DVDs: Edward G. Robinson

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Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen - Charlton HestonSoylent Green - 2022 ... die überleben wollen
Charlton Heston, Edward G. Robinson, Leigh Taylor-Young, Chuck Connors, Joseph Cotten

DVD, 18. September 2003
     Verkaufsrang: 158      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In den späten 60er-Jahren und den frühen 70ern schien Charlton Heston eine ausgesprochene Vorliebe für apokalyptische Stoffe zu entwickeln. Da gab es natürlich Planet der Affen und Der Omega Mann. Aber 1973 kam auch mit Soylent Green ein seltsamer Detektivfilm in die Kinos, in dem Heston einen hartgesottenen Polizisten in Manhattan spielt, der in der völlig übervölkerten und überhitzten Stadt einem Mord auf der Spur ist. Sein Mitbewohner (eine Selbstverständlichkeit im Zeichen von Überbevölkerung), gespielt von Edward G. Robinson, versucht ihm die Zeiten näherzubringen, als es auf der Erde noch ausreichend Ressourcen und Raum für jeden gab, doch Heston schenkt ihm kein Gehör.

Insziniert von Richard Fleischer (Die Wikinger) erinnert Soylent Green in seiner ungewöhnlichen, über weite Strecken aber durchaus funktionierenden Mixtur aus Mystery und defätistischer Zukunftsvision an Blade Runner, auch wenn dem Film die künstlerische Geschlossenheit fehlen mag. Es ist Robinsons letzter Auftritt vor der Kamera und ein Glücksfall für den Film. Seine letzte Szene gewinnt im Rückblick erschreckend an Bedeutung. Joseph Cotton spielt den Mann, dessen Ermordung zur Aufdeckung eines schockierenden Geheimnisses führt. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)

SOYLENT GREEN - Charlton Heston & Edward G.Robinson in Höchstform      5 von 5 Punkten
Ich war zunächst skeptisch als SOYLENT GREEN (Jahr 2022 - Die überleben wollen) auf DVD angekündigt war.
Ich befürchtete (wie zum Beispiel bei der DVD des Breitbildformatfilms "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" geschehen) das aufgrund der Bildformatangabe 1:2,40 (-!-) oben und unten ein wenig vom Bild zusätzlich gemattet wäre um ein noch größeres Panoramabild vorzutäuschen.
Doch da lag ich gottseidank daneben: der Bildinhalt des Films erscheint von links nach rechts sowie von oben nach unten in seiner ganzen Pracht, hier scheint wirklich kein Millimeter vom Bildinhalt des Films zu fehlen. PRÄCHTIG!

Weiterhin glänzt die DVD mit einem sehr brillianten remasterten Bild welches ich hierbei vorher nie so kontrast- und farbenreich gesehen hatte. Der Ton ist in allen Sprachen im Original Mono belassen worden. Ein Vergleich zwischen dem englischen Originalton und der deutschen Tonspur zeigt hierbei (im Gegensatz zu "DER OMEGA-MANN", siehe dort) ausnahmsweise einmal das es hier zumindest bei Mono-Tonformaten keine himmelweiten Unterschiede zwischen Englischem und Deutschem Tonformat geben muss. In beiden Sprachversionen ist jeweils eine recht gute Klangqualität und Dynamik gegeben, berücksichtig man das es sich um einen Klassiker der frühen 70er Jahre handelt.

Aufgrund der sehr guten Bildqualität sehr zu empfehlen, von der spannenden und aufwendig in Szene gesetzten Rahmenhandlung des Films mal ganz zu schweigen. Dieses Meisterwerk war für mich stets einer der besten Filme die ich kenne und wird es dank dieser DVD-Veröffentlichung mit Sicherheit auch bleiben. Weiterhin sind noch die sehr interessanten Specials erwähnenswert die allein schon den eh recht günstigen Einstiegspreis wert sind. Ein MUSS für jede Sammlung!
Ebenfalls aus nahezu denselben Gründen ist ein weiterer SF-Klassiker mit Charlton Heston sehr empfehlenswert: "DER OMEGA-MANN".


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Frau ohne Gewissen - Barbara StanwyckFrau ohne Gewissen
Barbara Stanwyck, Fred MacMurray, Edward G. Robinson

DVD, 26. Mai 2008
     Verkaufsrang: 2377      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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FRAU OHNE GEWISSEN

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Billy Wilders Klassiker des Film Noir      5 von 5 Punkten
FRAU OHNE GEWISSEN (Double Indemnity) gehört zweifellos zu den besten amerikanischen Filmen aller Zeiten und ist vielleicht der ultimative Film Noir. Die Zutaten des Thrillers sind längst Geschichte: eine habgierige, verführerische Femme Fatale (Barbara Stanwyck), ein charakterloser Versicherungsvertreter (Fred MacMurray), ein komplizierter Mordplan, der beiden das Geld aus einer Lebensversicherung bringen soll, und das Scheitern sämtlicher Hoffnungen auf ein bisschen Glück. Billy Wilder inszeniert die Geschichte von skrupellosen Menschen in packenden Schwarz/Weiß-Bildern, das Drehbuch von Wilder und Raymond Chandler strotzt nur so von bissigen, intelligenten Dialogen und Doppeldeutigkeiten. Allein die erste Begegnung von Stanwyck und MacMurray knistert vor erotischer Spannung. MacMurray ist genial gegen seinen Typ besetzt (er war sonst auf den lieben Onkel abonniert), und in einer wichtigen Nebenrolle glänzt Edward G. Robinson als väterlicher Kollege MacMurrays und einzig positive Figur. Doch FRAU OHNE GEWISSEN ist letztlich Barbara Stanwycks Film. Sie ist die ultimative Femme Fatale - aufreizend, ordinär und manipulativ. Sie zerstört alles, was ihr in die Hände kommt - inklusive sich selbst. Ihr Look ist unvergesslich. Oft wurde ihre (offensichtliche) Perücke als geschmacklos kritisiert, doch für Wilder war es genau dieser künstliche, billige Look, der ihr Wesen perfekt zum Ausdruck bringt. Verkommene Menschen in verkommender Umgebung. Sollte man den Film Noir anhand nur eines Films erklären, dann wäre es FRAU OHNE GWISSEN. Ein Meisterwerk.

