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| DVDs: Brad Pitt | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Ocean's Eleven [UK-Import] Julia Roberts, Brad Pitt, George Clooney, Matt Damon, Andy Garcia Videokassette, 15. Oktober 2002 Verkaufsrang: 13510 Dieses Remake von Ocean's Eleven übertrifft das Original aus dem Jahre 1960 mit dem schrecklichen deutschen Titel Frankie und seine Spießgesellen (damals mit dem kompletten Rat-Pack um Frank Sinatra in den Hauptrollen) um einiges. Es glänzt mit einer Superstar-Besetzung, einer geschickt der heutigen Zeit angepassten Handlung und der gefälligen Hand des Meisters Steven Soderbergh hinter der Kamera. Von Soderbergh wird gesagt, dass er die Gelegenheit genoss, einen Film zu drehen, der kein weiteres Bedürfnis hat, als vom Anfang bis zum Ende Freude zu bereiten", und das ist ihm auch gelungen. Zumal er mit George Clooney in der Rolle des Danny Ocean gesegnet war, dem Part, den im Original Frank Sinatra inne hatte. Gerade aus dem Gefängnis entlassen, organisiert Ocean einen Coup, bei dem der scheinbar nicht zu knackende Tresor des Bellagio-Kasinos in Las Vegas um 163 Millionen Dollar erleichtert werden soll -- und das nicht nur des Geldes wegen, sondern auch, um seine Exgattin (Julia Roberts) aus den Armen des rücksichtslosen Kasinobesitzers (Andy Garcia) zurückzugewinnen. Soderbergh scheut bei der komplizierten Strategie dieses Plans keine Mühen. Aber noch größere Freude hat er eindeutig an der Zusammenstellung seiner Starmannschaft (darunter Brad Pitt, Matt Damon, Don Cheadle und Carl Reiner) und an deren schauspielerischer Stärke. Das Ergebnis ist ein Film, der so glatt daherkommt wie ein Seidenanzug -- und mindestens genauso stilvoll. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 149 Bewertungen)
Macht Spass! 5 von 5 Punkten Ocean's Eleven gehört zu den Filmen, die ich mir x-mal ansehen könnte, ohne mich je zu langweilen.
Das Grundprinzip eigentlich relativ simpel; Einige Verbrechen planen mehrere Casinos auszurauben.
Aber der Hintergrund und die Umsetzung des Films sind genial.
Schon alleine die Zusammenstellung des Teams am Anfang des Filmes ist sein Geld wert!
Jeder hat seine eigenen Fähigkeiten die er mitbringen kann und jeder von den 11 spielt eine entscheidende Rolle für die Umsetzung des Planes von Daniel Ocean - eine Planung, die bis ins letzte Detail einfach hervorragend ist, und für jemanden, der den Film zu ersten Mal sieht immer wieder überraschende Wendungen nimmt.
Interessant ist, dass es die Gruppe im ganzen Film nie nötig hat, jemanden mit einer Waffe zu bedrohen, und das Klischee des bösen Schurken schon beinahe vergessen geht.
Die geniale Planung für den Raub, die ständigen "Nebensächlichkeiten" die am Ende einen Sinn ergeben, sowie die amüsanten Gespräche, z.B. zwischen Rusty und Dany oder den beiden Brüdern Virgil & Turk wirken alle auf diese 5-Sterne Bewertung ein.
Ein weiterer grosser Pluspunkt ist die fantastische Filmmusik.
Wertung:
Lacher: 4/5
Spannung: 4/5
Anregung zum Nachdenken: 1/5
Unterhaltung: 5/5
Idee: 5/5
Umsetzung: 5/5
Musik: 5/5
Gesamt: 5/5
Fazit: Eine sehr unterhaltsame Gentleman-Gaunerkomödie die immer wieder gut überlegte Wendungen mit sich bringt und mit einem überraschenden, krönenden Ende zu überzeugen vermochte!
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Legends Of The Fall [UK IMPORT] Brad Pitt, Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Julia Ormond, Henry Thomas DVD, 7. Juli 2003 Verkaufsrang: 83035 Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte. Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan. Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel? 5 von 5 Punkten Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.
