DVDs: Ellen Page

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Juno - Ellen PageJuno
Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner

DVD, 28. November 2008
     Verkaufsrang: 94      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Juno, eine selbstironische, aber überaus mitfühlende Geschichte über ein schwangeres Mädchen im Teenager-Alter, das sein Baby zur Adoption freigeben will, liegt irgendwo zwischen der scharfen Satire von Election und der emotional tiefgründigen Komödie von You Can Count On Me. Die Außenseiterin Juno (Ellen Page, Hard Candy, X-Men - The Last Stand) schützt sich selbst durch schlagfertige Sprüche, aber als sie von ihrem Freund Paulie (Michael Cera, Superbad) schwanger wird, stellt sie fest, dass sie das Kind nicht abtreiben lassen will. Als Juno ein Pärchen auswählt, das auf der Suche nach einer Adoption eine Zeitungsannonce aufgibt, wird sie mehr in deren Leben hineingezogen als sie anfangs vermutet hatte. Aber Juno ist mehr als nur diese Handlung: die treffenden Dialoge (von Autorin Diablo Cody) wirken anfangs aufgesetzt, aber schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Welt - auch durch die Unterstützung der schauspielerischen Leistung von Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner und Jason Bateman als werdende Adoptiveltern und J.K.Simmons (Spiderman) und Allison Janney als Junos Vater und Stiefmutter. Regisseur Jason Reitman (Thank You for Smoking) verhindert gekonnt, dass der Film in hohlen, leeren Sarkasmus abgleitet oder sich in Sentimentalitäten verliert. Das Resultat ist schlauer und witziger als man vielleicht von einem solchen Thema erwarten würde. Und der Film ist auch wärmer und berührender als der leicht kaltschnäuzige Ton anfangs vermuten lässt. Ellen Pages Darstellung ist erstaunlich einfach: sie biedert sich nie beim Zuschauer an, und dennoch trägt sie einen Film, bei dem sie in beinahe jeder Szene zu sehen ist. Das klingt nach einem echten Star. -Bret Fetzer

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

Eltern werden ist nicht schwer...      5 von 5 Punkten
...Eltern sein dagegen sehr.

Juno ist eine aufgeweckte, freche 16jährige, die ungewollt schwanger wird. Sie entscheidet sich gegen eine Abtreibung und sucht sich stattdessen ein hübsches, reiches Ehepaar, dass das Kind adoptieren will. Ihre Schwangerschaft bekommt sie dabei weit besser in den Griff, als ihre Beziehung mit dem Erzeuger und auch bei dem adoptierenden Elternpaar scheint die Welt nicht so rosarot zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt.

"Juno" ist dank der pfiffigen Hauptdarstellerin sehr lustig und Herz erwärmend. Durch eine nicht unbedingt zu erwartende Wende am Ende des Films, hat er neben den amüsanten Momenten auch einen durchaus ernsthaften Blick auf das Thema des Eltern werdens und macht deutlich, wie viel Freude, aber auch Verantwortung so ein Nachwuchs bedeutet.

Die Blu-ray macht eine gute Figur, die Extras sind üppig und sowohl Bild als auch Ton sind über jeden Zweifel erhaben. Ein richtig spektakuläres Heimkinoerlebnis sollte man allerdings auch nicht erwarten, dafür greift man besser zu einem aufwendigen Actionfilm.


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Juno                                             [Blu-ray] - Ellen PageJuno [Blu-ray]
Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Jason Bateman, Allison Janney

Blu-ray, 26. November 2008
     Verkaufsrang: 4159      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Juno, eine selbstironische, aber überaus mitfühlende Geschichte über ein schwangeres Mädchen im Teenager-Alter, das sein Baby zur Adoption freigeben will, liegt irgendwo zwischen der scharfen Satire von Election und der emotional tiefgründigen Komödie von You Can Count On Me. Die Außenseiterin Juno (Ellen Page, Hard Candy, X-Men - The Last Stand) schützt sich selbst durch schlagfertige Sprüche, aber als sie von ihrem Freund Paulie (Michael Cera, Superbad) schwanger wird, stellt sie fest, dass sie das Kind nicht abtreiben lassen will. Als Juno ein Pärchen auswählt, das auf der Suche nach einer Adoption eine Zeitungsannonce aufgibt, wird sie mehr in deren Leben hineingezogen als sie anfangs vermutet hatte. Aber Juno ist mehr als nur diese Handlung: die treffenden Dialoge (von Autorin Diablo Cody) wirken anfangs aufgesetzt, aber schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Welt - auch durch die Unterstützung der schauspielerischen Leistung von Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner und Jason Bateman als werdende Adoptiveltern und J.K.Simmons (Spiderman) und Allison Janney als Junos Vater und Stiefmutter. Regisseur Jason Reitman (Thank You for Smoking) verhindert gekonnt, dass der Film in hohlen, leeren Sarkasmus abgleitet oder sich in Sentimentalitäten verliert. Das Resultat ist schlauer und witziger als man vielleicht von einem solchen Thema erwarten würde. Und der Film ist auch wärmer und berührender als der leicht kaltschnäuzige Ton anfangs vermuten lässt. Ellen Pages Darstellung ist erstaunlich einfach: sie biedert sich nie beim Zuschauer an, und dennoch trägt sie einen Film, bei dem sie in beinahe jeder Szene zu sehen ist. Das klingt nach einem echten Star. -Bret Fetzer

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

Eltern werden ist nicht schwer...      5 von 5 Punkten
...Eltern sein dagegen sehr.

