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| DVDs: Alessandro Nivola | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
The Eye Jessica Alba, Alessandro Nivola, Parker Posey DVD, 10. November 2008 Verkaufsrang: 791 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum The Eye, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.11.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Sehr gutes Remake von Jian gui 5 von 5 Punkten Ich habe mir Gestern den Film The Eye mit Jessica Alba{Sin City} angeschaut der am 15.10.2008 auf DVD erschien welches ein Remake aus Thailand/Singapur mit dem Titel Jian gui aus dem Jahre 2002 ist.Die Regie übernahm David Moreau, Xavier Palud.Vom Film war ich sehr Überascht,Spannung,jede Menge Schockmomente und wie ich finde wieder ein gutes Remake nach The Ring 1 und 2 und The Grudge 1 und 2 aus Amerika wo man sich manchmal fragt ob denen nicht selber eine gute Grundidee einfällt.
Story:
Sydney ist seit ihrem fünften Lebensjahr durch einen Tragischen Zwischenfall Blind. Mit 12 Jahren hatte sie schon eine Transplantation die aber fehl schlug. Nun bekommt sie eine neue Chance eine Hornhauttransplantation bei sich durchführen zulassen. Alles scheint diesmal Perfekt zu sein bis sie Schemenhafte Bilder sieht die immer beängstiger werden. Ist es Realität oder Einbildung zumindest ihre Ärzte wie auch ihre Schwester stehen vor einem Rätsel und die Schatten verfolgen sie auf der Straße bis nach Hause.
Sydney ist fest davon überzeugt das der Spender etwas damit zu tun hat und macht sich auf den Weg den Ursprung ihrer Fähigkeit auf den Grund zugehen.
Der Film hat eine sehr gute Dolby Digital 5.1 Abmischung die die Sprache wie auch Hintergrund Geräusche sehr gut rüberbringen.
Zu kaufen gibt es The Eye am 10.11.2008.
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Girl in the Park Sigourney Weaver, Kate Bosworth, Alessandro Nivola DVD, 24. Oktober 2008 Verkaufsrang: 2337 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Lost on the Playground 3 von 5 Punkten In Amerika ist es Leuten verboten, sich auf einem Spielplatz aufzuhalten, wenn sie keine Kinder (dabei) haben... Was ist das für ein Land, in dem solche Gesetze geschaffen werden müssen? Eines, in dem Kinder von Spielplätzen verschwinden, und zwar in solch einer Anzahl, dass ein Gesetz her musste, das es Kinderlosen verbietet, sich auf einem öffentlichen Kinderspielplatz aufzuhalten. Nun, vielleicht wäre Julias (Sigourney Weaver) dreijährige Tochter nicht verschwunden, wenn es dieses Gesetz schon 16 Jahre früher gegeben hätte. Denn genau so lange ist es her, dass ihre Tochter von einem Spielplatz entführt wurde und seitdem nie wieder aufgetaucht ist.
Zur DVD selbst ist so gut wie nichts zu sagen, angeboten werden deutsche und englische Tonspuren nebst deutschen Untertiteln, beides kommt in Dolby Digital 5.1 daher, die deutsche Spur zusätzlich noch in DTS 5.1. Als Extras findet sich hier lediglich ein Audiokommentar vom Regisseur. Ton und Bild überzeugen, aber das war's dann auch schon (von technischer Seite).
Regie-Neuling und Pulitzer-Preisträger David Auburn zeigt uns hier, welche Auswirkungen so ein Drama auf eine ganze Familie haben kann und wirft die Frage auf, was schlimmer ist: die Ungewissheit, ob dein Kind vielleicht nur entführt wurde und nun woanders lebt, oder die Gewissheit, dass es tot ist. Transportiert wird diese Frage von einer Schauspielerin, die seit fast 40 Jahren im Geschäft ist und mit ihrer Darstellung genau den richtigen Ton trifft: Sigourney Weaver ("Alien", "8 Blickwinkel"). Solide agierend stehen ihr dabei David "Sledge Hammer" Rasche, Alessandro Nivola ("Face/Off", "Junebug"), Keri Russell, "Klang des Herzens") und die meiner Ansicht nach überschätzte, aber hier passabel aufspielende Kate Bosworth ("21", "Blue Crush") zur Seite.
Was passiert nun in diesen 109 Minuten? Also: Julia (Weaver) ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder, den schon schulpflichtigen Chris und die dreijährige Maggie. Eines Tages, in wirklich nur einem kurzen Moment der Unachtsamkeit, verschwindet Maggie spurlos von dem Spielplatz, auf dem sie eben noch mit ihrer Mutter Verstecken gespielt hat. Auburn fällt nun nicht den gängigen Klischees anheim, indem er die verzweifelte Mutter, die geschockte Familie, Polizeiermittlungen und grenzenlose Verzweiflung auffährt, um diesen schrecklichen Verlust visuell zu verdeutlichen. Im Gegenteil, er bricht den Vorgang ab und lässt eine panisch suchende Mutter im Park zurück. Seine Geschichte setzt erst wieder 16 Jahre später ein, womit er dem Zuschauer Raum gibt, sich Stück für Stück selbst zusammenzureimen, was in der Zwischenzeit passiert sein muss.
Julia, die früher in Bars leidenschaftlich gern Jazz gesungen hat, ist zum traumatisierten, freudlosen und verstörten Arbeitstier mutiert, welches von ihrer Firma gerade erst von Toronto nach New York versetzt wurde. Ihre Ehe ist ein paar Jahre nach Maggies Verschwinden in die Brüche gegangen, ihr Sohn Chris (Nivola) findet kaum noch emotionalen Zugang zu seiner Mutter, die weder bei seiner Highschool- noch bei seiner College-Abschlussfeier aufgetaucht ist. Er ist Bauunternehmer geworden und erwartet mit seiner Verlobten Celeste (Russell) gerade sein erstes Kind. Ex-Mann Doug (Rasche) ist neu verbandelt und hat ebenfalls kaum noch Kontakt zu seiner nahezu einsiedlerisch lebenden Ex-Frau. Sie isst alleine in Restaurants, wandert ziellos durch die Straßen New Yorks - unbewusst vielleicht immer noch auf der Suche nach ihrem Kind - und hat an nichts und niemandem Freude. Selbst die Verlobungsparty ihres Sohnes verlässt sie nach wenigen Minuten wieder, da sie offensichtlich keine halbwegs normale Famililenumgebung mehr ertragen kann.
Zufällig trifft sie nun eines Tages Louise (Bosworth), eine heimatlose Verliererin, die mit ihren knapp 20 Jahren weder Job noch Wohnung aufweisen kann. Durch ein paar ins Drehbuch geschriebene Zufälle laufen sich die Beiden ein paar Mal über den Weg, was letztendlich dazu führt, dass Louise bei Julia einzieht. Es ist ein gegenseitiges Ausnutzen: Louise braucht Geld und ein Dach über dem Kopf, Julia taut emotional auf, weil sie sich der Illusion hingibt, Louise könnte ihre Tochter sein. Nach und nach scheint aber doch mehr aus diesem anfänglichen Zweckbündnis zu entstehen, die beiden Frauen nähern sich einander an. Dies schließt jedoch die Katastrophe, auf die beide zusteuern, keineswegs aus. Wer ist Louise? Könnte sie tatsächlich Maggie sein? Das wird hier nicht verraten.
