|
| DVDs: Steve Pemberton | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
The League of Gentlemen - Staffel 1 Mark Gatiss, Steve Pemberton, Reece Shearsmith DVD, 25. April 2005 Verkaufsrang: 4385 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Polyband The League of Gentlemen - Staffel 1, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.04.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
super, nette unterhaltung, schwarzer humor vom feinsten! 5 von 5 Punkten ich bin eigentlich nur durch den kauf von little britain auf diese serie gekommen. und ich muss sagen, mir gefiel sie am anfang gar nicht. jetzt bin ich ein fan, nachdem ich die serie in einem tag durch hatte und sie mir heute schon wieder anschaute.wirklich wie monty phyton. schwarzer und englischer humor. die atmosphäre, die derben figuren, die musik wie horror.
also eine sehr gute serie, für englisch comedyfans unbedingt kaufen.
Weitere Kundenmeinungen |
The League of Gentlemen - Staffel 2 (2 DVDs) Mark Gatiss, Steve Pemberton, Reece Shearsmith DVD, 30. Januar 2006 Verkaufsrang: 6223 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Polyband Britcom: The League of Gentlemen - Season 2, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.01.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
I've had another special delivery... 5 von 5 Punkten Are you local? Selten hat eine Frage zu solch grotesken Konsequenzen geführt wie bei der League of gentlemen.
Die zweite Staffel setzt da an, wo die erste aufgehört hat und genau so tiefschwarz wie in der ersten Staffel geht es dementsprechend auch weiter.
The league of gentlemen sind meines Erachtens nach die einzig legitimen Nachfolger der Pythons, selten habe ich einen derartig bösen Humor erlebt.
In der zweiten Staffel nun leidet Royston Vasey an einer seltsamen Epidemie, der scheinbar keiner entrinnen kann. (Außer der Hauptverursacher, aber wer das ist, wird an dieser Stelle nicht verraten.) Es gibt ein Wiedersehen mit den meisten Charakteren, die man in der ersten Staffel kennen- und lieben gelernt hat, mit Pauline, Ross und Mickey, den Dentons und ihren unheimlichen Zwillingstöchtern, Dr. Chinnery, Barbara und noch einigen anderen, aber auch einige neue Charaktere werden eingeführt, die auch in andere Werken der League (dem Christmas Special oder dem Kinofilm "Apocalypse")Einzug gehalten haben. So zum Beispiel der mysteriöse Papa Lazarou oder der Deutschlehrer Herr Lipp, der mit seiner Klasse aus Duisberg zum Schüleraustausch nach Royston Vasey kommt. Besonders was Herrn Lipp angeht, so lohnt sich hier die englische Originalfassung besonders, Steve Pemberton spricht ein beinahe akzentfreies Deutsch, was in der deutschen Synchro natürlich vollkommen untergeht.
Die zweite Staffel wartet diesmal mit einer zusätzlichen DVD voller "special stuff" auf, so gibt es mal wieder Texttafeln über die Local People, einige nicht verwendete Szenen, ein Easter Egg und vieles mehr. Aber auch der Audiokommentar auf der Film-DVD hat es mal wieder in sich. Diesmal gibt es auf der Film-DVD auch die Möglichkeit, sich zumindest die englischen Untertitel einzublenden, was bei einigen Szenen durchaus hilfreich ist, da man mit seinem normalen Schulenglisch vielleicht nicht wirklich weit kommt, sobald bei einigen Charakteren unbekannte Akzente oder Slang-Wörter durchbrechen.
Für alle Fans tiefschwarzer britischer Comedy ein absolutes Must! |
The League Of Gentlemen's Apocalypse [UK IMPORT] Mark Gatiss, Steve Pemberton, Reece Shearsmith, David Warner, Victoria Wood DVD, 5. Mai 2008 Verkaufsrang: 20958 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kommt leider nicht ganz an die Serie heran 4 von 5 Punkten Eins vorweg: wer die Serie nicht kennt, sollte die Finger von dieser DVD lassen, da man schon sehr "local" sein muß, um den Film überhaupt verstehen zu können.
Worum geht's? Die fiktiven Charaktere der fiktiven Kleinstadt Royston Vasey aus der Serie "The league of gentlemen" stellen fest, daß sie nur fiktive Charaktere sind und ihre Welt vom Untergang bedroht ist, da die Comedians der League keine weiteren Folgen mehr für die Serie schreiben. Daher entsenden sie drei Auserwählte (Geoff, Briss und Herrn Lipp) in die Wirklichkeit, um die League zu bewegen, weitere Folgen für sie zu schreiben. Die hat jedoch mittlerweile ein ganz anderes Projekt, "The King's Evil", und gar kein Interesse mehr an ihren alten Charakteren...
So weit, so gut. Leider kommt der Film jedoch nicht ganz an die Serie heran. Gerne hätte ich mehr "locals" gesehen, der Schwerpunkt liegt jedoch auf Geoff, Briss und Herrn Lipp und auch wenn Geoff der erklärte Lieblingscharakter von Darsteller Reece Shearsmith ist, so fand ich ihn nie sonderlich interessant. Andere Einwohner Royston Vaseys, wie z.B. Pauline, Ross und Mickey, die Dentons, Stella und Charlie, Dr. Chinnery, Mrs Levinston und Iris oder Edward und Tubbs kommen leider -wenn überhaupt- nur am Rande vor. Wäre es nicht sehr viel stranger gewesen, Papa Lazarou ins "reale" London zu schicken als den doch eher langweiligen Geoff?
Das Skript wirkt ein wenig unausgegoren, die Erkenntnis der "locals", das sie nur Figuren einer Fernsehserie sind, wird viel zu hastig abgehandelt, dafür nimmt der Teil des Films, der sich mit "The King's Evil" beschäftigt, viel zu viel Raum ein, vielleicht sollte die League darüber wirklich mal einen abendfüllenden Film drehen, Potential ist auf jeden Fall da. So lenkt "The King's Evil" jedoch viel zu viel von der eigentlichen Handlung ab, schade.
Dennoch wird dieser Film so manchen "local" in pures Entzücken versetzen, alleine das Bonusmaterial hat es in sich, gibt es doch neben dem mittlerweile obligatorischen Audiokommentar (wie immer bei der League sehr witzig)und den klassischen Trailern auch ein Making-of und mehrere Features zur Entstehung der Serie und zum "echten" Royston Vasey, Hadfield. (Dort scheint jetzt übrigens nach den Dreharbeiten zur Serie alles "local" zu sein...)