Juno ist eine aufgeweckte, freche 16jährige, die ungewollt schwanger wird. Sie entscheidet sich gegen eine Abtreibung und sucht sich stattdessen ein hübsches, reiches Ehepaar, dass das Kind adoptieren will. Ihre Schwangerschaft bekommt sie dabei weit besser in den Griff, als ihre Beziehung mit dem Erzeuger und auch bei dem adoptierenden Elternpaar scheint die Welt nicht so rosarot zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt.

"Juno" ist dank der pfiffigen Hauptdarstellerin sehr lustig und Herz erwärmend. Durch eine nicht unbedingt zu erwartende Wende am Ende des Films, hat er neben den amüsanten Momenten auch einen durchaus ernsthaften Blick auf das Thema des Eltern werdens und macht deutlich, wie viel Freude, aber auch Verantwortung so ein Nachwuchs bedeutet.

Die Blu-ray macht eine gute Figur, die Extras sind üppig und sowohl Bild als auch Ton sind über jeden Zweifel erhaben. Ein richtig spektakuläres Heimkinoerlebnis sollte man allerdings auch nicht erwarten, dafür greift man besser zu einem aufwendigen Actionfilm.


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An American Crime (Steelbook Edition) - Ellen PageAn American Crime (Steelbook Edition)
Ellen Page, Catherine Keener, James Franco, Ari Graynor, Evan Peters

DVD, 16. Mai 2008
     Verkaufsrang: 9186      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Schonungsloser Blick in die Abgründe der Menschheit      4 von 5 Punkten
Ein unvergleichlich hartes Thema hat sich Regisseur Tommy O'Haver
hier ausgesucht, und zeigt ungeschönt die bebilderte Warheit eines, auf
wahren Begebenheiten beruhenden, Gewaltverbrechens.

Dabei hält sich der Film sehr wahrheitsgetreu an die Zeugenaussagen
der Gerichtsverhandlung zu dem 1965 in Illinois stattgefundenen Verbrechen.
Die bildliche Interpretation bietet dem Zuschauer verdammt harte Kost,
die wohl in jedem Betrachter des Werks unweigerlich Aggressionen hoch-
kochen lässt.

Trotzdem gelingt es O'Haver im Endeffekt nicht die tatsächlichen Absichten
für das Handeln der Personen zu erklären und hinterlässt den Zuschauer
mit einem fragwürdigen und verständnislosen Eindruck.

Sowieso funktioniert der Film nur deshalb so gut, da die Besetzung, bis in
die kleinste Nebenrolle, einfach perfekt gelungen ist.

Vor allem die Hauptprotagonisten Ellen Page, sensationell als misshandeltes
Opfer Sylvia Likens, und Catherine Keener, in der Rolle der überforderten
und folternden Mutter Gertrude Baniszewski, zeigen wahre Schauspielkunst.
Das Catherine Keener lange überlegte ihre Rolle anzunehmen erklärt sich
während des Films ganz von selbst - glücklicherweise tat sie es dennoch.

Ellen Page hingegen zeigt ein weiteres mal das ihr extreme Rollen liegen
und hier erschreckend echt das gefolterte und unschuldige Mädchen mimt.

Einfache Rollen sind es für beide Schauspieler nicht gewesen, um so
erstaunlicher das die Emotionen und Gefühle so glaubwürdig rübergebracht
werden.

"An American Crime" zeigt schonungslos den chronologischen Ablauf eines
abscheulichen Verbrechens und bringt dieses Elend und die Brutalität, dank
der guten Darsteller, in erdrückenden Bildern auf die Leinwand.

Gewalt und Moral.      3 von 5 Punkten
In den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt die us-amerikanische Justiz ein bizarrer Fall. Die beiden Mädchen eines Schaustellerehepaares werden in die Obhut einer alleinstehenden Frau mit eigenen Kindern gegeben.

Die beiden Mädchen Sylvia und Jenny erleben bei ihrer Pflegemutter Gertrude die wahre Hölle. Die Anfangs strenge Erziehung kippt und eskaliert. Immer neue Quälereien denkt sich Gertrude aus und lässt zu, dass sich ihre Kinder, sowie ebenso die aus der Nachbarschaft daran beteiligen. Die Gewalttaten werden immer drastischer und enden für eines der Mädchen tödlich.

Der Film fußt auf einer wahren Begebenheit und zeigt die ausufernde Gewaltbereitschaft eines psychisch gestörten Menschen. Wie ein Sog erfassen die Gewalttaten die übrigen beteiligten jungen Menschen und vermittelt ihnen falsche Werte. Schlicht weg ergreifend.

Schockierend real      5 von 5 Punkten
Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit!!!!


