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| DVDs: Joan O Brien | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Unternehmen Petticoat Cary Grant, Tony Curtis, Joan O'Brien DVD, 25. Januar 2005 Verkaufsrang: 2129 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Unternehmen Petticoat, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 21.01.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
unterhaltsame Komödie 5 von 5 Punkten nach mehrmaligen sehen ist mir nun die Lust vergangen. Hatte den Film lange Jahre auf Video. Ich würde den Film eher als seicht, mittelmäßig einstufen und deshalb gibt es von mir 2008 auch nur noch 3 Sterne.
Zum VÖ-Zeitpunkt waren 5 Sterne sicher gerechtfertigt.
Für die damalige Zeit war das ein Highlight!
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Ob blond, ob braun Elvis Presley, Joan O'Brien, Gary Lockwood DVD, 17. August 2007 Verkaufsrang: 26665 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden OB BLOND,OB BRAUN
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gute Unterhaltung 4 von 5 Punkten Vor der schönen Kulisse der Weltausstellung 1962 in Seattle spielt dieser unterhaltsame Film,originaltitel "It Happened at the Worlds Fair". Elvis spielt hier einen Piloten, der durch die Spielsucht seines Freundes und Copiloten sein Flugzeug aus Geldmangel verpfänden muß. Auf der Suche nach Arbeit kümmert er sich um die kleine Sue-Lin, verliebt sich in eine Krankenschwester, gespielt von Joan OBrien, und übersteht so manche Verwicklung, bevor es dann ein Happy End gibt. Allerdings ist die, wenn auch spassige und kurzweilige, Handlung nur ein beiwerk zu der schönen Musik die der King wieder mal zum besten gibt.Darunter u.a. Relax und One broken Heart for sale. Die Oualität der DVD ist sowohl beim Ton als auch vom Bild her sehr gut. Als kleines Extra gibt es dann noch einige Trailer verschiedener Elvis Filme. Also gute Unterhaltung. |
Some Like It Hot [UK IMPORT] Marilyn Monroe, Billy Gray, Mike Mazurki, Edward G. Robinson, Tom Kennedy DVD, 9. Oktober 2000 Verkaufsrang: 40855 Mag sein, dass "niemand vollkommen ist", wie eine der Figuren in diesem Meisterwerk meint; manche Filme jedoch sind es, und Manche mögen's heiß gehört ganz bestimmt dazu. Im Chicago der Prohibitionszeit werden die zwei Musiker und Frauenhelden Joe und Jerry (Tony Curtis und Jack Lemmon) versehentlich zu Zeugen des Valentinstag-Massakers. Um dem Zorn des Gangsterbosses Spats Colombo (George Raft) zu entkommen, schließen sich die als Frauen verkleideten Jungs einer Frauenkombo an, die sich auf dem Weg nach Florida befindet. Sie wetteifern um die Gunst der Leadsängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe), einer in der Liebe viel zu oft enttäuschten Künstlerin, die zwar "I'm Through With Love" ("Ich habe die Liebe satt") trällert, jedoch nach wie vor für die Avancen eines weiteren unzuverlässigen Saxofonspielers empfänglich bleibt. Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch - das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
allerfeinste Travestie im Zeichen von Valentinstag-Massaker und Cosa Nostra 5 von 5 Punkten Wie man Männer gekonnt in Mieder zwängen kann und in puritanischen Zeiten unter Frauen mischt, hat wohl keiner so amüsant gezeigt wie Billy Wilder 1959 in diesem, seinem unvergesslichen Meisterwerk einer perfekt inszenierten Kriminalkomödie erster Güte.
Jerry: "Du verstehst immer noch nicht. Ich bin ein MANN."
Osgood: "Na und... Niemand ist vollkommen."
Trotz der gespannten Beziehungen zwischen Wilder und Monroe, ihrer Unzuverlässigkeit, Weinkrämpfe und ihres Perfektionswahns, die nicht nur Wilder an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte, entstand eine der verrücktesten und cleversten Komödien der Filmgeschichte, basierend auf einer, auf köstlichste Weise naiv präsentierten Handlung und einem frech frivolen und possenhaften Umgang mit den Geschlechterrollen.
Bis zum furiosen Ende, dem nahezu unschlagbaren Finale dieser temporeichen Gangsterkomödie, fesseln brillante Schauspielkunst und schwungvolle Dialoge den Zuschauer, und jagt, einem Feuerwerk gleich, ein Gag den anderen. Ob Sugar Kane, Josephine, Daphne, Gamaschen-Colombo, Osgood oder Sweet Sue; unschlagbare Namen für ein unvergessliches und hinreißendes Team mit Gespür für den richtigen Moment und mit der richtigen Mischung aus Appeal, Verzauberung und Perfektion.
... eine der schönsten Komödien der Kinogeschichte, in der schwarz/weiß zur Farbe wird, und ein Leckerbissen für alle "Freunde der italienischen Oper"
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Unternehmen Petticoat Cary Grant, Tony Curtis, Joan O'Brien Videokassette Verkaufsrang: 4580
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Who played Seaman Hornsby? 5 von 5 Punkten Director Blake Edwards is a master at this sort of movie. You have seen the basic story many times, however never as funny as this version. The action takes place during WWII in the south Pacific. Cary Grant is Commander Matt Sherman of the Sea Tiger, a not all too gather well submarine in need of repairs and lead paint. Tony Curtis is Lieutenant Nicholas Holden, an executive officer that is not too ept at sea duty but makes a procurement officer with unique abilities and methods of obtaining needed parts. Toss in a few nurses, some goats and you have the makings of an interesting situation. I was interested in finding out who plays Seaman Hornsby? He was a real pig.
What do you get when you mix white led with red led? 5 von 5 Punkten You get a great comedy with Carry grant and Tony Curtis. Along with a great cast you see what life in a submarine can be like. Director Blake Edwards is a master at this sort of movie. Tony Curtis is Lieutenant Nicholas Holden, an executive officer that is not too ept at sea duty but makes a procurement officer with unique abilities and methods of obtaining needed parts. Toss in a few nurses, some goats and you have the makings of an interesting situation.
