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| DVDs: Sydney Pollack | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Eyes Wide Shut [HD DVD] Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack, Marie Richardson, Rade Sherbedgia HD DVD, 7. Dezember 2007 Verkaufsrang: 5989 Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Eyes Wide Shut Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack DVD, 4. Juli 2008 Verkaufsrang: 2763 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Verliebt in die Braut [Blu-ray] Patrick Dempsey, Michelle Monaghan, Kelly Carlson, Kevin McKidd, Sydney Pollack Blu-ray, 27. Oktober 2008 Verkaufsrang: 13077 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Verliebt in die Braut, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 24.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
witzig und sehr romantisch 5 von 5 Punkten Was für ein witziger und doch so romantischer Film ! Erst mußte ich an "Die Hochzeit meines besten Freundes" denken und dass dieses hier wohl nur ein Abklatsch davon sein kann. Aber weit gefehlt, hier geht es ohne Hinterhältigkeiten und fiese Tricks. Dieser Film ist einfach nur schön. Einen großen Teil tragen da Tom und Hannah bei, die grandios besetzt sind! Wie gesagt, romantisch, witzig und sehr unterhaltsam!
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Michael Clayton [Blu-ray] George Clooney, Tilda Swinton, Tom Wilkinson, Michael O'Keefe, Sydney Pollack Blu-ray, 7. Juli 2008 Verkaufsrang: 6409 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. George Clooneys Darstellung treibt diesen Thriller des Drehbuchautoren James Gilroy, der für die Bourne-Trilogie verantwortlich zeichnet und hier sein Regiedebut abliefert, voran. Clooney spielt den Titel"helden", einen ausgebrannten Rechtsanwalt, der das rechtliche Durcheinander klären soll, das die Klienten einer großen Anwaltskanzlei verursacht haben. Als der beste Anwalt (Tom Wilkinson) der Kanzlei, der eine fragwürdige Chemiefirma vor Prozessen bewahren soll, offenbar einen Zusammenbruch erleidet und damit eine Krise heraufbeschwört, stellt Clooney fest, dass die Zahlungsverweigerung an Landwirte, die durch die Produkte der Firma Schaden erlitten hatten, verschleiert werden soll und entdeckt darin eine Gelegenheit, seinem Leben, das sich auf einen Tiefpunkt zu bewegt, einen Sinn zu geben. Clooney (der den Film auch koproduzierte), verleiht seinem vom Leben gezeichneten Charakter Tiefe und eine ruhige Bestimmtheit, und er wird dabei ausgezeichnet unterstützt von Wilkinson, Sydney Pollack (auch ein Koproduzent) und Michael O'Keefe. Gilroys Drehbuch mischt auch die Karten gekonnt gegen Clayton, während dieser versucht, die Wahrheit hinter der ganzen Geschichte aufzudecken. Unglücklicherweise gibt sich der Film mit einer harmlosen Auflösung zufrieden, die - obwohl sie vom Gefühl her zufriedenstellt - irgendwie aufgesetzt wirkt und eine übermäßig simple Botschaft verbreitet (Firmen können böse sein, moralisch fragwürdige Arbeit kann einen fertigmachen). Und Tilda Swinton ist verschenkt in ihrer undankbaren Rolle als genervte und unsympathische Anwältin der Chemiefirma. Dennoch werden Fans von Clooney zu schätzen wissen, dass er seiner Liste von zerbrochenen Helden diese gelungene Rolle hinzufügt. -Paul Gaita
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Anspruchsvoll und perfekt gespielt. 5 von 5 Punkten Ich muss zuerst sagen dass ich normalerweise nur Blockbusterfilme rezensiere, aber hier mache ich eine Ausnahme da der Film mich sehr beeindruckt hat.
Der Film ist sehr ruhig aber die ganze Zeit liegt eine kaum greifbare Spannung in der Luft. Selbst der einzige Mord in dem Film wirkt ruhig, präzise und total professionell, was aber in meinen Augen um so grausamer ist. Und das obwohl kein Tropfen Blut fliesst.
Die Figuren wirken realitätsnah, besonders finde ich Tilda Swinton sehr glaubhaft als zwar rücksichtslose aber doch von Gewissensbissen geplagte Vertreterin des "bösen" Konzerns.
Clooney als "Ausputzer" ist auch nicht schlecht, ich rechne ihm hoch an dass er sich traut auch mal solche abgewrackten Figuren zu spielen, und nicht nur den Herzensbrecher. Und er er spielt hervorragend!
Meine Lieblingsszene ist die mit den Pferden natürlich, ich persönlich interpretiere die Szene als den Versuch von Michael absolution zu erlangen, diese unschuldigen Pferde sind für mich sowas wie Stellvertreter Gottes, in deren Augen er erkennt wer er ist und was er tut.
Unbedingt anschauen falls Sie mal einen "vernünftigen" Hollywood-Film sehen wollen. Falls es ihnen gefällt, sollten Sie danach New Rose Hotel sich zur Gemüte führen, nur ein kleiner Tipp.
