DVDs: Viggo Mortensen

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Indian Runner - David MorseIndian Runner
David Morse, Viggo Mortensen, Valeria Golino

DVD, 9. April 2002
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Absolut sehenswert      5 von 5 Punkten
Sean Penn ist hier mit seinem Regiedebüt ein tiefgründiger Film gelungen, der zeigt, dass Krieg nicht nur die Leben der Menschen zerstört, die durch ihn tatsächlich sterben, sondern auch die Leben der Soldaten, die aus ihm heimkehren. Als Frank aus dem Vietnam-Krieg zurückkehrt, muss sein Bruder Joe feststellen, dass er für ihn ein Fremder geworden ist. Trotz all seiner Bemühungen, dem emotional total zerrütteten Frank zu helfen, droht dieser zu scheitern... Die schauspielerische Leistung von Viggo Mortensen in der Rolle von Frank unterstreicht das Problem, auf das der Film hinweisen möchte und macht ihn absolut sehenswert.

nachdenklich stimmender Film mit grandiosem Viggo      4 von 5 Punkten
Der Film ohne Schnick-Schnack und Special Effects hat mich ernsthaft berührt und nachdenklich gestimmt! Besonders die Darstellung von Frank durch Viggo Mortensen war wirklich beeindruckend sowie erschreckend echt! Auch sonst Top-Besetzung! Sollte man gesehen haben!

Guter Viggo, gute Regie, aussagekräftige Bilder und passende Songs      4 von 5 Punkten
...und dennoch kein 'großer Film', weil ganz einfach das "gewisse Etwas" fehlt und er manchmal ein klein wenig langatmig ist. Trotzdem ist es ein guter Film (=4 Sterne hat er knapp verdient!!), der eine Aussage hat und über den man sich Gedanken macht. Es ist kein Film, der von spannenden Szenen, wie z.B. Verfolgungsjagden, Schießereien etc. (also eher nichts für "Actionfans"), lebt, sondern ein Film, dessen wichtigstes Element die Wortgefechte zwischen den ungleichen Brüdern sind, aber die sind wirklich hörenswert! Ein Film über die Abgründe der menschlichen Seele, überzeugend von Viggo gespielt. Ein Film über eine Art Doppelmoral der Menschheit, auch wenn ich damit nicht ganz so viel anfangen konnte, wie meine Frau, entweder weil es für mich etwas zu übertrieben "schlechtlastig" war oder aber weil Frauen für so etwas einfach mehr Verständnis haben, bzw. einfühlsamer sind (außerdem trinke ich keinen Alkohol ;-) ).

Fazit: Interessant und sehenswert allemal, und ganz bestimmt eine der besten Rollen von Viggo!

Langatmiges Drama, aber klasse besetzt      2 von 5 Punkten
Das Regiedebüt von Sean Penn ist in meinen Augen äußerst langatmig ausgefallen. 2 Stunden passiert nicht viel, die Figuren blühen nicht wirklich auf und die Story verliert irgendwann ihren roten Faden und enttäuscht mit einem langweiligen Ende.

Hervorheben muss man aber die Darstellerriege um Viggo Mortensen, Charles Bronson, David Morse und Dennis Hopper. Sogar Benicio del Toro taucht in seiner ersten Filmrolle mal kurz auf. Alle spielen ihre Rolle sehr gut, nur nimmt das Drehbuch den Figuren und der schaupielerischen Leistung die Kraft zum atmen.

Die DVD ist ferner ein absoluter Witz, da es nicht einen Bonus (nicht mal Filmtrailer). Mit so einer Ausstattung lockt man heutzutage keinen Hund mehr vor den Fernseher.

Insgesamt kann ich den Film nicht empfehlen, da er spätestens ab der Hälfte massiv langweilt und auch keinen sonderlichen Höhepunkt mehr hat. Drama-Fans sind mit "Haus aus Sand und Nebel" wesentlich besser bedient.

Gutes Regiedebut von Sean Penn      4 von 5 Punkten
Handlung:
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Die Geschichte (basierend auf einen Song von Bruce Springsteen) handelt über die Geschichte zwei ungleicher Brüder. Joe (David Morse) ist Polizist für den Gerechtigkeit und Liebe zu seiner Familie an erster Stelle stehen. Sein Bruder Frank (Viggo Mortensen), der gerade aus Vietnam zurückkehrt, ist voller Hass und für ihn ist das Leben eher Sinnlos. Joe versucht nun seinen Bruder davon zu überzeugen, daß das Leben lebenswert ist und es nichts schöneres gibt als guter Mensch durchs dieses zu gehen. Dies stellt sich aber als schwieriger heraus als es Anfangs scheint, da Frank sich durch edliche kriminelle Handlungen und wirre Ideen eher unbeliebt macht.

Wird es Joe gelingen seinen Bruder wieder auf die richtige Bahn zu bringen?

Kritik:
-------

Der 1991 entstandene Film zeigt uns, daß Sean Penn nicht nur ein Talent vor, sondern auch hinter der Kamera ist. In seinem Regiedebut, zu dem er ebenfalls die Story schrieb, erzeugt er in diesem Drama eine bedrückenden Stimmung, die man heute viel zu oft in diesem Genre vermisst.

Der Film hat seine Stärke allerdings nicht nur durch die gute Arbeit von Penn sondern auch durch die Hauptakteure Mortensen, Morse, Arquette und Golino. Hier funktioniert das Zusammenspiel der vier wunderbar und sie spielen ihre Rollen sehr glaubhaft und überzeugend.

Es ist allerdings nicht alles so perfekt in diesem Film. Der Streifen braucht gute 45 Minuten bis er in Fahrt kommt. In dieser Zeit schwank der Film zwischen interessanten Szenen und eher unwichtigeren hin und her und dadurch kann es dann auch mal vorkommen, daß man während Sekunden das Interesse am Film verlieren kann (so ging es mir jedenfalls). Allerdings fängt sich der Film nach dieser Zeit wieder und blüht dann erst richtig auf. Penn gelingt es nun den Zuschauer zu fesseln und ihn während der restlichen Spieldauer nicht mehr loszulassen.

DVD:
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Ausstattung:

Die Ausstattung bietet leider rein gar nichts. Wir bekommen die üblichen Kapitel - und Tonauswahl geboten sowie einen Trailer.

Bild:

Das Bild ist nicht gerade ein highlight. Es gibt einige Verschmutzungen und auch die Farbintensität hätte etwas höher sein können auch wenn ich zugegeben muss, daß diese etwas schwache Farben zu dem Film gepasst haben (Stilmittel?)

Ton:

Der englische Soundtrack war einigermassen OK und die Dialoge waren sehr gut verständlich. Störungen konnte ich nicht raushören.

Fazit:
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Indian Runner ist ohne Zweifel ein Film den man gesehen haben sollte. Sean Penn, dessen Arbeit ich persönnlich sehr schätze, hat mit diesem Film ein solides Drama geschaffen das aber nicht jeden ansprechen wird. Actionfans z.B. sollten hier nicht zugreifen, da dieser Film eher ruhiger erzählt wird.

Meine Wertung:
--------------
Film: 7/ 10
DVD: 6/ 10


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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Überholte Vesion      4 von 5 Punkten
Auf dem Cover steht UNGESCHNITTENE FASSUNG, was eigentlich auch stimmt. Aber eben nur die TV-Fassung. DIe EURO-VIDEO Verion,die ein paar Jahre später folgte beinhaltet die Originale-Fassung ab 18. Also lieber diese kaufen!


Schrei in der Stille - Viggo MortensenSchrei in der Stille
Viggo Mortensen, Lindsay Duncan, Jeremy Cooper

DVD, 1. September 2004
     Verkaufsrang: 27686     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Zu langweilig      1 von 5 Punkten
Diesen Film habe ich notgedrungen gesehen, nachdem ich ihn einmal geschenkt bekommen habe und mich vorher wegen dem Klappentext nicht dazu aufraffen konnte ihn mir anzuschauen. Nun war also die notwendige Zeit gekommen und ich muss sagen: Er fängt nicht übel an, aber ich habe kaum etwas wieder finden können, was ich in einem Film erwarte zu finden: Keine Spannung, kein Verlangen zu wissen, wie es ausgeht (was auf der DVD fast schon steht...) und wäre ich müde gewesen würde ich jetzt schlafen und nicht schreiben.
Meine Vorrezensenten haben nur teilweise Recht, wenn sie sagen, dass allein die Landschaften den Film rechtfertigen. Denn allzu abwechslungsreich sind diese nicht: Einsame Farmhäuser inmitten von Kornfeldern, so weit das Auge reicht. Das ist nicht gerade die Landschaft, die mich großartig begeistert. Das finde ich eben nicht nur in Kansas. Die Sonnenuntergänge sind allerdings beeindruckend, kommen aber meiner Zählung nach nur 2x vor.
Die Story finde ich, wie schon mit dem Hinweis auf den Klappentext erwähnt, nicht gerade extrem originell, ist sie doch wohl einzigartig. Kurzum: Sie bringt mich nicht dazu, einen Film zu schauen - vielleicht weil ich gute kenne und schätze.
Schauspielerisch ist keine allzu schlechte Leistung zu erwarten, aber Viggo Mortensen als heutzutage wohl bekanntesten ("A History of Violence" oder, dem breiteren Publikum bekannt als "Herr der Ringe"-Darsteller "Aragorn") spielt noch nicht so gut, wie ich ihn aus den erwähnten vier Filmen kenne.
Ich würde mir diesen Film nicht kaufen, oder auch ausleihen - aus genannten Gründen. Den Preis finde ich persönlich auch zu hoch für diesen Film ohne wirkliche Fangemeinde - fragen Sie einmal durch die Bekanntschaft, wer ihn kennt, es werden nicht mehr als 10 % sein im Normalfall.

Der Alptraum hinter der Idylle      5 von 5 Punkten
Der Plot des Films ist im Idaho der 50ger Jahre angesiedelt. Erzählt wird er aus der Sicht des 9-jährigen Seth Dove, der mit einer hysterischen Mutter und einem apathischen Vater zusammenleben muss. Die Mutter wartet tagein tagaus auf die Rückkehr des älteren Sohnes aus dem Koreakrieg, während der Vater sich nur noch dem Lesen billiger Groschenromane widmet. Der Vater führt eine kleine Tankstelle, was unter anderen dazu führt, dass die Mutter sich schon zwanghaft über den Benzingeruch beklagt. Überall sei Benzingeruch, in den Gardinen, in der Kleidung, er wäre einfach nicht wegzubekommen. Den Vater würde sie schon von weitem mit seinem Benzingestank riechen.

