DVDs: Thomas J. Pilutik

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I Am Legend [Blu-ray] - Will SmithI Am Legend [Blu-ray]
Will Smith, Alice Braga, Thomas J. Pilutik, Willow Smith, Salli Richardson

Blu-ray, 21. Mai 2008
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Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Will Smith spielt die Hauptrolle in der dritten Verfilmung von Richard Mathesons klassischer Science-Fiction-Geschichte über einen einsamen Überlebenden in einer post-apokalyptischen Welt, die von Vampiren beherrscht wird. Die neue Fassung verändert Mathesons grundlegende Idee ein wenig, nach der Robert Neville, ein einfacher Mann, während des Tages durch eine verlassene Stadt streift und sich nachts in einem Haus verbirgt, weil sich seine langjährigen Nachbarn in blutsaugende Ungeheuer verwandelt haben. In dem neuen Film ist Smiths Neville ein Militärwissenschaftler, der den Auftrag erhält, ein Gegenmittel zu einem Virus zu finden, das Menschen in wahnsinnige, haarlose, fleischfressende Zombies verwandelt. Nachdem er seinen Auftrag nicht in gegebener Zeit fertig stellen kann und zudem eine persönliche Tragödie erleben musste, lebt Neville mittlerweile alleine in Manhattan, wobei ihn seine natürliche Immunität gegenüber dem Virus am Leben hält. Mit einem beeindruckenden Deutschen Schäferhund an seiner Seite ist Neville bei Tageslicht ein Jäger und Sammler, der sich nachts in seinem Stadthaus am Washington Square verschanzt und auf seiner endlosen Suche nach einer Heilung der Krankheit methodisch Experimente durchführt.
In der ersten Hälfte des Films erhält man den Eindruck, dass I Am Legend einer der besten Filme des Jahres 2007 sein könnte. Regisseur Francis Lawrences erstaunliche computeranimierte Bilder eines zerfallenden New York zeigen Unkraut, das aus den Rissen in altbekannten Straßen wuchert, auf denen Wildherden von Löwen gejagt werden. Es ist unmöglich, von so einer realistisch veränderten Stadtlandschaft nicht fasziniert zu sein, und Smith bewegt sich hier in einer seltsam beneidenswerten Freiheit, die von seiner Argwohn gegenüber allem, was sich in der Dunkelheit von Banktresoren und Tiefgaragen verbirgt, unterbrochen wird. Lawrence und die Drehbuchautoren Mark Protosevich und Akiva Goldsman bauen geschickt Spannung auf, indem sie die Darstellung der Monster vermeiden, bis zu einem gruseligen Moment später im Film. Jedoch muss gesagt werden, dass die computeranimierten Kreaturen nicht halb so interessant aussehen, als wenn sich die Filmemacher mehr an Mathesons vampirischem Albtraum orientiert hätten. I Am Legend ist vor allem bemerkenswert aufgrund Smiths herausragender Darstellung eines Mannes, der so einsam ist, dass er in den Geschäften, die er aufsucht, mit den Schaufensterpuppen spricht. Die zweite Hälfte des Films geht ein wenig zu weit, als Smiths Neville als bedauernswerter Mann mit einer weltrettenden Mission gezeigt wird, aber dieser Abstieg in Pathos ändert nichts an den visuellen und dramaturgischen Errungenschaften der ersten Stunde des Films. -Tom Keogh


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 264 Bewertungen)

Versteh' einer die Kritiker      4 von 5 Punkten
Also mich hielten doch letzten Endes ausnahmsweise die Kritiker davon ab, den Film im Kino zu sehen - seit heute ärgere ich mich ein wenig.

Sehr eindrucksvoll wird gleich zu Beginn des Filmes eine beklemmende Stimmung erzeugt und das mit Bildern, die eigentlich friedlich sind. Zumindest oberflächlich betrachtet ist das große New York schlichtweg verlassen und verwildert, was fast schon romantisch wirkt, wäre da nicht dieser seltsame Unterton in der Kameraführung und in dieser unheimlichen Stille, die Will Smith rasend und auf der Jagd nach Wild lautstark durchbricht. Stets an seiner Seite "Sam". Eine schöne Schäferhündin und treue Begleiterin. Langsam wird aber hinter die trügerische Fassade geschaut und man sieht, was an diesem nahezu perfekt gezeichnetem Bild vom Einklang mit der Natur nicht stimmt. Die Schönheitsfehler treten in Form von menschenfressenden Mutanten auf, zu denen sich der Mensch selbst gemacht hat. Das Wie und Warum wird in Träumen von Will erzählt und so nach und nach erahnt der Zuschauer, was da wirklich auf ihn zu kommt. Zeitweise die erschreckende Harmlosigkeit der Bilder am Tage und im Gegensatz dazu wird nackte Angst in den Zuschauer projiziert, wenn Smith' Armbanduhr verräterisch piepst und ihm sagt, dass es Zeit ist, nach Hause zu gehen.
Der Film wartet trotz allem, so man die Vorlage nicht kennt, mit Überraschungen auf, die erfreulich, aber mitunter auch schmerzlich sind und der Titel wird erst am Ende klar, wegen dem es auch nur 4 Sterne gibt. Ich mag es nicht ganz so, aber ist okay. Der Presse sei angeblich ein anderes gezeigt worden, das hätte mich doch mal interessiert, fehlt hier aber völlig als Extra.
Alles in allem ein erdrückend gut gemachter Endzeitfilm, der nicht ohne Grund FSK 16 bekommen hat.


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