Zur DVD: FRAU OHNE GEWISSEN hat eine würdige DVD-Umsetzung mit einem einzigen Manko erfahren. Die (4:3)-Bildqualität ist dem Alter des Films entsprechend gut und sauber (glücklicherweise wurde er nicht für 16:9 bearbeitet), der Ton liegt in Deutsch und Englisch 2.0 vor. Zwar bleibt der deutsche Ton dumpf und verrauscht (zumindest die meiste Zeit, eine kurze Texttafel zu Beginn entschuldigt das), doch man darf froh sein, dass der Film nicht neu synchronisiert wurde. Die O-Fassung ist ohnehin um Längen besser.
Die Extras können sich dagegen sehen lassen. Zwei Audiokommentare - der Erste von Filmhistoriker Richard Schickel, der sehr unterhaltsam praktisch alles Wissenswerte über den Film erzählt, ein Zweiter von den Filmhistorikern Lem Dobbs und Nick Redman, die sich auch als Filmfans begeistern. Dazu gibt es eine kurze Einführung des Films von Robert Osbourne, die 40-minütige Dokumentation "Shadows of Suspense", in der Experten (inklusive Regisseur William Friedkin) den Film Noir anhand von "Double Indemnity" erklären, sowie den US-Kinotrailer. Einziges Manko der DVD - es finden sich keinerlei Untertitel, weder für den Hauptfilm noch für die Extras. Da die "Shadows"-Doku durchgehend Englisch ist, wären hier Untertitel dringend angeraten. Sehr bedauerlich, denn bis auf diesen Fehler ist dies eine gute Veröffentlichung. Und noch ein Hinweis - wer den Film zum ersten Mal sieht, der sollte auf keinen Fall die Inhaltsangabe auf dem Cover lesen, diese verrät unnötigerweise viel zu viel.


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Cincinnati Kid - Steve McQueenCincinnati Kid
Steve McQueen, Edward G. Robinson, Karl Malden

DVD, 22. Juli 2005
     Verkaufsrang: 11766      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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New Orleans, 1936 Der junge Pokerspieler Eric, genannt "Cincinnati Kid", gilt bereits als der beste der Stadt - doch er will unbedingt ganz nach oben. Der Weg dorthin fhrt ihn zu einem schicksalhaften Duell mit Lancy Howard, dem ungekrnten Knig der Karten. "Cincinnati Kid" ist der Spielfilm par Excellence, mit allen Zutaten des ganz groen Kult-Kinos. Bis heute begeistern seine Perfektion im Detail, seine unvergleichliche Atmosphre und vor allem seine brillanten Hauptdarsteller. Das Zusammentreffen von Steve McQueen, damals gefeierter Shooting-Star einer neuen Schauspielergeneration, mit der lebenden Legende Edward G. Robinson zhlt zu den unvergelichen Sternstunden der Filmgeschichte.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Klasse Poker Film für jeden!      5 von 5 Punkten
Der Film ist echt super. Und das nicht nur für Pokerfans! Der alte
60er Jahre Stil passt wirklich perfekt. Und Steve McQueen gibt wirklich
ein 1a Pokerface ab! Ein wirklich toller Film. Wer auch fast keinen Bock
mehr auf solche Computereffekt Filme und CGI überladenen neue Filme
hat, sollte sich diesen Streifen mal ansehen. Ein normaler Film,
mit toller Pokerstory und wirklich sehr gut gemacht!!!


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Der kleine Cäsar - Edward G. RobinsonDer kleine Cäsar
Edward G. Robinson, Douglas Fairbanks jr., William Collier jr.

DVD, 25. Februar 2005
     Verkaufsrang: 21077     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Stilechter Klassiker des alten Gangsterfilms      5 von 5 Punkten
Am 16. Januar 1920 trat der 18. Zusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika endgültig in Kraft und verbot jegliche Herstellung und Vertrieb alkoholischer Getränke. Lange Jahre dieser Prohibition vergingen, bevor das umstrittene und ungeliebte Gesetz im Dezember 1933 unter Präsident Franklin D. Roosevelt endlich wieder aufgehoben wurde. 14 lange Jahre, in denen ausufernde Bandenkriminalität mit Erpressung und Mord ein ganzes Land beherrschten. Der große Börsenkrach von 1929 führte schließlich zu Bankrott, Entlassungen, Massenarbeitslosigkeit und tiefer Depression.

An dieser Ära kam auch Hollywood nicht vorbei, und so entstand vor jenem Hintergrund zu Beginn der 1930er Jahre eine neue Art des harten Gangsterfilms. Die nahezu zeitgleich entstandenen Klassiker DER KLEINE CÄSAR (1930) sowie DER ÖFFENTLICHE FEIND (1931) zählen bis heute zu den Urvätern dieses Subgenres. Sowohl für Edward G. Robinson, als auch für den jungen James Cagney begründeten die charismatischen Rollen brutaler Unterweltbosse den späteren Weltruhm.

DER KLEINE CÄSAR entstand nach der gleichnamigen Novelle von William Ripley Burnett, beschreibt in Anlehnung des berühmten Chicagoer Gangsterboss Al Capone den Werde- und Untergang des skrupellosen Cäsar Enrico Bandello. Der damals noch recht unbekannte Edward G. Robinson brilliert hier überzeugend in der Titelrolle. An seiner Seite agieren routiniert u.a. Douglas Fairbanks jr. als Joe Massara, George E. Stone als Otera, Stanley Fields als Sam Vettorio und Thomas Jackson in der Rolle des hartnäckigen Polizisten Flaherty.

Die Bildqualität der DVD erscheint dem Alter des Films entsprechend. Der Scharzweiß- Kontrast ist recht gut, das Bild wechselt jedoch häufig zwischen kaum bis stark verrauschten Sequenzen. Die deutsche Tonspur klingt minimal dunkel, ansonsten aber sauber und gut verständlich. Es handelt sich dabei um die ZDF- Synchronisation aus dem Jahre 1970. Der unvergessene deutsche Schauspieler Günter Strack lieh Edward G. Robinson hier seine markante Stimme. Den im Original etwas nölenden Robinson imitierte Strack mit absoluter Perfektion. O- Ton Freunde müssen sich hingegen mit einer recht verrauschten und ziemlich dünn klingenden englischen Tonspur zufrieden geben. Aber die ist ja auch nunmehr stolze 76 Jahre alt.

Fazit: DVD mit umfangreichen Specials. Wer Freude hat an alter amerikanischer (Film) Geschichte, wird mit DER KLEINE CÄSAR stilecht bedient. Für alle Cineasten des Genres ist der Streifen ohnehin ein Pflichtkauf.

