DVDs: Aidan Quinn

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Legenden der Leidenschaft (Collector's Edition) - Brad PittLegenden der Leidenschaft (Collector's Edition)
Brad Pitt, Sir Anthony Hopkins, Aidan Quinn

DVD, 11. Januar 2001
     Verkaufsrang: 600      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte.
Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan - rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana - der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan.
Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel?      5 von 5 Punkten
Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.


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Benny & Joon - Johnny DeppBenny & Joon
Johnny Depp, Mary Stuart Masterson, Aidan Quinn

DVD, 2. Oktober 2006
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Die Geschwister Benny und Joon leben in einem Haushalt. Manchmal spielt Joon verrückt. Als Benny sie schweren Herzens doch in ein Heim einweisen lassen will, taucht Sam, ein sanfter, verschrobener Träumer, auf. Er beginnt Joon zu verwandeln ... Eine witzige und warmherzige Liebeskomödie mit Jonny Depp, Mary Stuart Masterson und Aidan Quinn.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

traurig schön      5 von 5 Punkten
Benny und Joon ist ein Film voller Mut, der sich auf unterschiedlichste Weise darstellt. Benny, der mit einer psychisch kranken Schwester lebt und alles für sie aufgibt ( Frauen, Ausgehen, Hobbies, Verreisen..),Joon,die merkt, dass sie anders als anderen ist und nur nach ihrem Platz in der Welt sucht und nicht zu vergessen Sam, der ein Außenseiter ist und doch so viel Licht in das triste Leben des Geschwisterpaares bringt. Allen voran steht die schauspielerische Glanzleistung von Johnny Depp, der Sam so glaubwürdig und authentisch spielt, dass man sich wünscht auch so einen Sam zu kennen. Kaum zu glauben, dass dieser Sam von dem gleichen Mann gespielt wird, der später die legendäre Rolle des Captain Jack Sparrow übernehmen sollte.
Die Freundschaft der 3 wird auf die Probe gestellt, als sich Joon und Sam ineinander verlieben....
Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.


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Evelyn - Pierce BrosnanEvelyn
Pierce Brosnan, Aidan Quinn, Julianna Margulies

DVD, 22. November 2005
     Verkaufsrang: 4162      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kinowelt Evelyn, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 22.11.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Der Film ist ein absolutes Muss!      5 von 5 Punkten
Der Film ist genau die richtige Mischung. Ein wenig Sentimental, aber nicht vor Sentimantalität triefend, ein wenig humorvoll ohne in Klamauk auszuarten, ein wenig nachdenklich, ohne einen mit tiefschürfenden Aussagen zu erschlagen und ein wenig traurig ohne das man vor lauter Schwermut (wie es in irischen Filmen oft der Fall ist) erdrückt wird.

Die Grundgeschichte von dem kleinen Mann der sich gegen Staat und Kirche durchsetzt ist einfach und das Ende ist im Hinblick auf die Thematik kaum überraschend. Doch hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Nicht der eigentlich Kampf steht im Mittelpunkt, sondern vor allem die Hauptfigur Desmond (von Pierce Brosnan überzeugend verkörpert) und die Wandlungen, die er im Verlauf der Geschichte zum Wohle seiner Kinder durchmacht. Der Höhepunkt des Filmes muss sich in Punkto dramatik auf keinen Fall verstecken...obwohl man weiß, wie es ausgeht, fiebert man doch mit.

Zur DVD: Die ist schön gestaltet, die Extras sind wirklich interessant...allerdings haben sie bei einem der Berichte den Ton ganz ordentlich verhunzt: Extrem leise, wenn die Mitwirkenden interviewt werden, extrem laut, wenn Filmausschnitte gezeigt werden.

Der Film selbst ist aber im Hinblick auf Bild und Ton vollkommen in Ordnung, die Synchro ist gut, und auch sonst finde ich nichts daran auszusetzen. Deswegen: 5 Sterne! (und jetzt schau ich mir den Film gleich nochmal an....)


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Music of the Heart - Meryl StreepMusic of the Heart
Meryl Streep, Aidan Quinn, Angela Bassett

DVD, 27. März 2001
     Verkaufsrang: 11036      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Warum, werden Sie sich vielleicht fragen, würde Wes Craven wohl bei einem konventionellen Biopic über Roberta Guaspari Regie führen wollen, einer geschiedenen Mutter von zwei Kindern, die ein anerkanntes Musikprogramm in Harlems problembelasteten Schulsystem ins Leben rief? Immerhin verdankt Wes Craven doch seine Karriere Freddy Krueger und der Scream-Trilogie.
In Music of the Heart werden Sie keine mit Messern bewaffneten Handschuhe oder auch nur einen einzigen Tropfen Blut finden. Alles, was Craven tun muss, ist eine sichere Plattform für Merryl Streep zu schaffen (sie erhielt für ihre Rolle eine Oscarnominierung), seinen geschickten Regiestil zu sublimieren und sich den Banalitäten des Drehbuchs von Pamela Gray auszuliefern, das sich im Kabelfernsehen besser gemacht hätte. Um fair zu sein, muss aber doch festgestellt werden, dass Music of the Heart (der Film basiert zum Teil auf der Dokumentation Small Wonders aus dem Jahr 1996) seinen Zweck ganz gut erfüllt. Streep spielt perfekt in einer Rolle, die nicht hochtrabend angelegt ist. Die Geschichte von Guasparis gefeiertem Violinen-Trainingsprogramm liefert die erforderliche Schnelligkeit großstädtischer Inspiration.
Als ein auf Fakten basierender Begleiter zu Mr. Hollands Opus ist der Film weniger effektiv, aber ähnlich einnehmend. Sie müssen schon sehr kaltherzig sein, um den Film als Ganzes abzulehnen. Der Film funktioniert am besten, wenn er sich auf Guasparis Schulprogramm und ihren zehnjährigen Kampf konzentriert, das Programm am Leben zu erhalten. Die Geschichte wird schwächer, wenn sie sich eher halbherzig mit ihren zeitweiligen Beziehungen beschäftigt, insbesondere der mit dem von Aidan Quinn gespielten Journalisten, der vor einer Bindung zurückscheut. Und was ist mit Craven? Er scheint zufrieden damit zu sein, buchstabengetreu zu inszenieren und dabei Inspiration auf der Leinwand zu hinterlassen, während er seine eigene vernachlässigt. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Bewegendes Portrait      5 von 5 Punkten
Es gibt filmische Annäherungen an das Wesen der Musik, die den Betrachter wohltuend einschließen wie Bernstein das willenlose Insekt. Manche werden sich gern erinnern an die Dokumentation "Von Mao zu Mozart" über die Konzertreise Isaac Sterns durch das China der beginnenden Achtzigerjahre. Auch der gegenwärtig sehr erfolgreiche Film "Rhythm is it!" gehört sicher dazu.

Dieser Film ist aufregender als eine Reise auf einem fliegenden Teppich! Er zeigt so viel von Hingabe, harter Arbeit, Glauben, gegenseitigem Verständnis und Geduld - allesamt unzeitgemäß erscheinende Tugenden, die diese Erfolgsgeschichte so sehenswert machen.

Vielleicht eine Anregung für den Musikunterricht? Es würde mich freuen.


