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| DVDs: Toshiro Mifune | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Akira Kurosawa - Sanjuro Toshirô Mifune, Yuzo Kayama, Tatsuya Nakadai DVD, 12. September 2005 Verkaufsrang: 22700 s/w In einem verlassenen Tempel trifft sich eine Gruppe von jungen Samurai, die der Korruption innerhalb des Clans überdrüssig sind. Sie ziehen den Vorsteher Kikui zu Rate. Sanjuro, der nur zufällig auf die Gruppe trifft, erkennt, daß Kikui nicht der vermeintliche Helfer sondern Urheber einer Verschwörung ist.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Guter Film mit Wermutstropfen 3 von 5 Punkten Gegen diesen Film läßt sich absolut nichts sagen, was einen davon abhalten könnte, ihn zu genießen, nicht nur als Kurosawa- bzw. Mifune-Fan oder Cineast. Alles typisch japanisch und sogar mit einer wohldosierten Prise Humor (5 Sterne).
Das Manko dabei ist allerdings, daß das Bild in 16:9 zu sehen ist (Auf der Packung steht 1:2,35). Das wäre zu verkraften, wenn das originale SchwarzWeiß-CinemaScope-Bild so aufgenommen wäre, daß durch die Kappung links und rechts nichts wesentliches verloren ginge (Sowas gibt es ja auch). Da dem aber nicht so ist, kann es sein, daß man eine sprechende Nasenspitze entdeckt oder andere abgeschnittene Bildelemente, was dem harmoniegeschulten Auge äußerst lästig ist.
Taktik, Einfallsreichtum und tolle Schwertkampfszenen 5 von 5 Punkten Dieser Film ist eigentlich ein absoluter Action-Film. Gezeigt wird wie ein Ronin (ein herrenloser) Samurai den etwas tapsigen Samurais eines Vorstehers auf die Spruenge hilft. Gleichzeitig zeigt er hervorragende Schwertkampfszenen mit Toshiro Mifune, die jedem Kampfkunst-Freak erfreuen laesst. Teilweise hat dieser Film auch komische Seiten |
Hell in the Pacific - Die Hölle sind wir Lee Marvin, Toshirô Mifune DVD, 24. August 2006 Verkaufsrang: 8363 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hell in the Pacific
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sartre im Pazifik! 5 von 5 Punkten Es mag Leute geben die meine Interpretation (vielleicht zurecht) ablehnen würden, aber für mich ist dieser geniale Film nichts anderes als eine geniale Variation von Sartres "Geschlossene Gesellschaft" vor dem Hintergrund des Pazifik-Kriegs: Zwei feindliche Soldaten, gemeinsam gefangen auf einer einsamen Insel werden zum Opfer ihrer Unfähigkeit zu kommunizieren und ihre Vorurteile aufzugeben.
Dazu Sartre selbst:... Personen, die im Leben einander nie begegnet sind, werden nach ihrem Tod für alle Ewigkeit in einem Hotelzimmer zusammensein. Das ist die Hölle. "Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen"(Jean-Paul Sartre)
Endlich gibt es diesen Film in deutscher Sprache. Zur Umsetzung auf DVD kann ich natürlich noch nichts sagen, aber der Film selbst hat die 5 Sterne voll verdient.
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Nachtasyl - The Lower Depth Toshirô Mifune, Isuzu Yamada, Ganjiro Nakamura DVD, 17. Oktober 2005 Verkaufsrang: 24698 Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges uvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Yojimbo, der Leibwächter, Sanjuro, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnitttechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich Nippons Regiestolz eindrucksvoll seine Szenerien. Zudem ist die Erfolgsgeschichte Akira Kurosawas eng verbunden mit der bekannten Toho-Filmgesellschaft, für die er im Alter von 26 Jahren zu arbeiten begann. Hier traf er auch erstmals seine Lieblingsdarsteller Toshiro Mifune, Takashi Shimura und Seiji Miyaguchi, die in zahlreichen seiner Filme bedeutende Rollen verkörpern sollten. So besetzte Kurosawa auch in Nachtasyl aus dem Jahre 1957 die Hauptrolle mit seinem Lieblingsmimen Toshiro Mifune (Grand Prix, Die Hölle sind wir, Rivalen unter roter Sonne), der später als einer der wenigen japanischen Schauspieler in Hollywood Fuß fassen konnte und zu einem echten Weltstar wurde. Als Dieb Sutekichi ist Mifune in der Adaption des gleichnamigen Schauspiels von Maxim Gorki nur einer unter etlichen verkrachten Existenzen, die in einem Nachtasyl Unterschlupf finden. Neben der Wirtin Osugi (Isuzu Yamada, Das Schloß im Spinnwebwald, Yojimbo, der Leibwächter) und ihrem Mann halten sich eine Hure, ein straffällig gewordener Gelehrter, ein heruntergekommener Samurai, ein alkoholkranker Schauspieler und ein Handwerker mit seiner sterbenskranken Frau in dem heruntergekommenen Schuppen auf. Alle leben sie zusammen in der schäbigen Unterkunft, wofür sie einen Haufen Miete aufbringen müssen. Ausgebeutet und gedemütigt werden sie vom geldgierigen Besitzer der Unterkunft, Robukei, während seine Frau und deren Schwester Okayo in den Kleindieb Sutekichi verliebt sind. Als eines Tages der freundliche, buddhistische Priester Kahei im Schuppen auftaucht und die Bewohner bekehren will, löst sein Erscheinen ein Drama aus. Er versucht den Charakteren in ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet dadurch noch größeres Unheil an...
