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| DVDs: Lucie Mannheim | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
39 Stufen - Alfred Hitchcock Madeleine Caroll, Robert Donat, Lucie Mannheim, Peggy Ashcroft, Godfrey Tearle DVD, 26. April 2007 Verkaufsrang: 6313 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hitchcocks ewig junger Agenten-Klassiker - Die 39 Stufen 5 von 5 Punkten DIE 39 STUFEN hat Alfred Hitchcock immer zu seinen Lieblingsfilmen gezählt, und es fällt nicht schwer zu verstehen, warum. Beinahe sämtliche Themen seiner späteren Werke finden sich hier, zudem steckt der Film voller unvergesslicher Momente, die zu oft kopierten Standards der Thriller-Geschichte wurden: der Unschuldige auf der Flucht, das mit Handschellen aneinander gefesselte, unfreiwillige Liebespaar, die tödliche Kugel, die durch eine Bibel in der Brusttasche aufgehalten wird, der Oberbösewicht, dem ein Teil des Fingers fehlt, und so weiter. Die Jagdszenen durch das vernebelte schottische (Studio-)Hochland sind reinster Expressionismus. Madeleine Carroll ist die erste kühle Blondine in einer Reihe von kühlen Hitchcock-Blondinen. Der Dialog ist heute noch auf den Punkt intelligent und spritzig. Bewundernswert, wie Hitchcock den Zuschauer sofort und ohne Vorspiel in die Handlung zieht. Rasantes Tempo ohne Längen. Hitchcock-Held Robert Donat stolpert von einer Verfolgungsjagd in die Nächste, von einer Situation zur Nächsten. Unvergesslich auch die kleinsten Charaktere. DIE 39 STUFEN ist ein verdienter Klassiker, ohne falsche Emotionalität und billige Psychologisierung, wie sie heute in jedem zweiten Film stattfindet, ein Thriller von hohem Tempo ohne Längen, mit Witz und subtiler Erotik (Donats Hände, die in Handschellen unfreiwillig an Carrolls Beinen entlang streichen, als sie ihre Strumphose auszieht), und nebenbei schießt Hitchcock auch noch satirische Pfeile ab (als Donat auf der Flucht in eine politische Versammlung gerät, muss er unvorbereitet eine Rede halten und füllt sie mit so vielen Klischees, dass er stürmischen Applaus erhält, ohne dass er wüsste, für wen er eigentlich auftritt). Was kann man noch mehr von einem Film verlangen? |
Der Eiserne Gustav Heinz Rühmann, Lucie Mannheim, Ernst Schröder DVD, 18. November 2003 Verkaufsrang: 28331 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Heinz Rühmann: Der eiserne Gustav, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 18.11.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Mensch Justav! 5 von 5 Punkten Es waren Rollen wie diese mit denen sich der große Heinz Rühmann Unsterblichkeit im schauspielerischen Charakterfach verdiente. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, ist aber trotzdem ein allgemeingültiges Gleichnis auf die schweren Seiten des Altwerdens, des nicht mehr gebraucht werdens. Ein Mensch wird alt, eine neue Zeit holt ihn ein, nimmt ihn aber nicht mit sondern stellt seine weitere Existenzberechtigung infrage. Wehrlos gegen die Veränderungen der Moderne und der Kraft der Jugend beraubt, unternimmt der verbitterte Alte eine letzte Reise als Selbstbeweis der unverminderten Leistungsfähigkeit seiner Generation. Er kann den Wettlauf gegen den Prozess der Veränderung niemals gewinnen, wird durch seinen ungleichen Kampf jedoch kurzzeitig zum Medienstar und Liebling der Massen. Ein bestauntes Unikum - fast Fossil - aus längst vergangenen Tagen, die so lange eigentlich gar nicht her sind. In einer zunehmend schnelllebigen Zeit aber eine Ewigkeit. Gustav lebt noch in dieser Welt aber es ist nicht mehr seine; eine neue Generation hat seinen Platz eingenommen der noch gar nicht frei wurde. Können, Weisheit, Lebenserfahrung - auf Vergangenheit beruhendes und wertlos in einer Gegenwart, die sich der Zukunft verschrieben hat. Ein universell vorhandener Generationenkonflikt der für alle Zeiten Bestand haben wird! Uns Jüngeren, die wir stets das Neue haben wollen, soll uns Gustav vor Augen führen dass wir einst auch nur noch das Alte haben werden.