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The Mexican [UK IMPORT] Brad Pitt, Julia Roberts, James Gandolfini, Bob Balaban, Michael Cerveris DVD, 19. Juni 2006 Verkaufsrang: 94360 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Wunderbare Unterhaltung - egal mit wem! 5 von 5 Punkten Für Fans von Julia Roberts und Brad Pitt ist dieser Film ein must-have! Spannende Unterhaltung, bei der man mitfiebert bis zum letzten Augenblick! Der Film zeichnet sich durch spritzige Dialoge zwischen dem Pärchen Sam (Roberts) und Jerry (Pitt) aus, die sich gerade trennten, aber am Ende nach einigen Turbulenzen den richtigen Weg für sich finden. Die Story ist gut gemacht, genau der richtige Mix aus Abenteuer, Spannung und Romantik! Dieser Film ist nur zu empfehlen, da für jeden Geschmack etwas geboten ist!
Cooles Video 5 von 5 Punkten Dieses Video hat mir sehr gut gefallen. Vor allem sehen die Hauptdarsteller total fesch aus, Brad Pitt so wie Julia Roberts. Nach diesem Film möchte man am liebsten nach Mexiko fahren, und wenn's nur für einen Tequila ist. Ein richtiger Roadmovie. Zeitweise sehr witzige Textpassagen, guter Synchronisierung und spannender Schluß. Vor allem hat er nicht den Charakter eines typischen "amerikanischen" Films. Ihr werdet es nicht bereuen, ihn zu kaufen.
Absolut sehenswert! 5 von 5 Punkten Ich fande den Film sehr amüsant,aber auch ergreifend und teilweise dramatisch!Brad Pitt und Julia Roberts waren,wie ich gehofft hatte,fantastisch!Die Story hätte zwar etwas besser sein können,aber ansonsten habe ich keine Mängel an diesem Film gefunden!Ich kann ihn also nur empfehlen!Für Pitt und Roberts-Fans ein Muss!
Fade 1 von 5 Punkten Der einzige Grund diesen Film zu sehen, ist wenn man ein absoluter Pitt- oder Roberts-Fan ist. Denn der Anblick dieser zwei ist das einzige was einem eventuell noch etwas geben kann. schauspielerisch schlecht, fade Story - absolute Geldverschwendung.
der GEILSTE film aller zeiten!!! 5 von 5 Punkten dieser film ist der beste film, den ich jemals gesehen habe!! er ist witzig und schön, vielleicht ein bisschen klischee-mäßig, aber das stört in diesem film ganz und gar nicht!!! nicht nur ist die geschichte toll, aber auch die schauspieler spielen toll: julia roberts besonders. unbedingt kaufen!!! |
River Runs Through It, A / The Making Of A River Runs Through It [UK IMPORT] Craig Sheffer, Brad Pitt, Tom Skerritt, Brenda Blethyn, Emily Lloyd Videokassette, 13. Oktober 1997 Verkaufsrang: 36265 Aus der Mitte entspringt ein Fluss, ein lyrischer und nostalgischer Film des Regisseurs Robert Redford (Quiz Show -- Der Skandal, Eine ganz normale Familie) nach dem populären autobiografischen Roman von Norman MacLean, zeigt das Beste, was modernes Kino heutzutage zu bieten hat. Der Film spielt zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Missoula, Montana. Gezeigt wird die Chronik zweier Brüder an der Schwelle zum Erwachsenwerden unter dem strengen Regime ihres Vaters, eines Pastoren, der von Tom Skerritt (Top Gun) gespielt wird. Ihr Vater bringt ihnen die Liebe zum Fliegenfischen bei, die für den einen Bruder (Brad Pitt) zu einer lebenslangen Leidenschaft wird, selbst dann noch, als er die Journalistenlaufbahn beschreitet und mit seiner Spielsucht zu kämpfen hat. Der andere Bruder, Norman (Craig Sheffer), träumt davon, die Welt außerhalb Missoulas zu entdecken, als er sich in ein Mädchen aus dem selben Ort verliebt (Emily Lloyd), die ebenfalls von der weiten Welt träumt. Bald muss der eine Bruder die Bedeutung des Wortes Familientreue erfahren, nachdem der andere in größere Schwierigkeiten denn je geraten ist. Redford, der auch der Erzähler der Handlung ist, leistet ganze Arbeit in der Darstellung der damaligen Zeit; seine Fähigkeit, die jungen Schauspieler zu ergreifenden Darbietungen zu bewegen, ist einfach meisterhaft. Aus der Mitte entspringt ein Fluss bekam für Philippe Rousselots leuchtende Filmbilder einen Oscar verliehen. Ein ergreifender und besonderer Film. --Robert Lane
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
sehr schöner Film! 5 von 5 Punkten "Am Ende fließen alle Dinge ineinander, und aus der Mitte entspringt ein Fluss.
