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| DVDs: David Paymer | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der Teamgeist Marlon Wayans, Kadeem Hardison, David Paymer DVD, 21. Juni 2007 Verkaufsrang: 22614 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Herzergreifend, witzig, lehrreich - dieser Film bringt alles mit! 5 von 5 Punkten Bin schon sehr lange auf der Suche nach der DVD-Version dieses Films. Da die DVD in Deutschland bisher immer sehr schwer zu bekommen war, habe ich sie mir vor einiger Zeit bei Amazon aus England bestellt.
Der Film ist, meiner Meinung nach, einer der besten seines Genres. Dass "Der Teamgeist" nicht sehr bekannt ist, mag daran liegen, dass Schauspieler wie Marlon Wayans mit Scary Movie 1 & 2 erst zu einem späteren Zeitpunkt Bekanntheit erlangten und Filme dieser Art in Deutschland sehr unterbewertet sind.
Es geht in diesem Film nicht nur um Basketball, sondern vielmehr um Freundschaft und Liebe. Für mich ist es einer dieser Filme, die man sich immer wieder angucken kann, ohne, dass sie langweilig werden. Jung und alt werden bei diesem Film voll auf ihre Kosten kommen, ich kann ihn nur wärmstens empfehlen. |
Mr. Saturday Night - Der letzte Komödiant David Paymer, Julie Warner DVD, 11. April 2001 Verkaufsrang: 40461 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mäßige DVD... Super Film!!! 4 von 5 Punkten Über die Qualität der DVD und ihr 4:3 Bild kann man sich streiten, aber der Film ist genial... Natürlich darf man hier keine Wohlfühlkomödie erwarten... Aber Liebhaber der Tragikomödie (z.B. "Der Mondmann"), werden über Billy Crystals Film (Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller) mit Sicherheit noch lange nachdenken, nachdem sie Minute für Minute gebannt verfolgt haben, wie witzig aber auch wie schwierig das Leben eines alternden Stand-up-Comedian sein kann... Ein, nur einen Deut zu billig produziertes, kleines Meisterwerk, wie es nur von Billy Crystal stammen kann... Ansehen lohnt!!!
"War das ein Gag?" 2 von 5 Punkten Billy Crystal versucht in seiner Eigenproduktion auf Teufel komm raus komisch zu sein und verzettelt sich dabei immer wieder. Mag sein, dass seine Gags für hartgesottene Komödien-Fans lustig sind und diese darüber lachen können. aber auch diese werden merken, dass er immer wieder das gleiche Programm über seine jüdische Film-Familie durchspult. Hier und da konnte er auch uns ein Lächeln, vor allem in den Szenen über Buddy Youngs Jugend, abringen. Absolut amüsant sind jedoch die Kabbeleien, in die er immer wieder mit seinem Bruder verwickelt wird. Im Grunde kann man es einen netten Film nennen, der besonders empfehlenswert für Billy Crystal-Fans und Liebhaber von Komödien ohne besonderen Anspruch ist. Wer wirklich was witziges sucht, dem sei mit Billy Crystal Reine Nervensache oder ohne Billy Crsytal die Moderationen von Adrian Cronauer in Good Morning Vietnam zu empfehlen. |
The American President [UK IMPORT] Michael Douglas, Richard Dreyfuss, Anna Deavere Smith, Annette Bening, Martin Sheen DVD, 2. September 2002 Verkaufsrang: 54395 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was sich wie der Vorschlag zu einer typischen romantischen Komödie direkt aus der Feder des Teufels anhört - verwitweter Präsident verliebt sich in smarte Lobbyistin, während die Welt zuschaut - ist in Wirklichkeit intelligent, bezaubernd, rührend und ziemlich lustig. Natürlich ist alles reines Wunschdenken (wann haben Sie zum letzten Mal einen Präsidenten gesehen, der sich wirklich seines Amtes angemessen verhalten hat?), aber in den fähigen Händen von Drehbuchautor Aaron Sorkin und Regisseur Rob Reiner wird Hallo, Mr. President zu einer unglaublich vergnüglichen Unterhaltung mit einigen Ideen sowohl zur Romantik als auch zur Regierung. Michael Douglas spielt den Präsidenten, der, nachdem er drei Jahre im Amt ist, über die Möglichkeit nachdenkt, sich zu verabreden. Als er der beinharten Umweltlobbyistin Sydney Ellen Wade (Annette Bening) zum ersten Mal begegnet, fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch der sprichwörtliche Funke springt über und sie beginnen eine probeweise, aber aufrichtige Romanze. Natürlich steht ihm seine Arbeit im Weg - ihr erster Kuss wird von einem libyschen Bombardement unterbrochen -, aber es wäre doch gelacht, wenn die beiden nicht irgendwie eine funktionierende Beziehung schaffen würden. Allerdings haben sie nicht mit dem Republikanischen Gegner des Präsidenten (Richard Dreyfuss) gerechnet, der anfängt, den Wert der Familie zu thematisieren. Die vorhersehbare Geschichte - Douglas wird sich am Ende für seine Freundin und für sein Land schlagen - ist durchdrungen von Sorkins wunderbaren und schmissigen Dialogen und einer leichten Hand des ansonsten so feinfühlig wie ein Schmiedehammer vorgehenden Reiners. Beide schaffen es, sowohl