Fazit: nur für "Locals" interessant, alle anderen sollten sich lieber erstmal durch die Serie arbeiten!
Absolutely Brilliant! :-) 4 von 5 Punkten Are you local? The League Of Gentlemen brach ja schon immer alle Tabus ... aber nach diesem Film hat man eine ganz neue Definition des Tabubrechens! Britischer Humor trifft auf Horror. Dieser Film ist absolut brilliant, aber nur etwas für Eingeweihte! Man muss schon die komplette League Of Gentlemen TV-Serie gesehen und geliebt haben... dann wird man auch diesen Film lieben. Brilliant gruselig ist die Szene, in der Steve Pemberton den deutschen Englischlehrer Herrn Lipp spielt, der vorgibt der Schauspieler Steve Pemberton zu sein. Aber wer nicht "local" ist, läßt lieber die Finger von dieser DVD. Denn anders als die TV-Serie wurde der Film nicht mit Lachern unterlegt, was die ganze Mischung für Nicht-Fans schwer bekömmlich macht.
Apocalypse 5 von 5 Punkten Wer die League of Gentlemen kennt, der weiß, dass er mit dem ersten Spielfilm der Vier nichts Alltägliches in den Händen hält. Während Royston Vasey dem Untergang geweiht ist, begeben sich dessen Bewohner in die reale Welt, um ihre Heimat zu retten und kombinieren dabei Horror, Humor, Geschichte und Fantasy mit den besten Knetmonstern seit langem zu einer abstrusen Mischung, die Freunde des skurrilen, britischen Humors ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Ausgestattet mit den besten (den besten!) Charakteren macht dieser Film nicht nur enorm viel Spass sondern begeistert auch durch ein liebevoll animiertes Menü und so vielen Extras, dass man getrost in Tränen ausbrechen darf. |
The League Of Gentlemen - Box Set [UK IMPORT] Mark Gatiss, Steve Pemberton, Reece Shearsmith DVD, 30. Mai 2005 Verkaufsrang: 36911 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Genial! 5 von 5 Punkten BBC-Comedy-Serien gibt es ja wie Sand am Meer. Aber diese hier ist einfach nur genial! Tatsächlich besteht die League Of Gentlemen nur aus 3 Hauptakteuren, aber die haben es in sich! Immer wieder neu kostümiert, stellen sie mehrere Personen dar, dessen Handlungen während der Serie stets fortlaufen. Zu erwarten ist allerdings im Gegensatz zu den üblichen Comedy-Serien kein billiger Slapstick sondern wirklich guter, schwarzer, britischer Humor, gepaart mit teilweise schon ekligen, aber durchaus total witzigen Einlagen. Eigentlich schade, daß die Serie im deutschsprachigen Raum kaum bekannt ist, denn hier wird wirklich Humor vom Feinsten - eben mal anders - geboten! Eine absolute Kaufempfehlung!
For locals only ... 5 von 5 Punkten Die Box beinhaltet die drei Staffeln der "League of gentlemen". Dazu kommt noch ein "Christmas Special". Bei allen DVDs handelt es sich um die original UK-Version, d.h. komplett in englischer Sprache.
Wer eine deutsche Fassung haben möchte, der hat leider Pech. Nur die ersten zwei Staffeln wurden für Pro 7 übersetzt (auch hier bei amazon als DVD erhältlich). Danach hat Pro 7 die Serie leider abgesetzt. Für alle, die der englischen Sprache mächtig sind, ist die Serie nur zu empfehlen. Derbster, schwarzer Humor vom feinsten ... "Welcome to Royston Vasey - You'll never leave!" |
The League Of Gentlemen - Series 3 [UK IMPORT] Reece Shearsmith, Mark Gatiss, Steve Pemberton DVD, 10. November 2003 Verkaufsrang: 28633 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Etwas schwächer als die beiden vorherigen Staffeln 4 von 5 Punkten Da die BBC ja nicht vorhat, die dritte Staffel der League in Deutschland zu veröffentlichen, muß der deutsche Zuschauer mit dieser Import-DVD vorlieb nehmen. Schade.
Dennoch ist die dritte Staffel absolut sehenswert, wenn sie auch etwas anders ist als die vorherigen beiden. Wie auch dem Audiokommentar zu entnehmen ist, wollte die League weg von der puren Sketch-Comedy der ersten beiden Staffeln und den Geschichten etwas mehr Zeit geben, um sich zu entwickeln. Während in Staffel 1 und 2 meist viele kurze Sketche aufeinander folgten, die an schwarzem Humor nicht zu überbieten waren, haben wir nun pro Folge vielleicht 2-3 Geschichten, die auch in sich abgeschlossen sind. Leider kann die hohe Pointendichte der beiden Vorgänger hier nicht ganz erreicht werden, die längere Dauer der einzelnen Geschichten nimmt leider ein wenig vom Tempo und so zieht sich einiges doch ein wenig in die Länge.
Es gibt einige neue Figuren, aber auch ein Wiedersehen mit "alten Bekannten" und Handlungen aus den ersten beiden Staffeln, die hier zum Abschluß gebracht werden. Nicht alle der neuen Charaktere wachsen einem wirklich ans Herz und auf einige hätte man auch ganz verzichten können. Dennoch fügen sich die Handlungen der einzelnen Folgen am Schluß in ein großes Finale, in dem aufgelöst wird, was es zum Beispiel mit dem neuen Mitarbeiter im Charity-Shop auf sich hat oder in dem einige Figuren endlich ihr wohlverdientes Happyend finden, z.B. Barbara (achtet mal auf die Nasen in der allerletzten Szene!) und vor allen Dingen: wie kam es eigentlich zum Unfall am Ende der ersten Folge der dritten Staffel? Hier erlaubt sich die League einen dramaturgischen Kniff, wie er grandioser nicht sein könnte: die Handlungen der einzelnen sechs Folgen enden jeweils mit einem Unfall, der in jeder Folge aus einem anderen Blickpunkt gezeigt wird. Die Auflösung ist dann mal wieder typisch Royston Vasey.
Das Bonusmaterial ist wieder einmal sehr sehenswert, zumal das Menü diesmal auch den wunderschönen Score wiedergibt. Wer dies dann ca. 3 Minuten lang gehört hat, gelangt außerdem zu einem sehr interessanten Easter Egg.