Der absolute Knaller! 5 von 5 Punkten Sollte man mal schlechte Laune haben, Liebeskummer, was auch immer, der sollte sich dieses Humor-Highligt unbedingt ansehen. Cary Grant und Toni Curtis in Höchstform. Hier jagt ein Gag den nächsten. Könnte aus Billy Wilders Feder stammen. SEHENSWERT!
Wo bleibt die DVD? 5 von 5 Punkten Bestimmt eine der Besten und Witzigsten Komödien aus den 50igern! Sehenswert ist da jede Filmminute!! Grand und Curtis in Hochform!
Lacher um Lacher 5 von 5 Punkten Dieser Film ist so gut, das man selbst bei der 10ten Wiederholung noch lacht und immer wieder etwas neues findet. Schade das dieser Film nicht auf DVD erhältlichist.
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Ob blond, ob braun Elvis Presley, Joan O'Brien, Gary Lockwood DVD, 14. Januar 2005 Verkaufsrang: 44996
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Info zum Film 5 von 5 Punkten Spaß, Musik und Elvis - was braucht man mehr für eine Komödie, die vor einer der hinreißendsten Kulissen aller Elvis -Filme spielt: während der Weltausstellung 1962 in Seattel - mit dem berühmten Wahrzeichen Space Needle, der Monorail-Bahn und vielem mehr.
Der King, ist als Pilot Mike zu sehen, der gern seine eigene Fluggesellschaft gründen möchte. Doch er macht eine Bauchlandung, weil sein Co-Pilot Danny (Gary Lockwood) das Startkapital verspielt. Die Jungs trampen nach Seattle, wo Mike sich verliebt und Danny in dunkle Geschäfte verwickelt wird... Bevor Elvis Happy Ending singen kann, gibt es noch jede Menge Verwicklunge. Kurt Russel, der 1979 den King in der Filmbiografie Elvis dargestellt hat, tritt hier als kleiner Junge auf, der Mike vors Schienbein tritt. Zu den zehn Songs des Films gehören I'm Falling in Love Tonight, Relax und der vergoldete Titel One Broken Heart for Sale. Wenn Elvis uns sein gebrochenes Herz anbietet, dann kaufen wir es ihm gern ab!
erster Aufrtitt von Kurt Russel 4 von 5 Punkten Der Film ist Elvis-typisch. Elvis mit abenteuerlichem Beruf (diesmal Pilot einer klapperigen 2-motorigen Maschine), Elvis wie immer pleite, Elvis wie immer umringt von hübschen Frauen. Das ganze gepaart mit Elvis' Musik. Den Sinn des Lebens bekommt man sicher nicht erklärt in diesem Film, aber 100 Minuten gute Abendunterhaltung kann man erwarten. Das Highlight des Films ist jedoch der erste Auftritt in einem Kinofilm von Kurt Russel: der damals 11-jährige spielt den Jungen, der Elvis vors Schienbein tritt. Als Bonus gibts noch eine Auswahl von Elvis-Film-Trailern.
Elvis lebt ... 5 von 5 Punkten ...wenn auch nur mehr durch seine Musik und Filme. Wie die meisten Filme von Elvis Presley bietet auch "Ob blond, ob braun" (1963, Originaltitel "It Happened at the World's Fair") kurzweilige Unterhaltung. Spaß, Musik und Elvis - was braucht man mehr für eine Komödie, die vor einer der hinreißendsten Kulissen aller Elvis-Filme spielt: während der Weltausstellung 1962 in Seattle - mit dem berühmten Wahrzeichen Space Needle, der Monorail-Bahn und vielem mehr. Zu den zehn Songs des Films gehören "I'm falling in love tonight", "Relax" oder der vergoldete Titel "One broken heart for sale"... ... und wenn Elvis uns sein gebrochenes Herz anbietet, dann kaufen wir es ihm gerne ab! |
The Andromeda Strain Arthur Hill, David Wayne, James Olson, Kate Reid, Paula Kelly Videokassette, 6. März 2000 Verkaufsrang: 38228
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Ein Klassiker - mit Schönheitsfehler 3 von 5 Punkten Auch ich habe seit langem diesen Film. Obwohl als Aufnahme aus Premiere, wollte ich den als Original haben. Nun habe ich beide Versionen, und das liegt an der Verkaufsversion.
Über den Film braucht man nichts zu sagen. Er ist gut, und immer noch brandaktuell, was die Thematik angeht (oh Gott, wie würde ein Remake aussehen ;) )
Den Teil die Balken betreffend muß ich ändern, da ich das wohl mit einer anderen DVD verwechselt habe ... hier sieht es also aus wie folgt:
Im TV wurden zu bestimmten Szenen im Übergang unteres Bilddrittel zum mittleren schmale, schwarze Balken eingeblendet , in denen Text stand; Datum, Uhrzeit, sowas. Dieser Text fehlt dort, wurde aber als Untertitel implementiert. Was doppelt blöd ist, da der Balken ja nun mal dafür gedacht war.
Und genauso ist es auch; auf Anruf erklärte man mir eben genau diesen Umstand.
Ok, UT aus, deutsche Tonspur, warum UT - aber die Balken dafür sind nach wie vor zu sehen. Und das ist, gelinde gesagt, Sch....ade.
Wenn mir einer aber nun sagt, das wäre nicht mehr so, reklamiere ich das Ding noch mal ;)
gut gelungen 5 von 5 Punkten ich bin ein großer Fan von Romanen des Autors Michael Crichton und habe den Roman "Andromeda" schon gelesen. Die Umsetzung zum Filmdrehbuch ist gut gelungen. Der Film kommt ohne große Spezialeffekte aus und folgt-mit einigen kleinen Änderungen- im großen und ganzen der Buchvorlage. (Sogar die meisten Computergrafiken sind aus dem Buch übernommen)Die Bildqualität der DVD ist sehr gut. Das "Making of"(leider nur in englischer Sprache ohne deutsche Untertitel) gibt dem Zuschauer einen guten Einblick in die Dreharbeiten und auch in die Entstehung des Drehbuchs.Für Spannung ist gesorgt.