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Eyes Wide Shut [Blu-ray] Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack, Marie Richardson, Rade Sherbedgia Blu-ray, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 17244 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. EYES WIDE SHUT
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Eyes Wide Shut Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack DVD, 23. August 2001 Verkaufsrang: 11370 Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Eyes Wide Shut (Special Edition, 2 DVDs) Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack DVD, 7. Dezember 2007 Verkaufsrang: 5852 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Eyes Wide Shut Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack DVD, 31. März 2000 Verkaufsrang: 28724 Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Eyes Wide Shut Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack Videokassette, 23. August 2001 Verkaufsrang: 307 Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Husbands And Wives [UK IMPORT] Woody Allen, Mia Farrow, Sydney Pollack, Judy Davis, Blythe Danner DVD, 30. Juli 2003 Verkaufsrang: 39505 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1992 gingen Woody Allen und Mia Farrow wegen Allens Affäre mit ihrer Adoptivtochter mit einer von den Medien viel beachteten Schlammschlacht an die Öffentlichkeit. Nur einige Monate später erschien Allens Ehemänner und Ehefrauen, in dem er und Farrow in den Hauptrollen eine praktisch identische Geschichte spielen: Eine unglückliche Heirat beginnt zu zerbrechen, als der Ehemann mit einer sehr viel jüngeren Frau fremd geht (in diesem Fall eine seiner Studentinnen, gespielt von Juliette Lewis). Der Film wurde zu einer der schmerzhaftesten Komödien Allens, eine Geschichte über die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und die Dummheit älterer Männer, die glauben, ihre Jugend durch jüngere Frauen wieder zu finden. Der Film zeigt starke Darstellungen von Judy Davis, Liam Neeson und dem Regisseur Sydney Pollack als Freund Woody Allens, der seiner langjährigen Ehefrau für eine Aerobic-Lehrerin den Laufpass gibt und dadurch seinen Freunden die Idee der ehelichen Auflösung in die Köpfe setzt. Ehemänner und Ehefrauen sorgte für einen unheimlichen Einblick in Allens Bild von sich selbst und seinem Privatleben, all seinen Protesten zum Trotz. -Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einer der reifsten und zugleich spannendsten Allen-Filme 5 von 5 Punkten Ich kannte bereits einige Filme von Woody Allen (Der Stadtneurotiker, Manhattan, Hannah und ihre Schwestern, u.a.) als ich Ehemänner und Ehefrauen" sah. Dieser Film ist einer der reifsten und zugleich spannendsten Allen-Filme, in dem alle Elemente, die man an seinen Filmen schätzt und die seine Filme ausmachen, zu finden sind (z.B. intelligente Dialoge, absurde Äußerungen, etc.). Was ihn im Vergleich zu anderen Allen-Filmen auszeichnet, sind sein relativ bitterer Humor, seine realistische Darstellung und der spannende Plot.
Der Film beschäftigt sich mit den Themen Ehe, Liebe und Beziehungsfähigkeit. Auch wenn der Film der Treue eine Absage erteilt, hat mir die differenzierte Auseinandersetzung mit den Werten, die man einer Ehe nicht absprechen kann (Toleranz, gemeinsame Basis, ...), sehr gut gefallen.
Natürlich darf die psychoanalytische Komponente in einem Allen-Film nicht fehlen: Jedoch konzentrieren sich die Neurosen und Ticks nicht wie in anderen Filmen auf Allens Figur (Gabe Roth); vielmehr verteilt der New Yorker Regisseur die Neurosen auf die vier Protagonisten, wodurch die Ängste und Ticks zwar, wie immer bei Allen, sehr skurril, zugleich jedoch realistischer wirken (fantastisch z.B. der männerverachtende Fatalismus und die gnadenlose Ehrlichkeit, mit denen Sally (Judy Davis) ihrem Date begegnet).
In den kurzen Interviewszenen, die die Handlung des Films immer wieder unterbrechen und in denen die Protagonisten ihre Beweggründe und Gefühle kommentieren (was eine unweigerliche Komik zur Folge hat) hat letztendlich der Zuschauer selbst das Gefühl, der Analytiker zu sein.
Angesichts des Skandals um die Trennung von Mia Farrow (im Film Judy Roth) und Allen aufgrund seiner Affäre mit ihrer gemeinsamen Adoptivtochter, der den Kinostart des Films begleitete, schwebt natürlich über dem ganzen Film die spannende Frage, wie Gabe Roths (Allen) Beziehung zur hübschen, zwanzigjährigen Rain (Juliette Lewis) enden wird.
