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| DVDs: Sir Laurence Olivier | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Kampf der Titanen Sir Laurence Olivier, Ursula Andress, Harry Hamlin DVD, 23. Juni 2006 Verkaufsrang: 2810 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Kampf der Titanen (Kult-Klassiker!), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.06.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Endlich im Handel erhältlich 5 von 5 Punkten Eine lange Zeit musste man warten bis diesen Fantasymärchen auf DVD veröffentlicht wurde und nun jeden Fan des Klassiker mit Hilfe seines DVD-Players bewundern kann. Der Film ist ein richtiger Klassiker und setzte zur damaligen Zeit richtige Maßstäbe gesetzt und bietet jede Menge Stars der Filmgeschichte. Der Film wird auf einer großartigen DVD präsentiert und eines der besten Bilder überhaupt und das für dieses Jahr. Der Ton ist gut und klar verständlich. Ein Film der in meine Sammlung kommt und mein Herz der Kindheit endlich wieder ausfüllt.
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Der Marathon Mann Dustin Hoffman, Sir Laurence Olivier, Roy Scheider DVD, 3. März 2003 Verkaufsrang: 7965 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden John Schlesinger (Asphalt Cowboy) führte bei diesem spannenden und unterhaltsamen Thriller aus dem Jahre 1977 Regie, der sich um den Studenten Dustin Hoffman (Die Reifeprüfung, Tootsie) dreht. Hoffman spielt einen mürrischen und feigen Einzelgänger, der mit dem Selbstmord seines Vaters, den man verdächtigt hatte, Kommunist zu sein, zu kämpfen hat. Er wird in ein undurchsichtiges Netz aus internationalen Intrigen verstrickt, als sein Bruder, CIA-Agent Doc Levy - gespielt von Roy Scheider (Der weiße Hai, French Connection - Brennpunkt Brooklyn) - von einem Ex-Nazi (Laurence Olivier) umgebracht wird, der in die Vereinigten Staaten eingereist ist, um wieder in den Besitz einer Tasche voller Diamanten zu gelangen. Babe (Hoffman) muss sich mit den Ängsten aus seiner Vergangenheit auseinander setzen, während er gleichzeitig um sein Leben rennt und versucht, den Tod seines Bruders zu rächen. Dieser Film, dessen Drehbuch von William Goldman (Zwei Banditen, Die Unbestechlichen) geschrieben wurde, bietet nicht nur die berühmte Folterszene und eine hervorragende Besetzung (darunter William Devane und Marthe Keller), er ist auch ein tolles Stück Unterhaltung und stellt einen der einflussreichsten Filme der 70er-Jahre dar. -Robert Lane
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Marathonlauf der Spannung 5 von 5 Punkten Stellen Sie sich vor, Ihr erstochener Bruder schleppt sich in Ihr Haus und stirbt, bevor er Ihnen sagen kann, wer sein Mörder ist. Der Mörder glaubt aber, dass er Ihnen noch schnell was gesteckt hat - und um Sie mundtot zu machen, werden Sie zur Zielscheibe organisierter Verbrecher. Und selbst die, denen Sie bisher getraut haben, entpuppen sich als falsch. Das muss der Protagonist dieses packenden Klassikers erleben.
Roy Scheider, den ich gerne sehe, verlässt mir zwar etwas zu früh die Bildscheibe (weil er das Mordopfer spielt), aber von jener Szene an entwickelt die Geschichte des gejagten Dustin Hoffman eine Dauer-Knisterspannung, die bis zum Showdown anhält. Ein Marathonlauf der Suspense also - sehr zu empfehlen.
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In den Schuhen des Fischers Anthony Quinn, Sir Laurence Olivier, David Janssen, Oskar Werner DVD, 1. Dezember 2006 Verkaufsrang: 7226 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home In den Schuhen des Fischers, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 01.12.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Ein Meisterwerk der Filmgeschichte 5 von 5 Punkten "In den Schuhen des Fischers" ist vielleicht der größte Film seines Jahrzehnts - und er ist bis heute aktuell und wichtig. Das Hungerproblem kommt rasend schnell wieder auf uns zu, obwohl wir es für überwunden hielten: Überbevölkerung und die Konsequenzen - all das zeigt uns bereits fast visionär dieser Film aus den 1960er Jahren.
Die Schauspieler - was soll ich sagen, alle einmalig, ganz besonders Oskar Werner - er prägt bis heute mein Bild eines katholischen intellektuellen Rebells.
In den Schuhen des Fischers ist ein unerklärlicherweise kaum beachtetes Meisterwerk der Filmgeschichte. Ich bin so froh, ihn auf DVD endlich anschauen zu können. Danke an alle, die das ermöglicht haben.
Georg B. Mrozek
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Spartacus (Special Edition) Kirk Douglas, Sir Laurence Olivier, Jean Simmons DVD, 13. Mai 2004 Verkaufsrang: 3804 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Stanley Kubrick war erst 31 Jahre alt, als Kirk Douglas (der Star des Kubrick-Klassikers Wege zum Ruhm) den jungen Regisseur engagierte, bei diesem Filmepos Regie zu führen, in dem der rebellische Sklave Spartacus (gespielt von Douglas) eine Revolte gegen das dekadente Römische Reich führt, um die Freiheit zu gewinnen. Kubrick weigerte sich später, den Film als seinen eigenen anzuerkennen, da es kein persönliches Projekt von ihm war (schließlich war er nur "angeheuert"). Spartacus bleibt aber nach wie vor einer der besten historischen Monumentalfilme Hollywoods. Mit seinem intelligenten Drehbuch (nach einem Roman von Howard Fast) des damals auf die schwarze Liste gesetzten Autors Dalton Trumbo ist seine Botschaft von moralischer Integrität und couragierter Überzeugung noch immer beeindruckend. Die vor Stars strotzende Besetzungsliste (darunter Charles Laughton in voller Toga) sorgt für eine Fülle unterhaltsamer Überraschungen. 1992 gänzlich restauriert und um jene Szenen erweitert, die aus dem ursprünglichen Film von 1960 herausgenommen worden waren, ist die ungekürzte Spartacus-Version ein Wunder der Filmkunst allerersten Ranges mit einigen der überwältigendsten Kampfszenen, die man je auf der Leinwand sah, sowie einem Kirk Douglas als zentrale Figur, so einfühlsam emotional wie intensiv heroisch. Jean Simmons spielt die Sklavin, die Spartacus' Frau wird, und Peter Ustinov stiehlt einfach jedem die Schau mit seiner oft urkomischen, Oscar-gekrönten Darstellung eines Sklavenhändlers, der sich schamlos bei seinen römischen Vorgesetzten einschmeichelt. Die restaurierte Fassung von 1992 enthält auch eine damals herausgenommene Badehausszene, in der Laurence Olivier einen bisexuellen römischen Senator spielt, der ganz versessen auf einen von Tony Curtis gespielten jungen Sklaven ist. Diese und einige andere wiederhergestellte Szenen dehnen den Film auf etwas über drei Stunden Länge. Trotz einiger verzeihbarer Schwachstellen ist dies ein mitreißendes und umfangreiches Drama, das den Zuschauer packt und so schnell nicht wieder loslässt. Mit seinem niveauvollen Inhalt und dem undramatischen (jedoch ausgesprochen edlen) Schluss brach Spartacus mit gängigen Hollywood-Traditionen. Ein intelligentes Epos, weit über das bloße Spektakel hinausgehend - mit einer Geschichte so beeindruckend wie seine Breitwand-Action und Oscar-gekrönten Filmdekors. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Großartige Verfilmung des 3.Sklavenaufstandes von Rom 5 von 5 Punkten Der Sklave und Gladiator Spartacus führte 71-73 v.Chr. einen Aufstand an, dem bis zu 200.000 Sklaven beitraten. Mit einem langen Marsch und vielen Kämpfen durchquerten sie ganz Italien, bis sie im Süden gestellt wurden. 6000 Überlebende starben den grausigen Jesus-Tod der Kreuzigung an den Landstraßen rund um Rom.
