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| DVDs: Julianne Moore | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Nine Month [UK IMPORT] Hugh Grant, Julianne Moore, Tom Arnold, Joan Cusack, Jeff Goldblum Videokassette Verkaufsrang: 41882 Sam ist Kinderpsychologe und hat alles, was einen Yuppie glücklich macht. Eine schöne Freundin, eine gutgehende Praxis, einen roten Porsche - eben ein geregeltes Leben. Aber plötzlich präsentiert sich dieses von einer recht unerwarteten Seite. Seine Freundin ist schwanger! Diese Mitteilung stürzt Sam in chaotische Situationen, denn an den Gedanken Papi zu werden, kann er sich so gar nicht gewöhnen. Dieser Zustand wird noch durch ein nervtötendes Paar verstärkt, das ihn anscheinend überall hin verfolgt. Sam läuft Gefahr, seinen Verstand und seine Freundin zu verlieren. Er hat nur neun Monate Zeit - eine Woche mehr oder weniger - das hängt von ihrem verrückten russischen Gynäkologen ab - um erwachsen zu werden. Ein großes Staraufgebot sorgt für zündende Gags in einer ausgelassenen Komödie über Schwangerschaft, Elternschaft und die Vorstellungen über das Leben danach.
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Magnolia Jason Robards, Julianne Moore, Tom Cruise Videokassette, 23. Januar 2001 Verkaufsrang: 4745 Eine Handvoll Menschen aus dem San Fernando Valley in Kalifornien erlebt einen außergewöhnlichen Tag. Der Fernsehmogul Earl Partridge (Jason Robards, Philadelphia, Pat Garrett jagt Billy the Kid) liegt auf seinem Sterbebett; seine Vorzeigeehefrau (Julianne Moore, Jurassic Park: Vergessene Welt, Hannibal) wirft in alarmierender Weise eine Pille nach der anderen ein. Earls Krankenpfleger (Philip Seymour Hoffman, The Big Lebowski, Twister) versucht verzweifelt, Earls einzigen Sohn zu erreichen, den Sex-Guru T.J. Mackey (Tom Cruise, Mission: Impossible 2, Eyes Wide Shut), der kurz vor der Zerstörung seiner sorgfältig konstruierten Vergangenheit durch eine Fernsehreporterin (April Grace, Bean - Der ultimative Katastrophenfilm) steht. Das Wunderkind Stanley (Jeremy Blackman) wird von seinem selbstsüchtigen Vater angestachelt, den Rekord der Gameshow "Was wissen Kinder?" zu brechen. Währenddessen hat der bisherige Rekordinhaber, der mittlerweile erwachsene Donnie Smith (William H. Macy, Fargo, Pleasantville), seinen Job verloren und leidet zudem unter einer unerwiderten Liebschaft. Und der Moderator von "Was wissen Kinder?", der leutselige Jimmy Gator (Philip Baker Hall, Der talentierte Mister Ripley, The Insider) stirbt ebenso wie Earl an Krebs. Sein Versuch, sich mit seiner zugekoksten Tochter (Melora Walters, Eraser, Ed Wood) auszusöhnen, scheitert kläglich. Sie selbst ist hin- und hergerissen wegen eines Cops (John C. Reilly, Der Sturm, Der schmale Grat), der ihr gern näherkommen würde, wenn es ihr nur gelänge, für einige Zeit stillzusitzen. Und über all dem dräut ein unheilsschwangerer Himmel, aus dem bald mehr als nur Regen fallen wird. Der dritte Spielfilm von Paul Thomas Anderson (Boogie Nights) ist ein verrücktes, großartiges Stück Filmhandwerk, ein Ensemble-Stück, das sich mit dem Besten von Robert Altman (Short Cuts) messen kann. Noch das kleinste Element hat seine Bedeutung und seinen wohlgeplanten Nutzen. Mit großer Gewandheit jongliert Anderson seine atemberaubend ausgewählte Besetzung, webt eine Erzählung von achtlosen Eltern, ärgerlichen Sprösslingen und liebeshungrigen Seelen, die durch ihren Umfang fasziniert, sowohl was die Thematik, als auch was das Gefühl angeht. Ein Teil des Vergnügens Magnolia zu sehen, liegt darin, Anderson dabei zu beobachten, wie er mit seinen Charakteren umgeht, wie er bei der Jonglage alle Bälle in der Luft behält. Und das gelingt ihm mit Bravour, er wirft sogar noch einige Frösche dazu. Es schon viel zu lange her, dass man einen Filmemacher gesehen hat, dessen Liebe zum Filmedrehen aus solch reiner Freude an der Sache besteht. Und diese elektrifizierende Energie geht auf die Darsteller über, zeigt sich im ausufernden Spiel von Tom Cruise ebenso wie in der ruhigen Stärke, mit der John C. Reilly zum moralischen Zentrum der Geschichte wird. Wenn die Länge von drei Stunden auch nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte, ist Magnolia auf jeden Fall eine unwiderstehliche, anrührende, zutiefst hoffnungsvolle Reflektion über die Spielarten des Glücks, die unser Leben zu dem machen, was es ist. Untermalt wird dies durch acht wundervolle Stücke von Aimee Mann, darunter "Save Me". --Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 90 Bewertungen)
Ein Episodenfilm, der es in sich hat 4 von 5 Punkten Zum Inhalt wurde schon so viel gesagt, daß es müßig wäre, erneut eine Abhandlung darüber zu schreiben.
