|
| DVDs: Ulrich Mühe | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Das Leben der Anderen Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch DVD, 16. November 2006 Verkaufsrang: 184 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gleich siebenmal wurde Das Leben der Anderen beim Deutschen Filmpreis 2006 ausgezeichnet - unter anderem für den besten Film, den besten Regisseur, das beste Drehbuch sowie den besten Haupt- und Nebendarsteller. Eine mehr als beachtliche Leistung für einen Debütfilm, der sich über all seine wohlverdienten Preise hinaus auch einen bedeutsamen Platz in der Geschichte des deutschen Kinos sicherte. Denn mit seinem Erstlingswerk setzte Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck der bis dato von verklärend-verharmlosender Ostalgie á la Goodbye, Lenin geprägten filmischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte ein nachhaltiges Ende. Gänzlich ohne ironischen Spreewaldgurken-Charme fängt Das Leben der Anderen den erdrückenden Überwachungsalltag im real existierenden Sozialismus ein und zeichnet ein ebenso realistisches wie erschütterndes Bild über die Methoden der Macht und die Ohnmacht der Betroffenen. Meisterhaft erzählt der Film die Geschichte von Stasi-Offizier Gerd Wiesler (Ulrich Mühe), der mit der Observierung eines Künstlerpaares beauftragt wird und durch die unbemerkte Teilhabe an ihrem Leben still und langsam von seinem Ideologie-Glauben abfällt - und sich damit selbst in Gefahr bringt. Kongenial macht von Donnersmarck über das Schicksal der Einzelnen die Funktionsweise des gesamten Systems deutlich, verpackt in ein hochklassiges, packendes und von brillanten Darstellern getragenes Drama, das nicht nur national, sondern auch international zu den besten Filmen seines Jahrgangs zählte. - Frank-Michael Helmke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 194 Bewertungen)
Tiefe Verbeugung 5 von 5 Punkten In diesem Film stimmt einfach alles, so dass mir nichts bleibt, als mich tief zu verbeugen vor der Leistung aller Beteiligten. Zumal ich mir den Film erst spät geleistet habe, weil ich aktuelle Filme mit viel Rummel eher scheue. Zu oft wurde ich nämlich enttäuscht. Gerade wenn's den Oscar gab ...
Hier aber keine Enttäuschung, nirgends.
Deshalb verbeuge ich mich an erster Stelle vor Ulrich Mühe, gleich gefolgt von Martina Gedeck und dann von Sebastian Koch. Das Spiel auf mehreren Ebenen der Kommunikation - eine eigentliche, eine vielsagende, eine versteckte und indirekte - hat viel von den Schauspielern gefordert. Und es ist ihnen gelungen, authentisch haben sie gespielt und gesprochen (!), differenzierte Mimik und Gestik in oft winzigen Nuancen.
Mein Respekt auch für Florian Henckel von Donnersmarck. Der Plot stimmt, das Timing sitzt, die Details passen, die Spannung nicht oberflächlich, sondern psychologisch ausgefeilt, wieder auf mehreren Ebenen.
Und selbst dem Komponisten, Gabriel Yared, ein großes Lob, denn die Musik darf in diesem Film nicht unterschätzt werden, zumal sie ja auch Thema ist. Auch sie spielt ihre Rolle gekonnt auf mehreren Ebenen.
Gut also, dass es diesen Film gibt. Nicht zuletzt um der Geschichte der DDR und ihrer Stasi willen, die ich als Westler in Kontakten mit (teilweise auch oppositionell eingestellten) Freunden und Verwandten in der DDR selber erlebt habe. Ja, so ist es gewesen.
Tiefe Verbeugung daher zuletzt vor dem Mut, das Thema so anzupacken. Und dabei so menschlich ergreifend.
