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| DVDs: Iain Quarrier | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
The Rolling Stones - Sympathy for the Devil Anne Wiazemsky, Iain Quarrier, The Rolling Stones DVD, 29. August 2008 Verkaufsrang: 32706 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
One Plus One 3 von 5 Punkten Es ist schon erstaunlich zu sehen, wie die Stones im Studio an einem ihrer besten Songs arbeiten. Zuerst ist es nur Rumgeklampfe auf einer Akustik-Gitarre und dann kommt "Sympathy for the Devil" babei raus! Ich verstehe nur nicht was das mit Afro-Amerikanischen Bürgern, die auf einem Schrottplatz weiße Frauen hinrichten, zu tun hat! Seht selbst!!! |
The Rolling Stones - Sympathy for the Devil Anne Wiazemsky, Iain Quarrier, The Rolling Stones DVD, 16. Juni 2006 Verkaufsrang: 22583 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die Kunst ist "frei", sonst ist sie keine Kunst! 5 von 5 Punkten "Kunst kommt von Können", so hört man viele sagen?
Zum Teil ist das sicher richtig, jedenfalls in Bezug auf die handwerkliche Ausführung. Menschen, die diesem Gedanken anhängen, werden durch architektonische Schöpfungen am besten bedient.
"Kunst ist Inspiration", hört man schon seltener und es trifft am ehesten auf Jean Luc Goddard und andere zu. Man kann im Besonderen noch David Lynch unter den Filme-Machern dazuzählen und natürlich viele andere.
Und nun noch etwas zur Methode des Kunstgenusses in letzt genannter Form. Man steht nicht vor einer zu Stein gewordenen Kathedrale und klettert mit seinem Blick nicht Stock für Stock bis zur Kirchtumspitze empor. Man rechnet nicht und schätzt nicht ab, man läßt solche Kunst wie etwa diesen Film einfach auf sich wirken.
So wie jener, der Alkohol trinkt, auch nicht unentwegt in Promillen rechnet oder im Geiste die Verwandlung seiner Blutmoleküle vor sich sieht, sondern sich ganz einfach und langsam dem Gefühl des Besoffenseins hingibt, so etwa läßt man diese Art von Kunst auf sich wirken.
Wer abschließend nicht zu dem Ergebnis kommt, etwas erlebt oder erfahren zu haben, dem sei tröstend gesagt, daß diese Kunst nicht für ihn gemacht war, aber dennoch Millionen von anderen Kunstwerken. "Weitersuchen" ist deshalb die Devise.
Es gibt ganz sicher eine Unmenge von mathematischen Gleichungen, die nicht für mich gemacht sind, weil ich sie nicht verstehe. Ich bin darüber nicht erschrocken und heuchele schon gar nicht Bewunderung, ich lasse sie einfach links liegen und suche weiter nach dem, was ich verstehe, weil es etwas in mir auslöst, mich beeindruckt, beschäftigt usw.
"One + One" gehört zu jenen Kunstwerken, die mich immer wieder sehr beeindrucken. Vielleicht liegt es daran, daß ich ein "68ziger" bin, also jenem Jahrgang besonders zuspreche, in dem auch dieser Film gedreht wurde. Ich war selbst aktiver Teil dieser Bewegung von damals und "verstehe" wohl auch deshalb diesen Film sehr gut. Ich erinnere mich der langen Nächte, in denen wir die "Stones" hörten und bekifft darüber stritten, ob sie nun Teil der Bewegung sein.
Abschließend sei gesagt, daß ich einige Filme von Goddard kenne, die mir rein gar nichts sagen. So ist das mit der Kunst!
Jene, die versuchen alles zu verstehen oder schlimmer noch, zu erklären, gehören der Gruppe der "Buchhalter" an, einem höchst wichtigen Bereich des menschlichen Lebens, aber eben keine Kunst. Man möchte sagen, ihr fast entgegengesetzt.
Godard goes Rythm and blues 5 von 5 Punkten Wer diesen Film nicht als aktualisierte Gesellschaftsgeschichte auffasst dem ist nicht mehr zu helfen.Godard liefert hier einen interaktiven Dokumentarfilm ohne das der Begriff schon geprägt wurde.
Zwiespältig 4 von 5 Punkten "Sympathy For The Devil" oder "One Plus One", wie der Film in der Kinofassung hieß, ist sicher eine zwiespältige Angelegenheit, schon mal allein deshalb, weil er die normalen Sehgewohnheiten durchbricht und irgendwelche Spielszenen mit Szenen der Aufnahme der Stones zu einem ihrer Meisterwerke vermischt.
Wenn man nicht absoluter Godard-Fan ist, kann man mit den Spielszenen nicht viel anfangen. Ich hab jedenfalls nicht viel kapiert, vielleicht bin ich da einfach zu blöd dazu. Aber warum soll es mir da besser gehen als Mick Jagger, der zugegeben hat, dass er auch nicht viel verstanden hat.
