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| DVDs: Hary Prinz | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Margarete Steiff Heike Makatsch, Felix Eitner, Hary Prinz DVD, 16. November 2006 Verkaufsrang: 2566 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ascot Elite Margarete Steiff, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 16.11.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Lohnenswerte Fernsehproduktion 5 von 5 Punkten Einmal mehr überzeugt Heike Makatsch als Darstellerin auch ernster Themen.
Kitschfrei wird der Lebensweg von M. Steiff dargestellt - eine starke Frau, die nicht nur wegen der Behinderung gegen Vorurteile kämpfen musste, nein, der Film stellt auch den Weg einer Emanzipation von Frau Steiff dar, die sich als Frau mit einer Firmengründung einen Namen machte zu einer Zeit, als man Frauen lieber im Hintergrund sah. Ohne erhobenen Zeigefinger und mit einem Lächeln wird ihre Durchsetzungskraft in einer männlichen Zeit hier vorbildhaft dargestellt.
Höhepunkt dieses Kampfes ist die Szene, als ihre Mitarbeiterinnen bei dem drohenden Bankrott zu ihr stehen.
Aber auch der Kampf, trotz der Behinderung und mit der Behinderung als Mensch anerkannt zu werden, in ihrer Familie und von der restlichen Umwelt, kommt glaubwürdig zur Darstellung.
Abgerundet durch die unglückliche Liebesgeschichte stellt der Film eine gute und realistische Biografie einer starken Frau dar.
Die DVD ist technisch einwandfrei und übersichtlich, und die Tatsache, dass die ebenfalls überzeugende Darstellerin der jungen Margarete von Makatsch synchronisiert wurde, fällt nicht wesentlich ins Gewicht, da der Film ja nicht im Kindes- sondern im Jugendalter von Frau Steiff beginnt und man es nicht merken würde, wenn man es nicht wüsste.
Alles in allem ein lohnender Kauf.
Weitere Kundenmeinungen |
Antares - Studien der Liebe Petra Morzé, Hary Prinz, Xenia Ferchner DVD, 27. März 2006 Verkaufsrang: 15769 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Antares - Studien der Liebe, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 24.04.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Geschichten einer Großstadt. 3 von 5 Punkten Eva ist Krankenschwester, verheiratet und hat ein Kind. Alles erscheint wohl geregelt. Doch zudem hat Eva eine wilde leidenschaftliche Affäre mit einem verheirateten Mann. Alles ist unter Kontrolle, denn dieser Mann verweilt nur noch wenige Tage in der Stadt. Aber diese kurze Zeit nützen die beiden kreativ aus.
Sonja, eine Generation jünger, ist Kassiererin in einem Lebensmittelgeschäft und hat einen jugoslawischen Freund. Auch diese Beziehung scheint auf den ersten Blick intakt, bis der Zuschauer erfährt das die zunächst erscheinende krankhafte Eifersucht von Sonja begründet ist.
Der Freund von Sonja hat eine Beziehung zu der von ihrem Mann getrennt lebenden Nicole. Nicole hat einen Sohn. Ihr Ex ist zudem äußerst gewalttätig. Die Übergriffe erstrecken sich auch auf Sonjas Freund.
Die Handelnden scheinen ohne Rücksicht auf ihre Partner ihre Affären auszuleben. Im Finale treffen sich alle irgendwie in dem Krankenhaus wo Eva arbeitet. Evas Geliebter wird von Nicoles Ex angefahren und hat sich dabei den Arm gebrochen. Sonja begeht einen Selbstmordversuch mit Tabletten, kann aber gerettet werden.
Die erste Geschichte mit Eva und ihrem Geliebten kommt stark und intensiv beim Zuschauer an. Die gezeigten Szenen wirken kreativ, spannend und echt. Die beiden anderen Storys sind seicht, plätschern vor sich hin und scheinen den Restfilm auffüllen zu wollen. Hier kommen dann leider nur noch Klischees zum Einsatz. Dennoch bleibt eine gewisse Restspannung bis zum Ende erhalten.
DIE ÖSTERREICHER MAL WIEDER 5 von 5 Punkten Manchmal sitzt man ja da und weiß nicht, ob man einen österreichischen Film sehen will oder nicht. Bestimmt denken die Österreicher genau dasselbe über die deutschen Filme. Oft fällt es einem ja schwer den Dialogen zu folgen - den österreichischen - und man greift zwischendurch auf die Untertitel zurück. Antares ist ein wenig mit Böse Zellen und Amores Perros verwandt und einer der Episodenfilme, die sich nicht zu sehr ausweiten, so daß man der Handlung leicht folgen kann. War Böse Zellen hart und gnadenlos, sind die Geschichten bei Antares fast schon zart. Manch einer mag sich bei der ersten Episode erschrecken und denken, sowas schaue ich doch nicht. Bitte dranbleiben. Es macht Sinn und ist lohnenswerter als Amores Perros und zusätzlich schöner gefilmt. Neubauten, kahle Flure, die Nacktheit des simplen Daseins. Ein tanzendes Mädchen. Werbeplakate. Erhellte Fenster. Der Nebel, der zwischen den Häuserschluchten aufsteigt. Ein Hund mit eingezogenem Schwanz. Antares hat eine beunruhigende Tiefe und die Schauspieler sind erste Sahne, jeder Charakter ideal besetzt. Zum Schluß saß ich da und bereute es, daß ich am Ende des Filmes angekommen war. Ich wollte mehr von den Geschichten hören. Besonders von dem Jugo und seinem Schatzi. Wenn Jugos von sich erzählen, werde ich als Jugo hellwach. Auf zum nächsten österreichischen Streifen. |
Antares Petra Morzé, Andreas Patton, Reinhard Nowak, Hary Prinz, Andreas Kiendl DVD Verkaufsrang: 65219 Nach Antares werden sich viele ihrer Liebe bewusster sein und, dass die Kämpfe sich lohnen. Das kräftigt. Kitsch schwächt." GÖTZ SPIELMANN
Die Totale einer Großsiedlung am Stadtrand von Wien gibt gleich zu Beginn den Raum vor: ein Bauwerk, das Uniformität suggeriert. Im neueren österreichischen Spielfilm ist das ein wiederkehrender Topos; hier lassen sich Subjektivitäten und Strukturen nachzeichnen, die sich wechselseitig bestimmen - Spuren einer Revolte, die oft schon im Keim erstickt. In Antares ist die Siedlung zunächst ein dramaturgisches Feld. Drei Beziehungsdramen laufen hier am selben Tag ab, berühren sich dabei mehr oder weniger lose. Drei Paarkonstellationen, jede für sich auf andere Weise festgefahren und zugleich von einem unbestimmten Begehren angetrieben; jede davon kulminiert in einer Krise, was sie analog zueinander stellt, ohne dass sie sich ineinander fügen.
(Dominik Kamalzadeh)
Kamera: Martin Gschlacht
Schnitt: Karina Ressler
Ton: Ekkehart Baumung
Musik: Walter W. Cikan, Marnix Veenenbos
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