eine glaubwürdige Atmosphäre des Weißen Hauses herzustellen (mit einer erstklassigen Belegschaft, die Martin Sheen, Michael J. Fox, Anna Deavere Smith und Samantha Mathis einschließt) als auch überzeugende und lustige Treffpunkte der Verliebten. Der wahre Erfolg des Films liegt bei Douglas und Bening; dies ist eindeutig Douglas' beste komödiantische schauspielerische Leistung (also seine beste schauspielerische Leistung überhaupt) und Bening, die sonst so hervorragend das böse Mädchen spielt, nimmt sich dieser normalen Rolle einer Karrierefrau an und füllt sie mit Leben. Man kann sofort erkennen, warum Douglas sich in sie verliebt. Eine der besten romantischen Komödien der neunziger Jahre. -Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Hallo Mr. President - gelungene Mischung Politik/Romanze 5 von 5 Punkten Wenn sich ein verwitweter US-Präsident in eine Polit-Strategin verliebt, liegt die Gefahr von Kitsch in der Luft. Nicht so bei "Hallo, Mr. President", der mit einer gelungenen Besetzung (Michael Douglas, Annette Bening, Martin Sheen, Micheal. J. Fox, Anna Deavere Smith, Samantha Mathis und Richard Dreyfus,brilliert. Die Problematik einer in die Öffentlichkeit gezerrten Liebesbeziehung wird so einfühlsam und witzig umgesetzt, dass keine Langeweile aufkommt. Nebenbei werden Amerikas Hauptprobleme Umwelt und Waffengesetzgebung interessant und spannend problematisiert. Ein Film nicht nur für Romantiker - jeder Dialog sitzt und auch die Besetzung der Personen ist hervorragend getroffen.
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Amistad [UK-Import] Morgan Freeman, Anthony Hopkins, Nigel Hawthorne, Djimon Hounsou, Matthew McConaughey Videokassette, 13. Januar 2003 Verkaufsrang: 15053 Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten. Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden. Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. -Dave McCoy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Eine berührende Geschichte, wie man sie sich wünscht... 5 von 5 Punkten Hallo!
Bisweilen muß man sich die Frage stellen, was von einem anderthalb- bis zweistündigen Film erwartet wird. Historische Authentizität? Originalgetreue Faktenwiedergabe? Ist doch alles Quatsch!
Die Geschichten, die das wahre Leben schreibt, bieten für sich genommen in der Regel(!) nicht den Zugang zu einer tiefen Emotionalität. Das liegt daran, daß die Menschen, die sich dahinter verbergen, meistens nicht den Idealvorstellungen Rechnung tragen können, die wir, aus Hoffnung geboren, in uns tragen. Die Nüchternheit der Wiedergabe historischer Fakten tut dann ihr übriges.
Bei einer guten Geschichte oder bei einem guten Film geht es nicht um eine Lehrstunde. Im besten Falle wird man dahingehend motiviert, sich näher mit einer Thematik zu befassen, die einem bis dato völlig unbekannt war. Natürlich darf auch die intellektuelle Seite nicht zu kurz kommen, das Niveau darf nicht zu niedrig sein. In der Hauptsache geht es aber einzig und allein darum, die emotionale Seite des Menschen zu berühren. Und das gelingt diesem Film vorbildlich!
Das Setting, die Kostüme, die Kulissen, die Musik...all das allein reicht schon aus, unsere Phantasie zu beflügeln. Man fühlt sich von Beginn an in die Filmwelt ein und öffnet sich für die ausgezeichneten audiovisuellen Impressionen, die sich einem bieten. Eine bessere Grundlage für eine gute Geschichte kann man kaum schaffen.
Der verzweifelte Kampf der Afrikaner, erst gegen ihre Peiniger, dann gegen das von der Politik manipulierte Rechtssystem Nordamerikas, berührt zutiefst. Ein Rückschlag folgt auf den nächsten, doch diese Geschichte vermittelt uns, daß es niemals falsch ist, seine Hoffnung und seine Stärke aufrecht zu erhalten...zu kämpfen, bis man nicht mehr kämpfen kann. Wofür wird gekämpft? Die Afrikaner kämpfen um ihre Freiheit und für die Heimkehr zu ihrem angestammten Land, wo sie hoffen, ihre Familien wiederzufinden. Der junge Anwalt streitet anfangs für seinen monetären Vorteil, muß jedoch erkennen, daß sich für ihn ein ganz anderer Wert hinter diesem Fall erschließt. Der alte Anwalt, seines Zeichens ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, plädiert für die Wahrheit und, was noch wichtiger ist, für den Mut, diese Wahrheit entgegen aller Konsequenzen aufrecht zu erhalten.
Die Abolitionisten kämpfen, so muß man erkennen, mehr für sich selbst und ihre Ideale, für die sie bereit sind, diejenigen, für die sie sich vermeintlich einsetzen, zu opfern. Das ist nun ein besonders interessanter Aspekt dieser Geschichte. Ist eine gute Tat (der Einsatz für die zu Unrecht versklavten Afrikaner) an sich etwas wert, oder geht es vielmehr um die Intention, die dahinter steckt? Eine Fragestellung, die in diesem Film freilich nur angestoßen werden kann, aber sie kann Grundlage für eigene Überlegungen dahingehend sein.
