|
| DVDs: Martin Miller | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die Spezialisten unterwegs (5 DVDs) Dean Paul Martin, Kevin Peter Hall, Mark Thomas Miller DVD, 25. Januar 2008 Verkaufsrang: 7751 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Koch Media Die Spezialisten unterwegs - komplett (5 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.01.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Endlich - hat lange genug gedauert... 5 von 5 Punkten Das Warten hat ein Ende - die Misfits sind endlich auf DVD verewigt. Bild und Ton entsprechen den 80er Jahren - aber die Fans dieser Serie gucken sich diese ja auch nicht wg. Dolby Surround Sound Effekten oder HDTV an :-) Extras sind zwar, wie bereits zuvor mehrmals geschrieben wurde, Fehlanzeige - aber was soll man groß an Extras reinpacken? Wozu? Wir wollten alle die Serie haben - jetzt ist sie da - danke! Nur was wirklich schade ist, dass es den Titelsong der Serie nicht als reinen Musiktitel bzw. in vernünftiger Qualität zu kaufen gibt - schade. Evtl. hat auch jemand die Lyrics dazu?
Weitere Kundenmeinungen |
Exodus [UK IMPORT] Paul Newman, Felix Aylmer, John Derek, Martin Miller, David Opatoshu DVD, 2. Februar 2004 Verkaufsrang: 32253 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
bewegende Bilder - bewegende Filmmusik 4 von 5 Punkten Der Nahostkonflikt ist fast jeden Tag in den Schlagzeilen - dieser Film hilft ihn besser zu verstehen. Ein Volk - kaum der totalen Vernichtung entgangen - gründet nach 2000 jährigem Exil seinen eigenen Staat. Trotz einer zweifelhaften englischen Realpolitik und einer Übermacht von arabischen Feinden wird dieser Staat geboren. Durch seine Nähe zu den tatsächlichen historischen Ereignissen wirkt der Film insgesammt sehr authentisch, auch wenn ihm streckenweise (er ist immerhin 3 Stunden lang) etwas Pepp fehlt. Paul Newman ist in seiner Rolle als Sabre - ein in Israel geborener Israeli, der außen hart und innen weich ist, durchaus glaubwürdig. Eva Maria Saint wirkt dagegen etwas steif. Am stärksten ist die Szene, in der Dov Landau von der Irgun - den militanten israelischen Freiheitskämperfn über seine KZ-Vergangenheit befragt wird. Die ganze Tragik eines KZ-Lebens wird darin auf wenige Minuten komprimiert - eine schauspielerische Meisterleistung! Daneben bietet der Film sehr spannende Passagen (z.B. die Befreiung der Gefangenen aus dem englischen Militärgefängnis), schöne Bilder und eine bewegende Filmmusik, die mit einem Oskar ausgezeichnet wurde. |
Saturday Night Fever / Grease - Karaoke [UK IMPORT] John Travolta, Karen Lynn Gorney, Barry Miller, Joseph Cali, Paul Pape DVD, 9. September 2002 Verkaufsrang: 42964 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ganz gelungen 3 von 5 Punkten Eigentlich bin ich ein Karaoke-Fan, gerade auf Parties ist es wirklich ein sehr guter Zeitvertreib. Bei dieser Karaoke-DVD bin ich allerdeings nicht sehr begeistert. Die Lieder sind zwar relativ gut wiedergegeben, jedoch sind das Menü und die "Videos" nicht gut gelungen. Von daher vergebe ich an dieser Stelle nur 3 Sterne. Bei dem heutigen Stand der Technik sollte man da besser zu SingStar o.ä. greifen. |
What's The Worst That Could Happen? [UK IMPORT] Danny De Vito, Martin Lawrence, Glenne Headly, John Leguizamo, Carmen Ejogo DVD, 23. September 2002 Verkaufsrang: 76350 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein toller Comedy-Spaß 5 von 5 Punkten What's The Worst That Could Happen? ist eine tolle Kriminalkomödie, in welcher Danny DeVito (als grotesk sein Voice-Dial-Mobiltelefon bedienender Fast-Bankrotteur Max Fairbanks, der auf das Geld seiner Frau Lutetia angewiesen ist, aber lieber "Miss September" Tracey vernascht, und quasi per Zufall einem Einbrecher dessen Glücksring entwenden kann) wie auch Martin Lawrence (als liebenswerter, bei Lügen blinzender, Einbrecher Kevin, der sich verliebt hat, und den, von der Angebeteten geschenkten, Ring zurückholen will) brillieren. Beide spielen hervorragend, aber dennoch bleibt genügend Raum für die weiteren Darsteller, ebenfalls zu beeindrucken: Carmen Ejogo als bezaubernde, britisch-sprechende, Amber, John Leguizamo als Einbrecherkollege und Freund Berger, William Fichtner als schrulliger, Hundeliebhaber Kommissar Tardio. Ein toller Comedy-Spaß zum Immerwiedersehen. Tipp: Nur im englischen Original genießen! |