Weitere Kundenmeinungen |
Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler Helge Schneider, Ulrich Mühe, Sylvester Groth DVD, 14. September 2007 Verkaufsrang: 1131 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit..., USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.09.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)
Ulrich Mühe wieder mal genial 4 von 5 Punkten Das Thema des Films und inwieweit man über Hitler lachen kann, kann man mit sicherheit nicht eindeutig klären, da hier unterschiedlichste Meinungen kursieren. Unzweifelhaft ist jedoch die wie immer großartige schauspielerische Leistung von Ulrich Mühe als Professor Adolf Grünbaum, der Hitler Schauspielunterricht gibt. Helge Schneider als Hitler spielt überraschend gut, ganz anders, als man von Schneider in seinen sonstigen (für meinen Geschmack absolut dämlichen) Filmen sonst gewohnt ist.
Weitere Kundenmeinungen |
Der letzte Zeuge - Die komplette zweite Staffel Ulrich Mühe, Gesine Cukrowski, Dieter Mann DVD, 13. März 2008 Verkaufsrang: 4641 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER LETZTE ZEUGE S.2
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Auch wieder wunnebar, aber.... 4 von 5 Punkten Grossartiger Ulrich Mühe und auch die anderen...
Es ist wirklich schade, dass diese Serie erst auf DVD erscheinen muss, nachdem der grandiose Schauspieler Ulrich Mühe verstorben ist - Grenzt schon fast an Zynismus... jahrelang mussten wir Fans warten !!!!
Genau wie diese und auch die erste Staffel selbst - herrliche Dialoge, wunderbare Schauspieler, sehr gute Geschichten.
Für mich persönlich ist nichts auszusetzen, aber.... für Schwerhörige wie mich und viele Millionen Andere absolut grauenvoll, dass es keine Untertitel gibt.... ein normal Hörender kann es vielleicht nicht nachvollziehen, aber wir möchten auch mal was verstehen.... und da sind UT unersetzlich.
Deshalb 1 Punkt Abzug... |
Der letzte Zeuge - Die komplette erste Staffel Ulrich Mühe, Gesine Cukrowski, Jörg Gudzuhn, Renate Schroeter DVD, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 2397 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden letzte Zeuge, Der - Staffel 1 DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Endlich erhältlich! 5 von 5 Punkten Endlich gibt es Der Letzte Zeuge auf dvd. Hervorragende Schauspieler, allem voran der so früh verstorbene Ulrich Mühe, intelligente Geschchichten und pfiffige Dialogue. Ich freue mich auf der zweite Staffel und mehr.
Weitere Kundenmeinungen |
Der letzte Zeuge - Die komplette dritte Staffel Ulrich Mühe DVD, 15. Mai 2008 Verkaufsrang: 5782 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der letzte Zeuge - Die komplette dritte Staffel 5 von 5 Punkten Wie immer klasse, hoffe nur das die folgenden Staffeln auch noch erscheinen. Laut ZDF ist die letzte Folge "Botschft des Mörders" am 6.07.2007 erstmalig ausgestrahlt worden!
|
Funny Games Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Frank Giering DVD, 16. November 2005 Verkaufsrang: 7175 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Concorde Funny Games, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 14.11.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)
hängt lang hinterher 5 von 5 Punkten hab diesen Film damals auf Tele 5 geschaut weil zum gleichen Zeitpunkt das amerikanische Original im Kino lief. Dieser Film hat mich noch Wochen im Kopf verfolgt. Die Täter die wirken wie die netten Jungs von nebenan und die allgemeine Situation könnten sich auch real abspielen. Keine special effect oder sonstiger Hollywood Klimbatsch. Dieser Film spielt sich bei den nicht gezeigten Gewaltszenen im Kopf ab und bleibt deshalb länger zum Verdauen im Hirn. Seit diesem Film bin ich ein großer Haneke Fan und hab mir nur drei Wochen später alle anderen Filme von ihm geholt. Auch gut aber lange nicht diese Intensität wie FUNNY GAMES ist ausserdem: der siebente Kontinent, Bennys Video und die Klavierspielerin.