Solche Fingerzeige (damit meine ich keine moralisch übertrieben erhobenen Zeigefinger) findet man übrigens zuhauf, nicht nur in diesem Film, sondern auch in anderen Filmen. Somit sind sie ein weiterer Indikator für die Qualität eines Films.
Die Schauspieler in diesem Film sind allesamt hervorragend. Sie alle, auch die zahlreichen Nebenrollen, tragen dazu bei, Atmosphäre und Gefühle der jeweiligen Szene zu vermitteln und auf den Zuschauer zu übertragen. Dabei gibt es auch, anders als von anderen Rezensenten aufgeführt, keine unnötigen Längen im Film. Man findet selten einen Film, in dem wirklich jede Szene einen derart eigenständigen Wert hat, wie in "La Amistad".
Abschließend bleibt zu sagen, daß jemand, der eine Geschichtsstunde erwartet, zurecht enttäuscht sein wird, was aber in keinster Weise diesem Film anzulasten ist. Jedem anderen, der sich darauf einlässt, wird sich eine Geschichte erschließen, die jede Facette der eigenen Gefühlswelt berührt. Andererseits wird man nicht "nur" zwei Stunden unterhalten, sondern kann nach Wunsch oder Vermögen die eine oder andere Botschaft mitnehmen, die es wert ist, sie zu überdenken.
Dieser Film hat einen festen Platz in der Sammlung des Rezensenten und gehört zu denjenigen DVD's, die immer wieder mal in den Player gelegt werden, um das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen.
Auf bald!
Theryn
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Amistad [UK IMPORT] Morgan Freeman, Anthony Hopkins, Djimon Hounsou, Matthew McConaughey, Nigel Hawthorne Videokassette, 16. Februar 2000 Verkaufsrang: 38308 Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten. Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden. Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. -Dave McCoy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Eine berührende Geschichte, wie man sie sich wünscht... 5 von 5 Punkten Hallo!
Bisweilen muß man sich die Frage stellen, was von einem anderthalb- bis zweistündigen Film erwartet wird. Historische Authentizität? Originalgetreue Faktenwiedergabe? Ist doch alles Quatsch!
Die Geschichten, die das wahre Leben schreibt, bieten für sich genommen in der Regel(!) nicht den Zugang zu einer tiefen Emotionalität. Das liegt daran, daß die Menschen, die sich dahinter verbergen, meistens nicht den Idealvorstellungen Rechnung tragen können, die wir, aus Hoffnung geboren, in uns tragen. Die Nüchternheit der Wiedergabe historischer Fakten tut dann ihr übriges.
Bei einer guten Geschichte oder bei einem guten Film geht es nicht um eine Lehrstunde. Im besten Falle wird man dahingehend motiviert, sich näher mit einer Thematik zu befassen, die einem bis dato völlig unbekannt war. Natürlich darf auch die intellektuelle Seite nicht zu kurz kommen, das Niveau darf nicht zu niedrig sein. In der Hauptsache geht es aber einzig und allein darum, die emotionale Seite des Menschen zu berühren. Und das gelingt diesem Film vorbildlich!
Das Setting, die Kostüme, die Kulissen, die Musik...all das allein reicht schon aus, unsere Phantasie zu beflügeln. Man fühlt sich von Beginn an in die Filmwelt ein und öffnet sich für die ausgezeichneten audiovisuellen Impressionen, die sich einem bieten. Eine bessere Grundlage für eine gute Geschichte kann man kaum schaffen.
Der verzweifelte Kampf der Afrikaner, erst gegen ihre Peiniger, dann gegen das von der Politik manipulierte Rechtssystem Nordamerikas, berührt zutiefst. Ein Rückschlag folgt auf den nächsten, doch diese Geschichte vermittelt uns, daß es niemals falsch ist, seine Hoffnung und seine Stärke aufrecht zu erhalten...zu kämpfen, bis man nicht mehr kämpfen kann. Wofür wird gekämpft? Die Afrikaner kämpfen um ihre Freiheit und für die Heimkehr zu ihrem angestammten Land, wo sie hoffen, ihre Familien wiederzufinden. Der junge Anwalt streitet anfangs für seinen monetären Vorteil, muß jedoch erkennen, daß sich für ihn ein ganz anderer Wert hinter diesem Fall erschließt. Der alte Anwalt, seines Zeichens ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, plädiert für die Wahrheit und, was noch wichtiger ist, für den Mut, diese Wahrheit entgegen aller Konsequenzen aufrecht zu erhalten.
Die Abolitionisten kämpfen, so muß man erkennen, mehr für sich selbst und ihre Ideale, für die sie bereit sind, diejenigen, für die sie sich vermeintlich einsetzen, zu opfern. Das ist nun ein besonders interessanter Aspekt dieser Geschichte. Ist eine gute Tat (der Einsatz für die zu Unrecht versklavten Afrikaner) an sich etwas wert, oder geht es vielmehr um die Intention, die dahinter steckt? Eine Fragestellung, die in diesem Film freilich nur angestoßen werden kann, aber sie kann Grundlage für eigene Überlegungen dahingehend sein.
Solche Fingerzeige (damit meine ich keine moralisch übertrieben erhobenen Zeigefinger) findet man übrigens zuhauf, nicht nur in diesem Film, sondern auch in anderen Filmen. Somit sind sie ein weiterer Indikator für die Qualität eines Films.