Episodenfilme üben einen eigenen Reiz auf mich aus. Egal ob Short Cuts, Smoke oder wie hier: Magnolia.
Dieser Film unterscheidet sich von den anderen genannten, durch die parabelhaften Sequenzen, die ihn allerdings nicht unbedingt aufwerten.
Julianne Moore fasziniert mich, von den mitwirkenden Schauspielern, am Meisten.
Tom Cruise kann ich als Schauspieler nicht leiden - ich bin allerdings so objektiv, um anzumerken, daß er seinen Sex-Guru gut und glaubhaft rüberbringt.
Die Geschichte ist in einigen Punkten nicht ganz schlüssig und überzeichnet und deshalb gibt's vier gute Punkte.
Genügend Getränke bereitstellen vor dem Ansehen, denn der Film ist länger, als sie es vielleicht gewohnt sind - es lohnt aber, weil er etwas Besonderes ist!
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Boogie Nights Mark Wahlberg, Burt Reynolds, Julianne Moore Videokassette, 1. Juni 1999 Verkaufsrang: 8156 Selbst wenn einen das berüchtigte Pornofilmer-Milieu in den 70er Jahren nicht wirklich interessiert, sollte man sich nicht von den außergewöhnlichen Vorzügen dieses Films abschrecken lassen. Boogie Nights ist einer der prägenden Filme der 90er Jahre und einer der ambitioniertesten und lebendigsten amerikanischen Filme seit Jahren. Er bedeutete auch den Durchbruch für einen jungen, talentierten Regisseur, dessen packender kaleidoskopartiger Stil einen an die Arbeit von Robert Altman bei Nashville und Martin Scorsese bei GoodFellas erinnert. Obwohl der Film auf dem Leben der echten Porno-Legende John Holmes basiert, handelt es sich in Wirklichkeit um eine klassische Hollywood-Fabel um Aufstieg und Untergang: Ein naiver und gutaussehender junger Kellnergehilfe wird in einer Disco im San Fernando Valley von einem berühmten Filmproduzenten entdeckt. Er wird zum aufstrebenden Filmstar, lebt in Saus und Braus und verliert dann alles, als er größenwahnsinnig wird. Durch Drogenmissbrauch wird er ein Opfer der sich ändernden Zeiten und Technologien. Natürlich handelt es sich nicht wirklich um sowas wie Ein neuer Stern am Himmel oder Du sollst mein Glücksstern sein. Regisseur und Drehbuchautor Paul Thomas Anderson (Boogie Nights war erst sein zweites Spielfilmprojekt!) fügt der alten Showbiz-Version einer Biografie seinen eigenen sardonischen Touch hinzu: Der aufstrebende Jungstar ändert seinen Namen und erlangt in Pornofilmen als "Dirk Diggler" Starruhm. Anstatt sich exzessiv zu betrinken schnupft er Kokain (die klassische Droge der Zügellosen in den 70er Jahren). Und es ist das Aufkommen des Heimvideos, das seine Träume von einer großen Leinwandkarriere zum Platzen bringt. Die Besetzung ist eine der besten der 90er: mit Burt Reynolds, der für den Oscar nominiert wurde, Julianne Moore, Mark Wahlberg (der wirklich schauspielern kann -- auch von der Hüfte an aufwärts!), Heather Graham (als "Rollergirl"), William H. Macy, John C. Reilly und Ricky Jay. --Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Mark ganz groß! 5 von 5 Punkten Boogie Nights ist ein Film über einen 17-Jährigen jungen Kellner der in kürzester Zeit einen rigorosen Aufstieg zum bekanntesten und zu einem der Erfolgreichsten Pornostar schafft. Drogen und der falsche Umgang an Personen zerstören ihn jedoch komplett und zweigen auch wie schnell es gehen kann wieder ganz unten Angekommen zu sein. Dirk Diggler (Mark Wahlberg) wird nach kürzerer Zeit ziemlich Überheblich und bildet sich zu einer arroganten Person. Dieser Film ist wirklich gut gelungen. Er ist wirklich lustig, erotisch und Spannend. Jede Menge von extraklassen Musikszenen bilden diesen Film zu einem ganz großen Movie- Highlight. Jede Menge Partys (geprägt von Lust, Drogen und Alkohol) und verzweifelnde Gewalt sowie extrem gute Zitate lassen diesen Film zu einem Meisterwerk aufblühen.
