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| DVDs: Evan Peters | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die Geschichte einer Nonne Audrey Hepburn, Peter Finch, Dame Edith Evans DVD, 10. August 2007 Verkaufsrang: 1797 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Die Geschichte einer Nonne, VÃ-Datum: 10.08.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Großer Klassiker.... 5 von 5 Punkten Es ist immer wieder eine Freude,die großen Klassiker der Filmgeschichte anzuschauen. Leider gibt es auch dazu Komentare,die nicht zu verstehen sind.Es ist ein fast 50zig Jahre alter Film und nach meiner Meinung technisch besser,als so mancher "Neuling" ALSO: Was soll das Technische Geschwafel? Das technisch machbare(für den Preis!!)ist getan,nun geniest den Film.
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An American Crime (Steelbook Edition) Ellen Page, Catherine Keener, James Franco, Ari Graynor, Evan Peters DVD, 16. Mai 2008 Verkaufsrang: 9201 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Schonungsloser Blick in die Abgründe der Menschheit 4 von 5 Punkten Ein unvergleichlich hartes Thema hat sich Regisseur Tommy O'Haver
hier ausgesucht, und zeigt ungeschönt die bebilderte Warheit eines, auf
wahren Begebenheiten beruhenden, Gewaltverbrechens.
Dabei hält sich der Film sehr wahrheitsgetreu an die Zeugenaussagen
der Gerichtsverhandlung zu dem 1965 in Illinois stattgefundenen Verbrechen.
Die bildliche Interpretation bietet dem Zuschauer verdammt harte Kost,
die wohl in jedem Betrachter des Werks unweigerlich Aggressionen hoch-
kochen lässt.
Trotzdem gelingt es O'Haver im Endeffekt nicht die tatsächlichen Absichten
für das Handeln der Personen zu erklären und hinterlässt den Zuschauer
mit einem fragwürdigen und verständnislosen Eindruck.
Sowieso funktioniert der Film nur deshalb so gut, da die Besetzung, bis in
die kleinste Nebenrolle, einfach perfekt gelungen ist.
Vor allem die Hauptprotagonisten Ellen Page, sensationell als misshandeltes
Opfer Sylvia Likens, und Catherine Keener, in der Rolle der überforderten
und folternden Mutter Gertrude Baniszewski, zeigen wahre Schauspielkunst.
Das Catherine Keener lange überlegte ihre Rolle anzunehmen erklärt sich
während des Films ganz von selbst - glücklicherweise tat sie es dennoch.
Ellen Page hingegen zeigt ein weiteres mal das ihr extreme Rollen liegen
und hier erschreckend echt das gefolterte und unschuldige Mädchen mimt.
Einfache Rollen sind es für beide Schauspieler nicht gewesen, um so
erstaunlicher das die Emotionen und Gefühle so glaubwürdig rübergebracht
werden.
"An American Crime" zeigt schonungslos den chronologischen Ablauf eines
abscheulichen Verbrechens und bringt dieses Elend und die Brutalität, dank
der guten Darsteller, in erdrückenden Bildern auf die Leinwand.
Gewalt und Moral. 3 von 5 Punkten In den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt die us-amerikanische Justiz ein bizarrer Fall. Die beiden Mädchen eines Schaustellerehepaares werden in die Obhut einer alleinstehenden Frau mit eigenen Kindern gegeben.
Die beiden Mädchen Sylvia und Jenny erleben bei ihrer Pflegemutter Gertrude die wahre Hölle. Die Anfangs strenge Erziehung kippt und eskaliert. Immer neue Quälereien denkt sich Gertrude aus und lässt zu, dass sich ihre Kinder, sowie ebenso die aus der Nachbarschaft daran beteiligen. Die Gewalttaten werden immer drastischer und enden für eines der Mädchen tödlich.
Der Film fußt auf einer wahren Begebenheit und zeigt die ausufernde Gewaltbereitschaft eines psychisch gestörten Menschen. Wie ein Sog erfassen die Gewalttaten die übrigen beteiligten jungen Menschen und vermittelt ihnen falsche Werte. Schlicht weg ergreifend.
Schockierend real 5 von 5 Punkten Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit!!!!
Gerade diese Aussage, die man beim ansehen des Films automatisch im Hinterkopf hat, macht dem Zuschauer am meisten zu schaffen, denn man kann es einfach nicht verstehen, das so etwas überhaupt möglich ist und keiner etwas dagegen unternommen hat.
