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| DVDs: Toshiro Mifune | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Akira Kurosawa: Die Sieben Samurai - DigiPack Takashi Shimura, Toshirô Mifune, Seiji Myaguchi DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 2033 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die sieben Samurai Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Bei diesem Film handelt es sich um einen absoluten Klassiker und Begründer eines ganzen Genres. Ob Regisseur Akira Kurosawa Anfang der 50er Jahre, mitten in den Dreharbeiten, wohl daran gedacht hat, dass dieses monumentale Kunstwerk solch einen Status erreichen würde? Den Anspruch dazu hegte die Geschichte sehr wohl. Doch da zu dieser Zeit Spezialeffekte eher unbekannt waren, konzentrierte er sich, zu Recht, auf die intensiven Handlungsstränge, wobei die klassischen Samurai-Tugenden hier nicht glorifiziert werden, dafür gleichzeitig das gesellschaftliche Wertesystem hinterfragt wird. Vielleicht war es der verheerende Zweite Weltkrieg, der Kurosawa dieses Thema wählen ließ, auf jeden Fall ist dabei ein Meilenstein der Filmgeschichte entstanden, der trotz vieler Nachahmungen unerreicht bleibt.
Die Handlung spielt im Japan des 16. Jahrhunderts. Rikichi (Yoshio Tsuchiya) lebt in einem kleinen Bauerndorf. Jedes Jahr spielt sich dort die gleiche Tragödie ab: Nach der Erntezeit kommen Banditen und rauben alles, was den Dorfbewohnern das Überleben sichern sollte. Doch Rikichi glaubt an die Befreiung: Er heuert den alten und weisen Samurai Kambei (Takashi Shimura) an, der das Dorf beschützen soll. Für drei Schalen Reis pro Tag übernimmt dieser die schwierige Aufgabe. Gemeinsam suchen sie nach weiteren Gefährten für diesen großen Kampf. Es gelingt ihnen, eine Truppe zusammenzustellen: die sieben Samurai. Die Mitstreiter sind eine bunte Truppe, darunter der ehemalige Bauer Kikuchiyo (Toshirô Mifune), Kyuzo (Seiji Miyaguchi) der Schwertkämpfer, Gorobei (Yoshio Inaba), Heihachi (Minoru Chiaki) und Shichiroji (Daisuke Katô). Der jüngste der Kämpfer ist Katsushiro (Isao Kimura), er will vor allem vom Wissen der erfahrenen Samurai profitieren. Es wird ein Plan erstellt, wie das Dorf zu beschützen ist. Die Bauern werden in diesen Kampf miteinbezogen und von den Samurai trainiert. Rund um die Siedlung werden Festungsanlagen erreichtet, um die Feinde abzuwehren. Als nun der Überfall stattfindet, stoßen die hinterhältigen Räuber auf erbitterten Widerstand. 
Doch diese Geschehnisse werden nicht von allen Bewohnern des Dorfes gut geheißen. Viele der Bewohner haben Angst, dass sich die Samurai plötzlich gegen sie wenden, ihre Frauen vergewaltigen oder alle Güter plündern. Stellvertretend dafür steht der Bauer Manzo (Kamatari Fujiwara). Besonders die Sorge um seine Tochter Shino (Keiko Tsushima) treibt ihn zur Vorsicht. Als diese sich in den Kämpfer Katsushiro verliebt und er sich in sie, empfindet es der Bauer als eine Beleidigung für seinen gesellschaftlichen Stand. Überhaupt sagt dieser Film viel mehr über die Themen Moral und Ethik aus, als man bei oberflächlicher Betrachtung des Inhalts vermuten würde. Denn gerade die als besonders tugendhaft geltenden Samurai befinden sich mitten im Verfall aller althergebrachten Wertesysteme in einem Dilemma: Sollen sie weiter für die Herrscher kämpfen, die oft grausam und rücksichtslos ihren Machtanspruch verteidigen? Oder sollen sie selbst zu Verbrechern werden, indem sie als marodierende Banden durch die Lande ziehen und alles töten und plündern, was ihnen in den Sinn kommt? Zu dieser Zeit begannen in Japan nämlich große Wandlungen in der gesellschaftlichen Struktur zu wirken und viele jahrhundertealte Traditionen und Werte wurden auf den Kopf gestellt. Genau diesen Fragen und Entwicklungen gilt aber das Hauptinteresse von Regisseur Kurosawa. So begründen Die sieben Samurai zwar das Action-Genre, allerdings lebt der Film von der Handlung, den Gefühlen und Fragen der Figuren und nicht von den Kampfinszenierungen, die trotzdem sehr imposant sind. Diese gelungene Balance machte Die sieben Samurai zu dem Klassiker, der noch heute weltweit so verehrt wird. Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Beeindruckender Samurai-Film 5 von 5 Punkten Dieser frühe Film hat offenbar viele Filmemacher beeinflusst. Er ist einfach gut gemacht. Nicht ohne Grund ist er nun digital erhältlich. Neben spannenden Kampfszenen werden Themen wie Moral und Loyalität, Angst und Zweifel aufgegriffen. Bloße Kampffilme finde ich persönlich eher schwierig. Hier stimmt die Mischung aus Spannung und guter Handlung. Deshalb gebe ich ganze 5 Sterne. |
Die sieben Samurai - Complete Edition. Kurz + Lang Fassung (3 DVDs im Digipack) Takashi Shimura, Toshirô Mifune, Seiji Myaguchi DVD, 10. April 2008 Verkaufsrang: 3850 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei diesem Film handelt es sich um einen absoluten Klassiker und Begründer eines ganzen Genres. Ob Regisseur Akira Kurosawa Anfang der 50er Jahre, mitten in den Dreharbeiten, wohl daran gedacht hat, dass dieses monumentale Kunstwerk solch einen Status erreichen würde? Den Anspruch dazu hegte die Geschichte sehr wohl. Doch da zu dieser Zeit Spezialeffekte eher unbekannt waren, konzentrierte er sich, zu Recht, auf die intensiven Handlungsstränge, wobei die klassischen Samurai-Tugenden hier nicht glorifiziert werden, dafür gleichzeitig das gesellschaftliche Wertesystem hinterfragt wird. Vielleicht war es der verheerende Zweite Weltkrieg, der Kurosawa dieses Thema wählen ließ, auf jeden Fall ist dabei ein Meilenstein der Filmgeschichte entstanden, der trotz vieler Nachahmungen unerreicht bleibt. Die Handlung spielt im Japan des 16. Jahrhunderts. Rikichi (Yoshio Tsuchiya) lebt in einem kleinen Bauerndorf. Jedes Jahr spielt sich dort die gleiche Tragödie ab: Nach der Erntezeit kommen Banditen und rauben alles, was den Dorfbewohnern das Überleben sichern sollte. Doch Rikichi glaubt an die Befreiung: Er heuert den alten und weisen Samurai Kambei (Takashi Shimura) an, der das Dorf beschützen soll. Für drei Schalen Reis pro Tag übernimmt dieser die schwierige Aufgabe. Gemeinsam suchen sie nach weiteren Gefährten für diesen großen Kampf. Es gelingt ihnen, eine Truppe zusammenzustellen: die sieben Samurai. Die Mitstreiter sind eine bunte Truppe, darunter der ehemalige Bauer Kikuchiyo (Toshirô Mifune), Kyuzo (Seiji Miyaguchi) der Schwertkämpfer, Gorobei (Yoshio Inaba), Heihachi (Minoru Chiaki) und Shichiroji (Daisuke Katô). Der jüngste der Kämpfer ist Katsushiro (Isao Kimura), er will vor allem vom Wissen der erfahrenen Samurai profitieren. Es wird ein Plan erstellt, wie das Dorf zu beschützen ist. Die Bauern werden in diesen Kampf miteinbezogen und von den Samurai trainiert. Rund um die Siedlung werden Festungsanlagen erreichtet, um die Feinde abzuwehren. Als nun der Überfall stattfindet, stoßen die hinterhältigen Räuber auf erbitterten Widerstand.
Doch diese Geschehnisse werden nicht von allen Bewohnern des Dorfes gut geheißen. Viele der Bewohner haben Angst, dass sich die Samurai plötzlich gegen sie wenden, ihre Frauen vergewaltigen oder alle Güter plündern. Stellvertretend dafür steht der Bauer Manzo (Kamatari Fujiwara). Besonders die Sorge um seine Tochter Shino (Keiko Tsushima) treibt ihn zur Vorsicht. Als diese sich in den Kämpfer Katsushiro verliebt und er sich in sie, empfindet es der Bauer als eine Beleidigung für seinen gesellschaftlichen Stand. Überhaupt sagt dieser Film viel mehr über die Themen Moral und Ethik aus, als man bei oberflächlicher Betrachtung des Inhalts vermuten würde. Denn gerade die als besonders tugendhaft geltenden Samurai befinden sich mitten im Verfall aller althergebrachten Wertesysteme in einem Dilemma: Sollen sie weiter für die Herrscher kämpfen, die oft grausam und rücksichtslos ihren Machtanspruch verteidigen? Oder sollen sie selbst zu Verbrechern werden, indem sie als marodierende Banden durch die Lande ziehen und alles töten und plündern, was ihnen in den Sinn kommt? Zu dieser Zeit begannen in Japan nämlich große Wandlungen in der gesellschaftlichen Struktur zu wirken und viele jahrhundertealte Traditionen und Werte wurden auf den Kopf gestellt. Genau diesen Fragen und Entwicklungen gilt aber das Hauptinteresse von Regisseur Kurosawa. So begründen Die sieben Samurai zwar das Action-Genre, allerdings lebt der Film von der Handlung, den Gefühlen und Fragen der Figuren und nicht von den Kampfinszenierungen, die trotzdem sehr imposant sind. Diese gelungene Balance machte Die sieben Samurai zu dem Klassiker, der noch heute weltweit so verehrt wird. Diese Veröffentlichung von NewKSM präsentiert den Film auf insgesamt 3 DVDs einmal in der deutschen Kinofassung (Deutsch und Japanisch, Untertitel in Deutsch verfügbar) und in der internationalen Langfassung (OmU). Das Ganze kommt in einem schmucken 3er-DVD-Digipack.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Endlich in voller Länge und mit vollständigem Sinn! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist eine Ikone der Filmgeschichte und ein Meisterwerk des Genres. Kurosawa ist wohl einer der innovativsten Regisseure: Seine Filme boten zahlreiche Vorlagen für andere Filme, ob "Die glorreichen Sieben", "Star Wars", "Last man Standing" oder "The wild Bunch". Aber er konnte auch kongenial fremde Stoffe adaptieren, wie "King Lear" oder "Mcbeth".
