DVDs: Marilyn Monrö

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Blondinen bevorzugt - Jane RussellBlondinen bevorzugt
Jane Russell, Marilyn Monroe, Charles Coburn

DVD, 5. September 2005
     Verkaufsrang: 633      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sie sind jung, sexy - und unverheiratet. Um diesen Zustand zu ändern, begeben sich die beiden Showgirls Lorelei (Marilyn Monroe) und Dorothy (Jane Russell) während der Überfahrt auf einem Luxusliner auf Männerfang. Doch die Jagd nach den passenden Ehemännern ist nicht so einfach, denn die Palette der Probleme auf dem Weg in den Ehehafen ist vielfältig...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Immer wieder sehenswert !!!      5 von 5 Punkten
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe. Gewiss schon so oft, daß ich die Dialoge schon mitsprechen könnte !!! Und jedesmal gefällt er mir wieder aufs Neue, so toll ist er !!!
Meiner Meinung nach ist es der beste Marilyn Monroe Film überhaupt u. das nicht nur wegen der pfiffigen Handlung, sondern auch wegen der tollen Lieder, die sie zum Besten gibt, wahre Klassiker diese Songs ("Diamond's are a girl's best friend", usw.) !!!
Natürlich nicht zu vergessen auch die großartige Jane Russell, die neben Marilyn Monroe absolut bestehen kann u. das will schließlich etwas heißen !!! Clever von der Filmfirma Marilyn Monroe's Filmfreundin mit einer dunkelhaarigen Schönheit zu besetzen, so hatte jede Zuschauergruppe ihre Favoritin u. eine konnte der anderen nicht den Rang ablaufen.
Die Geschichte des Films ist fast so alt wie die Menschheit, nämlich Frau sucht Mann, in dem Fall reichen Mann u. es suchen gleich zwei Frauen. Das Ganze auf einem Luxuskreuzfahrtdampfer, mehr wird nicht verraten.
Eine herrlich bunte Komödie, die nicht nur für Marilyn Monroe Fans geeignet ist, sondern für jeden, der sich mal nette anderthalb Stunden eine schöne Zeit machen will !!!



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Manche mögen's heiß (Special Edition 2008) - Marilyn MonroeManche mögen's heiß (Special Edition 2008)
Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon

DVD, 22. November 2001
     Verkaufsrang: 3985      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mag sein, dass "niemand vollkommen ist", wie eine der Figuren in diesem Meisterwerk meint; manche Filme jedoch sind es, und Manche mögen's heiß gehört ganz bestimmt dazu. Im Chicago der Prohibitionszeit werden die zwei Musiker und Frauenhelden Joe und Jerry (Tony Curtis und Jack Lemmon) versehentlich zu Zeugen des Valentinstag-Massakers. Um dem Zorn des Gangsterbosses Spats Colombo (George Raft) zu entkommen, schließen sich die als Frauen verkleideten Jungs einer Frauenkombo an, die sich auf dem Weg nach Florida befindet. Sie wetteifern um die Gunst der Leadsängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe), einer in der Liebe viel zu oft enttäuschten Künstlerin, die zwar "I'm Through With Love" ("Ich habe die Liebe satt") trällert, jedoch nach wie vor für die Avancen eines weiteren unzuverlässigen Saxofonspielers empfänglich bleibt.

Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch -- das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

der perfekte Klassiker      5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film mindestens schon 30 Mal gesehen und es gibt immer noch Szenen, in denen ich Tränen lachen muss. Vor allem die schauspielerische Leistung von Jack Lemmon und die Dialoge zwischen ihm und Osgood Fielding bzw. ihm und Curtis machen diesen Film unvergesslich. Marilyn Monroe verblasst - meiner Meinung nach - neben den anderen Darstellern. Nicht zu vergessen ist allerdings die swingende Filmmusik mit Monroes unvergesslicher Stimme.


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Manche mögen's heiß  - FOCUS Edition - Marilyn MonroeManche mögen's heiß - FOCUS Edition
Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon

DVD, 18. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 2065      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

"Männer? Diese schrecklichen, haarigen Biester?"      5 von 5 Punkten
Dass "Manche mögen`s heiß" die beste Komödie aller Zeiten ist, hat so viel Aussagekraft wie die Tatsache, dass der Papst katholisch ist. Warum also noch etwas über diesen Film schreiben? Das ist wie bei einem Liebenden, der immer und immer wieder über das Objekt seiner Begierde reden muss. Und das schönste ist, dass dies eine Liebe fürs Leben ist. Natürlich kennt man alle sarkastischen Anekdoten Wilders über Monroes Arbeitsmoral bei den Dreharbeiten. Nichtsdestotrotz muss man anerkennen, dass Wilder einer der wenigen Regisseure war, der Monroes grandioses komisches Talent voll zur Entfaltung bringen konnte (wie wenig das andere konnten beweist beispielsweise "Let`s make love" von "Frauenregisseur" George Cukor). Die Geduld Wilders ging zu Lasten von Lemmon und Curtis. Bei den unendlich vielen Takes wurde natürlich immer derjenige genommen, in dem Monroe am besten agierte. Lemmon nahms sportlich und spielte manchmal sogar in den Drehpausen "Daphne", während Curtis schmollte (auf ihn soll der seltsame Vergleich zurückgehen, Monroe zu küsssen sei so, als ob man Hitler küsse). Nun ja, auch eine Liebesszene allzu oft zu wiederholen, kostet Nerven. Dass dieser Film einer DER unsterblichen Klassiker des amerikanischen Kinos wurde, liegt aber auch an der Stellung Wilders. Gegen große Widerstände setze er durch, dass in Schwarz-Weiß gefilmt wurde. Da der Film 1929 spielt, fühlt man sich einerseits an die Klassiker des Gangsterfilms erinnert, andererseits wirken Lemmon und Curtis in Make-up niemals tuntig oder zu aufgetakelt. Die Farbfotos vom Set belegen, dass der Film in Farbe so vermutlich nicht funktioniert hätte. Im Vergleich dazu wirkt sein deutscher Vorläufer (Kurt Hoffmanns "Fanfaren der Liebe" von 1951), wie eine Charlies-Tante-Version.
Wilders Witz ist vor allem der running gag: Zum einen werden bestimmte Gags immer wieder varriiert ("Blutgruppe Null"), zum anderen werden absurde Situationen immer weiter gesponnen, am besten in der Szene, in der Lemmon Curtis von Osgoods Antrag erzählt ("Ich habe mich verlobt." - "Wer ist die Glückliche?" - "Ich." usw. usw.). Zum perfekten Timing schwingt Lemmon zwischen den einzelnen Sätzen ein paar Rasseln, damit die Zuschauer während des Lachens keinen Gag verpassen.
Auch die Besetzung der Nebenrollen ist exzellent. Der große Gangster-Darsteller der 30er und 40er Jahre, George Raft, spielt Gamaschen-Colombo, der breitmäulige "all american guy" Joe E. Brown den mutterfixierten Millionär Osgood Fielding III. Besser geht es nicht.
Nach der Erstaufführung (wir befinden uns noch in der miefigen Eisenhower-Ära) kam es zu heftigen Protesten katholischer Organisationen: Sie sahen in dem Travestiespiel eine positive Zeichnung von Homosexualität. Auch bei einigen Dialogzeilen (zum Beispiel wenn Monroe-Sugar recht offen über ihre Vergangenheit mit einem Tenor-Saxophonist spricht), dürften die Zensoren rote Ohren bekommen haben. Nur so lässt sich die FSK-Einstug "ab 16" (die anscheinend bis jetzt nicht aufgehoben wurde) erklären.
Interessanterweise verlor Lemmon 1960 den Oscar an "Ein-Gesichtsausdruck-Schauspieler" Charlton Heston ("Ben Hur", tja, the winner takes it all). Bei insgesamt sechs Nominierungen gab es nur einen Oscar für Orry-Kelly (beste Kostüme in einem Schwarz-Weiß-Film).

Zur Ausstattung: Zwei Dokumentationen (20 bzw. 25 Minuten) berichten von den Dreharbeiten und dem "Nachruhm" des Films. Beide Dokus enthalten Interviewaussschnitte aus den 80er Jahren, in denen Wilder, Lemmon und Curtis ausführlich zu Wort kommen. Im Audiokommentar unterlegt I.A.L. Diamonds Sohn Paul mit zwei anderen Drehbuchautoren den Film mit einigen Anekdoten. Hörenswert: Das Bildformat ist 16:9 und nicht wie auf der Verpackung angegeben 3:4. Tonformat im Original und in Deutsch DD5.1. Die deutsche Version und der Audiokommentar sind optional untertitelt, die Originalfassung leider nicht. Der Text aus der Focus-Redaktion ist (im Vergleich zu den Filmrezensionen der SZ-Edition) nichtssagend, dafür ist ein (mir bisher unbekanntes) Foto einer schallend lachenden Monroe abgedruckt. Schön!
Für einen guten Film, so Wilder, brauche man nur drei Dinge: Ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch. Eben!


Falsche Angaben auf dem Cover!      1 von 5 Punkten
Ich möchte nichts zu diesem Klassiker sagen. Die 1-Stern-Bewertung beziehen sich auf das falsche Cover. Es ist ja bekannt, dass alle andere Veröffentlichungen diesen Film leider in 16:9 herausgebracht haben und somit das schöne 4:3 Format dieses Films unnötig maskieren und ziemlicher Bildverlust entsteht. Das Cover allerdings auf der Focus-DVD verspricht ein 4:3 Format, wodurch der Kunde glauben könnte, er hätte hier endlich die unmaskierte Version in Händen. Fehlanzeige. Es ist die übliche MGM 16:9 Version. Die 4:3 Fans ärgern sich über den unnötigen Kauf und die 16:9-Fraktion wird zu einer anderen DVD-Veröffentlichung greifen, da sie von der 4:3 - Angabe abgeschreckt wird.

... allerfeinste Travestie im Zeichen von Valentinstag-Massaker und Cosa Nostra      5 von 5 Punkten
Wie man Männer gekonnt in Mieder zwängen kann und in puritanischen Zeiten unter Frauen mischt, hat wohl keiner so amüsant gezeigt wie Billy Wilder 1959 in diesem, seinem unvergesslichen Meisterwerk einer perfekt inszenierten Kriminalkomödie erster Güte.

Jerry: "Du verstehst immer noch nicht. Ich bin ein MANN."
Osgood: "Na und... Niemand ist vollkommen."

Trotz der gespannten Beziehungen zwischen Wilder und Monroe, ihrer Unzuverlässigkeit, Weinkrämpfe und ihres Perfektionswahns, die nicht nur Wilder an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte, entstand eine der verrücktesten und cleversten Komödien der Filmgeschichte, basierend auf einer, auf köstlichste Weise naiv präsentierten Handlung und einem frech frivolen und possenhaften Umgang mit den Geschlechterrollen.