Die monumentale Verfilmung von 1960 hat auch heute noch ihren Reiz. Das Drehbuch orientierte sich an dem gleichnamigen Roman von Howard Fast aus dem Jahr 1952. Die Starbesetzung ist einmalig, Regisseur-Genie Stanley Kubrick war spontan eingesprungen, und er und über 10.000 Mitwirkende haben ein grandioses Werk vollbracht. Es ist noch die Zeit ohne Computeranimationen, zuweilen sind die Studioaufnahmen offensichtlich - hier stehen noch der Mensch und Menschlichkeit im Mittelpunkt. Insbesondere Fans vom "Gladiator" werden auch an diesem Klassiker ihre Freude haben.
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Rebecca Sir Laurence Olivier, Joan Fontaine, George Sanders DVD, 2. Oktober 2002 Verkaufsrang: 4552 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Gestern Nacht träumte ich, ich wäre wieder in Manderley." Vom ersten Satz dieses unvergesslichen Films an verzaubert Rebecca. David O. Selznick (Produzent von Klassikern wie Duell in der Sonne) brachte Alfred Hitchcock nach Amerika, damit dieser der Adaption von Daphne du Mauriers Roman die richtige Atmosphäre gebe. Der daraus entstandene Film ist eine wunderbare Mischung aus beider Fingerspitzengefühl. Sowohl bei den Kritikern als auch finanziell war der Film ein Erfolg. Wie Vom Winde verweht, den Selznick ein Jahr vorher herausbrachte, gewann auch Rebecca den Oscar in der Kategorie Bester Film. Laurence Olivier spielt Maxim de Winter, der, noch durch den plötzlichen und unerwarteten Tod seiner bezaubernden Frau Rebecca betäubt, impulsiv eine junge und hübsche Gesellschafterin (Joan Fontaine) heiratet. Die neue Mrs. de Winter versucht, ihrer Rolle als Hausherrin in dem riesigen Herrensitz Manderley gerecht zu werden, aber bei jedem Schritt, den sie macht, wird sie von Rebeccas Geist verfolgt. Die bedrückende Anwesenheit des Geistes wird durch die wahnsinnig penible Mrs. Danvers, exzellent dargestellt von Judith Anderson, verkörpert. Als die neue Hausherrin beginnt, die dunklen Geheimnisse des De-Winter-Clans aufzudecken, scheint das Haus ein eigenes Leben anzunehmen. Leidenschaftliche Liebe und Schuld vermischen sich nahtlos mit den typischen Attributen Hitchcocks: Schuld, Sexualität und Horror pur. Die Ausstattung ist überwältigend und die Besetzung spielt bis in die kleinste Rolle hervorragend. Während Rebecca genügend Überraschungen auch für den professionellen Zuschauer enthält, ist er zusätzlich einer der wenigen Filme, die bei jedem Anschauen besser werden. -Raphael Shargel
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Einer der besten Hitchcock-Thriller!! Oscar f. d. besten Film !!!!! Spannend und romantisch! Genial bis zur letzten Sekunde 5 von 5 Punkten Dieser Film, Hitchcocks erster in Amerika gedrehter Film, bekam als einziger seiner Filme den Oscar für den besten Film!
Dieser Film, der auf dem Bestseller von Daphne DuMaurier basiert, beginnt als romantischer Film und zeigt, wie sich die Hauptdarsteller (Sir Laurence Olivier und die süße, scheue und anbetungswürdige Joan Fontaine) kennen und lieben lernen und sogar heiraten. Dann ziehen sie in sein Haus....Manderley...ein sehr berühmtes Haus auf einem rieseigen Anwesen, direkt am Meer. Dort hat Maxim DeWinter (Olivier) mit seiner ersten Frau gelebt, Rebecca, die auf mysteriöse Weise im Meer ertrank. Alle, wirklich alle Menschen haben Rebecca geliebt und angebetet. Sie war hübscher und kultivierter als alle... Besonders die Hausdame, Miss Denvers, ein alter Drache mit genial bösem Blick für Joan Fontaine, betete Rebecca an. Klar also, dass sie die neue Mrs. De Winter nicht akzeptiert und ihr ständig Steine in den Weg legt und sie loswerden will. Bei jeder Gelegenheit versucht sie ihr zu beweisen, wie viel besser Rebecca war und wie sehr sie von allen, auch von ihrem Mann geliebt wurde.
Fortan fühlt sich die neue Mrs. De Winter unwohl, in dem großen Haus uns ängstigt sich vor Miss. Denvers. Ein paar Besucher, die zwischendurch auftauchen, erhellen ihre Miene, doch einer von ihnen, ein angeblicher Cousin von Rebecca, weckt ihr Misstrauen. Hinzu kommt, dass Maxim ihr verbietet einige Zimmer zu betreten und dass er versucht, einige Dinge vor ihr zu verheimlichen, hinter die sie einfach nicht kommt. Was weiß der alte Ben, der sich unten am Bootshaus herumtreibt, in das Joan Fontaine nicht hineingehen darf. Was verheimlich ihr Mann und was hat es mit diesem angeblichen Cousin auf sich? Diese Fragen versucht sie zu beantworten, unter der ständigen Aufsicht der Hausdame Miss Denvers.
Und dann, auf dem großen Ball, blamiert Miss Denvers Joan Fontaine total. Genau in dem Augenblick bringt ein Sturm das Boot von Rebecca ans Tageslicht...viel mehr ans Mondlicht, und dort findet man auch eine Leiche.
Nun wird der ganze Fall von vorne aufgerollt....und endlich dringen Wahrheiten ans Licht...
Doch was geschieht mit Manderley....
Einer der spannendsten und genialsten Hitchcock-Filme. Einer seiner besten Filme. Wunderbarer Film, der nur in schwarz/weiß so gut wirkt!!!
Romantik, leichten Witz, seehr viel Spannung, rätselhafte Geschehnisse, eine geheimnisvolle und erschreckende Hausdame, ein geheimnisvoller Ehemann und eine bigger than life (scheinende) tote... Ex-Frau...
Dieser spannende Thriller hat alles
Lediglich das gelbe Cover passt so gar nicht zu dem Film...da hätte ein dunkles Cover, mit Manderley im Hintergrund und Joan Fontaine vorne drauf viiiel besser gepasst und einen direkt auf den Film eingestellt.
Das COver der amerikanischen DVD kommt dem schon sehr viele näher...
Trotz allem gebe ich dem Film sehr gerne 5 Sterne
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Stolz und Vorurteil Greer Garson, Sir Laurence Olivier, Mary Boland DVD, 13. April 2007 Verkaufsrang: 4573 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Stolz und Vorurteil - Das Original, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 13.04.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Beste Pride and Prejudice Verfilmung 5 von 5 Punkten Laurence Olivier ist und bleibt der beste Mr. Darcy aller Zeiten. Ich glaube genau so hat ihn sich Jane Austen erträumt. Charmanter Film endlich auf DVD. Macht immer wieder Spass zu sehen.
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Khartoum Charlton Heston, Sir Laurence Olivier, Richard Johnson DVD, 30. April 2007 Verkaufsrang: 13920 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Khartoum - Der Aufstand am Nil - Classics, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 30.04.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Koloniales Sendungsbewusstsein trifft religiösen Fanatismus 5 von 5 Punkten Der victorianische Held "China"-Gordon (Charlton Heston) begreift sich als "Befreier" des Sudan, hat er dort doch die Sklaverei beseitigt. Doch auch der charismatische "Mahdi" Mohammed Achmed (Laurence Olivier) erhebt einen messianischen Anspruch. Allah habe ihn gesandt, als geistiger Führer der Muslime seine Anbetung bis nach Konstantinopel zu tragen; der Krieg im Sudan ist für ihn also nur der Auftakt größerer Eroberungen. So entwickelt sich der Kolonialkrieg als ein Konflikt zweier Männer: beide durch ihr jeweiliges Sendungsbewusstsein angetrieben. - "Khartoum" darf sicher "Lawrence von Arabien" an die Seite gestellt werden; und wer den einen Film schätzt wird auch den anderen mögen. Übrigens weist der Film, der ja bereits 1964-65 gedreht wurde und im 19. Jahrhundert spielt, eine große Aktualität auf zu den brennenden Problemen unserer Zeit. Der Dreh in Ägypten und entlang des Nils verschafft zunächst aber einmal eine sehr authentische Atmosphäre. Das präzise Skript des afrikanischen Historikers Robert Ardreys ist voller Anspielungen auf den Kolonialismus, die Rolle der Religion, die Bedeutung des Schicksals und der Politik. Gleichzeitig werden die Schlachten der Epoche, insbesondere die Belagerung Khartoums 1884, glaubwürdig in Szene gesetzt. Die Aufsicht dabei übernahm Yakima Canutt, der Regisseur des legendären Wagenrennens aus "Ben Hur". - Die DVD geht in Ordnung. Es wäre freilich wünschenswert, wenn auch "Khartoum" wie andere große Klassiker der 60er Jahre einer Special Edition oder Gold Edition gewürdigt würde!