Dies ist ein ruhiger, größtenteils emotionsloser Film, was bei der gezeigten Thematik überraschen mag. Wir sehen nahezu alle Protagonisten in unterschiedlichsten Stimmungslagen, von Trauer über Wut bis hin zu Verzweiflung wird hier alles geboten, dennoch mag sich all dies nicht ausreichend auf den Zuschauer übertragen. Man bedauert Julia, vermag aber andererseits kein Verständnis dafür aufbringen, wie unterkühlt sie ihren Sohn behandelt. Auch Louise zeigt Verletzlichkeit, aber ihre Persönlichkeit bleibt unausgelotet, so dass man ihre verkrüppelte Seele weder besonders bedauert noch ihre kalkulierende Berechnung besonders verabscheut. Kombiniert man dies mit letztendlich überflüssigen Nebenrollen (schwangere Verlobte, nette Schwiegereltern, sympathischer Arbeitskollege) und langsamen Kamerafahrten, in denen es kaum etwas zu sehen gibt, fällt es dem Zuschauer zunehmend schwer, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Den Schauspielern ist dies nicht anzulasten, es liegt, wie üblich, an einem mittelmäßigen Drehbuch. Der Film ist eindeutig ein Drama, aber genau dafür bleibt er oftmals viel zu kühl, fast langweilig. Mehr eindringliche Emotionen hätten hier geholfen, sich mehr und besser in die Charaktere hineinzuversetzen. Auch das Handlungsgerüst ist letztendlich dünn: Kind wird entführt, Mutter ist traumatisiert, trifft junge Frau, die ihre Tochter sein könnte. Die sich daraus ergebenden Dialoge zwischen Louise und Julia sind oftmals trivial, manchmal zum Glück jedoch auch eindringlich und überzeugend. Leider eben nur manchmal. Das Gerüst, auf welches die beiden Hauptdarstellerinnen sich hier stützen müssen, ist äußerst fragil und bricht manchmal unter der Belanglosigkeit der Szenen zusammen. Das ist schade, denn sowohl aus der Story als auch mit so einem grandiosen Cast hätte man mehr machen können. Selbst eine nur leidlich begabte Actrice wie Kate Bosworth muss hier unter ihren Möglichkeiten agieren.
Letztendlich bleibt die Ahnung, was ein besserer Regisseur aus diesem Stoff hätte machen können. Der Film ist nicht schlecht, aber er ist einfach nicht gut genug, um dieses sensible und traumatische Thema gekonnt genug umzusetzen. Ihm geht zu oft auf halber Strecke die (dramaturgische) Luft aus, was angesichts einer Charakterdarstellerin wie Weaver nahezu wie Verschwendung anmutet. Ein Film für jene, denen langsam gedrehte, streckenweise eindringliche, aber nicht zu emotionale Filme liegen und die sich am gemächlichen Tempo dieses halbwegs überzeugenden Dramas nicht stören. All jenen, die emotionale, packende und aufwühlende Tragödien samt Taschentüchern sehen möchten, muss ich von diesem leisen, unprätentiösen und leider nicht wirklich zu Herzen gehenden Film abraten. Aufgrund von Ms Weaver dennoch solide drei von fünf kinderlosen- oder -reichen Spielplatzbesuchen im Park nach Wahl.
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Mansfield Park Frances O'Connor, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola, Embeth Davidtz, James Purefoy DVD, 8. Mai 2001 Verkaufsrang: 2172 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als kanadische Regisseurin, mit dem Ruf smarte Filme mit einem großen Budget überzeugend handeln zu können, hatte Patricia Rozema ihren ersten Hit mit dem schrulligen I've Heard The Mermaids Singing. Die Heldin aus Mermaids, ein Mäuschen in einem Haifischbecken aus Galeristen, zeigt, was in ihr steckt, als sie ihren Mentor hinter sich lässt, der auf ihre Kosten groß geworden ist. Auf ähnliche Weise gelingt es der mittellosen Fanny Price (Frances O'Connor) in Mansfield Park, nach Jane Austens gleichnamigem, stark autobiografisch gefärbten Roman, mit den Bertrams auf einem schicken ländlichen Gutshof zu leben, wo herzlose, klassenbewusste Beziehungen vorherrschen. Nach einigen grausamen Rückschlägen, schafft es Fanny, kraft ihres literarischen Talents und ihrer moralischen Integrität, die Schwierigkeiten zu meistern und ihr Leben zu lieben. Anders als die Filmemacher, die Austens geldbetonte Welt in Licht und Leichtigkeit zu hüllen pflegen, stösst Rozema unsere Nase unnachgiebig auf die Tatsache, dass der Reichtum der Bertrams von dem Blut und dem Schweiß weit entfernter Sklaven getränkt ist. Und sie sieht auch nicht über die schmutzigen Slums hinweg, denen Fannys Mutter entstammt und die auch Fanny selbst drohen, sollte sie sich weigern, den hübschen, aber hohlen Glücksjäger (Allesandro Nivola) zu heiraten, den Sir Thomas Bertram für sie auserwählt hat. Der Dramatiker Harold Pinter spielt den Patriarchen von Mansfield Park sehr überzeugend: Zu großer Freundlichkeit fähig, aber hart wie Stein, wenn sein aristokratischer Wille in Frage gestellt wird. Embeth Davidtz (mit wundervoll verführerischer Verve als Mary, die amoralische Schwester von Fannys Freier, zu sehen) und O'Connor ähneln sich in ihrem Verhalten, weil sie sich beide in einer Männerwelt bewegen, in der sie gleichermaßen Sex und/oder Klugheit einsetzen müssen, um zu überleben. Rozema liefert in diesem unterhaltsamen Film, der ungefähr 1806 spielt, eine authentische Austen ab und zeigt eine Protofeministin mit Grips und Charme. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Wunderbare Jane Austen Adaption 5 von 5 Punkten Es ist richtig. Fanny Price ist im Roman unterwürfig und schüchtern. Was soll sie auch machen? Sie ist komplett von ihren Verwandten abhängig. Wer meint, dass diese Eigenschaften die im Film der Romanfigur hinzugefügte, an der jungen Jane Austen orientierte, rebellische Seite ausschliessen, dem empfehle ich die Lektüre von Virginia Woolfs "Engel im Haus". Oder wie steht es mit der frühen Feministin Hedwig Dohm (1831 - 1919), deren brillante Polemiken nicht wirklich darauf schließen lassen, dass sie privat schüchtern war und die direkte Auseinandersetzung scheute. Warum sollte also Fanny Price nicht dem Papier anvertraut haben -im Film in den Briefen an ihre Schwester Susi, in der sie im Roman bei einem Aufenthalt in Portsmouth eine Verbündete findet- , was sie sich nicht direkt zu äußern wagte. Fanny Price macht im Roman durchaus eine Entwicklung durch und wird darin von ihrem Cousin Edmund unterstützt. Interessant ist auch, dass die Regisseurin ausführt, was im Roman nur an einer Stelle erwähnt und danach nicht mehr aufgegriffen wird, nämlich Fannys Interesse an dem Thema Sklavenhandel. Übrigens glaubt die Erzählerin im Roman Henry Crawford seine Gefühle für Fanny ("sie war die einzige Frau, die er mit dem Herzen und dem Verstand und dem Verstand geliebt hatte")und vertritt durchaus die Meinung, er hätte bei Fanny einen Sinneswandel bewirken können, wenn er es sich nicht durch die Affaire mit Maria selbst verbaut hätte. Warum also sollte man ihn in seinem Werben um Fanny nicht etwas sympathischer darstellen? Ein Schicksal wie das Marias ist heute schwer vorstellbar, wenn die Familie nicht gerade einen religiösen, fundamentalistischen Hintergrund hat. Sicherlich hat sie sich freiwillig für diese Ehe entschieden. Aber um es mit Brecht zu sagen: Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch gewesen ist." Das war damals kaum möglich. An einer Figur wie Mary Crawford ist jedoch zu ersehen, dass es andere, von der Erzählerin nicht gebilligte Auffassungen, gegeben haben muss. Der Crawford-Darsteller Alessandro Nivella sagt im Interview sehr richtig, dass Henry und Mary Crawford in ihren freieren Auffassungen zu Liebe und Sexualität der Geschichte ein progressives Element hinzufügen. Es ist im Roman nicht so, dass Mr Bertram Fanny die Pistole auf den Brust setzt, sich zwischen Crawford und Portsmouth zu entscheiden. Der Vorschlag eines Besuchs bei Fannys Familie kam von einer anderen Person, ich glaube von Edmund, dessen Motivation sicherlich nicht im Zusammenhang mit der Ablehnung des Heiratsantrags stand. Was jedoch zutrifft, ist dass Mr Bertram sehr bereitwillig zustimmt, weil er sich ausrechnet, ein Aufenthalt in Portsmouth könne eine Verbindung mit Crawford in einem attraktiveren Licht erscheinen lassen. Alles in allem, eine wunderbare Literaturverfilmung, die ich mir bestimmt immer wieder gerne ansehen möchte, auch wenn sie in vielem von der Vorlage abweicht.
