DVDs: Joaquin Phönix

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Die Abbotts - Wenn Hass die Liebe tötet - Joaquin PhoenixDie Abbotts - Wenn Hass die Liebe tötet
Joaquin Phoenix, Billy Crudup, Liv Tyler

DVD, 4. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 19610      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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"Illinois 1957. In der Kleinstadt Haley leben die reichen Abbotts mit ihren drei schönen Töchtern. Die jüngste, Pamela (Liv Tyler), verliebt sich in den armen Dough Holt (Joaquin Phoenix). Dessen Bruder Jacey (Billy Crudup) jedoch hasst die Abbotts, denn er kennt das Geheimnis, das ihre Familien untrennbar miteinander verbindet. Er beginnt einen erbitterten Rachefeldzug, der nicht nur Pamelas und Dougs Liebe zu zerstören droht..."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

"Die Abbotts- Wenn Hass die Liebe tötet"      3 von 5 Punkten
Ich möchte nicht behaupten, dass Die Abbotts ein Film mit
all zu großem Tiefgang ist. Doch die schauspielerische Leistung ist sicherlich zu schätzen. Liv Tyler überzeugte schon in "Eine Nacht bei Mc Cools", Joaquin Phoenix war auch schon neben Mel Gibson("Signs") zu sehen und Billy Cudrup war absolut kult in "Almost Famous".
Die beiden Holt-Brüder haben es nicht einfach und jeder geht mit dem Tod des Vaters anders um.
Jacey gibt dem alten Abbott die Schuld und zerrt dafür dessen Töchter ins Bett.- Alle drei.
Dough dagegen verliebt sich aufrichtig in die jüngste, witzig,
charmant und ein wenig tollpatschig von Liv Tyler gemimt.
Das ewige Hin-und-Her zwischen den Parteien hat mich schon nach kurzem genervt.
Die Story ist sehr leicht und zieht wie eine Wolke vorbei. Man vergisst sehr schnell worum es eigentlich geht.
Dennoch ist das Spiel zwischen Phoenix und Tyler alle mal gelungen und über die späten 50er und die verbohrten Leute
in dieser Zeit kann man sich immer amüsieren.

Melancholische Familiengeschichte      2 von 5 Punkten
Die Story von "die Abbots" ist nichts Besonderes. Die Darsteller auch nicht. Und weder die Dialoge noch der Gesammteindruck von diesem Film stechen in besonderer Weise hervor.
Die Handlung des Films schleppt sich nur langsam vorran und eigentlich grenzt es schon an Langeweile. Das wahrscheinlich Amüsanteste an diesm Film ist wohl allein Liv Taylors Hochsteckfrisur auf einer der berüchtigten Abbots-Partys am Anfang des Films.
Ansonsten ist die Geschichte eher lahm und ein bisschen zu sehr auf Sentimentalität aufgebaut.
Der männliche Protagonist und Filmpartner von Liv Taylor ist nicht nur unsympathisch sondern ihm fehlt in diesem Film auch jegliche Begabung, den Zuschauer mit sich zu identifizieren.
Das einzige was diesen Film noch einigermaßen über Wasser hält ist die, wie immer erfrischende, Schauspielweise Liv Taylor's, die hier als naives Vorstadtmädchen zur Symathieträgerin des ganzen Films mutiert.
Fazit: den Film einmal zu sehen ist okay, aber das reicht auch!


Signs - Zeichen [Blu-ray] - Mel GibsonSigns - Zeichen [Blu-ray]
Mel Gibson, Joaquin Phoenix, Rory Culkin, Abigail Breslin, Patricia Kalember

Blu-ray, 1. November 2008
     Verkaufsrang: 6175      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 32,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Graham Hess macht eines Morgens auf seiner abgelegenen Farm eine beklemmende Entdeckung: In einem Maisfeld zeichnet sich ein 200 Meter großer Kornkreis ab. Sind diese mysteriösen Muster nur ein böser Streich, ein Naturphänomen oder sogar ein rätselhaftes Zeichen? Graham, der nach dem tragischen Tod seiner Frau mit seinen zwei Kindern und seinem Bruder Merill ein zurückgezogenes Leben führt, fühlt sich und seine Familie immer weiter in die Enge getrieben. Während weltweit mehr und mehr Kornkreise auftauchen, überschlagen sich auch auf der Farm die Ereignisse, bis die Situation außer Kontrolle zu geraten droht...



