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| DVDs: Peter O Toole | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Troja (Director's Cut) [Blu-ray] Peter O'Toole, Sean Bean, Brad Pitt, Eric Bana, Orlando Bloom Blu-ray, 24. April 2008 Verkaufsrang: 2812 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Troja D.C. (BLU-RAY), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 25.04.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 507 Bewertungen)
Directors Cut - TOP! 5 von 5 Punkten
Ich fand die Kinofassung schon sehr gut, mir fielen nur einige logische Fehler auf die jetzt beseitigt worden sind.
Erzählt wird der Epos des trojanischen Krieges aus Hollywoodperspektive. Ist zwar wieder alles verkürzt, aber gut umgesetzt ohne die Handlung zu verstümmeln.
Zur - eigentlich bekannten - Handlung:
Der trojanische Prinz Paris brennt mit der schönen Helena, der Frau des spartanischen Königs Menelaos durch. Ihr Mann mit allen Helden Griechenlands landen vor Trojas Küste und es beginnt ein jahrelanges Ringen um die Stadt. Letzendlich kommt das trojanische Pferd zum Einsatz und entscheidet den Kampf für die Griechen.
Die Besetzung ist sehr gut, ebenso die Ausstattung und die choreographie der Kampfszenen.
Fazit: Der um dreißig Minuten längere Director's Cut bietet viel interessantes Bonusmaterial und räumt mit logischen Schwächen des Filmes auf. Wer sich den Film ansehen möchte, sollte sich für diese Version entscheiden.
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Lawrence von Arabien (2 Discs) Peter O'Toole, Sir Alec Guinness, Jack Hawkins, Omar Sharif DVD, 19. November 2002 Verkaufsrang: 1174 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Um eine einfache Wahrheit kommen Sie nicht herum: egal in welchem Format Sie sich Lawence von Arabien zu Hause anschauen, es wird immer ein Kompromiss sein. Es gibt keinen besseren Weg, sich dieses epische biographische Abenteuer anzuschauen, als im Breitwandformat auf eine große Leinwand projiziert (der Film wurde in Super Panavision 70 gedreht). Doch davon abgesehen ist David Leans meisterlicher "Wüstenklassiker" immer noch gut im Heimkino anzuschauen, besonders im Kinoformat. (Falls Ihre einzige Möglichkeit in einer Vollbild-Version besteht, sollten Sie sich den Film besser nicht anschauen. Dies ist ein Film, für den das Kinoformat ein absolutes Muss ist.) Peter O'Toole (Der lange Tod des Stuntman Cameron, Casino Royale) gibt eine brillante Vorstellung als T.E. Lawrence, den exzentrischen britischen Offizier, der die Wüstenstämme Arabiens gegen die Türkei im Ersten Weltkrieg vereinte. Dabei machte er sich so mächtige Führer wie Sherif Ali (Omar Sharif), Prinz Feisal (Alec Guinness) und Auda Abu Tayi (Anthony Quinn) zu Verbündeten. Lean orchestriert umfassende Schlachtszenen und atemberaubende Action, aber der Film dreht sich in Wirklichkeit um die Abenteuer und Versuchungen, die Lawrence zu einem legendären Mann der Wüste machen. Lean spürt dieser Wandlung auf einer großen Leinwand mit furchteinflößender Größe nach. (Lawrence von Arabien war einer der letzten Filme, die in 70mm gedreht wurden.) Kein anderer Film hat die Weiten der Wüste mit solcher Weite und Erhabenheit eingefangen. Genauso wichtig ist die Psyche von Lawrence, die uns ein Rätsel bleibt, sogar wenn wir seine Identifizierung mit der Wüste verstehen. Der vielleicht größte Triumph dieses Meisterwerks ist die körperliche und gefühlvolle Kraft, mit der Lean die Romantik, Gefahr und Verlockung der Wüste vermittelt. Dieser Film handelt von einem Mann, der ein Leben lebt, aber unwiderstehlich zu einem anderen hingezogen ist, wo seine Größe und seine geheimnisvolle Art in gleichem Maß die Möglichkeit hätten, sich zu entwickeln. Lawrence von Arabien erhielt sieben Oscars, unter anderem in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera. T.E. Lawrence war außerdem O'Tooles erste Hauptrolle. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Das muss mal gesagt werden 5 von 5 Punkten Zum Film selbst ist hier schon genug geschrieben worden! ER IST EIN KLASSIKER!
Eines möchte ich noch loswerden:
Die Fantastischen Vier rappten eins in Ihrem Hit "Sie ist weg"
"Ich möchte wissen welcher Film auf dieser Welt einen Oscar erhält,
in dem die weibliche Hauptrolle fehlt?"
Die Antwort ist: Lawrence von Arabien (und nicht nur einen Oscar!!)
Unglaublich aber wahr!
VIEL SPASS MIT DIESEM GROßARTIGEN FILM!
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Becket Richard Burton, Peter O'Toole, Donald Wolfit DVD, 6. November 2008 Verkaufsrang: 2770 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Becket, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.11.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Auftakt der grossen englischen Historienfilme 5 von 5 Punkten Thomas Becket, Sohn eines Londoner Kaufmanns, hatte im Ausland Jura und Theologie studiert und kehrte mit 22 Jahren nach England zurück. Der jünge König Heinrich II ist angetan von der Bildung, Selbstsicherheit und Intelligenz, die beiden Männer werden Freunde - Becket hingegen findet auch Gefallen am verschwenderischen Hofleben, dass der König ihm bietet und den irdischen Genüssen, die sich daraus ergeben. So wird er 1155 überraschend Lordkanzler und hilft dem König, der ihm vertraut, bei dem Streit mit dem Erzbischof Theobald von Canterbury über die Kompetenzen von kirchlicher und auf der anderen Seite weltlicher dem König obliegenden Gerichtsbarkeit. Als der Erzbischof 1161 stirbt, kommt dem König ein kluger Schachzug in den Sinn das höchste kirchliche Amt in England "seinem Mann" zu geben. So wird Becket widerstrebend neuer Erzbischof, weil er befürchtet, dass das Ausüben beider Ämter bald Probleme bringen wird. Und er behält Recht.
Mit dem hohen Amt, dass dem König in Punkto Macht gleichwertig ist, wechselt Beckets Charakter vom Kollaborateur ohne Prinzipien zum glaubwürdigen Gottesmann, der im Gebet die Ehre Gottes findet, die er ab dann mit grosser Hingabe verteidigt. Doch er entfernt sich immer mehr vom König, der es nicht ertragen kann, dass sein Freund nicht ihn, sondern Gott lieben kann. Es wird Hass daraus.