Gerade diese Aussage, die man beim ansehen des Films automatisch im Hinterkopf hat, macht dem Zuschauer am meisten zu schaffen, denn man kann es einfach nicht verstehen, das so etwas überhaupt möglich ist und keiner etwas dagegen unternommen hat.

Zum Inhalt:

Im Sommer 1965 werden die Schwestern Sylvia und Jenny in einer Pflegefamilie untergebracht, da ihre Eltern Schausteller sind und den Großteil des Jahres im ganzen Land unterwegs sind. Am Anfang läuft auch alles gut, die Schwestern verstehen sich mit der Pflegemutter Gerti und ihren 6 Kindern sehr gut, doch schon bald beginnt der wahre Horror.



Der Film ist ein Drama, das beim Zuschauer aber den echten Horror auslöst, ungläubig folgt man dem Geschehen, immer mit der Gewissheit im Hinterkopf, das sich wirklich alles so, oder so ähnlich zugetragen hat. Die 16 jährige Sylvia erlebt hier im wahrsten Sinne des Wortes die "Hölle auf Erden", sie wird nicht nur von ihrer Pflegemutter sadistisch gequält, auch deren Kinder und sogar noch Jugendliche aus der Umgebung vergehen sich an ihr. Als die Beteiligten später vor Gericht gefragt werden, warum sie an den Peinigungen teilgenommen haben, kam voon allen lediglich die Antwort: "Ich weiß es nicht".

Und genau diese Antwort spiegelt eigentlich auch den ganzen Film wieder und auch die Ohnmacht, die teilweise durch das Geschehen beim Betrachter ausgelöst wird. Denn es gab eigentlich für Niemanden einen Grund, die kleine Sylvia so unmenschlich zu behandeln, es wirkte eher wie eine Art Gruppenzwang, den man sich einfach nicht erklären kann. Auch die Gleichgültigkeit und das bewuste Wegsehen der Nachbarn, die ständig die Schreie von Sylvia gehört haben, lösen totale Fassungslosigkeit aus. Man kann es nicht verstehen, wie Menschen so grausam und gleichgültig sein können.

Die Ähnlichkeiten zu Jack Ketchum's "Evil", der ja wohl eher lose auf diesem Fall basiert, sind schon frappierend, die Frage, welcher Film besser ist, lässt sich wohl schwer beantworten. Beide Filme gehen unter die Haut und regen den Zuschauer zum nachdenken an, auf jeden Fall gehen beide Filme nicht spurlos an einem vorbei und hinterlassen ihre Spuren.

Was mir bei "An American Crime besonders imponiert hat, sind die wirklich ausgezeichneten Darsteller, allen voran Ellen Page ( Sylvia ) und Catherine Keener ( Gertrude ), die ihren Charaktären wirklich Leben einhauchen und ihnen eine Seele geben. Von Ellen Page war ich schon bei "Hard Candy" begeistert, ich habe selten eine so talentierte Jungdarstellerin gesehen, die in der Lage ist, dem von ihr gespielten Charaktären so viel Leben einzuhauchen.



Fazit :


"An American Crime" ist ein Drama, das gleichzeitig fasziniert und schockiert. Durch die ausgezeichneten Darsteller erlangt der Film eine noch größere Glaubwürdigkeit. Ein Film, der auch zeigt, wie wichtig es ist, auch in unbequemen Situationen nicht wegzusehen und ein Film, der auch ein Mahnmahl ist und Jedem zeigt, wie wichtig es ist, Zivilcourage zu haben.

Die Bestie Mensch      5 von 5 Punkten
Und wieder einmal der Beweis, dass das Leben Geschichten schreibt, welche 10x grausamer als jede erfundene Story sein können.
An American Crime schildert den Leidensweg eines jungen Mädchens, welches von ihrer Pflegemutter, deren Kindern und gar den Nachbarskindern misshandelt wird, als sei es normal.
Und dabei ist der Film nicht ansatzweise auf reisserische Effekthascherei wie Hostel und Co aus, sondern geht dem Zuschauer durch nüchternen Realismus unter die Haut. Ich muss gestehen, dass ich den Film zwischendurch pausieren musste, da es mir schwer fiel ihn zu gucken, aber genau das ist die Stärke des Filmes. Er schreckt ab, rüttelt auf und regt zum Nachdenken an. Man fragt sich unweigerlich wie Menschen so etwas tun können, warum Menschen bei solch Taten wegsehen anstatt zu helfen.

Ein schockierneder und wirklich erstklassiger, aber auch schwer zu verdauender Film.

Kindesmisshandlung im Amerika der 60er - Wer braucht sowas?      2 von 5 Punkten
Nach den euphorischen Rezensionen habe ich mir diesen Film gestern abend in aller Muße angesehen, konzentriert und ohne Ablenkung. Ich muss sagen, dass er mich schwer enttäuscht hat. Um nicht allzu weitschweifig zu werden, möchte ich meine Pros und Cons in einer Liste zusammenfassen. Fangen wir mit dem Positiven an:

Pro:
Die Darsteller sind durch die Bank gut ausgewählt und in ihrer jeweiligen Rolle überzeugend. Vor allem Ellen Page hat eine bemerkenswerte Ausstrahlung, sie allein trägt diesen Film. Ihre Film-Ziehmutter Catherine Keener schlägt sich ebenfalls tapfer, wirkt jedoch aufgrund der vom Drehbuch verordneten ständigen Stimmungsschwankungen (zwischen Mutterliebe und Wahnsinn) oft unglaubwürdig. Ihre Handlungsmotive sind mir den ganzen Film über schleierhaft geblieben. Womit wir schon beim Negativen wären.