Clay Pigeons [UK IMPORT] - Joaquin PhoenixClay Pigeons [UK IMPORT]
Joaquin Phoenix, Gregory Sporleder, Vince Vaughn, Georgina Cates, Scott Wilson

DVD, 26. Dezember 2005
     Verkaufsrang: 31204     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Toller Film... wo ist die deutsche Fassung???      5 von 5 Punkten
Der Film ist der absolute Hammer! Phoenix und Vaughn spielen sich gegenseitig mit dümmlichen Gekicher und schockierten Gesichtsausdrücken an die Wand! So skuril der Film mit jeder weiteren Minute wird, so gern sieht man ihnen zu, wie sie versuchen Leichen verschwinden zu lassen, die nicht verschwinden wollen.
Diesen Film möchte man in großer Runde mit einen kühlen Bierchen, einer Tüte Chips und seinen besten Freunden genießen... leider gibt es offensichtlich keine deutsche Fassung, auf jeden Fall habe ich noch keine gefunden. Das ist wirklich extrem schade.
Auch wenn es kein Hollywood-Blockbuster ist, macht er genauso Spaß wie Fargo oder einige der Tarantino Filme. Ich hoffe, jemand hat ein Einsehen und bringt ihn doch noch irgendwann raus, damit ich meine Joaquin Phoenix Reihe vervollständigen kann.


Walk the line "Black Box" (2 DVDs + 4-Song-Soundtrack CD) - Joaquin PhoenixWalk the line "Black Box" (2 DVDs + 4-Song-Soundtrack CD)
Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon

DVD, 30. November 2006
     Verkaufsrang: 24296     

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Walk the Linezeichnet die ersten 30 Jahre im Leben von Johnny Cash nach, dem legendären „Man in Black“. In James Mangolds Biopic begeistern vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller, Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix.

Das Biopic, also die filmische Entsprechung einer Biographie, ist möglicherweise das undankbarste aller Film-Genres.

Das liegt in erster Linie an der vorgegebenen Struktur, die sich notgedrungen am Leben der zu verhandelnden Person festmachen muss und an dem dramaturgischen Zwang, eine komplexe Biographie in die Form einer Initiationsgeschichte zu pressen. Grundsätzlich muss ein Biopic also immer vereinfachen. Im Fall von Walk the Linehaben die Filmemacher die zu beackernde Fläche zumindest ein wenig eingeschränkt, indem sie sich auf die ersten 30 Jahre eines wechselvollen Lebens beschränkt haben.

Dennoch erliegt der Film der Versuchung von Dramatisiserung im konventionellsten Sinn. Regisseur James Mangold zeigt sich letztendlich weniger interessiert an der Entstehung einer Ikone als an der Zuspitzung auf eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Aus dieser Entwicklung heraus wird sehr viel erklärt, für manchen Cash Fan womöglich zu viel. Resultat ist ein überraschend biederer Film, der dem Outlaw Image seines Betrachtungsgegenstandes kaum Rechnung trägt.

Das soll jedoch nicht bedeuten, dass Walk the Lineein schlechter Film wäre.Das Gegenteil ist der Fall. Es ist aber weniger ein Film über eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte als über die Kraft der Liebe, über die Unschuldigkeit des Business in den frühen Jahren des Rock´n Roll und, in seinen besten Momenten, über die Wirkungsweise von kreativen Entstehungsprozessen. Und es ist natürlich ein Schauspielerfilm voller mitreißender Momente. Sowohl Joaquin Phoenix als auch Reese Witherspoon überzeugen in den Szenen sowohl auf als auch abseits der Bühne.

Die Gesangseinlagen der beiden Schauspieler zählen zu den gelungensten Versuchen Hollywoods die Magie von Livekonzerten einzufangen. Aber auch die intimen Momente gelingen mit schlafwandlerischer Sicherheit. Joaquin Phoenix Kampf gegen die Dämonen einer Kindheit, die zerstörerische Leidenschaft einer Liebe und nicht zuletzt die kathartische Wirkung von Musik.

--Thomas Reuthebuch

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 106 Bewertungen)

Der beste Film seit Jahrzehnten      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist in seiner Umsetzung zu 100% gelungen. Die Schauspieler Joaquin Phoenix und Reese Witherspoone haben eine super Leistung erbracht im Film. Da sie selbst gesungen und Joaquin auch selbst gespielt hat, kann man das als eine noch die da gewesene Leistung betrachten. Johnny Cash war einer der größten Sänger überhaupt. Joaquin hat seine Rolle brilliant gespielt. Die Gestik und Mimik waren einfach perfekt.

Als er damals im Kino raus gekommen ist, war ich einer der Ersten, der Ihn sehen musste. natürlich ist es nicht bei einmal geblieben. Die DVD habe ich mir sofort nach erscheinen zugelegt und schaue Sie regelmäßig an.

Ich kann für mich sagen, seit Dirty Dancing ist "Walk the Line" der beste Film der letzten Jahrzehnte.