Zum Inhalt:
Im Sommer 1965 werden die Schwestern Sylvia und Jenny in einer Pflegefamilie untergebracht, da ihre Eltern Schausteller sind und den Großteil des Jahres im ganzen Land unterwegs sind. Am Anfang läuft auch alles gut, die Schwestern verstehen sich mit der Pflegemutter Gerti und ihren 6 Kindern sehr gut, doch schon bald beginnt der wahre Horror.
Der Film ist ein Drama, das beim Zuschauer aber den echten Horror auslöst, ungläubig folgt man dem Geschehen, immer mit der Gewissheit im Hinterkopf, das sich wirklich alles so, oder so ähnlich zugetragen hat. Die 16 jährige Sylvia erlebt hier im wahrsten Sinne des Wortes die "Hölle auf Erden", sie wird nicht nur von ihrer Pflegemutter sadistisch gequält, auch deren Kinder und sogar noch Jugendliche aus der Umgebung vergehen sich an ihr. Als die Beteiligten später vor Gericht gefragt werden, warum sie an den Peinigungen teilgenommen haben, kam voon allen lediglich die Antwort: "Ich weiß es nicht".
Und genau diese Antwort spiegelt eigentlich auch den ganzen Film wieder und auch die Ohnmacht, die teilweise durch das Geschehen beim Betrachter ausgelöst wird. Denn es gab eigentlich für Niemanden einen Grund, die kleine Sylvia so unmenschlich zu behandeln, es wirkte eher wie eine Art Gruppenzwang, den man sich einfach nicht erklären kann. Auch die Gleichgültigkeit und das bewuste Wegsehen der Nachbarn, die ständig die Schreie von Sylvia gehört haben, lösen totale Fassungslosigkeit aus. Man kann es nicht verstehen, wie Menschen so grausam und gleichgültig sein können.
Die Ähnlichkeiten zu Jack Ketchum's "Evil", der ja wohl eher lose auf diesem Fall basiert, sind schon frappierend, die Frage, welcher Film besser ist, lässt sich wohl schwer beantworten. Beide Filme gehen unter die Haut und regen den Zuschauer zum nachdenken an, auf jeden Fall gehen beide Filme nicht spurlos an einem vorbei und hinterlassen ihre Spuren.
Was mir bei "An American Crime besonders imponiert hat, sind die wirklich ausgezeichneten Darsteller, allen voran Ellen Page ( Sylvia ) und Catherine Keener ( Gertrude ), die ihren Charaktären wirklich Leben einhauchen und ihnen eine Seele geben. Von Ellen Page war ich schon bei "Hard Candy" begeistert, ich habe selten eine so talentierte Jungdarstellerin gesehen, die in der Lage ist, dem von ihr gespielten Charaktären so viel Leben einzuhauchen.
Fazit :
"An American Crime" ist ein Drama, das gleichzeitig fasziniert und schockiert. Durch die ausgezeichneten Darsteller erlangt der Film eine noch größere Glaubwürdigkeit. Ein Film, der auch zeigt, wie wichtig es ist, auch in unbequemen Situationen nicht wegzusehen und ein Film, der auch ein Mahnmahl ist und Jedem zeigt, wie wichtig es ist, Zivilcourage zu haben.
Die Bestie Mensch 5 von 5 Punkten Und wieder einmal der Beweis, dass das Leben Geschichten schreibt, welche 10x grausamer als jede erfundene Story sein können.
An American Crime schildert den Leidensweg eines jungen Mädchens, welches von ihrer Pflegemutter, deren Kindern und gar den Nachbarskindern misshandelt wird, als sei es normal.
Und dabei ist der Film nicht ansatzweise auf reisserische Effekthascherei wie Hostel und Co aus, sondern geht dem Zuschauer durch nüchternen Realismus unter die Haut. Ich muss gestehen, dass ich den Film zwischendurch pausieren musste, da es mir schwer fiel ihn zu gucken, aber genau das ist die Stärke des Filmes. Er schreckt ab, rüttelt auf und regt zum Nachdenken an. Man fragt sich unweigerlich wie Menschen so etwas tun können, warum Menschen bei solch Taten wegsehen anstatt zu helfen.
Ein schockierneder und wirklich erstklassiger, aber auch schwer zu verdauender Film.
