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| Edward G. Robinson | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen ,... DVD, 18. September 2003 Verkaufsrang: 816 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden New York im Jahr 2022. Die Stadt hat 40 Millionen Einwohner, die meisten sind ohne Arbeit. Ihre Nahrung besteht aus einer grünen Masse, von der keiner weiß was es ist. Bis jemand das schreckliche Geheimnis erfährt. Es ist der Polizist Thorn Charlton Heston der mit der Wahrheit über die Soylent Company konfrontiert wird.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Ein muß für jede DVD-Sammlung 5 von 5 Punkten Hallo Dieser Film verursacht immernoch Gänsehaut. Eine Zukunftsvision wie sie jederzeit passieren kann. Fabelhafte Schauspieler, grandiose Geschichte fabelhaft und düster umgesetzt. Schaue ich mir immer wieder gerne an. MFG Sascha
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Top Job ,... DVD, 24. September 2010 Verkaufsrang: 11705 Noch nicht veröffentlicht Beschreibung Rio de Janeiro: Dreißig lange Jahre konnte der Lehrer Professor Anders wieder und wieder beobachten, wie in einer Diamantenbörse gegenüber der Schule Edelsteine im Millionenwert übergeben und aufbewahrt werden. Er entwickelt einen raffinierten Plan, um mit einer Truppe von ...
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Cincinnati Kid ,... DVD, 22. Juli 2005 Verkaufsrang: 13648 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden New Orleans, 1936 Der junge Pokerspieler Eric, genannt "Cincinnati Kid", gilt bereits als der beste der Stadt - doch er will unbedingt ganz nach oben. Der Weg dorthin fhrt ihn zu einem schicksalhaften Duell mit Lancy Howard, dem ungekrnten Knig der Karten. "Cincinnati Kid" ist der Spielfilm par Excellence, mit allen Zutaten des ganz groen Kult-Kinos. Bis heute begeistern seine Perfektion im Detail, seine unvergleichliche Atmosphre und vor allem seine brillanten Hauptdarsteller. Das Zusammentreffen von Steve McQueen, damals gefeierter Shooting-Star einer neuen Schauspielergeneration, mit der lebenden Legende Edward G. Robinson zhlt zu den unvergelichen Sternstunden der Filmgeschichte.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Der Klassiker unter den Pokerfilmen 5 von 5 Punkten Cincinnati Kid ist einfach ein Klassiker. Steve McQueen und Edward G. Robinson in Höchstform, eine spannende Story mit Tiefgang - was will man mehr. Ein Film den jeder mal gesehen haben sollte. Die DVD ist übrigens technisch sehr gut umgesetzt, und damit auch ein Kauf für alle, die den Film im TV oder auf Video schon gesehen haben. Das thematisch passende Buch zum Film, für alle die das Thema Poker etwas mehr interessiert gibts übrigens hier: Texas Hold'em Poker-Profi: Das Standardwerk: Mit Strategie und Analyse im Casino und im Internet Geld verdienen.
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Frau ohne Gewissen James M. Cain DVD, 26. Mai 2008 Verkaufsrang: 7286 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Hollywood Highlights: Frau ohne Gewissen, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 26.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Meisterwerk der schwarzen Serie 5 von 5 Punkten In vielen Filmgenres hat sich Billy Wilder bewegt und Standards gesetzt. Mit "Double Indemnity" hat er die Latte für den "Film noir" ganz hoch gelegt. Dieser düstere Film gilt mit Recht als einer der besten Werke der schwarzen Serie. Endlich gibt es ihn auch auf dem deutschen Markt auf DVD. "Double Indemnity" heißt so viel wie doppelte Auszahlung der Versicherungssumme" Den reißerischen deutschen Titel "Frau ohne Gewissen" mochte Wilder nicht. Das träfe doch auf zwei Drittel aller Frauen zu, meinte er mit dem ihm typischen Sarkasmus. Der erfolgreiche, eloquente Versicherungsvertreter Walter Neff (Fred McMurray) und die aufreizende Phyllis Dietrichson (Barbara Stanwyck) haben ein Verhältnis. Phyllis bringt Walter dazu, gemeinsam ihren Mann zu ermorden und es wie einen Unfall aussehen zu lassen, um eine hohe Versicherungssumme zu kassieren. Zunächst klappt auch alles wie am Schnürchen. Walters Freund und Kollege Barton Keyes (Edward G. Robinson) ist für die Aufklärung von Versicherungsbetrug zuständig und ein alter Fuchs. Aber auch er glaubt zunächst an die Unfallversion. In Walters Gegenwart putzt er sogar den ignoranten Boss der Versicherungsgesellschaft runter und weist ihm anhand seiner Statistiken nach, dass dessen Verdacht, es sei Selbstmord gewesen, völlig blödsinnig ist. - Ein absolut sehenswerter Monolog von Robinson der natürlich im englischen Original am Besten ist. In seinen Erinnerungen berichtet Wilder, dass Robinson diesen schwierigen und langen Text in nur einem einzigen Take zum Besten gegeben hat ohne den geringsten Fehler zu machen. - Doch dann kommen Keyes dennoch Zweifel. Er denkt allerdings an Mord. Er sucht seinen Freund Walter zu Hause auf, um mit ihm darüber zu reden. Aber der hat gerade seine Geliebte zu Besuch. Unter keinen Umständen darf Keyes sie sehen, denn dann weis er alles. Sie versteckt sich hinter der offenen Wohnungstür während die beiden Männer reden. - Ganz bewusst hat Wilder hier einen Fehler" eingebaut. In ganz Amerika gibt es keine Wohnungstür die nach außen aufgeht, aber das war ihm egal. Denn sonst hätte diese spannende Schlüsselszene nicht funktioniert.- Mehr und mehr zieht sich die Schlinge um Walter Neff und seine Geliebte zu, bis sie schließlich gegenseitig versuchen sich umzubringen um ihren Kopf noch zu retten. In der Nacht diktiert der angeschossene Walter ein Geständnis in die Diktiermaschine seines Freundes. Erst am Ende merkt er, dass der schon länger hinter ihm steht und alles mit angehört hat. - Mit großem Aufwand hat Wilder noch die Hinrichtung von Walter Neff in Gegenwart seines Freundes Keyes gedreht und sogar eine Gaskammer originalgetreu nachbauen lassen, um die ganze Szene dann doch wegzulassen. Mit einem einfachen Symbol deutet er statt dessen an, dass Keyes künftig seinen Weg allein gehen wird. - Nie hatte Keyes Feuer um seine Zigarre anzuzünden, immer war Walter mit einem Streichholz zur Stelle. Nun gibt er dem schwer verwundeten, sterbenden Walter ganz beiläufig Feuer für seine letzte Zigarette. Sein Streichholz funktioniert. Ein sehenswerter Film der sogar noch mit der Dokumentation "Shadow of Suspense" als Bonusmaterial ausgestattet ist. Für Fans klassischer Filme ein Muss. 5 Sterne - was sonst.