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Gladiator - Russell CroweGladiator
Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen

Videokassette, 8. Februar 2001
     Verkaufsrang: 1440     

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Mit seinem Sommer-Blockbuster Gladiator, dessen Größe sich mit seinen Vorgängern des Monumentalfilmzeitalters messen kann, hat Regisseur Ridley Scott ein energiegeladenes, actionbetontes Epos erschaffen, mit dem er den Zuschauer mittels computergenerierter Effekte in das Zeitalter des Römischen Imperiums zurückversetzt. Mögen die Effekte auch nicht den Standard anderer Megaproduktionen wie zum Beispiel Titanic erreichen, vermitteln sie doch einen lebendigen Eindruck von der Größe und der Glorie Roms.

Der Australier Russell Crowe ist der heroische General Maximus. Und in dieser Rolle gelingt es ihm, den Film -- bei all den Effekten -- allein auf seinen Schultern zu tragen. Er beweist einmal mehr, dass er inzwischen Anspruch darauf hat, als Hollywood-Star bezeichnet zu werden! So gelingt es ihm, eine erstaunliche Verwandlungsfähigkeit an den Tag zu legen -- vom heldenhaften General über einen gehetzten Flüchtling zum unterdrückten Sklaven zurück zum überlebensgroßen Gladiator.

Die Geschichte beinhaltet typische shakespearehafte Elemente von Tod, Betrug, geheimen Identitäten und Verrat. Keine Frage: Ein bisschen wirkt dies dick aufgetragen und die Dialoge sind gewollt auf klassisch getrimmt, was sich ebenfalls nicht verbergen lässt. Doch der Film ist so lebhaft inszeniert und montiert, dass über diese Mängel hinweggesehen werden kann, bleibt auf der Positivseite doch auch zu vermerken, dass Scott bei all den Effekten und Schlachten den Blick auf die Figuren nicht verloren hat.

Da ist des Gladiatoren Nemesis, der böse Kaiser Commodus (Joaquim Phoenix), der mit seinem Auftreten Autorität erzeugt; unabhängig davon, ob er sich als Kaiser mit den Insignien seiner Macht vor dem Volk präsentiert, oder ob er sich lüstern seiner Schwester Lucilla (Connie Nielsen) nähert. Oliver Reed indessen, der während der Dreharbeiten verstarb, spielt seine Rolle als Lehrmeister des Gladiators mit großer Würde und einer Prise Tragik.

Regisseur Scotts visuelles Können steht außer Frage. Doch bei all dem, was er an atemberaubenden Bildern erzeugt haben mag -- Russell Crowe ist der Star dieses Films. Er spielt nicht nur den Gladiator, er ist der Gladiator! --Mark Englehart

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 354 Bewertungen)

Ein klasse Film!!!      5 von 5 Punkten
Obwohl mir die vilen Schlachtszenen teilweise zu blutig waren, gehört dieser Film zu meinen lieblingsfilmen.Die Story ist sehr ergreifend,besonders das Ende bei dem mir die Tränen gekommen sind.Die Schauspieler( insbesondere Russel Crowe) sind meister ihres Schauspiels. Ein wirklich gelungener Film!


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To Die For - Nicole KidmanTo Die For
Nicole Kidman, Matt Dillon, Joaquin Phoenix

DVD, 1. März 1999
     Verkaufsrang: 42640     

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Falls jemals jemand Zweifel daran gehabt haben sollte, dass Nicole Kidman eine gute Schauspielerin ist, der sollte sofort dazu gezwungen werden, sich diese wunderbar böse Komödie aus dem Jahr 1995 anzuschauen, für die Kidman verdientermaßen den Golden Globe in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin bekam.

Während Regisseur Gus Van Sant (Good Will Hunting) die auf Fakten basierende Geschichte mit messerscharfer Präzision ausführt, liefert Kidman eine köstliche und listige Vorstellung als Suzanne Stone, Hausfrau in einer Kleinstadt in New Hampshire, die sich selbst als nächste Barbara Walters, Jane Pauley, Diane Sawyer und Maria Shriver sieht, alle in einer (übergenau frisierten) Person. Sie ist so darauf fixiert, eine erfolgreiche Fernsehkarriere zu machen, dass sie vor nichts zurückschreckt -- auch nicht vor dem Mord an ihrem Ehemann (Matt Dillon) --, um die Aufmerksamkeit, von der sie glaubt, dass sie ihr zusteht, zu erhalten. Um ihren Plan auszuführen, holt sie sich einige ahnungslose Teenager heran. Darunter ist ein Junge (Joaquin Phoenix, der durchaus neben Kidman besteht), der sich in Suzanne verliebt. Dies führt nicht nur zu sexuellen Seitensprüngen, sondern auch zu vorhersehbaren und Besorgnis erregenden Konsequenzen.