Dial M for Murder Ray Milland, Grace Kelly, Robert Cummings, John Williams (II), Anthony Dawson Videokassette, 9. Juli 2001 Verkaufsrang: 38467 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Ein mittelloser Tennisspieler (Ray Milland) plant den perfekten Mord. Er will sich seiner wohlhabenden Frau (Grace Kelly) entledigen, die eine Affäre mit einem Schriftsteller (Robert Cummings) hat. Erstaunlicherweise schafft sie es, sich ihres Angreifers zu erwehren, ein unvorhersehbares Ereignis, das das Improvisationstalent des Ehemannes herausfordert. Alfred Hitchcock war klug genug, sich eng an die Bühnenvorlage zu halten und der Versuchung zu widerstehen, die Geschichte für den Film zu verändern.>P> Das Ergebnis mag nicht einer der besten Filme Hitchcocks sein, aber er ist ein absolut einnehmendes Kammerstück. Bei Anruf Mord zeigt Grace Kelly von ihrer besten Seite; im gleichen Jahr drehte sie übrigens Das Fenster zum Hof für Hitchcock. Der Film wurde in dem nur kurz aktuellen 3D-Verfahren gedreht und Hitchcock drehte einige Szenen um die Bildtiefe beim 3D-Verfahren besonders herauszustellen. Dies zeigt sich gut an dem spannenden Mordanschlag auf Kelly und ihrem verzweifelten Versuch, die Schere zu erreichen, die gerade außerhalb ihrer Reichweite zu liegen scheint. Tatsächlich wurde der Film nur selten im richtigen 3D-Verfahren gezeigt, sondern normalerweise zweidimensional projiziert. (1980 gab es eine Wiederveröffentlichung des restaurierten 3-D-Films, der allerdings nur in einer begrenzten Anzahl von Kinos gezeigt wurde). Bei Anruf Mord wurde 1998 unter dem Titel Ein perfekter Mord neu verfilmt, ein Film, der die Vorlage auswalzte und veränderte, dadurch aber das gradlinige und witzige Original nicht verbesserte. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Sehr gut! 5 von 5 Punkten Eine sehr gute Story! Grace Kelly wieder einsame Spitze, schade das sie
so wenig Filme machen konnte. Mehr kann ich hierzu auch garnicht mehr
sagen. Den Film sollte man mal gesehen haben!
Noch kurz zur DVD Qualität. Das Bild ist vorallem in den Anfängen mehr
oder weniger stark verrauscht, lässt dann aber in den ganzen Wohnungsszenen
nach. Im großen und ganzen gefällt mir aber das Bild, es ist eben ein
alter Film und sowas bringt somit einen gewissen Flair mit sich!
Weitere Kundenmeinungen |
Awakenings Robert De Niro, Robin Williams, Julie Kavner, Ruth Nelson, John Heard Videokassette, 21. Mai 2001
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
5 Punkte? NEIN! 10 PUNKTE!!!!!!!!!! 5 von 5 Punkten Hier großartig eine Rezension zu schreiben wäre unsinnig. Man kann es kürzer haben: Kaufen, ansehen, größte Schauspielkunst erleben, ergriffen sein, nachdenklich werden über die wichtigen Dinge des Lebens. Oft ist die Rede von einem Meisterwerk der Filmgeschichte. "Zeit des Erwachens" trägt diese Bezeichnung mit großem Abstand zu recht. Ein wahrer MEILENSTEIN der FILMGESCHICHTE. Auch in 100 Jahren wird dieser Film kaum zu übertreffen sein.
Schockierend einfach ist unsere Sehnsucht 5 von 5 Punkten Gefangen in unserem Körper durchlaufen wir Erkenntnisstadien, die mit unserem Tod einen sinvollen Ausklang haben. Dabei sind wir alle auch Werkzeuge und Hilfsmittel der Erkenntnis anderer......so in etwa kann man die Essenz des Films beschreiben.
