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| DVDs: Michael Nouri | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Flashdance Jennifer Beals, Michael Nouri, Lilia Skala DVD, 1. Juli 2004 Verkaufsrang: 1370 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Adrian Lynes grelles Märchen über eine Tänzerin, die sich ihren Lebensunterhalt.tagsüber als Schweißerin verdient, passt wunderbar in die Ära der von Soundtracks getriebenen Big Budget-Produktionen der 80er Jahre wie Footlose und Top Gun. Angetrieben von Giorgio Moroders stampfendem, der neuen Sportart der achtziger Jahre - Aerobic - angepasstem Soundtrack ist Flashdance abwechselnd übertrieben fröhlich und total gezwungen. Die dünne Geschichte und die platten Dialoge spielen allerdings kaum mehr eine Rolle, wenn Sie die Beine der Tänzerin sehen, die sich wie ein Hammer zu der stampfenden Musik bewegen. Flashdance hat einige herausragende Tanzsequenzen. Erst nach der Premiere wurde allerdings bekannt, dass nicht Jennifer Beals, sondern die Tänzerin Marine Jahan die Tanzszenen gedoubled hat. Der tänzerische Höhepunkt des Films, das Vortanzen vor der Ballettkommission, ist eine Meisterleistung - des Editors. Hier tanzen Marine Jahan, Richie Colon von der Rock Steady Crew und eine Olympiateilnehmerin im Turmspringen vollführt den Sprung, der quer durch den Raum geht. Einige Szenen des Films sind zu Klassikern geworden: Wenn die Tänzerin zu Michael Sembellos "Maniac" stampft und der fast mythisch anmutende Moment, wenn die Schauspielerin während eines Auftritts von Wasser durchnässt wird. Gottseidank wird Flashdance nie so albern wie zum Beispiel Olivia Newton-Johns Xanadu. Und man muss einen Film einfach mögen, der den Massen Legwarmer bescherte. -Ethan Brown
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
80er Kult mit klasse Soundtrack 5 von 5 Punkten Hier ist er, der Film, der einer ganzen Generation das zerrissene Sweat-Shirt, Legwarmer und Breakdance näher gebracht hat. Herrliche Zeiten. Erstaunlich, dass "Flashdance" heute noch überzeugt. Das liegt zum einen an der detailbesessenen Regie von Adrian Lyne, der immer schon mehr Wert auf den Look als auf die darstellerischen Leistungen oder die Story gelegt hat (auch wenn er das vehement im Making Of abstreitet). Das Pittsburgh-Setting (dreckige Stahlarbeiter-Stadt) ist immer noch originell und eine wohltuende Abkehr vom klassischen Musical/Tanzfilm. Zum anderen liegt das an dem extrem hörbaren Soundtrack, der sich wie verrückt verkauft hat und sogar heute noch genießbar ist. Sind Drehbuch und Charaktere auch relativ seelenlos, der Film lebt durch Look und Musik. Wer eine Zeitreise in die 80er unternehmen will, der sollte sich "Flashdance" oder auch "9 1/2 Wochen" (ebenfalls von Adrian Lyne) anschauen und staunen, was man mit Neon, Rauch und Gegenlicht alles machen kann. Jennifer Beals, die mit "Flashdance" zum Top-Star katapultiert wurde und der Prototyp einer neuen Genaration von Filmheldin wurde, hat kurz darauf mit dem öden Frankenstein-Film "Die Braut" ihre Star-Karriere auch gleich wieder beendet und ist heute viel in Nebenrollen zu sehen. Die Story (junge Schweißerin träumt von der Tanzkarriere und schafft die Aufnahmeprüfung an einer Tanzakademie) ist natürlich absolut albern (allein die Tatsache, dass sie mit ihrer Jazz-Gymnastik zur klassischen Ausbildung zugelassen wird, ist ein Witz), der Humor des Films war und ist grauenhaft frauenfeindlich, die Dialoge komplett flach und banal ("Wenn du deinen Traum aufgibst, stirbst du!" - Ach ja?), die absolute Vorhersehbarkeit des Films ist Teils eines Charmes. Und dennoch, ich liebe "Flashdance", weil ich mich gern zurückerinnere an die lange Schlange, die rund ums Kino auf Einlass wartete, und an die Begeisterung, die Irene Caras "What a Feeling" auslöste.
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American Yakuza Viggo Mortensen, Ryo Ishibashi, Michael Nouri DVD, 9. Januar 2007 Verkaufsrang: 28649 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cine Plus American Yakuza, USK/FSK: 16+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Völlig unterbewerteter Thriller! 4 von 5 Punkten
Ein leider unbeachteter und völlig unterbewerteter früher Film mit Viggo Mortensen in der Hauptrolle! Schon hier spielt Mortensen mit der ihm eigenen Zerrissenheit perfekt die Qualen eines zwischen die Fronten geratenen Undercover-Agenten, der immer mehr in den Sog der Yakuza gerät und sie mehr und mehr als seine Familie versteht.
Thematisch ein Vorgriff auf das oscarnominierte Meisterwerk "Eastern Promises", meines Erachtens aber noch einfühlsamer und nachvollziehbarer umgesetzt!