Die qualifizierte Arbeit Gus Van Sants macht aus To Die For eine satirische Komödie, aber der Film ist so nah an der Realität der Boulevardzeitungen, dass er an keiner Stelle unglaubwürdig wirkt -- was ihn einerseits komischer macht, andererseits aber auch dafür sorgt, dass das Blut in den Adern gefriert. Mit Illeanna Douglas, George Segal und Wayne Knight (bekannt aus Seinfeld) sind die Nebenrollen bestens besetzt. To Die For ist eine der besten Komödien der 90er Jahre -- vor allen Dingen, wenn Sie schwarze Komödien lieben. Ein Tipp für Cronenberg-Fans: Achten Sie auf den Mann am See. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Nicole und Joaquin im Originalton unschlagbar      5 von 5 Punkten
Die deutsche Fassung kenne ich nicht, ich habe mir gleich die englische Version gekauft - und habe es noch kein einziges Mal bereut. Eine wunderbare Nicole Kidman, zickig, eiskalt, karrieregeil und zerbrechlich schön und ein hinreißender Joaquin Phoenix als anrührend sanfter, verletzlicher Teenager. Die Originalsprechstimmen der Schauspieler sind besser als jede Synchronisation. Der Film lebt von den Monologen der Beteiligten, die zum bitterbösen Geschehen Stellung nehmen, es gibt Rückblenden, dann wieder Stellungnahmen. Es ist spannend zu erfahren, wie es letztendlich zu dieser bizarren Geschichte kam und zutiefst menschlich. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich die bisherigen Rezensionen las (die sich aber zum Teil auf die deutsche Version bezogen), denn ich war begeistert von der Eindringlichkeit. Der Film hat Komik, Spannung, Tiefe, deshalb: 5 Sterne.


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Für das Leben eines Freundes - Vince VaughnFür das Leben eines Freundes
Vince Vaughn, Anne Heche, Joaquin Phoenix

Videokassette, 14. Februar 2000
     Verkaufsrang: 2739     

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Drei junge Amerikaner, die außer ihren Vorlieben für Bier, Frauen und Haschisch wenig gemeinsam haben, verschlägt es nach Malaysia. Während "Sheriff" (Vince Vaughn) und Tony (David Conrad) später nach New York zurückkehren, bleibt der gutherzige Lewis (Joaquim Phoenix) im Land, um an einer Aktion zur Rettung von Orang Utans teilzunehmen. So verlieren sich die drei aus den Augen.

Zwei Jahre später sucht eine engagierte Rechtsanwältin (Anne Heche) die beiden jungen Männer in New York auf. Sie vertritt Lewis, der in Penang im Gefängnis sitzt. Er wurde für ein Vergehen verhaftet, das alle drei begangen haben: Die gemeinsam gekaufte Menge Dope, die sie Lewis bei ihrer Abreise in die USA zurückließen, war fatalerweise geringfügig über dem Limit. Nur ein paar Gramm weniger, und Lewis wäre mit einer Haftstrafe davon gekommen. Nun soll er in acht Tagen gehängt werden. Seine einzige Chance: Die einstigen Gefährten kehren nach Malaysia zurück und gestehen, dass das Haschisch ihnen allen gehört hat. Damit würden sie Lewis Leben retten, gleichzeitig aber selbst hohe Haftstrafen riskieren.

Acht Tage, das war auch genau der Zeitraum, den dieser Film in den US-Kinos überlebt hat. Daraus sollte man aber keine Rückschlüsse auf seine Qualität ziehen. Tatsächlich ist Für das Leben eines Freundes einer der überzeugendsten Filme der jüngeren Vergangenheit. Das Drehbuch zieht die ethisch moralische Daumenschraube heimtückisch fest an, so dass man sich dem Geschehen auf dem Bildschirm kaum entziehen kann. Dies ist unter anderem der Tatsache zu verdanken, dass zwei vollkommen unterschiedliche Drehbuch-Autoren für diesen Film das Skript verfasst und unabhängig voneinander ihre Szenen geschrieben haben. Wesley Strick (Kap der Angst) widmete sich den beiden jungen Männern in New York, Bruce Robinson (Schreiendes Land - The Killing Fields) wiederum richtete sein Augenmerk auf Lewis und sein Leben in Malaysia. Zusammen haben sie ein Szenario entworfen, das ostasiatische und westliche Lebenskultur unversöhnlich aufeinander treffen lässt.

Regisseur Joseph Ruben (Spur in den Tod 2, Money Train), der schon oft B-Filme mit dem Geschick eines A-Film-Regisseurs inszenierte, liefert mit diesem Film seine bislang eindrucksvollste Arbeit ab.

