DVDs: Richy Müller

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Vier Minuten - Monica BleibtreuVier Minuten
Monica Bleibtreu, Hannah Herzsprung, Richy Müller

DVD, 26. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 1177      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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VIER MINUTEN

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Starker, eindringlicher Film      5 von 5 Punkten
Den schlechten Rezensionen zu diesem herausragenden deutschen Film kann ich mich in keiner Weise anschließen. Das zweite Werk des Regisseurs Christopher Kraus, hat nicht zuletzt aufgrund der schauspielerischen Leistung einer Hannah Herzsprung völlig zu Recht den deutschen Filmpreis (u.v.a) gewonnen! Sie spielt die Rolle der traumatisierten Insassin eines Frauenknastes, einem ehemaligen Klavier-Wunderkind, absolut glaubwürdig, bis zur Extase. Zusammen mit Monica Bleibtreu als lesbische, gealterte Klavierlehrerin, die ihre große Liebe einst während des 2. Weltkriegs verloren hat, wird der Film zu einer erfolgreichen Einheit, die einen auch Tage später noch anrührt. Das Ganze packend ergänzt von Annette Focks' Kompositionen und Mozarts Klaviersonaten. Auch für Nicht-Klassikfans nur zu empfehlen!


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Die Apothekerin - Katja RiemannDie Apothekerin
Katja Riemann, Jürgen Vogel, Richy Müller

DVD, 6. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 2980      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Die Apothekerin, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.12.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein wunderbarer, eher leiser Film      5 von 5 Punkten
Schon sehr eigenartig, dass dieser Film von den (VHS-)Rezensenten-Kollegen entweder total zerisssen oder begeistert gefeiert wird!? Enttäuscht kann man von dem Film eigentlich nur sein, wenn man von ihm etwas falsches erwartet. Auch wenn die literarische Vorlage als "Krimi" gilt (schon das ist irgendwie daneben) - dieser Film ist keineswegs besonders spannend. Auch als "Kommödie", wie der Film auf dem Cover bezeichnet wird, ist der Film auch nur begrenzt geeignet - derber Slapstick oder Schenkelklopfer-Humor sucht man hier vergebens.
Der Reiz dieses Film liegt für mich eindeutig daran, dass er eben so selbstverständlich auf hohem Niveau vor sich hin plätschert, ohne große Höhepunkte sondern als ein einziger großer Dauerhöhepunkt! Körperliche und seelische Grausamkeiten am Fließband, geschildert mit einem Dauer-Augenzwinkern, untermalt von einem perfekten Soundtrack, gezeichnet mit großartigen Kameraeinstellungen....dazu eine Starbesetzung bis in die Nebenrollen - ich kann wirklich nichts schlechtes an disem Film finden!
Sicher, es gibt lustigere Filme, es gibt spannendere Filme und es gibt schönere Filme - aber kaum einen, der all das in einem einzigen Film besser bieten würde..,.ein echter Tipp für alle, die ohne falsche Erwartungen an ihn ran gehen!


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Allein - Lavinia WilsonAllein
Lavinia Wilson, Maximilian Brückner, Richy Müller

DVD, 7. April 2006
     Verkaufsrang: 6011      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sunfilm Allein (mehrfach ausgezeichnet!), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.04.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

sehenswert!      5 von 5 Punkten
ich bin der meinung das dieses film mehr als sehenswert ist. er erschreckt, keine frage und ist an manchen stellen wirklich krass dargestellt. dennoch keinen milimeter entfernt von der wahrheit und wie es ist so zu sein. es tut weh der hauptdarstellerin in ihrem kampf um liebe und zuneigung, auf der suche nach einem zu hause zuzusehen. dieser film berührt und klät auf, im gleichen maßen. es ist kein film für einen schönen abend, vielmehr einer der informationen für interessenten bietet und diese in klaren bildern zeigt. ich bin froh das es diesen film gibt!


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Die innere Sicherheit - Julia HummerDie innere Sicherheit
Julia Hummer, Barbara Auer, Richy Müller

DVD, 21. März 2008
     Verkaufsrang: 12736      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die innere Sicherheit der Bundesrepublik haben sie einst gefährdet, das Terroristenpärchen Clara und Hans. Nun, gut 20 Jahre später, geht es den beiden nur mehr um ihre eigene innere wie äußere Sicherheit sowie die ihrer 15-jährigen Tochter Jeanne. Doch eine Familie kann es im Untergrund nicht geben - und Normalität schon gar nicht. Was bleibt, ist die Angst vor Fremden, die sie verraten könnten, vor Zufällen, die ihnen den letzten Rest ihrer Sicherheit rauben könnten, und vor dem Staat, der sie immer noch jagt. Der linke deutsche Terrorismus der 70er-Jahre mag irgendwann in den 90ern gestorben sein, aber seine Akteure existieren immer noch als Untote, als Gespenster, die nie mehr wieder zu Menschen werden können.
Christian Petzolds Die innere Sicherheit erzählt von dem Fortleben eines deutschen Traumas, das die Öffentlichkeit - die politische wie die mediale - so weit wie möglich verdrängt hat. Die Wunden, die der Terror der RAF und die Gegenmaßnahmen des Staates damals im deutschen Herbst gerissen haben, sind längst nicht verheilt. An dem Schorf, der sie notdürftig überdeckt zu kratzen und sie damit noch einmal aufreißen, das ist nun ein Anliegen des neuesten deutschen Films, der Anschluss sucht an den "Neuen deutschen Film" der 60er- und 70er-Jahre. Zusammen mit Volker Schlöndorffs Die Stille nach dem Schuss und Andres Veiels Dokumentarfilm Black Box BRD bildet Die innere Sicherheit eine Art von Trilogie, die im anregendsten Sinne politisch ist, aber nie in den Dogmatismus und die bleierne Schwere früherer Filme zum Thema Terrorismus abrutscht.
Clara (Barbara Auer), Hans (Richy Müller) und Jeanne (Julia Hummer) spielen letztlich nur Familie. Nur die Gefahr, aufzufallen und entdeckt zu werden, hält sie zusammen. Das Leben im Untergrund gleicht dem in einem Gefängnis, besonders für Jeanne, die nie das machen konnte, was für alle anderen Kinder und Jugendlichen alltäglich ist. Ihre einzigen Bezugspersonen sind ihre Eltern, die sie so weit wie möglich von der Welt abschirmen. Doch dann lernt Jeanne in Portugal einen jungen deutschen Surfer kennen und trifft ihn später in Hamburg wieder, nachdem die Familie aufgrund finanzieller Probleme heimlich nach Deutschland zurückkehren musste.
Christian Petzold wahrt Distanz zu seinen Figuren. Er verurteilt sie nicht für das, was sie einst getan haben; aber er sieht in ihnen auch keine Opfer, die von einem erbarmungslosen Staat zugrunde gerichtet wurden. Stattdessen vertraut der junge Regisseur seinen Darstellern fast blind. Sie erschaffen diese Figuren erst in ihrer ganzen Ambivalenz. In jedem Moment des Films sind die inneren Widersprüche, die Barbara Auer und Richy Müller nahezu zerreißen, zu spüren. Sie sehnen sich nach Normalität, aber können selbst im Umgang mit ihrer Tochter, deren Aufbegehren Julia Hummer ungeheuer sensibel porträtiert, nie wie "normale Eltern" handeln. Christian Petzold konzentriert sich ganz auf die Politik dieser einen Familie und erzählt damit mehr von Deutschland, als es ein großes historisches Epos je könnte. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Endlich ein guter Film aus Deutschland!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist der erste deutsche Film der mich seit langem positiv überrascht hat. Im Gegensatz zu manchen anderen Rezensoren vermisse ich überhaupt nicht die Aufklärung des Hintergrundes oder den mahnenden Bezug zur jüngsten deutschen Vergangenheit. Dazu gibt es schon genug Material. In diesem Film geht es jedoch nicht etwa um das Für und Wieder der RAF sondern um genau das, worum es in allen anderen Filmen über diese Thematik nicht geht, nämlich um die Folgen für die Beteiligten. Um das entwurzelte Leben im Untergrund, und zwar dann, wenn alles vorbei ist, die Zeit der Guerilla, die der Überzeugungen und wo das Unterstützernetz zusammengebrochen ist. Es bleibt eine Kleinfamilie auf der Flucht. Die Tochter- um die geht es maßgeblich- kennt nichts anderes, ist damit vertraut, konspirativ zu leben, weil es anders nicht geht. Ihre Pubertät, ihr Streben nach Individualität ist ein einziger Sicherheitsfaktor in dem gehetztem Leben des Trio. Sie ist es, der die innere Sicherheit abhanden kommt weil die Natur sie zum unsicheren, instinktgesteuertem Handeln treibt. Sie bringt alle mehr und mehr in Gefahr und es baut sich eine unvermeidliche Spannung auf. Man weiß, es kann nur schlimm enden und alle Versuche der Eltern dies zu vermeiden wirken mehr und mehr wie der Tropfen auf dem heißen Stein.
Ein grandioser Film der zeigt dass deutsches Kino doch stark und individuell sein kann. Sehr überzeugend gespielt und ohne Füllmaterial. Nicht jedermanns oder -fraus Sache, das ist sicher, aber so ist es halt mit Filmen die den Mainstream verlassen und eigene Regeln kreieren, sie ecken an und das ist gut so.


