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| DVDs: Masayuki Mori | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Rashomon Toshirô Mifune, Machiko Kyô, Masayuki Mori DVD, 11. Januar 2006 Verkaufsrang: 8043 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Kosmos-Kakteenführer Bestimmung, Pflege, Vermehrung. Über 490 Kakteenarten
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
was ist wahrheit? 5 von 5 Punkten eine vergewaltigung aus sicht des täters, des ehemannes und der frau - jede ist anders. kurosawa versucht hier auszuleuchten, wie schwer es ist, die realität so zu sehen wie sie wirklich ist, oder besser gesagt, darzustellen, das jeder in seiner eigenen realität lebt. nebenbei wird ganz gut beleuchtet wie die rolle der frau in japan damals war was ich auch sehr interesant finde da es viele parallelen zu aktuellen rollenmodellen gibt. die moral der geschicht: moral muss man sich erstmal leisten können. dieser film wirkt teilweise eher wie ein bühnenstück. ohne frage ein meisterwerk kurosawas, wobei mir "die 7 samurai" besser gefällt, aber das ist sicher geschmackssache.
Weitere Kundenmeinungen |
Rashomon [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Masayuki Mori, Machiko Kyo, Takashi Shimura DVD, 22. Oktober 2001 Verkaufsrang: 48372 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Literaturverfilmung 4 von 5 Punkten Rashomon basiert auf einer Kurzgeschichte Ryunosuke Akutagawas, die in der Geschichtensammlung gleichen Namens auch auf deutsch zu finden ist (tatsächlich ist sie sogar hier auf dieser Seite verlinkt). Kurosawa gelingt es die Vorlage stimmig und gut umzusetzen auch wenn seine Version sich in vielen Details von ihr unterscheidet.(oder vielleicht auch gerade deswegen). Das der Film an manchen Stellen etwas holprig wirkt liegt nicht zuletzt an der Schwierigkeit eine Kurzgeschichte als Film von etwa 90 minuten umzusetzen, eine Aufgabe die Kurosawa allerdings im Ganzen durchaus bewundernswert löst. Wem der Film gefallen hat, sollte sich ruhig mal die literarische Version ansehen (auch die anderen exzellenten Geschichten Akutagawas) und umgekehrt. Man wird genügend Ähnlichkeiten und Unterschiede finden um beide zu mögen.
was ist die wahrheit ? 4 von 5 Punkten Der Film dreht sich um die Ermordung eines Samurai, die in 4 verschiedenen Versionen (der Beteiligten) erzählt und jeweils im Sinne des Erzählers geschönt wird. Es ist allerdings kein Samurai- oder Schwertfilm (!!) sondern eher ein verfilmtes Theaterstück, das viele Dialoge und hervorragene Nahaufnahmen der Protagonisten zeigt. Der Film ist zwar ernst aber nicht so schwermütig und zu Herzen gehend wie z.B. Red Bear. Kurosawa laßt in dem Film niemanden mit einer weißen moralischen Weste davon kommen. Sein Filmmotto wird von einem Protagonisten (sinngemäß) mit "Lügen ist menschlich" ausgesprochen. Ich kann nur 4 Punkte geben, da mich andere Filme von Kurosawa mehr faszinierten und im Gegensatz zu diesem auch ein 2. oder 3. Mal sehenswert sind. Hier kann ich mir das nicht vorstellen, da der Film seine Spannung aus der Ungewissheit bezieht. Als Einstieg in Akiras Werke würde ich diesen Film nicht empfehlen, dann eher "7 Samurai" oder "Throne of Blood".