Bis zum furiosen Ende, dem nahezu unschlagbaren Finale dieser temporeichen Gangsterkomödie, fesseln brillante Schauspielkunst und schwungvolle Dialoge den Zuschauer, und jagt, einem Feuerwerk gleich, ein Gag den anderen. Ob Sugar Kane, Josephine, Daphne, Gamaschen-Colombo, Osgood oder Sweet Sue; unschlagbare Namen für ein unvergessliches und hinreißendes Team mit Gespür für den richtigen Moment und mit der richtigen Mischung aus Appeal, Verzauberung und Perfektion.

... eine der schönsten Komödien der Kinogeschichte, in der schwarz/weiß zur Farbe wird, und ein Leckerbissen für alle "Freunde der italienischen Oper"


Wo selbst die Götter lachen!      5 von 5 Punkten
Wenn mich jemand fragen würde: Was ist das größte Kunstwerk der Menschheit? Dann würde ich sagen: Die Sixtinische Kapelle. Und wenn mich jemand fragte: Welches ist die größte Komödie der Menschheit. Dann gäbe es für mich natürlich nur eine Antwort: MANCHE MÖGEN'S HEISS.
Warum?
Einfach selbst ansehen und entscheiden! Vorsicht ist allerdings angesagt, denn dieser Film könnte zu Folgeschäden führen, wie zum Beispiel totlachen, Zwerchfellriss oder unzuträgliche Erweiterung des intellektuellen, kulturellen, komischen und erotischen Horizontes. Dafür kann ich leider keine Haftung übernehmen.

Gibt es eigentlich Leute, die noch nicht wissen worum es in dem Film geht? (Evtl. Geburtsjahrgang > 1990). Na gut, weil ich so gerne schreibe, hier eine megakurze Zusammenfassung:
Joe und Jerry sind zwei Musiker, die zufällig Zeugen eines Mafiamordes werden. Auf der Flucht vor Gamaschen-Colombo verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Damenkapelle an. Das allerdings hat witzige und höchst erotische Verwicklungen zur Folge.

Das heiße Höllen-Skript wurde von Billy Wilder zusammen mit I.A.L Diamnond verfasst, und the hottest girl ever, Marilyn Monroe, mimt die sinnliche-süße und herzerfrischend einfältige Ukulelespielerin Sugar. Im Originalton ist ihre Stimme übrigens noch, noch, noch heißer und von ihren ***** Kleidern will ich gar nicht reden. Bei soviel geballter blonder Erotik bleibt einem schlicht die Spuke weg und das bei einem Streifen aus dem prüden Jahr 1959 (im gleichen Jahr, in dem zum Beispiel Doris Day schon in Farbe ihr reichlich tugendfrommes "Bettgeflüster" abließ). Und dann gibt es da noch Jack Lemmon und Tony Curtis als fistelstimmige Daphne und Josephine - erstere auch bald schon als frischverlobte Braut. Und habe ich eigentlich schon die Musik erwähnt? Die stammt aus einer Zeit als Schauspielerinnen noch singen konnten und nicht umgekehrt: "I wanna be loved by you! (budubidu)kennt hoffentlich jeder, und wenn Sugar mit heißer Stimme "I'm through with love" hauch-singt, dann kriegt hoffentlich jeder die obligatorische Gänsehaut (oder sonst noch was).
Das sind die hochkarätigsten Zutaten, die man überhaupt verwenden kann und von Regisseur Billy Wilder zu einem göttlichen und unvergänglichen Elaborat verarbeitet, das nicht umsonst "heiß" im Titel trägt (FSK in Deutschland ist immerhin auch heute noch 16 Jahre ;-)) und mit Oscars überhäuft wurde.
Oft kopiert und doch nie wieder erreicht, ist dieser Ausbund an Humor, Slapstick, Erotik und Toleranz das Beste womit Hollywood je die Menschen zum Lachen gebracht hat,behaupte ich einfach kackfrech.
Zum Abschied noch ein Filmzitat, weil's zu schön ist:
Joe: Aber du bist kein Mädchen, du bist ein Kerl. Aus welchem Grund sollte ein Kerl einen Kerl heiraten wollen?
Jerry: Aus Sicherheitsgründen.

P.S. Die Sixtinische Kapelle kann vielleicht nicht jeder ansehen, diesen Film aber schon. Ein klarer Wettbewerbsvorteil für das jüngere Kunstwerk.


"Daphne, Sie führen schon wieder!"      5 von 5 Punkten
Zum Film muss man nicht mehr viel sagen - "Manche mögen's heiß" gehört zu den ewigen Klassikern des Hollywood-Kinos und ist möglicherweise (für mich in jedem Fall) die beste Filmkomödie aller Zeiten. Die Story: Zwei arbeitslose und verarmte Musiker (Lemmon und Curtis) müssen auf der Flucht vor Chicagoer Gangstern während der Prohibitionszeit als Frauen verkleidet in einer Damen-Jazzband untertauchen, die per Zug nach Florida reist. Doch hier findet auch eine Tagung eben jener Gangster statt...
Die wundervolle (Schwarz/Weiß-)Kameraarbeit von Charles Lang, das rasante Tempo, die vielen skurrilen Einfälle und die vor Wortwitz sprudelnden Dialoge, sowie die Präsenz der einzigartigen Marilyn Monroe (in ihrem besten Film) machen ihn absolut zeitlos - er überzeugt heute noch genau wie vor 40 Jahren, und keine moderne Filmkomödie kann ihm annähernd das Wasser reichen. "Nobody's Perfect", der Schlussatz des Films, wurde zu einem geflügelten Wort auf der ganzen Welt, Marilyns Darbietung von "I Wanna Be Loved By You" ist einer der großen Momente purer Kino-Magie. "Manche mögen's heiß" ist der Grund, warum wir das Kino lieben.


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Das verflixte 7. Jahr - Marilyn MonroeDas verflixte 7. Jahr
Marilyn Monroe, Tom Ewell, Evelyn Keyes

DVD, 8. August 2002
     Verkaufsrang: 6320      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In Das verflixte siebte Jahr entwickelt ein Strohwitwer wilde Fantasien über eine unglaublich umwerfende Frau, die eine Wohnung über ihm wohnt. Wenn es sich bei der Frau um Marilyn Monroe handelt, sind solche Fantasien natürlich der Stoff für einen Kultfilm, und Das verflixte siebte Jahr ist in der Tat als unvergessliche Komödie in die Filmgeschichte eingegangen. Tom Ewell, der seine Rolle aus George Axelrods Broadway-Hit wiederholt, spielt den unruhigen Protagonisten, dessen lebhafte Fantasie ihm schwer zu schaffen macht. Als Monroe schließlich zu ihm herunterkommt und Freundschaft mit ihm schließt (und ihm unter anderem anvertraut, dass sie bei diesem heißen Wetter ihre Slips im Kühlschrank aufbewahrt), geraten Fantasie und Realität in einem erbarmungslosen Angriff auf die männliche Libido auf Kollisionskurs. Ewells erstklassiges Timing wird nur noch von Monroes aufregendem komödiantischen Flair übertroffen, und die Szene, in der ihr weißes Kleid vom Aufwind eines durchfahrenden U-Bahnzuges hochgewirbelt wird, ist zu einer der legendären Filmsequenzen geworden. Regisseur Billy Wilder hatte das Bühnenstück zusammen mit Axelrod adaptiert, und auch wenn der Film nicht zu den typischsten Wilder-Werken gehört, ist er dennoch eine meisterhaft gelungene Komoedie. --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Sommerfantasien eines Strohwitwers      5 von 5 Punkten
Zum Film selbst muss man nicht mehr viel sagen. "Das verflixte 7. Jahr" von Billy Wilder gehört zweifellos zu den ewigen Klassikern der Hollywood-Komödie und hat das Image von Marilyn Monroe wie kein zweiter Film definiert. Die Story: der Strohwitwer Richard Sherman, dessen Frau und Kind über den heißen Sommer auf dem Lande weilen, entwickelt sehnsüchtige Tagträume über die blonde Versuchung (MM), die über ihm wohnt. Es ist allein Marilyns Präsenz, die dem Film seinen Glanz verleiht. Ihre Ausstrahlung, ihr Timing und ihre fast naive Sinnlichkeit überspielen mühelos die kleineren Schwächen des Stücks, die Dialoglastigkeit und das relativ gemächliche Tempo. Die Szene, in der ihr Kleid vom Luftzug eines U-Bahn-Schachtes hochgeweht wird, ist einer der unsterblichen Momente des Kinos.
Zur DVD: Neben einem Restaurationsvergleich (die Bildqualität ist für das Alter des Films tatsächlich brillant) gibt es ein sehr interessantes Making-Of, das die spektakuläre Hintergrundgeschichte beleuchtet (unter anderem hat die U-Bahn-Szene Marilyns Ehe mit Baseball-Idol Joe DiMaggio zerstört), einen kurzen Wochenschau-Ausschnitt zur Premiere des Films sowie zwei Deleted Scenes. Zu diesen muss man sagen, dass sie schon immer in der deutschen Fassung des Films enthalten waren, aber nicht in der Originalfassung. Es handelt sich dabei auch nicht um "deleted", sondern nur "extended" Scenes, die sich auf einen veränderten Szenenabschluss (der Klempner lässt seine Rohrzange in Marilyns Badewanne fallen) und einen veränderten Dialog (Marilyn fragt Tom Ewell, ob er bei dem heißen Wetter nicht auch lieber Röcke statt Hosen tragen würde, während ihr Kleid hochgewirbelt wird) beschränken. Leider sind es nicht die wirklichen Deleted Scenes, die tatsächlich noch irgendwo existieren müssten. Billy Wilder hat zwei Fantasien von Tom Ewell gedreht, in denen er sich vorstellt, Marilyn würde mit dem Hausmeister eine Erpressung starten. Diese verlorenen Szenen wären eine sensationelle Wiederentdeckung, möglicherweise finden sie sich irgendwann an.


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Das verflixte 7. Jahr (Cinema Premium Edition, 2 DVDs) - Marilyn MonroeDas verflixte 7. Jahr (Cinema Premium Edition, 2 DVDs)
Marilyn Monroe, Tom Ewell, Evelyn Keyes

DVD, 3. Juli 2006
     Verkaufsrang: 22835      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,40 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Verflixte 7. Jahr

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Based on a well-known fact.      5 von 5 Punkten
[Fact] if your name is Richard Sherman (Tom Ewell) and your wife of seven years has gone to Florida for the summer, you will fall victim to the "The Seven Year Itch."

This film is based on a play by George Axelrod, who also wrote "Goodbye Charlie" (1964), and directed "Lord Love A Duck" (1966).

The director Billy Wilder also directed "The Apartment" (1960) and Sabrina (1954).

As with Shakespeare, this movie is a classic, many scenes and lines have been immortalized and parodied. I am not too sure that Rachmaninoff's Second Piano Concerto was not used to remind us of "A Brief Encounter" (1945).

The basic story line is, ever since the time of Native American Manhattan's; in the summertime wives and children go south for the summer to escape the excessive heat. This leaves a residual of working husbands and sprinkling of single women. Or to be more precise, Tom Ewell and Marilyn Monroe. Tom has a great imagination and we see many of the scenes through his imagination. As the two accidentally meet and start to converse, Richard Sherman's (Tom) imagination only gets more exotic.