Der Fluss wurde bei der großen Überschwämmung der Welt begraben und fließt aus dem Keller der Zeit über Steine.
Auf einigen der Steine befinden sich zeitlose Regentropfen, unter den Steinen sind die Wörter. Doch einige Worte wird man nie verstehen.
Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen!"
Es gibt ja manche Filme, da fassen die letzten Sätze noch einmal alle Emotionen und Erlebnisse zusammen.
Ich verbrauche dann wohl die meisten Taschentücher!
Dieser Film aus dem Jahre 1992 ist ein wunderbares Beispiel hierfür.
Ein junger Brad Pitt in der Hauptrolle, Robert Redford führt Regie.
Ein gelungenes Zusammenspiel!
Auch empfehlenswert ist das Buch zum Film!
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Legend Of The Fall [UK IMPORT] Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Henry Thomas, Julia Ormond, Brad Pitt Videokassette, 1. Juli 2002 Verkaufsrang: 21262 Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte. Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan. Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel? 5 von 5 Punkten Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.
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Kalifornia Brad Pitt, Juliette Lewis, David Duchovny, Michelle Forbes, Sierra Pecheur Videokassette Verkaufsrang: 12198 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
"Kalifornia ist ein Roadmovie der mörderischen Art: Der Journalist Brian Kessler und seine Geliebte, die Fotografin Carrie, planen einen Artikel über Massenmörder. Sie reisen quer durch die USA, um dort zu recherchieren, wo die Verbrecher ihr Unwesen trieben. Da sie knapp bei Kasse sind, nehmen sie den ziemlich heruntergekommenen Early Grayce und seine Freundin Adele mit. Während der Fahrt wird das Benehmen von Early immer unberechenbarer, so dass Brian und Carrie die Angst beschleicht, vielleicht einen echten Serienkiller im Auto zu haben..."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Geniales Roadmovie 5 von 5 Punkten Ich habe lange gebraucht, bis ich diese DVD in einem Laden bei den Restposten für ein paar EUR gefunden habe. Ich habe die Suche nicht bereut. Der Film zieht sich zwar am Anfang ein wenig hin, dafür wird man im Verlauf jedoch mehr als entschädigt. Brad Pitt überragt den Rest seiner allerdings auch hervorragenden Kollegen mit einer absolut glaubwürdigen Darstellung eines durchgeknallten Killers. Der Film baut von Minute zu Minute an Spannung auf. Unbedingt anschauen!!!
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Babel [UK IMPORT] Koji Yakusho, Brad Pitt, Gael Garcia Bernal, Cate Blanchett, Adriana Barraza DVD, 21. Mai 2007 Verkaufsrang: 66453 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bildgewaltiges Epos von epochaler Bedeutung 5 von 5 Punkten Niemand beherrscht das Verweben von Erzählsträngen so perfekt wie der mexikanische Regisseur Alejandro Gonzáles Inártu. Das stellte er bereits in seinen Filmen "Amore Perros" und "21 Gramm" unter Beweis. Mit "Babel" hat er einen großartigen, Oskar verdächtigen Film, über die moralisch-menschliche Globalisierung gemacht. Er belegt eindrucksvoll, dass wir für unsere Handlungen eine Verantwortung tragen, die weit über unseren privaten Raum hinausgeht. Sie reicht im Film um die Welt. Ein auslösendes Moment führt zu einer Kette von Ereignissen, die vier Schicksale auf unterschiedlichen Kontinenten miteinander verbindet. Es ist eine Kette der Kausalität, die sich um den Globus spannt. Der Autor erzählt vier Geschichten, die er in gleicher Reihenfolge Episodenartig aufreiht.
Zum Plot: Alles beginnt damit, dass ein japanischer Großwildjäger seinem treuen marokkanischem Führer ein Gewehr schenkt. Der verkauft das Gewehr an einen Nomaden, dessen beiden Jungens beim Hüten der Schafherde unkontrollierte Schießübungen machen. Und ein Schuss auf den Bus, in dem ein amerikanisches Paar (Cate Blanchett und Brad Pitt) durch die marokkanische Wüste fährt, löst eine Serie von Ereignissen aus, die alle miteinander involviert sind. Betroffen ist das amerikanische Kindermädchen des US-Paares in San Diego, die die ihr anvertrauten Kinder zusammen mit ihrem Neffen nach Mexiko zur Hochzeit ihres Sohnes mitnehmen muss, weil die Eltern wegen der Schussverletzung die die Mutter erlitten hat, in einem abgeschiedenen marokkanischen Dorfe ohne ärztliche Hilfe festsitzen.