Die experimentelle Schnitttechnik, die manchmal willkürlich erscheint (Dialoge werden manchmal mittendrin abgebrochen), verleiht dem Film zuweilen einen dokumentierenden Charakter, trägt aber auf jeden Fall zur Lebendigkeit der erzählten Handlung bei. Auch die Handkameras, die die Bilder fast beiläufig aufnehmen, setzt Allen meiner Meinung auf sehr geschickte Weise ein. Obwohl man sich als Zuschauer anfangs ein wenig an diesen experimentellen Stil gewöhnen muss, hat Allen meines Erachtens genau das richtige Gefühl dafür, diese schnitt- und kameratechnische Experimente wirkungsvoll und daher sparsam einzusetzen: Während die Verwendung der Handkamera in einigen Szenen deutlich ins Auge fällt, ist die Kameraführung in denjenigen Szenen, die mehr Ruhe benötigen, ihrerseits sehr viel ruhiger.
"Ehemänner und Ehefrauen" ist zweifelsohne einer meiner "Lieblings-Allens".
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Changing Lanes [UK IMPORT] Ben Affleck, Samuel L. Jackson, Toni Collette, Sydney Pollack, William Hurt DVD, 11. Juni 2003 Verkaufsrang: 50907 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei Spurwechsel arbeitet Regisseur Roger Michell (Notting Hill) mit einem Skript von Michael Tolkin (The Player) und Newcomer Chip Taylor und gibt sich damit amerikanisch, wenn auch nicht à la Hollywood. Das Ergebnis ließe sich grob als Falling Down hoch zwei beschreiben. Alles beginnt mit einem Unfall in New York. Versicherungsvertreter und Alkoholiker Doyle Gipson (Samuel L. Jackson) ist auf dem Weg zu einer entscheidenden Anhörung bei Gericht, nach der ihm vielleicht das Besuchsrecht für seine Kinder verweigert wird. Er wird in einen Unfall mit Yuppie-Anwalt Gavin Banek (Ben Affleck) verwickelt, der ebenfalls im Eiltempo für eine Anhörung Richtung Gericht unterwegs ist. Letzterer muss ein wichtiges Dokument vorlegen, damit seine Firma Treuhänder einer 100 Millionen schweren Stiftung wird. Doyle will alles ganz rechtmäßig erledigen und lehnt Gavins Angebot eines Blankoschecks ab. Der Anwalt fährt weg und lässt Doyle im Regen stehen, der damit nie mehr rechtzeitig bei Gericht vorstellig werden kann. Gavin vergisst jedoch auch das entscheidende Dokument. Im Verlauf des Tages eskaliert die Situation: Gavin versucht, sein Dokument zurückzubekommen, und ein verbitterter Doyle weigert sich, es herauszugeben. Ein tödliches Spiel von Auge um Auge und Zahn um Zahn beginnt. Gavin heuert einen Hacker an, der Doyles Bankdaten löscht. Doyle wiederum sabotiert Gavins Auto. Das Skript ist sorgfältig ausbalanciert. Es baut darauf, dass wir eine natürliche Sympathie für den gebeutelten Jackson entwickeln und nicht für den glatten Affleck. Doch langsam wird uns vorgeführt, dass der Film nicht ganz so einfach gestrickt ist. Jackson hätte keine Anhörung zum Sorgerecht, wenn es das erste Mal gewesen wäre, dass er die Kontrolle über sein Leben verliert. Affleck (dessen unmoralischer Boss möchte, dass er das Dokument fälscht) wird durch die Krise gezwungen, sein Leben auf der Überholspur zu überdenken. Das Ganze gleicht eher einem Märchen als dass es glaubhaft ist, aber die Spannung schraubt sich immer weiter hoch und die Stars können mit einigen gut geschriebenen Reden glänzen. -Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Intelligente Spannung mit Botschaft und tollen Darstellern 5 von 5 Punkten Hinter Spurwechsel steckt für Hollywood relativ untypisches Kino. Von Samuel L. Jackson und Ben Affleck brillant verkörpert, gelingt es diesem spannenden Film durch seine Protagonisten den Zuschauer geschickt zu manipulieren. Schon im Titel Spurwechsel zeigt sich dabei, worum es in diesem Film geht: Um festgefahrene Ansichten, den Verlust gesicherter Werte und das in Frage stellen des gewohnten Weges. Am Anfang des Film ist das Gut - Böse Schema scheinbar fest verteilt: Samuel L. Jackson als sorgender Familienvater auf dem Weg zum Gericht um seine Ehe zu retten und Ben Affleck als aalglatter Anwalt der seinen Klienten genötigt hat, einen Erbvertrag zum Vorteil seiner Kanzlei zu unterzeichnen. Dieser Vertrag ist ebenfalls Bestandteil einer Gerichtsverhandlung. Auf dem Weg dorthin kommt es zu einem harmlosen aber folgenschweren Unfall zwischen den beiden, der das Leben der beteiligten komplett auf dem Kopf stellt. Dolye Gipson (Jackson) Alkoholiker und Versicherungsvertreter möchte die Sache korrekt erledigen, während Gavin Banek (Affleck) die Sache mit einem Blankocheck abtun möchte, da er ebenfalls einen brandeiligen Termin bei Gericht hat. Gipson schafft es nicht rechtzeitig zu seinem Termin und verliert das Sorgerecht und Banek vergisst am Unfallort ein extrem wichtiges Dokument für seine Verhandlung. Nun beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel zwischen dem verbitterten Gipson und Banek, der das Dokument unbedingt benötigt und bereit ist, dafür einige Grenzen zu überschreiten und der Kampf darum droht zu eskalieren. Die Story ist intelligent und einigermaßen realistisch und klischeefrei. Technisch auf höchstem Niveau was Kamera und Schnitt betrifft und von einem genial pulsierenden und Energiegeladenen Score des Komponisten David Arnold unterstützt zeigt dieser Film Action der intelligenten Art. Den alltägliche Kampf um das Überleben im urbanen Dschungel und die allmächtige Gefahr mit nur einem kleinen Fehltritt durch die Maschen des gesellschaftlichen Netzes zu fallen wird dabei fast jeder Zuschauer nachvollziehen können. Ebenso überzeugt die sich ändernde Rollenverteilung denn die Sympathien für die Hauptdarsteller dürften sich im Laufe der Handlung mehr als nur einmal verlagern. Wenn auch das Ende etwas zu versöhnlich erscheint, für die Darstellung und die Spannung die dieser Film vermittelt, kann es nur 5 Punkte geben. Exzellent!