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Goal! - Lebe deinen Traum Kuno Becker, Alessandro Nivola, Stephen Dillane DVD, 5. Mai 2006 Verkaufsrang: 5355 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Goal! Lebe deinen Traum! (packender Fussballfilm!), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.05.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Super Film,super Schauspieler! 5 von 5 Punkten Ich finde den Film bzw beide Teile sehr gelungen. Klasse Schauspieler und eine super Umsetzung...gefällt mir einfach das Thema und die Geschichte, wird nie langweilig. Freue mich schon auf den dritten Teil,der im Mai in unsere Kinos kommt!:)
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Im Körper des Feindes [Blu-ray] John Travolta, Nicolas Cage, Gina Gershon, Joan Allen, Nick Cassavetes Blu-ray, 4. Dezember 2007 Verkaufsrang: 5005 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn Regisseur John Woo zu Höchstform aufläuft, kann er Action-Filme in choreographische Meisterwerke verwandeln, die ihre Wurzeln im Charakterfach haben und in denen Blut und Kugeln zu Hauptakteuren werden. Im Körper des Feindes ist Woos erster amerikanischer Film, der an das hohe Niveau seiner besten Arbeiten in Hongkong (z.B. Hard-Boiled) heranreicht. Der Ausgangspunkt der Story ist bewährt absurd. Held und Schurke nehmen jeweils die Identität des anderen an, indem sie ihre Gesichter - die plastische Chirurgie der Zukunft macht's möglich - im wahrsten Sinne des Wortes austauschen. Damit beginnt ein doppelter Rachefeldzug, der von den gespaltenen Psychen der soeben neu erschaffenen Charaktere angetrieben wird. FBI-Agent Sean Archer (John Travolta) muss sich von nun an als Verbrecher in der Gestalt Castor Troys durch die Unterwelt schlagen, während eben jener Troy (Nicolas Cage), ein psychopathischer Terrorist, in der Gestalt von Archer zum pervers väterlichen Familienoberhaupt wird, dem jedes Mittel recht ist, um sich seinen Verfolger vom Hals zu halten. Travolta ahmt, nachdem er als Troy das Gesicht des Gesetzeshüters angenommen hat, dessen nervöse Zuckungen sowie seine überschwengliche Extravaganz mit der Anmut eines Tänzers nach, während Cage den missmutigen, frustrierten Agenten spielt, der von nun an dazu verdammt ist, das Gesicht des Mannes zu tragen, der seinen Sohn getötet hat. Seine Versuche, dem Ruf des Terroristen gerecht zu werden, enden in kathartischen Gewaltausbrüchen, die ihn sowohl faszinieren als auch schockieren. Für Action-Fans ist dies jedoch nur das Tüpfelchen auf dem I, das dramaturgische Rückgrat eines der packendsten Action-Filme, den es je gab. Woo bringt eine atemberaubende Szene nach der anderen auf die Leinwand und verleiht der ausgeflippten Handlung durch ausladende Kameraeinstellungen und geschickte Bearbeitung eine gewisse poetische Anmut. Was anfänglich wie ein Griff in die Mottenkiste der Räuber-und-Gendarm-Klischees scheint, verdichtet sich durch die Verbindung von Melodrama und Chaos zu einem Konflikt von nahezu mythischen Ausmaßen. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 91 Bewertungen)
Absolut Top!!!!!!!! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist absolut Top.Ich habe ihn mitllerweile schon 10 mal gesehen und er wird nie langweilig.Action pur . Klasse
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The Eye [Blu-ray] Jessica Alba, Alessandro Nivola, Parker Posey Blu-ray, 6. November 2008 Verkaufsrang: 10157 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum The Eye, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.11.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ground out another cheap Chinese remake 2 von 5 Punkten This must be the latest movie making trend. Back in the sixty's they made a lot of cheap Clint Eastwood spaghetti westerns that made money. Little did the public know that the stories were borrowed from Japan?
Now someone is trying pitifully to recreate the success of the Eastwood films with such films a "Dark Water" a remake of
"Honogurai mizu no soko kara". Evidently they did not learn their lesson as now we have "The Eye" a cheep remake of the Hong Kong film "Jian Gui". When will they ever learn?
Yes it is the standard formula artist gets a new set of eyes that contain the memory of the donor. Now she sees dead people and must decipher the reason.
This has been done a lot better many times before. And I am sure this is not the last time. The film passes time but has no great insight. To make it scary they turn the volume up 10 times the voice level and for Blu-ray lovers they have lots of flashy things. Somehow I do not remember her getting her eardrums fixed also; so how come she can hear dead people as well?
Jessica Alba is cute and plays her part well. But not well enough to stop the fast forward button from being pressed.
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Carolina - Auf der Suche nach Mr. Perfect Julia Stiles, Shirley MacLaine, Alessandro Nivola DVD, 11. November 2004 Verkaufsrang: 6538 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Auf der Suche nach Mr. Perfect, USK/FSK: 6+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Ein Muss für einen Frauenabend! 5 von 5 Punkten Der Film ist absolut süss und romantisch. Wer einen Film für einen Abend mit Mädels sucht, der sollte diesen auswählen.