Am anderen Ende der Welt, in Tokio, begegnen wir einem taubstummen japanischen Mädchen, das seit dem Selbstmord ihrer Mutter ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Vater und dessen mysteriöser Vergangenheit hat. Sie revoltiert gegen ihren Vater, nimmt Drogen und erlebt sexistische Exesse. All diese Geschichten und Schicksale haben auf den ersten Blick scheinbar keine Verbindung. Doch der Regisseur benutzt das biblische Motiv des Turms von Babel in seinem Titel. Beim Turmbau von Babel wurden die Menschen bekanntlich von Gott, durch unterschiedliche Sprachen, mit einer erschwerten Kommunikation bestraft. Und so ist schließlich auch dieses "Sicht-nicht-Verstehen" ein weiteres prägendes Motiv dieses großartigen Films.
Das Ehepaar landet in einem marokkanischen Dorf ohne Englisch sprechende Bewohner, das Kindermädchen gerät auf Grund ärgerlicher Missverständnisse, obwohl alle Spanisch sprechen können, in eine lebensbedrohende Situation. Das taubstumme japanische Mädchen schreit ohne Worte seine Umwelt an.
Und eine weitere interessante Sichtweise arbeitet Alejandro Gonzáles Inártu heraus, nämlich wie sich das weltweit gespannte, nicht offenkundige Band zwischen Arm und Reich darstellt. Die Sorgen und Misslichkeiten der "Dritt-Welt-Länder" kommen auf die Reichen zurück. Er arbeitet mit einer eindrucksvollen Metapher, denn die Erste Welt" -das amerikanische Ehepaar- wird symbolisch von dem verwundet, was sie in der Person des Japaners und in Gestalt der Schusswaffe, in der "Dritten Welt" zurückgelassen haben und damit gedankenlos, etwas Tragisches ausgelöst hat.
Ein hoch aktuelles Thema, voll schmerzhafter Vehemenz, brillant verfilmt. Oskarverdächtig, nicht nur wegen der der beeindruckenden schauspielerischen Leistungen, sondern auch wegen der außerordentlichen, exzeptionellen, visionären Regieleistung.
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Mexican [UK IMPORT] Brad Pitt, Julia Roberts, James Gandolfini, Bob Balaban, David Krumholtz DVD, 4. Februar 2002 Verkaufsrang: 87487 The Mexican vereint Road Movie, romantische Komödie und Thriller in einem Film und macht zudem auch noch eine Menge Spaß. Neben Brad Pitt und Julia Roberts bietet The Mexican auch noch eine intelligente Handlung voller spannender Überraschungen. Es handelt sich um die durchaus sehenswerte Geschichte eines typischen Streuners. Der sympathische Verlierertyp Jerry Welbach (Brad Pitt) sieht sich einem doppelten Dilemma gegenüber: Seine Freundin Samantha (Julia Roberts) hat ihm gerade den Laufpass gegeben, um eigenen Angelegenheiten in Las Vegas nachzugehen, und ein Gangsterboss hat Jerry den Auftrag erteilt nach Mexico zu fahren, wo er eine seltene antike Pistole (die "Mexican") auftreiben soll, um die sich eine Reihe von Legenden über Tod und Gefahr ranken. Jerry hat schon bald alle Hände voll zu tun, da er auf Banditen, Schießereien und einen räudigen Hund trifft, welcher mit amüsanter Regelmäßigkeit immer wieder verschwindet und auftaucht. Samantha wird indessen auf dem Weg nach Las Vegas von einem stämmigen Killer (James Gandolfini) entführt, der auch irgendwie in die Pistolengeschichte verwickelt zu sein scheint und in vielerlei Hinsicht anders ist, als man vielleicht auf den ersten Blick vermutet. Wie bei einem guten Zaubertrick lenkt J.H. Wyman den Zuschauer in seinem Drehbuch von logischen Unschlüssigkeiten ab, indem er mit unerwarteten Wendungen seine strategisch wirksame Macht entfaltet. Die