Weitere Kundenmeinungen |
Der Stellvertreter Ulrich Tukur, Mathieu Kassovitz, Ulrich Mühe DVD, 2. April 2003 Verkaufsrang: 8697 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Concorde Der Stellvertreter, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Die Industrialisierung des Bösen. 5 von 5 Punkten Der deutsche Chemiker Kurt Gerstein war im Zweiten Weltkrieg als Offizier der Waffen-SS mit der Qualitätskontrolle des Giftes Zyklon B betraut. Vor Ort erlebt er die grausamen Auswirkungen dieses Giftes. In seiner eigenen Familie unverstanden, sucht er den Kontakt zur Diplomatie und zur Kirche, um auf die Geschehnisse im Osten aufmerksam zu machen. In dem italienischen Jesuitenpater Riccardo Fontana findet er einen Mitstreiter mit guten Kontakten zum Vatikan. Fontana reist nach Rom und stößt in seiner Familie auf die gleichen Vorbehalte wie Gerstein. Gegen alle Interventionen konfrontiert Fontana den Papst in einer Privataudienz und fordert eine Stellungnahme. Damit verstößt er nicht nur gegen das Protokoll. Die von ihm genannten Zahlen liegen so unvorstellbar hoch, das man seine Glaubwürdigkeit anzweifelt. Die diplomatischen Berater des Papstes sind angesichts dieser Fakten überfordert. Die Züge rollen weiter.
Der Film setzt Rolf Hochhuths christliches Trauerspiel anspruchsvoll in Szene. Es ist dennoch kein Film der Handlungen, sondern einer der Dialoge.
Weitere Kundenmeinungen |
Das letzte U-Boot - Geheimmission Tokio Ulrich Mühe, Kaoru Kobayashi, Goro Ohashi DVD, 11. Oktober 2007 Verkaufsrang: 8175 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ascot Elite Das letzte U-Boot, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 11.10.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Technik etwas lieblos 5 von 5 Punkten Nun gut, bei dem Preis mag man nicht meckern. Aber dennoch fragt man sich, ob es denn sein muß, daß ein relativ junger Film so über und über verdreckt daherkommt. Immer wieder ziehen sich Schlierenstreifen von oben nach unten wie bei einem alten Kintopp aus der Vorkriegszeit. Aber bei diesen Zuverdiensten der Fernsehanstalten muß man ja schon froh sein, wenn sie nicht nur irgendeine verwaschene Magnetbandkopie an den Produzenten herausrücken... das Bild ist ansonsten von guter Qualität und ein Beweis, daß eine DVD-5 bei dem heute erreichten Stand der Digitalisierung völlig ausreichend ist für einen Film dieser Länge und auch schnelle Bewegungen völlig frei von Artefakten dargestellt werden. Allerdings sind im Ausgangsmaterial einige Kratzer oder Dreckspuren vorhanden, die exakt auch schon bei der letzten Ausstrahlung in 3 Sat (4/2005) vorhanden waren. Das wäre nicht nötig gewesen! S.R.
Weitere Kundenmeinungen |
Hälfte des Lebens Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Michael Gwisdek DVD, 14. August 2007 Verkaufsrang: 7153 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Jedes Wesen soll der Liebe frei und froh, wie wir, sich weihn! " ( Hölderlin) 5 von 5 Punkten Der vorliegende wunderschöne , dabei aber sehr traurige Film , der 1984 noch zu DDR-Zeiten gedreht wurde, thematisiert die Liebe des Dichters Friedrich Hölderlin ( Ulrich Mühe) zu der Bankiersgattin Susette Gontard ( Jenny Gröllmann).
Hölderlin wird 1796 Hauslehrer im Hause Gontard in Frankfurt. Den Gesprächen entnimmt man, dass er zwei Jahre zuvor die Universität in Jena besuchte und dort Fichtes Vorlesungen hörte. In Jena lernt er auch Isaac von Sinclair kennen, mit dem er anschließend gemeinsam ein Gartenhäuschen bewohnte. Aufgrund der politischen Lage verließ Hölderlin 1795 die Universitätsstadt.
Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, unterrichtet er die Kinder des Bankiers Gontard.
Der Film zeigt wie sich die Liebe zwischen Hölderlin und Susette entwickelt. Susette war übrigens das Modell für die Diotima seines Briefromans " Hyperion ".