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Gangster in Key Largo - SZ-Cinemathek ,... DVD, 10. September 2005 Verkaufsrang: 8410 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Gangster in Key Largo. DVD-Video
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Gerade eben zum ersten Mal gesehen 5 von 5 Punkten Besonders die äußerst professionelle, zielgenaue Regie begeistert mich. Das Finale ist unglaublich spannend. Ein echtes Meisterwerk! Bemerkenswert finde ich, wie die Rolle vom Gansterboss Johnny Rocco angelegt ist. Da fehlt jede Art von Verklärung. Mafianangehörige sollen ja Filme wie "Der Pate", "Die Sopranos" und vermutlich auch die entsprechenden Werke von Martin Scorsese geradezu lieben. Dieser Film begeistert die Mobster sicher nicht, und 1985 hat Huston mit der Komödie "Die Ehre der Prizzis" noch einmal nachgelegt.
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Gangster in Key Largo ,... DVD, 28. Juni 2000 Verkaufsrang: 24041 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein gewaltiges Unwetter schneidet die Insel Key Largo vor der Küste Floridas von der Aussenwelt ab. In einem abgeschiedenen Hotel hält der Sturm den Ex-Offizier Frank McCloud, dne Hotelbesitzer und seine Familie und den berüchtigten Gangster Johnny Rocco gefangen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
"When your head says one thing and your whole life says another, your head always loses." 5 von 5 Punkten Aaaahhh ... Bogey. AFI's No. 1 film star of the 20th century. Hollywood's original noir anti-hero, epitome of the handsome, cynical and oh-so lonesome wolf; looking unbeatably cool in his fedora, a cigarette dangling from the corner of his mouth. Endowed with a legendary aura several times larger than his real life stature, and still admired by scores of women wishing they had been born 50+ years earlier, preferably somewhere in California and to parents connected with the movie business, so as to have at least a marginal chance of meeting him. "Key Largo" (1948), directed by John Huston, is the last of four movies starring Bogart and real-life spouse Lauren Bacall (after their legendary collaborations in, first and foremost, "To Have and Have Not" and "The Big Sleep," as well as in "Dark Passage"), by this time firmly established as one of Hollywood's new leading ladies in her own right. At the same time, it also constitutes a reversal of roles between Bogart and Edward G. Robinson, opposite whom Bogart had appeared in 1930s movies like "Bullets or Ballots," "Kid Galahad," and "Brother Orchid:" Whereas in the earlier films, the complexer parts had been Robinson's (while Bogart's characters had had little or no redeeming qualities whatsoever), here it is Bogey's world-weary and reluctant WWII veteran Frank McCloud who finds himself - half acting on his own accord, half propelled by Bacall's sharp-tongued hotel keeper Nora Temple - ultimately facing up to Robinson's ruthless gangster Johnny Rocco in the sultry, Hemingwayesque setting of the Florida Keys, under the onslaught of a hurricane; with great supporting performances by Lionel Barrymore as Bacall's father-in-law and Claire Trevor as Rocco's disillusioned, alcoholic lover. When looking at this movie's and, even more so, its leading actors' almost mythical fame, it is difficult to imagine that, produced at the height of the studio system era, "Key Largo" was originally just one of the roughly 50 movies released over the course of a single year. But mass production didn't equal low quality; on the contrary, the great care given to all production values, from script-writing to camera work, editing, score and the stars' presentation in the movie itself and in its trailer, was at least partly responsible for its lasting success. All in all, "Key Largo" may not be quite on same the level as those movies which, by the time of its release, had already bestowed on Bogart, in particular, his everlasting legendary status (such as "Casablanca," which would, a few decades later, end up second only to "Citizen Kane" at the helm of the AFI's Top 100 20th century movies list, with Bogey's Rick Blane, at the same time, ranking as one of the 20th century's Top 5 film heroes; "The Maltese Falcon," at No. 23 not far behind on the AFI's Top 100 20th century movies list; and "The Big Sleep," which solidified not only the chemistry between Bogart and Bacall - who had married even before its 1946 release - but also Lauren Bacall's own Hollywood standing as well as her sassy, mysterious aura, while also making for yet another entry of Bogey's in the AFI's Top 50 20th century film heroes list as the incarnation of Raymond Chandler's cynical gumshoe Philip Marlowe). Yet, all of this ultimately says more about those other movies (and Bogart's and Bacall's careers as a whole) than it does about "Key Largo" itself. Taken on its own, this is without question still one of the finest hours Old Hollywood ever saw - and one of the most stellar examples of classic noir film making.
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Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse ,... DVD, 21. November 2008 Verkaufsrang: 26700 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse, VÃ-Datum: 21.11.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Crime does pay 5 von 5 Punkten Ein Beginn voller zunächst unaufgelöster Widersprüche. Düstere Musik, düsteres Bild, bedrohlich groß im Vordergrund ein Glaskolben mit einem dampfenden Etwas darinnen, wohl in einem Labor. Schummrige Credits, die aus dem Nebel auftauchen, wabernd, wie Hollywood in der guten alten Zeit immer gern Träume und vor allem Alpträume einleitet. Schade, dass es heutzutage kaum noch vorkommt, dass man einen Film völlig unvorbereitet sieht und meist schon eine Inhaltsangabe kennt. Aber bei alldem und dem Titel "The Amazing Life Of Dr. Clitterhouse", da werden Assoziationen und Erwartungen geweckt, die in Richtung Mad-Scientist-Horrorfilm gehen, eine Jekyll-und-Hyde-Geschichte oder so etwas. Allein schon dieser Name Clitterhouse, wer heißt denn schon so? (In der Tat hatte, so der Audiokommentar, der Theaterautor den gewählt, weil NIEMAND dieses Namens in den Telefonbüchern zu finden war). Ein Klang wie eine Mischung aus exaltiert und gaga (und da kann der Grat ja schon mal sehr schmal sein). Und dann der erste scharfe Gegensatz und eine elegante Kamera-tour-de-force. Das Eröffnungsbild ist hell und klar und so gar nicht bedrohlich, eine Abendgesellschaft, auf der eine Sängerin ihre Künste zum besten gibt. Doch