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Michael Collins - Liam NeesonMichael Collins
Liam Neeson, Aidan Quinn, Stephen Rea

DVD, 25. September 1998
     Verkaufsrang: 6709      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Michael Collins gehört zu den großen Helden Irlands im Kampf gegen die britischen Kolonialherren. Von 1916 an, also seit dem berühmten Osteraufstand, der mit brutaler Härte niedergeschlagen wurde, bis zum Beginn des Bürgerkrieges 1922 war Collins neben Eamon de Valera, dem Führer der irischen Befreiungsbewegung, die treibende Kraft im irischen Freiheitskampf. Einer, der der bewegten, an Tragödien reichen Geschichte der grünen Insel seinen Stempel aufgedrückt hat. Im Prinzip war es Collins, der als Gründer der IRA die Geschicke seines Landes bis in unsere Zeit geprägt hat, indem er eiskalte Attentate und Terror zum entscheidenden Mittel des revolutionären Kampfes erhoben hat. Deshalb und weil er 1921 den Vertrag mit den Briten unterzeichnet hat, der Irland bis heute teilt, ist Collins immer noch sowohl unter Iren als auch Briten eine äußerst umstrittene Figur.
Neil Jordan porträtiert Michael Collins in seinem gleichnamigen Historien-Epos als den großen Gegenspieler de Valeras, den Alan Rickman hier als intriganten, letztlich verkommenen Machtmenschen verkörpert. Liam Neesons Michael Collins kennt keine Verstellung. In den Jahren der Revolution ist er von seinem Weg, dem rücksichtslosen Einsatz von Gewalt und Terror, genauso überzeugt wie später von der Notwendigkeit des Friedens, auch um den Preis von sechs Grafschaften der Provinz Ulster. Neil Jordan setzt der Geschichte Irlands mit seiner nicht alle historischen Fakten ganz genau nehmenden Filmbiografie eine Utopie entgegen, deren Träger Collins ist. Dies hat Michael Collins sehr viel Kritik eingetragen, aber es ist seine eigentliche Stärke. Jordan betreibt hier eben keine blinde Heldenverehrung, dafür ist sein Collins viel zu pragmatisch, sondern zeichnet das Leben eines Revolutionärs als große Tragödie nach. Collins benutzt die Gewalt, ohne sie selbst zu lieben. Und er weiß, dass sie irgendwann ein Ende haben muss. Doch als er dieses Ende herbeiführen will, wird er in den Augen seiner Schüler zum Verräter und schließlich zum Opfer der von ihm aufgebrachten Strategien des terroristischen Kampfes. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

...ein Konflikt, der (inzwischen) seit fast 800 Jahre andauert...      5 von 5 Punkten
...und immer noch ist keine der beiden Parteien bereits, etwas mehr auf die andere Seite zuzugehen, oder ernsthaft zu versuchen, einen so für alle doch ganz gütlichen Kompromiss zu erzielen ... nein, lieber werden dann eben beinahe tagtäglich sowohl Todesopfer als auch vollkommen desolate Zustände - mit - dadurch in Kauf genommen, und, sich halt nur (noch) weiterhin schön gegenseitig die Köpfe eingeschlagen !?



Auch für jeden geschichtlich weniger interessierten bzw. informierten wird dies etwas stark "gerafft" gleich zu Anfang über einen eingespielten Lauf - Text verdeutlicht:

" ...England, die ehemalige *Königin* und Beherrscherin sämtlicher Weltmeere, Halterin von - damals bzw. für lange Zeit - 6/10 aller Rostoffvorkommen der Erde, mit Kolonien in weit - vom *Mutterland* - entfernten Regionen wie z.B. Indien ... und/oder heute Pakistan, Asien (China), in Afrika, auf dem nordamerikanischen Kontinent usw.usf. ,- hat immer wieder Probleme gehabt, und mehrmals seine absolute Kontrolle verloren über die einzige Nation, die ihr - und dabei mal nur rein geografisch betrachtet - eigentlich immer am nächsten gelegen hat ... eben Irland..."

Tja, und über die sprichwörtliche Freiheitsliebe bzw. das Streben nach Eigenständigkeit / Unzuverlässikeiten genauso wie "Verrat" - in Kriegen und/oder der Weltgeschichte - vieler Iren ... wissen die meißten hier z.B. nur mal durch die sehr gelungenen (wie ebenfalls nur reichlich witzigen, unterhaltenden) Darstellungen der diversen, einzelnen Schauspieler in Mel Gibson's "BRAVEHEART" oder auch unlängst durch den Film "Gods & Generals" zumindest noch ganz gut Bescheid.



"So" ungefähr beginnt dann auch die allgemeine Rahmenhandlung dieses Film's hier bzw. der ernsthafte Versuch / die durchaus zutreffende Biografie - Verfilmung von einem Widerstandskämpfer wie Michael Collins, der...

(Vergleichbar nur zu gut mit z.B. Steve Biko, Nelson Mandela, "Mahatma" Ghandi, "Che" Guevara, - Sir - William Wallace und wie sie alle sonst noch heißen mögen, abgesehen mal von den ständigen, oftmals einseitigen bzw. falsch und unzutreffenden Darstellungen dieser Personen in diversen Streifen, sowie dann auch nicht nur zwingend in der Verbindung mit und über England !)

...doch im Grunde auch nichts anderes wollte, als ein eigenes Land, mit seiner seperaten Regierung, und vor allem eben die vollständige wie unabhängige Autonomie seines jeweiligen Heimatlandes bzw. der eigenen Nation durch den Regisseur Neil Jordan ("Zeit der Wölfe", "Mona Lisa", "Interview mit einem Vampir").



Nämlich mit dem (heute) sogenannten "Osteraufstand" in Irland, der sich im Jahre 1916...

- und übrigends bzw. nur mal zur Verdeutlichung ... England "verheizte" damals auch und gerade besonders "bevorzugt" eben nur jene Männer aus seinen Kolonien bzw. aus seinem Machtbereich in Irland und Indien im heute so bezeichneten *1. Weltkrieg* ... anderes Beispiel, Amerika wiederholte das ganze dann später auf eine ganz änlichen Art und Weise mit vorwiegend den Schwarzen im folgenden *2. Weltkrieg* und / oder auch im Vietnam - Konflikt, wärend es ihnen zeitgleich "zuhause" nicht mal die primitivste Menschenrechte zubilligte ... empfehlenswert wären in dem Zusammenhang hier auch die Filme: "Men of Honor" oder "Hamburger Hill" ! -

...zugetragenen hat, ein erneuter und auch gleich wieder zum kompletten scheitern verurteilter Versuch, nun endlich die Bevormundung bzw. Fremdbesetzung durch England abzuschütteln ... wobei (und, hier dann eben unbedingt, nicht ganz ausser Beachtung zu lassen) zu der Zeit dieser Unabhängigkeitskampf bereits schon seit knapp ca. 700 Jahren andauerte.



Die Gründung der Irisch Republikanischen Armee (oder halt auch nur im Kürzel "I R A"), an deren Enstehung bzw. Ausbildung Michael Collins...

[so wie er hier sehr gut und ebenfalls auch nur mit ganz wenigen Überhöhungen - Glorifizierungen, durchaus absolut nur glaubhaft mit realistischer Darstellung vom Schauspieler Liam Neeson ("Krull", "Schindler's Liste") verkörpert wird]

...in den ersten Jahren sogar sehr erfolreich und immer noch - fast - ohne die heutzutage nun leider üblichen, ganz extrem unversönlichen terroristischen Strömungen bzw. jetzt völlig weg von Verhandlungen zielenden Einflüsse (ebenfalls gut - genug - dargestellt durch Prat Pitt und Harrison Ford im Film "vertrauter Feind") als treibende Kraft beteiligt war ... bis zu seinem vorzeitigen Tod durch die eigenen, ehemaligen Kampfgenossen, wäre also immer noch verhinderbar gewesen oder hätte sich zumindest nicht derart eskaliert wie es inzwischen der Fall zu sein scheint !?