**** HUMAN CONFLICT **** 4 von 5 Punkten Changing Lanes, directed by Roger Michell (Notting Hill), is an urban morality tale that centres around a road rage conflict that escalates out of control following a fender bender between an obnoxious yuppie lawyer (Ben Affleck) and a recovering alcoholic (Samuel L Jackson) desperately trying to rebuild his family life. From what should have been an easily resolved accident their row escalates into an obsessive conflict in which the ante is continually upped as they set about bringing misery and revenge to each others lives. Despite the mixed reviews I found this to be a very intelligent and well-acted movie. Unlike most mainstream Hollywood movies it has both a point and some meaning. It offers a very insightful snapshot of the dog eat dog world that we currently co-exist in, where people are in constant competition with each other and (selfishly) no longer show any thought, courtesy, compassion or consideration for each other. In many ways Changing Lanes is an Indie movie in Hollywood clothing. However, it boasts two strong male leads in Ben Affleck and Samuel L. Jackson, who both portray their opposing characters with depth, range and subtlety. In particular, it is refreshing to see Ben Affleck in something more substantial. The poor guy has taken such a fearful battering from critics since the ill-conceived Pearl Harbour but despite this he has made something of a comeback this year with both Changing Lanes and The Sum of All Fears. Like it or not, Ben Affleck IS a big star with a bright future. Samuel L Jackson, once again shows what a very versatile actor he is. He can be cool, he can be powerful, he can dominate the screen or as he does in this movie he can show a range of depth and subtlety beyond the vast majority of other actors. However, it is Toni Collette (Muriels Wedding, The Sixth Sense, About A Boy etc.) and legendary film producer/Director Sydney Pollack (in a rare acting appearance) that, to my mind, are the stars of this particular show in their respective supporting roles as Affleck's ex-mistress/confidante and boss/father in law. Pollack in particular gives a powerful performance as a charming father figure who switches at the drop of the hat to be a ruthless and vindictive morally corrupt businessman. If there is a downside to this movie, it's the ending. If this was truly an Independent movie and not a Paramount produced project, then it surely would have had an ending more befitting reality and more befitting the tone of the film, with no redemption for anybody. Instead however, what we get is ultimately a cop-out (Hollywood) and they all lived happily ever after ending. Despite that though, given the worthiness of this tale and the top-notch acting performances from a fine cast, I still think its worth a go and worthy of 3.5 stars. : ) |
The Stanley Kubrick Collection (HD DVD) (5 Discs - exklusiv bei Amazon.de) [HD DVD] Richter Daniel, Lockwood Gary, Jack Nicholson, Rain Douglas "Voice Of Hal", Tom Cruise HD DVD, 17. Dezember 2007 Verkaufsrang: 30021 2001 - Odyssee im Weltraum Als Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte. Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigenen Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktionen. Ohne zu übertreiben, kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. -Jeff Shannon
Uhrwerk Orange Stanley Kubricks bemerkenswerte visuelle Interpretation des berühmten Romans von Anthony Burgess ist ein wahres Meisterwerk. Malcolm MacDowell liefert eine clevere, nicht ganz ernst gemeinte Performance als Alex, Anführer eines Quartetts von "Droogs", eine bösartige Clique junger Rowdys, die ihre Nächte damit verbringen, Autos zu stehlen, Schlägereien mit rivalisierenden Gangs zu suchen, Einbrüche zu begehen und Frauen zu vergewaltigen. Wo andere Regisseure vermutlich das immense Gewaltpotenzial der Geschichte ohne den enthaltenen Subtext ausbeuten würden, legt Kubrick großen Wert darauf, Burgess düster satirischen