Die sieben Samurai basiert auf eine berühmte japanische Legende aus dem 10 Jahrh. Und thematisiert eines der klassischen japanischen Gesellschaftsprobleme: Wie viel wert ist das Individuum, wie viel die Gemeinschaft? Was ist Aufopferung, was Egoismus? Kann der Mensch seinen Egoismus zum Wohle der Gemeinschaft überwinden? Kooperation, Konkurrenz, Altruismus, Egoismus? Kurosawa gibt klare, plausible und eindeutige Antworten: Wir leben in Mischungen, nichts Reines, nichts Klares. Und obwohl in diesem Film viel gekämpft wird (aus Notwehr!!!), ist er wohl der pazifistischste Film in seinem Werk.
Leider waren die DVDs in Deutschland meist alle alte ZDF Synchronistionen, die stark gekürzt worden waren, meistens fehlten 50 Minuten. Mit dieser Version haben wir ein gut gemachtes und vollständiges Produkt, daß dem Namen Kurosawas gerecht wird und den tieferen sozialen Sinn des Films vermittelt: Alle für einen, einer für Alle! Ein wohltuendes Antihartzvierprogramm! Ehrlich gesagt, möchte ich diesen Film auch nicht mit allen vortrefflichen High-tek-tricks "aufgefrischt" bekommen. Manche Leute verstehen es einfach nicht, warum eine "LP" knacken und kratzen muß!
Wohltuend "alt" belassen!
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Akira Kurosawa: Yojimbo - Der Leibwächter (DigiPack) Toshirô Mifune, Eijiro Tono, Kamatari Fujiwara DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 4605 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges uvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich Nippons Regiestolz eindrucksvoll seine Szenerien. Gerade auch im Bereich des Schwertkampf - oder Samurai-Films setzte Kurosawa neue Maßstäbe: Seine Kampfszenen bestechen durch ihren Realismus. So reicht einem erfahrenen Kämpfer oft schon ein einziger, guter Hieb, um seinen Gegner zu töten, während ungeübte Bauern mit dem Schwert eher orientierungslos herumfuchteln. Auf die bis dato üblichen, ballettähnlichen Choreografien verzichtet der Regisseur gänzlich. Yojimbo - Der Leibwächter aus dem Jahre 1961 zählt unbestritten zu Akira Kurosawas wichtigsten und einflussreichsten Filmen. Einerseits wegen seiner Bedeutung für das Genre des Schwertkampf - und Samuraifilms: Erstmals gab es die für spätere Martial-Arts-Filme typischen Gemetzel zu sehen. Andererseits war Yojimbo der Wegbereiter für die Entstehung des so genannten Italo-Westerns: So ist der legendäre Streifen Für eine Handvoll Dollar von Sergio Leone ein Remake von Kurosawas Klassiker. Die Hauptrolle des umherziehenden Samurai Sanjuro bekleidet wie so häufig in den Filmen des japanischen Meisterregisseurs der japanische Superstar Toshiro Mifune, der es auch außerhalb Japans zu beträchtlichem Ruhm gebracht hat. Sanjuro kommt bei seiner Wanderschaft also in ein Dorf, in dem sich zwei rivalisierende Banden bekämpfen. Nachdem er die Situation beobachtet und analysiert hat, entwickelt er einen Plan, um das Dorf von den Gangstern zu befreien. So beginnt er die beiden Bosse, den Bordellbesitzer Seibei (Seizaburo Kawazu) und den Gastwirt Ushitora (Kyu Sazanka) gegeneinander auszuspielen. Abwechselnd dient er sich daher beiden als Leibwächter an. Nur der böse Unosuke (Tatsuya Nakadai), der Bruder Ushitoras durchschaut den ehrbaren Samurai und durchkreuzt dessen Pläne: Als einziger im Besitz eines Revolvers gelingt es ihm zunächst, Sanjuro zu überwältigen und die Sippe von Seibei zu bezwingen. Doch der Samurai ist so einfach nicht auszuschalten. Er kann sich befreien und greift nun erst richtig in das Geschehen ein. Der klassische Konflikt Gut gegen Böse läuft auf seinen unvermeidlichen Höhepunkt zu: Am Ende stehen sich der Samurai und der Ganovenboss in einem Schwertduell epischen Ausmaßes gegenüber. Kann der tapfere und ehrbare Held auch jetzt die Oberhand behalten? Unglaubliche Kampfszenen gepaart mit bahnbrechendem Stil. Mit der Figur des Samurai Sanjuro schafft der einzigartige Regie-Könner Akira Kurosawa eine neue Art von Helden: Nicht nur die guten, auch die dunklen Seiten des Charakters gibt es hier ungeschönt zu sehen. Ein Vorbild für viele Star-Regisseure wie Sergio Leone oder Walter Hill. Ein echter Klassiker des Kinos ! Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
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Das Schwert des Shogun - The Bushido Blade Richard Boone, Toshirô Mifune, Timothy V. Murphy DVD, 12. Juni 2008 Verkaufsrang: 7546 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Das Schwert - mehr als eine reine Waffe! Was für eine immense Bedeutung dieses filigrane Stück Stahl in Japan für die Gesellschaft und das soziale Prestige seiner Bewohner zu Zeiten der Samurai-Krieger besaß, zeigt der spannende Abenteuer-Actionfilm Das Schwert des Shogun. Wer auf Filme wie Der letzte Samurai mit Hollywood-Weltstar Tom Cruise (Mission.Impossible, Rain Man) oder die brillante TV-Serie Shogun mit dem legendären Navigator John Blackthorne (Richard Chamberlain, Die Dornenvögel, Der Graf von Monte Christo) steht, ist hier genau an der richtigen Adresse. Der japanische Regisseur Shusei Kotani inszenierte 1981 eine ähnliche Thematik: Vor dem Hintergrund der politischen und kulturellen Öffnung Japans im 19. Jahrhundert trifft die westliche auf die östliche Lebensweise, was nicht gänzlich konfliktfrei passiert. Neben der packenden Story und den tollen Schwertkampfeinlagen sind es vor allem die ausgezeichneten Darsteller, die dem Film ihren Stempel aufdrücken: Allen voran Samurai-Großmeister Toshiro Mifune, der in zahlreichen Filmen der Regie-Legende Akira Kurosawa wie Die sieben Samurai oder Sanjuro schon den perfekten japanischen Krieger mimte. Hier gibt Mifune erneut eine erstklassige Figur als Shogun, als Anführer der Samurai-Kämpfer, ab. Aber auch Richard Boone (Die Hölle von Okinawa, Die Feuerspringer von Montana) als amerikanischer Commander Matthew Perry oder Sonny Chiba (Kill Bill, The Fast and the Furious) spielen grandios auf. Als 1854 der amerikanische Kapitän Perry ( Richard Boone) vor der japanischen Küste ankert, bringt er die so genannte Moderne mit. Japan, das sich Jahrhunderte lang vor ausländischen Einflüssen abgeschottet hat, steht nun vor der Entscheidung, sich endlich dem Neuen zu öffnen oder weiterhin in seiner kulturellen Isolation zu verharren. Klar, dass sich die Befürworter und Gegner über den künftigen Kurs eine erbitterte Auseinandersetzung liefern. Als es tatsächlich zu einer Annäherung der Amerikaner mit dem Oberhaupt der Japaner kommt und ein Vertrag über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen geschlossen werden soll, kommt es zum Worst Case: Eine Diebesbande, die gegen die Unterzeichnung des Kontraktes ist, stiehlt ein symbolträchtiges Bushido-Schwert, das der japanische Kaiser dem amerikanischen Präsidenten als Zeichen seiner Wertschätzung und Freundschaft schenken wollte. Da ein solches Schwert in Japan als Zeichen von Macht und Ansehen verstanden wird und obendrein der Kaiser sein Gesicht zu verlieren droht, muss dieses Schwert unter allen Umständen wieder beschafft werden. So machen sich Samurai-Krieger und US-Marinesoldaten gemeinsam auf die Jagd nach dem wertvollen Schwert. Eine Vielzahl Kämpfe und schwieriger Situationen gilt es dabei zu meistern. Langsam aber sicher kommen sich die verschiedenen Kulturen näher. Wird es ihnen gelingen, das Schwert zu finden und die Beziehung zwischen Amerika und Japan zu retten ?
Das Schwert des Shogun - ein aufwändig in Szene gesetzter Abenteuer-Action-Streifen der Sonderklasse. Von der Besetzung bis zur Anmutung der Kampfszenen ist die Veröffentlichung von KSM eine runde Sache (Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.0 sowie Untertitel in Deutsch). Ein mehr als würdiger Vertreter der Gattung Samurai-Film. 90 Minuten beste Unterhaltung sind garantiert. Kleiner Tipp: Lassen Sie bloß nie Ihr Schwert unbeobachtet in der Ecke stehen....