Von der Subjektivität allen Seins 5 von 5 Punkten Das besondere dieses Filmes, was im Europa Anfang der 50ziger großes Aufsehen erregte, ist zum einen die ungewöhnliche Geschichte. Ein Mord an einem Samurai wird aus unterschiedlichem Blickwinkel erzählt. Aus der Sicht der vom Mörder (?) vergewaltigten (?) Ehefrau. Vom berüchtigten Räuber der Samurai und Frau im Wald überfiel. Vom ermordeten Samurai selbst (der mittels eines Mediums befragt wird) und durch einen holzhackenden Bauern der zufällig das Geschehen beobachtet. Die Subjektivität der Wahrnehmung ein und der selben Situation wird hier auf die Spitze getrieben. Denn jeder erzählt die Geschichte anders, immer so das sein eigenes Handeln im vorteilhaften Licht erscheint. Die Wahrheit als allgemeingültige Größe wird ad absurdum geführt. Doch dies ist es nicht allein. Die ungewöhnliche dynamische Kameraführung, die Einbindung des Waldes in die Handlung (über die Funktion als reine Kulisse hinaus), die Nutzung des Schattenspiels unter dem Blätterdach, das vitale und frische Spiel der Schauspieler (allen voran Toshiro Mifune als wilder Räuber) war für das erstarrte europäisch/amerikanische Kino eine Sensation
Was ist Wahrheit? Dieser Film begründete Kurosawas Weltruf 4 von 5 Punkten Ein Tod, vier Zeugen(einer davon das Opfer), vier Aussagen zur Tat. Was ist wahr, wem kann geglaubt werden? Ein Kriminalfall im alten Japan oder die Frage nach menschlichem Selbstverständnis,Eitelkeit und (Selbst)Betrug. Dieser Film, der eher Kurosawas Frühwerk (bes.:Männer,die auf des Tigers Schwanz traten) vergleichbar ist, als seinen bekannteren Samuraifilmen, begründete in Cannes Kurosawas Weltruf. Das Publikum der Freiluftaufführung ließ sich auch vom Regen (passend zur Rahmenhandlung des Films)nicht beeindrucken, und das Werk wurde zum Sieger gekürt. Wer hier Action a la Yojimbo oder 7 Samurai erwartet, wird enttäuscht sein; der Film ist primär psychologisch angelegt. Hervorzuheben ist natürlich auch Toshiro Mifune in der gezielt überzeichneten (jap.Theater) Rolle des Banditen. Um die Deutung ist viel gestritten worden, bilden Sie sich ihr eigenes Urteil! Wenn ich nur 4 Sterne vergebe, dann in Respekt vor anderen Filmen Kurosawas, die ich persönlich noch höher bewerte. |
The Bad Sleep Well [UK IMPORT] Masayuki Mori, Toshiro Mifune, Takashi Shimura Videokassette, 9. November 1998 Verkaufsrang: 33971
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hamlet Goes Business 5 von 5 Punkten Mehr als ein Vierteljahrhundert vor Aki Kaurismäki und Michael Almereyda hatte Japans bedeutenster Filmregisseur Akira Kurosawa die Idee, Shakespeares zeitloses Drama in die Moderne zu versetzen, und zwar in die Welt der Grosskonzerne, wo Streben nach Macht, Rücksichtslosigkeit und Heuchelei noch ebenso von Aktualität sind wie im Dänemark des 12. Jahrhunderts. Nicht nur die zeitliche Verschiebung unterscheidet "The Bad Sleep Well" grundlegend von Kurosawas weitaus bekannteren Shakespeare-Adaptionen "Throne of Blood" (Macbeth) und "Ran" (King Lear), denn in diesem Gegenwartsdrama tritt die Darstellung psychischer Gewalt vor allem hinter Dialoge zurück, die nicht weniger fesselnd sind als jede Schlachtensequenz.