Aber nein, so endete alles mit einer, inzwischen bis heute anhaltenden Patt - Situation bzw. einem immer wieder mal eskalierenden, trügerisch / nur vermeintlich sicheren Schwebezustand, und Hoffnung bzw. echte Aussichten auf einen dauerhaften Frieden wurden verspielt und stehen als wirklich ernsthafte Option bis heute (noch) nicht (entgültig) fest.


FAZIT: - Sehr - empfehlenswerter Film, besonders geeignet und immer wieder nur äusserst lehrreich für jeden, der weniger gesteigerten Wert auf Metzeleien/tumbe Actionszenen legt und dem nur sehr gute Darsteller, Autentizität usw. dann doch noch immer viel wichtiger sind.


Oder ... und um abschließend auch nochmal eine etwas gängigere *Formel* zu nennen: zu sehen ist ... " die Revolution, die ihre eigenen Kinder frisst ".


Kauf - bzw.- Ausleihtip !


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Susan... verzweifelt gesucht - MadonnaSusan... verzweifelt gesucht
Madonna, Aidan Quinn, Rosanna Arquette

DVD, 10. August 2000
     Verkaufsrang: 6335      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sehenswerte 80er-Remineszenz      5 von 5 Punkten
Eine im besten Sinne des Wortes charmante Komödie, die ohne die inzwischen moderne menschenverachtende "Coolness" auskommt, und dazu eine Liebesgeschichte ohne klebrigen Zuckerguss. Trotz aller 80er-typischen Modesünden verkörpern die Schauspieler echte Menschen, und man wundert sich, wie "erwachsen" damals noch ein eigentlich auf Jugendliche (und junge Erwachsene) zugeschnitter Film sein konnte. Rosanna Arquette ist zauberhaft bis zum Niederknien in ihrer Rolle als frustriertes und unterdrücktes Hausweibchen, aber auch alle anderen Rollen sind sehr glaubhaft besetzt. Ja, wenn da nicht Madonna wäre: man hat echtes Mitleid mit allen anderen Beteiligten, die ein handwerklich einwandfreies Unterhaltungsprodukt auf die Beine gestellt haben, nur damit vom Management aus Marketinggründen eine geradezu lächerlich untalentierte "Schauspielerin" dazwischengedrückt wird. Hier nützte es auch nichts, dass man ihr die Rolle der egoistischen Schlampe offenbar auf den Leib geschrieben hatte - sie wirkt in allen Szenen wie eine verirrte Fremde, die weiss, dass sie gefilmt wird, sich das aber krampfhaft nicht anmerken lassen will.
Man sollte sich davon trotzdem nicht den Spass verderben lassen, sondern in solchen Fällen einfach vom schnellen Vorlauf Gebrauch machen - DVD sei dank. Der Rest des Films ist absolut sehens- (und auch wiedersehens-)wert.

die alte Madonna      4 von 5 Punkten
lange ist's her, dass Madonna in diesem Film glänzen durfte. Aber immernoch einer meiner liebsten 80er Jahre-Filme. Ein bisschen sexy, ein bisschen Glamour, doch am Ende siegt die Liebe. Dank des alternativen Endes aber vielleicht auch nicht?! Diesen Film muss man gesehen haben. Die Story spielt im NY der 80er, was allein schon der Strassen und der Leute halber sehenswert ist. Für 80er Fans natürlich auch toll, die Szene in der Disco, wo sie ihr eigenes Lied "Into the Groove" mitsingt und dazu tanzt. Herrlich!!!

Madonna - Eine Tolle Schauspielerin!      5 von 5 Punkten
Als "Susan" in ihrem 3. Film (nach "A certain sacrifice" und als Sängerin in "Vision Quest") überzeugt Madonna mit ihrem grandiosen, schauspielerischen Talent. Die geschichte ist unterhaltsam und zeigt das New York der 80s, mit ulkigen Klamotten, trashigen Second-Hand-Läden, Lebensgefühl und Spirit der Achtziger und dem Nr. 1-Hit "Into the groove" als musikalische Untermalung. Nicht nur für Madonna-Fans interessant zum anschau'n.


Looking For Richard [UK IMPORT] - Al PacinoLooking For Richard [UK IMPORT]
Al Pacino, Alec Baldwin, Aidan Quinn, Harris Yulin, Winona Ryder

DVD, 3. Januar 2005
     Verkaufsrang: 12692      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

brilliant      5 von 5 Punkten
al pacino ist in dieser, seiner, dokumentation, in der er die geschichte richards und die art und weise wie er ihn spielen möchte einfach unfassbar, soetwas hat man noch nie gesehen und somit ein muss für jeden shakespear, pacino und doku fans.

Ein "Making Of" das begeistert!      5 von 5 Punkten
Das ist mal was absolut Neues - ein "Making Of", das in der Lage ist, den Zuschauer derart in den Bann zu ziehen, dass man vollkommen vergisst, dass man das betreffende Endprodukt überhaupt nicht zu sehen bekommt!

Diese Dokumentation ist nicht nur Futter fürs Hirn eines jeden auch nur halbwegs Kultur-Interessierten, nein, sie bietet obendrein auch noch unglaubliche Eindrücke der Schauspielkunst eines Al Pacino.

Man gewinnt den Eindruck, dass seine herausragenden Leistungen in den zahlreichen Hollywood-Produktionen lediglich "Fingerübungen" waren, wenn man wie hier erlebt, wozu dieser Mann auf der Bühne imstande ist!
Zudem ist dieser Film absolut dazu geeignet, auch bei Unwissenden (wie mir) ein weitergehendes Interesse an Shakespeare und seinen Werken zu wecken.
Nach dem Genuss dieser Dokumentation ist es sehr schwer, nicht von der ausgefeilten Sprache und mitreissenden Dramatik dieses Autors fasziniert zu sein.

Es genügt der Eingangsmonolog aus "Richard III.", rezitiert von Mr. Pacino, um der Wucht und sprachlichen Finesse des Mannes aus Stratford-upon-Avon auf ewig zu verfallen.

Positiv zu vermerken wäre noch, dass sich sämtliche beteiligten Schauspieler spürbar unterordnen und sich voll und ganz in den Dienst der Sache stellen, indem sie wie Al Pacino versuchen, dieses Stück dem "Normalsterblichen" nahe zu bringen.

Mit einem Wort: SEHENSWERT !

A cloud-capp'd tower of a movie! Watch it...      5 von 5 Punkten
The film is based on an novel idea: document how a team of mostly American actors prepares for doing a movie version of Shakespeare's Richard III as a novel approach to the play instead of an actual "classical" performance. So this is not another performance of Richard III (like Olivier's or McKellan's), but something somewhat different. While this might have turned out quite boring to normal mortal men, it quite definitely did not, but developed into something very good and rewarding! Short sequences of different kinds - the actors discussing scenes and their meanings, renowned - mostly British - actors adding their opinion, interviews with Shakespear scientists and experts, scenes from an actual production in full costumes - add up to a experience of eventually the whole play and give interesting insights along with quite a lot of fun and enjoyment.
I had watched Ian McKellan` s version of Richard III a few days before - and although it is excellent, as well, I liked the Pacino production a lot more. Worth viewing, no doubt!