I am not going to quote the movie lines or scenes as if you have previously viewed this movie, then you know them by hart. If you are new to this movie, you need to have the characters deliver them. I will say one of my favorites is when Mr. Kruhulik (Robert Strauss), the janitor, comes to clean the rugs; he gets an eyeful, and then makes a logical assumption.

Be sure to get the DVD as it has all the goodies that DVD's promise, including, Back-story: The Seven Year Itch and 2 deleted scenes: Bathtub & Subway.
The movie is quite fun aside from being a classic and you may see yourself in it as well.



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Fluss ohne Wiederkehr - SZ-Cinemathek - Robert MitchumFluss ohne Wiederkehr - SZ-Cinemathek
Robert Mitchum, Rory Calhoun, Marilyn Monroe

DVD, 8. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 22390      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

There is a River... grandioser Western mit umwerfender Marilyn Monroe      5 von 5 Punkten
RIVER OF NO RETURN aus dem Jahr 1954 erzählt von einem entlassenen Sträfling (Robert Mitchum), der mit seinem halbwüchsigen Sohn (Tommy Rettig, bekannt als kleines Herrchen von Lassie) ein neues Leben als Farmer in den kanadischen Bergen beginnen möchte. Als ihm jedoch von einem Spieler Pferd und Gewehr gestohlen werden und sein Haus von Indianern niedergebrannt wird, muss er mit Sohn und der Geliebten des Diebes (Marilyn Monroe) auf einem Floß einen wilden Strom hinab in die Stadt fliehen. Dieser Fluss ist der besagte "Fluss ohne Wiederkehr", und es beginnt eine Reise voller Gefahr, Konfrontation und vielleicht auch Liebe.
RIVER OF NO RETURN ist bestes Hollywood-Starkino in umwerfender Verpackung, souverän inszeniert vom Routinier Otto Preminger. Neben der atemberaubenden Landschaft, die von der Cinemascope-Kamera grandios eingefangen wird, sind Monroe und Mitchum die Hauptattraktionen. Mitchum hat den Typ des schweigsamen Mannes perfektioniert und spielt ihn mit markanter Männlichkeit gnadenlos überzeugend. Marilyn ist die gute Saloon-Sängerin, die in schlechte Gesellschaft geraten ist und auf der Reise ihre "Unschuld" im wahrsten Sinen verliert. Sie lernt, erstmals aufrichtig zu lieben und zu vergeben, sich von ihrer falschen Selbstwahrnehmung zu trennen und ein "Mensch" zu werden. Ihre Szenen mit dem kleinen Tommy Rettig sind geradezu erstaunlich warmherzig, wenn man bedenkt, dass sie zumeist auf ihren Sex-Appeal reduziert wurde. Wenn sie sich vor seinen Augen die Kleider anzieht, hat das nichts Sexuelles, es wird durch ihr Spiel unverfänglich. Aus dem verschlossenen Zyniker Mitchum wird durch die Reise ein Mann, der zu sich selbst und anderen ehrlich sein kann. So kehren beide Charaktere nicht mehr an ihren Ausgangspunkt zurück, im übertragenen Sinne. Der "Fluss ohne Wiederkehr" hat seinen Dienst getan.
Sicher hat der Film etwas naive und schwülstige Passagen (die Darstellung der Indianer ist der Zeit geschuldet und wirkt heute mehr als nur befremdlich, sie werden nur als konstante Bedrohung ohne Motivation benutzt), die Actionszenen auf dem reißenden Fluss können aber auch heute noch überzeugen. Marilyn Monroe singt mehrere Songs, die jeweils zum Storyverlauf passen, und am Eindrucksvollsten interpretiert sie in der Schluss-Sequenz den Titelsong, auf einem Saloon-Klavier sitzend, zerbrechlich und stark, verrucht und verloren. Pure Kino-Magie! Wer will dem Film da noch etwas vorwerfen?

Die DVD-Veröffentlichung aus der SZ Cinemathek entspricht der Fox-Veröffentlichung und wird dem Klassiker mehr als nur gerecht. Das restaurierte (Cinemascope-)Bild ist für einen so betagten Film einfach fantastisch und erzeugt ein einmaliges Kino-Gefühl auf dem heimischen Sofa. Der englische O-Ton ist Dolby 4.0, der deutsche Ton 2.0 Stereo. Extras sind wie üblich in der SZ-Reihe nicht vorhanden.

Showdown und Zivilisation mitten in der Wüste ... ein Klassiker      5 von 5 Punkten

Dieses, in 1953 wunderbar inszenierte Western-Drama wurde vor allem durch die optimale Auswahl und Einsetzung seiner Stars, durch die attraktiven Songs und die, für ihre Zeit sensationellen, in Canadas Nationalparks in 2,35:1 CinemaScope gedrehten Landschaftsbilder ein Kinohit, der auch noch heute, trotz simpler, klischeehafter Handlung, seinen besonderen Reiz versprüht.

Robert Mitchum und Monroe als ein traumhaft schönes Paar, atemberaubende Bilder durch die erstmalig intensive Nutzung von Breite und Tiefe, spritzige Dialoge und eine wunderbare, rauchige Originalstimme Marilyn Monroes (One Silver Dollar /I'm Gonna File My Claim / Down In The Meadow ...) machen aus diesem, für diese Zeit wohl auch üblichen, zeitweise melodramatischen Western zwar kein wirkliches Meisterstück jedoch einen wertvollen Klassiker der Zeitgeschichte des Films, in denen die beiden Hauptakteure ihre Stunts sogar selbst spielten.

...ein wirklicher Klassiker mit Symbolwert und sicher mit Grund in der ersten Serie der SZ-Cinemathek


Ein Klassiker      5 von 5 Punkten
Für mich ist Fluß ohne Wiederkehr ein absoluter Westernklassiker. Die Monroe und auch Robert Mitchum spielen ihre Rollen hervorragend. Sie das äußerlich leichtlebige Barmädchen und er der etwas grobe aber immer symphatische Farmer Matt Calder, der sich für den Diebstahl seines Pferdes durch den Freund der Monroe rächen will.

Wunderschöne Naturaufnahmen, zwei tolle Schauspieler und zum Schluß singt die Monroe dann auch noch "River of no return". Westernherz was willst Du mehr.

Einer der drei besten Monroe Filme      5 von 5 Punkten
1875: Die Barsängerin Kay (Monroe), der verwitwete Matt Calder (Robert Mitchum) und sein 10-jähriger Sohn Mark sind mit einem Floß auf der Flucht. Matt hat seinem Sohn niemals gesagt, dass er im Gefängnis war und Kate hat so manches Problem mit den Kerlen. Die bevorstehenden Gefahren bringen die ungleichen Charaktere näher zusammen...

Marilyn Monroe singt in dem Western" Songs wie River of No Return" und Down in the Meadow" und setzt sich allen voran optisch außerordentlich gut in Szene. Robert Mitchum ist in der Rolle des eher raubeinigen, wenn auch fürsorglichen Vaters überzeugend. Der Film weist wunderschöne Landschaftsaufnahmen mit kräftigen Farben vor, welche allein schon den Kauf dieser DVD rechtfertigen. Des weitern ist der Titelsong ein absoluter Ohrwurm. Die Handlung ist zwar absehbar und verläuft eher zur Beiläufigkeit neben den tragenden Bildern, hat aber durchaus ihren Reiz.
Als Bonus wird der Trailer, eine Fotogalerie und ein Vergleich des alten Originalmaterials und der restaurierten Version geboten. Die DVD- Umsetzung ist hinsichtlich des Sounds und der Bildqualität als sehr gelungen zu bezeichnen.

Größter Vorteil: Die Original-Tonspur.

Einer der Western      5 von 5 Punkten
In doppelter Hinsicht ist der Titel sehr aussagestark. Nicht nur das es der Fluß des Wassers die Akteure an ihr Ziel bringt und das Gute über das Böse siegt. Sondern auch das Schiksal des Menschen ist auch wie ein Fluß der Zeit wo es keine Umkehr gibt.
Mit Marilyn Monroe und Robert Mitchum sehr gut besetzt. Obendrein sind einige der bekanntesten Ohrwürmer von Marilyn Monroe dabei.


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Manche mögen's heiss (Gold Edition) - Marilyn MonroeManche mögen's heiss (Gold Edition)
Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon

DVD, 27. April 2004
     Verkaufsrang: 5745     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Mag sein, dass "niemand vollkommen ist", wie eine der Figuren in diesem Meisterwerk meint; manche Filme jedoch sind es, und Manche mögen's heiß gehört ganz bestimmt dazu. Im Chicago der Prohibitionszeit werden die zwei Musiker und Frauenhelden Joe und Jerry (Tony Curtis und Jack Lemmon) versehentlich zu Zeugen des Valentinstag-Massakers. Um dem Zorn des Gangsterbosses Spats Colombo (George Raft) zu entkommen, schließen sich die als Frauen verkleideten Jungs einer Frauenkombo an, die sich auf dem Weg nach Florida befindet. Sie wetteifern um die Gunst der Leadsängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe), einer in der Liebe viel zu oft enttäuschten Künstlerin, die zwar "I'm Through With Love" ("Ich habe die Liebe satt") trällert, jedoch nach wie vor für die Avancen eines weiteren unzuverlässigen Saxofonspielers empfänglich bleibt.

Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch -- das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! --Robert Horton

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

... allerfeinste Travestie im Zeichen von Valentinstag-Massaker und Cosa Nostra      5 von 5 Punkten
Wie man Männer gekonnt in Mieder zwängen kann und in puritanischen Zeiten unter Frauen mischt, hat wohl keiner so amüsant gezeigt wie Billy Wilder 1959 in diesem, seinem unvergesslichen Meisterwerk einer perfekt inszenierten Kriminalkomödie erster Güte.

Jerry: "Du verstehst immer noch nicht. Ich bin ein MANN."
Osgood: "Na und... Niemand ist vollkommen."

Trotz der gespannten Beziehungen zwischen Wilder und Monroe, ihrer Unzuverlässigkeit, Weinkrämpfe und ihres Perfektionswahns, die nicht nur Wilder an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte, entstand eine der verrücktesten und cleversten Komödien der Filmgeschichte, basierend auf einer, auf köstlichste Weise naiv präsentierten Handlung und einem frech frivolen und possenhaften Umgang mit den Geschlechterrollen.

Bis zum furiosen Ende, dem nahezu unschlagbaren Finale dieser temporeichen Gangsterkomödie, fesseln brillante Schauspielkunst und schwungvolle Dialoge den Zuschauer, und jagt, einem Feuerwerk gleich, ein Gag den anderen. Ob Sugar Kane, Josephine, Daphne, Gamaschen-Colombo, Osgood oder Sweet Sue; unschlagbare Namen für ein unvergessliches und hinreißendes Team mit Gespür für den richtigen Moment und mit der richtigen Mischung aus Appeal, Verzauberung und Perfektion.