So spannend kann Wissenschaft sein - und so beängstigend ! 5 von 5 Punkten Eine in der Wüste des amerikanischen Südwestens gelandete Raumkapsel hat etwas Tod bringendes mit zur Erde gebracht. Fast jeder Bewohner eines kleinen Wüstenkaffs, in das man die Kapsel brachte, stirbt einen schnellen und grausamen Tod. Nur ein Baby und ein alter Trunkenbold scheinen immun zu sein gegen den unsichtbaren Tod aus dem All - warum? Um das zu klären und um den tödlichen Eindringling zu lokalisieren, bemüht sich ein kleines Team spezialisierter Spitzen-Wissenschaftler in einem streng geheimen, unterirdischen und hermetisch isolierten Laborkomplex in der Wüste Nevadas, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und die Menschheit vor der Ausbreitung des nur my-großen Aliens zu bewahren.
Der weitere Verlauf des Films schildert die überaus spannende und keineswegs trockene Tätersuche im Labor durch Tierversuche, sensorische Abtastung usw. Und tatsächlich wird die fremde Bedrohung letztlich lokalisiert, untersucht und Gegenmaßnahmen zur Neutralisierung des "Andromeda" Virus entwickelt. Diese greifen aber (fast?) nicht mehr rechtzeitig, denn durch ein Leck im Sicherheitssystem droht dem Speziallabor die Verseuchung und die atomare Selbstzerstörung. Letztere würde aber den frei gewordenen Erreger dermaßen mit Energie auftanken, dass er nicht mehr zu stoppen wäre. Im Labor beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit um die automatisierte Selbstvernichtung aufzuhalten... Soweit zum Inhalt.
"Andromeda", basierend auf einem Roman von Jurassic-Park-Erfinder Michael Crichton, ist ein Musterbeispiel dafür wie spannend wissenschaftliche Themen in der Hand eines Könners filmisch adaptiert werden können. Trocken wie die Wüste Nevadas hätte man die Arbeit im Labor darstellen können - oder aber erschreckend realistisch und höchst spannend wie hier gelungen. Kein Science Fiction Movie, dafür ist es zu vorstellbar. Ein Science Fact Film, der vermutlich sehr wirklichkeitsnah die Arbeit der Forscher in tatsächlich existierenden Hochsicherheitslabors wiedergibt, wie z.B. dem CDC (Center of Desease Control) in Atlanta.
Was mich bei der DVD besonders gefreut hat (ich hatte es bei dem Alter des Films nicht erwartet: zum einen kommt der Film in einer brillanten Bildqualität daher, zum anderen wird dem Käufer ein höchst interessantes Making of als Extra spendiert. In dem finden sich interessante Interviews mit Michael Crichton, wissenswerte Fakten zur Konstruktion des unterirdischen Labors, zu den Dreharbeiten, zur Tricktechnik, zur Auswahl der Hauptdarsteller und vieles mehr. Allein das war für mich nachträglich schon den DVD-Kauf wert!
Fünf Stern hat sich "Andromeda" also redlich verdient - eine eindringliche Empfehlung für all jene, die sich für extrem spannende Wissenschaftsfilme begeistern oder besser verstehen wollen, warum die im Film gezeigten Sicherheitslabors so wichtig für uns alle sind bzw. sein könnten.
Realistischer SF-Film 5 von 5 Punkten Dies ist mich einer der beeindruckensden SF-Filme, welche je produziert worden sind. Vom Inhalt kann man heute schon fast von einem Dokumentarfilm sprechen, welcher die Themen (Wettrüstung, biologische Kriegsführung)von heute vornweg nahm und realistisch darstellte. Aber auch von der schauspielerischen und technischen Seite,tolle Trickdarstellungen, ist dieser Film eine Meisterleistung. Schade, das nicht mehr Punkte dafür zu vergeben gibt.
Ein SciFi-Klassiker aus der Zeit des Kalten Krieges! 5 von 5 Punkten Der bereits vielfach geäußerten positiven und negativen Kritik kann ich mich nur anschließen. Wer den Film zur Zeit seiner Entstehung gesehen hat, den begeistert er auch Jahrzehnte später noch. Eine Wohltat in einer Zeit, in der weniger die schauspielerische Leistung als vielmehr Computeranimationen zählen und Masse vor Klasse geht. Wäre schön, wenn sich mehr Filmemacher heute wieder darauf besinnen würden, aber die Masse der Zuschauer hat heute offensichtlich andere Präferenzen. Die vielfach zitierten "schwarzen Balken" nerven zwar ziemlich, aber wahrscheinlich hat die heute eher kleine Fangemeinde von "Andromeda" eine aufwändige und kostspielige Bearbeitung nicht gerechtfertigt.Der Mono-Ton hingegen stört wenig, der Film behält so seinen "antiken" Charme.
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Some Like It Hot [UK IMPORT] Marilyn Monroe, Jack Lemmon, Tony Curtis, Joe E. Brown, George Raft Videokassette, 20. März 2000 Verkaufsrang: 17230 Mag sein, dass "niemand vollkommen ist", wie eine der Figuren in diesem Meisterwerk meint; manche Filme jedoch sind es, und Manche mögen's heiß gehört ganz bestimmt dazu. Im Chicago der Prohibitionszeit werden die zwei Musiker und Frauenhelden Joe und Jerry (Tony Curtis und Jack Lemmon) versehentlich zu Zeugen des Valentinstag-Massakers. Um dem Zorn des Gangsterbosses Spats Colombo (George Raft) zu entkommen, schließen sich die als Frauen verkleideten Jungs einer Frauenkombo an, die sich auf dem Weg nach Florida befindet. Sie wetteifern um die Gunst der Leadsängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe), einer in der Liebe viel zu oft enttäuschten Künstlerin, die zwar "I'm Through With Love" ("Ich habe die Liebe satt") trällert, jedoch nach wie vor für die Avancen eines weiteren unzuverlässigen Saxofonspielers empfänglich bleibt. Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch - das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
allerfeinste Travestie im Zeichen von Valentinstag-Massaker und Cosa Nostra 5 von 5 Punkten Wie man Männer gekonnt in Mieder zwängen kann und in puritanischen Zeiten unter Frauen mischt, hat wohl keiner so amüsant gezeigt wie Billy Wilder 1959 in diesem, seinem unvergesslichen Meisterwerk einer perfekt inszenierten Kriminalkomödie erster Güte.
Jerry: "Du verstehst immer noch nicht. Ich bin ein MANN."
Osgood: "Na und... Niemand ist vollkommen."