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I Want You Rachel Weisz, Alessandro Nivola, Luka Petrusic DVD, 17. Februar 2005 Verkaufsrang: 19224 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Filmen wie Butterfly Kiss, Herzen in Aufruhr, Welcome to Sarajevo und Wonderland ist der Regisseur Michael Winterbotttom vielleicht die Entdeckung der 90er-Jahre überhaupt. Jedes seiner Werke ist anders, zeugt von einer Entwicklung, die immer weiter weg führt von seinen Wurzeln im britischen Fernsehen. Die Sehnsucht nach Erlösung, die Suche nach etwas, das dem Leben einen Sinn gibt oder zumindest dem Tod seinen Stachel nimmt, verbindet seine Geschichten. Dabei kreisen sie alle um Verlorene in einem Universum ohne Gott; und immer gleicht die Welt in ihnen einer schrecklichen Wüste, die das Schlechteste, manchmal aber auch das Beste im Menschen hervorbringt. Am nächsten sind sich Stil und Story in I Want You, Winterbottoms bisher grandiosestem Film. Sie bilden eine perfekte, lyrische Einheit. Die Geschichte einer Rückkehr, die Geschichte einer Wiederholung. Vor acht Jahren ist Martin (Alessandro Nivola) wegen Mordes an dem Vater seiner damals 14-jährigen Freundin Helen (Rachel Weisz) verurteilt worden. Nun ist er auf Bewährung wieder frei und kehrt zurück, weshalb sich die Tragödie von einst mit etwas anderen Konstellationen wiederholen kann. Wie Elvis Costellos düster-melancholischer Song "I Want You", der die Geschichte gleich einem Leitmotiv begleitet, erzählt auch Michael Winterbottoms Film von einer Sehnsucht, die so groß ist, dass sie nur noch schmerzt, von einer Liebe, die so hoffnungslos ist, dass sie nur noch zerstören kann. Dabei funktioniert I Want You genau wie ein Song, der direkt ins Unterbewusste eindringt. Er ist Zelluloid gewordene Musik. Und Slawomir Idziaks von Farbfiltern verfremdete, vollkommen künstliche und doch absolut wahrhaftige Bilder gleichen Tönen, die in uns nachschwingen, Stimmungen von archaischer Kraft heraufbeschwören. Eine unvergessliche Elegie voll Sex und Tod ist dieses kleine Meisterwerk, die reinste Poesie des Kinos. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannend und unterhaltsam 4 von 5 Punkten Ich bin eigentlich positiv überrascht. Nach diversen Filmkritiken im Netz war ich schon fast enttäuscht darüber, dass ich mir den Film zugelegt habe. Aber als Rachel Weisz-Fanatiker war ich allerdings trotzdem sehr gespannt darauf, was mich mit diesem Film vom viel gelobten Regisseur Michael Winterbottom erwartet. Anfangs werden verschiedene Charaktere vorgestellt, die auf den ersten Blick gesehen, in keiner Beziehung zueinander stehen. Doch mit zunehmender Laufzeit erkennt der Zuschauer, welches Geheimnis die Personen verbindet, bis es letzten Endes zu einer überraschenden und schockierenden Enthüllung ihrer Vergangenheit kommt. Die beiden Hauptakteure Rachel Weisz und Alessandro Nivola können mit ihrer Leistung überzeugen, besonders Rachel Weisz-Fans kommen auf ihre Kosten. Einzig der junge Verehrer von Helen (Rachel Weisz) stört manchmal durch seine Anwesenheit, der zwar eine wichtige Rolle im Geschehen übernimmt, aber irgendwie nichts anderes zu tun hat, als den ganzen Tag durch die Gegend zu rennen oder seine nymphomanische Schwester mit einem Tonbandgerät aufzunehmen. Auch die deutsche Stimme des Jungen klingt eher amateurhaft und sehr unprofessionell. Der Soundtrack besteht zwar leider nur aus einem Lied, dafür wird Elvis Costellos gleichnamiger Klassiker zum Ohrwurm und setzt in den richtigen Situationen ein. Zusammenfassend kann man sagen, das die düstere Atmosphäre gut durch die Darsteller vermittelt und vom Titelsong untermalt wird, wodurch der Film zu keiner Zeit langweilig wird. Meiner Meinung nach auf jeden Fall schon wegen der interessanten Story sehenswert. |
Best Laid Plans Josh Brolin, Alessandro Nivola, Reese Witherspoon DVD, 20. März 2004 Verkaufsrang: 26692 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 9 Tagen. Fox Best Laid Plans, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 20.03.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Unverschämt guter Film mit unverschämtem Ende 5 von 5 Punkten Über den Film darf man an sich gar nichts erzählen. Die Handlung wurde bereits dargelegt, alles darüber hinaus würde den Film verderben. Nur so viel: es gibt da einige Dinge auf der DVD-Hülle, die sich als äußerst fragwürdig erweisen, wenn man den Film erst mal gesehen hat. Mehr kann man nun wirklich nicht verraten ;-) Ach ja, noch etwas. Dieser Film hat wahrscheinlich das unverschämteste Ende in der gesamten Geschichte des "Thriller"-Genres. Aber - es ist gut. Es ist ein gutes Ende. Es handelt sich hierbei um einen der wenigen Filme, die mit einem solchen Ende durchkommen, und man verzeiht diesem Film das Ende nicht nur, man billigt es ihm. Und wenn man das Ende so ca. fünf mal angesehen hat (so wie ich), weil man es einfach nicht glauben kann, würde man es dem Film sogar übel nehmen, würde er mit einem anderen Ende daherkommen.
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Love's Labour's Lost [UK IMPORT] Kenneth Branagh, Nathan Lane, Alicia Silverstone, Adrian Lester, Matthew Lillard DVD, 11. September 2000 Verkaufsrang: 40775 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Vielleicht ist Shakespeare tatsächlich der modernste Drehbuchautor, den das Kino zur Zeit hat. Seine Tragödien und Komödien, seine Historien und Romanzen liefern heutigen Filmemachern zumindest einen beinahe unerschöpflichen Fundus an Geschichten und Figuren, Ideen und Situationen. Und niemand hat sich in den letzten Jahren so geschickt aus ihm bedient wie Kenneth Branagh. Ob er nun Henry V. oder Viel Lärm um Nichts, Hamlet oder wie zuletzt die weitgehend unbekannte romantische Komödie Verlorene Liebesmüh' für das Kino adaptiert, immer gewinnt er den Texten eine ganz andere Perspektive ab und erweitert das filmische Universum Shakespeares jedes Mal um einen neuen, besonders hell strahlenden Stern. 1939, der junge König von Navarra (Alessandro Nivola) und seine drei treuesten Edelmänner (Kenneth Branagh, Adrian Lester und Matthew Lillard) haben zusammen einen Eid geleistet. Sie wollen ihr Leben in den nächsten Jahren ganz dem asketischen Studium der Wissenschaften widmen. Doch als die Prinzessin von Frankreich (Alicia Silverstone) mit drei ihrer Hofdamen in Navarra ankommt, werden die vier Studenten ihrem Eid schnell untreu. Nur durchkreuzt zunächst der Ausbruch des Krieges ihre romantischen Ambitionen. Anders als bei Hamlet, den er nicht um einen Vers gekürzt hat, erlaubt sich Branagh bei Verlorene Liebesmüh' eine größere Freiheit im Umgang mit Shakespeares Dialogen. In seiner Version bleibt nur ein Bruchteil der Verse übrig. Dafür fließen nun Songs von Irving Berlin und Cole Porter, Jerome Kern und den Gershwins in den gestrafften, zeitlos gewordenen Text ein. Die elisabethanische Komödie verwandelt sich in ein klassisches Hollywood-Musical, dessen Leichtigkeit eigentlich jeden bezaubern muss. Der Schwung und der Esprit der Shakespeare'schen Dialoge, hier lebt er weiter in den Tanz- und Gesangsnummern, mit denen Branagh all den Großen des amerikanischen Musicals seinen Tribut zollt. Am Ende steht der Krieg, den die Liebenden Kraft ihrer Gefühle überstehen - größer war der Triumph der Liebe im Film schon lange nicht mehr. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Kleines Juwel 5 von 5 Punkten Ich gebe gleich zu Beginn zu, dass ich den Film nicht vollständig gesehen habe; ich schaltete zufällig hinein und nahm mir vor, ihn später noch einmal auszuleihen oder gleich zu kaufen, weil das Wenige, was ich sah, mich einfach hellauf begeisterte.