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ami-Schrott mit Japan-Dekor 1 von 5 Punkten Der auf dem Cover gezeigte grossartige japanische Schauspieler Toshiro Mifune verführte mich dazu, den Film zu kaufen. Das war ein Fehler, denn dies ist ein amerikanischer Made-for-TV Film mit äußerst mittelmässigen amerikanischen Akteuren. Die japanischen Schaupieler wie Mifune oder Sonny Chiba sind an und für sich grossartig, haben in diesem Schrottfilm aber mit einem hundsmiserablen Drehbuch und einer lustlosen und absolut unfähigen Regie zu kämpfen (und verlieren dabei). Der Film singt wieder einmal das Hohelied der amerikanischen Zivilisation, die den Wilden (statt Indianern hier Japaner) mal wieder zeigt, wie überlegenen die westliche Zivilisation ist. Jeder, der sich für Samurai, japanische Kultur oder überhaupt eine gut erzählte Geschichte interessiert, sei hiermit gewarnt. Noch dazu, wie das Qualitätsniveau der DVD bestenfalls auf VHS-Niveau liegt. Fazit: DVD auf jeden Fall im Regal oder auf dem Grabbeltisch liegenlassen!
Das Schwert des Shogun 2 von 5 Punkten Der Film kann sich kaum mit anderen Samurai Filmen messen.
Die US-Schauspieler überzeugen nicht wirklich, leider kommen die Japanischen Schauspieler zu kurz. Ton und Bild der DVD Erinnern eher an alte VHS-Filme.
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Akira Kurosawa: Das Schloss im Spinnwebwald - The throne of blood (DigiPack) Isuzu Yamada, Toshirô Mifune, Takashi Shimura DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 8096 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Akira Kurosawa - Das Schloss im Spinnwebwald Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges uvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich Nippons Regiestolz eindrucksvoll seine Szenerien. Zudem ist die Erfolgsgeschichte Akira Kurosawas eng verbunden mit der bekannten Toho-Filmgesellschaft, für die er im Alter von 26 Jahren zu arbeiten begann. Hier traf er auch erstmals seine Lieblingsdarsteller Toshiro Mifune, Takashi Shimura und Seiji Miyaguchi, die in zahlreichen seiner Filme bedeutende Rollen verkörpern sollten. Seinen Stamm-Hauptdarstellern Toshiro Mifune und Takashi Shimura bleibt Regie-Legende Kurosawa auch in Das Schloss im Spinnwebwald von 1957 treu. In diesem Film wagt sich der Japaner an ganz großen Stoff: Die Vorlage ist keine geringere als das Meisterwerk Macbeth des englischen Dichterhelden William Shakespeare. Doch davon bleibt bei Akira Kurosawa nicht mehr viel übrig. Im Stile des traditionellen japanischen Nō-Theaters inszeniert er einen Historienfilm, deren Handlung er in das feudale Japan, in die Zeit von Unruhe und Gewaltherrschaft, verlegt. Die Grundstory bleibt aber erhalten: Die beiden Samurai Taketori Washizu (Toshiro Mifune) und Yoshiteru Miki (Akira Kubo) kehren nach einem erfolgreichen Feldzug zum Spinnwebschloss ihres Fürsten Kuniharu Tsuzuki (Takamura Sasaki) zurück. Dabei verirren sie sich im nebligen und düsteren Spinnwebwald, der wie ein Irrgarten wirkt. Nach mehreren Stunden hören sie plötzlich ein Furcht erregendes Lachen. Dieses gehört dem weißhaarigen Geist (Chieko Naniwa), der seelenruhig in seiner Hütte sitzt und an zwei Spinnrädern spinnt. Wie bei Shakespeare die Hexen, hat hier der Geist natürlich auch eine Prophezeiung für die beiden Krieger parat: Beide würden nach ihrer Rückkehr zu Führern bestimmter Festungen ernannt. Washizu werde danach sogar selbst zum Fürsten, während Mikis Sohn Yoshiaki (Minoru Chiaki) später ebenfalls zum Fürsten werde. Das birgt natürlich das gleiche Konfliktpotential wie bei Macbeth: Als der erste Teil der Prophezeiung eintritt und beide des Fürsten Belohnung erhalten haben, stelllt sich die Frage: Wie wird man nun selbst zum Nachfolger des Fürsten? Die vorgebliche Lösung präsentiert Washizus Frau, Asaji (Isuzu Yamada): Bevor der Fürst eines Tages von seinem Freund Miki erfährt, dass er der Nachfolger werden soll und ihn dafür töten lassen würde, müsse er selbst den Fürsten umbringen und die Macht übernehmen. Wie Lady Macbeth bringt Asajis Idee Betrug, Verderben und Unheil über das Fürstentum. Was nun folgt ist eine Ausgeburt des krankhaften Ehrgeizes von Washizus Frau: So tötet Washizu den Fürsten und lässt dessen Sohn (Hiroshi Tachikawa) und dem Fürsten treuen Heerführer Noriyasu (Takashi Shimura) verfolgen. Zudem tötet einer seiner Vasallen seinen langjährigen Freund und Kampfgefährten Miki. Nun ist er der unumschränkte Herrscher auf dem Throne of blood, wie der Film auf Englisch heißt. Doch der Preis für die absolute Macht ist hoch: Seine Gräueltaten lassen ihm keine Ruhe mehr...und es kommt wie es kommen muss: Mikis Sohn verbündet sich mit dem Sohn des alten Fürsten und zieht gegen das Spinnwebschloss. Das tragische Ende a la Shakespeare droht nun auch Washizu, und dessen Frau verfällt zur Strafe nach einer Fehlgeburt dem Wahnsinn... Das Schloss im Spinnwebwald- ein weiteres Meisterwerk des großartigen Akira Kurosawa. Mit seiner sensationellen Kameraarbeit und Schnitttechnik ein wahres Lehrstück in Sachen Filmkunst. Virtuos gelingt es dem Regie-Wunder das Shakespearesche Opus Macbeth auf die Leinwand zu bannen - eine perfekte Mischung aus Theater und Film. Ein wirklich kraftvolles Epos, das den Zuschauer mit Action, Dramatik und Atmosphäre in seinen Bann zieht. Absolut sehenswert ! Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
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Akira Kurosawa: Die verborgene Festung - The Hidden Fortress (DigiPack) Toshirô Mifune, Misa Uehara, Minoru Chiaki DVD, 17. Oktober 2005 Verkaufsrang: 3970 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Es war ein großer Krieg, in den die beiden Bauerntölpel Tahei (Minoru Chiaki) und Matakishi (Kamatari Fujiwara) einst gezogen sind. Doch nun, wo das Akisukiland besiegt und der Herrscher getötet wurde, wollen sie nur noch heim. Auf ihrer Flucht finden die beiden ewig jammernden Schlitzohren in den Bergen plötzlich Gold. Es ist das Gold des untergegangenen Königshauses. General Rokurota Makarabe (Toshirô Mifune) ist der Verwalter dieses Erbes und versucht den Schatz in Sicherheit zu bringen. Da kommen ihm die beiden Männer gerade recht. Sie sollen das Gold transportieren. Zu Makarabes Tross gehört auch noch ein stummes Mädchen, das scheinbar nicht weiter von Bedeutung ist. Natürlich nehmen Tahei und Matakishi diese Aufgabe dankend an, schließlich beflügelt das glänzende Edelmetall ihre Phantasie. Was wäre, wenn sie mit dem Schatz flüchten könnten? Eine Rückkehr in die Heimat als gefeierte Helden, die ein Vermögen mit sich bringen - das wäre ganz nach ihrem Geschmack. Doch die gemeinsame Reise gestaltet sich schwieriger, als erwartet. Denn natürlich ist Makarabe nicht so dumm, die beiden Halunken auch nur einen Moment aus den Augen zu lassen. Außerdem wird die Gruppe verfolgt. Und die plumpen Versuche der beiden, sich mit dem Schatz aus dem Staub zu machen, bringen das ganze Vorhaben ein ums andere mal in Gefahr. Als es schließlich zum Äußersten kommt, gelingt ausgerechnet den beiden Schlitzohren die Flucht. Der Rest wird von General Tadokoro Hyoe (Susumu Fujita) gefangen genommen. Nun enthüllt auch das stumme Mädchen seine wahre Identität. Es ist die tot geglaubte Prinzessin Yuki (Misa Uehara), letzte Überlebende der Herrscherdynastie des Akisukilandes. Eigentlich müsste Hyoe sie auf der Stelle töten, doch die Geschichte dieses Mädchens regt ihn zum Nachdenken an. Spätestens an dieser Stelle zerfällt die vorgebliche Handlung, das vermeintliche Heldenepos, und enthüllt die für Kurosawa typischen Motive des Antihelden und des Zerfalls jahrhundertealter Traditionen. Plötzlich hinterfragt jede Figur in diesem Spiel ihre ursprüngliche Rolle, erkennt neue Wege für sich und versucht, aus den vorgeschriebenen Klischees auszubrechen. Akira Kurosawa siedelt seine Protagonisten dabei bewusst in längst überkommenen Zeiten an, um die bisherige Sinnlosigkeit ihres Lebens noch weiter zu verdeutlichen. Nur im Wandel, im Erkennen ihrer bisherigen Misere, erhalten die Figuren eine Chance dazu, fortan auf neuen Wegen ihrem Schicksal entgegen zu treten. Dabei sind die beiden Tölpel Tahei und Matakishi von besonderer Bedeutung. Neben der Lektion, die sie in diesem Film lernen, haben sie auch noch die Filmgeschichte beeinflusst. Denn kein geringerer als George Lucas bezieht sich im wohl größten seiner Werke, dem Welterfolg Star Wars auf diese beiden Gesellen. Sie dienten ihm ganz offiziell als Blaupausen für C-3PO und R2-D2, die bekanntesten Droiden aller Zeiten. Auch die Geschichte von Prinzessin Leia und ihrer abenteuerliche Flucht weist erkennbare Parallelen zu Kurosawas Film auf. Dafür erntete der Meisterregisseur im Jahr 1959 auch die Auszeichnung mit dem Silbernen Bären auf der Berlinale, sowie weitere Preise. Die verborgene Festung ist bis heute ein Lehrstück der Kinogeschichte, in dem Akira Kurosawa in bildgewaltiger Sprache einmal mehr den unermüdlichen Appell an seine Darsteller und das Publikum richtet: Hinterfragt euer Leben und ergreift die Chance zum Wandel. Hin zu mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Ein Appell, der bis heute nichts an seiner Dringlichkeit verloren hat.. Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
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Sanjuro Toshirô Mifune, Yuzo Kayama, Tatsuya Nakadai DVD, 12. September 2005 Verkaufsrang: 11167 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges uvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich Nippons Regiestolz eindrucksvoll seine Szenerien. Gerade auch im Bereich des Schwertkampf - oder Samurai-Films setzte Kurosawa neue Maßstäbe: Seine Kampfszenen bestechen durch ihren Realismus. So reicht einem erfahrenen Kämpfer oft schon ein einziger, guter Hieb, um seinen Gegner zu töten, während ungeübte Bauern mit dem Schwert eher orientierungslos herumfuchteln. Auf die bis dato üblichen, ballettähnlichen Choreografien verzichtet der Regisseur gänzlich.