bei diesem Gegensatz verweilt der Film nicht und schwenkt kunstvoll die Hausfassade hinauf (comic relief: Ein Hausmädchen macht das Fenster zu - ich meine, wegen der Nachbarn, denn die Dame im Salon singt schon sehr, ähem, intensiv), es wird sofort wieder dunkler, und oben räumt ein Einbrecher gerade den Safe aus. Ein Konkurrent steigt ein und wird von dem, der schon an der Beute ist, mit der Waffe und ein paar ungewöhnlich distinguierten Befehlen in Schach gehalten. Ein Kumpel des Überwältigten (wir erkennen Bogey) verdrückt sich lieber. Dass der schließlich erfolgreiche Dieb weiße Handschuhe trägt, mag zwar der professionellen Notwendigkeit seines Berufes geschuldet sein, keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, deutet aber auch neben seinem Tonfall darauf hin, dass wir es mit einem ungewöhnlichen Gentlemangauner zu tun haben werden. Dann wieder die Gesellschaft, hell, klar, zu der sich Edward G. Robinson alias Dr. Clitterhouse gesellt. Wir können noch nicht ganz sicher sein, ahnen aber, dass er der Dieb ist. Die weißen Handschuhe haben ihre gewohnte helle Umgebung, die Sicherheit des Establishments, wiedergefunden. Ziemlich nonchalant, wie man das vom Gangsterdarsteller Robinson nicht so häufig sieht (aber er macht das wunderbar, spricht im Deutschen wie im Englischen sehr distinguiert und ist durchgängig von ziemlich cooler Eleganz), bespricht er seelenruhig etwas mit einer Krankenschwester am Telefon, ruft erst dann die Polizei, um den Bruch zu melden, und ohne mit der Wimper zu zucken, gleich noch einen Krankenwagen, als er einen Schuss hört. Der geschnappte Gangster, der zu spät gekommen war, wird von Clitterhouse verarztet, auf die Frage, ob man sich nicht schon mal begegnet sei, antwortet Clitterhouse, das könne er sich kaum vorstellen. Tja, wie sollte man es sich auch vorstellen können, wie sollte man sich vorstellen können, dass das Helle zum Dunklen gehört und sich die Wege zweier Welten kreuzen? In "Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse", so der deutsche Titel, kreuzen sie sich permanent, auch optisch, und Regisseur Anatole Litvak inszeniert dies mit einer fließenden, aber nie selbstzweckhaften Eleganz (Kamera: Tony Gaudio), in der sich das Helle und das Dunkle, die Oberschicht und die Unterwelt, permanent die Hand geben, optisch wie inhaltlich, und das mit so feinem Schliff, dass man kaum merkt, wie schroff die Welten eigentlich aufeinanderprallen. Das hat schon was! Ein bißchen was Irritierendes allerdings auch. Dass der Film keinem Genre so richtig zuzuordnen ist, kann man natürlich als innovativ goutieren, aber es ist leider so, dass es für eine "Komödie" im weitesten Sinne doch recht wenig zu lachen gibt. Vielleicht waren meine Erwartungshaltungen die falschen; "bleihaltig", wie die Inhaltsangabe verspricht, ist der Film auch nicht, aber dies möge ihm nicht angekreidet werden. Litvak war kein Actionmann und kein Komödienmann. Dies ist hier ein kleines Bißchen sein Nachteil, zugleich aber auch seine Stärke. Denn was er stattdessen aus dem Stoff gemacht hat, ist kein Genrefilm, sondern eine ganz eigene Kategorie. "Farce" trifft es vielleicht am besten. Ein Mediziner und (Hobby?)-Kriminologe, eben Dr. Clitterhouse, möchte herausfinden, was den Kick beim Verbrechen auslöst (natürlich nur, das wird die Zensoren beruhigt haben, um dann zu helfen, Verbrechen zu verhindern), und nimmt eben Selbstversuche vor. Dies führt ihn schließlich in eine Bande von Juwelendieben. Hier kann man leise Kritik daran üben, dass diese Gauner vielleicht ein bißchen stereotyp besetzt sind, auch wenn die Darsteller ihre Sache gut machen. Claire Trevor als toughe Hehlerin Jo Keller mit gutem Herzen, Bogey als das Schwein (1938, vor seinem großen Durchbruch, war er darauf abonniert), etc. pp. Und ein etwas dusseliger Polizist kommt auch mal wieder vor. Aber was soll's? Der Film ist sehr auf Robinson zugeschnitten, und der ist nun wirklich extrem gut, ich schrieb es schon. Und sein Charakter ist komplex! Wir haben es hier beileibe nicht mit dem guten Undercoververbrecher zu tun, der zum Schein mitmacht und dann die ganze Bande hochgehen lässt. Genaugenommen geht es um Forscherehrgeiz, der ungebremst ist, Clitterhouse riskiert zu wissenschaftlichen Zwecken eine langjährige Freiheitsstrafe, und es ist ganz deutlich (das sagt er auch einmal), dass ihn der Kick schon in seinem Bann hat: Ihn fängt die ganze Sache so richtig zu begeistern an. Was Clitterhouse hier macht, spricht so auch uns Zuschauer an, die wir ja auch irgendwie schon immer von den Revolverschwingern aus dem Kino begeistert waren, und in den USA der 30er tobte die Debatte, ob das überhaupt moralisch tolerabel sei. Die Hollywood-Selbstzensur wollte ab 1934 dagegen vorgehen, auch bei "Clitterhouse" gab es Probleme, aber immerhin, der Film kann in seiner Hauptfigur relativ unverblümt die Faszination an Verbrechen aussprechen und thematisieren, und der Clitterhouse, der guckt sie sich nicht nur im Kino an, der begeht sie. Es kommt noch doller (WARNUNG, jetzt werde ich relativ viel vom Plot verraten). Als der brutale Rocks (Bogey, klar) Clitterhouse auf die Schliche gekommen ist und ihn erpresst, legt Clitterhouse Rocks einfach um. Auch dies eine optische und dramatische Meisterszene. Clitterhouse ist aus der Bande ausgestiegen und hat das Dunkel der Gangsterquartiere verlassen (die aber als Fassade witzigerweise ein elegantes Hotel oder ein Konservatorium nutzten, in dem sich die Gauner - Ladykillers lassen grüßen - als Streichquartett tarnten und Mozarts "Eine kleine Nachtmusik" vom Grammophon abspielten). Sofort reiben wir uns die Augen, nachdem er erstmals wieder im Vorzimmer seiner Praxis ist, so hell und nüchtern eingerichtet ist das da. Dann geht er in seinen angeschlossenen Privatgemächer, sofort wird er wieder dunkler, schattiger - und Rocks ist schon da, mit der Knarre im Anschlag. Jo kommt noch in den Raum. Es folgt eine dramatische dialogische Konfrontation, immer wieder Großaufnahmen der drei, mit Schwerpunkt bei den beiden Männern, immer wieder hin und her, sie brennen sich immer mehr in unserem Hirn und Magen ein. Wieder so eine Meisterschaft der Gegensätze: Bogey mit schwarzem Hemd und heller Krawatte, Robinson mit weißem Hemd und dunkler Krawatte, das scheint zunächst eine öde Wiederkehr der Westernregel, dass die Guten weiße und die Bösen schwarze Hüte haben. Aber in "white collar crime" steckt eben auch das Wort "crime", und während Bogey mit seinem grauen Mantel ganz nüchtern ausgeleuchtet ist, hat Robinson einen schwarzen