Al Pacino und die Lordsiegelbewahrer      5 von 5 Punkten
Die fünf Sterne gehören allein Al Pacino. Grossartig, wie er sich den Lordsiegelbewahrer von Shakespeare nähert,sich als unwissender Amerikaner scheinbar belehren lässt und doch in der Darstellung diesen teilweise meilenweit überlegen ist. Pacino erfasst die Rollen sehr tief. Er verkörpert sie. Er ist dann Shylock oder eben Richard. In der Tat schade,dass man nur so wenig Scenen aus diesem Stück sieht, aber es ist eben ein Film über die Annäherung an Shakespeare.Wenn man, wie Brannagh die Texte filmisch umsetzt, wird einem klar, wie arm die Sprache geworden ist, welche Wortgewalt in der Sprache Shakespeare vorhanden ist. Ein Feuerwerk, das in den Bildern ein wenig verloren geht.Man möchte bei einem Bild,auch einem Sprachbild, verweilen, schon geht die Scene weiter. Deswegen wird man heute,will man den Text erfassen, diesen wohl lesen,ja studieren müssen. Pacino setzt Shakespeare brilliant um, weil er nicht nur durch die Sprache,sondern durch die gesamte Erscheinung eine Figur verkörpert. Dieser Film ist ein gelungen ironischer Versuch, sich Shakespeare zu nähern.Ein Unterfangen, dass aufgrund des so beschränkten Bildungshintergrunds nur teilweise gelingen kann. Aber wenigstens kann man sich an der Kunst des Al Pacino umfassend erfreuen.

Ein unglaublich interessanter Blick auf Richard III      4 von 5 Punkten
Jeder, der in einem Englisch-Leistungkurs oder im Studium eins der historischen Shakespeare-Stücke lesen durfte, der kennt das Gefühl, Worte zu lesen und nicht einmal annähernd zu verstehen, worum es sich gerade dreht. Wie beruhigend ist es da zu sehen, dass auch ein großer Schauspieler wie Al Pacino offensichtlich seine liebe Mühe sowohl mit der Sprache Shakespeares als auch mit dem historischen Hintergrund des Stücks hat. In Looking For Richard wird eindrucksvoll dokumentiert, wie Pacino zusammen mit befreundeten Regisseuren, Theater-Leuten und Schauspielern (u.a. Kevin Spacey und Winona Ryder) ein Theaterstück inszeniert, das im Laufe des Films noch nicht einmal ganz gezeigt wird, sondern nur stückweise präsentiert wird. Vielmehr geht es um die Herangehensweise der Regie, der Schauspieler und anderer Kreativer. Dieser Film ist für Schaupieler, Regisseure, geplagte Schüler und Studenten und Al Pacino Fans ein Fest. Vielleicht schlägt der ein oder andere Shakespeare-Liebhaber die Hände über dem Kopf zusammen, aber gerade das macht den Charme des Films aus. Schade nur, dass man nicht mehr von der endgültigen Produktion sieht.


Bury My Heart at Wounded Knee [UK IMPORT] - Aidan QuinnBury My Heart at Wounded Knee [UK IMPORT]
Aidan Quinn, Adam Beach, Anna Paquin, August Schellenberg

DVD, 4. Februar 2008
     Verkaufsrang: 15696      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Bury my heart at Woundet Knee      3 von 5 Punkten
Der Film ist recht gut gemacht, jedoch enthält er mir zuwenig Infor-
mationen.die einbißchen mehr auf das Buch bezogen und für den Zu-
sammenhang eigentlich wichtig sind. Für Anfänger, die das Buch nicht
kennen und auch nicht viel über die Geschichte und den Untergang der
Prärieindianer wissen, würde ich ihn nicht unbedingt empfehlen.
Was mich gestört hat, ist, daß nicht einmal deutsche Untertitel dabei
sind. Ansonsten hat er durchaus 3 - 4 Sterne vedient.

.




Benny & Joon - Johnny DeppBenny & Joon
Johnny Depp, Mary Stuart Masterson, Aidan Quinn

DVD, 26. Juli 2001
     Verkaufsrang: 7697     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

traurig schön      5 von 5 Punkten
Benny und Joon ist ein Film voller Mut, der sich auf unterschiedlichste Weise darstellt. Benny, der mit einer psychisch kranken Schwester lebt und alles für sie aufgibt ( Frauen, Ausgehen, Hobbies, Verreisen..),Joon,die merkt, dass sie anders als anderen ist und nur nach ihrem Platz in der Welt sucht und nicht zu vergessen Sam, der ein Außenseiter ist und doch so viel Licht in das triste Leben des Geschwisterpaares bringt. Allen voran steht die schauspielerische Glanzleistung von Johnny Depp, der Sam so glaubwürdig und authentisch spielt, dass man sich wünscht auch so einen Sam zu kennen. Kaum zu glauben, dass dieser Sam von dem gleichen Mann gespielt wird, der später die legendäre Rolle des Captain Jack Sparrow übernehmen sollte.
Die Freundschaft der 3 wird auf die Probe gestellt, als sich Joon und Sam ineinander verlieben....
Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.

Einfach wunderbar...      5 von 5 Punkten
Johnny depp ist ja nun wirklich bekannt für abstrakte Filmcharaktere,doch hier übertrifft er sich selbst...
Es wird kaum gesprochen,sondern das Sein von Sam (Johnny Depp) auf Mimik&Gestik...
Und ich muss gestehen,meine Lieblingsszene ist die,als Sam (Johnny Depp) seine Filmkenntnisse unter Beweis stellt und in einem Resturant gleich eine Szene zum betsen gibt (nach spielt) und als er mit Joon (Mary Stuart) im selbigen Resturant die Brötchen tanzen lässt ;)
Ich kann nur sagen,dieser Film ist ersten ein MUSS für jeden Johnny Depp-Fan und auch für jeden der kleine "durchgeknallte" Filme mag... :)

Zauberhaft!      5 von 5 Punkten
"Benny & Joon" ist einfach nur ein wundervoller Film mit einem umwerfenden Johnny Depp, den man so zuvor noch nie gesehen hat! Es ist unglaublich, was der Mann mit zwei Brötchen oder einem Bügeleisen anstellen kann! UNBEDINGT ANSEHEN!!!

Wunderschön und rührend...      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist wirklich schön und mitreißend. Es gibt nicht viele Filme mit solch ernstem Thema, welches auf so wunderbare und witzige Weise umgesetzt wurde. Was natürlich nicht fehlen darf und wahnsinnig gut gespielt wurde, ist die Liebesgeschichte zum Film. Johnny Depp und Mary Stuart Masterson, besser hätte man es nicht machen können.
Benny (Aidan Quinn) hat ein schwieriges Leben. Er kümmert sich so sehr um Joon, das er fast sein eigenes Leben vergisst. Doch als Sam plötzlich auftaucht, verändert sich eine Welt für alle.
Benny & Joon zeigt eine Geschichte in die man hinein tauchen und nachdenken kann. Es zeigt, wie hart das Leben ist und wie schön es sein kann.
Der Film ist auf jeden Fall zu empfehlen. Also einfach anschauen und begeistert sein.

Von mir 5 Sterne...