Kenneth Branagh ist an sich ohnehin immer gut, aber diese kleine, feine Inszenierung hat noch einmal ihren eigenen Charme. Man findet sich schnell wieder in einem "Reigen" (ein Wort, das irgendwie nur zu Shakespeare passt....) von Eindrücken, Musik, Witz und Hintersinn.
Die Idee, Shalespeare einmal mit dem Original-Text und Musical-/bzw. Tanz-Einlagen auf die Leinwand zu bringen ist (jedenfalls mir) neu und kann sich durchaus neben all den manchmal schon recht ausgelutschten Interpretationen behaupten.
Wenn man die Original-Stücke liest, so erlebt man in Shakespeare keinen Dichter-Fürsten im Elfenbeinturm, sondern einen lebensfrohen Mann, der aus jeder Pore Esprit atmet.
Und ebendiesen Schwung, diese Leichtigkeit, hat der Film sehr schön eingefangen; die Tanzeinlagen wirken nicht störend, sondern tragen zu dem Eindruck von Leichtigkeit nur bei.
An einer Stelle sagt Branagh "Diese Liebe tötet Schafe..." - auf welcher Theaterbühne würde man dieses Shakespeare-Zitat wörtlich umsetzen?
Wem also die Verfilmungen vom "Sommernachtstraum" oder von "Viel Lärm um Nichts" gefallen haben, der wird genauso traurig wie ich darüber sein, dass "Love's Labour's Lost" noch nicht als deutsche DVD erschienen ist.
Bleibt nur zu sagen: Der "große Mann" Shakespeare hätte an diesem Film sein Vergnügen gehabt. Und das ist die Hauptsache, oder nicht?
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Mansfield Park Embeth Davidtz, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola Videokassette, 8. Mai 2001 Verkaufsrang: 1868 Als kanadische Regisseurin, mit dem Ruf smarte Filme mit einem großen Budget überzeugend handeln zu können, hatte Patricia Rozema ihren ersten Hit mit dem schrulligen I've Heard The Mermaids Singing. Die Heldin aus Mermaids, ein Mäuschen in einem Haifischbecken aus Galeristen, zeigt, was in ihr steckt, als sie ihren Mentor hinter sich lässt, der auf ihre Kosten groß geworden ist. Auf ähnliche Weise gelingt es der mittellosen Fanny Price (Frances O'Connor) in Mansfield Park, nach Jane Austens gleichnamigem, stark autobiografisch gefärbten Roman, mit den Bertrams auf einem schicken ländlichen Gutshof zu leben, wo herzlose, klassenbewusste Beziehungen vorherrschen. Nach einigen grausamen Rückschlägen, schafft es Fanny, kraft ihres literarischen Talents und ihrer moralischen Integrität, die Schwierigkeiten zu meistern und ihr Leben zu lieben. Anders als die Filmemacher, die Austens geldbetonte Welt in Licht und Leichtigkeit zu hüllen pflegen, stösst Rozema unsere Nase unnachgiebig auf die Tatsache, dass der Reichtum der Bertrams von dem Blut und dem Schweiß weit entfernter Sklaven getränkt ist. Und sie sieht auch nicht über die schmutzigen Slums hinweg, denen Fannys Mutter entstammt und die auch Fanny selbst drohen, sollte sie sich weigern, den hübschen, aber hohlen Glücksjäger (Allesandro Nivola) zu heiraten, den Sir Thomas Bertram für sie auserwählt hat. Der Dramatiker Harold Pinter spielt den Patriarchen von Mansfield Park sehr überzeugend: Zu großer Freundlichkeit fähig, aber hart wie Stein, wenn sein aristokratischer Wille in Frage gestellt wird. Embeth Davidtz (mit wundervoll verführerischer Verve als Mary, die amoralische Schwester von Fannys Freier, zu sehen) und O'Connor ähneln sich in ihrem Verhalten, weil sie sich beide in einer Männerwelt bewegen, in der sie gleichermaßen Sex und/oder Klugheit einsetzen müssen, um zu überleben. Rozema liefert in diesem unterhaltsamen Film, der ungefähr 1806 spielt, eine authentische Austen ab und zeigt eine Protofeministin mit Grips und Charme. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Wunderbare Jane Austen Adaption 5 von 5 Punkten Es ist richtig. Fanny Price ist im Roman unterwürfig und schüchtern. Was soll sie auch machen? Sie ist komplett von ihren Verwandten abhängig. Wer meint, dass diese Eigenschaften die im Film der Romanfigur hinzugefügte, an der jungen Jane Austen orientierte, rebellische Seite ausschliessen, dem empfehle ich die Lektüre von Virginia Woolfs "Engel im Haus". Oder wie steht es mit der frühen Feministin Hedwig Dohm (1831 - 1919), deren brillante Polemiken nicht wirklich darauf schließen lassen, dass sie privat schüchtern war und die direkte Auseinandersetzung scheute. Warum sollte also Fanny Price nicht dem Papier anvertraut haben -im Film in den Briefen an ihre Schwester Susi, in der sie im Roman bei einem Aufenthalt in Portsmouth eine Verbündete findet- , was sie sich nicht direkt zu äußern wagte. Fanny Price macht im Roman durchaus eine Entwicklung durch und wird darin von ihrem Cousin Edmund unterstützt. Interessant ist auch, dass die Regisseurin ausführt, was im Roman nur an einer Stelle erwähnt und danach nicht mehr aufgegriffen wird, nämlich Fannys Interesse an dem Thema Sklavenhandel. Übrigens glaubt die Erzählerin im Roman Henry Crawford seine Gefühle für Fanny ("sie war die einzige Frau, die er mit dem Herzen und dem Verstand und dem Verstand geliebt hatte")und vertritt durchaus die Meinung, er hätte bei Fanny einen Sinneswandel bewirken können, wenn er es sich nicht durch die Affaire mit Maria selbst verbaut hätte. Warum also sollte man ihn in seinem Werben um Fanny nicht etwas sympathischer darstellen? Ein Schicksal wie das Marias ist heute schwer vorstellbar, wenn die Familie nicht gerade einen religiösen, fundamentalistischen Hintergrund hat. Sicherlich hat sie sich freiwillig für diese Ehe entschieden. Aber um es mit Brecht zu sagen: Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch gewesen ist." Das war damals kaum möglich. An einer Figur wie Mary Crawford ist jedoch zu ersehen, dass es andere, von der Erzählerin nicht gebilligte Auffassungen, gegeben haben muss. Der Crawford-Darsteller Alessandro Nivella sagt im Interview sehr richtig, dass Henry und Mary Crawford in ihren freieren Auffassungen zu Liebe und Sexualität der Geschichte ein progressives Element hinzufügen. Es ist im Roman nicht so, dass Mr Bertram Fanny die Pistole auf den Brust setzt, sich zwischen Crawford und Portsmouth zu entscheiden. Der Vorschlag eines Besuchs bei Fannys Familie kam von einer anderen Person, ich glaube von Edmund, dessen Motivation sicherlich nicht im Zusammenhang mit der Ablehnung des Heiratsantrags stand. Was jedoch zutrifft, ist dass Mr Bertram sehr bereitwillig zustimmt, weil er sich ausrechnet, ein Aufenthalt in Portsmouth könne eine Verbindung mit Crawford in einem attraktiveren Licht erscheinen lassen. Alles in allem, eine wunderbare Literaturverfilmung, die ich mir bestimmt immer wieder gerne ansehen möchte, auch wenn sie in vielem von der Vorlage abweicht.