Gemeinsam mit dem vor Neid zerfressenen Widersacher Heinrich von Winchester schmiedet der König böse Rachepläne und falsche Anschuldigen, die Becket zur Flucht nach Frankreich zwingen.
Erst Jahre später kann Becket durch die Interventionen des französischen Königs und des Papstes vom Zisterzienserkloster Pontigny als rechtmässiger Erzbischof ins heimische England zurückkehren. Doch der König ist nach wie vor von Liebe und Hass zerfressen und es kommt im Gespräch mit seinen 4 treuen Lords zur folgenschweren gewollten und geschchtsträchtigen verzweifelten Aussage "Erlöst mich denn niemand von diesem Priester"....
Peter Glenville drehte nur sehr wenige Filme, er gehörte aber lange Jahre zu den renommiertesten Theaterregisseuren am New Yorker Broadway und im Londoner Westend. Herausragend gelang ihm dieser britische Historienfilm aus dem Jahre 1964 basierend auf Jean Anouihs Theaterstück, ein Film,der gleichzeitig auch Auftakt für weitere grosse britische Historienfilme wie "Mann zu jeder Jahreszeit", "Cromwell", "Königin für 1000 Tage", "Der Löwe im Winter" oder "Maria Stuart" war. Die beiden Stars Peter O'Toole und Richard Burton liefern ein gekonntes Psychoduell mit Tiefgang und klasse schauspielerische Leistungen, beide erhielten eine Oscarnominierungen als bester Darsteller, allerdings konnten sie sich gegen Rex Harrisons Performance als Dr. Higgins nicht durchsetzen - insgesamt kam der Film auf stolze 12 Oscarnominierungen. Er konnte letztendlich nur einen Preis für das beste Drehbuch ergattern - bei allen anderen Kategorien hatten die Musicals des Jahres My fair lady und Mary Poppins die besseren Karten.
Eine erfreuliche DVD-Erscheinung. Bild ist gut, der deutsche Ton leider nur in Mono.
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The Tudors - Series 2 - Complete [UK IMPORT] Jonathan Rhys Meyers, Peter O'Toole, Natalie Dormer, Jeremy Northam DVD, 13. Oktober 2008 Verkaufsrang: 3659 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
warum nur englisch 3 von 5 Punkten ich habe lange auf die zweite staffel gewartet und war dann sehr enttäuscht. nur in englisch, untertitel hindu und griechisch, warum wird man nicht darauf aufmerksam gemacht !
der film selbst hat mir sehr gut gefallen, aber es ist nur der halbe spass wenn englisch nur zum teil beherrscht !
Noch besser als die erste Staffel 5 von 5 Punkten Die zweite Staffel steht ganz im Zeichen von Anne Boleyn und der hervorragenden Leistung von Natalie Dormer. Henry ist ein bisschen älter und sexuell ruhiger geworden, aber für einen One-Night-Stand mit einer Schönen am Hof reicht es allemal. Von ihrem machtgierigen Vater gesteuert, schafft es Anne auf den englischen Thron, verliert jedoch des Königs Gunst, nachdem der Geburt eines Mädchens zwei Fehlgeburten folgen. Außerdem wird sie weder vom Franz I., noch von Karl dem Großen als Königin anerkannt. Beide sehen in der verstoßenene Katharina von Aragon nach wie vor die rechtmäßige Königin Englands. Die intriganten Details, Henrys Kampf um einen männlichen Erben und Annes wachsende Verzweiflung über die Tatsache, ihm keinen solchen gebären zu können, sind schauspielerisch hervorragend herausgearbeitet und belegt. Schließlich verliert Anne - es ist geschichtlich so verbürgt - ihren Kopf, ebenso wie ihr Bruder. Allein der Vater, Urheber allen Übels, kommt ungeschoren davon, und fragt auch noch, als er über seine bevorstehende Freilassung aus dem Tower erfährt: "Bleibt mir noch der Titel eines Earls?". Während Anne im Tower auf ihre Hinrichtung wartet, hat Henry bereits seine nächste Königin im Visier: Jane Seymour. Man darf jetzt schon auf die dritte Staffel gespannt sein. Unbedingt sollte man die vorliegende Staffel auf DVD genießen, um den lästigen Werbepausen auf Pro Sieben zu entgehen! |
Wie klaut man eine Million? Audrey Hepburn, Peter O'Toole, Eli Wallach DVD, 2. Februar 2004 Verkaufsrang: 3565 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Vergnügen pur mit bezaubernder Audrey 5 von 5 Punkten "Wie klaut man eine Million?" ist eine fröhlich-bunte Caper-Komödie aus den 60ern und - wenn auch kein Meisterwerk - von Anfang bis Ende vergnügliche Unterhaltung mit ein paar echten Brüllern. Die wunderbare Audrey Hepburn und Peter O'Toole harmonieren perfekt und bilden ein äußerst komisches Einbrecher-Paar wider Willen, das einen Kunstschatz aus einem streng bewachten Museum stehlen muss (eine Fälschung Hepburns Vaters, die verschwinden muss, bevor sie geprüft wird), um die Familienehre zu retten. Meine Lieblings-Pointe: O'Toole zu Hepburn, die sich als Putzfrau verkleiden muss und mit Eimer und Lappen dasteht: "Lassen Sie das bloß nicht Givenchy sehen." Herrlich. Überhaupt ist der Einbruch so originell erdacht, dass er sogar heutige Filme wie "Ocean's Eleven" ziemlich alt aussehen lässt, denn hier funktionieren Komik und Spannung auf gleicher Ebene und stehen nicht nebeneinander.
Die DVD bietet den Film in ganzer Widescreen-Pracht und den Originalton, was bei Audrey Hepburn immer ein Genuss ist.
Na endlich! 5 von 5 Punkten Das wurde ja auch höchste Zeit: lange war dieser spritzige Klassiker mit Audrey Hepburn, Peter O'Toole und Edward G. Robinson in den Hauptrollen nur als VHS erhältlich - und zwar schändlich misshandelt. Das ursprüngliche Breitwandformat wurde brutal auf 4:3 zurechtgestutzt, so dass nur etwa die Hälfte an Bildinformation übrigblieb! Bei der nun vorliegenden DVD wird der Film endlich korrekt in 2.35:1 wiedergegeben, und zwar in einer für das Alter (1966) umwerfenden Qualität. Verschiedene Tonspuren neben der Original- und der deutschen Fassung sind auch vorhanden, da kann man das Fehlen von nennenswerten Extras fast schon verschmerzen. |
Hotel zur Unsterblichkeit - Wings of Fame Peter O'Toole, Colin Firth, Marie Trintignant DVD, 8. Mai 2008 Verkaufsrang: 5904 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Der Ruhm mag verschwinden, die Vergessenheit währt ewig." Mit diesem Zitat von Schopenhauer hat sich der Schauspieler Cesar Valentine (Oscar-Preisträger Peter O'Toole) noch nicht auseinandergesetzt, denn schließlich ist er gerade erst auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Dann wird er auf einem Filmfestival vor den Augen seiner Fans ermordet. Wer kann bloß so eine ruchlose Tat begehen?
