DVDs: Shirley MacLaine

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Infam - Audrey HepburnInfam
Audrey Hepburn, Shirley MacLaine, James Garner

DVD, 14. März 2008
     Verkaufsrang: 20137      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sind Sie es oder sind sie es nicht?      5 von 5 Punkten
INFAM ist bereits die zweite Verfilmung des Lillian Hellman-Stücks The Children's Hour" über zwei Lehrerinnen an einer kleinen Privatschule, die durch eine gehässige Intrige eines bestraften Kindes in den Verdacht geraten, ein lesbisches Verhältnis zu haben, was eine Kette von Tragödien in Gang setzt. In William Wylers erster Verfilmung aus den 30ern wurde das Thema der lesbischen Liebe noch geschickt verborgen und umschrieben, hier wird es 30 Jahre später um einiges konkreter (Shirley MacLaine behauptet zwar heute noch, dass sie und Hepburn nicht wussten, dass es im Film um lesbische Liebe geht, aber das scheint kaum nachvollziehbar, zumal sie es gegen Filmende direkt ausspricht). Zwar ist der Film immer noch nicht frei von einer gewissen Verklemmung, aber auch ohne die totale Direktheit ist INFAM einfach ein fesselndes Drama und ein wunderbarer Film. Und mal ehrlich - wer würde sich denn nicht in Audrey Hepburn verlieben, egal ob Mann, Frau oder sonstwer? Es geht auch nicht so sehr um das Thema Homosexualität, sondern um die Darstellung einer puritanischen Gesellschaft, die aufgrund einer einzigen Lüge eines boshaften Kindes (großartig fies von Karen Balkin als Teufel in Kindesgestalt gespielt) die Leben unschuldiger Menschen zerstören kann. MacLaine und Audrey Hepburn sind hier auf der Höhe ihrer Kunst, MacLaines Zusammenbruch gegen Ende des Films ist einfach fantastisch. In einer Nebenrolle spielt Miriam Hopkins, welche in der Originalverfilmung noch das Drama selbst durchleiden musste. Franz Planers konzentrierte Kameraarbeit wurde mit einer Oscarnominierung bedacht. Das Ganze hat so viel Stil, Ernsthaftigkeit und Substanz, dass es auch heutige Dramen noch in den Schatten stellt. INFAM ist vielleicht kein großer Filmklassiker, aber auf jeden Fall den Kauf der DVD wert, wenn man auf gut gespielte, anspruchsvolle Unterhaltung steht.
Die DVD aus der United Artists Collection ist identisch mit der Erstauflage von MGM, Extras sind keine vorhanden, aber immerhin der Originalton.


Immer Ärger mit Harry - Edmund GwennImmer Ärger mit Harry
Edmund Gwenn, John Forsythe, Shirley MacLaine

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 5709      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

So lustig fand ich das garnicht!      2 von 5 Punkten
Ich fand es eher traurig wie man mit solcher lockeren
selbstverständlichkeit einen toten behandelt, auch wenn Harry wohl ein
böser Mensch war. Lustig fand ich das auch nicht besonders. Spannung
gibt es im Film auch keine, weil es eben eine Art Komödie sein soll
und kein Thrill. Wer ihn sehen möchte sollte ihn sich mal ausleihen!
Das sollte bei dem Film ausreichen! Beim Film "Immer ärger mit Bernie"
hingegen habe ich mich halb schlapp gelacht, denn der ist wirklich lustig!
Und dennoch, ein schlechter Film ist "Immer Ärger mit Harry" auch nicht!


Meisterstück      5 von 5 Punkten
Mit welcher Selbstverständlichkeit ein Toter mehrfach vergraben, ausgegraben, gereinigt und wieder vergraben werden kann, zeigt dieser Film auf eine hoch amüsante Art. Hitchcock war ein Meister aller Klassen


Tess und ihr Bodyguard - Shirley MacLaineTess und ihr Bodyguard
Shirley MacLaine, Austin Pendleton, Nicolas Cage

DVD, 6. Dezember 2001
     Verkaufsrang: 17288      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Im Komödiendrama Tess und ihr Bodyguard spielt Nicolas Cage einen Geheimdienstagenten, dem es nicht gelingt, aus seinem Auftrag wieder auszusteigen, eine ärgerliche ehemalige First Lady (Shirley MacLaine) zu beschützen. Die Zwei vertragen sich wie Öl und Wasser, aber nachdem die gelangweilte Witwe schließlich entführt wird, wird der Agent zum entschlossenen Rächer. Obwohl die Zusammenführung dieser beiden Schauspieler in einem Film nicht gerade dem entspricht, was den meisten Zuschauern je in den Sinn gekommen wäre, macht genau das Tess und ihr Bodyguard so unterhaltsam. Cage und MacLaine gehen völlig in ihren jeweiligen Rollen auf, und Regisseur Hugh Wilson verleiht seiner Geschichte eine ungewöhnlich solide und dringliche Atmosphäre, die in den Händen eines anderen genauso gut Teil einer durchschnittlichen leichten Komödie hätte werden können. --Tom Keogh

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

VSA ... 3 Jahre und mehr      5 von 5 Punkten
Es ist einfach fantastisch, wie nur 2 Personen, die Spannung im dissonanten Verhältnis ihrer darzustellenden Charaktere sichtbar genießend, uns 92 Minuten auf das Köstlichste unterhalten können. Mit Shirley MacLaine und Nicolas Cage fand Hugh Wilson wohl ein Dreamteam für diese einfach gestrickte, allein von ihren virtuosen Darstellern getragene, melodramatische Komödie aus dem Jahre 1994.

In sanften Tönen, jedoch mit Spannung und viel Humor wachsen eine, in ihrer Kompensation des Verlustes von öffentlicher Zuwendung und unheilbarer Krankheit, starrsinnige und launische, alte Dame sowie der beherrscht zurückhaltende, sorgende und liebenswerte Chef ihrer Leibgarde im Verlauf des oft turbulenten Geschehens sowie in der täglichen Routine im Ringen um Freundschaft, Vertrauen und Respekt unzertrennlich zusammen.