Kindesmisshandlung im Amerika der 60er - Wer braucht sowas? 2 von 5 Punkten Nach den euphorischen Rezensionen habe ich mir diesen Film gestern abend in aller Muße angesehen, konzentriert und ohne Ablenkung. Ich muss sagen, dass er mich schwer enttäuscht hat. Um nicht allzu weitschweifig zu werden, möchte ich meine Pros und Cons in einer Liste zusammenfassen. Fangen wir mit dem Positiven an:
Pro:
Die Darsteller sind durch die Bank gut ausgewählt und in ihrer jeweiligen Rolle überzeugend. Vor allem Ellen Page hat eine bemerkenswerte Ausstrahlung, sie allein trägt diesen Film. Ihre Film-Ziehmutter Catherine Keener schlägt sich ebenfalls tapfer, wirkt jedoch aufgrund der vom Drehbuch verordneten ständigen Stimmungsschwankungen (zwischen Mutterliebe und Wahnsinn) oft unglaubwürdig. Ihre Handlungsmotive sind mir den ganzen Film über schleierhaft geblieben. Womit wir schon beim Negativen wären.
Contra:
Beim Abspann dieses Filmes habe ich mich verwirrt gefragt: Was will uns dieser Film im Jahr 2008 sagen? Stellt er ein Sittenbild der 60er Jahre in Amerika dar, indem er die bittere Armut in Großfamilien, eine bigotte Sexualmoral und den blinden Gehorsam der Jugend gegenüber den allwissenden Erwachsenen detailgenau beschreibt? In diesem Falle wäre der Film noch halbwegs gelungen und zumindest für Kulturhistoriker sowie angehenden Psychologiestudenten/-innen zu empfehlen.
Doch vermute ich eher, dass hier - wie so oft - der mahnende Zeigefinger erhoben werden soll, um eine Läuterung in der Jetztzeit zu bewirken. Und da sag' ich mir doch: Die Zustände in Amerika wie überall in der Welt sind mittlerweile bedeutend bestürzender, ja um ein Vielfaches grausamer! Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Horrormeldungen über misshandelte Kinder und Jugendliche bekannt werden (Stichwort Belgien und Österreich). Oftmals sind sogar die Eltern selbst involviert, sperren ihre Kinder in Verliese, lassen sie verwahrlosen und verhungern, missbrauchen sie sexuell, prügeln sie zu Tode und und und...
Wie beschämend das Schicksal der 16-jährigen Sylvia aus Indiana für alle an ihrem Tode mitverantwortlichen auch ist, an die Greuel der Gegenwart kommt dieser Film nicht ansatzweise heran. Er ist daher für mich schlicht und ergreifend überflüssig. Wozu fehlgeleitete Kinder und Jugendliche fähig sind, ist uns allen seit der Hitlerjugend hinlänglich bekannt. Und die Grausamkeiten geistig verwirrter Eltern gegenüber den ihnen anvertrauten Kindern ist ja - wie bereits gesagt - in aller Munde.
Dieser Film hat meine Erkenntnisse zum Thema Kindesmisshandlung in keiner Weise erweitert. Für mich ist er sogar eher ein Rückschritt in die ach so bigotte amerikanische Vergangenheit. Die heutige Realität hat diesen Film schon vor dem Start überholt. Absolut entbehrlich!
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The Big Valley - Series 1 [UK IMPORT] Barbara Stanwyck, Lee Majors, Linda Evans, Richard Long, Peter Breck DVD, 30. Oktober 2006 Verkaufsrang: 31347 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die Jugendzeit von... 3 von 5 Punkten ... Krystle Carrington spielte sich also zwischen rauchenden Colts, donnernden Rinderhufen und Bohnenkaffee aus blau emaillierten Blechkaffeekannen ab. Western von gestern und weil Linda Evans eben immer hundertprozentig Linda Evans ist, braucht es schon ein Kaliber wie Barbara Stanwyk um das ganze etwas aufzuwerten... na, immerhin ist wenigstens eines big an dieser durchschnittlichen TV- Kost- richtig: das Valley! |
Indian Summer Peter Chelsom, Shelagh McLeod, Michelle Evans DVD, 11. Juli 2007 Verkaufsrang: 36982 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Starmedia Indian Summer, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.07.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wrong trailer of "Indian Summer" on the product page 1 von 5 Punkten The trailer of "Indian summer" on this product page is the wrong one: It is from the 1972 movie "Indian summer" (La Prima notte di quiete) with Alain Delon, directed by Valerio Zurlini. (Check it out on imdb.com)
Please remove my comment after correcting the trailer. Thanks. There was no other possibility to tell that the trailer was the wrong one.-
Langweiliger geht es nicht! 1 von 5 Punkten Ich habe den Film als Empfehlung bekommen, weil ich ein wahnsinniger Indien-Fan bin.Da ich dank dieser Empfehlungen auch einen Film wie "Schatten der Zeit" zu Gesicht bekam (großartig!),wollte ich es riskieren. Ich dachte auch, dass ich bei dem Preis eigentlich nichts verkehrt machen kann. Irrtum.