Der Film beginnt schon beinah malerisch, mit drei Jungs die durch endlos lange goldene Kornfelder laufen. In diesen Bildern liegt eine kindliche Unschuld und Unbeschwertheit. Die sogleich dem Zuschauer aber auch wieder verbittert wird. Denn die Jungs spielen eins ihrer Lieblingsspiele Frösche explodieren zu lassen". Verschärft wird diese sinnlos grausame Tierquälerei, derer sich die Jungs nicht im Geringsten bewusst sind, von weiteren Umständen. Sie lassen den Frosch nämlich explodieren, während die Nachbarin Dolphin Blue sich über den merkwürdig aussehenden aufgeblasenen Frosch rüberbeugt, so dass sie komplett mit dem Blut des Frosches bespritzt wird. Bereits in dieser Anfangsszene entwickelt der Zuschauer eine ambivalente Beziehung zu dieser kindlichen Sorglosigkeit, die letztendlich eine kindliche Grausamkeit ist.

In dieser idyllischen Umgebung der Kornfelder taucht eines Tages ein schwarzer Cadillac auf, der schon bereits durch den krassen Farbkontrast, wie ein Fremdkörper wirkt und dadurch dem Zuschauer bereits Gefahr suggeriert. In dem Auto sitzen 4 schmierige Typen. Sie tanken an der Tankstelle der Doves und Seth muss sie bedienen, dabei streichelt einer der Typen mit dem Zeigefinger übers Gesicht. Spätestens jetzt weiß der Zuschauer, dass die Typen pädophile Züge aufweisen und dass sich eine Katastrophe anbannt.

Tatsächlich wird auch wenig später ein Freund von Seth in dem Brunnen hinter der Tankstelle Tod aufgefunden, was den Verdacht natürlich sofort auf Seths Vater lenkt. Untermauert wird dieser Verdacht zudem von einer Geschichte, die bereits viele Jahre zurückliegt, da hatte er einen 17- jährigen in der Scheune geküsst. Der Vater kommt mit den Anschuldigungen als auch mit der Konfrontation seiner homosexuellen Züge nicht klar und begeht Selbstmord. Diesen Selbstmord sehen wir mit den Augen des jungen Seth, trotz der Tragik der gesamten Situation - der Vater übergießt sich mit Benzin und zündet sich und die ganze Tankstelle an -, entwickeln die Bilder eine Art faszinierender grausamer Ästhetik. Seth sieht den eigenen Vater streben, kann sich aber auch nicht des hypnotischen Anblicks der Flammen erwähren.

Noch zu seinen Lebzeiten erzählte der Vater Seth über Vampire. Danach steht für den Jungen fest, dass die Nachbarin Dolphin Blue ein Vampir ist. Sie hatte dem Jungen nämlich unter anderem erzählt, dass sie 200 Jahre alt sei, wodurch sie aber lediglich eher ihre psychische Verfassung beschreiben wollte. Also auch dann noch sein geliebter Bruder Cameron, wegen des Todes des Vaters, nach Hause zurückkommt, sich in Dolphin verliebt, steht für Seth fest, er muss den Bruder retten und den Vampir beseitigen. Was sich vielleicht am Anfang noch als kindliche Naivität darstellt, entpuppt sich bald als lebensgefährlich.

Seth weiß um den schwarzen Cadillac, er hat gesehen wie die Männer seinen zweiten Freund ins Auto gezerrt haben und er weiß, dass man ihn eine kurze Zeit später tot aufgefunden hat.
Dennoch sagt er es keinem. Nein, er sieht in den Männern vielmehr seine einzige Möglichkeit den Vampir loszuwerden. Und es kommt wie es kommen muss, letztendlich lässt er die Nachbarin wissendlich in ihren Tod laufen. Statt sie zu warnen, guckt er zu, wie sie in den schwarzen Cadillac steigt um sich ein Stückchen in die Stadt mitnehmen zulassen. Paar Stunden später wird ihre Leiche am Straßenrand gefunden. Und erst als Seth die Verzweiflung und die Trauer des älteren Bruder sieht, wird im bewusst was er getan hat, denn er rennt in die Kornfelder hinaus und schreit nunmehr selbst verzweifelt den Himmel an.

Philip Ridley wurde oft der Vorwurf gemacht er hätte wohl zu häufig Lynch geschaut. Tatsächlich sind auch Parallelen vorhanden. Dennoch schafft Ridley hier was eigenes, was durchaus nicht durch und durch lynchesk" ist. Alleine die Visualisierung unterscheidet sich enorm. Während Lynch seine mysteriösen Effekte durchaus häufig aus dunklen Bildern zieht, aus der Dunkelheit im Allgemeinen, ist es gerade bei Ridley das Gegenteil. Seine Aufnahmen wirken gerade zu pittoresk (was natürlich damit zusammenhängt, dass Ridley auch Maler ist) und dennoch haftete ihnen was mysteriöses Unheilvolles an. Dies wird vor allem auch dadurch bewirkt, dass die Kamera immer wieder sich die Sicht des 9-jährigen aneignet. Aus dieser Untersicht wirkt alles größer und bedrohlicher.

Ridley spielt mit dem Zuschauer. Er lässt ihn erahnen wo die Reise hingeht, er zeigt ihm das unausweichliche Ende, doch wenig lässt den Zuschauer den Weg dorthin erahnen. Er lässt dem Zuschauer aber auch nicht die Möglichkeit ein endgültiges Urteil zufällen. Einerseits ist der Zuschauer geneigt den jungen Seth zu verurteilen, andererseits schildert Ridley die Beweggründe des Jungen so plausibel, dass man wiederum geneigt ist ihn zu rechtfertigen. Man ist hin und her gerissen. Der Zuschauer hat keine Zeit zum verschnaufen, es gibt kein Entkommen aus diesem Alptraum, der den Zuschauer durch eine Art morbider Faszination festhält.


Verwirrendes und teils geglücktes Regie-Debut      3 von 5 Punkten
Als ich den Film am Festival in Locarno zum ersten Mal gesehen habe, war ich davon gleichermassen beeindruckt und irritiert. Es geht irgendwie ums Erwachsenwerden und ums Verlieren der kindlichen Unschuld. Das ist jedenfalls meine Interpretation. Die Bilder sind kraftvoll und suggestiv, die Musikuntermalung ebenso, wenn sie auch manchmal zu aufdringlich eingesetzt wurde.

Beim Wiedersehen störten mich allerdings ein paar Dinge; Der Film ist sehr kopflastig und will gleichzeitig den Bauch berühren, was nur zum Teil gelingt. Die Story um eine zerrüttete Familie mit einem dunklen Geheimnis wird von der teils gelungenen, teils aber auch allzu platten Symbolik gleichsam überrollt. Deswegen vermag sie es auch kaum, den Zuschauer zu berühren.

Ein weiteres Problem ist der hoffnungslos überforderte kindliche Hauptdarsteller. Da wäre es wohl ratsam gewesen, jemanden zu casten, der vielleicht weniger niedlich aussieht, dafür aber etwas mehr Ausdruck und schauspielerische Fähigkeiten mitbringt.

Am schlimmsten aber gewichtet m. E. die fehlende Original-Tonspur. Der Film ist nicht nur miserabel synchronisiert, er verliert durch den abhanden gekommenen Südstaaten-Slang viel von seiner Authentizität.

Trotzdem: Ein beachtliches Regie-Debut mit unübersehbaren David-Lynch-Anleihen. Für Fans von "Blue Velvet" oder ähnlich verquast-skurriler Werke ein Muss, "Herr der Ringe"-Jünger werden aber möglicherweise überfordert.

Langatmig und schwerfällig      1 von 5 Punkten
Von diesem Film habe ich mir lt. Beschreibung mehr versprochen. Er war weder spannend noch sonderlich tiefgründig. Er war schwerfällig, langatmig, die Dialoge nichtssagend. Einzig die landschaftlichen Filmaufnahmen haben den Film etwas herausgerissen. Aber es ging ja nicht um die schöne Landschaft in diesem Film .....
Die ganz Geschichte hätte in einer halben Stunde abgehandelt werden können. Der schwarze Wagen - von dem auf dem DVD-Cover so eindringlich die Rede war - kam genau zwei (oder warens drei?) mal in dem Film vor und war ziemlich unspektakulär. Einen tieferen Sinn habe ich in diesem Film jedenfalls nicht gesehen. Sich diese DVD zu kaufen wäre rausgeschmissenes Geld, leiht Euch den Film aus.

Grausame Idylle      5 von 5 Punkten
Merkwürdig, aber ich ich diesen Film das erste mal am späten Abend angesehen habe bin ich dabei gleich zu Anfang eingeschlafen - eigentlich passiert mir das nur bei ausgesprochen langweiligen Filmen. Tatsächlich hatte ich "The Reflecting Skin" daraufhin für einen solchen gehalten: ein irgendwie mißglückter Versuch über die Form des Amerikanischen Surrealismus wie ihn David Lynch mit seinen Filmen geprägt hat. Doch dann entschloß ich mich diesem Film eine zweite Chance zu geben und auf einmal funktionierte die bizzare Szenerie und ich fühlte mich unmittelbar in ihren Bann gezogen - ein bedarf scheibar einer gewissen Grundstimmung einen Film wie diesen angemessen rezipieren zu können. Denn während etwa Lynchs Filme unterhalb der atmosphärischen Ebene mit verworrenen Plot-Puzzelsteinen beschäftigen ist die von Regisseur Phillip Ridley (welcher sich nebenbei bemerkt auch als Kinderbuchautor betätigt) geschriebene Geschichte aus der Sicht eines Jungen im ländlichen Kansas der 50er Jahre denkbar einfach konstruiert und es ist umso mehr das Unterschwellige, Sublime das einen gebannt in die Umwelt des kindlichen Protagonisten eintauchen lässt - oder gelangweilt über die skurrilen Szenarien und Charaktere sich belustigen.

In seinem Ansatz also ein höchst ambitionierter Kunstfilm - der erstaunlicherweise seinen inhärenten Ansprüchen voll und ganz gerecht werden kann. Da ist die wunderbar abgestimmte, manchmal schier atemberaubende Cinematographie (Gold und Blau in trügerischer Harmonie) von Dick Pope, die aufwallend-barockesque Filmmusik von Nick Bicât und nicht zuletzt die bizarren, oft surreal überzeichnet wirkenden Charaktere die allesamt keine wirkliche Sympathie zulassen oder gar bequeme Identifikationsmuster anbieten. Was einen schließlich zur Frage der Aussage geleitet: der Zuschauer wird mit einem verstörenden Szenario konfrontiert, dem alle naiv verstandene Menschlichkeit abhanden gekommen scheint.