Einfach nur schööön!      5 von 5 Punkten
Ich war wirklich beeindruckt von diesen Film. Es dauerte lange ehe ich mir traute ihn auf dvd zu kaufen, da schon die verpackung nicht so vielversprechend aussah, aber die rezessionen schon... und dann machte ich mir einen ruck und prompt lag sie im dvd-player. Am anfang war der film nicht so aufregent aber er entpuppte sich als kleines juwel! Jhonny depps schauspielerische leistung wird hier mal wieder auf eine berührende und süße art und weise realisiert, und ich habe ewig icht mehr einen so amüsanten und dennoch ehrlichen und meschlich berührenden film gesehen. er zeigt nicht nur die heile welt zwei etwas anderer menschen, sondern auch die wirklchkeit- und wie schwer es sein kann mit etwas leben zu müssen was einen von anderen unterscheidet. dennoch wird deutlich das liebe das ist was ein im leben immer kraft schenken wird um weiterzumachen... Auch die dialoge im film sind schön. es ist absolut kein kitschiger film, man muss über jhonnys humor lachen, und man kann sich aufeinmal für dinge begeistern- die zwar schon immer dawaren- aber durch viel kreativität für etwas anderes verwendung finden:)
dieser film ist sehr hübsch, nicht übertrieben und einfach schön anzuschauen. Man sollte ihn unbedingt mal gesehen haben!


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Haunted - Haus der Geister - Aidan QuinnHaunted - Haus der Geister
Aidan Quinn, Kate Beckinsale, Anthony Andrews

DVD, 6. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 20986      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Haunted - Haus der Geister

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Sehr elegant      5 von 5 Punkten
Ich liebe diesen Film aus mehreren Gründen. Zum einen sind es die wunderschönen Kulissen, zum anderen die klug gesponnene Geschichte. Und das größte Highlight in diesem Film sind seine Darsteller - der sexy und elegante Aidan Quinn, die wunderschöne Kate Beckingsale sowie die anderen, durchweg excellenten Darsteller.

Die Handlung ist bekannt, aber es ist sträflich, dass die größte Überraschung des Films vorweg genommen wird. Wenn es geht, vermeiden Sie bitte im Vorfeld jegliche Filmbeschreibung. Ich fass ihn mal so zusammen, dass die Bombe nicht vorher platzt:

David Ash musste als Kind mit ansehen, wie seine Schwester ertrunken ist. Als Erwachsener widmet er sich nun der Geisterforschung. Eines Tages erhält er einen verzweifelten Hilferuf von einer älteren, zerbrechlichen Dame, deren Anwesen angeblich von Geistern heimgesucht wird. David fährt hin, findet vorort keine Geister, aber ein seltsames Geschwistertrio - zwei Männer und eine Frau, Christina. Während David immer mehr den Reizen von Christina erliegt, häufen sich im Haus seltsame Ereignisse. Noch weiß David nicht, wie tief er tatsächlich in eine Geistergeschichte verstrickt ist.

Wie gesagt: Der Film ist sehr stilvoll und elegant. Die Kostüme, die englischen Anwesen, der feine Humor und durchweg wohlerzogene, elegante Charaktere. Der Grusel kommt auf leisen Pfoten und insgesamt verbreitet sich eine schaurig-schöne Atmosphäre. Ein Genuss für alle Sinne also mit einer unglaublichen Auflösung. - Fünf Sterne!




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The Assignment - Der Auftrag - Aidan QuinnThe Assignment - Der Auftrag
Aidan Quinn, Donald Sutherland, Sir Ben Kingsley

DVD, 2. März 1999
     Verkaufsrang: 26160      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures The Assignment - Der Auftrag, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 22.04.99

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Erstklassiger und durchdachter Actionthriller      5 von 5 Punkten
"The Assignment-Der Auftrag" ist clever,hart und die Story ist genial konstruirt.Einer der intelligentesten und dramaturgisch besten Actionthriller.Das Verwirrspiel um den Terroristen Carlos
ist hoch spannend und weist keine Logiklöcher auf.Ein Film,der von
Story bis Action voll überzeugt,ohne reißerisch zu sein.Top!


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Stolen Summer - Der letzte Sommer - Aidan QuinnStolen Summer - Der letzte Sommer
Aidan Quinn, Bonnie Hunt, Kevin Pollak

DVD, 12. August 2004
     Verkaufsrang: 35071      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Buena Vista Stolen Summer - Der letzte Sommer, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 12.08.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Limonade und eine Freifahrt in den Himmel      4 von 5 Punkten
Willst du den guten oder den bösen Weg gehen? Bist du des Teufels oder folgst du Jesus? - Wer würde auf solche Fragen nicht antworten, dass er den guten Weg gehen und Jesus folgen wolle. So sagt es eben auch der achtjährige Pete, einer von acht Sprösslingen einer irisch-katholischen Familie im Chicago der 70er Jahre. Die Nonne, seine Lehrerin, sagt Pete daraufhin voraus, dass dies ein ganz besonderer Sommer werden wird.
Frage: Wie geht man den guten Weg? Antwort: Indem man sich auf eine Mission begibt und Ungläubige zu Jesus bekehrt! Die Synagoge in der Nachbarschaft ist da ein guter Ausgangspunkt, hier bietet Pete Limonade und eine Freifahrt in den Himmel an, denn Juden kommen laut seinem Vater nicht in den Himmel - und so kommt Pete mit dem Rabbi ins Gespräch.
Dies ist ungefähr die Grundsituation dieses humorvollen Familienfilms. Nicht nur (ernsthafte) Fragen nach der Existenz Gottes, dem Zugang zum Himmel und dem Sinn der Eucharistie werden aufgeworfen, sondern es gibt auch (ernste und lustige) Einsichten, was Familienleben ausmacht und dass Konflikte nicht etwas Schlechtes sein müssen. Für viel Humor ist durch die entwaffnende Naivität des achtjährigen Pete gesorgt, der seinen Missionierungsfeldzug ausgerechnet beim Sohn des Rabbi beginnt.
Hier setzt auch der Hauptkritikpunkt an: Die Story ist sehr konstruiert und arbeitet mit vielen Klischees: So rettet Petes Vater als Feuerwehrmann ausgerechnet den Sohn des Rabbi oder der Pfarrer der örtlichen Gemeinde scheint immer in der Kirche zu sein, um Petes Fragen zu beantworten. Auch wird "katholisch" und "jüdisch" eher äußerlich betrachtet.
Alles in allem bleibt aber ein sehr unterhaltsamer Film für die ganze Familie, mit vielen lustigen und einigen bewegenden Momenten, ganz zu schweigen von den vielen (anregenden) religiösen Fragen.
Empfehlenswert!