Der Schuldige ist schnell gefunden, doch bevor irgendein Gericht dieser Welt ein Urteil über ihn sprechen kann, wird er - fast wie im Kino - von einem herhab fallenden Scheinwerfer erschlagen. Aber was hat den erfolglosen Schriftsteller Brian Smith (Colin Firth, Stolz und Vorurteil, Bridget Jones) nur dazu gebracht, sein verehrtes Idol vor aller Welt umzubringen? Immerhin findet sich der Getötete nach all diesen Aufregungen an einem recht angenehmen Ort wieder und zwar in einem Hotel mit einer reichlich exklusiven Gästeliste. Neben Albert Einstein, Lassie, Ernest Hemingway und dem Lindbergh-Baby sind hier noch zahlreiche weitere prominente und mausetote Persönlichkeiten zu finden. Ist das etwa der Himmel für VIPs? Valentine genießt seinen Aufenthalt dort, bis er ausgerechnet auf den Mann trifft, dem er dieses neue "Leben" zu verdanken hat, Brian Smith. Nun beginnt eine philosophische und überaus emotionale Diskussion darum, was beide hierher verschlagen hat. In der folgenden Zeit erkunden sie ihren Aufenthaltsort immer genauer und machen auch die Bekanntschaft der schönen Sängerin Bianca (Schauspielerin Marie Trintignant, die im Jahr 2003 von ihrem Freund, dem französischen Sänger Bertrand Cantat zu Tode geprügelt wurde). Doch je länger sich alle Beteiligten im Hotel zur Unsterblichkeit aufhalten, desto größer wird ihre Angst. Denn der rigiden Zimmerpolitik des Hauses liegt eine Regel zugrunde: Je prominenter der Gast, umso besser sein Zimmer. Was im Umkehrschluss bedeutet: Sobald der Ruhm eines Bewohners verblasst, sinkt auch die Qualität seiner Unterbringung. Nur allzu deutlich wird den Protagonisten vor Augen geführt, wie trügerisch ihr Dasein als gefeierter Star zur Lebzeiten war, denn kaum etwas davon hat längere Zeit Bestand.
Besonders Valentine wird dieser Umstand schmerzlich bewusst, denn schon nach kurzer Zeit beginnt sein Abstieg in das ewige Vergessen. Für Smith hingegen läuft es hier besser, als jemals in seinem Leben zuvor. Der Mord hat ihn berühmt gemacht, eine Tatsache, mit der er schwer zu kämpfen hat. Das philosophierende Paar beschäftigt sich eingehend mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und ihrem Dasein an diesem ungewöhnlichen Ort. Gibt es einen Weg, ihrem scheinbar unausweichlichen Schicksal doch noch zu entrinnen? Dieser brillante Film von Regisseur Otakar Votocek lädt den Zuschauer zum Sinnieren und Schmunzeln ein. Denn obwohl bekannt ist, wie gierig sich die Hollywood-Gemeinde auf das Thema Ruhm stürzt und gerade in heutigen Zeiten jedem vorgegaukelt wird, er könne es bis zum Superstar schaffen, bleibt das eingangs erwähnte Zitat doch die einzige Wahrheit zu diesem Thema. Die hochtalentierten Schauspieler machen aus diesem Possenspiel um den Wert des eigenen Lebens ein sehenswertes Stück Kinogeschichte, dass die gesamte Filmwelt quasi direkt von der Leinwand auf die Psychiater-Couch durchwinkt. Für jeden Filmliebhaber ein absoluter Pflichtstreifen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Spannende Story für gemütlichen Abend 3 von 5 Punkten Der Film ist schon allein wegen seines Hauptschauplatzes speziell. Nach dem Tod gelangt ein Mörder zusammen mit dem Ermordeten in eine Zwischenwelt der Prominenten. Nichts ist dort wichtiger, als bei der Menschheit unvergessen zu bleiben. Sobald die Berühmtheit verjährt, muss diese Welt verlassen werden...
Endlich auf DVD!! Wie lange hab ich darauf gewartet!!! 5 von 5 Punkten Ich kenne nur die englischsprachige VHS-Version, kann daher zur Qualität der Synchronisation nichts sagen.
(Aber bald, denn ich habe die DVD schon vorbestellt!)
Vorsicht, hier wird gespoilt!
Wer mal eine ganz neue Sichtweise zum Leben und dem Status von Menschen erleben will, für den ist DAS der richtige Film!
Die Story ist auf gar keinen Fall eine Idee von der Stange!
Der Inhalt in Kürze:
Peter O'Toole spielt Cesar Valentine, einen Schauspieler kurz hinter dem Höhepunkt seines Ruhms. Er lebt in der ständigen Angst, dass seine Bekanntheit in Kürze Geschichte sein wird, aber er schafft ein Comeback zum Promi-Status, als er einen Bestseller schreibt.
Colin Firth ist Brian Smith, ein Niemand, der offenbar den berühmten Schauspieler verfolgt. Er ist ständig auf Valentine's Fersen und versucht, seine Aufmerksamkeit zu erregen. Auf einem Filmfestival, auf dem Valentine ihn auch weiterhin ignoriert, packt Brian spontan die Pistole eines Security-Beamten und erschießt Valentine. Direkt nach stirbt er auch durch einen Unfall. Und damit beginnt die eigentliche Geschichte ......
Beide landen auf dieser Insel für verstorbene Prominente. Brians Ruhm resultiert aus seiner Ermordung des berühmten Schauspielers. Damit sind beide Jenseits-Schicksale miteinander verwoben und die Qualität ihrer Unterkunft und des Services des Hotels steigt und fällt mit ihrem posthumen Ruhm.
Es ist erstaunlich, wie der berühmte Schauspieler und der Niemand mit dieser Situation umgehen.
Valentine versucht, herauszufinden, warum er erschossen wurde. Die Dialoge zwischen ihm und Brian sind höchst amüsant! Brian spielt mit Valentin, genießt sichtlich jeden Augenblick davon. Es könnte ihn nicht weniger interessieren, wie berühmt er ist, war oder wurde oder ob er irgendwann in Vergessenheit geraten könnte, schliesslich war er nie berühmt durch eigene Leistungen.