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Die Brücke von Arnheim (Gold Edition, 2 DVDs) Sir Laurence Olivier, Sir Sean Connery, Robert Redford DVD, 27. April 2004 Verkaufsrang: 8208 Die Brücke von Arnheim, die 1977 entstandene, beeindruckende Adaptation von Cornelius Ryans Roman durch Gandhi-Regisseur Richard Attenborough, führt ein wahres Großaufgebot an Stars. Sie ist die epische Aufbereitung eines waghalsigen, aber letztendlich desaströsen Angriffs hinter die feindlichen Linien in Holland während des Zweiten Weltkriegs. In seinem umfangreichen und erschöpfenden Blick auf die Mechaniken der Kriegsführung, Preis und Sinnlosigkeit des Krieges, gerät der Film für sein Anliegen beinahe zu groß, bleibt aber - ganz besonders dank der darstellerischen Leistung von James Caan - erzählerisch realistisch wie auch emotional bewegend. Die beeindruckende Besetzungsliste umfasst Schauspieler wie Robert Redford, Gene Hackman, Anthony Hopkins, Laurence Olivier, Dirk Bogarde, Sean Connery und Liv Ullmann, um nur einige zu nennen. Obschon kein Kriegsfilm im klassischen Sinne, erweist sich Die Brücke von Arnheim als durchgängig faszinierendes und aufreibendes Abenteuer. -Robert Lane
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Eine Materialschlacht sondergleichen 5 von 5 Punkten "Die Brücke von Arnheim" ist nicht nur in Sachen Starbesetzung (Robert Redfort, Sean Connery, Michael Caine, Anthony Hopkins, uvm.) eindrucksvoll besetzt, sondern hat die historischen Ereignisse um die Operation "Market Garden" überzeugend umgesetzt.
1944 entschließen sich die Alliierten zu einer Luftlandeoperation in Holland, um die strategisch wichtigen Brücken von Eindhoven, Njimwegen und Arnheim zu besetzen. Von der Front aus vorstoßende Kräfte sollen nach und nach jede von den Fallschirmtruppen gehaltene Brücke einnehmen, um somit einen entscheidenen Vorteil beim Vorstoß in Richtung Deutschland zu erlangen. Ausgerechnet in dieser Zeit befinden sich starke Deutsche Verbände in Arnheim auf "Erholungsurlaub" und somit stoßen die Alliierten Truppen auf unerwartet heftigen Widerstand. Den diese Brücke von Arnheim muss unbedingt genommen werden, damit die Operation "Market Garden" Erfolg hat...
Dabei entwickelt sich der Film mit jeder Minute mehr zu einer aufreibenden Materialschlacht, die überzeugend und authentisch wirkt. Im ganzen Kriegsfilmrepertoire der 70er Jahre gehört "Die Brücke von Arnheim" für mich zu den besten Kriegsfilmen in diesem Jahrzehnt. Die Kritik an der Gold Edition kann ich hier nicht ganz nachvollziehen - ich hatte auf jedenfall keine Probleme mit der DVD. 5 Sterne.
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Die Bounty Sir Anthony Hopkins, Mel Gibson, Sir Laurence Olivier DVD, 7. März 2002 Verkaufsrang: 13900 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Die Bounty (Mel Gibson), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.03.02
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Ein in jeder Hinsicht hervorragender Film ! 5 von 5 Punkten "Die Bounty" gehört unangefochten zu meinen Lieblingsfilmen. Der Film besticht durch exzellente Darsteller, hervorrgagende Ausstattung und nicht zuletzt durch seine historische Genauigkeit.
Ich persönlich halte ihn für die beste Verfilmung des Stoffes, die jemals gedreht wurde.
Schade, dass es keinen zweiten Teil gibt.
Wer sich für das weitere Schicksal der Bounty-Meuterer auf Pitcairn interessiert, dem sei der Fernsehvierteiler "Insel der Meuterer" empfohlen (Regie Francois Leterrier). Dieser setzt dort an, wo der vorliegende Film aufhört.
Äußerst bedauerlich, dass es diesen Film weder auf DVD noch auf VHS zu kaufen gibt. Die beiden Titel würden sich optimal ergänzen !!!
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The Boys from Brazil (Director's Cut) Gregory Peck, Sir Laurence Olivier, Lilli Palmer DVD, 10. Januar 2007 Verkaufsrang: 22696 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Genialer Film, aber leider nicht genial veröffentlicht. 4 von 5 Punkten Hier eine Richtigstellung, bevor FOX Video den Film in einer geschnittenen Version auf den deutschen Videomarkt brachte, wurde er schon einmal ungekürzt unter dem Titel "Die Welt des Bösen" uncut und mit denselben Synchronsprechern von einer unbekannten Videofirma herausgebracht. Es liegt also eine komplette gute Synchronfassung vor, aber... die großen Verleiher scheinen sich nicht um solche Details zu kümmern. Anolis ist in diesen Dingen ein Vorbild und bemüht sich immer um eine vollstänidge deutsche Fassung, selbst alte synchonstimmen werden hier zugefügt. Daran sollten sich auch die Großen ein Beispiel nehmen. Deshalb nur vier Sterne, denn der Film selbst ist ein Klassiker.
toller thriller 5 von 5 Punkten habe lange auf die neuveröffentlichung von -the boys from brazil- gewartet, und es hat sich gelohnt.
ein genialer thriller der bis auf die fehlende nachsynchronisation nichts zu wünschen überig lässt. aber das hat man halt ab und zu bei älteren filmen die als director's cut herauskommen.
ich kann diesem film mit ruhigem gewissen eine uneingeschränkte kaufempfehlung aussprechen.
wenn jetzt noch -vaterland- auf dvd erscheint bin ich glücklig.
Uncut mit neuer FSK Freigabe ab 16! 4 von 5 Punkten Concorde hat es endlich geschafft, den spannenden, erstklassig besetzten Thriller "The Boys from Brazil" erstmals ungeschnitten auf DVD zu veröffentlichen.
Der Film wurde von der FSK ungeschnitten (PAL Lauflänge 119 Minuten und 46 Sekunden) neu geprüft und am 06.12.2006 ab 16 Jahren freigegeben.
Leider liegt auch dieses Mal kein anamorpher 16:9 Transfer vor. Das Originalformat von 1,85:1 wurde zwar beibehalten, aber eben nicht anamorph codiert. Ansonsten aber ist der Transfer in Anbetracht des Alters des Films recht ordentlich.
Deutscher und Englischer Ton liegen in Dolby Digital 1.0 (Mono) vor. Die zusätzlichen, bisher nicht in Deutschland veröffentlichten Szenen mit einer Gesamtlauflänge von insgesamt 26 Minuten!!! liegen auch bei der deutschen Tonspur nur im Englischen Original mit deutschen Untertiteln vor.
Nicht nur, weil es immerhin 26 Minuten an zusätzlichem Material sind, wäre eine neue deutsche Synchronisation angebracht gewesen. Die alte Synchro aus den 70er Jahren war nicht werkgetreu. Hier hätte eine gute Neusynchro mit versierten Sprechern ein echter Gewinn sein können.
Auch Bonusmaterial (so wie im Ausland veröffentlicht) wäre wünschenswert gewesen.
Insgesamt trotz der Mängel (fehlende Extras, kein anamorpher Transfer und fehlende werkgetreue Neusynchro) ist diese VÖ ein echter Gewinn. Endlich ist die Möglichkeit gegeben, sich von dem kompletten Werk ein Bild zu machen und einen der spannensten "Trashthriller" mit Traumbesetzung (James Mason, Gregory Peck, Sir Laurence Olivier) ungeschnitten zu genießen. Die Schnitte, die in Deutschland gemacht wurden und die durch den Wechsel in den O-Ton noch immer ersichtlich sind, verraten eine Menge über deutsche Zeitgeschichte und unseren Umgang mit der Nazivergangenheit.