Es ist eine Welt die von offensichtlich sinnlosen Grausamkeiten in der Familie, zwischen den Kindern und der Kinder gegen die Tiere aus allen anheimelden Angeln gehoben scheint. Mehr noch, die überall zutage tretenden Grausamkeiten scheinen an diesem Ort von so elementarer, archaischer Notwendigkeit wie das flammende Glühen der Sonne wenn sie Tag für Tag über der Einöde der Kornfelder emporsteigt. Als Seths Bruder Cameron aus dem Krieg zurückkehrt berichtet er halb schwärmerisch halb traumatisiert von den schrecklichen Detonationen der Atombombentests denen er beiwohnen musste. Der Atompilz als ultimative Metapher für die berauschende Schönheit der Zerstörung und des Todes. Er zeigt Seth ein Foto von einem verstrahlten Baby: seine Haut sei ganz silber geworden so dass man sich darin spiegeln könne. Er ist fasziniert von diesem Bild, von der grauenhaften Spiegelung. Und doch, oder gerade deswegen ist es die Reflexion der die Bewohner dieser archaischen Welt im Herzen Amerikas nicht fähig scheinen. Der Kindesmorde verdächtigt man sofort Seths einfältigen Vater Luke weil der einmal homosexuelle Neigungen zeigte, anstatt offenkundigen Indizien nachzugehen. Der Nachbar, ein Mormone, dessen Sohn ermordet wurde, ist überzeugt er müsse von Gott betraft werden. Es ist eine Welt die in einem regressiven Sog aus Bewusstlosigkeit, Fatalismus und religiösem Wahn geraten ist; eine Welt für die das Wort Aufklärung keine Bedeutung besitzt - doch trotz allem und gerade deswegen ist es eine Welt voll archaisch-berauschender, brutaler Schönheit. All diese Eindrücke kulminieren schließlich in dem "Urschrei" den Seth am Ende des Films, nach seinem Sieg über den imaginierten Vampir in den roterflammten Himmel stößt, wie ein heidnischer Ritus. Und tatsächlich ist dieser Moment der Abschluss einer Initiation: Seth ist nun gänzlich in diese Welt hineingewachsen.

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Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs - Elijah WoodDer Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Viggo Mortensen

Videokassette, 25. Mai 2004
     Verkaufsrang: 655     

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Alles was einen Anfang hat, besitzt auch ein Ende. Jede Geschichte hat eines. Manche großen Epen haben ein enttäuschendes Finale, manche erhalten einen würdigen Abschluss. Und zu Letzteren sollte man Peter Jacksons dritten Streich in Sachen Der Herr der Ringe getrost zählen dürfen.

Dass die Schauspieler nicht gut genug, die Spezialeffekte einige Wünsche offen lassen würden, brauchte man nach den beiden vorangegangenen Teilen wirklich nicht zu befürchten. Sie sind brillant. Deshalb war die spannendste Frage an Die Rückkehr des Königs, wie der Neuseeländische Edel-Hobbit Jackson den von der Geschichte und den Handlungssträngen sicherlich komplexesten Part leinwandkompatibel aufbereiten würde. Und so ist Die Rückkehr des Königs eine Geschichte geworden, die sich im Spannungsfeld gewaltiger Schlachten und großer Gefühle auf rund 200 Minuten entfaltet: Auf der einen Seite muss sich Aragorn nämlich endlich seiner königlichen Bestimmung stellen und alle Kräfte bündeln, um Saurons nervöse Suche nach dem einen Ring vom Ringträger abzulenken. Denn Frodo benötigt Zeit, um sich gemeinsam mit Sam und dem immer hinterhältiger agierenden Gollum an Minas Morgul und Kankra vorbei über die Ebene von Gorgoroth zu kämpfen und schließlich an jene Stelle zu gelangen, an der Elrond einst Isildur beim bitteren ersten Versuch, den Ring ins Feuer zu werfen, scheitern sah: den Schicksalsklüften. Dem Ort, an dem sich das Schicksal aller Beteiligten erfüllt.

Als Zuschauer wird man von diesem Film einem Wechselbad der Gefühle unterworfen. Auf der einen Seite darf sich der Zuschauer über drei großartig inszenierte Schlachten freuen, deren Wucht ihn erfreulicherweise ordentlich in den Kinosessel drückt. Andererseits verfolgt man Frodos immer drückender werdendes Leiden -- und bekommt beinahe selbst Atemnot. Und dann ist da noch dieser lange schmerzhafte Abschied. Irgendwie beschleicht einen da das widerwillige Gefühl, dass sich am Ende nicht nur die Gefährten voneinander und teilweise aus Mittelerde verabschieden müssen, sondern auch man selbst.

Ob Peter Jackson nach gut sieben Jahren Beschäftigung mit Mittelerde tief in seinem Herzen ein Sadist geworden ist, wenn er gerade den Abschied so intensiv zelebriert? Mitnichten. Aber bestimmt einer, der sich mit der Schlacht auf dem Pelennor ein klein wenig vor einer anderen wunderbaren Trilogie verneigt: vor George Lucas' ursprünglicher Sternensaga. Wenn die gewaltigen Olifanten vor Theodens fassungslosen Männern auftauchen, hat das etwas von den imperialen Kampfmaschinen AT ATs, die über die Rebellen auf dem Eisplaneten Hoth in Das Imperium schlägt zurück herfielen. Danke Peter! --Constanze Pappert

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 399 Bewertungen)

Preis dieser Ausgabe?      5 von 5 Punkten
Über den Film muss man nicht mehr viel sagen - es ist ein relativ seltener Fall, der großteils sowohl von Kritik als auch vom Publikum gelobt wird. Ein Schnäppchen ist dieses Angebot (34,90) aber nicht - gab es nicht vereinzelt schon sämtliche Teile in jeweils beiden Versionen für weniger?


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Schrei in der Stille - Viggo MortensenSchrei in der Stille
Viggo Mortensen, Lindsay Duncan, Jeremy Cooper, Sheila Moore

DVD
     Verkaufsrang: 25889     

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Lautlos umkreist der schwarze Cadillac die gottverlassene Idylle. Todbringend. Zwei Kinder sterben zwischen weiten Kornfeldern. Der siebenjährige Seth kennt die Mörder, aber er schweigt. Denn er will den Todesengeln im Cadillac ein weiteres Opfer bringen: Dolphin Blue, die Freundin seines großen Bruders. Als Vampir erscheint ihm die Frau in Visionen der Angst. Ohne ein Wort zu sprechen, erfüllt sich sein teuflischer Plan. Lächelnd schließt Dolphin Blue die Wagentür...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Verzerrte Kinderwelt      5 von 5 Punkten
,Schrei in der Stille' ist genau das, was der Titel sagt - der stumme Schrei eines Neunjährigen, der durch das dumme Gerede der Erwachsenen in einer verzerrten Wirklichkeit lebt. Der Film beginnt mit einem eisenharten Kontrast - dem Bild der ländlichen Idylle, die durch kindliche Grausamkeit aufgebrochen wird. Doch die Grausamkeit der Erwachsenenwelt übertrifft sie bei weitem: eine Mutter, die den Vater quält; ein Bruder, der beim Militär ,Inseln verwüstet'; gewalttätige Halbstarke, die in einem dicken Wagen die Gegend unsicher machen; ein Sheriff, der mit seinen Verdächtigungen Menschen ins Unglück stürzt. In dieser verlogenen Idylle werden Kinder getötet und niemand weiß, wer dafür verantwortlich ist. Doch die Schrecken des neunjährigen Seth drehen sich um die Vampire, von denen sein Vater in billigen Romanen liest. Für ihn setzten sich die rätselhaften Äußerungen der Erwachsenen zu der Überzeugung zusammen, dass die blutsaugenden Fantasiewesen Realität sind und er stolpert genau deswegen an der erschreckenden Wirklichkeit vorbei.
,Schrei in der Stille' ist schlicht ein wichtiger Film, der zudem noch so cineastisch gedreht ist, dass alle Freunde anspruchsvoller Bilder und Geschichten voll bedient werden. Das Szenario ist bis ins letzte ausgeklügelt - von der erschreckenden Tierquälerei am Anfang bis zum harten, traurigen Ende, an dem Seth erkennt, worin die eigentliche ,Sünde' der Menschen liegt: dass sie sich voneinander abwenden und in Scheinwelten leben. Sie opfern auf diese Weise die letzte Möglichkeiten, in einer Welt aus Grausamkeiten noch so etwas wie Solidarität zu finden. Als Seth diese traurige Wahrheit erkennt, bleibt ihm nur der ,Schrei in der Stille'.

Verstörendes, lakonisches, aber dennoch spannendes und tief emotionales Drama, das die verzerrte innere Welt eines Kindes offenlegt.





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Crimson Tide [Blu-ray] - Gene HackmanCrimson Tide [Blu-ray]
Gene Hackman, George Dzundza, Denzel Washington, Rick Schroder, Matt Craven

Blu-ray, 11. September 2007
     Verkaufsrang: 15189      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,40 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Man kann schon beinahe hören, wie der Werbeeinzeiler der Studiobosse in Hollywood durch Crimson Tide hallt wie das Sonar im dazugehörigen Soundtrack: "Es handelt sich um Die Caine war ihr Schicksal auf einem Atom-U-Boot!" Während einer angespannten Konfrontation mit russischen Kriegsschiffen verhindert an Bord des U-Boots USS Alabama ein Problem mit dem Bordfunk, dass Befehle eindeutig empfangen werden. Der Navy-Offizier Denzel Washington sieht sich aufgrund dessen einem großen ethischen Dilemma gegenüber: Entweder er missachtet die Befehle des legendären Captain Ramsey (Gene Hackman), der die Atomraketen des U-Boots abfeuern will, oder er folgt dessen Order und riskiert damit, dass ein unprovozierter Atomkrieg ausgelöst wird.