Susette interessiert sich sehr für Hölderlin Schaffen, hört ihm zu und führt mit ihm geistvolle Dialoge. Die beiden kommen sich durch die gedankliche Nähe auch in ihren Empfindungen und schließlich sogar körperlich sehr nahe. Zwischen ihnen entsteht eine große, leidenschaftliche Liebe voller Innigkeit.
Hölderlin berichtet Susette, in der er eine aufmerksame Zuhörerin hat, von Platons Kugelmenschen und dem Inhalt seines " Hyperion ". Susette weiß, dass Hölderlin ihre wahre zweite Hälfte ist.
Immer wieder unterhalten sich die beiden über die Antike, während sich beider Liebe und Begierde in ihren Augen spiegelt.
Als die Franzosen vor Frankfurt stehen, schickt der Bankier seine Frau mit seinen Kindern nebst Hauslehrer nach Hamburg. In jenen Wochen wird das Band der beiden immer enger. Sie können voneinander nicht mehr lassen.
Nachdem die Familie wieder nach Frankfurt zurückgekehrt ist, bemerkt Gontard die Veränderung seiner Frau und beginnt Hölderlin zu demütigen. Hölderlin flüchtet nach Bad Homburg zu seinem Freund Sinclair.
Wie in allen wirklich großen Lieben bleiben durch die ungewollte Trennung zwei gebrochene Menschen zurück.....
In Gesprächen mit Sinclair sind der deutsche Idealismus, die Ideale der Französischen Revolution und deren Verrat durch Gewinnsüchtige die entscheidenden Themen.
Hölderlin leidet an der Zeit, in der er lebt aber schwermütig macht ihn einzig die Trennung von Susette.....
Geistvolle Dialoge und sehr ansprechende Innen- und Außenaufnahmen wirken beeindruckend auf den Zuhörer und Betrachter.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen exzellent. Ulrich Mühe ist großartig in der Rolle Hölderlins. Er strahlt genau das Feinnervige und Edle aus, das Hölderlins Dichtung durchdringt und letztlich auch das hochsensible Wesen dieses großen Dichters ausmachte.
Empfehlenswert.
Ulrich Mühe-in zwei Hölderlin-Filmen! 5 von 5 Punkten In der "Hälfte des Lebens " spielt er den jungen Hölderlin- sehenswert!!
In "Feuerreiter" spielt er den betrogenen Ehemann von Hölderlins Geliebter Susette Gontard. Das macht es etwas verwirrend...aber es sind tatsächlich zwei verschiedene Film- beide sehenswert, aber "Hälfte des Lebens " hat mehr Tiefgang.
Der beste Hölderlin Film mit wunderbaren Darstellern! 5 von 5 Punkten Hälfte des Lebens ist wunderbarer Film, mit zwei phantastischen Hauptdarstellern, deren Verlust (beide starben 2006/2007) man hier schmerzlich erkennt.
Hölderlinverfilmung mit Ulrich Mühe 5 von 5 Punkten 10 Punkte!!! Für die Hölderlinverfilmung "Hälfte des Lebens" (Icestorm Entertainment) mit Ulrich Mühe. Da kann ich nur zustimmen. Erstklassiger Spielfilm von 1984.
Die Hölderlinverfilmung "Feuerreiter" (arte) stammt aus dem Jahr 1998 und ist ohne Ulrich Mühe.
Achtung! Bei arte unter dem Titel "Feuerreiter" 5 von 5 Punkten Warum auch immer läuft der Film unter zwei verschiedenen Titeln, je nach Anbieter!!!
Ulrich Mühes Schauspielkunst bedarf keiner Erläuterung!!! 10 Punkte!!! |
Das Schloss Ulrich Mühe, Susanne Lothar, Frank Giering DVD, 19. September 2005 Verkaufsrang: 4819 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DAS SCHLOSS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Film als Kunst 5 von 5 Punkten Um der Rezension von Herrn Riyad Salhi entgegenzusteuern, möchte eins gesagt sein:
Wenn man natürlich den Film an Sich nur als Unterhaltungsmedium wahrnimmt und dann gerade bei einer so schwierigen Literaturverfilmung kritisiert, dass keine visuellen Effekte vorhandensind, kann ich nur daraus schließen, dass der Film nicht verstanden wurde.