Akira Kurosawa schuf mit Nachasyl eine mehr als gelungene Version von Gorkis Theaterstück, die sich eng an die Vorlage hält. Die bedrohliche Enge des Schuppens fängt der Kult-Regisseur virtuos ein. So gelingt ihm durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Kameras ein visuelles Meisterwerk. Gleichzeitig schafft er es, die Hilflosigkeit der einzelnen Charaktere so auf sehr authentische Weise zu zeigen, so dass dem Zuschauer schnell bewusst wird, dass diese Menschen die Hoffnung aufgegeben haben, je wieder aus dieser Situation herauszufinden. Ein ergreifender Film, der auf seine Art ein immer noch aktuelles Thema verarbeitet. Nachtasyl - ein echtes cineastisches Meisterwerk a la Kurosawa. Nicht nur für Fans des Meisters ein Muss!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
FILM ALLER FILME 5 von 5 Punkten Der hier ist die Quintesenz der Lebensweisheiten und des Leben mit großem Herz. Obwohl von einem Russen und keinem geringerem als Gorki geschrieben (typisch dieses russische Heiterkeit, diese verrückt-geniale Sprüche der Russen), habe ich mich gewundert, was für eine großartige Tradition des Humors un Weisheit Japaner haben. Bis ich schießlich, da ich Slawistik studiert habe, herausfand, dass es Adaption von Gorki's Stück ist. Aber - egal! Es ist so verjapanisiert und so genial dargestellt, dass ich mir von neuem meine Gedanken über das Leben und Tod machte und mich bis heute mit der Frage plage: "Wo sind, verdammt, all diese geniale Schauspieler hin?!" |
Yojimbo - Der Leibwächter Toshirô Mifune, Eijiro Tono, Kamatari Fujiwara DVD, 17. Oktober 2005 Verkaufsrang: 25211 Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges uvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich Nippons Regiestolz eindrucksvoll seine Szenerien. Gerade auch im Bereich des Schwertkampf - oder Samurai-Films setzte Kurosawa neue Maßstäbe: Seine Kampfszenen bestechen durch ihren Realismus. So reicht einem erfahrenen Kämpfer oft schon ein einziger, guter Hieb, um seinen Gegner zu töten, während ungeübte Bauern mit dem Schwert eher orientierungslos herumfuchteln. Auf die bis dato üblichen, ballettähnlichen Choreografien verzichtet der Regisseur gänzlich.
Yojimbo - Der Leibwächter aus dem Jahre 1961 zählt unbestritten zu Akira Kurosawas wichtigsten und einflussreichsten Filmen. Einerseits wegen seiner Bedeutung für das Genre des Schwertkampf - und Samuraifilms: Erstmals gab es die für spätere Martial-Arts-Filme typischen Gemetzel zu sehen. Andererseits war Yojimbo der Wegbereiter für die Entstehung des so genannten Italo-Westerns: So ist der legendäre Streifen Für eine Handvoll Dollar von Sergio Leone ein Remake von Kurosawas Klassiker. Die Hauptrolle des umherziehenden Samurai Sanjuro bekleidet wie so häufig in den Filmen des japanischen Meisterregisseurs der japanische Superstar Toshiro Mifune, der es auch außerhalb Japans zu beträchtlichem Ruhm gebracht hat. Sanjuro kommt bei seiner Wanderschaft also in ein Dorf, in dem sich zwei rivalisierende Banden bekämpfen. Nachdem er die Situation beobachtet und analysiert hat, entwickelt er einen Plan, um das Dorf von den Gangstern zu befreien. So beginnt er die beiden Bosse, den Bordellbesitzer Seibei (Seizaburo Kawazu) und den Gastwirt Ushitora (Kyu Sazanka) gegeneinander auszuspielen. Abwechselnd dient er sich daher beiden als Leibwächter an. Nur der böse Unosuke (Tatsuya Nakadai), der Bruder Ushitoras durchschaut den ehrbaren Samurai und durchkreuzt dessen Pläne: Als einziger im Besitz eines Revolvers gelingt es ihm zunächst, Sanjuro zu überwältigen und die Sippe von Seibei zu bezwingen. Doch der Samurai ist so einfach nicht auszuschalten. Er kann sich befreien und greift nun erst richtig in das Geschehen ein. Der klassische Konflikt Gut gegen Böse läuft auf seinen unvermeidlichen Höhepunkt zu: Am Ende stehen sich der Samurai und der Ganovenboss in einem Schwertduell epischen Ausmaßes gegenüber. Kann der tapfere und ehrbare Held auch jetzt die Oberhand behalten?
Unglaubliche Kampfszenen gepaart mit bahnbrechendem Stil. Mit der Figur des Samurai Sanjuro schafft der einzigartige Regie-Könner Akira Kurosawa eine neue Art von Helden: Nicht nur die guten, auch die dunklen Seiten des Charakters gibt es hier ungeschönt zu sehen. Ein Vorbild für viele Star-Regisseure wie Sergio Leone oder Walter Hill. Ein echter Klassiker des Kinos!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
MEHR ALS EIN SAMURAIFILM 5 von 5 Punkten Ein Ronin ist ein Samurai, der keinen Herrn hat. Ein Ronin ist somit in aller Regel in finanzieller Not und nimmt jeden Job, der natürlich im Rahmen seiner Befähigung als Meister des Schwerts liegt. Je größer die Not, umso niedriger liegt die Messlatte des Annehmbaren ohne Gesichtsverlust.
Der Level dieses herrenlosen Kriegers liegt tief, weil ohne jede finanzielle Mittel, und es ist ihm gleichgültig wohin er geht. Auf seiner Wanderung an einer Weggabelung angekommen wirft er einen Stock in die Luft, um es dem Zufall zu überlassen, welche Wegrichtung er nimmt. Dieses einfache Orakel, das einem Münzwurf gleichkommt, führt ihn in einen kleinen unbedeutenden Ort, der sich von anderen beliebigen Gemeinden auf seiner Wanderung nur dadurch unterscheidet, dass ihm ein Hund entgegen kommt, der eine abgeschlagene menschliche Hand zwischen den Zähnen trägt. Und das ist zunächst der einzige Hinweis, dass dieses Dorf überhaupt Leben enthält.