...eine sehenswerte und brillant gespielte Actionkomödie, voll von subtilen Dialogwitz und skurriler Situationskomik und fernab eines Groschenromans


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Sweet Charity - Shirley MacLaineSweet Charity
Shirley MacLaine, Sammy Davis jr., Ricardo Montalban

DVD, 1. Juli 2004
     Verkaufsrang: 17199      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Charity Hope Valentine Shirley MacLaine ist immer auf der Verliererstraße Ihr Geld verdient sie als "Taxi Girl", indem sie in einer zweitklassigen Bar tanzt und zahlungskräftigen Männern einen schönen Abend bereitet. Auch in punkto Liebe ist sie nicht viel erfolgreicher Ihr letzter Freund Charlie Dante DiPaolo wollte nur ihr Erspartes und stieß sie dann von einer Brücke. Charity möchte ihr Leben ändern und bewirbt sich um einen Job als Stenotypistin - aufgrund ihrer mangelnden Ausbildung jedoch ohne Erfolg. Auf dem Weg zurück bleibt sie aber im Aufzug stecken - und das soll der Beginn einer glücklicheren Zeit zu werden. Mit ihr steckt nämlich der Versicherungs-angestellte Oscar Lindquist John McMartin im Lift. Bis der Strom wieder da ist, sind die beiden sich näher gekommen und verabreden sich in den nächsten Tagen ein paar Mal, bis aus bloßer Sympathie Liebe wird. Charity hat jedoch noch ein Problem Sie hat Oscar erzählt, sie sei eine ehrenwerte Bankangestellte. Von ihrem wahren "Beruf" hat er noch keinen Schimmer...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

.....und es lohnt sich doch!      4 von 5 Punkten
...natuerlich ist mir der Wandel vom urspruenglichen 70 mm-Format zu 16:9 auch nicht entgangen, aber die Tanz- und Musicalnummern sind im Originalformat belassen. Die Story ist sowieso nicht gerade prickelnd und wirkt unbeabsichtigt komisch. Nichts desto trotz kann man sich die Tanzsequenzen immer wieder ansehen. Die Musik ist ein wunderbarer Mix aus 60er-Jahre-Beat mit sattem Orchesterklang. Sowohl die Kostueme (Edith Head), als auch die Ausstattung lassen fuer bald zum x-ten Male die Wiederauferstehung der Mode erwarten...Cool eben. Der absolute Clou ist aber Sammy Davis Jrs. Nummer "The Rythm of Live". Toll choreographiert, mit augenzwinkernder Selbstironie inszeniert und schwungvoll geschnitten. Alleine deshalb lohnt sich die Anschaffung der DVD!
Vier Sterne nur deshalb, da sich der Film nur im englischen Original ertragen laesst. Die deutsche Synchronfassung klingt wie die Verlesung des Beipackzettels eines Abfuehrmittels.


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Irma La Douce - Shirley MacLaineIrma La Douce
Shirley MacLaine, Lou Jacobi, Jack Lemmon, Herschel Bernardi

DVD, 26. April 2007
     Verkaufsrang: 5367      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Nestor ist ein junger Mann mit einem äußerst komplizierten Liebesleben: Er wurde von Irma La Douce, einem stolzen Freudenmädchen, als Manager für ihr durchaus enträgliches Gewerbe engagiert, hat sich aber unglücklicherweise in sie verliebt. Wie bringt er eine gefragte Parisienne wie Irma also dazu, ihm treu zu bleiben? Nichts einfacher als das. Er verkleidet sich als ein etwas betagter englischer Lord, der umgehend zur Irmas einzigem Kunden und ausschließlicher Einnahmequelle wird. Doch was soll der eifersüchtige Manager tun, als die begehrenswerte Irma erklärt, ihr Herz gehöre nicht dem liebeskranken Nestor, sondern dem tatterigen alten Lord?



Das Appartement - SZ Cinemathek Screwball Comedy - Shirley MacLaineDas Appartement - SZ Cinemathek Screwball Comedy
Shirley MacLaine, Jack Lemmon, Ray Walston

DVD, 26. Mai 2007
     Verkaufsrang: 16227      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein sehr gut gemachtes Wilder-Produkt!      5 von 5 Punkten
Billy Wilder ist der Regisseur und Drehbuchautor der melancholischen Liebeskomödie. Dieses Meisterwerk erhielt gleich mehrere Oskars und das nicht ohne Grund.
Worum geht es in dem hinreißenden Streifen?
Der Junggeselle "Bud" Baxter( Jack Lemmon) arbeitet als Buchhalter in einem Großraumbüro einer Versicherungsgesellschaft. Sein Problem besteht darin, dass er sich nicht abgrenzen kann. Nachdem er einst arglos und gutmütig seine Wohnung für ein paar Stunden einem Kollegen zur Verfügung gestellt hatte und dies in der Firma bekannt wurde, nutzen verschiedene verheiratete, leitende Angestellte Buds Appartement für ihre sexuellen Abenteuer. Bud wagt nicht nein zu sagen, weil er befürchtet, dadurch Schwierigkeiten im Betrieb zu bekommen.
Er macht in dieser Zeit unentgeltliche Überstunden. Mitunter aber steht er auch wie ein begossener Pudel vor seiner Wohnung im Regen, weil sich die Techtelmechtel zeitlich unerwartet in die Länge ziehen. Rücksichtslos wird Buds Gutmütigkeit und Ängstlichkeit ausgenutzt.
Als ihm die Sache über den Kopf zu wachsen droht, weil er nicht mehr Herr in seinem Appartement ist und sich deshalb gegen die Übergriffe zaghaft zu Wehr setzt, steigt er in der Firmenhierarchie auf. Man möchte das Liebesnest nicht missen. Bud geht auf diese Bestechung ein.
Nachdem der oberste Chef der Firma, J.D. Sheldrake( Fred MacMurray) ebenfalls zum Nutzer von diesem Appartement wird, wird Bud abermals befördert. Zunächst genießt Bud diesen Lauf der Dinge.
Leider stellt sich heraus, dass die Geliebte Shaldrakes die Fahrstuhlführerin Fran Kubelik ( Shirly MacLaine) ist. In diese Frau hat Bud sich unsterblich verliebt und weigert sich nach einem fatalen Ereignis in seiner Wohnung weiterhin seinen Wohnungsschlüssel auszuleihen....
Ein wirklich gelungener Film, mit hervorragenden Dialogen und hintergründigem Humor .
Die Handlung kommt ohne Sentimentalität und Kitsch aus, obschon es sich um eine Hollywood-Liebeskomödie handelt. Ein sehr gut gemachtes Wilder-Produkt !

Die Ton und Bildqualität sind super!

Empfehlenswert!


innovative Story, gute Besetzung, spannend erzählt      4 von 5 Punkten
Jack Lemmon hat als Schauspieler durch seine nervöse Gestik, seine Art, den Kopf ruckartig zu bewegen und seine Sprechweise (Synchro: Georg Thomalla) sich selbst als herausragend einzigartigen Schauspieler etabliert.