Was für eine brillante Idee für ein Drehbuch! Eine Clubanlage speziell für VIPs? Ganz egal, wie die Berühmtheit erlangt wurde? Faszinierender Gedanke!
Was wäre in dieser Situation mit den ganzen Teilnehmern dieser unerträglichen Casting-Shows, die wie Pilze aus dem Boden schießen?
Beim dem Gedanken könnte ich mich wegschmeissen vor Lachen!!
Vieles in der Geschichte erinnert mich in mancherlei Hinsicht an Jean Paul Sartres "Huis clos". (Liegt vielleicht daran, dass ich das Buch nicht lange zuvor gelesen hatte...) Man kann sich nicht recht entscheiden, ob es Himmel oder Hölle ist. Alles ist abhängig von den Prominenten und was sie sich gegenseitig antun oder antun lassen. Das Schlimmste für die berühmten Seelen ist nicht der Tod, sondern in Vergessenheit zu geraten.
In dieser Geschichte geht es um Eitelkeit, Selbsteinschätzung und -bewußtsein, die Möglichkeit, sich über sich selbst hinaus zu erheben oder sich zu verkaufen für etwas so Vergängliches wie Bekanntheit.
Das Ende ist unerwartet und fasziniert ebenso wie die ganze Geschichte! O'Toole und Firth sind beide einzigartig in ihrer brillanten darstellerischen Leistung. Insbesondere Colin Firth kann zeigen, was für Facetten er seinen Figuren geben kann. Brian ist unendlich wütend, verzweifelt, neugierig, berechnend, listig, mitfühlend, liebend und vergebend.
Ein Must-Have für Colin Firth und Peter O'Toole-Fans!! |
Der Löwe im Winter Peter O'Toole, Katharine Hepburn, Jane Merrow DVD, 25. März 2003 Verkaufsrang: 4696 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Der Löwe im Winter, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.03.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Die Liebe ist einäugig, aber der Hass gänzlich blind. ( B. Auerbach) 5 von 5 Punkten Während meines letzten Aufenthaltes an der Loire besuchte ich das Kloster Fontevraud. Dort sind die Leichname von Eleonore von Aquitanien und von ihrem Gatten Heinrich II bestattet, auch ihre Nachkommen Richard Löwenherz und Isabelle d` Angoulem haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
Auf der Grabstatue von Eleonore von Aquitanien ist die einstige Königin von Frankreich dann von England mit einem Buch abgebildet. Die bildschöne Aquitanierin war, wie man der Biographie von Regine Pernoud entnehmen kann, eine Intellektuelle.
Die beiden Hauptdarsteller des vorliegenden, mit 3 Oscars gekrönten Films sind König Henry II ( Peter O`Toole) und seine Gemahlin Eleonore( Katherine Hepburn).
Die Filmhandlung spielt 1183 auf Schloss Chinon.
Schloss Chinon ( Indre et Loire) war einst eine königliche Residenz Henry II.
Zum besseren Verständnis des Film einige Informationen zu den beiden Hauptdarstellern:
Eleonore von Aquitanien ( 1122- 1204) war die Erbtochter Wilhelm X des Herzogs von Aquitanien und ist als Königin der Troubadoure in die Geschichte eingegangen, nicht zuletzt, weil sie bereits am Hofe ihres Vaters den Minnegesang förderte und auch während ihrer glänzenden Hofhaltung als englische Königin die Troubardourpoesie Musik- und Kunstinteressierten weitervermittelte.
1137 wurde sie mit König Ludwig VII von Frankreich vermählt. Eleonore galt als sinnlich und graziös, ihr Ehemann als fromm und plump. Die schöne Eleonore ertrug das Leben mit dem " königlichen Schreiber " 15 Jahre lang. Während des zweiten Kreuzzuges, auf dem sie ihn begleitete, teilte sie in Antiochos ihren Entschluss mit, sich scheiden zu lassen. " Ich glaubte einen Mann zu heiraten und keinen Mönch."
Vom Orient betört (zweifelsohne auch von einem schönen Christen, ihrem Onkel Raimond von Poitiers und einem hübschen Mohammedaner, dem Höfling Saladin) dachte sie daran sich dort niederzulassen,
aber Ludwig VII war keineswegs gewillt auf diese Frau und deren Mitgift Aquitanien zu verzichten. Er entführte sie mit Gewalt aus Antiochos und fuhr mit ihr an die Ufer der Seine zurück. Es half nichts. Nachdem das Konzil von Beaugency bei den Eheleuten Blutsverwandtschaft sechsten Grades festgestellt hatte, annullierte es am Palmsonntag des Jahre 1152 die Ehe von Eleonore und Ludwig. Aquitanien ging an die einstige Besitzerin zurück.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich bereits in Heinrich Plantagenet, Graf von Anjou, Herzog der Normandie verliebt, heiratete ihn zwei Monate später und schenkte ihm Aquitanien. Ab 1154 herrschten Heinrich II( 1154-1189) und Eleonore über England. Ihr Reich erstreckte sich von Schottland bis zu dem Pyrenäen.
Während ihr Mann in den nördlichen Marken Krieg führte, verwaltete Eleonore Aquitanien allein.
Zu jener Zeit lebte sie prunkvoll abwechselnd in Poitiers, Niort und Bordeaux, umgeben von hübschen Damen und galanten, redegewandten Herren. Sie beschützte die Troubadoure und Gelehrten, erfand " Kurse der Liebe " und reagierte flink bei geistvollen Spielen, verachtete darum aber keineswegs die Freuden des Körpers. Sie war Künstlerin und Liebende und betrachtete sich als Beschützerin öffentlicher Belange. Die Herzogin Eleonore urteilte, erließ Gesetze unterstützte Kommunalbewegungen, es heißt sogar sie habe ein Gesetzbuch für die Seeschifffahrt verfasst.
Ihre mütterliche Leidenschaft wurde ihr zum Verhängnis. Da sie den Aufstand ihrer Söhne Heinrich, Richard und Geoffroy gegen ihren Vater unterstütze, ließ Henry sie auf Schloss Salisbury gefangen setzen. Zum Zeitpunkt der Filmhandlung blickte sie bereits auf 10 Jahre Gefangenschaft zurück.....
Zu Anfang des Films werden zunächst die Söhne Richard, Geoffroy und John vorgestellt, der Erstgeborene Sohn Henry ist bereits verstorben.