Alles in allem: wenn die dritte Staffel auch nicht ganz mit der Pointendichte der ersten beiden mithalten kann, so ist sie doch ein sehenswerter Abschluß einer grandiosen Serie! |
Match Point [UK IMPORT] Scarlett Johansson, Rupert Penry-Jones, Margaret Tyzack, Scott Handy, Selina Cadell DVD, 8. Mai 2006 Verkaufsrang: 44801 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)
Die Schönen und die Reichen 5 von 5 Punkten Alle Achtung, Woody Allen schafft es nach langer Zeit mich richtig zur überraschen: Der inzwischen 39. Film des Regisseurs fällt auf den ersten Blick derart aus der filmographischen Rolle. Wenn man den Film ohne Wissen über den Stab anschaut, kommt man im Leben nicht drauf, dass es ein Allen ist, so untypisch ist "Match Point". Auch wenn dann im zweiten Eindruck doch auch wieder "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" als Bezugspunkt in den Sinn kommt.
Woody Allen liefert einen über weite Strecken eleganten, am Ende bösen Sex}n}Crime Thriller in der Welt der Reichen und Schönen ab, als Location hat er interessanterweise London gewählt und dies tut der Stimmung äusserst gut. Gelegentlich kommen sogar leichte Assoziationen zu den Hitchcock Classics "Bei Anruf Mord" oder "Der Fremde im Zug" auf, so perfekt gelingt Allens Hommage auf den guten Erzählkrimi mit langsam sich steigerndem Aufbau.
Es ist die Geschichte des mittellosen, aber talentierten Tennisspieler Chris Wilton (Jonathan Rhys Myers), der in London reichen Snobs Unterricht auf dem Tennisplatz gibt und auf diesem Wege den etwa gleichaltrigen, vermögenden Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Die beiden Männer finden sich trotz unterschiedlicher Herkunft auf Anhieb sympathisch, Tom führt dann auch Chris sozusagen in die feine Gesellschaft ein und auf diesem Weg macht er Bekanntschaft mit Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) und mit dessen verführerischen Geliebten Nola Rice (Scarlett Johannson).
Mit Chloe beginnt er eine Beziehung, die geradezu nach Ehe und sozialem Aufstieg schreit...die stinkreichen Hewett Eltern sind angetan vom Schwiegersohn in Spe und verschaffen ihm auch noch eine lukrative Stelle im Büro. Nur dumm, dass Chris auch ein Auge auf die sexy Geliebte seines Freundes geworfen hat und mir ihr eine heimliche Liason beginnt....
Man sollte nicht mehr über den weiteren Verlauf verraten, denn Allen ist es trotz der äusserst angenehmen altmodischen Machart gelungen, eine dichte Kriminalgeschichte aus dieser Ausgangslage zu schaffen, in dem Chris vom netten Emporkömmling zum aggressiven Killerface mutiert und als "Match Point" liefert Allen noch ein geradezu geniales Kabintettstückchen am Schluss, also einen zur Abwechslung mal wieder richtigen guten Kinoplot.
Den sollte sich dann die konkurrenz mal ansehen, wenn man diese vielen unlogischen Drehungen, Konstruktionen und Wendungen anderer neuerer Filme mal vergleicht. Allen in seiner Leichtigkeit braucht eigentlich nur einen einzigen Hitchcock}schen MacGuffin für seinen Schlussakkord....
Wenn Sie sich mal Frust holen wollen ... 2 von 5 Punkten ... schauen Sie sich diesen Film an. Jonathan Rhys Meyers kommt als emporstrebender Tennislehrer zwar unheimlich smart daher und Miss Johansson spielt die sexy lady (wie immer); Mr. Meyers erinnert mich dabei aber eher an einen Dressman, als an einen Karrieristen und die Johansson könnte auch mal langsam ihr Image ändern ...
Was stört mich so? Ich fand den Film interessant, bis zu dem Moment, als Nola Rice schwanger wird. Was dann abläuft, ist die selbe Chose, wie wir sie hunderttausendfach kennen ... Der verheiratete Liebhaber steht nicht zu seiner Liebsten, sie soll das Kind abtreiben, er verspricht ihr alles und hält nichts ein! Grauenhaft.
Gibt es für eine solche Situation denn nicht andere Lösungen? Läuft das denn wirklich immer so ab? Warum spricht Chris nicht mit seiner Frau, sondern verstrickt sich immer mehr in einem Meer aus Lügen und Verzweiflung ...? Keine Ahnung. Ich find's furchtbar.
Einfach ein unglaublich guter Film! 5 von 5 Punkten Ich habe den Film ab der ersten Minute durchlebt. Er spielt wie kein anderer mit den Gedanken und Vorahnungen des Zuschauers. Ich wusste bis dahin nicht das es Filme gibt die so eine Verbindung zwischen Zuschauer und Story schaffen. Bravo Woody Allen!!!
Große Klasse 5 von 5 Punkten Es ist ca. 8 Jahre her, daß ich mir zuletzt einen Woody Allen-Film im Kino angesehen habe. War immer großer Fan, vor allem seiner älteren Filme, aber irgendwann hat's dann gereicht, mit dem Slapstick, den Neurosen, dem 90 Minuten-Durchgeplappere und vor allem mit dem eitlen Woody als Darsteller, der immer nur sich selbst spielen kann.
Match Point habe ich vorgestern eher aus Langeweile im Fernsehen angeschaut und bin nachhaltigst beeindruckt !!! Ich mochte den Mann schon immer, aber jetzt hat er meinen tiefsten Respekt.
Von der ersten Szene an war ich wie hypnotisiert (genial der Tennisplatz mit dem Netzball und dem Glücksmotiv, der Stimme aus dem Off). Souverän, wie sich unspektakulär, ohne großes geplapper, szene an szene reiht, alles andere als langatmig (!sry), stets schnelle szenenwechsel, nichts wird ausgewalzt oder einsuggeriert.
Von Anfang an hatte ich ein Gefühl der Bedrohung, das ich mir jetzt 2 Tage später noch nicht recht erklären kann. Zum einen sicherlich die Ausstrahlung von Jonathan Rhys-Meyers in der Hauptrolle, ein Gesicht, das Gefahr in Verzug meldet. Im Gegensatz dazu sein höfliches, bescheidenes Auftreten, das zunehmend opportunistischer, also unglaubwürdiger wird, ohne daß er jemals des Guten zuviel tut und zum Schleimer wird, dann wäre er bei den Herrschaften gleich durch. Allein diese Balance fand ich unglaublich spannend und war die halbe Miete des Films.
