khmer, die drangehen, die gesamten ehemaligen Eliten des Landes zu vernichten.

Besonders ab der zweiten Hälfte beklemmender Film von Roland Joffé, über das Leid der Menschen unter dem neuen Machthaber Pol Pot, aber auch die vergebene Chance eines echten Neuanfangs durch die exzessive Gewalt. Zu schnell und beiläufig huscht er allerdings über die Tatsache hinweg, dass hier auch der Westen, insbesondere die USA, Schuld auf sich geladen hat.

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Der Unhold - John MalkovichDer Unhold
John Malkovich, Armin Mueller-Stahl, Gottfried John

Videokassette, 6. Oktober 1997
     Verkaufsrang: 21024     

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In den Jahren um 1925 lernt der junge Waise Abel während seiner Schulzeit in einem strengen Pariser Kloster die Welt der Erwachsenen hassen. Als er eines Tages die Heiligen um die Vernichtung der Klosterschule anfleht, brennt die verhasste Anstalt nieder. Um vor sich und Gott die Unschuld zu wahren, blockiert der erwachsene Abel, gespielt von John Malkovich (Der Mann in der eisernen Maske, Portrait of a Lady), seine innere Entwicklung. Er bleibt ein großes Kind. Allein anderen Kindern schenkt er sein Vertrauen. Die Gesellschaft ist durch den Sonderling beunruhigt. Man schiebt den angeblich pädophilien Automechaniker ab an die Fronten des 2. Weltkrieges. Als französischer Kriegsgefangener dient Abel in Feldmarschall Görings Jagdschloss. Zum Ende des Krieges wird er auf eigenen Wunsch zu einer SS-Eliteschule verlegt und betreut dort junge Knaben. Abel scheint sein Paradies gefunden zu haben.

Volker Schlöndorffs(Die Blechtrommel, Homo Faber) aufwendige Literaturverfilmung nach Michel Tourniers Der Erlkönig begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln der Verführung durch den nationalsozialistischen Pomp. Durch die Augen Abels erscheint die Glimmerwelt der Nazielite wie ein phantastischer Abenteuerspielplatz für nette Jungs. Für den Zuschauer ist diese Sichtweise nicht immer leicht nachvollziehbar. Die Riten und Zeichen des 3. Reiches entziehen sich heute einer neutralen Betrachtung. So wird Schlöndorffs Held zu einem blinden Tor, der das Höllenspektakel mit einer himmlischen Oper verwechselt. --Peter Kuhn

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Von der Verführbarkeit des Menschen      5 von 5 Punkten
Für Volker Schlöndorffs in der Kritik gescholtenen Film "Der Unhold" muss man definitiv eine Lanze brechen. Der Film gewährt tiefe Einblicke in die Psychologie des Hitlerismus und wie dieser die Jugend verführte. Die literarische Vorlage dazu lieferte der französische Schriftsteller Michel Tournier mit seinem gleichnamigen Roman.

Im Zentrum des Films steht die Lebensgeschichte des Franzosen Abel (John Malkovich). Sein kindliches und zutiefst naives Gemüt wird ihm ein ums andere Mal zum Verhängnis. Spiegel dieses inneren Kindseins ist seine Liebe zu Kindern, die ihm als Erwachsener schließlich zum Verhängnis wird: Als Pädophiler verhaftet wird er schließlich an die Front berufen, von Deutschen gefangen genommen und per Zug in Richtung Ostpreußen gebracht. An diesem Punkt beginnt Schlöndorffs Film eigentlich erst, der hie und da mit Märchenmotiven spielt. Am "Jägerhof", einem imaginierten Jägerpalast mitten im Wald, lernt Abel gar Göring kennen und steigt in seiner Reputation vom Kriegsgefangenen zum allseits beliebten und geachteten "Mädchen fur alles" mächtig auf. Als sich das Kriegsgeschehen wendet, findet die mondäne Jagd-Gesellschaft ein jähes Ende. Abels letzte Station ist die Burg "Kaltenborn" (die real existierende Marienburg in Masuren), eine alte Ordensburg, in der Hitlerjungen ausgebildet werden.

Man muss sich klarmachen, dass Schlöndorff bewusst auf Wertungen weitgehend verzichtet und das Geschehen in den alten Mauern aus Abels kindlich-naiver Sicht heraus schildert. Die Bilder müssen prächtig, üppig und verfüherisch dargestellt sein, denn nur so wird deutlich, wie und warum das Hitlerregime die Jugend verführte, missbrauchte und mit in den Untergang riss. Die archaischen Paraden, die Feuer und Flammen ziehen Abel in einen Bann, dem er sich nicht widersetzen kann. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus fester Überzeugung schafft er aus der gesamten Umgebung Knaben heran, sei es mit Gewalt, weil er in Kaltenborn seine eigenen Wunschträume verkörpert sieht. Er glaubt, den Jungen ginge es gut; den Drill der SS-Offiziere nimmt er allenfalls mit Albernheit zur Kenntnis.

Wer Schlöndorff Verherrlichung der NS-Welt vorwirft, der hat den Film nicht in Ansätzen verstanden. Es geht vielmehr darum, die Hintergründe für Mitmachertum und den irrationalen Glauben zu erläutern. Zu diesem Zweck muss auch die Faszination und Suggestionskraft des Regimes aufgezeigt werden.
John Malkovich sticht aus Schlöndorffs Darsteller-Ensemble deutlich hervor. In dem riesenhaften Abel steckt eben doch nur ein unschuldiges Kind, das sich letztlich schuldig macht. Oder doch nicht?
Aber auch Gottfried John vermag in der Rolle des märchenhaften Jägers zu überzeugen, ebenso so wie Dieter Laser in der Rolle des dem Rassenwahn verfallenen "Wissenschaftlers" Professor Blättchen.

Fazit: Schlöndorff ist mit dem "Unhold" eine sehr gelungene Innenansicht des Dritten Reichs gelungen. Da mehr als deutlich klar gemacht wird, wohin diese archaischen Rituale samt des Rassenwahns führen, braucht man dem Film keine Beschönigungen oder gar Verherrlichungen zu unterstellen. Vielmehr ist die mythische Erzählweise, die dezent mit Märchenmotiven spielt, geradezu ideal, aus der Sichtweise eines naiven Kindmenschens die Suggestionskraft der Spektakel zu erläutern.