Zeichnung der einzelnen Charaktere ist auch ein großer Pluspunkt, wobei Regisseur Gore Verbinski (Mäusejagd) seiner überirdischen Besetzung genug Raum lässt, um sich effektiv in Szene zu setzen. Es spielt kaum eine Rolle, dass Brad Pitt und Julia Roberts die wenigste Zeit des Films gemeinsam zu sehen sind -- das Warten auf ihre gemeinsamen Szenen lohnt sich auf jeden Fall, und die Mechanismen, die die beiden auseinander treiben, erscheinen dem Zuschauer wie eine Mischung aus einem klassischen Sam-Peckinpah-Film und Auf der Jagd nach dem Grünen Diamanten. Und weshalb ist diese mit einem Fluch belegte Pistole derart wertvoll? Die Antwort auf diese Frage bildet die Grundlage für den Auftritt eines weiteren weltberühmten Schauspielers, dessen Motivation in diesem Film voller Wendepunkte und schwarzem Humor deutlich zu Tage tritt. Bei einer derart schwindelerregenden Handlung sind die vielen Weltstars nur noch das "Tüpfelchen auf dem I". --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Super Stimmung, toller Film! 5 von 5 Punkten
Hallo,
"The Mexican" gehört zu den Top-10 meiner Lieblingsfilme! Die Gründe sind vielfältig: Primär die tolle Stimmung, die der Film durch seine Schauspieler, den großartigen Bildern und nicht zuletzt durch die tolle Musik aufbaut. Brad Pitt läuft in Höchstform auf, und auch die anderen (mexikanischen) Schauspieler sind toll.
Wie schon gesagt wurde, zieht sich der Film ziemlich in die Länge, aber das würde ich als kleineres Übel betrachten. Man schaut gerne zu.
Wichtig: Unbedingt den Originalton einstellen! Auch wenn die Syncronisation gut ist, geht dem Film doch etwas verloren.
Gruß Jan
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Thelma & Louise Susan Sarandon, Geena Davis, Brad Pitt, Harvey Keitel Videokassette Verkaufsrang: 29762 Thelma & Louise ist ein auf der Kinoleinwand verewigtes feministisches Manifest, eine clevere und lustige Umkehrung der Geschlechterrollen innerhalb des üblichen Kumpelgespanns à la Hollywood: ein außergewöhnliches Road Movie, dessen Charaktere auf der Stelle zu Pop-Ikonen wurden. Wie auch immer man ihn definieren möchte, Ridley Scotts Kinokassen-Hit von 1991 traf einen Nerv. Wegen seines einzigartigen humorvollen Angriffs auf das traditionelle Geschlechterbild gelangte er sogar auf die Cover amerikanischer Nachrichtenmagazine. Callie Khouris Drehbuch aktualisiert das traditionelle Kumpelprinzip in einer Story über zwei beste Freundinnen (Susan Sarandon und Geena Davis) auf einer befreienden Abenteuerreise durch die USA, die sich zu einer staatenübergreifenden Polizeijagd entwickelt, nachdem ein traumatisches Ereignis beide Frauen zu Flüchtigen macht. Sie befinden sich auf dem Weg in ein Schicksal, von dem sie nie geträumt hätten. Durch die perfekte Besetzung mit Sarandon und Davis ist Thelma & Louise ein Filmklassiker, und Brad Pitt wurde nach seinem Auftritt als kleinkrimineller Cowboy, der Davis eine denkwürdige (aber teure) Nacht in einem Motel verschafft, über Nacht zum Star. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Einer der besten Filme!! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist, wie ich finde, einer der Besten überhaupt,jede Rolle ist sehr gut besetzt! Besonders gut gefällt mir Michael Madsen!! Dieser Film gehört meiner Meinung nach in jedes gute DVD Regal. Auch der Soundtrack dazu ist erste Sahne! Beides kann ich nur weiter empfehlen!!! Würde noch mehr Sterne geben, aber es gibt leider nur 5!