Michael Collins [UK IMPORT] - Aidan QuinnMichael Collins [UK IMPORT]
Aidan Quinn, Stephen Rea, Alan Rickman, Julia Roberts, Liam Neeson

DVD, 25. September 1998
     Verkaufsrang: 12206      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Michael Collins gehört zu den großen Helden Irlands im Kampf gegen die britischen Kolonialherren. Von 1916 an, also seit dem berühmten Osteraufstand, der mit brutaler Härte niedergeschlagen wurde, bis zum Beginn des Bürgerkrieges 1922 war Collins neben Eamon de Valera, dem Führer der irischen Befreiungsbewegung, die treibende Kraft im irischen Freiheitskampf. Einer, der der bewegten, an Tragödien reichen Geschichte der grünen Insel seinen Stempel aufgedrückt hat. Im Prinzip war es Collins, der als Gründer der IRA die Geschicke seines Landes bis in unsere Zeit geprägt hat, indem er eiskalte Attentate und Terror zum entscheidenden Mittel des revolutionären Kampfes erhoben hat. Deshalb und weil er 1921 den Vertrag mit den Briten unterzeichnet hat, der Irland bis heute teilt, ist Collins immer noch sowohl unter Iren als auch Briten eine äußerst umstrittene Figur.
Neil Jordan porträtiert Michael Collins in seinem gleichnamigen Historien-Epos als den großen Gegenspieler de Valeras, den Alan Rickman hier als intriganten, letztlich verkommenen Machtmenschen verkörpert. Liam Neesons Michael Collins kennt keine Verstellung. In den Jahren der Revolution ist er von seinem Weg, dem rücksichtslosen Einsatz von Gewalt und Terror, genauso überzeugt wie später von der Notwendigkeit des Friedens, auch um den Preis von sechs Grafschaften der Provinz Ulster. Neil Jordan setzt der Geschichte Irlands mit seiner nicht alle historischen Fakten ganz genau nehmenden Filmbiografie eine Utopie entgegen, deren Träger Collins ist. Dies hat Michael Collins sehr viel Kritik eingetragen, aber es ist seine eigentliche Stärke. Jordan betreibt hier eben keine blinde Heldenverehrung, dafür ist sein Collins viel zu pragmatisch, sondern zeichnet das Leben eines Revolutionärs als große Tragödie nach. Collins benutzt die Gewalt, ohne sie selbst zu lieben. Und er weiß, dass sie irgendwann ein Ende haben muss. Doch als er dieses Ende herbeiführen will, wird er in den Augen seiner Schüler zum Verräter und schließlich zum Opfer der von ihm aufgebrachten Strategien des terroristischen Kampfes. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

...ein Konflikt, der (inzwischen) seit fast 800 Jahre andauert...      5 von 5 Punkten
...und immer noch ist keine der beiden Parteien bereits, etwas mehr auf die andere Seite zuzugehen, oder ernsthaft zu versuchen, einen so für alle doch ganz gütlichen Kompromiss zu erzielen ... nein, lieber werden dann eben beinahe tagtäglich sowohl Todesopfer als auch vollkommen desolate Zustände - mit - dadurch in Kauf genommen, und, sich halt nur (noch) weiterhin schön gegenseitig die Köpfe eingeschlagen !?



Auch für jeden geschichtlich weniger interessierten bzw. informierten wird dies etwas stark "gerafft" gleich zu Anfang über einen eingespielten Lauf - Text verdeutlicht:

" ...England, die ehemalige *Königin* und Beherrscherin sämtlicher Weltmeere, Halterin von - damals bzw. für lange Zeit - 6/10 aller Rostoffvorkommen der Erde, mit Kolonien in weit - vom *Mutterland* - entfernten Regionen wie z.B. Indien ... und/oder heute Pakistan, Asien (China), in Afrika, auf dem nordamerikanischen Kontinent usw.usf. ,- hat immer wieder Probleme gehabt, und mehrmals seine absolute Kontrolle verloren über die einzige Nation, die ihr - und dabei mal nur rein geografisch betrachtet - eigentlich immer am nächsten gelegen hat ... eben Irland..."

Tja, und über die sprichwörtliche Freiheitsliebe bzw. das Streben nach Eigenständigkeit / Unzuverlässikeiten genauso wie "Verrat" - in Kriegen und/oder der Weltgeschichte - vieler Iren ... wissen die meißten hier z.B. nur mal durch die sehr gelungenen (wie ebenfalls nur reichlich witzigen, unterhaltenden) Darstellungen der diversen, einzelnen Schauspieler in Mel Gibson's "BRAVEHEART" oder auch unlängst durch den Film "Gods & Generals" zumindest noch ganz gut Bescheid.



"So" ungefähr beginnt dann auch die allgemeine Rahmenhandlung dieses Film's hier bzw. der ernsthafte Versuch / die durchaus zutreffende Biografie - Verfilmung von einem Widerstandskämpfer wie Michael Collins, der...

(Vergleichbar nur zu gut mit z.B. Steve Biko, Nelson Mandela, "Mahatma" Ghandi, "Che" Guevara, - Sir - William Wallace und wie sie alle sonst noch heißen mögen, abgesehen mal von den ständigen, oftmals einseitigen bzw. falsch und unzutreffenden Darstellungen dieser Personen in diversen Streifen, sowie dann auch nicht nur zwingend in der Verbindung mit und über England !)

...doch im Grunde auch nichts anderes wollte, als ein eigenes Land, mit seiner seperaten Regierung, und vor allem eben die vollständige wie unabhängige Autonomie seines jeweiligen Heimatlandes bzw. der eigenen Nation durch den Regisseur Neil Jordan ("Zeit der Wölfe", "Mona Lisa", "Interview mit einem Vampir").



Nämlich mit dem (heute) sogenannten "Osteraufstand" in Irland, der sich im Jahre 1916...

- und übrigends bzw. nur mal zur Verdeutlichung ... England "verheizte" damals auch und gerade besonders "bevorzugt" eben nur jene Männer aus seinen Kolonien bzw. aus seinem Machtbereich in Irland und Indien im heute so bezeichneten *1. Weltkrieg* ... anderes Beispiel, Amerika wiederholte das ganze dann später auf eine ganz änlichen Art und Weise mit vorwiegend den Schwarzen im folgenden *2. Weltkrieg* und / oder auch im Vietnam - Konflikt, wärend es ihnen zeitgleich "zuhause" nicht mal die primitivste Menschenrechte zubilligte ... empfehlenswert wären in dem Zusammenhang hier auch die Filme: "Men of Honor" oder "Hamburger Hill" ! -

...zugetragenen hat, ein erneuter und auch gleich wieder zum kompletten scheitern verurteilter Versuch, nun endlich die Bevormundung bzw. Fremdbesetzung durch England abzuschütteln ... wobei (und, hier dann eben unbedingt, nicht ganz ausser Beachtung zu lassen) zu der Zeit dieser Unabhängigkeitskampf bereits schon seit knapp ca. 700 Jahren andauerte.



Die Gründung der Irisch Republikanischen Armee (oder halt auch nur im Kürzel "I R A"), an deren Enstehung bzw. Ausbildung Michael Collins...

[so wie er hier sehr gut und ebenfalls auch nur mit ganz wenigen Überhöhungen - Glorifizierungen, durchaus absolut nur glaubhaft mit realistischer Darstellung vom Schauspieler Liam Neeson ("Krull", "Schindler's Liste") verkörpert wird]

...in den ersten Jahren sogar sehr erfolreich und immer noch - fast - ohne die heutzutage nun leider üblichen, ganz extrem unversönlichen terroristischen Strömungen bzw. jetzt völlig weg von Verhandlungen zielenden Einflüsse (ebenfalls gut - genug - dargestellt durch Prat Pitt und Harrison Ford im Film "vertrauter Feind") als treibende Kraft beteiligt war ... bis zu seinem vorzeitigen Tod durch die eigenen, ehemaligen Kampfgenossen, wäre also immer noch verhinderbar gewesen oder hätte sich zumindest nicht derart eskaliert wie es inzwischen der Fall zu sein scheint !?