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Vergessene Welt - Jurassic Park Jeff Goldblum, Julianne Moore, Pete Postlethwaite, Arliss Howard, Vince Vaughn Videokassette Verkaufsrang: 18185 "Inszeniert von Steven Spielberg, schließt der Film vier Jahre nach dem Desaster im Jurassic Park an. Auf einer nahegelegenen Insel haben die Dinosaurier unbemerkt überlebt und können sich frei bewegen. Doch jetzt droht eine noch viel größere Gefahr - ein Plan, die Dinosaurier einzufangen und auf das Festland zu bringen. John Hammond (Richard Attenborough), der die Kontrolle über seine Gesellschaft "InGen" verloren hat, sieht eine Chance, seine Fehler aus der Vergangenheit wiedergutzumachen und sendet eine Expedition, geleitet von Ian Malcom (Jeff Goldblum), zur Insel, bevor der beauftragte Jagd-Trupp dort ankommt. Die zwei Gruppen stehen sich in extremer Gefahr gegenüber und müssen sich in einem Wettlauf gegen die Zeit zusammenschließen, um zu überleben. Mit noch mehr Dinosauriern, noch mehr Action und noch mehr Visual Effects als der erste rekordbrechende Film, basiert "Vergessene Welt" auf den spannenden Bestseller von Michael Crichton und dem Drehbuch von David Koepp. In weiteren Rollen: Julianne Moore, Pete Postlethwaite, Arliss Howard, Vince Vaughn und Vannessa Lee Chester."
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Vergessene Welt - Jurassic Park Jeff Goldblum, Julianne Moore, Pete Postlethwaite, Arliss Howard, Vince Vaughn Videokassette, 29. September 1998 Verkaufsrang: 19459 Nach dem weltweiten Erfolg von Jurassic Park, war es nur eine Frage der Zeit, bis Bestseller-Autor Michael Crichton eine Fortsetzung zu seinem Roman schreiben und Steven Spielberg diese verfilmen würde.Es war vielleicht unvermeidlich, dass die Fortseztung weit unter den Möglichkeiten blieb, sowohl von Crichton als auch besonders von Spielberg, der nach dem künstlerischen Triumph von Schindlers Liste einfach nicht das Herz hatte für dieses Recycling. Das Ergebnis ist ein überflüssiger Blockbuster, der vor allem von Spielbergs nach wie vor vorhandenen Talent für den Aufbau aufwendiger Actionsequenzen lebt. Auch ist und bleibt Spielberg ein Meister der Spezialeffekte. Leider aber fällt in diesem zweiten Teil noch mehr als im ersten Teil die schwache Geschichte auf. Waren die Saurier von Teil 1 noch Wunderwerke der Spezialeffekte-Kunst, fehlt dem zweiten Teil dieser Hype. So fällt der Blick unweigerlich auf die Geschichte. Die ist aber kaum mehr als Makulatur. Nach dem tödlichen Fiasko im Dinosaurier-Themenpark, werden wir, die Zuschauer zusammen mit Jeff Goldblum, dessen Charakter den ersten Teil überlebt hat, auf eine zweite Insel geflogen. Zu seinem Entsetzen muss er erfahren, dass die Saurier ursprünglich auf dieser Insel geklont worden sind -- und viele von ihnen noch immer hier leben. Ausgerechnet eine alte Freundin von ihm (Julianne Moore), eine Biologin, wurde damit beauftragt, das Verhalten der Saurier in freier Natur zu beobachten. Das Problem sind nun weniger die Saurier als ein habgieriger Geschäftsmann (Arliss Howard), der einige der Urviecher nach San Diego bringen und dort in einem neuen Themenpark zur Schau stellen will. Er finanziert denn auch eine Fangjagd auf die Saurier, was zu einer ganzen Serie von Katastrophen führt. Spielberg behandelt die Geschichte so sorgsam, wie dies mit Blick auf die schwachen Vorlagen von Crichton und Drehbuchautor David Koepp möglich ist. Die Spezialeffekte sind vom Feinsten und der Amoklauf eines T-Rex durch San Diego ist wirklich spektakulär. Doch wie schon gesagt: Wer gehofft hatte, der Film würde besser als Teil 1, der sieht sich enttäuscht. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)
Deutlich bessere Fortsetzung 5 von 5 Punkten Ich bin überrascht, wieviele hier den Film als "naja" bewerten, und wollte darum eine konträre Bewertung abgeben. Mir hat der Film - als er damals in den Kinos lief - deutlich besser gefallen, als der erste. - Sicher: der erste hatte die Kreaturen das erste mal "lebendig" auf den Bildschirm gebracht, und die Handlung hatte etwas mehr "Hand und Fuß", aber vieles wirkte dort noch steif und gekünstelt. Mit dem zweiten Teil ist die Geschichte richtig lebendig geworden, und dieser Actionfilm bietet wirklich gute Action. Wenn man Anspruch an Filme stellt, dann darf man solche Filme überhaupt nicht anschauen, denn "Monsterfilme" können wohl kaum besonderen Anspruch haben. - Dafür gibt es andere Produktionen, die häufig auch nicht in Massenkinos laufen. Gute Unterhaltung. Nicht unbedingt zum Mitdenken. Zum Abschalten und "erleben".
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Children Of Men [UK IMPORT] Chiwetel Ejiofor, Julianne Moore, Peter Mullan, Michael Caine, Pam Ferris DVD, 19. März 2007 Verkaufsrang: 80205 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Die technische Umsetzung macht Cuarons Story kaputt. 2 von 5 Punkten Alfonso Cuarons Zukunftsvision wurde in den höchsten Tönen gelobt und als Meisterwerk betitelt, ich allerdings kann den Rummel um "Children of Men" nicht nachvollziehen.