Absolut sehenswert, nicht nur für Viggo Mortensen Fans! |
Flashdance (Special Collector's Edition) Jennifer Beals, Michael Nouri, Lilia Skala DVD, 4. Oktober 2007 Verkaufsrang: 19036 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Paramount Flashdance - Collector`s Edition (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 04.10.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Leider wieder nur mangelhafte Qualität 2 von 5 Punkten Ich habe damals die DVD der Erstauflage wieder schnell abgestossen, weil schon zu diesem Zeitpunkt die Bild- und Tonqualität - gemessen an den Möglichkeiten der DVD - kaum über VHS-Niveau lag. Natürlich ist klar, dass man an Filme der 80er nicht diese hohen Maßstäbe anlegen kann, aber besser ginge es schon, wie andere Beispiele zeigen.
Vorsichtshalber habe ich mir die DVD vor dem Kauf ausgeliehen und gut daran getan: Auch mit der Neuauflage hat sich nach meinem Empfinden kaum etwas zum Besseren gewendet. Deutlich sichbare Artefakte, ausbrechende Farben und Blockrauschen (s. Anfang) trüben den Genuss deutlich. War zwar schön, sich mal wieder einen Kultfilm der 80er anzuschauen. Bestimmt kommt bald wieder die nächste Super-Special-Remaster-Edition. Dieses Mal jedoch wird es für mich - angesichts dieser mangelhaften Qualtät - wieder nichts...
80er Kult in der Special Edition 5 von 5 Punkten Hier ist er, der Film, der einer ganzen Generation das zerrissene Sweat-Shirt, Legwarmer und Breakdance näher gebracht hat. Herrliche Zeiten. Erstaunlich, dass "Flashdance" heute noch überzeugt. Das liegt zum einen an der detailbesessenen Regie von Adrian Lyne, der immer schon mehr Wert auf den Look als auf die darstellerischen Leistungen oder die Story gelegt hat (auch wenn er das vehement im Making Of abstreitet). Das Pittsburgh-Setting (dreckige Stahlarbeiter-Stadt) ist immer noch originell und eine wohltuende Abkehr vom klassischen Musical/Tanzfilm. Zum anderen liegt das an dem extrem hörbaren Soundtrack, der sich wie verrückt verkauft hat und sogar heute noch genießbar ist. Sind Drehbuch und Charaktere auch relativ seelenlos, der Film lebt durch Look und Musik. Wer eine Zeitreise in die 80er unternehmen will, der sollte sich "Flashdance" oder auch "9 1/2 Wochen" (ebenfalls von Adrian Lyne) anschauen und staunen, was man mit Neon, Rauch und Gegenlicht alles machen kann. Die Story (junge Schweißerin träumt von der Tanzkarriere und schafft die Aufnahmeprüfung an einer Tanzakademie) ist natürlich absolut albern (allein die Tatsache, dass sie mit ihrer Jazz-Gymnastik zur klassischen Ausbildung zugelassen wird, ist ein Witz), der Humor des Films war und ist grauenhaft frauenfeindlich, die Dialoge flach und banal ("Wenn du deinen Traum aufgibst, stirbst du!"), die absolute Vorhersehbarkeit des Films ist Teil seines Charmes.
Zur DVD: der deutsche Ton ist immer noch schwach in 2.0, empfehlenswert aber die O-Fassung in DD 5.1. Diese Special Edition bietet ein neues Making Of, das wirklich sehenswert ist. Zu Wort kommen u.a. Adrian Lyne (der sich immer gerne selbst lobt) und Hauptdarsteller Michael Nouri. Seltsamerweise ist von Jennifer Beals weit und breit keine Spur. Mag sie mit ihrem früheren Ruhm nichts mehr zu tun haben? Besonders interessant ist die Erzählung vom Kostümdesigner, der wirklich ganze Arbeit geleistet hat. Die Kostüme bestechen auch heute noch durch die vielen kleinen Einfälle. Dazu gibt es noch Trailer und Teaser. |
Finding Forrester [UK IMPORT] Sean Connery, Anna Paquin, F. Murray Abraham, April Grace, Busta Rhymes DVD, 6. März 2006 Verkaufsrang: 41195 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Great actors, formula movie 3 von 5 Punkten It has been done a million times and this won't be the last time the "teacher, student, rebel," mechanism will be tried. Take one recluse (Sean Connery) and an aspiring under privileged student (Rob Brown VI) to cancel out a dysfunctional environment. They even have a common nasty antagonist (F. Murray Abraham) to pick on. Predictability is not the problem. It starts out so noisy that you will have to turn the sound off for the first five minutes. Everything from the story to the environment to the camera shots is mediocre. Anything that may have been of use for writing or refereed to writing is glossed over with music or faded out. You can be assured this movie has nothing to do with writing other than hitting the (typewriter) keys hard enough. The characters (not that the actors did not try) had no depth. Too many things were inferred from obscure camera shots. You get the picture. |