und sozialkritischen Kommentar auch in seinem Film zu berücksichtigen. Uhrwerk Orange erzählt Alex' Transformation vom vogelfreien Bösewicht zum Sträfling, der in einem Experiment der Regierung mit dem Ziel, Kriminelle zu resozialisieren, unorthodoxen medizinischen Methoden ausgeliefert ist und so seinerseits zum Opfer wird. Die Therapie soll als Allheilmittel für eine kaputte Gesellschaft dienen, die immer mehr unter einer überhand nehmenden Verbrechensrate zu leiden hat, welche eben dieses Gesellschaftssystem hervorbringt. Die Katze beißt sich also in den Schwanz. Uhrwerk Orange funktioniert auf vielen unterschiedlichen Ebenen - auf visueller, sozialer, politischer und sexueller - und ist einer der wenigen Filme, die auch nach mehrmaligem Ansehen ihrem Anspruch gerecht werden und nichts von ihrer Aussagekraft einbüßen. Kubrick arbeitet mit farbenfrohen Bildern und setzt darüber hinaus die klassische Musik (auch Wendy Carlos klassich elektronisches Werk) speziell zur Untermalung der Gewaltszenen geschickt als Stilmittel ein, um den Zuschauer emotional gefangen zu nehmen. Szenen, die als Abbild reinsten Nihilismus' auch heute noch verstörend wirken. Ironischerweise ist genau das der Punkt, der vielen Fans des Films, die die dargestellte Brutalität leider nicht etwa abstoßend, sondern höchst unterhaltsam finden, verborgen bleibt und so häufig zu Missinterpretationen führt. -Bryan Reesman
Shining Der einsiedlerische Perfektionist Stanley Kubrick war vielleicht nicht sonderlich produktiv (er führte zwischen 1975 und 1999 lediglich bei drei Filmen Regie), aber seine Filme verstehen es, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorzudringen. Im Falle von Shining aus dem Jahre 1980 ist es klar ersichtlich, dass Kubricks Film mehr kulturelle Resonanz hervorgerufen hat als Stephen Kings Bestseller, auf dem er basiert. Das Bild von Jack Nicholson, der sich mit einer Axt den Weg durch eine splitternde Tür bahnt und dabei "Hiiiiiiier ist Johnny!" brüllt, stellt nach wie vor einen der bemerkenswertesten Höhepunkte des Horrorkinos dar. Eine Miniserie aus dem Jahre 1997 folgte Kings Vorlage genauer, aber sie verblasst gegenüber den schaurigen Aspekten von Kubricks Interpretation. Es handelt sich hierbei um eine grandiose Geschichte über ein Spukhaus, in der Nicholson seine Frau (Shelley Duvall) und seinen jungen Sohn zum abgelegenen Overlook Hotel bringt, wo er zwischen den Saisonzeiten als Hausmeister arbeiten will. Hier erleidet er einen psychologischen Zusammenbruch, der nicht nur auf einen Hüttenkoller zurückzuführen ist. Das Hotel besitzt eine gewalterfüllte Vergangenheit, die sich noch immer auf das Gebäude auswirkt; während der junge Danny (Danny Lloyd) durch seine hellseherische Gabe namens "Shining" dieses erschreckende Erbe erkennt, verliert sich sein Vater in einem Zustand von mörderischer Psychose. -Jeff Shannon
Full Metal Jacket Stanley Kubricks vorletzter Film aus dem Jahre 1987 erschien vielen Leuten als zu künstlerisch und entsprach nicht der Mode der 80er Jahre, die sich auf solch extrem realistische Porträts des Vietnamkriegs wie Platoon und Die durch die Hölle gehen konzentrierte. Sicherlich gab Kubrick dem Publikum genug Anlass, sich darüber zu wundern, weshalb er den Film überhaupt gemacht hatte: Full Metal Jacket, der im Grunde genommen ein zweiteiliges Drama darstellt, das in einem Trainingslager für zukünftige US-Marines auf Parris Island beginnt und abrupt nach Vietnam wechselt (es wurde in Studios und an Drehorten in der Nähe von London gedreht), ist eine Aneinanderreihung von in sich abgeschlossenen Kapiteln einer Geschichte, deren Logik und Handlungsablauf bestenfalls als nicht geradlinig bezeichnet werden kann. Full Metal Jacket kann auf gewisse Weise als grimmiges Gegenstück zu 2001 betrachtet werden. Während letzterer mit seinem kritischen und zugleich unschuldigen Ansatz ein wahrer 60er-Jahre-Film ist und die Verquickung von Fortschritt und Isolation behandelt (die in unserer Erlösung durch den Tod