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Pogo 1104 - Richy MüllerPogo 1104
Richy Müller, Ralf Richter, Erich Bar

DVD, 31. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 9488      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eurovideo Pogo 1104, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 31.10.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

heute dvd bekommen!      5 von 5 Punkten
gleich angeschaut, die gute alte zeit aus den 80ern. gute darsteller. sehr unterhaltsam. gute bildqualität! wünsche mir mehr serien aus dieser zeit.


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Das Arche Noah-Prinzip - Richy MüllerDas Arche Noah-Prinzip
Richy Müller, Franz Buchrieser, Aviva Joel

DVD, 24. August 2006
     Verkaufsrang: 20310      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Qualitativ gut, am Ende jedoch grundlos geschnitten      3 von 5 Punkten
Über den Film kann man sich streiten, mich hat er immer schon fasziniert, davon hat auch die DVD-Fassung fast nichts eingebüßt. Allerdings hatte auch ich auf die englische Tonspur gehofft, und vielleicht etwas Bonusmaterial, von dem auf der Scheibe schlichtweg nichts vorhanden ist. Ganz daneben ist allerdings der Wegfall der Explosion in den letzten Minuten des Films. Auf VHS war diese Szene fast eine halbe Minute lang, auf der DVD eine halbe Sekunde. Die Explosion enthält weder jugendgefährdendes Material, noch Pornographie, noch Gewaltverherrlichung, darum habe ich kein Verständnis für diese sinnlose Verstümmelung, die wohl dem ansonsten recht gut gemachten Remastering zu verdanken ist. Selbst jemand, der den Film zum ersten Mal sieht, merkt gleich, dass hier etwas fehlt. Schade! Die Chance, diesen Kultfilm in der gewohnten DVD-Perfektion vollständig genießen zu können, wurde nicht zuletzt auch dadurch vertan.

Was man mit wenig Geld alles machen kann      5 von 5 Punkten
Angeblich hat dieser Film 1,2 Millionen DM in der Produktion gekostet, was für einen Studentenfilm ziemlich viel ist. Mit Sicherheit hätte man das auch noch günstiger hinbekommen.

Aber egal. Was mit "Das Arche Noah Prinzip" vorliegt, ist ein deutscher (!) Science-Fiction-Film (!) aus dem Jahr 1985 (!).

Die beiden Astronauten Max und Billy (letzterer gespielt von dem mittlerweile recht bekannten Richy Müller) führen an Bord der Raumstation Florida Arclab Infrarot-Bestrahlungen durch, um den Einfluss der Strahlung auf das Klima zu erforschen. Als Max dahinter kommt, dass die Bestrahlung für einen Militärputsch missbraucht werden soll, sabotieren er und Billy den Reaktor, so dass keine weitere Bestrahlung durchgeführt werden kann. Zwangsweise werden sie danach von Max' Ehefrau Eva und dem zwielichtigen Gregor Vandenberg abgelöst. Billy und Max müssen mit Entsetzen feststellen, dass Vandenberg den Befehl hat, unter Opferung der Station eine weitere Bestrahlung durchzuführen.

Ja, Star Wars war schon schön. Viel Action, jede Menge Spezialeffekte, man kann es ja nicht anders sagen. Es ist allerdings auch mal schön, es etwas ruhiger angehen zu lassen - dem Filmvergnügen tut das keinen Abbruch, jedenfalls nicht bei "Das Arche Noah Prinzip".

Man bekommt hier wirklich eine sehr intelligente und dramatische Geschichte vorgesetzt, die dazu auch noch wirklich fesselt. Man kann darüber hinwegsehen, dass Emmerich sich offensichtlich einige Elemente bei "2001" oder bei "Alien" abgekuckt hat und auch dieser Film schon sehr "amerikanisiert" wirkt. Die Ausstattung ist realistisch und glaubwürdig, man hat wirklich das Gefühl, sich an Bord einer Raumstation zu befinden. Etwas amüsant ist natürlich teilweise das typische 80er-Jahre-Outfit. Ansonsten erkennt man auch an diesem Film Emmerichs Liebe zum Detail.

Von diesem Film kann sich auch heute noch so mancher eine Scheibe abschneiden - tragischerweise nicht zuletzt Roland Emmerich selber, der sich doch eher dem visuellen als dem intelligenten Kino verschrieben hat.

es geht auch ohne      4 von 5 Punkten
Ein Film aus der Zeit, als Roland Emmerich noch andere Mittel bemühen mußte als Geld (für Special Effects), um einen guten Film zu machen - und was soll man sagen: Es ist ihm gelungen.
Es gibt viele Filme, die vor lauter Geld, das rein gesteckt wurde, richtig sch... sind - hier gibt's ne gute Story und eine angemessene Umsetzung, und das ganze quasi für'n Appel und'n Ei.
Wem es eher um Inhalt als um möglichst viele Computer-Effekte geht, dem sei dieser Film wärmstens ans Herz gelegt!

Endlich remastered      4 von 5 Punkten
Endlich ist Emmerichs grosses Erstlingswerk in remasterter Form und im Original Kinoformat zu sehen.
Zum Film muss man nix mehr gross sagen, ein anspruchsvoller SciFi Film der selbst heute noch zu überzeugen weiß.
ABER:
Die Angaben auf der Verpackung sind falsch, denn die DVD beinhaltet NICHT wie angegeben die Englische Sprachfassung sondern nur die deutsche. Daher auch einen Punkt abzug!


Vier Minuten (2DVDs Special Edition) - Monica BleibtreuVier Minuten (2DVDs Special Edition)
Monica Bleibtreu, Hannah Herzsprung, Richy Müller

DVD, 2. November 2007
     Verkaufsrang: 10992      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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VIER MINUTEN-S.E.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

