|
| DVDs: Sophie Marceau | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Fröhliche Ostern Jean-Paul Belmondo, Sophie Marceau, Marie Laforet Videokassette Verkaufsrang: 10181 "Im Cadillac, auf dem Rennboot oder im Hubschrauber...einfach unwiderstehlich ist Draufgänger Belmondo als reicher Playboy in dieser heißen Action-Komödie.Seine Frau ist gerade verreist. Er lernt die für ihre 18 Jahre schon ganz schön ausgekochte Julie kennen und bringt sie nachts zu sich nach Hause.Da kommt seine Frau überraschend zurück... jetzt hilft ihm nur seine wuchernde Fantasie...und eine geniale Ausrede..."
|
Fröhliche Ostern Jean-Paul Belmondo, Sophie Marceau, Marie Laforêt DVD, 31. März 2004 Verkaufsrang: 35590
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Klasse Film aber die DVD Umsetzung 3 von 5 Punkten Ich hatte mich auch gefreut, das dieser Film auf DVD erschienen ist, aber das Ergebnis der Umsetzung finde sehr enttäuschend. Eine Dolby Digital 5.1 Spur hätte man sich getrost sparen können, den das Ergebnis schafft jeder noch so kleiner Mehrkanalverstärker mit seinen eigenen DSP Programmen. Die französische Tonspur ist absolut OK, nur schade - die deutschen Untertitel fehlen auf der DVD ganz. Denn wenn man sich den Film mit der deutschen Tonspur anschaut, muss man schon wundern, wo das mögliche Frequenzspektrum geblieben ist. Auch wenn der Film älter ist, finde ich, kann man sich gerade im Bezug auf die direkte Filmqualität einfach mehr Mühe geben. Die Gimmicks sind durchaus zu vernachlässigen, denn was doch zählt ist eben der Film !! Die Bildqualität ist tadellos. Somit gibt's von mir trotz des tollen Filmes nur 3 Sterne.
gute Umsetzung auf DVD 5 von 5 Punkten Entgegen der Ankündignung das "Fröhliche Ostern" erst am 31. März als DVD herauskommen soll, ist die DVD schon zu haben. Ich muß sagen,daß sie ordentlich umgesetzt wurde. Deutsche und Originaltonspur kann man abrufen. Allerdings ist die DVD in 2,35:1 Widescreen und nicht wie hier beschrieben in 1,85:1 . Für jeden Belmondo Fan ist diese DVD nur zu empfehlen.
Schöner franzöischer Film mit Sophie und Jean-Paul 5 von 5 Punkten Für den wohlhabenden Windhund Stéphane ist das Leben so einfach: Die liebe Gattin Sophie gerade am Flughafen abgesetzt, nutzt der Filou die Rückfahrt nach Hause, um die junge Julie aufzugabeln und in sein Anwesen abzuschleppen. Doch gerade als sie zur Sache kommen wollen, platzt Sophie dazwischen - sie hat es sich mit ihrer Reise kurzfristig anders überlegt und wundert sich nun über die Anwesenheit der jungen Schönheit in ihrem Haus....Die anarchische Komödie "Fröhliche Ostern" aus dem Jahr 1984 ist das Resultat der bereits bei "Der Profi" und "Der Windhund" äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit von Frankreichs Top-Star Jean-Paul Belmondo mit dem Action-Spezialisten Georges Lautner. Die verführerische Auslöserin des turbulenten Verwirrspiels wird von niemand Geringerem als Sophie Marceau gespielt, die kurz vorher ihren Durchbruch mit "La Boum - Die Superfete" hatte. Lustige Beziehungskomödie. Muss man unbedingt gesehen haben. |
Get the Dog - Verrückt nach Liebe David Spade, Sophie Marceau, Patrick Bruel Videokassette, 25. Januar 2001 Verkaufsrang: 8449
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
grandioser film mit einer super besetzung. 5 von 5 Punkten habe den film auf premiere gesehen, absolut grandios gemacht! für den abend zu zweit ein wenig schnulzig und dabei richtig guter humor! zu empfehlen bei einem schönen candlelight - abend! da bleibt garantiert keine frau ruhig und wir männer haben glück, wir können wenigstens herzhaft lachen, wenn wir die familienpackung -tempo - taschentücher halten! |
Al Di Là Delle Nuvole John Malkovich, Sophie Marceau, Jean Reno, Kim Rossi Stuart, Inés Sastre, Marcello Mastroianni, Jeanne Moreau Fanny Ardant DVD Verkaufsrang: 69673 Audio: Italienisch, englischer Teil (ein Viertel des Films) und französischer Teil (Hälfte des Films) mit italienischen Untertiteln (Untertitel nicht ausblendbar) - Untertitel: Italienisch.