Danielle Steel - Unter dem Regenbogen Cheryl Ladd, Michael Nouri, Christopher Gartin DVD, 19. April 2007 Verkaufsrang: 16090 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schröder Media Danielle Steel: Unter dem Regenbogen, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 19.04.07
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Fortunes of War Michael Ironside, Haing S. Ngor, Michael Nouri DVD, 25. Oktober 2004 Verkaufsrang: 55656 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gute Schauspieler, mieses Drehbuch 2 von 5 Punkten Dieser Film läßt kein Klischee aus: überheblicher Warlord, enttäuschter Entwicklungshelfer, korrupter Diplomat und hoher Militär, der unzählige Leute abschlachten läßt, einfach, weil er es kann. Es fängt damit an, daß der Diplomat den Entwicklungshelfer anspricht, ob der nicht Lust hätte, Medikamente an eine Warlord zu liefern. Jener bezahlt mit 1 Million Dollar in Gold, und der "Lieferant" bekäme 10 % davon. Entwicklungshelfer schlägt ein, bringt noch einen Freund mit und muß dazu noch die Frau des Diplomaten mitnehmen; sie will sicher gehen daß alles klappt. "Geleitschutz" gibts vom Militär. Natürlich versuchen die Militärs sie zu töten, abgesehen von den unterschiedlichsten anderen Gruppierungen, eingeschlossen dem Warlord, der gar nicht vor hatte zu zahlen (Überraschnung!). Entwicklungshelfer verliebt sich in Frau des Diplomaten, der ebenfalls versucht sie umzubringen... Nebenbei treffen wird noch auf einen unverbesserlichen Arzt, der im Dschungel Kinder versorgt. Er ist natürlich unbestechlich und hat vor den Guerillias keine Angst. Die Schauspieler machen ihre Sache wirklich gut, aber schon nach ca. einer Viertelstunde weiß man, was im gesamten Film alles passieren wird. |
American Yakuza Viggo Mortensen, Ryo Ishibashi, Michael Nouri DVD, 26. Oktober 1998 Verkaufsrang: 50142
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schauspieler gut, aber Synchro nicht so berauschend. 3 von 5 Punkten Im Prinzip ist dieser Film gar nicht mal so schlecht. Da mich Filme mit Yakuza sowieso interessierten und noch dazu Viggo Mortensen die Hauptrolle spielt, dachte ich mir, dass ich mir "American Yakuza" einfach mal anschaue. Gefehlt hat mir allerdings die englische Fassung, da die deutsche Synchro nicht wirklich die beste ist. Der Film ist actionreich und die Schauspieler sind auch wirklich gut, aber meiner Meinung nach wirken einige Sprecher gelangweilt oder unprofessionell. Sie bringen die Atmosphäre nicht wirklich rüber. Wem aber mehr an der Story liegt, und vor allem Fans von Viggo, sollte sich von der Synchro nicht abbringen lassen. Es befinden sich zusätzlich noch ein Trailer und Infos über die Hauptdarsteller auf der DVD.
Immer diese Synchronisation... 2 von 5 Punkten Schade um den Film! Er ist gar nicht so übel, mit einer einigermaßen spannenden Story und guten Darstellern. Aber - und deshalb nur 2 Sterne: die Synchronisation ist absolut grauenvoll. Für diese "Leistung" müsste der Verleih dem Zuschauer eigentlich Schmerzensgeld zahlen. |
Last Holiday [UK IMPORT] Queen Latifah, L.L. Cool J., Timothy Hutton, Gerard Depardieu, Alicia Witt DVD, 3. Juli 2006 Verkaufsrang: 58643 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderschöne Komödie zu einem ernsten Thema 4 von 5 Punkten Georgia Bird führt ein bescheidenes Leben, bis sie eines Tages per Zufall erfährt, dass sie einen Hirntumor hat und nur noch etwa 3 Wochen zu leben hat.
In dieser Situation der Verzweiflung beschließt sie, sich es endlich einmal gut gehen zu lassen. Ihrem unmöglichen Vorgesetzten sagt sie endlich mal ihre ehrliche Meinung und sie erfüllt sich einen Lebenstraum: Urlaub im Luxuxhotel in Europa bei dem von ihr vereehrten Starkoch Dedier (G. Depardieu).
Georgia beginnt ein neues Leben, in welchem sie genießt und sich nicht mehr davon abhalten lässt, den Menschen in ihrer Umgebung deutlich zu sagen, was sie von ihnen hält. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art gewinnt sie schnell im Hotel viele Freunde, aber es gibt auch misstrauische Neider..
Trotz des eigentlich traurigen Themas eine mit vielen witzigen Einfällen gespickte Komödie, die aber einen tiefgründigen Hintergrund hat: Carpe diem! Tolle Schaupieler, v.a. Queen Latifah überzeugt als zuerst brave, dann immer mehr Selbstbewusstsein erlangende Georgia, die aber immer sehr warmherzig ist. Lustig, aber nicht zu überdreht, außer vielleicht in der snowboardszene...