Kurosawas Standartschauspieler Toshiro Mifune, dessen zumeist ausdrucksloses Gesicht in "The Bad Sleep Well" kaum die geringste Emotion verrät, bietet als "Hamlet" Sai eine derart grundverschiedene Darstellung von den extrovertierten und geradezu animalischen Typen aus "Seven Samurai", "Rashomon" oder dem bereits erwähnten "Throne of Blood", dass er sich hiermit endgültig als Japans herausragenster und vielseitigster Schauspieler beweist. Seine Figur geht zu Beginn des Filmes eine Heirat mit der Tochter des Firmenchefs Aim ("Claudius") ein, um sich an diesem für den 5 Jahre zurückliegenden Tod seines Vaters zu rächen. Er entwirft verschiedene Pläne, um den Bösen um seinen Schlaf zu bringen und scheint damit anfangs auch Erfolg zu haben. Doch bald schon offenbart sich, das sein Kampf für Gerechtigkeit hoffnungslos ist. Der Gedanke, dass der Schlechtigkeit nicht beizukommen ist, da sie in der menschlichen Natur begründet ist, beschäftigte Shakespeare und Kurosawa gleichermassen, und spielt auch in anderen Werken der beiden Künstler eine wesentliche Rolle.
Insgesamt handelt es sich bei "The Bad Sleep Well" vermutlich um Kurosawas schwierigsten Film, die komplexen Beziehungsgeflechte und Intrigen machen es dem Zuschauer nicht gerade einfach, den Handlungssträngen bereits beim ersten Anschauen zu folgen. Der Film erfordert ständige Aufmerksamkeit und Konzentration, was jedoch keinen Kurosawa-Fan davon abhalten solte, sich darauf einzulassen. Beschäftigt man sich eingehender mit "The Bad Sleep Well", gerät man schon bald ins Staunen, wie stimmig die nur als genial zu bezeichnende Gesamtkonzeption ist, die es diesen hochintelligenten und atmosphärischen Film problemlos mit Kurosawas grössten Meisterwerken aufnehmen lässt. |
Rashomon [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Masayuki Mori, Machiko Kyo, Takashi Shimura Videokassette, 9. November 1998 Verkaufsrang: 19886
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Literaturverfilmung 4 von 5 Punkten Rashomon basiert auf einer Kurzgeschichte Ryunosuke Akutagawas, die in der Geschichtensammlung gleichen Namens auch auf deutsch zu finden ist (tatsächlich ist sie sogar hier auf dieser Seite verlinkt). Kurosawa gelingt es die Vorlage stimmig und gut umzusetzen auch wenn seine Version sich in vielen Details von ihr unterscheidet.(oder vielleicht auch gerade deswegen). Das der Film an manchen Stellen etwas holprig wirkt liegt nicht zuletzt an der Schwierigkeit eine Kurzgeschichte als Film von etwa 90 minuten umzusetzen, eine Aufgabe die Kurosawa allerdings im Ganzen durchaus bewundernswert löst. Wem der Film gefallen hat, sollte sich ruhig mal die literarische Version ansehen (auch die anderen exzellenten Geschichten Akutagawas) und umgekehrt. Man wird genügend Ähnlichkeiten und Unterschiede finden um beide zu mögen.
was ist die wahrheit ? 4 von 5 Punkten Der Film dreht sich um die Ermordung eines Samurai, die in 4 verschiedenen Versionen (der Beteiligten) erzählt und jeweils im Sinne des Erzählers geschönt wird. Es ist allerdings kein Samurai- oder Schwertfilm (!!) sondern eher ein verfilmtes Theaterstück, das viele Dialoge und hervorragene Nahaufnahmen der Protagonisten zeigt. Der Film ist zwar ernst aber nicht so schwermütig und zu Herzen gehend wie z.B. Red Bear. Kurosawa laßt in dem Film niemanden mit einer weißen moralischen Weste davon kommen. Sein Filmmotto wird von einem Protagonisten (sinngemäß) mit "Lügen ist menschlich" ausgesprochen. Ich kann nur 4 Punkte geben, da mich andere Filme von Kurosawa mehr faszinierten und im Gegensatz zu diesem auch ein 2. oder 3. Mal sehenswert sind. Hier kann ich mir das nicht vorstellen, da der Film seine Spannung aus der Ungewissheit bezieht. Als Einstieg in Akiras Werke würde ich diesen Film nicht empfehlen, dann eher "7 Samurai" oder "Throne of Blood".
