DVDs: Franka Potente

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Schlaraffenland - Heiner LauterbachSchlaraffenland
Heiner Lauterbach, Franka Potente, Jürgen Tarrach, Roman Knizka

DVD, 14. Februar 2002
     Verkaufsrang: 17185     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Die 90er-Jahre waren im deutschen Kino eine Zeit der jungen Regisseure und der ambitionierten Debüts, doch nur ganz wenige Filmemacher sind dabei so weit gegangen wie Friedemann Fromm mit seinem harten Teenagerdrama Schlaraffenland. Sein Blick auf die Gesellschaft kurz vor der Jahrtausendwende ist illusionslos. Hoffnung gibt es kaum noch, weder für die Teenager, die leben, als hätten sie sowieso keine Zukunft, noch für die Erwachsenen, die ihre Zukunft schon verbraucht haben. Was bleibt, ist eine kalte, ganz und gar materialistische Welt, deren Tempel ein riesiges Einkaufszentrum vor den Toren der Stadt ist.

Sieben Jugendliche lassen sich für eine Nacht in einem hoch modernen Shoppingcenter einsperren. Sie wollen eine gewaltige Party des rauschhaften Konsums feiern und zugleich eine Rechnung mit dem dort für die Sicherheit zuständigen Schwarzen Sheriff Mark Popp (Heiner Lauterbach) begleichen. Doch dann taucht Popp plötzlich mit drei seiner Kollegen auf, um den Tresor des Einkaufszentrums auszuräumen, und die Situation gerät völlig außer Kontrolle.

Anders als im Schlaraffenland des Märchens ist der Preis, den die Menschen in Friedemann Fromms Welt für Luxus und Überfluss zahlen müssen, immens. Was als spielerische Jugendsünde beginnt, entwickelt sich erst zu einem wahren Albtraum, als ein Mädchen an einer Überdosis Drogen stirbt, und wird schließlich sogar zu einem Krieg aller gegen alle. Die Gier nach Geld und die Gier nach Spaß haben die Jugendlichen und ihre erwachsenen Gegenspieler gleichermaßen innerlich zerstört. Und selbst wenn einmal so etwas wie Menschlichkeit oder Skrupel aufblitzen, können sie die Spirale der Gewalt und der Verrohung nicht durchbrechen.

Mit beeindruckender Sicherheit jongliert Friedemann Fromm hier mit den Genres. Schlaraffenland ist zu gleichen Teilen Teenagertragödie, Actionfilm, Psychothriller, Krimi und Ensembledrama. Durch die Verbindung dieser höchst unterschiedlichen Kinoformen entsteht ein kompromissloses Zeitporträt, dessen Härte und teilweise extrem verstörende Brutalität nie Selbstzweck bleibt. Fromm geht bis zum Äußersten, weil sich erst dort das Innere seiner Figuren offenbart. Dabei kann er sich ganz auf sein hervorragendes Schauspielerensemble verlassen, zu dem neben Heiner Lauterbach auch Franka Potente, Jürgen Tarrach und mit Daniel Brühl, Tom Schilling und Tobias Schenke einige der vielversprechendsten jungen Talente des deutschen Kinos zählen. --Sascha Westphal

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In Schlaraffenland treffen eines Nachts eine Gruppe Jugendlicher, die ihren Spaß haben wollen und eine Gruppe von Security Leuten in einem riesigen Einkaufszentrum in Deutschland aufeinander. Die Jugendlichen lassen sich einsperren, weil sie im Schlaraffenland die Party ihres Lebens feiern wollen. Die Leute von der Security drehen die üblichen Nachtrunden. Allerdings sind einige unter ihnen, die doppeltes Spiel treiben und den Safe mit den Tageseinnahmen leer räumen wollen. Zwischen den Jugendlichen und den Sheriffs kommt es zunächst zu einer für beide Seiten ebenso unerwarteten, wie unangenehmen Begegnung. Beide Parteien sehen sich in ihren jeweiligen Unternehmungen gestört und gefährdet. Während des wiederholten Aufeinandertreffens der Gruppen eskalieren die Geschehnisse derart, dass nicht nur Schuldige auf der Strecke bleiben. Schlaraffenland ist ein gut gemachter deutscher Actionthriller, der sich von der Masse abhebt. In den Hauptrollen spielen Heiner Lauterbach (666 - Traue keinem, mit dem du schläfst, Rossini) und der mittlerweile international bekannte deutsche Filmstar Franka Potente (Lola rennt, Nach Fünf im Urwald). In weiteren, ebenfalls gut besetzten Rollen spielen Jürgen Tarrach, Roman Knizka und Ken Duken. --Ursula Steingaß

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Sclaraffenland-Darsteller-Leistungen TOP!      4 von 5 Punkten
Der Film wird eigendlich immer besser,je öfter man ihn guckt.so ist es ja bei den meisten deutschen filmen.
Die Schauspieler sind mehr als top!Die Action,im zweiten Teil des Films,wirkt sehr lebendig und man geht mit allen Figuren mit.


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Lola rennt - Franka PotenteLola rennt
Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup

DVD
     Verkaufsrang: 56267     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)

Time enough for love      2 von 5 Punkten
This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)

The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.

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This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.


Lola Rennt      4 von 5 Punkten
Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.

Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.

Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.

Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.

Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.

In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.

Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.

Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.

Hervorragender Film!      5 von 5 Punkten
Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!

Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!

Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.

Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.

Mal was anderes      3 von 5 Punkten
"Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.

Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"

Als Filmexperiment OK - aber nicht besonders unterhaltend      1 von 5 Punkten
Der Film ist eine Art "Filmexperiment", wonach vier Mal dieselbe Story durchgespielt wird, aber jeweils mit einem anderen Ende. Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber einfach ein bisserl langweilig.
Hier heisst es: Finger weg für Leute, die vor allem Unterhaltung suchen.