Contra:
Beim Abspann dieses Filmes habe ich mich verwirrt gefragt: Was will uns dieser Film im Jahr 2008 sagen? Stellt er ein Sittenbild der 60er Jahre in Amerika dar, indem er die bittere Armut in Großfamilien, eine bigotte Sexualmoral und den blinden Gehorsam der Jugend gegenüber den allwissenden Erwachsenen detailgenau beschreibt? In diesem Falle wäre der Film noch halbwegs gelungen und zumindest für Kulturhistoriker sowie angehenden Psychologiestudenten/-innen zu empfehlen.
Doch vermute ich eher, dass hier - wie so oft - der mahnende Zeigefinger erhoben werden soll, um eine Läuterung in der Jetztzeit zu bewirken. Und da sag' ich mir doch: Die Zustände in Amerika wie überall in der Welt sind mittlerweile bedeutend bestürzender, ja um ein Vielfaches grausamer! Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Horrormeldungen über misshandelte Kinder und Jugendliche bekannt werden (Stichwort Belgien und Österreich). Oftmals sind sogar die Eltern selbst involviert, sperren ihre Kinder in Verliese, lassen sie verwahrlosen und verhungern, missbrauchen sie sexuell, prügeln sie zu Tode und und und...

Wie beschämend das Schicksal der 16-jährigen Sylvia aus Indiana für alle an ihrem Tode mitverantwortlichen auch ist, an die Greuel der Gegenwart kommt dieser Film nicht ansatzweise heran. Er ist daher für mich schlicht und ergreifend überflüssig. Wozu fehlgeleitete Kinder und Jugendliche fähig sind, ist uns allen seit der Hitlerjugend hinlänglich bekannt. Und die Grausamkeiten geistig verwirrter Eltern gegenüber den ihnen anvertrauten Kindern ist ja - wie bereits gesagt - in aller Munde.

Dieser Film hat meine Erkenntnisse zum Thema Kindesmisshandlung in keiner Weise erweitert. Für mich ist er sogar eher ein Rückschritt in die ach so bigotte amerikanische Vergangenheit. Die heutige Realität hat diesen Film schon vor dem Start überholt. Absolut entbehrlich!


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ReGenesis - Season 1 (4 DVDs) - Peter OuterbridgeReGenesis - Season 1 (4 DVDs)
Peter Outerbridge, Mayko Nguyen, Ellen Page

DVD, 26. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 16207      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 32,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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ReGenesis - Season 1 DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Die andere Serie      5 von 5 Punkten
Wer US- Serien kennt und liebt, dem wird diese Serie gegen den Strich gehen. Die Charaktere erscheinen als wirkliche Menschen und nicht nur als Schablonen, die Schnitttechnik wirkt teilweise sehr ungewöhnlich und fordert den Zuschauer. Wer also bereit ist mit seinen US- Standart Sicht einer Serie zu brechen, wird eine interesantes Produkt erhalten, die eigentlich nur darunter leidet das in einem Randsender wie Arte gezeigt wurde. Insgesammt ein Erlebnis,-


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Hard Candy (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook) - Ellen PageHard Candy (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
Ellen Page, Patrick Wilson, Sandra Oh

DVD, 8. Januar 2007
     Verkaufsrang: 9391      Gewöhnlich versandfertig in 11 bis 14 Tagen.

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Hard Candy (2 DVD Steelbook) - Genre TIPP!, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 22.01.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)

Thriller der härteren Gangart!!      5 von 5 Punkten
Aufgrund der Empfehlung eines Freundes habe ich diesen Film gekauft und stellte positiv überrascht fest, wie eine junges Mädchen einen erwachsenen Mann fertig macht, und das mit extrem psychobehaftetem Sprachinhalt und sehr klug ausgewählter Wortwahl!
Sofort ist klar, wer hier in der Hierarchie den Ton angibt, völlig entgegen des äußeren Erscheinungsbildes des Mädchens, wobei sich die Macht über den/die anderen/andere mehrfach verschiebt!
Im Ganzen ein sehr gelungener Psychothriller, den es so noch nicht gab!
Und die "Autobahn"-Reihe(Steelbook) ist, bis auf die geschnittene "Inside"-Version gelungen, optisch und filminhaltlich!
Viel Spaß mit diesem Film!!!