Die Schauspieler in diesem Film sind allesamt hervorragend. Sie alle, auch die zahlreichen Nebenrollen, tragen dazu bei, Atmosphäre und Gefühle der jeweiligen Szene zu vermitteln und auf den Zuschauer zu übertragen. Dabei gibt es auch, anders als von anderen Rezensenten aufgeführt, keine unnötigen Längen im Film. Man findet selten einen Film, in dem wirklich jede Szene einen derart eigenständigen Wert hat, wie in "La Amistad".
Abschließend bleibt zu sagen, daß jemand, der eine Geschichtsstunde erwartet, zurecht enttäuscht sein wird, was aber in keinster Weise diesem Film anzulasten ist. Jedem anderen, der sich darauf einlässt, wird sich eine Geschichte erschließen, die jede Facette der eigenen Gefühlswelt berührt. Andererseits wird man nicht "nur" zwei Stunden unterhalten, sondern kann nach Wunsch oder Vermögen die eine oder andere Botschaft mitnehmen, die es wert ist, sie zu überdenken.
Dieser Film hat einen festen Platz in der Sammlung des Rezensenten und gehört zu denjenigen DVD's, die immer wieder mal in den Player gelegt werden, um das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen.
Auf bald!
Theryn
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Quiz Show [UK-Import] John Turturro, Rob Morrow, Ralph Fiennes, David Paymer, Paul Scofield Videokassette, 24. Januar 2000 Verkaufsrang: 22356 Dieser höchst unterhaltsame Film, dessen präzise Regie von Robert Redford und das brilliante Drehbuch von Paul Attanasio stammt, basiert auf einem Quizshow-Skandal aus den 50er-Jahren, als in den USA solche Shows im Fernsehen enorme Einschaltquoten und lukrative Sponsoren mit sich brachten. Die auf Fakten gründende Geschichte erzählt von der Quizshow Twenty-One und dem populären Kandidaten Charles Van Doren (Ralph Fiennes), einem charmanten Intellektuellen aus wohlhabendem Hause, der eingewilligt hatte, das Spiel durch von den Produzenten der Show vorgegebene Antworten zu gewinnen. Dieser unfaire Vorteil machte aus Van Doren den Prototypen eines Medienlieblings, was auf die Kosten des bisherigen Twenty-One-Champions Herbie Stempel (John Turturro in einer herausragenden Vorstellung) ging, einem jüdischen Kandidaten aus der Arbeiterklasse, der in den Augen der Sponsoren der Show für die Mehrheit der Zuschauer den anfänglichen Reiz verloren hatte. Als ein Ermittler im Auftrag des Kongresses (Rob Morrow) dem Schwindel auf die Spur kommt und Stempel aufgrund der Manipulation hinter den Kulissen an die Öffentlichkeit geht, verwandelt sich Quiz Show in ein schlaues politisches Exposé über die erste Generation der Fernsehunterhaltung, den korrumpierenden Effekt von Berühmtheit und Erfolg und den noch immer andauernden Verlust der Unschuld innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Quiz Show gelingt es, durch herausragende Dialoge und eine exzellente Besetzung (darunter Paul Scofield als Van Dorens moralisch aufrechter Vater) zugleich als Geschichtsstunde, intelligenter Thriller und moralische Fabel zu brillieren, wobei dieser Fall den Anfang bildete für all die zahllosen Skandale, die in der TV-Nation Amerika noch folgten. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Aufklärend und psychologisch tiefgründig! 5 von 5 Punkten Dieser Film von Robert Redford enthält für mich 2 essentielle Aussagen. Zum einen ist es die Art und Weise, wie Fernsehen und Showbiz "funktioniert". Da es sich bei dem gezeigten Stoff um eine Tatsache handelt, sieht man danach möglicherweise manche Sendung oder Berichterstattung mit weit kritischerem Blick als zuvor.
Die zweite Aussage ist die psychologisch erklärbare Handlungsweise aller Beteiligten Personen. Charles van Doren ( super gespielt von Ralph Fiennes) ist zum einen der charismatische, moralisch jedoch fragwürdige Quizbetrüger, zum anderen aber auch der Sohn, der neben einem übermächtigen, erfolgreichen und omnipräsenten Vater zu bestehen versucht. Redford fängt diese teilweise subtilen Botschaften, die sich manchmal nur im Minenspiel der Protagonisten zeigen, virtuos ein. Wunderbar zu sehen ist dies bei der Geburtstagsfeier des Vaters C.van Dorens, in der Pokerrunde, zusammen mit dem Ermittler Dick Goodwin (klasse, Rob Morrow!) und auch in der Schlußszene beim Geständnis van Dorens vor dem Ermittlungsausschuß. Es gibt lange Kameraeinstellungen nur auf die Gesichter der Schauspieler. Fiennes ist da meiner Meinung nach sowieso unerreicht, mit seinem Gesichtsausdruck, der von Strahlemann bis zu einer Mischung von Melancholie und außerordentlicher Verzweiflung variiert.
Dem Film gelingt etwas, was heutzutage selten geworden ist: er erzählt eine komplexe Geschichte, ohne Effekthascherei und vor allen Dingen ohne zu (ver)urteilen. Die Handlungsweisen und Motive aller Beteiligten werden dargelegt. Er überlässt es dem Zuschauer, sich selbst seine Meinung zu bilden.