Die Grudidee der Story ist dabei wirklich heiß, man hätte aber meiner Meinung nach viel mehr daraus machen können. Der Film ist einfach verwirrend, wer kämpft da gerade gegen wen und warum eigentlich?
Ich bin irgendwann einfach nicht mehr durchgestiegen, vielleicht bin ich zu blöd für den Film, vielleicht war mir der Film nicht straight genug erzählt, ich weiß es nicht.
Was mir völlig unverständlich ist, ist die Oscar-Nominierung für die beste Kamera, denn die Kameraarbeit hat mich über weite Teile des Films richtig genervt. Keine physische Kamera, aber auch nicht statisch, sie hat die ganze Zeit aber gewackelt. Besorgt euch 'ne Dolly oder macht komplett die physische Schiene, aber so nicht!
Das hat mich genervt, und deshalb gibt's nur zwei Sterne.
Nichts für Hollywood - Cineasten! Tiefgründige Endzeitvision! Top Movie! 5 von 5 Punkten Vorab:
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Dieser Film passt in vielerlei Hinsicht wie die sprichwörtliche Faust auf das Auge des derzeitigen Zeitgeistes und der politischen Wirren, von denen die Welt völlig eingenommen wird. Mit nicht allzu großen Erwartungen war ich an diesen Film herangegangen und ich wurde tatsächlich die ganze Filmlänge über in den heimischen Kinosessel gedruckt. Bei diesem Meisterwerk handelt es sich nicht lediglich um eine Zukunfts- und Endzeitvision; - es ist vielmehr ein Film, der den Zuschauer zum Denken anregt und ihn dabei in eine völlig fremde Welt entführt, die beachtliche Parallelen zu unserer heutigen Zeit aufweist.
Zur Story:
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Die Menschheit hat seit 2009 die Fähigkeit verloren, sich fortzupflanzen, da die Frauen anscheinend weltweit völlig unfruchtbar geworden sind. Der Untergang der menschlichen Rasse ist wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten. Die Welt ist von Gewalt und Chaos geprägt, Umweltzerstörung, Terrorismus, Hysterie und staatliche Unterdrückung bestimmen das alltägliche Bild. Der Ort der Handlung ist Großbritannien, das sich vom Kontinent abgeschottet hat und versucht als totalitärer Polizeistaat die Kontrolle zu behalten. Ausländische Flüchtlinge werden verfolgt, eingesperrt und in ghettoartige Aufnahmelager abgeschoben, die wahrscheinlich an politische Wirren des 20.en Jahrhunderts angelehnt sind.
In dieser Situation wird Kee, eine junge, illegale Immigrantin, als erster Mensch seit 18 Jahren schwanger. Über seine Ex-Freundin Julian (Julianne Moore), erhält der in Depressionen und Desillusion verfallene Regierungsagent Theodore (Clive Owen) die Aufgabe, die junge Frau und das ungeborene Baby an einen sicheren Ort zu bringen.
Die Reise entwickelt sich für Theo und Kee zur Flucht, da eine terroristische Organisation bemüht ist, Kee gefangen zu halten, um das Baby für ihre politischen Ziele zu nutzen. Ein packendes Katz und Mausspiel beginnt, bei dem der Zuschauer auf gnadenlos ehrliche Art einen möglichen Echtzeiteinblick in die menschliche Zukunft bekommt. Mehr sollte jedoch nicht von der Handlung verraten werden, um das Ende und einige spannende Details vorwegzunehmen. Auf jeden Fall einer der besten Filme des vergangenen Kinojahres.
Fazit:
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Einer der wirklich wenigen obligatorischen Filme des vergangenen Jahres, der in keiner unvoreingenommenen Sammlung fehlen sollte. Ein Meisterwerk von beinahe prophetischem Charakter, mit tollen Schauspielern, beeindruckender Kameraführung und toller Regiearbeit. Absolute Kaufempfehlung. |
Assassins - Die Killer Sylvester Stallone, Antonio Banderas, Julianne Moore Videokassette Verkaufsrang: 41319 Wenn Sylvester Stallone in einem Thriller die Nummer eins unter den Berufskillern der Welt spielt, dann bleibt für Antonio Banderas eben nur der Part der Nummer zwei. In Assassins buhlen die beiden um eine Bezahlung von rund 20 Millionen Dollar, die für die Ermordung eines bestimmten Ziels ausgesetzt ist. Diese Herausforderung führt sie nicht nur von einer Explosion zur nächsten, sondern auch in einer Art Katz-und-Maus-Spiel von Seattle nach Mexiko. Julianne Moore übernimmt die Rolle der zugeknöpften Katzenliebhaberin und Computerhackerin, die sich im Besitz eines gestohlenen Datenträgers befindet. Dies macht sie wiederum zur Zielscheibe für böse Buben, und Robert Rath alias Stallone eilt ihr natürlich überglücklich zu Hilfe. Regisseur Richard Donner beweist einen guten Riecher für die Action-Sequenzen und hat offensichtlich Gefallen daran gefunden, alles Mögliche in die Luft zu jagen. Banderas scheint seinerseits seinen Spaß an der widersinnigen Handlung zu haben, und Julianne Moore ist durchaus unterhaltsam in einer ihrer ersten Rollen in einer Mainstream-Produktion. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
einer der besten Action Sly Stallone Filme 5 von 5 Punkten Natürlich werden viele Sylvester Stallone immer im Zusammenhang mit Rambo und Rocky erwähnen, aber ich finde Stallone hat viele Filme die auf ähnlich hohem Niveau sind.