Es handelt sich hier um einen Film, in dem die Schauspieler im Mittelpunkt stehen, wobei die Wortgefechte zwischen Washigton und Hackman das eigentlich Unterhaltsamste darstellen -- bei jedem der beiden Charaktere stehen ganz eigene, nachvollziehbare Beweggründe hinter der jeweiligen Entscheidung. Es gibt keine eindeutigen Bösewichte, und es ist auch nicht leicht, "richtig" und "falsch" voneinander zu unterscheiden -- was das Erschreckendste an dem nuklearen Patt darstellt. Regisseur Tony Scott (der Quentin Tarantinos Drehbuch True Romance verfilmte) ließ die Dialoge von Tarantino aufpeppen -- was wohl einer der Gründe dafür ist, weshalb sich die Seeleute zum Beispiel über die Silver-Surfer-Comics unterhalten. --Jim Emerson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Super Film, ABER...      4 von 5 Punkten
Der Film besticht durch eine spannende Story mit erstklassigen Schauspielern. Die Bildqualität ist für HD, gut, jedoch nicht überragend. Warum ich diesen hochklassigen Thriller nur 4 Sterne gebe? Ganz einfach. Beim Mastern der deutschen Tonspur(sowohl DTS, als auch Dolby Digital) ist etwas total schief gelaufen! Während der Film auf Englisch, Französich oder gar Italienisch durch klasse Soundeffekte mit großem Dynamikumfang besticht, enttäuscht die deutsche Tonspur total! Der Stimmen sind zu leise und klingen gefiltert! Bei Explosionen will kein richtiger "Rummms" Effekt aufkommen.

Fazit: Wer den Film kennt, kauft ihn sowieso! Alle "Neulingen" empfehle ich den Film auf Englisch zu gucken, da er dort durch eine tadelose Soundbearbeitung wesentlich mehr Atmosphäre aufkommt, als bei der leider miserabeln dt. Tonspur.


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A Walk On The Moon [UK IMPORT] - Diane LaneA Walk On The Moon [UK IMPORT]
Diane Lane, Viggo Mortensen, Anna Paquin, Liev Schreiber, Victoria Barkoff

Videokassette, 22. Januar 2001
     Verkaufsrang: 235     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Ein echter Geheimtipp!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir den Film heute morgen das erste Mal angesehen und bin jetzt (6 Stunden später) immer noch zutiefst davon berührt. Dieser Film ist von vorn bis hinten einfach nur wunderschön und wunderschön rührend. Wie ein solch grandioser Film beinahe unbeachtet bleiben konnte, ist mir wirklich ein Rätsel.
Die Story: Eine unzufriedene Ehefrau (Diane Lane), die in die Arme eines bezaubernden Verkäufers (Viggo Mortensen) gerät und nur schwer (wie verständlich!) wieder aus diesen heraus kommt. Und da sind wir auch schon bei der einzigen Sache, die ich zu kritisieren habe. Warum enden Filme mit diesem Thema immer damit, dass die Frauen doch bei ihren Ehemännern bleiben? Warum muß der arme Walker, der sich ganz gewaltig in die verheiratete Pearl verliebt hat, am Schluß allein zurück bleiben und Pearl entscheidet sich erneut für ihren Mann...es hätte ja mal andersrum sein können, wenn sie denn Walker wirklich lieben würde. Aber okay, das ist Ansichtssache. Generell ist dieser Film wirklich einfach nur traumhaft und unvergesslich, ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann ohne dass er an seinem Zauber verliert.
Zauberhafte Leistungen haben auch alle beteiligten Schauspieler gebracht, so dass man erst recht von einem ganz großen Film sprechen muß, der nur eben nicht so bekannt wurde.
Alle Figuren sind so perfekt abgestimmt aufeinander und liebevoll gestaltet, dass dem Zuschauer wirklich eine reelle Szenerie übermittelt wird und man die Handlung 100%ig, wenn nicht sogar noch mehr, abkauft.
Ein wirklich liebevoll gestalteter Film, der diejenigen verzaubern wird, die sich verzaubern lassen wollen.

(Achja, die Sprache ist auch kein Problem für diejenigen, die es gewöhnt sind, Filme in Originalsprache zu schauen, also nur Mut!)

Der Film haut einen nicht um, aber dieser Mann....WOW!!      5 von 5 Punkten
Mädels, tief durchatmen! Nun sind die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden und das zu recht - aber wer Viggo Mortensen in diesem Film nicht fast schon schmerzhaft sexy findet, der versteht nichts von Männern!! Diese Augen!! Dafür die 5 Sterne!!!

Ansonsten ein netter Film (Diane Lane war schon in den 80er eine klasse Schauspielerin), sicherlich - aber eben durch Mortensen, der wahrscheinlich noch mit einem Kartoffelsack bekleidet viel mehr Sexappeal hätte als so einige der so genannten männlichen "Sexiest men alive" zusammen!! Ach ja, mit dem würde frau schon gerne mal mehrere Tage in einem Keller eingeschlossen sein - ohne Nahrung, denn die bräuchte da wohl keiner!!

Also, unbedingt anschauen, auch wenn man danach wahrscheinlich erschreckt neben dem eigenen Kerl aufwacht und feststellen muss, dass der aufregend ist wie eine Tütensuppe!! Träumen ist doch erlaubt, oder??

Einfach wunderbar!      5 von 5 Punkten
Dies ist seit langem ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann. Obwohl er in Englisch ist, versteht man die Darsteller relativ gut. Vor allem die beiden Hauptdarsteller Diane Lane und Viggo Mortensen lassen einen dahinschmelzen. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen!

Angucken!!      5 von 5 Punkten
Leider gibt es diesen Film nicht als synchronisierte Fassung, und für (im amerikanischen Durchschnittsslang) ungeschulte Ohren sind die Schauspieler/innen manchmal nur schwer zu verstehen.

Dennoch absolut sehenswert, weil nicht die übliche Dreiecksgeschichte, sondern liebevoll inszeniert und vor allem intensiv und mit Können gespielt. Die Charaktere sind für einen US-amerikanischen Film überraschend tiefgründig gezeichnet - so sind z.B. die Nebenfiguren der Tochter und der Schwiegermutter nicht einfach Füllsel für die Story, sondern mit gutem Gespür eingesetzt und ebenso gespielt.

Ein wirklich schöner Film, der so ganz unspektakulär vom Zauber beginnender und dem Schmerz zerbrechender Beziehungen erzählt - was in den entscheidenden Momenten vor allem Diane Lane und Viggo Mortensen auch ohne Worte und Pathos ergreifend darzustellen verstehen.

Actors at their best      4 von 5 Punkten
Dieser Film ist wirklich wunderbar, nicht nur für Fans von Anna Paquin, wie einige der vorherigen Reviewer meinten, sondern er ist ein Muss für jeden, der das 60er Jahre Gefühl wieder erleben, Schauspieler auf der Höhe ihres Könnens sehen und dazu noch bei einer Romanze voller Tragik mitfühlen will.
Diane Lane ist in jeder Sekunde die hin-und-her-gerissene Ehefrau, Liev Schreiber der nichtsahnende, später völlig enttäuschte Ehemann. Doch die beiden werden in jeder Hinsicht übertroffen von Viggo Mortensen, der Lanes Geliebten spielt. Jede Bewegung - obwohl der gebürtige Däne nicht allzu viel Text hat - schreit seine Gefühle hinaus, erreicht den Zuschauer und erfüllt ihn mit Mortensens Verlangen, Enttäuschung und Sehnsucht.
Die Szenen von Woodstock bringen das Lebensgefühl der 60er zum Wiedererwachen, am liebsten möchte man zusammen mit Pearl (Lane) und Walker (Mortensen) hemmungslos tanzen.
Ein wahrhaft gelungener Film; sehr schade, dass er nicht zu größerer Bekanntheit kam.

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Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Einzel-DVD) - Elijah WoodDer Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Einzel-DVD)
Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Viggo Mortensen

DVD, 18. August 2006
     Verkaufsrang: 31241     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Grandioser Fantasy-Epos, aber Ende des 3. Teils zu langgezogen !!!      4 von 5 Punkten
Die Verfilmung der "Der Herr der Ringe"-Bücher ist sicher das Non-Plus-Ultra der Fantasy-Filmgeschichte oder der Filmgeschichte überhaupt.
Die Computeranimationen sind sehr überzeugend und realistisch, die Kameraführung ist teilweise sehr rasant und mitten im Geschehen. Gerade bei der grossen Schlacht um Minas Tirith fühlt man sich mittendrin.
Doch selbst für eine Fantasy-Story wirkt die Handlung zum Schluss leider unglaubwürdig u. langgezogen. Mit "unglaubwürdig" meine ich z.B. die Szene, in der Frodo sich trotz absoluter Erschöpfung, Gollums Attacke u. abgebissenem Finger am Felsvorsprung im Schicksalsberg festhalten kann. Hier hätte man sich etwas besseres einfallen lassen sollen o. ist diese Szene auch im Buch, welches ich leider nicht gelesen habe u. an das man sich laut Berichten nicht immer 100%ig gehalten hat, so beschrieben? Jedenfalls ziehe ich wegen dem Ende einen Stern ab.
Schade ist auch, dass die Szene mit Saruman (Christopher Lee) am Anfang herausgeschnitten wurde u. nur in der Special-Edition zu sehen ist. Die weiteren Schnitte sind aber meiner Meinung nach gerechtfertigt. Die Tolkien-Fans werden vermutlich darüber verärgert gewesen sein, da diese Szenen wahrscheinlich auch im Buch vorkommen, wo sie aber sicher anders wirken, als im Medium Film. Hier ziehen sie den ohnehin schon knapp dreistündigen Film nur unnötig noch mehr in die Länge u. sind relativ unbedeutend.
Insgesamt handelt es sich um einen spektakulären Fantasy-Film. Durch ein glaubwürdigeres u. kürzeres Ende hätte er ohne Zweifel die Bestnote verdient.