In quattro episodi lo sguardo di un grande maestro del cinema: due giovani si incontrano, si perdono e si ritrovano a Ferrara; un amore "segreto" a Portofino; una moglie tradita incontra un uomo nelle stesse condizioni; un uomo cerca di sedurre una futura monaca.
|
James Bond 007 - The World Is Not Enough [UK IMPORT] Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Denise Richards, David Calderisi, Michael Kitchen DVD, 3. November 2003 Verkaufsrang: 61626 In seinem 19. Leinwandabenteuer hat sich Ian Flemings Superspion in ein selbst angerichtetes Dilemma bugsiert: Als die langlebigste Kinofilmserie der Welt hat sich James Bond zu einer Figur entwickelt, die ihre Produzenten unbedingt beschützen wollen. Sie versuchen ein Format, das sich im Laufe von fast 40 Jahren entwickelt hat, am Leben zu erhalten, indem sie den Zuschauern das geben, was diese erwarten. Das Problem ist nur, dass auf diese Art und Weise eine Schablone entsteht, die echte Überraschungen ausschließt. Betrachtet man diesen Film sorgfältig, erkennt man, dass sich die Macher dieser Problematik bewusst gewesen sind. Daher haben sie Die Welt ist nicht genug weitaus düsterer und emotionaler gestaltet als seine direkten Vorgänger -- um diese Emotionalität und die damit einhergehende einnehmende Atmosphäre mit dem Showdown vollkommen zu vernichten! Dabei bricht dieser Film die Bond-Formel bereits in seinem starken Prolog, der nicht nur an einem Ort spielt, sondern im spanischen Bilbao beginnt, um schließlich in einem atemberaubenden Actionshowdown in London zu enden, wo gleichzeitig die Hauptgeschichte des Filmes eingeleitet wird. Bond 5.0, Pierce Brosnan, entpuppt sich in diesem Prolog als eine Person, bei der sich Abgründe auftun. Eine Person, die einerseits einen einnehmenden, unverbindlichen Charme versprüht, um auf der anderen Seite ohne jegliche Emotionalität als eiskalter Killer zu fungieren. Diese Widersprüchlichkeit war bislang nur von Sean Connerys Bond bekannt. Nicht nur Bond wird als eine überaus komplexe Persönlichkeit illustriert. Auch sein Gegenspieler Renard (Robert Carlyle) wie auch Elektra King (Sophie Marceau), die Frau, in die sich Bond verliebt, sind für einen Bond-Film überaus komplexe, in sich widersprüchliche, aber dadurch ungemein reale Charaktere. Diese heben den Film schauspielerisch aus dem Meer der Bond-Filme hervor, was vor allem der Inszenierung des Thriller-Experten Michael Apted zu verdanken sein dürfte, der immer dann zu Höchstleistungen aufläuft, wenn er nur seine Figuren inszenieren darf -- jenseits der Pyrotechnik, jenseits der Bond-Schemata. Die Geschichte selbst befasst sich mit dem Bau einer Pipeline von Kasachstan nach West-Europa. Diese Story aber dient nur als Aufhänger für viel komplexere Erzählungen über Verrat, falscher und wahrer Loyalität sowie der Schilderung einer Welt, in der Lügen und Wahrheiten oft näher beisammen liegen, als wir dies wahr haben möchten. Diese interessanten Ansätze werden nun auf zweierlei Art vernichtet. Da sind zum einen die periodisch auftretenden Actionszenen, die in diesem Film dramaturgisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie wirken vielmehr als seien sie ein Best-Of-Medley der größten Bond-Stunts, die für diesen Film neu aufgelegt wurden -- wie eine Ski-Verfolgungsjagd, die man in dieser Form bereits in mehreren Bond-Filmen gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass sie dramaturgisch betrachtet in diesen Filmen einen Sinn ergeben. Sie entbehren jeder Form von Humor, der sie vielleicht noch hätte retten können, was eben auch für den eher überflüssigen, zu sehr in die Länge gezogenen Showdown gilt, der weit hinter der Spannung früherer Bond-Filme zurück bleibt. Den Kardinalfehler begeht der Film jedoch auf der Seite der Charaktere. Schnell erfährt der Zuschauer, dass es zwischen Elektra und Renard eine Verbindung gibt: Renard hat Elektra, als diese noch ein Teenager war, entführt. Irgendetwas ist während dieser Entführung zwischen den beiden vorgefallen. Doch was? Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die große Überraschung des Filmes und damit der in der Beziehung zwischen Bond und Elektra alles entscheidende Moment. Ein Moment, der selbst einen James Bond für immer verändern könnte. Dies aber geschieht nicht, da Bond zuvor mit Doktor Christmas Jones (Denise Richards) noch schnell ein zweiter "Love Interest" zur Seite gestellt wird. Was immer nun also mit Elektra geschieht -- Bond hat ja noch ein Ersatz-Girl an seiner Seite. Die Welt ist nicht genug hätte das Zeug dazu gehabt, ein ganz großer Film zu werden. Indem er sich nicht traut, neue Wege zu beschreiten, hat er diese Chance vertan. --Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 79 Bewertungen)
Bond zwischen zwei Frauen 5 von 5 Punkten Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.
Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.
Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.
Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.
Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.
Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
Weitere Kundenmeinungen |
James Bond - The World Is Not Enough [UK-Import] Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Denise Richards, David Calderisi, Michael Kitchen Videokassette, 14. November 2000 Verkaufsrang: 20977 In seinem 19. Leinwandabenteuer hat sich Ian Flemings Superspion in ein selbst angerichtetes Dilemma bugsiert: Als die langlebigste Kinofilmserie der Welt hat sich James Bond zu einer Figur entwickelt, die ihre Produzenten unbedingt beschützen wollen. Sie versuchen ein Format, das sich im Laufe von fast 40 Jahren entwickelt hat, am Leben zu erhalten, indem sie den Zuschauern das geben, was diese erwarten. Das Problem ist nur, dass auf diese Art und Weise eine Schablone entsteht, die echte Überraschungen ausschließt. Betrachtet man diesen Film sorgfältig, erkennt man, dass sich die Macher dieser Problematik bewusst gewesen sind. Daher haben sie Die Welt ist nicht genug weitaus düsterer und emotionaler gestaltet als seine direkten Vorgänger -- um diese Emotionalität und die damit einhergehende einnehmende Atmosphäre mit dem Showdown vollkommen zu vernichten! Dabei bricht dieser Film die Bond-Formel bereits in seinem starken Prolog, der nicht nur an einem Ort spielt, sondern im spanischen Bilbao beginnt, um schließlich in einem atemberaubenden Actionshowdown in London zu enden, wo gleichzeitig die Hauptgeschichte des Filmes eingeleitet wird. Bond 5.0, Pierce Brosnan, entpuppt sich in diesem Prolog als eine Person, bei der sich Abgründe auftun. Eine Person, die einerseits einen einnehmenden, unverbindlichen Charme versprüht, um auf der anderen Seite ohne jegliche Emotionalität als eiskalter Killer zu fungieren. Diese Widersprüchlichkeit war bislang nur von Sean Connerys Bond bekannt. Nicht nur Bond wird als eine überaus komplexe Persönlichkeit illustriert. Auch sein Gegenspieler Renard (Robert Carlyle) wie auch Elektra King (Sophie Marceau), die Frau, in die sich Bond verliebt, sind für einen Bond-Film überaus komplexe, in sich widersprüchliche, aber dadurch ungemein reale Charaktere. Diese heben den Film schauspielerisch aus dem Meer der Bond-Filme hervor, was vor allem der Inszenierung des Thriller-Experten Michael Apted zu verdanken sein dürfte, der immer dann zu Höchstleistungen aufläuft, wenn er nur seine Figuren inszenieren darf -- jenseits der Pyrotechnik, jenseits der Bond-Schemata. Die Geschichte selbst befasst sich mit dem Bau einer Pipeline von Kasachstan nach West-Europa. Diese Story aber dient nur als Aufhänger für viel komplexere Erzählungen über Verrat, falscher und wahrer Loyalität sowie der Schilderung einer Welt, in der Lügen und Wahrheiten oft näher beisammen liegen, als wir dies wahr haben möchten. Diese interessanten Ansätze werden nun auf zweierlei Art vernichtet. Da sind zum einen die periodisch auftretenden Actionszenen, die in diesem Film dramaturgisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie wirken vielmehr als seien sie ein Best-Of-Medley der größten Bond-Stunts, die für diesen Film neu aufgelegt wurden -- wie eine Ski-Verfolgungsjagd, die man in dieser Form bereits in mehreren Bond-Filmen gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass sie dramaturgisch betrachtet in diesen Filmen einen Sinn ergeben. Sie entbehren jeder Form von Humor, der sie vielleicht noch hätte retten können, was eben auch für den eher überflüssigen, zu sehr in die Länge gezogenen Showdown gilt, der weit hinter der Spannung früherer Bond-Filme zurück bleibt. Den Kardinalfehler begeht der Film jedoch auf der Seite der Charaktere. Schnell erfährt der Zuschauer, dass es zwischen Elektra und Renard eine Verbindung gibt: Renard hat Elektra, als diese noch ein Teenager war, entführt. Irgendetwas ist während dieser Entführung zwischen den beiden vorgefallen. Doch was? Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die große Überraschung des Filmes und damit der in der Beziehung zwischen Bond und Elektra alles entscheidende Moment. Ein Moment, der selbst einen James Bond für immer verändern könnte. Dies aber geschieht nicht, da Bond zuvor mit Doktor Christmas Jones (Denise Richards) noch schnell ein zweiter "Love Interest" zur Seite gestellt wird. Was immer nun also mit Elektra geschieht -- Bond hat ja noch ein Ersatz-Girl an seiner Seite. Die Welt ist nicht genug hätte das Zeug dazu gehabt, ein ganz großer Film zu werden. Indem er sich nicht traut, neue Wege zu beschreiten, hat er diese Chance vertan. --Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 79 Bewertungen)
Bond zwischen zwei Frauen 5 von 5 Punkten Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.
Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.
Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.
Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.
Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.
Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
Weitere Kundenmeinungen |
A Midsummer Night´s Dream [UK-Import] Kevin Kline, Michelle Pfeiffer, Rupert Everett, Stanley Tucci, Calista Flockhart Videokassette, 11. September 2000 Verkaufsrang: 9887 Stellen Sie sich ein Werk von Shakespeare vor, auf das Format eines dieser schönen Hochglanz-Bildbände reduziert, die neben ihren aufwendigen Fotos gerade mal einen Klecks Text aufweisen. Jetzt haben Sie eine ungefähre Vorstellung von Michael Hoffmans Adaption des "Sommernachtstraums". Diese Version der Shakespeare-Komödie, in der es von Stars nur so wimmelt, wurde in prächtigen Bildern in der Toskana gedreht, komplett mit einem Zauberwald, atemberaubenden Landschaften, wunderschönen Villen, malerischen Dörfern, fantastischen zeitgenössischen Kostümen -- ach so ja, eine Handlung gibt es ja auch noch! Hoffman übernimmt Shakespeares Grundhandlung -- gibt ihr allerdings kaum mehr als oberflächlichen Glanz -- und verlegt sie in das Italien der letzten Jahrhundertwende. Es bleibt also den Schauspielern überlassen, Herz und Seele dieses Bühnenklassikers zu ergründen, in dem Waldfeen bei vier jungen Liebenden -- unter Zuhilfenahme eines Liebeszaubertranks -- als Kupplerinnen auftreten. Hoffman hätte sich keine besseren (bzw. besser aussehenden) Schauspieler wünschen können, um Shakespeares traumhaftes Liebesspiel darzustellen: Michelle Pfeiffer, Rupert Everett, Calista Flockhart, Christian Bale, Stanley Tucci, Kevin Kline, Anna Friel, Dominic West -- die Liste ist schier endlos. Irgendwie aber weiß er absolut nichts mit ihnen anzufangen, außer sie in den verschiedensten Stufen des An- und Ausgezogenseins zu präsentieren. Lediglich Flockhart (als liebeskranke Helena), Tucci (als munterer Puck), Pfeiffer (strahlend schön und lustig als Feenkönigin Titania) und besonders Kline (als zum Esel mutierter Weber Nick Bottom) versetzen sich auf eine Art und Weise in ihre Rollen hinein, die diese Adaption hin und wieder wirklich zum glänzen bringt. Der Rest wurstelt sich auf unerklärliche Weise einfach so durch. Hoffman rettet den Film allerdings mit dem Höhepunkt, in dem Bottoms Amateurtheatertruppe auf urkomische Weise die Sage von Pyramus und Thisbe aufführt (die Anwesenheit von Roger Rees, Sam Rockwell und Bill Irwin ist hier äußerst hilfreich). Diejenigen, die auf der Suche nach einer etwas tiefgründigeren Auslotung dieser Farce von Shakespeare sind, sollten sich eher anderswo umschauen. Wer jedoch nur auf umwerfende Schauspieler und Kulissen aus ist (zusammen mit einem anregenden Opernsoundtrack), dem wird diese Sommernacht angenehme, wenn auch substanzlose Träume bescheren. --Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
A tale well told 5 von 5 Punkten There are many good versions of "William Shakespeare's A Midsummer Night's Dream." Among which is this well played Michael Hoffman (1999) version. The innovative use of the bicycle and being filmed in Tuscany adds to the magic. As with earlier versions contemporary actors are used. Only at first you say, "Now where have I seen Puck?" (To realize it was in "Undercover Blues.") Or anticipating who will play Titania? Later you will be so engrossed in the play that you will only see the characters for themselves.