Trotz der gespannten Beziehungen zwischen Wilder und Monroe, ihrer Unzuverlässigkeit, Weinkrämpfe und ihres Perfektionswahns, die nicht nur Wilder an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte, entstand eine der verrücktesten und cleversten Komödien der Filmgeschichte, basierend auf einer, auf köstlichste Weise naiv präsentierten Handlung und einem frech frivolen und possenhaften Umgang mit den Geschlechterrollen.
Bis zum furiosen Ende, dem nahezu unschlagbaren Finale dieser temporeichen Gangsterkomödie, fesseln brillante Schauspielkunst und schwungvolle Dialoge den Zuschauer, und jagt, einem Feuerwerk gleich, ein Gag den anderen. Ob Sugar Kane, Josephine, Daphne, Gamaschen-Colombo, Osgood oder Sweet Sue; unschlagbare Namen für ein unvergessliches und hinreißendes Team mit Gespür für den richtigen Moment und mit der richtigen Mischung aus Appeal, Verzauberung und Perfektion.
... eine der schönsten Komödien der Kinogeschichte, in der schwarz/weiß zur Farbe wird, und ein Leckerbissen für alle "Freunde der italienischen Oper"
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Revolution Al Pacino, Donald Sutherland, Nastassja Kinski, Joan Plowright, Dave King DVD, 24. Oktober 2002
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Nun ja... 3 von 5 Punkten ...ich mochte den Film schon immer, seit meiner TV-Aufnahme auf Video irgendwann Ende der 80iger/Anfang der 90iger. Aber: wenn im Film noch ein SenderLogo zu sehen wäre, würde mein Verdacht gerechtfertigt sein, das die Qualität nicht dem DVD-Standard entspricht, sondern das es nur eine Video-Überspielung ist. Die Farben hab ich besser auf meiner ausgelutschten VHS-Kopie, es sind auch weniger Ruckler und so auf meiner DVD-Kopie, die ich mir mal von besagter VHS gemacht habe. Sehr enttäuschend!
Der Film selbst, ist wie oben erwähnt, gut. Besser als Mel Gibbson`s Patriot. Der war mir zu Gewaltverherrlichent (ok, ok, ok, es ist ein sog. Kriegsfilm). Aber so wie Revolution abläuft, kann ich mir den Befreiungskrieg besser vorstellen wie es wirklich war seinerzeit.
Wenn man Revolution billig bekommt, ist es ok. Zum Vollpreis definitiv Nein!
gäääähhhnn 1 von 5 Punkten hilfe hilfe hilfe
also im betrachten meiner vorrezensenten kann ich mich da wohl wirklich nur dem einen kollegen anschließen, der dieses machwerk mit der gleichen sternenzahl bewertet wie ich und sich zusätzlich nicht nur über die bildqualität aufregt.
ich muss zugeben dass die visuelle form des films gewöhnungsbedürftig ist, jedoch eine weitaus untergeordnete rolle spielt. im gegenteil, im bezug auf die atmosphäre der damaligen zeit wäre/ist sie eigentlich sogar ein pluspunkt.
ein pluspunkt, genau wie die schauspielerische leistung donald sutherlands, der einen grandiosen job aus seinem schrecklichen text macht. die tatsache dass er oft stumm agieren kann, ist meiner meinung die rettung seines charakters im film.
pacino dagegen wirkt eher schwach, in szenenfolgen wo man zuerst sutherland und dann ihn sieht, spielt in sutherland an die wand. ein zwei gute szenen hat er dennoch. alles in allem bringen es diese faktoren zu stande, dass die mindestbewertung von amazon mit einem stern sogar noch eine berechtigung hat.
ABER. dieser film an sich, im gesamten, szene für szene ist einfach schlecht. die handlung ist schrecklich gestrickt. keine der personen wird auch nur annähernd eingeführt, charakterisiert oder dramatisiert, alles geschieht ohne zusammenhang, durcheinandergewürfelt, überhastet und ungenau. die texte sind unglaublich einfallslos, grausamst trivial und sterbenslangweilig. überlange szenen ohne off-texte, unnötige off-texte in zwischenszenen und zu allem überfluss eine derart peinliche und hölzern unrealistische schauspielerische leistung von nastassja kinski, dass sie schon unfreiwillig komisch wirkt.
alles in allem schlechteste kino- und fernsehunterhaltung, nichts für cineasten, höchstens für eingefleischteste fans der hauptdarsteller.
Gefühlvoller Film über den Kampf für die Freiheit! 5 von 5 Punkten Der Film zeigt unverblümt und in den Grundzügen geschichtlich Authentisch, den heroisch bewegenden Freiheitskampf gegen die Zuchtrute der Engländer, dessen Präpotenz und Selbstgefälligkeit zum Himmel schreit. Das gut ausgerüstete englische Militär unter Sergeant Major Peasy hervorragend gespielt von Donald Sutherland verbreitet Leid und Elend unter der nur spärlich ausgestatteten Bürgerwehr der Amerikaner. Nicht ganz freiwillig werden dabei der Pelzhändler Tom Dobb (Al Pacino) und sein Sohn der kaum ein Junge ist, gegen ihren Willen zum Dienst in der Rebellenarmee verpflichtet. Ein langer, zermürbender und schonungsloser siebenjähriger Krieg beginnt… Positiv an diesem Film; Der Krieg wird schonungslos und unbeschönigt gezeigt aber auch voller Gefühl der Liebe und der Hoffnung. Kritikpunkte: Das Bild könnte besser sein, viel mehr stört mich jedoch, dass auf der DVD keinerlei Englische Tonspur zu finden ist. Ich denke mir das wäre wohl zu erwarten gewesen.
absolut miese dvd 2 von 5 Punkten also ich hab die dvd angesehn und muss sagen die bildqualität des films ist absolut schlecht, überhaupt nicht zufrieden stellend. das bonusmaterial fällt auch recht dürftig aus(trailer zum film und 3 weitere, außerdem filmographien der darsteller). ich finde das preis-leistungsverhältnis schlecht weil man wirklich mehr von einer dvd erwarten kann, vorallem bei einem pacino film. nur für sammler deshalb 2 sterne.