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Johanna von Orleans - Milla JovovichJohanna von Orleans
Milla Jovovich, John Malkovich, Faye Dunaway

Videokassette, 28. Januar 2002
     Verkaufsrang: 9055     

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Das Jahr 1999 wird uns möglicherweise als das Jahr der Johanna von Orléans in Erinnerung bleiben: Der amerikanische Fernsehkanal NBC schuf ihr zu Ehren eine Miniserie, Carl Dreyers lange verschollener Stummfilm Die Passion der Jungfrau von Orléans wurde in einer Nervenheilanstalt wieder entdeckt, und Facets brachte Jacques Rivettes Johanna die Jungfrau -- Der Kampf. Der Verrat neu heraus. Und schließlich rundete Regisseur Luc Besson diese Sammlung mit dem stilistischen und leicht ketzerischen Monumentalspielfilm Johanna von Orléans ab.

Besson (La Femme Nikita, Das fünfte Element) stellt überkommene Vorstellungen der Jungfrau von Orléans in Frage und schafft eine entschieden menschlichere Heldin als frühere Filmbiografien. Die Handlung ist dieselbe geblieben -- ein junges, ungebildetes Bauernmädchen überredet den französischen Dauphin, ihr eine Armee zur Verfügung zu stellen, die sie in Orléans zum Sieg führt, um dann wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen zu sterben. Aber Milla Jovovich spielt in der Titelrolle eine Frau, die von ihrer Bestimmung besessen ist. Ihre Einflüsse sind allerdings nicht gerade göttlicher Natur: Als Kind wird sie Zeugin wie die Engländer ihre Schwester ermorden, die ihr, der kleinen Johanna, ihr Versteck überlassen hatte. Dieses Ereignis lässt in ihr den tiefen Wunsch nach Rache reifen. Ja, auch in diesem Film spricht Gott gewissermaßen zu Johanna, aber sogar das wird noch untergraben: Dustin Hoffman in seiner Rolle als "das Gewissen" befragt sie zu ihren Motiven.

Künstlerisch gesehen ist Johanna von Orléans überwältigend, mit fantastischen Sequenzen von Johanna in Kommunikation mit höheren Mächten. Die unverhohlene Gewalt (zu den Szenen gehören wahllose Enthauptungen sowie ein Hund, der an einer Leiche nagt), die unterschiedlichen Akzente (die es schwer machen festzustellen, wer auf welcher Seite kämpft) und die umgeschriebene überlieferte Geschichte könnten allerdings zur Folge haben, dass diese Version der Jungfrau von Orléans nur Besson-Fans anspricht. Jovovich ist überzeugend, und obwohl der Film hin und wieder ins Stocken gerät (es gibt Momente, in denen man sich wünscht, sie würden sie nun endlich verbrennen), ist er dennoch eine bemerkenswerte und Einblick gewährende Neuinterpretation eines wohl bekannten Stückes Geschichte. --Jenny Brown

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)

Klasse Verfilmung von Johana von Orleans      5 von 5 Punkten
Der Film ist meisterhaft und wie ich finde die beste Verfilmung der Jungfrau von Orleans. Allerdings ist der Film kein Popcornkino für zwischendurch, man muss sich schon konzentrieren um den Handlungstrengen zu folgen. Man sollte ihn gesehen haben, darum ein klarer Kauftipp!!!


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Mary Reilly [UK IMPORT] - Julia RobertsMary Reilly [UK IMPORT]
Julia Roberts, John Malkovich, George Cole, Michael Gambon

Videokassette, 1. Juli 2002
     Verkaufsrang: 32881     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Faszinierend      4 von 5 Punkten
Fasziniert hat mich "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde" zugegebenermaßen schon immer, schon als ich diese Geschichte mit vielleicht sechzehn Jahren zum ersten Mal las.

Aber eines scheint fast kein Leser bzw. Zuschauer der Verfilmungen wirklich zu begreifen: Es ist keine Gut-gegen-Böse-Geschichte. Robert L. Stevenson griff damit die prüde-heuchlerische viktorianische Gesellschaft an, die alles triebhafte, instinktive, dass der Mensch an sich hat, rigoros ablehnte, zumindest offiziell. Das wurde mir auch erst klar, nachdem ich eine ausgezeichnete Einleitung von Vieri Razzini zu einer italienischen Übersetzung des Buches las.

Es ist also eine Studie der menschlichen, genauer gesagt der männlichen Sexualität. Jekyll kann seine Triebe, die er als bedrohlich empfindet und die ihn quälen, nicht akzeptieren und mit seinem restlichen Selbst integrieren, also nimmt er die Trennung vor, und das endet, wie man weiß, tragisch, und sie erweist sich letztlich als unmöglich.

"Mary Reilly" fand ich äußerst interessant, weil es eine Studie der weiblichen Sexualität ist. (Vorweg möchte ich dazu bemerken, dass ich von dem Buch, das als Vorlage diente, sehr enttäuscht war und dies einer der wenigen Fälle war, in dem ich den Film besser fand.) Mary fühlt sich zu Jekyll angezogen wegen seiner Weisheit und Güte, zu Hyde wegen seiner beunruhigenden, animalischen Ausstrahlung: Also ein ödipaler Konflikt, denn ihr eigener Vater war gewalttätig, quälte und missbrauchte sie, und das auch, nachdem er eine Flüssigkeit zu sich genommen hatte, die ihn völlig zu verändern schien, in seinem Fall Alkohol. Weitere Parallelen sind, dass Jekyll ungefähr zwanzig Jahre älter ist als Mary, und dass Hyde wie Marys Vater beim Gehen einen Fuß nachzieht.

Auch Jekyll liebt Mary, weil das sensible Mädchen die einzige ist, der er vertraut und die ihn letztlich auch versteht (man merkt auch sehr bald, dass sie von Intellektualität und Feinfühligkeit her weit über dem Niveau eines gewöhnlichen Hausmädchens steht); Hyde begehrt sie offensichtlich, und im Gegensatz zu Jekyll zeigt er das auch.

Auch diese Geschichte endet tragisch, in diesem Fall, weil beide Hauptpersonen ihre Sexualität nicht als Teil ihrer selbst akzeptieren und voreinander zugeben können, oder nur ansatzweise: Jekylls Verlangen nach Mary bringt ihn dazu, sich in Hyde zu verwandeln, dieser wird aber in Marys Gegenwart weniger gewalttätig, da sie ihre eigenen Ängste besser kennt und beherrscht. Aber der innerliche Bruch in Jekyll ist schon zu tief, und dazu kommt, dass Mary "nur" ein Dienstmädchen ist und der Standesdünkel damals hoch war, so dass er sie als Hyde begehren, aber nicht als Jekyll lieben kann.