Warners Kino-Zeitmaschine      5 von 5 Punkten
Diese DVD ist beeindruckend gut. Hier zeigt Warner, dass man auch ganz prima DVDs herstellen kann.
Natürlich ist in erster Linie immer der Film entscheidend, aber die extrem liebevolle Zusammenstellung des Bonusmaterials verdient auch besondere Beachtung.
Als Heimkino-Cineast hat man hier die Möglichkeit mit einem Druck auf die Fernbedienung, einen ganzen Kinoabend aus der guten alten Zeit des Kinos nach zu erleben.
Inklusive (einst) aktueller Wochenschau, Vorfilm, und Cartoon.
Wirklich fabelhaft und absolut bemerkenswert.
Dieses Erlebnis bieten im Übrigen auch noch die anderen DVDs aus dieser Reihe, wobei ich: "Sprung in den Tod" besonders empfehlen möchte.
Die anderen Extras, und die Qualität des Materials, und der Film selbst sind natürlich auch sehr gut.
Aber das wurde hier ja bereits geschrieben, ich kann mich nur anschließen.

Der Klassiker des Gangsterfilms!      5 von 5 Punkten
"Der kleine Cäsar" zeigt den Aufstieg und Fall des Gangsters Caesar Enrico Bandello, gespielt von brillianten Edward G. Robinson. Dieser Plot weiß auch heute noch zu überzeugen und sämtliche Darsteller sind wirklich gut besetzt. "Little Caesar" ist ohne jeden Zweifel ein zeitloser Klassiker und setzt(e) in vielerlei Hinsicht Maßstäbe für das Genre des Gangsterfilms! Einziger Schwachpunkt ist (wie so oft) die schwache deutsche Synchronisation, aber natürlich ist auch der englische Originalton verfügbar.

Einen Extrastern gibt es für die wirklich hervorragende Ausstattung der DVD. Neben einer informativen Dokumentation gibt es einen wirklich klugen Audiokommentar eines Filmhistorikers und das obligatorische Warner Bros. Feature "Night at the Movies": Wochenschau Ausschnitte, einen Cartoon, einen Kurzfilm....also eben das, was ein Kinogänger 1930/1 wohl erwarten konnte.

Absolut empfehlenswert!

Erster Gangsterfilm der Tonfilmära      5 von 5 Punkten
Der Film "der kleine Cäsar" war für mich der erste Gangsterfilm,den ich gesehen habe.ich fand ihn total gut,weil es die damaligen Zeiten von den berühmten Gangster Al Capone ähnelt.Die Handlung mag ein bisschen verstaubt sein,aber die Darstellung von Edward g.Robinson als Rico Bandello ist immer noch frisch wie damals,als es in die Kinos kam.

Frühes Meisterwerk des Tonfilms      5 von 5 Punkten
Der Film "Little Caesar" ist von 1931...da ist es klar, dass auch vieles an Handlung schon ein bisschen angestaubt wirkt. Was nach wie vor sehr frisch wirkt, ist die darstellerische Leistung von E.G.Robinson als Gangsterboss.
Diesem schauspielerischen Glanzpunkt ist es auch zu verdanken, dass man den Film ganz zwingend zu den frühen Meisterwerken des Gangsterfilms bzw. des Kinos überhaupt zählen muss.
Er zählt neben "Public Enemy" und "Scarface" zu den Vorläufern grosser Gansterepen wie "Good Fellas" oder "Godfather".


My Geisha [UK IMPORT] - Robert CummingsMy Geisha [UK IMPORT]
Robert Cummings, Shirley MacLaine, Alex Gerry, Yves Montand, Edward G. Robinson

DVD, 4. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 31204     

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Paul Robaix ist ein bekannter Regisseur, verheiratet mit der berühmten Leinwanddiva Lucy Dell. Robaix will die klassische Oper "Madame Butterfly" verfilmen - aber er möchte nicht, dass seine Frau die Hauptrolle wie in seinen vorangegangenen Filmen übernimmt. Produzent Sam Lewis und Lucy Dell schmieden einen Plan, wie sie sie trotzdem in dem Film unterbringen können: Lucy verkleidet sich als Geisha - und bekommt prompt die Hauptrolle. Als Robaix den Trick durchschaut, verlangt er die Scheidung.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

My Geisha      5 von 5 Punkten
"My Geisha" ist einer von Shirley Maclaines besten Filmen (der auf dieser DVD auch mit deutscher Tonspur vorliegt!) und überzeugt durch einen guten Plot, traumhafte Ausstattung und eine fabelhafte Besetzung (Yves Montand, Edward G. Robinson, Bob Cummings).
MacLaine liefert eine herausragende Leistung ab als amerikanische Schauspielerin, die in nur einer Woche zur Geisha werden muss, um die Rolle der Madame Butterfly übernehmen zu können. Montand ist großartig als Regisseur in der Sinnkrise, der endlich auch einmal einen Film ohne seine Frau drehen will und für den eine Welt zusammenbricht als er erfährt, dass die japanische Schauspielerin, die er verpflichtet hat, in Wirklichkeit seine Frau ist. Robinson spielt eine seiner seltenen komischen Rollen und rundet das Esemble zusammen mit Bob Cummings als alterndem Frauenhelden ab.
"My Geisha" ist in erster Linie eine sehr lustige Komödie, die aber auch ernste Untertöne aufweist. Der künstlerische und persönliche Konflikt zwischen Maclaine und Montand ist sehr sensibel aufgearbeitet.
Nicht zu vergessen ist die fantastische Ausstattung des Films, der zu großen Teilen in Japan gedreht wurde und durch prachtvolle Kulissen und Kostüme sowie eine beeindruckende Farbregie besticht.
Sehr zu empfehlen!

Sehr nette Komödie mit richtig witzigen Momenten      4 von 5 Punkten
Ich habe von diesem Film noch nie etwas gehört, als ich das Cover sah hab ich mich gefreut wie ein Luftballon, endlich ein neuer Film mit Shirley MacLaine in der Hauptrolle!!Muss ja so sein weil auf dem Cover ein aktuelles Bild von ihr zu sehn ist!Aber nee das ist leider nicht so,der film ist von 1961,was in amazon.de aber nicht ersichtlich war,hat mich schon geärgert.
Aber das ändert ja nun nichts an dem guten Film an sich.
Eine schöne,kurzweilige,leichte Komödie,mit Spitzen, in der eine sehr erfolgreiche junge komödiantische Schauspielerin (MacLaine) ihren mittlerweile weniger erfolgreichen, nicht mehr ganz so jungen Mann (Yves Montand) beweisen will dass sie mehr drauf hat als ewig die Ulknudel zu spielen. Sie verkleidet sich als Geisha und will ihren Gatten dazu bringen sie als Hauptdarstellerin seines neuen Filmes (eine dramatische Version von Madame Butterfly), aus dem er sie absichtlich herausgehalten hat,zu engagieren.Wird sie ihren eigenen Mann täuschen können und es schaffen ihm sowohl "Madame Butterfly" als auch die ständige Rolle der Geisha vorzuspielen?
Sehr sehenswert! :)