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Best Laid Plans [UK IMPORT] Alessandro Nivola, Reese Witherspoon, Josh Brolin DVD, 21. Juni 2004 Verkaufsrang: 48648 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Zunächst kommt Best Laid Plans wie ein mehr-Schein-als-Sein-Thriller ohne Substanz daher. Aber es stellt sich heraus, dass es sich hier um einen der seltenen Filme handelt, die sich entwickeln und besser enden, als sie beginnen. Nick (Alessandro Nivola, Face Off/Im Körper des Feindes), pleite und verzweifelt bemüht, endlich aus seiner erdrückenden Kleinstadt herauszukommen, lässt sich auf ein krummes Drogengeschäft ein. Als seine Partner erwischt werden, hat er weniger als eine Woche Zeit, 15.000 Dollar zu beschaffen oder er muss die angedrohte Gewalt ertragen. Zusammen mit seiner Freundin Lissa (Reese Witherspoon) beschließt er, seinen alten College-Kumpel Brice (Josh Brolin, Flirting With Desaster) zu bestehlen, der gerade in die Stadt zurückgekehrt ist. Natürlich geht alles schief, und von da an wird der Film richtig unterhaltsam. Um wirklich packend zu sein, könnte die Handlung noch die eine oder andere zusätzliche Wendung vertragen, aber die Überraschungen, die sie für den Zuschauer bereit hält, funktionieren prächtig. Das Ende ist gleichsam clever und rührend. Die beste Szene ist die, als ein Dealer Wirtschaftstheorie aus der Bibel des Kapitalismus, The Wealth Of Nations, zitiert. Reese Witherspoon gab in den vergangenen Jahren einige großartige Vorstellungen in so unterschiedlichen Filmen wie Eiskalte Engel, Pleasantville und besonders Election; in Best Laid Plans wird ihr Talent leider nicht wirklich gefordert, doch sie ist wie immer sehenswert. -Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
A great Thriller! 5 von 5 Punkten "Best Laid Plans" has got to be one of the smartest thrillers of the past few years. Honestly? I didn't expect much from this film when I started watching it, but after a few minutes I was hooked. It has enough twists and turns to surprise you several times, and the ending comes as a pleasant - but completely unexpected - surprise! I didn't much care for Josh Brolin's character ... he's pretty annoying! But both Alessandro Nivola and Reese Witherspoon are awesome!!! If you like smart, sophisticated thrillers, you can't go wrong with this movie!
Nix Besonderes, aber sehenswert! 3 von 5 Punkten Ich sah den Film gestern im Frensehn ^^ . Ich muss sagen, was besonderes ist der Film nicht, aber sehenswert ist er trotzdem. Das Ende ist ziemlich "schockierend" (?), weil es plötzlich zu einer überraschenden Wandlung kommt. Also, wenn Sie mittlerweile nicht mehr wissen, wie ein guter, durchschnittlicher Film spielt, dann schaffen Sie sich den einfach doch mal an. Und sei es, dass Sie sich den Film irgendwo ausleihen.. |
Jurassic Park 3 [UK IMPORT] Sam Neill, William H. Macy, Tea Leoni, Alessandro Nivola, Trevor Morgan DVD, 4. August 2003 Verkaufsrang: 66324 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Jurassic Park und seine Fortsetzung Vergessene Welt gehören zu den großen Prestige-Produktionen Hollywoods in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit ihren Vorlagen von Michael Crichton und mit Steven Spielberg als Regisseur waren sie von Anfang an als Großereignisse geplant, die zumindest in Sachen Special Effects neue Maßstäbe setzen sollten und auch gesetzt haben. Aber selbst die grandiosen Effekte und die so aufwändigen wie beeindruckenden inszenatorischen Spielereien eines Steven Spielberg können nicht ganz darüber hinwegtäuschen, dass beide Filme klassische B-Movie-Geschichten erzählen. Deswegen ist es umso erfrischender, dass sich Joe Johnston und seine beiden Autoren, Alexander Payne und Jim Taylor, bei Jurassic Park III ganz offen zu ihren Wurzeln bekennen. Sie schließen mit ihrem Dinosaurier-Abenteuer direkt an die Traditionen des alten B-Kinos an und haben damit den bisher spannendsten und unterhaltendsten Jurassic Park-Film erschaffen. Dr. Alan Grant (Sam Neill), der seinen Aufenthalt im Dinosaurier-Themenpark auf der Insel Isla Nubarnur mit knapper Not überlebt hat, widmet sein ganzes Leben wieder der Erforschung fossiler Saurier-Funde und will eigentlich nie wieder etwas vom Jurassic Park hören. Doch um seine Arbeit fortsetzen zu können, benötigt er für sich und seine Studenten finanzielle Mittel, die ihm der Unternehmer Paul Kirby (William H. Macy) verspricht. Grant soll dafür nur Kirby und seine Frau Amanda (Téa Leoni) bei einem Flug über Isla Sorna, der zweiten Dinosaurier-Insel, begleiten. Doch die Kirbys spielen mit verdeckten Karten. Sie wollen auf der Insel landen und nach ihrem 14-jährigen Sohn Eric (Trevor Morgan) suchen, der vor acht Wochen bei einem Abenteuerausflug auf Isla Sorna gelandet ist. Auch Jurassic Park III wartet wieder mit einigen spektakulären Effekten auf. Die Raptoren wirken noch beängstigender als in den vorherigen Filmen. Sie und die hier zum ersten Mal in Erscheinung tretenden prähistorischen Wesen, der gewaltige Spinosaurus und die Pteranodons, eine Rasse überaus gefährlicher Flugsaurier, beweisen einmal mehr, dass der Mensch längst nicht die Krone der Schöpfung darstellt. Aber trotz all der Effekte verliert Joe Johnston nie seine Figuren aus den Augen. Anders als bei seinen beiden Vorgängern sind in diesem Dinosaurier-Spektakel die Menschen wirklich die Hauptfiguren. Wie die früheren B-Film-Regisseure verzichtet Joe Johnston auf jedes überflüssige Beiwerk. Jurassic Park IIIist reines Bewegungs- und Action-Kino, in dem sich die Figuren über ihre Handlungen definieren. So kann sich der großartige William H. Macy von einem Schwindler und Schwächling zu einem wahren Helden entwickeln, und Trevor Morgan kann als ein Teenager brillieren, der den Erwachsenen im Überlebenskampf eindeutig überlegen ist und doch nie altklug oder unrealistisch wirkt. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 110 Bewertungen)
Sehenswert vor allem für Dino-Fans 5 von 5 Punkten Der Film hat zwar einige wenige Schwachpunkte, z.B. endet er ziehmlich abprubt und ist etwa eine halbe Stunde kürzer als die beiden anderen Filme. Speziell zum ersten Angriff des Spinosaurus muss man sagen: ein sauberer Spannungsaufbau sieht anders aus. So ist das Flugzeug gerade einmal fünf Minuten auf der Insel gelandet, als ohne jede Ankündigung urplötzlich und völlig unterwartet der riesige Spinosaurus wie aus dem Nichts auftaucht und fast die halbe Mannschaft tötet.