endet), betrachtet Full Metal Jacket die 60er Jahre mit ihrem Appetit auf Erfahrungen und Bewusstsein, der in Gewalt ausartete, aus dem Blickwinkel der Bush-Ära. Lee Ermey schrieb als Ausbilder der Marines Filmgeschichte, dessen ritualisierte Erniedrigung der Männer im Namen der Gleichmacherei in einem mörderischen Schwachkopf (Vincent D'Onofrio) einen Racheengel schuf. Matthew Modine liefert als Private Joker, dem ständig herumwitzelnden Militärberichterstatter, der sich danach sehnt, der Propagandamaschinerie zu entkommen und die grausame Wahrheit der Fronteinsätze aus erster Hand zu erfahren, eine clevere und ausgebuffte Vorstellung. In Full Metal Jacket gehen Erfüllung und Verderbtheit Hand in Hand, und es ist kein Wunder, warum Kubrick solch eine eiserne Distanz zu dem Material wahrte, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. -Tom Keogh
Eyes Wide Shut Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Endlich kam die Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle im Spätsommer 1999 die Kinos. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
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A Civil Action [UK IMPORT] John Travolta, John Lithgow, Jay Patterson, Michael Byrne, Mary Mara DVD, 6. November 2000 Verkaufsrang: 77594 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jonathan Harrs Dokumentar-Thriller war ein Tritt in den Allerwertesten derer, die eine Gerichtsgeschichte à la Grisham erwarteten. Im Mittelpunkt des Geschehens, das sich um 1981 in Neu-England zugetragen hat, standen zwei Parteien: Auf der einen Seite zwei hoch angesehene Konzerne (die mit ihrem Industriemüll das Trinkwasser verseucht und Kinder geschädigt haben) und ein ehrbarer Anwalt namens Jan Schlichtermann auf der anderen, dessen Leben sich durch sein Engagement zu einer Katastrophe entwickelte. Statt das Recht zu feiern, wie Grisham dies am Ende einer Geschichte macht, erlaubte Harr dem Leser einen Blick in die komplizierte Welt des Rechtssystems, in dem nicht unbedingt der Aufrechte gewinnt. Steven Zaillian, der den Drehbuch-Oscar für Schindlers Liste gewonnen hat, ist es gelungen, aus dem 502 Seiten starken Buch einen überzeugenden Thriller zu inszenieren. Die einzige radikale Veränderung gegenüber dem Buch ist die Figur Schlichtermanns (John Travolta), der als eine Art Filmstar dargestellt wird - ein eiskalter Rechtsverdreher, der den Fall des Aufsehens wegen übernimmt, nicht aus Überzeugung. Dies aber hat den Effekt, dass der Zuschauer versteht, dass es in diesem Rechtssystem nicht zwingenderweise ums Recht geht, sondern allein um die Allmacht des Geldes. Die bösen Charaktere der Geschichte, ein Industrieller (Dan Hedaya) und sein Anwalt (dargestellt von dem Regisseur Sydney Pollack) wirken niemals bedrohlich, sondern stets erschreckend menschlich. Zaillians letztes Ass in diesem Spiel ist schließlich Oscar-Preisträger Robert Duvall als direkter Gegenspieler Travoltas. Er spielt einen Mann, der eine Versammlung Betroffener mit einem einzigen Satz in eine Farce verwandeln kann. Er stiehlt Travolta die Show, indem er einfach nur ein Argument mit einem Gegenargument beantwortet. Dabei ist seine Figur, der Anwalt Facher, kein Charakter, den man entweder hasst oder liebt. Facher ist vielmehr ein brillanter Verteidiger, der nur das macht, was das Gesetz von ihm verlangt: Seinen Klienten bestmöglich zu verteidigen. Dabei muss er nicht einmal das Recht beugen. So ist es Robert Duvall, der uns bis Schluss in seinen Bann zieht und nicht Schlichtmann, der sich im Laufe des Filmes in einen besseren Menschen verwandelt. Das verlangt das Gesetz schließlich nicht von ihm. -Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Genialer Thriller mit John Travolta 5 von 5 Punkten Diesen Film muss man einfach gesehen haben. John Travolta spielt die Rolle des zynischen Anwalts extrem gut. Auch Robert Duvall weiss zu überzeugen. Neben "Das Urteil" und "Die 12 Geschworenen" ist dies wohl einer der besten Gerichtsthriller aller Zeiten!