Das ist Kuwabatake Sanjuro gleich; so nennt er sich, und es ist nicht sein richtiger Name, den er vermutlich aus Scham hinsichtlich seiner Situation verschweigt. Er ist von Neugierde gepackt, und kaum im Ort wird er von einem wieselflinken Einheimischen angesprochen, der ihn darauf hinweist, dass es zwei rivalisierende Banden im Dorf gibt, die sicherlich die Dienste eines Ronin benötigen.
Nun zählt unser Held nicht zu der Sorte der umherstreifenden Samurais, die sich zu Räuberbanden zusammenschließen und plündernd durch die Lande ziehen. Er ist von der Art jener bereits dem Untergang geweihten Sorte, die sich der Gerechtigkeit verschrieben haben; einem Wert, der als letzter aus der vergangenen feudalen und streng hierarchischen Lebenswelt übrig geblieben ist (ähnlich wie in Kurosawas DIE SIEBEN SAMURAI, in denen Ronins Bauern zu Hilfe eilen).
Ein Kneipier, desillusioniert von den Zuständen am Ort, der den Helden noch an Schweigsamkeit übertrifft, gibt ihm Lager und Verpflegung auf Kredit, in der Hoffnung, dass dieser Kämpfer sich einer der Parteien anschließt, um den ständig währenden Kampf um die Macht im Dorf so oder so zu entscheiden, sodass er ihn dann bezahlen kann.
Toshiro Mifune lebt diesen Ronin - er muss ihn nicht spielen. Der Zuschauer versteht schnell, was der Ronin beabsichtigt, nämlich von beiden zu kassieren und die Bösewichter, vertreten durch die Oberhäupter der beiden Familien Ushitora und Seibei, gegeneinander auszuspielen, die meinen, alleine obsiegen zu können mit Hilfe von angeheuerten Gaunern und Mördern.
Wie der gewitzte Samurai dabei vorgeht ist unterhaltend und spannend gezeigt am Beispiel dieser Menschen zum Zeitpunkt des Übergangs vom Feudalismus zur Neuzeit. Der Verfall der Werte der japanischen Gesellschaft wird schonungslos angeprangert. Korruption, Intrigen und Verrat (beispielhaft der angeheuerte Samurai unterster Qualität Homma, der flüchtet, als es ernst wird) beherrschen die Szene. Der ehrenhafte Ronin hingegen, verhaftet in althergebrachten Ehrbegriffen, sieht bald nur noch eine Möglichkeit den Krieg zu beenden, nämlich durch den Tod all dieser Machtbesessenen, die sich in ihrer kriminellen Energie wechselseitig in nichts nachstehen.
Ein grandioser Film trotz der einfachen Struktur der Handlung, die vielleicht zusammengefasst werden kann in den Worten des zenbuddhistischen Meisters Yasutani: WER EIN MENSCH VON WAHREM WERT UND NICHT NUR EIN PHANTOM SEIN WILL, MUSS AUFRECHT DAHINSCHREITEN, ALLEINE UND VON ALLEM UNABHÄNGIG.
Genau so ist dieser erstklassige Streifen angelegt und so handelt dieser Ronin, egal was ihm auf diesem Weg widerfährt.
Ich vermute, dass dieser Film mit seiner Härte und den moralisch sicherlich zwiespältigen Gestalten, zur Vorlage für die späteren Italo-Western wurde und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch für den Plot zu LAST MAN STANDING als Grundlage diente.
Ein hervorragender Samurai-Film, der hart, ehrlich, faszinierend bis zur letzten Sekunde überzeugt. Eine Empfehlung selbst für diejenigen, die nichts mit Schwertergefuchtel am Hut haben. HMcM
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Akira Kurosawa Bilanz eines Lebens Toshirô Mifune, Eiko Miyoshi, Minoru Chiaki DVD, 12. September 2005 Verkaufsrang: 26426 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie verrückt ist die Normalität? Und ist es nicht eigentlich normal, in der heutigen Welt verrückt zu werden? Mit diesen Fragen hat sich Japans Meisterregisseur Akira Kurosawa bereits vor über 50 Jahren auseinandergesetzt. Sein 1955 erschienener Film trägt nicht von ungefähr den alternativen Titel Leben in Furcht, denn seine Hauptfigur Kiichi Nakajima (Toshiro Mifune) befindet sich exakt in diesem Zustand. Das Nachkriegsjapan ist geprägt von Angst, der Angst vor einem möglichen Atomkrieg zwischen den Supermächten USA und Russland, der Angst vor den Auswirkungen von Atomtests und den grauenhaften Bombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Dabei gibt es für Kiichi durchaus eine Rettung. Brasilien erscheint ihm als sichere Zufluchtsstätte. All sein Streben gilt nun dem Vorhaben, seine gesamte Familie, zu der auch zwei Geliebte und einige uneheliche Kinder gehören, vor dem scheinbar sicheren Untergang zu bewahren. Er hat die Ausreise und den Neubeginn in Südamerika bis ins letzte Detail geplant. Dazu gehört vor allem, dass er seine Gießerei, den Grundstock seines Vermögens und Arbeitsstätte seiner Familie, verkaufen will. Doch statt von seinem Plan begeistert zu sein, oder wenigstens hinzunehmen, was das Familienoberhaupt beschlossen hat, zerren ihn seine Angehörigen vor eine Kommission, die über die Entmündigung des wunderlichen Alten entscheiden soll. Dieser sitzt auch der Arzt Dr. Harada (Takashi Shimura) bei, der keinerlei Anzeichen von Wahnsinn an dem alten Mann erkennen kann und sich langsam für dessen Motive zu interessieren beginnt.
