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| DVDs: Ulrich Nöthen | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Comedian Harmonists Ben Becker, Heino Ferch, Ulrich Noethen DVD, 21. September 1998 Verkaufsrang: 1150 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der aufstrebende Musikus Harry Frommermann (Ulrich Noethen)haust in einem Dachkämmerchen im Berlin der 30er Jahre. Natürlich ist er als aufstrebender Künstler und Vokalartist nicht nur arm, sondern auch schwer verliebt in die Tochter (Meret Becker) des jüdischen Besitzers eines Musikgeschäfts. Via Anzeige trommelt er ein Sextett nach dem Vorbild der amerikanischen Gesangstruppe Revellers zusammen, darunter Statisten, Kellner (Max Tidof) und einen Bohemien (Heinrich "Harald" Schafmeister), und sie gründen die "Comedian Harmonists". Außer in schönen Harmonien zu singen, gehört auch immer eine gute Portion Komödie zu ihren Auftritten, zu denen sie bald in die besten Säle der größten Städte landauf und landab und sogar nach Amerika geladen werden. Doch mit der Machtübernahme der Nazis hat die hochfliegende Karriere des teils jüdischen Ensemble ein bitteres Ende. Joseph Vilsmaiers (Schlafes Bruder, Marlene) liebevolle, in Ausstattung und Aufwand epische Hommage an diese fröhlichen Sängerknaben der 30er Jahre, deren Lieder noch heute eine große Liebhaberschar haben, wäre beinahe für den Oscar vorgeschlagen worden und sahnte im eigenen Land beim deutschen und bayerischen Filmpreis kräftig ab. Zeitkolorit und die politische Stimmung sind detailliert wiedergegeben, und in die Aufsteiger-Story werden auch diverse Liebesgeschichten (im Zentrum das Liebesdreieck zwischen den von Noethen, Ben Becker und Meret Becker gespielten Figuren) miteingeflochten. Neben gefühlvollen Passagen sorgen auch komischen Momente, wie das allererste Vorsingen in Begräbnisstimmung und das anschließende Besäufnis mit Musikimprovisationen, für runde Mainstream-Unterhaltung. Exquisit nicht nur die Musik, sondern auch das Ensemble-Spiel der deutschen Schauspielelite (außer den genannten sind noch Heino Ferch, Kai Wiesinger und Katja Riemann zu nennen. Otto Sander gibt einen prägnanten Kurzauftritt). -Heike Angermaier
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
...ein episches Geschichtsdrama als ein einfühlsames Zeitdokument 5 von 5 Punkten Im Dezember 1927 von Harry Frommermann in seiner Wohnung in Berlin gegründet und knapp 8 Jahre später auf der Höhe ihres Erfolges nach einem letzten Konzert in München im Rausch von politischen Absurditäten zerschlagen, zeigt dieses spielerische Dokument in zum Teil bewegenden Szenen direkt und ohne leise Zwischentöne oder feine Nuancen geschichtliche Anekdoten der Comedian Harmonists von nackter Existenzangst, glamourösen Erfolgen und erzwungenem, bedrückendem Ausstieg.
Szene für Szene sorgfältig balanciert, ohne Form von Theatralik als Fakten und Fiktionen plakativ aneinanderreihend inszeniert Vilsmaier, bei allen intra- und interindividuellen Problemen, Spannungen und Schicksalen der Ensemblemitglieder, als eigentlichen Motor des Filmes jedoch die einzigartige, mitreißende Musik dieser weltberühmten, deutschen A-Capella-Gruppe, von den 6 klug ausgewählten Hauptdarstellern fabelhaft, gewitzt und mit einem wunderbaren Gefühl für die Belle-Epoche gespielt.
"In einem kühlen Grunde" - "Ich kann das nicht!" - ein ehrlicher und gekonnter, deutscher Beitrag zur deutschen Musik(er)geschichte
*** Die Mitglieder des Ensembles:
1. Tenor: Ari Leschnikoff (1897 - 1978)
2. Tenor : Erich A. Collin (1899 - 1961)
3. Tenor : Harry Frommermann (1906 - 1975)
Bariton: Roman Cycowski (1901 - 1998)
Bass: Robert Biberti (1902 - 1985)
Pianist: Erwin Bootz (1907 - 1982)
Wie zu sehen überlebten alle sechs Mitglieder den Zweiten Weltkrieg, traten aber nie wieder gemeinsam auf.
*** Bekannte Lieder /u.a.:
1930 Ein Freund, ein guter Freund (Heymann/Gilbert)
1930 Ich hab' für Dich 'nen Blumentopf bestellt (Bootz/Karlick)
1930 Liebling mein Herz läßt Dich grüßen (Heymann/Gilbert)
1930 Veronika, der Lenz ist da (Jurmann/Rotter)
1931 Das ist die Liebe der Matrosen (Heymann/Gilbert)
1932 Der Onkel Bumba aus Kalumba (Hupfeld/Rotter/Robinson)
1932 Irgendwo auf der Welt (Heymann/Gilbert)
1932 Schöne Isabella aus Kastilien (Bootz/Karlick)
1933 Kleiner Mann, was nun? (Bootz)
1933 So ein Kuß kommt von allein (Grothe)
1934 Gitarren spielt auf (Schmidseder/Siegel)
1934 Mein kleiner grüner Kaktus (Dorian/Herda)
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Das Sams - Der Film ChrisTine Urspruch, Ulrich Noethen, Aglaia Szyszkowitz DVD, 18. Juni 2002 Verkaufsrang: 712 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Das Sams - Der Film, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 11.06.02
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Sensationell sensibel und sorgfältige - und doch eigenständige Verfilmung eines super Buches! 5 von 5 Punkten Diese DVD ist eine wunderbare Verfilmung einer wundervollen Geschichte voller Details, die für Kinder nicht nur einen Spaßfaktor darstellen, sondern auch zu deren Lebenskompetenz beitragen.
Denn hier wird eine Geschichte nicht langweilig in Szene gesetzt, sondern langsam vor Augen gemalt, was alles im Leben möglich ist, wenn man nicht (zu) schnell aufgibt. Gerade diese Verlangsamung der Wahrnehmung sowie die zusätzlichen Sequenzen sind ein besonderer Vorzug dieser DVD. Dies hilft, die Dinge genauer und intensiver wahrzunehmen.