Raue Gesellen - Glenn FordRaue Gesellen
Glenn Ford, Barbara Stanwyck, Edward G. Robinson

DVD, 7. Februar 2006
     Verkaufsrang: 21346      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der Rancher John Parrish Glenn Ford, ein ehemaliger Armeeoffizier der Konföderierten, will sein Land an die nahe gelegene Anchor Ranch verkaufen und mit seiner Verlobten in den Osten ziehen. Doch das niedrige Preisangebot und das brutale Vorgehen von Lee Wilkison Edward G. Robinson, dem verkrüppelten Besitzer der Anchor Ranch, stimmen Parrish nachdenklich. Als einer seiner Arbeiter ermordet wird, hat er genug und beschließt, auf seiner Ranch zu bleiben und sich dem Kampf zu stellen. Auf der Anchor Ranch brauen sich inzwischen Schwierigkeiten zusammen. Lees ehrgeizige Frau Martha Barbara Stanwyck, die insgeheim die Behinderung ihres Mannes verachtet, hat seit einiger Zeit ein Verhältnis mit seinem attraktiven, jüngeren Bruder. Dieser wiederum betrügt sie mit einem leichten Mädchen aus der Stadt. Bei so viel Betrug und Doppelspiel kann es nicht lange dauern, bis die Situation gefährlich eskaliert.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Guter Western      4 von 5 Punkten
Glenn Ford und Edward G. Robinson in einem überdurchschnittlichen Western. Wie der brave Rancher den Spieß umdreht und zum unerbittlichen Jäger wird, ist mitreißend. Die englische Tonfassung ist sowohl in technischer, als auch in sprachlicher Hinsicht gegenüber der deutschen Synchronisation besser. Das Bild wird übrigens in voller Cinemascope-Breite von 2,55:1 präsentiert.


Die Spur des Fremden - Richard LongDie Spur des Fremden
Richard Long, Orson Welles, Edward G. Robinson, Loretta Young, Philip Merivale

DVD, 26. April 2007
     Verkaufsrang: 33955      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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In Charles Rankins Leben scheint alles perfekt zu sein: seine bildhübsche Braut, seine angesehene Stellung an einem renommierten College und sein gemütliches Zuhause in einer idyllischen Kleinstadt in Connecticut. Doch dieses Leben gerät in Unordnung mit der Ankunft von Detective Wilson, der in der Stadt nach dem flüchtigen Nazi-Kriegsverbrecher Franz Kindler sucht. Wilson wird von dem einzigen Menschen begleitet, der Kindler persönlich identifizieren kann, von dessen früherem Kameraden Meinike. Als dieser plötzlich ermordet wird, scheint die weitere Suche nach Kindler aussichtslos. Aber der findige Wilson lässt nicht locker - bis zu einem Finale, das in der Filmgeschichte seinesgleichen sucht an Schrecken und Spannung.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Welles` Antinazifilm in dürftiger Ausstattung      3 von 5 Punkten
"The Stranger" aus dem Jahre 1946 ist die vierte (fertiggestellte) Regiearbeit von Orson Welles. Nach seinem Erstling "Citizen Kane" hatte er nie mehr die künstlerische Kontrolle über seine Filme, auch "Die Spur des Fremden" ist nie in der von ihm gewünschten Fassung erschienen. Im Vergleich zu anderen Werken ist er relativ geradlinig erzählt.
Kurz zur Handlung: Nach Ende des Zweiten Wettkriegs ist es die Aufgabe von Wilson (Edward G. Robinson), untergetauchte deutsche Kriegsverbrecher aufzuspüren. Zu diesem Zweck ermöglicht er die Flucht des Kriegsverbrechers Meinike, in der Hoffnung, dass dieser ihn zu dem noch größeren Verbrecher Franz Kindler (Orson Welles) führen werde. Wilson folgt Meinike in eine Kleinstadt in Conneticut, wo Meinike von Kindler, der unter falschem Namen an einer Schule lehrt, ermordet wird. Es gelingt Wilson, bei Kindlers Frau (Loretta Young) Zweifel an der Identität ihres Gatten auszulösen und letztlich Kindler zu stellen.
Die Darstellerleistungen sind sehr gut. Der in den 30er Jahren überwiegend als Gangster besetzte Robinson brilliert als rastloser Detektiv, der anscheinend sein Spesenkonto stark belastet, indem er versucht, den örtlichen Ladenbesitzer beim Dame-Spiel auszuhorchen (und dabei natürlich immer verliert). Die Nebendarsteller (v.a. der Ladenbesitzer und Kindlers Schwager) überzeugen durchweg und unterstützen einen durch und durch diabolischen Welles. Nur Loretta Young hat eine etwas undankbare Rolle, ihre latente Hysterie gibt ihr nicht gerade Gelegenheit zu einer wirklich berührenden Darstellung.
Das Drehbuch leistet sich allerdings einige Absonderlichkeiten: Der durchtriebene Kindler täuscht Wilson, indem er ausdrücklich vor den aggressiven Deutschen warnt, um noch in einem Nebensatz zu erwähnen, dass Marx nicht Deutscher, sondern Jude gewesen sei. Noch seltsamer ist, dass Wilson nicht sofort darauf reagiert, sondern erst sehr viel später stutzig wird. Geradezu unfreiwillig komisch ist die Tatsache, dass Meinike und Kindler Englisch miteinander reden, wobei Meinike einen starken deutschen Akzent hat, während Kindler (Welles) ein wunderschönes, an Shakespeare geschultes Englisch spricht. Hm!? Welles` Deutsch, das er in wenigen Szenen spricht, ist allerdings recht gut, den amerikanischen Zuschauern wird der Akzent kaum aufgefallen sein. Schließlich richtete sich der Film an die Amerikaner, und dafür ist der Film recht aufrüttelnd, da darf man die etwas unscharfe Zeichnung Kindlers nicht zu stark bewerten.
Schließlich überzeugt der Film v.a. durch eine beeindruckende Bildsprache. Furios ist das Finale im Glockenturm. Es würde mich nicht wundern, wenn Hitchcock sich dadurch zu seinen Szenen in "Vertigo" hätte inspirieren lassen. Kindlers Ende ist pathetisch, grotesk und wirklich so gelungen, dass man da manche Ungereimtheit zuvor gern übersieht.