Fazit:
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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Amistad Morgan Freeman, Anthony Hopkins, Djimon Hounsou, Matthew McConaughey, Nigel Hawthorne Videokassette Verkaufsrang: 33512 Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten. Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden. Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. -Dave McCoy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Eine berührende Geschichte, wie man sie sich wünscht... 5 von 5 Punkten Hallo!
Bisweilen muß man sich die Frage stellen, was von einem anderthalb- bis zweistündigen Film erwartet wird. Historische Authentizität? Originalgetreue Faktenwiedergabe? Ist doch alles Quatsch!
Die Geschichten, die das wahre Leben schreibt, bieten für sich genommen in der Regel(!) nicht den Zugang zu einer tiefen Emotionalität. Das liegt daran, daß die Menschen, die sich dahinter verbergen, meistens nicht den Idealvorstellungen Rechnung tragen können, die wir, aus Hoffnung geboren, in uns tragen. Die Nüchternheit der Wiedergabe historischer Fakten tut dann ihr übriges.
Bei einer guten Geschichte oder bei einem guten Film geht es nicht um eine Lehrstunde. Im besten Falle wird man dahingehend motiviert, sich näher mit einer Thematik zu befassen, die einem bis dato völlig unbekannt war. Natürlich darf auch die intellektuelle Seite nicht zu kurz kommen, das Niveau darf nicht zu niedrig sein. In der Hauptsache geht es aber einzig und allein darum, die emotionale Seite des Menschen zu berühren. Und das gelingt diesem Film vorbildlich!
Das Setting, die Kostüme, die Kulissen, die Musik...all das allein reicht schon aus, unsere Phantasie zu beflügeln. Man fühlt sich von Beginn an in die Filmwelt ein und öffnet sich für die ausgezeichneten audiovisuellen Impressionen, die sich einem bieten. Eine bessere Grundlage für eine gute Geschichte kann man kaum schaffen.
Der verzweifelte Kampf der Afrikaner, erst gegen ihre Peiniger, dann gegen das von der Politik manipulierte Rechtssystem Nordamerikas, berührt zutiefst. Ein Rückschlag folgt auf den nächsten, doch diese Geschichte vermittelt uns, daß es niemals falsch ist, seine Hoffnung und seine Stärke aufrecht zu erhalten...zu kämpfen, bis man nicht mehr kämpfen kann. Wofür wird gekämpft? Die Afrikaner kämpfen um ihre Freiheit und für die Heimkehr zu ihrem angestammten Land, wo sie hoffen, ihre Familien wiederzufinden. Der junge Anwalt streitet anfangs für seinen monetären Vorteil, muß jedoch erkennen, daß sich für ihn ein ganz anderer Wert hinter diesem Fall erschließt. Der alte Anwalt, seines Zeichens ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, plädiert für die Wahrheit und, was noch wichtiger ist, für den Mut, diese Wahrheit entgegen aller Konsequenzen aufrecht zu erhalten.
Die Abolitionisten kämpfen, so muß man erkennen, mehr für sich selbst und ihre Ideale, für die sie bereit sind, diejenigen, für die sie sich vermeintlich einsetzen, zu opfern. Das ist nun ein besonders interessanter Aspekt dieser Geschichte. Ist eine gute Tat (der Einsatz für die zu Unrecht versklavten Afrikaner) an sich etwas wert, oder geht es vielmehr um die Intention, die dahinter steckt? Eine Fragestellung, die in diesem Film freilich nur angestoßen werden kann, aber sie kann Grundlage für eigene Überlegungen dahingehend sein.
Solche Fingerzeige (damit meine ich keine moralisch übertrieben erhobenen Zeigefinger) findet man übrigens zuhauf, nicht nur in diesem Film, sondern auch in anderen Filmen. Somit sind sie ein weiterer Indikator für die Qualität eines Films.
Die Schauspieler in diesem Film sind allesamt hervorragend. Sie alle, auch die zahlreichen Nebenrollen, tragen dazu bei, Atmosphäre und Gefühle der jeweiligen Szene zu vermitteln und auf den Zuschauer zu übertragen. Dabei gibt es auch, anders als von anderen Rezensenten aufgeführt, keine unnötigen Längen im Film. Man findet selten einen Film, in dem wirklich jede Szene einen derart eigenständigen Wert hat, wie in "La Amistad".
Abschließend bleibt zu sagen, daß jemand, der eine Geschichtsstunde erwartet, zurecht enttäuscht sein wird, was aber in keinster Weise diesem Film anzulasten ist. Jedem anderen, der sich darauf einlässt, wird sich eine Geschichte erschließen, die jede Facette der eigenen Gefühlswelt berührt. Andererseits wird man nicht "nur" zwei Stunden unterhalten, sondern kann nach Wunsch oder Vermögen die eine oder andere Botschaft mitnehmen, die es wert ist, sie zu überdenken.
Dieser Film hat einen festen Platz in der Sammlung des Rezensenten und gehört zu denjenigen DVD's, die immer wieder mal in den Player gelegt werden, um das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen.
Auf bald!
Theryn
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Gang Related [UK IMPORT] James Belushi, David Paymer, James Handy, Robert La Sardo, T.C. Carson DVD, 14. Juli 2003 Verkaufsrang: 74995 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Tupacs bester Film nach Gridlock`d 5 von 5 Punkten Auf jedenfall nicht nur ein muss für Tupac Fans, sondern für alle die auf Aktion stehen...