Anzug, hat also eine extrem kontrastreiche Erscheinung, und ein bißchen Gegenlicht und Untersicht gibt's auch noch. Nein, dieser "Gute" ist deutlich ambivalenter und vielleicht auch bedrohlicher als der "Böse", bei dem sofort alles offen zutage tritt und dem jegliches Geheimnis mangelt. Dass dies so ist, zeigt sich dann an dem Mord selbst, den begeht Clitterhouse natürlich nicht mit Gewalt, sondern mit der Überdosis eines Medikamentes, den er Rocks in den Drink kippt. Seelenruhig erzählt er ihm, dass er für seine Forschung nun auch seine Empfindungen bei dem schwersten der Verbrechen, einem Mord, testen müsse, lässt Rocks den Drink kippen und erläutert danach mit wissenschaftlicher Exaktheit, wie die Medizin nun wirke, dass Rocks keine Chance mehr habe und was das Gift wann mit ihm anrichte (was dem im deutschen Film vor 1933 groß gewordenen Litvak Möglichkeiten zu einer hübschen expressionistischen Perspektive mit extremer Untersicht und übergroßem Schatten gibt). Als er bewusstlos ist, sorgt sich Jo nicht um die Moral, sondern darum, wie man Rocks verschwinden lassen kann, damit Clitterhouse (in den sie sich verliebt hat, was aber nur am Rande gestreift wird) nicht erwischt wird. Und hiermit bekommt dieser auf den ersten Blick kleine, leichte, vielleicht auch etwas unausgegorene Film (in der 22. Minute z.B. ist Jo mal für ca. 55 Sekunden nicht zu sehen und hat sich in der Zeit komplett umgezogen und anders frisiert) eine ganz subversive, gemeine, doppelbödige Note, die auch ästhetisch und dramatisch stimmig umgesetzt wurde. So sehr er sich zwischen die Genres setzt, zwischen die Stühle setzt er sich nie, dieser Film erweist sich am Ende als einer, der mit beißender Schärfe einen Blick auf Zwischenwelten und Grenzüberschreitungen legt, der auch "Perverses" zeigt, einen Forscherdrang, der bei aller Jovialität und eleganten Intelligenz des Dr. Clitterhouse gnadenlos ist, gnadenlos gegen sich selbst und gegen andere. Besessenheit kann man das auch nennen. Und diese Besessenheit führt Clitterhouse auf den sehr schmalen Grat zwischen Oberwelt und Unterwelt einerseits, zwischen Genie und Wahnsinn andererseits. Letzteres wird immer wieder in scheinbar nebensächlichen Momenten angesprochen. Einer der (mit Ausnahme von Rocks doch sehr sympathischen) Gauner sagt angesichts der Verwunderung, wie viele medizinische Tests Clitterhouse immer nach und sogar während der Raubzüge macht: "Entweder ist der ein Genie oder total irre." (Ich habe es sinngemäß, evtl. nicht wörtlich exakt wiedergegeben). Damit Clitterhouse im Mordprozess seinen Hals aus der Schlinge ziehe, rät ihm sein Anwalt, auf Unzurechnungsfähigkeit zu plädieren. Eine eingeblendete Zeitungsmeldung, die auf den Prozess hinweist, setzt unter Clitterhouses Bild die Worte "Jekyll or Hyde?". Auf das Jekyll-und-Hyde-Motiv verweist ohnehin die Tatsache, dass Clitterhouse ein Doppelleben führt. Optisch erinnern die nach mad scientist horror aussehenden Credits an Jekyll & Hyde, und sie waren vielleicht gar nicht mal so eine falsche Fährte, wie man am Anfang zu meinen geneigt ist. Ferner (hier klaue ich von dem sehr gelungenen Audiokommentar) ist das Motiv des Doppelgängers und der gespaltenen Persönlichkeit beliebt in den Stoffen des deutschen expressionistischen Films gewesen (der junge Litvak war unter anderem Assistent des Regisseurs G.W. Pabst). Am Ende werden die Grenzen zwischen verrückt und normal vollends aufgehoben. Clitterhouses wissenschaftliches Streben, bei dem Beruf immer auch Berufung ist, lässt es nicht zu, sich als gaga auszugeben. Natürlich behauptet er vor Gericht, dass sein nun fertig geschriebenes Buchmanuskript Hand und Fuß habe und für die Kriminologie von Wert sein werde. Er würde sich dafür sogar auf den elektrischen Stuhl oder an den Galgen bringen lassen. (Achtung, jetzt bitte zum letzten Absatz springen, wenn Sie das Ende nicht kennen wollen.) Doch dazu kommt es nicht, der ganz normale Wahnsinn erweist sich als zehnmal perverser denn die Clitterhouse'sche Besessenheit. Vor Gericht schafft es ein anerkannter Psychologe nicht, sich halbwegs für Laien verständlich auszudrücken, die Geschworenen drehen schon völlig am Rad, aber dann erklären sie Clitterhouse für unzurechnungsfähig, weil nur ein Verrückter so blöde sein könne, sich seiner wissenschaftlichen Reputation wegen für NICHT verrückt zu erklären, auch wenn ihn dies eine Verurteilung wegen Mordes (mutmaßlich incl. Todesstrafe) koste. Das war selbst für den Chefgeschworenen zu viel, er bricht zusammen. Trubel im Gerichtssaal, das übliche pochende Hämmerchen und die Frage: "Ist hier ein Doktor im Gericht?" Clitterhouse, der ja nun einer ist, wird gar nicht mehr beachtet. Fassungslos schüttelt er den Kopf: "Erstaunlich, wirklich erstaunlich." Erstaunlich ist auch, wie die das durch die Zensur gekriegt haben. Es wird zwar einmal durch eine Dialogzeile angedeutet, dass die ganze Bande verhaftet werden möge, doch Jo sitzt am Ende unbehelligt im Gericht. Es heißt zwar, dass Clitterhouse untersucht werden müsse, aber der ursprünglichen Forderung der Zensurbehörde, er möge unmissverständlich LEBENSLANG in die "Klapse" kommen, trotzten die Macher, was auch zeigt, dass man nicht immer gleich zu servil sein muss, wie schön! Jo darf einmal sagen, dass ihr Job als Hehlerin auch nicht schlechter sei als der von skrupellosen Börsenspekulanten und Miethaien, die die kleinen Leute faktisch ausraubten (bemerkenswert aktuell, nicht?) - und sie wird dafür weder erschossen noch bekehrt, das war 1938 nun wirklich selten der Fall. Der Mord bleibt letztlich ungesühnt, Clitterhouse kann es selbst kaum fassen, die total absurde Farce. Dass den Zensoren so ein paar Alibitextzeilen letztlich gereicht haben, zeigt einmal mehr, wie sehr archaische Moralvorstellungen das Hirn vernebeln können. Wir hören diese Zeilen, allen uns fehlt der Glaube. Die Männer der Zensurbehörde glaubten hingegen, was sie glauben wollten. Doch wer Augen und Ohren hat, kann selbigen hier kaum trauen und sieht einen ganz ungewöhnlichen, frechen, satirischen und etwas amoralischen Film, sozusagen einen Hyde-Film im Gewand der komödiantisch angehauchten Jekyll-Gangster-Genrekost. Dafür fünf Sterne. Zur DVD: Bild und Ton fand ich gut (meine TV-Anlage kann allerdings eh nicht das letzte rauskitzeln). Bemerkenswert ist, dass dieses Distinguierte und leicht Blasierte der Robinson-Rolle auch in der deutschen Version eine kongeniale Entsprechung gefunden hat, das ist bei den hiesigen Synchronstimmen ja nicht immer selbstverständlich. Der Audiokommentar von Dr. Casper