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Changing Lanes [UK IMPORT] Ben Affleck, Samuel L. Jackson, Toni Collette, Sydney Pollack, William Hurt Videokassette, 2. Juni 2003 Verkaufsrang: 41850 Bei Spurwechsel arbeitet Regisseur Roger Michell (Notting Hill) mit einem Skript von Michael Tolkin (The Player) und Newcomer Chip Taylor und gibt sich damit amerikanisch, wenn auch nicht à la Hollywood. Das Ergebnis ließe sich grob als Falling Down hoch zwei beschreiben. Alles beginnt mit einem Unfall in New York. Versicherungsvertreter und Alkoholiker Doyle Gipson (Samuel L. Jackson) ist auf dem Weg zu einer entscheidenden Anhörung bei Gericht, nach der ihm vielleicht das Besuchsrecht für seine Kinder verweigert wird. Er wird in einen Unfall mit Yuppie-Anwalt Gavin Banek (Ben Affleck) verwickelt, der ebenfalls im Eiltempo für eine Anhörung Richtung Gericht unterwegs ist. Letzterer muss ein wichtiges Dokument vorlegen, damit seine Firma Treuhänder einer 100 Millionen schweren Stiftung wird. Doyle will alles ganz rechtmäßig erledigen und lehnt Gavins Angebot eines Blankoschecks ab. Der Anwalt fährt weg und lässt Doyle im Regen stehen, der damit nie mehr rechtzeitig bei Gericht vorstellig werden kann. Gavin vergisst jedoch auch das entscheidende Dokument. Im Verlauf des Tages eskaliert die Situation: Gavin versucht, sein Dokument zurückzubekommen, und ein verbitterter Doyle weigert sich, es herauszugeben. Ein tödliches Spiel von Auge um Auge und Zahn um Zahn beginnt. Gavin heuert einen Hacker an, der Doyles Bankdaten löscht. Doyle wiederum sabotiert Gavins Auto. Das Skript ist sorgfältig ausbalanciert. Es baut darauf, dass wir eine natürliche Sympathie für den gebeutelten Jackson entwickeln und nicht für den glatten Affleck. Doch langsam wird uns vorgeführt, dass der Film nicht ganz so einfach gestrickt ist. Jackson hätte keine Anhörung zum Sorgerecht, wenn es das erste Mal gewesen wäre, dass er die Kontrolle über sein Leben verliert. Affleck (dessen unmoralischer Boss möchte, dass er das Dokument fälscht) wird durch die Krise gezwungen, sein Leben auf der Überholspur zu überdenken. Das Ganze gleicht eher einem Märchen als dass es glaubhaft ist, aber die Spannung schraubt sich immer weiter hoch und die Stars können mit einigen gut geschriebenen Reden glänzen. -Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Intelligente Spannung mit Botschaft und tollen Darstellern 5 von 5 Punkten Hinter Spurwechsel steckt für Hollywood relativ untypisches Kino. Von Samuel L. Jackson und Ben Affleck brillant verkörpert, gelingt es diesem spannenden Film durch seine Protagonisten den Zuschauer geschickt zu manipulieren. Schon im Titel Spurwechsel zeigt sich dabei, worum es in diesem Film geht: Um festgefahrene Ansichten, den Verlust gesicherter Werte und das in Frage stellen des gewohnten Weges. Am Anfang des Film ist das Gut - Böse Schema scheinbar fest verteilt: Samuel L. Jackson als sorgender Familienvater auf dem Weg zum Gericht um seine Ehe zu retten und Ben Affleck als aalglatter Anwalt der seinen Klienten genötigt hat, einen Erbvertrag zum Vorteil seiner Kanzlei zu unterzeichnen. Dieser Vertrag ist ebenfalls Bestandteil einer Gerichtsverhandlung. Auf dem Weg dorthin kommt es zu einem harmlosen aber folgenschweren Unfall zwischen den beiden, der das Leben der beteiligten komplett auf dem Kopf stellt. Dolye Gipson (Jackson) Alkoholiker und Versicherungsvertreter möchte die Sache korrekt erledigen, während Gavin Banek (Affleck) die Sache mit einem Blankocheck abtun möchte, da er ebenfalls einen brandeiligen Termin bei Gericht hat. Gipson schafft es nicht rechtzeitig zu seinem Termin und verliert das Sorgerecht und Banek vergisst am Unfallort ein extrem wichtiges Dokument für seine Verhandlung. Nun beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel zwischen dem verbitterten Gipson und Banek, der das Dokument unbedingt benötigt und bereit ist, dafür einige Grenzen zu überschreiten und der Kampf darum droht zu eskalieren. Die Story ist intelligent und einigermaßen realistisch und klischeefrei. Technisch auf höchstem Niveau was Kamera und Schnitt betrifft und von einem genial pulsierenden und Energiegeladenen Score des Komponisten David Arnold unterstützt zeigt dieser Film Action der intelligenten Art. Den alltägliche Kampf um das Überleben im urbanen Dschungel und die allmächtige Gefahr mit nur einem kleinen Fehltritt durch die Maschen des gesellschaftlichen Netzes zu fallen wird dabei fast jeder Zuschauer nachvollziehen können. Ebenso überzeugt die sich ändernde Rollenverteilung denn die Sympathien für die Hauptdarsteller dürften sich im Laufe der Handlung mehr als nur einmal verlagern. Wenn auch das Ende etwas zu versöhnlich erscheint, für die Darstellung und die Spannung die dieser Film vermittelt, kann es nur 5 Punkte geben. Exzellent!