Dazu kommt, dass die Geschichte selbst ermutigend wirkt:
- zu den eigenen Wünschen zu stehen
- eigene Wünsche angemessen zu verbalisieren
- sich nicht von Herausforderungen und Problemen klein kriegen zu lassen
Bei alledem wird die Phantasie von Anfang an angeregt.
Eine besondere Inszenierung eines besonderen Kinderbuches!
Sehr empfehlens- und sehenswert!
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Das fliegende Klassenzimmer Ulrich Noethen, Sebastian Koch, Piet Klocke DVD, 1. Oktober 2003 Verkaufsrang: 951 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Das fliegende Klassenzimmer - Remake, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 01.10.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Frisch und munter aufgepeppelt 4 von 5 Punkten Letzte Chance für den kleinen Jonathan: schon allzu oft ist er aus den bisher besuchten Internaten geflogen. Ob es jetzt wohl klappt, im Thomanerchor von Leipzig ?
Mag sein, dass Erich Kästner sich heute von der aktuellsten Verfilmung seines "fliegenden Klassenzimmers" distanzieren würde. Vom klassischen Leipziger Thomanerchor sieht man (obwohl es auf Weihnachten zugeht) nicht allzu viel. Die Weihnachtsaufführung gegen Ende kommt gerappt daher. Aber für die moderne Zielgruppe ist das natürlich genau richtig und up-to-date. Die schwungvolle Neuinszenierung versetzt besonders vorm Fest den ein oder anderen jungen Zuschauer in Begeisterung, da sich Humor und Gefühl eine gesunde Waage halten. Auch moderne Problematiken wie Scheidung der Eltern kommen zum Tragen.
Die jungen Darsteller erfreuen deswegen, weil sie größtenteils Laien sind, die zum ersten Mal in einem Film auftauchen, und aufgrund dieser Neulust besonderen Spaß beim Dreh gehabt haben; (wirkt jedenfalls so).
Nettes Bonus-Material: der Regisseur teilt mit Nebendarsteller Frederick Lau (bis heute ein sehr gefragter Nachwuchsschauspieler) seine Erinnerungen an die Produktion.
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Ein fliehendes Pferd Ulrich Noethen, Katja Riemann, Ulrich Tukur DVD, 23. April 2008 Verkaufsrang: 2430 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein fliehendes Pferd - Rasanter Liebesreigen mit Starbesetzung Sein gutes Händchen für außergewöhnliche Komödien und die kleinen und großen Dramen des Beziehungsalltags hat Regisseur Rainer Kaufmann schon oft bewiesen. Mit Ein Fliehendes Pferd legt Kaufmann jetzt nach: Die Verfilmung von Martin Walsers gleichnamigem Bestseller von 1978 lässt die gegensätzlichen Lebensentwürfe zweier alter Jugendfreunde aufeinander prallen. Im Streit um zwei Frauen entspinnt sich ein schwungvoller Liebesreigen voller scharfzüngiger Dialoge und unerwarteter Wendungen, der unaufhaltsam auf eine finale Konfrontation zusteuert... Eine exzellente Darstellerriege macht Walsers vielschichtige Figuren lebendig: Neben Katja Riemann (Rosenstraße), Ulrich Tukur (Das Leben der Anderen) und Ulrich Noethen (Der Untergang) glänzt Shootingstar Petra Schmidt-Schaller (Reine Formsache) mit einer herausragenden Leistung, für die sie mit dem Bayerischen Filmpreis 2008 als beste Nachwuchsdarstellerin geehrt wurde. Insgesamt sieben Mal wurde Ein Fliehendes Pferd für den Deutschen Filmpreis 2008 nominiert, u.a. als "Bester Film" sowie in den Kategorien für die besten darstellerischen Leistungen des Jahres: Von der Jury ausgewählt wurden Katja Riemann und Ulrich Noethen (beste weibliche / männliche Hauptrolle) sowie Petra Schmidt-Schaller und Ulrich Tukur (beste weibliche / männliche Nebenrolle). Seit zwölf Jahren verbringen Studienrat Helmut Halm (Noethen) und seine Frau Sabine (Riemann) ihren Urlaub am Bodensee. Doch das ebenso eingespielte wie eintönige Ferienidyll gerät aus den Fugen, als das Paar im Strandbad Helmuts altem Jugendfreund Klaus (Tukur) und dessen junger Freundin Helene (Schmidt-Schaller) begegnet. Bei Sabine schlägt das Staunen über den charmanten und dynamischen Klaus rasch in Sympathie um, während Helmut ihn eher als aufdringlich empfindet. Entnervt flieht Helmut schließlich unter einem Vorwand aus der prekären Situation. So kann er nicht verhindern, dass Klaus sich für den nächsten Tag zum Segeln mit den Halms verabredet. Dem Segeltörn folgt ein gemeinsames Abendessen, und bald weichen Klaus und Helene dem Ehepaar nicht mehr von der Seite. Helmut reagiert auf Klaus' Erzählungen über gemeinsame Jugendeskapaden eher verschnupft, ist dafür aber umso empfänglicher für Helenes erotische Reize. Sabine hingegen genießt, dass Klaus mit seinem nassforschen Charme frischen Schwung in ihren biederen Ehealltag bringt. Was folgt, sind nicht nur Gespräche über unerfüllte Träume und neue Hoffnungen - sondern auch handfeste erotische Entgleisungen. Doch während Sabine, Klaus und Helene ihren Urlaub genießen, bekommt Helmuts fest gezimmertes Weltbild immer mehr Risse. Als er sich von Klaus zu einem riskanten Bootsausflug auf den stürmischen Bodensee nötigen lässt, kommt es zwischen beiden Männern zu einer gefährlichen Konfrontation... Für Regisseur Rainer Kaufmann lag der besondere Reiz von Ein Fliehendes Pferd darin, die ironischen, witzigen und tragikomischen Elemente der literarischen Vorlage herauszuarbeiten. Zwei Jahre arbeiteten Regisseur und Drehbuchautoren an der Adaption von Martin Walsers vielschichtiger Novelle, wobei Walser sie immer wieder tatkräftig unterstützte und auch die Endfassung redigierte. Das Resultat ist eine ebenso leichtfüßige wie gehaltvolle Komödie, die ganz vom Zusammenspiel ihrer vier sehr unterschiedlichen Hauptcharaktere lebt. "Es ist eine Geschichte von Menschen in der Mitte ihres Lebens, die darüber nachdenken, ob sie aus ihrer Verkrustung ausbrechen und ihr Dasein neu definieren sollen", so Kaufmann. "Die Handlung ist eine Art ,innere Odyssee', und vor allem in Helmut passiert sehr viel. Am Ende, so scheint es, hat er tatsächlich etwas gelernt."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Der Film ist einfach genial !!! 5 von 5 Punkten Wem dieser Film nicht gefällt, der ist selber schuld u. dann hat er oder sie es auch nicht besser verdient !!!