titel der rezension      5 von 5 Punkten
der film beginnt mit einer kameraeinstellung, die einem vogelschwarm hinterher filmt. die kamera folgt dem vogelschwarm, doch langsam rückt sich, drängt sich, etwas ins bild das ganz und gar nicht zu frei fliegenden vögeln passt: ein gefängnis.
es folgt die klassische vorstellung der charaktere, die exposition: sie konzentriert sich auf eine gefängnisinsassin, die gerade aufgewacht, die erhängte mitgefangene neben dem bett registriert und sich deren letzte zigarre anzündet, und auf eine alte frau, die sich neben zwei heavy metal begeisterte truckfahrer gequetscht hat, die ihren flügel transportieren. schon zu beginn werden mehrere fronten angedeutet, zum einen kleinkariertes und beschränktes denken von seiten der gefängniswärter, die den truckfahrern nicht erlauben wollen den flügel ins gefängnis zu transportieren wegen krimineller vergangenheit, zum anderen stößt die beschwerde der alten frau bei der gefängnisleitung auf wenig verständnis, dass der flügel in einem unbedachten moment mit wasser überschüttet worden ist. auch der gefängnisinsassin, später namentlich mit jenny dem zuschauer vorgestellt, wird das leben schwer gemacht, mitgefangene glauben, sie sei in irgendeiner form an dem tod ihrer zellenpartnerin schuldig.
dem aufmerksamen zuschauer wird von vornherein klar, dass diese beiden außenseitergestalten, die dem zuschauer auf vielerlei art zu beginn noch sehr rätselhaft erscheinen, aufeinanderstoßen werden. dies geschieht sogar ganz dem wortsinn entsprechend, als jenny zur klavierstunde erscheint, will sie die alte, traude, nicht spielen lassen, weil jennys hände ungepflegt sind. jenny bekommt einen ihrer - wie der zuschauer im verlauf des filmes herausfinden wird - klassischen wutanfälle und schlägt einen wächter, der sie zurückhalten will, zusammen und spielt. traude wendet sich von der gewalt ab und betrachtet eine verkrüppelte motte bei ihrem verzweifelten versuch zu fliegen.
das klavierspiel jennys bevor sie von wächtern überwältigt wird, reicht jedoch aus, um traude zu überzeugen ihr doch klavierstunden zu geben.
durchführung:
traude stellt für die klavierstunden harte bedingungen an ihre schülerin, welche sich ihr unterwerfen soll in praktisch jeder beziehung. die gewalt der alten frau, die so konträr zur physischen brutalität jennys ist, wird eindrucksvoll deutlich, als traude ihrer schülerin befielt sie solle einen entschuldigungsbrief, mit dem traude nicht einverstanden ist, aufessen, was diese nach einigem verbalen widerstand tut.
ziel der klavierstunden soll ein wettbewerb sein, bei dem jenny groß rauskommen soll. nach und nach entsteht eine zaghafte freundschaft zwischen den beiden, die jedoch unaufhörlich auf die probe gestellt wird, hat doch traude ein sehr gutes verhältnis zu gerade dem wärter, der zuvor von jenny zusammengeschlagen wurde. dieser stößt sich natürlich an dem guten verhältnis von traude zu ihrer schülerin. währenddessen gewinnt sich jenny durch die vorrunden des wettbewerbs (jugend musiziert).
reprise: die reprise gestaltet sich etwas anders als im klassischen wortsinne, sie ist, wie man im englischen so schön sagt eine re-enaction of the past - und das gilt für beide charaktere. nach und nach wird deutlich, dass traude, in der ns-zeit erzogen und aufgewachsen(das erklärt auch einige ihrer charakterlichen eigenheiten, so nennt sie jennys favorisierte rhythmusbetonte musik negermusik und verlangt ständig knickse, unterwürfigkeit und gehorsam), lesbisch war und ihre freundin als solche zum tode verurteilt. die ns-zeit, die trauer um die freundin und ihre bis dahin hermetisch verschlossene vergangenheit haben sie schließlich um ihre zukunft als pianistin gebracht. so blieb sie dem hinrichtungsort verbunden und unterrichtet im gefängnis klavier. als dann irgendwann der vater von jenny bei traude auftaucht, wird auch einiges von jennys vergangenheit aufgedeckt, von der der zuschauer nur in einigen wenigen vertrauten momenten von jenny selbst etwas gehört hat. der vater glaubt sie sei unschuldig, ihr freund, ein stricher, habe das verbrechen, ein brutaler vatermord, begangen und sie ihn nur gedeckt. er, als vater wollte einschreiten, aber aufgrund seiner zwiespältigen vergangenheit zur tochter (er wollte sie zu einem neuen mozart machen, als jenny sich jedoch nicht derartig zum instrument machen lassen wollte und aufhörte zu spielen, instrumentalisierte er sie auf andere weise: er vergewaltigte sie), die er vor gericht bei einer konfrontation mit seiner trotzigen tochter hätte darlegen müssen, und ließ es dann doch bleiben.

jennys gefängnispianistinkarriere verlief bis dahin glatt. einige ihrer mitgefangenen binden ihr jedoch die hand fest und verbrennen sie und die sich aufs heftigste wehrende jenny verletzt eine ihrer mitgefangenen schwer. das nun über sie verhängte ausgehverbot verhindert ihr auftreten in der finalen runde des bundeswettbewerbs und traude ersinnt einen weg jenny aus dem gefängnis herauszuschmuggeln. sie bringt sie zu sich ins haus, wo jenny eine leere flasche des lieblingsschnaps ihres vaters entdeckt. sie glaubt dieser habe traude instruiert und bestochen, dass sie jenny dabei hilft ihre musikalische karriere vervollständigen, und droht wegzulaufen. traude legt jenny nun ihr ganzes leben dar und versucht jenny zum auftreten zu bewegen. dafür nimmt sie sogar schläge in kauf. diese szene artet zum machtkampf aus, den traude (zunächst) gewinnt - jenny zieht das gewünschte kleid an und spielt scheinbar auch das gewünschte stück. als traude einen identifikationsnachweis für jenny erbringen muss, damit diese auftreten kann, holt sie jennys vater herbei. unvermeidlich kommt es nun zur auseinandersetzung zwischen vater und tochter. vater wünscht seiner tochter viel glück, sie ihm unverhohlen den tod.

coda: jenny tritt auf (klar tut sie das, ein nicht-auftreten wäre eine enorme enttäuschung für den zuschauer - diese auf sich zu nehmen leisten sich nur wenige filmemacher). sie spielt jedoch nicht das gewünschte stück (schumann klavierkonzert), sondern mixt es mit anderen stücken und rhythmen, zuft seiten des klaviers, trommelt auf dem flügeldeckel - das stück ist ihre ekstatische rebellion, gegen die lehrerin und den vater, den sie hinter dieser vermutet. währenddessen versperren polizisten ein-und ausgänge und traude bittet um 4 minuten (die zeit, die ursprünglich das schumann konzert dauern sollte). als die zuschauer nach den schlussakkorden begeistert aufspringen, beugt sich die rebellische jenny traude und macht vor ihr einen knicks. das letzte bild zeigt, wie sie beim knicks festgenommen wird. diese schlussszene ist der schauspielerische und kinematographische höhepunkt des filmes, sie ist trotz und respekt jennys gegenüber traude zugleich. letztendlich geht es im film nicht ums gewinnen, ums klavierspielen sondern um die beziehung der beiden welche mit allen mitteln, die dem film zur verfügung stehen und dazu gehört sowohl bild wie ton, dargestellt wird.
letztendlich ist es die hervorragende psychologie hinter den beiden charakteren und deren verkörperung durch die schauspieler, die diese komplexe beziehung ermöglichen. monica bleibtreu ist die verbitterte alte, die sehr stark eigene ambitionen auf ihre schülerin projeziert, ansonsten aber keinen menschlich an sich heranlässt - sie behauptet mehrfach nur die musik interessiere sie, sie baut kein persönliches verhältnis zu ihren schülern auf, ein credo der sie in der nazi zeit die freundschaft zu ihrer einzigen liebe verleugnen ließ. dieses credo bricht sie, als sie jenny kennenlernt, gleichzeitig freiwillig (durch das einsehen von jennys akten) und unfreiwillig (in der konfrontation mit ihrem vater).
in einer szene gesteht jenny ihr, dass sie sie mag und beginnt mit ihr zu tanzen, traude kann sich nicht zu einem solchen geständnis durchringen. traude ist der gemeinsame tanz peinlich, ihre lesbische vergangenheit hat sie sich bis zum schluss nie richtig eingestanden, sie stammelt irgendwelche programmpunkte vor sich her.
als jenny ihr zum schluss vorwirft, es gehe traude nur um sich selber, behauptet diese, dass sie das von anfang an deutlich gemacht habe. diese aussage wird jedoch bald unglaubwürdig als traude jenny darum betet ihr talent nicht sinnlos zu vergeuden und sie praktisch nur noch um eine sinnvolle verwirklichung von jennys leben sucht, ihr eigenes habe sie schon vertan - es bestand aus "durchhalten" wie sie es sagt.
jennys psychologie ist ungleich komplexer. aus trotz gegenüber ihren vater und ihrer eigenen vergangenheit deckte sie den stricher, der sie schwängerte. trotz scheint ohnehin viele ihrer taten gerade dann zu beflügeln wenn man ihr ein allzu enges korsett anlegen will. sie schlägt den wächter zusammen und spielt, gerade als man sie wegschicken wollte. sie spielt eine eigenwillige improvisation, als sie schumann spielen sollte, als sie bei der bewerbung für jugend musiziert für ihren lebenslauf stipendien o.ä. eintragen soll, schreibt sie einfach mörderin auf. dieser trotz und zugleich die absolute einsamkeit lässt sie zu der brutalen mörderin entarten, die die akten ihr aufstempeln. im film gibt es insgesamt nur zwei momente, in denen sie etwas wie menschliche regung zeigt: als sie von der geburt ihres kindes erzählt, das kurz darauf starb und als sie traude ihre zuneigung gesteht. das verhältnis zu ihrem vater ist offen feindlich - er verlässt den film beschimpft von seiner tochter, der zuschauer bekommt ein ganz unverhätschelndes ende.
ich muss an dieser stelle einigen der rezensenten zu diesem film aufs deutlichste widersprechen. natürlich ist jenny widersprüchlich, sie schwebt zwischen zwei polen, dem der unterwerfung und dem des trotzes. aber das ist gerade das erfrischende an dem film, dass es sich nicht um plakative charaktere handelt. es bleibt ungeklärt, ob jenny schuldig ist - wenn man dem vater glauben schenkt und der ist ein trinker, dann ist sie es - auf der anderen seite sieht man sie im film mehrfach tätlich werden und das nicht immer aus selbstverteidigung. dass offenbar einige hier identifikationsprobleme mit jenny haben, dass einge jenny nich nachvollziehen können und den film moralisch zweifelhaft finden, weil er für jenny verständnis zu gewinnen sucht, halte ich für falsch. der film beschönigt keine seiner charaktere und will für sie nur ein verstehen im sinne eines rationalen nachvollziehens ihrer geschichte und eine psychologische erklärung aus dieser geschichte heraus. im übrigen ist traude genauso moralisch zweifelhaft, ihr autoritäres verhalten gegenüber dem kind des wächters und gegenüber jenny, ihr rassistischen vorurteile, die mehrfach angedeutet werden, sollten dem aufmerksamen zuschauer nicht entgangen sein. wer klassische gut und böse charaktere braucht soll star wars gucken.
auf die frage wie wahrscheinlich es doch ist, dass eine weltklasse pianistin im gefängnis landet, kann ich nur antworten, dass es in einem solchen film nicht um wahrscheinlichkeiten geht. es geht nicht um das was, sondern um das wie, das hat brecht schon vor hundert jahren klargestellt...und ich dachte kommunikation im zeitalter des internets ist schnell.