Henry II möchte, dass sein jüngster Sohn König wird, obschon dieser nicht die Fähigkeiten dazu besitzt. Er hinterlässt einen geradezu debilen Eindruck. Geoffroy ist intelligent aber furchtbar intrigant. Richard( Antony Hopkins) , der wohl Fähigste von allen, ist voller Hass auf seinen Vater. Alle drei Söhne möchten König werden, misstrauen einander und befeinden sich unterschwellig ständig, weil jeder den Ambitionen des anderen im Wege steht.
Henry hält anlässlich des Weihnachtsfestes auf Chinon Hof. Er befindet sich mit seiner jungen Geliebten Alais (sie ist die Schwester des französischen Königs Philipp II ( Timothy Dalton) - Sohn des einstigen Gatten Eleonores aus zweiter Ehe) bereits vor Ort. Eleonore kommt wie jedes Jahr aus Salisbury angereist, bewacht von Henrys Soldaten.
Zwischen Henry und ihr findet ein zweistündiger verbaler Schlagaustausch statt, den ich auf diesem Niveau bislang nur in " Wer hat Angst vor Virginia Woolf " kennen gelernt habe.
Gestritten wird um das Erbe, gezankt wird darum, wer König werden soll. Beide Elternteile haben unterschiedliche Favoriten...., doch es geht noch um mehr.
Es geht auch um verletzte Eitelkeiten und Eifersucht und um grenzenlosen Hass. Eleonore kann Henry nicht verzeihen, dass er sie mit anderen Frauen betrogen hat, obschon auch sie keine Heilige war. Auch Henry reagiert alles andere als unemotional wegen der einstigen Liebhaber Eleonores. Das Ehepaar galt einst als das Liebespaar Europas. Alle Biographen schreiben von der enormen erotischen Anziehung der beiden zueinander innerhalb der ersten Ehejahre.
Nun weiß man, dass aus wirklich leidenschaftlichen Liebesbeziehungen, wenn sie enden, keine Freundschaften werden können und so ist zwischen Eleonore und Henry nach ihrer Trennung ein Machtkampf ausgebrochen. Sie benutzen ihre Kinder, um diesen Kampf miteinander auszutragen. Ihre Kinder sind Mittel nur zu einem einzigen Zweck: sich gegenseitig weh zu tun. Alle drei Söhne haben extreme Persönlichkeitsdefizite, aufgrund ihrer lieblosen Erziehung, alle drei Söhne hassen ihre Eltern, die am liebsten ewig leben würden, wie die beiden bekunden. Sie missgönnen ihren Kindern das, was sie in ihrem Leben zuhauf genossen haben....
Die Kulissen des 1968 gedrehten " Der Löwe im Winter" sind ebenso hervorragend wie die Kostüme . Besser hätte man das Mittelalter nicht visualisieren können. Die Musik ist ein Ohrwurm und fügt sich sehr gut in das Gesamtkonzept.
Der Film von Antony Harvey basiert übrigens auf dem Theaterstück von James Goldmann und setzt hohe Konzentration voraus. Die Texte sind sehr niveauvoll, hintergründig und werden schnell gesprochen.
Im Kapitel " Damals " werden Bilder aus der Vergangenheit heraufbeschworen, die dem Zuschauer, der die Geschichte der beiden nicht kennt, Hintergrundinformationen liefern, um die Zusammenhänge besser zu begreifen.
Ich habe mir erlaubt diese Infos meiner Rezension voranzustellen, weil dadurch der Filmgenuss vergrößert wird.
Katharine Hepburn und Peter O `Toole spielen göttlich. Neben " Wer hat Angst vor Virginia Woolf " ist dies der beste Film, den ich bislang in meinem Leben gesehen habe. Die Dialoge sind spitzzüngig, hochintelligent und dabei voller Esprit. Die beiden Ausnahme-Schauspieler Hepburn und O`Toole besitzen das Format, um die Texte auf den Punkt genau sprachlich und mimisch umzusetzen. Die Leinwand ist hier zur Theaterbühne geworden.
Die Ton- und Bildqualität sind bestens.
Sehr empfehlenswert.
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Lawrence von Arabien (2 DVDs) (Award Winner Collection) Peter O'Toole, Sir Alec Guinness, Jack Hawkins DVD, 7. Februar 2008 Verkaufsrang: 8455 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Lawrence von Arabien - Award Collection, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.02.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein epochaler Feldzug 5 von 5 Punkten Welch ein Film, was für ein Meisterwerk. Das Bild ist so plastisch, als ob der Film eben gedreht worden wäre. Der Sound, die tolle Musik haut einen aus den Socken. Das schönste ist, das man den Film komplett genießen kann.
Fünf Jahre nach seinem Klassiker "Die Brücke am Kwai" (1957) inszenierte der britische Monumentalfilmer David Lean mit diesem Epos einen weiteren Meilenstein der Filmgeschichte (1965 folgte "Doktor Schiwago"). Die authentische Geschichte führt in die Zeit des ErstenWeltkriegs, ins Jahr 1916: Leutnant T. E. Lawrence (Peter O'Toole) ist ein junger, unerfahrener britischer Offizier. Da er während seiner Studienzeit Arabien bereist hat, erhält er den Auftrag, die arabische Revolution gegen die türkischen Besatzer voranzutreiben. Quer durch die Wüste reitet er zu Prinz Feisal (Alec Guinness). Unter unglaublichen Anstrengungen führt er die arabischen Kämpfer durch die Wüste, gegen Akaba und Damaskus. Erfolge werden von übermächtigen Gegenangriffen zunichte gemacht, bis Lawrence endlich zurückschlagen kann. Doch trotz eines Sieges verliert er am Ende seine Schlacht... "Lawrence von Arabien" erntete sieben Oscars und ist eine der imposantesten Abenteurer-Biographien, visuell von einer überwältigenden Wucht ¬ man spürt förmlich die gleißende Hitze über der Wüste. Peter O'Toole verkörpert mit bestechender Präsenz den charismatischen, aber gebrochenen Titelhelden, der mal die Rolle des Erlösers, mal die des blindwütigen Rächers annimmt, unter seiner Homosexualität leidet, masochistische Züge trägt und keinen Hehl aus seiner Eitelkeit macht. Wohl deshalb setzte Produzent Sam Spiegel kurz nach der Premiere eine Kürzung von 20 Minuten durch, weitere 15 fielen der Schere bei der Wiederaufführung 1970 zum Opfer.