und Dr. Jewel ist im Großen und Ganzen sehr gelungen, wer aber schon ein paar der Warner-Filme der 30er in dieser Aufmachung gesehen hat, wird einiges über die allgemeine Studiopolitik schon kennen und hätte sich stattdessen vielleicht etwas mehr Filmanalyse am konkreten Bild gewünscht. Immerhin gibt es die aber ab und an, sowas fällt ja in den meisten Audiokommentaren zugunsten von Anekdotischem total flach, aber insbesondere Casper liefert hier öfter mal Lichtblicke, so auch hier. Ein paar gute Hintergrundinfos über die Zensoren, die hier zu lesen sind, habe ich von den Kommentatoren geklaut, dafür gebührt ihnen mein Kompliment, mal wirklich informativ gewesen zu sein. Über Litvak deutschsprachige Bücher zu bekommen ist leider arg schwer, also rechtfertige jetzt auch ich mal meine "Verbrechen" aus wissenschaftlicher Neugier. Ansonsten gibt es noch ein reichhaltiges Beiprogramm, bestehend aus Trailern, einem Cartoon, Kurzfilmen und Dokumentationen aus dem Entstehungsjahr des Hauptfilmes. Das hat teilweise unfreiwillig komischen und kuriosen Charakter oder ist öde. So sieht man in einem Kurzfilm eine lieblos heruntergekurbelte Kinderrevue, was schade ist, da die kleinen Künstler gar nicht mal so schlecht sind. In einem anderen sind vier Bridgedamen mittleren Alters dermaßen schreckhaft, rückständig und lieblos porträtiert, dass Mann auf den Stelle schwul werden möchte. Nun denne, irgendwie auch wieder lustig, Frauenbild anno 1938. Dies aber nur am Rande. Der Hauptfilm ist wirklich gut, Ausstattung und Qualität der DVD sind es ebenso. Verbrechen lohnen sich in "Dr. Clitterhouse" genauso, wie sich der Kauf der DVD lohnt. |
Double Indemnity [UK Import] ,... DVD, 12. Februar 2007 Verkaufsrang: 32125 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden s/w Phyllis Dietrichson verführt den jungen Versicherungsvertreter Walter Neff und überredet ihn, ihr bei der Ermordung ihres Mannes, für den sie eine hohe Lebensversicherung abschließt, behilflich zu sein. Obwohl ihr Plan zunächst aufzugehen scheint und alles für einen Unfalltod spricht, schaltet sich ein auf Betrügereien spezialisierter Kollege Neffs, Barton Keyes, ein. Es gelingt Keyes, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, weshalb Neff Phyllis ermorden will, bevor der Verdacht auch auf ihn fällt. Als die beiden aufeinandertreffen, schießt sie jedoch zuerst und verwundet ihn. Nachdem er sie umgebracht hat, schleppt er sich mit letzter Kraft in das Büro Keyes', wo er sein Geständnis auf Band spricht.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Meisterwerk der schwarzen Serie 5 von 5 Punkten In vielen Filmgenres hat sich Billy Wilder bewegt und Standards gesetzt. Mit "Double Indemnity" hat er die Latte für den "Film noir" ganz hoch gelegt. Dieser düstere Film gilt mit Recht als einer der besten Werke der schwarzen Serie. Endlich gibt es ihn auch auf dem deutschen Markt auf DVD. "Double Indemnity" heißt so viel wie doppelte Auszahlung der Versicherungssumme" Den reißerischen deutschen Titel "Frau ohne Gewissen" mochte Wilder nicht. Das träfe doch auf zwei Drittel aller Frauen zu, meinte er mit dem ihm typischen Sarkasmus. Der erfolgreiche, eloquente Versicherungsvertreter Walter Neff (Fred McMurray) und die aufreizende Phyllis Dietrichson (Barbara Stanwyck) haben ein Verhältnis. Phyllis bringt Walter dazu, gemeinsam ihren Mann zu ermorden und es wie einen Unfall aussehen zu lassen, um eine hohe Versicherungssumme zu kassieren. Zunächst klappt auch alles wie am Schnürchen. Walters Freund und Kollege Barton Keyes (Edward G. Robinson) ist für die Aufklärung von Versicherungsbetrug zuständig und ein alter Fuchs. Aber auch er glaubt zunächst an die Unfallversion. In Walters Gegenwart putzt er sogar den ignoranten Boss der Versicherungsgesellschaft runter und weist ihm anhand seiner Statistiken nach, dass dessen Verdacht, es sei Selbstmord gewesen, völlig blödsinnig ist. - Ein absolut sehenswerter Monolog von Robinson der natürlich im englischen Original am Besten ist. In seinen Erinnerungen berichtet Wilder, dass Robinson diesen schwierigen und langen Text in nur einem einzigen Take zum Besten gegeben hat ohne den geringsten Fehler zu machen. - Doch dann kommen Keyes dennoch Zweifel. Er denkt allerdings an Mord. Er sucht seinen Freund Walter zu Hause auf, um mit ihm darüber zu reden. Aber der hat gerade seine Geliebte zu Besuch. Unter keinen Umständen darf Keyes sie sehen, denn dann weis er alles. Sie versteckt sich hinter der offenen Wohnungstür während die beiden Männer reden. - Ganz bewusst hat Wilder hier einen Fehler" eingebaut. In ganz Amerika gibt es keine Wohnungstür die nach außen aufgeht, aber das war ihm egal. Denn sonst hätte diese spannende Schlüsselszene nicht funktioniert.- Mehr und mehr zieht sich die Schlinge um Walter Neff und seine Geliebte zu, bis sie schließlich gegenseitig versuchen sich umzubringen um ihren Kopf noch zu retten. In der Nacht diktiert der angeschossene Walter ein Geständnis in die Diktiermaschine seines Freundes. Erst am Ende merkt er, dass der schon länger hinter ihm steht und alles mit angehört hat. - Mit großem Aufwand hat Wilder noch die Hinrichtung von Walter Neff in Gegenwart seines Freundes Keyes gedreht und sogar eine Gaskammer originalgetreu nachbauen lassen, um die ganze Szene dann doch wegzulassen. Mit einem einfachen Symbol deutet er statt dessen an, dass Keyes künftig seinen Weg allein gehen wird. - Nie hatte Keyes Feuer um seine Zigarre anzuzünden, immer war Walter mit einem Streichholz zur Stelle. Nun gibt er dem schwer verwundeten, sterbenden Walter ganz beiläufig Feuer für seine letzte Zigarette. Sein Streichholz funktioniert. Ein sehenswerter Film der sogar noch mit der Dokumentation "Shadow of Suspense" als Bonusmaterial ausgestattet ist. Für Fans klassischer Filme ein Muss. 5 Sterne - was sonst.
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Der kleine Cäsar W. R. Burnett DVD, 25. Februar 2005 Verkaufsrang: 35243 Warner Home Der kleine Cäsar, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.02.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Der Gangster!! 5 von 5 Punkten E. G. R. hat mit diesem Film Maßstäbe für die Cagney`s und Pacino`s gesetzt, die nach ihm oder parallel Gangster verkörpert haben! Die Story, sowie die Schauspieler sind klasse. Kulissen und Kamera ebenfalls. Die DVD hat ein paar nette Extras, zeigt aber natürlich auch wie alt der Film ist. Ich finde allerdings, dass eine Kratzer freie Überarbeitung ihm seinen Charme nehmen würde. Wer kann, der sollte hier zuschlagen!!