... eine der schönsten Komödien der Kinogeschichte, in der schwarz/weiß zur Farbe wird, und ein Leckerbissen für alle "Freunde der italienischen Oper"


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Misfits - Nicht gesellschaftsfähig - Marilyn MonroeMisfits - Nicht gesellschaftsfähig
Marilyn Monroe, Clark Gable, Montgomery Clift

DVD, 30. April 2007
     Verkaufsrang: 9771      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Roslyn Taber läßt sich in Reno, Nevada scheiden. Auf der Suche nach dem Unbekannten, das ihrem Leben einen Sinn geben soll, gerät sie zwischen drei Männer. Die drei Männer selbst sind Außenseiter mit bewegter Vergangenheit. Ihre einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie in Roslyn verliebt sind. Zu viert machen sie sich auf eine dramatische Mustangjagd, bei der die endgültige Entscheidung um ihre Gunst fällt. Marilyn Monroe zeigt in ihrem letzten vollendeten Film das eindrucksvolle Spektrum ihres schauspielerischen Könnens.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Ihre beste Rolle      5 von 5 Punkten
Arthur Miller schrieb ein Drehbuch für seine Ehefrau, M. M. Misfits (= die Außenseiter) sind einsame Menschen, die nicht in die Gesellschaft einpassen. Roslyn (M. M.) ist eine wunderschöne Frau, die gerade geschieden wurde. Sie begegnet zwei Freunde, Guido (Wallach) und Gay (Gable), die sie und ihre Freundin (Ritter) zu Guidos Haus auf dem Land bringen, um die Sorgen der letzten Wochen zu vergessen. Am Anfang ist alles schön, jedoch bald verliebt sich Guido in Roslyn. Sie mag ihn nicht, sondern Gay, weil dieser älter und weiser ist. Irgendwann fahren sie alle nach Reno: Loserville (die Stadt der Loser), um sich das Rodeo anzusehen. Sie begegnen einem Freund von Gay (Clift), der selber in das Rodeo mitmacht. Die Männer wittern schnell ein Geschäft. Deshalb werden sie schnell auf eine Pferdejagd fahren. Als Roslyn begreift worum es bei der Pferdejagd geht, gerät sie außer sich.
Sie bekommt diese zynische Antwort: Honey, nothing can live unless something dies.
Die Jagd entwickelt sich zu einer dramatischen Existenzfrage. Wie weit darf ein Mensch gehen um sich das Überleben zu sichern? Darf er seine Menschlichkeit vergessen? Darf er die Ethik außer acht lassen?


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Rhythmus im Blut - Ethel MermanRhythmus im Blut
Ethel Merman, Donald O'Connor, Marilyn Monroe

DVD, 27. November 2006
     Verkaufsrang: 16463      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Farbenfrohe Nummernrevue - Strafarbeit für Marilyn Monroe      4 von 5 Punkten
RHYTHMUS IM BLUT (There's No Business Like Show Business) aus dem Jahr 1954 erzählt von einer Vaudeville-Familie, den Donahues, die singend und tanzend durch die Musiktheater ziehen. Private Krisen, der Krieg und eine sexy Sängerin in Gestalt von Marilyn Monroe reißen die Familie immer wieder auseinander, doch die Musik führt sie auch immer wieder zusammen. Klingt etwas wenig? Ist es auch. Die Handlung ist nicht mehr als eine Entschuldigung für die Aneinanderreihung von Musical-Nummern aus der Feder von Irving Berlin. Es braucht eine ganze Ewigkeit, bis der Film überhaupt so etwas wie eine Story offenbart. Da Irving Berlin ein genialer Komponist war, vergeht die Zeit dennoch fast wie im Flug, und hier und da bietet RHYTHMUS IM BLUT auch einige gelungene Szenen. Unvergessen sind Marilyns Nummern "Heat Wave", "Lazy" und "After You Get What You Want You Don't Want It", allein deswegen lohnt sich schon das Ansehen des Films. Ihr Partner Donald O'Connor (der zuvor mit "Singing in the Rain" seinen besten Film gemacht hat) beweist wieder einmal großes Talent für liebenswerte Komik und federleichten Tanz. Mitzi Gaynor als O'Connors Schwester ist eine klasse Tänzerin, und Mutter Donahue wird gespielt von der großen Diva des Broadways, Ethel Merman. Höhepunkt ist der finale KLassiker und Titelsong "There's No Business Like Show Business", der vom kompletten Ensemble in einer aufwändigen Bühnenshow gesungen wird. Alles in allem gibt es keinen einzigen falschen Ton im Film, er bietet aber neben den fantastischen Nummern nichts, was von Interesse oder Dauer wäre. Wen das nicht stört, der wird an diesem farbenfrohen Musical seine Freude haben. Es bietet neben Hauptattraktion Monroe (die RHYTHMUS IM BLUT als "Strafe" machen musste, nachdem sie sich weigerte, im Remake eines Betty Grable-Films mitzuspielen) wundervolle Kostüme, einen Haufen guter Musik und macht mühelos sehr gute Laune.

Die DVD präsentiert den Klassiker in hervorragender Bild- und Tonqualität (anamorphes Cinemascope), Ton ist Deutsch 2.0 Stereo und Englisch 5.1 (sowie weitere Sprachen), Untertitel sind vorhanden, ebenso Trailer, ein Restaurationsvergleich und eine Fotogalerie.

Irving Berlin und die Donahue's      4 von 5 Punkten
Vorweg erstmal: Der Film ist kein Marilyn Monroe-Film, auch wenn die DVD Hülle das so imaginiert. Es ist ein Film, in dem Marilyn Monroe mitspielt. Die eigentlichen Hauptdarsteller sind die Donahue-Darsteller: Dan Daily, Ethel Merman, Donald O'Conner, Mitzi Gaynor und Johnnie Ray. Natürlich funktioniert der Film nicht ohne die Rolle, die Marilyn Monroe spielt.

Bei dem Film handelt es sich um einen Musikfilm, bei dem die Stücke von Irving Berlin eine zentrale Rolle spielen, ohne das Irving Berlin explizit im Film genannt wird.
Den roten Faden durch die Stücke und die Zeit (Börsenkrach, Arbeitslosigkeit,Kriegsbeginn) bilden die Donahue's, ein Entertainerpaar, mit ihren nach und nach 3 Kindern, die Krisen und Höhepunkte überstehen.
Der Film ist sicher nicht der große Wurf. Er soll sogar zu seiner Zeit ein Flop gewesen sein.
Herausragend ist sicher Donald O'Connor mit seinen Komödiantischen Einlagen.



Wie angelt man sich einen Millionär? - Lauren BacallWie angelt man sich einen Millionär?
Lauren Bacall, Betty Grable, Marilyn Monroe

DVD, 8. August 2002
     Verkaufsrang: 21421     

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Nunally Johnsons Broadway-Komödie wurde von Regisseur Jean Negulesco auf die große Leinwand gebannt. Wie angelt man sich einen Millionär wurde um ein Trio weiblicher Stars gebaut, nämlich Lauren Bacall, Marilyn Monroe und Betty Grable. Sie spielen drei Freundinnen, die Pläne schmieden, wie sie sich einen reichen Ehemann angeln können. Sie mieten ein verschwenderisch ausgestattetes Apartment und benutzen dieses als Plattform um Männer mit viel Geld anzulocken. Aber alle drei finden schließlich heraus, dass Liebe wichtiger ist als materielle Besitztümer -- obwohl es eine Weile dauert, bis sie zu dieser Erkenntnis kommen.

Ein immer wiederkehrender Gag ist, dass Marilyn Monroe so unsicher über ihr eigenes Aussehen ist, dass sie sich weigert, eine Brille zu tragen. Das bedeutet natürlich, dass sie fortwährend in Möbel und gegen Wände läuft. Ein zweiter Gag ist, dass Lauren Bacall Cameron Mitchell, der sich für sie interessiert, zurückweist, weil er keine Krawatte trägt. Sie ist der Ansicht, dies bedeute, dass er zu den unteren Schichten gehört, obwohl er in Wahrheit der Donald Trump des Jahres 1954 ist. Eine Komödie, die vor dem Zeitalter der Feministen gedreht wurde, fängt die Auffassung einer Ära auf, in der sich die Identität der Frauen daran orientierte, welchen Mann sie heirateten. Wie angelt man sich einen Millionär hat seine guten Momente, sein Humor scheint aber manchmal altmodisch, obwohl seine sexuellen Anspielungen teilweise auch heute noch funktionieren. --Marshall Fine

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Komödie der Spitzenklasse      5 von 5 Punkten
Nach "Fluß ohne Wiederkehr" und "Das verflixte 7. Jahr" ist dies m. E. der beste Film von M. Monroe. Es ist einfach bezaubernd, wie sie das kurzsichtige Fotomodell spielt. Auch die beiden anderen Hauptdarstellerinnen sind sehr gut, werden aber von M. Monroe an die Wand gespielt.
Die DVD ist von sehr guter Qualität, interessant ist auch das Bonusmaterial, dass die Verbesserung von VHS zu DVD zeigt.


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Fluss ohne Wiederkehr - Robert MitchumFluss ohne Wiederkehr
Robert Mitchum, Rory Calhoun, Marilyn Monroe

DVD, 5. Juli 2003
     Verkaufsrang: 24363      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

There is a River... grandioser Western mit umwerfender Marilyn Monroe      5 von 5 Punkten
Um es gleich vorweg zu nehmen - diese DVD-Veröffentlichung wird dem Klassiker mehr als nur gerecht, das restaurierte (Cinemascope-)Bild ist für einen so betagten Film einfach fantastisch und erzeugt ein einmaliges Kino-Gefühl auf dem heimischen Sofa.
Das liegt natürlich nicht nur an der Technik, sondern auch am Film selbst. RIVER OF NO RETURN aus dem Jahr 1954 erzählt von einem entlassenen Sträfling (Robert Mitchum), der mit seinem halbwüchsigen Sohn (Tommy Rettig, bekannt als kleines Herrchen von Lassie) ein neues Leben als Farmer in den kanadischen Bergen beginnen möchte. Als ihm jedoch von einem Spieler Pferd und Gewehr gestohlen werden und sein Haus von Indianern niedergebrannt wird, muss er mit Sohn und der Geliebten des Diebes (Marilyn Monroe) auf einem Floß einen wilden Strom hinab in die Stadt fliehen. Dieser Fluss ist der besagte "Fluss ohne Wiederkehr", und es beginnt eine Reise voller Gefahr, Konfrontation und vielleicht auch Liebe.
RIVER OF NO RETURN ist bestes Hollywood-Starkino in umwerfender Verpackung, souverän inszeniert vom Routinier Otto Preminger. Neben der atemberaubenden Landschaft, die von der Cinemascope-Kamera grandios eingefangen wird, sind Monroe und Mitchum die Hauptattraktionen. Mitchum hat den Typ des schweigsamen Mannes perfektioniert und spielt ihn mit markanter Männlichkeit gnadenlos überzeugend. Marilyn ist die gute Saloon-Sängerin, die in schlechte Gesellschaft geraten ist und auf der Reise ihre "Unschuld" im wahrsten Sinen verliert. Sie lernt, erstmals aufrichtig zu lieben und zu vergeben, sich von ihrer falschen Selbstwahrnehmung zu trennen und ein "Mensch" zu werden. Ihre Szenen mit dem kleinen Tommy Rettig sind geradezu erstaunlich warmherzig, wenn man bedenkt, dass sie zumeist auf ihren Sex-Appeal reduziert wurde. Wenn sie sich vor seinen Augen die Kleider anzieht, hat das nichts Sexuelles, es wird durch ihr Spiel unverfänglich. Aus dem verschlossenen Zyniker Mitchum wird durch die Reise ein Mann, der zu sich selbst und anderen ehrlich sein kann. So kehren beide Charaktere nicht mehr an ihren Ausgangspunkt zurück, im übertragenen Sinne. Der "Fluss ohne Wiederkehr" hat seinen Dienst getan.
Sicher hat der Film etwas naive und schwülstige Passagen (die Darstellung der Indianer ist der Zeit geschuldet und wirkt heute mehr als nur befremdlich, sie werden nur als konstante Bedrohung ohne Motivation benutzt), die Actionszenen auf dem reißenden Fluss können aber auch heute noch überzeugen. Marilyn Monroe singt mehrere Songs, die jeweils zum Storyverlauf passen, und am Eindrucksvollsten interpretiert sie in der Schluss-Sequenz den Titelsong, auf einem Saloon-Klavier sitzend, zerbrechlich und stark, verrucht und verloren. Pure Kino-Magie! Wer will dem Film da noch etwas vorwerfen?