Die größten Leistungen aber präsentieren die Schauspieler, allen voran Joaquim Phoenix in der Rolle eines naiven jungen Mannes, der durch den Terror im Gefängnis seinen Verstand verliert. Vaughns Porträt einer von Selbstzweifeln geplagten Person gerät nicht weniger packend. Anne Heche wiederum überzeugt in der Rolle der idealistischen Anwältin -- mal eiskalt, mal samariterhaft. Für diese drei hätte es eigentlich jeweils einen Oscar geben müssen... --Richard T. Jameson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Erstklassiger Film!      5 von 5 Punkten
Sheriff (Vince Vaughn), Tony und Lewis (Joaquin Phoenix) sind drei Freunde, die in Asien vorübergehend das große Partyleben leben. Die Wege der drei trennen sich wieder. Sheriff und Tony gehen zurück in die Staaten, doch Lewis bleibt in Asien und wird ins Gefängnis gesteckt, da eine nicht geringe Menge Hasch bei ihm gefunden wird. In Asien geht es sogar so weit, dass Lewis für dieses Verbrechen gehängt werden soll. Sollten jedoch Sheriff und Tony zurück nach Asien kommen, und einen Teil der Schuld auf sich nehmen, bleibt Lewis' Leben verschont. Um die beiden zu überreden, ihrem Freund zu helfen, macht sich Anwältin Beth (Anne Heche) auf den Weg zu den beiden. Was folgt sind hin- und her Verhandlungen, die so einige moralische Fragen aufwerfen. Wie der Film ausgeht, werde ich an dieser Stelle nicht verraten, es sei nur soviel gesagt - das Ende wird wohl die meisten überraschen.

Im Original heißt der Film „Return to paradise"...nur leider ist die Rückkehr alles andere als paradisisch. Bei genauerem Nachdenken scheint es kaum etwas zu geben, das beängstigender ist als im Ausland ins Gefängnis zu wandern, wo ganz andere Gesetze herrschen als im eigenen Land. Es gab schon andere Filme, die dieses Thema behandelt haben („Red Corner" mit Richard Geren oder „Brokedown Palace" mit Claire Danes), doch „Für das Leben eines Freundes" ist um Ecken besser. Der Film ist unvorhersehbar, und hat so einige Überraschungen parat. Eine Sache passiert ganz automatisch, wenn man sich diesen Film ansieht. Man fragt sich, was man selbst tun würde, wenn man in so einer Situation wäre. Würde man für Jahre im Ausland ins Gefängnis gehen, damit ein Freund nicht gehängt wird? Noch dazu ein Freund, den man ein paar Jahre nicht gesehen hat? Und außerdem ein Freund, der eigentlich eher eine Party-Bekanntschaft, und kein Freund seit Kindertagen ist? Würde man einige Jahre seine Freiheit opfern? Es gibt wenige Filme, die so zum Nachdenken anregen, bzw. den „würde-ich-das-auch-so-machen?" Effekt in diesem Maß auf den Zuschauer haben. Jedenfalls ging es mir persönlich so.

Was mir unter anderem so gut an diesem Film gefallen hat, ist die Tatsache, dass nichts beschönigt wird, und die Geschichte äußerst realistisch wirkt. Man fühlt sich als Zuschauer nicht „betrogen", wenn man den Film anschaut, und andererseits ist es einfach nur beängstigend und schockierend. Wenn man sich „Für das Leben eines Freundes" ansieht, sollte man sich auf große Emotionen gefasst machen. Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat an dem Film, ist die Romanze zwischen Vaughn und Heche. Sie wirkt einfach gezwungen, und sollte dem Drama wohl noch eine leicht romantische Note verleihen. Meiner Meinung nach völlig überflüssig und unangebracht, aber was soll's, damit kann ich leben, da der Rest des Films einfach auf voller Linie begeistern konnte.

Noch ein kurzes Wort zu den Schauspielern: allesamt grandios! Vor allem Joaquin Phoenix spielt absolut herrlich und überzeugend. Auch Vince Vaughn konnte glänzen in diesem kleinen Meisterwerk. Dieser Film ist einfach spitze, und meiner Meinung nach leider viel zu unbeachtet.

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Walk the Line - Joaquin PhoenixWalk the Line
Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin

DVD, 26. Februar 2007
     Verkaufsrang: 24882     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Gemischte Gefühle      3 von 5 Punkten
Als Johnny Cash-und Rick Rubin-Fan habe ich sehnsüchtig auf diesen Film gewartet und war schon ziemlich enttäuscht.
Zugegeben,Phoenix und Witherspoon spielen toll,und die Bühnenszenen sind auch sehr schön.
Dass ein Biopic Akzente setzen und sich auf wesentliches beschränken muss ist schon klar,aber in diesem Film fand ich die Auswahl doch sehr eingeschränkt.
Dass Johnny Cash ein Pillenproblem hatte,wird derartig breitgetreten,dass es wirklich nur noch langweilt.
Und das Happy end auf der Bühne beendet den Film als Johnny Cash sein halbes Leben noch vor sich hatte.
Nebenbei erwähnt,das Folsom Prison Konzert war 1968-und Mr.Cash war laut eigenen Angaben seit 1969 nüchtern.
Verstorben ist er 2003.
Was ich absolut nicht verstehen kann ist dass die grossartige Zusammenarbeit mit Rick Rubin und sein Comeback in den Neunzigern mit keinem Wort erwähnt wird.
Es gibt auch ein Leben nach dem Happy-end.
Fazit:Ein als Biographie verkauftes Reuiger-Sünder-wird-durch-die-richtige-Frau-erlöst- Drama.