In dieser Geschichte des österreichischen Regiesseurs Billy Wilder geht es um einen kleinen Angestellten, der Vorgesetzten den Schlüssel zu seinem Appartement leiht, wenn diese Tächtelmächtel haben (im Film als "Trallala" beschrieben). Dadurch kommt er selbst immer seltener in seine Wohnung. Als er schließlich Dank seiner Hilfsbereischaft immer weiter die Karriereleiter hochklettert, fühlt er sich darin bestätigt seine Flamme - ein Liftführerein - anzusprechen... Diese hängt aber an einem bhöhergestellten Mitarbeiter der Firma, der sie immer wieder in ein bestimmtes Appartement führt...

Die Story hat Überraschungen und Wendungen, die den FIlm sehr unterhaltsam und ansprechend machen. Für die damalige Zeit ist er relativ schnell geschn itten, zum Großteil Weiwinklig aufgenommen, Close Einstellungen gibt es nur sehr selten.

Ich bin eigentlich überhaupt kein Freund von Schwarz-Weiß Filmen, aber dieser lohnt sich!

Intriguing twists      5 von 5 Punkten
C. C. Baxter (Jack Lemmon) works in a large office on a lower floor in a pool. He is enamored with the elevator girl Fran Kubelik (Shirley MacLaine.)

It turns out that Baxter has one good attribute that may help him move up the corporate ladder; the key to his "apartment."
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I think it is a great story and well executed. There are a lot of details and clues as to what is to happen and who the mystery person is in Fran Kubelik's life. I am mot saying. One may think this is a timeless film, but at least the technology is dated; look at the steno pool equipment.

Directed by Billy Wilder, the director of "Sabrina" (1954). You may even finish the film before realizing that you were engrossed in watching anticipating and maybe a little kibitzing.


wunderschöne Tragikomödie      5 von 5 Punkten
Viele Regisseure glauben zu wissen, was eine Tragikomödie ausmacht, dabei ist sie vielleicht das mit Abstand schwierigste Genre überhaupt, denn die Kunst besteht in der zarten Balance und dem Miteinander beider Emotionen. Die meisten Filme scheitern genau daran und setzen die Komik neben die Tragik. Im "Appartement" aber, in diesem Meisterwerk, das so ziemlich alle Preise abgeräumt hat, die abzuräumen waren, ist Billy Wilder die perfekte Mischung gelungen. Kaum ein anderer Film erzählt so charmant, überraschend, pointiert und intelligent seine zutiefst menschliche Geschichte, in der man bis zum Ende nicht weiß, ob gleich das Wunder der Liebe geschieht oder sich eine Tragödie anbahnt.
Die Story: der schüchterne Büroangestellte C.C. Baxter (Lemmon) hofft auf einen steilen Aufstieg in der Firma, in dem er den Abteilungsleitern sein Apartment für Schäferstündchen zur Verfügung stellt. Erst als er merkt, dass seine heimliche Liebe, Fahrstuhlführerin Fran Kubelik (MacLaine), zu den abgeschleppten Geliebten gehört und sich in seiner Wohnung versucht, das Leben zu nehmen , muss er seine Einstellung überdenken...
Es ist eine Geschichte von einfachen Menschen mit simplen Berufen, und obwohl Jack Lemmon und Shirley MacLaine Top-Stars sind, nimmt man ihnen jederzeit ab, genau diese Berufe auszuüben. Beide spielen uneitel und entspannt miteinander. Beide Charaktere sind Verlierer, und dennoch schließt man sie vom ersten Augenblick an ins Herz und lacht und leidet mit ihnen. Zudem verteilt Billy Wilder nebenbei gezielte Spitzen auf die Dehumanisierung in der modernen Arbeitswelt, in der karrierewillige Angestellte zu Zuhältern, Flittchen und Laufburschen degradiert werden. Tatsächlich ist Shirley MacLaines Fran Kubelik der erste weibliche Mainstream-Charakter, dem es zugestanden wird, die Geliebte eines verheirateten Mannes zu sein und trotzdem als Sympathieträgerin fürs Publikum zu bestehen. "Das Appartement" hat die Frauen im Film einen großen Schritt voran gebracht (ohne ihn und seinen großen Erfolg an der Kinokasse wäre der kurz danach entstandene "Frühstück bei Tiffany" wohl undenkbar gewesen).
"Das Appartement" ist ein Film, der auch heute noch bezaubert und bewegt - schlicht ein Klassiker der Filmgeschichte. Für mich Billy Wilders bester Film und ein Muss für jede Sammlung.


Closing the Ring - Geheimnis der Vergangenheit - Shirley MacLaineClosing the Ring - Geheimnis der Vergangenheit
Shirley MacLaine, Christopher Plummer, Mischa Barton, Neve Campbell

DVD, 17. September 2008
     Verkaufsrang: 9309      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen […].“ (Albert Schweitzer). In großartigen Bildern erzählt Regie-Legende Lord Richard Attenborough eine ergreifende Liebesgeschichte, die auf verschlungenen Pfaden fünf Jahrzehnte überdauert und zwei Kontinente miteinander verbindet. Grandios besetzt mit Shirley MacLaine, Christopher Plummer, Mischa Barton und Neve Campbell!

Michigan, 1991. Sichtlich bewegt richtet Marie bei der Trauerfeier ihres Vaters einige Worte an die anwesenden Freunde und Verwandte. In der Kirche von Branigan haben sich vor allem Weltkriegsveteranen versammelt, um von ihrem Kameraden Chuck, Maries Vater, Abschied zu nehmen. Chucks Witwe Ethel Ann sitzt alleine auf den Stufen vor dem Gotteshaus. Marie kann ihre Mutter schon lange nicht mehr verstehen. Warum trauert ihre Mutter nicht um den Mann, der sie in all den Jahren so sehr geliebt hat? Nach der Beerdigung zieht Ethel Ann sich immer mehr zurück. Nur noch selten verlässt sie ihr Zimmer, sie scheint nur noch in der Vergangenheit zu leben. Der Einzige, mit dem sie spricht, ist ihr alter Freund Jack, ebenfalls ein Kriegsveteran.

Belfast, 1991. Jede freie Minute gräbt der alte Michael Quinlan auf den Feldern nördlich von Belfast, er scheint etwas Bestimmtes zu suchen. Der Teenager Jimmy O'Reilly leistet ihm dabei Gesellschaft und erfährt, dass genau an dieser Stelle im Kriegsjahr 1944 ein amerikanischer Bomber abgestürzt ist.