Neben dem Film in schon gepriesener Bild- und Tonqualität enthält die DVD zusätzlich den Trailer, einen Restaurationsvergleich und eine Fotogalerie.

Showdown und Zivilisation mitten in der Wüste ... ein Klassiker      5 von 5 Punkten

Dieses, in 1953 wunderbar inszenierte Western-Drama wurde 1954 vor allem durch die optimale Auswahl und Einsetzung seiner Stars, durch die attraktiven Songs und die, für ihre Zeit sensationellen, in Canadas Nationalparks in 2,35:1 CinemaScope gedrehten Landschaftsbilder ein Kinohit, der auch noch heute, trotz simpler, klischeehafter Handlung, seinen besonderen Reiz versprüht.

Robert Mitchum und Monroe als ein traumhaft schönes Paar, atemberaubende Bilder durch die erstmalig intensive Nutzung von Breite und Tiefe, spritzige Dialoge und eine wunderbare, rauchige Originalstimme Marilyn Monroes (One Silver Dollar /I'm Gonna File My Claim / Down In The Meadow ...) machen aus diesem, für diese Zeit wohl auch üblichen, zeitweise melodramatischen Western zwar kein wirkliches Meisterstück jedoch einen wertvollen Klassiker der Zeitgeschichte des Films, in denen die beiden Hauptakteure ihre Stunts sogar selbst spielten.

...ein wirklicher Klassiker mit Symbolwert und 2005 sicher mit Grund in der ersten Serie der SZ-Cinemathek

Netter Abenteuer Western!      5 von 5 Punkten
Dies ist ein richtig netter Abenteuer Westernfilm. Teilweise etwas Kitsch,
aber dennoch ein richtig gemütlicher Abenteuerfilm. Marilyn Monroe sieht
richtig super aus! Auf jeden Fall mal zum ausleihen geeignet!

Kleine Ergänzung des Lobes      5 von 5 Punkten
Ich schließe mich den anderen Rezensionen in ihrem Lob voll und ganz an und möchte aber noch eine wichtige Einzelheit ergänzen, die für mich auch generell den Unterschied zwischen deutschem und amerikanischem Kino ausmacht.
In diesem Western spielt der Sohn von Mitchum eine wichtige Rolle. Er mußte ohne Vater aufwachsen, da Mitchum wegen der Ermordung eines Mannes durch einen Schuß in den Rücken (der seinen Freund umbringen wollte)im Gefängnis saß.
Die Amerikaner schaffen es spielend, daß dieser Vater-Kind-Szenen nicht ausschließlich kitschig sind, sondern immer einen tieferen Sinn haben, der sie sogar ergreifend machen kann. Im deutschen Kino werden die "Kids", wie es ja auch noch Neudeutsch heißt, immer völlig übertrieben und häufig altklug dargestellt. Nun, in diesem Film lernt der Sohn am eigenen Leib, wie es dazu kommen kann, daß man etwas tun muß, was gemeinhin als Verbrechen angesehen wird. Er erschießt den Bösen von hinten, als dieser seinen Vater töten möchte. Die folgenden Szenen mit Monroe und Mitchum und dem Jungen sind höchst eindrucksvoll und überzeugend gespielt und geben dem bis dahin eigentlich trotz aller Abenteuer heiteren Film einen schönen und ernsten Abschluß.

Exzellenter Monroe Film      5 von 5 Punkten
1875: Die Barsängerin Kay (Monroe), der verwitwete Matt Calder (Robert Mitchum) und sein 10-jähriger Sohn Mark sind mit einem Floß auf der Flucht. Matt hat seinem Sohn niemals gesagt, dass er im Gefängnis war und Kate hat so manches Problem mit den Kerlen. Die bevorstehenden Gefahren bringen die ungleichen Charaktere näher zusammen...

Marilyn Monroe singt in dem Western" Songs wie River of No Return" und Down in the Meadow" und setzt sich allen voran optisch außerordentlich gut in Szene. Robert Mitchum ist in der Rolle des eher raubeinigen, wenn auch fürsorglichen Vaters überzeugend. Der Film weist wunderschöne Landschaftsaufnahmen mit kräftigen Farben vor, welche allein schon den Kauf dieser DVD rechtfertigen. Des weitern ist der Titelsong ein absoluter Ohrwurm. Die Handlung ist zwar absehbar und verläuft eher zur Beiläufigkeit neben den tragenden Bildern, hat aber durchaus ihren Reiz.
Als Bonus wird der Trailer, eine Fotogalerie und ein Vergleich des alten Originalmaterials und der restaurierten Version geboten. Die DVD- Umsetzung ist hinsichtlich des Sounds und der Bildqualität als sehr gelungen zu bezeichnen.

Größter Vorteil: Die Original-Tonspur.


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Versuchung auf 809 - Marilyn MonroeVersuchung auf 809
Marilyn Monroe, Richard Widmark, Anne Bancroft

DVD, 4. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 19652      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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DVD FSK 12 Komödie/ Fox. EAN 4010232022493 .

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Marilyn Monroe in einer Glanzrolle      5 von 5 Punkten
Über gute Beziehungen schafft Nell es, in einem New Yorker Hotel einen Job als Babysitterin zu kriegen. Erst scheint sie die Arbeit ganz problemlos zu meistern. Doch dann schaut Flugkapitän Jed aus einem Zimmer gegenüber bei ihr vorbei. Er macht gerade eine Beziehungskrise durch und war eigentlich nur auf einen Flirt aus, aber reißt dadurch bei Nell eine alte Wunde neu auf. Es kommt zu einer Katastrophe.

Ich muss gestehen, ich kannte Marilyn Monroe vorher nur aus ihren Rollen als "blondes Dummchen". Um so verblüffter war ich von ihrer schauspielerischen Meisterleistung in dieser Charakterrolle. Ein wirkliches Meisterwerk, das aus mir unerfindlichen Gründen jedoch eher versteckt wird. Oh wie gerne hätte ich noch mehr Filme dieser Art mit Marilyn Monroe gesehen!

Die DVD ist gut gemacht, das Bild tadellos, nur ausgerechnet Monroes Synchronstimme wurde leider passend zu ihrem Dummchen-Klischee gewählt, finde ich. Zum Glück bietet die DVD aber auch den englischen Originalton. Ich empfehle, darauf umzuschalten und zur Not die Untertitel zu verwenden.

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Machen wir's in Liebe - Marilyn MonroeMachen wir's in Liebe
Marilyn Monroe, Yves Montand, Tony Randall

DVD, 5. Juli 2003
     Verkaufsrang: 6786      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

My Heart Belongs To Daddy - Monroe-Klassiker      5 von 5 Punkten
Die Story: ein Multimillionär und berüchtigter Frauenheld (Yves Montand) soll in einer Off-Broadwayshow karikiert werden. Bevor er die Show aber gerichtlich stoppen lässt, verliebt er sich in eine der Darstellerinnen (Marilyn Monroe, die in der Originalfassung Ramona heißt, in der deutschen Synchronfassung aber Amanda, weil...hm...warum eigentlich?) und lässt sich als sein eigener Doppelgänger engagieren.
LET'S MAKE LOVE wird oft als schlechtester Film von Marilyn Monroe bezeichnet, und dafür gibt es Gründe. Gerade nach dem Riesenerfolg der vielleicht besten Filmkomödie aller Zeiten (Billy Wilders "Manche mögen's heiß") entstanden, wirkt LET'S MAKE LOVE auf den ersten Blick etwas staubig und uncharmant. Yves Montand spielt äußerst gewöhnungsbedürftig in seinem ersten amerikanischen Film (man merkt, dass er sich nicht ganz wohlfühlt, sein Englisch ist indiskutabel), und die Gastauftritte von Stars wie Gene Kelly, Bing Crosby und Milton Berle sind reine Angebereien, sie tragen nichts zur Filmstory bei. Man wundert sich, dass ein so auf Frauen spezialisierter Regisseur wie George Cukor (er hatte seine beste Zeit hinter sich) so uninspiriert Regie führt.
Und doch - ich gestehe, ich mag LET'S MAKE LOVE, und alle oben erwähnten Punkte sind für mich bedeutungslos. Ich registriere die Schwächen beim Anschauen, aber lache über den nächsten gelungenen Gag und freue mich über eine strahlende Marilyn Monroe. Die Komödie unterhält ausgezeichnet, mehr will sie auch nicht. Wieder muss Marilyn die etwas dümmliche Blondine spielen, aber diese Rolle hat sie so perfektioniert, dass sie als Schauspielerin immer darüber steht und sich nie zum Opfer von hinterhältigen Witzen degradieren lässt. Die im Drehbuch angelegte Dümmlichkeit wird unter Monroes Spiel jederzeit zur liebenswerten Marotte. Als Ramona/Amanda strickt sie, um die Nerven zu beruhigen (ohne zu wissen, was am Ende dabei herauskommt) und geht zur Abendschule, um auch mal mitreden zu können. Ihre Shownummern - insbesondere das berühmte "My Heart Belongs to Daddy" und mein persönlicher Favorit "Specialization" - sind legendär, und Kostümbildnerin Dorothy Jeakins kleidet sie in unmögliche Garderobe, in der sie ständig wie nackt aussieht. Wenn das alles kein Anreiz ist, LET'S MAKE LOVE zu lieben, weiß ich auch nicht. Letztendlich ist die Filmbeurteilung ohnehin relativ. Im Vergleich zu "Citizen Kane" hätte LET'S MAKE LOVE wohl nur einen Stern verdient, aber hält man ihn gegen eine heutige x-beliebige Romantic Comedy mit Jennifer Lopez oder Sandra Bullock, gebe ich ihm mindestens hunderteinhalb.