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Juno [UK IMPORT] - Michael CeraJuno [UK IMPORT]
Michael Cera, J.K. Simmons, Olivia Thirlby, Jennifer Garner, Rainn Wilson

DVD, 9. Juni 2008
     Verkaufsrang: 32120      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Geht so      3 von 5 Punkten
Ich hab überhaupt nicht begriffen warum ein Film wie Little Miss Sunshine so hochgelobt wurde. Bei Juno verstehe ich den Hype zumindest ansatzweise, denn die Hauptdarstellerin Juno (Ellen Page) hat tatsächlich eine ganz besondere Ausstrahlung. Und auch die Musik, diese kindlichen Folksongs, gibt dem Film eine angenehme Leichtigkeit. Aber besser als die Comicverfilmung Ghost World gefällt mir Juno deshalb trotzdem nicht.
Juno ist eine Aussenseiterin, die mit 16 Jahren schwanger wird. Ihre Eltern hatten gehofft, das sie von der Schule geflogen oder ein Drogenprobleme hätte. Ja, genau! Sowas wünschen sich Eltern immer! Kinder die von der Schule fliegen und / oder Drogen nehmen. Genau so konstruiert und künstlich wie dieser bemühte Gag ist der Humor des ganzen Films. Sarakastisch, gelangweilt, unsicher, ab und an erfrischend und liebenswürdig, aber überwiegend unausgegoren und pubertär. So ist Juno und so ist dieser Film.

2,5 Sterne.


Eine Perle von Film mit einem umwerfend goldigen Humor!      5 von 5 Punkten
"All starts with a chair..."

Mit diesen Worten startet ein Film, der beweist, dass es sie noch gibt: Filme, von denen man beim Anschauen völlig überraschend förmlich umgehauen wird.

Denn man ehrlich: Was soll man auch von einem Film halten, in dem eine 16jährige Darstellerin unbeabsichtigt schwanger wird und sich wahrscheinlich mit den üblichen Höhen und Tiefen einer Schwangerschaft auseinandersetzt...??? Tja, weit gefehlt, stattdessen erweist er sich als eine hochklassige Komödie mit genialen liebevoll gespielten Darstellern um einen Film, der sich um Verantwortung, Treue zu sich selbst und die Liebe dreht, untermalt von einem herrlich lockeren Soundtrack.

In die Story ist auch schnell eingeführt: Juno wird schwanger, vermeidet Dank aufkommender Gewissensbisse einen Schwangerschaftsabbruch nachdem ihr eine Abbruchsgegnerin zugerufen hat, dass auch Embryos schon Fingernägel haben... und sucht stattdessen verantwortungsvolle Adoptiveltern für das Baby.

"Your parents are probably wondering where you are! - Nooooo, I mean, I'm already pregnant, so in what other kind of shit could I come into."

Juno selbst ist ein absolut cooles Highschoolgirl, die mit geistreichen Kommentaren nur so um sich wirft und auf ihre erfrischend humorvolle Art einfach nur umwerfend ist. Ebenso liebevoll sind auch die anderen Charaktere gezeichnet, die in ihrer skurrilen herzlichen Art zu bezaubern wissen und zeigen, dass die Schwangerschaftsthematik nicht der Anfang vom Ende ist und wie schön das Leben sein kann, wenn man nur die richtige Einstellung mitbringt. Den Film hätte ich schon dadurch glatt küssen können, weil ich befürchtet habe, dass der übliche Schwangerschaftskram gezeigt wurde à la Übelkeit, grummelige Eltern, existenzielle Probleme, etc. etc. Stattdessen bekommen wir eine positive Sicht aufgezeigt: Verständnisvolle Eltern ("Hättest Du gedacht, dass sie jetzt mit einer Schwangerschaft kommt?" - "Ja, aber ich habe trotzdem gehofft, dass sie nur von der Schule geflogen ist oder Drogenprobleme hat!"), einen abgeklärten Umgang mit dem Punkt Schwangerschaft und eine Darstellung, als wäre Schwangerschaft nicht die Hölle, nicht der Himmel, sondern etwas völlig Normales, eben ein Teil des Lebens selbst. Na bis auf die Tatsache vielleicht, dass Juno erst 16 ist. ;)

Der Humor besticht durch eine wahrhaft herzerfrischende Kreativität. Auch wenn ich aufgrund mangelnder Spachkenntnisse nicht alles verstanden habe, lag ich buchstäblich auf dem Fußboden vor Lachen. Im O-Ton kommen der trockene Humor und der besondere Charme voll zur Geltung, deswegen würde ich den Film unbedingt im Original anschauen!

Fazit:

Eine wunderschöne Komödie über das Leben selbst, die Leichtigkeit des Seins in allen Lagen, selbst bei einer Schwangerschaft.

"The best thing, you can do, is find a person, who loves you for exactly what you are!"


Hard Candy - Ellen PageHard Candy
Ellen Page, Patrick Wilson, Sandra Oh

DVD, 1. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 30680     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

ein film zum nachdenken      5 von 5 Punkten
ein film der zum nachdenken anregt, ein wildes hin und her der sympatien zwischen den beiden hauptrollen. lange unklarheit wer den unschuldig ist. der film ist meiner meinung nach wirklich sehenswert. ich finde es gut das dass thema mal so direkt und hart angegangen wird.