Dieser Film ist bei Weitem das Langweiligste, was ich jemals gesehen habe. Die Genre-Bezeichnung für den Film lautet "Erotikkomödie". Aber er ist weder lustig, noch erotisch.Die Beschreibung über die Landschaft und die Tempel Südindiens klang so vielversprechend,ist aber maßlos übertrieben.
Inhaltlich geht es um eine eifersüchtige Ehefrau, die sich einredet, ihr Mann, ein Regisseur, hätte etwas mit der Hauptdarstellerin seines neuen Films. Im Grunde ist man aber die ganze Zeit überzeugt davon und wundert sich, dass die Beschreibung sagt, es wäre nur Fantasie. Tja, und das war auch schon die ganze Geschichte. Von mehr handelt dieser Film nicht.
Die umwerfende Naivität und Erotik der schauspielernden Konkurrentin wirkt wie umwerfende Blödheit. Der Ehemann ist weder jung, noch attraktiv, noch interessant. Er ist langweilig und unsympathisch. Die Ehefrau hat weder einen starken Willen, noch ist sie verzweifelt. Sie wirkt wie eine Frau, die einfach nur abhängig ist von ihrem Mann, und die sich alles gefallen lässt.Die erotische, gefühlvolle Affäre besteht aus einer FSK 12-gerechten angedeuteten Sexszene, und untermalt wird der ganze Film von einer grottigen, nervigen Melodie.
Die Bildqualität des Films bezüglich der Farben ist ebenfalls schlecht. Von einem heissen, erotischen Land mit Treibhausatmosphäre spürt man gar nichts.
Fazit: Dieser Film ist höchstens als Einschlafhilfe zu gebrauchen, und da hat man dann wahrscheinlich noch diese nervige Melodie im Kopf.Furchtbar! |
Schock-Korridor (OmU) Peter Breck, Constance Towers, Gene Evans DVD, 16. November 2007 Verkaufsrang: 42868 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Schock Korridor - 60er Jahre Kult Schocker!, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.11.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
tiefschwarz, bedrückend, außergewöhnlich 5 von 5 Punkten Regisseur Samuel Fuller war einer der großen Außenseiter in Hollywood. Seine Filme sind zynisch, bedrückend, wütend und richten sich oft gegen das Hollywood-Establishment als auch gegen Ungerechtigkeiten und Doppelmoral der Gesellschaft. "Shock Corridor" ist eines seiner radikalsten Werke. Es erzählt von dem Journalisten Johnny (Peter Breck), der sich zur Undercover-Recherche in eine Nervenheilanstalt einweisen lässt. Die Begegnung mit den Insassen sorgt aber dafür, dass er selbst bald an seinem Geisteszustand zweifelt...
Was wie eine Satire klingt ist eine bitterböse Abrechnung mit den amerikanischen Befindlichkeiten der späten 50er/frühen 60er. Rassismus (einer der Insassen hält sich für den Anführer des Ku-Klux-Klans), der Kalte Krieg, Inzest, Missbrauch und Gewalt werden von Fuller gnadenlos an den Pranger gestellt. Dies schafft er nicht etwa durch den erhobenen Zeigefinger, sondern durch die dramatische Kraft seiner Inszenierung und sein brillantes Buch (Fuller schrieb, produzierte und führte Regie). Die Darsteller spielen beängstigend gut, insbesondere Hauptdarsteller Breck und Constance Towers, mit der Fuller später seinen vielleicht besten Film "Der nackte Kuss" drehte (wo bleibt die DVD?!). "Shock Corridor" ist nichts für schwache Gemüter. Er ist radikal, verstörend und faszinierend in seinen surrealen Momenten (ein Regensturm auf dem Psychiatrie-Flur). Sehr empfohlen für alle, die ein anderes Hollywood sehen wollen, das mehr als nur Unterhaltung bietet. Ein Film, den es so kein zweites Mal gibt.