es ist auch die liebe zum detail, die diesen film bemerkenswert macht. die zahl vier ist schicksalshaft, jenny ist nicht nur die vierte schülerin von traude (die fünfte hat sich erhängt), sondern jenny hat auch genau 4 minuten um ihre freiheit zu genießen.

in ständigen diskussionen der gefängnisleitung sind es die streitigkeiten zwischen dem oberen wärter und der gefängnispsychologin, die seine ex-frau ist, die für ein schmunzeln sorgen. auch auf kleineren ebenen, schimmern soziale zusammenhänge und psychologien durch, ohne sich banal aufzudrängen.

es ist ein "wunderbarer" zynismus (bitte nicht falsch verstehen), der an den tag gelegt wird, wenn die freundin von traude mangels alternative mit einer klavierseite erhängt wird.

usw.

lange rede kurzer sinn: der film ist hervorragend!


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Irren ist männlich - Herbert KnaupIrren ist männlich
Herbert Knaup, Corinna Harfouch, Richy Müller

DVD, 23. August 2001
     Verkaufsrang: 18678     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Anwalt Thomas Neumann (Herbert Knaup) ist beruflich überaus erfolgreich und zudem glücklich mit seiner Frau Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet. Trotzdem hat er nebenbei eine Geliebte, die ihm eines Tages offenbart, dass sie ein Kind von ihm möchte. Thomas lässt sich darauf ein, muss aber bei einem Spermatest feststellen, dass er unfruchtbar ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wer dann der wirkliche Vater seiner beiden Kinder ist. Thomas sucht Rat bei seinem Bruder Johannes (Richy Müller).
Sherry Hormanns Beziehungs-Verwirrspiel Irren ist männlich bietet recht passable Komödienunterhaltung auf ansprechendem Niveau. Einige Gags wollen zwar nicht so richtig zünden, doch insgesamt bleibt es überwiegend amüsant. Wer auf typisch deutsche Komödien steht, wird jedenfalls bestens bedient. Ausgezeichnet sind die darstellerischen Leistungen sämtlicher Haupt- und Nebendarsteller, besonders der hektische Herbert Knaup (Die Sieger) und die aparte Corinna Harfouch, die für ihre Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, überzeugen als Ehepaar in der Krise. -Marc Osmers


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Keine Untertitel!      1 von 5 Punkten
Sehr ärgerlich, dass diese DVD nicht über Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. Stattdessen hat sie andere vergleichsweise unwichtigere Extras. Ohne Untertitel ist diese DVD für Tausende Hörgeschädigte (allein in Deutschland leben 8 Millionen Gehörlose und Schwerhörige) völlig uninteressant. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt.

Unwahrscheinlich, aber amüsant      4 von 5 Punkten
Thomas Neumann (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Anwalt, unterzieht sich einem Fruchtbarkeitstest, obwohl er bereits zwei Kinder hat und glücklich mit Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet ist. Seine Freundin will nämlich ein Kind von ihm und wird seit längerer Zeit nicht schwanger, obwohl bei ihr alles in Ordnung ist.
Thomas fällt aus allen Wolken, als er erfährt, daß er seit Jugend an unfruchtbar ist. Und nun stellt er sich die Frage: wer ist der wirkliche Vater seiner Kinder? Sein Bruder Johannes (Richy Müller), ein Priester, unterstützt ihn bei der Wahrheitsfindung.
Thomas verdächtigt zwei ehemalige Freunde, mit denen er und Bettina früher oft in Urlaub gefahren sind. Er lädt sie zu sich nach Hause ein, um in Ruhe vergleichende Studien durchführen zu können, Gentests gab es damals nämlich noch nicht. Der eine Freund ist inzwischen übergeschnappt, der andere blind. Die beiden bringen Thomas' Haushalt gehörig durcheinander, zumal er noch einen wichtigen Geschäftspartner aus Übersee bei sich daheim bewirten muß.
Bei diesem Film überraschen die satten Farben. Die technische Qualität ist durchaus gelungen, die Extras verdienen diesen Namen. Ein absoluter Spitzenfilm ist es nicht, aber durchaus amüsante Unterhaltung.


Fandango - Members Only - Moritz BleibtreuFandango - Members Only
Moritz Bleibtreu, Nicolette Krebitz, Richy Müller

DVD, 8. April 2004
     Verkaufsrang: 22650      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eurovideo Fandango - Members only, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 08.04.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Der Abgrund wartet...      4 von 5 Punkten
''Wenn Du lange genug in den Abgrund schaust, schaut der Abgrund zurück''. Hoffentlich war der Film nicht zu lang. Ein völlig kaputter Film über völlig kaputte Typen, ein nächtlicher Drogenwahn, auf den man sich erstmal herunterdenken oder -fühlen muß. Kein einfacher Film, nach dessen Ende Entsetzen und ein schaler Geschmack zurückbleibt, der Exzess menschlicher Abgründe macht betroffen. Trotzdem gut gemacht und klasse besetzt, wobei die Handlung in diesem Albtraum eigentlich völlig nebensächlich ist. Ein beeindruckendes Mahnmal gegen den Drogenwahn!


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99 Euro Films - Alexandra Maria Lara99 Euro Films
Alexandra Maria Lara, Richy Müller, Oliver Korittke

DVD, 27. Januar 2003
     Verkaufsrang: 39169      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

tolles Mosaik des aktuellen deutschen Filmschaffens      5 von 5 Punkten
Zwölf jungen deutschen Regisseuren werden 99 Euro in die Hand gedrückt. Damit sollen sie einen Kurzfilm drehen: Drehen in der kleinst-möglichen Konstellation, zurück zur Idee des Films an sich. Denn es geht um Geschichten und Gefühle im Kino, nicht um teure Effekte und Vermarktungsstrategien. So üben die 99euro-films Kritik am aktuellen Mainstream, der sich so weit von der Ursprungsidee des Kinos entfernt hat.

In den zwölf Episoden von Regisseuren wie RP Kahl, Michael Klier, Matthias Glasner, Martin Walz und Esther Gronenborn entsteht deshalb ein tolles, abwechslungsreiches Mosaik des aktuellen deutschen Films, der auch ohne Geld von großem Ideenreichtum und interessanter (hier eben nicht Hochglanz sondern MiniDV-)Ästhetik zeugt. Die Ideen sind frisch, unkonventionell, offen und individuell ? inhaltlich wie stilistisch. Und ganz besonders spannend ist auch zu beobachten, wie sich bekannte Schauspieler wie Nicolette Krebitz und Peter Lohmeyer zum ersten Mal aufs Regie-Parkett wagen.
Hier ist für jeden Zuschauer etwas dabei: manche Episoden sind leicht und komödiantisch, andere nachdenklicher und künstlerischer - immer aber sind sie sehr filmisch.