Die DVD präsentiert den Film im korrekten Cinemascope-Format in Deutsch (2.0 Stereo) und Englisch (5.1), Untertitel sind vorhanden, ebenso eine Fotogalerie, der Trailer und ein Restaurationsvergleich.

Mein Lieblings Marilyn Monroe Film      5 von 5 Punkten
Ich muss sagen das ich schon lange nicht mehr so einen guten Film mit Marilyn Monroe gesehen habe.Man kann ihn nur weiter empfehlen. Machen wir's in Liebe hat viel Humor wunderschöne Musik und viel Romantik. Ein Monroe Film den man immer wieder gerne sehen möchte und für mich ist es ein Muss in der Schrankwand.Einfach nur schön.Deswegen bekommt er von mir fünf Sterne.


Niagara - Marilyn MonroeNiagara
Marilyn Monroe, Joseph Cotten, Jean Peters

DVD, 9. Januar 2006
     Verkaufsrang: 25742     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Sensationelle Monroe vor sensationeller Kulisse - Niagara      5 von 5 Punkten
Henry Hathaways NIAGARA aus dem Jahr 1953 ist in die Filmgeschichte eingegangen als der Film, mit dem die unvergessene Marilyn Monroe ihren großen Durchbruch in einer tragenden Rolle hatte. Er ist außerdem der einzige Film, in dem sie eine Femme Fatale spielen durfte, die nichts mit dem naiven Dummchen zu tun hatte, das sie später immer wieder spielen musste. Und nicht zuletzt bietet NIAGARA auch noch die atemberaubenden Niagara-Fälle als Hintergrund für eine düstere Mordgeschichte, und die brachiale Naturgewalt wird von Hathaway nicht nur blendend inszeniert, sondern auch vom Drehbuch als Teil der Geschichte eingesetzt, ist damit viel mehr als nur Kulisse. Unterm Strich aber ist dies Marilyn Monroes Film, selbst wenn sie von allen Darstellern vielleicht die wenigste Spielzeit hat. Ihre Rose Loomis ist ein Ausbund an Abgründigkeit. Gemeinsam mit ihrem attraktiven Liebhaber (der nie auch nur einen einzigen Charakterzug, geschweige denn einen vollen Namen erhält) versucht sie, ihren seit dem Krieg instabilen Ehemann Joseph Cotten aus dem Weg zu räumen. Das Ganze wird von einem jungen Flitterwochen-Paar (Jean Peters und Casey Adams) beobachtet, welches in die mörderischen Ereignisse verwickelt wird. Bereits in ihrer ersten Szene, wenn sie sich mit knallrot geschminkten Lippen am frühen Morgen im Bett räkelt und lüstern eine Zigarette raucht, ist klar, dass Marilyns Rose nichts Gutes im Schilde führt. Die Kamera von Joseph MacDonald kann sich gar nicht an ihr satt sehen. Ob sie im engen Abendkleid "Kiss" singt, sich mit bösen Absichten an Touristenschauplätzen herumtreibt, ihren Lippenstift im Spiegel überprüft oder verzweifelt um ihr Leben rennt - man bekommt nicht genug von ihr. Ob sie als Schauspielerin hier schon überzeugt (ich denke, ja) ist nebensächlich. Für Marilyn Monroe wurde das Kino erfunden.
Man muss dazu sagen, dass Jean Peters als biedere Ehefrau natürlich neben Marilyn Monroe verblasst, aber dennoch die beste Darstellerleistung im Film liefert. Ihre Sorge um Nachbar Cotten und die langsame Steigerung ihrer Hysterie ist in jeder Minute überzeugend.
Obwohl ein farbenprächtiges Spektakel, ist NIAGARA dazu ein lupenreiner Film Noir, komplett mit den Archetypen des Genres (verdorbene Frau, schwächlicher Mann) und der Kriegsneurose als psychologischem Hintergrund für die gestörte Paarbeziehung. Henry Hathaway verzichtet leider darauf, in seinem "glücklichen" Paar Peters und Adams die Untiefen zu suchen, doch das ist nur ein kleiner Wermutstropfen. NIAGARA ist ein Klassiker des amerikanischen Films, erstaunlicherweise nicht wegen seiner Kunst, sondern wegen seiner grandiosen Schauwerte.

Die DVD von Fox präsentiert NIAGARA im stimmigen Vollbild-Format (leider wurde das Cinemascope-Verfahren, welches man hier erwarten würde, erst kurze Zeit später zum ersten Mal eingesetzt) in sehr guter, restaurierter Qualität. An Extras gibt es einen Restaurations-Vergleich, Fotos und den Trailer.


Marilyn, die Niagara Fälle und Joseph Cotten      5 von 5 Punkten
Niagara ist eine gelungene Mixtur aus Thriller und Film Noir. Marilyn Monroe kann man hier als Femme Fatal bewundern. Verführerisch mit einem Hang zum Bösen. Eine der wenigen Gelegenheiten Marilyn Monroe in so einer Rolle zu bewundern. Kein Wunder dass sie ein Star wurde. Neben ihr gibt es Bilder von den Niagara Fällen zu bewundern, fast so schön wie die Monroe selbst. Einer der wohl unterbewertetsten Darsteller aller Zeiten Joseph Cotten (Der Dritte Mann) darf auch wiedermal mit einer guten Leistung glänzen. Der Film selbst dauert nur 85 Minuten, ist somit ein kurzes aber doch recht spannendes und dramatisches Vergnügen.
Bild und Ton sind in überraschend gut. So macht ein 50er Jahre Krimi noch mehr Spass. Specials gibt es ausser einen S/W Trailer, Bildern und einen Vergleich des Bildmaterial vor nach der Restauration (Ja ich bin beeindruckt!) leider nichts. Aber was solls, man soll nicht meckern. Für Thriller, Krimi, Film Noir Freunde und Fans von Marilyn wärmstens zu empfehlen.

Ein Klassiker für Fans....      4 von 5 Punkten
Dieser Film hat nur 2 Stars: Marilyn Monroe + die Niagara-Fälle. Und die Handlung ist für damalige Verhältnisse sogar recht spannend.

Allerdings spiegelt der Film sicher nicht das Schauspieltalent von Miss Monroe wider (daher 1 Stern Abzug). Vielmehr wird sie hier als verführerisches Pin-Up-Girl eingesetzt, das dekorativ durch den Film stakst, mit etwa 1 Kilo Schminke im Gesicht, ob im Bett, unter der Dusche oder unter den peitschenden Wasserfällen.... ob dies so gewollt war, oder nur durch die Nach-Colorierung so aussieht, lass ich mal dahin gestellt.

Den Film anzusehen, bereut man nicht, optisch + inhaltlich wird man gut unterhalten.

Marilyn wie wir sie lieben!      4 von 5 Punkten
Niagara - mit Sicherheit einer der besten, aber am wenigsten gewürdigten Filme mit Marilyn Monroe. Ein frischgetrautes Päärchen verbringt die Hochzeitsreise an den Niagaafällen. Allerdings beginnt es immermehr zu einem Alptaum, als zu den erhofften Flitterwochen zu werden. Das Paar trifft auf ein anderes, welches auch ihre Flitterwochen dort verbringt. Mehr durch Zufall ergibt sich dann aber, dass eine der Frauen herausfindet, dass beide Paare nicht zufällig an dem gleichen Platz verweilen. Als herauskommt, dass ein Mord geplant wird nimmt nun die spannende Dreiecksgeschichte Paare immer mehr Fahrt auf. Was am Anfang langsam zu beginnen scheint entwickelt sich von Minute zu Minute zu einem spannenden und rasanten Film, bei dem man sich wünschen könnte dass er ewig läuft.
Der Film wurde 1952/53 an original Schauplätzen gedreht. Mit Joseph Cotten, Jean Peters und Max Showalter hat Marilyn Monroe einige Hochkaräter ihrer Zeit um sich versammelt, was diesen Film zu einem wirklichen Klassiker macht. Alles in allem wirklich nicht nur für Fans zu empfehlen. Tolle Bilder, geschickte Handlund und eine erstklassige Darstellung aller Schauspieler, die besser nicht hätten ausgewählt werden können, machen diesen Film so einzigartig. Bei der Bildqualität darf man nicht zuviel erwarten, da der Film ja mittlerweile schon über 50 Jahre alt ist, aber dafür hat wohl jeder Verständnis. Mein Rat: Zuschlagen!!! Ihr werdet es nicht bereuen und der Film wird sicher schon bald zu euren liebsten zählen!


Wie angelt man sich einen Millionär? - Lauren BacallWie angelt man sich einen Millionär?
Lauren Bacall, Betty Grable, Marilyn Monroe

DVD, 5. September 2005
     Verkaufsrang: 22059     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Monroe, Grable und Bacall auf Männerjagd      5 von 5 Punkten
WIE ANGELT MAN SICH... aus dem Jahr 1953 war der erste Film, der im Cinemascope-Verfahren gedreht wurde (wurde aber nach "Das Gewand" als Zweiter aufgeführt), und einer der vielen Reize der Komödie besteht in der konsequenten Ausnutzung des Breitwandformats. Charaktere und Kulissen werden jeweils so im Bild arrangiert, dass keine Lücke des Raumes ungenutzt bleibt. Neben derlei technischen Spielereien aber ist WIE ANGELT MAN SICH... ein Klassiker der Filmkomödie, hauptsächlich aufgrund seines Darstellertrios Marilyn Monroe, Lauren Bacall und Betty Grable, ohne die der Film deutlich schwächer ausfallen würde. Die Drei spielen "Mannequins" (heute würde man sie Models nennen), die ein luxuriöses Apartment als Hauptquartier für die Jagd nach reichem Ehematerial mieten. Doch wer hätte das gedacht, die Liebe geht oft merkwürdige Wege... und auf diesen Wegen bietet der Film trotz etwas zu gemächlichem Tempo genug Überraschungen, absurde Situationen und Wortwitz, dass man sich über die gesamte Lauflänge köstlich unterhält. Marilyn Monroe spielt dabei die untergeordnete Rolle. Sie ist die kurzsichtige Schönheit, die gern mal gegen Wände und Dekorationen läuft, weil sie sich nicht traut, die Brille aufzusetzen. Ihre einzige große Szene findet gegen Ende in einem Flugzeug statt, wo sie ein Buch verkehrt herum liest und durch die nette Zudringlichkeit von David Wayne ermuntert wird, zu ihrem eigenen Ich zu stehen. Wie immer sieht sie mit und ohne Brille jederzeit hinreißend aus. Betty Grable, die vor Marilyns Glanzzeit der große Star bei der Fox war und heute unverdient in Vergessenheit geraten ist, spielt die ewig plappernde Blondine mit Dauerhunger, sie hat aber mit Abstand die witzigsten Dialoge und gerät in skurrilste Situationen (um einen Millionär kennen zu lernen, fährt sie in eine einsame Skihütte, bekommt die Masern und verliebt sich ausgerechnet in den Förster Rory Calhoun). Lauren Bacall, die man eher selten in Komödien findet, ist die Intelligenteste des Trios und geht am Zielstrebigsten an die "Arbeit". Sie ist es auch, welche die größte Entwicklung im Film durchlebt und die der Film am meisten ernst nimmt. Eine weise Entscheidung, da ihr komödiantisches Talent nicht besonders ausgeprägt ist (Bacall war immer besser in düsteren Kriminalfilmen und Melodramen). Alles in allem kann man dem Film nicht viel mehr vorwerfen als nicht noch mehr aus seiner Grundstory zu machen, ein vergleichsweise unbedeutender Vorwurf. Außerdem gehört die Vorhersehbarkeit zwangsläufig zu dieser Art von Komödie, dies stellt für mich auch kein Manko dar. WIE ANGELT MAN SICH... bietet viel Schauwerte, genügend Komik und drei Top-Stars in bester Laune, das sollte für einen befriedigenden Filmabend reichen. Sehr ungewöhnlich übrigens beginnt der Klassiker mit einem Orchesterstück (dirigiert von Filmkomponist Alfred Newman), das die Errungenschaften Cinemascope und Stereo angemessen vorstellen sollte. Es stimmt perfekt auf den folgenden Film ein.