Wann wandelt sich Anerkennung in Verachtung ? Gar nicht, denn diese Upperclass-Familie ist - trotzdem Klischees wie Landhaus, Moorhuhnjagd und Oper aufgeboten werden - im Grunde durchweg sympathisch. Das Unheil geht nicht von ihnen aus. Genauso wenig, wie sich das Unheil am Schluß gegen sie richtet. Gerichtet wird das Ähnliche, Gleichartige, Vertraute, die Spiegelung des eigenen Ichs in Gestalt der zuerst so begehrten, dann benutzten, dann als Bedrohung empfundenen Nola.
Die Dynamik in dieser Beziehungsgeschichte fand ich atemberaubend. Scarlett Johannsen (als total erfolglose Möchtegernschauspielerin Nola) ist wirklich unglaublich schön und sinnlich, aber auch total verletzlich, und sie kommt von "unten", wie Chris. Natürlich gibt's da ein instinktives Verständnis. Nola kann sich in dieser Familie jedoch nicht durchsetzen, hat das Stigma des Underdogs, während Chris sie überflügelt, obwohl sie eher da war. Er macht ihr vor, wie's geht, der schlaue Hund. Und dann verschlingt er auch noch sie. Und zum Schluß wird sie gemeuchelt, Sinnbild der eigenen potentiellen Erfolglosigkeit. Nun ja, es stellt sich heraus, daß Chris weder romantisch noch liebesfähig ist. Das hat mir gefallen. Die Vorstellung, er hätte alle Brücken hinter sich abgebrochen und sich für Nola, das Kind, ein erstmal mittelloses Leben entschieden, fand ich schrecklich. Meine düstere Vermutung zu dem Zeitpunkt: die zwei hätten's keine 3 Monate miteinander ausgehalten.
Ich kann gar nicht sagen, daß mir dieser Tennislehrer Chris sympathisch gewesen wäre, aber ich habe bis zum Schluß mit ihm mitgefiebert, geradezu an den Nägeln gekaut. Allein die Szene, wo er sich in der Waffenkammer die Schrotflinte nimmt und seine Gattin permament nach ihm schreit, das gleiche dann nochmal, als er die Flinte wieder zurückstellen will. Ich dachte immer nur: was für eine Nervensäge !!!
Als Nola ihn ständig am Telefon nervt, dachte ich auch immer: was für eine Nervensäge !!! Als er sich zum Mord entschlossen hat, war ich richtig froh, nur die alte Dame hat mir leid getan ("Kollateralschaden..").
Ich kann mir meine Parteinahme gar nicht recht erklären. Ich hoffe, es ging noch anderen Zuschauern so. Das ist clever gemacht, es geht um das, was unter der Moral ist.
Erwähnenswert finde ich noch, daß nahezu alles am Set "schön" ist. Auch die Underdogs Chris und Nola haben - wenn auch keine luxuriösen - so doch "gemütliche" Wohnungen. Nirgends Bilder von Verfall, Verkommenheit, Düsternis, häßlichen, minderprivilegierten Menschen. Kein dusteres London, in dem es regnet. Das ist vollkommen unrealistisch, ein selektiver Ausschnitt aus irgendjemandes Wahrnehmung. Wenn hier Regen fällt, dann erfrischender Sommerregen auf Kornwiesen. Was geschieht, wird durch das äußere Umfeld ÜBERHAUPT nicht angedeutet.
Ein ganz toller Film ! Werde ich mir jederzeit wieder anschauen.
ein starker Film 5 von 5 Punkten Die Woody Allen-Filmfans mögen es mir verzeihen, wenn ich jetzt schreibe, dass ich in der Vergangenheit eher mit Vorsicht an seine Filme rangegangen bin, bzw. manche erst gar nicht gesehen habe. Ja, ja, ich weiß, ein grober Fehler, das habe ich seit gestern Abend, als ich mir Match Point angeschaut habe, auch eingesehen. Ich habe aber auch gelesen, Match Point sei kein typischer Allen-Film. Vielleicht erklärt sich dadurch mein Zögern. Dieser hier ist jedenfalls gleich in meiner Lieblingsfilmliste auf einen der ersten Plätze gerutscht.
Vorweg: ich muss den Film noch mal sehen, weil er so gut ist, dass mir wahrscheinlich Einiges beim ersten Anschauen durchgegangen ist. Wenn man nicht mehr voller Spannung den Fortgang der Geschichte kaum abwarten kann, dann ist man entspannter für die vielen Feinheiten sozusagen zwischen den Zeilen.
Chris, ein Tennislehrer, nutzt die ihm gebotene Chance, gesellschaftlich in die höchsten Ränge der englischen Gesellschaft aufzusteigen, indem er Cloe, die Tochter aus gutem Hause, heiratet. Fast gleichzeitig fängt er eine Affäre mit Nola an, die anfangs mit Tom, Cloes Bruder liiert ist. Das kann nicht gut gehen, und als Zuschauer ist man mehr als gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln und zu welchem Ende sie führen wird. Denn das Netz, in das sich Chris mit der Zeit immer enger verstrickt, zieht sich mehr und mehr zu, bis er am Ende kaum noch Luft zu kriegen scheint und zu äußerst ungewöhnlichen Mitteln zur Auflösung seiner ausweglos erscheinenden Situation greift.
Ich gebe zu, ich liebe Filme dieser Art, die psychologischen Tiefgang haben, die die Gier der Menschen und die daraus resultierende Zerrissenheit aufzeigen, die zeigen, wie aus einem scheinbar guten Menschen die richtig schlechten Seiten rausgeholt werden, hängt man ihm Erfolg und Geld, wie dem Hund die Wurst, nur nah genug vor die Nase. Ich verrate nichts, wenn ich behaupte, dass das Ende unrealistisch sein mag, wie einige schreiben, aber um realistische Filme zu sehen, geh ich nicht ins Kino. Das Ende ist vor allem logisch, es geht nicht anders, der Ball, der an der Netzkante hängen bleibt, entscheidet sich. Bleibt die Frage der Sühne, die kann jeder für sich selbst beantworten.
Weitere Kundenmeinungen |
Poirot - Agatha Christie's Poirot - Death On The Nile [UK IMPORT] David Suchet, Frances De La Tour, J.J. Field, Barbara Flynn, James Fox DVD, 21. Juni 2004 Verkaufsrang: 67432 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Wenn schon Werktreue, dann bitte richtig 2 von 5 Punkten Man muss den Produzenten der Hercule Poirot-Serie mit David Suchet eines lassen: Soviel Wert auf Werktreue wurde bei Poirot-Verfilmungen noch nie gelegt. Die TV-Neuverfilmung von "Death on the Nile" ist sicherlich dichter an der Romanvorlage dran als die 1978er Kinoversion mit dem unvergleichlichen Sir Peter Ustinov. Allein dafür schon verdient diese DVD zwei Sterne.