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Vier Leichen auf Abwegen Damon Runyon, Howard Lindsay DVD, 8. September 2006 Verkaufsrang: 28416 Warner Home Vier Leichen auf Abwegen, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 08.09.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Tolle DVD - mässiger Film 3 von 5 Punkten Eine Komödie mit Edward G.Robinson? Tja, davon gibt es einige. Eine davon liegt nun auf DVD vor - leider nicht seine beste, wie ich meine. "Vier Leichen auf Abwegen" erzählt die Geschichte von Gangsterboss Remy Marko (Robinson), dem die Aufhebung der Prohibition die Grundlage seiner "Organisation" entzieht. Sein Alkoholsyndikat muss nun umstellen, Marko wird ehrlicher Geschäftsmann, seine leicht bedeppten Gehilfen müssen Umgangsformen lernen. Kurz vor einem heiklen Geschäftstreffen landen durch unglückliche Umstände die Leichen von vier früheren Mit-Ganoven in Markos Haus - und die müssen schnellstens verschwinden...! Was hier nach viel Witz und Situationskomik klingt, wird leider von einer schwerfälligen Inszenierung und einem wortlastigen Drehbuch fast zur Strecke gebracht. Bis die Sache endlich in Gang kommt, ist die Hälfte des Films schon fast vorbei. Der Rest ist nur partiell komisch, weil die Handlung dank viel Geschwätz immer wieder ins Stocken gerät. Die tollen Extras auf dieser Scheibe machen da einiges wett! Es gibt eine sehr interessante Dokumentation über "Prohibition und Kino", einen Audiokommentar eines Filmhistorikers, den Originaltrailer zu diesem Film - und es gibt "A Night at the Cinema", eine Rekonstruktion eines Kinoabends von 1938, komplett mit Trailer, Cartoon ("Warner-Cartoon "The Night Watchman"), einem Kuzfilm (der frühe Farbfilm "Declaration of Independence"), einem Wochenschaubericht und dem Hauptfilm "Vier Leichen auf Abwegen". Sehr schön! BILD- UND TONQUALITÄT: Sehr gut restauriert! EXTRAS: Top - Details siehe Text oben. |
Eine Nummer zu groß ,... DVD, 26. April 2007 Verkaufsrang: 19245 Fox Eine Nummer zu groÃ? - Classics, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.04.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr unterhaltsamer Film! 4 von 5 Punkten Ich schließe mich meinem Vorrezenzenten an. Der Film ist sehr nett, teils amüsant, teils ernster und nachdenklich. Der Film ist sicher kein Meisterwerk, rangiert aber unter der Rubrik der seichten Unterhaltung unter den obersten Plätzen! Die Handlung wird nie langweilig. Hervorzuheben neben Frank Sinatra wären vor allem einige der Nebendarsteller: der erstklassige Edward G. Robinson, Eleanor Parker und zu guter letzt Thelma Ritter! Wer die guten amerikanischen Schauspieler der 30er bis frühen 60er Jahre kennt, dem muß ich nun nichts weiter mehr sagen... Die Filmmusik ist erstklassig! Musik von Nelson Riddle (der als Arrangeur und Orchesterleiter in den 50ern einige der besten Frank Sinatra LP`s aufnahm, die heute zu Klassikern der Musikgeschichte zählen! Der Film geginnt, so daß es einen unverzüglich hinenzieht, mit einer schönen Luftaufnahme von Miami Beach, unterlegt mit dem von Frank Sinatra unnachahmlich lässig-cool-romantisch gesungenem Song "All My Tomorrows". Hervorragend! Man bekommt allein den Vorspann nicht über, auch wenn man ihn 3 Mal hintereinander sieht.
Seichte Unterhaltung aber auf allerhöchstem Niveau 5 von 5 Punkten Tatsächlich ist dieser Frank Capra-Streifen einer jener Sinatra-Filme, die ich am allerliebsten mag - neben dem kürzlich dank eines Remakes zu Ehren gekommene "Oceans Eleven" ("Frankie und seine Spießgesellen") und der in seiner deutschen Fassung mit dem saublöden Namen ausgestatte ("Wenn mein Schlafzuimmer sprechen könnte!") "Come Blow Your Horn". "Eine Nummer zu groß" (hier hat das Original den dümmeren Namen "A Hole In The Head") bietet auf den ersten Blick seichte Unterhaltung, aber auf allerhöchstem Niveau. Dabei hat der Film sogar durchaus seine nachdenklichen Seiten, bleibt aber stets unterhaltsam. Alleine dieser Spagat ist ein Meisterstück. Hauptdarteller Frank Sinatra spielt grandios (was ja nicht immer der Fall war), auch in den eher dramatischen Szenen, wo der verzweifelte Held unseres Films, ein gegen die Pleite kämpfende Vater, dem sein eigfener Bruder zwar ... - halt ich will nicht zu viel verraten. Wie gesagt, Sinatra spielt den Underdog großartig, und absolut glaubwürdig. Überdies sind die Aussenaufnahmen hervorragend, im damals frisch umgestalteten, wunderhübschen Art-Deco-Viertel von Miami-Beach, das auch heute noch fast gleich aussieht - inklusie der Parkuhren. Auch hier hatte unser Held recht behalten, das Viertel sollte schon noch seine Chance bekommen, damals machte er mit dem Hotel leider pleite, weil es die meisten Gäste (wie auch heute noch) in die stillosen Riesenkästen in der Nachbarschaft zog. Nur heute haben die Menschen das traumhafte Areal mit 20-er Jahre Nostalgie-Effekt als eine der schönsten Flaniermeilen der Welt für sich entdeckt. Zürück zum Film: Es ist KEIN Musikfilm, dennoch lohnt er auch musikalisch, Frank Sinatra war zum Zeitpunkt des Drehs ja die absolute Nummer 1 des Musikgeschäfts: Der Song "High Hope's" räumte den dafür vorgesehen Oscar ab, schaffte es in den Charts ganz nach oben und sollte bald danach noch im Kennedy-Wahlkampf zu großen Ehren gelangen und der Titelsong "All My Tommorows" ist sowieso eine Nummer der Sonderklasse. Fazit. Ein (in erster Linie) unterhaltender Film nicht nur für Nostalgiker. |
Die Spur des Fremden ,... DVD, 10. Februar 2004 Verkaufsrang: 9331 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine idyllische Kleinstadt im amerikanischen Mittelwesten kurz nach dem 2. Weltkrieg. Der nette Charles Rankin, den Orson Welles selbst spielt, schickt sich an, die hübsche Lehrertochter Mary zu ehelichen. Doch am Vorabend ihrer Hochzeit kommt ein furchtbarer Verdacht auf Ist Rankin in Wirklichkeit der ehemalige KZ-Kommandant Franz Kindler, der sich hinter der Maske des Biedermanns verbirgt?