Ebenso braucht dieser Film kein Underscoring, weil er auch ohne diesr Elemente, oder vielleicht aus diesem Grund, eine sehr sehr gute Wirkung erziehlt. Das Schloss muss man als Kunstwerk betrachten und nicht als Unterhaltungswerkzeug, weil er als zweiteres nicht geeignet ist.
Ich kann nur sagen dieser Film ist großartig und sollte von jedem Kafka-Fan unbedingt gesehen werden!
aus diesem Grund die volle Punkteanzahl
Weitere Kundenmeinungen |
Hunger auf Leben Martina Gedeck, Kai Wiesinger, Ulrich Mühe DVD, 19. Oktober 2007 Verkaufsrang: 11070 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Hunger auf Leben, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.10.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Berührende Sucht nach Liebe 5 von 5 Punkten Der sehr berührende Film wurde inhaltlich wie filmisch sehr gut realisiert. Brigitte Reimann ist zwar den meisten Ostdeutschen bekannt, aber so wohl doch nicht. Ihr expressiver Charakter und ihr unbedingter Lebens- und Liebeswille beeindrucken auch heute noch. Martina Gedeck, aber auch die vielen Oststars wie Jutta Wachowiak oder Ulrich Mühe geben den Film zusätzliche Kraft. Im Übrigen verteidigt hier jemand das Nichtwegrennen, der schwierige Weg zur Veränderung führt meist doch nur über Leichen, und wenn es die eigene ist.
Voreingenommen für Martina Gedeck 5 von 5 Punkten Ich habe alle Bücher von Brigitte Reimann und über sie gelesen. Daher war es ein 'Muß' für mich, diesen Film anzusehen.
Über den Inhalt des Films gibt es an sich nicht viel zu sagen, handelt es sich doch um die Lebensgeschichte einer aufmüpfigen DDR-Bürgerin, die vermutlich noch viele Menschen in persönlicher Erinnerung haben.
Das komplizierte Leben dieser streitbaren, lebenshungrigen Frau darzustellen, verlangt von einer Schauspielerin ziemlich viel Energie und Können ab. Die ungemein intensive, leidenschaftliche und glaubwürdige Darbietung durch Martina Gedeck, DER Idealbesetzung für diese Rolle, macht diesen Film zu etwas ganz Besonderem.
Die schauspielerischen Leistungen der anderen Akteure u. A. von Kai Wiesinger und Ulrich Mühe möchte ich durch meine Begeisterung über Martina Gedeck, allerdings auch nicht geschmälert wissen.
|
Rennschwein Rudi Rüssel Ulrich Mühe, Iris Berben, Cora Sabrina Grimm DVD, 2. Dezember 2003 Verkaufsrang: 9853 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 9 Tagen. Kinowelt Rennschwein Rudi Rüssel, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 02.12.03
|
The Lives Of Others [UK IMPORT] Martina Gedeck, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Hans Bauer, Ulrich Muehe DVD, 17. September 2007 Verkaufsrang: 13697 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
sehr ansehenswert 5 von 5 Punkten An sich ein ganz herkömmlich gemachter Film - ein Kammerspiel, an nur wenigen Schauplätzen (eine Wohnung, ein Theater, das Stasizentrum) gedreht. Warum er so gut ist:
a) ein hervorragendes Drehbuch - das mit einer genialen Idee arbeitet: Der Stasi-Offizier beginnt sich in den von ihm zu überwachenden Schriftsteller zu "verlieben" und zwar, weil er ihn rund um die Uhr belauscht und dabei immer mehr über ihn erfährt. Das führt einerseits zu einer völlig unrealistischen, fast märchenhaften Geschichte, macht so die Sache aber spannend, weil es eine bei diesem Thema sehr naheliegende schablonenhafte Aufteilung zwischen gut und böse durchbricht.