...eine meisterliche Episode zwischen Drogen und Liebe      5 von 5 Punkten

The Man In Black - Aspekte eines bewegten Lebens des am 26. Februar 1932 als J. R. Cash in Kingsland, Arkansas, und am 12. September 2003 in Nashville, Tennessee, gestorbenen Country-Sängers Johnny Cash, 2005 eingespielt von James Mangold.

Auch wenn der Film die eigentliche Bedeutung von Johnny Cash in der Musikszene nicht wirklich aufzeigt und sich neben dem exzessiven Drogenproblem hauptsächlich mit der Beziehung zwischen June Carter und Johnny Cash befasst, ist dies eine wunderschön inszenierte und gespielte Biographie, die den Zuschauer durch die erstklassigen Leistungen der beiden Hauptdarsteller fesselt, die vor allem auch die Songs des Films überzeugend und unangestrengt vortragen.

Vor einfacher Kulisse zeigt der Regisseur immer wieder die Gesichter der beiden Hauptdarsteller, gleich einer Charakterstudie, und diese meistern die visuellen Aussagen in den einzelnen Stadien des gezeigten Lebensabschnittes bravurös. Der junge Mime Joaquin Phoenix entfaltet mehr als überzeugend Charaktereigenschaften, die zugleich dämonisch, zerrissen und tief leidend erscheinen. Und in diesem dramaturgischen Rahmen gilt gleiches für Reese Witherspoon, deren Intensität ihrer Ausdrucksmöglichkeiten den Zuschauer fansziniert.

...fürwahr eine großartige und gelungene Widmung für diesen wichtigen Country Sänger sowie für June Cartner.

Wer nicht genug Musik zu hören bekam, findet auf der zweiten DVD der Special Edition (Steelbook, 2 DVDs) acht im Hauptfilm nur angespielte Songs in voller Länge.

Auszeichnungen
Oscar 2006: Beste Hauptdarstellerin: Reese Witherspoon; Nominierungen: Bester Hauptdarsteller (Joaquin Phoenix), Bestes Kostüm-Design, Bester Schnitt, Beste Tonmischung
Golden Globe 2006: Bester Film: Komödie/Musical / Bester Hauptdarsteller, Komödie/Musical: Joaquin Phoenix) / Beste Hauptdarstellerin, Komödie/Musical: Reese Witherspoon)

Nb: Johnny Cash war einer der einflussreichsten Country-Sänger und -Songwriter. Bekannt wurde er vor allem war für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten Boom-Chicka-Boom-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie für seine kritischen und unkonventionellen Texte. Er schrieb über 500 Songs, verkaufte mehr als 53 Millionen Platten/CDs und wurde mit zwölf Grammys ausgezeichnet.


Unbeschreiblich .....      5 von 5 Punkten
Ich muss gestehen als ich ins Kino ging um den Film zu sehen waren meine Erwartungen nicht allzu hoch: den letzten Musikfilm den ich mir angesehen habe waren The Doors von Oliver Stone. Aber dieser Streifen hat mich von der ersten Minute gefesselt. Und dazu kannte ich nicht allzu viel von Johnny Cash. Aber was ich dort gesehen habe war einfach ein grandioses Filmerlebnis welches bis in den letzen Winkel perfekt in Szene gesetzt wurde und eine dermaßen atmosphärische Dichte erzeugt so dass es mir total nahe ging. Ich kann gar nicht die richtigen Worte finden. Mein Respekt gehört den beiden Schauspielern die eigentlich beide den Oskar verdient hätten. Kannte ich Reese Witherspoon eigentlich nur von ihrer Comedy Seite, so hat sie mich hier einfach nur umgehauen. Die beiden spielten so perfekt miteinander dass es fast unheimlich ist und ich mich fragte ob es noch Film oder eine Dokumentation mit Orignalausschnitten war. Die Zeit verflog wie im Flug bei dem Film und ich hätte mir noch eine Stunde ansehen können.
Also eine klare Empfehlung für diesen Film, welches wirklich das beste ist was Hollywood uns seit Jahren mal wieder präsentiert hat. Endlich mal nix mit Geballer oder von total überbezahlten und überbewerteten "Stars"
sondern mit Schauspielern und Regisseuren die ein Meisterwerk abgeliefert haben.
P.S: Jetzt kann ich auch verstehen dass die Verkaufszahlen von Johnny postmortem ansteigen ... Ich bin inzwischen (leider viel zu spät) ein riesiger Fan von ihm ....