Man achte vorallem auf die "trockenen Witze" und die Sprüche die fallen...
Guter Film auch für Nicht-2Pacfans 4 von 5 Punkten Dieser Film ist auf keinen Fall nur was für 2Pac Fans, denn gerade die 2. Hauptrolle könnte von keinem besser gespielt werden als von James Belushi, von dem ich vorher recht wenig hielt. 2Pacs Schauspielleistung ist ebenso gut wie in dem Film "Juice" oder "Gridlock'd". Allgemein hat der Film eine coole Story, die auch ein paar lustige Elemente enthält.
Gang Related ist ein super Film für alle 2Pac Fans! 5 von 5 Punkten Gang Related ist ein Thriller,der von zwei Cops handelt,die ihr Geld nicht mir ihrem eigentlichen Job verdienen,sondern ihren Zugang zu Polizeiakten und Drogen ausnützen,um krumme Dinger zu drehen und so ihr Geld zu machen. Obwohl der Film auf Englisch ist, versteht man trotzdem fast alles und man kann auf jeden Fall der Handlung folgen. Der Soundtrack ist meiner Meinung nach echt spitze,darunter auch einige Chartbreaker wie (How Do U Want It von 2pac+KCI&JOJO oder MadeNiggaz von 2pac and Outlawz). Dieser Film ist einer besten Filme mit Tupac,der nicht nur einer der besten Rapper war(für mich DER beste),sondern auch ein guter Schauspieler war. Gang Related lohnt sich auf jeden Fall für 2Pac, James Belushi Fans und natürlich Fans von guten und spannenden Thrillern!!! |
Quiz Show John Turturro, Rob Morrow, Ralph Fiennes, Paul Scofield, David Paymer Videokassette, 24. Januar 2000 Verkaufsrang: 47465 Dieser höchst unterhaltsame Film, dessen präzise Regie von Robert Redford und das brilliante Drehbuch von Paul Attanasio stammt, basiert auf einem Quizshow-Skandal aus den 50er-Jahren, als in den USA solche Shows im Fernsehen enorme Einschaltquoten und lukrative Sponsoren mit sich brachten. Die auf Fakten gründende Geschichte erzählt von der Quizshow Twenty-One und dem populären Kandidaten Charles Van Doren (Ralph Fiennes), einem charmanten Intellektuellen aus wohlhabendem Hause, der eingewilligt hatte, das Spiel durch von den Produzenten der Show vorgegebene Antworten zu gewinnen. Dieser unfaire Vorteil machte aus Van Doren den Prototypen eines Medienlieblings, was auf die Kosten des bisherigen Twenty-One-Champions Herbie Stempel (John Turturro in einer herausragenden Vorstellung) ging, einem jüdischen Kandidaten aus der Arbeiterklasse, der in den Augen der Sponsoren der Show für die Mehrheit der Zuschauer den anfänglichen Reiz verloren hatte. Als ein Ermittler im Auftrag des Kongresses (Rob Morrow) dem Schwindel auf die Spur kommt und Stempel aufgrund der Manipulation hinter den Kulissen an die Öffentlichkeit geht, verwandelt sich Quiz Show in ein schlaues politisches Exposé über die erste Generation der Fernsehunterhaltung, den korrumpierenden Effekt von Berühmtheit und Erfolg und den noch immer andauernden Verlust der Unschuld innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Quiz Show gelingt es, durch herausragende Dialoge und eine exzellente Besetzung (darunter Paul Scofield als Van Dorens moralisch aufrechter Vater) zugleich als Geschichtsstunde, intelligenter Thriller und moralische Fabel zu brillieren, wobei dieser Fall den Anfang bildete für all die zahllosen Skandale, die in der TV-Nation Amerika noch folgten. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Aufklärend und psychologisch tiefgründig! 5 von 5 Punkten Dieser Film von Robert Redford enthält für mich 2 essentielle Aussagen. Zum einen ist es die Art und Weise, wie Fernsehen und Showbiz "funktioniert". Da es sich bei dem gezeigten Stoff um eine Tatsache handelt, sieht man danach möglicherweise manche Sendung oder Berichterstattung mit weit kritischerem Blick als zuvor.
Die zweite Aussage ist die psychologisch erklärbare Handlungsweise aller Beteiligten Personen. Charles van Doren ( super gespielt von Ralph Fiennes) ist zum einen der charismatische, moralisch jedoch fragwürdige Quizbetrüger, zum anderen aber auch der Sohn, der neben einem übermächtigen, erfolgreichen und omnipräsenten Vater zu bestehen versucht. Redford fängt diese teilweise subtilen Botschaften, die sich manchmal nur im Minenspiel der Protagonisten zeigen, virtuos ein. Wunderbar zu sehen ist dies bei der Geburtstagsfeier des Vaters C.van Dorens, in der Pokerrunde, zusammen mit dem Ermittler Dick Goodwin (klasse, Rob Morrow!) und auch in der Schlußszene beim Geständnis van Dorens vor dem Ermittlungsausschuß. Es gibt lange Kameraeinstellungen nur auf die Gesichter der Schauspieler. Fiennes ist da meiner Meinung nach sowieso unerreicht, mit seinem Gesichtsausdruck, der von Strahlemann bis zu einer Mischung von Melancholie und außerordentlicher Verzweiflung variiert.