Aber nein, so endete alles mit einer, inzwischen bis heute anhaltenden Patt - Situation bzw. einem immer wieder mal eskalierenden, trügerisch / nur vermeintlich sicheren Schwebezustand, und Hoffnung bzw. echte Aussichten auf einen dauerhaften Frieden wurden verspielt und stehen als wirklich ernsthafte Option bis heute (noch) nicht (entgültig) fest.


FAZIT: - Sehr - empfehlenswerter Film, besonders geeignet und immer wieder nur äusserst lehrreich für jeden, der weniger gesteigerten Wert auf Metzeleien/tumbe Actionszenen legt und dem nur sehr gute Darsteller, Autentizität usw. dann doch noch immer viel wichtiger sind.


Oder ... und um abschließend auch nochmal eine etwas gängigere *Formel* zu nennen: zu sehen ist ... " die Revolution, die ihre eigenen Kinder frisst ".


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Haunted - Haus der Geister - Aidan QuinnHaunted - Haus der Geister
Aidan Quinn, Kate Beckinsale, Anthony Andrews

DVD, 9. August 2001
     Verkaufsrang: 32127     

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Professor David Ash (Aidan Quinn) ist eher skeptisch, wenn es um Übernatürliches geht. Dennoch wird er von der ältlichen Nanny Tess Webb (Anna Massey) gebeten, paranormale Geschehnisse auf ihrem Landsitz zu untersuchen. Als Ash dort ankommt, begegnet er deren drei erwachsenen Kinder (unter ihnen Kate Beckinsale, in die er sich später verlieben wird) sowie dem Arzt der Familie (John Gielgud), die alle darauf bestehen, dass sich im Haus nichts Außergewöhnliches abspielt, und dass Nanny Webb lediglich halluziniert.
Nachdem der Professor jedoch einige Zeit dort verbringt, beginnt er unerklärliche Visionen wahrzunehmen, die sonst nur Nanny Tess und oft sogar nur er selbst sieht. Zudem beginnt der Geist seiner Schwester, die als Kind bei einem Unfall ertrank, durch das Haus zu wandern. Bildet er sich alles nur ein und wird langsam verrückt? Oder spukt es tatsächlich? Dieser höchst denkwürdige Film von Lewis Gilbert, eine Adaption Tim Pragers des Romans von James Herbert, ist eine brillante Spukhaus-Geschichte mit gruseligen Szenen und einer außergewöhnlichen Wendung. -Bryan Reesman


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Solider      5 von 5 Punkten
Horrorfilm. Auch wenn die Bilder aufgrund des Alters ein bisschen mies ist, kommt doch das ein oder andere Mal Gänsehaut auf. Dabei braucht es nicht literweise Blut oder andere Splatterefekete. Der Grusel spielt sich mal wieder im Kopf ab. Der Schluss nervt mich total! Ob man da mal eine Fortsetzung drehen wollte? Ich dachte jedenfalls immer, Geister können den Ort ihres Todes nicht verlassen?


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Michael Collins - Liam NeesonMichael Collins
Liam Neeson, Aidan Quinn, Stephen Rea

Videokassette, 21. September 2000
     Verkaufsrang: 1041     

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Michael Collins gehört zu den großen Helden Irlands im Kampf gegen die britischen Kolonialherren. Von 1916 an, also seit dem berühmten Osteraufstand, der mit brutaler Härte niedergeschlagen wurde, bis zum Beginn des Bürgerkrieges 1922 war Collins neben Eamon de Valera, dem Führer der irischen Befreiungsbewegung, die treibende Kraft im irischen Freiheitskampf. Einer, der der bewegten, an Tragödien reichen Geschichte der grünen Insel seinen Stempel aufgedrückt hat. Im Prinzip war es Collins, der als Gründer der IRA die Geschicke seines Landes bis in unsere Zeit geprägt hat, indem er eiskalte Attentate und Terror zum entscheidenden Mittel des revolutionären Kampfes erhoben hat. Deshalb und weil er 1921 den Vertrag mit den Briten unterzeichnet hat, der Irland bis heute teilt, ist Collins immer noch sowohl unter Iren als auch Briten eine äußerst umstrittene Figur.
Neil Jordan porträtiert Michael Collins in seinem gleichnamigen Historien-Epos als den großen Gegenspieler de Valeras, den Alan Rickman hier als intriganten, letztlich verkommenen Machtmenschen verkörpert. Liam Neesons Michael Collins kennt keine Verstellung. In den Jahren der Revolution ist er von seinem Weg, dem rücksichtslosen Einsatz von Gewalt und Terror, genauso überzeugt wie später von der Notwendigkeit des Friedens, auch um den Preis von sechs Grafschaften der Provinz Ulster. Neil Jordan setzt der Geschichte Irlands mit seiner nicht alle historischen Fakten ganz genau nehmenden Filmbiografie eine Utopie entgegen, deren Träger Collins ist. Dies hat Michael Collins sehr viel Kritik eingetragen, aber es ist seine eigentliche Stärke. Jordan betreibt hier eben keine blinde Heldenverehrung, dafür ist sein Collins viel zu pragmatisch, sondern zeichnet das Leben eines Revolutionärs als große Tragödie nach. Collins benutzt die Gewalt, ohne sie selbst zu lieben. Und er weiß, dass sie irgendwann ein Ende haben muss. Doch als er dieses Ende herbeiführen will, wird er in den Augen seiner Schüler zum Verräter und schließlich zum Opfer der von ihm aufgebrachten Strategien des terroristischen Kampfes. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

...ein Konflikt, der (inzwischen) seit fast 800 Jahre andauert...      5 von 5 Punkten
...und immer noch ist keine der beiden Parteien bereits, etwas mehr auf die andere Seite zuzugehen, oder ernsthaft zu versuchen, einen so für alle doch ganz gütlichen Kompromiss zu erzielen ... nein, lieber werden dann eben beinahe tagtäglich sowohl Todesopfer als auch vollkommen desolate Zustände - mit - dadurch in Kauf genommen, und, sich halt nur (noch) weiterhin schön gegenseitig die Köpfe eingeschlagen !?



Auch für jeden geschichtlich weniger interessierten bzw. informierten wird dies etwas stark "gerafft" gleich zu Anfang über einen eingespielten Lauf - Text verdeutlicht:

" ...England, die ehemalige *Königin* und Beherrscherin sämtlicher Weltmeere, Halterin von - damals bzw. für lange Zeit - 6/10 aller Rostoffvorkommen der Erde, mit Kolonien in weit - vom *Mutterland* - entfernten Regionen wie z.B. Indien ... und/oder heute Pakistan, Asien (China), in Afrika, auf dem nordamerikanischen Kontinent usw.usf. ,- hat immer wieder Probleme gehabt, und mehrmals seine absolute Kontrolle verloren über die einzige Nation, die ihr - und dabei mal nur rein geografisch betrachtet - eigentlich immer am nächsten gelegen hat ... eben Irland..."

Tja, und über die sprichwörtliche Freiheitsliebe bzw. das Streben nach Eigenständigkeit / Unzuverlässikeiten genauso wie "Verrat" - in Kriegen und/oder der Weltgeschichte - vieler Iren ... wissen die meißten hier z.B. nur mal durch die sehr gelungenen (wie ebenfalls nur reichlich witzigen, unterhaltenden) Darstellungen der diversen, einzelnen Schauspieler in Mel Gibson's "BRAVEHEART" oder auch unlängst durch den Film "Gods & Generals" zumindest noch ganz gut Bescheid.