Beide Darsteller gefallen mir in ihren Rollen sehr, auch Julia Roberts, obwohl sie oft als nicht so gute Schauspielerin kritisiert wurde. Eine untypische Rolle für sie, sicher, aber ich finde, sie meistert sie gut.
Zu John Malkovich passt nur ein Wort: Grandios - und auch die Maske, die ihn in beiden Rollen so völlig unterschiedlich aussehen lässt, ohne dass Hyde als affenartiges oder sonstwie entstelltes Monster dargestellt wird (wie das in anderen Verfilmungen oft der Fall ist), verdient ein Riesenlob.

Nicht zu vergessen die Effekte: Die Verwandlung von Hyde zu Jekyll, die man nur einmal und ganz am Schluss sieht, ist beeindruckender als jede Verwandlung dieser Art, die ich je gesehen habe, und gerade dadurch um so überzeugender, weil es erste und einzige Szene ist, in der man klar und deutlich sieht, dass Jekyll die Grenze des Transzendentalen überschritten hat und nicht "nur" ein Irrer mit einer gespaltenen Persönlichkeit ist.

Dr. Jekyll und das Dienstmädchen      4 von 5 Punkten
"Mary Reilly" erzählt die altbekannte Geschichte von Dr. Jekyll/Mr. Hyde aus der Sicht des Dienstmädchens Mary. Warum? Nun, das ist nicht ganz klar, und auch der Film hat Schwierigkeiten, dies zu erklären (er basiert auf dem Roman von Valerie Martin, das reicht ihm als Erklärung). Zwar ist Mary der zentrale Charakter des Films, man wird trotzdem nie das Gefühl los, dass sie im Grunde eine unwichtige Nebenfigur ist, denn die Geschichte gehört nun einmal Doktor Jekyll. Die Figur Mary hat keinen Konflikt, außer einer unbearbeiteten Vergangenheit mit ihrem Vater. Für Jekyll ist sie das Dienstmädchen, zu dem er sich hingezogen fühlt, mehr nicht. Warum also sehen wir die Story durch ihre Augen? An wen richtet sich der Film? Liebhaber von klassischen Kostümdramen werden eher durch den doch hohen Blutgehalt abgeschreckt, Freunde von saftigen Horror-Geschichten interessieren sich kaum für die Befindlichkeiten einer scheuen Hausangestellten.
Aber gut - wie ist der Film? Recht spannend. Regisseur Frears bemüht sich, eine düstere, unheimliche, nebel-getränkte Atmosphäre zu erzeugen, und das gelingt ihm auch ziemlich gut. Die Ausstattung ist eher spartanisch als plüschig, auch das sehr wohltuend. Und natürlich bietet der Film den großartigen John Malkovich als Doktor Jekyll (den langweiligen Professor nimmt man ihm zwar kaum ab, aber das ist nicht seine Schuld - Malkovich ist einfach immer interessant, auch wenn er einen uninteressanten Langweiler spielt!), der jede Szene an sich reißt und besonders die blasse Julia Roberts an die Wand spielt. Roberts war sicher einer der Gründe, warum der Film überhaupt entstehen konnte (niemand hätte Geld für einen Kostümfilm gegeben, wenn nicht wenigstens ein Top-Star mitspielt), und sie gibt sich alle Mühe, unattraktiv und farblos zu wirken - trotzdem wirkt sie immer deplaziert und wird nie eins mit ihrer Rolle (Dazu kommt im Original, dass ihr vorgetäuschter irischer Akzent einfach grauenhaft ist). Eine britische Schauspielerin wie Emily Watson hätte hier wesentlich besser gepasst. In einer kleinen Nebenrolle ist eine herrlich überschminkte und groteske Glenn Close zu sehen, für alle Fans der "Gefährlichen Liebschaften" (Frears, Close, Malkovich - warum nicht Michelle Pfeiffer als Mary?) natürlich ein Fest.
Vielleicht das Beste am Film ist der wunderbare Score von George Fenton, auch für sich genommen ein Hörgenuss. Er vermittelt genau die Art von Traurigkeit und Einsamkeit, die das Hausmädchen Mary empfindet.
FAZIT: "Mary Reilly" ist nicht das letzte Wort in Sachen Dr. Jekyll/Mr. Hyde, aber er ist durchaus anspruchsvolle, spannende und düstere Unterhaltung, die zwar einige Fragen aufwirft, aber letztlich gut unterhält.

Ein Film mit zwei Gesichtern: in mehr als einer Hinsicht...      3 von 5 Punkten
Trotz des abweichenden Titels basiert dieser Film auf der berühmten Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Deutlich merkt man dem Film an, daß hier versucht wurde, Stevensons Vorlage atmosphärengetreu umzusetzen: alles ist in jenes berühmte Londoner Nebelgrau getaucht, das schon den Hintergrund für zahllose Kriminal- und Gruselgeschichten lieferte.

Mary Reilly (Julia Roberts) stammt aus ärmsten Verhältnissen und hat als Dienstmädchen im Haushalt des gutsituierten und freundlichen Junggesellen Dr. Jekyll (John Malkovich) zum erstenmal so etwas wie ein Zuhause gefunden; ihren Arbeitgeber betrachtet sie mit Ehrfurcht und Hochachtung. Für einen Mann dieser Zeit ist Dr. Jekyll ein ausgesprochen zugänglicher Arbeitgeber; er interessiert sich sogar für Marys Narben an Gesicht und Händen, die von einer traumatischen Kindheitsbegegnung mit einer Ratte herrühren (äußerst dezente Narben natürlich: die Roberts wirkt trotz ansatzweise versuchter Graumäusigkeit hier appetitlich wie immer).