Now the situation. We have overlapping tales, which in the confusion become even more overlapping and confusing. We have Theseus, Duke of Athens, About to marry Hippolyta, Queen of the Amazons. Practicing in the solitude of the Woods is a troop of actors that will appear at the wedding. One of the troops is a married man with a roving eye, Bottom; he is soon encountering with a group of fairies. Now this is an interesting situation on its own. However there is more. Hermia is being forced by her father Egeus to marry Demetrius. However Hermia is in love with Lysander. Wait there is more Hermia's friend Helena is in love with Demetrius (who ignores her.) Yep into the wood escape Hermia and Lysander. Hot on their trail is Demetrius doggedly followed by Helena. Mean time back at the ranch the Fairy queen and king has a slight falling-out. So the fairy king intends to correct everyone's situation and teach a few lessons along the way. You get the idea. Now setback and watch the fun.
Weitere Kundenmeinungen |
Die Studentin Sophie Marceau, Vincent Lindon, Élisabeth Vitali Videokassette, 1. Juli 2000 Verkaufsrang: 8990
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Kein Guter Nachfolger 2 von 5 Punkten Ich hab die ersten beiden Teile immer und immer wieder gerne angeschaut, ungelogen inzwischen bestimmt 50x. Ich könnte immer noch weinen und lachen mit Vic. Aber aus Vic wurde Valentine und hat wenig mit den ersten beiden Teilen zu tun. Mir fehlt der Bezug. Der Film zieht sich besonders am Anfang sehr in die Länge. Kann ich nicht weiterempfehlen.
Ein typisch französischer Film 4 von 5 Punkten Valentine(Sophie Marceau)studiert an der Sorbonne und will Lehrerin werden.Edouard ist Musiker aber ohne viel Erfolg. Auf einem Skiausflug verliebt sich Edouard in Valentine. Es entsteht eine leidentschaftliche Beziehung zwischen zwei Menschen aus verschieden Welten. Die Liebe ist für beide ein Drahtseilakt. Ob es ein Happy-End gibt, müssen sie selbst heraus finden
studieren schwer gemacht 5 von 5 Punkten Wer studiert hat erinnert sich gern, wer studiert sieht in den Spiegel und wer immer mal studieren wollte erfährt was er verpasst hat (mancher denkt vielleicht - was ihm erspart blieb...) Kurz: Studenten habens auch nicht leicht!
Nach La Boum 1 & 2, gelungener weiterer Film 5 von 5 Punkten La Boum 3 ist ein gelungener Abschluß zu La Boum 1 und 2. Man sieht was aus Vic im laufe der Jahre geworden ist. La Boum 1-3 sind schlechthin die Klassiker unter den Filmen und dürfen in keiner Videosammlung fehlen. Ob alt oder jung, jeder sieht sie immer gern wieder. |
Anna Karenina [UK-Import] Sophie Marceau, Sean Bean, Alfred Molina Videokassette, 8. Juni 1998 Verkaufsrang: 23144 Bernard Roses Verfilmung von Leo Tolstois Anna Karenina beginnt mit einem düsteren Todestraum. Ein Mann wird bei seiner Flucht vor einem Rudel Wölfen Opfer eines Bären. Von Anfang an gibt es also keine Hoffnung, sondern nur ein grausames Schicksal und von ihm zerstörte Menschen. Doch durch die Erkenntnis, dass unser Leben nicht viel mehr als eine Flucht vor dem Tod in den Tod bedeutet, bekommen Momente des Glücks eine andere Bedeutung. Sie sind dann nicht mehr nur flüchtige, letztlich immer falsche Versprechungen. Deshalb zelebriert Rose alle erfüllten Augenblicke, die Anna (Sophie Marceau) und Wronskij (Sean Bean), Lewin (Alfred Molina) und Kitty (Mia Kirshner) einer kalten Welt abtrotzen. Durch sie kommt etwas Licht in diese Tragödie einer Liebe, die unausweichlich in die Katastrophe führen muss. Sie sind die kleinen Tänze des Lebens in dem großen Tanz des Todes, der Roses Film ist. Das Melodram war schon immer ein Kino der Blicke. Mit ihnen entscheiden sich Schicksale. Sie sind es auch, die die direkte Verbindung zu uns schaffen, und häufig gleichen sie Stichen, die uns zielsicher ins Herz treffen. Anna Karenina ist eine Choreographie solcher Blicke. Sie geben Begegnungen auf einem Bahnhof, bei einem Ball und im Theater ihre versteckte, unausgesprochene Bedeutung. Anna und Wronskij können nur unglücklich werden; Lewin und Kitty, die nicht so maßlos sind, können für eine Zeit über das Schicksal triumphieren. Diese beiden Paare spiegeln die beiden Seiten des Lebens wider. Bernard Rose ist der erste Regisseur, der bei der Verfilmung von Tolstois Roman den beiden Liebesgeschichten ungefähr den gleichen Raum gewährt. Das verwandelt sein verschwenderisch elegantes Porträt der russischen Belle Epoque in einen zugleich unwiderstehlich melodramatischen und faszinierend analytischen Film. Die Parallelhandlungen verleihen ihm die Struktur eines Balletts, eines Pas de deux, getanzt von Leben und Tod, Liebe und Leid, Glück und Schmerz. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Grandios 5 von 5 Punkten Das Problem bei Literaturverfilmungen besteht oftmals darin, dass bei weitem nicht der gesamte Stoff wiedergegeben werden kann. Zudem ist das Empfinden des Lesers natürlich immer individuell und was der eine für wichtig hält, muss für den anderen noch lange nicht diesen Stellenwert besitzen. Gerade aus diesem Grund finde ich diese Verfilmung sehr gelungen und um einiges fruchtbarer als die bisherigen Verfilmungen von "Anna Karenina". Besonders beeindruckt hat mich in dieser Hinsicht, dass Bernard Rose nicht nur das Liebesdrama zwischen Anna und Wronski darstellt, sondern ebenso die Geschichte zwischen Levin und Kitty behandelt - ein Beleg dafür, dass sich Rose stark an die Vorlage von Tolstoi gehalten hat.
Für alle die Dramen, Tragik, Liebesgeschichten und den Flair der Vergangenheit lieben, ist dieser Film bestens geeignet. Und ob nun der Roman von Tolstoi gelesen wurde oder nicht, der Film ist in jedem Fall eine Berreicherung.
Weitere Kundenmeinungen |
James Bond - The World Is Not Enough [UK IMPORT] Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Denise Richards, David Calderisi, Michael Kitchen Videokassette, 14. November 2000 Verkaufsrang: 37838 In seinem 19. Leinwandabenteuer hat sich Ian Flemings Superspion in ein selbst angerichtetes Dilemma bugsiert: Als die langlebigste Kinofilmserie der Welt hat sich James Bond zu einer Figur entwickelt, die ihre Produzenten unbedingt beschützen wollen. Sie versuchen ein Format, das sich im Laufe von fast 40 Jahren entwickelt hat, am Leben zu erhalten, indem sie den Zuschauern das geben, was diese erwarten. Das Problem ist nur, dass auf diese Art und Weise eine Schablone entsteht, die echte Überraschungen ausschließt. Betrachtet man diesen Film sorgfältig, erkennt man, dass sich die Macher dieser Problematik bewusst gewesen sind. Daher haben sie Die Welt ist nicht genug weitaus düsterer und emotionaler gestaltet als seine direkten Vorgänger -- um diese Emotionalität und die damit einhergehende einnehmende Atmosphäre mit dem Showdown vollkommen zu vernichten! Dabei bricht dieser Film die Bond-Formel bereits in seinem starken Prolog, der nicht nur an einem Ort spielt, sondern im spanischen Bilbao beginnt, um schließlich in einem atemberaubenden Actionshowdown in London zu enden, wo gleichzeitig die Hauptgeschichte des Filmes eingeleitet wird. Bond 5.0, Pierce Brosnan, entpuppt sich in diesem Prolog als eine Person, bei der sich Abgründe auftun. Eine Person, die einerseits einen einnehmenden, unverbindlichen Charme versprüht, um auf der anderen Seite ohne jegliche Emotionalität als eiskalter Killer zu fungieren. Diese Widersprüchlichkeit war bislang nur von Sean Connerys Bond bekannt. Nicht nur Bond wird als eine überaus komplexe Persönlichkeit illustriert. Auch sein Gegenspieler Renard (Robert Carlyle) wie auch Elektra King (Sophie Marceau), die Frau, in die sich Bond verliebt, sind für einen Bond-Film überaus komplexe, in sich widersprüchliche, aber dadurch ungemein reale Charaktere. Diese heben den Film schauspielerisch aus dem Meer der Bond-Filme hervor, was vor allem der Inszenierung des Thriller-Experten Michael Apted zu verdanken sein dürfte, der immer dann zu Höchstleistungen aufläuft, wenn er nur seine Figuren inszenieren darf -- jenseits der Pyrotechnik, jenseits der Bond-Schemata. Die Geschichte selbst befasst sich mit dem Bau einer Pipeline von Kasachstan nach West-Europa. Diese Story aber dient nur als Aufhänger für viel komplexere Erzählungen über Verrat, falscher und wahrer Loyalität sowie der Schilderung einer Welt, in der Lügen und Wahrheiten oft näher beisammen liegen, als wir dies wahr haben möchten. Diese interessanten Ansätze werden nun auf zweierlei Art vernichtet. Da sind zum einen die periodisch auftretenden Actionszenen, die in diesem Film dramaturgisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie wirken vielmehr als seien sie ein Best-Of-Medley der größten Bond-Stunts, die für diesen Film neu aufgelegt wurden -- wie eine Ski-Verfolgungsjagd, die man in dieser Form