Hat der Regisseur das wirklich gewollt?      1 von 5 Punkten
Beim besten Willen möchte ich nicht denken, dass es des Regisseurs oder des Autors Absicht gewesen ist, den Zuschauer am Ende mit durchaus mehr Sympathien für den (vermeintlichen) "Pädo" zu entlassen, als für die sich rächende Minderjährige. Aber gerade so (!) empfindet man nach knapp hundert Minuten Close-Up's dieser nervig-grimassierenden Göre. Und nix da von wegen "plot twists". Der zutiefst unbefriedigende Schluss ist leider lange vorhersehbar. Wie sagte der "Katholische Filmdienst" früher immer so schön: "Wir raten ab".

Folterfilm mit Anspruch?      1 von 5 Punkten
Die Eröffnungsszenen (der Chat, das Treffen im Café) lassen eigentlich auf einen interessanten Film hoffen, leider wird daraus schon sehr bald ein langweiliges Psycho-Duell, in dem ein 15jähriges Mädchen versucht, einen 30jährigen (mutmasslich pädophilen) Mann zu betäuben, zu fesseln, zu kastrieren, per Elektroschock zu lähmen, zu erhängen und in den Selbstmord zu treiben. Kurioserweise gelingt ihr das meiste davon recht mühelos, so dass sie zwischendurch auch noch Zeit findet ihn mit coolen Sprüchen zu demütigen und Spaziergänge auf dem Dach zu unternehmen. Wem Ellen Page schon in JUNO eine Spur zu cool war, der wird sich über ihre Toughness hier erst richtig ärgern. Noch dazu versucht der Film krampfhaft mehr zu sein als er ist - ein ödes, unglaubwürdiges Psycho-Duell. Wenn es schon diese Thematik sein soll, empfehle ich stattdessen "Der Tod und das Mädchen" von Roman Polanski.

Wenn vermeintlich unschuldige Teenager zu Bestien werden      5 von 5 Punkten
Das Thema Missbrauch spiegelt sich zwar immer wieder in Filmen wider, aber dennoch hat Hard Candy das gewisse Etwas. Dieses zeichnet sich für mich vor allem darin aus, dass die Rolle des vermutlichen Täters zu der des Opfers wird. Man wird automatisch in den Bann der Geschichte gezogen, was Zweifels ohne, neben der Handlung selbst, auch an den vielen manipulativen und psychoanalytischen Dialogen der beiden Protagonisten liegt. Für den Zuschauer bleibt die Schuldfrage pädophiler Missbraucher und Mörder, ja oder nein? den ganzen Film über offen und die Argumente beider Parteien, machen es dem Zuschauer nicht leichter, sich auf eine Seite zu schlagen. So bleibt einem nichts anderes übrig, als sich auf die packenden Gespräche einzulassen und zu erkennen, dass auch vermeintlich unschuldige Teenager zu Bestien werden können - ob nun grundlos oder nicht, lasse ich hier offen!

Trotz der guten Umsetzung und einer absolut grandiosen schauspielerischen Leistung von Ellen Page und Patrick Wilson, habe ich mir während des Films Gedanken über die Psyche des 14-jährigen Mädchens machen müssen. In unserer Gesellschaft sind Mörder, Vergewaltiger und sonstige Straftäter traurigerweise eine Art Alltag geworden. Doch der Großteil unserer Gesellschaft schüttelt bei solchen Taten meist nur den Kopf und wünscht diesen Menschen das Schlimmste - aus pädagogischer und leider auch zu oft entlastender Sicht, wird eine schwere Kindheit vorgeschoben, aber dies soll hier nun nicht zur Debatte stehen. Was ich einfach nur interessant finde, ist die Frage, ob ein Teenager, wie in Hard Candy wirklich solche Raffinesse und Phantasien besitzen kann, um so zu handeln, wie es in dem Film gezeigt wird?! Das Ganze ist in vielen Teilen schon sehr abgehoben und scheint unmöglich, aber solange man sich darauf einlässt, ist das dort dargebotene Bild nicht nur erschreckend, sondern zeigt was die Psyche alles mit einem Menschen anstellen kann.

Wirklich einziges Manko an der deutschen Fassung ist die Synchronisation. Über die Übersetzung, Emotion und Tonlage der Stimme lässt sich streiten, aber wenn das Gehörte nicht zur Bewegung der Münder passt, wirken manche Worte einfach fremd. Ich empfehle den Film daher auch auf Englisch - was nebenher den Vorteil hat, die Emotionen in den Stimmen auch 1 zu 1 einfangen zu können.

Abschließend kann ich nur sagen, dass Hard Candy absolut sehenswert ist - wer Fan von Psychothrillern ist, hat mit diesem Streifen ins Schwarze getroffen!

sehr guter independent film und harter tobak      5 von 5 Punkten
kenner und liebhaber von independentfilmen weit weg von hollywood greifen bei diesem harten kammerspielchen bedenkenlos zu. allein das thema ist defenitiv zu hart für hollywood und der film behandelt das thema auf eine härtere aber ehrlichere weise:das mädchen, das den (scheinbar)pädophielen foltert.

es entwickelt sich ein trotz des beschränkten raumes (innerhalb und ausserhalb eines hauses ist der einzige schauplatz) eine erdrückende spannung, bei der der zuschauer nie sorecht weiß, woran er ist und wem er glauben darf.

ein beeindruckendes kammerspiel mit mehr als überzeugenden schauspielern, fintenreicher story und harten einlagen.

fazit: so muss gelungenes independentkino aussehen. zurecht bereits jetzt ein kultfilm und geheimtipp. volle punktzahl und kaufempfehlung.