Aber in letzter Zeit verändert sich Dr. Jekyll: er verwendet viel Zeit für seltsame Experimente und verkündet dem erstaunten Personal eines Tages, er habe einen Assistenten eingestellt - Mr. Hyde -, der in allen Dingen wie er selbst zu behandeln sei. Mary muß feststellen, daß dieser Mr. Hyde das genaue Gegenteil ihres sanften, freundlichen Arbeitgebers ist: er scheint ein perverser Lüstling zu sein, der im Bordell grauenhafte Verwüstungen anrichtet. Auch hat er offenbar ein Auge auf Mary geworfen, die sich ihm zwar angeekelt entzieht, ihn aber zugleich faszinierend findet und ihn sogar deckt, als er wegen eines Mordes, bei dem sie ihn beobachtet hat, gesucht wird. Auch ahnt sie natürlich als erste, daß Jekyll und Hyde ein und dieselbe Person sind - und ist zuletzt auch diejenige, welche durch ihre Reinheit und Aufopferungsbereitschaft dafür sorgt, daß das Gute in Mr. Hyde doch noch durchbricht und er die 'Rückkehr' Dr. Jekylls zuläßt.

Der Film versucht gar nicht erst, aus der altbekannten Tatsache, daß Jekyll & Hyde identisch sind, einen Überraschungs- und Schockeffekt zu machen, das hätte wohl auch kaum noch funktioniert. Malkovichs Spiel allein und ein paar simple Maskentricks, dazu die gut vermittelte Betonung der Eingefahrenheit der Sichtweisen der Dienstboten (Der Herr ist der Herr und damit jeder Kritik enthoben) machen es dem Zuschauer nachvollziehbar, daß keiner im Haus auf diese Idee kommt, obwohl der Zuschauer es ja besser weiß - keine ganz leichte Aufgabe, aber gut gelöst. Die dann doch der Computertricktechnik anvertraute kurze Verwandlungsszene kurz vor Schluß, als Mary Zeuge des monströsen Kampfes der beiden in einem einzigen Körper gefangenen Persönlichkeiten wird, ist schon fast zuviel: bis zu diesem Punkt könnte der Doktor auch einfach wirklich schizophren geworden sein, erst jetzt wird klar, daß diese Verwandlung wahrhaft phantastische Züge hat.

Insgesamt ist der Film eine stimmungsvoll-düster erzählte freie Klassikerverfilmung, die weder dem Freund rasanter Action oder gewitzter Dialogführung viel zu bieten hat. Daß parallel zu der alten Verwandlungsgeschichte zugleich die Geschichte des Dienstmädchens erzählt wird (was ich in dieser Form aus der Vorlage nicht erinnere), macht den Film im Konzept interessant, kann aber nicht verhindern, daß die Umsetzung streckenweise unoriginell und halbherzig wirkt. Die Ausstattung des Films ist unspektakulär (das Ganze spielt sich praktisch ausschließlich in Innenräumen oder im nächtlichen Nebel ab), die Nebenrollen gut umgesetzt, ohne allzusehr aufzufallen (ich mußte bei den Szenen im Dienstbotentrakt an das gute alte Haus am Eaton Place denken). Wären nicht die beiden Hauptdarsteller, könnte es auch eine BBC-TV-Produktion sein.

Daß Malkovich und Roberts sehr gute Schauspieler sind, sei unbestritten. Aber passen sie in diesen Film? Malkovich wirkt mit Brille und Gentlemanbart eine Spur zu verkleidet und unbieder, um sich selbst ein wirklich guter Gegenpart zu seiner unbestreitbar virtuosen, genußvollen Mr. Hyde-Darbietung zu sein - ähnlich wie seinerzeit bei Klaus Kinski wartet man immer schon auf den manischen Moment.

Und die Roberts? Trotz schmalgepuderter Wangen und betont klagendem Blick nimmt man ihr irgendwie die Mary Reilly nicht recht ab - das mag weder an ihrer Darbietung noch an ihrem Äußeren liegen, sondern einfach an der Erinnerung des Zuschauers an all ihre kessen, chaotischen, frechen, drauflosplappernden Rollen (ob komisch oder ernst), mit denen sie bekannt geworden ist. Gegen diese Erinnerung, so scheint mir, kann sie hier nicht erfolgreich anspielen - und das geht selbst mir so, der ich Filme mit der Roberts weder besonders schätze noch gezielt meide. Kein Wunder also, daß Roberts-Fans von dem Film zumeist enttäuscht waren (ich wäre gespannt, wie er auf jemanden wirkt, der die Dame noch nie im Film gesehen hat - aber wo gibt's den schon...).

Alles in allem jedoch: ein sehr sehenswerter Streifen, eine zeitlose Geschichte in kompetenter, unaufdringlicher Umsetzung. Vielleicht wäre aber in diesem Fall der Film tatsächlich mit weniger berühmten Gesichtern noch ein wenig besser geraten.

Eine gute Julia Roberts, ein überwältigender John Malkovich      4 von 5 Punkten
Man muß es leider so sehen. Julia Roberts ist eine sehr gute Schauspielerin. Doch mit einem Leinwandgenie wie John Malkovich Schritt zu halten, ist nur den wenigsten Hollywood-Größen vergönnt. Während sie brav in ihrer Rolle steckt, verleiht Malkovich "beiden" dargestellten Figuren eine Tiefe, die ihresgleichen sucht. Vor allem als Mr. Hyde passt eigentlich nur ein Wort: Sexy! Man vergißt irgendwann vollkommen, daß es sich hier tatsächlich um ein und denselben Schauspieler handelt. Absolut beeindruckend!

fantastische neuerzählung des horrorklassikers      5 von 5 Punkten
der film hat zwar schlechte kritiken aber er ist ein sehr gefühlvoller film wobei man aber die beziehung zwischen mary und mr. hyde mehr ausbauen könnte aber trotzdem ein fantastischer film.

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Mary Reilly - Julia RobertsMary Reilly
Julia Roberts, John Malkovich, George Cole

Videokassette, 2. Mai 1997
     Verkaufsrang: 566     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Klasse Film!      5 von 5 Punkten
Zu diesem Film fällt mir nur eins ein: Superklasse!!! Die alte Geschichte von Dr. Jekeyle und Mr. Hide (Entschuldigung für die Rechtschreibung), wird auf einer ganz neuen Ebene, nämlich aus der sicht der M. R., erzählt. Es läuft einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken, was nicht nur an der hervorrageneden Story, sondern sicher auch an den klasse Schauspielern liegt. Und das schönste ist: man kann sich den Film nicht nur einmal, sondern auch ruhig zwei- oder dreimal ansehen. Der Film ist also mit einem Wort: SPITZE!!!