Mit Sanjuro legte Akira Kurosawa 1962 einen weiteren Klassiker des Samurai-Genres vor. In der Hauptrolle als Samurai-Kämpfer Tsubaki Sanjuro brilliert erneut sein Lieblingsakteur Toshiro Mifune, der es mit Filmen wie Grand Prix, Die Hölle sind wir oder Rivalen unter roter Sonne auch in Hollywood zu Weltruhm brachte. Quasi als Nachfolger von Yojimbo, der Leibwächter gerät Sanjuro erneut zwischen die Fronten zweier verfeindeter Parteien: In einem Dorf sitzen neun Samurai unter Führung von Iori (Yuzo Kayama) zusammen und reden über ein schwieriges Problem. Irgendjemand im Clan des Dorfes hat offensichtlich vor, die Macht an sich zu reißen. Gemeinsam überlegen sie, wer das sein könnte. Aus dem Nebenraum taucht plötzlich ein Fremder auf, der durch die neun Männer geweckt wurde und ihr Gespräch mitbekommen hat. Der Fremde namens Tsubaki Sanjuro schlussfolgert aus dem Gespräch, dass der Vorsteher Kikui (Masao Shimizu) mit der Übernahme der Macht liebäugelt. Doch die neun Männer glauben ihm nicht. Erst als Sanjuro ihnen zeigt, dass Kikuis Männer das Haus bereits umstellt haben, sehen die Neun klarer. Zunächst verstecken sie sich und Sanjuro gelingt es, die Männer Kikuis und deren Anführer Muroto (Tatsyua Nakadai) los zu werden. Es stellt sich heraus, dass der machtbesessene Kikui es auf den Onkel Ioris, den Kammerherrn Mutsuta (Yunosuke Ito), abgesehen hat, um ihn als Verräter und korrupten Mann darzustellen. Mutsuta ist Kikui offenbar im Weg, sich die Macht im Clan zu sichern. So machen sich Sanjuro und die anderen auf, und befreien zunächst durch eine List Mutsutas Frau (Takako Irie) und dessen Tochter Chidori (Reiko Dan). Dabei offenbart sich, dass Kikui tatsächlich Mutsuta gefangen hält. Sanjuro sieht nur eine Möglichkeit, Mutsuta zu befreien und das Komplott aufzudecken: Er will zum Schein auf das Angebot Murotos eingehen und sich ihm andienen. Doch die neun Samurai zweifeln noch immer an der Ehrbarkeit Sanjuros und durchkreuzen den Plan des listigen Kämpfers. Jetzt gibt es für ihn nur noch eine Chance, Kikui und vor allem Muroto zu besiegen - wiederum durch eine List...
Mit Sanjuro gelingt Akira Kurosawa ein weiterer Meilenstein des Schwertkampffilms, der unter anderem auch als Vorlage für Meisterwerke wie Für eine Handvoll Dollar oder Last Man Standing diente. Mit den sensationellen Kampfszenen revolutionierte er ganz nebenbei auch das Samurai-Genre: Von nun an setzte man auf drastische Szenen voller Gewalt, und Blutfontänen wurden zum Standard. Für Freunde des gepflegten Klinge-Kreuzens ein echter Hingucker!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Samurai Sanjuro ist zurück! 4 von 5 Punkten Samurai Sanjuro der schon in Kurosawas Klassiker Yojimbo für Furore sorgte ist zurück. Wieder spielt Toshiro Mifune den leicht vergammelten, aber schlauen und mit der Klinge schnellen Samurai. Diesmal hilft er 9 jungen Samurai gegen korrupte Machthaber aus ihrem Clan. Der Film selbst ist natürlich klasse, nicht ganz so wie Yojimbo aber ähnlich. In Sanjuro gibt es um einiges mehr an Witz als in Yojimbo. Vielleicht sind aber auch die Sanjuros Feinde etwas zu leichtgläubig und seine Verbündeten eine Spur zu ungeschickt. Doch keine Sorge Sanjuro erledigt wieder jede Menge Bösewichte mit der Klinge und trickst seine Gegner geschickt aus. Am Ende gibt es noch ein Duell zwischen Sanjuro und seinem letztem Feind. Mit Sicherheit einer der humorvollsten Filme von Regielegende Akira Kurosawa.
Zur DVD selbst: Leider weisst das Bild da und dort Störungen auf und im Hintergrund gibt es ein leichtes Rauschen. Eine Japanische Fassung befindet sich auch auf der DVD. Die DVD kann aber an sich als zufriedenstellend bewertet werden. Leider sind keine Specials dabei und das Menü als auch die Bildergalerie sind ohne Film-Musik. Wer nicht auf die bevorstehende Neuauflage warten will, kann hier trotzdem zugreifen.
Ein etwas anderer Kurosawa. Einfach herrlich! 5 von 5 Punkten Kurze Vorbemerkung: Ich besitze die DVD aus der Sammlerbox "Korusawas Meisterwerke" und kann daher keine Aussagen über die Qualität dieser DVD machen, mir kommt es auf den Film an.
Sanjuro ist ein Ausnahmewerk von Akira Kurosawa. Meines Erachtens nach erreicht er nicht die erzählerische Dichte von "Ran" oder den "Sieben Samurai", denn man merkt von Anfang an, es ist ein eher kleinerer Samuraifilm, der dennoch vollends überzeugt. Auffallend ist mal wieder der typische Stil Kurosawas, der aufwendige Choreografien und Bilder mit dem theaterhaft wirkenden Schauspiel der Protagonisten. Hinzu kommt eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen, die sich nicht um eine Einleitung schert, sondern sofort startet. Es ist schon erstaunlich, wie der Regisseur es schafft, innerhalb von 2 Minuten die gesamte Rahmenhandlung auf den Punkt zu bringen. Was an "Sanjuro" anders ist gegenüber den restlichen Kurosawa-Streifen, welche meistens sehr ernst und bedrückend sind, ist der ironische und humorvolle Ton des Films. Vor allem der Titelgebende Held sorgt mit seinem für einen Samurai ungewöhnlichen Benehmen immer wieder für Schmunzler, genauso wie das flapsige und unsichere Verhalter der 9 Krieger, die er im Film anführt. Aber dennoch gibt es einen ernsten Unterton im Film, nämlich Sanjuros Bestreben, den im Film geschilderten Konflikt ohne Blutvergießen zu einem Ende zu führen, was ihm allerdings aufgrund menschlichen Übermutes (oder schlichter Dummheit?) nicht gelingt und zu großartigen Kampfszenen führt, denen man ihr alter lediglich durch den Schwarzweißkontrast ansieht.