Ein junger Arzt (Robin Williams) entdeckt an "katatonen"
Patienten auffällige Mikrobewegungen. Er schließt auf eine andere "Erkankung" als die diagnostizierte: Eine bestimmte Form des Parkinson. In einem Versuch verabreicht er einem Patienten (Robert de Niro) Dopamin und er erwacht aus seiner Jahrzehnte langen "Lähmung".
Es beginnt eine Zeit des Hoffens und des Austauschens, bis der Versuch zusammenbricht.........
"Zeit des Erwachens" ist einer der wenigen Filme dieser beiden "Hollywoodgrößen" (eine wahre Geschichte), der ohne Zweifel ein grandioser filmisch-erzählerischer Versuch der Beschreibung des menschlichen Leidens und Scheiterns auf dieser Welt ist. Ein Film, der bei allem Pessimismus kämpferisch und Mut machend ist.
Ähnlich bedeutend wie "Lorenzos Oil" und genauso wahr und erschütternd!
Wahre Geschichten haben eben doch den tieferen Gehalt als unsere Fiktionen vom Hoffen und Fürchten.
Zeit der genialen Schauspieler 5 von 5 Punkten Ich schließe mich meinen Vorrednern ausnahmslos an:
Zeit des Erwachens ist ein Film mit Herz, wie man ihn heute nur noch selten sieht.
Hinzu kommen schauspielerische Glanzleistungen von Williams und de Niro, der eigentlich längst im Duden unter dem Begriff "Schauspiel" und "Genial" stehen müsste.
Kurz und Knapp:
Kaufen! Ansehen! Einen "schönen" Abend haben!
Das Leben ist ein Geschenk 4 von 5 Punkten Dr. Sayer (Robin Williams) ist ein Forscher, wie man ihn sich so vorstellt. Allein und von seinen Büchern umgeben wohnt er in einem Reihenhaus und bestimmt Pflanzen nach dicken Botanik-Fibeln. Kürzlich bewies er, dass man eine bestimmte Substanz nicht aus Regenwürmern gewinnen kann. Er ist menschenscheu, aber freundlich und zuvorkommend. Leider kann er von seinem Hobby nicht leben. Deshalb bemüht er sich um eine Anstellung in einer neurologischen Klinik. Da dort Not am Mann ist und Sayer früher einmal Medizin studiert hat, nimmt man ihn. Viel falsch machen kann man in dieser Klinik nicht. Dort werden hoffnungslose Fälle verwaltet. Aber so neurotisch Sayer auch ist, sein Forscherdrang und seine kindliche Hilflosigkeit machen ihn liebenswürdig. Zufällig entdeckt er, dass eine regungslos vor sich hin vegetierende Patientin dennoch erstaunliche Reflexe besitzt.
Nun erwacht die Neugier in ihm. Er findet schnell heraus, dass andere Insassen mit dem gleichen Krankheitsbild über dieselben Fähigkeiten verfügen. Mehr noch: Sie haben auch eine ähnliche Verlaufsgeschichte.
Als er dann noch von einer neuen synthetischen Droge erfährt, die ihm geeignet erscheint, das noch vorhandene innere Leben der Betroffenen nach außen zu tragen, erreicht er, dass er sie seinem Lieblingspatienten Leonard (Robert de Niro) verabreichen kann. Das Wunder geschieht tatsächlich und die Begeisterung ist groß. Doch wie so oft in der Medizin ist der Mechanismus der scheinbaren Heilung weitgehend unklar. Nach einiger Zeit verfallen zunächst Leonard und danach auch die anderen Betroffenen wieder in ihren alten Zustand zurück. Sie erleben also nicht nur zum zweiten Mal ihren geistigen und körperlichen Verfall, sondern in der Phase der scheinbaren Heilung auch den Schmerz, dass sie ihr Leben eigentlich verpasst haben. Dieses Drama wird uns an Leonard in seiner ganzen Traurigkeit vor Augen geführt.
Dieser auf einer wahren Geschichte beruhende Film lebt nicht nur von den sehr emotionalen Augenblicken des Erwachens und dem hoffnungsvollen, aber kurzem Wachsein dieser armen Menschen, sondern auch von seiner klaren Botschaft: Manchmal ist das Leben kurz, gehen wir also achtsam mit ihm um.