Doch die Weigerung der Familie, sich dem Wunsch ihres Vaters zu beugen, hat Bestand. Lediglich seine Ehefrau Toyo (Eiko Miyoshi) und seine Tochter Sue (Kyoko Aoyama) erkennen die wahren, sorgfältig durchdachten Motive von Kiichi. Doch sie sind machtlos und müssen zusehen, wie das ehemalige Oberhaupt der Familie entmündigt wird. In seiner Verzweiflung versucht Kiichi, durch das heimliche Eintreiben von Schulden die Auswanderung finanziell abzusichern, doch dieser Plan scheitert. Nun bleibt ihm nur noch ein Mittel, um seine Familie gewaltsam von seinen Plänen zu überzeugen. Er zündet seine Fabrik an und vernichtet somit die Lebensgrundlage der Nakajimas. Und ist nicht genau das der Beweis für seinen Wahnsinn? Scheinbar haben seine Söhne recht gehabt. Der Preis, den jeder einzelne von ihnen nun dafür zahlen muss, scheint allerdings viel zu hoch. Akira Kurosawa regt mit diesem stillen Meisterwerk zu vielen Überlegungen an. Die Geschichte ist so vielfältig, so universell erzählt, dass jede Meinung darin ihre Berechtigung hat. Trotzdem ist der Zuschauer, als viertes Mitglied der Kommission angehalten, ein Urteil zu fällen. Diesen Denkprozess unterstützen die eindrucksvoll inszenierten Bilder, mit denen der Filmkünstler arbeitet. Jeder Raum, jedes Geräusch haben hier eine Bedeutung, das Zusammenspiel von Drehbuch und Ausstattung wurde perfektioniert. Deshalb ist Bilanz eines Lebens eine bis heute gültige Parabel über Mündigkeit und Verantwortung, die jeder von uns zu tragen hat und die sich nur schwer hinterfragen lässt. Antworten sucht der Zuschauer, wie bei Kurosawa üblich, bestenfalls bei sich selbst. Denn die Eindringlichkeit, mit der hier gearbeitet wird, überträgt das Thema ungebrochen bis in die Gegenwart. Die überragenden Darsteller um Toshiro Mifune tun ihr Übriges dazu, dass es sich bei dieser Bilanz um die ganz persönliche handelt, die jeder, der diesen Film gesehen hat, im Nachhinein für sich ziehen muss. Überaus empfehlenswert und zutiefst eindringlich - ein Film aus den ersten zehn Schaffensjahren von Akira Kurosawa, der einen deutlichen Fingerzeig auf das Genie und Können des japanischen Großmeisters der Filmkunst legt.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Grandioser Klassiker 4 von 5 Punkten "Ein Leben in Furcht" lautet der deutsche Titel und fasst damit bereits die Thematik zusammen: Ein Fabrikbesitzer will mit seiner Familie ins Exil gehen, da er eine extrem gesteigerte Angst vor der Atombombe verspürt und sich daheim nicht mehr sicher fühlt. Es kommt zu einem Konflikt vor allem mit den Söhnen und bald darauf soll er entmündigt werden. In letzter Konsequenz sieht das Familienoberhaupt die Vernichtung der Fabrik als letzte Lösung an um seine Familie doch zur Flucht bewegen zu können. Nach der gelungenen Brandstiftung wird er als Wahnsinniger in ein Heim gebracht, wo er in einem Zustand höchster Erregung durch sein Fenster in die Sonne starrt und in ihr die gleißend-helle, von Atombombenabwürfen erleuchtete Erde zu sehen glaubt.
Die Geschichte vom prophetischen Familienoberhaupt, das mit aller Macht seinen Willen durchsetzen will und das an der ungehinderten Steigerung einer an sich verständlichen Angst dem Wahnsinn anheim fällt hat Kurosawa (der oftmals leider einzig wegen seiner Samuraifilme Beachtung findet) sehr geschickt konstruiert. Es ist ihm gelungen einer geradlinig erzählten Geschichte verschiedene Aspekte abzugewinnen: Eine (in "Akira Kurosawas Dreams" wieder aufgenommene) Warnung vor der unbedachten Technik, das Aufzeigen von den gegebenen Familienstrukturen und familiären Machtverhältnissen und ein Porträt der Psyche eines dem Wahnsinn verfallenden Mannes findet zu gleichen Teilen Platz in diesem Film, dessen Ende als grotesk-bittere Prophezeihung noch einige Zeit nachwirkt.
Mit Toshiro Mifune steht erneut Kurosawas Lieblingsdarsteller vor der Kamera.
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Yojimbo - Bodyguard [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Eijiro Tono, Seizaburo Kawazu Videokassette, 9. November 1998 Verkaufsrang: 1477 Later to be remad as A Fistful of Dollars, this story of the Samurai-with-no-name is quite simply one of the best action/adventure films ever made. Donning his sword again, Toshiro Mifune allways fate to lead him into an un-named town. Showing his prowess with the Samurai sword within minutes of arrival, the town's two rival factions are soon competing for his services, only to ultimately bring about their own mutual destruction.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Lang lebe das Original 5 von 5 Punkten Vorweg;ich bin ein großer Clint Eastwood Fan.Als ich hört, das Fistfull of Dollars und dessen Remake Last Man Standing Remakes von Yojimbo sind, kam ich nicht drum herum , mir diesen Film zu kaufen und wurde auf keinen Fall entäuscht. Tatsäüchlich haben die Remakes sehr viel vom Original übenommen und das diese in verschiedenen Genere spielen macht sie wiederum interessant. Allerdings bin ich vom Original hellauf begeistert. Ich bin durch die Okami Filme etwas vorbelastet und finde es gut das dieser Film Dialog lastiger ist und der Held auch mal lächelt ( wenn auch dreckig lol). Für mich ein Meilenstein des Chambara Genre.