Assassins ist einer von diesen. Neben Tango und Cash mein Lieblings Stallone Film. Wo bei Tango und Cash ein Humorvoller Stallone spielt, findet man bei Assassins eher einen ruhigeren Stallone, der seine Rolle als Profikiller genial spielt. Der Film ist vom Anfang bis zum Ende spannend und erzählt eine gute Handlung. Zudem spielt sein Co Part Antonio Banderas in diesem Film eine seiner bester schauspielerischen Leistungen.
Der Film ist halt einer der guten alten Actionfilme, wo halt nicht nur die pompöse Action im Vordergrund steht sondern auch die Dramatik darstellt.
Wer diesen Film noch nicht gesehen hat und auf gute altmodische Actionfilme steht, wird hier gut bedient sein.
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Dem Himmel so fern Julianne Moore|Dennis Quaid Videokassette, 3. Dezember 2003 Verkaufsrang: 11996 Dieser einzigartig schöne Film von Todd Haynes (Velvet Goldmine), einem der intelligentesten und eigenwilligsten Regisseure der heutigen Zeit, benutzt den üppigen 50er-Jahrestil der so genannten "Women's Pictures" (vor allem die von Douglas Sirk), um eine Geschichte über sowohl sexuelle als auch Rassenvorurteile zu erzählen. Julianne Moore, eine faszinierende Mischung aus weiblicher Verletzlichkeit und Willensstärke, spielt eine Hausfrau, deren Ehemann (Dennis Quaid) ein homosexuelles Doppelleben führt. Nachdem sie in der Gesellschaft eines schwarzen Gärtners (Dennis Haysbert) Trost findet, zerstören Gerüchte und gesellschaftlicher Druck alle ihre Chancen, glücklich zu werden. Es ist schon erstaunlich, wie ein Film mit einer derart stilisierten Fassade emotional so bewegend sein kann. Die Besetzung und die Macher des Films beherrschen das Genre derart, dass jeder Moment zugleich künstlich und von Herzen empfunden daherkommt. Dem Himmel so fern ist so genial wie fesselnd. --Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Todd Haynes Liebeserklärung an Douglas Sirk 5 von 5 Punkten Die Absicht von Regisseur Todd Haynes war es, mit DEM HIMMEL SO FERN ein klassisches Hollywood-Melodram so zu inszenieren, wie es sein großes Vorbild Douglas Sirk ("Was der Himmel erlaubt", "In den Wind geschrieben") in den 50ern getan hätte, und zwar mit all den satten Farben, den eleganten Kostümen, der schwelgerischen Ausstattung und der überwältigenden Musik (von Elmer Bernstein). Gleichzeitig kann er inhaltlich heute das sagen, was Sirk nur andeuten konnte oder verschlüsseln musste. Und er kann darüber hinaus die 50er Jahre aus heutiger Sicht einordnen und bewerten. Dieses gewagte und schwierige Unterfangen gelingt Haynes überwältigend.
DEM HIMMEL SO FERN ist ein Film, den man nur schwer vergessen kann. Dafür sorgen erlesen duchkomponierte Bilder, eine emotional packende Geschichte mit humanistischer Aussage und großartige Darstellerleistungen. Julianne Moore ist die perfekte Verkörperung der 50er-Gesellschaftsdame, und sie spielt ihre vielschichtige Rolle mehr als nur beeindruckend. Die Vorzeigedame mit der perfekten Frisur, der perfekten Garderobe und dem perfekten Heim muss erkennen, dass ihr komplettes Leben eine Lüge ist. Sie liebt den schwarzen Gärtner (Dennis Haysbert), ihr Ehemann (Dennis Quaid) liebt eigentlich Männer, und die netten besten Freundinnen sind rassistische Egoisten. Wenn Moore am Bahnhof Dennis Haysbert verabschiedet, bleibt ihr Gesicht fast unbewegt, doch in ihren Augen spielt sich die ganze Tragik ihres Daseins ab, die Angst vor der Zukunft, die Einsamkeit, die Suche nach ihrem Platz ohne Mann in einer durch und durch verlogenen Gesellschaft. "Du kannst über alles mit mir sprechen", versichert Patricia Clarkson (genial wie immer), doch sie meint nur Klatsch und Tratsch über andere, keine unbequemen Wahrheiten über sich selbst und sein verlogenes Leben.