b) brilliante Schauspieler, die dieses Drehbuch wirklich mit Leben füllen, insbesondere Ulrich Mühe als Stasi-Offizier, Sebastian Koch als der Schriftsteller, Martina Gedeck als dessen Freundin und Ulrich Tukur als der richtig böse Stasi-Vorgesetzte. Ohne diese überragenden schauspielerischen Leistungen hätte nur ein achtbarer, aber recht konventioneller Film vorgelegen. Insofern war es wirklich schäbig, dass der Regisseur zur Oscar Verleihung nicht die Hauptdarstellerin Martina Gedeck sondern seine Ehefrau mitgenommen hat. Gleichwohl ansehen, ansehen. Wer danach immer noch jammert, dass die DDR nicht mehr besteht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen! |
Das Leben der Anderen - Die komplette Akte (Limited Edition, 2 DVDs + Audio-CD) Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch DVD, 14. Februar 2008 Verkaufsrang: 13514 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gleich siebenmal wurde Das Leben der Anderen beim Deutschen Filmpreis 2006 ausgezeichnet - unter anderem für den besten Film, den besten Regisseur, das beste Drehbuch sowie den besten Haupt- und Nebendarsteller. Eine mehr als beachtliche Leistung für einen Debütfilm, der sich über all seine wohlverdienten Preise hinaus auch einen bedeutsamen Platz in der Geschichte des deutschen Kinos sicherte. Denn mit seinem Erstlingswerk setzte Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck der bis dato von verklärend-verharmlosender Ostalgie á la Goodbye, Lenin geprägten filmischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte ein nachhaltiges Ende. Gänzlich ohne ironischen Spreewaldgurken-Charme fängt Das Leben der Anderen den erdrückenden Überwachungsalltag im real existierenden Sozialismus ein und zeichnet ein ebenso realistisches wie erschütterndes Bild über die Methoden der Macht und die Ohnmacht der Betroffenen. Meisterhaft erzählt der Film die Geschichte von Stasi-Offizier Gerd Wiesler (Ulrich Mühe), der mit der Observierung eines Künstlerpaares beauftragt wird und durch die unbemerkte Teilhabe an ihrem Leben still und langsam von seinem Ideologie-Glauben abfällt - und sich damit selbst in Gefahr bringt. Kongenial macht von Donnersmarck über das Schicksal der Einzelnen die Funktionsweise des gesamten Systems deutlich, verpackt in ein hochklassiges, packendes und von brillanten Darstellern getragenes Drama, das nicht nur national, sondern auch international zu den besten Filmen seines Jahrgangs zählte. - Frank-Michael Helmke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 194 Bewertungen)
Tiefe Verbeugung 5 von 5 Punkten In diesem Film stimmt einfach alles, so dass mir nichts bleibt, als mich tief zu verbeugen vor der Leistung aller Beteiligten. Zumal ich mir den Film erst spät geleistet habe, weil ich aktuelle Filme mit viel Rummel eher scheue. Zu oft wurde ich nämlich enttäuscht. Gerade wenn's den Oscar gab ...
Hier aber keine Enttäuschung, nirgends.
Deshalb verbeuge ich mich an erster Stelle vor Ulrich Mühe, gleich gefolgt von Martina Gedeck und dann von Sebastian Koch. Das Spiel auf mehreren Ebenen der Kommunikation - eine eigentliche, eine vielsagende, eine versteckte und indirekte - hat viel von den Schauspielern gefordert. Und es ist ihnen gelungen, authentisch haben sie gespielt und gesprochen (!), differenzierte Mimik und Gestik in oft winzigen Nuancen.
Mein Respekt auch für Florian Henckel von Donnersmarck. Der Plot stimmt, das Timing sitzt, die Details passen, die Spannung nicht oberflächlich, sondern psychologisch ausgefeilt, wieder auf mehreren Ebenen.
Und selbst dem Komponisten, Gabriel Yared, ein großes Lob, denn die Musik darf in diesem Film nicht unterschätzt werden, zumal sie ja auch Thema ist. Auch sie spielt ihre Rolle gekonnt auf mehreren Ebenen.