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Seven Samurai (jap. mit engl. Untertiteln) [UK IMPORT] Takashi Shimura, Yoshio Inaba, Seiji Miyaguchi, Minoru Chiaki, Daisuke Kato DVD, 22. November 1999 Verkaufsrang: 30665 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einstimmig als eins der ganz großen Meisterwerke des Kinos gepriesen, hat Sieben Samurai unzählige Filme inspiriert, deren Handlung grundsätzlich auf den gleichen Strukturen basiert. Aber Akira Kurosawas klassisches Actiondrama von 1954 wurde niemals in den Kategorien Emotion, kinetische Energie und dynamische Charakterentwicklung übertroffen. Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert. Die Bewohner eines kleinen japanischen Dorfes suchen Schutz vor wiederholten Attacken plündernder Diebe. Obwohl sie nur eine Handvoll Reis als Bezahlung anbieten, können sie sieben arbeitslose "Ronin" (herrenlose Samurai) mieten, darunter einen prahlerischen Fechter (Toshiro Mifune), der in Wirklichkeit der Sohn eines Farmers ist und verzweifelt nach Ruhm und Akzeptanz sucht. Die Samurai machen zwar Bekanntschaft mit den Dorfbewohnern, halten sich aber gleichzeitig von ihnen fern, da sie wissen, dass ihr Auftrag tödlich enden könnte. Der Höhepunkt des Films, die Schlacht mit den Dieben, bleibt eine der atemberaubendsten Sequenzen der Filmgeschichte. Diese Kampfsequenz zeigt Poesie in hyperaktiver Bewegung und ist eine von Kurosawas cineastischen Meisterleistungen. Keine erzählte Zusammenfassung wird Sieben Samurai gerecht werden. Den Film müssen Sie sich anschauen, um ihn richtig zu schätzen. Sieben Samurai sollte ganz oben auf der Liste jeder ernsthaften Heimvideothek stehen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Ein Zen-Film 5 von 5 Punkten FILM:
Über den Film ist bereits so viel geschwärmt worden, dass ich die Liste nicht viel länger machen will, man muss ihn einfach sehen. Die "7 Samurai" aus dem Jahr 1954 wurde in der Internationalen Movie-Database auf Platz 8 der besten Filme aller Zeiten gewählt. Mir hat - wie bei vielen alten Filmen - gefallen, dass weniger die Aktion, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht. Die durchgehend realistische Handlung, eine feine und komplexe Psychologie aller Beteiligten, die alte japanische Kultur und die Natur des Dorfes sind zu einem wunderbaren und einzigartigen Gesamtkunstwerk verflochten. Wie in einem japanischen Garten sieht alles natürlich gewachsen aus. Es ist die tiefere Ruhe und die innere Kraft, ausgedrückt vor allem von Takashi Shimura in der Hauptrolle, die diesen Film so faszinierend machen.
DVD-VERSIONEN:
- The Criterion Collection (ISBN 0780020685, 207 Min.) - die jap.Originalfassung mit englischen Untertiteln. Als Extra wird der komplette Film von Michael Jeck Szene für Szene kommentiert. Erstklassig, leider nicht bei Amazon verfügbar.
- Seven Samurai (B00004D04C, 190 Min.) - UK-Import, Japanisch mit engl. Untertiteln, die Kürzung betrifft nur ein Pausenzeichen von 17 Minuten in der Orig.Fassung. Empfehlenswert.
- Die sieben Samurai (B0007PLF98, 160 Min.) - die ursprüngliche deutsche Kinofassung. Leider ohne jap.Originalton und mit minderer DVD-Qualität. Die Kürzung auf 160 Minuten sehe ich weniger nachteilig, da das Original Längen hat.
- Die sieben Samurai - Steelbook (B000HOJO2O, 160 Min.) - erscheint 2007, deutsche Version, mir unbekannt
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Shogun Richard Chamberlain, Toshiro Mifune, Yoko Shimada, Frankie Sakai, Alan Badel Videokassette Verkaufsrang: 2097 "Ein holländisches Schiff strandet vor der Küste Japans, ein Großteil der Besatzung, unter ihnen auch der kluge und gewitzte englische Navigator Blackthrone, kann gerettet werden. In Japan toben blutige Machtkämpfe um das höchste militärische Amt, daß des Shogun. Einer der Anwärter, Toranaga, nimmt sich Blackthrones an, um mehr über westliche Kultur zu erfahren..."
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Akira Kurosawa's Das Schloß im Spinnwebwald Isuzu Yamada, Toshirô Mifune, Takashi Shimura DVD, 12. September 2005 Verkaufsrang: 11013 s/w Taketoki Washizu kehrt zusammen mit Yoshiteru Miki nach einem erfolgreichen Feldzug zum Spinnwebschloss zurück. Im Wald davor treffen beide auf einen Geist, der ihnen prophezeit, daß Washizu Herr im Nordhause wird und Miki Hauptmann der ersten Festung. Und eines Tages würde Washizu der Herr im Spinnwebschloss sein. Nachdem sich die ersten Prophezeiungen erfüllt haben, überredet Wahizus Frau ihn, den jetzigen Herren im Spinnwebschloss zu töten, um dessen Platz einzunehmen. Er tötet den König, doch das Blut an seinen Händen soll ihn fortan bis in den Schlaf verfolgen...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Shakespeare auf japanisch 5 von 5 Punkten Es geht um Moral, Loyalität und Ehrgeiz. Oder im zen-buddhistischen Sinn um GIER, HASS und VERBLENDUNG.