Warum ???
Ganz einfach, erstens, die Geschichte an sich ist schon spannend nach der Vorlage der gleichnamigen Novelle von Martin Walser, zweitens, die Besetzung des Films ist einfach top, vorallem Ulrich Tukur in der Rolle des stets allgegenwärtigen, nervenden Klaus Buch ist das absolute "Zugpferd" des Films, eine regelrechte Paraderolle für ihn. Das Teuflische daran ist, daß er es schafft, daß man diese "Nervensäge" aufgrund seiner brillianten Darstellung auch noch klasse findet, da hat er wirklich eine Fallhöhe ausgelotet, die sich sehen lassen kann.
Überhaupt, jeder kennt irgendwie so einen penetranten Typen wie diesen Klaus Buch, daher ist der Wiedererkennungswert sehr hoch. Aber auch Petra Schmidt-Schaller als seine Freundin Helene genannt Hel ist eine herrliche Neuentdeckung, sie sieht nicht nur toll aus, sie hat auch Charisma u. kann spielen. Dann natürlich Katja Riemann in der Rolle als Sabine Halm ist auch fabelhaft, man fragt sich die ganze Zeit über warum sie mit dem Ekel von Ehemann überhaupt noch zusammenbleibt, obwohl sie so eine nette, kluge u. sympathische Frau ist. U. last but not least, der permanent griesgrämige u. unzufriedene Studienrat Helmut Halm, gespielt von Ulrich Noethen, der sich u. sein Leben im Grunde selber nicht leiden kann, aber nichts ändert, andere, die nicht so leben wie er selber, sind ihm daher ein Greuel, halten sie ihm doch den Spiegel vor. Überhaupt, das Auftauchen von Klaus u. Hel kommt einem in manchen Filmsequenzen wie eine Fata Morgana vor, wie eine Luftspiegelung, sind sie real oder sind das lediglich die Alter Egos von Sabine u. Helmut, die die beiden mal so richtig wach rütteln wollen, damit sie aus ihren festgefahrenen Bahnen heraustreten können. Spannend kann ich da nur sagen, sehr, sehr spannend dieser Seelenstriptease der Vier.
Wenn man sich Sabine u. Helmut so ansieht im Film, dann ertappt man sich dabei auch in seiner eigenen Beziehung hie u. da ein bißchen von den unschönen Gewohnheiten widerzufinden, die man an den beiden wirklich nicht leiden kann. Das ist das Geheimnis langjähriger Beziehungen fürchte ich.
Im Grunde wäre eine gesunde Mischung aus Klaus u. Hel u. Sabine u. Helmut wahrscheinlich genau das Richtige, aber wie sagt Klaus im Film so schön "Träume sind nicht dazu da, um uns glücklich zu machen. Sie sollen uns Angst machen, uns aufrütteln"(oder so ähnlich) u. damit hat er so ziemlich ins Schwarze getroffen.
Diesen Film werde ich mir sicherlich noch des öfteren anschauen, so gut hat er mir gefallen, besonders Ulrich Tukur war einfach klasse !!!
Ach ja, ehe ich es vergesse, die Musik von Annette Focks ist einfach spitze, sie verleiht dem ganzen Film so ein mediterranes, locker-flockiges Flair, das dem Film eine sensationelle Leichtigkeit verleiht, die einfach wunderbar zu dem Film paßt, darum habe ich mir die Filmmusik auch schon längst angeschafft.
Und, Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber diese Leichtigkeit der Musik überträgt sich auch ohne den Film dabei zu schauen, sie funktioniert auch ganz alleine, ist das nicht klasse ?!?!
Mein Fazit zu DVD u. Filmmusik CD, unbedingt kaufen !!!
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Das Sams in Gefahr Ulrich Noethen, ChrisTine Urspruch, Dominique Horwitz DVD, 17. Juni 2004 Verkaufsrang: 1337 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach dem großen Erfolg von Das Sams - Der Film hat sich das Team um den niederländischen Regisseur Ben Verbong und Autor Paul Maar erneut zusammengetan und legt mit der witzig-frechen Komödie Sams in Gefahr einen gelungenen Filmspaß für die ganze Familie vor. Herr Taschenbier, wieder köstlich porträtiert von Ulrich Noethen, und Frau März haben inzwischen geheiratet und einen elfjährigen Sohn namens Martin. Weil der Sohnemann gar so schüchtern ist und in der Schule Probleme hat, ruft Vater Taschenbier zur Unterstützung das Sams herbei. Selbstverständlich bringt der liebenswerte Rotschopf im blauen Taucheranzug mit seinen Wunschpunkten ordentlich Schwung in das Leben von Familie Taschenbier - aber auch jede Menge Chaos. Als der böse Sportlehrer Daume, kongenial gespielt von Dominique Horwitz, das Sams entführt und für seine machtgierigen Zwecke missbraucht, geht der Spaß erst richtig los. Christine Urspruch lässt als Sams wieder ihren treffsicheren Charme sprühen und trägt mit den herrlich-abgedrehten Nonsens-Sprüchen einen Großteil zum ausgelassenen Filmvergnügen bei. In weiteren Rollen begeistern mit ihrer Spielfreude Eva Mattes (Frau Rotkohl), Armin Rohde (Herr Mon) und Jasmin Tabatabai als gestrenge Mathelehrerin, die gemeinsam mit Nena auch den Titelsong des Films singt. Der Film ist an Maars gleichnamiges Buch angelehnt und geizt nicht mit aufwändigen visuellen Einfällen, um die populären Sams-Geschichten lebendig werden zu lassen. Insbesondere die haarsträubenden Nebenwirkungen bei unrechtmäßigen Wünschen sorgen für jede Menge Spaß und Heiterkeit. Maars Heimatstadt Bamberg gibt wie in den Büchern die ideale Kulisse für die fantastischen Abenteuer ab. Empfohlen ab sechs Jahren. -Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sams - sensibel und sensationell ins Szene gesetzt! 5 von 5 Punkten Diese DVD ist eine wunderbare Verfilmung einer wundervollen Geschichte voller Details, die für Kinder nicht nur einen Spaßfaktor darstellen, sondern auch zu deren Lebenskompetenz beitragen.