Todd Haynes entlarvt die "gute alte Zeit" als beklemmendendes Gefängnis. Die Rolle der Frau entspricht dem Stellenwert der Wohnungseinrichtung oder der Tischdekoration. Ein eigener Wille ist nicht erwünscht, nicht einmal von den Frauen selbst. Auch Julianne kann sich nicht dagegen wehren, selbst wenn sie wollte. Wenn Dennis Quaid sie in seiner Verzweiflung schlägt, verzeiht sie ihm auf der Stelle, er "kann ja nichts dafür". Seine Homosexualität ist eine Krankheit, die geheilt werden kann (ist es nicht erschreckend, wie viele Menschen das immer noch glauben?). Der Schwarze ist gut genug für Hilfsarbeiten, aber auf keinen Fall gut genug für Freundschaft oder gar Liebe. In einer bemerkenswerten Szene zeigt Haynes, dass Diskriminierung und gesellschaftliche "Regeln" auch von denen eingehalten werden, gegen die sie sich eigentlich richten. Als Moore und Haysbert ein "schwarzes" Restaurant betreten, werden sie ebenso abfällig begutachtet wie in Moores' "heiler, weißer" Umgebung. Engstirnigkeit kennt keine Grenzen. Weitere Seitenhiebe betreffen die Kulturlosigkeit der Amerikaner, die mit moderner Kunst nichts anfangen können, weil sie ihnen nicht klar sagt, was sie sehen sollen. Eigenständigkeit und das Empfinden über vorgegebene Denkmuster hinaus kommen nicht in Frage.
DEM HIMMEL SO FERN ist kein Wohlfühl-Film. Er spricht unangenehme Wahrheiten aus, er erspart seinen Figuren kein Leid und gibt ihnen keine Erlösung. Er ist konsequent in seiner Trostlosigkeit. Dass er aber darüber hinaus so mühelos wirkt, als hätte Todd Haynes nie andere Filme gemacht, das ist wirklich ganz große Kunst. Douglas Sirk hätte seine Freude gehabt.
Ernüchternd ist die Feststellung nach dem Film, wie wenig sich doch im Grunde verändert hat. Könnte sich heute eine Cathy Whitaker mal eben in den schwarzen Gärtner verlieben und gleichzeitig akzeptiert werden? Wahrscheinlich sind wir dem Himmel heute ebenso fern wie damals - und werden es auch immer bleiben. Großes Kino!
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The Hours Nicole Kidman|Julianne Moore Videokassette, 18. September 2003 Verkaufsrang: 4534 Gefühlvoll und hypnotisierend verwebt The Hours mit bemerkenswerter Kunstfertigkeit drei Geschichten zu einer. In der ersten, die in den 20er-Jahren spielt, kämpft Virginia Woolf (gespielt von Nicole Kidman) mit ihren inneren Dämonen und arbeitet mühsam an ihrem Roman Mrs. Dalloway; in der Geschichte aus dem Jahre 1949 spürt die Hausfrau Laura Brown (Julianne Moore) ihre eigenen destruktiven Kräfte; und in der letzten -- 1999 -- bereitet die Herausgeberin Clarissa Vaughn (Meryl Streep), ganz wie die Titelfigur im Woolf-Roman, eine Party zu Ehren ihres liebsten Freundes vor, eines ernsthaft erkrankten Dichters (Ed Harris). Kleine Details hallen in allen Geschichten wider, während eine dynamische Besetzung (darunter Allison Janney, Toni Collette, Claire Danes, Jeff Daniels, John C. Reilly, Stephen Dillane und Miranda Richardson) subtile und wunderschön modulierte Darbietungen liefert. In den Händen des Regisseurs Stephen Daldry (Billy Elliot) ist The Hours eher ein Musikwerk geworden als eine Geschichte und kann -- wie es bei Musik oft der Fall ist -- auf unerwartete Art und Weise bewegen. --Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)
The Hours 5 von 5 Punkten The Hours ist meiner Meinung nach der beste Drama-Film den es gibt! Mit Englischem Ton ist der Film sogar noch besser und man bekommt besser die Emotionen der 3 Frauen mit.Die Wahl der 3 Hauptdastellerinnen ist genial und auch die Besetzung wie Toni Collette, Ed Hariss... ist genial. Dieser Film verdient wirklich 5 Sterne!!! ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!