Killing Fields [UK IMPORT] - Sam WaterstonKilling Fields [UK IMPORT]
Sam Waterston, Haing S. Ngor, John Malkovich, Julian Sands, Craig T. Nelson

Videokassette, 19. Februar 1996
     Verkaufsrang: 18006     

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"1973 kommt der amerikanische Reporter Sydney Schanberg an den Kriegsschauplatz Kambodscha. Sein engster Freund und unentbehrlicher Helfer wird der Dolmetscher Dith Pranh. Als die Roten Khmer in Phnom Penh einrücken, kann Schanberg sich retten. Dith Pranh muß zurückbleiben. Er wird in eines der gefürchteten Umerziehungscamps verschleppt... Nach dem authentischen Bericht "The Death and Life of Dith Pranh" des Pulitzerpreisträgers Sydney Schanberg."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Super!!!      5 von 5 Punkten
Endlich ein Film, der wirklich als Antikriegsfilm bezeichnet werden kann. Zudem wurde er nach einem authentischen Bericht des Reporters Sydney Schanberg verfilmt. Ein Film der nicht nur Hintergrundberichte zeigt sondern auch die tatsächliche Wirkung eines Krieges und die daraus entstehenden folgen für Menschen, die darunter leiden müßen.
Besonders einfühlsam ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Reportern unterschiedlicher Nationalität.
Kein Wunder, dass dieser Film 3 Oscars erhalten hat.
Diesen Film sollte sich jeder ansehen, der gegen jede Art des Krieges ist.
Der Film hat 5 Sterne verdient!!!


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The Man In The Iron Mask [UK IMPORT] - Leonardo DiCaprioThe Man In The Iron Mask [UK IMPORT]
Leonardo DiCaprio, Edward Atterton, Francois Montagut, Laura Fraser, Judith Godreche

DVD, 1. Februar 2000
     Verkaufsrang: 78346      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

mein absoluter lieblingsfilm      5 von 5 Punkten
auch ich muss noch ein paar worte zu diesem grandiosen filmwerk schreiben. als ich den film das erste mal sah, war ich gar nicht so begeistert, allerdings auch noch ganz schön jünger..:-) doch mit jedem mal schauen hat er mich mehr bewegt, überzeugt und fasziniert. das beste an dem film ist wohl die absolute glanzleistung der schauspieler. zwei stunden ist man mitten im geschehen, jahrhunderte zurückversetzt. ihn sich zu kaufen ist absolut lohnenswert, schon allein, wenn man attraktive schauspieler sehen will . . .
ciao, lisa

Ein Degenfilm mit dem Geruch des Heldentums      5 von 5 Punkten
Ich werde diesen Film wohl noch 100mal sehen und mich jedesmal fragen, ob es der Schauspielkunst dieser grandioser Musketiere (Depardieu, Malkovich, Byrne und Irons) zu verdanken ist, dass die etwas über zwei Stunden dahinfliegen oder ihrem guten Aussehen. Sie scheinen alle vier wie guter Wein, sie werden nur besser im Alter. Etwas liegt aber auch in de Caprios Verdienst. Selbst in seinen Augen liegen verschiedene Karakteren als er glaubwürdig die Unterschiedlichkeit der beiden Zwillinge Louis und Phillip darstellt.
Das Volk in Paris ist aufmüpfig gegenüber Louis XIV, der sie tyrannisiert und nur einen liebt, nähmlich sich selber. Selbst seinen Bruder Phillip lässt er im Chateaux D'if verrotten. die altergrauten Musketiere holen ihn da raus, machen aus ihm den Königssohn, der ihm zusteht und versuchen ihn gegen den selbstherrlichen Louis auszutauschen. Nur D'Artagnan ist nicht mit von der Partie aus persönlichen Gründen. Er vereitelt ihren Plan beinahe ... doch dann kommt alles anders, als der Zuschauer denkt und endet in einem fulminaten Gefecht der Helden. Einmal wurde Dumas Romanvorlage nicht veralbert sondern umgesetzt als das was sie ist, eine Geschichte von Ehre und Heldenmut, beides Tugenden, die ausgestorben scheinen in heutigen Tagen. Aber das Träumen können sie uns wenigstens nicht verbieten ...was einfach wird mit diesem Film.

Top Filme!! von allem was dabei      5 von 5 Punkten
Ein gelungener Film!! Ist sehr zu empfehlen !!
Eine gute Harmonie zwischen den Schauspielern
Muss man gesehen haben.

Super Film mit toller Musik      5 von 5 Punkten
Ich bin begeistert von diesem Film , allein schon wegen Leonardo.
Die Handlung ist zwar bekannt , aber in diesem Film mit verdammt
guten Schauspielern umgesetzt . Und dann ist da noch die Musik
die alle dem noch die Krone aufsetzt .

Natürlich 5 Sterne

Wunderbare Darsteller und eine emotionale Handlung      5 von 5 Punkten
Viele Kritiker haben diesem Film vorgeworfen, es mangele ihm an Einfallsreichtum, Authentizität, Spannung und Esprit. Das mag wohl in den Augen derer so sein, die eine korrekte filmische Aufbereitung der Epoche inklusive der hässlichen Bilder in Gefängnissen, auf den Straßen und dem Schlachtfeld erwarten.

Doch der Freund des gefühlvollen, manchmal auch kitschigen Abenteuerkinos, der Ironie und der großartigen Kostüme wird hier voll auf seine Kosten kommen. Viele Aspekte passen hier perfekt zusammen, um den Zuschauer ganz in seinen Bann und auf seine Seite zu ziehen. Einige davon seien im folgenden erwähnt.

Zum einen ist hier natürlich die herausragende Besetzung zu nennen; Leonardo di Caprio in der Doppelrolle als Louis und Philippe liefert eine eindrucksvolle Gratwanderung zwischen kaltherzig-arrogantem König und verletzlichem, gutherzigen Zwillingsbruder Philippe. Er versteht es, die gegensätzlichen Charakterzüge der Brüder in Mimik, Gestik und Sprache deutlich zu machen; er weckt Abscheu und dann wieder Mitleid. Gabriel Byrne als D'Artagnan repräsentiert wundervoll den ehrenhaften, zwischen Zweifel und Loyalität - und auch Liebe - gefangenen Helden, der moralisches Vorbild aller Musketiere geworden ist. Die anderen drei Musketiere runden das Bild der speziellen Charaktere ab: Jeremy Irons gibt den überlegten, frommen und doch kämpferischen Revoluzzer, John Malkovich glänzt als Vater, der zwischen Wut, Trauer und Zuneigung schwankt, und Gérard Dépardieu schließich sorgt als lebensmüder Playboy für den garantierten Lacherfolg. Hier ergänzen sich die Protagonisten perfekt; jeder einzelne kann seine persönlichen Züge zur Geltung bringen.