Mehr Sterne werden es allerdings auch nicht, denn trotz aller Bemühungen um Werktreue ist diese Produktion eher MISSlungen als GElungen. Wie schon bei der Verfilmung von "Five little pigs" haben die Produzenten der Serie den ersten Kardinalsfehler schon bei der Wahl des Drehbuchautors begangen. Kevyn Eliot heißt der Mann, und seine Mitwirkung ist nicht wirklich von Vorteil. Eliot hat bei Christie-Adaptionen eine störende Tendenz, sexuelle Themen in die Handlung einzubringen, die in den Vorlagen nicht vorhanden sind. So hat er bei "Five little pigs" eine homosexuelle Beziehung zwischen zwei der Protagonisten eingefügt, in seiner Neuadaption von "And then there were none" für die Bühne gibt es eine von Agatha Christie ganz bestimmt nicht vorgesehene Vergewaltigungsszene, und in "Death on the Nile" deutet er eine vollkommen unnötige inzestuöse Beziehung zwischen Tim Allerton und seiner Mutter. Sicherlich kann derlei im Film und auf der Bühne thematisiert werden, aber es muss in einem Kontext stehen. Bei Eliot's Christie-Adaptionen hat man jedoch das Gefühl, dass er sie nur aus Sensationsgier und Lust zur Provokation eingefügt hat.
Den zweiten "Minusstern" gebe ich für das Set-Design. Gewiss, der Dampfer, der als Kulisse für den Nil-Liner "Karnak" dient, wurde mit äußerster Sorgfalt gewählt und epochegetreu ausgestattet, auch die Kostüme stimmen. Aber man hat offenbar zur falschen Jahreszeit gedreht. Unter Ägypten stellt man sich im Allgemeinen strahlenden Sonnenschein und entsprechend kräftige Farben vor, zumal dies bei einer Geschichte wie "Death on the Nile" den passenden Kontrast zu der Düsternis liefert, welche der gewaltsame Tod von fünf Menschen mit sich bringt. Doch hier herrschen dunkle, stets von einem Grauschleier umgebene Farben vor, und gerade viele Szenen an der freien Luft wirken, als wären sie an einem regnerischen Tag auf einem Seitenarm der Themse gedreht worden und nicht auf dem Nil. Anders lässt sich der oft bedeckte Himmel kaum interpretieren.
Last but not least fällt auf, dass man sich diesmal nicht soviel Mühe gegeben hat, die Charaktere so auszugestalten, wie sie Agatha Christie für die Romanvorlage erdacht hat. Hier liegt die Sorgfaltlosigkeit gleichermaßen bei Regie, Drehbuchautor und den Darstellern selber. Vorweg: David Suchet alias Poirot ist brilliant wie immer. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist Frances de la Tour, die in der Rolle als extravagante Salome Otterbourne eine echte Konkurrenz für Angela Lansbury aus der 1978er Kinofassung ist. Außerdem hat man Charaktere aus der Romanvorlage übernommen, die 1978 nicht dabei waren. Doch damit endet das Lob. Nahezu alle anderen Charaktere sind vollkommen konträr zur literarischen Vorlage porträtiert. Drei Beispiele: Rosalie Otterbourne ist einfach nur zickig um der Zickigkeit willen – dass sie damit die Sorge um ihre Mutter kaschieren will, dringt überhaupt nicht durch. Jackie de Bellefort ist alles andere als die dramatische leidende Liebende, deren Verlobter Simon sich ausgerechnet ihrer besten Freundin Linnet zugewandt hat; sie ist in vielen Szenen vielmehr so leidenschaftslos, dass man ihr den Rachefeldzug gegen Simon und Linnet nicht abnimmt. Und besagte Linnet ist so kühl, dass man sich in ihrer Nähe am liebsten einen heißen Grog bestellen möchte; von der im Roman beschriebenen aufkeimenden Todesangst und Verzweiflung über die Verfolgung kaum eine Spur.
Im Resümee lässt sich sagen: Wenn schon Werktreue zur Vorlage, dann bitte richtig. Dies hier ist aber nichts Halbes und nichts Ganzes.
Einfach mit dem richtigen "Christie-Effekt" 4 von 5 Punkten Wie ich schon an anderer Stelle (Rezension zu "The Hollow") etwas ausführlicher gesagt habe: Die Hercule-Poirot- Filme mit David Suchet treffen einfach Geist und Stil ihrer literarischen Vorlagen. Und deshalb wird (meine ich), wer Christies Bücher nicht nur um der Handlung, sondern auch um der Atmosphäre willen mag, auch diese filmischen Verbeugungen mögen müssen. Sie sind geistvolle Adaptionen, die auch jenseits des klassischen und - so zumindest der manchmal auch auf Christie applizierbare Vorwurf - holzschnittartig-psychologiefernen Whodunits Reiz entfalten. Die Figuren sind charakteristisch aus den Büchern herübergeholt und mit Leben ausgefüllt, die bei Christie-Adaptionen oft unterschlagene Ambivalenz der Protagonisten wird zumindest angedeutet. Und der Plot: Die reiche Erbin Linnet Ridgway spannt ihrer Freundin Jacqueline de Bellefort den Verlobten aus und heiratet den mittellosen Simon Doyle. Auf einer Schiffsreise den Nil entlang wird sie im Schlaf erschossen - und es stellt sich heraus, dass nicht wenige ihrer Mitreisenden Grund dazu gehabt hätten. "Death on the Nile" fokussiert sich nicht so wie etwa die gleichnamige Verfilmung mit Sir Peter Ustinov in der Rolle Poirots ausschließlich auf die Krimihandlung. In letztgenanntem Film unterschlagene Figuren (wie Tim Allerton und seine Mutter) tauchen auf, und allein dafür sollten Christie-Puristen dankbar sein ;-)
Krimi ohne Effekthascherei 4 von 5 Punkten wieder eine gelungene umsetzung. schon die tv-box zeigte, dass man nicht immer krimis mit ballerei und sinnlose autojagden braucht. in guter europäischer tradition, wird hier wieder eine spannende geschichte erzählt - wenn da nicht ein 'original' existieren würde. leider ist man immer wieder versucht nach sir ustinov zu suchen. die humoristischen einlagen fehlen aber man vermisst sie eigentlich nicht übermäßig. wer sich nun exakter an die vorlage gehalten hat ist eigentlich unwichtig - bingt sich nun das pärchen im salon um, oder erst auf der bahre ? empfehlenswert für freunde kriminalistischer unterhaltung ohne ablenkung durch 'moderne' effekthascherei.