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Vergessene Welt: Jurassic Park Jeff Goldblum, Julianne Moore, Pete Postlethwaite Videokassette, 9. Februar 1998 Verkaufsrang: 9556 Nach dem weltweiten Erfolg von Jurassic Park, war es nur eine Frage der Zeit, bis Bestseller-Autor Michael Crichton eine Fortsetzung zu seinem Roman schreiben und Steven Spielberg diese verfilmen würde.Es war vielleicht unvermeidlich, dass die Fortseztung weit unter den Möglichkeiten blieb, sowohl von Crichton als auch besonders von Spielberg, der nach dem künstlerischen Triumph von Schindlers Liste einfach nicht das Herz hatte für dieses Recycling. Das Ergebnis ist ein überflüssiger Blockbuster, der vor allem von Spielbergs nach wie vor vorhandenen Talent für den Aufbau aufwendiger Actionsequenzen lebt. Auch ist und bleibt Spielberg ein Meister der Spezialeffekte. Leider aber fällt in diesem zweiten Teil noch mehr als im ersten Teil die schwache Geschichte auf. Waren die Saurier von Teil 1 noch Wunderwerke der Spezialeffekte-Kunst, fehlt dem zweiten Teil dieser Hype. So fällt der Blick unweigerlich auf die Geschichte. Die ist aber kaum mehr als Makulatur. Nach dem tödlichen Fiasko im Dinosaurier-Themenpark, werden wir, die Zuschauer zusammen mit Jeff Goldblum, dessen Charakter den ersten Teil überlebt hat, auf eine zweite Insel geflogen. Zu seinem Entsetzen muss er erfahren, dass die Saurier ursprünglich auf dieser Insel geklont worden sind -- und viele von ihnen noch immer hier leben. Ausgerechnet eine alte Freundin von ihm (Julianne Moore), eine Biologin, wurde damit beauftragt, das Verhalten der Saurier in freier Natur zu beobachten. Das Problem sind nun weniger die Saurier als ein habgieriger Geschäftsmann (Arliss Howard), der einige der Urviecher nach San Diego bringen und dort in einem neuen Themenpark zur Schau stellen will. Er finanziert denn auch eine Fangjagd auf die Saurier, was zu einer ganzen Serie von Katastrophen führt. Spielberg behandelt die Geschichte so sorgsam, wie dies mit Blick auf die schwachen Vorlagen von Crichton und Drehbuchautor David Koepp möglich ist. Die Spezialeffekte sind vom Feinsten und der Amoklauf eines T-Rex durch San Diego ist wirklich spektakulär. Doch wie schon gesagt: Wer gehofft hatte, der Film würde besser als Teil 1, der sieht sich enttäuscht. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)
Deutlich bessere Fortsetzung 5 von 5 Punkten Ich bin überrascht, wieviele hier den Film als "naja" bewerten, und wollte darum eine konträre Bewertung abgeben. Mir hat der Film - als er damals in den Kinos lief - deutlich besser gefallen, als der erste. - Sicher: der erste hatte die Kreaturen das erste mal "lebendig" auf den Bildschirm gebracht, und die Handlung hatte etwas mehr "Hand und Fuß", aber vieles wirkte dort noch steif und gekünstelt. Mit dem zweiten Teil ist die Geschichte richtig lebendig geworden, und dieser Actionfilm bietet wirklich gute Action. Wenn man Anspruch an Filme stellt, dann darf man solche Filme überhaupt nicht anschauen, denn "Monsterfilme" können wohl kaum besonderen Anspruch haben. - Dafür gibt es andere Produktionen, die häufig auch nicht in Massenkinos laufen. Gute Unterhaltung. Nicht unbedingt zum Mitdenken. Zum Abschalten und "erleben".
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Cookie's Fortune [UK-Import] Glenn Close, Julianne Moore, Liv Tyler, Chris O'Donnell, Patricia Neal Videokassette, 25. März 2002 Verkaufsrang: 36076 Echte Altman-Fans werden sich diese schläfrige Südstaaten-Komödie, die mal wieder Altmans Gespür für den richtigen Ort und seine musikalische Art des Geschichtenerzählens beweist, nicht entgehen lassen. Der Rest der Filmbegeisterten ist vielleicht etwas zurückhaltender. Cookie's Fortune beginnt mit einer schönen Szene, in der der Hausangestellte Willis (Charles S. Dutton) in Holly Springs, einer kleinen Stadt in Mississippi, in den frühen Morgenstunden nach einer lauen Nacht von einem Blues-Club nach Hause schwankt. Zuhause angekommen hat er eine liebevolle Unterhaltung mit seiner Chefin, der Matriarchin Jewel Mae "Cookie" Orcutt (gespielt von der großartigen Patricia Neal), in der die Geschichte ihrer Freundschaft in einigen Wortwechseln kurz skizziert wird. Doch schon kurz darauf verabschiedet sich Cookie von dieser Welt, um sich ihrem verstorbenen Mann im Jenseits anzuschließen, was ihre Nichten wiederum veranlasst, den Selbstmord als Mord zu verkaufen -- damit der gute Ruf der Familie nicht befleckt wird, natürlich. Hinter den Nichten verbergen sich die örtliche Theaterdiva (Glenn Close), ein Scarlett O'Hara-Verschnitt, und ihre verträumte Schwester (Julianne Moore), die nicht ganz richtig im Kopf ist. Wird Willis des Mordes verdächtigt? Kriegen die Nichten das Erbe? Finden Liv Tyler und Chris O'Donnell einen Ort, wo sie ihren Gelüsten nachgehen können? Keine dieser Fragen ist sehr brennend und Altman scheint nicht allzu versessen darauf, uns die Antworten zu geben. Statt dessen schafft er lieber eine besondere Art von entspannter, etwas schrulliger Südstaaten-Komödie, gefiltert durch eine Oberfläche bitterer Ironie. Wie bei einem Jazzmusiker, der auf seinem Instrument improvisiert, gelingen dabei manche Passagen besser, manche schlechter. Und wenn wir schon mal beim Thema Musik sind: Der Film wird bereichert durch die flotten R&B-Klänge des männlichen Teils der Eurythmics, David Stewart, unterstützt durch die Blues-Dame Ruby Wilson. --Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Klein aber fein ! 5 von 5 Punkten Die alte Witwe Jewel Mae "Cookie" Orcutt möchte endlich wieder mit ihrem Ehemann vereint sein und befördert sich daher selbst ins Jenseits.