Alles in allem ist Sanjuro doch eine nette Abwechslung zu den schweren Dramen des Meisters und gerade deshalb für Fans und Interessierte zu empfehlen. |
Akira Kurosawa: Sanjuro (DigiPack) Toshirô Mifune, Yuzo Kayama, Tatsuya Nakadai DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 7311 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges uvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich Nippons Regiestolz eindrucksvoll seine Szenerien. Gerade auch im Bereich des Schwertkampf - oder Samurai-Films setzte Kurosawa neue Maßstäbe: Seine Kampfszenen bestechen durch ihren Realismus. So reicht einem erfahrenen Kämpfer oft schon ein einziger, guter Hieb, um seinen Gegner zu töten, während ungeübte Bauern mit dem Schwert eher orientierungslos herumfuchteln. Auf die bis dato üblichen, ballettähnlichen Choreografien verzichtet der Regisseur gänzlich. Mit Sanjuro legte Akira Kurosawa 1962 einen weiteren Klassiker des Samurai-Genres vor. In der Hauptrolle als Samurai-Kämpfer Tsubaki Sanjuro brilliert erneut sein Lieblingsakteur Toshiro Mifune, der es mit Filmen wie Grand Prix, Die Hölle sind wir oder Rivalen unter roter Sonne auch in Hollywood zu Weltruhm brachte. Quasi als Nachfolger von Yojimbo, der Leibwächter gerät Sanjuro erneut zwischen die Fronten zweier verfeindeter Parteien: In einem Dorf sitzen neun Samurai unter Führung von Iori (Yuzo Kayama) zusammen und reden über ein schwieriges Problem. Irgendjemand im Clan des Dorfes hat offensichtlich vor, die Macht an sich zu reißen. Gemeinsam überlegen sie, wer das sein könnte. Aus dem Nebenraum taucht plötzlich ein Fremder auf, der durch die neun Männer geweckt wurde und ihr Gespräch mitbekommen hat. Der Fremde namens Tsubaki Sanjuro schlussfolgert aus dem Gespräch, dass der Vorsteher Kikui (Masao Shimizu) mit der Übernahme der Macht liebäugelt. Doch die neun Männer glauben ihm nicht. Erst als Sanjuro ihnen zeigt, dass Kikuis Männer das Haus bereits umstellt haben, sehen die Neun klarer. Zunächst verstecken sie sich und Sanjuro gelingt es, die Männer Kikuis und deren Anführer Muroto (Tatsyua Nakadai) los zu werden. Es stellt sich heraus, dass der machtbesessene Kikui es auf den Onkel Ioris, den Kammerherrn Mutsuta (Yunosuke Ito), abgesehen hat, um ihn als Verräter und korrupten Mann darzustellen. Mutsuta ist Kikui offenbar im Weg, sich die Macht im Clan zu sichern. So machen sich Sanjuro und die anderen auf, und befreien zunächst durch eine List Mutsutas Frau (Takako Irie) und dessen Tochter Chidori (Reiko Dan). Dabei offenbart sich, dass Kikui tatsächlich Mutsuta gefangen hält. Sanjuro sieht nur eine Möglichkeit, Mutsuta zu befreien und das Komplott aufzudecken: Er will zum Schein auf das Angebot Murotos eingehen und sich ihm andienen. Doch die neun Samurai zweifeln noch immer an der Ehrbarkeit Sanjuros und durchkreuzen den Plan des listigen Kämpfers. Jetzt gibt es für ihn nur noch eine Chance, Kikui und vor allem Muroto zu besiegen - wiederum durch eine List... Mit Sanjuro gelingt Akira Kurosawa ein weiterer Meilenstein des Schwertkampffilms, der unter anderem auch als Vorlage für Meisterwerke wie Für eine Handvoll Dollar oder Last Man Standing diente. Mit den sensationellen Kampfszenen revolutionierte er ganz nebenbei auch das Samurai-Genre: Von nun an setzte man auf drastische Szenen voller Gewalt, und Blutfontänen wurden zum Standard. Für Freunde des gepflegten Klinge-Kreuzens ein echter Hingucker! Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
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Rashomon Toshirô Mifune, Machiko Kyô, Masayuki Mori DVD, 11. Januar 2006 Verkaufsrang: 16305 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Kosmos-Kakteenführer Bestimmung, Pflege, Vermehrung. Über 490 Kakteenarten
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
was ist wahrheit? 5 von 5 Punkten eine vergewaltigung aus sicht des täters, des ehemannes und der frau - jede ist anders. kurosawa versucht hier auszuleuchten, wie schwer es ist, die realität so zu sehen wie sie wirklich ist, oder besser gesagt, darzustellen, das jeder in seiner eigenen realität lebt. nebenbei wird ganz gut beleuchtet wie die rolle der frau in japan damals war was ich auch sehr interesant finde da es viele parallelen zu aktuellen rollenmodellen gibt. die moral der geschicht: moral muss man sich erstmal leisten können. dieser film wirkt teilweise eher wie ein bühnenstück. ohne frage ein meisterwerk kurosawas, wobei mir "die 7 samurai" besser gefällt, aber das ist sicher geschmackssache.
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Akira Kurosawa: Nachtasyl - The lower depths (DigiPack) Toshirô Mifune, Isuzu Yamada, Ganjiro Nakamura DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 10964 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges uvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Yojimbo, der Leibwächter, Sanjuro, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnitttechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich Nippons Regiestolz eindrucksvoll seine Szenerien. Zudem ist die Erfolgsgeschichte Akira Kurosawas eng verbunden mit der bekannten Toho-Filmgesellschaft, für die er im Alter von 26 Jahren zu arbeiten begann. Hier traf er auch erstmals seine Lieblingsdarsteller Toshiro Mifune, Takashi Shimura und Seiji Miyaguchi, die in zahlreichen seiner Filme bedeutende Rollen verkörpern sollten.
So besetzte Kurosawa auch in Nachtasylaus dem Jahre 1957 die Hauptrolle mit seinem Lieblingsmimen Toshiro Mifune (Grand Prix, Die Hölle sind wir, Rivalen unter roter Sonne), der später als einer der wenigen japanischen Schauspieler in Hollywood Fuß fassen konnte und zu einem echten Weltstar wurde. Als Dieb Sutekichi ist Mifune in der Adaption des gleichnamigen Schauspiels von Maxim Gorki nur einer unter etlichen verkrachten Existenzen, die in einem Nachtasyl Unterschlupf finden. Neben der Wirtin Osugi (Isuzu Yamada, Das Schloß im Spinnwebwald, Yojimbo, der Leibwächter) und ihrem Mann halten sich eine Hure, ein straffällig gewordener Gelehrter, ein heruntergekommener Samurai, ein alkoholkranker Schauspieler und ein Handwerker mit seiner sterbenskranken Frau in dem heruntergekommenen Schuppen auf. Alle leben sie zusammen in der schäbigen Unterkunft, wofür sie einen Haufen Miete aufbringen müssen. Ausgebeutet und gedemütigt werden sie vom geldgierigen Besitzer der Unterkunft, Robukei, während seine Frau und deren Schwester Okayo in den Kleindieb Sutekichi verliebt sind. Als eines Tages der freundliche, buddhistische Priester Kahei im Schuppen auftaucht und die Bewohner bekehren will, löst sein Erscheinen ein Drama aus. Er versucht den Charakteren in ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet dadurch noch größeres Unheil an... Akira Kurosawa schuf mit "Nachasyl" eine mehr als gelungene Version von Gorkis Theaterstück, die sich eng an die Vorlage hält. Die bedrohliche Enge des Schuppens fängt der Kult-Regisseur virtuos ein. So gelingt ihm durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Kameras ein visuelles Meisterwerk. Gleichzeitig schafft er es, die Hilflosigkeit der einzelnen Charaktere so auf sehr authentische Weise zu zeigen, so dass dem Zuschauer schnell bewusst wird, dass diese Menschen die Hoffnung aufgegeben haben, je wieder aus dieser Situation herauszufinden. Ein ergreifender Film, der auf seine Art ein immer noch aktuelles Thema verarbeitet. Nachtasyl - ein echtes cineastisches Meisterwerk a la Kurosawa. Nicht nur für Fans des Meisters ein Muss ! Die deutsche DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch und Japanisch (mit deutschen Untertiteln).
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Kamikaze Box (2 DVDs) Toshirô Mifune, Keiju Kobayashi, Jun Hashizume DVD, 27. August 2008 Verkaufsrang: 25993 Noch nicht veröffentlicht Die Box enthält folgende Filme: " Kamikaze Kampfgeschwader", "Kamikaze Zero", " Kamikaze - Die siegreichen Adler", "Kamikaze - Die Piloten des Teufels"
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Akira Kurosawa's The Hidden Fortress -Die Verborgene Festung Toshirô Mifune, Misa Uehara, Minoru Chiaki DVD, 17. Oktober 2005 Verkaufsrang: 15626
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Der Film ist brilliant, aber die DVD ein Schlag ins Gesicht für jeden Filmfan! 2 von 5 Punkten Über die Qualität des Films besteht kein Zweifel! Ein ganz großes Meisterwerk, welches jeder Filmfan einfach gesehen haben muss.
Aber die DVD ist ein gutes Beispiel für eine schnell und ohne Aufwand gepresste DVD. Ein Cineastenfilm, der Wohl nicht die Breite Masse ansprechen dürfte, aber in keiner DVD-Sammlung eines Filmkenners fehlen darf. Die Produktionsfirma denkt sich wahrscheinlich, dass die Kurosawa-Fans sich überhaupt freuen, wenn sie den Film endlich als DVD ihr eigen nennen können und vermied daher notwendige Dinge wie die bereits angsprochenen Zwischensequenzen im japanischen O-Ton! Entweder man synchronisiert neu, oder aber man erwähnt das doch zumindest auf der Hülle. So wird man davon überrascht und ärgert sich, weil man total aus dem Filmgenuss gerissen wird. Auch das komplette Fehlen von Specials kann ich nur mornieren.
Naja... aber was will man machen? Wenn man den Film haben will, dann muss man wohl auf diese DVD zurückgreifen, denn im TV lief er ja seit Jahren nicht mehr. Dort kommt leider immer nur "RAN"!
japanische Blödelei ohne Unterhaltungswert 1 von 5 Punkten Wer auf einen langweiligen Film mit blödelnden Japanern steht, ist hier richtig. Die Story klingt nach Spannung, wird sie aber niemals und im Rampenlicht stehen zwei dämliche Weglagerer, die nur nerven und bei denen man sich fragt, warum bringt die denn keiner entlich um! Unter einem japanischen Abenteuerfilm mit Samurei versteht man etwas anderes, auch wenn laut Story keine Schlachten Programm sind und eher eine geheime Flucht.
Blind gekauft und nach der erste Hälfte eigentlich keine Lust mehr weiter zu gucken. Dämlich ist das richtige Wort für diesen Film. Vorher unbedingt ausleiehen, wenn man glaubt ihn haben zu müssen.
Herrliches Samurai-Kino 5 von 5 Punkten Es geht um eine Prinzessin, einen Goldschatz, zwei Bauern und einen General. Die Prinzessin Yuki muss vor dem Feind gerettet werden, der Goldschatz dient dazu, den Widerstand gegen die Bezwinger zu organisieren, die beiden Bauern Matakichi und Tahei sind gepresste Fußsoldaten einer geschlagenen Armee, die eigentlich nur noch lebend nach Hause kommen wollen, wobei sie sich selbst am meisten im Wege stehen. Dazu General Rokurota Makabe (Toshiro Mifune wie immer die Personifizierung eines Samurais), der es richten muss, indem er dafür sorgt, dass die Regentschaft des Klans wieder hergestellt wird.