Geniales Finale!!      5 von 5 Punkten
"Die Rückkehr des Königs" ist der geniale Abschluss einer brillanten Trilogie, die in der Special Extended Edition volle vier Stunden Homekino-Erlebnis bietet und mit vielen Extraszenen die ganze Geschichte richtig schön rund macht!!!!
Der dritte und letzte Teil ist dabei nicht mehr so düster wir der Mittlere. Auch wenn hier der Kampf gegen das Böse noch mehr Platz einnimmt als im zweiten Teil, ist die Atmosphäre - auch wenn stets davon gesprochen wird, dass diese verloren ist - wie ich finde voller Hoffnung (es tauchen ständig kleine Symbole auf, wie der Blumenkranz um den Kopf der Steinfigur, vereinzelte Sonnenstrahlen, die zeigen, dass es durchaus Hoffnung gibt) und es herrscht ein Kampfgeist, der einen förmlich mitreißt.
Wie im ersten Teil sind auch hier die wunderschönen Landschaftsbilder zu sehen, die Kamerafahrt beim Entzünden der Leuchtfeuer (was ich übrigens sehr bewegend fand!!!) ist dabei besonders atemberaubend. Auch fand ich hier diese dramatische und ergreifende Stimmung wieder, die mich ziemlich oft zu Tränen gerührt hat und die wieder perfekt mit Musik untermalt ist!!!
Faramirs Schicksal war dabei sehr mitreißend und die Szene, in der er wieder aus Minas Tirith herausreitet, während Pipin für Faramirs völlig verrückten Vater singt, ganz besonders. Das war ein perfektes Zusammenspiel aus Musik, Bildern und Schauspielkunst!!
An dieser Stelle komme ich auch langsam mal zum Ende, denn die Rezension würde hier den Rahmen sprengen, wenn ich alles erwähnen wollte, was mich an dem Film so begeistert hat, manches ist auch gar nicht in Worte zu fassen. Was ich jedoch als letztes hier nicht ungelobt lassen möchte, sind die Kostüme. In allen drei Teilen waren sie einfach wunderschön und die Liebe zum Detail, die darin wieder sehr deutlich wurde, macht den Film auch so unglaublich beeindruckend.
Die ganze Trilogie ist einfach ein Meisterwerk der Filmkunst und die 5 Sterne, die hier vergeben werden können, eigentlich zu wenig für sie. Für mich sind diese Filme einfach mit die Größten und jedes Mal ein unglaubliches Erlebnis, in dessen Genuss ich sicher noch unzählige Male kommen werde!!! :-)))

Für eine DVD ist der Preis okay...      5 von 5 Punkten
---Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs---

Von Angaben zur Handlung/Plot des Films sehe ich im Interesse
des Interesierten, da jeder den Film ausgiebig kennt.

Nach einigen Jahren wird endlich eine Einzel-DVD veröffentlicht.
Für all jene, die nur den Film sehen wollen ohne zusätzliche
Filminformationen ist diese DVD eine Empfehlung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im Grpßen und Ganzen tole-
rabel. Die Spielfilmlänge beträgt ca. 171 min. Es handelt sich
dabei nicht um die lange Extended Edition.
--------------


Die Akte Jane - Demi MooreDie Akte Jane
Demi Moore, Viggo Mortensen, Anne Bancroft

Videokassette, 15. April 1999
     Verkaufsrang: 1543     

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Es schien ein ziemlich cleverer Karriere-Schachzug zu sein, und eigentlich war es das auch. Demi Moore wird zwar nie an der Spitze irgendeiner seriösen Liste großer Schauspielerinnen stehen, aber als ihre Karriere Mitte der Neunziger zum Stillstand kam, hatte sie genug inneres Feuer und äußerliche Vorzüge, um genau die Richtige für die Titelrolle in Die Akte Jane zu sein. Ihre Figur heißt nicht Jane, sondern Jordan O'Neil, aber schon weil sie keinen Penis hat, fällt sie in ihrer Elite-Trainingseinheit bei der US-Marine sofort auf. Aufgrund einiger politischer Manöver hinter den Kulissen wurde sie als erste weibliche Rekrutin aufgenommen und muss nun ihre militärische Durchhaltekraft gegen unsägliche Widrigkeiten beweisen -- darunter die Beschimpfungen eines tyrannischen Vorgesetzten (Viggo Mortensen), der sie durch die Hölle gehen lässt um ihre Chancen auf Erfolg zu erhöhen. Regisseur Ridley Scott gelingt es, innerhalb der Möglichkeiten eines Superstar-Hochglanz-Films das Frauen-beim-Militär-Thema mit beträchtlichem Effekt zu inszenieren, und Moore schlüpft mit Haut und (nach der denkwürdigen Rasierszene) ohne Haar -- sowie mit ihrer unübersehbaren Brustvergrößerung -- in die Rolle. Dies ist garantiert kein großartiger Film, aber auf jeden Fall ein mitreißender Kassenschlager, den man allein schon sehen sollte, um Demi Moore die Worte "Suck my dick!" schreien zu hören. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

Der Oskar ist eigentlich schon längst überfällig...      5 von 5 Punkten
also was Demi Moore schon an überragenden Filemen abgedreht hat, da kann ich wirklich nicht verstehen, dass sie noch nicht mit dem Oskar ausgezeichnet wurde!

Die Rolle könnte vielleicht noch Hillary Swank oder Angelina Jolie spielen, aber sonst keiner!


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28 Tage - Sandra Bullock28 Tage
Sandra Bullock, Viggo Mortensen, Dominic West

Videokassette, 3. Mai 2001
     Verkaufsrang: 1283     

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Um 28 Tage schätzen zu können, muss man der Regisseurin Betty Thomas dankbar sein, dass sie Sandra Bullock nicht zu einem Remake von Glenn Gordon Carons Süchtig gezwungen hat. Statt dessen hält Thomas ihr komödiantisches Einfühlungsvermögen (offensichtlich in Dr. Dolittle und Private Parts) mit der Ernsthaftigkeit der Probleme Alkoholismus und Drogenmissbrauch in der Waage. Sie ist dabei erfolgreich, ohne den Ernst des Themas zu schmälern. Einige Kritiker haben das formelhafte und unbekümmerte Porträt der 27-jährigen Trinkerin und Pillenschluckerin Gwen Cummings (Bullock) verhöhnt. Aber dieses glatt laufende Star-Vehikel tut für Bullock, was Erin Brockovich für Julia Roberts tut: ihre Ausstrahlung in einer soliden Rolle zu manifestieren, ohne die Grenzen ihres Talents auszureizen. Es wundert daher nicht weiter, dass Susannah Grant (die das Buch zu beiden Filmen schrieb) eine der begehrtesten neuen Drehbuchautoren des Jahres 1999 war. Sie schreibt Geschichten im Hollywood-Stil, ohne die Intelligenz des Zuschauers zu beleidigen.

So, wie Gwen von Bullock gespielt wird, ist Gwen eine Alkoholikerin, die ihre Krankheit nicht zugibt. Ihr letzter Ausfall, zusammen mit ihrem Freund Jasper (Dominic West), der ebenfalls Alkoholiker ist, ruiniert die Hochzeit ihrer Schwester (Elisabeth Perkins). Sie kommt in ein einmonatiges Rehabilitationsprogramm, in dem sie auf die obligatorische Gruppe kämpfender Alkoholiker und Junkies trifft. Der junge Schauspieler Alan Tudyk stiehlt die Show als homosexueller Deutscher, der ebenfalls auf Entzug ist und einer Berliner Performance-Art-Ausstellung entsprungen sein könnte. Steve Buscemi bringt auf talentierte Weise die überdrüssige Verpflichtung eines Betreuers rüber, der schon alles gesehen hat und dem nichts mehr neu ist.

Thomas hat Bullock nicht nur mit guten Schauspielern umgeben, sondern auch mit dem beseelten Sänger und Songschreiber Loudon Wainwright III (als eine Art Schnulzensänger eines griechischen Chors). 28 Tage hält sicherlich keine Überraschungen bereit -- die streitenden Schwestern werden sich wieder vertragen und mindestens einer derjenigen, die die Entziehungskur machen, wird es nicht schaffen -- aber Sie werden reichlich Spaß an Bullocks fein abgestimmter Darstellung haben und Thomas' Flashbacks bringen die nötige Tiefe und Lacher in gerade der richtigen Dosierung. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

Lieblingsfilm mit Sandra Bullock      5 von 5 Punkten
Ja klar, man kann nicht die Problematik von Alkohol und / oder Drogenabhängigkeit nicht in Spielfilmlänge tiefgründig analysieren, aber flach ist der Film denoch nicht. Mal dramatisch, mal witzig, mal rührend erlebt man die 28 Tage mit und fragt sich wer es schafft, wer rückfällig wird und wer wohl (vielleicht hoffnungslos?) verloren ist. Die Charaktere sind gut gewählt. Der Exentriker fehlt genauso wenig wie das nette Mädchen von nebenan.

Also: gute Unterhaltung!


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Psycho 1998 [UK IMPORT] - Vince VaughnPsycho 1998 [UK IMPORT]
Vince Vaughn, Anne Heche, Julianne Moore, Viggo Mortensen

DVD, 31. Mai 2002
     Verkaufsrang: 27696      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Etliche Kritiker hatten lange bevor Gus Van Sants farbige Bild-für-Bild-"Neuschaffung" des 1960er Schwarzweißklassikers von Alfred Hitchcock in die Kinos kam bereits ihre Messer gewetzt. Sie warfen dem Regisseur von Good Will Hunting die Entweihung heiligen Bodens vor. Diese faszinierende filmische Kuriosität ist aber kaum so frevelhaft, wie die Kritiker Sie glauben lassen möchten. Wenn es überhaupt einen Grund zur Beanstandung gibt, dann der, dass sich Van Sant mit seiner sklavischen Ergebenheit gegenüber dem ursprünglichen Material, das nun mit zeitgenössischen Verweisen aktualisiert wurde, nicht genügend Freiheiten erlaubt.

Manchmal wünscht man sich, Van Sant würde sich mit etwas Spontaneität, etwas mehr Energie -- egal was -- ein wenig gehen lassen. Wenn er sich tatsächlich ein wenig außerhalb Hitchcocks vorgegebenen Rahmen wagt -- zum Beispiel mit eingeschobenen Aufnahmen von Gewitterwolken während der Mordsequenzen -- verfehlt dies leider völlig seine Wirkung. Zugegeben, er spart nicht mit Farbe und verteilt sie großzügig über den ganzen Film (besonders in der berühmten Mordszene unter der Dusche). Optisch ist der Film wirklich gelungen, aber durch seine Besessenheit, ihm eine neue physische Dimension zu verleihen, bietet Van Sant wenig Einblick in diese Charaktere, den Hitchcock nicht bereits gegeben hätte.

Vince Vaughn, ein roboterhafter und alberner Norman, geht nicht so unter die Haut wie es Anthony Perkins tat, der "Junge von nebenan", und Anne Heche ist bewundernswert, erweckt jedoch in der Rolle von Janet Leigh beim Zuschauer wenig Mitgefühl. Ein kleiner Coup ist Van Sant allerdings gelungen -- die Besetzung der Nebenrollen: Julianne Moore liefert als Heches reizbare und neugierige Schwester einen willkommenen Schuss Energie; William H. Macy spielt einen perfekten Schmalspur-Kriminalbeamten; Viggo Mortensen ist stattlich genug, um unser Verständnis für Heche zu erwecken, mit ihm davonlaufen zu wollen; und James LeGros meistert seine kurze Szene als Autoverkäufer mit links. Schließlich stellt auch Danny Elfmans umwerfende Neueinspielung von Bernard Herrmanns Filmmusik für sich eine starke Nebenrolle dar.