Allein schon deshalb lohnt sich der Kauf dieser DVD! Von dem exzellenten Film ganz zu schweigen. |
Spartacus (Oscar-Edition, Special Edition, 2 DVDs) Kirk Douglas, Sir Laurence Olivier, Jean Simmons DVD, 1. Februar 2007 Verkaufsrang: 18745 Universal Spartacus S.E. (Oscar-Edition), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.02.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Zeitloser Klassiker in würdiger Ausstattung 5 von 5 Punkten Diese Edition lässt das Herz eines jeden Filmfreundes höher schlagen!
Sie enthält neben der restaurierten, ungeschnitten Fassung jede Menge Extras. Die Gesamtlauflänge beträgt 189 Minuten, da jene "Austern-und-Schnecken-Szene" zwischen Laurence Olivier und Tony Curtis wieder eingefügt wurde, die die Zensoren damals aufgrund der angedeutete Homosexualität entfernen ließen. Bild und Ton sind hervorragend, man merkt ihnen die über 40 Jahre nicht an.
Spartacus war eine Herzensangelegenheit von Kirk Douglas, der hier auch als Produzent auftrat. Sehr viel eigenes Geld pumpte er in die Produktion, die zunächst unter keinem guten Stern stand. Universal plante einen Gladiatorenfilm mit Yul Brynner und hatte kein Interesse an einem Konkurrenzfilm. Sowohl der Autor der Vorlage, Howard Fast, als auch der Drehbuchautor, Donald Trumbo, standen auf der "Schwarzen Liste", die auch nach McCarthys Tod zunächst noch galt. Die Dreharbeiten wurden von Regisseur Anthony Mann begonnen, der jedoch bald von Douglas durch Stanley Kubrick ersetzt wurde, mit dem Douglas schon "Wege zum Ruhm" gedreht hatte. Auch diese Zusammenarbeit war nicht unproblematisch, Douglas nannte Kubrick mal einen "begabten Mistkerl". Unfälle und Umbesetzungen strapazierten Drehplan und Budget.
Aber davon merkt man dem Film nichts an. Er ist wie aus einem Guss. Er funktioniert gleichermaßen als Historienfilm, Liebesgeschichte, Actionfilm und als Geschichte eines Mannes im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung. Interessanterweise erhielt der Film sogar in der Sowjetunion gute Kritiken. Die Besetzung ist vortrefflich: Neben Douglas spielen Laurence Olivier, Peter Ustinov (der für seine Rolle einen Oscar erhielt), Jean Simmons, Charles Laughton (in einer seiner letzten Rollen), John Gavin (als junger Caesar) und Tony Curtis. Obwohl man das Ende der Geschichte ja schon aus dem Geschichtsunterricht kennt, hält sich die Spannung bis zur letzten Minute.
Spartacus bildet den Wendepunkt im Genre der Sandalenfilme. In den 40er und 50er Jahren bedienten die Filme immer mehr oder weniger eine religiöse Botschaft (Geschichten aus dem Alten Testament, Geschichte des Christentums), Spartacus ist aber weder ein jüdischer Prophet, noch ein christlicher Märtyrer, sondern ein Freiheitskämpfer (von Fasts ursprünglich marxistischer Intention ist im Drehbuch nichts übriggeblieben).
Die DVDs bieten neben dem Hauptfilm zwei Promointerviews mit Ustinov und Simmons, ein Interview mit Ustinov aus den 90er Jahren, in dem er detailverliebt über die teilweise chaotischen Dreharbeiten berichtet, die sehenswerte Dokumentation "The Hollywood Ten" über die Auswirkungen der McCarthy-Ära auf Filmschaffende (u.a. war Trumbo einer jener zehn Aufrechten), unveröffentlichte bzw. geänderte Szenen, "Hinter den Kulissen", Ausschnitte aus Wochenschauen (in einer Szene ist auch die Deutsche Sabine Bethmann zu sehen, die ursprünglich die Varinia spielen sollte), Audiokommentare, Einzelszenenanalyse des Drehbuchautors, Werbematerial, Trailer, Storyboards.
Diese Edition lässt kaum Wünsche offen. Einziges Manko: Man muss über das Hauptmenü gehen, wenn man von den Dialogen zu den Kommentaren wechseln möchte. Da diese Scheiben ohnehin 6 Sterne verdient hätten, fällt das nicht ins Gewicht. Kaufen!
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Lord Nelsons letzte Liebe Vivien Leigh, Sir Laurence Olivier, Alan Mowbray DVD, 7. Juni 2005 Verkaufsrang: 27598 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden LORD NELSON LETZTE LIEBE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wahre Liebe 3 von 5 Punkten Ja, zuweilen kann man die wahre, echte Liebe auch auf Zelluloid einfangen. Hier ist das gelungen. Die zauberhafte Vivien Leigh und der Meisterschauspieler Sir Laurence Olivier lassen den Zuschauer die Zuneigung, die sie auch im wahren Leben für den Anderen empfanden, hautnah miterleben. Die Szene, in der Lord Nelson Lady Hamilton seine Liebe gesteht scheint ihm aus tiefstem Herzen zu kommen. Dazu kommt die für die damalige Zeit pompöse Kulisse und die skurrilen Nebendarsteller, die mir jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Warum also nur drei Sterne? Das hat mit dem Film wenig zu tun. Es ist die DVD, die hier nicht die volle Punktzahl erreichen kann. Der Film ist in unfassbar schlechter Bildqualität auf die Scheibe geklatscht worden und furchtbar gekürzt. Die völlig falsche und eingedeutschte Synchronisation müsste zwar eigentlich noch einen Stern Abzug erhalten, aber da es ein alter Film ist und wir das so schon gewohnt sind (Ich sage nur "Zwölf Eichen" in "Vom Winde verweht"!) bleibe ich bei meiner Bewertung. Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich diesen Film jedenfalls nicht entgehen lassen. Die Liebesgeschichte mit dem fantastischen, weil unerwartet abrupten Ende lohnt sich trotz technischer Mängel und des dummen Titels!