Die Veröffentlichung des Films ist allerdings enttäuschend. Dass die Filmlänge nur 95 Minuten beträgt ist noch zu vernachlässigen, da es meines Wissens keine vollständige Veröffentlichung gibt. Das Bild ist extrem kontrastarm, so dass manchmal Gesichter in der Nahaufnahme förmlich verschwimmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Welles bei diesem knallharten Thriller eine Weichzeichner-Ästhetik im Sinn hatte. Wie das Originalbildformat ist, weiß ich nicht, ich bin da auch keine Puristin. Das hier angebotene 4:3 führt allerdings dazu, dass immer wieder Gesichter oder im Film gezeigte Texte teilweise verschwinden. Was bei vielen Filmen nur lästig ist, tut hier richtig weh, da Welles ein Meister der Bildkomposition war. Und dass "Falcon Neue Medien" noch VOR Ende des Films sein Logo zeigt, ist schon recht dreist. Der Ton des Films hingegen ist ausgezeichnet. Original und deutsche Fassung in DD 2.0, wobei das Original noch deutlich besser ist, sollte man auch bevorzugen, um sich solche Übersetzungsschludrigkeiten wie Czechoslovakia - Tschechei (aus dem Munde Wilsons) zu ersparen. Aua!
Die Ausstattung ist sehr dürftig: keine Untertitel, kein Booklet, keine Extras.
Kaufempfehlung? Schwierig zu sagen. Wer den Film noch gar nicht kennt und ihn zu einem sagenhaft günstigen Preis bekommt, kann nicht viel falsch machen, Kenner und Liebhaber des Films sollten nach einer anderen Veröffentlichung Ausschau halten.
Fazit: Film 4,5 Sterne, Ausstattung: 2 Sterne


The Ultimate Film Noir Collection [UK IMPORT] - Edward G. RobinsonThe Ultimate Film Noir Collection [UK IMPORT]
Edward G. Robinson, Kirk Douglas, Barbara Stanwyck, Ava Gardner

DVD, 4. September 2006
     Verkaufsrang: 34235      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Vier Sterne für die Filme, zwei für die technische Qualität      3 von 5 Punkten
Um eines gleich mal klarzustellen: Digital remasterte Bilder kann man hier nicht bekommen, es gibt nur die englische Tonspur ohne Untertitel, und auch die knarzt mitunter erheblich. Extras sind natürlich Fehlanzeige, bis auf eine kleine Noir-Dokumentation. Andererseits: Wer die Box für ca. 10 EUR bekommen kann (und das ist meistens über amazon marketplacen hinzubiegen), macht einen wirklich guten Schnitt, die meisten Filme sind gut oder zumindest interessant, einige überragend, und viele sind anderweitig nicht zu erhalten. Im Einzelnen:

1. Scarlet Street (USA 1945, von Fritz Lang, mit Joan Bennett, Edward G. Robinson und Dan Duryea): Die technische Qualität ist schlecht, der Film ziemlich gut. Joan Bennett ist so richtig bitchy in Sprache, Aussehen und Schauspiel, Robinson überzeugt als ihr Verfallener, Duryea als schnodderiger Lover, der sie zwar durchschaut, aber auch nicht von ihr loskommt - vielleicht in dieser Gratwanderung am schwierigsten zu spielen, von einem oft unterschätzten Darsteller glänzend dargeboten. Der Film ist angenehm pervers und scheut sich nicht, die Abgründe des ganz normalen Paar- und Paarungswahnsinns auch mal drastisch auszuloten. Dabei werden teilweise Erwartungen übererfüllt (die Ehefrau von dem Robinson ist wirklich furchtbar), teilweise aber auch geschickt konterkariert (der angeblich verblichene idealisierte Gatte Nr. 1 der besagten Ehefrau taucht als Dreckstück aus der Versenkung wieder auf). Geschickt nutzt Lang das Thema der Malerei für ein paar Aussagen über Kunst, Wunsch und Wirklichkeit - ein sicherlich sehr persönlicher Film eines Mannes, der einmal Kunstmaler werden wollte. Gegen Ende kann Lang leider seine Herkunft aus dem megadick aufgetragenen Trivialkino nicht ganz verleugnen, das kann man aber auch wieder als expressionistisches Wagnis schätzen, wie es bei den Exilanten in der Schwarzen Serie nicht unüblich war. Bemerkenswert ist, dass Lang das Ding der Zensur unterjubeln konnte, wenn man den Ausgang der Geschichte bedenkt (mehr wird hier nicht verraten).

2. Detour (USA 1945, von Edgar J. Ulmer, mit Tom Neal (???)): Super, wenn auch in Bild- und Tonqualität schwankend. Ulmer war der König des B-Films, man gab ihm 5 Tage Drehzeit, einen unbekannten Cast und wenig Knete, und er konnte was draus machen, so auch hier. Der sehr kurze Film ist noch schäbiger, noch trister und noch besser als viele andere films noirs. Die Frau hat nix mehr vom Glanz der femmes fatales, die ist nur noch ordinär. Der Film hat statt teurer Dekors interessante Stilmittel, z.B. die für den film noir typische subjektive Perspektive, wenn sich bei der Rückblendenerzählung das Bild genau von den Augen des Hauptdarstellers ausgehend öffnet. Auch wird die erkennbar kostengünstige (aber nicht billige) Mache geschickt zum Thema des Films selbst: Nicht nur ist Tom Neal in einer schäbigen Gegend und hat kaum eine Perspektive. Meisterhaft ist auch, wenn eine Verflossene ihn anruft und ihm sagt, sie habe es in Hollywood "geschafft". Wir sehen sie in einem Zimmer auf dem Bett und sehen das niemals in einer Totalen, d.h. der Raum müsste nach ihren eigenen Angaben recht luxuriös sein, aber man kann es nicht sehen. Da können wir zum einen vermuten, dass Ulmer mangels Zeit und Geld nicht groß was bauen lassen konnte, wohl hatte er nur das Bett, ein paar Meter Wand und wenige Accessoires. Aber wir können eben auch ahnen, dass die Frau dem Mann was vormacht und es in Wirklichkeit nicht "geschafft" hat. Das meine ich mit Verknüpfung von Produktionsbedingungen und Handlung, super!