Denn hier wird eine Geschichte nicht langweilig in Szene gesetzt, sondern langsam vor Augen gemalt, was alles im Leben möglich ist, wenn man nicht (zu) schnell aufgibt. Gerade diese Verlangsamung der Wahrnehmung sowie die zusätzlichen Sequenzen sind ein besonderer Vorzug dieser DVD. Dies hilft, die Dinge genauer und intensiver wahrzunehmen.
Dazu kommt, dass die Geschichte selbst ermutigend wirkt:
- zu den eigenen Wünschen zu stehen
- eigene Wünsche angemessen zu verbalisieren
- sich nicht von Herausforderungen und Problemen klein kriegen zu lassen
Bei alledem wird die Phantasie von Anfang an angeregt.
Eine besondere Inszenierung eines besonderen Kinderbuches!
Sehr empfehlens- und sehenswert!
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Heirate mir! - Einmal ist jede(r) dran Ulrich Noethen, Verona Pooth, Roswitha Schreiner DVD, 26. September 2005 Verkaufsrang: 5978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gürkle? 4 von 5 Punkten Diesen Film sollte man nicht so ernst nehmen.
Für den gegenwärtigen Preis von unter 3 Euro kann man nicht viel falsch machen Frau Feldbusch bzw. mittlerweile ja Pooth spielt ihre Rolle ganz akzeptabel.
Die Handlung ist ganz nett und an den restlichen Schauspielern gibt es auch nichts zu mäkeln.
Das Thema Menschenhandel wird wenn auch nicht für jeden erkennbar angeschnitten aber mehr als ein Augenzwinkern wird es wohl dem Großteil nicht entlocken.
Die ganze Handlung wird noch etwas untermauert von einer Mordserie was dem Ganzen noch etwas Würze verpasst.
Anschauen und auf sich wirken lassen, viel Spaß dabei.
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Die Patriarchin (2 DVDs) Iris Berben, Ulrich Noethen, Adrian Topol DVD, 24. März 2005 Verkaufsrang: 4598 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DVD FSK 12 TV und Dokumentation/ Highlight Film.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Film der Meisterklasse 5 von 5 Punkten Ein Meisterwerk mit einer Besetzung, die besser kaum hätte sein können. Allein der Name "Berben" sagt schon aus, dass dieser Film nur ein Erfolg sein kann. Zusammen mit klasse Schauspielern hat Iris ein weiteres Mal mein Herz und meine Leidenschaft für deutsche Spielfilme erobert. Gespielt mit soviel Hingabe bringt jeder Schauspieler in diesem Film seine Figur einwandfrei und unmissverständlich rüber. In einer Geschichte, die niemals langweilig wird. Sehr gut verständlich setzt sich das Puzzle immer mehr zusammen. Nina Vandenberg (Iris Berben) hat ein schweres Laster mit der Firma ihres Mannes. Jetzt gilt es für sie, viele Fragen bezüglich der Firmenkonten zu lösen, denn das Finanzamt hängt ihr im Nacken. Ein schwerer und steiniger Weg für die Kaffee-Frau, denn sie ist Intrigen aus den eigenen Reihen ausgesetzt. Aber sie hat auch Vertraute, welche ihr helfen ihren Kampf zu gewinnen. 270 Minuten Spannung und nicht eine davon ist zuviel. Ich kann den Film nur empfehlen.
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Gripsholm Ulrich Noethen, Heike Makatsch, Jasmin Tabatabai DVD, 18. September 2001 Verkaufsrang: 6913 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anders als Kurt Hoffmanns 1963 entstandene ganz und gar verträumte Verfilmung von Kurt Tucholskys Roman Schloss Gripsholm blendet Xavier Kollers Gripsholm auch die bitteren und letztlich tragischen Untertöne dieser Geschichte für Verliebte nicht aus. Die Geschichte von Kurt (Ulrich Noethen), seiner Prinzessin Lydia (Heike Makatsch), seinem Freund Karlchen (Marcus Thomas) und Lydias Freundin Billie (Jasmin Tabatabai), die im sommerlichen Schweden einige erotisch-unbeschwerte Wochen verbringen, ist für Koller nicht einfach nur eine Fiktion, sie ist Teil von Tucholskys Biografie. Er wagt die Quadratur des Kreises und verbindet die "kleine Sommergeschichte" - so hat Tucholsky selbst den 1930 geschriebenen Roman genannt - mit ihrem Hintergrund, dem Rückzug des satirischen Schriftstellers und politischen Journalisten in ein inneres wie äußeres Exil angesichts eines Deutschlands, das die Nationalsozialisten immer stärker hofierte. Die Liebe ist greifbar nah für Kurt und Lydia. Ein paar Stunden, vielleicht sogar ein paar Tage und Nächte lang verdrängt sie alles andere. Ihre Möglichkeiten scheinen unendlich zu sein. Sie schließen selbst eine menage à trois mit Billie nicht aus. Doch die Zeit verhindert ein dauerhaftes Glück. Kurt kann selbst über die Liebe nicht die Entwicklungen in Deutschland und sein Gefühl von Machtlosigkeit vergessen, und die starke, kämpferische Lydia kann sich nicht abfinden mit Kurts Resignation. Am Ende des Sommers ist der Zauber verloren, die Realität hat die Liebenden wieder eingeholt, und der Weg Tucholskys in den Freitod, den er 1935 im schwedischen Exil wählen wird, ist schon hier vorgezeichnet. Xavier Koller nähert sich dem Roman und seinem Autor mit der gleichen Genauigkeit. Die Kostüme, die Requisiten, die Schauplätze, alles