Michigan 1941. Der Kriegseintritt der Vereinigten Staaten steht unmittelbar bevor. Die drei Freunde Chuck, Teddy und Jack besuchen die Fliegerschule und versuchen sich gegenseitig mit tollkühnen Manövern zu übertrumpfen. Zurück am Boden halten sie zusammen wie Pech und Schwefel, immer mit dabei ist auch die lebenslustige und ungestüme Ethel Ann. Sie hat sich in den schüchternen Teddy verliebt, der ihre Gefühle auch erwidert, doch ihre Eltern sind gegen die Verbindung mit dem jungen Mann vom Land. Drei Jahre später ist es soweit: Die drei Freunde werden eingezogen. Doch ehe es in wenigen Tagen über den Atlantik geht, wollen Ethel Ann und Teddy noch den Bund fürs Leben schließen. Heimlich werden sie durch einen Bekannten, der angehender Theologe ist, in der Kirche von Branigan getraut. Auf dem Weg nach Europa nimmt Teddy seinem Freund Chuck das Versprechen ab, dass er sich um Ethel Ann kümmert, falls Teddy etwas zustoßen sollte. Teddy weiß, dass Chuck ebenfalls in Ethel Ann verliebt ist und immer zuverlässig für sie da sein würde. Als die Maschine von Teddy 1944 über Nordirland in Flammen aufgeht, ist Ethel Ann 21. Sie hat das Gefühl, dass ihr Leben vorbei sei, mit ihrer großen Liebe ist auch sie verbrannt. Chuck nimmt sich ihrer an und heiratet sie kurz darauf, einige Jahre später kommt die gemeinsame Tochter Marie zur Welt. Die Familie lebt in dem Haus, das Teddy für Ethel Ann und sich gebaut hatte. Das Leben geht weiter, doch Ethel Ann kann keine Freude, kein Glück mehr empfinden. Über Teddy wird sie fast fünfzig Jahre nicht mehr sprechen.

Im fernen Irland hat sich Jimmy O'Reilly mit Quinlan angefreundet und hilft ihm bei der Schatzsuche. Endlich findet er, wonach Quinlan immer gesucht hatte: einen goldenen Ring, in dem zwei Namen eingraviert sind. Teddy und Ethel Ann Gordon. Jimmy gelingt es tatsächlich, den Aufenthaltsort von Ethel Ann ausfindig zu machen und ruft bei ihr in Michigan an. Er möchte ihr den Ring zurückgeben. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Der blauäugige Jimmy gerät zwischen die Bürgerkriegsfronten in Nordirland und wird brutal zusammengeschlagen. Seine resolute Großmutter und Quinlan entscheiden, dass er für einige Zeit aus Belfast verschwinden muss. Schließlich gewährt Ethel Ann ihm Unterschlupf.

Mit der Ankunft des Jungen findet sie wieder ins Leben zurück - und Marie erfährt das Geheimnis, das ihre Mutter so lange mit sich herumgetragen hat. Aber statt einer Versöhnung kommt es zu einem bitteren Streit zwischen den Beiden. Als es in Belfast wieder ruhiger geworden ist, begleitet Ethel Ann Jimmy nach Nordirland. Sie möchte endlich von Teddy Abschied nehmen und mehr über die letzten Monate ihrer einzigen Liebe wissen. Als Jack davon erfährt, ist er zutiefst besorgt. Erstmals gesteht er sich selbst ein, dass er für Ethel Ann mehr als Freundschaft empfindet und sie seit fünfzig Jahren liebt. Er reist ihr hinterher …

Spannendes und gefühlvolles Drama von „Gandhi“-Regisseur und Oscar®-Preisträger Sir Richard Attenborough.



Immer Ärger mit Harry - Edmund GwennImmer Ärger mit Harry
Edmund Gwenn, John Forsythe, Shirley MacLaine

DVD, 3. Februar 2003
     Verkaufsrang: 21036     

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Alfred Hitchcock verbrachte seinen Urlaub mit Arbeit, als er 1955 Immer Ärger mit Harry drehte. Diese schwarze Komödie dreht sich um eine sehr störende Leiche, die zum echten Problem für eine ruhige Gemeinde in Vermont wird. Shirley MacLaine zeigt sich hier in ihrem Filmdebüt als eine der vielen Personen, die den Körper vergraben und ihn immer wieder ausgegraben vorfinden.

Hitchcock genoss es offenkundig, die herbstliche Stimmung der Geschichte heraufzubeschwören und er ging hier auch zum ersten Mal die wichtige Allianz mit Filmkomponist Bernard Herrmann (Psycho, Der unsichtbare Dritte) ein, dessen Musik so wesentlich zu den dem nächsten halben Dutzend Filme des Regisseurs beitrug. Jedenfalls ist Immer Ärger mit Harry ein großer Jux, der die schadenfrohe Seite eines Hitchcocks zeigt, dem freie Hand gewährt wurde.--Tom Keogh

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Ein sanfter Hichcock, den man nicht missen möchte.      5 von 5 Punkten
Obwohl das VistaVision-Bild von 1,5:1 gekappt wurde, sodaß man z.B. anstatt den gesamten Toten im Laub nur noch dessen Fußspitzen zu sehen bekommt, ist das Bild sehr brauchbar und brillant (Wie immer sollte man natürlich Kontrast, Farbe und Helligkeit des Fernsehers individuell auf die jeweilige DVD optimieren).
Zu der im Film gezeigten, besonders schönen herbstlichen Landschaft passt die Musik von Bernhard Herrmann genial, der sich auch hier, genau wie Kameramann Robert Burks, wieder einmal glänzend in der Zusammenarbeit mit Hitchcock bewährt hat.
Die subtile Komik der Story und besonders der Dialoge, die ganz unaufdringlich zur beschaulich ländlichen Atmosphäre passen, offenbaren eine sehr sehenswerte Facette hitchcock'schen Schaffens der 50er Jahre.
Alle Rollen im Film sind sehr gut und treffend besetzt und machen einen wesentlichen Reiz dieser boulevardkomödienhaften Geschichte aus, wobei vornehmlich Edmund Gwenn als Kapitän und Shirley MacLaine in ihrer ersten Filmrolle erwähnenswert sind.
Auf jeden Fall ein Film, den man besonders an einem ruhigen Sonntagnachmittag genießen kann und auf den man immer wieder mal einen Blick werfen wird, wenn der Betrachter sich einen Sinn für eine, heute nicht mehr oft zu findende, ruhige souveräne filmische Stimmigkeit bewahrt hat.


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In 80 Tagen um die Welt (Special Edition) - David NivenIn 80 Tagen um die Welt (Special Edition)
David Niven, Shirley MacLaine, Charles Boyer

DVD, 9. November 2007
     Verkaufsrang: 7210      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In 80 Tagen um die Welt Special Ed. DV



Jahre der Zärtlichkeit - Shirley MacLaineJahre der Zärtlichkeit
Shirley MacLaine, Bill Paxton, Juliette Lewis

Videokassette, 1. Oktober 1998
     Verkaufsrang: 1096     

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Die Geschichte des Films Zeit der Zärtlichkeit von 1983 wird weiter gesponnen, und es ist Shirley MacLaines charismatische Leistung, die diese Fortsetzung doch noch genießbar macht. Marion Ross steht ihr in der Rolle ihrer Haushälterin in nichts nach. Ross ist hier eine Überraschung. Offenbar war es ihr nicht erlaubt, das ganze Spektrum ihres Könnens als Mrs. Cunningham in der TV-Serie "Happy Days" zu zeigen. Als Aurora Greenway, die vor Lebensenergie nur so sprüht, kehrt MacLaine wieder auf die Leinwand zurück und stellt das etwas dürftige Drehbuchmaterial, das von den verworrenen und unglücklichen Leben ihrer drei Enkel erzählt, bei weitem in den Schatten.