Habe den Film im Flugzeug auf englisch gesehen. Kann deshalb zur DVD und zur Synchronisation nichts sagen. |
Flashdance Jennifer Beals, Michael Nouri, Lilia Skala Videokassette, 20. Februar 2002 Verkaufsrang: 3290 Adrian Lynes grelles Märchen über eine Tänzerin, die sich ihren Lebensunterhalt.tagsüber als Schweißerin verdient, passt wunderbar in die Ära der von Soundtracks getriebenen Big Budget-Produktionen der 80er Jahre wie Footlose und Top Gun. Angetrieben von Giorgio Moroders stampfendem, der neuen Sportart der achtziger Jahre - Aerobic - angepasstem Soundtrack ist Flashdance abwechselnd übertrieben fröhlich und total gezwungen. Die dünne Geschichte und die platten Dialoge spielen allerdings kaum mehr eine Rolle, wenn Sie die Beine der Tänzerin sehen, die sich wie ein Hammer zu der stampfenden Musik bewegen. Flashdance hat einige herausragende Tanzsequenzen. Erst nach der Premiere wurde allerdings bekannt, dass nicht Jennifer Beals, sondern die Tänzerin Marine Jahan die Tanzszenen gedoubled hat. Der tänzerische Höhepunkt des Films, das Vortanzen vor der Ballettkommission, ist eine Meisterleistung - des Editors. Hier tanzen Marine Jahan, Richie Colon von der Rock Steady Crew und eine Olympiateilnehmerin im Turmspringen vollführt den Sprung, der quer durch den Raum geht. Einige Szenen des Films sind zu Klassikern geworden: Wenn die Tänzerin zu Michael Sembellos "Maniac" stampft und der fast mythisch anmutende Moment, wenn die Schauspielerin während eines Auftritts von Wasser durchnässt wird. Gottseidank wird Flashdance nie so albern wie zum Beispiel Olivia Newton-Johns Xanadu. Und man muss einen Film einfach mögen, der den Massen Legwarmer bescherte. -Ethan Brown
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
80er Kult mit klasse Soundtrack 5 von 5 Punkten Hier ist er, der Film, der einer ganzen Generation das zerrissene Sweat-Shirt, Legwarmer und Breakdance näher gebracht hat. Herrliche Zeiten. Erstaunlich, dass "Flashdance" heute noch überzeugt. Das liegt zum einen an der detailbesessenen Regie von Adrian Lyne, der immer schon mehr Wert auf den Look als auf die darstellerischen Leistungen oder die Story gelegt hat (auch wenn er das vehement im Making Of abstreitet). Das Pittsburgh-Setting (dreckige Stahlarbeiter-Stadt) ist immer noch originell und eine wohltuende Abkehr vom klassischen Musical/Tanzfilm. Zum anderen liegt das an dem extrem hörbaren Soundtrack, der sich wie verrückt verkauft hat und sogar heute noch genießbar ist. Sind Drehbuch und Charaktere auch relativ seelenlos, der Film lebt durch Look und Musik. Wer eine Zeitreise in die 80er unternehmen will, der sollte sich "Flashdance" oder auch "9 1/2 Wochen" (ebenfalls von Adrian Lyne) anschauen und staunen, was man mit Neon, Rauch und Gegenlicht alles machen kann. Jennifer Beals, die mit "Flashdance" zum Top-Star katapultiert wurde und der Prototyp einer neuen Genaration von Filmheldin wurde, hat kurz darauf mit dem öden Frankenstein-Film "Die Braut" ihre Star-Karriere auch gleich wieder beendet und ist heute viel in Nebenrollen zu sehen. Die Story (junge Schweißerin träumt von der Tanzkarriere und schafft die Aufnahmeprüfung an einer Tanzakademie) ist natürlich absolut albern (allein die Tatsache, dass sie mit ihrer Jazz-Gymnastik zur klassischen Ausbildung zugelassen wird, ist ein Witz), der Humor des Films war und ist grauenhaft frauenfeindlich, die Dialoge komplett flach und banal ("Wenn du deinen Traum aufgibst, stirbst du!" - Ach ja?), die absolute Vorhersehbarkeit des Films ist Teils eines Charmes. Und dennoch, ich liebe "Flashdance", weil ich mich gern zurückerinnere an die lange Schlange, die rund ums Kino auf Einlass wartete, und an die Begeisterung, die Irene Caras "What a Feeling" auslöste.
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Victor/Victoria (Broadway-Musicalfassung) Dame Julie Andrews, Tony Roberts, Michael Nouri DVD, 2. Juni 2003 Verkaufsrang: 47646
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Sehr sehenswert 4 von 5 Punkten Schon klar: der Film ist besser und Robert Preston unersetzlich.
Wenn man das aber hinter sich läßt, lohnt sich das Anschauen sehr. Die Darsteller sind toll (auch Toddy, wenn man sich an ihn gewöhnt hat, und Norma ist richtig klasse) und es gibt viel Neues zu entdecken.
Großartig ist die "Cat and Mouse" Szene (King schleicht in Victorias Zimmer). Es gibt gute neue Songs, wenn auch manche etwas lang geraten sind. Es wird überhaupt viel gesungen. Julie Andrews Stimme hat etwas nachgelassen, aber mein Gott: die Frau war sechzig! Allein schon diese Tatsache läßt einem manchmal den Atem stocken, wenn man sie agieren sieht.
Die Verfilmung ist gut gelangen, aber es handelt sich natürlich um eine abgefilmte Bühnenshow, was halt immer so eine Sache ist.
Fazit: werde ich mir nicht zwanzigmal ansehen wie den Film, aber wer den Film mochte und etwas offen ist, wird seinen Spaß haben. Und es gibt sehr wohl deutsche Untertitel.