Kenner und Fans des Originalfilms werden an der modernen Überarbeitung ihre wahre Freude haben. Erwarten Sie aber nichts von Hitchcock'schem Kaliber -- schauen Sie sich den Film wegen der Summe seiner faszinierenden Einzelteile an und nicht als Gesamteinheit. --Mark Englehart

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

BESSER ALS ERWARTET !      3 von 5 Punkten
Vielleicht sollte ich zuerst erwähnen, dass ich das Original von Hitchcock nie gesehen habe. Vielmehr habe ich mich nach heutigen Maßstäben an den Film heran gewagt und ihn bewertet. Mag ja sein, das in einer Zeit geistloser Remakes (Planet der Affen, The Time Machine) nur selten eine Neuverfilmung wirklich überzeugen kann, aber diese Fassung von PSYCHO kann sich durchaus sehen lassen. Der Plot ist spannend und ungewöhnlich inszeniert. Die Musik mag ja an typische Hitchcock-Filme erinnern und dadurch antiquiert wirken, aber die Regiearbeit von Gus van Sant, die sich ja stark an das Original halten soll, weiß zu gefallen. Mir persönlich gefällt außerdem, dass die vermeintliche Hauptdarstellerin (Anne Heche) nicht einmal die Hälfte des Film überlebt und die weiteren Hauptcharaktere (Julianne Moore, William H.Macy) erst dann in die Handlung integriert werden. Einzig Viggo"DER HERR DER RINGE"Mortensen und Vince"THE CELL"Vaughn sind von Anfang bis Ende präsent. Interessant ist auch, das sich in diesem Film-„Dinosaurier" gleich drei JURASSIC PARK-Veteranen [ Vaughn, Morre (Teil 2) und Macy (Teil 3)] die Klinke in die Hand geben. Julianne Moore und Vince Vaughn liefern zudem ein äußerst überzeugendes Darstellerspiel ab und lassen insbesondere ALLY McBEAL-Star Anne Heche alt aussehen. Die berühmte Dusch-Szene wirkt im Übrigen nicht besonders erschreckend - sie hat zwar Hitchcock's PSYCHO berühmt gemacht, wirkt allerdings heutzutage wie eine „normale" Mordszene. Auch die Gestaltung der Ermittlungen ist nicht wirklich neu - wird wohl auch daran liegen, das der Originalfilm seit 1960 szenenweise schon mehrfach kopiert wurde. Das verstörende Ende des Film fand ich allerdings recht überraschend.[4 Punkte]

Die DVD an sich wartet mit einer hervorragenden Bild- und Soundqualität auf. Allerdings liegt die deutsche Tonspur nur in Surround (3.0) vor, was für ein '98er-Film recht dürftig ist. Das Zusatzmaterial ist recht informativ, aber nicht besonders umfangreich. Zudem liegt es nur in englischer Sprachfassung vor. [3 Punkte]

Für Fans spannender Thriller-Kost ist PSYCHO ein Blick wert, aber keinesfalls ein Muss. SCHATTEN DER WAHRHEIT und THE OTHERS sind weitaus bessere Vertreter des Genres und absolut empfehlenswert.

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Daylight - Sylvester StalloneDaylight
Sylvester Stallone, Amy Brenneman, Viggo Mortensen

DVD, 26. Februar 2002
     Verkaufsrang: 37438     

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Daylight ist ein Film, den man als Echo auf die Katastrophenfilme der 70er Jahre bezeichnen könnte. Sylvester Stallone spielt hier den geschassten ehemaligen Chef des New Yorker Medical Services, einer Art amerikanischen Technischen Hilfskwerkes. Er wird davon getrieben, Menschen in Not zu Hilfe zu kommen, gesellschaftlich wird er seit seinem Ausscheiden aus dem Dienst jedoch als Verlierer betrachtet. Als eine Explosion eines Tages Teile des New Yorker Holland Tunnels zerstört und Menschen in ihm gefangen sind, geht er ohne zu zögern in die Röhre hinein und führt eine Gruppe von Überlebenden (die aus Angehörigen aller Volksgruppen bestehen und figurativ die ethnische Vielfalt der US-Gesellschaft darstellen soll) durch alle Gefahren aus dem Tunnel hinaus.

Inszeniert von dem eigentlich sehr phantasievollen Rob Cohen (Draogon: Die Bruce Lee Story), stellt Daylight Stallone in einer fast schon lächerlichen Art und Weise als überlebensgroßen Märtyrer dar, der sich de facto längst auf einer religiösen Ebene befindet. Doch zwischen diesen nervenden Szenen entwickelt Daylight einen angenehmen Entertainment-Faktor und ist ein leicht zu konsumierender Film. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Action-Kult      5 von 5 Punkten
Sly kämpft in einem atemlosen Wettlauf gegen die Zeit, um eine Gruppe festsitzender Pendler aus dem eingestürzten Tunnel 100 Fuß unter dem Hudson River zu befreien.
Daylight ist ein großartiger Actionfilm mit einem Stallone der Superlative. Außer in Get Carter ist Daylight seine beste Arbeit aus neueren Tagen. Der Film platzt nur so vor Spannung, ILM hat Effekte fabriziert die nie besser gemacht werden können und Rob Cohen hat hier einmal mehr seine Vielseitigkeit bewiesen.
Bei Actionfilmen ist es wirklich schon schwer sich neue und originelle Dinge einfallen zu lassen, doch für Daylight hat man sich was einfallen lassen und was originelles noch dazu, ich hab den Film 96 im Kino gesehen und er hat nichts von seiner Faszination verloren. Komme was wolle, Daylight ist und bleibt einer der Großmeister in diesem Genre.


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Witness [UK IMPORT] - Harrison FordWitness [UK IMPORT]
Harrison Ford, Brent Jennings, Ed Crowley, Angus MacInnes, Frederick Rolf

DVD, 2. Oktober 2000
     Verkaufsrang: 32026      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der achtjährige Samuel (Lukas Haas), ein Amish-Junge, der mit seiner Mutter Rachel (Kelly McGillis) auf Reisen ist, sieht als einziger Zeuge, wie ein Polizist in einer öffentlichen Toilette ermordet wird. Zusammen mit seiner Mutter wird er vorübergehend dem Schutz des Kriminalbeamten John Book unterstellt (Harrison Ford, der für diese Rolle eine Oscar-Nominierung erhielt), der mit der Aufklärung der Tat betraut wurde. Nachdem Gegenüberstellungen und Verbrecheralben zu nichts führen, erkennt Samuel in einer der denkwürdigsten Szenen des ganzen Films in einem Drogenfahnder, dessen Foto er im Revier hängen sieht, den Mörder wieder. Nachdem Books feststellt, dass der Polizeichef ebenfalls in die Sache verwickelt ist, flieht er schwer verwundet mit Samuel und Rachel zurück in deren Amish-Gemeinde, wo er selbst als einfacher Amish-Mann untertaucht. Die Gegenüberstellung des archaischen Lebens der Amish-People, die in Pennsylvania heute noch so leben wie im 18. Jahrhundert, mit der Gewalt der großstädtischen Polizeikorruption funktioniert überraschend gut für die Handlung. Kelly McGillis, als sich neu verliebende Witwe, liefert eine geradezu perfekte schauspielerische Leistung.

Dem Film, bei dem Peter Weir (Truman Show) für seine Regieleistung ebenfalls mit einer Oscar-Nominierung geehrt wurde, gelingt es vorzüglich, den Zuschauer in seine Welt hineinzuziehen, was ihm eine außerordentlich unterhaltsame Qualität verleiht. Das Einzige, was den Glanz ein wenig abstumpfen lässt, ist die eindimensionale, geradezu karikaturenhafte Darstellung der Polizeikorruption in den oberen Rängen. Mit einer unaufdringlicheren, realistischeren Handhabung dieser Seite der Geschichte wäre der Film fast perfekt geworden. --James McGrath

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Hervorragender Film      5 von 5 Punkten
Der einzige Zeuge, im Original Witness (Zeuge), ist der Film wo Harrison Ford seine einzige Oscar Nominierung verbuchen konnte, dank der komplexen Rolle des Polizisten John Buck, der verschiedene Situationen meistern muss.
Wunderbar inszeniert war der krasse Unterschied zwischen der friedlichen Amish Gemeinde und der Welt. Die Amish leben unter dem Motto: "in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt." Der Zimmermann Ford hatte es wirklich genossen Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Die schönste Szene war das Aufrichten eines Hauses, wo John Buck durch seinen beherzten Einsatz bei den noch misstrauenden Amish ihr ganzes Vertrauen gewonnen hatte. Der Regisseur Peter Weir konnte diese herrliche Atmosphäre gut rüberbringen.
Der Film hat auch den Oscar für das beste Original-Drehbuch und den besten Schnitt gewonnen. Außerdem gab es Oscar Nominierungen auch für die Filmmusik (von Maurice Jarre), den besten Film, beste Kamera, beste Regie.
Ein insgesamt hervorragender Film.


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CRIMSON TIDE (Extended Edition) von Tony Scott mit Gene Hackman, Denzel Washington und Viggo Mortensen - Gene HackmanCRIMSON TIDE (Extended Edition) von Tony Scott mit Gene Hackman, Denzel Washington und Viggo Mortensen
Gene Hackman, Denzel Washington, Viggo Mortensen, James Gandolfini

DVD
     Verkaufsrang: 13898     

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Darsteller: Gene Hackman, Denzel Washington, Viggo Mortensen, James Gandolfini, George Dzundza; Regisseur(e): Tony Scott; Format: Dolby Digital, PAL; Sprache: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Italienisch 5.1, Französisch 5.1; Region: Regionalcode 2; Bildseitenformat: Widescreen 16:9 2,35:1; Studio: Hollywood Pictures Spieldauer: 130 Minuten; DVD Features: Making of, geschnittene Szenen



Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition) - Elijah WoodDer Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition)
Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Viggo Mortensen

Videokassette, 10. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 527     

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Alles was einen Anfang hat, besitzt auch ein Ende. Jede Geschichte hat eines. Manche großen Epen haben ein enttäuschendes Finale, manche erhalten einen würdigen Abschluss. Und zu Letzteren sollte man Peter Jacksons dritten Streich in Sachen Der Herr der Ringe getrost zählen dürfen.