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Lassie kehrt zurück Peter O'Toole, Samantha Morton, John Lynch DVD, 14. Dezember 2007 Verkaufsrang: 10089 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden splendid Lassie kehrt zurück - Kino Remake, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 14.12.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schönes Remake des Klassikers 'Heimweh' 3 von 5 Punkten 'Lassie kehrt zurück' ist eine recht gut gelungene Neuverfilmung des Lassie Film-Klassikers 'Heimweh' (Lassie Come Home) von 1943 (Farbe), seinerzeit mit dem damaligen Kinderstar Roddy McDowall ('Planet der Affen', 'Fright Night', 'Die Klasse von 1985', ....)
Die Neuverfilmung glänzt zwar in einem Cinemascope-Format 1:2,35 (anamorph 16:9), kommt jedoch inhaltlich bei weitem nicht an das Original heran.
Auch Altstar Peter O'Toole macht das nicht wett.
Für Lassie Fans allemal interessant, ansonsten eher durchschnittlich.
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Troja [HD DVD] Peter O'Toole, Sean Bean, Brad Pitt, Eric Bana, Orlando Bloom HD DVD, 14. Dezember 2006 Verkaufsrang: 7807 "Wenn du nach Troja gehst, wirst du Ruhm ernten." Diesen Satz aus dem Drehbuch von David Benioff hat Regisseur Wolfgang Petersen vielleicht etwas falsch verstanden. Steht dort doch eindeutig "Wenn du nach Troja gehst" und nicht etwa "Wenn du Troja verfilmst". Hätte man Petersen auf diesen kleinen Unterschied doch vorher aufmerksam gemacht. So aber nahm das Schicksal seinen Lauf und das Drehbuch, das lose auf Homers dichterischer Vorlage beruht, Gestalt an. Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) raubt die schöne Helena (Diane Kruger), was deren Gatte Melenaos (Brian Cox) und sein Bruder Agamemnon (Brendan Gleeson) nicht so schön finden. Sie versammeln eine gewaltige Armee, deren Star der tapfere Achill (Brad Pitt) ist, und belagern die Stadt, deren Mauern von Apoll gesegnet wurden und somit unzerstörbar sind. Hollywood-Star und "sexiest man alive" Brad Pitt dreht immer mal wieder Filme, in denen er seinen gelungenen Körper seinen weiblichen Fans präsentieren darf. Mit Troja legt er einen der besseren Streifen aus dieser Kategorie vor. Das Epos lebt hauptsächlich von seiner und Eric Banas Ausstrahlung, der Achills Widersacher Hektor spielt. Während die meisten anderen ihrer Kollegen gegen die aufwändig inszenierten Bilder und Special Effects hoffnungslos unterliegen (einzig wirklich erwähnenswerte Ausnahme ist hier Priamos-Darsteller Peter O'Toole), können Pitt und Bana dem opulent ausgestatteten Drama ihren Stempel aufdrücken. An ihnen liegt es sicher nicht, dass trotz aller Bildgewalt ein etwas schaler Beigeschmack nach dem Filmgenuss bleibt. Diesen Beigeschmack kann man wohl, wie eingangs dezent angedeutet, vor allem Regisseur Petersen (ja, genau der Petersen von Das Boot) und Drehbuchautor Benioff anlasten. Wenn man nämlich schon recht großzügig mit der dichterischen Vorlage umgeht, dann hätte man sicherlich auch gleich ein besseres Drehbuch schreiben können. So bleibt es flach und drückt sich irgendwie vor einer Aussage, wodurch schöne Bilder, schöne Männer, schöne Effekte und schöne Kamerafahrten das Manko herausreißen müssen. Dass sie dies können, spricht dann wieder für Petersen. -Mike Hillenbrand
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 507 Bewertungen)
Directors Cut - TOP! 5 von 5 Punkten
Ich fand die Kinofassung schon sehr gut, mir fielen nur einige logische Fehler auf die jetzt beseitigt worden sind.
Erzählt wird der Epos des trojanischen Krieges aus Hollywoodperspektive. Ist zwar wieder alles verkürzt, aber gut umgesetzt ohne die Handlung zu verstümmeln.
Zur - eigentlich bekannten - Handlung:
Der trojanische Prinz Paris brennt mit der schönen Helena, der Frau des spartanischen Königs Menelaos durch. Ihr Mann mit allen Helden Griechenlands landen vor Trojas Küste und es beginnt ein jahrelanges Ringen um die Stadt. Letzendlich kommt das trojanische Pferd zum Einsatz und entscheidet den Kampf für die Griechen.
Die Besetzung ist sehr gut, ebenso die Ausstattung und die choreographie der Kampfszenen.
Fazit: Der um dreißig Minuten längere Director's Cut bietet viel interessantes Bonusmaterial und räumt mit logischen Schwächen des Filmes auf. Wer sich den Film ansehen möchte, sollte sich für diese Version entscheiden.
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Der letzte Kaiser (Einzel-DVD) John Lone, Joan Chen, Peter O'Toole DVD, 9. März 2007 Verkaufsrang: 7134 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Der letzte Kaiser - Single DVD, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.03.07
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King Ralph John Goodman, Peter O'Toole, John Hurt DVD, 17. Januar 2002 Verkaufsrang: 10477 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die gesamte englische Königsfamilie fällt einem Kurzschluss beim Fotografieren zum Opfer - jetzt hat Großbritannien ein Problem. Denn schließlich muss schnell ein Thronfolger gefunden werden. Keine leichte Aufgabe, doch letztendlich wird der letzte Blutsverwandte der Royals gefunden: ein Jazzpianist aus Las Vegas (umwerfend charmant: John Goodman). Dieser tut zunächst sein Bestes, um der Königsrolle gerecht zu werden. Unter der Anleitung des grandiosen Peter O'Toole paukt er Etikette und königliches Benehmen - keine leichte Aufgabe für den Vollblutamerikaner mit Vorliebe für Burger und Bowling. Die Lage spitzt sich zu, als King Ralph sich zu allem Überfluss auch noch in eine Bürgerliche verliebt - die noch dazu Stripperin ist. Die DVD bietet den Hauptfilm in englischer und deutscher Sprache in guter Bild- und Tonqualität. Als einziger Bonus ist der Originalkinotrailer enthalten - etwas dürftig. King Ralph ist ein äußerst unterhaltsamer Film der Gattung "zwei Welten treffen aufeinander", der außerdem noch mit einem versöhnlichen Schluss aufwarten kann. -Ines Heidrich
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein charmanter und unterhaltsamer England- Film. 5 von 5 Punkten Fuer die Hauptrollen wurden wirklich Schauspieler mit Klasse ausgewaehlt. Durch die etwas sarkastische sowie distinguirte Ausdrucksweise von Peter O'Toole im Gegensatz zu der froehlich-lockeren amerikanishcen Art John Goodman's- Das muss einen einfach zum Schmunzeln bringen!