Schlechte DVD für passablen Pacino Film 2 von 5 Punkten also ich hab die dvd angesehn und muss sagen die bildqualität des films ist schlecht, überhaupt nicht zufrieden stellend. das bonusmaterial fällt auch recht dürftig aus(trailer zum film und 3 weitere, außerdem filmographien der darsteller). ich finde das preis-leistungsverhältnis schlecht weil man wirklich mehr von einer dvd erwarten kann, vorallem bei einem pacino film. nur für sammler deshalb 2 sterne.
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Daisy Kenyon Joan Crawford, Dana Andrews, Henry Fonda, Ruth Warrick, Martha Stewart DVD Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Crawford and Preminger - maybe they don't match 3 von 5 Punkten "Daisy Kenyon" kann nur zum Teil überzeugen. Inhaltlich scheint es sich um einen Schritt zurück direkt in die 30er MGM-Ära der Crawford zu handeln, in eine Zeit, aus der man sich heutzutage an kaum eines von ihren zahlreichen Starvehikeln erinnert. Das ist so ein typisches love triangle - die Crawford zwischen zwei Männern. Dabei war mir dies zunächst einmal schnurzegal, denn allein die Namen und die Entstehungszeit versprachen so manches: Crawford, Dana Andrews, Henry Fonda, Regie: Otto Preminger, USA 1947, the second peak of Miss Crawfords Career. Sie hatte gerade drei Meisterwerke für Warner hingelegt (Mildred Pierce, Humoresque, Possessed). Aller guten Dinge sind drei, da wäre es ja beinahe schon unheimlich gewesen, wenn denen noch ein viertes Meisterwerk gefolgt wäre. Ist es nämlich nicht.
Dabei ist das ja zunächst einmal überhaupt kein Kriterium, dass die ganze Angelegenheit eine ziemlich schmonzettige ist. Es gibt eben wundervolle und nicht ganz so wundervolle Schmonzetten. Und nicht nur objektiv - auch mir persönlich sind gute Beziehungskisten durchaus lieb. Vor dem nunmehr angekündigten "diese hier ist nicht ganz so gut" mögen einige Dinge lobende Erwähnung finden, im wesentlichen Stil, Ästhetik, Beleuchtung, das Spiel von Andrews und Fonda. Preminger und sein Team machen, was sie in der Zeit immer und mit zumeist recht großem Geschick gemacht haben. Es gibt einen ziemlich eleganten Film, der in den Fox-Studios ein New York der Upper Class auferstehen lässt, einen Wechsel aus (eher wenigen, sehr bewussten) Großaufnahmen und (zuvörderst) halbnahen Einstellungen mit zwei, drei Personen ohne Schuss-Gegenschuss. Überhaupt, typisch Preminger, wenige Schnitte, dadurch ein eigentlich angenehmes Understatement, indem wir uns häufig aussuchen können, auf welchen der Protagonisten wir gerade gucken, anstatt durch dramatische Schnitte / Schuss-Gegenschuss-Technik zu sehr gelenkt, d.h. bevormundet zu werden. Understatement auch bei der Schauspielführung, auf jeden Fall bei den Männern, und eigentlich auch bei der Crawford (hierfür ist sie - teils zu recht, teils zu Unrecht - eher nicht so sehr gerühmt...). Henry Fonda ist gut wie immer und hat eine sehr markante Stimme, er hat hinter dieser grundguten Aufrichtigkeit auch eine gewisse Verletzlichkeit und einen ziemlich starken Schluss, das ist, wiewohl ganz der "Gute", ein Charakter von einer gewissen Vielschichtigkeit. Dana Andrews wird gelegentlich als unterbewertet gepriesen, und das hat sich mir voll bestätigt, er hat hier eine Charakterisierung, in der ich ihn noch nicht kannte, er ist ein ziemlich schnöseliger Macho, bringt diesen recht überzeugend, und wenn man sich einmal seinen traumatisierten grundguten Soldaten in "Die besten Jahre unseres Lebens" in Erinnerung ruft, so kann man sagen, dass diese Rolle gewisse Berührungspunkte zu derjenigen hat, die in "Daisy Kenyon" nun der Fonda gibt - d.h. der Andrews hätte hier ohne Probleme die eine wie die andere männliche Hauptrolle spielen können, und die sind schon sehr unterschiedlich. Kann es ein schöneres Kompliment geben?
Daneben haben wir, obwohl eindeutig kein film noir, gewisse noir-ähnliche Beleuchtungseffekte, vor allem tiefe Schatten und Punktlicht, nicht ganz so extrem wie Gene Tierney unter der Verhörlampe (in "Laura"), aber immerhin, auch in scheinbar unauffälligen Situationen kommt es immer wieder einmal vor, dass gewisse Teile eines Gesichts, vor allem Augen, vor allem bei der Crawford, besonders durch Beleuchtung hervorgehoben sind. Stephen Harvey geht in seinem Joan-Crawford-Buch so weit, zu sagen, dass der Kameramann ihr Gesicht eher als "an abstract canvas for a study in light and shadow" benutzt habe, und ich denke, da ist etwas dran.