Durchwachsen... oder: "Halbgut".      3 von 5 Punkten
Die Idee, mit99euro Budget einen Kurzfilme zu dehen und drauseinen Kinofilm zusammenzuschneiden ist fair und originell.
Das Ergebnis ist eher strittig, denn vieles ist doch eher billigramsch, anstatt Kinokost.
Lachhaft z.B BeitragNr. 8 über die fanatistische Cineastin. Was wohl Scientologist Tom Cruise dazu sagen würde, als sie mit einem Mikrofon auf einem Berliner Häuserdach runterbrüllt, sie hatte was mit ihm (ausgerechnet so eine...), als er bei der Mission Impossible2-Preview in Berlin war, und sich dann vom Dach stürzte.?!
Dass Nicolette Krebitz eine tolle Regisseurin ist, hat sie mit ihrem Filmdebut "Jeans" bereits gezeigt und das bestätigt ihr Beitrag hier nochmals.
Ausserdem lustig: Antonio Wanneck, den man noch aus "Wie Feuer und Flamme" kennen könnte.
Der liebevollste Beitrag stammt allerdings von Peter Lohmeier: "Leila rennt".

zu wenig schönes      2 von 5 Punkten
Eins Vorweg: die drei schönen und die zwei ordentlichen Filme sind die DVD alleine schon Wert. Der Rest kann ganz getrost als Motivation für Jungfilmer verstanden werden, denn der ist teilweise wirklich schlecht. So gut kann's auch der amibitionierte Neuling problemlos hinbekommen.
Einmal mehr zeigt sich hier, daß der Kurzfilm mitnichten einfacher zu beherrschen ist, als ein längeres Werk, liegt doch in der begrenzten Zeit auch der Zwang, jedes Bild, jede Einstellung und jeden Satz mit Bedacht einzusetzen.
Etliche der gezeigten Beispiele kranken entweder an mangelhafter Umsetzung (wobei das gar nicht an Technik oder Budget liegt), extremer Einfältigkeit oder am schlechten Schauspiel (überraschenderweise von einigen Profis, wie z.B. Richie Müller oder Alexandra Maria Lara).
Besondere Lichtblicke: Leila läuft, Loreley S., und die Fremde Frau
Auch nett: Ein Mann boxt sich durch und Mon Cherie

Deutsches Kino mal ganz anders...      4 von 5 Punkten
Die "99 Euro Films" waren ein Highlight auf der Berlinale 2002 und lief dort als Eröffnungsfilm unter dem Motto "Perspektive Deutsche Kino". Es handelt sich um 12 Kurzfilme von 12 verschiedenen Regisseuren / Filmemachern. Dabei gab es folgende Einschränkungen:
- Budget jeweils 99 Euro
- Aufnahmematerial MiniDV
- Laufzeit jeweils 5 Minuten
Die Idee ist übrigens nicht neu. Sie kommt eigentlich aus den USA und wird dort seit mehreren Jahren unter dem Name "99 Dollar Films" im Rahmen des Sundance Filmfestival (DAS Independent Filmfest, daß von Roberd Redford organisiert wird) umgesetzt.
Auf dieser DVD finden sich alle der 12 Kurzfilme und es finden sich nicht zur Recht bekannte Filmemacher darunter (z. B. Nicolette Krebitz und Peter Lohmeyer) sondern auch bekannte Schauspieler wie z. B. Richy Müller, Oliver Korittke, Julia Hummer, Marek Harloff und Minh-Khai Phan-Thi.
Bei den einzelnen Filmen handelt es sich hier auf keinen Fall um "klassisches Deutsches Mainstreamkino" sondern um Independent-Filme, die schon einen gewissen "Intellektuellen Anspruch" haben.
Die Bandbreite der Themen und die Art der Präsentation ist breit und es kann gut sein, daß nicht jedem alle Filme gefallen werden. Deshalb werde ich kurz meine ganz persönliche Meinung über die einzelnen Filme notieren. Sie ist auf gar keinen Fall repräsentativ und soll nur einen ganz kleinen Überblick geben über das, was einen erwartet:
Sehr gut fand ich folgende Kurzfilme:
- "Leila": Ein Film von Peter Lohmeier. Es geht um die kleine Leila die für Ihre Eltern einen Lottoschein beim heimischen Edeka-Laden abgeben soll. Gedreht wurde dieser Film auf Pellworm und zeigt sehr schöne Landschaften und ist der wohl "eingängiste" Film.
- "Ein Mann boxt sich durch": Dieser dokumentarisch anmutender Film begleitet einen Mann der sich mit dem Schild "Hauen Sie mir in die Fresse für 20 DM" auf den Alexanderplatz stellt. Deklariert als "Minidrama" - dem kann ich mich nur anschließen.
- "Die schöne Fremde": Ein Kammerspiel mit Marie-Lou Sellem ("Nicht bereuen"). Es geht um ein Paar kurz vor Ihrer Eheschließung. Ein Zitat aus der Filmbeschreibung: "Selbst die entfernteste Vergangenheit bleibt spürbar und beeinflusst die Gegenwart." Schauspielerisch sehr stark !
- "Ein kurzer Film über das Hüpfen": Dieser Film ist witzig, weil der Name schon den ganzen Filminhalt preisgibt. Absolut DADA und zeigt: Immer wenn es einen Gewinner gibt, gibt es auch immer einen Verlierer.
- "Balkan Rhapsody": Witzig und schauspielerisch Erstklassik ist dieser Kurzfilm. Es geht um 2 ältere Damen, die im osteuropäischen Ausland Urlabu machen und im Hotel einer jungen Frau helfen wollen. Klassische Fall von Völker-miss-verständigung.
- "Loreley S.": Ein kleiner Märchenfilm. Ein Mann in der Midlife-Crisis will sich im See ertränken und wird von Nixen geretten. Tolle Musik übrigens...
Ganz gut gefallen hat mir noch der Film "(TM)". Rein visuell nicht beeindruckend, da er "nur" 2 Typen auf der Motohaube eines PKWs Bier trinken sieht. Aber die Dialoge sind witzig, da sie Intelligent und witzig zugleich sind.
Es gibt aber auch Filme, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte:
- "Privat": Es geht um mehrere Personen, die in einer WG leben. Der Film ist mir persönlich ZU hektisch. Hier spielt übrigens unter anderem mit Richy Müller mit.
- "Ich schwöre": Tut mir leid. Damit konnte ich leider gar nichts anfangen. Der Film hat mich nur genervt.
- "So Billig": Wirkt wie ein Film von der "Film AG", 7 Klasse Gymnasium. Für mich "Zu Billig". Zuerst noch witzig, dann fing er nach 3 Minuten an zu nerven.
- "Die Selbsttötung der Sara W.": Eine Anklage an die Blockbuster-Movies aus Hollywood. Die Hauptdarstellerin (die hier nur Englisch spricht) geht mir zu sehr auf die Nerven. Aber das Grundthema ist nicht schlecht.
- "Mon Cherie": Dieser Film ist von Nicolette Krebitz und zeigt uns 4 junge Frauen, die sich einen Stricher für 99 Euro "greifen". Die Kamera spielt hier zu sehr den Beobachter und man dringt zu wenig in die "Handlung" ein. Ich konnte damit auch nicht so viel anfangen. Der Film wirkte für mich eher wie ein "Bildschirmschoner" für den Fernseher".
Fazit: Diese Eindrücke sind rein subjektiv. Insgesamt eine sehr Interessante Zusammenstellung und ich hoffe, es gibt bald mehr davon.
Zur Technik der DVD:
Erschienen ist die DVD auf dem Label Filmgalerie 451. Ein vorher für mich unbekanntes Label. Die technischen Daten im einzelnen:
- Bild: 4:3 in Farbe
- Sprache: Deutsch (Tonformat: Dolby Stereo)
- Untertitel: Nur Englische !
- Ländercode: 0
- Lauflänge: Rund 70 Minuten. Hinzu kommt noch ein Abspann mit allen Beteiligten. Besonders interessant: Es wird hier aufgelistet, wo die 99 Euro jeweils "geblieben" sind.
Bild und Ton sind dem Ausgangsmaterial entsprechend. Das einzig Auffällige ist der leichte grünstich, der aber nur auffält, wenn das Bild komplett schwarz ist. Ansonsten stört es nicht. Insgesamt ist die technische Umsetzung in Ordnung. Allerdings darf man nicht vergessen, daß es sich beim Ausgangsmaterial um MiniDV-Bänder handelt. Also bitte keine Kinoqualität erwarten.
Als Extras gibt es Biographien und das "99euro-films-Manifest" als Texttafeln.
DVD-Fazit: Rund 20 Euro kostet die DVD. Für den Film-Interessierten sicherlich eine lohnende Investition. Die Technik ist "den Umständen entsprechend" o. k. Das Bonusmaterial zu knapp. Ich hätte mir Statements von den Regisseuren gewünscht. Sie fehlen mir richtig auf der DVD. Den Kauf habe ich nicht bereut. Aber bitte: Keinen Mainstream erwarten !