Ein weiterer Erfolg sind die prächtigen Kostüme und Uniformen, die das Zeitbild zwar verzerrt widerspiegeln, aber dennoch im Falle des Maskenballs den Glanz und Prunk der Epoche vermitteln und faszinieren, im Falle der Musketieruniformen Heldenmut, Tapferkeit und Treue versinnbildlichen.

Zum Schluss sei noch ein ganz besonderer Leckerbissen erwähnt, ein Mosaikstück, durch das der Film entschieden an Größe gewinnt, wie es sonst vielleicht nur bei "Titanic" in dem emotionalen Rahmen der Fall ist: die Filmmusik. Highlight ist hier die Komposition für den Maskenball: Die Kraft und Schönheit der wiederkehrenden Melodie unterstützt auf großartige Weise das Gefühl, dem der Zuschauer bei der Betrachtung der Szenen verfällt. Also ist auch der Soundtrack durchaus empfehlenswert!

Dem geneigten Leser wird aufgefallen sein, dass bis hierhin kein einziges Mal vom Inhalt die Rede war, dessen Kenntnis ich stillschweigend vorausgesetzt habe. Er ist denn auch schnell erzählt: Der greuliche Louis regiert Frankreich zugrunde, weshalb die drei Musketiere beschließen, ihn heimlich durch seinen Zwillingsbruder Philippe auszutauschen, der als Kind in einer eisernen Maske eingeschlossen und ins Gefängnis verbannt wurde, um keine Gefahr für den Thron zu sein. Ob und wie das gewagte Spiel gelingt, sei hier nicht verraten, den meisten wird das Ende ohnehin bekannt sein. Nichtsdestotrotz: Diesen Film anzuschauen lohnt sich auch noch beim dritten Mal (so habe ich es festgestellt)- sei es wegen der hervorragenden Schauspielerriege, wegen Leooooooo oder auch nur wegen der Handlung. Also: kaufen!

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Con Air - Nicolas CageCon Air
Nicolas Cage, John Cusack, John Malkovich, Steve Buscemi, Ving Rhames

Videokassette
    

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Con Air ist der Beweis dafür, dass das glatte, absurd hochgeblasene Action-Schema der Hollywood-Megaproduzenten Don Simpson und Jerry Bruckheimer (Top Gun, Tage des Donners, The Rock. Fels der Entscheidung, Crimson Tide) weiterlebt, selbst nach Simpsons Drogentod. (Lesen Sie Charles Flemings Enthüllungsbuch High Concept: Don Simpson and the Hollywood Culture of Excess für mehr Informationen darüber.)

Der von einer beunruhigenden Haarmähne gekrönte Nicolas Cage spielt einen unschuldig verurteilten Sträfling in einem Transportflieger mit einem Haufen unglaublich psychopathischer Krimineller, unter anderem dem Hauptfiesling Cyrus the Virus (John Malkovich), dem militanten Schwarzen Diamond Dog (Ving Rhames) und dem Serienmörder Garland Greene (Steve Buscemi, der sein blasses, nagerähnliches Äußeres gekonnt einsetzt). Natürlich kapern die Sträflinge das Flugzeug, während auf der Erde ein US-Marschall (John Cusack) und ein Drogenermittler (Colm Meaney) darüber nachdenken, was zu tun ist.

Wie für die Postmoderne typisch, ist sich der Film auf ironische Weise bewusst, dass die Story und ihre Charaktere eigentlich nur der Anlass für eine cineastische High-Tech-Achterbahnfahrt sind. Die beste Idee dabei: Die Macher des Films überredeten die Besitzer des legendären Sands Hotels in Las Vegas, sich beim Abriss des Gebäudes helfen zu lassen, indem sie ihr Flugzeug hineinkrachen ließen. --Jim Emerson

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)

Der Aktion-Klassiker endlich in HDTV!!!! Must have!      5 von 5 Punkten
Bildbewertung:
+ Trotz Alter ein tolles Bild mit teils erstaunlich guter Qualität.
+ Praktisch durchgehend komplett scharfes Bild.
+ Kontrast und Detailzeichnung auf sehr hohem Niveau.
+ Meistens sehr plastisches Bild mit teils sehr guter Tiefenwirkung.
- Minimales Rauschen bei grösseren Flächen (in dunkleren Bereichen).
- Minimal sichtbare Doppelkonturen durch künstliche Nachschärfung.
- Ab und zu sind Schmutzpartikel zu sehen.

Auch Con Air befolgt die gleiche Regel wie die anderen Jerry Bruckheimer-Produktionen: Krachen muss es - umso heftiger, umso besser! Und Buena Vista schenkt sich hier nichts und geht mit diesem DTS Soundmix in die Vollen. Con Air bietet nämlich nicht nur ein Referenz-taugliches Bild sondern auch einen dementsprechenden Sound der vorallem in den zahlreichen Action-Szenen die Wände zum zittern bringt. Hier wird einem das volle Programm geboten: Explosionen sind druckvoll, Kanonenkugeln zischen von einer Ecke in die andere und das Motorengeräusch der Con Air kommt mit viel Tiefenbass daher - Actionfans werden sich im akustischen siebten Himmel wiederfinden! Viele ruhige Szenen gibt es in diesem Film nicht, aber auch diese wurden gut umgesetzt, während die Dialoge auch in rasanten Szenen immer gut verständlich bleiben.


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In the Line of Fire - Die zweite Chance - Clint EastwoodIn the Line of Fire - Die zweite Chance
Clint Eastwood, John Malkovich, Rene Russo

Videokassette, 1. November 1994
     Verkaufsrang: 19284     

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Zwischen seinen Aufgaben als Regisseur von Perfect World und Die Brücken am Fluss übernahm Clint Eastwood die Hauptrolle in diesem packenden Thriller von 1993. In the Line of Fire - Die zweite Chance entstand unter der Regie von Wolfgang Petersen, dem hervorragenden Regisseur des im Zweiten Weltkrieg spielenden U-Boot Thrillers Das Boot. Clint Eastwood zeigt eine seiner besten schauspielerischen Leistungen als Frank Horrigan, Agent des Secret Service, der sich immer noch für den Tod von John F. Kennedy vor dreißig Jahren verantwortlich fühlt. Horrigan erhält eine zweite Chance, als er von einem mental schwer gestörten, aber hochintelligenten Attentäter (John Malkovich) herausgefordert wird, der die Absicht hat, den jetzigen Präsidenten zu töten.