Klassische Romanze in stark gekürzter Fassung 3 von 5 Punkten In unter 110 Minuten wird dem Zuschauer die (vermeintliche) Geschichte der Liebe zwischen Lord Nelson und Emma, Lady Hamilton präsentiert. Bei der vorliegenden DVD handelt es sich wieder einmal um eine Version, die sich an der deutschen Synchronfassung orientiert- der Originalfilm ist ganze 20 Minuten länger. Trotzdem: der Film ist gespickt mit Romantik, Schlachtszenen, schönen Menschen und guten darstellerischen Leistungen. Englands Traumpaar der 40er und 50er Jahre, Vivien Leigh und Laurence Olivier, treten unter der Regie ihres Landsmannes Alexander Korda an, dem Kinopublikum eine der größten Romanzen der Welt nahe zu bringen. Gerade ein Jahr lang verheiratet, geschockt von ihrem Fiasko als Stars der Bühnenfassung von ROMEO UND JULIA, geben Lord und Lady Olivier ihr Bestes zu beweisen, daß sie Starqualität besitzen und immer noch die Massen ins Kino ziehen können. Sie hätten sich nicht zu sorgen brauchen: selbst in dieser gekürzten Fassung knistert die Leinwand (der Bildschirm?) in den gemeinsamen Szenen, Vivien Leigh beweist, daß sie wirklich eine der schönsten Frauen ist, die jemals auf der Leinwand zu sehen war und Laurence Olivier zeigt sowohl Machoattitüden als auch verletzliche Seiten des Helden von Trafalgar. Um so erstaunlicher, daß es Gladys Cooper gelingt, ihre Präsens in der Rolle von Hamiltons Frau spürbar werden zu lassen. Die immer verlässliche Sara Algood gibt Emmas Mutter mit komödiantischen Zügen und Heather Angel ist in einer kurzen Rahmenhandlung ein "Mädchen der Strasse", dem die mittlerweile heruntergekommene Emma von ihrer glorreichen Vergangenheit erzählt. Eine schauspielerische Glanzleistung kommt von Alan Mowbray als William Hamilton, Emmas Ehemann. Ironischerweise ist er auf dem Cover dieser DVD gar vor den Hauptdarstellern angekündigt ;-) Die Musik von Miklos Rosza ist atmosphärisch, und hinter der Kamera stand der spätere Regisseur Rudolph Mate´. Die Bildqulität ist für eine Codefreie DVD aus dem Billigsegment überraschend gut, die englische Tonspur ist enthalten, Untertitel oder gar Bonusmaterial gibt es nicht. Fazit: nur kaufen, wenn Sie prinzipiell mit der deutschen Untugend leben können, ausländische Filme zu kürzen. Dann ist ein unterhaltsamer Fernsehabend garantiert! |
Spartacus Kirk Douglas, Sir Laurence Olivier, Jean Simmons DVD, 19. Dezember 2000 Verkaufsrang: 29890 Stanley Kubrick war erst 31 Jahre alt, als Kirk Douglas (der Star des Kubrick-Klassikers Wege zum Ruhm) den jungen Regisseur engagierte, bei diesem Filmepos Regie zu führen, in dem der rebellische Sklave Spartacus (gespielt von Douglas) eine Revolte gegen das dekadente Römische Reich führt, um die Freiheit zu gewinnen. Kubrick weigerte sich später, den Film als seinen eigenen anzuerkennen, da es kein persönliches Projekt von ihm war (schließlich war er nur "angeheuert"). Spartacus bleibt aber nach wie vor einer der besten historischen Monumentalfilme Hollywoods. Mit seinem intelligenten Drehbuch (nach einem Roman von Howard Fast) des damals auf die schwarze Liste gesetzten Autors Dalton Trumbo ist seine Botschaft von moralischer Integrität und couragierter Überzeugung noch immer beeindruckend. Die vor Stars strotzende Besetzungsliste (darunter Charles Laughton in voller Toga) sorgt für eine Fülle unterhaltsamer Überraschungen. 1992 gänzlich restauriert und um jene Szenen erweitert, die aus dem ursprünglichen Film von 1960 herausgenommen worden waren, ist die ungekürzte Spartacus-Version ein Wunder der Filmkunst allerersten Ranges mit einigen der überwältigendsten Kampfszenen, die man je auf der Leinwand sah, sowie einem Kirk Douglas als zentrale Figur, so einfühlsam emotional wie intensiv heroisch. Jean Simmons spielt die Sklavin, die Spartacus' Frau wird, und Peter Ustinov stiehlt einfach jedem die Schau mit seiner oft urkomischen, Oscar-gekrönten Darstellung eines Sklavenhändlers, der sich schamlos bei seinen römischen Vorgesetzten einschmeichelt. Die restaurierte Fassung von 1992 enthält auch eine damals herausgenommene Badehausszene, in der Laurence Olivier einen bisexuellen römischen Senator spielt, der ganz versessen auf einen von Tony Curtis gespielten jungen Sklaven ist. Diese und einige andere wiederhergestellte Szenen dehnen den Film auf etwas über drei Stunden Länge. Trotz einiger verzeihbarer Schwachstellen ist dies ein mitreißendes und umfangreiches Drama, das den Zuschauer packt und so schnell nicht wieder loslässt. Mit seinem niveauvollen Inhalt und dem undramatischen (jedoch ausgesprochen edlen) Schluss brach Spartacus mit gängigen Hollywood-Traditionen. Ein intelligentes Epos, weit über das bloße Spektakel hinausgehend - mit einer Geschichte so beeindruckend wie seine Breitwand-Action und Oscar-gekrönten Filmdekors. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
...sicher um Längen besser als heutige "Neu"-Verfilmungen... 5 von 5 Punkten
...von denen die meißten ja sowieso oft nur schnell und lieblos
gedrehte Kommerzschinken sind,um mal eben rechtzeitig auf jeder
gerade aktuellen Trendwelle mitzusurfen.
Ebenso wie die 1954er Version wie "die Fahrten des Odysseus"
halte ich diesen Film hier für die herausragensten Streifen unter
den vielen guten Filmen,an denen Kirk Douglas in seiner schauspielerischen
Karriere beteiligt war,von allen großartigen Werken des unangefochtenen
"Meisters" Stanley Kubrik mal ganz abgesehen.
Etwas störend ist hierbei allerdings (soll dabei aber keine -!- Kritik
am bombastischen Soundtrack sein),die zeitraubende -für jemanden,
der einen Film = "bewegte" Bilder sehen möchte- Overtüre mit dem simplen
Standbild und die (früher für Toilettengänge und Raucherpausen sicherlich
im Kino noch sinnvolle) Intermission mit schwarzem Bildschirm mitten im Film.
Ansonsten ist,(wer "nur" den eigentlichen Hauptfilm sehen möchte) nichts
übertrieben zu bemängeln,-gute "alte" Tonspur,keine mittlerweile bereits
üblichen "DTS-Experimente",Bildqualität ist für sein Alter ebenfalls sehr
akzeptabel und sehr schön wieder im 16/9 Format für alle sonst "fehlenden"
Details,Bonusmaterial bzw. übergangene Möglichkeiten,dieses noch besser
und üppiger auszustatten sind allerdings ein nachvollziehbarer Kritikpunkt.
FAZIT: (wer diesen Meilenstein -noch- nicht kennen sollte) Kaufen,
auch ungesehen oder vorher nochmal ausleihen und selbst entscheiden !
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Stürmische Höhen Sir Laurence Olivier, Merle Oberon, David Niven DVD, 20. Juli 2004 Verkaufsrang: 34491
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Film oder Weltliteratur.... 5 von 5 Punkten Hmm...nun ja, schicke ich doch erstmal voraus, daß ich die literarische Vorlage zu diesem Film NICHT gelesen habe, was ich vielleicht irgendwann einmal nachholen werde, und das ich es schon immer wenig konstruktiv fand, einen Film zu bewerten, NACHDEM ich das Buch dazu gelesen habe, vor allem, wenn es sich wie in diesem Fall um Weltliteratur handelt! Was also bleibt, ist für mich ein in sich mehr als stimmiger Film mit einer tragisch-schönen Hintergrundgeschichte! In wunderschönen Schwarzweißbildern und mit phantastischen Darstellern wußte Stürmische Höhen mich sehr schnell in den melancholischen Bann einer schicksalhaften Liebesgeschichte zu ziehen, deren tragisches oder auch erlösendes Ende noch nach dem Abspann Wirkung auf mich hatte! Der Film mag sich in vielen Dingen von der Romanvorlage abheben und unterscheiden, da ich aber das Buch nicht gelesen habe, ist er für mich lediglich eine Perle unter den SW-Werken damaligen Filmeschaffens, voller Nostalgie, Wehmut und Herzschmerz! Für mich definitiv einer der schönsten und berührendsten Filme seiner Art, auch wenn die Romanvorlage eine etwas andere Geschichte erzählt!
Opfer einer großen Liebe? Dann doch lieber mit Bette Davis! 3 von 5 Punkten Von William Wyler rezensiere ich hier nur deswegen so wenig, weil ich diesen Mann für den größten Regisseur aller Zeiten halte und meine Texte einfach viel zu lang wären. Da ist es vielleicht ein bißchen gemein, dass ich mir nun "Wuthering Heights" vornehme, den man m.E. mal eben schnell abhandeln kann - und der eines der weniger Wyler-Werke ist, die ich dann doch eher kritisch sehe. Das ist ein Melodram in Reinkultur - eine große, schwierige, wohl unmögliche Liebe geht so ziemlich über alles. Das Ganze ist gelegentlich sehr elegant gefilmt (interessante Kadrierungen und Gegensätze Innen-/Außenwelt, wenn z.B. die Liebenden eine Party beobachten, an der sie doch nicht teilnehmen dürfen), häufig aber bei aller Kunstfertigkeit (die späteren tiefenscharfen Mehrebenenbilder in Wyler-Filmen deuten sich schon an, vor allem mit großen Gegenständen am Esstisch, die Distanz vermitteln) dann doch arg dick aufgetragen. Einige Wylerismen hat der Regisseur untergebracht, vor allem das mit natürlicher Split Screen symbolisierte Beobachten, ohne selbst gesehen zu werden. Aber er übertreibt. Der Regen peitscht, die Blitze zucken im genau richtigen Moment, das Haus ist ein wenig zu düster, der "geisterhafte" Rahmen, in dem die Geschichte erzählt wird, etwas zu sehr unpassender gothic horror.