Mit diesem Werk hat Kurosawa es einmal umgekehrt gemacht und einen ausländischen Stoff, hier den europäischen Klassiker MACBETH adaptiert, wie später auch RAN.
Natürlich liegt es nahe, diese blutige Parabel um die oben angeführten Basisursachen allen Übels in das mittelalterliche Japan zu verlegen.
Der in den Diensten der Kumonsosu, die selbst durch eine Bluttat an die Macht kamen, stehende Feldherr Taketoki (natürlich genial besetzt mit Toshiro Mifune) kehrt von einem Feldzug zurück, den er wider Erwarten aufgrund der gegnerischen Überlegenheit siegreich gestalten konnte. Zusammen mit seinem Freund verirrt er sich im Spinnwebwald und trifft auf einen Geist, der im weissagt, dass er eines Tages Herr des Schlosses und als König herrschen werde, jedoch der Sohn seines Freundes ihm in dieser Position nachfolge. Zuvor aber würden sie beide durch besondere Lehensgüter geehrt.
Die beiden Krieger glauben diese Weissagung wegen der Unmöglichkeit des Ganzen nicht. Als sie aber aufgrund ihrer Leistungen beide mit Lehen bedacht werden, zeigt sich die Möglichkeit auf, dass auch die anderen Weissagungen wahr werden könnten.
Die Weissagung lässt Taketoki nicht mehr los, insbesondere nachdem seine Frau ihn anstachelt, die Erfüllung zu beschleunigen.
Dadurch wird der ursprünglich redliche Krieger Opfer seines Ehrgeizes und Machthungers, in dem er sich letztendlich verfängt, mit der Folge, dass er die Macht an sich reißt und wieder alles verliert. Mit diesem Hinweis wird nichts verraten, denn wer die Handlung von Macbeth nicht kennt ist selbst dran schuld.
Was den Film so einzigartig macht, ist die phantastisch gut gelungene Darstellung eines an und für sich ehrenhaften und geradlinigen Menschen zu einem verschlagenen und skrupellosen Despoten. Dazu trägt nicht nur die unzweifelhaft starke Regieleistung Kurosawas, sondern auch das ausdrucksvolle Spiel Mifunes bei, ebenso wie das der japanischen Lady Macbeth, die kaum agierend, sondern ebenso emotionslos wie nachhaltig ihren Mann in das Verderben treibt.
Der Film, in Schwarz-Weiß gedreht ist von ungeheuerlicher Instensität und mahnt, dass das Schicksal eine selbsterfüllende Prophezeiung sein kann, wenn man nicht die Kraft hat, eben dem zu widerstehen.
Für mich einer der stärksten, wenn nicht gar der stärkste Film des japanischen Meisterregisseurs. HMcM
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The Hidden Fortress [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Minoru Chiaki, Misa Uehara, Kamatari Fujiwara DVD, 25. März 2002 Verkaufsrang: 47134 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden s/w Zur Sengoku-Zeit helfen zwei arme Bauern dem General Rokurota Makabe dabei, eine Ladung Gold durch das Feindesland zu schmuggeln. Was sie nicht wissen: Die Stumme, die sie begleitet, ist die Prinzessin des Akisuki-Landes, die der General in Sicherheit bringen möchte. Während sich die Schlinge um die illustre Gruppe immer enger zieht, muss Rokurota Makabe immer neue Pläne aushecken, um unerkannt zu bleiben...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Hervorragender Film. Einer der besten Kurosawas. Humor und Spannung, Tragik und Poesie halten sich gekonnt die Waage. Die Darsteller (der beiden Trottel), sowie Toshiro Mifune und Misa Uehara sind erstklassig.
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Akira Kurosawa: Bilanz eines Lebens - Record of a living being (DigiPack) Toshirô Mifune, Eiko Miyoshi, Minoru Chiaki DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 10931 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Bilanz eines Lebens Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität. Wie verrückt ist die Normalität? Und ist es nicht eigentlich normal, in der heutigen Welt verrückt zu werden? Mit diesen Fragen hat sich Japans Meisterregisseur Akira Kurosawa bereits vor über 50 Jahren auseinandergesetzt. Sein 1955 erschienener Film trägt nicht von ungefähr den alternativen Titel Leben in Furcht, denn seine Hauptfigur Kiichi Nakajima (Toshiro Mifune) befindet sich exakt in diesem Zustand.