Von der Subjektivität allen Seins 5 von 5 Punkten Das besondere dieses Filmes, was im Europa Anfang der 50ziger großes Aufsehen erregte, ist zum einen die ungewöhnliche Geschichte. Ein Mord an einem Samurai wird aus unterschiedlichem Blickwinkel erzählt. Aus der Sicht der vom Mörder (?) vergewaltigten (?) Ehefrau. Vom berüchtigten Räuber der Samurai und Frau im Wald überfiel. Vom ermordeten Samurai selbst (der mittels eines Mediums befragt wird) und durch einen holzhackenden Bauern der zufällig das Geschehen beobachtet. Die Subjektivität der Wahrnehmung ein und der selben Situation wird hier auf die Spitze getrieben. Denn jeder erzählt die Geschichte anders, immer so das sein eigenes Handeln im vorteilhaften Licht erscheint. Die Wahrheit als allgemeingültige Größe wird ad absurdum geführt. Doch dies ist es nicht allein. Die ungewöhnliche dynamische Kameraführung, die Einbindung des Waldes in die Handlung (über die Funktion als reine Kulisse hinaus), die Nutzung des Schattenspiels unter dem Blätterdach, das vitale und frische Spiel der Schauspieler (allen voran Toshiro Mifune als wilder Räuber) war für das erstarrte europäisch/amerikanische Kino eine Sensation
Was ist Wahrheit? Dieser Film begründete Kurosawas Weltruf 4 von 5 Punkten Ein Tod, vier Zeugen(einer davon das Opfer), vier Aussagen zur Tat. Was ist wahr, wem kann geglaubt werden? Ein Kriminalfall im alten Japan oder die Frage nach menschlichem Selbstverständnis,Eitelkeit und (Selbst)Betrug. Dieser Film, der eher Kurosawas Frühwerk (bes.:Männer,die auf des Tigers Schwanz traten) vergleichbar ist, als seinen bekannteren Samuraifilmen, begründete in Cannes Kurosawas Weltruf. Das Publikum der Freiluftaufführung ließ sich auch vom Regen (passend zur Rahmenhandlung des Films)nicht beeindrucken, und das Werk wurde zum Sieger gekürt. Wer hier Action a la Yojimbo oder 7 Samurai erwartet, wird enttäuscht sein; der Film ist primär psychologisch angelegt. Hervorzuheben ist natürlich auch Toshiro Mifune in der gezielt überzeichneten (jap.Theater) Rolle des Banditen. Um die Deutung ist viel gestritten worden, bilden Sie sich ihr eigenes Urteil! Wenn ich nur 4 Sterne vergebe, dann in Respekt vor anderen Filmen Kurosawas, die ich persönlich noch höher bewerte. |
Rashomon - Das Lustwäldchen Toshirô Mifune, Machiko Kyô, Masayuki Mori Videokassette, 1. Juni 1991 Verkaufsrang: 11795
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Literaturverfilmung 4 von 5 Punkten Rashomon basiert auf einer Kurzgeschichte Ryunosuke Akutagawas, die in der Geschichtensammlung gleichen Namens auch auf deutsch zu finden ist (tatsächlich ist sie sogar hier auf dieser Seite verlinkt). Kurosawa gelingt es die Vorlage stimmig und gut umzusetzen auch wenn seine Version sich in vielen Details von ihr unterscheidet.(oder vielleicht auch gerade deswegen). Das der Film an manchen Stellen etwas holprig wirkt liegt nicht zuletzt an der Schwierigkeit eine Kurzgeschichte als Film von etwa 90 minuten umzusetzen, eine Aufgabe die Kurosawa allerdings im Ganzen durchaus bewundernswert löst. Wem der Film gefallen hat, sollte sich ruhig mal die literarische Version ansehen (auch die anderen exzellenten Geschichten Akutagawas) und umgekehrt. Man wird genügend Ähnlichkeiten und Unterschiede finden um beide zu mögen.