Und könnte man das bei einer knalligen, guten Geschichte nicht alles noch nachsehen? Ich muss sagen, so manches Mal konnte auch ich mich nicht der Macht der ganz großen Gefühle entziehen, aber insgesamt überwog der negative Eindruck: Kitsch! Dies liegt meines Erachtens an zwei Hauptfaktoren: Darsteller und Erzählweise. Wobei ersteres nur die Hauptdarsteller meint. Laurence Olivier soll ja vom Wyler richtig hart rangenommen worden sein, um ihm das theaterhafte Chargieren auszutreiben. Obwohl Wyler als Perfektionist und Schauspielerquäler berühmt-berüchtigt ist, er hätte ruhig noch etwas mehr quälen dürfen. Wie der "Zigeuner" selbst in äußerlich ruhigen Szenen mit seinen tief liegenden Augen, angespannten Lippen und Gesichtszügen und grollendem / schachtendem Ausdruck liebt, leidet, haßt, zynisch ist, sich verzehrt, bißchen viel das alles. Merle Oberon ist statuarisch schön und in diesem Statuarischen gelegentlich auch schön aufmüpfig, aber sie ist eher ein Zustand denn ein Vorgang, sie SPIELT nicht, sie IST, und dies ist hier einmal nicht als Method-Acting-Kompliment gemeint. Sie verkörpert einfach keine Entwicklung, macht die Figur nicht transparent, und das wäre doch so wichtig, da es sich um eine Hin- und Hergerissene handelt. Wie viel besser ist da doch Bette Davis in dem Schmachtfetzen "Opfer einer großen Liebe", die in einer einzigen längeren Szene mit viel Text und Gestik den Übergang von der Leichtlebigen zur Kranken ganz mühelos hinbekommt. Aber vielleicht liegt es auch gar nicht so sehr an der Oberon, sondern an der Erzählweise, denn diese ist genauso wie der Oberon-Charakter selbst: unvermittelt sprunghaft. Norbert Grob hat ganz richtig bemerkt, die Off-Erzählerin diene Wyler hier hauptsächlich zur Raffung. Es wird nur GESAGT, in den folgenden Jahren wäre Cathy (Oberons Rollenname) hin- und hergerissen gewesen, GEZEIGT werden die Übergänge überhaupt nicht. Diese Frau vollzieht mehr als ein Mal eine allzu plötzliche Drehung um 180°, was sie auch nicht so sonderlich sympathisch macht. Das ist natürlich tödlich, wenn die Liebe so groß sein soll, dass man dafür so manch abgründiges Verhalten zu schlucken aufgenötigt wird. Ich meine, der Olivier schmeißt sch extra an die Schwägerin der Oberon ran, um letztere doch noch zu kriegen (und hier hat Geraldine Fitzgerald eine starke Nebenrolle, ihr Leid ging mir durchaus nahe, sie ist viel eher ein Mensch als die Oberon), er bringt Leid und eine düstere Stimmung über den Familiensitz Wuthering Heights (interessant daran war wiederum, dass man hier sogar mit dem eigentlich sehr negativ konnotierten Stiefbruder irgendwann Mitleid haben konnte) - und das alles für eine Frau, in die zumindest ich persönlich mich überhaupt nicht mit verlieben konnte (und hey, wer gewisse meiner anderen Rezensionen gelesen hat, weiß, dass das bei den wirklich genialen Diven durchaus einmal anders sein kann).
Am Ende dann - man darf es verraten, weil auch der Film es schon zu Beginn verrät - stirbt Cathy in den Armen Oliviers - genau im richtigen Kitsch-Moment, da wäre es schon eleganter gewesen, wenn sie sich z.B. zum Sterben ins Bett legt und sich die Kamera dann dezent zurückzieht. Also alles ein recht durchwachsener Eindruck, wenngleich für zwei Sterne einfach dann doch zu gut und elegant. Bestechend in den Nebenrollen ist neben Geraldine Fitzgerald, dem versoffenen Stiefbruder (Name vergessen) und Flora Robson als Haushälterin/Erzählerin auch der noch junge David Niven als Edgar Linton, der Vertreter der Oberschicht, zu der sich Cathy hingezogen fühlt und den sie dann auch heiratet. Dieser ist nicht einfach nur negativ konnotierter Snob und Playboy, sondern ganz Gentleman und in seiner Verachtung für einen "Zigeuner" niederen Standes tatsächlich so "unschuldig", dann man es ihm einfach nicht übel nehmen kann. Mit doch sehr distinguiertem, zurückhaltendem, aber sehr ernsthaftem Spiel hat er mich persönlich davon überzeugt, dass er für sein Weltbild relativ wenig kann und so sehr Kind seiner Klasse ist, dass er tatsächlich nicht VERSTEHT, was Cathy an diesem "Lumpen" nun findet, anstatt selbst einen Haß gegen ihn wegen Herkunft und/oder Stand zu haben. Gleichzeitig hat er aber einen so scharfen Verstand, dass er als erster und einziger sofort die vermeintliche Großtat Oliviers, als reicher Mann die Schnaps- und Spielrechnungen seines Stiefbruders zu bezahlen, als Gaunerstück entlarvt, mit dem sich Olivier aus Rache Wuthering Heights unter den Nagel reißt. Dieser Linton ist vielleicht noch eine der interessantesten Figuren und mir weit sympathischer, als es der Konkurrent in einem Film über die große Liebe gelegentlich ist. Tja, die Liebenden waren dann doch ein Stückchen weit unsympathischer, als sie das eigentlich sein sollten. Sind das nur zwei Seiten einer Medaille, beides die Komplexität erhöhend? Ich denke nein, der Niven spielt es einfach besser, mit Understatement viel intensiver, und er macht eben - anders als die Hauptpersonen - Entwicklungen in seinem Charakter transparent, kehrt Denk- und Wandlungsprozesse nach außen, zeigt nicht nur Zustände und spontane sprunghafte Radikalwandlungen, befördert durch die Off-Erzählerin. Dies hat mich sehr beeindruckt, von einem Darsteller, der ja ansonsten in seiner Playboyhaftigkeit doch immer etwas selbstreferenziell ist. So kommt Positives und Negatives zusammen, drei Sterne!
Unerträglich! 1 von 5 Punkten Es ist eine traurige Tatsache, dass nicht einmal der großartige Charakterdarsteller, Sir Laurence Olivier diesen Film retten konnte. Die Katastrophe von Wuthering Heights besteht wohl in einem völligen Missverständnis der klassischen Buchvorlage.
Dabei ist der Einstieg gar nicht mal so übel. Der neue Pächter von "Wuthering Heights" gerät bei der Ankunft im unwirtlichen Moorland in ein rechtes Unwetter und flüchtet sich zu seinen Nachbarn. Die unwirtlichen Leute verwirren ihn, aber richtig gespenstisch wird ihm schließlich zu Mute als eine Frauenstimme aus dem Jenseits einen Hilferuf aus dem Nebel zukommen lässt. Es handelt sich um die Stimme der unglücklichen Catherine, die einst das Zimmer bewohnte, welches dem Gast nun zugewiesen wurde. Schließlich erklärt sich die Magd Ellen bereit, dem zitternden Pächter die ganze tragische Geschichte zu erzählen, die sich in den benachbarten Häusern zugetragen hat:
Das Unglück in "Wuthering Heights" trat in Form eines kleinen Waisenknaben ins Haus. Heathcliff wird er vom Hausherr genannt. Er soll in "Wuthering Heights" mit seinen Kindern aufwachsen. Der Sohn des Hauses misshandelt den jungen "Wilden". Die junge Catherine dagegen schließt eine enge Freundschaft mit dem Fremden. Jahre vergehen. Eines Abends schleichen beide zu dem Nachbarhaus und beobachten dort die anwesende Gesellschaft beim Tanzen. Doch sie bleiben nicht unbeachtet. Auf der Flucht wird Catherine von den Wachhunden verletzt und von den liebevollen Nachbarn gesund gepflegt. Als Catherine wieder nach Hause zurück kehrt, erkennt man den Wildfang nicht wieder. Sie spielt ohne Mühe die feine Dame, in deren Nähe sich der raue und ungelenke Freund nicht wagen darf. Und dann muss er auch noch unfreiwillig mitanhören, dass Catherine ihn niemals heiraten wird und flieht, ohne das anschließende Liebesgeständnis seiner Angebetenen zu hören. Verletzt von Heathcliffs plötzlichen Verschwinden heiratet Catherine daraufhin den Gentleman aus dem Nachbaranwesen. Doch nach glücklichen Jahren kehrt Heathcliff wie aus dem Nichts zurück und zieht alle Beteiligten aus Rache in einen Sog des Unglücks...