Die Spannung steigt parallel zum Höhepunkt dieses intellektuellen Katz-und-Maus-Spiels, aber nicht, bevor wir nicht den Killer bei der Arbeit gesehen haben, der seine Spur mit unbarmherziger Präzision verwischt. Das straff geschriebene Drehbuch von Jeff Maguire zeigt John Malkovich als einen der Leinwandbösewichter der neunziger Jahre, den man so schnell nicht vergisst und Rene Russo nicht nur als gewitzte Secret Service-Kollegin Eastwoods, sondern auch als Partner fürs Leben. --Jeff Shannon

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Clint Eastwods großer Schritt zur echten Schauspielkunst      5 von 5 Punkten
Clint Eastwood war bis dahin fast immer nur eine Type, etwa in den Italowestern oder in den Dirty-Harry-Filmen. Man hatte den Verdacht, der Mann spielt sich selbst, wenn auch auf hohem Niveau. Hier stellt er zum ersten Mal einen vom Leben gebeutelten Mann dar, der wirklich kein Siegertyp ist. Der Regisseur Wolfgang Petersn hat erzählt, wie schwierig es war, Eastwood dazu zu bringen, Schwäche und Hoffnungslosigkeit zu zeigen. Wer "Million Dollar Baby" gesehen hat, wird bemerken, daß diese Entwicklung zu einer neuen Qualität von Eastwoods Darstellkunst geführt hat. Die Geschichte, die der Film erzählt, könnte mit dem "Schakal" verglichen werden. aber sie übertrifft diesen nicht nur an Spannung sondern auch an schicksalhaften menschlichen Problemen. Hinzu kommt eine fabelhafte Leistung von John Malkovich, die durchaus einen Oscar verdient hat.


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Joan Of Arc - The Messenger [UK IMPORT] - Milla JovovichJoan Of Arc - The Messenger [UK IMPORT]
Milla Jovovich, John Malkovich, Faye Dunaway, Dustin Hoffman, Vincent Cassel

Videokassette, 14. November 2000
     Verkaufsrang: 48188     

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Das Jahr 1999 wird uns möglicherweise als das Jahr der Johanna von Orléans in Erinnerung bleiben: Der amerikanische Fernsehkanal NBC schuf ihr zu Ehren eine Miniserie, Carl Dreyers lange verschollener Stummfilm Die Passion der Jungfrau von Orléans wurde in einer Nervenheilanstalt wieder entdeckt, und Facets brachte Jacques Rivettes Johanna die Jungfrau -- Der Kampf. Der Verrat neu heraus. Und schließlich rundete Regisseur Luc Besson diese Sammlung mit dem stilistischen und leicht ketzerischen Monumentalspielfilm Johanna von Orléans ab.

Besson (La Femme Nikita, Das fünfte Element) stellt überkommene Vorstellungen der Jungfrau von Orléans in Frage und schafft eine entschieden menschlichere Heldin als frühere Filmbiografien. Die Handlung ist dieselbe geblieben -- ein junges, ungebildetes Bauernmädchen überredet den französischen Dauphin, ihr eine Armee zur Verfügung zu stellen, die sie in Orléans zum Sieg führt, um dann wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen zu sterben. Aber Milla Jovovich spielt in der Titelrolle eine Frau, die von ihrer Bestimmung besessen ist. Ihre Einflüsse sind allerdings nicht gerade göttlicher Natur: Als Kind wird sie Zeugin wie die Engländer ihre Schwester ermorden, die ihr, der kleinen Johanna, ihr Versteck überlassen hatte. Dieses Ereignis lässt in ihr den tiefen Wunsch nach Rache reifen. Ja, auch in diesem Film spricht Gott gewissermaßen zu Johanna, aber sogar das wird noch untergraben: Dustin Hoffman in seiner Rolle als "das Gewissen" befragt sie zu ihren Motiven.

Künstlerisch gesehen ist Johanna von Orléans überwältigend, mit fantastischen Sequenzen von Johanna in Kommunikation mit höheren Mächten. Die unverhohlene Gewalt (zu den Szenen gehören wahllose Enthauptungen sowie ein Hund, der an einer Leiche nagt), die unterschiedlichen Akzente (die es schwer machen festzustellen, wer auf welcher Seite kämpft) und die umgeschriebene überlieferte Geschichte könnten allerdings zur Folge haben, dass diese Version der Jungfrau von Orléans nur Besson-Fans anspricht. Jovovich ist überzeugend, und obwohl der Film hin und wieder ins Stocken gerät (es gibt Momente, in denen man sich wünscht, sie würden sie nun endlich verbrennen), ist er dennoch eine bemerkenswerte und Einblick gewährende Neuinterpretation eines wohl bekannten Stückes Geschichte. --Jenny Brown

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)

Klasse Verfilmung von Johana von Orleans      5 von 5 Punkten
Der Film ist meisterhaft und wie ich finde die beste Verfilmung der Jungfrau von Orleans. Allerdings ist der Film kein Popcornkino für zwischendurch, man muss sich schon konzentrieren um den Handlungstrengen zu folgen. Man sollte ihn gesehen haben, darum ein klarer Kauftipp!!!


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The Killing Fields - Schreiendes Land - Haing S. NgorThe Killing Fields - Schreiendes Land
Haing S. Ngor, John Malkovich, Sam Waterston

Videokassette, 15. Januar 1998
     Verkaufsrang: 9192     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Miese DVD-Auswertung      1 von 5 Punkten
Die Bild und Tonqualität der DVD ist extrem schlecht, zumal wie zuvor schon erwähnt auch noch das falsche Bildformat enthalten ist. Der Ton ist so schlecht auf 5.1 aufgeblasen, dass es den Machern peinlich sein sollte den "remastered" Spruch auf das Cover zu drucken. Ich habe diese DVD-Gurke auch noch im Regal stehen und warte auf eine bessere Version, die ja inzwischen angekündigt ist und im Rahmen der Arthaus Premium Reihe erscheinen soll.

Fesselnder Antikriegsfilm, aber :      1 von 5 Punkten
Keine Frage. Der Film ist ein Meisterwerk. Leider ist die Qualität der zugegebenermaßen guenstigen DVD miserabel. Wie schon ein Vorrezessent richtig bemerkt hat ist das Format schäbig in 4:3 gewandelt worden. Nicht nur das so Informationen und Bilder verloren gehen, nein, die Bildqualität selbst in 4:3 ist eine unverschämtheit. So kann kein echter Filmgenuss aufkommen. Lächerlich auch, dass die englische Tonspur fehlt. Finger weg von diesem " Sonderangebot ".