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Run Lola Run [UK IMPORT] - Franka PotenteRun Lola Run [UK IMPORT]
Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Joachim Krol, Nina Petri

DVD, 10. April 2000
     Verkaufsrang: 51062      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 23,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)

Time enough for love      2 von 5 Punkten
This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)

The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.

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This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.


Lola Rennt      4 von 5 Punkten
Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.

Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.

Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.

Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.

Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.

In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.

Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.

Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.

Hervorragender Film!      5 von 5 Punkten
Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!

Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!

Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.

Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.

Mal was anderes      3 von 5 Punkten
"Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.

Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"

Als Filmexperiment OK - aber nicht besonders unterhaltend      1 von 5 Punkten
Der Film ist eine Art "Filmexperiment", wonach vier Mal dieselbe Story durchgespielt wird, aber jeweils mit einem anderen Ende. Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber einfach ein bisserl langweilig.
Hier heisst es: Finger weg für Leute, die vor allem Unterhaltung suchen.


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Bin ich schön? - Franka PotenteBin ich schön?
Franka Potente, Steffen Wink, Anica Dobra

Videokassette, 7. September 1999
     Verkaufsrang: 9331     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

„Alle sehen gut aus -- und glücklich -- und alle haben gute Zähne, so Rockerin Elke (Maria Schrader) auf der Hochzeit einer wohlhabenden Familie. Doch alles nur Schein in der Münchner Gesellschaft. Hinter den lächelnden Fassaden herrscht Trauer und Wut: Der Vater der Braut zog kurz zuvor seine junge Geliebte mit aufgeschnittenen Pulsadern von den weißen Laken seines Ehebettes. Seine älteste Tochter enttarnt auf dem Weg zur Feier ihren Mann als Sextouristen. Serviererin Unna hungert als Protest gegen die Fettpolster ihres Mannes. Und Braut Lucy startet ihr erwachsenes Leben mit einer Vernunftehe, deren trauriges Ende schon bei ihrer Hochzeit spürbar wird. Alle hängen romantischen Erinnerung nach und führen Krieg mit der Gegenwart. Liebe ist immer vergänglich und Altwerden ein Fluch?

Doris Dörrie (Männer, Keiner liebt mich) verwandelte ihre eigene Kurzgeschichtensammlung in einen mal heiteren, oft melancholischen Episodenfilm. Die verschiedenen Geschichten wachsen nach und nach zu einem Familienportrait zusammen. Als Nebenschauplatz für den Selbstfindungsprozess der Angehörigen dient das spanische Sevilla. In den kulturellen Riten Spaniens scheinen die Antworten für die verirrten Deutschen zu schlummern. Stumme Verzweiflung weicht Tanz und Gesang, der andalusischen Form der Klage.

Die Dreharbeiten zu Bin ich schön? wurden durch den Tod von Dörries Ehepartners, Kameramann Helge Weindler, überschattet. Der Stoff holte die Autorin selbst ein. Ihr Film beantwortet die gestellte Frage eindeutig: Alles ist vergänglich, nur das Leben ist schön.

Produzent Bernd Eichinger (Fräulein Smillas Gespür für Schnee, Der Name der Rose) trommelte für die Produktion einen Großteil der deutschen Topschauspieler zusammen. Gleichberechtigt stehen die vielen Einzelschicksale nebeneinander. So haben alle Darsteller genügend Raum innerhalb dieser treffenden Gesellschaftsstudie die verschiedenen deutschen Eigenarten und Ticks auf den Punkt zu spielen. --Peter Kuhn

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Einfach toll      5 von 5 Punkten
Ich liebe Filme in denen einzelne Geschichten zu einer großen zusammenlaufen. Der Film ist wunderbar kurzweilig und die Verstrickungen sind überhaupt nicht kompliziert. Der Film ist immer wieder sehenswert (und Franka Potente ja sowieso). Toll!!!


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Nach Fünf im Urwald - Franka PotenteNach Fünf im Urwald
Franka Potente, Axel Milberg, Dagmar Manzel

Videokassette
     Verkaufsrang: 8338     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

Anna ist 17 und macht das, was fast alle Teenager auf der Stufe zum Erwachsenwerden tun: Sie zieht nicht das an, was ihre Zeitgenossen jenseits der 40 als schick bezeichnen würden, versucht erste mehr oder weniger zarte Bande mit dem anderen Geschlecht zu knüpfen, feiert rauschende und berauschte Partys -- und verkracht sich natürlich genau deshalb mit ihren Eltern. Die finden nämlich ihr trautes Heim nach Annas Geburtstagsfeier in ihren Augen völlig verwüstet vor. "Entsetzlich" sieht das Wohnzimmer aus, meinen die Eltern. "Echt ätzend" findet Anna diese Reaktion, packt kurzentschlossen ihre sieben Sachen samt Gitarre und macht sich auf den Weg nach München. Denn dort wartet eine Werbeagentur darauf, Anna als Janis-Joplin-Double zu casten und groß rauszubringen. Das glaubt jedenfalls Anna. Natürlich kommt alles anders. Aber nicht nur für den Teenager bei seinen ersten Gehversuchen in der großen weiten Welt, sondern auch für die schockierten Eltern (Axel Milberg und Dagmar Manzel). Diese entdecken nämlich plötzlich, dass sie auch mal jung waren.