Es ist bedauerlich, dass diese Filmadaption nur die Hälfte des Romaninhalts behandelt. Der Fokus liegt allein auf der Obsession von Heathcliff und Catherine. Und selbst hier versagt das Mienenspiel der Beteiligten. Laurence Olivier ist viel zu sanft und nett und kann die diabolische Seite des leidenschaftlichen Fremden nicht glaubhaft wiederge-ben. Aber unerträglich kitschig ist das Ende, als die Seelen der Liebenden doch noch vereinigt werden und der Sturm über dem Moorland nachlässt.
Sicherlich würde sich Emily Bronte im Grabe umdrehen, wenn sie erfahren würde, welche Gewalt man hier ihrem Weltklassewerk angetan hat.
Gelungene Verfilmung 4 von 5 Punkten des gewaltigen Romans von Emily Bronte! Sie hat mit dem Schicksal von Heathcliff und Cathy eine der leidenschaftlichsten und tragischsten Liebesgeschichten der Literatur hervorgebracht. Heathcliff kommt als verwahrloster Waisenjunge nach Wuthering Heights und findet in seiner Stiefschwester Cathy eine Seelenverwandte. Als sie größer sind, machen es gesellschaftliche Zwänge unmöglich, daß sie miteinander glücklich werden können, und Cathy heiratet aus dünkelhafter Bequemlichkeit Edgar Linton, einen Gentleman aus der Nachbarschaft. Über allen Personen und Schauplätzen - das im Lauf der Jahre mehr und mehr verfallende Wuthering Heights und Thrushcross Grange (allein die Namen, die Emily Bronte diesen Orten gegeben hat! So bockig und voller Gewalt wie Heathcliff und Cathy, wollen sie einem kaum über die Zunge, so schwer sind sie auszusprechen!), dem Sitz der Lintons - scheint ein böser Fluch zu liegen; die Leidenschaft füreinander begleitet Heathcliff und Cathy ihr Leben lang, egal wo sie sind. Sie wird sie im Lauf der Zeit zerfressen (und das zu sehen nimmt einen ganz schön mit.). Auch alle anderen Personen leiden unter dem Temperament der beiden, und manchmal wirken sie wie bloße Statisten, denn weder Edgar noch seine Schwester Isabella, mit der sich Heathcliff in eine zerstörerische Ehe stürzt, verstehen diese Leidenschaft letzten Endes - vergleicht doch Heathcliff Isabella ständig mit seiner Seelenschwester Cathy ... Die Geschichte ist, auch wenn sie bei weitem nicht immer parallel zum Buch läuft, immer unglaublich spannend und rührend; und bis in die letzte Rolle gut besetzt. Das treue Hausmädchen Ellen, aus deren Perspektive der neue Pächter von Thrushcross Grange von der dramatischen Geschichte erfährt; der Doktor, der den Verfall der Menschen beobachten muß, denen er einst auf die Welt geholfen hat, Laurence Olivier als von Sarkasmus und Haßliebe Zerfressener, Merle Oberon als Cathy (die anfangs etwas farblos wirkt, was sich aber verläuft; gegen Ende holt sie viel mehr aus ihrer komplexen Rolle heraus.), die - vorher und nachher so nie gesehen - mit Heathcliff am Fenster stehend, in seinen Armen stirbt! Dann David Niven als Edgar Linton und Geraldine Chaplin als seine Schwester Isabella, die als Frau an Heathcliffs Seite auf Wuthering Heights traurig verblüht. Der Film ist aus dem Jahr 1939 und in s/w gedreht. Manchmal fand ich ihn richtig modern - die Kameraführung ist in manchen Szenen klasse (z. B. Blick auf eine Ballszene durch einen Spiegel und dann ein Schwenk auf die reale Szene, was den Zuschauer dazu bringt, "genauer" hinzusehen, denn in dieser Szene wird gleich etwas Wichtiges geschehen), und er arbeitet gekonnt mit wiederkehrenden Motiven (ein die Augen öffnender Blick in den Spiegel, Blicke durch Fensterscheiben, ein Heidestrauß in Cathys Hand, ...). Die Wildheit der Landschaft Yorkshires ist wunderbar eingefangen. Der ewige rauhe Wind über den weiten Hügeln, der dem Epos seinen Namen gab, trägt Heathcliffs und Cathys Liebe, bis sie sich am Ende, im Tod, endlich treffen und für immer vereint sind.
fans des buches: finger weg! 2 von 5 Punkten ich habe mir den film fast schon fiebrig bestellt, weil ich von dem buch so hingerissen war und die bilder abgleichen wollte. (ein fehler, den ich nicht umhin kann zu begehen) nach kürzester zeit hatte ich ihn - also rein in den player, schön eingemummelt und mich (auch wegen der rezensionen hier) auf einen tollen fernsehabend gefreut.
der anfang war auch okay, die kinder taten halt hier bestes, die emotionen rüberzubringen; die kulissen waren auch gerade noch zu ertragen und die kostüme recht gut; aber dann kamen die "erwachsenen" akteure - und mein mut schwand. wo war "mein" heathcliff aus dem buch? der verbitterte, böse mann, der frauen schlägt, anbrüllt und nicht anders kann als hundsgemein sein, weil die welt hundsgemein zu ihm gewesen ist? olivier gibt ihn als einen sanften, ein wenig enttäuschten winselwurm!
und dann die synchronisation! kann man im englischen wenigstens noch ein bisschen esprit erhaschen, wird die geschichte im deutschen zugekleistert mit schmalz vom schlimmsten, einer jämmerlich wimmernden cathy-stimme und so viel "oh cathy"s und "oh heathcliff"s, dass ich bald keine lust mehr hatte und grummelnd eine pause einlegte, als cathy starb.
dann gings weiter - dachte ich! denn als ich wieder auf play drückte, war der film auch schon so gut wie vorbei! die komplette zweite handlungsschiene (nach cathies tod) fehlt einfach! hätte man ein bisschen weniger ball-pomp und "oh"-gestöhne eingebaut, hätte vielleicht auch die noch platz gehabt.
so blieb ich zurück mit einem hohlen gefühl hinter den schläfen und einer unbestimmten wut im bauch. alles in allem also eine riesige enttäuschung, die auch die schönen bilder nicht wett machen können...
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The Jigsaw Man - Agenten sterben zweimal Sir Michael Caine, Sir Laurence Olivier, Susan George DVD, 30. August 2007 Verkaufsrang: 32305 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Agenten sterben zweimal DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
naja.... 3 von 5 Punkten ...das kenne ich von michael caine aber besser.
the jigsaw man ist ein mehr oder weniger billig inzinierter agententhriller ohne sonderliche höhepunkte.
auf mich hat das ganze fast schon etwas lieblos gewirkt, aber die geschmäcker sind ja verschieden.
die darsteller, vor allem laurence olivier spielen überzeugend.
die story ist etwas an den haaren herbeigezogen, und hinterlässt auch einige logiklöcher.
der rest ist solides mittelmass.
wer solche filme sammelt, sollte zugreifen, denn es gibt schlechtere filme als diesen, wer aber einen abendfüllenden super agenten kracher erwartet sollte lieber zu anderen topfilmen des genre greifen. |
The Boys from Brazil Gregory Peck, Sir Laurence Olivier, Lilli Palmer DVD, 5. Juni 2003 Verkaufsrang: 42038
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
"I am a scientist, I have done my job" 5 von 5 Punkten “You are an executioner, do yours!” Barry Kohler (Steve Guttenberg) discovers the (NSDAP) is in 1978 Paraguay. He tries to tip off Ezra Lieberman (Laurence Olivier) famous Nazi hunter that of an overheard plot to execute 94 men (all minor officials) from all over the civilized world within a two year period. The informant is dispatched during the revelation. Was he exaggerating? If not why such an obscure plot? We hatch as Herr Lieberman slowly comes around to the reality of the nefarious plot by “The Boys from Brazil” Will he be in time to foil it? Should he? Finally a film where Gregory Peck can be the bad guy with no redeeming value. James Mason is his cool self and Walter Gotell (born 15 March 1924, Bonn, Germany) makes the best German baddy.