beschwört ein authentisches Bild der frühen 30er-Jahre herauf. Die Musik der Klezmer-Gruppe Kol Simcha und die von Jasmin Tabatabai gesungenen Gedichte Tucholskys erzählen unaufdringlich von der einzigartigen urbanen Kultur des Berlins der Weimarer Republik, die blindwütig zerstört wurde von den Nazis. Doch das eigentliche Herz des Films sind seine Darsteller. Ulrich Noethen zeichnet ein beeindruckendes Porträt eines Künstlers und Intellektuellen, der an der Welt, aber letztlich auch an sich selbst scheitert. Er ist nicht stark genug, um seinen Kampf zu gewinnen, aber doch zu stark für ein Leben jenseits seiner moralischen und politischen Vorstellungen. Und Heike Makatsch ist als Lydia wirklich eine Prinzessin. Ihr Lächeln und ihre Unbeschwertheit sind einfach bezaubernd, aber nur eine Fassette einer faszinierenden und überaus komplexen Figur. Heike Makatsch gelingt es zugleich naiv und pragmatisch, verträumt und stark zu sein. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Bester deutscher Film der letzten Jahre 5 von 5 Punkten Endlich mal ein deutscher Film, der anders als billige, platte Unterhaltung der letzten Jahre wie Lammbock oder Schuh des Manitu, Inhalt und Ausdruck zeigt. Wunderbarer Ausdruck über das Ende einer Epoche.Über eine schöne Zeit und den dunklen Schatten der nahenden dunklen Jahre. Bilder, Musik und schauspielerische Leistung sind hervorragend. Unbedingt anschauen.
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Polly Blue Eyes Susanne Bormann, Matthias Schweighöfer, Ulrich Noethen DVD, 8. Juni 2006 Verkaufsrang: 22525 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Polly Blue Eyes - Immer Ãrger mit Polly, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 08.06.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mehr als genial gefilmte ...... 5 von 5 Punkten .... Kriminalgroteske!
Zum Inhalt:
Polly (süßsauer: Susanne Bormann) kommt frisch aus dem Jugendknast und nimmt sich fest vor sauber zu bleiben. Sie findet auch sofort einen Job und verliebt sich in Stefan, einen Polizisten. Doch dann schießt ihre verkorkste Familie quer. Ronny (Matthias Schweighöfer), der neue Freund ihrer Schwester (Maxi Warwel), schlägt Pollys Eltern (genial: Ulrich Noethen und Meret Becker) ein angeblich todsicheres Geschäft vor, im Aluminium-Fertighaus-Business. Nur das nötige Startkapital fehlt. Aber auch dafür hat Ronny einen Plan: Ein kleiner Überfall, ganz ohne Risiko, soll das nötige Kleingeld bringen. Die ganze Familie soll mithelfen, natürlich auch Polly. Nun muss sie ihre Familie vor der Polizei bewahren und gleichzeitig ihre Liebe zu Stefan retten. Und irgendwo zwischendrin muss sie auch noch ihren eigenen Weg durchs Leben finden ...
Allein schon diese Story bietet Unterhaltung, im Film sind es aber noch mehr die Charaktere (bis in die kleinsten Nebenrollen), die restlos überzeugen und diese Komödie zu einem Juwel machen!!!
Überaus genial ist die Kameraführung (erinnert leicht an Amélie u.ä.) und die unterhaltsamen gedanklichen Ausflüge des Drehbuchs!
Wer sich an Susanne B.'s Muttermal stört, liebe Vorschreiberin, der KANN solche Filme natürlich nicht genießen. Die Bormann ist PERFEKT!
Insgesamt:
UNBEDINGT ansehen, es lohnt sich!
Krimi-Komödie 5 von 5 Punkten Hab den Film auf den Hofer Filmtagen gesehen und war total begeistert. Endlich mal eine Krimi-Komödie mit für deutsche Verhältnisse guten Kampfszenen (nicht viele, aber genug). Die Rolle des Ronny wird von Matthias Schweighöfer sehr gut gespielt. Als Bösewicht gewinnt er im Laufe des Films immer mehr Symphathien. Zu vergleichen mit der Rolle des Sebastian (gespielt von Ryan Phillippe) in "Eiskalte Engel". Sehr ungewöhnlich für den Deutschen Film. Endlich mal witzige Dialoge statt langer "Mimikszenen".
Das einzige, was in dem Film etwas ablenkt, ist das Muttermal von Susanne Bormann. Auch wenn ich immer der Meinung war, daß Äußerlichkeiten einen nicht von der schauspielerischen Leistung ablenken können. Auch sie hat ihr Rolle super rübergebracht. |
Das wahre Leben Katja Riemann, Ulrich Noethen, Hannah Herzsprung DVD, 22. Februar 2008 Verkaufsrang: 13502 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DAS WAHRE LEBEN
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Familienalltag mit Knalleffekt 5 von 5 Punkten 'Das wahre Leben'? Das klingt nach einem Film über den allseits bekannten Alltag einer Familie. Stimmt. Und das macht ihn zu einer actiongeladenen, amüsanten und doch bedrückenden Psychostudie - erstklassig besetzt mit Katja Riemann und Ulrich Noethen.
Nichts anderes als die Geschichte einer Durchschnittsfamilie verspricht uns Jung-Regisseur Alain Gsponer. Einer Familie also, die dem durchschnittlichen Kinogänger zumindest im Ansatz bekannt vorkommen muss: Ein Vier-Personen-Haushalt mit scheinbar zufällig miteinander Verwandten, der solange funktioniert, wie sie sich gegenseitig in Ruhe lassen.