Die DVD präsentiert den Klassiker in guter Bild- und Tonqualität, Ton ist Deutsch 2.0 Stereo und Englisch 4.0 (sowie weitere Sprachen), Untertitel sind vorhanden, ebenso der Trailer, ein Restaurationsvergleich, Booklet, Postkarte und Ausschnitte aus den Movietone News zum Film.

Ein Topklassiker aus einer Zeit, in der....      5 von 5 Punkten
...Models noch Mannequins hießen.
Dieser Film besitzt einen besonderen nostalgischen Charme und auch einen Glamour, den heutige Unterhaltungsfilme doch vermissen lassen. Die Hauptdarstellerinnen Monroe, Bacall und Grable waren Filmikonen ihrer Zeit und bringen ihre Reize gekonnt ein, mit unterschiedlich viel Erfolg bei den Herren, die sie jeweils im Visier haben. Das herrlich realitätsfremde Ende hat es mir besonders angetan, sehr witziger Dialog zwischen Bacall und ihrem Herzensbuben.

Das naive Amerika der 50er Jahre im Film      2 von 5 Punkten
Wenn man das ganze Drumherum um Filmgeschichte, Cinemascope, Stereoton und Marilyn Monroe weglässt, ist dieser Film doch eine eher matte Sache. Die Handlung ist weitgehend vorhersehbar und nur in einigen Details überraschend und komisch. Der Schnitt weist ziemliche Längen auf, gleich zu Beginn mit einer sechsminütigen Orchesteraufführung, die zwar schöne jazzige Instrumentalmusik bietet, aber mit der folgenden Handlung absolut nichts zu tun hat. Eine recht plumpe Art, die Möglichkeiten von Breitbilddarstellung aufzuzeigen. Wie sich die drei Hauptdarstellerinnen ihr Leben an der Seite von Millionären im Traum ausmalen und wie sie diverse Modellkleider vorführen, hätte man auch nicht unbedingt filmisch breitwalzen müssen. Diese Szenen erfreuen allenfalls Freunde Gershwin-artiger Orchesterklänge, die dort durch keinen Dialog gestört werden.

Inhaltlich ist in dem Film alles festgefahren: die stereotypen Persönlichkeitsmerkale der Hauptfiguren (Bacall als abgebrühtes Mannweib, Monroe als Brillenverweigerin, die ständig irgendwo anstößt, Grable als naive Blondine), ihr Festhalten am Hochstapeln und Geldausgeben, auch als es ganz offensichtlich nichts bringt, und die unterschwellige Botschaft, dass Geld die Welt regiert und gutes Aussehen die Männer. Auch wenn die Millionärssuche ironisch abgehandelt wird, so schwingt doch ständig amerikanische Naivität mit, z.B. wenn sich die Damen eine teure Mietwohnung leisten, aus Geldmangel das Mobiliar verhökern, und wenn dann prompt ein Millionär kommt, der alles wieder zurückkauft. Joviale Lässigkeit wird dadurch ausgedrückt, dass Cameron Mitchell zwar immer Anzug trägt, aber ohne Kravatte, und seine Füße überall auf den Tisch legt. Der Film zeigt eine Welt, in der wie bei einem Schachspiel Personen und Verhältnisse vorgegeben sind, und wo sich lediglich die äußeren Konstellationen ändern.

Besondere schauspielerische Leistungen werden den Mitwirkenden nicht abverlangt. Dass der Film meist mit der Monroe beworben wird, ist reines Marketingkalkül, aber sachlich nicht gerechtfertigt. Sie spielt im Film eine eher untergeordnete Rolle. Ein großer Pluspunkt sind die farbenprächigen Bilder und die ansprechende Filmmusik von Alfred Newman und Cyril Mockridge, die wesentlich für die lebensfrohe Grundstimmung des Films verantwortlich ist. Der Film ist in jeder Hinsicht stark in seiner Entstehnungszeit und dem Entstehungsland verhaftet, was für die einen seinen Reiz und für die anderen seine Schwäche ausmacht.

Ungewohnt schwach - MM kann's besser      2 von 5 Punkten
Über Geschmack lässt sich bekanntlich kaum streiten, ich streite dennoch mal munter gegen die fünf Sterne. Die Charaktere bleiben blass, die Moral - Geld ist auch nicht alles - kommt knüppeldicke und reichlich vorhersehbar, der Film ist kaum einmal wirklich witzig, was soll das? Zudem ist er nicht dolle anzusehen. Die Tatsache, dass man der ersten Cinemascope-Film aller Zeiten machte, hat ihm ungemein geschadet. Die Macher können einfach mit dem neuen Format nicht umgehen, vermeiden jegliche Großaufnahme, stopfen den Raum künstlich mit belanglosen bis potthäßlichen Gegenständen voll (bleiben die Charaktere vielleicht deshalb so blaß, weil die Kamera immer Distanz zu den Damen wahrt?) und müssen noch mit einer völlig zweckfreien schaut-her-was-Cinemascope-alles-kann-Nummer einleiten, in der wir minutenlang ein Orchester eine reichlich zerfahren-kraftmeierische Ouvertüre intonieren sehen und hören. Gut gemeint ist nicht gut gemacht, allzu gewollt ist nicht gekonnt. Es muss ja nicht gleich intellektuell sein, aber es gibt so viele heiter-beschwingt-freche Komödien - diese gehört nicht dazu. Man(n) kann sich höchstens an der wirklich todschicken Mode erfreuen, was mich von der Vergabe nur eines Sterns abgehalten hat.

Einfach schön und immer wieder gern gesehen....      5 von 5 Punkten
50s..satte Farben, Cinemascope, Technicolor...Emotionen, Zensur, verhaltene Darstellungen, schöne Naivität...einer der typischsten 50er Streifen für mich ist diese wunderbare Komödie um drei Schönheiten, die nach New York gekommen sind, um sich Millioäre zu angeln.
Dieser Film verbreitet von der ersten bis zur letzten Minute einfach gute Laune. Humor, Situationskomik, auch leisere Töne...das alles bietet die Story.
Das Trio Lauren Bacall, Betty Grable und Marilyn Monroe sind unschlagbar.
Marilyn, vielleicht neben Marlene Dietrich die grösste Filmgöttin aller Zeiten, spielt hier eine kurzsichtige, herzensgute, völlig naive Schönheit.
Die Modeschau-Sequenz ist ja sowas von schrill für heutige Verhältnisse, ich schmunzle und bin total fasziniert von dieser Zeit.


Marilyn Monroe Diamond Collection (12 Filme + 1 Dokumentation) [Box Set] - Marilyn MonroeMarilyn Monroe Diamond Collection (12 Filme + 1 Dokumentation) [Box Set]
Marilyn Monroe

DVD, 5. Januar 2005
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

der Hammer!      5 von 5 Punkten
Diese DVD-Box ist der Hammer, sachlicher kann ich es leider nicht ausdrücken. Nicht nur finden sich hier - was absolut einmalig ist - sämtliche 2oth Century Fox-Filme, in denen die wundervolle Marilyn Monroe die Hauptrolle gespielt hat, nein, auch die MGM-Streifen "Manche mögen's heiss" und "The Misfits" sind in der Box enthalten. Der einzig fehlende Film ist "Der Prinz und die Tänzerin" (einzeln von Warner erhältlich). Eine echte Neuentdeckung ist dabei "Versuchung auf 809", ein Schwarz/Weiß-Drama aus der Zeit vor MMs Durchbruch, in dem sie ein psychisch labiles Kindermädchen spielt. Zu den restlichen Filmen muss nichts mehr gesagt werden, sie wurden allein durch MMs Beteiligung zu Klassikern und werden in für ihr Alter perfekter Bild- und Tonqualität präsentiert, natürlich alle mit Originalton und den jeweils korrekten Formaten sowie zahlreichen Extras. Als Bonus-DVD enthält die Box eine Doku über "Something's Got To Give", den letzten, unvollendeten Film der Monroe, in der am Ende sämtliche abgedrehten Sequenzen aneinander gefügt wurden und somit einen Eindruck wiedergeben, wie der fertige Film wohl ausgesehen haben könnte, der später mit Doris Day als "Eine zuviel im Bett" dann doch noch entstand. Marilyn war selten schöner und bezaubernder als in diesen verloren geglaubten Passagen.
FAZIT: Für Fans von Marilyn natürlich ein Muss - besser als hier geht es nicht.

Eine Bildqualität wie bei der Kinopremiere!      5 von 5 Punkten
Als alter Marilyn-Fan entdeckte ich vor einiger Zeit diese DVD-Box und was soll ich sagen? Ein Film, auf den ich viele Jahre gewartet habe, ist in ihr enthalten: "Don't Bother To Knock" (Versuchung auf 809), Marilyns einzige wirklich dramatische Hauptrolle, kurz bevor sie ein echter Star wurde! Das mußte ich mir allein deswegen schon kaufen! Und als ich mich zu Hause daranmachte, diese Box "abzuarbeiten", stellte ich fest, daß die Filme dahingehend überarbeitet wurden, daß alle Kratzer, Staubpartikel etc. entfernt worden sind und weiterhin die Bildqualität insofern remastered wurde, daß die ursprünglichen Farben wiederhergestellt sind.
Zum ersten Mal konnte ich mir alle ihre bekannten Filme im amerikanischen Original ansehen!
"How To Marry A Millionaire" (Wie angelt man sich einen Millionär), der zweite Film in der Filmgeschichte, der in Cinemascope gedreht wurde, das erste Mal im vollen Format (Widescreen). Das war der Hammer! Dazu umfangreiches Bonusmaterial, so ist beispielsweise zu jedem Film der Kinotrailer vorhanden! Auch das war für mich wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen!
Ihr letzter, unvollendeter Film, "Something's Got To Give", ist in einer Extra-DVD mit einer Dokumentation gewürdigt und, das war eine weitere Riesenüberraschung, soweit rekonstruiert, daß man aus dem vorhandenen Material die ersten 40 Minuten des Films erstellt hat; wir sehen also den Anfang dieses Werkes, wie er wahrscheinlich auch im Kino zu sehen gewesen wäre, wenn der Streifen nur fertiggestellt worden wäre.
Der einzige kleine Wermutstropfen ist lediglich der, daß alle bekannten Filme bis auf einen hier versammelt sind: Es fehlt "The Prince And The Showgirl" (Der Prinz und die Tänzerin). Den muß man sich extra kaufen. Aber gut, man kann nicht alles haben...
Fazit: Diese Box muß man einfach haben!