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Der Schatz (2 DVDs) Albert Steinrück, Lucie Mannheim, Ilka Grüning DVD, 21. September 2007 Verkaufsrang: 35897 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Der Schatz - Stummfilm v. G.W. Pabst (2 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 21.09.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Düstere Geschichte in faszinierender Kulisse 4 von 5 Punkten Ein spannend-unterhaltsamer, wenngleich von der Story her nicht sonderlich herausragende Film von G. W. Pabst aus dem Jahr 1923 nach dem Roman von Rudolph Hans Bartsch. Er handelt von der Entdeckung eines Goldschatzes im Hause eines alten Glockengießers und davon, wie die Gier nach Reichtum den Charakter des Menschen verdirbt. Buch und darstellerische Leisung sind sehr gut, zu erwähnen insbesondere Werner Krauss in der Rolle des Svetelenz. Der heimliche Star des Films ist aber das Haus des Glockengießers - ein ganz in expressionistischer Filmtradition gestaltete, beeindruckend düstere, erdige und verwinkelte Kulisse. Allein dafür lohnt sich dieser Film. Die DVD ist insgesamt sehr gut gemacht: Gute Bild- und Tonqualität mit einem neuen Orchester-Soundtrack und optionalem Audio-Kommentar. Im Bonusteil wird der Kontext und die Entstehung des Films gezeigt. Das alles in einem wertigen Pappschuber mit Booklet. Fazit: Für Freunde und Sammler von Filmklassikern der 20er Jahre absolut empfehlenswert. |
The 39 Steps [UK IMPORT] Robert Donat, Madeleine Carroll, Lucie Mannheim, Godfrey Tearle, Peggy Ashcroft DVD, 13. August 2001 Verkaufsrang: 75453 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In Alfred Hitchcocks erstem großen Liebeskrimi Die 39 Stufen spielt Robert Donat den liebenswerten kanadischen Touristen Richard Hannay, der in London in eine tödliche Verschwörung hineingezogen wird. Eine geheimnisvolle Spionin wird in der von Hannay gemieteten Wohnung tot aufgefunden, und sowohl die Polizei als auch eine geheime Spionage-Organisation sind ihm dicht auf den Fersen. Mit nur ganz wenigen Hinweisen - einem scheinbar sinnlosen Begriff ("die 39 Stufen"), einem kleinen schottischen Ort, der auf einer Landkarte eingekreist ist, sowie einem Gangsterboss, der durch einen fehlenden Finger identifiziert wird - entgeht der geistesgegenwärtige Hannay der Polizei und den Agenten gleichermaßen und begibt sich auf den Weg durch die schöne Landschaft, um das Geheimnis zu lüften und seinen Namen reinzuwaschen. Irgendwann findet er sich bei seiner Flucht an die blonde Schönheit Pamela (Madeleine Carroll) gefesselt, deren anfängliche Feindseligkeit durch Hannays Charme und der schieren Aufregung der Verfolgungsjagd besänftigt wird. Die 39 Stufen ist von Anfang bis Ende klassischer Hitchcock, eine scheinbar mühelose Balance zwischen Liebe und Abenteuer vor dem Hintergrund einer von Exzentrikern und Gesellschaftslackaffen bevölkerten pittoresken Landschaft, von denen keiner das ist, was er darzustellen scheint. Hitchcock sollte später noch weitere Spiele dieser Art veranstalten, in denen er unschuldige Bürger in Verschwörungen verwickelt - am wunderbarsten in Der unsichtbare Dritte. Aber in diesem forsch-fröhlichen Klassiker aus dem Jahre 1935 beweist Hitchcock, dass - wie bei jeder Suche - das Ziel nicht halb so aufregend ist wie der Weg dorthin. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ewig junger Klassiker - ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten DIE 39 STUFEN hat Alfred Hitchcock immer zu seinen Lieblingsfilmen gezählt, und es fällt nicht schwer zu verstehen, warum. Beinahe sämtliche Themen seiner späteren Werke finden sich hier, zudem steckt der Film voller unvergesslicher Momente, die zu oft kopierten Standards der Thriller-Geschichte wurden: der Unschuldige auf der Flucht, das mit Handschellen aneinander gefesselte, unfreiwillige Liebespaar, die tödliche Kugel, die durch eine Bibel in der Brusttasche aufgehalten wird, der Oberbösewicht, dem ein Teil des Fingers fehlt, und so weiter. Die Jagdszenen durch das vernebelte schottische (Studio-)Hochland sind reinster Expressionismus. Madeleine Carroll ist die erste kühle Blondine in einer Reihe von kühlen Hitchcock-Blondinen. Der Dialog ist heute noch auf den Punkt intelligent und spritzig. Bewundernswert, wie Hitchcock den Zuschauer sofort und ohne Vorspiel in die Handlung zieht. Rasantes Tempo ohne Längen. Hitchcock-Held Robert Donat stolpert von einer Verfolgungsjagd in die Nächste, von einer Situation zur Nächsten. Unvergesslich auch die kleinsten Charaktere. DIE 39 STUFEN ist ein verdienter Klassiker, ohne falsche Emotionalität und billige Psychologisierung, wie sie heute in jedem zweiten Film stattfindet, ein Thriller von hohem Tempo ohne Längen, mit Witz und subtiler Erotik (Donats Hände, die in Handschellen unfreiwillig an Carrolls Beinen entlang streichen, als sie ihre Strumphose auszieht), und nebenbei schießt Hitchcock auch noch satirische Pfeile ab (als Donat auf der Flucht in eine politische Versammlung gerät, muss er unvorbereitet eine Rede halten und füllt sie mit so vielen Klischees, dass er stürmischen Applaus erhält, ohne dass er wüsste, für wen er eigentlich auftritt). Was kann man noch mehr von einem Film verlangen?