feinste englische krimiunterhaltung dank david suchet! 5 von 5 Punkten es ist nun mal so-david suchet ist der fleischgewordene poirot!diese neuverfilmung des bekannten stoffes zeigt wieder mal die liebe zum detail.angefangen von den kostümen bis hin zu den akteuren!ich hoffe sehr das man bald mal wieder die ersten beiden staffeln der serie die ende der achziger im br und wdr liefen ausgräbt!wir haben genug von null acht fünfzehn action!!!!!es lebe david suchet! |
The League Of Gentlemen - The Entire Second Series [UK IMPORT] Reece Shearsmith, Mark Gatiss, Steve Pemberton Videokassette, 15. Oktober 2001 Verkaufsrang: 32775
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ich könnte mich nur Todlachen! 5 von 5 Punkten Ich bin ja so froh, dass es jetzt endlich die 2.Staffel der britischen Erolfgssendung zu kaufen gibt. Wer die erste Staffel liebte, wird die zweit einfach nur vergöttern. Natürlich ist der schwarze Humor dieser 6.Sendungen nicht jedermanns Geschmack, aber wär bösen Humor mag, ist hier an der richtigen Stelle. Der Vorteil ist hier, wenn man vor lauter lachen (ging mir so), nicht mehr zuhören und aufpassen kann, kann man einfach die Stop-Taste drücken und wenn man sich wieder beruhigt hat, weiter gucken. Auch wer die erste Staffel nicht kennt, kann sich die zweite in Ruhe angucken ohné zu denken, dass versteh ich nicht. Also, wär einen witzigen Abend mit seinen freunden verbrigen will und sich vor lachen den Bauch reiben, ist hier an der richtigen Adresse. Unbedingt kaufen!!! Aber Achtung: Die Serie macht süchtig. |
The League Of Gentlemen - Series 3 [UK IMPORT] Reece Shearsmith, Mark Gatiss, Steve Pemberton Videokassette, 10. November 2003 Verkaufsrang: 33099
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Etwas schwächer als die beiden vorherigen Staffeln 4 von 5 Punkten Da die BBC ja nicht vorhat, die dritte Staffel der League in Deutschland zu veröffentlichen, muß der deutsche Zuschauer mit dieser Import-DVD vorlieb nehmen. Schade.
Dennoch ist die dritte Staffel absolut sehenswert, wenn sie auch etwas anders ist als die vorherigen beiden. Wie auch dem Audiokommentar zu entnehmen ist, wollte die League weg von der puren Sketch-Comedy der ersten beiden Staffeln und den Geschichten etwas mehr Zeit geben, um sich zu entwickeln. Während in Staffel 1 und 2 meist viele kurze Sketche aufeinander folgten, die an schwarzem Humor nicht zu überbieten waren, haben wir nun pro Folge vielleicht 2-3 Geschichten, die auch in sich abgeschlossen sind. Leider kann die hohe Pointendichte der beiden Vorgänger hier nicht ganz erreicht werden, die längere Dauer der einzelnen Geschichten nimmt leider ein wenig vom Tempo und so zieht sich einiges doch ein wenig in die Länge.
Es gibt einige neue Figuren, aber auch ein Wiedersehen mit "alten Bekannten" und Handlungen aus den ersten beiden Staffeln, die hier zum Abschluß gebracht werden. Nicht alle der neuen Charaktere wachsen einem wirklich ans Herz und auf einige hätte man auch ganz verzichten können. Dennoch fügen sich die Handlungen der einzelnen Folgen am Schluß in ein großes Finale, in dem aufgelöst wird, was es zum Beispiel mit dem neuen Mitarbeiter im Charity-Shop auf sich hat oder in dem einige Figuren endlich ihr wohlverdientes Happyend finden, z.B. Barbara (achtet mal auf die Nasen in der allerletzten Szene!) und vor allen Dingen: wie kam es eigentlich zum Unfall am Ende der ersten Folge der dritten Staffel? Hier erlaubt sich die League einen dramaturgischen Kniff, wie er grandioser nicht sein könnte: die Handlungen der einzelnen sechs Folgen enden jeweils mit einem Unfall, der in jeder Folge aus einem anderen Blickpunkt gezeigt wird. Die Auflösung ist dann mal wieder typisch Royston Vasey.
Das Bonusmaterial ist wieder einmal sehr sehenswert, zumal das Menü diesmal auch den wunderschönen Score wiedergibt. Wer dies dann ca. 3 Minuten lang gehört hat, gelangt außerdem zu einem sehr interessanten Easter Egg.
Alles in allem: wenn die dritte Staffel auch nicht ganz mit der Pointendichte der ersten beiden mithalten kann, so ist sie doch ein sehenswerter Abschluß einer grandiosen Serie! |
The League Of Gentlemen - The Entire Second Series [UK IMPORT] Reece Shearsmith, Mark Gatiss, Steve Pemberton DVD, 15. Oktober 2001 Verkaufsrang: 63488 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ich könnte mich nur Todlachen! 5 von 5 Punkten Ich bin ja so froh, dass es jetzt endlich die 2.Staffel der britischen Erolfgssendung zu kaufen gibt. Wer die erste Staffel liebte, wird die zweit einfach nur vergöttern. Natürlich ist der schwarze Humor dieser 6.Sendungen nicht jedermanns Geschmack, aber wär bösen Humor mag, ist hier an der richtigen Stelle. Der Vorteil ist hier, wenn man vor lauter lachen (ging mir so), nicht mehr zuhören und aufpassen kann, kann man einfach die Stop-Taste drücken und wenn man sich wieder beruhigt hat, weiter gucken. Auch wer die erste Staffel nicht kennt, kann sich die zweite in Ruhe angucken ohné zu denken, dass versteh ich nicht. Also, wär einen witzigen Abend mit seinen freunden verbrigen will und sich vor lachen den Bauch reiben, ist hier an der richtigen Adresse. Unbedingt kaufen!!! Aber Achtung: Die Serie macht süchtig. |
The League Of Gentlemen - The Entire First Series [UK IMPORT] Reece Shearsmith, Mark Gatiss, Steve Pemberton Videokassette, 9. Oktober 2000 Verkaufsrang: 24809
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Britischer gehts nicht mehr!! 5 von 5 Punkten Wer auf den typischen schwarzen englischen humor, gepaart mit ein wenig ekel steht, ist bei der League vollkommen richtig. Ich habe die deutsche version eher durch Zufall spät abends bei pro sieben gesehen. Leider war drei Folgen später die zweite Staffel durch, und ich weiss nicht ob es eine dritte gibt oder geben wird. Da ich ohne die Gentlemen nicht mehr leben konnte und ausserdem total auf Reese Rearsmith abfahre, habe ich mir die DVD bei Amazon gekauft, zwar ist nur die englische Orginalversion zu erhalten, aber wer mittelprächtig englisch spricht kommt gut mit. Zudem ist die erste Staffel auch noch mit englischen Untertiteln versehen, falls man nicht jedes gesprochene Wort versteht. Die Gentlemen hauchen dem Kaff Royson Vasey den Atem ein, den man auch in deutschen Dörfern gewohnt ist, sie spielen die verschiedenen Charaktere so gut, dass man süchtig werden kann. Geheimtipp für alle die auf schwarzen humor stehen. Tubbs, Barbara, Edward und Hillary Brizz sind mit unter die abgefahrensten Personen der Show. Und nie vergessen, der lieblingssatz "are you local?" könnte das totesurteil bedeuten.