Die Handlung setzt 13 Jahre nach dem Tod von Greenways Tochter ein (im Original gespielt von Debra Winger). Eines der Kinder sitzt im Gefängnis, ein anderes lebt in Armut. Ihre Enkelin, mit einer gehörigen Portion rebellischem Geist gespielt von Juliette Lewis (Natural Born Killers), ist auf dem besten Wege, jede Menge Ärger zu bekommen. Die Handlung wird in eher unzusammenhängenden und gefühlsseligen, episodenartigen Teilstücken erzählt. Die Figuren kreischen und weinen, eine davon stirbt, woraufhin wir weitere Personen kreischen und weinen sehen.

Also warum das Ganze dann überhaupt? Weil die Geschichte von Zeit zu Zeit auch durchaus geistreich ist und weil MacLaine tatsächlich so glitzert wie ein Abendstern, mit dem sie verglichen wird (der Originaltitel lautet dementsprechend Evening Star). Beide Filme basieren auf den populären Romanen von Larry McMurtry. --Rochelle O'Gorman

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Jahre der Zaehrtlichkeit      5 von 5 Punkten
Ich habe in meinen noch kurzen Leben einige schoenen Filme gesehen. "Jahre der Zaehrtlichkeit" und sein Vorgaenger "Zeit der Zaertlichkeit" sind die absouluten Hammer. Es ist ein Genuss, diese Filme an zusehen, da man im ganzen Film nicht weiss, was man als erstes machen soll "lachen oder weinen".

Also, wer einen schoen Filmabend allein oder zu zweit haben will, solltes sich diesen Film kaufen oder in der Videothek leihen.

Sehr Empfehlenswert!!!!!!!!



Wo die Liebe hinfällt ... [Blu-ray] - Kevin CostnerWo die Liebe hinfällt ... [Blu-ray]
Kevin Costner, Kathy Bates, Shirley MacLaine, Jennifer Aniston, Mark Ruffalo

Blu-ray, 17. November 2006
     Verkaufsrang: 28743      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Sarah Huttinger (Jennifer Aniston) weiß nicht, wo ihr der Kopf steht. Sie hat endlich eingewilligt, ihren Freund Jeff (Mark Ruffalo) zu heiraten, obwohl sie im Grunde panische Angst vor der Ehe hat. Mit Jeff lebt sie in New York City, wo sie als Journalistin bei der New York Times angestellt ist - allerdings darf sie nur die Nachrufe schreiben: Auf eine steile Karriere kann sie also wirklich nicht stolz sein. Sarah stammt aus Pasadena, einem Vorort von Los Angeles. Sie war froh, der etablierten Langeweile zwischen Country Club und Tennisplatz zu entkommen, in der sie sich nie heimisch gefühlt hat. Weil ihre Schwester Annie (MENA SUVARI) heiratet, kehrt Sarah zur Hochzeitsfeier nach Pasadena zurück - wenn auch mit gemischten Gefühlen, denn sie fürchtet, als Ehefrau einmal selbst dort zu versauern.

Umso mehr freut sie sich, ihre scharfzüngige Großmutter Katharine (SHIRLEY MacLAINE) wiederzusehen. Katharine hat nämlich angedeutet, dass Sarah nicht die erste ist, die aus dem Familienkreis ausbrechen wollte: Vor 30 Jahren, nur wenige Tage vor der Hochzeit mit Sarahs Vater, ist ihre inzwischen verstorbene Mutter mit einem geheimnisvollen jungen Mann ausgerissen. Das hat damals in Pasadena für einen handfesten Skandal gesorgt, denn dieser Mann war zuvor von Katharine verführt worden. Aus dieser Affäre entstand ein Buch, und das Buch wurde verfilmt. Als Sarah auf der Hochzeitsfeier erstmals Einzelheiten erfährt, besorgt sie sich eine Videocassette des Films ""Die Reifeprüfung"", denn die Parallelen sind verblüffend: Katharine als die ältere Frau und Sarahs Mutter als die wahre Liebe des Jungen. Also fragt Sarah sich: Wer war der junge Mann? Ist er vielleicht sogar ihr Vater?

Nach der Hochzeitsfeier macht sie einen Umweg über San Francisco, um den geheimnisvollen Liebhaber aufzusuchen: Beau Burroughs (KEVIN COSTNER) - er hat inzwischen mit dem Internet Milliarden verdient. Wie ihre Mutter und ihre Großmutter erliegt auch Sarah Beaus Charme, denn die seltsame Begegnung mit diesem Mann scheint ihr all die prickelnden Abenteuer zu bieten, nach denen sie sich gesehnt hat, doch ausgerechnet durch ihn wird sie in jene Gemeinschaft zurückkatapultiert, die sie zwar bestens kennt, aber überhaupt nicht begreift - ihre eigene Familie.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Geschmäcker sind zum Glück verschieden!      5 von 5 Punkten
also, ich kaufte mir diesen Film zu Weihnachten 2006! Der Grund war: Jennifer Aniston and Mark Ruffalo! ich mag die beiden sehr!! ich wurde von diesem Film wirklich NICHT ENTTÄUSCHT! Ich habe diesen Film auch meinen besten Freund gezeigt und seitdem ist DIESER FILM sein Lieblingsfilm! Er mag besonders die witzige und schlagfertige Shirley MacLaine! ... also Leute. Überzeugt auch selbst.. wenn ihr Romantische Filme und auch Komödien mögt, ist das der Richtige Film für Euch!