Zur DVD: Eurovideo präsentiert den Klassiker in akzeptabler, aber nicht berauschender Qualität, Sprache ist Deutsch 2.0 und Englisch Mono. Die Untertitel der O-Fassung sind leider nicht abschaltbar, auch kann man die Sprache nicht einfach während des Films wechseln, sondern muss über das Menü gehen. Aus unerfindlichen Gründen fehlt in dieser Version eine kurze Einstellung von Robert Donat, der über eine steinerne Brücke geht, bevor er beim Bauernhaus eintrifft. Extras sind nicht erwähnenswert (ein paar Texttafeln). Wer mehr sehen möchte, dem empfehle ich die US-DVD der Criterion Collection mit einer Menge Bonusmaterial und ausgezeichnetem Audiokommentar.
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The 39 Steps - Alfred Hitchcock [UK IMPORT] Madeleine Caroll, Robert Donat, Lucie Mannheim, Peggy Ashcroft, Godfrey Tearle DVD, 12. April 1999 Verkaufsrang: 89250 In Alfred Hitchcocks erstem großen Liebeskrimi Die 39 Stufen spielt Robert Donat den liebenswerten kanadischen Touristen Richard Hannay, der in London in eine tödliche Verschwörung hineingezogen wird. Eine geheimnisvolle Spionin wird in der von Hannay gemieteten Wohnung tot aufgefunden, und sowohl die Polizei als auch eine geheime Spionage-Organisation sind ihm dicht auf den Fersen. Mit nur ganz wenigen Hinweisen - einem scheinbar sinnlosen Begriff ("die 39 Stufen"), einem kleinen schottischen Ort, der auf einer Landkarte eingekreist ist, sowie einem Gangsterboss, der durch einen fehlenden Finger identifiziert wird - entgeht der geistesgegenwärtige Hannay der Polizei und den Agenten gleichermaßen und begibt sich auf den Weg durch die schöne Landschaft, um das Geheimnis zu lüften und seinen Namen reinzuwaschen. Irgendwann findet er sich bei seiner Flucht an die blonde Schönheit Pamela (Madeleine Carroll) gefesselt, deren anfängliche Feindseligkeit durch Hannays Charme und der schieren Aufregung der Verfolgungsjagd besänftigt wird. Die 39 Stufen ist von Anfang bis Ende klassischer Hitchcock, eine scheinbar mühelose Balance zwischen Liebe und Abenteuer vor dem Hintergrund einer von Exzentrikern und Gesellschaftslackaffen bevölkerten pittoresken Landschaft, von denen keiner das ist, was er darzustellen scheint. Hitchcock sollte später noch weitere Spiele dieser Art veranstalten, in denen er unschuldige Bürger in Verschwörungen verwickelt - am wunderbarsten in Der unsichtbare Dritte. Aber in diesem forsch-fröhlichen Klassiker aus dem Jahre 1935 beweist Hitchcock, dass - wie bei jeder Suche - das Ziel nicht halb so aufregend ist wie der Weg dorthin. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ewig junger Klassiker - ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten DIE 39 STUFEN hat Alfred Hitchcock immer zu seinen Lieblingsfilmen gezählt, und es fällt nicht schwer zu verstehen, warum. Beinahe sämtliche Themen seiner späteren Werke finden sich hier, zudem steckt der Film voller unvergesslicher Momente, die zu oft kopierten Standards der Thriller-Geschichte wurden: der Unschuldige auf der Flucht, das mit Handschellen aneinander gefesselte, unfreiwillige Liebespaar, die tödliche Kugel, die durch eine Bibel in der Brusttasche aufgehalten wird, der Oberbösewicht, dem ein Teil des