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Was gibt's Neues, Pussy? Peter Sellers, Peter O'Toole, Romy Schneider DVD, 8. Juni 2004 Verkaufsrang: 10835 Fox Was gibt`s Neues, Pussy? - Classics, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.04.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Meine Lieblingskomödie 5 von 5 Punkten Ich mag Peter Sellers. und ich mag auch Woody Allan, insbesondere, wenn er selbst in seinen Filmen mitspielt. Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Film ist die gemeinsame Szene von beiden, am Ufer der Seine, die aus einer Situation entsteht, die von beiden Seiten nur als verzweifelt bezeichnen kann. Dass Ergebniss der Szene ist dann natürlich eine Verbrüderung, aber nicht nur das, in nur wenigen Sekunden gelingt es beiden, die Lachmuskeln der Zuschauer zum Ausrasten zu bringen. Ich liebe diesen Film. Er ist das völlige Chaos.
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One Night with the King Tiffany Dupont, Luke Goss, Peter O'Toole DVD, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 10532 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo One Night with the King, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.12.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Monumental-biblische Liebesgeschichte 4 von 5 Punkten Die hübsche Hadassah (Tiffany Dupont) ist ein jüdisches Mädchen, das in Susa zur Zeit des Perserkönigs Xerxes (Luke Goss) lebt. Ihr Leben und ihre Zukunftspläne geraten durcheinander als der König seine Königin absetzt und er sich eine neue beschaffen muss. Hadassah wird, wie viele andere Jungfrauen des ganzen Landes, in den Palast und dem König zur Auswahl vorgeführt. Hadassahs liebenswertes und aufrechtes Wesen machen ihr nicht nur den Obereunuchen sondern auch den König gewogen. Und schon bald gerät sie mitten in die Mühlen einer hinterhältigen und gefährlichen Intrige, die von Haman (James Callis) dem Judenfeind auf lange Hand vorbereitet wurde und die Vernichtung aller Juden zum Ziel hat. Kann Hadassah die Gunst des Königs zurückgewinnen und ihr Volk retten?
Das ist einer dieser Filme, der wirklich schwer zu bewerten ist. Je nachdem mit welcher Erwartungshaltung man den Streifen ansieht, kann man zwischen Verärgerung und Begeisterung ein bis fünf Sterne vergeben und trotzdem nichts dabei falsch machen.
Ich gebe dem Film salomonische und großzügige 3,5 Sterne.
Begründung:
Ganz im Stile alter monumentaler Filme wie "Die 10 Gebote", "Ben Hur" oder "Das Gewand" versuchte man mit diesem "jungen" Film aus dem Jahre 2006 ein biblisches Thema publikumswirksam aufzubereiten und was die spektakuläre Inszenierung, opulente Ausstattung, majestätischen Kulissen und modernen Computereffekte angeht, ist dies mehr als gelungen. Dramatisch und spannend, mit einem leichten Hang zum Kitsch, wird eine rührende und romantische Geschichte über Liebe, Verrat, Judenverfolgung und eine große, gute Königin erzählt und wer sich damit zufrieden geben kann, kommt mit diesem Film voll und ganz auf seine Kosten.
Wer das biblische "Buch Esther" und/oder den Roman von Tom Tenney Hadassah: One Night with the King kennt, der als Vorlage für diesen Film diente, wird enttäuscht sein, nicht nur weil viel Wichtiges aus der Originalgeschichte weggelassen oder verfälscht wurde, sondern auch weil dem Film die Komplexität beider Erzählungen völlig abhanden gekommen ist. Die Esther des Films hat nicht mehr die charakterliche Tiefe der "literarischen" Vorlage. Dem Zuschauer wird ihre Motivation und ihre Vorgeschichte unterschlagen und das ist schade, denn so bleibt Esther im Film ein hübsches, nettes Mädel das zur richtigen Zeit am richtigen Ort süß gelächelt hat und unverbrüchlich an ihren Gott glaubt, während sie im Buch eine besonnene und clevere Frau ist, die aber täglich an ihrem Glauben und an ihrem Erfolg zweifelt. Ganz zu schweigen von dieser "einen Nacht" nach der dieser Film benannt ist und die im Buch von Tenney eine sehr romantische und alles entscheidende Rolle spielt. Im Film ist sie nicht mal ansatzweise romantisch und außerdem völlig bedeutungslos.
Aber sei's drum, wer beide Bücher nicht kennt wird an der filmischen Nacht und dem weiteren Verlauf der Geschichte ganz sicher seine Freude haben und nichts vermissen.
Ich möchte auch gar nicht weiter Buch und Film miteinander abgleichen, mir aber den Hinweis erlauben, dass Bibelfeste oder Fans des Romans von diesem Film ganz sicher enttäuscht sein werden.
Noch ein paar Worte zum Casting:
Für diesen Film hat man eine ganze Ladung von Schauspielgrößen aufgefahren. Z.B. John Noble als Prinz Admantha, Omar Sharif als Prinz Memucan, John Rhys-Davies als Esthers Onkel Mordecai, James Callis als Haman der Agagite oder Peter O'Toole als Prophet Samuel. Das ist so verlockend wie es klingt. John Rhys-Davies und Tiffany Dupont spielen wirklich mitreißend, der Rest der Riege hält sich mit seinem Können eher zurück aber kann dennoch einigermaßen zufriedenstellen. Peter O'Toole allerdings veranlasst mich mit seinem Kurzauftritt als Prophet Samuel zu der zynischen Frage, ob der Mann es wohl noch schafft von der Bühne abzutreten, bevor er unerträglich peinlich wird. Eine Enttäuschung ist Luke Goss als König Xerxes. Der scheint nicht recht zu wissen was er mit sich und seiner Rolle anfangen soll. Er ist zwar ein hübscher Anblick, aber sein muskelbepackter und gestählter Oberkörper und sein leidender Gesichtsausdruck sind halt ein bisschen arg wenig für den männlichen Helden und unberechenbaren König dieser Bibelromanze.
DVD:
Laufzeit ca. 118 Minuten, Ton Dolby Digital 5.1, Format 16:9 anamorph, Sprache: Deutsch, Englisch, Untertitel: Deutsch.
Specials: Interviews, Musikvideos, Trailer Booklet.