Kollektion ist leider nicht vollständig!      3 von 5 Punkten
Ich finde, daß man ALLE Filme, die Marilyn gedreht hat, in dieser Kollektion hätte zusammenfassen sollen. Schließlich kann sie keine Filme mehr drehen und es wäre eine tolle, vollständige Sammlung, wie man es bei James Bond ja auch getan hat. Nur werden bei dieser Kollektion weiter Filme hinzukomen. Ich überlege, mir diese Sammlung zuzulegen, aber dieser Aspekt, daß sie nicht vollständig ist, hält mich noch zurück!

Sehnsüchtig erwartet      5 von 5 Punkten
Endlich kann man die MM Klassiker auch als DVD anschauen, und vor allem im englischen Original. Ich wusste gar nicht, dass im Film "Wie angelt man sich einen Millionär" Lauren Bacall statt wie im Deutschen Chicki hier Schatzi heisst!
Dieser Film ist schon allein wegen seiner Schluss Szene einfach klasse, nur so viel sei verraten, der erste Eindruck ist nicht immer richtig...
Die Sammlung ist sehr schön aufgemacht, mit vielen Extras und Bonusmaterial (u.a. die Trailer, ganz interessant, wie damals für die Filme geworben wurde).
Diese Sammlung zeigt auch, wie vielfältig die Filme von MM waren, denn jeder Film ist doch auf seine eigene Art anders.
Kaufen und anschauen, es lohnt sich.

Schmuckstück      5 von 5 Punkten
Seien wir mal ehrlich, gelegentlich fällt doch mal ein Stern vom Himmel und wenn es dann noch Marilyn ist um so besser !!!!
Ich denke man(n) muss vorallendingen die Mentalität dieser Zeit verstehen. So finde ich durchaus die Filme in denen die Frau durchschimmert fantastisch mag aber auch ihr Spiel als Püppchen der Nation, in dem sie es immer wieder schafft ihr unverwechselbare Art durchzubringen.
Nun zu der Box, sie ist wunderschön aufgemacht verfügt über ein Booklet in dem Hauptsächlich die Coverbeschreibungen der Filme zu sehen sind, sowie den zusatz The Final Days, eine Beschreibung ihres letzten unvollendeten Films sowie einem resumee ihrer letzten Tage, keine Biographie! Als Häppchen gibt es das unvollendete Werk dann in Cinemascope und geschnitten rund 40 Minuten lang. Danach, Cut was mann allerdings hin nimt da man rund 2 Stunden mit den Gegebenheiten bekannt gemacht wurde.
Am sonsten sind die Filme über jeden Zweifel erhaben, Zusätze, Fotos, usw. Bildqualität hervorragend, remasterder Ton bestmöglich aufbereitet. Alles sehr edel, was will man also mehr, ich kann nur sagen zugreifen, hier bekommt man was fürs Geld !!!!!!!!!


 Weitere Kundenmeinungen


Niagara - Marilyn MonroeNiagara
Marilyn Monroe, Joseph Cotten, Jean Peters

DVD, 5. Juli 2003
     Verkaufsrang: 30627      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Klassiker für Fans....      4 von 5 Punkten
Dieser Film hat nur 2 Stars: Marilyn Monroe + die Niagara-Fälle. Und die Handlung ist für damalige Verhältnisse sogar recht spannend.

Allerdings spiegelt der Film sicher nicht das Schauspieltalent von Miss Monroe wider (daher 1 Stern Abzug). Vielmehr wird sie hier als verführerisches Pin-Up-Girl eingesetzt, das dekorativ durch den Film stakst, mit etwa 1 Kilo Schminke im Gesicht, ob im Bett, unter der Dusche oder unter den peitschenden Wasserfällen.... ob dies so gewollt war, oder nur durch die Nach-Colorierung so aussieht, lass ich mal dahin gestellt.

Den Film anzusehen, bereut man nicht, optisch + inhaltlich wird man gut unterhalten.

Film Noir in Super-Technicolor      5 von 5 Punkten
Ich habe in keinem Film zuvor Marilyn Monroe so schön gesehen - aber "Niagara" ist kein typischer Monroe-Film. Sie spielt die Rolle der Rose Loomis, die gemeinsam mit ihrem Liebhaber plant, ihren Ehemann, gespielt von Joseph Cotton, bei einer Besichtigungtour der Niagara-Fälle umzubringen. Doch der Fokus des Film liegt auf Jean Peters, die als Polly Cutler ihre Flitterwochen in der gleichen Boungalow-Siedlung direkt an den Niagara-Fällen verbringt, und dies alles zufällig mitbekommt. Anne Baxter war für die Role vorgesehen, sagte aber ab, und 20th Century Fox engagierte die weniger bekannte Jean Peters und vergrößerte Marilyn Monroes Rolle, um sie mit diesem Film endgültig zum Star zu machen - was ihnen auch gelungen ist. Der Plot hat viele überraschende Wendungen, die Kameraeinstellungen sind fantastisch und die Technicolor-Farben einfach überwältigend.


Some Like It Hot [UK IMPORT] - Marilyn MonroeSome Like It Hot [UK IMPORT]
Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon, George Raft, Patrick O'Brien

DVD, 26. November 2001
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Mag sein, dass "niemand vollkommen ist", wie eine der Figuren in diesem Meisterwerk meint; manche Filme jedoch sind es, und Manche mögen's heiß gehört ganz bestimmt dazu. Im Chicago der Prohibitionszeit werden die zwei Musiker und Frauenhelden Joe und Jerry (Tony Curtis und Jack Lemmon) versehentlich zu Zeugen des Valentinstag-Massakers. Um dem Zorn des Gangsterbosses Spats Colombo (George Raft) zu entkommen, schließen sich die als Frauen verkleideten Jungs einer Frauenkombo an, die sich auf dem Weg nach Florida befindet. Sie wetteifern um die Gunst der Leadsängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe), einer in der Liebe viel zu oft enttäuschten Künstlerin, die zwar "I'm Through With Love" ("Ich habe die Liebe satt") trällert, jedoch nach wie vor für die Avancen eines weiteren unzuverlässigen Saxofonspielers empfänglich bleibt.

Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch -- das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

der perfekte Klassiker      5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film mindestens schon 30 Mal gesehen und es gibt immer noch Szenen, in denen ich Tränen lachen muss. Vor allem die schauspielerische Leistung von Jack Lemmon und die Dialoge zwischen ihm und Osgood Fielding bzw. ihm und Curtis machen diesen Film unvergesslich. Marilyn Monroe verblasst - meiner Meinung nach - neben den anderen Darstellern. Nicht zu vergessen ist allerdings die swingende Filmmusik mit Monroes unvergesslicher Stimme.


 Weitere Kundenmeinungen



Electric Blue, Folge 01-03 - Fiona RichmondElectric Blue, Folge 01-03
Fiona Richmond, Marilyn Chambers, Brigitte Lahaie, Marilyn Monroe, Joan Collins

DVD, 19. März 2002
     Verkaufsrang: 5995     

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In den 80er-Jahren, also lange Zeit vor Liebe Sünde und Peep, beschränkte sich Erotik im Fernsehen auf Erika Bergers Sexratgeber oder aber auf die britische Kultserie Electric Blue. In über 100 Folgen servierten zumeist leicht bekleidete Moderatorinnen ein skurriles Sexpotpourri aus kurzen Clips, Amateurvideos, Fotoshootings und Prominentenspecials. Die Beiträge wirken heutzutage natürlich hoffnungslos veraltet, was nicht zuletzt an den modischen und frisurlichen Entgleisungen der posierenden Damenwelt liegt. Andererseits besteht darin auch genau der Reiz der Serie, wer sich gerne an die 80er-Jahre zurückerinnert, wird mit Electric Blue jedenfalls definitiv viel Spaß haben.

Die Folgen 1 bis 3 der Electric-Blue-Serie werden in der Reihenfolge von Fiona Richmond, Marilyn Chambers und Brigitte Lahaie, allesamt Erotikstars der damaligen Zeit, moderiert. Inhaltlich gibt es selbstverständlich jede Menge blanke Busen und Strip-Videos. Für viel Erheiterung sorgt ein Beitrag über das Nackttanzen in einer Londoner Disco. In Sachen Prominenz geben sich Joan Collins, Leslie Ann-Down und in einer ganz seltenen Aufnahme Marilyn Monroe die Ehre. An Ton -und Bildqualität sollte man aufgrund der recht seltenen Beiträge keine höheren Ansprüche stellen. --Marc Osmers

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Klassiker      5 von 5 Punkten
Electric Blue büsst nichts von seiner Aktualität ein und ist auch heute noch eine der besten Erotik-serien. Sämtliche Szenen werden stets gut rübergebracht und wirken ganz und gar nicht wie in einem Hardcore-Porno. Sehr zu empfehlen.



Blondinen bevorzugt - FOCUS-Edition - Jane RussellBlondinen bevorzugt - FOCUS-Edition
Jane Russell, Marilyn Monroe, Charles Coburn

DVD, 6. August 2007
     Verkaufsrang: 29206      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sie sind die Showgirls - sie haben alles, was sich ein Mädchen nur wünschen kann, bis auf eines - einen Ehering am Finger! Lorelei und Dorothy denken sich einen neuen Trick zum Männerfang aus: Auf einem pompösen Luxusliner zwischen Amerika und Paris muß sich doch unter den mondänen Herren einer finden lassen. Doch so einfach ist das in Wirklichkeit nicht - die Palette der Probleme auf dem Weg in den Ehe-Hafen ist vielseitig...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

turbulente Musical-Komödie mit Traumpaarung Monroe/Russell      5 von 5 Punkten
"Miss Monroe sieht aus, als würde sie im Dunkeln leuchten", schrieb seinerzeit der Kritiker des New York Herald, und wir Recht er hatte! In BLONDINEN BEVORZUGT schickt Meister-Regisseur Howard Hawks Marilyn Monroe und Jane Russell auf eine Kreuzfahrt über den Atlantik, wo sie den Männern den Kopf verdrehen, umwerfende Musical-Nummern darbieten und für knapp 90 Minuten so viel Witz und Charme versprühen, dass es die reine Freude ist, auch noch nach über 50 Jahren. BLONDINEN BEVORZUGT hat kaum Handlung, dafür aber genug skurrile Nebenfiguren, gespielt von einem klasse Ensemble, dem man den Spaß in jeder Minute anmerkt. Charles Coburn etwa darf hier - wie schon zuvor in "Liebling, ich werde jünger" - hinter Marilyn her sein, bekommt aber stattdessen nur Hohn und Spott. In der besten Szene betreten Monroe und Russell zum Dinner den Speisesaal des Kreuzers und lösen heftige Reaktionen aus - bis dann Marilyn endlich dem Millionär vorges