3. The Strange Love Of Martha Ivers (USA 1946, von Lewis Milestone, mit Barbara Stanwyck, Van Heflin, Kirk Douglas): Noch am ehesten der A-Film in der Reihe - und einer der besten films noirs, die ich kenne. Die Stanwyck spielt super, und man kann sich schon angesichts eines gelungenen Prologes mit Kinderdarstellern genüsslich ausmalen, was das mal für eine energische Frau werden wird, die dann von der Stanwyck gespielt wird. Douglas ist in seiner ersten Rolle gegen den Strich als eher schwächlicher Mann besetzt, und er macht das so gut, dass man sich fragt, warum er später immer eher der Draufgänger wurde. Indes, Besessenheit ist auch hier ein Thema, auch bei ihm, hier ist es in der Form der Hörigkeit nur leicht abgewandelt. Und Du liebe Zeit, als wie abgrundtief pervers sich das Völkchen von Iverstown (!) am Ende erweist, das ist schon extrem sehenswert. Unglaublich, aber wahr: Auch die Guten sind nicht ein fader Gegenpol, sondern absolut aufrichtige Menschen, die auch nicht immer alles richtig machen - man interessier sich für deren Schicksal nicht minder. Ein rundum gelungener Film. Die technische Qualität ist akzeptabel, in den dunklen Szenen wirkt aber einiges zu hell und verwaschen.

4. Whistle Stop (USA 1945, von Léonide Moguy, mit George Raft und Ava Gardner): Also, ich mag ihn, auch wenn zugegebenermaßen einer der Gründe dafür schlicht Ava Gardner heißt, hinreißend aussieht, wunderschöne (dabei gar nicht mal allzu aufwändige) Kleider und Négligées trägt und der Beleuchter ebenfalls gute Arbeit geleistet hat (und die Zensur auch einmal das im Gegenlicht reichlich durchsichtige Négligée durchgehen ließ). Es war ihre erste wichtige Rolle vor ihrer ganz großen Zeit, und im Gegensatz zu reichlich läppischem Schund aus ihrer Frühzeit, in dem sie mal eben ein bisschen mitspielen durfte, war sie hier nicht mehr zu übersehen, und spielen kann sie, so finde ich, auch noch. Raft hingegen hat den Sprung von Mann fürs Grobe zum Leading Man nie so ganz geschafft, das sollte einem Bogey besser gelingen. Aber akzeptabel ist er allemal. Die Geschichte ist von der Atmosphäre her ungemein interessant, das ist ein sehr schwarzer film noir, sowohl die Ausleuchtung als auch die trostlose Gegend betreffend, in der sie spielt. Nur die Handlung könnte etwas flotter in Gang kommen, aber der Film gewinnt gegen Ende doch gewaltig an Fahrt und lässt dann keinen optischen Effekt aus (Abgang des Barmixers!) Sicher kein Film, der die Welt rettet, knapp unter den Vorgenannten, aber ich habe mich gut unterhalten. Bildqualität ist gerade noch annehmbar, Ton echt gewöhnungsbedürftig.

5. The Hitch-Hiker (USA 1953, von Ida Lupino, mit Edmond O'Brien): Die technische Qualität ist OK, und der Film, huiii, ich mag ihn wirklich gerne, aber man muss wissen, worauf man sich einlässt. Zunächst mal, wenn Sie lesen, dass das Ding von einer Frau ist (zu der Zeit in Hollywood extrem selten), und Sie suchen eine feminine Note, dann fallen Sie gnadenlos auf die Nase. Aber warum sollte man das auch suchen? Damit täte man der Lupino doch Unrecht, muss sie doch nicht machen, bloß weil sie eine Frau ist. Was hat sie nun gemacht? Einen kleinen, gemeinen, ziemlich reduzierten Männer-Thriller, der ohne Umschweife zur Sache kommt, 70 Minuten Spannung und Tempo aus einem Guss. Und bei näherem Hinsehen vielleicht doch gar nicht sooo eindimensional. Jedenfalls nutzt er die Genremöglichkeiten meisterhaft, allein dieser Beginn, in dem das bisherige Treiben des Killers nur über Körper- und Wagenausschnitte gezeigt wird, ist eine Augenweide. Dann hat man (ach nee, frau) sich reichlich Mühe mit dem Licht gegeben, der Böse ist natürlich besonders diabolisch ausgeleuchtet, mit massivem Einsatz eines Lichtkegels, wenn er zum ersten Mal zu sehen ist. Gelegentlich werden aber auch die noir-Elemente konterkariert, dies ist auch ein bisschen ein road movie mit mitunter gleißendem Licht der mexikanischen sengenden Sonne (dann aber wieder interessanten Vertikalen und Licht-Schatten-Gegensätzen durch diverse Felsformationen). Von den Darstellern stiehlt der Böse den anderen die Schau, der ist wirklich so erschreckend verkommen, wie man das wohl nur von einem unbekannten Darsteller kriegen konnte. Am Ende aber kann man sich reichlich über ihn wundern, und dies ist sehr gut gespielt.

6. He Walked By Night (USA 1949, von Alfred Werker): Bild- und Tonqualität sind so lala, der Film ist ein Klassiker des semidokumentarischen film noir, das kurzzeitig mal eine Spezialität des kleinen Studios Eagle-Lion-Films war. Man sieht schon an den damals völlig untypischen Credits in courier-Schreibmaschinenschrift, dass da etwas völlig Neues auf einen zukommt. Der Film ist wirklich solide Krimikost, wenngleich ich ein wenig mehr auf große Gefühle und/oder seelische Abgründe und schäbig-schöne Welten (oder den Gegensatz zwischen beidem) im film noir stehe, gern auch mit ein bisschen europäisch-expressionistischen Einflüssen. Also, das gibt's hier nicht. Die technische Qualität könnte besser sein...

7. D.O.A. (USA 1950, von Rudolph Maté, mit Edmond O'Brien): Wer die Dennis-Quaid-Schwarte aus den 80ern kennt, kann nun das Original zum Remake sehen. Ein wirklich spannender Thriller mit einer starken Ausgangsidee (ein Mann berichtet, dass er selbst ermordet wurde; die Rückblende zeigt dann, wie es dazu kam und wie er die wenige Rest-Lebenszeit nutzt, u.a. um seinen Mörder zu finden), einigen spannenden Szenen voll pulsierenden Lebens, der akustisch blöden Idee eines immergleichen Signaltons, wenn O'Brien ein schönes Mädchen sieht, ein paar gelungenen Actionszenen und einer typischen Noir-Atmosphäre. Wirklich gut - aber nicht herausragend. Und ich kann nicht mal sagen, ob es hier "Fehler" gab. Vielleicht denke ich insgeheim, man hätte aus der Idee noch etwas mehr machen können. Es gibt ja wirklich starke Szenen. In der Jazzbar, in der O'Brien vergiftet wird, geht es wirklich so hoch her, dass die Musik und die Bilder fast schon den Zuschauer in Extase versetzen. Aber diese entfesselte Wildheit am Rande des Wahnsinns hätte ich gern noch öfter gesehen. Ich meine, der Mann ist eigentlich schon tot, und so einem ist erstmal alles zuzutrauen! Unterm Strich aber ein guter Film und eine ordentliche Bild- und Tonqualität.