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My Geisha [UK IMPORT] - Robert CummingsMy Geisha [UK IMPORT]
Robert Cummings, Shirley MacLaine, Alex Gerry, Yves Montand, Edward G. Robinson

DVD, 4. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 30308     

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Paul Robaix ist ein bekannter Regisseur, verheiratet mit der berühmten Leinwanddiva Lucy Dell. Robaix will die klassische Oper "Madame Butterfly" verfilmen - aber er möchte nicht, dass seine Frau die Hauptrolle wie in seinen vorangegangenen Filmen übernimmt. Produzent Sam Lewis und Lucy Dell schmieden einen Plan, wie sie sie trotzdem in dem Film unterbringen können: Lucy verkleidet sich als Geisha - und bekommt prompt die Hauptrolle. Als Robaix den Trick durchschaut, verlangt er die Scheidung.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

My Geisha      5 von 5 Punkten
"My Geisha" ist einer von Shirley Maclaines besten Filmen (der auf dieser DVD auch mit deutscher Tonspur vorliegt!) und überzeugt durch einen guten Plot, traumhafte Ausstattung und eine fabelhafte Besetzung (Yves Montand, Edward G. Robinson, Bob Cummings).
MacLaine liefert eine herausragende Leistung ab als amerikanische Schauspielerin, die in nur einer Woche zur Geisha werden muss, um die Rolle der Madame Butterfly übernehmen zu können. Montand ist großartig als Regisseur in der Sinnkrise, der endlich auch einmal einen Film ohne seine Frau drehen will und für den eine Welt zusammenbricht als er erfährt, dass die japanische Schauspielerin, die er verpflichtet hat, in Wirklichkeit seine Frau ist. Robinson spielt eine seiner seltenen komischen Rollen und rundet das Esemble zusammen mit Bob Cummings als alterndem Frauenhelden ab.
"My Geisha" ist in erster Linie eine sehr lustige Komödie, die aber auch ernste Untertöne aufweist. Der künstlerische und persönliche Konflikt zwischen Maclaine und Montand ist sehr sensibel aufgearbeitet.
Nicht zu vergessen ist die fantastische Ausstattung des Films, der zu großen Teilen in Japan gedreht wurde und durch prachtvolle Kulissen und Kostüme sowie eine beeindruckende Farbregie besticht.
Sehr zu empfehlen!

Sehr nette Komödie mit richtig witzigen Momenten      4 von 5 Punkten
Ich habe von diesem Film noch nie etwas gehört, als ich das Cover sah hab ich mich gefreut wie ein Luftballon, endlich ein neuer Film mit Shirley MacLaine in der Hauptrolle!!Muss ja so sein weil auf dem Cover ein aktuelles Bild von ihr zu sehn ist!Aber nee das ist leider nicht so,der film ist von 1961,was in amazon.de aber nicht ersichtlich war,hat mich schon geärgert.
Aber das ändert ja nun nichts an dem guten Film an sich.
Eine schöne,kurzweilige,leichte Komödie,mit Spitzen, in der eine sehr erfolgreiche junge komödiantische Schauspielerin (MacLaine) ihren mittlerweile weniger erfolgreichen, nicht mehr ganz so jungen Mann (Yves Montand) beweisen will dass sie mehr drauf hat als ewig die Ulknudel zu spielen. Sie verkleidet sich als Geisha und will ihren Gatten dazu bringen sie als Hauptdarstellerin seines neuen Filmes (eine dramatische Version von Madame Butterfly), aus dem er sie absichtlich herausgehalten hat,zu engagieren.Wird sie ihren eigenen Mann täuschen können und es schaffen ihm sowohl "Madame Butterfly" als auch die ständige Rolle der Geisha vorzuspielen?
Sehr sehenswert! :)


Spiel zu zweit - Shirley MacLaineSpiel zu zweit
Shirley MacLaine, Robert Mitchum, Edmond Ryan

DVD, 15. Februar 2005
     Verkaufsrang: 29292     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Optisch in die Breite, inhaltlich in die Tiefe      5 von 5 Punkten
Diesmal kann ich mich kurz fassen, denn meine Vorrezensenten haben schon vieles von dem gesagt, was zu sagen ist. Daneben vielleicht noch dies: Der Regisseur Robert Wise ist ein Meister, was den Einsatz von Kontrasten, Dekors, Personenarraggements betrifft, und wenn der sich für Breitwand entscheidet, dann richtig. Daher sollte man UNBEDINGT zu der DVD greifen und nicht warten, bis der Streifen im Fernsehen kommt, denn da kann es schon passieren (so am 5.8. auf B3), dass die Schwarzbalken ein wenig schlanker gemacht werden und links und rechts vom Bild ein ganz schönes Stück fehlt. Das ist bei mittelmäßigen Regisseuren Hose wie Jacke, nicht so bei Wise, der sich sehr genau überlegt hat, wie er den Raum nutzt. Gelegentlich inszeniert er die erkennbar auf einem Theaterstück beruhende Vorlage bewußt theaterhaft, baut die in Wahrheit voneinander entfernten Wohnungen der beiden Protagonisten als Filmsets nebeneinander, um die zahlreichen Telefonate ohne split screen zu drehen. Nicht nur dort sind die Personen oder sind markante Gegenstände recht weit außen, die räumliche Distanz der Figuren korrespondiert gelegentlich recht ansehnlich mit ihrer emotionalen Verlorenheit. Und abgeschnittene Gesichter will man da echt nicht sehen...
Übrigens habe ich den Film sehr emotional aufgenommen, etwas anders als einer der Vorrezensenten; ich denke, dass kunstvolle Bildarrangements hier kongenial die Stimmngen transportieren und die Dialoge zumeist scharfsinnig geschrieben sind, aber von den Protagonisten so gespielt werden, dass sie wahrhaft zu Herzen gehen. Der Mitchum, der ist immer am besten als gefallener Engel, aber im Grunde Guter, den markanten Schurkenrollen zum Trotz, sein somnambules, minimalistisches Spiel transportiert eine unendliche Verlorenheit, hier schon in der traurig-schönen Eröffnungssequenz, in der er einsam auf einer Brücke New Yorks steht (warum eigentlich?). Und das in einem Film, in dem es der Worte nicht wenige geben wird! Das ist hohe Kunst, einen dialogreichen Film nicht auch noch dialogLASTIG wirken zu lassen, sondern die Texte mit einer klugen Bildsprache zu flankieren - und mit einem Schauspielstil, in dem die Blicke ohne Worte mindestens genauso viel sagen wie die Worte selbst. Shirley MacLaine gibt eher den quirligen Part, aber es wird recht schnell klar, dass ihr Redeschwall ebenfalls nur ein Ausdruck von Einsamkeit und Unsicherheit ist. Wir haben es also mit Worten zu tun, die nicht immer genau das meinen, was sie sagen, mitunter das glatte Gegenteil, und Schauspieler sowie Regie setzen das genial um. Daher fünf Sterne für dieses Spiel zu Zweit.