There's EVERYTHING for you here!! 5 von 5 Punkten Die League of Gentlemen geben seit zwei Jahren auch im Fernsehen ihr grosses Talent zum Guten. Getroffen haben sich die drei Hauptdarsteller und ein nicht-schauspielender Kollege im Drama-College im Norden Englands. Es ist dieses Wissen des 'Norths' dass dieser comedy-show die Ueberzeugtheit gibt, die von allen der 60 verschiedenen Charactere (alle gespielt von drei Maennern!) ausgeht. Nach vielen Jahren einer Sketch-Show, aufgefuehrt auf den Buehnen Englands und dem Gewinn der Perrier-Award in Edinburgh in 1997, kam eine Radio-Serie zustanden. In 1998 wurde diese dann aufs Fernsehen uebertragen. Tragischer, dunkler, fast schwarzer Humour lauft durch die Serie, and kaum zu fassende Dinge passieren in Royston Vasey, dem kleinen Kaff in Derbyshire, inzwischen Mekka der League-Fans aus der ganzen Welt. Kulturelle Barrieren existieren fast nicht, da selbst die seltsamsten Gestalten sich in jedem Dorf der Welt finden koennten. Die League kaempft sich momentan durch eine Live Show Tour mit ueber 40 Daten in ganz England, und wie ich mich selbst ueberzeugen konnte, haben diese talentierten Maenner es wunderbar geschafft, ihre Ideen und Sketche fuer eine 'live audience' zu uebersetzen. Ein Video der Tour ist fuer naechstes Jahr geplant. Die Radio-Serie 'On the town with the League of Gentlemen' ist noch bei amazon.co.uk erhaeltlich, und sollte im Besitzes jedes Comedy-Fans sein. |
The League Of Gentlemen [UK IMPORT] Reece Shearsmith, Mark Gatiss, Steve Pemberton DVD, 13. November 2000 Verkaufsrang: 60268 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Welcome to Royston Vasey - You'll never leave 5 von 5 Punkten The League of Gentlemen: Was das Quartett der League of Gentlemen leistet, ist ein wahrer Kraftakt. In den inzwischen drei Staffeln der Serie spielen Steve Pemberton, Mark Gatiss und Reece Shearsmith mehr als 60 männliche und weibliche Rollen. Dabei ist ihre Wandlungsfähigkeit dank ihres hervorragenden schauspielerischen Könnens und einer Vielzahl von Verkleidungen und Masken enorm. Manchmal ist nur sehr schwer zu erkennen, wer von wem gespielt wird - Höchste Anerkennung! Jeremy Dyson, der Vierte im Bunde, hält sich im Hintergrund und tüftelt gemeinsam mit den anderen die wahnwitzigen Geschichten rund um die skurrile Bevölkerung des nordenglischen Provinzkaffs Royston Vasey aus. Royston Vasey: Stellen Sie sich vor, sie kommen in einem abgelegenen Ort an und steigen in ein Taxi, in dem Sie zunächst vom Fahrer in allen Einzelheiten über seine anstehende Geschlechtsumwandlung informiert werden. Herzlichen Glückwunsch - Sie befinden sich höchstwahrscheinlich in Royston Vasey. Wenn sie später aussteigen und nach einem Quartier suchen, sollten sie es tunlichst vermeiden, bei Familie Denton anzufragen. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass sie sehr schnell mit den merkwürdigen Regeln und Sitten dieser Leute echte Probleme bekommen werden. Außerdem gehe ich mal davon aus, dass Sie nicht besonders auf Bespitzelungen, Verdächtigungen und Kröten stehen. A propos Kröten: Falls Sie ein Haustier mitbringen, möchte ich Ihnen dringendst vom Besuch des hiesigen Tierarztes - Dr. Chinnery - abraten. Der sympathische Mann liebt seinen Beruf, ist aber leider so trottelig, dass er seinen vierbeinigen Patienten meist nur als unfreiwilliger Todesengel dienen kann. Sollten Sie Lust auf einen Spaziergang außerhalb Royton Vaseys verspüren, meiden Sie unbedingt ein abgelegenes Gebäude mit der Aufschrift "Local Shop". Sollten Sie dennoch hineingehen, fassen Sie um Gottes Willen nicht die ausgelegten Waren (insbesondere die Schneekugeln) an. Werden sie von einer schweinenäsigen Frau mit misstrauischer Stimme gefragt "Are you local?", sollten Sie die Beine in die Hand nehmen, aber dann ist es wahrscheinlich sowieso schon zu spät. Sie sind nicht 'local', also.... (mehr verrate ich mal nicht) Zusammenfassend kann man sagen, dass Royston Valley ein Ort ist, den man selbst dann nicht besuchen sollte, wenn man dort etwas sehr dringendes zu erledigen hat. Die Bevölkerung ist die reinste Freakshow und das Ortsschild mit der Aufschrift "Welcome to Royston Vasey - You'll never leave" sollte eigentlich Warnung genug sein. Der Humor: Die Serie ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Der Humor ist 'very British' und überschreitet oft die tiefschwarzen Grenze zur Absurdität. Der immer wieder auftauchende Vergleich der League of Gentlemen mit den Monty Pythons ist wirklich nur ein grober Anhaltspunkt, um diese Art der Comedy einigermaßen kategorisieren zu können. Fügt man noch eine Potion David Lynch hinzu, kommt man der Sache ein wenig näher. Letztendlich wird hier eine sehr eigenständige (und eigenwillige) Kost serviert, die manchem nicht schmecken dürfte. Da die Handlung so skurril, die Figuren so wundervoll scheußlich und die Gags so herrlich abgedreht sind, ist eine Spaltung des Publikums vorprogrammiert. Entweder man liebt die Serie oder