Den Film find ich besser. 4 von 5 Punkten Als Ahnungslose in Sachen Musical war diese DVD für mich eine Offenbarung. Die Treffsicherheit und Professionalität, mit der hier Sachen auf die Bühne gebracht wurden, ist wirklich beeindruckend. Julie Andrews glänzt wie immer in einer "der" Rollen ihres Lebens. Das gibt auf jeden Fall einen sehr unterhaltsamen Fernsehabend. Und trotzdem hab ich mir die DVD des Films auch noch gegönnt und sehe sie lieber als diese hier. Das liegt zum Teil daran, dass die Showeinlagen gesanglich im Film besser sind, zum anderen vielleicht daran, dass ich den Film als das Original kennengelernt habe und schon fast mitsprechen kann. Jedenfalls gefällt mir die Film-Version einfach besser, sie ist eben ein richtiger Film, kein mitgefilmtes Musical. Dafür wär es bestimmt sehr aufregend, das Musical mal live zu sehen, aber ob es das nochmal geben wird ...
A mangled shadow of a great movie 1 von 5 Punkten The story is of circumstances that make it possible for a singer (Julie Andrews) to pretend to be a man pretending to be a woman. " ~ Oh, what a tangled web we weave, when first we practice to deceive ~ " Sir Walter Scott
Right off I must say I miss Robert Preston. Naturally this is a play and not the movie so there must be some allowances. Unfortunately the play mangles the story more than necessary. Also the actors have no charisma or pizzas. The vocal ranges including Julie's are pitiful. The characters and actors just do not mess. The original story was placed in Berlin (Viktor und Viktoria (1933.)) When Blake Edwards moved it to Paris he added his signature slapstick distraction. They had an opportunity to remove it for the play. Instead they just added more Keystone Cop type slapstick. The few new songs barely replace the classics from the movie.
You can still get a copy of "Viktor und Viktoria"(1933) from Amazon.de
Eine Frau spielt einen Mann, der eine Frau darstellt.... 5 von 5 Punkten Der muntere Geschlechter-Rollentausch spielt in einigen Hollywood Filmkomödien seit jeher eine wichtige Rolle. Männer in Frauenkleidern waren von "Manche mögen's heiß" über "Charlies Tante" bis "Mrs. Doubtfire" eigentlich immer ein Kassenschlager. Der umgekehrte Fall, wenn Frauen mal ihren Mann stehen, landet hingegen eher in der ernsten Kategorie, wie "Yentel" von Barbra Streisand. Blake Edwards sah das Thema jedoch 1982 von der humorvollen Seite und steckte seine Ehefrau Julie Andrews prompt in Frack und Zylinder. Der Film mit dem letzten Soundtrack von Mr. Pink Panther Henry Manchini (Texte: Leslie Bruicusse) wurde ein Erfolg und fand in seiner Musical-Adaption mit einigen neuen Songs vonn Jekyll&Hyde Komponist Frank Wildhorn 1995 ebenfalls unter der Regie von Blake Edwards an den Broadway: in der Hauptrolle erneut die musicalerprobte Julie Andrews (Mary Poppins, The Sound Of Music). Eine Aufzeichnung der Theaterproduktion für den japanischen Markt ist jetzt in digitaler Überarbeitung auf DVD erhältlich. Paris. In einer illustren Bar mit Travestie-Revue möchte die abgebrannte Engländerin Victoria vorsingen - aber für Frauen gibt es keinen Platz in der Show. Der schwule Nachtclubbesitzer Toddy nimmt sich der frierenden Victoria an, die meint, als Mann wäre alles viel einfacher. Im übergroßen Pyjama kommt es zur Konfrontation mit Toddys Ex-Lover, der Victoria für seinen neuen Nebenbuhler hält. Wenn man einen Mann an der Nase herumführt, warum dann nicht auch das Publikum. Toddy und Victoria beschließen, aus Victoria einen polnischen Grafen zu machen, der auf der Varieté-Bühne als Frau auftritt - und das verständlicherweise sehr überzeugend ("Le Jazz Hot" ist einer der choreographischen Highlights der Show)! Nach einem Auftritt trifft Victor den Gangster Macho King Marchan (Michael Nouri, bekannt aus Flashdance), der Victor für einen Betrüger hält, da er sich in "ihn" verliebt, weshalb der Junge ja wohl niemals ein Mann sein kann. Ein leidenschaftlicher Tango von Victor mit Marchans Freundin Norma Cassidy (herrlich überdreht dargestellt von Les Miserables-Darstellerin Rachel York) überzeugt ihn jedoch vom Gegenteil - doch das unerklärliche Gefühl für den vermeintlichen Grafen bleibt, wodurch Marchan schließlich im Bett nicht mehr so erfolgreich wie üblich seinen Mann steht. In einer herrlichen Tür auf - Tür zu Verwechslungssequenz in zwei benachbarten Hotelzimmern landen aber schließlich alle passenden Paare zusammen im Bett... Das Musical bedient in herrlicher Weise alle herrschenden Klischees ohne Gefühle zu verletzen, mit dem Zeigefinger zu winken oder obszön zu wirken. Die Songs sind in der textlastigen Komödie (gute Englischkenntnisse sollten vorhanden sein, da es keine Untertitel gibt) an prägnanten Stellen plaziert und sind so doch mehr als nettes Beiwerk; "Crazy World" zählt längst zu den Showstoppern. Die Umsetzung des Kinofilms ist sehr gut gelungen, die professionelle Kameraführung mit dem gekonnten Schnitt lassen fast vergessen, daß man hier eine Live-Show aufgezeichnet hat. Das anamorphe 16:9 optimierte Bild ist brillant und der neu abgemischte 5.1 Dolby Digitalton kommt sehr breit herüber (der Centerlautsprecher bleibt fast komplett stumm, die Dialoge sind auf die Hauptboxen verteilt, was das Textverständnis manchmal schmälert). Alles in allem liegt hier eine amerikanisch perfekte Produktion vor. Ein Wort noch zur Hauptdarstellerin Julie Andrews, die vor Beginn des jeweiligen Aktes im Theater sitzend eine kurze Einführung gibt. Man sieht der Musical-Diva bei ihrem energiegeladenen Spiel ihr stolzes Alter von über 60 Jahren wirklich nicht an. Leider unterzog sich Mrs. Andrews kurze Zeit nach dieser Aufzeichnung einer Stimmbandoperation, von der sich ihre Stimme nicht wieder voll erholen sollte... Fazit: Eine ganz besondere Art der Emanzipation mit der Oscar-prämierten (Film-) Musik von Henry Manchini, perfekt broadwayhaft inszeniert.