Einfach sensationell!      5 von 5 Punkten
Habe den Film gestern auf DVD gesehen und war sofort begeistert. Eine grandiose Besetzung mit Schauspielern, die ihr Handwerk verstehen, eine mitreißende Handlung und sensationell gute musikalische Zwischenelemente, die Johnny Cash wieder zum Leben erwecken! Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon spielen ihre Rollen nicht nur umwerfend und überzeugend, sie singen auch gigantisch gut!

Ich kann den Film jedem nur empfehlen; für Fans von Johnny Cash ist er aber ein absolutes Muss!!!


Buffalo Soldiers [UK IMPORT] - Ed HarrisBuffalo Soldiers [UK IMPORT]
Ed Harris, Dean Stockwell, Elisabeth McGovern, Joaquin Phoenix, Anna Paquin

DVD, 7. Februar 2005
     Verkaufsrang: 47103     

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Deutschland, 1989, kurz vor dem Mauerfall. Die Soldaten einer US-Kaserne dealen mit Drogen und Waffen. Allen voran nutzt der junge, smarte Ray Elwood die Naivität der anderen für seine Zwecke. Doch als der neue Sergeant Lee, ein knallharter Vietnamveteran, das Kommando übernimmt, ist es vorbei mit dem beschaulichen Leben auf der Basis. Als Ray dann auch noch eine Affäre mit Lees Tochter anfängt, heftet Lee sich an Elwoods Fersen und gefährdet so dessen letzten großen Deal...



Walk The Line [UK IMPORT] - Joaquin PhoenixWalk The Line [UK IMPORT]
Joaquin Phoenix, Ridge Canipe, Sandra Ellis-Lafferty, Waylon Payne, Shooter Jennings

DVD, 22. Mai 2006
     Verkaufsrang: 32287      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Johnny Cash - Walk the line - Absolutes Muß für jeden.....      5 von 5 Punkten
Die wohl beste Biographie eines Musikers bisher.
Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon brillieren in ihren Rollen als Johnny & June Carter Cash. Viele meiner Bekannten sind nach diesem Film in ein wahres Cash-Fieber verfallen. So wird es allen ergehen, die dieses Meisterwerk über den "Man in black" erwerben und ganz sicher viele Male ansehen werden. Der Film ist auch in den Nebenrollen toll besetzt (unter anderem mit "Terminator" Robert Patrick als Johnnys Vater). Der Oscar für Reese Witherspoon war mehr als verdient und auch Joaquin Phoenix hätte diese Ehre locker verdient. Dieser Film sollte definitiv in keiner Sammlung fehlen.......5 von 5 Sternen - genauso genial übrigens der Soundtrack zum Film!

Joaquin Phoenix brilliert als Johnny Cash      5 von 5 Punkten
"Walk the Line" ist ein Ausnahmefilm, die Biographie von Johnny Cash ist schlichtweg hinreißend. "Walk the Line" hat den Mut, ein differenziertes Bild von Cash zu zeichnen; auch seine dunklen Seiten werden ausgeleuchtet - ohne die man die Musik von Johnny Cash nicht angemessen würdigen kann.

So zeigt "Walk the Line" Johnnys tragische Kindheit als Sohn eines erzkonservativen Baumwollpflückers, wie Elvis ist er stationiert in Deutschland, dann jung und unglücklich verheiratet - und findet in der Musik seine Erfüllung. Der junge Johnny Cash als Rock-Star, der mit Elvis und einem phantastischen Jerry Lee Lewis durch die Lande tingelt, den schnellen Ruhm und seine unglückliche Ehe in Drogen ertränkt und schließlich in der langen, komplizierten Beziehung zu June Carter seine Erfüllung findet. Das den ganzen Film umspannende Highlight: Cashs Auftritt in Folsom Prison. Eine mitreißende Geschichte, auch für Musik-Muffel!

Und Joaquin Phoenix IST Johnny Cash. Er liefert eine Tour-de-Force ab und überzeugt in jeder Sekunde als tragisch-unglücklicher Cash. Phoenix hatte den Mut, die Cash-Stücke selbst zu singen - und macht es hervorragend! Dass Phoenix für diese Leistung nicht den Oscar bekommen hat, ist nicht nachvollziehbar. Reese Witherspoon als June Carter liefert eine Glanzleistung ab und harmoniert musikalisch toll mit Phoenix.

Ein Must-See!

Zwei CD-Tips: "Walk the Line" selbst und nach dem Film ein ganz besonderer Hochgenuss von Johnny Cash, "At Folsom Prison".