was ist die wahrheit ? 4 von 5 Punkten Der Film dreht sich um die Ermordung eines Samurai, die in 4 verschiedenen Versionen (der Beteiligten) erzählt und jeweils im Sinne des Erzählers geschönt wird. Es ist allerdings kein Samurai- oder Schwertfilm (!!) sondern eher ein verfilmtes Theaterstück, das viele Dialoge und hervorragene Nahaufnahmen der Protagonisten zeigt. Der Film ist zwar ernst aber nicht so schwermütig und zu Herzen gehend wie z.B. Red Bear. Kurosawa laßt in dem Film niemanden mit einer weißen moralischen Weste davon kommen. Sein Filmmotto wird von einem Protagonisten (sinngemäß) mit "Lügen ist menschlich" ausgesprochen. Ich kann nur 4 Punkte geben, da mich andere Filme von Kurosawa mehr faszinierten und im Gegensatz zu diesem auch ein 2. oder 3. Mal sehenswert sind. Hier kann ich mir das nicht vorstellen, da der Film seine Spannung aus der Ungewissheit bezieht. Als Einstieg in Akiras Werke würde ich diesen Film nicht empfehlen, dann eher "7 Samurai" oder "Throne of Blood".
Von der Subjektivität allen Seins 5 von 5 Punkten Das besondere dieses Filmes, was im Europa Anfang der 50ziger großes Aufsehen erregte, ist zum einen die ungewöhnliche Geschichte. Ein Mord an einem Samurai wird aus unterschiedlichem Blickwinkel erzählt. Aus der Sicht der vom Mörder (?) vergewaltigten (?) Ehefrau. Vom berüchtigten Räuber der Samurai und Frau im Wald überfiel. Vom ermordeten Samurai selbst (der mittels eines Mediums befragt wird) und durch einen holzhackenden Bauern der zufällig das Geschehen beobachtet. Die Subjektivität der Wahrnehmung ein und der selben Situation wird hier auf die Spitze getrieben. Denn jeder erzählt die Geschichte anders, immer so das sein eigenes Handeln im vorteilhaften Licht erscheint. Die Wahrheit als allgemeingültige Größe wird ad absurdum geführt. Doch dies ist es nicht allein. Die ungewöhnliche dynamische Kameraführung, die Einbindung des Waldes in die Handlung (über die Funktion als reine Kulisse hinaus), die Nutzung des Schattenspiels unter dem Blätterdach, das vitale und frische Spiel der Schauspieler (allen voran Toshiro Mifune als wilder Räuber) war für das erstarrte europäisch/amerikanische Kino eine Sensation
Was ist Wahrheit? Dieser Film begründete Kurosawas Weltruf 4 von 5 Punkten Ein Tod, vier Zeugen(einer davon das Opfer), vier Aussagen zur Tat. Was ist wahr, wem kann geglaubt werden? Ein Kriminalfall im alten Japan oder die Frage nach menschlichem Selbstverständnis,Eitelkeit und (Selbst)Betrug. Dieser Film, der eher Kurosawas Frühwerk (bes.:Männer,die auf des Tigers Schwanz traten) vergleichbar ist, als seinen bekannteren Samuraifilmen, begründete in Cannes Kurosawas Weltruf. Das Publikum der Freiluftaufführung ließ sich auch vom Regen (passend zur Rahmenhandlung des Films)nicht beeindrucken, und das Werk wurde zum Sieger gekürt. Wer hier Action a la Yojimbo oder 7 Samurai erwartet, wird enttäuscht sein; der Film ist primär psychologisch angelegt. Hervorzuheben ist natürlich auch Toshiro Mifune in der gezielt überzeichneten (jap.Theater) Rolle des Banditen. Um die Deutung ist viel gestritten worden, bilden Sie sich ihr eigenes Urteil! Wenn ich nur 4 Sterne vergebe, dann in Respekt vor anderen Filmen Kurosawas, die ich persönlich noch höher bewerte. |