Über Liebe,Toleranz und eine Menge Humor... 5 von 5 Punkten Hätte ich die Filmversion von'Victor/Victoria' nicht versehentlich überspielt hätte ich diese wunderbare Show wohl nie gesehen...und das würde ich wirklich bereuen!Denn dieses Musical ist einfach phantastisch!Julie Andrews verkörpert-wie auch bereits in der Filmversion von 1982-die Rolle der Victoria,die -um im Paris der dreißiger Jahre als Sängerin erfolgreich sein zu können-auf Anraten ihres homosexuellen Freundes Toddy die Rolle eines Mannes annimmt,der wiederum vorgibt eine Frau zu sein..das führt natürlich zu allerlei Verwicklungen,besonders als sich der Gangster King Marchand,in ihn/sie verliebt,ist das Chaos perfekt....Ich denke diese Show ist absolut sehenswert;die Charaktere sind so liebevoll gestaltet,die Schauspieler sind phantastisch und allen voran natürlich Julie Andrews,die mit einer unglaublichen Energie und ihrer einzigartigen Stimme die Show mit Leben füllt...und wie sie selbst in ihrer persönlichen Einleitung sagt:"Die Show beinhaltet das was das Leben ausmacht:Liebe,Toleranz und eine Menge Humor!"
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Victor Victoria [UK IMPORT] Julie Andrews, Tony Roberts, Michael Nouri Videokassette, 2. Oktober 2000 Verkaufsrang: 31230
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Sehr sehenswert 4 von 5 Punkten Schon klar: der Film ist besser und Robert Preston unersetzlich.
Wenn man das aber hinter sich läßt, lohnt sich das Anschauen sehr. Die Darsteller sind toll (auch Toddy, wenn man sich an ihn gewöhnt hat, und Norma ist richtig klasse) und es gibt viel Neues zu entdecken.
Großartig ist die "Cat and Mouse" Szene (King schleicht in Victorias Zimmer). Es gibt gute neue Songs, wenn auch manche etwas lang geraten sind. Es wird überhaupt viel gesungen. Julie Andrews Stimme hat etwas nachgelassen, aber mein Gott: die Frau war sechzig! Allein schon diese Tatsache läßt einem manchmal den Atem stocken, wenn man sie agieren sieht.
Die Verfilmung ist gut gelangen, aber es handelt sich natürlich um eine abgefilmte Bühnenshow, was halt immer so eine Sache ist.
Fazit: werde ich mir nicht zwanzigmal ansehen wie den Film, aber wer den Film mochte und etwas offen ist, wird seinen Spaß haben. Und es gibt sehr wohl deutsche Untertitel.
Den Film find ich besser. 4 von 5 Punkten Als Ahnungslose in Sachen Musical war diese DVD für mich eine Offenbarung. Die Treffsicherheit und Professionalität, mit der hier Sachen auf die Bühne gebracht wurden, ist wirklich beeindruckend. Julie Andrews glänzt wie immer in einer "der" Rollen ihres Lebens. Das gibt auf jeden Fall einen sehr unterhaltsamen Fernsehabend. Und trotzdem hab ich mir die DVD des Films auch noch gegönnt und sehe sie lieber als diese hier. Das liegt zum Teil daran, dass die Showeinlagen gesanglich im Film besser sind, zum anderen vielleicht daran, dass ich den Film als das Original kennengelernt habe und schon fast mitsprechen kann. Jedenfalls gefällt mir die Film-Version einfach besser, sie ist eben ein richtiger Film, kein mitgefilmtes Musical. Dafür wär es bestimmt sehr aufregend, das Musical mal live zu sehen, aber ob es das nochmal geben wird ...
A mangled shadow of a great movie 1 von 5 Punkten The story is of circumstances that make it possible for a singer (Julie Andrews) to pretend to be a man pretending to be a woman. " ~ Oh, what a tangled web we weave, when first we practice to deceive ~ " Sir Walter Scott
Right off I must say I miss Robert Preston. Naturally this is a play and not the movie so there must be some allowances. Unfortunately the play mangles the story more than necessary. Also the actors have no charisma or pizzas. The vocal ranges including Julie's are pitiful. The characters and actors just do not mess. The original story was placed in Berlin (Viktor und Viktoria (1933.)) When Blake Edwards moved it to Paris he added his signature slapstick distraction. They had an opportunity to remove it for the play. Instead they just added more Keystone Cop type slapstick. The few new songs barely replace the classics from the movie.