Dass die Schauspieler nicht gut genug, die Spezialeffekte einige Wünsche offen lassen würden, brauchte man nach den beiden vorangegangenen Teilen wirklich nicht zu befürchten. Sie sind brillant. Deshalb war die spannendste Frage an Die Rückkehr des Königs, wie der Neuseeländische Edel-Hobbit Jackson den von der Geschichte und den Handlungssträngen sicherlich komplexesten Part leinwandkompatibel aufbereiten würde. Und so ist Die Rückkehr des Königs eine Geschichte geworden, die sich im Spannungsfeld gewaltiger Schlachten und großer Gefühle auf rund 200 Minuten entfaltet: Auf der einen Seite muss sich Aragorn nämlich endlich seiner königlichen Bestimmung stellen und alle Kräfte bündeln, um Saurons nervöse Suche nach dem einen Ring vom Ringträger abzulenken. Denn Frodo benötigt Zeit, um sich gemeinsam mit Sam und dem immer hinterhältiger agierenden Gollum an Minas Morgul und Kankra vorbei über die Ebene von Gorgoroth zu kämpfen und schließlich an jene Stelle zu gelangen, an der Elrond einst Isildur beim bitteren ersten Versuch, den Ring ins Feuer zu werfen, scheitern sah: den Schicksalsklüften. Dem Ort, an dem sich das Schicksal aller Beteiligten erfüllt.

Als Zuschauer wird man von diesem Film einem Wechselbad der Gefühle unterworfen. Auf der einen Seite darf sich der Zuschauer über drei großartig inszenierte Schlachten freuen, deren Wucht ihn erfreulicherweise ordentlich in den Kinosessel drückt. Andererseits verfolgt man Frodos immer drückender werdendes Leiden -- und bekommt beinahe selbst Atemnot. Und dann ist da noch dieser lange schmerzhafte Abschied. Irgendwie beschleicht einen da das widerwillige Gefühl, dass sich am Ende nicht nur die Gefährten voneinander und teilweise aus Mittelerde verabschieden müssen, sondern auch man selbst.

Ob Peter Jackson nach gut sieben Jahren Beschäftigung mit Mittelerde tief in seinem Herzen ein Sadist geworden ist, wenn er gerade den Abschied so intensiv zelebriert? Mitnichten. Aber bestimmt einer, der sich mit der Schlacht auf dem Pelennor ein klein wenig vor einer anderen wunderbaren Trilogie verneigt: vor George Lucas' ursprünglicher Sternensaga. Wenn die gewaltigen Olifanten vor Theodens fassungslosen Männern auftauchen, hat das etwas von den imperialen Kampfmaschinen AT ATs, die über die Rebellen auf dem Eisplaneten Hoth in Das Imperium schlägt zurück herfielen. Danke Peter! --Constanze Pappert

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 399 Bewertungen)

Preis dieser Ausgabe?      5 von 5 Punkten
Über den Film muss man nicht mehr viel sagen - es ist ein relativ seltener Fall, der großteils sowohl von Kritik als auch vom Publikum gelobt wird. Ein Schnäppchen ist dieses Angebot (34,90) aber nicht - gab es nicht vereinzelt schon sämtliche Teile in jeweils beiden Versionen für weniger?


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Ruby Cairo - Andie MacDowellRuby Cairo
Andie MacDowell, Liam Neeson, Viggo Mortensen

DVD, 10. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 33508      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Ruby Cairo

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Viggo, wo bist du?      3 von 5 Punkten
Die Frau eines Fliegers bekommt eines Tages per Päckchen das verkohlte Gebiss Ihres Mannes zugestellt. Merkwürdige Art eine Todesnachricht zu überbringen! Unsere biedere Heldin reist nach Mexiko, um ihrem geliebten Mann ein anständiges Begräbnis zu geben und stösst dabei auf ein Rätsel und Geld. Anschließend reist sie rund um den Globus, um von verschiedenen Konten Geld einzusammeln. Als sie auf fragwürdige Kontenbewegungen stößt, kommt in ihr der Verdacht auf, dass ihr Mann vielleicht doch nicht so tot ist. Der Höhepunkt in Kairo ist verwirrend und unbefriedigend aufgelöst.
Die Geschichte, die einigermaßen spannend beginnt, wird leicht trocken. Immerhin mußte ich ein Mal lachen: Als Andie MacDowell fast stirbt vor Angst, als sie im Athen im Taxi sitzt. Ja das Gefühl kenne ich aus Athen!
Für Fans von Viggo Mortensen ist das Ganze ein Geduldsspiel: Erst in den letzten zehn Minuten ist er präsent und spielt seinen Part mit gekonnter Zwiespältigkeit.
Ein Rätselkrimi als Sightseeingtour. Inklusive Brandenburger Tor und Mauer, Akropolis und Pyramiden. Aber wie das halt so ist mit Reisen, manchmal etwas ermüdend.


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Schrei in der Stille - Viggo MortensenSchrei in der Stille
Viggo Mortensen, Lindsay Duncan, Jeremy Cooper, Sheila Moore

Videokassette
     Verkaufsrang: 3670     

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"Lautlos umkreist der schwarze Cadillac die gottverlassene Idylle. Todbringend. Zwei Kinder sterben zwischen weiten Kornfeldern. Der siebenjährige Seth kennt die Mörder, aber er schweigt. Denn er will den Todesengeln im Cadillac ein weiteres Opfer bringen: Dolphin Blue, die Freundin seines großen Bruders. Als Vampir erscheint ihm die Frau in Visionen der Angst. Ohne ein Wort zu sprechen, erfüllt sich sein teuflischer Plan. Lächelnd schließt Dolphin Blue die Wagentür..."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein großartiger Film      5 von 5 Punkten
Der achtjährige Seth Dove lebt in einer weit abgelegenen Gegend, zusammen mit seinen Eltern, die eine Tankstelle betreiben. Eines Tages kommt ein schwarzer Caddilac in die Gegend. Fortan verschwinden die Freunde des Jungen und werden kurze Zeit später tot aufgefunden. Zunächst wird Seths Vater verdächtigt, die Morde begangen zu haben. Dieser begeht daraufhin Selbstmord vor den Augen seines Sohnes. Seth weiß jedoch, dass die Insassen des schwarzen Caddilacs hinter all dem stecken. Aber er schweigt, denn er verfolgt einen teuflischen Plan: Er will seine laszive Nachbarin, die er für einen Vampir hält, zum Opfer machen.
"Schrei in der Stille" ist ein faszinierendes Meisterwerk, das in keiner Sekunde langweilig ist und eine Atmosphäre zu bieten hat, die in etwa mit Filmen von David Lynch zu vergleichen ist. Interessant ist hierbei, dass der gesamte Film aus der Sicht des jungen Seth gezeigt wird. Besonders ergreifend ist die Schlussszene, die den Film nicht zuletzt zu einem Klassiker gemacht hat.


The Lord Of The Rings Trilogy [UK IMPORT] - Elijah WoodThe Lord Of The Rings Trilogy [UK IMPORT]
Elijah Wood, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Liv Tyler, Sean Astin

DVD, 7. November 2005
     Verkaufsrang: 47572      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 58,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

One Ring to Rule Them All ... and in the Darkness Bind Them?      5 von 5 Punkten
Fellowship of the Ring

We see the history of Middle Earth and how evil almost triumphed and at the moment of triumph the evil one is cut short. Some things that are best remembered are forgotten in time. The story which is adjusted for a different media than the book must in was being different in form and timing. However the essence of the book is captured in this story of the fait of Middle earth and man is placed in the hands of a mild rather small creature called a hobbit. Galadriel, For the time would soon come when hobbits would shape the fortunes of all.

Defiantly need to see the extended version as even then many things were left out as Tom Bomadil. The story goes much smother than trying to make sense form the theatrical version to someone who has not read the book.

I will not go through the story as the thrill of discovery is worth the viewing however they could not have picked better actors for each character, especially Christopher Lee. He adds richness to the character of Saruman. Gandalf reminds Frodo to spare Gollum as Bilbo did. At other times as in Bible stories evil intentions can bring about good situations.

There is a great attention to detail; many times they go out of the way to match description of the book. At other times the add what is needed to show the tale
The movie is fun to watch and interesting. What you may not see so readily is that the formula is that described by Joseph Campbell of the coming of age of a hero that does not realize he is until he must be proven.

The special features of the extended edition help understand what they tried to accomplish yet it does not really add or subtract from the tale.
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The Two Towers

This story picks up where "Fellowship of the Ring", left off. The fellowship apparently divided in its direction and even thought the immediate purposes diverge and converge the urgency of getting the ring to Mordor is ever present. We are lucky in the fact that J. R. R. Tolkien will completely follow each participants path from beginning to end. All the wars are covered in detail and the progress of the ring bearer is chronicled. New creatures and old vermin reveal themselves.

As with Ramayana, we find that every creature has his/her function and that there is no black and white in this purpose. Frodo alludes to this when he thinks of Gandalf, Aragorn, and Gollum. Even Gandalf tells not to hurt Gollum as he may play a larger role in the story that one could imagine.

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The Return of the King

The greatest stories never end

Assuming you watch the first two thirds of this story that is sometimes mistaken for a trilogy, you will notice that it has been divided a little differently for this presentation. We find that Shelob (who you will be introduced has move to this second of the story as the Peter Jackson's adaptation of the works of J.R.R is presented is actually divided better here. Also Sam does not get the opportunity to try out his ring skills.

Mean while back at the ranch. Oops Minas Tirith prepares for a major battle. Aragorn sees dead people. We see a flaming Denethor (John Noble). If they survive the battle then they must prepare to confront Sauron of Mordor to distract him from his real threat (Frodo).

The absents of the scouring of the Shire we still get the feel if not an added extra as the four Hobbits having been places and seeing sights that are unfathomable to the other residents of the Shire look knowingly at each other.

Comments on the four hours and ten minute version suggests that the is quit a bit more footage that is not seen here and may never be. This includes information on many of the characters after the final confrontation.

Do not miss all the great song that gives another dimension to this grate presentation.

So prepare to enter the Crack of Doom.