Bis zu dem Moment, als Familienvater Roland (Ulrich Noethen) seinen Arbeitsplatz verliert. Jahrelang waren seine Tage mit 14 Stunden Risiko-Management angefüllt. Nun steht er wieder seiner Familie zur Verfügung. Einen Businessplan gibt es nicht. Ad hoc richtet er sich im sachlichen Büro-Tonfall an seine Söhne, den 12-jährigen Linus (Josef Mattes) und den 19-jährigen Charles (Volker Bruch). Ehefrau Sybille (Katja Riemann) managte eben noch ein sehr erfolgreiches kleines Familienunternehmen im Alleingang. Nun pfuscht er ihr wie ein externer Chef hinein. Es hat etwas strombergsches Verlorenes, wenn er sich beispielsweise beim Nennen der Familiengeburtstage irrt und noch unsteten Blickes ein 'oder?' um die Ecke hinterherschickt. Bald darauf fragt Linus ängstlich: 'Du, Papa, wenn Du jetzt keinen Job findest, bleibst Du dann die ganze Zeit zu Hause?' Doch Rolands Personalberater-Team rät ihm, vor einer Neuanstellung den Akku wieder aufzuladen. Nichts leichter als das. Schnell ist der Akkubohrer zur Hand und die Renovierungsbedürftigkeit des Hauses beschlossene Sache. Da werden - harhar! - nur die größten Werkzeuge ausgepackt und mit lächerlicher Beharrlichkeit - hoppla! - tragende Wände eingerissen, bis das ganze Haus konsequent kaputtrenoviert ist. Auch Sybille flüchtet sich in Aktionismus. Beim gemeinsamen Fitnesstraining mit einem Freund konzentriert sie sich allein auf ihre Beckenbodenmuskulatur. Der schnelle Wechsel von Heiterkeit, Beklemmung und Zorn lässt die Atmosphäre dieser Szenen regelrecht vibrieren.
Als absolut trittsicher auf dem schmalen Grat zwischen Komödie und Tragödie beweisen sich auch die Akteure in ihrem Spiel. Die gesamte Riege der Darsteller ist die Wunschbesetzung des 32-jährigen Schweizers. Und auch alle übrigen Stellenangebote einer Filmproduktion - Kamera, Licht, Ton - schrieb er selbst aus: Als Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg begrenzte er den Bewerberpool auf seine ehemalige Hochschule. Wenn sich unter seiner Regie Schaupieler in Familienaufstellungen üben, dann geht das zwar über das übliche Handwerkszeug eines Filmakademie-Studenten hinaus, doch die Realitätsnähe der Dramaturgie gibt ihm Recht. Über die überdrehte Eskalation des Film-Endes kann man hinwegsehen. Ebenso verzeiht man den platten, vorläufigen Filmtitel 'Bummm! Deine Familie, dein Schlachtfeld.' Die Kriegsmetapher drängt sich ohnehin zwangsläufig auf. Und Gsponer lichtet die spannungsgeladene Interaktion der Familie so wahrheitsgetreu und fein nuanciert ab, als hätte er jahrelang als embedded journalist in einem Einfamilienhaus verbracht. Zumindest die plötzliche Arbeitslosigkeit des Vaters hat er selbst hautnah miterlebt. Man kann mutmaßen, dass er, auch für sich selbst, ausgehend von diesem Schockmoment die psychologischen Verstrickungen einer jeden seiner Figuren weiterspinnen und untersuchen wollte.
Seine studienähnliche Erzählweise erinnert dabei an französische Filmemacher, spricht ihnen aber gekonnt ihre Auffassung ab, ein nachdenklicher Film dürfte nicht auch urkomisch sein und vor allem ein überraschendes Tempo haben. Mit dieser Geschwindigkeit nimmt er einen mit, auch in die eigene Familie. Was gibt es Spannenderes?
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Comedian Harmonists Ben Becker, Heino Ferch, Ulrich Noethen Videokassette, 6. Juli 1998 Verkaufsrang: 128 Der aufstrebende Musikus Harry Frommermann (Ulrich Noethen)haust in einem Dachkämmerchen im Berlin der 30er Jahre. Natürlich ist er als aufstrebender Künstler und Vokalartist nicht nur arm, sondern auch schwer verliebt in die Tochter (Meret Becker) des jüdischen Besitzers eines Musikgeschäfts. Via Anzeige trommelt er ein Sextett nach dem Vorbild der amerikanischen Gesangstruppe Revellers zusammen, darunter Statisten, Kellner (Max Tidof) und einen Bohemien (Heinrich "Harald" Schafmeister), und sie gründen die "Comedian Harmonists". Außer in schönen Harmonien zu singen, gehört auch immer eine gute Portion Komödie zu ihren Auftritten, zu denen sie bald in die besten Säle der größten Städte landauf und landab und sogar nach Amerika geladen werden. Doch mit der Machtübernahme der Nazis hat die hochfliegende Karriere des teils jüdischen Ensemble ein bitteres Ende. Joseph Vilsmaiers (Schlafes Bruder, Marlene) liebevolle, in Ausstattung und Aufwand epische Hommage an diese fröhlichen Sängerknaben der 30er Jahre, deren Lieder noch heute eine große Liebhaberschar haben, wäre beinahe für den Oscar vorgeschlagen worden und sahnte im eigenen Land beim deutschen und bayerischen Filmpreis kräftig ab. Zeitkolorit und die politische Stimmung sind detailliert wiedergegeben, und in die Aufsteiger-Story werden auch diverse Liebesgeschichten (im Zentrum das Liebesdreieck zwischen den von Noethen, Ben Becker und Meret Becker gespielten Figuren) miteingeflochten. Neben gefühlvollen Passagen sorgen auch komischen Momente, wie das allererste Vorsingen in Begräbnisstimmung und das anschließende Besäufnis mit Musikimprovisationen, für runde Mainstream-Unterhaltung. Exquisit nicht nur die Musik, sondern auch das Ensemble-Spiel der deutschen Schauspielelite (außer den genannten sind noch Heino Ferch, Kai Wiesinger und Katja Riemann zu nennen. Otto Sander gibt einen prägnanten Kurzauftritt). -Heike Angermaier
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
...ein episches Geschichtsdrama als ein einfühlsames Zeitdokument 5 von 5 Punkten Im Dezember 1927 von Harry Frommermann in seiner Wohnung in Berlin gegründet und knapp 8 Jahre später auf der Höhe ihres Erfolges nach einem letzten Konzert in München im Rausch von politischen Absurditäten zerschlagen, zeigt dieses spielerische Dokument in zum Teil bewegenden Szenen direkt und ohne leise Zwischentöne oder feine Nuancen geschichtliche Anekdoten der Comedian Harmonists von nackter Existenzangst, glamourösen Erfolgen und erzwungenem, bedrückendem Ausstieg.