Fingers fehlt, und so weiter. Die Jagdszenen durch das vernebelte schottische (Studio-)Hochland sind reinster Expressionismus. Madeleine Carroll ist die erste kühle Blondine in einer Reihe von kühlen Hitchcock-Blondinen. Der Dialog ist heute noch auf den Punkt intelligent und spritzig. Bewundernswert, wie Hitchcock den Zuschauer sofort und ohne Vorspiel in die Handlung zieht. Rasantes Tempo ohne Längen. Hitchcock-Held Robert Donat stolpert von einer Verfolgungsjagd in die Nächste, von einer Situation zur Nächsten. Unvergesslich auch die kleinsten Charaktere. DIE 39 STUFEN ist ein verdienter Klassiker, ohne falsche Emotionalität und billige Psychologisierung, wie sie heute in jedem zweiten Film stattfindet, ein Thriller von hohem Tempo ohne Längen, mit Witz und subtiler Erotik (Donats Hände, die in Handschellen unfreiwillig an Carrolls Beinen entlang streichen, als sie ihre Strumphose auszieht), und nebenbei schießt Hitchcock auch noch satirische Pfeile ab (als Donat auf der Flucht in eine politische Versammlung gerät, muss er unvorbereitet eine Rede halten und füllt sie mit so vielen Klischees, dass er stürmischen Applaus erhält, ohne dass er wüsste, für wen er eigentlich auftritt). Was kann man noch mehr von einem Film verlangen?
Zur DVD: Eurovideo präsentiert den Klassiker in akzeptabler, aber nicht berauschender Qualität, Sprache ist Deutsch 2.0 und Englisch Mono. Die Untertitel der O-Fassung sind leider nicht abschaltbar, auch kann man die Sprache nicht einfach während des Films wechseln, sondern muss über das Menü gehen. Aus unerfindlichen Gründen fehlt in dieser Version eine kurze Einstellung von Robert Donat, der über eine steinerne Brücke geht, bevor er beim Bauernhaus eintrifft. Extras sind nicht erwähnenswert (ein paar Texttafeln). Wer mehr sehen möchte, dem empfehle ich die US-DVD der Criterion Collection mit einer Menge Bonusmaterial und ausgezeichnetem Audiokommentar.
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The 39 Steps [UK IMPORT] Robert Donat, Madeleine Carroll, Godfrey Tearle, Lucie Mannheim, Peggy Ashcroft Videokassette, 13. August 2001 Verkaufsrang: 37220 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
In Alfred Hitchcocks erstem großen Liebeskrimi Die 39 Stufen spielt Robert Donat den liebenswerten kanadischen Touristen Richard Hannay, der in London in eine tödliche Verschwörung hineingezogen wird. Eine geheimnisvolle Spionin wird in der von Hannay gemieteten Wohnung tot aufgefunden, und sowohl die Polizei als auch eine geheime Spionage-Organisation sind ihm dicht auf den Fersen. Mit nur ganz wenigen Hinweisen - einem scheinbar sinnlosen Begriff ("die 39 Stufen"), einem kleinen schottischen Ort, der auf einer Landkarte eingekreist ist, sowie einem Gangsterboss, der durch einen fehlenden Finger identifiziert wird - entgeht der geistesgegenwärtige Hannay der Polizei und den Agenten gleichermaßen und begibt sich auf den Weg durch die schöne Landschaft, um das Geheimnis zu lüften und seinen Namen reinzuwaschen. Irgendwann findet er sich bei seiner Flucht an die blonde Schönheit Pamela (Madeleine Carroll) gefesselt, deren anfängliche Feindseligkeit durch Hannays Charme und der schieren Aufregung der Verfolgungsjagd