Für hartgesottene Stonesfans ist die DVD meiner Meinung nach trotzdem ein Muss, weil man den Stones hier mal bei der Studioarbeit zusehen kann. Jeder, der mal ein Buch über die Stones gelesen hat, weiß, dass Aufnahmen der Stones eine zermürbende Angelegenheit sein können. Selbst der Produzent Jimmy Miller hat mal gesagt: "Manchmal hängt man da Stunden herum und es kommt nur Mist raus". Nicht unschuldig an diesem Zustand war Keith Richards, der teilweise stundenlang über einem Akkord brütete und der Rest der Band zum Nasebohren verurteilt war. Godard soll die Stones bei den Aufnahmen zu diesem Song noch zu einem guten Zeitpunkt erwischt haben.
Deshalb ist "Sympathy For The Devil" nichts anderes als ein exaktes Dokument über die Entstehung eines Songs und die Arbeitsweise der Stones und ist von dieser Sichtweise her gelungen. Zum wiederholten Seh- und Hörvergnügen dürfte die DVD allerdings nicht geeignet sein.
An alle Stones Fans: Fingers wech!!!!!!!!!!!! 1 von 5 Punkten Ich hatte mich sehr auf den Film gefreut. Es interessierte mich, wie dieser außergewöhnliche Song entstanden ist und hatte gehofft, etwas Luft aus der damaligen Zeit schnuppern zu können. Dabei dachte ich besonders an gesellschaftliche und politische Ereignisse, die die Menschen einst bewegten und über die ich in guter Stones Literatur und den wenigen guten Stones Dokus bereits einiges erfahren hatte. Natürlich war ich auch auf neue Aufnahmen der Band sehr gespannt!!
So machte ich es mir gemütlich und startete den Film. Er beginnt mit einer elend langen Szene, in der einige Bewaffnete auf einem Schrottplatz Frauen erschießen und aus einem mir unbekannten Buch rezitieren. Das stelle man sich so vor: Typ mit MP in der einen und Buch in der anderen Hand schreit endlos sinnleere Sätze hervor. Szenen dieser Art machen 90% des Films aus, zur Auflockerung zeigt der Film Studioaufnahmen der Stones und die Entstehung des Titelsongs. Das ist dann auch durchaus spannend zu verfolgen, wie aus ein paar Ideen und Fitzelchen dieses Meisterwerk entsteht. Zum Glück gibt es ja die Fast Forward Taste auf der Fernbedienung mit der man als Ignorant und Kunstbanause die bereits erwähnten 90% des Films einigermaßen erträglich ablaufen lassen kann.
Tut man dies, so ergibt sich eine neue Problematik: Immer dieselbe Melodie, leicht variiert zwar, nervt. So kam es dann, daß ich den Film vorzeitig beendete.
Vor Wut wollte ich Ihn sofort gewinnbringend verkaufen, damit er nicht länger meine Sammlung beschmutze. Doch einem Stones Fan auf der Suche nach tollem Material kann ich das nicht antun, also: Rundordner.
Abschied vom bürgerlichen Kino 4 von 5 Punkten Mit "Week End" glaubte Godard den bürgerlichen Film völlig verschrottet zu haben. Kurz darauf drehte er "1 + 1", der auch als Produzentenfassung "Sympathy for the Devil" bekannt ist.
Hiermit legte Godard für lange Zeit seinen letzten Kinofilm vor und verzichtete erstmals völlig auf eine durchgängige Handlung.
Eigentlich wollte er einen Film über die Abtreibungsgesetze in England drehen, diese wurden jedoch just in diesem Augenblick gelockert und so überredete er die Produzenten, einen Film mit den Beatles oder den Rolling Stones drehen zu dürfen.
Die Beatles hatten Angst, die Stones sagten zu. Und so entstand ein Werk, das überwiegend assoziativ gegliedert wie ein schillerndes Kaleidoskop die Zusammenhänge von Kunst und Kultur beschreibt. Aufgelockert wird das ganz von Godards ganz eigenem Humor, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist.
Für die Fans der Stones dürfte der Film eine herbe Enttäuschung sein - schließlich IST es ein Godard (zudem nur mit den Stones und nicht über die Stones). Godards Fans werden schon eher auf ihre Kosten kommen: "1 + 1" ist sicherlich kein Meisterwerk, aber ein sehr solider, vollkommen befriedigender Godard.
Die DVD enthält sowohl den Director's Cut als auch die Produzentenfassung, die natürlich den Film publikumstauglicher machen sollte und mehr von den Stones enthält. |
Welcome To The Wonderwall - A Trip From Surrealism To Psychedelia [UK IMPORT] Jane Birkin, Jack MacGowran, Iain Quarrier Videokassette, 25. September 2000 Verkaufsrang: 32462
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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