Nach Fünf im Urwald ist der erste Kinofilm des Regisseurs Hans-Christian Schmid (23 - Nichts ist so wie es scheint). Dieser eher Erziehungs- als Beziehungsfilm ist eine leichte Komödie mit zarten anarchischen Untertönen, die zwar das ein oder andere Klischee bedient, aber dank charmanter und überzeugender Besetzung keinesfalls in die Schublade "seichte Unterhaltung" gehört. Mit Nach Fünf im Urwald konnte auch Schauspielerin Franka Potente -- als rennende Lola in Tom Tykwers Episodenfilm Lola rennt mittlerweile über deutsche Landesgrenzen hinaus bekannt -- ihre überzeugende Premiere auf der Kinoleinwand feiern. --Annette Link

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm      5 von 5 Punkten
"Nach Fünf im Urwald" ist eine von Hans-Christian Schmid cool inszenierte und äussest witzige Komödie mit glaubwürdigen Charakteren, guten Dialogen und liebevollen Details. Es geht um Anna, die ihren 17. Geburtstag feiert. Danach hat sie Stress mit ihrem Vater und geht gegen seinen Willen mit ihrem Bekannten Oliver nach München, wo sie zu einem Casting will. In der Folge machen sich beide Eltern auf die Suche ihrer Kinder.
Die Geschichte entwickelt sich parallel und zeigt, dass die Spiessereltern, welche ihre Kinder für ihr jugendliches Verhalten kritisieren, früher (und auch heute) keinen Deut besser gewesen sind. Die Party der Jungen folgt die Party der Alten. Während Annas Vater zunächst noch empört über einen Haschischfund reagiert, rollt er später damit einen Joint und raucht ihn mit Olivers Eltern. Auch ist der Dreck nach der Party bei beiden ähnlich. Und bezüglich Sex haben es die Alten auch ziemlich dick hinter den Ohren.
Herausragend ist die darstellerische Leistung der Schauspieler. Franka Potente - in ihrer ersten Filmrolle - spielt das unerfahrene Landei Anna. Axel Milbert ist absolut genial in seiner Rolle als Annas Spiesser- und Macho-Vater (Beruf: Politiker!). Dagmar Menzel glänzt als naive Ehefrau und bürgerliches Luxusweibchen. Herrlich doof spielt Thomas Schmauser Annas schüchternen Bekannten Oliver. Peter Ender und Sibylle Canonica trumpfen als seine alternativen Eltern auf. Ganz köstlich ist schlieslich auch Farina Brock, welche die altkluge kleine Schwester von Anna mimt. Sie kommentiert die Handlung mit ihren teilweise skurrilen Ansichten. Das Beste am Film ist übrigens nicht Franka Potente, sondern die Eltern. Besonders die Szene mit dem toten Hasen Kult. Besser kann man eine Komödie nicht machen, darum gebe ich 5 Sterne.


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Bin ich schön? - Franka PotenteBin ich schön?
Franka Potente, Steffen Wink, Anica Dobra

Videokassette, 1. August 2001
     Verkaufsrang: 5284     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

„Alle sehen gut aus -- und glücklich -- und alle haben gute Zähne, so Rockerin Elke (Maria Schrader) auf der Hochzeit einer wohlhabenden Familie. Doch alles nur Schein in der Münchner Gesellschaft. Hinter den lächelnden Fassaden herrscht Trauer und Wut: Der Vater der Braut zog kurz zuvor seine junge Geliebte mit aufgeschnittenen Pulsadern von den weißen Laken seines Ehebettes. Seine älteste Tochter enttarnt auf dem Weg zur Feier ihren Mann als Sextouristen. Serviererin Unna hungert als Protest gegen die Fettpolster ihres Mannes. Und Braut Lucy startet ihr erwachsenes Leben mit einer Vernunftehe, deren trauriges Ende schon bei ihrer Hochzeit spürbar wird. Alle hängen romantischen Erinnerung nach und führen Krieg mit der Gegenwart. Liebe ist immer vergänglich und Altwerden ein Fluch?

Doris Dörrie (Männer, Keiner liebt mich) verwandelte ihre eigene Kurzgeschichtensammlung in einen mal heiteren, oft melancholischen Episodenfilm. Die verschiedenen Geschichten wachsen nach und nach zu einem Familienportrait zusammen. Als Nebenschauplatz für den Selbstfindungsprozess der Angehörigen dient das spanische Sevilla. In den kulturellen Riten Spaniens scheinen die Antworten für die verirrten Deutschen zu schlummern. Stumme Verzweiflung weicht Tanz und Gesang, der andalusischen Form der Klage.

Die Dreharbeiten zu Bin ich schön? wurden durch den Tod von Dörries Ehepartners, Kameramann Helge Weindler, überschattet. Der Stoff holte die Autorin selbst ein. Ihr Film beantwortet die gestellte Frage eindeutig: Alles ist vergänglich, nur das Leben ist schön.

Produzent Bernd Eichinger (Fräulein Smillas Gespür für Schnee, Der Name der Rose) trommelte für die Produktion einen Großteil der deutschen Topschauspieler zusammen. Gleichberechtigt stehen die vielen Einzelschicksale nebeneinander. So haben alle Darsteller genügend Raum innerhalb dieser treffenden Gesellschaftsstudie die verschiedenen deutschen Eigenarten und Ticks auf den Punkt zu spielen. --Peter Kuhn

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Einfach toll      5 von 5 Punkten
Ich liebe Filme in denen einzelne Geschichten zu einer großen zusammenlaufen. Der Film ist wunderbar kurzweilig und die Verstrickungen sind überhaupt nicht kompliziert. Der Film ist immer wieder sehenswert (und Franka Potente ja sowieso). Toll!!!


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Lola rennt - Franka PotenteLola rennt
Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup

Videokassette, 24. August 2001
     Verkaufsrang: 3138     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)

Time enough for love      2 von 5 Punkten
This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)

The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.

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This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.


Lola Rennt      4 von 5 Punkten
Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.

Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.

Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.

Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.

Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.

In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.

Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.

Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.

Hervorragender Film!      5 von 5 Punkten
Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!

Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!

Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.

Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.

Mal was anderes      3 von 5 Punkten
"Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.

Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"

Als Filmexperiment OK - aber nicht besonders unterhaltend      1 von 5 Punkten
Der Film ist eine Art "Filmexperiment", wonach vier Mal dieselbe Story durchgespielt wird, aber jeweils mit einem anderen Ende. Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber einfach ein bisserl langweilig.
Hier heisst es: Finger weg für Leute, die vor allem Unterhaltung suchen.