Dem Film gelingt etwas, was heutzutage selten geworden ist: er erzählt eine komplexe Geschichte, ohne Effekthascherei und vor allen Dingen ohne zu (ver)urteilen. Die Handlungsweisen und Motive aller Beteiligten werden dargelegt. Er überlässt es dem Zuschauer, sich selbst seine Meinung zu bilden.
Fazit:
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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Chill Factor [UK IMPORT] Cuba Gooding Jr., Skeet Ulrich, Peter Firth, David Paymer Videokassette, 1. Oktober 2001 Eine blaue Substanz mit dem sinnigen Namen "Elvis" (!) könnte in den Händen einer skrupellosen Bande von Terroristen zu einer der schrecklichsten biologischen Waffen der Welt mutieren. Diesen Terroriste werden von dem unehrenhaft aus der Armee entlassenen Major Brynner (Peter Firth) angeführt. Läuft der Raub der Substanz noch glatt, entgleitet ihnen Elvis jedoch aufgrund einer Reihe von unglücklichen Umständen und gerät so in die Hände des Eiswagenfahrers Arlo (Cuba Gooding Jr.) und des Drive-In-Kochs Tim Masons (Skeet Ulrich). Die beiden an sich harmlosen Zeitgenossen wollen das Zeug schnell loswerden und es zu einem nahegelegenen Militärstützpunkt bringen. Es ist keine Frage, dass den Terroristen dieser Plan nicht gefällt. Nur haben die Profikiller nicht mit dem zähen Widerstand des Eiswagenfahrers und des Kochs gerechnet. Gehirn aus, Film an. Die Löcher im Drehbuch - gar nicht hinterfragen. Die Lächerlichkeit der Dialoge? Geschenkt. Der Chill Faktor ist ein harmloses, unterhaltendes Buddy-Movie über zwei vollkommen unterschiedliche Typen, die in einer Extremsituation aufeinandertreffen und mit viel Mut, Humor - und einer Prise Glück - ihren Verfolgern immer wieder ein Schnippchen schlagen können. Zwischendurch kracht und knirscht es immer wieder mal gewaltig, ansonsten wird Der Chill Faktor von Skeet Ulrich und Oscar-Preisträger Cuba Gooding Jr. getragen, die beide wissen, dass sie hier nicht in einem Film mitspielen, über den noch Generationen von Videoguckern philosophieren werden. Der Chill Faktor ist Fast Food. Nicht mehr, nicht weniger. Herausragend ist in diesem Zusammenhang die Leistung des hierzulande weitestgehend unbekannten amerikanischen TV-Schauspielers Peter Firth zu nennen. Firth spielt keinen von Grund auf bösen Menschen, den man als Zuschauer von Anfang an hasst. Die an sich auf Tempo und Action konzentrierte Geschichte nimmt sich überraschend viel Zeit, Brynner dem Zuschauer vorzustellen und seine Beweggründe zu erklären. So ist Brynner zu Beginn des Filmes ein eher nachdenklicher Soldat, der nach einem Unfall zum brutalen Zyniker mutiert und dem es bei seinen Taten weniger ums Geld als um Rache geht. Dabei ist interessant, dass das Militär, sonst stets ein Stützpfeiler der Demokratie und des Rechts in amerikanischen Mainstream-Actionfilmen, in diesem Film wenig sympathisch dargestellt wird. So sind Arlo und Tim den gesamten Film über auf sich selbst gestellt. Das macht sie sympathisch. Und wie gesagt, es lässt über viele Schwächen des Filmes hinwegsehen. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Super Aktionfilm, nichts unbedingt neues,aber schön 5 von 5 Punkten Wahnsinnig genialer Aktion Film mit leicht parodischen Einlagen. "Auf der Flucht" naja, die Story ist nicht neu. Aber genial verpackt. Es ist schwer, jetzt ni'cht schon zu viel zu verraten,aber einige witzige Stellen sind echt dabei. Einfach,weil sie etwas überzogen sind. Dennoch hält man den Atem an. Ich habe schon viele solcher Filme gesehen, immer das gleiche Schema. Auch hier ist es nicht anders, aber die Story ist einfach interessant,weil man nicht so 100%ig alles vorraussehen kann und der "Comedy" nebeneffekt einfach sehr schön ist.