Rokurota bringt die tollpatschigen Bauern, die nicht wissen dürfen, dass sie eigentlich eine Prinzessin durch das besetzte Land geleiten nur durch Ausnutzung ihrer Gier dazu, so zu funktionieren, wie sie funktionieren sollen. Dabei tragen die in ihrer verblendeten Dummheit dazu nachhaltig bei, dass alles doch noch zu scheitern droht. Rokurota wäre nicht DER HELD schlechthin, würde sein Ideenreichtum in Verbindung mit einer Menge Glück nicht doch jeweils zu einer Notlösung gereichen. Seine Handlungen sind dabei nicht bestimmt aufgrund eines eventuellen Drangs nach Heldentum, sondern alleine durch seine sozialen Verpflichtungen als Samurai-General gegenüber seinem Herrscherhaus.
Abgesehen von der Schilderung der Geschichte aus Sicht der beiden Tolpatsche und des Helden ist interessant, wie Kurosawa die junge Prinzessin agieren lässt, die immerhin zum ersten Mal außerhalb des fürstlichen Hofes mit NORMALEN Menschen in Berührung kommt. Sie reift dabei langsam aber stetig.
Diese Schwarz-Weiß-Produktion zieht jeden Zuschauer in ihren Bann, ob er Samurai-Filme mag oder nicht. Eben herrliches Samurai-Kino. HMcM
Schöner Film 4 von 5 Punkten Der Film selbst hat mir sehr gut gefallen.
Aber die unsynchronisierten Stücke im Film haben mich doch auch gewundert. Auch wenn ein anderer Rezensent den Grund schon erläutert hat (die Teile waren in der deutschen Kinofassung anscheinend nicht enthalten), so hätte ich doch einen Hinweis darauf erwartet, anstatt es ohne jede Erklärung zu belassen. Aber eine solche fehlende Sorgfalt im Detail kann nur bedingt überraschen, wurde doch offenbar auch der Klappentext der DVD-Hülle nicht Korrektur gelesen. Er endet nämlich mitten im Satz.
Aber wie gesagt, der Film ist gut. Auch die Musik dazu gefällt mir sehr gut.
Toller Film 5 von 5 Punkten Zuerst einmal über die Qualität des Films braucht niemand zu diskutieren, das sind auf jeden Fall 5/5.
Nun zur DVD - An die Leute die sich aufregen dass ab und an japanischer Originalton mit deutschen UTs auftritt -> habt ihr schon mal daran gedacht dass es diese Szenen nicht mit deutscher Synchro gibt da vorhergehende Fassungen alle geschnitten waren und somit die nicht synchronisierten Stellen nicht nur ganz normal sondern als sehr gut anzusehen sind. Wollt ihr lieber eine geschnittene Fassung, die starke Handlungseinschnitte aufweist?
Also ich nicht.
Noch zum Originalton -> laut OFDB ist dieser sehr wohl auf der DVD vorhanden.
Ein toller Film auf einer tollen DVD (wenn auch ohne Specials, aber das kann man bei so einem alten Film auch nicht erwarten)
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Drunken Angel - Engel der Verlorenen Takashi Shimura, Toshirô Mifune, Reisaburo Yamamoto DVD, 17. Oktober 2005 Verkaufsrang: 17146 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Die Sonne hat diesen Ort schon lange vergessen. Hier regieren Schmutz und Schande, ein namenloser Fleck, irgendwo in Japan, zu irgendeiner Zeit. Die Menschen leben im Elend, es scheint keine Hoffnung mehr zu geben. Ganz oben steht die gefürchtete Yakuza, die japanische Mafia, die mit Gewalt und unerbittlicher Härte auch noch den letzten Rest Würde aus den gebrochenen Menschen dieser Stadt vertreibt. Matsunaga (Toshirô Mifune), ein junger und unerbittlicher Statthalter dieser Organisation, kontrolliert das Viertel, in dem sich vor langer Zeit der Arzt Dr. Sanada (Takashi Shimura) niedergelassen hat. Ja, er hätte eine ganz andere Karriere einschlagen können. Vielleicht würde er längst ein Krankenhaus leiten, vielleicht sogar ein berühmter Doktor sein, doch sein Schicksal hat es anders bestimmt. Dr. Sanada ist ein Ritter der Hoffnung, der letzte seiner Art. Er behandelt die Armen und Verzweifelten. Ihm geht es um den Eid, den er einst geleistet hat, nicht um das Geld oder einen guten Ruf. Mitten im Elend dieses Viertels hat er seine Praxis, sieht das tägliche Leid und kann es selbst kaum mehr ertragen. Der eiserne Wille, mit dem er einst angetreten war um für das Gute zu kämpfen, ist längst der totalen Abstumpfung gewichen. Alkohol hilft ihm dabei, den täglichen Kampf um jedes einzelne Leben weiterzuführen. Seine Gehilfin Schwester Miyo (Chieko Nakakita) unterstützt ihn darin, schließlich wurde sie selbst einst von Sanada gerettet. Als nun der Yakuza Matsunaga die Praxis betritt, beginnt der scheinbar letzte Akt in diesem Trauerspiel, denn Matsunaga bringt auch die von allen sorgsam ausgesperrte Vergangenheit mit sich. Es dauert nicht lange, bis Dr. Sanada erkennt, dass der Gangster an TBC erkrankt ist. Doch diese Wahrheit will sein Patient nicht hören. Zu groß ist dessen Angst. Nicht nur vor Krankheit und Tod, sondern auch davor die eigene Macht zu verlieren. Denn auch bei der Yakuza gilt das Gesetz des Stärkeren. Und ausgerechnet jetzt wird der Verbrecher Okada (Reisaburo Yamamoto) aus dem Gefängnis entlassen,  |  | der früher einmal das Viertel kontrolliert hat. Und nicht nur Matsunaga fürchtet sich vor dem Mann, auch die Krankenschwester Miyo ist alarmiert, schließlich handelt es sich um ihren Ehemann. Sie fürchtet nun ihrerseits, dass er sie aus der Welt von Dr. Sanada zurück an seine Seite und somit zurück ins Verderben ziehen will. Eine schwierige Lage, die die drei Menschen umfreiwillig zu Gefährten macht. Matsunaga entschließt sich zwar vorübergehend, seine Krankheit von Dr. Sanada kurieren zu lassen, doch damit es dazu kommen kann, wäre viel mehr nötig, als nur ein wenig Bettruhe. Für alle drei wird es ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod, der auch den Schauspielern wahre Meisterleistungen abverlangt. Gedreht im Jahr 1948, ist dieser Film auch für Regisseur Akira Kurosawa zu einem seiner wichtigsten Werke geworden, da er hier erstmals völlig frei agieren konnte. Auch das Zusammentreffen mit Toshiro Mifune und Takashi Shimura sollte sein Leben entscheidend prägen. Nach Engel der Verlorenen gab es kaum noch einen Film, den Kurosawa nicht mit den beiden besetzte. Eine lebenslange Arbeitsbeziehung und Freundschaft beginnt. Neu und prägend für die Filme Kurosawas ist auch die allgegenwärtige Gesellschaftskritik, der Aufruf zu Veränderung und Läuterung, der selbstverständlich nicht nur dir Figuren erreichen soll. Gewalt und Resignation führen nie zum Erfolg, stattdessen besitzt jeder Einzelne die Kraft über sein Leben zu entscheiden. Mit diesem Ansatz sind Akira Kurosawas Filme weltberühmt geworden und haben bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren. Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Frühwerk von Kurosawa 5 von 5 Punkten "Engel der Verlorenen" von Akira Kurosawa fasziniert durch seine Einfachheit, durch seine Realistischen und charismatischen Charaketere. Hier stehen Kurosawas Dauerdarsteller Takashi Shimura und Toshiro Mifune gemeinsam vor der Kamera. Toshiro Mifune ist hier 1948 erstmals in einem Akira Kurosawa Film zu sehen. Ein Meisterwerk des Meisterregisseurs.