Gut also, dass es diesen Film gibt. Nicht zuletzt um der Geschichte der DDR und ihrer Stasi willen, die ich als Westler in Kontakten mit (teilweise auch oppositionell eingestellten) Freunden und Verwandten in der DDR selber erlebt habe. Ja, so ist es gewesen.
Tiefe Verbeugung daher zuletzt vor dem Mut, das Thema so anzupacken. Und dabei so menschlich ergreifend.
Weitere Kundenmeinungen |
Das Leben der Anderen [Blu-ray] Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme Blu-ray, 12. Februar 2008 Verkaufsrang: 11641 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gleich siebenmal wurde Das Leben der Anderen beim Deutschen Filmpreis 2006 ausgezeichnet - unter anderem für den besten Film, den besten Regisseur, das beste Drehbuch sowie den besten Haupt- und Nebendarsteller. Eine mehr als beachtliche Leistung für einen Debütfilm, der sich über all seine wohlverdienten Preise hinaus auch einen bedeutsamen Platz in der Geschichte des deutschen Kinos sicherte. Denn mit seinem Erstlingswerk setzte Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck der bis dato von verklärend-verharmlosender Ostalgie á la Goodbye, Lenin geprägten filmischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte ein nachhaltiges Ende. Gänzlich ohne ironischen Spreewaldgurken-Charme fängt Das Leben der Anderen den erdrückenden Überwachungsalltag im real existierenden Sozialismus ein und zeichnet ein ebenso realistisches wie erschütterndes Bild über die Methoden der Macht und die Ohnmacht der Betroffenen. Meisterhaft erzählt der Film die Geschichte von Stasi-Offizier Gerd Wiesler (Ulrich Mühe), der mit der Observierung eines Künstlerpaares beauftragt wird und durch die unbemerkte Teilhabe an ihrem Leben still und langsam von seinem Ideologie-Glauben abfällt - und sich damit selbst in Gefahr bringt. Kongenial macht von Donnersmarck über das Schicksal der Einzelnen die Funktionsweise des gesamten Systems deutlich, verpackt in ein hochklassiges, packendes und von brillanten Darstellern getragenes Drama, das nicht nur national, sondern auch international zu den besten Filmen seines Jahrgangs zählte. - Frank-Michael Helmke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 194 Bewertungen)
Tiefe Verbeugung 5 von 5 Punkten In diesem Film stimmt einfach alles, so dass mir nichts bleibt, als mich tief zu verbeugen vor der Leistung aller Beteiligten. Zumal ich mir den Film erst spät geleistet habe, weil ich aktuelle Filme mit viel Rummel eher scheue. Zu oft wurde ich nämlich enttäuscht. Gerade wenn's den Oscar gab ...
Hier aber keine Enttäuschung, nirgends.
Deshalb verbeuge ich mich an erster Stelle vor Ulrich Mühe, gleich gefolgt von Martina Gedeck und dann von Sebastian Koch. Das Spiel auf mehreren Ebenen der Kommunikation - eine eigentliche, eine vielsagende, eine versteckte und indirekte - hat viel von den Schauspielern gefordert. Und es ist ihnen gelungen, authentisch haben sie gespielt und gesprochen (!), differenzierte Mimik und Gestik in oft winzigen Nuancen.
Mein Respekt auch für Florian Henckel von Donnersmarck. Der Plot stimmt, das Timing sitzt, die Details passen, die Spannung nicht oberflächlich, sondern psychologisch ausgefeilt, wieder auf mehreren Ebenen.
Und selbst dem Komponisten, Gabriel Yared, ein großes Lob, denn die Musik darf in diesem Film nicht unterschätzt werden, zumal sie ja auch Thema ist. Auch sie spielt ihre Rolle gekonnt auf mehreren Ebenen.
Gut also, dass es diesen Film gibt. Nicht zuletzt um der Geschichte der DDR und ihrer Stasi willen, die ich als Westler in Kontakten mit (teilweise auch oppositionell eingestellten) Freunden und Verwandten in der DDR selber erlebt habe. Ja, so ist es gewesen.
Tiefe Verbeugung daher zuletzt vor dem Mut, das Thema so anzupacken. Und dabei so menschlich ergreifend.