8. Impact (USA 1949, von Arthur Lubin, mit vielen, die ich nicht kannte, außer Charles Coburn): Bild- und Tonqualität sind OK, der Film - naja, in den ersten 30 Minuten war er ein echter Kracher. Die Rohheit, die ich bei D.O.A. - wenn auch nur ein ganz kleines bisschen - vermisst hatte, die hat "Impact" da, und die Perversität, die guten films noirs oft eigen ist. Eine sehr böse Frau will ihren Mann vom Lover um die Ecke bringen lassen, der Mann ist eigentlich ein knallharter Geschäftsmann, zu Hause aber der softie, man kann diesen Gegensatz zuerst kaum glauben. Und der lover ist bestimmt keiner, der öfters man killt. Also nicht diese klassische Räuber-und-Gendarm-Geschichte, eher dieses alte Jeder-kann-zu-allem-werden-Spiel, und das ist natürlich viel interessanter. Vor allem, weil Nichtprofis eben gewöhnlich mehr schief geht. Die Ereignisse überschlagen sich, geraten völlig aus dem Ruder, es wird immer noch einer draufgesetzt, wenn man das schon nicht mehr erwartet. Diese Rohheit schlägt sich auch in einer sympathischen Imperfektion der Mache nieder. In einer entscheidenden Szene wechselt die Fahrbahnmarkierung munter zwischen gestrichelt (bei den Rückpros), einem und zwei durchgezogenen Strichen, und bei den Rückpros haben wir in den USA auf einmal Linksverkehr. Nun denn, starker Anfang - aber dann kommt eine reichlich lange Episode, die diesem perversen Leben das unverblümt Gute in einer Kleinstadt gegenüberstellt, und da gelingt dem Film nicht, was bei "Martha Ivers" meisterhaft war. Dieses reichlich idealisierte Leben ist bestenfalls "nett", der plötzlich auftauchende love interest des Helden ist durchaus auch nett, aber dem Film fehlt da der Schwung und man freut sich auf jede Szene, die wieder zu der bösen Gattin überschwenkt, die ist viel interessanter und auch besser dargestellt. Gegen Ende gibt es wieder etwas mehr Tempo, aber im Grunde einen Genrewechsel, da ist das Ganze klassische Detektivgeschichte, in der gegen die Zeit das missing link in einem Puzzle zusammengetragen werden muss, das den Unschuldigen entlastet. Man sieht dabei zwar ganz gern zu, aber hat doch den Gesamteindruck eines etwas unausgegorenen Streifens. Gut war hingegen die Idee, das schicksalhafte Zusammentreffen zweier Personen ("Impact") in verschiedenen Varianten durchzuspielen, das zieht sich wie so ein Leitmotiv in allen denkbaren Versionen durch den Film - zusammenzuhalten vermag es jedoch den Genre- und Stilmix nur zum Teil.

9. Quicksand (USA 1950, von Irving Pichel, mit Mickey Rooney, Barbara Bates, in einer kleineren Rolle der unvergleichliche Peter Lorre): Den konnte man sich doch mal gut ansehen, und das ist wörtlich gemeint. Gemessen an der Gesamtbox ist die technische Qualität recht ordentlich. Und der Film ist auch gut, vielleicht nicht sehr gut, aber im wesentlichen gelungen. Hier gibt's keinen Professionalismus, hier wird ein Jedermann zum Verbrecher. Und wie dies aufgezeigt wird, das hat schon was angenehm Beunruhigendes und Fatalistisches, denn der Mann kommt in einen wahren Teufelskreis, in dem eine schiere Kettenreaktion ausgelöst wird - selbst der Stil passt sich dem Inhalt an, die zunächst etwas betuliche Atmosphäre und das gemächliche Tempo werden nicht lange beibehalten. Was mit der Unterschlagung von 20 $ beginnt, mündet in... etwas, das nicht verraten wird. Es ist jedenfalls gut erzählt, und auch wenn der Pichel kein ganz großer Stilist ist, kann man mitunter nette Details am Rande bemerken - vor allem natürlich durch die schmierig-schrill-billige Jahrmarktsatmosphäre, die den ganzen Film beherrscht mit Fratzen im Hintergrund und Schildern, die zum Schießen an der Jahrmarktbude auffordern (und natürlich immer dann auftauchen, wenn die Hauptfigur mal in Versuchung geraten könnte, höchst real mit einer Wumme zu hantieren...). Jeanne Cagney spielt eine Art Bette-Davis-Billigverschnitt, was ganz und gar nicht als Kritik gemeint ist, die schiere Gier treibt sie zu ihren Ränkespielen, sie ist eine der gelungeneren Femme-Fatale-Varianten, weil sie nicht mythisch allzu sehr überhöht wird, und vor allem, weil der Mickey Rooney eben auch immer ein Stück weit selbst schuld ist, auf sie hereinzufallen, und der Film nicht alle Schuld auf die böse böse Frau abwälzt. Gegen Ende drängt sich eine grundgute Klette in den Vordergrund, ist ganz nett und man wünscht dem Pärchen Glück, aber aus dieser Hörigkeit hätte man noch ganz andere Abgründe herausholen können. Sei's drum - mit dieser kleinen Einschränkung sehr zu empfehlen.

10. Trapped (USA 1949, von Richard Fleischer, mit Lloyd Bridges): Aus meiner Sicht der Tiefpunkt der Box. Zumindest in technischer Sicht dürfte das einigermaßen objektivierbar sein, das Bild ist reichlich unscharf und viel zu kontrastreich, man kann am Bildschirmmenü herumprokeln wie man will, es wird einfach nix draus. Oft hat man Mühe, die Dinge vernünftig zu erkennen, vor allem bei der Actionszene am Ende (bei der man erahnen kann, dass sie vermutlich zu ganz interessanten Kontrasten zwischen vertikalen Grundlinien/Bewegungen der Menschen und horizontalen Linien der Gleise eines Bahndepots gereichen könnte). Am ärgerlichsten ist, dass links ein ganzes Stück vom Bild fehlt; mir ist zwar bewusst, dass gewisse Zentrierungsprobleme am Fernseher liegen können, aber hier ist es einfach viel zu viel.
Zum Film selbst: Wie "He Walked By Night" ist das ein Eagle-Lion-Semidocumentary, und mir liegt dieses Subgenre nicht so sehr. Man kann den Film für jeden Verzicht auf psychologisch-romantische Unterfütterung loben, wenn man denn will, aber mich haben die Figuren nur mäßig interessiert. Vielleicht, weil er bei näherem Hinsehen eben doch zu wenig dokumentarisch ist, um sich Verstöße gegen die klassische Dramaturgie leisten zu können. Die Verbrecherjagd wird nach einer fast dokumentarischen Einführung mehr oder minder als "reiner" Spielfilm gezeigt (und völlig unvermittelt taucht die erklärende Off-Stimme nur noch ein Mal auf, um sich dann unverständlicherweise ganz aus der Geschichte zu verabschieden), aber das, was eine Spielhandlung ausmacht, interessiert den später besseren Regisseur Richard Fleischer einen Dreck. Was ist das für ein Gefühl, undercover zu arbeiten? Die Frage wird nicht einmal gestreift. Eine Hauptfigur, ein Berufsverbrecher, wird aufgebaut, um sich dann nach ca. 2/3 des Films mehr oder minder sang- und klanglos aus der Geschichte zu verabschieden, das Schwergewicht fluppt zu dem vorher sekundären Undercoveragenten sowie zu einem "großen Boss", der zuvor überhaupt nichts in der Geschichte zu suchen hatte. Also, dann schon lieber reine Doku oder stilistische Extravaganzen, der Fleischer liefert weder Fleisch noch Fisch.