melancholisches Beziehungsdrama      5 von 5 Punkten
Jerry Ryan, introvertierter Jurist aus Nebraska verliebt sich im New York der 50er/60er Jahre in eine junge Tänzerin namens Gittel Mosca. Er will seine gescheiterte Ehe mit seiner Ex-Frau vergessen machen und auch Gittel wünscht sich so einen liebenden umsorgenden Mann. Beide Protagonisten mühen sich redlich, doch bleiben sie einander fremd. Jerry hat nie die Trennung von seiner Frau überwunden und Gittel empfindet, dass sein Herz niemals ganz bei ihr sein kann...
Der Film hat mehr Anspruch, als es das eher lustige Cover glauben macht. Es werden tiefe Sehnsüchte und Ängste der modernen Zeit eindrucksvoll vermittelt. Die Einsamkeit in der Großstadt und der brennende Wunsch eines jeden geliebt zu werden. The Two for the seesaw besticht mit leisen Tönen, lebt nur von den Dialogen. Ein Fakt, der allein schon bemerkenswert ist. Robert Mitchum und Shirley McLaine spielen überwältigend, beide Charaktere sind sehr menschlich und deshalb auch so authentisch. Ein absoluter Volltreffer (154 Worte) !!!

verloren im modernen grosstadtleben      4 von 5 Punkten
wieder mal ein film, dessen DVD hülle einen total aufs glatteis führt
das plakat sieht aus, als ob's eine von den quirligen, bunten Doris Day komödien wäre
der film selbst aber hat mehr mit 'Das Appartment' (Jack Lemmon & Shirley MacLaine) zu tun - schwarz-weiss (mehr schwarz als weiss), depressionen, menschen, die sich wenig zu sagen haben obwohl sie sich redlich um zwischenmenschliche wärme bemühen
Jerry Ryan (Robert Mitchum) versucht den schmerz über seine gescheiterte ehe in einer neuen stadt, New York zu verwinden & begegnet Gittel Mosca (Shirley MacLaine), einer jungen tänzerin ohne festen halt, die gerne solch einen fürsorglichen & liebenden ehemann hätte
doch die beiden finden nicht zueinander, bleiben sich fremd
ein stiller desilusionierter existentialistischer film, vielleicht ein wenig zu möchtegern künstlerisch, um wirklich zu berühren, aber er bleibt einem menschlich im gedächtnis


Infam - Audrey HepburnInfam
Audrey Hepburn, Shirley MacLaine, James Garner

DVD, 20. Juli 2004
     Verkaufsrang: 19564     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Durch ihre Menschlichkeit erscheint Audrey Hepburn noch eleganter und schöner      5 von 5 Punkten
Es ist der einzige Film, in dem Audrey Hepburn mit Shirley MacLaine zusammenarbeitete.

Mein Freundeskreis ist nicht älter als 28 Jahre und zählt Personen mit unterschiedlichsten Filmgeschmäcken - von Kommerz- bis zu Almodovarfans.

Aber nicht eine Person blieb von Infam unbeeindruckt. Der Film ist kein typisches Melodrama mit gekünstelt anmutenden Dramaszenen. Hier zeigten Audrey Hepburn, Shirley MacLaine, James Garner, Fay Bainter, Miriam Hopkins und Karen Balkin die hohe Kunst des Schauspiels. Der Film berührt noch heute, besonders in den Endszenen, wo die Spannung aufs Höchste getrieben wird.

Ambivalent und doch eindeutig      4 von 5 Punkten
Dieser Film ist wirklich dramatisch! Von seiner Aussage her ist er aber ein Kompromiss, nämlich ohne klare Aussage - eben seiner Entstehungszeit entsprechend.

Das erklärt sich folgendermaßen: In der Zeit, in der der Film entstanden ist, war Homosexualität ein Tabuthema. Sie kam nicht oder nur verschleiert vor. In der Filmindustrie Hollywoods gab es zu diesem Zeitpunkt (und gibt es vermutlich immer noch) einen - wie immer in Künstlerkreisen - im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich hohen Anteil an Homosexuellen beiderlei Geschlechts, die natürlich das Thema gerne ansprechen wollten (vergleiche hierzu auch den tollen Dokumentarfilm "The Celluloid Closet"). Dieser Film
ist ein Beispiel dafür. Man durfte - der Zensur wegen - nur Andeutungen machen. Den beteiligten "Film-schaffenden" erschien dies jedoch besser, als das Thema gar nicht zu behandeln. Deshalb gibt es zwei Deutungsebenen des Films. Die Hetero-Durchschnittsbürger konnten sich sagen: "Mein Gott, wie schockierend. Was doch durch einen Rufmord alles möglich ist. Zwei Existenzen werden vernichtet!"

Die homosexuellen Zuschauer jedoch, die gewohnt waren "zwischen den Zeilen zu lesen" sahen einen ganz anderen Film, nämlich, wie eine ihnen feindlich gesinnte Gesellschaft sie zerstört (das war immerhin besser, als gar nicht vorzukommen).

Für mich persönlich ist an diesem Film das Ergreifendste, dass Martha nur durch ihre Denunziation als Lesbe zu begreifen scheint, dass sie überhaupt eine ist. Sie hat das anscheinend total verdrängt. Erst durch die Denunziation der Schülerin wird ihr klar, dass sie ihre Geschäftspartnerin liebt. Damals konnte man so etwas
(heute natürlich auch noch möglich) so verdrängen, dass es einem selbst gar nicht auffiel, weil es einfach keine Vorbilder gab und damit nicht existent war. Das ist die eigentliche Tragik!

Insofern ist das fiese kleine Mädchen eigentlich erstens sehr sensibel (indem sie bemerkt, was nicht einmal den beiden beteiligten Frauen klar war) und zweitens fungiert sie als eine Art Katalysator, der endlich
bewirkt, dass das Thema Homosexualität überhaupt angesprochen wird. Die Tatsache, dass dies damals ein berufliches Todesurteil darstellte ist tragisch - nicht der Rufmord! Insofern ist auch der Titel des Films totaler Schwachsinn. Tragisch ist, dass "die Gesellschaft" nicht zulässt, dass es eine lesbische Beziehung überhaupt geben kann. Denn die Rolle von Audrey Hepburn ist zwar einerseits unklar in ihrem nicht vorhandenen Bekenntnis zu der anderen Frau, andererseits aber auch unklar gegenüber ihrem nicht vorhandenen Bekenntnis zu ihrem männlichen Freund. Sie ist ihm gegenüber ebenfalls unentschlossen, was durchaus darauf schließen lässt, dass sie doch der guten Shirley zugetan ist. Tragisch ist am Ende nur, dass sie nicht die Wahl hat.