Verrückte Idee 5 von 5 Punkten Der Film ist zwar eigentlich von der Thematik an den Haaren herbei geholt, aber durch die Entwicklung der Zeit und der technischen und medizinischen Möglichkeiten nimmt der Film erschreckend wirkende Zukunftsvisonen an , die äusserst spannend umgesetzt sind. Dank der hervorragenden Schauspieler ist der Film auch deswegen schon empfehlenswert. Wer auf packende Thriller mit düsteren Zukunftsvisionen steht, der kommt an einem Kauf dieser DVD nicht vorbei !!
Guter Film 5 von 5 Punkten Ich fand den Film super. Man darf einfach nicht auf die Meinungen anderer hören, die diesen Film mies fanden. Ich finde den Film sehr unterhaltsam. Wer auf eine solche Art von Filmen steht, der sollte sich ihn unbedingt kaufen.
Und wieder vermurkst - ein deutsches Bewältigungsproblem 2 von 5 Punkten Durch Zufall bekommt der junge Reporter Barry Kohler (Steve Guttenberg) Wind von einer Konferenz von Altnazis, bei der auch der untergetauchte Dr. Mengele (Gregory Peck) reden wird. Nachdem der Reporter ermordet worden ist, macht sich der Nazijäger Ezra Liebermann (Laurence Olivier, der seine Rolle an Simon Wiesenthal anlehnt) daran, eine gefährliche Verschwörung aufzudecken. Es geht dabei um Kinder, die aus Brasilien stammen und von dort aus von 94 Familien rund um die Welt adoptiert worden sind. Ira Levins Roman "The Boys From Brazil" war schon vor Franklin J. Shaffners Verfilmung ein Bestseller. Gregory Peck und Laurence Olivier haben die brisante Fiktion in ein schauspielerisches Fernduell packend umgesetzt. - Zur DVD-Edition: die aktuelle deutsche DVD-Ausgabe in der Reihe "TOP-THRILLER" enthält wohl eine deutsche Synchron-Spur, aber bietet leider nur die verstümmelte 96-Min.-Fassung und das auch noch im obsoleten 4:3-Fernsehformat - von Specials ganz zu schweigen! Schade, dass man in Zeiten der DVD nicht mehr aus diesem Film gemacht hat, schließlich liegt auch (mit anderen Sprechern) eine (ost)deutsche Komplettfassung vor und auch in anderen Ländern gibt es Widescreen-Editionen und teils gute Specials (z.B. über "HUMAN CLONING" heutigenstands). Stern-Abzug daher für diese Ausgabe, der Film an sich verdient 4 Sterne.
Sehr guter Film, gekürzte DVD 1 von 5 Punkten Der Film ist wirklich sehenswert, leider liegt auf der DVD eine um 18 Minuten gekürzte Fassung vor. Originallaufzeit der englischen Fassung 118 Min. Dafür gibts leider nur einen Stern. |
Die Brücke von Arnheim (Special Edition, 2 DVDs) Sir Laurence Olivier, Sir Sean Connery, Robert Redford DVD, 15. September 2003 Verkaufsrang: 24399 Die Brücke von Arnheim, die 1977 entstandene, beeindruckende Adaptation von Cornelius Ryans Roman durch Gandhi-Regisseur Richard Attenborough, führt ein wahres Großaufgebot an Stars. Sie ist die epische Aufbereitung eines waghalsigen, aber letztendlich desaströsen Angriffs hinter die feindlichen Linien in Holland während des Zweiten Weltkriegs. In seinem umfangreichen und erschöpfenden Blick auf die Mechaniken der Kriegsführung, Preis und Sinnlosigkeit des Krieges, gerät der Film für sein Anliegen beinahe zu groß, bleibt aber - ganz besonders dank der darstellerischen Leistung von James Caan - erzählerisch realistisch wie auch emotional bewegend. Die beeindruckende Besetzungsliste umfasst Schauspieler wie Robert Redford, Gene Hackman, Anthony Hopkins, Laurence Olivier, Dirk Bogarde, Sean Connery und Liv Ullmann, um nur einige zu nennen. Obschon kein Kriegsfilm im klassischen Sinne, erweist sich Die Brücke von Arnheim als durchgängig faszinierendes und aufreibendes Abenteuer. -Robert Lane
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Qualitativ und inhaltlich hochwertiger Film 5 von 5 Punkten Der Film an sich ist hinreichend beurteilt worden. Natürlich hält sich der Film nicht wirklich originalgetreu an das Originalszenario und selbstverständlich werden nur einzelne Personen detailliert hervorgehoben. Darum ist es den Machern auch gar nicht gegangen. Stellvertretend für die beteiligten Soldaten auf beiden Seiten, die Widerstandskämpfer und die Zivilbevölkerung wird nur eine Handvoll Schicksale gezeigt. Mehr wäre zuviel gewesen. Der Film klagt nicht an, zeigt aber dennoch die Unmenschlichkeit eines Krieges auf. Erfreulich auch, dass die Deutschen besser davon kommen als in den meisten Filmen aus Hollywood. Erfreulich, dass deutlich gemacht wird, dass auch die alliierten Planungsstäbe entscheidende Fehler machten oder wichtige Informationen zurück gehalten oder ganz ignoriert haben. Sonst sind die Alliierten ja meist die absoluten und makellosen Superhelden.
Die Qualität der DVD ist hervorragend. Bild und Ton überzeugen. Die Extras sind nicht so sehr übermäßig aber dennoch sehr gut gemacht. Für Liebhaber dieses Genres ist diese DVD unbedingt ein Must have.
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Die Brücke von Arnheim Sir Laurence Olivier, Sir Sean Connery, Robert Redford DVD, 15. September 2003 Verkaufsrang: 45689 Die Brücke von Arnheim, die 1977 entstandene, beeindruckende Adaptation von Cornelius Ryans Roman durch Gandhi-Regisseur Richard Attenborough, führt ein wahres Großaufgebot an Stars. Sie ist die epische Aufbereitung eines waghalsigen, aber letztendlich desaströsen Angriffs hinter die feindlichen Linien in Holland während des Zweiten Weltkriegs. In seinem umfangreichen und erschöpfenden Blick auf die Mechaniken der Kriegsführung, Preis und Sinnlosigkeit des Krieges, gerät der Film für sein Anliegen beinahe zu groß, bleibt aber - ganz besonders dank der darstellerischen Leistung von James Caan - erzählerisch realistisch wie auch emotional bewegend. Die beeindruckende Besetzungsliste umfasst Schauspieler wie Robert Redford, Gene Hackman, Anthony Hopkins, Laurence Olivier, Dirk Bogarde, Sean Connery und Liv Ullmann, um nur einige zu nennen. Obschon kein Kriegsfilm im klassischen Sinne, erweist sich Die Brücke von Arnheim als durchgängig faszinierendes und aufreibendes Abenteuer. -Robert Lane
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Qualitativ und inhaltlich hochwertiger Film 5 von 5 Punkten Der Film an sich ist hinreichend beurteilt worden. Natürlich hält sich der Film nicht wirklich originalgetreu an das Originalszenario und selbstverständlich werden nur einzelne Personen detailliert hervorgehoben. Darum ist es den Machern auch gar nicht gegangen. Stellvertretend für die beteiligten Soldaten auf beiden Seiten, die Widerstandskämpfer und die Zivilbevölkerung wird nur eine Handvoll Schicksale gezeigt. Mehr wäre zuviel gewesen. Der Film klagt nicht an, zeigt aber dennoch die Unmenschlichkeit eines Krieges auf. Erfreulich auch, dass die Deutschen besser davon kommen als in den meisten Filmen aus Hollywood. Erfreulich, dass deutlich gemacht wird, dass auch die alliierten Planungsstäbe entscheidende Fehler machten oder wichtige Informationen zurück gehalten oder ganz ignoriert haben. Sonst sind die Alliierten ja meist die absoluten und makellosen Superhelden.
Die Qualität der DVD ist hervorragend. Bild und Ton überzeugen. Die Extras sind nicht so sehr übermäßig aber dennoch sehr gut gemacht. Für Liebhaber dieses Genres ist diese DVD unbedingt ein Must have.
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