Das Nachkriegsjapan ist geprägt von Angst, der Angst vor einem möglichen Atomkrieg zwischen den Supermächten USA und Russland, der Angst vor den Auswirkungen von Atomtests und den grauenhaften Bombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Dabei gibt es für Kiichi durchaus eine Rettung. Brasilien erscheint ihm als sichere Zufluchtsstätte. All sein Streben gilt nun dem Vorhaben, seine gesamte Familie, zu der auch zwei Geliebte und einige uneheliche Kinder gehören, vor dem scheinbar sicheren Untergang zu bewahren. Er hat die Ausreise und den Neubeginn in Südamerika bis ins letzte Detail geplant. Dazu gehört vor allem, dass er seine Gießerei, den Grundstock seines Vermögens und Arbeitsstätte seiner Familie, verkaufen will. Doch statt von seinem Plan begeistert zu sein, oder wenigstens hinzunehmen, was das Familienoberhaupt beschlossen hat, zerren ihn seine Angehörigen vor eine Kommission, die über die Entmündigung des wunderlichen Alten entscheiden soll. Dieser sitzt auch der Arzt Dr. Harada (Takashi Shimura) bei, der keinerlei Anzeichen von Wahnsinn an dem alten Mann erkennen kann und sich langsam für dessen Motive zu interessieren beginnt. Doch die Weigerung der Familie, sich dem Wunsch ihres Vaters zu beugen, hat Bestand. Lediglich seine Ehefrau Toyo (Eiko Miyoshi) und seine Tochter Sue (Kyôko Aoyama) erkennen die wahren, sorgfältig durchdachten Motive von Kiichi. Doch sie sind machtlos und müssen zusehen, wie das ehemalige Oberhaupt der Familie entmündigt wird. In seiner Verzweiflung versucht Kiichi, durch das heimliche Eintreiben von Schulden die Auswanderung finanziell abzusichern, doch dieser Plan scheitert. Nun bleibt ihm nur noch ein Mittel, um seine Familie gewaltsam von seinen Plänen zu überzeugen. Er zündet seine Fabrik an und vernichtet somit die Lebensgrundlage der Nakajimas. Und ist nicht genau das der Beweis für seinen Wahnsinn? Scheinbar haben seine Söhne recht gehabt. Der Preis, den jeder einzelne von ihnen nun dafür zahlen muss, scheint allerdings viel zu hoch. Akira Kurosawa regt mit diesem stillen Meisterwerk zu vielen Überlegungen an. Die Geschichte ist so vielfältig, so universell erzählt, dass jede Meinung darin ihre Berechtigung hat. Trotzdem ist der Zuschauer, als viertes Mitglied der Kommission angehalten, ein Urteil zu fällen. Diesen Denkprozess unterstützen die eindrucksvoll inszenierten Bilder, mit denen der Filmkünstler arbeitet. Jeder Raum, jedes Geräusch haben hier eine Bedeutung, das Zusammenspiel von Drehbuch und Ausstattung wurde perfektioniert. Deshalb ist Bilanz eines Lebens eine bis heute gültige Parabel über Mündigkeit und Verantwortung, die jeder von uns zu tragen hat und die sich nur schwer hinterfragen lässt. Antworten sucht der Zuschauer, wie bei Kurosawa üblich, bestenfalls bei sich selbst. Denn die Eindringlichkeit, mit der hier gearbeitet wird, überträgt das Thema ungebrochen bis in die Gegenwart. Die überragenden Darsteller um Toshiro Mifune tun ihr Übriges dazu, dass es sich bei dieser Bilanz um die ganz persönliche handelt, die jeder, der diesen Film gesehen hat, im Nachhinein für sich ziehen muss. Überaus empfehlenswert und zutiefst eindringlich - ein Film aus den ersten zehn Schaffensjahren von Akira Kurosawa, der einen deutlichen Fingerzeig auf das Genie und Können des japanischen Großmeisters der Filmkunst legt.
Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
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The Life Of Oharu [UK IMPORT] Kinuyo Tanaka, Toshiro Mifune DVD, 26. April 2004 Verkaufsrang: 49575 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. The story chronicles the decline through exile, concubinage and prostitution of Oharu Okui. Her sufferings and treatment are analysed until she is finally discared like an inanimate object. Japanese dialogue with subtitles.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einblick in das Leben japanischer Frauen 4 von 5 Punkten "The life of Oharo" (1952) ist ein Film über das Leben einer jungen Frau aus der Oberschicht (Kinuya Tanaka), die sich in einen Mann von niederem Rang (Toshiro Mifune) verliebt. Im Japan des 17. Jahrhunderts ist das inakzeptabel, so dass sie, ihre Eltern und ihr Geliebter für dieses "Vergehen" schwer bestraft werden. Der Film zeigt ihr daraus resultierendes Schicksal, und zwar insbesondere ihre (größtenteils unglücklichen) Beziehungen zu Männern. In dieser Hinsicht ist der Film für meinen persönlichen Geschmack zu melodramatisch. Andererseits schildern ihre Erfahrungen anschaulich die Situation japanischer Frauen zu dieser Zeit (z. B. als Tochter, Geliebte, Ehefrau, Konkubine, Prostituierte, ...). Dadurch ist der Film faszinierend, wenn man sich für Sozialkritik oder die Rolle der Frau in Japan interessiert. Ein weiterer Pluspunkt sind die sehr schönen und ausdrucksstarken Bilder. Diese sind sehr japanisch, aber auch vom Stil früher Stummfilme inspiriert. Der Film ist also für solche Leute geeignet, die sich für seine künstlerischen und sozialen Aspekte interessieren und nichts gegen eine größere Portion Melodrama haben. Wer den Film wegen Toshiro Mifune sehen will, sollte allerdings wissen, dass seine Rolle eher klein ist. Im Mittelpunkt steht eindeutig Oharu. Zur DVD: Der Film ist japanisch mit englischen Untertiteln. Die Bild- und Tonqualität sind gut, aber hin und wieder fehlen die Untertitel. Ich habe den Eindruck, dass der Übersetzer diese ausließ, wenn er oder sie den Dialog nicht für "wichtig genug" hielt. Der Film ist also gut verständlich, aber vollständige Untertitel wären mir trotzdem lieber. Auch enthält der Film leider keine Extras. |