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Opernball - Heiner LauterbachOpernball
Heiner Lauterbach, Franka Potente, Caroline Goodall

DVD, 2. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 48778     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Die Wiener Staatsoper am Donnerstag vor dem Fasching. Wie in jedem Jahr findet der große Ball mit reicher Teilnahme an Prominenz aus Politik und Medien statt. Gerade ist der Einzug der Debütanten abgeschlossen und die Polonäse verklungen, da heißt es in bester Tradition: "Alles Walzer". 20 Kameras übertragen das Ereignis life in alle Welt. Der Fernsehjournalist Fraser (Heiner Lauterbach, Der Eisbär, Das Superweib) überwacht das Geschehen von Regieraum aus, draußen im Saal führt sein Sohn eine der Kameras. Da bricht die Hölle los: Giftgas strömt aus verborgenen Behältern, Hunderte von Gästen sterben qualvoll, Millionen von entsetzten Zuschauern erleben es am Fernsehschirm. Nach dem Anschlag, der Terroristen aus der rechten Szene angelastet wird, macht sich Fraser auf die Suche nach den Schuldigen, die seinen Sohn auf dem Gewissen haben. Die Spur führt zu einer Organisation mit dem Namen "Die Volkstreuen" und für Fraser beginnt eine Jagd, die ihren Show-down in einem verlassenen Haus im einsamen Landesinneren Mallorcas findet.

Regisseur Urs Egger, der für das Fernsehen schon den Nachkriegsklassiker Die Halbstarken mit Til Schweiger neu verfilmte, inszenierte diesen spannenden TV-Politthriller. Als Vorlage diente ihm der gleichnamige Bestseller-Roman des österreichischen Autors Josef Haslinger. Die Geschichte verbindet auf packende Weise Motive des klassischen Kriminalfilms mit aktuellen Problemen des Rechtsextremismus und der Medienkritik. Neben Heiner Lauterbach spielen Gudrun Landgrebe (Rossini, Die Katze) und Franka Potente (Lola rennt, Anatomie). --Alexander Röder

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

gute DVD aus deutschen Landen      4 von 5 Punkten
Das bedeutendste Ereignis in Österreich ist der jährliche Wiener Opernball. Eine Terror-Gruppe plant einen Anschlag auf die Gäste. Die Polizei und verantwortlichen Organisatoren des Ereignisses nehmen die Warnung eines ehemaligen Mitgliedes der Gruppe jedoch nicht ernst. Und so kommt es, wie es kommen muss: Während der Fernseh-Live-Übertragung aus der Wiener Oper, die von dem bekannten TV-Journalisten Kurt Frazer (Heiner Lauterbach) geleitet wird, erleben die Zuschauer den Giftgas-Anschlag vor laufenden Kameras "hautnah" mit. Mehr als 3.000 Menschen werden Opfer des heimtückischen Terroraktes. Kurts einziger Sohn Fred, stirbt ebenfalls in der Wiener Oper neben seiner Kamera..
Schon am nächsten Tag präsentiert der Polizeipräsident die fünf Attentäter, in einem unterirdischen Gang tot aufgefunden wurden. Die Attentäter sind Mitglieder einer sogenannten Bewegung der Volksdeutschen, offenbar eine Gruppe junger Neo-Nazis.
Durch einen Polizisten erfährt Kurt, dass es offenbar eine Warnung gegeben hat, die nicht beachtet wurde. Während die Sonderkommission den Fall für abgeschlossen erklärt, setzt Kurt alles daran, die Hintergründe aufzudecken - und an die Drahtzieher des Attentats zu gelangen. Unterstützt wird er dabei von der jungen, ehrgeizigen Reporterin Gabrielle, gespielt von Franka Potente.
Kurt findet einen verlassenen Bauernhof in der Provinz, den ehemaligen Treffpunkt der Attentäter. Dort angekommen, macht er eine unerwartete Entdeckung...

Regisseur Urs Egger inszenierte diesen spannenden TV-Politthriller nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman des österreichischen Autors Josef Haslinger. Auf packende Weise werden in der SAT1-Produktion Motive des klassischen Kriminalfilms mit aktuellen Problemen des Rechtsextremismus und der Medienkritik verbunden. Für ihre Rolle in Opernball erhielt Franka Potente 1998 den begehrten Bayerischen Fernsehpreis.

Mit elf Millionen Mark für die Produktion kann man einiges anf angen. So kann man die TV-Umsetzung als mehr als gelungen bezeichnen. Eine interessante Kameraführung, kombiniert mit einer durchdachten Story und überzeugenden Schauspielern zeigen, dass deutsche Produktionen durchaus im internationalen Vergleich mithalten können.

Die zweiteilige Produktion mit über drei Stunden Laufzeit wird in einem Set mit zwei DVDs präsentiert.

Das Bild liegt im Format 1,85:1 vor - wurde jedoch leider ohne anamorphe Abtastung (also ohne 16:9-Optimierung) auf DVD gebracht. "Opernball" glänzt jedoch durch ein durch und durch scharfes und sauber komprimiertes Bild. Es gibt kein Flächenrauschen. Die Farben wirken sehr natürlich und bieten einen hohen Kontrastumfang.

Alle Details kommen deutlich zutage. Schmutzflecken oder Dropouts sind kaum zu sehen. Es sind keinerlei Nachzieheffekte, stehende Rauschmuster oder Aufpixelungen zu erkennen. Eine Treppenbildung durch das Letterbox-Format ist so gering, dass es nicht wirklich als störend empfunden wird. Die Bildqualität liegt somit auf gutem Niveau.