besänftigt wird. Die 39 Stufen ist von Anfang bis Ende klassischer Hitchcock, eine scheinbar mühelose Balance zwischen Liebe und Abenteuer vor dem Hintergrund einer von Exzentrikern und Gesellschaftslackaffen bevölkerten pittoresken Landschaft, von denen keiner das ist, was er darzustellen scheint. Hitchcock sollte später noch weitere Spiele dieser Art veranstalten, in denen er unschuldige Bürger in Verschwörungen verwickelt - am wunderbarsten in Der unsichtbare Dritte. Aber in diesem forsch-fröhlichen Klassiker aus dem Jahre 1935 beweist Hitchcock, dass - wie bei jeder Suche - das Ziel nicht halb so aufregend ist wie der Weg dorthin. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ewig junger Klassiker - ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten DIE 39 STUFEN hat Alfred Hitchcock immer zu seinen Lieblingsfilmen gezählt, und es fällt nicht schwer zu verstehen, warum. Beinahe sämtliche Themen seiner späteren Werke finden sich hier, zudem steckt der Film voller unvergesslicher Momente, die zu oft kopierten Standards der Thriller-Geschichte wurden: der Unschuldige auf der Flucht, das mit Handschellen aneinander gefesselte, unfreiwillige Liebespaar, die tödliche Kugel, die durch eine Bibel in der Brusttasche aufgehalten wird, der Oberbösewicht, dem ein Teil des Fingers fehlt, und so weiter. Die Jagdszenen durch das vernebelte schottische (Studio-)Hochland sind reinster Expressionismus. Madeleine Carroll ist die erste kühle Blondine in einer Reihe von kühlen Hitchcock-Blondinen. Der Dialog ist heute noch auf den Punkt intelligent und spritzig. Bewundernswert, wie Hitchcock den Zuschauer sofort und ohne Vorspiel in die Handlung zieht. Rasantes Tempo ohne Längen. Hitchcock-Held Robert Donat stolpert von einer Verfolgungsjagd in die Nächste, von einer Situation zur Nächsten. Unvergesslich auch die kleinsten Charaktere. DIE 39 STUFEN ist ein verdienter Klassiker, ohne falsche Emotionalität und billige Psychologisierung, wie sie heute in jedem zweiten Film stattfindet, ein Thriller von hohem Tempo ohne Längen, mit Witz und subtiler Erotik (Donats Hände, die in Handschellen unfreiwillig an Carrolls Beinen entlang streichen, als sie ihre Strumphose auszieht), und nebenbei schießt Hitchcock auch noch satirische Pfeile ab (als Donat auf der Flucht in eine politische Versammlung gerät, muss er unvorbereitet eine Rede halten und füllt sie mit so vielen Klischees, dass er stürmischen Applaus erhält, ohne dass er wüsste, für wen er eigentlich auftritt). Was kann man noch mehr von einem Film verlangen?
Zur DVD: Eurovideo präsentiert den Klassiker in akzeptabler, aber nicht berauschender Qualität, Sprache ist Deutsch 2.0 und Englisch Mono. Die Untertitel der O-Fassung sind leider nicht abschaltbar, auch kann man die Sprache nicht einfach während des Films wechseln, sondern muss über das Menü gehen. Aus unerfindlichen Gründen fehlt in dieser Version eine kurze Einstellung von Robert Donat, der über eine steinerne Brücke geht, bevor er beim Bauernhaus eintrifft. Extras sind nicht erwähnenswert (ein paar Texttafeln). Wer mehr sehen möchte, dem empfehle ich die US-DVD der Criterion Collection mit einer Menge Bonusmaterial und ausgezeichnetem Audiokommentar.