Weitere optische Highlights, Zeichen, gelegentlich falsche, gelegentlich auch etwas flache Fährten lassen sich beobachten. Gelungen war, dass die Crawford in den Fritz-Lang-Film "Die Frau im Fenster" geht; auch die Crawford ist gelegentlich wörtlich in einem Rahen im Bildrahmen zu sehen, einmal auch wirklich am Fenster, und symbolisch ist sie ein Stück weit eben immer Männertraum (so wie die Fritz-Lang-Frau im Fenster es tatsächlich ist), ist sie das, was andere in ihr sehen, ob nun durch ein Fenster oder nicht. Dann gibt es da einen scheinbar bedeutungslosen Hund der Crawford, der nur ein, zwei Mal im Bild zu sehen ist und von dem der Audiokommentator der DVD auch nicht weiß, was er soll. Darf ich versuchen, ihm zu helfen? Als Dana Andrews bei der Crawford ist, bemerkt man erst am Ende der Szene den Hund, Andrews hat ihn keines Blickes gewürdigt. Henry Fonda hingegen muss natürlich erst einmal sagen, wie niedlich der ist. Da sind wir arg im Klischee, z.B. gab es in Stummfilmwestern die Regel, dass der Gute den Hund im Saloon streichelte, während der Böse ihm einen Tritt verpasste. Schließlich kann man, wenn man mag, auch darauf achten, wie die Personen gruppiert sind, wenn die Crawford mit ihren beiden Männern in einer Dreierrunde diverse Dinge ausdiskutieren will. Wer ist näher an wem, wer nimmt die gleichen Drinks, wer etwas anderes? Hier mag das eine oder andere auch einmal eine falsche Fährte sein, aber das macht gar nichts, eigentlich bleibt es bis zum Schluss nicht sooo ganz eindeutig und ein relativ ausgewogenes Kopf-an-Kopf-Rennen, wer die Frau nun bekommt (auch wenn man vielleicht im Nachhinein sich sagt, dass man hätte drauf kommen können, schon aus Zensurgründen). Schließlich: Die Präsenz einer WG-Genossin der Crawford gab dem Audiokommentator und dem Erzähler des Making-Of Gelegenheit zu wilden Spekulationen über eine mögliche Andeutung, ob die Crawford-Rolle lesbische Neigungen hat. Während ich ansonsten für jede wilde Spekulation zu haben bin und es verstehen könnte, wenn man meinen eigenen Rezensionen eine Neigung zu Überinterpretationen vorwirft, halte ich dieses nun für totalen Quatsch, sehe nicht, wodurch es gestützt sein soll und habe eher den Eindruck, dass das in den USA so eine Modeerscheinung ist, die Prüderie abzustreifen und den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, in dem man jetzt in alles, wirklich alles, einen schwullesbischen Hintergrund hineininterpretiert, bei wie vielen Filmkommentaren habe ich das nun schon gehört, und ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören!
Alles in allem aber ein ziemlich elegantes Melodram unter Verzicht auf allzu exzessive Melodramatik, stilsicher und schauspielerisch zumeist interessant. Was hat meinen Gesamteindruck nun getrübt? Im wesentliche drei Dinge: Die Geschichte bzw. gewisse Stereotypen in der Dramatik, teilweise die Charakterisierung, leider ein kleines bisschen auch die Crawford selbst, bei der ich irgendwie den Eindruck hatte, sie war hier nicht ganz zu Hause. Ich mag sie wirklich sehr. Ich glaube auch, dass sie mitunter tatsächlich zurückgenommen spielen kann, z.B. neben Bette Davis in "Was geschah wirklich mit Baby Jane?", wo die Rolle es erforderte, oder in dem Thriller "Eiskalte Rache", in dem sie für weit aufgerissene Augen nun wahrhaft Gründe hat (da sie umgebracht werden soll) und nur ganz zart Erleichterung andeutet, als alles vorbei ist. Es hängt wohl vom Stoff ab. Und in einer Schmonzette, da kann sie nur über den Schmonzettendurchschnitt strahlen, wenn sie diesen mit Schmackes in eine Perversität steigert, die die Abgründe einer übersteigerten Mutterliebe ("Mildred Pierce") oder einer amour fou ("Humoresque", "Possessed") zum Vorschein kommen lassen. Dies nun haben wir hier nicht. Verstehen Sie mich nicht falsch, die Crawford hat wunderbare Szenen (dies sind eher die ruhigen, wenn sie z.B. mit minimalen Veränderungen im Gesicht das brüchige, aber zärtliche Fundament der Ehe mit dem Fonda bei der Wangenkussszene im Auto offenbart), und es lohnt sich auch, z.B. auf das Detail zu achten, in welcher Art die Männer sie küssen, aber die Geschichte ist einfach nicht abgrundtief genug für ein wirklich bewegendes Psychodrama. Und nun kommen wir einmal auf Handlung und Charaktere. Interessante Einführung eigentlich: Crawford und Andrews treffen sich, haben leichte Quängeleien, wie sie ein altes Ehepaar hat, der Mann ist zu selten da usw., und erst dann erfahren wir, der Mann ist verheiratet, und zwar mit jemand anderem. Warum, zum Teufel, macht die Crawford das mit??? Es heißt beim Bonusmaterial, die Crawford sei zu alt für die Rolle gewesen, was mich optisch überhaupt nicht gestört hatte, aber dramatisch: Sie sieht ja durchaus schon wie Anfang 40 aus, sie ist eine erfolgreiche Karrierefrau, und dann lässt sie sich übelst von einem verheirateten Kerl einlullen, der selbstverständlich überhaupt nicht vorhat, sich von seiner Gattin zu trennen, von seinen Töchtern natürlich auch nicht, der aber in der Anfangsszene mit oberschlechten Machosprüchen die Crawford noch einmal rumkriegt, die Verbindung nicht zu beenden, denn jaaa, natürlich werde die Scheidung demnächst sofort ganz ganz sicher betrieben. Hallooooo, Miss Crawford??? Aufwachen!!! Das gehört doch in die Problemecke der Yellow Press, und auch wenn ich nicht bestreiten will, dass es kluge, selbstbewusste, reife, erfolgreiche Frauen wirklich gibt, die auf solch einen Mist hereinfallen, ich nehme dem Film schon etwas übel, dass er uns im konkreten Falle nicht erklärt, wieso. Hier wäre eine jüngere Darstellerin vielleicht tatsächlich von Hilfe gewesen.