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Thelma And Louise [UK IMPORT] Susan Sarandon, Geena Davis, Harvey Keitel, Christopher McDonald, Michael Madsen DVD, 1. Februar 2000 Verkaufsrang: 71012 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Thelma & Louise ist ein auf der Kinoleinwand verewigtes feministisches Manifest, eine clevere und lustige Umkehrung der Geschlechterrollen innerhalb des üblichen Kumpelgespanns à la Hollywood: ein außergewöhnliches Road Movie, dessen Charaktere auf der Stelle zu Pop-Ikonen wurden. Wie auch immer man ihn definieren möchte, Ridley Scotts Kinokassen-Hit von 1991 traf einen Nerv. Wegen seines einzigartigen humorvollen Angriffs auf das traditionelle Geschlechterbild gelangte er sogar auf die Cover amerikanischer Nachrichtenmagazine. Callie Khouris Drehbuch aktualisiert das traditionelle Kumpelprinzip in einer Story über zwei beste Freundinnen (Susan Sarandon und Geena Davis) auf einer befreienden Abenteuerreise durch die USA, die sich zu einer staatenübergreifenden Polizeijagd entwickelt, nachdem ein traumatisches Ereignis beide Frauen zu Flüchtigen macht. Sie befinden sich auf dem Weg in ein Schicksal, von dem sie nie geträumt hätten. Durch die perfekte Besetzung mit Sarandon und Davis ist Thelma & Louise ein Filmklassiker, und Brad Pitt wurde nach seinem Auftritt als kleinkrimineller Cowboy, der Davis eine denkwürdige (aber teure) Nacht in einem Motel verschafft, über Nacht zum Star. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Einer der besten Filme!! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist, wie ich finde, einer der Besten überhaupt,jede Rolle ist sehr gut besetzt! Besonders gut gefällt mir Michael Madsen!! Dieser Film gehört meiner Meinung nach in jedes gute DVD Regal. Auch der Soundtrack dazu ist erste Sahne! Beides kann ich nur weiter empfehlen!!! Würde noch mehr Sterne geben, aber es gibt leider nur 5!
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Mr And Mrs Smith [UK IMPORT] Brad Pitt, Angelina Jolie, Vince Vaughn, Adam Brody, Kerry Washington DVD, 25. November 2005 Verkaufsrang: 45036 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
eigentlich nur blöd 1 von 5 Punkten Also man sieht, "grosse" Namen machen keinen grossen Film.
Die platte und unlogische Handlung kann auch durch die bewegzten Schaufensterpüppchen nicht gerettet werden.
Komödie oder Actionthriller, was wollte man hier machen? 4 von 5 Punkten Diese Frage stellt sich mir hier. Ich fand den Film eher aus den Situationen heraus witzig, wenngleich der Film für eine reine Komödie etwas zu Actionbetont ist. Genau das ist mein Dilemma an Mr And Mrs Smith, die Witze ruinieren die Spannung und zuviel Action verdirbt wiederum die humorösen Szenen! Schlechter Mix der sich auf den Film niederschlägt, deswegen nur 4 stars. Schade denn eigentlich geben die Smith ein *nettes* Paar ab :-)!
Witziges & charismatisches Duo in dünner Story 5 von 5 Punkten Wer sich diesen Film kauft oder ansieht, muss sich darüber im Klaren sein, auf den Anspruch einer wirklich guten Story zu verzichten und darf es mit der Logik nicht immer so genau nehmen. Wollte man jeden Action-Streifen auf seine Logik hinterfragen, dann fielen wohl sehr viele äußerst geschätzte Filme durch, also ist es auch in diesem Falle ratsam, mal ein Auge zuzudrücken, denn an anderer Stelle kann Doug Limans (Regisseur der "Bourne Identität") Film wieder mächtig punkten. Angelina Jolie und Brad Pitt, ob nun ein Paar oder nicht, ob nun zu Zwecken der Publicity als Paar stilisiert oder nicht, geben ein ausgesprochen gutes Duo ab: Es knistert zwischen beiden und die Chemie passt einfach hervorragend. Pitt zeigt sich dabei in einer seiner besten Rollen, Angelina Jolie ist gemessen an ihren Möglichkeiten unterfordert, füllt die Rolle der Jane Smith ebenso wie ihr Mann mit sehr viel trockenem Humor, spontanem Witz und einer gehörigen Portion Sex-Appeal aus. Es ist dann auch in der Tat der trockene, bisweilen schwarze Humor, der einem das Grinsen und Lachen ins Gesicht treibt; es ist das das formidable Zusammenspiel der beiden, das dem Film bis zum Ende Schwung verleiht und ihn zu einer Action-Komödie von guter Qualität macht. Der Action-Fan kommt nicht zu kurz, im Gegenteil, Liman tischt eventuell gegen Ende einen Tick zu viel davon auf. Besinnt man sich jedoch auf das Feuerwerk, das die beiden Stars entfachen, dann ist auch das letztlich kein Grund zu großer Kritik. Fazit: Verheirateten wird womöglich mancher Alltagsstress bekannt vorkommen, die Diskussionen in der Eheberatung werden vielen von der Seele sprechen. Wer bereit ist, auf Anspruch wohlwollend zu verzichten, wird reichlich Unterhaltung und "Mords"-Spaß an diesem Film finden.