Die DVD hat eine gute Bild und Ton Qualität. Beim Bild muss man noch etwas mehr Abstriche machen als bei "Ikiru". Da "Engel der Verlorenen" 1948 gedreht wurde zeigen sich natürlich Verschleißspuren, dennoch ist das Bild als Gut zu bezeichnen, denn auch hier gilt: Besser wird man den Film wohl nicht mehr zu sehen kriegen. Der Ton ist ebenfalls Verständlich und in Deutsch und Japanisch auf der DVD. Deutsche Untertitel sind ebenfalls vorhanden. Extras sind keine enthalten. |
Akira Kurosawa - Die sieben Samurai Takashi Shimura, Toshirô Mifune, Seiji Myaguchi DVD, 12. September 2005 Verkaufsrang: 17438 Einstimmig als eins der ganz großen Meisterwerke des Kinos gepriesen, hat Sieben Samurai unzählige Filme inspiriert, deren Handlung grundsätzlich auf den gleichen Strukturen basiert. Aber Akira Kurosawas klassisches Actiondrama von 1954 wurde niemals in den Kategorien Emotion, kinetische Energie und dynamische Charakterentwicklung übertroffen. Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert. Die Bewohner eines kleinen japanischen Dorfes suchen Schutz vor wiederholten Attacken plündernder Diebe. Obwohl sie nur eine Handvoll Reis als Bezahlung anbieten, können sie sieben arbeitslose "Ronin" (herrenlose Samurai) mieten, darunter einen prahlerischen Fechter (Toshiro Mifune), der in Wirklichkeit der Sohn eines Farmers ist und verzweifelt nach Ruhm und Akzeptanz sucht. Die Samurai machen zwar Bekanntschaft mit den Dorfbewohnern, halten sich aber gleichzeitig von ihnen fern, da sie wissen, dass ihr Auftrag tödlich enden könnte. Der Höhepunkt des Films, die Schlacht mit den Dieben, bleibt eine der atemberaubendsten Sequenzen der Filmgeschichte. Diese Kampfsequenz zeigt Poesie in hyperaktiver Bewegung und ist eine von Kurosawas cineastischen Meisterleistungen. Keine erzählte Zusammenfassung wird Sieben Samurai gerecht werden. Den Film müssen Sie sich anschauen, um ihn richtig zu schätzen. Sieben Samurai sollte ganz oben auf der Liste jeder ernsthaften Heimvideothek stehen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Original 5 von 5 Punkten Man kann das auch weniger ernst nehmen. Etwas Humor, große Hollywodstars und eine Tabak-Reklamemusik, dann hast Du "Die glorreichen Sieben". Der Regisseur Kurosawa( und ich, bei aller gebotenen Bescheidenheit und Ironie) lieben diesen Western. Aber das Original ist wirklich um Klassen besser (nur wer weiß, wie gut er es selbst gemacht hat, ist als Regisseur ein Fan des Remakes ). Für alle, die wissen wollen, von wem James Coburn die Inspiration für die beste Darstellung seiner Laufbahn bekam.
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Shogun (Box Set, 5 DVDs) Richard Chamberlain, Toshirô Mifune, Yoko Shimada DVD, 31. Juli 2004 Verkaufsrang: 13106 Gibt es eine bessere Art und Weise dem Getöse so genannter Realityshows zu entgehen als gemeinsam mit Richard Chamberlain nach Japan zu segeln, um dort ein wenig Samurai-Action und ein bisschen diskretes "Kissen teilen" zu erleben? Dieser Meilenstein des Fernsehens, die zehnstündige, mit dem Golden Globe ausgezeichnete Saga nach James Clavells Bestseller-Roman, stammt aus dem goldenen Zeitalter der Miniserien. Der dafür mit einem Preis bedachte Chamberlain spielt John Blackthorne, den englischen Navigator eines holländischen Handelsschiffs im 17. Jahrhundert. Durch einen Sturm läuft das Schiff nahe der japanischen Küste auf Grund, ein "zerrissenes und grausam geteiltes Land", wo sich Toranaga (der ehrwürdige Toshiro Mifune) und Ishido, zwei Kriegsherren, die gerne Shogun werden würden, einen Machtkampf liefern. Blackthorne überwindet seinen ursprünglichen Kulturschock (er erklärt den Samurai, die ihn gefangen halten "Ich pisse auf euch und euer Land", was sich später zu seiner Erniedrigung als unglückliche Wortwahl entpuppt) und wird bald ein vertrauter Gefolgsmann Toranagas und Liebhaber der schönen Übersetzerin Lady Mariko (Yoko Shimada). Ihre verbotene und schicksalhafte Romanze und Blackthornes völlige Anpassung an die japanische Kultur gehen einher mit politischen Intrigen, als Toranaga sich auf die unvermeidliche Auseinandersetzung mit Ishido vorbereitet und Blackthornes wachsender Einfluss die örtlichen Jesuiten bedroht, welche sich ein lukratives Handelsmonopol aufgebaut hatten. Shogun war eine Produktion, die mit gutem Karma gesegnet war und sie stellt eine tolle Errungenschaft aus jener vergangenen Zeit dar, als Miniserien den Markt beherrschten. --Donald Liebenson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Shogun - must have... 5 von 5 Punkten Damals habe ich die Ausstrahlung der TV-Serie regelrecht verschlungen und kann sagen, dass Shogun für mich bis heute nichts von der Faszination verloren hat. Grandiose Schauspieler, welche einmalige Stimmungen einfangen. Als Zuschauer hat man das Gefühl mittendrin,statt nur dabei zu sein.
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Zatoichi Meets Yojimbo (OmU) Shintaro Katsu, Toshirô Mifune, Ayako Wakao DVD, 13. April 2007 Verkaufsrang: 14067 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zatoichi meets Yojimbo OmU DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Toshiro Mifune in Hochform 5 von 5 Punkten Der Titel sagt schon alles! Tatsächlich trifft Zatoichi auf Yojimbo (Toshiro Mifune). Es kommt sogar zu einer Auseinandersetzung gleich am Anfang, in der Zatoichi Yojimbo regelrecht auf den Arm nimt. Aber gerade daraus entwickelt sich eine tiefe Beziehung, ähnlich wie bei Sanjuro, wobei dort am Schluß die Beziehung mit dem Schwert beendet wird, was "Sanjuro" so eigentlich garnicht wollte.
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Akira Kurosawa: Engel der Verlorenen - Drunken Angel (DigiPack) Takashi Shimura, Toshirô Mifune, Reisaburo Yamamoto DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 14109 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Engel der Verlorenen Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Die Sonne hat diesen Ort schon lange vergessen. Hier regieren Schmutz und Schande, ein namenloser Fleck, irgendwo in Japan, zu irgendeiner Zeit. Die Menschen leben im Elend, es scheint keine Hoffnung mehr zu geben. Ganz oben steht die gefürchtete Yakuza, die japanische Mafia, die mit Gewalt und unerbittlicher Härte auch noch den letzten Rest Würde aus den gebrochenen Menschen dieser Stadt vertreibt. Matsunaga (Toshirô Mifune), ein junger und unerbittlicher Statthalter dieser Organisation, kontrolliert das Viertel, in dem sich vor langer Zeit der Arzt Dr. Sanada (Takashi Shimura) niedergelassen hat. Ja, er hätte eine ganz andere Karriere einschlagen können. Vielleicht würde er längst ein Krankenhaus leiten, vielleicht sogar ein berühmter Doktor sein, doch sein Schicksal hat es anders bestimmt. Dr. Sanada ist ein Ritter der Hoffnung, der letzte seiner Art. Er behandelt die Armen und Verzweifelten. Ihm geht es um den Eid, den er einst geleistet hat, nicht um das Geld oder einen guten Ruf. Mitten im Elend dieses Viertels hat er seine Praxis, sieht das tägliche Leid und kann es selbst kaum mehr ertragen. Der eiserne Wille, mit dem er einst angetreten war um für das Gute zu kämpfen, ist längst der totalen Abstumpfung gewichen. Alkohol hilft ihm dabei, den täglichen Kampf um jedes einzelne Leben weiterzuführen. Seine Gehilfin Schwester Miyo (Chieko Nakakita) unterstützt ihn darin, schließlich wurde sie selbst einst von Sanada gerettet. Als nun der Yakuza Matsunaga die Praxis betritt, beginnt der scheinbar letzte Akt in diesem Trauerspiel, denn Matsunaga bringt auch die von allen sorgsam ausgesperrte Vergangenheit mit sich. Es dauert nicht lange, bis Dr. Sanada erkennt, dass der Gangster an TBC erkrankt ist. Doch diese Wahrheit will sein Patient nicht hören. Zu groß ist dessen Angst. Nicht nur vor Krankheit und Tod, sondern auch davor die eigene Macht zu verlieren. Denn auch bei der Yakuza gilt das Gesetz des Stärkeren. Und ausgerechnet jetzt wird der Verbrecher Okada (Reisaburo Yamamoto) aus dem Gefängnis entlassen, der früher einmal das Viertel kontrolliert hat. Und nicht nur Matsunaga fürchtet sich vor dem Mann, auch die Krankenschwester Miyo ist alarmiert, schließlich handelt es sich um ihren Ehemann. Sie fürchtet nun ihrerseits, dass er sie aus der Welt von Dr. Sanada zurück an seine Seite und somit zurück ins Verderben ziehen will. Eine schwierige Lage, die die drei Menschen umfreiwillig zu Gefährten macht. Matsunaga entschließt sich zwar vorübergehend, seine Krankheit von Dr. Sanada kurieren zu lassen, doch damit es dazu kommen kann, wäre viel mehr nötig, als nur ein wenig Bettruhe. Für alle drei wird es ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod, der auch den Schauspielern wahre Meisterleistungen abverlangt. Gedreht im Jahr 1948, ist dieser Film auch für Regisseur Akira Kurosawa zu einem seiner wichtigsten Werke geworden, da er hier erstmals völlig frei agieren konnte. Auch das Zusammentreffen mit Toshiro Mifune und Takashi Shimura sollte sein Leben entscheidend prägen. Nach Engel der Verlorenen gab es kaum noch einen Film, den Kurosawa nicht mit den beiden besetzte. Eine lebenslange Arbeitsbeziehung und Freundschaft beginnt. Neu und prägend für die Filme Kurosawas ist auch die allgegenwärtige Gesellschaftskritik, der Aufruf zu Veränderung und Läuterung, der selbstverständlich nicht nur dir Figuren erreichen soll. Gewalt und Resignation führen nie zum Erfolg, stattdessen besitzt jeder Einzelne die Kraft über sein Leben zu entscheiden. Mit diesem Ansatz sind Akira Kurosawas Filme weltberühmt geworden und haben bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren.
Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
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Akira Kurosawa: Samurai Edition (7er DVD Box) Toshiro Mifune, Takashi Shimura, Minoru Chiaki, Keiko Tsushima DVD, 11. September 2008 Verkaufsrang: 27321 Noch nicht veröffentlicht "Die sieben Samurai s/w Japan im 16. Jahrhundert. Einmal im Jahr fällt eine Räuberbande in ein Dorf ein und klaut den Bewohnern alle Vorräte und Wertsachen. Doch dieses Jahr wollen die Bauern sich dagegen wehren. Sie werben sieben Samurai an, die ihnen beim Kampf gegen die Banditen helfen sollen. Die Samurai willigen ein und gemeinsam machen sie aus dem kleinen Ort eine Festung und aus den Landwirten Soldaten. Ein blutiger Kampf steht ihnen bevor... Produktionsjahr: 1954 Laufzeit: 155 Minuten Darsteller: Minoru Chiaki, Yoshio Inaba, Daisuke Kato, Ko Kimura, Seiji Myaguchi, Takashi Shimura, Keiko Tsushima; "Sanjuro" s/w In einem verlassenen Tempel trifft sich eine Gruppe von jungen Samurai, die der Korruption innerhalb des Clans überdrüssig sind. Sie ziehen den Vorsteher Kikui zu Rate. Sanjuro, der nur zufällig auf die Gruppe trifft, erkennt, dass Kikui nicht der vermeintliche Helfer sondern Urheber einer Verschwörung ist. Produktionsjahr: 1962 Laufzeit: 96 Minuten Darsteller: Tatsuya Nakadai, Masao Shimizu; "Yojimbo, der Leibwächter" s/w Der umherziehende Samurai Sanjuro kommt in eine kleine Stadt, die von zwei rivalisierenden Gangsterbanden beherrscht und terrorisiert wird. Um an Geld zu kommen, bietet er sich beiden Gruppen als Leibwächter an und schafft es so, sie mit zynischem Geschick gegeneinander auszuspielen... Produktionsjahr: 1961 Laufzeit: 107 Minuten Darsteller: Seizaburo Kawazu, Elijiro Tono; "Die verborgene Festung" s/w Zur Sengoku-Zeit helfen zwei arme Bauern dem General Rokurota Makabe dabei, eine Ladung Gold durch das Feindesland zu schmuggeln. Was sie nicht wissen: Die Stumme, die sie begleitet, ist die Prinzessin des Akisuki-Landes, die der General in Sicherheit bringen möchte. Während sich die Schlinge um die illustre Gruppe immer enger zieht, muss Rokurota Makabe immer neue Pläne aushecken, um unerkannt zu bleiben... Produktionsjahr: 1958 Laufzeit: 134 Minuten Darsteller: Minoru Chiaki, Kamatari Fujiwara, Misa Uehara; "Das Schloss im Spinnwebwald" s/w Taketoki Washizu kehrt zusammen mit Yoshiteru Miki nach einem erfolgreichen Feldzug zum Spinnwebschloss zurück. Im Wald davor treffen beide auf einen Geist, der ihnen prophezeit, dass Washizu Herr im Nordhause wird und Miki Hauptmann der ersten Festung. Und eines Tages würde Washizu der Herr im Spinnwebschloss sein. Nachdem sich die ersten Prophezeiungen erfüllt haben, überredet Wahizus Frau ihn, den jetzigen Herren im Spinnwebschloss zu töten, um dessen Platz einzunehmen. Er tötet den König, doch das Blut an seinen Händen soll ihn fortan bis in den Schlaf verfolgen... Produktionsjahr: 1957 Laufzeit: 105 Minuten Darsteller: Minoru Chiaki, Isuzu Yamada;
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Rivalen unter roter Sonne Alain Delon, Charles Bronson, Toshirô Mifune DVD, 2. Mai 2004 Verkaufsrang: 18052
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
This is a pushy movie. 5 von 5 Punkten Even though Toshirô Mifune had been around years before, this was my first encounter with him. He plays a good counter personality to Charles Bronson. As I was saying, this is a pushy movie. Each character pushes the other to the brink. Gauche pushes Link who pushes Kuroda Jubie who pushes back and some where in there, among the Indians and others Cristina just gets pushed around.
I always think of this movie when I am watching "The Maltese Falcon" (1941); the conversation between Sam Spade and Kasper Gutman where Sam insists that he can not be influence by the threat of death. If they killed him then they would not get the bird. Kasper says it takes a fine balance and not to push too hard, as there is no telling what a man may do in the heat of the moment and forget where his interests lie.
Well this film has a lot of heated moments and a lot of funny moments when the different cultures clash. This is definitely worth viewing.
Guter Film , schlechte DVD trotz guter Bronson Dokumentation 3 von 5 Punkten Der Film selber ist ganz gut, die Bronson Dokumentation ist super, aber die DVD nur im Vollbild. Darüber hinaus auch noch fehlerhaft....,ab der 50 Minute läuft die englische Tonspur für über 4 Minuten in deutscher Sprache. Ein unfassbarer Fehler....., kum zu fassen......
guter Film, aber leider fehlerhafte DVD 3 von 5 Punkten Die DVD hat entgegen der Ankündigung kein anamorphes 1,66:1-Bild, sondern ist nach dem gematteten Vorspann 1,33:1. Anscheinend handelt es sich aber um open matte, so dass dies verzeihlich ist. Der Bildstand ist in einigen Szenen etwas unruhig, ansonsten ist die Bildqualität noch akzeptabel. Der Ton ist für sein Alter ebenfalls in Ordnung. Schlimmer ist allerdings ein Produktionsfehler der DVD: Ab Minute 50 ist der Ton der englischen und der deutschen Spur identisch, nämlich deutsch. Hier sollte Amazon vielleicht darauf hinweisen, ab wann eine verbesserte Neuauflage versendet werden kann.
Genialer Film 4 von 5 Punkten Über die DVD kann ich nichts sagen, allerdings ist der Film ein absoluter Klassiker. Ein Samurai im wilden Westen mit dem derben Charles Bronson, der erst einen Dieb und nachher einen Freund des Samurai spielt. Nach und nach lernt er die fernöstliche Denkweise kennen und verstehen und schätzen. Ein spitzen Film, der mit viel Witz und Ironie gemacht wurde. Für mich ein absolutes Muss in jeder Sammlung! Sehr empfehlenswert
Internationale Stars der 60/70er im wilden Westen 4 von 5 Punkten Handlung (ohne zu viel zu verraten): Eine Delegation des Tenno (japanischer Kaiser) - unterwegs um dem amerikanischen Präsidenten ein kostbares Schwert zu überreichen – wird von Zugräubern überfallen und verliert das kostbare Kleinod. Ein überlebender Samurai (Toshiro Mifune) schwört innerhalb eines gewissen Zeitraumes das Geschenk wiederzubeschaffen oder sich - bei Misserfolg - zu entleiben. Begleitet wird er von einem ehemaligen Kumpan (Charles Bronson) der Outlaws, der wiederum von seinem Boss (Alain Delon) schändlich verraten wurde. Nach vielen Kämpfen mit und gegeneinander - teils auch gegen weitere typisch amerikanische Kontrahenten ;-) - kommt es in einem brennenden Feld zum Showdown. State: Diese italienisch/französische Koproduktion aus dem Jahre 1971 entstand unter der Regie von Terence Young, der auch mehrere “James Bond“ Filme in Szene setzte. Mit Ursula Andres spielt neben den drei o. G. Top-Actionhelden aus Europa, Japan und Amerika eine der zu jener Zeit angesagtesten Schauspielerinnen (ihre Pin-Ups klebten quasi in jedem dritten Schrank) ein Gangsterliebchen, dass sich nicht zwischen Delon und Bronson entscheiden kann. “Rivalen unter roter Sonne“ war einer jener Versuche des europäischen Films, weltweit Geltung und Achtung zu erlangen. Ob das in Amerika und Japan gelang weiß ich ehrlich gesagt nicht, vor allem im Frankreich und Italien aber war der Streifen ein Knüller. Auch aus heutiger Sicht kann der Film in Punkto Action und Witz mit so mancher Neuerscheinung mithalten – so sind Mifunes Schwertkampfauftritte wirklich sehenswert und einige Gags (z. B. darf Bronson Mifune mehrfach vom Harakiri abhalten) reizen noch immer die Lachmuskeln, doch die an sich gute Grundidee zur Handlung wurde seinerzeit leider nicht sonderlich gut umgesetzt. Zu oft erscheinen die Handlungsmuster der Protagonisten aus einem Lehrbuch für Klischees entsprungen, zu erbärmlich sind (im Vergleich zu heute) einige der Schießereien inszeniert, zu wenig wurde auf die Feinheiten (nach einem langen Ritt sind die Klamotten nun mal staubig und man läuft nicht wie aus dem “Ei gepellt“ herum) geachtet. Ein Werk also, dass inhaltlich etwas besser als die europäischen “Clint Eastwood“ und “Django“ Produktionen daherkommt, aber mit Klassikern wie z. B. “Spiel mir das Lied vom Tod“ einfach nicht mithalten kann. Darsteller: Charles Bronson und Toshiro Mifune spielen wirklich gut, wurden entsprechend ihrer sonstigen Rollen optimal besetzt. Über die schauspielerischen Qualitäten von Ursula Andres lässt sich sicherlich lange debattieren, auf jeden Fall bringt sie eine Menge Erotik in die Handlung und – sind wir ehrlich – in den damaligen Macho-Zeiten war genau das ihr Job. Alain Delon aber ist aus meiner Sicht fehlbesetzt, zu sehr war er seinerzeit auf den Typ des französischen Großstadthelden festgelegt, als das man ihm den amerikanischen Outlaw wirklich abnehmen würde. Fazit: Fans der o. g. Schauspieler oder des Western-Genres sollten durchaus einen Blick riskieren, aber nicht zu viel erwarten. Anmerkung: Meine Bewertung gilt übrigens aus Sicht der 70er, im Vergleich zu heutigen Produktionen hätte der Film allenfalls 3 (schwache) Sterne verdient. Persönlich würde ich mir daher ein Remake wünschen – die Grundidee gibt das wirklich her. |
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