Das Duo Williams und de Niro machen aus der ohnehin schon sehr emotionalen Geschichte durch ihr brillantes Spiel einen einfühlsamen Film, der in Erinnerung bleiben wird.
Glanzleistung von Robert de Niro 5 von 5 Punkten Ich hatte mich auf einen gemütlichen Abend eingestellt und war nicht darauf vorbereitet, einen derart beeindruckenden, anrührenden Film zu sehen. Robert de Niros schauspielerische Leistung, hier einen Patienten mit solch gravierenden Symptomen zu spielen, ist wahrhaft eine Glanzleistung und kann nicht genug betont werden. Insgesamt ist der Film, auch trotz seiner nicht alltäglichen Thematik, einfühlsam gemacht und wärmstens zu empfehlen. Was bleibt ist der Einblick in eine fremde Welt und Mitgefühl für die vom Schicksal betroffenen Menschen, die nach anfänglicher Hoffnung ihrer Krankheit letztendlich nicht entrinnen können.
Weitere Kundenmeinungen |
The Third Man [UK IMPORT] Orson Welles, Joseph Cotten, Trevor Howard, Wilfrid Hyde White, Alida Valli DVD, 14. Januar 2002 Verkaufsrang: 66893 Das zerbrochene Europa nach dem Zweiten Weltkrieg wird in Carol Reeds meisterlichem Thriller perfekt dargestellt. Schauplatz ist das immer noch durch den Krieg paralysierte Wien. Holly Martins (Joseph Cotten) ist Alkoholiker und Autor trivialer Romane, der nach Wien kommt um seinen alten Freund Harry Lime (Orson Welles) zu besuchen. Aber als Cotten in Wien ankommt, ist Limes Begräbnis in vollem Gang. Von Limes Freundin und einem britischen Besatzungsoffizier erfährt Martins von Behauptungen, dass Lime in erpresserische Machenschaften verwickelt gewesen sei. Martins schwört, den Ruf seines Freundes wieder herzustellen. Als er tiefer in die Nachkriegsintrigen gezogen wird, findet er mehrere Schichten von Täuschung und Betrug, die er verzweifelt versucht, aufzuklären. Welles lange aufgeschobener Auftritt ist zu einem Meilenstein des modernen Kinos geworden; dies ist nur eine von Dutzenden von Kameraeinstellungen, die die aus dem Gleis geratene Nachkriegsgesellschaft widerspiegelt. Cotten und Welles schauspielerische Leistung setzte Maßstäbe und die Zithermelodie von Anton Karas verfolgt den Zuschauer noch lange nach Ende des Films. -Anne Hurley
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
In den Hauptrollen: Anton Karas' Zither und das desolate Nachkriegs-Wien 5 von 5 Punkten Um schnell noch einen beliebten Irrtum zu berichtigen, bevor der Hauptfilm losgeht: Nein, um eine Literaturverfilmung handelt es sich hier nicht, auch wenn der Geheimdienst-Angestellte Graham Greene an manchem Drehbuch mitgeschrieben hat. Aber das ist ja egal; schließlich haben wir's hier mit einem der besten Filme aller Zeiten zu tun, bei dem alles stimmt: Story, Drehbuch und Dialoge, Besetzung, Kameraführung, Wahl der Drehorte... und natürlich Anton Karas' Zither, vor allem das "Harry Lime Theme".
"Der dritte Mann" ist ein Agententhriller, oft beängstigend nah an der zeitgenössischen Realität in Wien, unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges:
Holly Martins, seines Zeichens Autor von Groschenromanen à la Zane Grey, wird von seinem Jugendfreund Harry Lime nach Wien eingeladen; es locke hier im Chaos verlockender Gewinn bei niedrigem Risiko. Der reichlich naive Martins trifft ein im Dschungel des Nachkriegs-Wien, das ähnlich wie Berlin in vier Besatzungszonen geteilt ist; die Innenstadt ist international kontrollierte Zone. Alles liegt in Trümmern, weit und breit kein Heurigen- oder Kaffeehaus-Charme. Der Schwarzhandel blüht, Intrigen und Korruption wuchern, ein Menschenleben ist nicht viel wert. All das erfährt Martins nach und nach, aber zuallererst erfährt er, dass Harry Lime verunglückt ist; er komme gerade noch rechtzeitig zum Begräbnis.