You can still get a copy of "Viktor und Viktoria"(1933) from Amazon.de
Eine Frau spielt einen Mann, der eine Frau darstellt.... 5 von 5 Punkten Der muntere Geschlechter-Rollentausch spielt in einigen Hollywood Filmkomödien seit jeher eine wichtige Rolle. Männer in Frauenkleidern waren von "Manche mögen's heiß" über "Charlies Tante" bis "Mrs. Doubtfire" eigentlich immer ein Kassenschlager. Der umgekehrte Fall, wenn Frauen mal ihren Mann stehen, landet hingegen eher in der ernsten Kategorie, wie "Yentel" von Barbra Streisand. Blake Edwards sah das Thema jedoch 1982 von der humorvollen Seite und steckte seine Ehefrau Julie Andrews prompt in Frack und Zylinder. Der Film mit dem letzten Soundtrack von Mr. Pink Panther Henry Manchini (Texte: Leslie Bruicusse) wurde ein Erfolg und fand in seiner Musical-Adaption mit einigen neuen Songs vonn Jekyll&Hyde Komponist Frank Wildhorn 1995 ebenfalls unter der Regie von Blake Edwards an den Broadway: in der Hauptrolle erneut die musicalerprobte Julie Andrews (Mary Poppins, The Sound Of Music). Eine Aufzeichnung der Theaterproduktion für den japanischen Markt ist jetzt in digitaler Überarbeitung auf DVD erhältlich. Paris. In einer illustren Bar mit Travestie-Revue möchte die abgebrannte Engländerin Victoria vorsingen - aber für Frauen gibt es keinen Platz in der Show. Der schwule Nachtclubbesitzer Toddy nimmt sich der frierenden Victoria an, die meint, als Mann wäre alles viel einfacher. Im übergroßen Pyjama kommt es zur Konfrontation mit Toddys Ex-Lover, der Victoria für seinen neuen Nebenbuhler hält. Wenn man einen Mann an der Nase herumführt, warum dann nicht auch das Publikum. Toddy und Victoria beschließen, aus Victoria einen polnischen Grafen zu machen, der auf der Varieté-Bühne als Frau auftritt - und das verständlicherweise sehr überzeugend ("Le Jazz Hot" ist einer der choreographischen Highlights der Show)! Nach einem Auftritt trifft Victor den Gangster Macho King Marchan (Michael Nouri, bekannt aus Flashdance), der Victor für einen Betrüger hält, da er sich in "ihn" verliebt, weshalb der Junge ja wohl niemals ein Mann sein kann. Ein leidenschaftlicher Tango von Victor mit Marchans Freundin Norma Cassidy (herrlich überdreht dargestellt von Les Miserables-Darstellerin Rachel York) überzeugt ihn jedoch vom Gegenteil - doch das unerklärliche Gefühl für den vermeintlichen Grafen bleibt, wodurch Marchan schließlich im Bett nicht mehr so erfolgreich wie üblich seinen Mann steht. In einer herrlichen Tür auf - Tür zu Verwechslungssequenz in zwei benachbarten Hotelzimmern landen aber schließlich alle passenden Paare zusammen im Bett... Das Musical bedient in herrlicher Weise alle herrschenden Klischees ohne Gefühle zu verletzen, mit dem Zeigefinger zu winken oder obszön zu wirken. Die Songs sind in der textlastigen Komödie (gute Englischkenntnisse sollten vorhanden sein, da es keine Untertitel gibt) an prägnanten Stellen plaziert und sind so doch mehr als nettes Beiwerk; "Crazy World" zählt längst zu den Showstoppern. Die Umsetzung des Kinofilms ist sehr gut gelungen, die professionelle Kameraführung mit dem gekonnten Schnitt lassen fast vergessen, daß man hier eine Live-Show aufgezeichnet hat. Das anamorphe 16:9 optimierte Bild ist brillant und der neu abgemischte 5.1 Dolby Digitalton kommt sehr breit herüber (der Centerlautsprecher bleibt fast komplett stumm, die Dialoge sind auf die Hauptboxen verteilt, was das Textverständnis manchmal schmälert). Alles in allem liegt hier eine amerikanisch perfekte Produktion vor. Ein Wort noch zur Hauptdarstellerin Julie Andrews, die vor Beginn des jeweiligen Aktes im Theater sitzend eine kurze Einführung gibt. Man sieht der Musical-Diva bei ihrem energiegeladenen Spiel ihr stolzes Alter von über 60 Jahren wirklich nicht an. Leider unterzog sich Mrs. Andrews kurze Zeit nach dieser Aufzeichnung einer Stimmbandoperation, von der sich ihre Stimme nicht wieder voll erholen sollte... Fazit: Eine ganz besondere Art der Emanzipation mit der Oscar-prämierten (Film-) Musik von Henry Manchini, perfekt broadwayhaft inszeniert.