Der Ton wurde in Dolby Digital sowie in dts abgemischt - jeweils in 5.1 Kanälen. Dabei sind kaum wirkliche Unterschiede in der Qualität der beiden Spuren zu hören. Die Dialoge sind sauber auf den Center kodiert worden. Die Sprache ist gut verständlich und transparent. Auch die Walzerklänge können durchaus mit einer gewissen Dynamik und einem guten Stereopanorama überzeugen.
Der Bass liegt auf einem ausreichendem Level - immer druckvoll und konturiert.
Die Rearspeaker werden so gut wie nie bedient. Bei praktisch keinen nennenswerten Surround-Effekten im Film, ist die Räumlichkeit aber nur sehr eingeschränkt zu nennen. Im Ergebnis liegt die Tonqualität im Bereich gehobener Durchschnitt.

Zu den Features
An Extras bietet man uns ein Powerpack an.
Da der Wiener Opernball eine so grosse - auch weltweite - Bedeutung besitzt, widmete man ihm einige Specials in Form einer filmischen Dokumentation mit etwa 30 Minuten Länge; einigen Text-Infos zur Geschichte des Opernballs; etwa 30 Minuten Walzermusik im Stereoton.
Dann gibt's da noch den Trailer zum Film sowie zu }Nach fünf im Urwald, die Bio- und Filmografien der wichtigsten Darsteller und der Filmcrew auf Texttafeln; Die Produktionsnotizen auf Texttafeln und außerdem einen DVD-ROM-Part mit Web-Links.

Was besonders auffällt, ist die Menüsteuerung. Obwohl die Lesbarkeit durch ständige Animation etwas leidet, gehört dieses neuartige, innovative Menü zu den absoluten Highlights der bisherigen DVD-Veröffentlichungen. Ähnliches gilt auch für die Kapitelwahl, die mit bewegten Filmszenen daherkommt.

Untertitel auch für Hörgeschädigte sind auf der DVD dabei außer bei der Dokumentation. Ein Manko ist das nicht vorhandene Booklet.

Das Fazit
Mit der DVD Opernball gibt die ansonsten für Special Interest/Reise-DVDs bekannte Firma Yello Panther einen gelungen }Einstand} in den DVD Spielfilmsektor.

Gleich zwei DVDs in hervorragender Bild und ordentlicher Tonqualität sowie ein großes Ausstattungspaket machen "Opernball" zu einem rundum gelungenen DVD-Pack, das
man bedenkenlos kaufen kann - nicht nur aufgrund des packenden und brisanten Films.

Insbesondere Fans von Franka Potente oder Heiner Lauterbach können hier ihre Sammlung vervollständigen.
Nur weiter so - und demnächst hoffentlich auch mit anamorpher Bildabtastung.


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Die Bourne Verschwörung - Matt DamonDie Bourne Verschwörung
Matt Damon, Franka Potente, Brian Cox

Videokassette, 3. März 2005
     Verkaufsrang: 1248     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Gute Story, aber schlechte Kamera      3 von 5 Punkten
Die Geschichte an sich war spannend und gut erzählt. Das einzige, was echt gestört hat, war die Kamera, die ständig gewackelt hat. Die Actionszenen sind dadurch total unübersichtlich geworden. Ich habe davon vorallem Kopfschmerzen bekommen. Schon enttäuschend wenn man so viel Geld für aufwendige Verfolgungsjagden und Zweikämpfe gezahlt hat und niemand kann sie dann sehen.

GEILE FORTSETZUNG!!!!!!!!!!!      5 von 5 Punkten
Ich muss sagen der Film war einfach nur Geil!Es hat einfach alles
was ein Agenten-Thiller braucht:Gute Story,spannende Ferfolgungsjagdten,sehr gute Schauspieler und absolut geniale
Action-Szenen.

Nun zur Story: Zwei Jahre ist es her seit der an Amnesie leidende Jason Bourne(Matt Damon)und seine Freundin Marie(Franka Potente)auf der Flucht waren.Sie lassen sich in Goa(liegt in Indien)nieder.Doch als eines Tages ein Auftragskiller(Karl Urban)Jason Umbringen will,flüchtet er von ihm.Die Jagd auf Jason Bourne beginnt.

Ich kann nur noch sagen es lohnt sich den Film zu kaufen und ich
kann es persönlich kaum abwarten den 3. Teil zu sehen.

Gute Story aber sauschlechte Kamera      3 von 5 Punkten
Der Film wäre ansich ganz gut gewesen. Die Story war spannend und die Action wäre auch ausreichend gewesen. ABER: die Kameraführung war wacklig wie Kuhschwanz. In ruhigen Sequenzen war ja noch in der Lage dem Geschehen zu folgen, aber in die Action-Szenen war dann Sense. Was sollen so aufwändige Action-Szenen, wenn kein Mensch davon was mitbekommt. Wenn die Kamera noch unruhiger gewesen wäre hätte man statt dem Fim wohl das Drehteam gesehen.

Falls mal ein 3. Teil kommt, hoffe ich, dass diesen Film Doug Liman wieder dreht. Bei ihm hat man wenigstens noch mitbekommen, war überhaupt passiert.

Mitreissende Spannung      5 von 5 Punkten
Entgegen allen negativen Kritiken muss ich diese Fortsetzung aufs Hoechste loben. Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Matt Damon wirkt noch eiseskaelter als im ersten Teil und die Drehorte Berlin, Muenchen und Moskau bieten fantastische Hintergruendumgebungen, die ich nicht erwartet haette. So zeigt sich, dass man auch in Deutschland hochgradige Actionfilme drehen kann.