War gleich zwei Mal im Kino 5 von 5 Punkten Mr.& Mrs. Smith ist der absolute Hit. Meine Schwester und ich sind gleich zwei Mal in diesen Film gegangen. Er hat etwas Liebe und sehr viel Action. Auch Hummor kommt nicht zu kurz. Ich werde ihn mir auf jeden Fall kaufen und freue mich schon sehr auf den Erscheinungstermin des DVDs, weil ich den Film so cool finde.
unrealistisches und anödendes Herumgeballer 1 von 5 Punkten Folgende Rezension habe ich nach einem frustrierten Kinobesuch geschrieben:
Hilfe, rette sich wer kann vor so einem Schrott! Der Film war einfach nur schlecht! Eine banale Handlung, die mit unendlichen, unrealistischen und langweiligen Action-Szenen überspielt wurde und zwei unsympathische und arrogante Schauspieler, mehr bekommt man - abgesehen von einigen witzigen Sprüchen - für sein Geld nicht zu sehen. Wenn ich wenigstens nur das Eintrittsgeld verschleudert hätte, aber leider habe ich ja damit noch Hollywood unterstützt und zu weiteren solchen Produktionen angeregt.
Moralisch ist der Film auch absolut verwerflich: Da geht man doch schnell vor dem Abendessen noch mal aus und bringt irgendeinen arabischen Scheich um (und präsentiert sich natürlich den Kinobesuchern in seinem tollen Sexkostüm, warum hätte man sonst Angelina Jolie für diesen Film engagiert?). Nach getaner Arbeit und wenn mal sonst nicht auf jemanden geballert wird, wird zur Whiskeyflasche gegriffen und ein paar tolle Sprüche werden abgelassen, damit man den jungen Kinobesucher auch sicher ein gutes Vorbild ist.
Für Leute, die nur Explosionen, endloses Herumgeballer, zwei grosse Brüste und einen vor Selbstbewunderung fast zergehenden Brad Pitt sehen wollen, ist der Film genau das richtige. Alle anderen sollten schreiend davonlaufen!
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Legends of the Fall Brad Pitt, Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Julia Ormond, Henry Thomas DVD, 8. März 2004 Verkaufsrang: 82893 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte. Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan. Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel? 5 von 5 Punkten Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.
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Thelma & Louise [UK-Import] Susan Sarandon, Geena Davis, Brad Pitt, Harvey Keitel Videokassette, 20. März 2000 Verkaufsrang: 21415 Thelma & Louise ist ein auf der Kinoleinwand verewigtes feministisches Manifest, eine clevere und lustige Umkehrung der Geschlechterrollen innerhalb des üblichen Kumpelgespanns à la Hollywood: ein außergewöhnliches Road Movie, dessen Charaktere auf der Stelle zu Pop-Ikonen wurden. Wie auch immer man ihn definieren möchte, Ridley Scotts Kinokassen-Hit von 1991 traf einen Nerv. Wegen seines einzigartigen humorvollen Angriffs auf das traditionelle Geschlechterbild gelangte er sogar auf die Cover amerikanischer Nachrichtenmagazine. Callie Khouris Drehbuch aktualisiert das traditionelle Kumpelprinzip in einer Story über zwei beste Freundinnen (Susan Sarandon und Geena Davis) auf einer befreienden Abenteuerreise durch die USA, die sich zu einer staatenübergreifenden Polizeijagd entwickelt, nachdem ein traumatisches Ereignis beide Frauen zu Flüchtigen macht. Sie befinden sich auf dem Weg in ein Schicksal, von dem sie nie geträumt hätten. Durch die perfekte Besetzung mit Sarandon und Davis ist Thelma & Louise ein Filmklassiker, und Brad Pitt wurde nach seinem Auftritt als kleinkrimineller Cowboy, der Davis eine denkwürdige (aber teure) Nacht in einem Motel verschafft, über Nacht zum Star. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Einer der besten Filme!! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist, wie ich finde, einer der Besten überhaupt,jede Rolle ist sehr gut besetzt! Besonders gut gefällt mir Michael Madsen!! Dieser Film gehört meiner Meinung nach in jedes gute DVD Regal. Auch der Soundtrack dazu ist erste Sahne! Beides kann ich nur weiter empfehlen!!! Würde noch mehr Sterne geben, aber es gibt leider nur 5!