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Get Shorty [UK IMPORT] John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo, Danny De Vito, Dennis Farina DVD, 1. Februar 2000 Verkaufsrang: 91260 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! John Travolta ist die herausragende Figur in dieser cartoonhaften Adaption des gleichnamigen Romans von Elmore Leonard, in der es einen kleinen Geldeintreiber aus Miami zufällig nach Los Angeles verschlägt, wo sich dieser entscheidet, mit einer eigenen Geschichte ins Filmgeschäft einzusteigen. Die Besetzung ist funkelnd: Gene Hackman als erfolgloser B-Film-Produzent, Rene Russo als gescheiterte Schauspielerin, Danny DeVito in der Rolle eines talentlosen Charakterschauspielers (der allerdings ein großer Hollywood-Star geworden ist) und Delroy Lindo als Gangster, der sich Travoltas Hollywood-Plänen in den Weg stellt. Ohne Zweifel, die Besetzung ist gut und das Drehbuch clever. Aber er ist nicht Robert Altmans The Player. Dessen Niveau erreicht der Film nicht. Dennoch weiß Regisseur Barry Sonnenfeld (Men in Black) die Geschichte locker zu handhaben und erschafft einen vergnüglichen, allerdings nicht wirklich tiefsinnigen Unterhaltungsfilm. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kurzweilige Komödie mit rabenschwarzem Humor 5 von 5 Punkten John Travolta als eiskalter Mafiosi-Angehöriger mit künstlerischen Ambitionen, Gene Hackmann als das Opfer seiner (kulturellen)Begierden. Selten hat man sich trotz harter Zwischentöne so gut amüsiert wie bei SCHNAPPT SHORTY - und es ist schon ein kleines Wunder, das Hollywood bisher noch nicht auf die Idee gekommen ist, diesem zu Recht erfolgreichen Kino-Hit ein Sequel zu gönnen.
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The Hurricane [UK IMPORT] Denzel Washington, Vicellous Shannon, Deborah Unger, Liev Schreiber, John Hannah DVD, 8. Januar 2001 Verkaufsrang: 72159 Film-Veteran Norman Jewison hat als einer der wenigen Filmemacher verstanden, dass eine überzeugende Film-Biografie oft nur entstehen kann, wenn man sich nicht sklavisch an die Fakten hält, sondern im Sinne der Geschichte Dinge vielleicht vereinfacht oder aus dem Plot verbannt. Wenn die Essenz der Geschichte dabei nicht verloren geht, hat dies nichts mit Verfälschung zu tun. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür stellt seine Filmbiografie Hurricane dar, in der er die wahre Geschichte des Boxers Rubin "Hurricane" Carter (Denzel Washington) erzählt, der 1967 für einen Mord verhaftet wurde, den er nicht begangen hatte. 20 Jahre saß Carter im Gefängnis, bis seine Unschuld bewiesen werden konnte. Jewison komprimiert diese Zeit nun auf die wichtigsten Ereignisse, ohne dabei Carters Integrität zu verletzen oder sein Leiden zu verharmlosen. In den Momenten, in denen der Film Gefahr laufen könnte, genau diese Fehler zu begehen, springt schließlich Denzel Washington ein, der einmal mehr mit einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung aufwartet und einen mutigen Mann verkörpert, der zwar oft Mitleid erregt, seine Würde dabei jedoch niemals verliert. Jewison versagt de facto nur in einem Punkt: Der Darstellung der Umstände, die zur Verhaftung Carters geführt haben. Denn er hat aus dem seinerzeit ermittelnden Detective, hier dargestellt von Dan Hedaya, einen absurd-bösartigen Menschen gemacht. Dies aber entspricht nicht unbedingt der Realität und simplifiziert die Geschichte in diesem Aspekt doch zu sehr. Diesen Fehler aber bügelt er mit der Figur von Lesra (Vicellous Reon Shannon) wieder aus, einem Teenager aus Brooklyn, der in den frühen 80er Jahren vom Schicksal Carters erfährt und ihn dazu ermuntert, nach Jahren der Agonie wieder für sein Recht - und den Beweis seiner Unschuld - zu kämpfen. Die aus der Freundschaft der beiden entstehende Vater-Sohn-Beziehung gibt dem Film denn auch Hoffnung. Hoffnung, die für Carter so viele Jahre zu einem Wort verkommen war, das letztendlich keine Bedeutung mehr zu haben schien. In der Realität hatte der junge Lesra übrigens neun Helfer, allesamt Kanadier, die ihm im Kampf um Carters Freiheit zur Seite standen. Im Film sind sie in drei Charakteren zusammengefasst. Mit kleinen Kunstgriffen wie diesem gelingt es Jewison, aus einem guten Drehbuch einen noch besseren Film zu machen. Was am Ende daraus geworden ist, das ist ein Film, der sowohl den Geist wie die Seele gleichermaßen anspricht. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Washington in seiner bis dato besten Rolle 5 von 5 Punkten Als ein grandioses Schauspiel, kann man Denzel Washington's
Rolle als "Hurricane" bezeichnen.
Meiner Meinung auch zurecht mit dem Golden Globe für "Best Actor"
ausgezeichnet, stellt Washington die Rolle des Profiboxers
Rubin "Hurricane" Carter sowas von authentisch dar, dass man
meinen könnte er hätte den echten Carter sein Leben lang begleitet.
Die wahre Geschichte, die erzählt wird, ist selbstverständlich
Hollywood-Like ausgeschmückt und nicht alle Geschehnisse entsprechen
der Wirklichkeit.
Trotzdem ist die Geschichte nahe an der Realität und schildert
absolut perfekt das Leben eines durch die Justiz gebrochenen Mannes,
der seinen Glaube an Gerechtigkeit fast aufgegeben hatte.
Die Story wird flüssig und durchgehend spannend erzählt und lässt kaum
Raum für langatmige Szenen.
Einzig die Darsteller rund um Washington verblassen etwas unter seiner
grandiosen schauspielerischen Leistung und wirken teilweise mehr wie
Statisten.
Insgesamt ist "Hurricane" eine grandiose Darstellung eines wahren
Justizdramas und glänzt neben der guten Story mit einem extrem starken
Denzel Washington.
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