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An American Crime - James Franco, Catherine Keener Ellen PageAn American Crime
James Franco, Catherine Keener Ellen Page

DVD
     Verkaufsrang: 43796     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Schonungsloser Blick in die Abgründe der Menschheit      4 von 5 Punkten
Ein unvergleichlich hartes Thema hat sich Regisseur Tommy O'Haver
hier ausgesucht, und zeigt ungeschönt die bebilderte Warheit eines, auf
wahren Begebenheiten beruhenden, Gewaltverbrechens.

Dabei hält sich der Film sehr wahrheitsgetreu an die Zeugenaussagen
der Gerichtsverhandlung zu dem 1965 in Illinois stattgefundenen Verbrechen.
Die bildliche Interpretation bietet dem Zuschauer verdammt harte Kost,
die wohl in jedem Betrachter des Werks unweigerlich Aggressionen hoch-
kochen lässt.

Trotzdem gelingt es O'Haver im Endeffekt nicht die tatsächlichen Absichten
für das Handeln der Personen zu erklären und hinterlässt den Zuschauer
mit einem fragwürdigen und verständnislosen Eindruck.

Sowieso funktioniert der Film nur deshalb so gut, da die Besetzung, bis in
die kleinste Nebenrolle, einfach perfekt gelungen ist.

Vor allem die Hauptprotagonisten Ellen Page, sensationell als misshandeltes
Opfer Sylvia Likens, und Catherine Keener, in der Rolle der überforderten
und folternden Mutter Gertrude Baniszewski, zeigen wahre Schauspielkunst.
Das Catherine Keener lange überlegte ihre Rolle anzunehmen erklärt sich
während des Films ganz von selbst - glücklicherweise tat sie es dennoch.

Ellen Page hingegen zeigt ein weiteres mal das ihr extreme Rollen liegen
und hier erschreckend echt das gefolterte und unschuldige Mädchen mimt.

Einfache Rollen sind es für beide Schauspieler nicht gewesen, um so
erstaunlicher das die Emotionen und Gefühle so glaubwürdig rübergebracht
werden.

"An American Crime" zeigt schonungslos den chronologischen Ablauf eines
abscheulichen Verbrechens und bringt dieses Elend und die Brutalität, dank
der guten Darsteller, in erdrückenden Bildern auf die Leinwand.


Hard Candy (Verleihversion) - Patrick WilsonHard Candy (Verleihversion)
Patrick Wilson, Ellen Page, Sandra Oh, Jennifer Holmes