Irren ist männlich - Herbert KnaupIrren ist männlich
Herbert Knaup, Corinna Harfouch, Richy Müller

Videokassette, 15. Januar 1998
     Verkaufsrang: 3058     

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Anwalt Thomas Neumann (Herbert Knaup) ist beruflich überaus erfolgreich und zudem glücklich mit seiner Frau Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet. Trotzdem hat er nebenbei eine Geliebte, die ihm eines Tages offenbart, dass sie ein Kind von ihm möchte. Thomas lässt sich darauf ein, muss aber bei einem Spermatest feststellen, dass er unfruchtbar ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wer dann der wirkliche Vater seiner beiden Kinder ist. Thomas sucht Rat bei seinem Bruder Johannes (Richy Müller).
Sherry Hormanns Beziehungs-Verwirrspiel Irren ist männlich bietet recht passable Komödienunterhaltung auf ansprechendem Niveau. Einige Gags wollen zwar nicht so richtig zünden, doch insgesamt bleibt es überwiegend amüsant. Wer auf typisch deutsche Komödien steht, wird jedenfalls bestens bedient. Ausgezeichnet sind die darstellerischen Leistungen sämtlicher Haupt- und Nebendarsteller, besonders der hektische Herbert Knaup (Die Sieger) und die aparte Corinna Harfouch, die für ihre Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, überzeugen als Ehepaar in der Krise. -Marc Osmers


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Keine Untertitel!      1 von 5 Punkten
Sehr ärgerlich, dass diese DVD nicht über Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. Stattdessen hat sie andere vergleichsweise unwichtigere Extras. Ohne Untertitel ist diese DVD für Tausende Hörgeschädigte (allein in Deutschland leben 8 Millionen Gehörlose und Schwerhörige) völlig uninteressant. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt.

Unwahrscheinlich, aber amüsant      4 von 5 Punkten
Thomas Neumann (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Anwalt, unterzieht sich einem Fruchtbarkeitstest, obwohl er bereits zwei Kinder hat und glücklich mit Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet ist. Seine Freundin will nämlich ein Kind von ihm und wird seit längerer Zeit nicht schwanger, obwohl bei ihr alles in Ordnung ist.
Thomas fällt aus allen Wolken, als er erfährt, daß er seit Jugend an unfruchtbar ist. Und nun stellt er sich die Frage: wer ist der wirkliche Vater seiner Kinder? Sein Bruder Johannes (Richy Müller), ein Priester, unterstützt ihn bei der Wahrheitsfindung.
Thomas verdächtigt zwei ehemalige Freunde, mit denen er und Bettina früher oft in Urlaub gefahren sind. Er lädt sie zu sich nach Hause ein, um in Ruhe vergleichende Studien durchführen zu können, Gentests gab es damals nämlich noch nicht. Der eine Freund ist inzwischen übergeschnappt, der andere blind. Die beiden bringen Thomas' Haushalt gehörig durcheinander, zumal er noch einen wichtigen Geschäftspartner aus Übersee bei sich daheim bewirten muß.
Bei diesem Film überraschen die satten Farben. Die technische Qualität ist durchaus gelungen, die Extras verdienen diesen Namen. Ein absoluter Spitzenfilm ist es nicht, aber durchaus amüsante Unterhaltung.


Gierig - Richy MüllerGierig
Richy Müller, Jasmin Tabatabai, Gregor Törzs

DVD, 13. April 2007
     Verkaufsrang: 42289      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Gierig, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 13.04.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Die selbstverschuldete Sinnlosigkeit des Seins      2 von 5 Punkten
Bei allem Respekt für den Erstrezensenten hat er mich doch arg in die Irre geführt.

Das Leben des Paares wird nicht von Gewohnheit bestimmt, sondern von der noch nicht gestorbenen Hoffnung, dass die Liebe wieder aufblühen (oder, wie schon ewig gehofft, endlich eintreten) könnte. Unterdessen tun sich die beiden gegenseitig weh, schrecken aber jedes Mal am Abgrund vor den Konsequenzen zurück. Vielleicht konnten sie sich auch noch nie spüren, ohne dass es weh tat, aber das bleibt offen.

Zu dem Boxer entsteht keine Beziehung. "Sie" beweist sich an ihm nur, dass sie das Spiel der Verführung noch einigermaßen beherrscht. Erreichen kann er sie nicht. Warum er sie angeblich liebt, nach ein bisschen beliebigem Sex, null persönlichem Austausch und der deutlichen Sichtbarkeit ihrer inneren Leere, finde ich nicht plausibel. Ich denke, seine "Liebe" soll dem Film nur als Vehikel zur Kontrastierung dienen.

Die Protagonisten benehmen sich auch nicht wie Kinder. Kinder greifen tatsächlich alles und bestaunen es. Im Gegenteil: Den Antihelden in diesem Film ist jede Fähigkeit zu staunen verloren gegangen. Die Negativdefinition (wenn sie überhaupt eine Definition haben) ihrer Leben zerfrisst sie. Von Sorglosigkeit gibt es auch ohne Krankheit keine Spur. Hier geht es um Leere und Verdrängung.

Die schauspielerischen Leistungen variieren stark. Die beiden wichtigsten Konfliktszenen haben meiner Meinung nach klaren Improvisationscharakter. Dem gegenüber steht gelegentlich sehr gutes Spiel, das die Kamera nah zeigt.

Ich kann dem Film wenig abgewinnen, da er sich auf Momentaufnahmen beschränkt. Für mich ist nicht ersichtlich, ob der Film schockieren, informieren oder transportieren will - und für keinen der Aspekte finde ich die Story stark genug.

Bis auf einen Aspekt: Am Ende des Films hatte ich das Gefühl, meine Zeit ähnlich verschwendet zu haben wie die Protagonisten ihre. SOllte das das Anliegen des Films gewesen sein, wäre ich jedoch für einen klaren Hinweis vorab dankbar gewesen...

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.      5 von 5 Punkten
Die Beziehung eines jungen Paares in Berlin scheint zu ende zu gehen. Man ist zwar noch zusammen, aber mehr aus Gewohnheit. Als der Mann auf einer Party eine fremde Frau anbaggert, serviert sie der Dame einen Drink mit KO-Tropfen, die vierundzwanzig Stunden vorhalten. Als er am nächsten Morgen die scheintote Frau neben sich sieht, gerät er in Panik und will sie entsorgen. Seine Frau kann gerade noch das Schlimmste verhindern.

Doch ganz so sorglos ist das Leben der beiden nicht. Er hat einen Gehirntumor und wird daran bald sterben. Sie hat Gefallen an einem Boxer gefunden und dieser auch an ihr. Die sexuelle Abstinenz vor dem Kampf und auch die Sorgen um ihren Mann belasten die junge Beziehung.

Der Film zeigt zwei dahin plätschernde Leben. Wie Kinder greifen sie nach allem was sich zeigt. Das Streben nach Werten scheint es nicht zu geben. Nur Krankheit und Tod setzen der Sorglosigkeit Grenzen. Ein Film der mit pittoresken Szenenbildern unter die Haut geht.


Die Apothekerin - Katja RiemannDie Apothekerin
Katja Riemann, Jürgen Vogel, Richy Müller

DVD, 14. September 1998
     Verkaufsrang: 54444     

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Die alleinstehende Apothekerin Hella, gespielt von Katja Riemann (Der bewegte Mann, Comedian Harmonists) wünscht sich Ehemann, Kind und bürgerliche Idylle. Durch das Zusammentreffen mit Levin, dem Kindskopf aus reichem Hause, dargestellt von Jürgen Vogel (Das Leben ist eine Baustelle), kommt sie ihren Wünschen recht nahe. Doch Intrigen, Eifersucht, Betrug und Mord bestimmen bald ihr Leben. Schnell an ihre verlogene Umwelt angepasst, reift sie zur Femme fatale. Leichen pflastern von nun an ihren Weg.
Die Verfilmung von Ingrid Nolls gleichnamigen Bestseller-Krimi wurde von Rainer Kaufmann (Stadtgespräch) souverän inszeniert. Die Geschichte verliert sich jedoch manchmal im Nebensächlichen, so dass es zu Längen kommt. Der Zuschauer wird jedoch mit ständig neuen Wendungen für sein Warten belohnt.
Die Kamera weicht keine Minute von der Seite der Protagonistin. Damit ist Die Apothekerin ein Muss für jeden Katja Riemann-Fan. Wen die dezente Spielweise des deutschen Stars aber eher langweilt, sollte seine Aufmerksamkeit den ausnahmslos hervorragend besetzten Nebenrollen schenken, wie Richy Müller (Irren ist männlich, Das Arche Noah Prinzip) als Ex-Knasti oder August Zirner (Stadtgespräch, Homo Faber) als verliebten alleinerziehenden Vater.
Das makabre Melodrama entwickelt sich stellenweise zur schwarzen Komödie, entscheidet sich aber nie wirklich. Der erstrangigen Besetzung hätte man ein besser entwickeltes Drehbuch gegönnt. Die Ereignisse erscheinen doch sehr konstruiert und wirken meist unglaubwürdig und deshalb nicht wirklich spannend. Die werdende Killerin fühlt sich zwischen Villen und Sportwagen allzu schnell zu Hause. Wer den Wunschtraum hegt, zur bürgerlichen Oberschicht zu gehören, wird von der Apothekerin sicherlich nicht enttäuscht. -Peter Kuhn