"So" ungefähr beginnt dann auch die allgemeine Rahmenhandlung dieses Film's hier bzw. der ernsthafte Versuch / die durchaus zutreffende Biografie - Verfilmung von einem Widerstandskämpfer wie Michael Collins, der...

(Vergleichbar nur zu gut mit z.B. Steve Biko, Nelson Mandela, "Mahatma" Ghandi, "Che" Guevara, - Sir - William Wallace und wie sie alle sonst noch heißen mögen, abgesehen mal von den ständigen, oftmals einseitigen bzw. falsch und unzutreffenden Darstellungen dieser Personen in diversen Streifen, sowie dann auch nicht nur zwingend in der Verbindung mit und über England !)

...doch im Grunde auch nichts anderes wollte, als ein eigenes Land, mit seiner seperaten Regierung, und vor allem eben die vollständige wie unabhängige Autonomie seines jeweiligen Heimatlandes bzw. der eigenen Nation durch den Regisseur Neil Jordan ("Zeit der Wölfe", "Mona Lisa", "Interview mit einem Vampir").



Nämlich mit dem (heute) sogenannten "Osteraufstand" in Irland, der sich im Jahre 1916...

- und übrigends bzw. nur mal zur Verdeutlichung ... England "verheizte" damals auch und gerade besonders "bevorzugt" eben nur jene Männer aus seinen Kolonien bzw. aus seinem Machtbereich in Irland und Indien im heute so bezeichneten *1. Weltkrieg* ... anderes Beispiel, Amerika wiederholte das ganze dann später auf eine ganz änlichen Art und Weise mit vorwiegend den Schwarzen im folgenden *2. Weltkrieg* und / oder auch im Vietnam - Konflikt, wärend es ihnen zeitgleich "zuhause" nicht mal die primitivste Menschenrechte zubilligte ... empfehlenswert wären in dem Zusammenhang hier auch die Filme: "Men of Honor" oder "Hamburger Hill" ! -

...zugetragenen hat, ein erneuter und auch gleich wieder zum kompletten scheitern verurteilter Versuch, nun endlich die Bevormundung bzw. Fremdbesetzung durch England abzuschütteln ... wobei (und, hier dann eben unbedingt, nicht ganz ausser Beachtung zu lassen) zu der Zeit dieser Unabhängigkeitskampf bereits schon seit knapp ca. 700 Jahren andauerte.



Die Gründung der Irisch Republikanischen Armee (oder halt auch nur im Kürzel "I R A"), an deren Enstehung bzw. Ausbildung Michael Collins...

[so wie er hier sehr gut und ebenfalls auch nur mit ganz wenigen Überhöhungen - Glorifizierungen, durchaus absolut nur glaubhaft mit realistischer Darstellung vom Schauspieler Liam Neeson ("Krull", "Schindler's Liste") verkörpert wird]

...in den ersten Jahren sogar sehr erfolreich und immer noch - fast - ohne die heutzutage nun leider üblichen, ganz extrem unversönlichen terroristischen Strömungen bzw. jetzt völlig weg von Verhandlungen zielenden Einflüsse (ebenfalls gut - genug - dargestellt durch Prat Pitt und Harrison Ford im Film "vertrauter Feind") als treibende Kraft beteiligt war ... bis zu seinem vorzeitigen Tod durch die eigenen, ehemaligen Kampfgenossen, wäre also immer noch verhinderbar gewesen oder hätte sich zumindest nicht derart eskaliert wie es inzwischen der Fall zu sein scheint !?


Aber nein, so endete alles mit einer, inzwischen bis heute anhaltenden Patt - Situation bzw. einem immer wieder mal eskalierenden, trügerisch / nur vermeintlich sicheren Schwebezustand, und Hoffnung bzw. echte Aussichten auf einen dauerhaften Frieden wurden verspielt und stehen als wirklich ernsthafte Option bis heute (noch) nicht (entgültig) fest.


FAZIT: - Sehr - empfehlenswerter Film, besonders geeignet und immer wieder nur äusserst lehrreich für jeden, der weniger gesteigerten Wert auf Metzeleien/tumbe Actionszenen legt und dem nur sehr gute Darsteller, Autentizität usw. dann doch noch immer viel wichtiger sind.


Oder ... und um abschließend auch nochmal eine etwas gängigere *Formel* zu nennen: zu sehen ist ... " die Revolution, die ihre eigenen Kinder frisst ".


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Return to Sender - Connie NielsenReturn to Sender
Connie Nielsen, Aidan Quinn, Kelly Preston

DVD, 18. Mai 2005
     Verkaufsrang: 34752      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sunfilm Return to Sender, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 17.06.05

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Klasse Film !      4 von 5 Punkten
Ich will hier nichts verraten. Es sei nur gesagt, daß dieser Film wirklich gut ist. Er bleibt trotz seiner Länge immer relativ Spannend. Man weiß auch nie so Recht voran man gerade ist. Es stellt sich immer wieder die Frage ob die Frau im Gefängnis unschuldig ist und damit wegem einem Justizfehler zu Tode verurteilt wurde. Der junge Reporter will daher unbedingt herausfinden ob sie wirklich, wie behauptet, ein Kind umgebracht hat. Dabei hilft es ihm auch nicht gerade, daß die attraktive Frau ihn sexuell anregt. Das Ende hat es voll in sich und der Film hat genug Wendungen, um spannend und im Schwung zu bleiben. Daher für den DVD Abend fast unumgänglich.

Toller Film, miese DVD      3 von 5 Punkten
Ein toller Film in leider beinah unterirdischer Bildqualität: Unscharf, Zeilenflimmern, extremer Rauschfilter. Ein Paradebeispiel für eine schlecht gemasterte DVD. Schade, denn der Film hätte eine exzellente Veröffentlichung verdient.


Legenden der Leidenschaft - Brad PittLegenden der Leidenschaft
Brad Pitt, Sir Anthony Hopkins, Aidan Quinn

Videokassette, 1. April 1996
     Verkaufsrang: 1600     

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Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte.
Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan - rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana - der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan.
Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. -Jeff Shannon


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel?      5 von 5 Punkten
Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.


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düster, beängstigend und sehr spannend      5 von 5 Punkten
die heldin des films, emma brody, eine geigerin, hat gerade erst durch eine hornhaut-transplantation ihr augenlicht wiedererlangt und wird bevor sie wieder richtig sehen kann, zeugin eines mordes. sie ist die einzige, die den mörder, der schon mehrere menschen getötet hat, gesehen hat. was das ganze allerdings spannend macht ist, dass sie sich noch nicht wieder daran gewöhnt hat sehen zu können, so dass ihr viele dinge die sie, meisst auch nur verschwommen, sieht, teilweise erst mit stunden oder sogar tagen verspätung wahrnimmt, weil ihr gehirn länger braucht diese eindrücke zu verarbeiten. der mörder ist schliesslich auch hinter ihr her, um die zeugin auszuschalten. der einzige mensch, der ihre aussage für wichtig hält, trotz ihrer schlechten sehfähigkeit ist ein polizist, gespielt von aidan quinn, der dann auch zu ihrem schutz abgestellt wird.
die szenen in denen emma von dem mörder verfolgt wird, sind sehr düster und bedrückend und man kann gut nachvollziehen, wie hilflos und angsterfüllt sie sich in der situation fühlt. das wird teilweise noch dadurch verstärkt, dass sie viele dinge nur schemenhaft sehen kann, also immer noch fast blind ist.
wer "jennifer 8" gesehen hat und toll fand, dem wird auch dieser film gut gefallen.


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