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The Thirty Nine Steps [UK IMPORT] Madeleine Caroll, Robert Donat, Lucie Mannheim, Peggy Ashcroft, Godfrey Tearle Videokassette, 26. Januar 2000 Verkaufsrang: 30957 In Alfred Hitchcocks erstem großen Liebeskrimi Die 39 Stufen spielt Robert Donat den liebenswerten kanadischen Touristen Richard Hannay, der in London in eine tödliche Verschwörung hineingezogen wird. Eine geheimnisvolle Spionin wird in der von Hannay gemieteten Wohnung tot aufgefunden, und sowohl die Polizei als auch eine geheime Spionage-Organisation sind ihm dicht auf den Fersen. Mit nur ganz wenigen Hinweisen - einem scheinbar sinnlosen Begriff ("die 39 Stufen"), einem kleinen schottischen Ort, der auf einer Landkarte eingekreist ist, sowie einem Gangsterboss, der durch einen fehlenden Finger identifiziert wird - entgeht der geistesgegenwärtige Hannay der Polizei und den Agenten gleichermaßen und begibt sich auf den Weg durch die schöne Landschaft, um das Geheimnis zu lüften und seinen Namen reinzuwaschen. Irgendwann findet er sich bei seiner Flucht an die blonde Schönheit Pamela (Madeleine Carroll) gefesselt, deren anfängliche Feindseligkeit durch Hannays Charme und der schieren Aufregung der Verfolgungsjagd besänftigt wird. Die 39 Stufen ist von Anfang bis Ende klassischer Hitchcock, eine scheinbar mühelose Balance zwischen Liebe und Abenteuer vor dem Hintergrund einer von Exzentrikern und Gesellschaftslackaffen bevölkerten pittoresken Landschaft, von denen keiner das ist, was er darzustellen scheint. Hitchcock sollte später noch weitere Spiele dieser Art veranstalten, in denen er unschuldige Bürger in Verschwörungen verwickelt - am wunderbarsten in Der unsichtbare Dritte. Aber in diesem forsch-fröhlichen Klassiker aus dem Jahre 1935 beweist Hitchcock, dass - wie bei jeder Suche - das Ziel nicht halb so aufregend ist wie der Weg dorthin. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ewig junger Klassiker - ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten DIE 39 STUFEN hat Alfred Hitchcock immer zu seinen Lieblingsfilmen gezählt, und es fällt nicht schwer zu verstehen, warum. Beinahe sämtliche Themen seiner späteren Werke finden sich hier, zudem steckt der Film voller unvergesslicher Momente, die zu oft kopierten Standards der Thriller-Geschichte wurden: der Unschuldige auf der Flucht, das mit Handschellen aneinander gefesselte, unfreiwillige Liebespaar, die tödliche Kugel, die durch eine Bibel in der Brusttasche aufgehalten wird, der Oberbösewicht, dem ein Teil des Fingers fehlt, und so weiter. Die Jagdszenen durch das vernebelte schottische (Studio-)Hochland sind reinster Expressionismus. Madeleine Carroll ist die erste kühle Blondine in einer Reihe von kühlen Hitchcock-Blondinen. Der Dialog ist heute noch auf den Punkt intelligent und spritzig. Bewundernswert, wie Hitchcock den Zuschauer sofort und ohne Vorspiel in die Handlung zieht. Rasantes Tempo ohne Längen. Hitchcock-Held Robert Donat stolpert von einer Verfolgungsjagd in die Nächste, von einer Situation zur Nächsten. Unvergesslich auch die kleinsten Charaktere. DIE 39 STUFEN ist ein verdienter Klassiker, ohne falsche Emotionalität und billige Psychologisierung, wie sie heute in jedem zweiten Film stattfindet, ein Thriller von hohem Tempo ohne Längen, mit Witz und subtiler Erotik (Donats Hände, die in Handschellen unfreiwillig an Carrolls Beinen entlang streichen, als sie ihre Strumphose auszieht), und nebenbei schießt Hitchcock auch noch satirische Pfeile ab (als Donat auf der Flucht in eine politische Versammlung gerät, muss er unvorbereitet eine Rede halten und füllt sie mit so vielen Klischees, dass er stürmischen Applaus erhält, ohne dass er wüsste, für wen er eigentlich auftritt). Was kann man noch mehr von einem Film verlangen?
Zur DVD: Eurovideo präsentiert den Klassiker in akzeptabler, aber nicht berauschender Qualität, Sprache ist Deutsch 2.0 und Englisch Mono. Die Untertitel der O-Fassung sind leider nicht abschaltbar, auch kann man die Sprache nicht einfach während des Films wechseln, sondern muss über das Menü gehen. Aus unerfindlichen Gründen fehlt in dieser Version eine kurze Einstellung von Robert Donat, der über eine steinerne Brücke geht, bevor er beim Bauernhaus eintrifft. Extras sind nicht erwähnenswert (ein paar Texttafeln). Wer mehr sehen möchte, dem empfehle ich die US-DVD der Criterion Collection mit einer Menge Bonusmaterial und ausgezeichnetem Audiokommentar.
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The 39 Steps [UK IMPORT] Robert Donat, Madeleine Carroll, Lucie Mannheim, Godfrey Tearle, Peggy Ashcroft DVD, 27. Februar 2006
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| 3 Classic Hitchcock Films - The 39 Steps / The Lady Vanishes / Secret Agent [UK IMPORT] Robert Donat, Michael Redgrave, Paul Lukas, May Whitty, Cecil Parker DVD, 20. Oktober 2003 Verkaufsrang: 84079
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