Jedoch ist dies vielleicht auch besser, als irgendein langes Vorgeplänkel zu bringen, das wahrscheinlich sowieso keinen interessiert.
Alles in allem muss Ich sagen, "Jurassic Park 3" ist der vielleicht beste Dinosaurier-Film, denn ich bisher gesehen habe.
Vor allem der Spinosaurus, aber auch die überarbeiteten Raptoren und Flugsaurier, wirken sehr realistisch und machen den Film sehr beindruckend. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern wirkt dieser Film rasanter und actionreicher.
Besonders interessant finde ich auch, dass die Macher des Films neue Erkenntnisse über Dinosaurier in dem Film eingearbeitet haben, so z.B. der Spinosaurus.
Unter den Dino-Forschern und Dino-Fans gibt es eine Diskussion darüber, welcher Carnosaurier nun der größte Fleischfresser und damit der "König der Dinosaurier" war.
Nachdem man ein Jahrhundert lang den T-Rex für den größten Raubsaurier hielt, wurde in den 90er Jahren mit Giganotosaurus, einem Nachfahren des Allosaurus aus der Jurazeit, erstmals ein noch größer Räuber gefunden.
Anders als Giganotosaurus ist der Spinosaurus keine Neuentdeckung, sondern schon seit etwa hundert Jahren bekannt. Man glaubte zunächst, Spinosaurus sei fast so groß wie T-Rex, jedoch leichter gebaut und schwächer gewesen.
Durch neue Forschungsergebnisse wurde jedoch bekannt, dass Spinosaurus in Wirklichkeit deutlich größer und stärker als bisher angenommen war, und sogar den bisher größten fleischfressenden Dinosaurier Tyrannosaurus (und auch Giganotosaurus) an Größe übertraf.
Auch sind heute die Forscher der Meinung, dass kleine Raubdinosaurier Warmblüter waren und deshalb über ein Federkleid verfügten.
So wird in diesem Film der Velociraptor mit Ansätzen eines Federkleides dargestellt.
Zwar ist der Velociraptor in diesem Film etwas zu groß geraten und seine Intelligenz wird wohl eher übertrieben dargestellt. Wenn es innerhalb der Dino-Forscher auch viele verschiedene Meinungen gibt, so glauben nach meinem Kenntnissstand die meisten Wissenschaftler, dass auch der intelligenteste Dinosaurier (Troodon, ein Verwandter des Velociraptors) nur etwa auf dem Niveau eines heutigen Haushuhnes dachte.
Aus dramaturgischen Gründen haben die Macher des Films dem Velociraptor kurzerhand die Größe seines größeren Verwandten Deinonychus verpasst.
Diese Spitzfindigkeit ist jedoch weniger von Bedeutung, da dafür die entscheidenden Stärken der kleinen Raubdinosaurier, ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit, sehr anschaulich dargestellt werden.
Der Film ist daher sehr gut geeignet, das Interesse für Dinosaurier zu wecken und dem Zuschauer auch neue Arten nahezubringen.
Meiner Meinung nach ist dieser Film eine würdige Fortsetzung des legendären ersten Teils.
Er ist insgesamt besser als der zweite Teil. Der Teil II hatte zwar auch einige interessante Neuerungen zu bieten, wie etwa eine Meute von tödlichen Mini-Raubsauriern und ein T-Rex Baby, jedoch war die Handlung teilweise übertrieben und unglaubwürdig und der Film wirkte ein bißchen als wäre er eiligst heruntergekurbelt worden, um die schnelle Mark zu machen.
Von dem merkwürdigem Öko-Touch, der den zweiten Teil wie ein roter Faden durchzog, ist im drittem Teil nicht mehr viel zu spüren.
Ich habe auch den Eindruck, dass in Teil 3 auch mehr Sorgfalt und Aufwand für die Rekonstruktion der Dinos aufgebracht wurde und diese insgesamt realistischer wirken.
Natürlich besteht bei einem Film wie "Jurassic Park", in dem der Fokus so sehr auf die Urzeittiere gerichtet ist, die Gefahr, dass Handlung und Personen vernachlässigt werden. Ich finde jedoch, dass die Persönlichkeiten in dem vorliegendem Film durchaus symphatisch und glaubwürdig sind, auch wenn die Story von der Rettungsaktion etwas seltsam anmutet.
Positiv hervorheben möchte ich auch, dass der Film durch die Verwendung des Charakters Alan Grant eine enge Verbindung zum erstem Teil aufbaut.
Fazit: ein beindruckender Film, der vielleicht nicht die Erwartungen jedes anspruchsvollen, intellektuell veranlagten Filmkritikers erfüllen kann, jedoch für Dinosaurier-Interessierte absolut sehenswert ist.