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Unheimlich... und deshalb toll      5 von 5 Punkten
Skurril, unheimlich, vielleicht nicht immer nachvollziehbar - aber gerade deshalb ist "Die Apothekerin" ein toller Film. Die Geschichte um die wenig selbstbewusste Hella, die buchstäblich über Leichen geht, um ihren Platz im Leben zu finden, fesselt von der ersten bis zur letzten Minute. Ein klassischer "Ingrid-Noll"!
Die Darsteller, allen voran Katja Riemann, sind grandios, spielen perfekt die schwierigen Charaktere aus und tragen maßgeblich zur hohen Qualität des Films bei. Nicht zuletzt ist der Soundtrack ziemlich hörenswert!


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Die Apothekerin - Katja RiemannDie Apothekerin
Katja Riemann, Jürgen Vogel, Richy Müller

Videokassette, 30. Juli 2001
     Verkaufsrang: 5019     

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Die alleinstehende Apothekerin Hella, gespielt von Katja Riemann (Der bewegte Mann, Comedian Harmonists) wünscht sich Ehemann, Kind und bürgerliche Idylle. Durch das Zusammentreffen mit Levin, dem Kindskopf aus reichem Hause, dargestellt von Jürgen Vogel (Das Leben ist eine Baustelle), kommt sie ihren Wünschen recht nahe. Doch Intrigen, Eifersucht, Betrug und Mord bestimmen bald ihr Leben. Schnell an ihre verlogene Umwelt angepasst, reift sie zur Femme fatale. Leichen pflastern von nun an ihren Weg.
Die Verfilmung von Ingrid Nolls gleichnamigen Bestseller-Krimi wurde von Rainer Kaufmann (Stadtgespräch) souverän inszeniert. Die Geschichte verliert sich jedoch manchmal im Nebensächlichen, so dass es zu Längen kommt. Der Zuschauer wird jedoch mit ständig neuen Wendungen für sein Warten belohnt.
Die Kamera weicht keine Minute von der Seite der Protagonistin. Damit ist Die Apothekerin ein Muss für jeden Katja Riemann-Fan. Wen die dezente Spielweise des deutschen Stars aber eher langweilt, sollte seine Aufmerksamkeit den ausnahmslos hervorragend besetzten Nebenrollen schenken, wie Richy Müller (Irren ist männlich, Das Arche Noah Prinzip) als Ex-Knasti oder August Zirner (Stadtgespräch, Homo Faber) als verliebten alleinerziehenden Vater.
Das makabre Melodrama entwickelt sich stellenweise zur schwarzen Komödie, entscheidet sich aber nie wirklich. Der erstrangigen Besetzung hätte man ein besser entwickeltes Drehbuch gegönnt. Die Ereignisse erscheinen doch sehr konstruiert und wirken meist unglaubwürdig und deshalb nicht wirklich spannend. Die werdende Killerin fühlt sich zwischen Villen und Sportwagen allzu schnell zu Hause. Wer den Wunschtraum hegt, zur bürgerlichen Oberschicht zu gehören, wird von der Apothekerin sicherlich nicht enttäuscht. -Peter Kuhn


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Unheimlich... und deshalb toll      5 von 5 Punkten
Skurril, unheimlich, vielleicht nicht immer nachvollziehbar - aber gerade deshalb ist "Die Apothekerin" ein toller Film. Die Geschichte um die wenig selbstbewusste Hella, die buchstäblich über Leichen geht, um ihren Platz im Leben zu finden, fesselt von der ersten bis zur letzten Minute. Ein klassischer "Ingrid-Noll"!
Die Darsteller, allen voran Katja Riemann, sind grandios, spielen perfekt die schwierigen Charaktere aus und tragen maßgeblich zur hohen Qualität des Films bei. Nicht zuletzt ist der Soundtrack ziemlich hörenswert!


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Die Apothekerin - Katja RiemannDie Apothekerin
Katja Riemann, Jürgen Vogel, Richy Müller

DVD, 30. Juli 2001
     Verkaufsrang: 48627     

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Die alleinstehende Apothekerin Hella, gespielt von Katja Riemann (Der bewegte Mann, Comedian Harmonists) wünscht sich Ehemann, Kind und bürgerliche Idylle. Durch das Zusammentreffen mit Levin, dem Kindskopf aus reichem Hause, dargestellt von Jürgen Vogel (Das Leben ist eine Baustelle), kommt sie ihren Wünschen recht nahe. Doch Intrigen, Eifersucht, Betrug und Mord bestimmen bald ihr Leben. Schnell an ihre verlogene Umwelt angepasst, reift sie zur Femme fatale. Leichen pflastern von nun an ihren Weg.
Die Verfilmung von Ingrid Nolls gleichnamigen Bestseller-Krimi wurde von Rainer Kaufmann (Stadtgespräch) souverän inszeniert. Die Geschichte verliert sich jedoch manchmal im Nebensächlichen, so dass es zu Längen kommt. Der Zuschauer wird jedoch mit ständig neuen Wendungen für sein Warten belohnt.
Die Kamera weicht keine Minute von der Seite der Protagonistin. Damit ist Die Apothekerin ein Muss für jeden Katja Riemann-Fan. Wen die dezente Spielweise des deutschen Stars aber eher langweilt, sollte seine Aufmerksamkeit den ausnahmslos hervorragend besetzten Nebenrollen schenken, wie Richy Müller (Irren ist männlich, Das Arche Noah Prinzip) als Ex-Knasti oder August Zirner (Stadtgespräch, Homo Faber) als verliebten alleinerziehenden Vater.
Das makabre Melodrama entwickelt sich stellenweise zur schwarzen Komödie, entscheidet sich aber nie wirklich. Der erstrangigen Besetzung hätte man ein besser entwickeltes Drehbuch gegönnt. Die Ereignisse erscheinen doch sehr konstruiert und wirken meist unglaubwürdig und deshalb nicht wirklich spannend. Die werdende Killerin fühlt sich zwischen Villen und Sportwagen allzu schnell zu Hause. Wer den Wunschtraum hegt, zur bürgerlichen Oberschicht zu gehören, wird von der Apothekerin sicherlich nicht enttäuscht. -Peter Kuhn


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Unheimlich... und deshalb toll      5 von 5 Punkten
Skurril, unheimlich, vielleicht nicht immer nachvollziehbar - aber gerade deshalb ist "Die Apothekerin" ein toller Film. Die Geschichte um die wenig selbstbewusste Hella, die buchstäblich über Leichen geht, um ihren Platz im Leben zu finden, fesselt von der ersten bis zur letzten Minute. Ein klassischer "Ingrid-Noll"!
Die Darsteller, allen voran Katja Riemann, sind grandios, spielen perfekt die schwierigen Charaktere aus und tragen maßgeblich zur hohen Qualität des Films bei. Nicht zuletzt ist der Soundtrack ziemlich hörenswert!


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The Wonderbeats - Kings of Beat - Richy MüllerThe Wonderbeats - Kings of Beat
Richy Müller, Jürgen Vogel, Uwe Fellensiek, Ralph Richter

DVD, 28. August 2007
     Verkaufsrang: 55702      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Oh, mein Gott      1 von 5 Punkten
Ich habe der vorstehenden Kritik von MECKI1958 absolut nichts hinzuzufügen,
außer daß der geschätzte Schreiber mit dem zweiten Stern das Produkt doch erheblich und über Gebühren aufwertet.Solch belanglosen, lieblosen, indiskutablen Mist muss man sich erst einmal einfallen lassen. Wäre ich Mitglied der RATTLES (deren Geschichte hier ja Pate gestanden haben soll)
würde ich nur jede erdenkliche juristische Möglichkeit der Klage auf Unterlassung betreiben.Uferlos, mir fehlen weitere Worte.