Spannende und tiefgründige Fortsetzung.      4 von 5 Punkten
Es gibt nur wenige Filme, die nicht dem scheinbar fest stehenden Grundsatz folgen, das die Fortsetzung stets schlechter ist als das Original. Die Bourne Verschwörung ist so eine rühmliche Ausnahme. Chronologisch schlüssig setzt die Handlung dort ein, wo die Bourne Identität geendet hat. Jahre sind inzwischen vergangen; Jason (Matt Damon) und Marie (Franka Potente) leben mittelweile im indischen Goa. Doch trotz des paradiesischen Umfeldes kommen die beiden nicht zur Ruhe. Ständig müssen sie damit rechnen, entdeckt zu werden und noch immer sind es nur Fragmente seines ehemaligen Lebens, an die Jason sich erinnert. Als es in Berlin bei einer verdeckten Operation des CIA zu einem hinterhältigen Anschlag kommt und Jason Bournes Fingerabdrücke am Tatort entdeckt werden, ist die Welt plötzlich ein sehr, sehr kleiner Ort. Ein russischer Killer wird darauf angesetzt, Bourne auszuschalten, damit dieser keine Chance mehr hat, seine Unschuld zu beweisen. Bei dem Versuch Bourne auszuschalten, kommt Marie ums Leben. Seines letzten Halts in einer normalen Welt beraubt, sinnt Bourne auf Vergeltung. Eine furiose Jagt nimmt ihren Lauf.
Verfolgungsjagden im Stil von John Frankenheimer, zahlreiche und grandiose Locations wie in einem Bondfilm und bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt besetzt, setzt die Bourneverschwörung fast überall noch einen drauf. Zwar gibt es etwas weniger Actionszenen als im ersten Teil, dafür ist die Spannung um so höher. Matt Damon überzeugt ein weiteres mal mit ambivalentem Spiel. Der Mann hat das Zeug zu einen Actionstar, und wer hätte das vor diesen beiden Filmen schon geglaubt ?
Ein rasanter Schnitt (manchmal allerdings zu rasant) und eine geniale Kameraführung zeigen Berlin in Bildern, die selbst Berliner so noch nicht gesehen haben. Wie auch schon im ersten Teil ist die Musik von John Powell ein weiteres Highlight des Films. Das zentrale Motiv des ersten Teils wird geschickt variiert, und da man es schon kennt, kriegt man es am Ende des Films nicht mehr aus dem Kopf. Einige Fragen werden geklärt, andere bleiben hingegen offen - das deutet auf einen dritten Teil hin. Und ehrlich, darauf freue ich mich jetzt schon.

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Die drei Mädels von der Tankstelle - Wigald BoningDie drei Mädels von der Tankstelle
Wigald Boning, Franka Potente, Axel Milberg

DVD, 15. April 2005
     Verkaufsrang: 53140     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Kompletter Mist      1 von 5 Punkten
Die Welt wäre besser, wenn dieser Film nie entstanden wäre. Mir ist ein Rätsel, für welche Zielgruppe das Werk entstanden ist. Wer sich einen Gefallen tun will, verzichtet auf das Anschauen. Selbst W. Boning, ansonsten in früheren Zeiten gelegentlich sehenswert in Comedy und Blackouts, verkümmert zu einem albernen Kostümträger.


Anatomie - Franka PotenteAnatomie
Franka Potente, Benno Fürmann, Anna Loos

Videokassette, 28. Januar 2002
     Verkaufsrang: 5776     

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Der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres 2000, Anatomie, wurde nach seinem Ableben an den Theaterkassen einer Autopsie unterzogen: Wo lag der Grund für den großen Anklang, den er beim Publikum erreichte? Sicher, er schwamm im Fahrwasser der Teenie-Slasher Scream und Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast. Und weiterhin war die Hauptrolle mit Franka Potente, dem Star des Vorjahresabräumers Lola rennt, besetzt. Auf den ersten Blick mag diese einfache Rechnung aufgehen, doch Anatomie funktioniert auch auf vielen anderen Ebenen: Er beginnt als flotte Studentenposse mit eindeutig zweideutigen Sprüchen aus dem Fundus der beliebten Highschool-Filme amerikanischer Bauart. Zum düster-fröhlichen Forschen im Sinne der Flatliners kommt ein wenig Frankenstein-Grusel -- nicht zu vergessen die Leichenspielereien alter Schocker-Streifen aus der britischen "Hammer"-Schmiede. Bald wird die Leichenhalle aber so ungemütlich wie in Nightwatch - Nachtwache und es schleicht sich Mediziner-Thrill à la Coma ein. Als Eiswürfel im Spannungcocktail klirren düstere Experimente der Vergangenheit, und ein guter Schuss klassischer Geheimbund-Schauerromantik rundet das Ganze ab.

Regisseur Stefan Ruzowitzky (Tempo, Die Siebtelbauern) ist es gelungen, sich von all den Vorbildern kleine Fassetten zu entlehnen, aber nicht an sie zu klammern. Anatomie hat seine eigene Bild- und Erzählsprache und nutzt die Kulisse Heidelbergs nicht als bloße Schablone: Weder wird eine Hollywood-Geschichte mit dünner Lokaltünche überzogen, noch werden Touristen-Klischees bedient. Franka Potente (Der Krieger und die Kaiserin) spielt souverän die wissbegierige Studentin mit überschatteter Vergangenheit. Benno Führmann (Der Eisbär) gestaltet beide Seiten seiner Figur mit überraschender Überzeugungskraft. Auch die weiteren Darsteller, Anna Loos, Holger Speckhahn und Sebastian Blomberg, haben dankbare Rollen, die keineswegs so standardisiert sind, wie sie zunächst erscheinen. Anatomie ist nicht die moderne Wiedergeburt des deutschen Horrorfilms der 20er-Jahre, wie es die Produzenten teilweise im Sinn gehabt hatten. Vielmehr ist er ein hoffnungsvoller Anschluss an das zeitgemäße und erfolgreiche Unterhaltungskino. Dies zeigt sich auch in der englischen Synchronfassung, die auf der DVD enthalten ist: Ein Vergleich lohnt sich unbedingt. --Alexander Röder

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)

Den Göttern gleich.      4 von 5 Punkten
Auf anraten ihres Münchener Professors setzt Paula ihr Medizinstudium in Heidelberg fort. Bereits ihr Großvater und Vater waren Ärzte. Schnell findet Paula neue Freunde. Viel Zeit für Freizeit bleibt allerdings nicht, denn von den Studenten wird einiges verlangt.