Eindringlicher als viele heutige Werke      4 von 5 Punkten
Infam ist ein starkes Stück. In der Amazon - Review ist bereits das wesentliche angegeben: Die zwei Leiterinnen einer Mädchenschule werden eines lesbischen Verhältnisses verdächtigt, und diese aus den Andeutungen einer rachsüchtigen Schülerin geborene Anklage entwickelt sich zum lebens(lauf)vernichtenden Hieb. Karen (Audrey Hepburn) und Martha (Shirley MacLaine) leiden unter den Folgen: Isolierung, Boshaftigkeit, unterschwellige Gemeinheit und offene Aggression. Karen verliert ihren Verlobten, der nicht bedingungslos zu ihr stehen kann, und in der berührendsten und schmerzvollsten Szene des Films erklärt Martha, dass sie wirklich diese Gefühle für Karen hat. Sie - die doppelt durch den Rufmord und die Schuldgefühle Gepeinigte - nimmt sich kurz darauf das Leben. Zurück bleibt Karen. Sie schreitet nach der Beerdigung - vorbei am reuigen Verlobten und an der Gemeinde - hinaus in eine eigene Zukunft.

Wylers Film ist gerade so offensichtlich, wie er es zu seiner Zeit sein durfte. Er schlägt sogar die Volte hin zu Marthas Geständnis und fügt so dem Ganzen eine doppelbödig dramatische Ebene hinzu - die allerdings auch ambivalent erscheint, denn diese Beichte kann auch geradezu zur teilweisen Rehabilitation und Legitimation der vorausgehenden Schikanen umgewendet werden. Immerhin rückt hier verdienstvoller Weise noch einmal das sonst fast zum bloßen Aufhänger verkommende Thema - die lesbische Liebe - in den Vordergrund. Freilich - es bleibt immer latent im Untersatz durch Marthas Blicke, Reaktionen und Gesten. Gerade Shirley MacLaine beeindruckt in ihrer Rolle - sie spielt teilweise herzzerreißend. Audrey Hepburns Figur der Karen ist die etwas undurchsichtigere. In ihr Schweigen auf Marthas Zusammenbruch hin kann man manches hineininterpretieren - Schock, Hilflosigkeit und vielleicht sogar Abscheu.

Infam ist ein eindringliches Stück Film. In der Rolle des Verlobten bewährt sich übrigens James Garner. Überhaupt hinterlässt das gesamte Ensemble einen starken Eindruck. Der Film ist nichts für gemütliches Sofafernsehen, aber er lohnt sich. Auch wenn das Verhalten der Umwelt - auch wenn man das zur dargestellten Zeit höchst empfindliche Thema in Rechnungs stellt - ein wenig überzeichnet und teilweise vereinfacht ist: Unterm Strich bleibt der Film ganz klar über dem Durchschnitt.

Besser gehts nimmer      5 von 5 Punkten
Auch von mir:
Bestnote, packender Film der einen noch im Schlaf verfolgt.
Rufmord heißt nicht umsonst RufMORD, man kann damit einen Menschen zerstören.
Wie das Leben der beteiligten Personen innerhalb weniger Tage
so nachhaltig zerstört wird, ist schon beängstigend, in unserer heutigen Zeit aktueller den je: "Thema Mobbing"

Meisterwerk trotz zeitgenössischer Zensiertheit      5 von 5 Punkten
Da der Inhalt des Filmes schon so oft beschrieben wurde- ich habe diesen Film ohne größere Erwartungen gesehen und bin immer noch beeindruckt!
Ich hätte etwas viel klischeehafteres und melodramatisches erwartet. Das ist bis zu einem gewissen Grad auch der Fall. Einige Szenen wirken sehr melodramatisch und aus heutiger Sicht in ihrer Heftigkeit vielleicht nicht gleich verständlich.

Der Film steigert sich im Verlauf ernorm. Meint man erst noch einem schönen, aber etwas banalen Eifersuchtsdrama zuzusehen,
schafft es der Film einen immer mehr mitzureissen und das Thema Rufmord eindringlich zu bebildern, an zu Frauen, die ihres Lebenstraums und ihrer bisherigen Rolle entrissen sind.

Und obwohl er aus heutiger Sicht etwas "indirekt" mit dem damaligen Tabu lesbischer Liebe umgeht, war ich doch beeindruckt und überrascht, daß dieser Film sich am Ende doch noch überwindet und eine emotionale Tiefendimension eröffnet, die besonders für die damals gängigen Einschränkungen beachtlich ist!

Ich finde den Film absolut empfehlenswert. Auch weil er sich traut, Audrey Hephburn in ihrer Rolle als weibliches "Fetisch"-Objekt aufzubauen und zu brechen.

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     Verkaufsrang: 95     

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Alles in einer Nacht - Dean MartinAlles in einer Nacht
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Tess und ihr Bodyguard - Shirley MacLaineTess und ihr Bodyguard
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Videokassette, 1. März 1996
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Im Komödiendrama Tess und ihr Bodyguard spielt Nicolas Cage einen Geheimdienstagenten, dem es nicht gelingt, aus seinem Auftrag wieder auszusteigen, eine ärgerliche ehemalige First Lady (Shirley MacLaine) zu beschützen. Die Zwei vertragen sich wie Öl und Wasser, aber nachdem die gelangweilte Witwe schließlich entführt wird, wird der Agent zum entschlossenen Rächer. Obwohl die Zusammenführung dieser beiden Schauspieler in einem Film nicht gerade dem entspricht, was den meisten Zuschauern je in den Sinn gekommen wäre, macht genau das Tess und ihr Bodyguard so unterhaltsam. Cage und MacLaine gehen völlig in ihren jeweiligen Rollen auf, und Regisseur Hugh Wilson verleiht seiner Geschichte eine ungewöhnlich solide und dringliche Atmosphäre, die in den Händen eines anderen genauso gut Teil einer durchschnittlichen leichten Komödie hätte werden können. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

VSA ... 3 Jahre und mehr      5 von 5 Punkten
Es ist einfach fantastisch, wie nur 2 Personen, die Spannung im dissonanten Verhältnis ihrer darzustellenden Charaktere sichtbar genießend, uns 92 Minuten auf das Köstlichste unterhalten können. Mit Shirley MacLaine und Nicolas Cage fand Hugh Wilson wohl ein Dreamteam für diese einfach gestrickte, allein von ihren virtuosen Darstellern getragene, melodramatische Komödie aus dem Jahre 1994.

In sanften Tönen, jedoch mit Spannung und viel Humor wachsen eine, in ihrer Kompensation des Verlustes von öffentlicher Zuwendung und unheilbarer Krankheit, starrsinnige und launische, alte Dame sowie der beherrscht zurückhaltende, sorgende und liebenswerte Chef ihrer Leibgarde im Verlauf des oft turbulenten Geschehens sowie in der täglichen Routine im Ringen um Freundschaft, Vertrauen und Respekt unzertrennlich zusammen.

...eine sehenswerte und brillant gespielte Actionkomödie, voll von subtilen Dialogwitz und skurriler Situationskomik und fernab eines Groschenromans


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