Nach der Beerdigung zerbröselt Martins' heile Welt in Rekordzeit: Nicht nur widersprechen einander die Aussagen von Harrys Freunden über dessen Tod (Komisch, alle waren sie zufällig zugegen), und ein allerwidersprechendster Portier hat allzu viel gesehen und geredet, sondern der britische Oberst Calloway eröffnet Martins auch noch, dass sein alter Freund Lime in Penicillinpanscherei verwickelt war und den Tod Unzähliger auf dem Gewissen hat. Außerdem verliebt sich Martins auch noch in Limes Freundin Anna Schmidt, eine Illegale, die trotz (oder gerade wegen?) ihres weit realistischeren Lime-Bildes aus all den neuen Erkenntnissen ganz andere Konsequenzen ziehen wird. Mitten in die Spannung platzt noch eine groteske Szene, in der Wildwestromanen die Ehre einer Dichterlesung widerfährt... und die die Spannung noch erhöht, die dem Zuschauer mitten im Lachen an den Nerven zehrt.
Ja, und dann taucht auf einmal der tot geglaubte Harry Lime wieder auf, und zwar sehr lebendig... und dazu spielt die Zither.
Nun übernehmen nacheinander die Schatten der Ruinen, das Riesenrad im Prater und das Labyrinth der Abwasser-Kanäle die Hauptrollen in einem Film, der auch dann noch spannend bleibt, wenn man die Dialoge bereits rückwärts mitsprechen könnte.
"Der dritte Mann" gehört zu jenen Schwarz-Weiß-Filmen, die man nie und nimmer in Farbe sehen möchte; eine noch spektakulärere Kameraführung ist nicht vorstellbar, so wie sie hier die besonderen Möglichkeiten des Schwarz-Weiß einsetzen. Die Kulisse des zerbombten Wien spielt hier mit! Fast alle Passagen spielen natürlich an Originalschauplätzen, was vor allem bei Szenen, die im sowjetischen Sektor spielen, garnicht einfach war. Nur das berühmte Riesenrad stand in London... Und bei den Abwasserkanälen handelt es sich um die Brauchwasserkanäle, die aber auch schon geruchsintensiv genug waren.
Allerdings steht's in der "Kinowelt"-DVD nicht zum Besten mit der Tonqualität, die Untertitelei wurde auch bereits mehrfach beanstandet, und auf bessere Ausgaben wurde auch schon hingewiesen.
Zudem ist hier die zusätzliche Information etwas spärlich ausgefallen, wo's doch gerade über diesen Film und die Dreharbeiten Bücher zu füllen gäbe - die an Kafka erinnernden Verhandlungen mit den seeehr vielen Zuständigen der Besatzungsmächte, die amüsanten Anekdoten rund um manche aus dem Stegreif entstandene kleine Szenen und um die Extravaganzen von Orson Welles, schließlich auch die Würdigung der hervorragenden einheimischen Schauspieler in den Nebenrollen (u.a. Paul Hörbiger, Erich Ponto, Ernst Deutsch, Hedwig Bleibtreu), die im englischen O-Ton auch auf Wienerisch bzw. Wiener Englisch mit den Alliierten radebrechen (genial in beiden Fassungen, deutsch und englisch: Hedwig Bleibtreu als Annas Vermieterin); einige von ihnen wie z.B. Hörbiger mussten sich die englischen Sätze wegen inexistenter Englischkenntnisse übrigens vorsprechen lassen, mit unerwarteten Folgen...
Deswegen erteile ich Paul Hörbiger (dem Portier von Limes' Wohnung) das Schlusswort aus der Originalfassung: Man achte auf seine Gesten, wenn er Holly Martins im schönsten Wiener Akzent erklärt, er komme zu spät, denn Harry Lime sei bereits "to hell or to heaven"... Einer der feinsten Filmfehler aller Zeiten!