bereits in mehreren Bond-Filmen gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass sie dramaturgisch betrachtet in diesen Filmen einen Sinn ergeben. Sie entbehren jeder Form von Humor, der sie vielleicht noch hätte retten können, was eben auch für den eher überflüssigen, zu sehr in die Länge gezogenen Showdown gilt, der weit hinter der Spannung früherer Bond-Filme zurück bleibt. Den Kardinalfehler begeht der Film jedoch auf der Seite der Charaktere. Schnell erfährt der Zuschauer, dass es zwischen Elektra und Renard eine Verbindung gibt: Renard hat Elektra, als diese noch ein Teenager war, entführt. Irgendetwas ist während dieser Entführung zwischen den beiden vorgefallen. Doch was? Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die große Überraschung des Filmes und damit der in der Beziehung zwischen Bond und Elektra alles entscheidende Moment. Ein Moment, der selbst einen James Bond für immer verändern könnte. Dies aber geschieht nicht, da Bond zuvor mit Doktor Christmas Jones (Denise Richards) noch schnell ein zweiter "Love Interest" zur Seite gestellt wird. Was immer nun also mit Elektra geschieht -- Bond hat ja noch ein Ersatz-Girl an seiner Seite. Die Welt ist nicht genug hätte das Zeug dazu gehabt, ein ganz großer Film zu werden. Indem er sich nicht traut, neue Wege zu beschreiten, hat er diese Chance vertan. --Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 79 Bewertungen)
Bond zwischen zwei Frauen 5 von 5 Punkten Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.
Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.
Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.
Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.
Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.
Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
Weitere Kundenmeinungen |
Meine Nächte sind schöner als deine Tage Sophie Marceau, Jacques Dutronc, Valerie Lagrange Videokassette, 1. Juni 1992 Verkaufsrang: 6190 "In einem Pariser Cafe treffen sie sich zum ersten Mal: Blache und Lucas, der Erfinder einer neuen Computersprache. Die schöne, erotische Hellseherin zieht den superintelligenten Informatiker sofort in ihren sinnlichen Bann. Doch Lucas hat nur noch wenige Tage zu leben - er leidet an einer unheilbaren Krankeit - einem Virus, der sein Gehirn zerstört. Nach dem ersten erotischen Funken scheint das Feuer zwischen den beiden jedoch keine Chance zu haben, denn Blanche fährt zu einem Auftritt nach Biarritz. Kurzentschlossen läßt Lucas voller Verlangen nach ihr alles stehen und reist ihr nach. Völlig ausgehungert nach Liebe stürzen sich die beiden aufeinander und versuchen, die quälenden Gedanken an den lauernden Tod in ihrer grenzenlosen Leidenschaft zu ertränken....."
|
Braveheart [UK-Import] Mel Gibson, Sophie Marceau, Patrick McGoohan, Catherine McCormack Videokassette, 29. Januar 2001 Verkaufsrang: 18509 Mel Gibsons Oscar-Gewinner Braveheart von 1995 ist ein leidenschaftliches Epos über den Schotten William Wallace, der im 13. Jahrhundert die Revolte gegen den tyrannischen englischen König Edward I. (Patrick McGoohan) anführte. Gibson stellt Wallace sehr behutsam als einen Mann dar, der der Geschichte aus dem Weg gehen will, bis die Ereignisse ihn zum Handeln zwingen -- eine Darstellungsweise, die die Erinnerung an Gibsons beste Rollen weckt, vor allem als Mad Max. Die nun folgende Freundschaft und der Mut, den Wallace auf dem Schlachtfeld mit seinen Kriegern teilt, ist unverfälscht und so erhebend, dass beim Zuschauer Neid ausgelöst wird. Auch als die Sache anfängt schiefzulaufen, bricht der Film nicht einfach unter der düsteren Atmosphäre zusammen. Eine der beeindruckendsten Elemente des Films ist der Wirklichkeitsanspruch, mit dem Gibson die Schlachtszenen filmt, in der Hunderte von Statisten (unter anderem auch die Nachfahren von William Wallace, sie stehen in der ersten Reihe neben Gibson) mittelalterliche Waffen schwingen. Nach Eisensteins Alexander Nevsky, Orson Welles Falstaff und sogar Kenneth Branaghs Henry V könnte man denken, dass eigentlich nur noch wenig Neues in der Art und Weise, altertümliche Schlachtszenen darzustellen, folgen kann, aber Gibson schafft es. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Spitze 5 von 5 Punkten Mein absoluter Lieblingsfilm.Ich wollte ihn schon immer auf DVD haben und dank amazon.de hab ich ihn zu einem fairen Preis erwerben können.