DVD
     Verkaufsrang: 19712     

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Inhalt Jeff (Patrick Wilson) ist ein sehr attraktiver und erfolgreicher Modefotograf Anfang 30 und lernt im Internet die 14-jährige Hayley (Ellen Page) kennen. Bei ihrem ersten Treffen in einem Coffeeshop ist Jeff äußerst überrascht: Zum einen, weil ihm gegenüber ein charmantes, kluges und sexuell aufgeklärtes Mädchen sitzt, zum anderen, weil Hayley sofort und ohne Umschweife mit ihm nach Hause gehen will. Nach anfänglichem Zögern willigt Jeff schließlich ein, zumal er vom selbstbewussten Auftritt seiner blutjungen Internetbekanntschaft mehr als angetan ist. In seinem stylischen Luxus-Appartment angekommen, stürzt sich Hayley sofort auf die Bar und beginnt, hochprozentige Cocktails zu mixen. Wenig später bietet sie Jeff an, für erotische Fotos zu posieren und beginnt sich auszuziehen. Der Tag scheint also ganz nach Plan des Fotografen zu verlaufen doch dann wird ihm plötzlich rabenschwarz vor Augen... Als Jeff wieder erwacht, hat sich der Lauf der Dinge unvorhergesehen verändert und ein Katz- und Mausspiel der psychisch härteren Gangart beginnt...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Kollision der Perspektiven      5 von 5 Punkten
Ganz klar gab es schon einmal "Rape and Revenge"-Filme, Farah Fawcett als Schauspielerin in einem solchen, wurde oben schon genannt. Aber was wirklich interessant hieran ist, ist tatsächlich dieses Katz-und-Maus-Spiel. Es geht vielleicht auch weniger, um Opfer und Täter, sondern um schuldig und unschuldig.
Dabei ist doch auch interessant zu sehen, wie sehr jemand verantwortlich für etwas ist- was doch die Andeutung eines solchen Verhaltens ist. Vergewaltigung ist ganz klar ein inzwischen öffentlich diskutiertes Thema. Nichts desto Trotz ist es öffentlich nicht in gerechter Form konfrontiertes Thema. Die meisten Filme um Vergewaltiger und Pädophile zeigen den Vergewaltiger als kranken Mann und die Vergewaltigte als gerade das, was sie nicht gebrauchen kann- als Opfer.
In diesem Film wird als erstens interessant, dass sich jemand dagegen wehrt Opfer zu sein, zweitens, dass all die Wünsche, die wir gegen Vergewaltiger haben ausgelebt werden bzw. zu ihrem extrem geführt werden- es lässt sich also gut fragen ob es zum Beispiel reicht einen Vergewaltiger zu kastrieren, ist es gerecht oder gerecht fertigt. Der Film debattiert dies nicht nur, es lässt einen das Szenario LEBEN bzw. durchleben.
Das psychologische- die eins zu eins Konfrontation- zeigt auch wie intime eine solche Gewalt ist, sei es Vergewaltigung oder Rache oder Lustmord. Auch wird die Psyche des Täters- wer auch immer er/sie ist- wirklichkeitsnah durchleuchtet.
Hier wird kein Bild vom widerlichen Schurken gemacht, der Mann erscheint sehr sympathisch, auch wenn man nicht weiß in wie fern man ihn überhaupt trauen darf- er ist immer suspekt- aber dieses Suspekte, dass immer in Zweifel gezogen wird, macht auch klar, wie begrenzt unsere eigene Wahrnehmung ist. Die Anfangsszene im Café zum Beispiel- wie blind kann der Verkäufer denn sein?
Und am Anfang fragt sich auch, ob das Mädchen nicht tatsächlich etwas von ihm will- eine beängstigende Vorstellung, denn damit wäre ja der Spruch des Vergewaltigers gerechtfertigt: "Sie wollte es."-
Es ist eine gnadenlose Konfrontation mit allen Fragen rund um dieses Thema. Und es geht hier um die eins zu eins Beziehung, um die Wahrheit, die niemand bestätigen kann, weil das Opfer nicht sprechen kann. Eine Sache, die bei Vergewaltigung und Lustmord all zu oft vorkommt.
Wie kann man etwas wissen, wovon nicht gesprochen wird? Wie kann man etwas wissen, dass man nicht sieht? Wie kommt es dazu, dass ein älterer Mann ungestört mit einer 14jährigen sich trifft und sie zu sich nimmt? Wieso schreitet niemand ein?
Dieser Film gibt natürlich nicht alle Antworten und die letzte Frage wird auch nur Waage gestellt, indem der Film sie beantwortet (siehe die ersten Szenen im Café, es ist ein öffentlicher Ort an dem private Dinge geschehen). Aber dieser Film stellt die richtigen Fragen und tut das, was andere Filme um dieses Thema nicht tun: er geht auf Kollisionskurs- es verhört die Situation, das Verhältnis ganz direkt. Und der Grund warum der FSK so hoch ist, weil dies kein Film zum bloßen Amüsement ist. Man sollte ihn ernst nehmen.
Es ist keine melodramatische Schnulze, wo Opfer nur Opfer ist, das gerettet werden muss- es gibt nichts mehr zu retten. Dies ist kein Film indem welcher ein Schurke ein unverkennbares Monstrum ist, das Monströse im Film ist das absolut menschlich-allzumenschliche und die Banalität des Bösen. Aber es ist auch ein Szenario des Falles, dass wir tatsächlich die Gerechtigkeit in unseren eigenen Händen halten für dieses Vergehen- was wäre wenn? Ist alles was wir glauben einem Vergewaltiger anzutun gerechtfertigt?
Aber das ist nicht die einzige Frage, die man stellen sollte- kurzum aber, und endlich kurzum: dieser Film ist klasse, weil er ein ernst zu nehmendes Thema so gnadenlos behandelt, dass man tatsächlich mit Wahrheiten um das Thema Vergewaltigung, Pädophilie und Mord an Kindern konfrontiert wird. Es tut also das, was all unsere Dokus nicht tun können: uns vor "einer" Realität setzen. Und man sollte den Film als eine Perspektive, nicht als die Realität schlechthin sehen. Es ist in dieser Hinsicht genau deshalb auch einfach genial gemacht.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Bewegendes Drama      4 von 5 Punkten
Drei Schwestern treffen am Krankenbett ihrer Mutter aufeinander. Mehr Nähe als ihnen lieb ist. Agnes (großartig: Molly Parker) ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie Bock auf Familie hätte. Theresa, eine passionierte Katholen-Spießerin, wurde gerade von ihrem Gatten für eine Jüngere sitzen gelassen. Und Louise gammelt am liebsten vorm TV, redet kein Wort und knabbert Chips. Klar, dass das ungleiche Trio sich mächtig auf den Keks geht, als sie sich nach all den Jahren plötzlich im gemeinsamen Elternhaus wiederfinden und zwangsläufig die Geister ihrer Kindheit aufstören. Die mittlerweile erwachsenen Frauen beginnen, sich mit Respekt zu begegnen und machen die wunderbare Erfahrung, dass es wohl möglich ist, einen Schlussstrich unter scheinbar unüberbrückbaren emotionalen Ballast zu ziehen... Ein zauberhafter, warmer Film über Geschwisterliebe, Loyalität und Vergangenheitsbewältigung, der ein starkes, hoch renommiertes Frauendreamteam vereint, und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem als bestes Kanadisches Regiedebüt der gebürtigen deutschen Regisseurin Wiebke von Carolsfeld sowie Molly Parker als Beste Kanadische Schauspielerin.


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