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Augustus - Mein Vater, der Kaiser (2 DVDs) Peter O'Toole, Benjamin Sadler, Charlotte Rampling DVD, 20. Dezember 2003 Verkaufsrang: 22780 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Augustus ist der erste von sechs Zweiteilern, die aufwändig inszeniert und mit Starbesetzung die Geschichte des Römischen Weltreichs von den ruhmreichen Anfängen bis zum langsamen Niedergang erzählen sollen. In Rückblenden erzählt der vom Alter gezeichnete und um seine Nachfolge besorgte Kaiser Augustus, wie es ihm gelungen ist, das von Bürgerkriegen zerrissene Rom zu neuer Blüte zu führen. Als junger Mann verschrieb Augustus sein Leben seinem Onkel Julius Cäsar und dessen Vision eines römischen Imperiums. Als Cäsar ermordet wird, tritt Augustus die Nachfolge an. Doch erst muss er sich im Kampf gegen die Mörder Cäsars bewähren und Gegner wie Marc Anton und die ägyptische Königin Kleopatra bezwingen. Augustus schenkt den Römern Frieden und Wohlstand, doch der Preis, den er dafür zahlt ist hoch: Seine Schwester Octavia, seine Frau Livia, seine Tochter Julia und sogar seine beiden Enkelsöhne dienen einzig und allein dem Zweck, das Wohl Roms zu mehren und zu sichern. In knapp drei Stunden breitet der TV-Zweiteiler in epischer Länge das Schicksal Augustus' und Roms Blütezeit als mächtigste Stadt des Altertums aus. Inszenierung und Ausstattung sind dem Rahmen eines TV-Films angemessen, mehr aber auch nicht. Gedreht wurde die italienische Koproduktion im tunesischen Hammamet. Peter O'Toole als Augustus, Charlotte Rampling als Livia und Gottfried John als Cicero stechen als einzige namenswerte Stars gegenüber der übrigen Besetzung deutlich hervor, die sich zudem mit etlichen Längen des Drehbuchs herumschlagen muss. Benjamin Sadler (Das Wunder von Lengede), der Augustus als jungen Mann gibt, wirkt unbeholfen und scheint von seiner Rolle eher überfordert. Regisseur Roger Young hat sich mit zahlreichen Bibel-Verfilmungen als Historienexperte etabliert und liefert fernsehgerechte Unterhaltungskost. Wer nicht mehr von Augustus erwartet, kommt auf seine Kosten. -Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Völlig OK 5 von 5 Punkten Es ist doch immer wieder erstaunlich, was sich hier in den Rezensionen manche "Möchtegern-Historiker" erlauben, indem sie versuchen, unterhaltsame Filme mit Kritik zu überschütten, die so einfach nicht berechtigt ist. Wenn Ihr historisch perfekt datierte und exakt belegte Geschichten sehen wollt, schaut Euch Dokumentationen an ! Dieser Film hier und noch viele andere, die ähnlich bewertet wurden, gehört aber nun mal in die Kategorie der Unterhaltung und muß sich wie andere Spielfilme auch nicht an exakte Fakten und Daten halten. Nebenbei bemerkt glänzen hier auch einige Vorredner mit Fremdworten "en gros", haben aber offensichtlich das Fach der Rechtschreibung völlig übersprungen.
Der Film ist aus meiner Sicht sehr unterhaltsam, nie langatmig, gut besetzt und somit absolut sehenswert !
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Freitag und Robinson Peter O'Toole, Richard Roundtree, Peter Cellier DVD, 23. März 2006 Verkaufsrang: 14798 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden FREITAG UND ROBINSON
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Robinson Crusoe einmal anders: 5 von 5 Punkten Robinson (Peter O’Toole) „befreit“ den intelligenten Naturburschen Freitag (Richard Roundtree) aus den Händen seiner kannibalischen Stammesgenossen, indem er diese erschießt und gibt sich Freitag damit als gefährlicher Wahnsinniger zu erkennen, der mit größter Vorsicht zu genießen ist. Nichtsdestotrotz versucht Freitag, Robinson von den psychischen Folgeschäden seiner kolonial-britischen Prägung zu heilen und wieder mit sich selbst in Kontakt zu bringen – mit mäßigem Erfolg. Robinson hingegen, ganz im Wahn westlich-zivilisierter Überlegenheitsgefühle gefangen, versucht Freitag von seinem wilden Barbarentum zu befreien und merkt dabei viel zu spät, daß er selber im Grunde derjenige ist, der unzivilisiert, barbarisch und hoffnungslos unbelehrbar ist. Die Begegnung der beiden Protagonisten weitet sich von einem Austausch der Weltbilder zu einem lebensbedrohenden Konflikt aus. Das ganze ist in eine der köstlichsten Tragikomödien der 70er Jahre verpackt, die dem Zuschauer mehr als einmal vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Die Rollen hätten wohl kaum besser besetzt werden können als mit diesen beiden hochkarätigen Schauspielern. Eine tiefsinnige Komödie, die den Zuschauer auf urkomische Art die Überlegenheit der „Zivilisation“ stark in Frage stellen läßt. Peter O’Toole ist hier imho in einer seiner stärksten Rollen neben „Lawrence von Arabien“ und „Der Löwe im Winter“ zu sehen.
Robinson Crusoe einmal ganz anders 5 von 5 Punkten Die Geschichte von Robinson Crusoe einmal ganz anders erzählt: Robinson (Peter O’Toole) „befreit“ den intelligenten Naturburschen Freitag (Richard Roundtree) aus den Händen seiner kannibalischen Stammesgenossen, indem er diese erschießt und gibt sich Freitag damit als gefährlicher Wahnsinniger zu erkennen, der mit größter Vorsicht zu genießen ist. Nichtsdestotrotz versucht Freitag, Robinson von den psychischen Folgeschäden seiner kolonial-britischen Prägung zu heilen und wieder mit sich selbst in Kontakt zu bringen – mit mäßigem Erfolg. Robinson hingegen, ganz im Wahn westlich-zivilisierter Überlegenheitsgefühle gefangen, versucht Freitag von seinem wilden Barbarentum zu befreien und merkt dabei viel zu spät, daß er selber im Grunde derjenige ist, der unzivilisiert, barbarisch und hoffnungslos unbelehrbar ist. Die Begegnung der beiden Protagonisten weitet sich von einem Austausch der Weltbilder zu einem lebensbedrohenden Konflikt aus. Das ganze ist in eine der köstlichsten Tragikomödien der 70er Jahre verpackt, die dem Zuschauer mehr als einmal vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Die Rollen hätten wohl kaum besser besetzt werden können als mit diesen beiden hochkarätigen Schauspielern. Eine tiefsinnige Komödie, die den Zuschauer auf urkomische Art die Überlegenheit der „Zivilisation“ stark in Frage stellen läßt. Peter O’Toole ist hier imho in einer seiner stärksten Rollen neben „Lawrence von Arabien“ und „Der Löwe im Winter“ zu sehen. |
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