Die besten Filme aller Zeiten...      5 von 5 Punkten
The Fellowship of the Ring
Als der Film in die Kinos kam, wußte ich absolut nichts über Tolkien und den Herrn der Ringe. Darum hatte ich auch nicht vor, den Film im Kino anzusehen. Alle waren einfach ZU begeistert meiner Meinung nach und ich bin gewöhnlich niemand, der sich durch die Masse anstecken läßt. Nur weil alle etwas gut finden, muß es noch lange nicht gut sein. Dann kam aber der Tag, als unsere Englischlehrerin bekannt gab, unser Kurs würde sich den Film zusammen auf Englisch im Kino ansehen. Also landete ich wohl oder übel doch in diesem mir unbekannten Meisterwerk und irgendwie kam es mir so vor, als setzte man mich in den Film und überließ mich komplett mir selbst. Ich saß da auf meinem Kinositz, mit weit aufgerissenen Augen und wagte nicht, mich zu bewegen. Ich war verzaubert, von Anfang an. Mir stiegen die Tränen in die Augen, allein aus dem Grund, weil ich noch nie etwas so wundervolles gesehen habe! Nach dem Film war es um mich geschehen: ich wurde zum eisernen Herr der Ringe Fan und darum bleibt mir auch nichts anderes übrig als den ersten Teil der Trilogie in den höchsten Tönen zu loben! Noch nie hat mich ein Film so gefesselt, noch nie habe ich ungeduldiger auf die Fortsetzung gewartet, noch nie habe ich die Figuren eines Filmes so schnell und so fest in mein Herz geschlossen! Ich möchte behaupten, dass ich einiges von Filmen verstehe und vor allem von Dingen wie Regie und Kamera und gerade in diesen Bereichen besticht dieser Film, denn es ist einfach ein Film der Superlative, so auch die beiden anderen Teile. Herr der Ringe ist ein Film, wie er in unsere Zeit hineingehört. In allen Bereichen erreicht er das Höchstmaß alles machbaren und das ist einfach nur faszinierend. Drehorte, die einfach nur verzaubern, Kostüme, die einen in eine ganz andere, fremde Welt namens Mittelerde führen und ein so gigantischer Soundtrack, der einen jede Szene noch intensiver mitfühlen läßt. Dazu wirklich fantastische Schauspieler und das, obwohl ich den größten Teil von ihnen zuvor nicht kannte oder auch einfach nicht mochte. Doch in ihren Rollen haben mich sämtliche beteiligte Schauspieler einfach nur schwer beeindruckt und es ist für mich unvorstellbar, dass auch nur eine Tolkien-Figur ein anderes Filmgesicht bekommen hätte als das, was sie bekam. Gerade wenn man bedenkt, wie knapp es z.B. war, dass Viggo Mortenson zum Aragorn wurde, ist er doch meiner Meinung nach die größte Überraschung des Filmes und strotzt dieser Mann doch geradezu von großem schauspielerischen Talent!
Für mich ist "HdR - die Gefährten" ein perfekter Auftakt zur Trilogie und gibt einen perfekten Einklang auf das, was einen in den nachfolgenden Teilen noch erwarten wird. Einige Male habe ich mir den Film nun schon angeschaut und jedes Mal sitze ich mit weit aufgerissenen Augen vorm Bildschirm und wage es nicht, mich zu bewegen bis der Film zuende ist. Nach wie vor fiebere ich jeden Moment der Reise mit und immer wieder könnte ich mir diesen Film ansehen. Herr der Ringe über alles...
The Two Towers
Sofort wurde das Kino von mir gestürmt als der 2.Teil der HdR-Reihe endlich herauskam. Sofort verliebte ich mich erneut in diesen Film und tagelang schwebte ich auf der höchsten HdR-Wolke bis mich die Realität so langsam wieder zurück bekam. Für mich ist der 2.Teil der Trilogie ganz klar der beste Teil. Die Geschichte wird fortgesetzt, dennoch findet sie noch kein Ende. Dieser Film läßt wirklich sämtliche in der Geschichte vertretenen Gefühle förmlich explodieren. Hoffnungslosigkeit im Kampf da der Gegner einfach zu übermächtig ist; Kampfgeist und Siegeswille bei unseren Gefährten und ihren Verbündeten; die Frodo-Sam-Freundschaft gewinnt an noch mehr Intensität, der Liebesgeschichte von Arwen und Aragorn wird man noch näher gebracht als es im ersten Teil der Fall war und unser aller geliebter Gandalf taucht wieder auf. Die Gefährten sind auseinander gebrochen, jedes "Team" ist auf seinem speziellen Weg und dennoch halten sie alle zusammen, alles was geschieht, geschieht, um den jeweils anderen den Weg zu ebnen. Wieder einmal baut sich die wundersame Welt von Mittelerde förmlich um seinen Betrachter herum auf und zieht diesen wieder ganz in seinen Bann. Wieder einmal läßt die Geschichte einen nicht los und wieder einmal wartet man sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Wieder einmal ist der Film von Anfang bis zum Ende hin so unglaublich spannend, dass man am liebsten den Atem anhalten würde. Wieder einmal vergehen die ca. 2,5 Stunden wie im Flug und wieder einmal kann man sich diesen Film immer und immer wieder ansehen. Ein unvergleichbares Abenteuer!

The Return of the King
Es war für viele wohl schon fast ein Ritual, im Winter das Kino zu stürmen und dort einen neuen Teil von "Herr der Ringe" zu schauen. Um so trauriger war es, als man sich den 3. und letzten Teil ansehen ging, denn damit sollte die Geschichte ihr Ende finden. Der Winter 2004 wird ziemlich trist für mich sein und ich werde mich wohl erst daran gewöhnen müssen, dass es ab diesem Winter keinen weiteren Herr der Ringe geben wird. Doch zum Glück gibt es die 3 Teile, die alle so wundervoll sind, dass man sie sich immer wieder anschauen kann ohne dass sie auch nur einen Tick langweilig werden oder von ihrem Zauber verlieren. Was gibt es also noch groß zum 3.Teil zu sagen, außer dass die Geschichte nun ihren Ausklang findet und die Reise endet? Nun, am überraschendsten war für mich, dass der Film so unendlich spannend ist und das die ganze Zeit über, obwohl man doch weiß, wie es ausgehen wird (auch wenn man die Bücher nicht gelesen hat). Man weiß, dass das Gute letztendlich siegen wird und dennoch fühlt man die ganze Zeit über die Hoffnungslosigkeit, durch die unsere Gefährten gehen müssen. Man bangt, man hofft, man wartet, man ist ganz ein Teil des Filmes! Als das grandiose Ende dann endlich erreicht ist, kann einfach kein Auge trocken bleiben. Es ist schon traurig genug, dass diese wundervollen Filme nun ihr Ende erreichen mußten, doch ist das Ende, dass man im Film zu sehen bekommt, auch noch so ergreifend, dass man am liebsten in den Film springen würde und die letzten Minuten zusammen mit seinen liebgewonnenen Gefährten durchschreiten möchte. Der letzte Kampf ist natürlich das ultimative Highlight des Filmes und dennoch stehen vorangegangene Kämpfe und Ereignisse aus den ersten beiden Teilen diesem in nichts nach. Wieder einmal ist dieser Film einfach nur atemberaubend und ein asolutes filmisches Meisterwerk, dass wohl niemand jemals vergessen wird! Und ein echter Fan sieht das ganze natürlich so: das Ende ist erst der Anfang!



Alatriste (Edición limitada, 2 discos) - Viggo MortensenAlatriste (Edición limitada, 2 discos)
Viggo Mortensen

DVD
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Basada en las novelas de Arturo Pérez-Reverte "Las aventuras del Capitan Alatriste". En la España Imperial del siglo XVII, Diego Alatriste (Viggo Mortensen), valeroso soldado al servicio de su majestad, combate en una guerra en las frías tierras de Flandes. En una emboscada de los holandeses, Balboa, amigo y compañero de armas, cae herido de muerte. Alatriste escucha de los labios de su amigo una última petición y promete cumplirla: cuidará de su hijo Iñigo y le alejará del oficio de soldado. A su regreso a Madrid, Alatriste se encuentra con un imperio moribundo. La misma España en la que Quevedo y Góngora escriben sus versos, Velázquez pinta sus cuadros, y Lope de Vega estrena sus comedias, se desmorona ante la impasibilidad de su Rey. La corte de Felipe IV, dominada por las intrigas y la corrupción, es manejada a su antojo por el Conde Duque de Olivares (Javier Cámara), con el apoyo de la Santa Inquisición. El propio Alatriste, que malvive vendiendo su espada, se verá implicado en una de estas intrigas cuando es contratado junto a otro mercenario, el italiano Gualterio Malatesta (Enrico Lo Verso), para dar muerte a dos misteriosos personajes que viajan de incógnito a Madrid. El destino de Alatriste quedará marcado cuando, intuyendo algo turbio en el siniestro encargo, decide perdonar la vida a los dos extranjeros y enfrentarse a Malatesta que pretendía terminar el trabajo. Esa noche se ganará un enemigo para toda la vida. Cuando Alatriste descubre a quién ha salvado la vida, entiende que tendrá que enfrentarse a fuerzas demasiado poderosas para combatirlas con la espada. Pero no estará solo, la bellísima María de Castro (Ariadna Gil), sus inseparables compañeros en el campo de batalla y sobre todo Íñigo (Unax Ugalde), ahora casi un hijo para él, serán el apoyo incondicional del Capitán y personajes claves de esta gran historia de aventuras. Sprache: Spanisch - Untertitel: Spanisch, Englisch, Französisch

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Würdige Umsetzung der literarischen Vorlage      4 von 5 Punkten
Der bis dato teuerste spanische Film zeigt den neuen "Nationalhelden" Spaniens Alatriste, der von Perez-Reverte als Gegenpart zu den Musketieren von Dumas geschrieben wurde. Die Bücher - übrigens sehr empfehlenswert - folgen dem literarischen Vorbild des Episodenromans, in dem Dumas die Abenteuer seiner Helden präsentiert. Auch der Film hat sich diesem Muster angepasst, und hier liegt seine Schwäche; für Nicht-Kenner der Bücher dürfte er nicht einfach zu verstehen sein. Vieles wird als bekannt vorausgesetzt, manche Episoden entfalten ihre volle Wirkung erst, wenn man die Hintergründe zu ihnen versteht.

Der Film ist hochkarätig besetzt. Vor allem Viggo Mortensen in der Rolle des titelgebenden Capitane Alatriste ist hervorragend, aber auch die anderen Hauptrollen wissen zu überzeugen. Kostüme, Kulisse und die Darstellung der Zeit des spanischen "Goldenen Zeitalters" sind exzellent und führen den Zuschauer tatsächlich in diese Zeit mit all ihren Widersprüchen zurück.

Fazit: Für Kenner der Bücher sicherlich ein Genuss, für andere eher eingeschränkt zu empfehlen. Deshalb nur 4 Sterne, da ich von einem anderen Medium doch genug Eigenständig erwarte, um alleine zu überzeugen.


Carlito's Way/Carlito's Way - Rise To Power [UK IMPORT] - Al PacinoCarlito's Way/Carlito's Way - Rise To Power [UK IMPORT]
Al Pacino, Sean Penn, Penelope Ann Miller, Mario Van Peebles, Jay Hernandez

DVD, 29. Januar 2007

Verkaufsrang: 39501

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