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Orson Welles zelebriert Filmkunst vom Feinsten!!! 5 von 5 Punkten Dectectiv Wilson (Edward G. Robinson) hat sich zum Ziel gesetzt, den untergetauchten Naziverbrecher Franz Kindler aufzuspüren. Er benutzt dazu den ehemaligen Kameraden Meinike, welcher ihn in die Kleinstadt Harper führt. Kurz vor dem Ziel setzt ihn Meinike außer Gefecht. Dieser trifft sich mit Kindler (Orson Welles), welcher ihn aus Angst vor Entdeckung tötet. Wilson gibt aber nicht auf und als sein Verdacht auf den biederen Oberschullehrer Charles Rankin fällt, dessen einziges "Hobby", das Reparieren von alten Uhren ist, kreist er ihn langsam aber sicher ein. Es entwickelt sich ein dramatisches Psycho-Duell, in dessen Verlauf das Leben von Charles' Frau Mary in äußerste Gefahr gerät... Auffällig im Film sind das wiederkehrende Ritual, sich in Potters Laden einzufinden, nicht nur um Dame zu spielen. Genauso wird die Reparatur der Kirchturmuhr zu einer Obsession und der Kirchturm damit zu einem Rückzugsort für Rankin vor der sich anstauenden Aggression. Mit dem Film "Die Spur des Fremden" aus dem Jahre 1947 gelang dem Genie Orson Welles ("Im Zeichen des Bösen") ein Meisterwerk. Die Musik lieferte Bronislaw Kaper dazu. Als Charles Ranking alias Franz Kindler gibt Orson Welles wieder einmal einen großartigen Nachweis seiner Wandlungsfähigkeit als Schauspieler. Ihm zur Seite stehen die Schauspielergrößen Edward G. Robinson ("Der kleine Cäsar") und Loretta Young, die auf ganzer Linie überzeugen. Das ist natürlich auch einem ausgezeichneten Drehbuch zu verdanken. Es paßt einfach Alles zusammen bis hin zum dramatischen Finale im Kirchturm, wobei eine Engelsstatue nicht nur symbolhaft eine wichtige Rolle spielt. Die Bildqualität des Films ist sehr gut. Nur 2 ganz kurze Stellen sind leicht verschwommen gewesen. Der Film wird in mehreren Sprachen angeboten und als Extra gibt es den Original Kino-Trailer. Fazit: Filmkunst vom Feinsten - Diese DVD gehört einfach in jede Sammlung!
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Die Spur des Fremden ,... DVD, 26. April 2007 Verkaufsrang: 17395 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Orson Welles' erfolgreichster Film in Hollywood war eine Auftragsarbeit, deren Anfangssequenzen geschnitten wurden. Ein kluger Anti-Nazi-Film und der erste Spielfilm nach dem Krieg, in den Wochenschauaufnahmen aus Kzs und Nazi-Gräuel montiert wurden. Drehbuchautor Victor Trivas, Produzent Sam Spiegel und Komponist Bronislaw Kaper mussten 1933 aus Deutschland fliehen. Orson Welles bringt in Inszenierung und in der Hauptrolle als Kindler die nötige Ambivalenz ein, um das übliche Gut-Böse-Schema zu brechen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Orson Welles zelebriert Filmkunst vom Feinsten!!! 5 von 5 Punkten Dectectiv Wilson (Edward G. Robinson) hat sich zum Ziel gesetzt, den untergetauchten Naziverbrecher Franz Kindler aufzuspüren. Er benutzt dazu den ehemaligen Kameraden Meinike, welcher ihn in die Kleinstadt Harper führt. Kurz vor dem Ziel setzt ihn Meinike außer Gefecht. Dieser trifft sich mit Kindler (Orson Welles), welcher ihn aus Angst vor Entdeckung tötet. Wilson gibt aber nicht auf und als sein Verdacht auf den biederen Oberschullehrer Charles Rankin fällt, dessen einziges "Hobby", das Reparieren von alten Uhren ist, kreist er ihn langsam aber sicher ein. Es entwickelt sich ein dramatisches Psycho-Duell, in dessen Verlauf das Leben von Charles' Frau Mary in äußerste Gefahr gerät... Auffällig im Film sind das wiederkehrende Ritual, sich in Potters Laden einzufinden, nicht nur um Dame zu spielen. Genauso wird die Reparatur der Kirchturmuhr zu einer Obsession und der Kirchturm damit zu einem Rückzugsort für Rankin vor der sich anstauenden Aggression. Mit dem Film "Die Spur des Fremden" aus dem Jahre 1947 gelang dem Genie Orson Welles ("Im Zeichen des Bösen") ein Meisterwerk. Die Musik lieferte Bronislaw Kaper dazu. Als Charles Ranking alias Franz Kindler gibt Orson Welles wieder einmal einen großartigen Nachweis seiner Wandlungsfähigkeit als Schauspieler. Ihm zur Seite stehen die Schauspielergrößen Edward G. Robinson ("Der kleine Cäsar") und Loretta Young, die auf ganzer Linie überzeugen. Das ist natürlich auch einem ausgezeichneten Drehbuch zu verdanken. Es paßt einfach Alles zusammen bis hin zum dramatischen Finale im Kirchturm, wobei eine Engelsstatue nicht nur symbolhaft eine wichtige Rolle spielt. Die Bildqualität des Films ist sehr gut. Nur 2 ganz kurze Stellen sind leicht verschwommen gewesen. Der Film wird in mehreren Sprachen angeboten und als Extra gibt es den Original Kino-Trailer. Fazit: Filmkunst vom Feinsten - Diese DVD gehört einfach in jede Sammlung!
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Mackenna's Gold [UK Import] ,... DVD, 12. April 2004 Verkaufsrang: 47724 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MacKenna, der U.S.-Sheriff, ist im Besitz einer Karte, welche die Lage des legendären "Gold-Tales" aufzeigt. Sowohl eine Gangsterbande als auch die Bürger der Stadt sind hinter MacKenna und seiner Karte her. Aber die persönlichen Feindschaften müssen immer wieder zurückgestellt werden für den Kampf gegen den gemeinsamen Feind: die Apachen. Der Wettlauf jeder gegen jeden um MacKenna's Gold treibt unaufhaltsam seinem gewalttätigen, brutalen Höhepunkt zu.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wunderbare Bilder 4 von 5 Punkten Die Landschaftsbilder sind unglaublich schön. Der Film ist etwas zu langatmig und leider unter einem Schluss, der schlechten Katastrophenfilmen gerecht würde, bei einem Western aber absolut unangemessen ist. Schade. Aber wer gerne Wüstenlandschaften ansieht, kann sich den Schluss ja sparen.