Weitere Kundenmeinungen |
Schneeland Thomas Kretschmann, Julia Jentsch, Maria Schrader, Ulrich Mühe DVD, 19. Juli 2005 Verkaufsrang: 14447 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei einem Autounfall verliert Elisabeth ihren Mann und bleibt mit drei Kindern zurck. Verzweifelt will sie dem Geliebten in den Tod folgen und kehrt zurck an den Ort der ersten Begegnung, die Schneewste Lapplands. Dort findet sie die Leiche einer alten Frau und stt auf die Spuren einer auergewhnlichleidenschaftlichen Liebe, auf die schicksalsschwere Geschichte von Aron und Ida...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Schnneeland 5 von 5 Punkten Ich finde diesen Film sehr gut. Julia Jentsch und Ulrich Mühe spielen klasse. Allerdings ist er sehr brutal. Das passt aber zum Film ziemlich gut weil die Personen des Films genau in das rauhe Landschaftsbild hineinpassen. Kleiner Wehmutstropfen ist jedoch Maria Schrader. Manchmal wirkt die Darstellung der Elizabeth etwas Übertrieben und wirklichkeitsfern. Das ändert sich aber zum Glück im Verlauf des Filmes. Im großen und ganzen ein sehr guter Film.
Weitere Kundenmeinungen |
Franz Grillparzer - Die Jüdin von Toledo Ulrich Mühe, Susanne Lothar, Sibylle Canonica DVD, 1. April 2008 Verkaufsrang: 31472 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hervorragende Aufführung 4 von 5 Punkten Weder hat Langhoff, wie in der Kurzbeschreibung behauptet, "Grillparzers oft schwer-verständliche Sprache dem modernen Zuschauer zugänglich gemacht", noch hat das Stück, wie die Vorrezensentin meint, irgendetwas mit der Auseinandersetzung von Juden und Christen im Toledo des 8. Jahrhunderts zu tun. Ersteres war durchaus nicht notwendig, da Grillparzer Sprache gar nicht "schwer verständlich" ist (nicht schwerer verständlich zumindest als die aller übrigen Versdramen schreibenden Dramendichter im 18. und 19. Jahrhundert). Zweiteres ist schon deshalb unsinnig, weil das Stück sich, in Zensur-Zeiten, durch historischen Abstand nur maskiert und selbstverständlich sich auf das Habsburg-Österreich des 19. Jahrhunderts bezieht (was die Inszenierung etwa durch die Kostüme auch fast überdeutlich macht) und auf den damals aktuellen europäisch/österreichischen Antisemitismus, der allerdings nicht zentrales Thema des Stückes ist.
Die Aufführung ist hervorragend; wenn auch Ulrich Mühe, bei aller Brillanz, mitunter zu sehr ausdrücklich brillant ist und wenn auch die Inszenierung, bei aller Gedankentiefe und Präzision, sich allzu breit und bedeutungschwer macht, also gewissermaßen sehr "deutsch" ist; aber die drei Frauen, Sibylle Canonica als Königin, Anne Bennent als Esther und Susanne Lothar als Rahel, sind tatsächlich ein Ereignis (wobei vor allem Frau Canonica seit dieser Aufführung meine tiefe Bewunderung gilt).
Grillparzer neu sehen! 5 von 5 Punkten "Die Jüdin von Toledo" in der Salzburger Inszenierung mit Mühe, Lothar und Canonica stellt eine großartige, unter die Haut gehende Wiederbelebung von Grillparzers Schauspiel und des von ihm überaus sensiblen und für die Katholiken vernichtenden Blicks auf die Situation der Juden im Toledo des damaligen Spanien dar. Die wie hysterisch, selbstverliebt wirkende Jüdin (gespielt von Lothar) steht für die jüdische Gruppe, die selbstbewusst vom katholischen König (Mühe)Anerkennung und Mitgestaltung der Regierung erwartet, der aber feige und gegen besseres Wissen zu Gunsten der christlichen Gattin (Canonica) den Tod der jüdischen Selbstbestimmung verantwortet. |
 | Seiten: 1 2 |  |
|

|