Grandioser Film extrem lieblos präsentiert      1 von 5 Punkten
"The Killing Fields - Schreiendes Land" lief bereits desöfteren im Fernsehen hat mich tief beeindruckt und erschüttert. Basierend auf der mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Story des Reporters Sydney Shanberg ist dieses Meisterwerk so authentisch wie kaum ein anderer Film zum Thema - es ist mit Sicherheit sogar DER Film zu jener tragischen Epoche Kambodschas schlechthin!
Die Darsteller sind atemberaubend - allen voran Dr. Haing S. Ngor (als Dith Pran), der damals selbst dem Grauen der Killing Fields entkommen konnte und leider im Jahre 1996 Opfer eines Mordanschlages wurde - und daß ausgerechnet in seiner Wahlheimat USA.

Diesem filmischen Monument für die zahllosen Ermordeten hätte man eine sorgfältigere Umsetzung auf DVD gewünscht - leider hat der Verleih hier an jeder Ecke geschlampt: das Bild ist 1. (wie leider nur allzu oft) im falschen Format, d.h. 4:3 anstatt 1,85:1 so daß ein beträchtlicher Teil der Bildinformation einfach wegfällt. Zum Zweiten ist die Bildqualität dieser DVD tatsächlich schlechter als von jeder miesen Videocassette - verwaschene Farben, Kratzer und Störungen auf jedem Meter. Einzig der deutsche Ton wurde einem Remix unterzogen und kommt ganz brauchbar daher - dafür fehlt wiederum die Originaltonspur, was beim Medium DVD eigentlich nicht einzusehen ist!

Die Jungs von EuroVideo (die es erwiesener Maßen auch besser können!) haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und einen weiteren Filmklassiker bis zur Unkenntlichkeit verhunzt.

Fazit: Wir warten geduldig auf eine qualitativ angemessene Neuauflage und lassen bitte die Finger von dieser Scheibe!

Super!!!      5 von 5 Punkten
Endlich ein Film, der wirklich als Antikriegsfilm bezeichnet werden kann. Zudem wurde er nach einem authentischen Bericht des Reporters Sydney Schanberg verfilmt. Ein Film der nicht nur Hintergrundberichte zeigt sondern auch die tatsächliche Wirkung eines Krieges und die daraus entstehenden folgen für Menschen, die darunter leiden müßen.
Besonders einfühlsam ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Reportern unterschiedlicher Nationalität.
Kein Wunder, dass dieser Film 3 Oscars erhalten hat.
Diesen Film sollte sich jeder ansehen, der gegen jede Art des Krieges ist.
Der Film hat 5 Sterne verdient!!!

Beklemmend      4 von 5 Punkten
Der US-Reporter Syd Shanberg berichtet ab 1973 aus Kambodscha über den Bürgerkrieg, der vor dem Hintergrund des Krieges in Vietnam ausgebrochen ist. Auch dank der Hilfe des einheimischen Dolmetschers Pran gelingen ihm vielbeachtete Reportagen. Als die Niederlage der Regierungstruppen absehbar ist, bekommt Pran die Möglichkeit, mit seiner Familie auszureisen. Doch er lehnt ab, weil er den ehrgeizigen Shanberg nicht im Stich lassen will. 1975 bricht das Militär-Regime des General Lo Nol zusammen, und die Roten Khmer marschieren in Pnomh Penh ein. Während sich Europäer und Amis noch absetzen können, ergeht es ihren kambodschanischen Assistenten schlecht: Wie viele andere, landet daher auch der im Stich gelassene Pran in einem Umerziehungslager der Roten Khmer, die drangehen, die gesamten ehemaligen Eliten des Landes zu vernichten.

Besonders ab der zweiten Hälfte beklemmender Film von Roland Joffé, über das Leid der Menschen unter dem neuen Machthaber Pol Pot, aber auch die vergebene Chance eines echten Neuanfangs durch die exzessive Gewalt. Zu schnell und beiläufig huscht er allerdings über die Tatsache hinweg, dass hier auch der Westen, insbesondere die USA, Schuld auf sich geladen hat.

 Weitere Kundenmeinungen



I'm Going Home [UK IMPORT] - Michel PiccoliI'm Going Home [UK IMPORT]
Michel Piccoli, Antoine Chappey, John Malkovich, Catherine Deneuve

Videokassette, 18. November 2002
     Verkaufsrang: 41694     

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"Nach einer Vorstellung erhält der gefeierte Theaterschauspieler Gilbert eine tragische Nachricht: Seine Familie kam bei einem Autounfall um. Fortan müssen er und seine Haushälterin sich um den Enkel kümmern. Sein Freund will ihn überreden, bei einem englischsprachigen Film mitzumachen, doch er kommt mit der Sprache nicht klar."



Klimt - Special Edition [UK IMPORT] - John MalkovichKlimt - Special Edition [UK IMPORT]
John Malkovich, Veronica Ferres, Nikolai Kinski, Stephen Dillain

DVD, 3. Dezember 2007

Verkaufsrang: 62762
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 23,97
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Shadow Of The Vampire [UK IMPORT] - John MalkovichShadow Of The Vampire [UK IMPORT]
John Malkovich, Willem Dafoe, Cary Elwes, Eddie Izzard, Udo Kier

DVD, 24. September 2007

Verkaufsrang: 71921
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The Man In The Iron Mask [UK IMPORT] - Leonardo DiCaprioThe Man In The Iron Mask [UK IMPORT]
Leonardo DiCaprio, John Malkovich, Jeremy Irons, Gabriel Byrne, Gerard Depardieu

Videokassette, 23. November 1998


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Napoleon [UK IMPORT] - Christian ClavierNapoleon [UK IMPORT]
Christian Clavier, Isabella Rossellini, Gerard Depardieu, John Malkovich

Videokassette, 7. März 2005


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Joan Of Arc: The Messenger [UK IMPORT] - Milla JovovichJoan Of Arc: The Messenger [UK IMPORT]
Milla Jovovich, John Malkovich, Faye Dunaway, Dustin Hoffman, Tcheky Karyo

Videokassette, 1. Juli 2002

Verkaufsrang: 39841

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