Als Menschen verschwinden und Paula diese auf dem Seziertisch wiederfindet, wird sie misstrauisch und beginnt zu recherchieren. Es scheint eine inoffizielle, konspirative Vereinigung zu geben, die andere Tugenden, als die des Hippokrates verfolgt. Sehr schnell wird es für Paula gefährlich. Sie sucht Verbündete, doch zunächst glaubt man ihr nicht. Die Lage spitzt sich gefährlich zu.

Der Film benutzt eine interessante Kernidee und setzt sie spannend, wenn auch nicht Klischeefrei, um. Die Dialoge hätten besser ausfallen können, doch die gewählten Szenarien mit vielen pittoresken Details kommen gut beim Zuschauer an. Wenige gut platzierte Überraschungen und pfiffige Lösungen lassen die Spannungskurve immer wieder hochschnellen.


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The Bourne Supremacy [UK IMPORT] - Matt DamonThe Bourne Supremacy [UK IMPORT]
Matt Damon, Franka Potente, Brian Cox, Julia Stiles

Videokassette, 10. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 17772     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die "richtige" VHS Version!      5 von 5 Punkten
Wer heute noch nicht in den Genuss von DVDs kommt, und trotzdem gerne Filme im englischen Originalton sieht, der sollte sich definitiv den englischen UK Import der VHS von Bourne Supremacy holen!

Zum Film:
Die Handlung von Bourne Supremacy setzt gut auf den ersten Teil der Trilogie auf. Jason Bourne's Amnestie lässt ihn immer noch über seine Vergangenheit rätseln und wer sieht nur Bruchstücke seiner Vergangenheit als CIA Killer. Seine Identität bzw. sein Versteck fliegt auf und auf der Flucht wird seine Freundin erschossen. Bourne wird somit wieder gezwungen, sich seiner Vergangenheit anzunehmen und die Gedächtnislücken auszuklären. Im Film verlegt sich die Handlung von Asien nach Europa. Eine rasante Jagt durch diverse Städte Europas beginnt.

Beurteilung:
Guter Action Streifen für Fans, die auch den ersten Teil mochten. Erfreulich ist, dass der zweite Teil von der Machart (dank Regisseur Paul Greengrass; "Bloody Sunday") mit diversen Neuerungen wie dem Einsatz von Handkameras und einem harten, schnellen aber auch brillanten Schnitt (auch oftmals kritisiert) aufwarten kann und somit positiv überrascht. Die Kritik, dass der Film kaum noch an Robert Ludlums Romanvorlage erinnert lasse ich gerne gelten, trotzdem ist gute Unterhaltung gegeben. Loben muss ich auch noch Matt Damon, der in diesem Streifen eine brillante Leistung abliefert. Die Rolle ist im wirklich auf den Leib geschrieben. Viel Spass!



The Bourne Identity [UK IMPORT] - Matt DamonThe Bourne Identity [UK IMPORT]
Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper, Clive Owen, Brian Cox

DVD, 9. August 2004
     Verkaufsrang: 90623      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Frei auf Robert Ludlums Bestseller von 1980 basierend, beginnt Die Bourne Identität rasant und verliert nie an Tempo. Der rätselhafte Plot dreht in Zürich auf, wo der an Amnesie leidende Jason Bourne (Matt Damon), der weder seinen Namen, noch seinen Beruf oder seinen Auftrag kennt, eine mittellose deutsche Touristin (Franka Potente aus Lola rennt) dazu überredet, ihm zu helfen, das rätselhafte Puzzle um seine Identität zu lösen. Nachdem Bournes CIA-Vorgesetzter (Chris Cooper) Killer losschickt, um ihn zu töten und seine fehlgeschlagene Mission zu vertuschen, greift dieser auf seine tödlichen Kenntnisse zurück und hinterlässt auf dem Weg von der Schweiz nach Paris eine Spur von Leichen.

Regisseur Doug Liman setzt Ludlums komplexe literarische Vorgabe mit zielsicherem Geschick für Charakterdetails um und verbindet gekonnt die atemberaubende Action mit der sowohl humorvollen als auch erregenden Chemie zwischen Damon und Potente. Bereits 1988 als TV-Film mit Richard Chamberlain verfilmt, profitiert Die Bourne Identität diesmal vom großen Talent zweier aufstrebender Stars und bietet intelligente und massengerechte Unterhaltung von Anfang bis Ende. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 81 Bewertungen)

James Bond TNG (the next generation)      5 von 5 Punkten
Jason Bourne (Matt Damon) wird mit Schusswunden im Rücken aber ohne Erinnerungen aus dem Mittelmeer gefischt. Die Suche nach seiner Identität gestaltet sich als spannendes, actionreiches und atemberaubendes Agentenabenteuer.

Und hier die Kurzbegründung für meine 5 Sterne:
- Spannende und weitgehende befriedigende Story mit ausreichend eingebauten Twists und einem einigermaßen überraschenden Ende.
- Ungewöhnliche Actionszenen, ohne "Spiderman-Effekte" (Ausnahme der atemberaubende Sprung in die Tiefen eines Treppenhauses) und dafür aber ziemlich realistische Kampfkunst.
- Standardmäßige aber rundum befriedigende Verfolgungsjagden, wilde Schießereien und Fluchtsequenzen, ebenso wie die unentbehrliche (Haus)Explosion, also insgesamt tolle und überzeugende Stunts.
- Ein spitzenmäßiger und intelligenter Matt Damon, der für die Rolle der Top-Secret-Super-Kampfmaschine wie geschaffen ist.
- Sexy Franka Potente, die aber noch etwas mehr Feuer und Begeisterung hätte zeigen dürfen.