Weitere Kundenmeinungen |
What's The Worst That Could Happen? [UK IMPORT] Danny De Vito, Martin Lawrence, Glenne Headly, John Leguizamo, Carmen Ejogo Videokassette, 20. Januar 2003 Verkaufsrang: 47160
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein toller Comedy-Spaß 5 von 5 Punkten What's The Worst That Could Happen? ist eine tolle Kriminalkomödie, in welcher Danny DeVito (als grotesk sein Voice-Dial-Mobiltelefon bedienender Fast-Bankrotteur Max Fairbanks, der auf das Geld seiner Frau Lutetia angewiesen ist, aber lieber "Miss September" Tracey vernascht, und quasi per Zufall einem Einbrecher dessen Glücksring entwenden kann) wie auch Martin Lawrence (als liebenswerter, bei Lügen blinzender, Einbrecher Kevin, der sich verliebt hat, und den, von der Angebeteten geschenkten, Ring zurückholen will) brillieren. Beide spielen hervorragend, aber dennoch bleibt genügend Raum für die weiteren Darsteller, ebenfalls zu beeindrucken: Carmen Ejogo als bezaubernde, britisch-sprechende, Amber, John Leguizamo als Einbrecherkollege und Freund Berger, William Fichtner als schrulliger, Hundeliebhaber Kommissar Tardio. Ein toller Comedy-Spaß zum Immerwiedersehen. Tipp: Nur im englischen Original genießen! |
L.A. Story [UK IMPORT] Steve Martin, Iman, Kevin Pollak, Sam McMurray, Patrick Stewart DVD, 20. Mai 2002 Verkaufsrang: 78334 Steve Martin (Tote tragen keine Karos) schrieb diesen amüsant albernen Film als eine Reflexion über die Liebe (seine damalige Ehefrau Victoria Tennant spielt ebenfalls mit) und Los Angeles. Er spielt einen TV-Wetteransager in L.A., der sich selbst die midlifekrisige Frage stellt, was er mit seinem weiteren Leben anfangen soll: beruflich und privat. Während er sich durch einige Beziehungen arbeitet (darunter eine besonders lustige mit einer aufgedrehten Sarah Jessica Parker, die ihn mit ihrem ununterbrochenen Gerede um den Verstand bringt), entdeckt er ein sprechendes Autobahnschild, das ihm kryptische Ratschläge gibt, wie er sich verhalten soll. Das Schild hilft ihm zu erkennen, was er intuitiv bereits weiß: Die britische Frau (Tennant), die er sehr anziehend findet, ist die Richtige für ihn. Die große Besetzung (inklusive vieler Cameos) hat ganz offenkundig eine Menge Spaß mit der cleveren, wenn auch seichten Geschichte und Regisseur Mick Jackson würzt die tolle Performance mit visuellen Leckerbissen. -Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Ein Film zum liebhaben 5 von 5 Punkten Steve Martin`s Huldigung an die Stadt Los Angeles, verklärt und romantisiert, ähnlich wie bei Woody Allen`s Manhatten, (vermutlich ua Inspirationsquelle für LA Story)Der Film thematisiert zwischenmenschliche Beziehungen und persönliche Sichtweisen bzw Perspektiven, wobei Unbeschwertheit, Lebensfreude,Humor und philosophische Nachdenklichkeit, sehr geschickt kombiniert werden.Die durchgehend sonnig-optimistische Grundstimmung des Films,nicht zuletzt geschaffen durch die teils wirklich zauberhafte Bildästhetik, wirkt wie eine "Frischzellenkur" für die überforderte, stressgeplagte Seele.Die charmant liebenswerten Charaktere und ein sinnlicher, stimmiger Soundtrack machen LA Story schließlich zu einem durchweg gelungenen Film.
Weitere Kundenmeinungen |
L.A. Story [UK IMPORT] Steve Martin, Iman, Kevin Pollak, Sam McMurray, Patrick Stewart DVD, 6. Oktober 2008 Verkaufsrang: 60311 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
| Woody Allen Collection Vol. 4 - Crimes And Misdemeanors/Alice/Shadows And Fog/Anything Else/Melinda And Melinda [UK IMPORT] Woody Allen, Julie Kavner, Kathy Bates, John Cusack, Jodie Foster DVD, 22. Januar 2007 Verkaufsrang: 58911
|
Father of the Bride Part II Steve Martin, Diane Keaton, Martin Short, Kimberly Williams, George Newbern Videokassette, 2. Januar 2001 Verkaufsrang: 50100
| The Sorcerers Boris Karloff, Elizabeth Ercy, Ian Ogilvy, Victor Henry, Sally Sheridan DVD, 6. Dezember 2004 Verkaufsrang: 96887
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
|
The Pajama Game Doris Day, John Raitt, Carol Haney, Eddie Foy Jr., Reta Shaw DVD, 2. Juli 2007 Verkaufsrang: 100483
| Misfits of Science [UK IMPORT] Dean Paul Martin, Kevin Peter Hall, Mickey Jones, Mark Thomas Miller, Courteney Cox Videokassette, 3. September 1990 Verkaufsrang: 28285
|
 | Seiten: 1 2 |  |
|

|