Und während der Audiokommentator meint, hier wäre alle Charaktere vielschichtig, so fand ich doch den Andrews über sehr weite Strecken unsympathisch und berechnend. Gut, sein Gerechtigkeitssinn wird ein Stück weit geweckt, als er als Rechtsanwalt einen Fall um die Enteignung eines Amerikaners japanischer Herkunft übernimmt (kurz nach dem Krieg ein brisantes Thema), zunächst nur, um bei Joan Eindruck zu schinden, dann aber mit Engagement. Doch ein Gutmensch ist er zum Schluss definitiv nicht geworden: Er ist sogar bereit, seine Kinder, die er liebt, im Scheidungsprozess dranzugeben, nur um die Crawford zu kriegen. Überhaupt, neben den drei Hauptpersonen des love triangle muss man einmal auf die Familie des Andrews-Charakters zu sprechen kommen. Für betrogene Gattinnen habe ich gewöhnlich recht viel Sympathie, und das ist auch hier so, denn diese Frau ist keine Böse, ein bisschen hysterisch, ein Stück weit überfordert mit allem, aber keine Böse - und dann bringt der Preminger bei ihr ein höchst beunruhigendes Motiv herein. Sie klebt ihrer jüngeren Tochter schon mal eine, und auch gegenüber der anderen ist sie streng. Das ist ein bisschen gemein, denn Kinder für mehr oder minder nix zu schlagen, das ist so ungefähr das stärkste Motiv, das man auf der Antipathiepunkteskala auspacken kann, aber es hat bei mir weitgehend nicht gewirkt: Der Andrews hält demonstrativ vor den Augen aller zu seinen Töchterlein, spielt sie gegen die Mutter aus, ist fast nie da, aber wenn, dann ist demonstratives Verhätscheln angesagt, dann spielt er die Mutter an die Wand, obwohl doch wohl ER es ist, der ein großes Stück Schuld daran ist, dass Mama mit der Situation einfach nicht fertig wird. Das ist, mit einem Wort: selbstgefällig, und das ist zugegebenermaßen noch kein Kritikpunkt, wenn es einfach zur Rolle passt, aber ich frage mich: Warum muss die Ehefrau sich allzu sehr in die Opferrolle fügen, warum ist sie in einer entscheidenden Szene ziemlich gegen Ende sehr von Schuldgefühlen geplagt, warum könnte da der Film nicht ein wenig fortschrittlicher sein und deutlich sagen, wer hier gewaltige Mitschuld hat, warum könnte er das nicht die Gattin sagen lassen? Ich habe hier eine Distanz zwischen der Aussage der Frau und der Aussage des Films völlig vermisst und hatte den Eindruck, da der Film die Frau definitiv ebenfalls NICHT als böse ansieht, macht er sich ihr Selbstmitleid zu sehr zu eigen, sagt er, sie ist nicht böse, aber überfordert und neurotisch, ihr Schuldgefühl wird so zur Schuld, die ich so stark nicht zu sehen vermag. Da könnte man natürlich stundenlang drüber diskutieren und man kann es sicherlich auch anders sehen, aber diese Rolle fand ich ein wenig schwach und gemein gegen die Ehefrau selbst geschrieben.
Wie überhaupt einiges an den Dialogen schwach ist. "Du hast so schöne Ohren", also das sagt doch echt kein verliebter Mann, nicht einmal im Angesicht der Crawford. Auch ist ich weiß nicht wie oft von Selbstmitleid die Rede, das ist schon etwas enervierend. Schließlich werden gewisse Dinge, die man sich auch so denken kann, zu offen ausgesprochen, so wie die Tatsache, dass in der Beziehung Crawford/Fonda alle beide einen Ersatz für jemand anderen suchen. Diese Angelegenheit mit dem dramatischen Autounfall am Ende ist arg holprig, übertrieben und hergesucht, die Crawford überschlägt sich, wankt aus dem Wagen, um dann aber dennoch meilenweit zu einer Hütte zu tigern, was soll das? Während hier (entgegen dem Rest des Films) zu dick aufgetragen wurde, verläuft anderes bedeutungslos im Sande. Die Crawford ist Modezeichnerin. Warum eigentlich? Abgesehen davon, dass man sie ab und an mal am Zeichentisch sieht (aber nie groß bei der Arbeit, und auch die Zeichnungen sehen wir nie deutlich), hat das überhaupt keine Bedeutung. Sie könnte sonst was machen. Angeblich soll sie sich monatelang auf diesen Aspekt der Rolle vorbereitet haben, und man fragt sich erschrocken, warum eigentlich. Wichtig ist nur, dass sie einen Beruf hat, der sie als eigenständige, erfolgreiche Frau präsentiert, davon ausgehend könnten es ganz verschiedene Berufe sein. Und dass sie eigenständig, erfolgreich, reif ist, ist für die Plausibilität des Dramas ja eher noch hinderlich, siehe oben.
Insgesamt: Schade, schade. Auch ein gut inszenierter und gespielter Film kann gelegentlich nicht eine schwache Geschichte verdecken. Ich habe versucht, aufzuzeigen, warum ich die Figuren und das Drama für teilweise doch recht uninteressant halte. Und nur auf das schöne (diesmal aber nach meinem Dafürhalten ganz besonders dünne) Gesicht der Crawford, die Regieeinfälle und die guten Co-Stars zu gucken, befriedigt auch nicht gänzlich. Vielleicht passen sie ja nicht zusammen, die Crawford, meist größer als das Leben, und die Premingersche Dezenz. Vielleicht hatte er aber auch bloß eine schwache Geschichte. Insgesamt drei Sterne, aber die Ankündigung, es mit der Crawford noch nicht aufzugeben. Irgendwann wird wieder ein Film von ihr kommen, der mich wahrhaft begeistert, da bin ich sicher!
Übrigens ist die aus den USA stammende DVD exzellent, leider Regionalcode 2, leider keine deutschen Untertitel, aber immerhin englische, und das geht mit dem englischen Ton dann recht gut. Bild und Ton sind ebenfalls gut, der Film hat zahlreiche lohnende Extras, u.a. einen wirklich einmal interessanten Audiokommentar, der Fakten statt Palaver bietet - dass meine Meinung von dem gelegentlich abweicht, sehe ich eher positiv. Er ist so konkret, dass man überhaupt abweichen kann! |
Public Enemy, The / White Heat [UK IMPORT] James Cagney, Edward Woods, Jean Harlow, Joan Blondell, Virginia Mayo Videokassette, 21. Februar 1994
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Toller Film/DVD-komische dt. Tonspur 5 von 5 Punkten Warum hat das deutsche Synchronstudio bei der Arbeit zu "Sprung in den Tod" dieselbe komische 60Jahre Jazz-Musik verwendet, wie bei "Maltese Falcon",die im Originalton gar nicht auftaucht und den Film vollkommen verstellt?
Sonst ist der Film großartig und geil! Die DVD ist schön gemacht, wie eigentlich alle DVDs, die Warner Bros. zu den alten Gangsterfilmen, wie "Public Enemy","Littel Caesar" etc. rausgebracht haben. James Cagney war nie besser.