Szene für Szene sorgfältig balanciert, ohne Form von Theatralik als Fakten und Fiktionen plakativ aneinanderreihend inszeniert Vilsmaier, bei allen intra- und interindividuellen Problemen, Spannungen und Schicksalen der Ensemblemitglieder, als eigentlichen Motor des Filmes jedoch die einzigartige, mitreißende Musik dieser weltberühmten, deutschen A-Capella-Gruppe, von den 6 klug ausgewählten Hauptdarstellern fabelhaft, gewitzt und mit einem wunderbaren Gefühl für die Belle-Epoche gespielt.
"In einem kühlen Grunde" - "Ich kann das nicht!" - ein ehrlicher und gekonnter, deutscher Beitrag zur deutschen Musik(er)geschichte
*** Die Mitglieder des Ensembles:
1. Tenor: Ari Leschnikoff (1897 - 1978)
2. Tenor : Erich A. Collin (1899 - 1961)
3. Tenor : Harry Frommermann (1906 - 1975)
Bariton: Roman Cycowski (1901 - 1998)
Bass: Robert Biberti (1902 - 1985)
Pianist: Erwin Bootz (1907 - 1982)
Wie zu sehen überlebten alle sechs Mitglieder den Zweiten Weltkrieg, traten aber nie wieder gemeinsam auf.
*** Bekannte Lieder /u.a.:
1930 Ein Freund, ein guter Freund (Heymann/Gilbert)
1930 Ich hab' für Dich 'nen Blumentopf bestellt (Bootz/Karlick)
1930 Liebling mein Herz läßt Dich grüßen (Heymann/Gilbert)
1930 Veronika, der Lenz ist da (Jurmann/Rotter)
1931 Das ist die Liebe der Matrosen (Heymann/Gilbert)
1932 Der Onkel Bumba aus Kalumba (Hupfeld/Rotter/Robinson)
1932 Irgendwo auf der Welt (Heymann/Gilbert)
1932 Schöne Isabella aus Kastilien (Bootz/Karlick)
1933 Kleiner Mann, was nun? (Bootz)
1933 So ein Kuß kommt von allein (Grothe)
1934 Gitarren spielt auf (Schmidseder/Siegel)
1934 Mein kleiner grüner Kaktus (Dorian/Herda)
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Das Sams - Der Film ChrisTine Urspruch, Ulrich Noethen, Aglaia Szyszkowitz Videokassette, 18. Juni 2002 Verkaufsrang: 598 Montag trifft Herr Taschenbier seinen einzigen Freund Herrn Mohn, Dienstag hat er Dienst, Mittwoch ist Mitte der Woche, Donnerstag donnert es, Freitag hat er frei und Samstag passiert, was Herr Taschenbiers ganzes Leben verändert. Er wird Vater, und zwar nicht von einem lieben, kleinen Mädchen oder Jungen, sondern vom Sams, das plötzlich zwischen Obst und Gemüse auf dem Wochenendmarkt auftaucht und ihn einfach zum Papa ernennt. Das Sams ist kein Tier, kein Kind, kein Kobold, es ist einfach ein Sams. Und es zeichnet sich durch eine besondere Eigenschaft aus. Die vielen schwarzen Punkte rund um seine Schweinchennase sind Wunschpunkte, mit denen sich Papa Taschenbier wünschen kann, was er will. Aber Wünschen muss gelernt sein, und nur sehr genau gewünschte Wünsche machen wirklich Sinn. Also sorgen erst mal einige unüberlegte Wünsche für ziemliche Verwirrung. Aber nicht nur das Wünschen, auch das Sams selbst ist nicht einfach. Es ist nämlich unheimlich frech und stopft gerne die unmöglichsten Dinge in sich hinein: Papierkörbe, Porzellanteller, Rasierpinsel. Sehr zum Leidwesen der Vermieterin Frau Rotkohl, die Herrn Taschenbier sofort mit Kündigung droht. Trotzdem erweist sich das Sams mit seinen roten Haaren und dem blauen Taucheranzug am Schluss als Papa Taschenbiers Glückskind. Herr Taschenbier wächst über sich selbst hinaus, lässt sich von seinem Chef in der Regenschirmfirma nicht mehr demütigen, sorgt dafür, dass auf dem Markt niemand mehr vordrängelt, sodass für ihn nicht mehr nur die verschrumpelten Möhren bleiben und erobert das Herz von Frau März, der neuen Kollegin - Letzteres natürlich ganz ohne Wunschpunkte, denn zur Liebe sollte man schließlich niemanden zwingen. Das Sams wurde in Bamberg gedreht. Bamberg ist die Heimat von Paul Maar, der bereits in den 70er-Jahren die beliebten Sams-Bücher schrieb. Der Erfolg des Films ist zum einen der gelungenen Besetzung mit Ulrich Noethen (Comedian Harmonists) als Herrn Taschenbier und Christine Urspruch als Sams zuzuschreiben und zum anderen der Tatsache, dass Autor Maar sich entschloss, das Filmdrehbuch selbst zu verfassen. Regisseur Ben Verbong und Ulrich Noethen erhielten 2001 den Bayrischen Filmpreis. -Daphne Großmann
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Sensationell sensibel und sorgfältige - und doch eigenständige Verfilmung eines super Buches! 5 von 5 Punkten Diese DVD ist eine wunderbare Verfilmung einer wundervollen Geschichte voller Details, die für Kinder nicht nur einen Spaßfaktor darstellen, sondern auch zu deren Lebenskompetenz beitragen.