"Lächerlich, schändlich" finden ihre Nichten Camille und Cora (großartig: Glenn Close und Julianne Moore) und verwandeln zur Rettung der Familienehre den Ort des Suizides flugs zu einem Schauplatz eines Kapitalverbrechens. Der Tatverdacht fällt auf Willis (Charles S. Dutton), den alten schwarzen Hausmeister und Freund Cookies. Coras Tochter Emma (Liv Tyler), das Enfant terrible der Familie, glaubt jedoch an Willis Unschuld, versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen und muss sich so nebenbei auch noch der Avancen des Dorf-Sherrifs (Chris O}Donnell) erwehren.
Alles klar ? Nein ? Trotzdem ausleihen oder kaufen !
Regisseur Robert Altmann ist sonst ja ein ziemlicher Langweiler und Pseydo-Intellektueller, mit "Cookies Fortune" ist ihm aber ausnahmsweise mal ein richtig guter Wurf gelungen.
Auf skurrile Art und Weise wird nicht nur ein vermeintlicher "Mordfall" aufgeklärt, auch vergessen geglaubte Familienleichen werden wieder ausgegraben. Irgendwie hat man das ja schon immer in einem inzestösen Südstaaten-Kaff mit größtenteils halbdebiler Bevölkerung vermutet.
Wer kleine, ein bisschen schrullige und ruhig erzählte Geschichten mag und wirklich gute Schauspielleistungen zu würdigen weiß, ist hier genau richtig.
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Das Ende einer Affäre Ralph Fiennes, Julianne Moore, Ian Hart Videokassette, 1. Juni 2001 Verkaufsrang: 8235 "Dieser Brief ist voller Hass", hämmert der Romancier Maurice Bendrix (Ralph Fiennes) in die Tasten seiner Schreibmaschine. Er berichtet von der großen verlorenen Liebe seines Lebens in diesem beseelten Erinnerungswerk (basierend auf Graham Greenes Roman), das eine überraschende Wendung bereithält. Wir befinden uns in London im Jahr 1946 und Maurice begegnet seinem Schulfreund Henry, einem tödlichen Langweiler (Stephen Rea mit beständig traurigem Hundeblick). Das Treffen verläuft spröde, man spricht über Belangloses -- frostige und wohlerzogene Höflichkeit, von Regisseur und Drehbuchautor Neil Jordan (The Crying Game) wundervoll eingefangen. Das Gespräch taut nur kurz auf, als Henry andeutet, dass seine Frau Sarah (brillant, Julianne Moore) möglicherweise eine Affäre hat. Maurice schwelgt in Erinnerungen an die leidenschaftliche Affäre, die er mit Sarah in den Kriegsjahren hatte und die sie vor zwei Jahren abrupt beendete. Von unverminderter Eifersucht gepackt, engagiert er einen Privatdetektiv (ein mausgrauer, fabelhafter Ian Hart), um Sarah zu beschatten. Gefasst auf die Entdeckung eines Nebenbuhlers, gewahrt er stattdessen ein sehr viel tiefgründigeres Geheimnis: "Ich habe das Schicksal herausgefordert", vermerkt sie in ihrem Tagebuch, "und das Schicksal hat diese Herausforderung angenommen". Jordans kühle Distanz erfasst die steife Unbehaglichkeit, die sich hinter den förmlichen Umgangsformen verbirgt. Doch selbst in den Liebesszenen entsteht keinerlei Intimität. Fiennes und Moore explodieren beinahe vor unterdrückten Gefühlen, ihre Gesichter halten der Maske der wohlerzogenen Anständigkeit beinahe nicht mehr stand und ihre nervöse Körpersprache verrät, wie sehr sie sich eigentlich zurückhalten. Dieser leidenschaftliche Zusammenprall wird mehr von Gedanken, denn Gefühlen beherrscht, aber trotzdem ist dies ein aufrichtiges und großartig umgesetztes Porträt von Müßiggang und Gotteszorn, das von kurzen, erschütternd dramatischen Momenten getragen wird. --Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Ein Trauerspiel der großen Gefühle 5 von 5 Punkten Mit wachsender Begeisterung habe ich mich von "The end of the affair" einnehmen lassen. Ohne Frage ein herausragender, gefühlsbeladener Film der großen Gefühle: Liebe, Hass und Glauben.
Interessant ist die Verknüpfung dieser Gefühle innerhalb des Filmes. So ging ich doch zunächst ausschließlich von einem etwas lapidaren Liebesfilm aus - der sich aber bei genauer Ansicht sowohl mit der Liebe, als auch dem Hass und einem unerschütterlichen Glauben auseinandersetzt. Ralph Fiennes gelingt es in kleinen, feinen Nuancen diese Intensität, Leidenschaft und Zerrissenheit meisterlich darzustellen. Die Handlung selbst, eine Art "ménage à trois" ist nicht sonderlich anspruchsvoll, jedoch geradezu herausragend sind die Darsteller dieser Geschichte und machen ihn deswegen, trotz der recht vorhersehbaren Handlung, gerade zu einem besonderen Erlebnis. Diesem Film fehlt es keineswegs an den großen Momenten, jedoch spielen diese sich eher im Stillen ab, so daß es dadurch durchaus nachvollziehbar ist, dass "the end of the affair" nicht beim breiten Publikum, sondern eher bei einem kleineren, anspruchsvollem Kreis Anklang gefunden hat.
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