The Bad Sleep Well [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Masayuki Mori, Takashi Shimura DVD, 25. Juli 2005 Verkaufsrang: 65993 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hamlet Goes Business 5 von 5 Punkten Mehr als ein Vierteljahrhundert vor Aki Kaurismäki und Michael Almereyda hatte Japans bedeutenster Filmregisseur Akira Kurosawa die Idee, Shakespeares zeitloses Drama in die Moderne zu versetzen, und zwar in die Welt der Grosskonzerne, wo Streben nach Macht, Rücksichtslosigkeit und Heuchelei noch ebenso von Aktualität sind wie im Dänemark des 12. Jahrhunderts. Nicht nur die zeitliche Verschiebung unterscheidet "The Bad Sleep Well" grundlegend von Kurosawas weitaus bekannteren Shakespeare-Adaptionen "Throne of Blood" (Macbeth) und "Ran" (King Lear), denn in diesem Gegenwartsdrama tritt die Darstellung psychischer Gewalt vor allem hinter Dialoge zurück, die nicht weniger fesselnd sind als jede Schlachtensequenz.
Kurosawas Standartschauspieler Toshiro Mifune, dessen zumeist ausdrucksloses Gesicht in "The Bad Sleep Well" kaum die geringste Emotion verrät, bietet als "Hamlet" Sai eine derart grundverschiedene Darstellung von den extrovertierten und geradezu animalischen Typen aus "Seven Samurai", "Rashomon" oder dem bereits erwähnten "Throne of Blood", dass er sich hiermit endgültig als Japans herausragenster und vielseitigster Schauspieler beweist. Seine Figur geht zu Beginn des Filmes eine Heirat mit der Tochter des Firmenchefs Aim ("Claudius") ein, um sich an diesem für den 5 Jahre zurückliegenden Tod seines Vaters zu rächen. Er entwirft verschiedene Pläne, um den Bösen um seinen Schlaf zu bringen und scheint damit anfangs auch Erfolg zu haben. Doch bald schon offenbart sich, das sein Kampf für Gerechtigkeit hoffnungslos ist. Der Gedanke, dass der Schlechtigkeit nicht beizukommen ist, da sie in der menschlichen Natur begründet ist, beschäftigte Shakespeare und Kurosawa gleichermassen, und spielt auch in anderen Werken der beiden Künstler eine wesentliche Rolle.
Insgesamt handelt es sich bei "The Bad Sleep Well" vermutlich um Kurosawas schwierigsten Film, die komplexen Beziehungsgeflechte und Intrigen machen es dem Zuschauer nicht gerade einfach, den Handlungssträngen bereits beim ersten Anschauen zu folgen. Der Film erfordert ständige Aufmerksamkeit und Konzentration, was jedoch keinen Kurosawa-Fan davon abhalten solte, sich darauf einzulassen. Beschäftigt man sich eingehender mit "The Bad Sleep Well", gerät man schon bald ins Staunen, wie stimmig die nur als genial zu bezeichnende Gesamtkonzeption ist, die es diesen hochintelligenten und atmosphärischen Film problemlos mit Kurosawas grössten Meisterwerken aufnehmen lässt. |
Rashomon [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Masayuki Mori, Machiko Kyo, Takashi Shimura DVD, 13. Oktober 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Zatoichi (Box Set, 3 DVDs) [UK IMPORT] Katsu Shintaro, Mikuni Rentaroo, Hamada Yunko, Tatsuya Nakadai, Masayuki Mori DVD, 22. Mai 2004 Verkaufsrang: 61847
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