5 Sterne aus folgenden Gründen... 5 von 5 Punkten ...
Das Bild vom Gangstertum bzw. der amerikanische Gesellschaft in diesem Film gänzlich anders als erwartet gezeigt wird (ein neurotischer und vorallem menschlicher Hauptcharakter, seine smarte Gangstermutter, die eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Sohn pflegt, die Frau an der Seite des Gangsters, die zwar wunderschön ist, aber total ungeniert beim Schnarchen gezeigt wird etc.)
James Cagney in seiner Rolle aufzugehen scheint und einen unverwechselbar energischen, verzweifelten und doch auch menschlichen Hauptcharakter mimt
Die DVD wirklich beherzt gemacht ist. Inklusive Hintergrund-Featuerette (die kein reines PR-Werk darstellt), Audiokommentar (mit seriösen Infos eines Filmhistorikers), dem obligatorischen Trailer, eines Cartoos, einer Wochenschau und und und. Also wirklich vorbildlich.
Und zum Schluss noch: Besonders ist dieser Film/diese DVD für die Leute zu empfehlen, die glauben (so wie ich zugegebenermaßen auch, ganz früher natürlich), dass sich Figuren in Filmen aus der dieser, damaligen Zeit, moralisch und gesellschaftlich immer so hölzern und überromantisiert verhalten, wie Scarlett O'hara in "Vom Winde verweht".
Dieser Film schafft hierfür Aufklärung. Und zwar wie tough, wie gnadenlos hart gewisse Figuren von damals in Filmen von damals auf der Leinwand verkörpert und gezeichnet wurden (und ganz besonders im Falle von James Cagney).
So kann also eine DVD sein! 5 von 5 Punkten Über den Film wurde ja genug geschrieben.
Es ist (für jemandem, der alte Gangsterfilme mag) ein wirklich guter Film.
Aber die DVD erst. Einfach fabelhaft einmal zu sehen wie eine richtig, richtig gute DVD gemacht wird, wenn sich mal jemand Mühe gibt.
Schon alleine als Beispiel der Möglichkeiten lohnt sich der Kauf unbedingt.
Für Cineasten ohnehin. Hier wird einfach alles geboten, was man sich von einer DVD immer wünscht.
Ganz locker fünf Sterne wert!
"Kommt und holt mich!" 5 von 5 Punkten James Cagney spielt hier in unglaublich genialer Weise den Gangster Cody Jarrett, einerseits ein brutaler und skrupelloser Mensch, der jederzeit bereit ist, einen Komplizen zu eleminieren, wenn es der Sache dient. Andererseits ein einsamer, psychisch labiler Typ, der seine Mutter verehrt. Auf jeden Fall hat er eine Menge krimineller Energie und die Kraft und Cleverness, sie erfolgreich umzusetzen.
Die ganze Inszenierung des Films ist sehr gelungen und spannend, der Showdown in der Raffinerie findet vor beachtlicher Kulisse statt.
Aus heutiger Sicht ärgerlich ist das Ende des Films. Man liess den Film nach dem bombastischen Abgang Codys nicht einfach enden, nein, einer der Polizisten muss ja noch einen abfälligen Spruch loslassen, damit ja nicht Zweifel entstehen könnten, wer jetzt eigentlich der Gute und wer der Böse sein könnte.
Das ist beispielhaft für ein Problem dieses Films. Die Seite der Polizisten wirkt heute wie eine Gruppe arroganter, biederer und gefühlloser Cowboys, die zu keinem Zeitpunkt mehr in den Gangstern zu sehen scheinen als törichte Kinder. Das macht sie ungeheuer unsympathisch im Vergleich zu den Mitgliedern von Codys Gang (Codys Mutter - unnachahmlich), die durchweg aus Charakteren mit Persönlichkeit und Humor besteht.
Damals sollten wohl die Polizisten als Vorbilder dienen, aber heute fiebert man mit Cody. Mir kommt er fast eher wie ein Rebell gegen diese spießige Gesellschaft vor, die scheinbar nur von stupiden Pflichterfüllern bevölkert wird.
Top o' the world, Ma!
Sehenswert ***** Ein Cagney in Hochform***** 5 von 5 Punkten Da können nicht einmal heutige Filme mithalten!
Ohne Farbe, ohne Spezialeffekte aber ein Meilenstein der Filmgeschichte! 5 Sterne für den Film
10 Sterne für den Preis!
Weitere Kundenmeinungen |
Operation Petticoat [UK IMPORT] Cary Grant, Tony Curtis, Joan O'Brien, Dina Merrill, Gene Evans DVD, 8. Mai 2006 Verkaufsrang: 74542
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
...biologische und nicht biologische Fakten des Lebens 5 von 5 Punkten Bis dato wohl einer der gelungensten und skurrilsten Kriegskomödien über Offiziere, Schlitzohren und reizend scharfe Situationen, ein meisterliches Feuerwerk von flotten Sprüchen im turbulenten Chaos von Befehl, Nachschub, überzeugend eigenwilligen Talenten, fordernden Kurven, Bordepidemien, Liebe, so allerlei Unvorhergesehenem und der Farbe Rosa.
Grandios in Szene gesetzt wird diese aberwitzige Story über multilaterale Konfrontationen auf engstem Raum und im weitesten Sinne sowie ihre individuellen Meisterungen von seinen brillanten Schauspielern und dem, in seinem 2ten Spielfilm Regie führenden, später mehrfach ausgezeichneten Edwards.
...eine sehenswerte, herrliche Filmlegende, nicht nur für Puristen
Besetzung
* Cary Grant : Lt. Cmdr./Konteradmiral Matt T. Sherman
* Tony Curtis : Lt./Captain Nicholas Holden
* Joan O'Brien : Lt. Dolores Crandall, RN
* Dina Merrill : Lt. Barbara Duran, RN
* Gene Evans : Molumphry |
John Wayne - Triple - The Alamo / Red River / Horse Soldiers [UK IMPORT] John Wayne, Joanne Dru, Harry Carey, John Ireland, William Holden DVD, 6. Juni 2005 Verkaufsrang: 71182
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Fantastic Voyage / Voyage To The Bottom Of The Sea [UK IMPORT] Stephen Boyd, Peter Lorre, Robert Sterling, Michael Ansara, Frankie Avalon DVD, 2. Juni 2003 Verkaufsrang: 84637 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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