man wendet sich kopfschüttelnd und verständnislos ab. Die DVD: Da es sich um eine Import-Scheibe handelt, gibt es selbstverständlich keine deutsche Tonspur und das ist auch gut so! Wenn es um britischen Humor geht, so kommt dieser eigentlich auch nur im Original richtig zur Geltung. Es gibt eine Kommentarspur, über deren Qualität ich augenblicklich noch nichts sagen kann, da ich die DVD bisher nur ohne Kommentare angeschaut habe. Die Menues sind nicht animiert, aber ansprechend und übersichtlich gestaltet. Die Navigation durch Folgen, Kapitel und Extras fällt also recht leicht. Als Extras gibt es die bereits erwähnte Kommentarspur, eine Übersicht über die wichtigsten Bewohner Royston Vaseys, eine Fotogalerie und einige Szenen, die unter den Schneidetisch gefallen sind. Bild, Ton und Ausstattung sind absolut in Ordnung. Übrigens: Die zweite Staffel und ein Weihnachts-Special sind ebenfalls schon auf DVD erhältlich, die dritte Staffel wird voraussichtlich im November 2003 erscheinen. Es gibt auch noch eine recht gute Live-DVD der Bühnenshow, die allerdings wegen ihrer Altersfreigabe etwas schwerer zu bekommen ist. Fazit: Wer britischen, tiefschwarzen, absurden, makaberen, unkonventionellen, bizarren, anarchischen [usw. usf.] Humor mag, ist mit dieser DVD bestens bedient. Wie es auch bei anderen hervorragenden britischen Comedy-Serien ist (z.B. Spaced, Black Books, The Young Ones), dürfte wohl auch The League of Gentlemen in Deutschland ein absoluter Insidertipp bleiben.
Blacker than Black 5 von 5 Punkten A dark,sometimes deeply gripping taste of English humour at its best.Transvestites, cannibals, perverts of all shapes and sizes, who could resist it. The visual running gags are the best of their kind and the witty script is a tour de force.
Aberwitziger Humor! 5 von 5 Punkten Wer sich über Monty Python kranklachen kann, der wird auch mit dieser DVD seine wahre Freude haben! In dem abgelegenen englischen Kaff Royston Vasey leben skurrile Einwohner, die in sechs Episoden beweisen, dass der beste Humor immer noch der richtig schön schwarze ist! Abgedreht, bizarr, böse und absolut herrlich.Man muss diese Show ganz einfach gesehen haben. Hoffentlich gibt's auch bald die zweite Staffel zu kaufen!
Einfach so britisch! 5 von 5 Punkten Hmm, wie beschreibt man Comedy, die in Deutschland nur wenig Anerkennung finden wuerde? Das ist tiefbritischer Humor, sehr lustig, aber selbst fuer viele Briten zu schwarz. Die Autoren haben den Durchschnittsbriten so genau nachgezeichnet, es werden viele Macken aufs Korn genommen und das ist wohl auch der Grund, warum das einigen Englaendern dann doch zuviel ist. Wenn man aber ueber sich selbst - oder ueber die Englaender ;-) - lachen will, dann kann es nur heissen: "Alles klar?" O-Ton Herr Lipp! Mein absoluter Top/Tipp fuer schwarzen britischen Humor! |
Mr. Bean's Vacation Rowan Atkinson, Steve Pemberton, Lily Atkinson, Preston Nyman, Sharlit Deyzac DVD
Rowan Atkinson hat sich eine Weile Zeit gelassen für Mr. Bean macht Ferien, die Fortsetzung seines Erfolgs aus dem Jahre 1997. Aber in all der Zeit hat er nichts davon verloren, was den Charakter schon von Beginn an so erfolgreich machte, und er liefert eine funktionierende Komödie, der es erneut gelang, die Kinosäle in der ganzen Welt zu füllen. Der Grundgedanke für Mr. Bean macht Ferien ist schon im Titel ersichtlich: der tollpatschige Titelheld gewinnt eine Ferienreise nach Frankreich, womit nun die französische Riviera der Schauplatz für den Slapstick-Humor wird, welcher schon die Fernsehserie bestimmte. Und somit findet sich Mr. Bean in einer Reihe von mehr und mehr unglaublichen Situationen wieder, was im Laufe der Handlung eine Menge Verwirrungen verursacht. Auch wenn es Mr. Bean macht Ferien kaum gelingen dürfte, jemanden auf seine Seite zu bringen, der nicht sowieso schon ein Fan ist, stellt der Film doch eine Komödie dar, die im Sinne der vorhergegangenen Episoden verlässlich Lacher provoziert. Atkinson beherrscht den Charakter meisterlich, und zu Recht ist seine Arbeit der Grund für die meisten Lacher. Mr. Bean macht Ferien ist der Schwanengesang für einen Charakter, der mehr als ein Vierteljahrhundert lang Menschen auf aller Welt zum Lachen brachte. Und obwohl der Film wahrhaftig kein Meisterwerk ist, sind die Höhepunkte wirklich umwerfend, und er liefert angenehme, lustige Unterhaltung für die ganze Familie. -Jon Foster
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)
Beschränktheiten der DVD Version 3 von 5 Punkten In den Untertiteln gibt es eine gewaltige wie auch sinnlose Lücke, nämlich dass die französische Sprache fehlt. Diese einfache Voraussetzung hätte geholfen (besser als die 'übersetzte' Untertitel). Die unsortierte 'geschnittene Szenen' wären außerdem vernünftiger, wenn sie im Film mitgesehen werden könnten, sozusagen als 'Drehbuchautoren-Cut'. Schade, schon wieder ein netter Film, der durch die DVD-Produktion arg eingeschränkt wurde.
Weitere Kundenmeinungen |
 | Seiten: 1 |  |
|

|