Über Liebe,Toleranz und eine Menge Humor... 5 von 5 Punkten Hätte ich die Filmversion von'Victor/Victoria' nicht versehentlich überspielt hätte ich diese wunderbare Show wohl nie gesehen...und das würde ich wirklich bereuen!Denn dieses Musical ist einfach phantastisch!Julie Andrews verkörpert-wie auch bereits in der Filmversion von 1982-die Rolle der Victoria,die -um im Paris der dreißiger Jahre als Sängerin erfolgreich sein zu können-auf Anraten ihres homosexuellen Freundes Toddy die Rolle eines Mannes annimmt,der wiederum vorgibt eine Frau zu sein..das führt natürlich zu allerlei Verwicklungen,besonders als sich der Gangster King Marchand,in ihn/sie verliebt,ist das Chaos perfekt....Ich denke diese Show ist absolut sehenswert;die Charaktere sind so liebevoll gestaltet,die Schauspieler sind phantastisch und allen voran natürlich Julie Andrews,die mit einer unglaublichen Energie und ihrer einzigartigen Stimme die Show mit Leben füllt...und wie sie selbst in ihrer persönlichen Einleitung sagt:"Die Show beinhaltet das was das Leben ausmacht:Liebe,Toleranz und eine Menge Humor!"
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Flashdance [UK-Import] Jennifer Beals, Michael Mouri, Lilia Skala, Belinda Bauer, Phil Bruns Videokassette, 3. Juli 2000 Verkaufsrang: 19036 Adrian Lynes grelles Märchen über eine Tänzerin, die sich ihren Lebensunterhalt.tagsüber als Schweißerin verdient, passt wunderbar in die Ära der von Soundtracks getriebenen Big Budget-Produktionen der 80er Jahre wie Footlose und Top Gun. Angetrieben von Giorgio Moroders stampfendem, der neuen Sportart der achtziger Jahre - Aerobic - angepasstem Soundtrack ist Flashdance abwechselnd übertrieben fröhlich und total gezwungen. Die dünne Geschichte und die platten Dialoge spielen allerdings kaum mehr eine Rolle, wenn Sie die Beine der Tänzerin sehen, die sich wie ein Hammer zu der stampfenden Musik bewegen. Flashdance hat einige herausragende Tanzsequenzen. Erst nach der Premiere wurde allerdings bekannt, dass nicht Jennifer Beals, sondern die Tänzerin Marine Jahan die Tanzszenen gedoubled hat. Der tänzerische Höhepunkt des Films, das Vortanzen vor der Ballettkommission, ist eine Meisterleistung - des Editors. Hier tanzen Marine Jahan, Richie Colon von der Rock Steady Crew und eine Olympiateilnehmerin im Turmspringen vollführt den Sprung, der quer durch den Raum geht. Einige Szenen des Films sind zu Klassikern geworden: Wenn die Tänzerin zu Michael Sembellos "Maniac" stampft und der fast mythisch anmutende Moment, wenn die Schauspielerin während eines Auftritts von Wasser durchnässt wird. Gottseidank wird Flashdance nie so albern wie zum Beispiel Olivia Newton-Johns Xanadu. Und man muss einen Film einfach mögen, der den Massen Legwarmer bescherte. -Ethan Brown
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
80er Kult mit klasse Soundtrack 5 von 5 Punkten Hier ist er, der Film, der einer ganzen Generation das zerrissene Sweat-Shirt, Legwarmer und Breakdance näher gebracht hat. Herrliche Zeiten. Erstaunlich, dass "Flashdance" heute noch überzeugt. Das liegt zum einen an der detailbesessenen Regie von Adrian Lyne, der immer schon mehr Wert auf den Look als auf die darstellerischen Leistungen oder die Story gelegt hat (auch wenn er das vehement im Making Of abstreitet). Das Pittsburgh-Setting (dreckige Stahlarbeiter-Stadt) ist immer noch originell und eine wohltuende Abkehr vom klassischen Musical/Tanzfilm. Zum anderen liegt das an dem extrem hörbaren Soundtrack, der sich wie verrückt verkauft hat und sogar heute noch genießbar ist. Sind Drehbuch und Charaktere auch relativ seelenlos, der Film lebt durch Look und Musik. Wer eine Zeitreise in die 80er unternehmen will, der sollte sich "Flashdance" oder auch "9 1/2 Wochen" (ebenfalls von Adrian Lyne) anschauen und staunen, was man mit Neon, Rauch und Gegenlicht alles machen kann. Jennifer Beals, die mit "Flashdance" zum Top-Star katapultiert wurde und der Prototyp einer neuen Genaration von Filmheldin wurde, hat kurz darauf mit dem öden Frankenstein-Film "Die Braut" ihre Star-Karriere auch gleich wieder beendet und ist heute viel in Nebenrollen zu sehen. Die Story (junge Schweißerin träumt von der Tanzkarriere und schafft die Aufnahmeprüfung an einer Tanzakademie) ist natürlich absolut albern (allein die Tatsache, dass sie mit ihrer Jazz-Gymnastik zur klassischen Ausbildung zugelassen wird, ist ein Witz), der Humor des Films war und ist grauenhaft frauenfeindlich, die Dialoge komplett flach und banal ("Wenn du deinen Traum aufgibst, stirbst du!" - Ach ja?), die absolute Vorhersehbarkeit des Films ist Teils eines Charmes. Und dennoch, ich liebe "Flashdance", weil ich mich gern zurückerinnere an die lange Schlange, die rund ums Kino auf Einlass wartete, und an die Begeisterung, die Irene Caras "What a Feeling" auslöste.
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