Denn hier wird eine Geschichte nicht langweilig in Szene gesetzt, sondern langsam vor Augen gemalt, was alles im Leben möglich ist, wenn man nicht (zu) schnell aufgibt. Gerade diese Verlangsamung der Wahrnehmung sowie die zusätzlichen Sequenzen sind ein besonderer Vorzug dieser DVD. Dies hilft, die Dinge genauer und intensiver wahrzunehmen.
Dazu kommt, dass die Geschichte selbst ermutigend wirkt:
- zu den eigenen Wünschen zu stehen
- eigene Wünsche angemessen zu verbalisieren
- sich nicht von Herausforderungen und Problemen klein kriegen zu lassen
Bei alledem wird die Phantasie von Anfang an angeregt.
Eine besondere Inszenierung eines besonderen Kinderbuches!
Sehr empfehlens- und sehenswert!
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Das fliegende Klassenzimmer Ulrich Noethen, Sebastian Koch, Piet Klocke Videokassette, 1. Oktober 2003 Verkaufsrang: 2138 Das fliegende Klassenzimmer unter der Regie von Tomy Wigand ist bereits die dritte Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner und landet mit seinen zeitgemäßen Rap-Einlagen endgültig im Techno-Zeitalter. Obwohl auch in den Erwachsenenhauptrollen mit Ulrich Noethen, Sebastian Koch und Piet Klocke prominent besetzt, steht natürlich das Schülerensemble im Mittelpunkt der Geschichte. Wigand versetzt Jonathan (Hauke Diekamp), Martin (Philipp Peters-Arnolds), Matz (Frederick Lau), Ulli (Hans Broich-Wuttke) und den schönen Theo (Nicolas Kantor) nach Leipzig ins Internat des Thomanerchors und gibt der Geschichte damit einen deutsch-deutschen Gegenwartsbezug. Die Rolle des aufrührerischen Egerland spielt jetzt ein Mädchen, und dennoch wird noch der treueste Kästner-Fan die Vorlage wiedererkennen. Es geht um bewährte Kästner-Motive, um echte Freundschaft also, den bedingungslosen inneren Zusammenhalt, um gute und weniger gute Eltern und um die paar wenigen Erwachsenen, die im Vergleich zum Rest der Spezies schwer in Ordnung sind. Gemeinsam wird für die Weihnachtsaufführung das Stück "Das fliegende Klassenzimmer" geprobt, die große Fehde mit den "externen" Schülern ausgefochten und die von den Kindern eingefädelte Versöhnung zwischen dem unkorrumpierbaren Lehrer Justus (Ulrich Noethen) und seinem alten Schulfreund Nichtraucher (Sebastian Koch) betrieben. Der Roman war wahrscheinlich Kästners pädagogisch ambitioniertestes Buch, und der Film versucht die propagierten Werte in die nicht mehr ganz so vergleichbare Gegenwart hinüberzuretten, indem man ziemlich hemmungslos den aktuellen Jugendjargon benutzt. Am Ende rappen die Kinder durch Kästners Merksätze, und der schmale Grat zwischen geglückter Überführung und ungenierter Anbiederung ist hier ganz besonders augenfällig. Am stärksten ist Das fliegende Klassenzimmer dann auch, wenn die Kinder zwanglos unter sich sind. Da gelingen witzige Dialoge, und es kommt schließlich das zum Vorschein, was man vielleicht als kästnerspezifisch bezeichnen kann: Die Kinder werden mit ihren Ängsten und Sehnsüchten immer ernst genommen, wirken mitunter bemerkenswert reif und verkörpern mit ihrer Haltung letztendlich ein Plädoyer für mehr Zivilcourage. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Frisch und munter aufgepeppelt 4 von 5 Punkten Letzte Chance für den kleinen Jonathan: schon allzu oft ist er aus den bisher besuchten Internaten geflogen. Ob es jetzt wohl klappt, im Thomanerchor von Leipzig ?
Mag sein, dass Erich Kästner sich heute von der aktuellsten Verfilmung seines "fliegenden Klassenzimmers" distanzieren würde. Vom klassischen Leipziger Thomanerchor sieht man (obwohl es auf Weihnachten zugeht) nicht allzu viel. Die Weihnachtsaufführung gegen Ende kommt gerappt daher. Aber für die moderne Zielgruppe ist das natürlich genau richtig und up-to-date. Die schwungvolle Neuinszenierung versetzt besonders vorm Fest den ein oder anderen jungen Zuschauer in Begeisterung, da sich Humor und Gefühl eine gesunde Waage halten. Auch moderne Problematiken wie Scheidung der Eltern kommen zum Tragen.
Die jungen Darsteller erfreuen deswegen, weil sie größtenteils Laien sind, die zum ersten Mal in einem Film auftauchen, und aufgrund dieser Neulust besonderen Spaß beim Dreh gehabt haben; (wirkt jedenfalls so).
Nettes Bonus-Material: der Regisseur teilt mit Nebendarsteller Frederick Lau (bis heute ein sehr gefragter Nachwuchsschauspieler) seine Erinnerungen an die Produktion.
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Der Skorpion - Spiel um dein Leben Double-Movie Pack Der Skorpion: Heiner Lauterbach, Marek Harloff, Ulrich Noethen, Spiel um dein Leben: Ben Becker, Natalie Wörner DVD Verkaufsrang: 51916 Der Skorpion:
Joseph Bertholt, Einsatzleiter im Münchner Drogendezernat, ermittelt gegen die Drogenmafia, obwohl er durch ein Attentat auf seine Frau gewarnt sein Sollte. Davon besessen, den feigen Anschlag aufzuklären, vernachlässigt er seinen 18-jährigen Sohn Robin, der durch die Vorkommnisse völlig von der Rolle ist. robin lernt die junge Pornodarstellerin Daria kennen und verliebt sich in sie. Damit gerät Robin genau in das Milieu, in dem sein Vater den Täter vermutet. Bertholt macht jedoch eine erschütternde Entdeckung.
Spiel um dein Leben:
Ein brutaler Überfall hat Nick völlig aus der Bahn geworfen. Da taucht plötzlich Eve aus dem Nichts auf: Geld Drogen heißer Sex - er ist wieder der Größte. Doch Eves forderndes Liebesspiel treibt Nick zu einer schrecklichen Tat.
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