Weitere Kundenmeinungen |
Braveheart (Special Edition) Sophie Marceau, Patrick McGoohan Videokassette, 11. Januar 2001 Verkaufsrang: 12214 Mel Gibsons Oscar-Gewinner Braveheart von 1995 ist ein leidenschaftliches Epos über den Schotten William Wallace, der im 13. Jahrhundert die Revolte gegen den tyrannischen englischen König Edward I. (Patrick McGoohan) anführte. Gibson stellt Wallace sehr behutsam als einen Mann dar, der der Geschichte aus dem Weg gehen will, bis die Ereignisse ihn zum Handeln zwingen -- eine Darstellungsweise, die die Erinnerung an Gibsons beste Rollen weckt, vor allem als Mad Max. Die nun folgende Freundschaft und der Mut, den Wallace auf dem Schlachtfeld mit seinen Kriegern teilt, ist unverfälscht und so erhebend, dass beim Zuschauer Neid ausgelöst wird. Auch als die Sache anfängt schiefzulaufen, bricht der Film nicht einfach unter der düsteren Atmosphäre zusammen. Eine der beeindruckendsten Elemente des Films ist der Wirklichkeitsanspruch, mit dem Gibson die Schlachtszenen filmt, in der Hunderte von Statisten (unter anderem auch die Nachfahren von William Wallace, sie stehen in der ersten Reihe neben Gibson) mittelalterliche Waffen schwingen. Nach Eisensteins Alexander Nevsky, Orson Welles Falstaff und sogar Kenneth Branaghs Henry V könnte man denken, dass eigentlich nur noch wenig Neues in der Art und Weise, altertümliche Schlachtszenen darzustellen, folgen kann, aber Gibson schafft es. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Spitze 5 von 5 Punkten Mein absoluter Lieblingsfilm.Ich wollte ihn schon immer auf DVD haben und dank amazon.de hab ich ihn zu einem fairen Preis erwerben können.
Weitere Kundenmeinungen |
Braveheart [UK IMPORT] Mel Gibson, Sophie Marceau, Patrick McGoohan, Catherine McCormack Videokassette, 5. Juli 1999 Verkaufsrang: 17180 Mel Gibsons Oscar-Gewinner Braveheart von 1995 ist ein leidenschaftliches Epos über den Schotten William Wallace, der im 13. Jahrhundert die Revolte gegen den tyrannischen englischen König Edward I. (Patrick McGoohan) anführte. Gibson stellt Wallace sehr behutsam als einen Mann dar, der der Geschichte aus dem Weg gehen will, bis die Ereignisse ihn zum Handeln zwingen -- eine Darstellungsweise, die die Erinnerung an Gibsons beste Rollen weckt, vor allem als Mad Max. Die nun folgende Freundschaft und der Mut, den Wallace auf dem Schlachtfeld mit seinen Kriegern teilt, ist unverfälscht und so erhebend, dass beim Zuschauer Neid ausgelöst wird. Auch als die Sache anfängt schiefzulaufen, bricht der Film nicht einfach unter der düsteren Atmosphäre zusammen. Eine der beeindruckendsten Elemente des Films ist der Wirklichkeitsanspruch, mit dem Gibson die Schlachtszenen filmt, in der Hunderte von Statisten (unter anderem auch die Nachfahren von William Wallace, sie stehen in der ersten Reihe neben Gibson) mittelalterliche Waffen schwingen. Nach Eisensteins Alexander Nevsky, Orson Welles Falstaff und sogar Kenneth Branaghs Henry V könnte man denken, dass eigentlich nur noch wenig Neues in der Art und Weise, altertümliche Schlachtszenen darzustellen, folgen kann, aber Gibson schafft es. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Spitze 5 von 5 Punkten Mein absoluter Lieblingsfilm.Ich wollte ihn schon immer auf DVD haben und dank amazon.de hab ich ihn zu einem fairen Preis erwerben können.
Weitere Kundenmeinungen |
|

|