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Im Körper des Feindes Nicolas Cage, John Travolta, Joan Allen, Gina Gershon, Nick Cassavetes Videokassette, 29. Januar 2002 Verkaufsrang: 10728 Wenn Regisseur John Woo zu Höchstform aufläuft, kann er Action-Filme in choreographische Meisterwerke verwandeln, die ihre Wurzeln im Charakterfach haben und in denen Blut und Kugeln zu Hauptakteuren werden. Im Körper des Feindes ist Woos erster amerikanischer Film, der an das hohe Niveau seiner besten Arbeiten in Hongkong (z.B. Hard-Boiled) heranreicht. Der Ausgangspunkt der Story ist bewährt absurd. Held und Schurke nehmen jeweils die Identität des anderen an, indem sie ihre Gesichter - die plastische Chirurgie der Zukunft macht's möglich - im wahrsten Sinne des Wortes austauschen. Damit beginnt ein doppelter Rachefeldzug, der von den gespaltenen Psychen der soeben neu erschaffenen Charaktere angetrieben wird. FBI-Agent Sean Archer (John Travolta) muss sich von nun an als Verbrecher in der Gestalt Castor Troys durch die Unterwelt schlagen, während eben jener Troy (Nicolas Cage), ein psychopathischer Terrorist, in der Gestalt von Archer zum pervers väterlichen Familienoberhaupt wird, dem jedes Mittel recht ist, um sich seinen Verfolger vom Hals zu halten. Travolta ahmt, nachdem er als Troy das Gesicht des Gesetzeshüters angenommen hat, dessen nervöse Zuckungen sowie seine überschwengliche Extravaganz mit der Anmut eines Tänzers nach, während Cage den missmutigen, frustrierten Agenten spielt, der von nun an dazu verdammt ist, das Gesicht des Mannes zu tragen, der seinen Sohn getötet hat. Seine Versuche, dem Ruf des Terroristen gerecht zu werden, enden in kathartischen Gewaltausbrüchen, die ihn sowohl faszinieren als auch schockieren. Für Action-Fans ist dies jedoch nur das Tüpfelchen auf dem I, das dramaturgische Rückgrat eines der packendsten Action-Filme, den es je gab. Woo bringt eine atemberaubende Szene nach der anderen auf die Leinwand und verleiht der ausgeflippten Handlung durch ausladende Kameraeinstellungen und geschickte Bearbeitung eine gewisse poetische Anmut. Was anfänglich wie ein Griff in die Mottenkiste der Räuber-und-Gendarm-Klischees scheint, verdichtet sich durch die Verbindung von Melodrama und Chaos zu einem Konflikt von nahezu mythischen Ausmaßen. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 91 Bewertungen)
Absolut Top!!!!!!!! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist absolut Top.Ich habe ihn mitllerweile schon 10 mal gesehen und er wird nie langweilig.Action pur . Klasse
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Mansfield Park [UK IMPORT] Embeth Davidtz, Hugh Bonneville, Victoria Hamilton, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola DVD, 15. Juni 2006 Verkaufsrang: 64591 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als kanadische Regisseurin, mit dem Ruf smarte Filme mit einem großen Budget überzeugend handeln zu können, hatte Patricia Rozema ihren ersten Hit mit dem schrulligen I've Heard The Mermaids Singing. Die Heldin aus Mermaids, ein Mäuschen in einem Haifischbecken aus Galeristen, zeigt, was in ihr steckt, als sie ihren Mentor hinter sich lässt, der auf ihre Kosten groß geworden ist. Auf ähnliche Weise gelingt es der mittellosen Fanny Price (Frances O'Connor) in Mansfield Park, nach Jane Austens gleichnamigem, stark autobiografisch gefärbten Roman, mit den Bertrams auf einem schicken ländlichen Gutshof zu leben, wo herzlose, klassenbewusste Beziehungen vorherrschen. Nach einigen grausamen Rückschlägen, schafft es Fanny, kraft ihres literarischen Talents und ihrer moralischen Integrität, die Schwierigkeiten zu meistern und ihr Leben zu lieben. Anders als die Filmemacher, die Austens geldbetonte Welt in Licht und Leichtigkeit zu hüllen pflegen, stösst Rozema unsere Nase unnachgiebig auf die Tatsache, dass der Reichtum der Bertrams von dem Blut und dem Schweiß weit entfernter Sklaven getränkt ist. Und sie sieht auch nicht über die schmutzigen Slums hinweg, denen Fannys Mutter entstammt und die auch Fanny selbst drohen, sollte sie sich weigern, den hübschen, aber hohlen Glücksjäger (Allesandro Nivola) zu heiraten, den Sir Thomas Bertram für sie auserwählt hat. Der Dramatiker Harold Pinter spielt den Patriarchen von Mansfield Park sehr überzeugend: Zu großer Freundlichkeit fähig, aber hart wie Stein, wenn sein aristokratischer Wille in Frage gestellt wird. Embeth Davidtz (mit wundervoll verführerischer Verve als Mary, die amoralische Schwester von Fannys Freier, zu sehen) und O'Connor ähneln sich in ihrem Verhalten, weil sie sich beide in einer Männerwelt bewegen, in der sie gleichermaßen Sex und/oder Klugheit einsetzen müssen, um zu überleben. Rozema liefert in diesem unterhaltsamen Film, der ungefähr 1806 spielt, eine authentische Austen ab und zeigt eine Protofeministin mit Grips und Charme. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Wunderbare Jane Austen Adaption 5 von 5 Punkten Es ist richtig. Fanny Price ist im Roman unterwürfig und schüchtern. Was soll sie auch machen? Sie ist komplett von ihren Verwandten abhängig. Wer meint, dass diese Eigenschaften die im Film der Romanfigur hinzugefügte, an der jungen Jane Austen orientierte, rebellische Seite ausschliessen, dem empfehle ich die Lektüre von Virginia Woolfs "Engel im Haus". Oder wie steht es mit der frühen Feministin Hedwig Dohm (1831 - 1919), deren brillante Polemiken nicht wirklich darauf schließen lassen, dass sie privat schüchtern war und die direkte Auseinandersetzung scheute. Warum sollte also Fanny Price nicht dem Papier anvertraut haben -im Film in den Briefen an ihre Schwester Susi, in der sie im Roman bei einem Aufenthalt in Portsmouth eine Verbündete findet- , was sie sich nicht direkt zu äußern wagte. Fanny Price macht im Roman durchaus eine Entwicklung durch und wird darin von ihrem Cousin Edmund unterstützt. Interessant ist auch, dass die Regisseurin ausführt, was im Roman nur an einer Stelle erwähnt und danach nicht mehr aufgegriffen wird, nämlich Fannys Interesse an dem Thema Sklavenhandel. Übrigens glaubt die Erzählerin im Roman Henry Crawford seine Gefühle für Fanny ("sie war die einzige Frau, die er mit dem Herzen und dem Verstand und dem Verstand geliebt hatte")und vertritt durchaus die Meinung, er hätte bei Fanny einen Sinneswandel bewirken können, wenn er es sich nicht durch die Affaire mit Maria selbst verbaut hätte. Warum also sollte man ihn in seinem Werben um Fanny nicht etwas sympathischer darstellen? Ein Schicksal wie das Marias ist heute schwer vorstellbar, wenn die Familie nicht gerade einen religiösen, fundamentalistischen Hintergrund hat. Sicherlich hat sie sich freiwillig für diese Ehe entschieden. Aber um es mit Brecht zu sagen: Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch gewesen ist." Das war damals kaum möglich. An einer Figur wie Mary Crawford ist jedoch zu ersehen, dass es andere, von der Erzählerin nicht gebilligte Auffassungen, gegeben haben muss. Der Crawford-Darsteller Alessandro Nivella sagt im Interview sehr richtig, dass Henry und Mary Crawford in ihren freieren Auffassungen zu Liebe und Sexualität der Geschichte ein progressives Element hinzufügen. Es ist im Roman nicht so, dass Mr Bertram Fanny die Pistole auf den Brust setzt, sich zwischen Crawford und Portsmouth zu entscheiden. Der Vorschlag eines Besuchs bei Fannys Familie kam von einer anderen Person, ich glaube von Edmund, dessen Motivation sicherlich nicht im Zusammenhang mit der Ablehnung des Heiratsantrags stand. Was jedoch zutrifft, ist dass Mr Bertram sehr bereitwillig zustimmt, weil er sich ausrechnet, ein Aufenthalt in Portsmouth könne eine Verbindung mit Crawford in einem attraktiveren Licht erscheinen lassen. Alles in allem, eine wunderbare Literaturverfilmung, die ich mir bestimmt immer wieder gerne ansehen möchte, auch wenn sie in vielem von der Vorlage abweicht.
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