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Revolver und Roulette - Wem gehört die Stadt? Martin Mooney, Seton I. Miller DVD, 8. September 2006 Verkaufsrang: 51041 Warner Home Revolver und Roulette - Wem gehört die Stadt?, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 08.09.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
A Nice Take On The Gangster Film 4 von 5 Punkten After criticism from the newly formed American Motion Picture Production Code, Warner Bros. who had succesfully exploited the Gangster genre most notably with The Public Enemy and Little Ceasar, had to rethink their tough guy movies to circumvent the code's insistance on the non glorification of crime and criminals. Revolver und Roulette (Bullets or Ballots) is one of their early and most watchable attempts at placing one of their biggest tough guys, Edward G Robinson, in a gangster movie where he isn't really a gangster, but he gets to act like one anyways, by going undercover in the syndicates. Although not as well known as other mobster films of the period, the film is still a very entertaining piece of 1930s crime cinema, with a marvellous supporting cast including Humphrey Bogart and Joan Blondell. The print has been improved somewhat from the original US VHS release of a few years back and benefits from a cleaned up soundtrack, multiple subtitle tracks and a Deutsch tonspur. The release also contains much iny on the subject of 30s/40s gangster pictures, as well as a decent audio commentary by renowned film historian Dana Polan |
The Woman In The Window [UK Import] ,... DVD, 12. Januar 2009 Verkaufsrang: 49039 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fritz Lang, Edward G. Robinson & Joan Bennett = 'Film Noir' mit Qualität! 5 von 5 Punkten "The Woman In The Window" (deutscher Titel: "Gefährliche Begegnung") aus dem Jahr 1944 ist einer der besten Fritz-Lang-Filme, die ich kenne (= bislang etwas mehr als die Hälfte aller seiner Produktionen). Er weist Ähnlichkeiten zu dem im Folgejahr entstandenen "Scarlet Street" auf, schon allein wegen der Hauptdarsteller E. G. Robinson, Joan Bennett und Dan Duryea, die z.T. vergleichbare Rollenprofile abdecken. In "The Woman In The Window" spielt Duryea allerdings eine eher untergeordnete (dabei dennoch eine nicht unbedeutende) Rolle, in diesem Film glänzt aber zusätzlich Raymond Massey in der Rolle des Staatsanwalts. Robinson ist Prof. Wanley, dessen Frau mit den Kindern verreist, woraufhin Wanley beschließt, den 'freien' Abend mit seinen Freunden im Herrenclub zu verbringen - unter ihnen Staatsanwalt Lalor (Massey). Bevor er jedoch den Club betritt, bestaunt Wanley in einem Schaufenster das Portrait einer Frau ... und das tut er auch, nachdem er später den Club wieder verläßt. Nur diesmal erscheint das Gesicht der Frau, die für das Bild Modell stand, als Spiegelreflexion auf der Fensterscheibe, direkt daneben. Wanley dreht sich um zu der Frau (Joan Bennett), die Alice heißt, sie plaudern und er begleitet sie nach Hause. Dort nimmt alles, was bislang nach einer Story über ein außereheliches Abenteuer hätte aussehen können, eine fatale Wende: Alice's Lover (?) stürmt unerwartet in die Wohnung, ist von Wanley's Präsenz nicht ausgesprochen begeistert und entfacht einen Zweikampf, aus dem der Professor nur lebendig hervorgehen kann, indem er den Mann mit einer Schere ersticht. Nun müssen Wanley und Alice überlegen, wie sie mit der Situation umgehen und sie beschließen, die Leiche zu entsorgen (was Wanley's Job sein soll) und sich danach niemals wieder zu sehen. Da sie einander ihre Namen bislang noch nicht genannt hatten, könnte, im Falle irgendwelcher Eventualitäten, keiner den anderen belasten. Und so verrichtet Prof. Wanley sein Werk, dabei recht unprofessionell. Die Leiche wird schnell gefunden, die Polizei hat auch sofort erste Anhaltspunkte und Wanley wird, quasi aus erster Hand, fortan über den aktuellen Stand der Ermittlungen informiert, denn er sieht seine Kumpels regelmäßig im Club und Staatsanwalt Lalor, der immer im Bilde ist, läßt hören, daß die Spuren u.a. zu einer Frau führen. Im Verlauf dieser Unterhaltungen entfahren Wanley dabei wiederholt selbstverräterische Äußerungen, Kommentare, deren Informationsgehalt nur dem Täter bekannt sein kann. In der Zwischenzeit meldet sich ein Mann namens Heidt (Dan Duryea in einer ähnlichen Rolle, wie 4 Jahre später in "Too Late For Tears"), offenbar ehemaliger Bodyguard/Chauffeur des Toten, bei Alice mit einer erpresserischen Geldforderung. Da Wanley von seiner Universität geehrt wird, ist sein Bild nun in allen Zeitungen und Alice kann Kontakt zu ihm aufnehmen. Die beiden beratschlagen, wie sie mit der Heidt-Situation umgehen sollen, ein weiterer Mord - und diesmal wäre es keine Notwehr - wäre dabei nicht auszuschließen ... die Situation spitzt sich zu! Dieser von Nunnally Johnson produzierte (er schrieb auch das Drehbuch) Fritz-Lang-Film ist nicht so 'noir' wie sein Nachfolger "Scarlet Street". Offenbar, um den Hays Code (= die Zensur) zu umgehen, wurde ein Ende gefunden, das den gesamten Filmverlauf noch einmal grunglegend in einem anderen Licht erscheinen läßt und ihm am Ende sogar eine gewisse humoristische Note verleiht - dieses hier allerdings schon vorweg zu nehmen, wäre gemein. Was den Film sehenswert macht, ist ein gutes Drehbuch, natürlich die beiden Hauptdarsteller, die professionelle, schlüssige Regieführung und dabei die Ausleuchtung/die Kameraführung. Joan Bennett 'mutiert' erst im Folgefilm zur wirklichen Femme Fatale, durch ihr Spiel glänzt sie allerdings schon hier: Ob in den Momenten der ersten Begegnung, in denen noch viele Möglichkeiten im Raum zu stehen scheinen oder in den späteren Augenblicken der Verzweiflung, in denen sie und Robinson bereits 'Partners In Crime' sind ... sie ist jederzeit überzeugend. Das beweist sie ebenfalls in der Situation, in der Duryea ins Spiel kommt. Edward G. Robinson konnte einmal mehr beweisen, daß seine Gangster-Performances in den 30ern zwar klasse waren, daß sein Potential allerdings weit mehr hergab, als das er auf die Profile der vorherigen Dekade festgenagelt gehört. Stark ist aber auch Raymond Massey in diesem Film. Fritz Lang hat den Film-Titel sehr wörtlich genommen, über das erste Erscheinen der Bennett hinaus, ließ er sie durch die Kamera noch in weiteren Momenten des Films 'gespiegelt' oder 'gerahmt' einfangen. Wenn auch ein eingefleischter Noir-Fan sich möglicherweise am Ende des Films stören will, der Verlauf ist oftmals düster und gleichermaßen spannend genug, wozu auch der eher spärliche Einsatz der dennoch subtil komponierten Musik beiträgt. Alles in allem, ist "The Woman In The Window" einer der besten Fritz-Lang-Hollywood-Filme, die kenne und ich kann ihm jedem Lang-, Hollywood- und 'Film Noir'-Fan nur empfehlen - sofern Englischkenntnisse vorhanden sind und die Möglichkeit besteht, US-DVDs abzuspielen, denn diese hat Regionalcode 1 (und keine weiteren Extras) ... interessante Story, Top Darsteller, gekonnte Regie, düstere Bilder ... was will man mehr?! Verdiente 5 Sterne! - theSilentNoirFreak
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The Edward G. Robinson Collection [UK Import] ,... DVD, 15. Oktober 2007 Verkaufsrang: 49490 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Film Noir Collection - Gilda/In A Lonely Place/The Killers/Double Indemnity [UK Import] ,... DVD, 26. März 2007 Verkaufsrang: 51754
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Paul Newman Collection Vol.2 [UK Import] ,... DVD, 21. September 2009 Verkaufsrang: 62585 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Scarlet Street [UK Import] ,... DVD, 22. September 2008 Verkaufsrang: 62748 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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