Einfach toll      5 von 5 Punkten
Ich möchte hier nur masl anmerken, dass wir über Johnny Cash reden und, obwohl ich auch ein großer Fan von Joaquin Phoenix bin, muss ich sagen, dass man diesen großartigen Man in Black niemals so darstellen könnte wie er wirklich war, zu viele Facetten......
Aber Phoenix hat einen tollen Job gemacht und James Mangold ist für seine Hingabe für diesen Film zu loben.
Nicht zu vergessen ist Reese Witherspoon, die den Oscar zu Recht bekommen hat!Der Film ist super sehenswert und einfach toll!!!

"Time's a wasting" aber auf keinen Fall dieser Film!!      5 von 5 Punkten
Einfach nur genial!
Bevor ich in den Film gesehen habe hatte ich keine Ahnung wer Johnny Cash ist (Ja ich weiß schlimm - steinigt mich...*lol*) aber danach war ich begeistert.
Das Leben des Johnny Cash ist von Joaquin Phoenix realistisch dargestellt und auch Reese Witherspoon verkörpert eine tolle June Carter. Der Film ist eine gute Abwechslung zwischen Musik und Story.
Das beste jedoch ist das die beiden Schauspieler alle Lieder selber singen, ein Genuß für die Ohren! Schade das "Time's a wasting" nur so kurz angespielt ist =(
Man möchte regelrecht aufspringen und mit Tanzen wenn die Countrymusik erklingt, auch wenn man kein großer Countryfan ist!
Alles in allem ein super genialer Film.
Nur an das "and it burns burns burns" von Johnny Cash kommt Joaquin Phoenix nicht heran, das bleibt am besten von Original-Johnny!!


To Die For - Nicole KidmanTo Die For
Nicole Kidman, Matt Dillon, Joaquin Phoenix

DVD, 1. August 2001
     Verkaufsrang: 28458     

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Falls jemals jemand Zweifel daran gehabt haben sollte, dass Nicole Kidman eine gute Schauspielerin ist, der sollte sofort dazu gezwungen werden, sich diese wunderbar böse Komödie aus dem Jahr 1995 anzuschauen, für die Kidman verdientermaßen den Golden Globe in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin bekam.

Während Regisseur Gus Van Sant (Good Will Hunting) die auf Fakten basierende Geschichte mit messerscharfer Präzision ausführt, liefert Kidman eine köstliche und listige Vorstellung als Suzanne Stone, Hausfrau in einer Kleinstadt in New Hampshire, die sich selbst als nächste Barbara Walters, Jane Pauley, Diane Sawyer und Maria Shriver sieht, alle in einer (übergenau frisierten) Person. Sie ist so darauf fixiert, eine erfolgreiche Fernsehkarriere zu machen, dass sie vor nichts zurückschreckt -- auch nicht vor dem Mord an ihrem Ehemann (Matt Dillon) --, um die Aufmerksamkeit, von der sie glaubt, dass sie ihr zusteht, zu erhalten. Um ihren Plan auszuführen, holt sie sich einige ahnungslose Teenager heran. Darunter ist ein Junge (Joaquin Phoenix, der durchaus neben Kidman besteht), der sich in Suzanne verliebt. Dies führt nicht nur zu sexuellen Seitensprüngen, sondern auch zu vorhersehbaren und Besorgnis erregenden Konsequenzen.

Die qualifizierte Arbeit Gus Van Sants macht aus To Die For eine satirische Komödie, aber der Film ist so nah an der Realität der Boulevardzeitungen, dass er an keiner Stelle unglaubwürdig wirkt -- was ihn einerseits komischer macht, andererseits aber auch dafür sorgt, dass das Blut in den Adern gefriert. Mit Illeanna Douglas, George Segal und Wayne Knight (bekannt aus Seinfeld) sind die Nebenrollen bestens besetzt. To Die For ist eine der besten Komödien der 90er Jahre -- vor allen Dingen, wenn Sie schwarze Komödien lieben. Ein Tipp für Cronenberg-Fans: Achten Sie auf den Mann am See. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Nicole und Joaquin im Originalton unschlagbar      5 von 5 Punkten
Die deutsche Fassung kenne ich nicht, ich habe mir gleich die englische Version gekauft - und habe es noch kein einziges Mal bereut. Eine wunderbare Nicole Kidman, zickig, eiskalt, karrieregeil und zerbrechlich schön und ein hinreißender Joaquin Phoenix als anrührend sanfter, verletzlicher Teenager. Die Originalsprechstimmen der Schauspieler sind besser als jede Synchronisation. Der Film lebt von den Monologen der Beteiligten, die zum bitterbösen Geschehen Stellung nehmen, es gibt Rückblenden, dann wieder Stellungnahmen. Es ist spannend zu erfahren, wie es letztendlich zu dieser bizarren Geschichte kam und zutiefst menschlich. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich die bisherigen Rezensionen las (die sich aber zum Teil auf die deutsche Version bezogen), denn ich war begeistert von der Eindringlichkeit. Der Film hat Komik, Spannung, Tiefe, deshalb: 5 Sterne.


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