**** HUMAN CONFLICT **** 4 von 5 Punkten Changing Lanes, directed by Roger Michell (Notting Hill), is an urban morality tale that centres around a road rage conflict that escalates out of control following a fender bender between an obnoxious yuppie lawyer (Ben Affleck) and a recovering alcoholic (Samuel L Jackson) desperately trying to rebuild his family life. From what should have been an easily resolved accident their row escalates into an obsessive conflict in which the ante is continually upped as they set about bringing misery and revenge to each others lives. Despite the mixed reviews I found this to be a very intelligent and well-acted movie. Unlike most mainstream Hollywood movies it has both a point and some meaning. It offers a very insightful snapshot of the dog eat dog world that we currently co-exist in, where people are in constant competition with each other and (selfishly) no longer show any thought, courtesy, compassion or consideration for each other. In many ways Changing Lanes is an Indie movie in Hollywood clothing. However, it boasts two strong male leads in Ben Affleck and Samuel L. Jackson, who both portray their opposing characters with depth, range and subtlety. In particular, it is refreshing to see Ben Affleck in something more substantial. The poor guy has taken such a fearful battering from critics since the ill-conceived Pearl Harbour but despite this he has made something of a comeback this year with both Changing Lanes and The Sum of All Fears. Like it or not, Ben Affleck IS a big star with a bright future. Samuel L Jackson, once again shows what a very versatile actor he is. He can be cool, he can be powerful, he can dominate the screen or as he does in this movie he can show a range of depth and subtlety beyond the vast majority of other actors. However, it is Toni Collette (Muriels Wedding, The Sixth Sense, About A Boy etc.) and legendary film producer/Director Sydney Pollack (in a rare acting appearance) that, to my mind, are the stars of this particular show in their respective supporting roles as Affleck's ex-mistress/confidante and boss/father in law. Pollack in particular gives a powerful performance as a charming father figure who switches at the drop of the hat to be a ruthless and vindictive morally corrupt businessman. If there is a downside to this movie, it's the ending. If this was truly an Independent movie and not a Paramount produced project, then it surely would have had an ending more befitting reality and more befitting the tone of the film, with no redemption for anybody. Instead however, what we get is ultimately a cop-out (Hollywood) and they all lived happily ever after ending. Despite that though, given the worthiness of this tale and the top-notch acting performances from a fine cast, I still think its worth a go and worthy of 3.5 stars. : ) |
Death Becomes Her [UK IMPORT] Bruce Willis, Sydney Pollack, Fabio, John Ingle, Meryl Streep DVD, 2. September 2002 Verkaufsrang: 83849 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die schwarze Komödie aus dem Jahre 1992 von Robert Zemeckis (Forrest Gump, Falsches Spiel mit Roger Rabbit, Zurück in die Zukunft) beinhaltet einige der imposantesten Spezialeffekte der 90er Jahre. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein narzisstischer Star (Meryl Streep), der einer Konkurrentin (Goldie Hawn) nicht nur den Ehemann (Bruce Willis) stiehlt. Die Rivalität der zwei Frauen setzt sich selbst nach dem Tod noch fort. Ein magischer Zaubertrank nämlich macht die beiden nicht nur wieder jung, sondern auch unsterblich, egal ob sie aufeinander schießen oder sich anderweitig verstümmeln. Das geht soweit, dass sie selbst ihre Verwesung noch überleben. Obwohl der Film im Endeffekt nur auf einer einzigen Idee beruht, gelingt es Zemeckis mit Effekten die Zuschauer zu verblüffen; sei es Goldie Hawn, die mit einem Loch in der Brust herumläuft, das so groß wie ein Basketball ist, oder Meryl Streep, die ihren Kopf mit ihren Händen einfach so um 180 Grad dreht. Es ist verrückt, krank aber witzig. Darüber hinaus machen die Stars aus der an sich schwachen Geschichte stilvolle Unterhaltung. Und Isabella Rossellini in der Rolle einer leichtbekleideten Hexe, die den Zaubertrank verkauft, ist einfach nur eine Augenweide. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Wer schön sein will muss leiden! 4 von 5 Punkten ...das sagten sich auch Goldie Hawn (Helen Sharp) und Meryl Streep (Madeline Ashton) um Bruce Willis (Ernest Menville) zu gefallen. Das Ende vom Lied: der Tod steht keiner von beiden wirklich gut.
Ein Filmgenuss der Extra-Klasse und einer der besten Filme aus den 90ern!
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Orchestra Seats [UK IMPORT] Cecile De France, Valerie Lemercier, Albert Dupontel, Claude Brasseur, Sydney Pollack DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 99704 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Tootsie/To Wong Foo - Thanks For Everything Julie Newmar/Connie And Carla [UK IMPORT] David Duchovny, John Leguizamo, Nia Vardalos, Jessica Lange, Dustin Hoffman DVD, 2. Oktober 2006 Verkaufsrang: 88213
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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