Fazit:
Ein sehenswerter, realistisch anmutender Agententhriller der nächsten Generation mit allem was dazu gehört. Ansehen gehört (fast) zur Allgemeinbildung.

DVD:
Untertitel Deutsch (für Hörgeschädigte), Englisch mit Menütafeln in diesen Sprachen,
Audio Inhalt: Deutsch Dolby Digigtal 5.1, Deutsch DTS 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Anamorph Widescreen 2.35:1,
Spieldauer: ca. 114 Min.
Bonus Features:
*Audio Kommentar von Regisseur Doug Liman, *Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen, *Alternatives Ende, *Unveröffentlichte Szenen, *Erweiterte Szenen, *Auf dem Land, Musik-Video "Extreme Ways" von Moby, *Original Kino Trailer, *Vorschau Trailer (Johnny Englisch und The Hulk, *DVD-ROM mit Total Axess, *Inklusive Video Clip




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Run Lola Run [UK-Import] - Franka PotenteRun Lola Run [UK-Import]
Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup

Videokassette, 17. Oktober 2000
     Verkaufsrang: 18174     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)

Time enough for love      2 von 5 Punkten
This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)

The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.

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This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.


Lola Rennt      4 von 5 Punkten
Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.

Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.

Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.

Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.

Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.

In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.

Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.

Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.

Hervorragender Film!      5 von 5 Punkten
Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!

Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!

Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.

Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.

Mal was anderes      3 von 5 Punkten
"Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.

Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"

Als Filmexperiment OK - aber nicht besonders unterhaltend      1 von 5 Punkten
Der Film ist eine Art "Filmexperiment", wonach vier Mal dieselbe Story durchgespielt wird, aber jeweils mit einem anderen Ende. Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber einfach ein bisserl langweilig.
Hier heisst es: Finger weg für Leute, die vor allem Unterhaltung suchen.


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Bourne Identity [UK IMPORT] - Matt DamonBourne Identity [UK IMPORT]
Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper, Clive Owen, Brian Cox

DVD, 10. März 2003
     Verkaufsrang: 68429      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Frei auf Robert Ludlums Bestseller von 1980 basierend, beginnt Die Bourne Identität rasant und verliert nie an Tempo. Der rätselhafte Plot dreht in Zürich auf, wo der an Amnesie leidende Jason Bourne (Matt Damon), der weder seinen Namen, noch seinen Beruf oder seinen Auftrag kennt, eine mittellose deutsche Touristin (Franka Potente aus Lola rennt) dazu überredet, ihm zu helfen, das rätselhafte Puzzle um seine Identität zu lösen. Nachdem Bournes CIA-Vorgesetzter (Chris Cooper) Killer losschickt, um ihn zu töten und seine fehlgeschlagene Mission zu vertuschen, greift dieser auf seine tödlichen Kenntnisse zurück und hinterlässt auf dem Weg von der Schweiz nach Paris eine Spur von Leichen.

Regisseur Doug Liman setzt Ludlums komplexe literarische Vorgabe mit zielsicherem Geschick für Charakterdetails um und verbindet gekonnt die atemberaubende Action mit der sowohl humorvollen als auch erregenden Chemie zwischen Damon und Potente. Bereits 1988 als TV-Film mit Richard Chamberlain verfilmt, profitiert Die Bourne Identität diesmal vom großen Talent zweier aufstrebender Stars und bietet intelligente und massengerechte Unterhaltung von Anfang bis Ende. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 81 Bewertungen)

James Bond TNG (the next generation)      5 von 5 Punkten
Jason Bourne (Matt Damon) wird mit Schusswunden im Rücken aber ohne Erinnerungen aus dem Mittelmeer gefischt. Die Suche nach seiner Identität gestaltet sich als spannendes, actionreiches und atemberaubendes Agentenabenteuer.

Und hier die Kurzbegründung für meine 5 Sterne:
- Spannende und weitgehende befriedigende Story mit ausreichend eingebauten Twists und einem einigermaßen überraschenden Ende.
- Ungewöhnliche Actionszenen, ohne "Spiderman-Effekte" (Ausnahme der atemberaubende Sprung in die Tiefen eines Treppenhauses) und dafür aber ziemlich realistische Kampfkunst.
- Standardmäßige aber rundum befriedigende Verfolgungsjagden, wilde Schießereien und Fluchtsequenzen, ebenso wie die unentbehrliche (Haus)Explosion, also insgesamt tolle und überzeugende Stunts.
- Ein spitzenmäßiger und intelligenter Matt Damon, der für die Rolle der Top-Secret-Super-Kampfmaschine wie geschaffen ist.
- Sexy Franka Potente, die aber noch etwas mehr Feuer und Begeisterung hätte zeigen dürfen.

Fazit:
Ein sehenswerter, realistisch anmutender Agententhriller der nächsten Generation mit allem was dazu gehört. Ansehen gehört (fast) zur Allgemeinbildung.

DVD:
Untertitel Deutsch (für Hörgeschädigte), Englisch mit Menütafeln in diesen Sprachen,
Audio Inhalt: Deutsch Dolby Digigtal 5.1, Deutsch DTS 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Anamorph Widescreen 2.35:1,
Spieldauer: ca. 114 Min.
Bonus Features:
*Audio Kommentar von Regisseur Doug Liman, *Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen, *Alternatives Ende, *Unveröffentlichte Szenen, *Erweiterte Szenen, *Auf dem Land, Musik-Video "Extreme Ways" von Moby, *Original Kino Trailer, *Vorschau Trailer (Johnny Englisch und The Hulk, *DVD-ROM mit Total Axess, *Inklusive Video Clip




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