Die sieben Samurai Takashi Shimura, Yoshio Inaba, Seiji Miyaguchi, Minoru Chiaki, Daisuke Kato Videokassette Verkaufsrang: 5894 Einstimmig als eins der ganz großen Meisterwerke des Kinos gepriesen, hat Sieben Samurai unzählige Filme inspiriert, deren Handlung grundsätzlich auf den gleichen Strukturen basiert. Aber Akira Kurosawas klassisches Actiondrama von 1954 wurde niemals in den Kategorien Emotion, kinetische Energie und dynamische Charakterentwicklung übertroffen. Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert. Die Bewohner eines kleinen japanischen Dorfes suchen Schutz vor wiederholten Attacken plündernder Diebe. Obwohl sie nur eine Handvoll Reis als Bezahlung anbieten, können sie sieben arbeitslose "Ronin" (herrenlose Samurai) mieten, darunter einen prahlerischen Fechter (Toshiro Mifune), der in Wirklichkeit der Sohn eines Farmers ist und verzweifelt nach Ruhm und Akzeptanz sucht. Die Samurai machen zwar Bekanntschaft mit den Dorfbewohnern, halten sich aber gleichzeitig von ihnen fern, da sie wissen, dass ihr Auftrag tödlich enden könnte. Der Höhepunkt des Films, die Schlacht mit den Dieben, bleibt eine der atemberaubendsten Sequenzen der Filmgeschichte. Diese Kampfsequenz zeigt Poesie in hyperaktiver Bewegung und ist eine von Kurosawas cineastischen Meisterleistungen. Keine erzählte Zusammenfassung wird Sieben Samurai gerecht werden. Den Film müssen Sie sich anschauen, um ihn richtig zu schätzen. Sieben Samurai sollte ganz oben auf der Liste jeder ernsthaften Heimvideothek stehen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Ein Zen-Film 5 von 5 Punkten FILM:
Über den Film ist bereits so viel geschwärmt worden, dass ich die Liste nicht viel länger machen will, man muss ihn einfach sehen. Die "7 Samurai" aus dem Jahr 1954 wurde in der Internationalen Movie-Database auf Platz 8 der besten Filme aller Zeiten gewählt. Mir hat - wie bei vielen alten Filmen - gefallen, dass weniger die Aktion, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht. Die durchgehend realistische Handlung, eine feine und komplexe Psychologie aller Beteiligten, die alte japanische Kultur und die Natur des Dorfes sind zu einem wunderbaren und einzigartigen Gesamtkunstwerk verflochten. Wie in einem japanischen Garten sieht alles natürlich gewachsen aus. Es ist die tiefere Ruhe und die innere Kraft, ausgedrückt vor allem von Takashi Shimura in der Hauptrolle, die diesen Film so faszinierend machen.
DVD-VERSIONEN:
- The Criterion Collection (ISBN 0780020685, 207 Min.) - die jap.Originalfassung mit englischen Untertiteln. Als Extra wird der komplette Film von Michael Jeck Szene für Szene kommentiert. Erstklassig, leider nicht bei Amazon verfügbar.
- Seven Samurai (B00004D04C, 190 Min.) - UK-Import, Japanisch mit engl. Untertiteln, die Kürzung betrifft nur ein Pausenzeichen von 17 Minuten in der Orig.Fassung. Empfehlenswert.
- Die sieben Samurai (B0007PLF98, 160 Min.) - die ursprüngliche deutsche Kinofassung. Leider ohne jap.Originalton und mit minderer DVD-Qualität. Die Kürzung auf 160 Minuten sehe ich weniger nachteilig, da das Original Längen hat.
- Die sieben Samurai - Steelbook (B000HOJO2O, 160 Min.) - erscheint 2007, deutsche Version, mir unbekannt
Weitere Kundenmeinungen |
Sanjuro [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Tatsuya Nakadai, Masao Shimizu DVD, 6. Oktober 2003 Verkaufsrang: 49423 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "In einem verlassenen Tempel trifft sich eine Gruppe von jungen Samurai, die der Korruption innerhalb des Clans überdrüssig sind. Sie ziehen den Vorsteher Kikui zu Rate. Sanjuro, der nur zufällig auf die Gruppe trifft, erkennt, daß Kikui nicht der vermeintliche Helfer sondern Urheber einer Verschwörung ist."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Taktik, Einfallsreichtum und tolle Schwertkampfszenen 5 von 5 Punkten Dieser Film ist eigentlich ein absoluter Action-Film. Gezeigt wird wie ein Ronin (ein herrenloser) Samurai den etwas tapsigen Samurais eines Vorstehers auf die Spruenge hilft. Gleichzeitig zeigt er hervorragende Schwertkampfszenen mit Toshiro Mifune, die jedem Kampfkunst-Freak erfreuen laesst. Teilweise hat dieser Film auch komische Seiten. |
Princess From The Moon [UK IMPORT] Toshiro Mifune, Ayako Wakao, Yasuko Sawaguchi DVD, 30. Dezember 2002 Verkaufsrang: 55685 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden When a mysterious light appears in the sky a poor couple investigate and find a small pod near the grave of their daughter. The pod breaks open to reveal a small baby who looks very much like their daughter. They decide to adopt her and she grows up to be a yound lady of exceptional beauty who is unable to decide which of her many suitors really does love her. When she makes a final decision she also discovers that her true origins lie on the moon where she has to return...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehenswert 5 von 5 Punkten Diesen Film habe ich " nur " gekauft, weil ich ein grosser Fan von Mifune Toshiro bin.Er ist auch im Alter noch ausdrucksvoll und von überragender Präsenz. Die Handlung wird jeden Freund von Märchen und Fantasy begeistern ,hinzu kommen noch die wunderschöne Ausstattung und die ansprechenden Kostüme (Kimonos,Kimonos!!!). Zur märchenhaften Handlung um ein von armen Bauern aufgezogenes Waisenkind , die trotz asiatischen Hintergrunds gut zu verfolgen ist , nur soviel --- nach Herzeleid und Prüfungen --- ein so überraschendes , phantastisches Ende hätte ich nicht erwartet. |
The Japanese Masters Collection [UK IMPORT] Kinuyo Tanaka, Toshiro Mifune, Ganjiro Nakamura, Setsuko Hara, Machiko Kyo DVD, 9. Oktober 2006 Verkaufsrang: 46960 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Grand Prix [UK IMPORT] James Garner, Eva Marie Saint, Yves Montand, Toshiro Mifune, Brian Bedford DVD, 2. Oktober 2006 Verkaufsrang: 56332 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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