Enttäuschend, mehr nicht.      2 von 5 Punkten
Was als Photomontage auf der Rückseite der DVD noch den Eindruck erweckt, hier habe sich ein Herr Rudolph mit Liebe und Können einem Stück deutscher Musikgeschichte gewidmet, entpuppt sich im Film rasch als lieblos, konzeptionslos und billig inszeniertes Schauspiel. Der Film ist in Schwarzweiss, was zuerst einmal einleuchtet, denn viele Photos oder Filme aus der Zeit sind so, und die Idee, mit diesem Mittel so was wie Authentizität zu schaffen, ist ja schon anderen gekommen. Aber Herr R. übertreibt mit schlechter Belichtung, Unschärfe, primitiven Schnitten usw. Dabei haben andere Filme im Lauf der Zeit gezeigt, dass man mit Schwarzweiss auch anders arbeiten kann. Warum dann fähige deutsche Schauspieler wie schlechte Laiendarsteller agieren müssen, bleibt dagegen ein Rätsel. Dann habe ich mich mit dem Gedanken getröstet, dass anscheinend das Budget sehr klein war. Und dann habe ich gehofft, die Story gibt noch was her, oder Charaktere oder Konflikte werden entwickelt oder dass wenigstens was lustiges passiert. Aber nix passiert. Herr R. hat sich sehr bemüht, das Dröge dieser Zeit zu zeigen. Das gab es natürlich auch. Aber es gab auch den Beat. Und genau mit diesem Spannungsfeld hätte Herr R. arbeiten können. Aber wenn in dem Film noch nicht einmal die E-Gitarren ein Kabel haben, gibt es Schwierigkeiten mit der Spannung. Und wenn das Snare schon immer snared, wenn die Drumsticks noch in der Luft sind, kann ich mich mit Low-Budget nicht mehr trösten. Dann bleibt am Ende die Frage, warum dieser Film mit so viel Lieblosigkeit gedreht wurde. Vielleicht ein Experiment? Dadada. Oder konnte Herr Rudolph nicht besser. Hatte er nicht mehr Ideen. Da hatte ein Friseur aus Marburg schon bessere und hätte fast, aber eben nur fast, die Beatles an die Lahn geholt. Das ist Beat. Yeah.


Die innere Sicherheit - Julia HummerDie innere Sicherheit
Julia Hummer, Barbara Auer, Richy Müller

Videokassette, 6. Dezember 2001
     Verkaufsrang: 7346     

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Die innere Sicherheit der Bundesrepublik haben sie einst gefährdet, das Terroristenpärchen Clara und Hans. Nun, gut 20 Jahre später, geht es den beiden nur mehr um ihre eigene innere wie äußere Sicherheit sowie die ihrer 15-jährigen Tochter Jeanne. Doch eine Familie kann es im Untergrund nicht geben - und Normalität schon gar nicht. Was bleibt, ist die Angst vor Fremden, die sie verraten könnten, vor Zufällen, die ihnen den letzten Rest ihrer Sicherheit rauben könnten, und vor dem Staat, der sie immer noch jagt. Der linke deutsche Terrorismus der 70er-Jahre mag irgendwann in den 90ern gestorben sein, aber seine Akteure existieren immer noch als Untote, als Gespenster, die nie mehr wieder zu Menschen werden können.
Christian Petzolds Die innere Sicherheit erzählt von dem Fortleben eines deutschen Traumas, das die Öffentlichkeit - die politische wie die mediale - so weit wie möglich verdrängt hat. Die Wunden, die der Terror der RAF und die Gegenmaßnahmen des Staates damals im deutschen Herbst gerissen haben, sind längst nicht verheilt. An dem Schorf, der sie notdürftig überdeckt zu kratzen und sie damit noch einmal aufreißen, das ist nun ein Anliegen des neuesten deutschen Films, der Anschluss sucht an den "Neuen deutschen Film" der 60er- und 70er-Jahre. Zusammen mit Volker Schlöndorffs Die Stille nach dem Schuss und Andres Veiels Dokumentarfilm Black Box BRD bildet Die innere Sicherheit eine Art von Trilogie, die im anregendsten Sinne politisch ist, aber nie in den Dogmatismus und die bleierne Schwere früherer Filme zum Thema Terrorismus abrutscht.
Clara (Barbara Auer), Hans (Richy Müller) und Jeanne (Julia Hummer) spielen letztlich nur Familie. Nur die Gefahr, aufzufallen und entdeckt zu werden, hält sie zusammen. Das Leben im Untergrund gleicht dem in einem Gefängnis, besonders für Jeanne, die nie das machen konnte, was für alle anderen Kinder und Jugendlichen alltäglich ist. Ihre einzigen Bezugspersonen sind ihre Eltern, die sie so weit wie möglich von der Welt abschirmen. Doch dann lernt Jeanne in Portugal einen jungen deutschen Surfer kennen und trifft ihn später in Hamburg wieder, nachdem die Familie aufgrund finanzieller Probleme heimlich nach Deutschland zurückkehren musste.
Christian Petzold wahrt Distanz zu seinen Figuren. Er verurteilt sie nicht für das, was sie einst getan haben; aber er sieht in ihnen auch keine Opfer, die von einem erbarmungslosen Staat zugrunde gerichtet wurden. Stattdessen vertraut der junge Regisseur seinen Darstellern fast blind. Sie erschaffen diese Figuren erst in ihrer ganzen Ambivalenz. In jedem Moment des Films sind die inneren Widersprüche, die Barbara Auer und Richy Müller nahezu zerreißen, zu spüren. Sie sehnen sich nach Normalität, aber können selbst im Umgang mit ihrer Tochter, deren Aufbegehren Julia Hummer ungeheuer sensibel porträtiert, nie wie "normale Eltern" handeln. Christian Petzold konzentriert sich ganz auf die Politik dieser einen Familie und erzählt damit mehr von Deutschland, als es ein großes historisches Epos je könnte. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Endlich ein guter Film aus Deutschland!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist der erste deutsche Film der mich seit langem positiv überrascht hat. Im Gegensatz zu manchen anderen Rezensoren vermisse ich überhaupt nicht die Aufklärung des Hintergrundes oder den mahnenden Bezug zur jüngsten deutschen Vergangenheit. Dazu gibt es schon genug Material. In diesem Film geht es jedoch nicht etwa um das Für und Wieder der RAF sondern um genau das, worum es in allen anderen Filmen über diese Thematik nicht geht, nämlich um die Folgen für die Beteiligten. Um das entwurzelte Leben im Untergrund, und zwar dann, wenn alles vorbei ist, die Zeit der Guerilla, die der Überzeugungen und wo das Unterstützernetz zusammengebrochen ist. Es bleibt eine Kleinfamilie auf der Flucht. Die Tochter- um die geht es maßgeblich- kennt nichts anderes, ist damit vertraut, konspirativ zu leben, weil es anders nicht geht. Ihre Pubertät, ihr Streben nach Individualität ist ein einziger Sicherheitsfaktor in dem gehetztem Leben des Trio. Sie ist es, der die innere Sicherheit abhanden kommt weil die Natur sie zum unsicheren, instinktgesteuertem Handeln treibt. Sie bringt alle mehr und mehr in Gefahr und es baut sich eine unvermeidliche Spannung auf. Man weiß, es kann nur schlimm enden und alle Versuche der Eltern dies zu vermeiden wirken mehr und mehr wie der Tropfen auf dem heißen Stein.
Ein grandioser Film der zeigt dass deutsches Kino doch stark und individuell sein kann. Sehr überzeugend gespielt und ohne Füllmaterial. Nicht jedermanns oder -fraus Sache, das ist sicher, aber so ist es halt mit Filmen die den Mainstream verlassen und eigene Regeln kreieren, sie ecken an und das ist gut so.


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Der Froschkönig - Sidonie von KrosigkDer Froschkönig
Sidonie von Krosigk, Friedrich von Thun, Richy Müller

DVD, 13. November 2008

Verkaufsrang: 24489
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99
(versandkostenfrei ab 20 €
Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Tod im Paradies - Richy MüllerTod im Paradies
Richy Müller, Doris Kunstmann, August Schmölzer, Johanna Klante

Videokassette

Verkaufsrang: 4680

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
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Frauen lügen besser - Natalia WörnerFrauen lügen besser
Natalia Wörner, Rebecca Immanuel, Nicole Heesters, Richy Müller, Rufus Beck

Videokassette

Verkaufsrang: 5018

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



 


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