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Legends Of The Fall [UK IMPORT] Brad Pitt, Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Julia Ormond, Henry Thomas DVD, 11. Juli 2007 Verkaufsrang: 70401 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte. Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan. Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel? 5 von 5 Punkten Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.
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Legends Of The Fall [UK IMPORT] Brad Pitt, Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Julia Ormond, Henry Thomas Videokassette, 15. April 1996 Verkaufsrang: 44583 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte. Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan. Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel? 5 von 5 Punkten Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.
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Ocean's Eleven [UK IMPORT] George Clooney, Don Cheadle, Casey Affleck, Brad Pitt, Julia Roberts DVD, 14. Oktober 2002 Verkaufsrang: 66235 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Remake von Ocean's Eleven übertrifft das Original aus dem Jahre 1960 mit dem schrecklichen deutschen Titel Frankie und seine Spießgesellen (damals mit dem kompletten Rat-Pack um Frank Sinatra in den Hauptrollen) um einiges. Es glänzt mit einer Superstar-Besetzung, einer geschickt der heutigen Zeit angepassten Handlung und der gefälligen Hand des Meisters Steven Soderbergh hinter der Kamera. Von Soderbergh wird gesagt, dass er die Gelegenheit genoss, einen Film zu drehen, der kein weiteres Bedürfnis hat, als vom Anfang bis zum Ende Freude zu bereiten", und das ist ihm auch gelungen. Zumal er mit George Clooney in der Rolle des Danny Ocean gesegnet war, dem Part, den im Original Frank Sinatra inne hatte. Gerade aus dem Gefängnis entlassen, organisiert Ocean einen Coup, bei dem der scheinbar nicht zu knackende Tresor des Bellagio-Kasinos in Las Vegas um 163 Millionen Dollar erleichtert werden soll -- und das nicht nur des Geldes wegen, sondern auch, um seine Exgattin (Julia Roberts) aus den Armen des rücksichtslosen Kasinobesitzers (Andy Garcia) zurückzugewinnen. Soderbergh scheut bei der komplizierten Strategie dieses Plans keine Mühen. Aber noch größere Freude hat er eindeutig an der Zusammenstellung seiner Starmannschaft (darunter Brad Pitt, Matt Damon, Don Cheadle und Carl Reiner) und an deren schauspielerischer Stärke. Das Ergebnis ist ein Film, der so glatt daherkommt wie ein Seidenanzug -- und mindestens genauso stilvoll. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 149 Bewertungen)
Macht Spass! 5 von 5 Punkten Ocean's Eleven gehört zu den Filmen, die ich mir x-mal ansehen könnte, ohne mich je zu langweilen.
Das Grundprinzip eigentlich relativ simpel; Einige Verbrechen planen mehrere Casinos auszurauben.
Aber der Hintergrund und die Umsetzung des Films sind genial.
Schon alleine die Zusammenstellung des Teams am Anfang des Filmes ist sein Geld wert!
Jeder hat seine eigenen Fähigkeiten die er mitbringen kann und jeder von den 11 spielt eine entscheidende Rolle für die Umsetzung des Planes von Daniel Ocean - eine Planung, die bis ins letzte Detail einfach hervorragend ist, und für jemanden, der den Film zu ersten Mal sieht immer wieder überraschende Wendungen nimmt.
Interessant ist, dass es die Gruppe im ganzen Film nie nötig hat, jemanden mit einer Waffe zu bedrohen, und das Klischee des bösen Schurken schon beinahe vergessen geht.
Die geniale Planung für den Raub, die ständigen "Nebensächlichkeiten" die am Ende einen Sinn ergeben, sowie die amüsanten Gespräche, z.B. zwischen Rusty und Dany oder den beiden Brüdern Virgil & Turk wirken alle auf diese 5-Sterne Bewertung ein.
Ein weiterer grosser Pluspunkt ist die fantastische Filmmusik.
Wertung:
Lacher: 4/5
Spannung: 4/5
Anregung zum Nachdenken: 1/5
Unterhaltung: 5/5
Idee: 5/5
Umsetzung: 5/5
Musik: 5/5
Gesamt: 5/5
Fazit: Eine sehr unterhaltsame Gentleman-Gaunerkomödie die immer wieder gut überlegte Wendungen mit sich bringt und mit einem überraschenden, krönenden Ende zu überzeugen vermochte!
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