Zur DVD: Kinowelt präsentiert den Film in englisch mit deutschen Untertiteln (OmU). Die Bildqualität ist hervorragend, allerdings ist das Vollbild-Format nicht korrekt. Die amerikanische DVD der Criterion Collection zeigt den Film im 1,85er-Format. Die Extras sind kaum der Rede Wert, aber trotzdem ist diese Veröffentlichung zu begrüßen, denn "Shock Corridor" ist ein wichtiger, mutiger und sehr persönlicher Film von einem unterschätzten Künstler. |
Funny Bones Oliver Platt, Jerry Lewis, Lee Evans, Leslie Caron, Richard Griffiths Videokassette, 21. Oktober 2002 Verkaufsrang: 6768
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Genial ! 5 von 5 Punkten Funny Bones ist eine gelungene Komödie der etwas anderen Art. Wer glaubt dies sei ein typischer Jerry Lewis Blödel- und Kreischfilm sollte sich nicht täuschen. Der Film hat fast alles, was man sich nur wünschen kann. Tiefgang, beinharte Situationskomik, geniale Filmmusik und Kameraführung. Fazit: unbedingt ansehen |
101 Dalmatiner (Walt Disney) Glenn Close, Jeff Daniels, Joely Richardson, Joan Plowright, Hugh Laurie Videokassette Verkaufsrang: 19574 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Wie kaum ein anderer Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney, ist 101 Dalmatiner - oder Pongo und Perdita wie er bei seinem Kinostart 1961 in Deutschland hieß - ein Kind seiner Zeit. Entstanden in einer Phase, in der die Disney-Studios auf dem Realfilm-Sektor vor allem leicht verdauliche Familienkost ohne Anspruch kreierten, in deren Mittelpunkt stets der weiße Durchschnittsamerikaner und sein ach so lustiger und unpolitischer Alltag standen, wirkt 101 Dalmatiner wie das Zeichentrick-Pendant zu diesen Filmen. Er ist amüsant, keine Frage. Aber er ist auch bieder und frei von Überraschungen - zumindest für Erwachsene. Man weiß nicht nur von Anfang an, wie der Film enden wird (mit Happy End, das ist uns allen klar). Man weiß vielmehr von Anfang an, wie sich die einzelnen Szenen in ihrer Abfolge entwickeln werden. Im Mittelpunkt stehen die Dalmatiner Pongo mit Herrchen Roger und Perdita mit Frauchen Anita. Die beiden Dalmatiner finden Gefallen aneinander, also bringen sie flugs ihre Besitzer zusammen. Das Glück ist perfekt, als sie dann auch noch Nachwuchs werfen und schon bald 101 Dalmatiner das Haus besetzen. Sehr zur Freude der Pelz-Fanatikerin Cruella de Vil. Diese hat nämlich die Idee, aus den sanften Welpenfellen einen Dalmatiner-Pelzmantel für ihre private Sammlung zu kürschnern. Was die Helden des Filmes Pongo, Perdita, Roger und Anita angeht, wirken sie, egal ob Mensch oder Hund, klinisch rein, als seien sie einmal im Schleudergang von Meister Propper auf Glänzend getrimmt worden. Selten waren die Figuren eines Disney-Filmes von solcher Durchschnittlichkeit. Hinzu kommt, dass der Film, im Vergleich zu früheren Werken zeichentricktechnisch einen Rückschritt darstellt. Die Figuren sind eher einfach gezeichnet, Hintergründe wirken oft starr und unbeweglich. Dass der Film nicht in der Versenkung verschwunden ist, ist vor allem der Figur der Cruella de Vil zu verdanken, einem der wahrscheinlich einprägsamsten Bösewichter aller Disney-Filme. Cruella verkörpert jede bekannte Boshaftigkeit und Gemeinheit in Person. Sie immer und immer wieder scheitern zu sehen, verpasst einem als Zuschauer ein derart beglückendes Gefühl, dass man über die Unzulänglichkeiten des Filmes im Endeffekt wieder gerne hinweg sieht. Ein bisschen mehr Cruella hätte dem Film also durchaus gut getan. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Heil Dir, Cruella, Du fleischgewordene 5 von 5 Punkten Als ich von diesem Remake hörte war ich, wie viele andere, erst einmal skeptisch. Doch Glenn Close hat das unmögliche vollbracht, hat einer Trickfigur mehr als nur die dritte Dimension hinzugefügt sondern sie wahrlich lebendig werden lassen. Die Zeichentrick-Version des Filmes gehört meiner Meinung nach zu den schwächeren Werken der Disney Studios, Animation und Charaktere blieben damals weit hinter dem was man von Disney schon gesehen hatte. Das Remake hat diese Fehler wieder wettgemacht, schon alleine Cruella DeVil aber auch alle anderen Mitwirkenden spielen die Originalfiguren an die (Lein-) Wand. Entertainment pur!
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