Was bleibt, ist ein insgesamt doch sehr gewinnender Gesamteindruck, man kommt zum Sehen einiger Filme, auf die man alleine wohl nie gekommen wäre, hat eine der wenigen Lupino-Raritäten und noch so manch andere Entdeckung gemacht. Auf technische Defizite konnte man sich ja einstellen...

Great Films, not so great presentation, so beware.      3 von 5 Punkten
A real shame, when one considers the feast of film noir classics (many unavailable from big studios in Region 2 format)contained in these 5 DVDs, that they couldn't have been put together from better masters, many look as if they have been simply copied from bad video tapes or even downloaded from an internet site. Scarlet Street (one of the best films with Eddie Robinson) is practically unwatchable and the small DVD company trademark that appears in the corner periodically on the varous films is extremely annoying.

That said however, "The Strange Loves Of Martha Ivers", "DOA", "Detour" and the highly regarded "The Hitchhicker" are all superb films in reasonable condition on this set and given it's bargain price, makes the set worthwhile given the difficulty finding these films elsewhere, all things considered 3 stars is probably fair. For your favourites from these though i'd think about investing seperately in some of the better looking American region 1 DVDs available.

Folgende Films noirs sind enthalten:      5 von 5 Punkten
01. Scarlet Street (1945) Straße der Versuchung
02. Detour (1946) Umleitung
03. The Strange Love Of Martha Ivers (1946) Die seltsame Liebe der Martha Ivers
04. Whistle Stop (1946)
05. He Walked By Night (1949) Schritte in der Nacht; Schritte ohne Spur
06. Trapped (1949) Die Menschenfalle
07. Impact (1949)
08. D.O.A. (1949) Opfer der Unterwelt
09. Quicksand (1950)
10. The Hitch-Hiker (1953)


Die Spur des Fremden - Edward G. RobinsonDie Spur des Fremden
Edward G. Robinson, Loretta Young

DVD, 10. Februar 2004
     Verkaufsrang: 34270      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In Charles Rankins Leben scheint alles perfekt zu sein: seine bildhübsche Braut, seine angesehene Stellung an einem renommierten College und sein gemütliches Zuhause in einer idyllischen Kleinstadt in Connecticut. Doch dieses Leben gerät in Unordnung mit der Ankunft von Detective Wilson, der in der Stadt nach dem flüchtigen Nazi-Kriegsverbrecher Franz Kindler sucht. Wilson wird von dem einzigen Menschen begleitet, der Kindler persönlich identifizieren kann, von dessen...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Orson Welles zelebriert Filmkunst vom Feinsten!!!      5 von 5 Punkten
Dectectiv Wilson (Edward G. Robinson) hat sich zum Ziel gesetzt, den untergetauchten Naziverbrecher Franz Kindler aufzuspüren. Er benutzt dazu den ehemaligen Kameraden Meinike, welcher ihn in die Kleinstadt Harper führt. Kurz vor dem Ziel setzt ihn Meinike außer Gefecht. Dieser trifft sich mit Kindler (Orson Welles), welcher ihn aus Angst vor Entdeckung tötet. Wilson gibt aber nicht auf und als sein Verdacht auf den biederen Oberschullehrer Charles Rankin fällt, dessen einziges "Hobby", das Reparieren von alten Uhren ist, kreist er ihn langsam aber sicher ein. Es entwickelt sich ein dramatisches Psycho-Duell, in dessen Verlauf das Leben von Charles' Frau Mary in äußerste Gefahr gerät...
Auffällig im Film sind das wiederkehrende Ritual, sich in Potters Laden einzufinden, nicht nur um Dame zu spielen. Genauso wird die Reparatur der Kirchturmuhr zu einer Obsession und der Kirchturm damit zu einem Rückzugsort für Rankin vor der sich anstauenden Aggression. Mit dem Film "Die Spur des Fremden" aus dem Jahre 1947 gelang dem Genie Orson Welles ("Im Zeichen des Bösen") ein Meisterwerk. Die Musik lieferte Bronislaw Kaper dazu. Als Charles Ranking alias Franz Kindler gibt Orson Welles wieder einmal einen großartigen Nachweis seiner Wandlungsfähigkeit als Schauspieler.
Ihm zur Seite stehen die Schauspielergrößen Edward G. Robinson ("Der kleine Cäsar") und Loretta Young, die auf ganzer Linie überzeugen. Das ist natürlich auch einem ausgezeichneten Drehbuch zu verdanken. Es paßt einfach Alles zusammen bis hin zum dramatischen Finale im Kirchturm, wobei eine Engelsstatue nicht nur symbolhaft eine wichtige Rolle spielt.
Die Bildqualität des Films ist sehr gut. Nur 2 ganz kurze Stellen sind leicht verschwommen gewesen. Der Film wird in mehreren Sprachen angeboten und als Extra gibt es den Original Kino-Trailer.
Fazit: Filmkunst vom Feinsten - Diese DVD gehört einfach in jede Sammlung!


 Weitere Kundenmeinungen


Vier Leichen auf Abwegen - Edward G. RobinsonVier Leichen auf Abwegen
Edward G. Robinson, Jane Bryan, Ruth Donnelly

DVD, 8. September 2006
     Verkaufsrang: 38235     

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s/w Die Prohibition ist abgeschafft – Alkohol ist wieder legal. Und das bedeutet: Schwarzhändler Remy Marco muss sich umstellen. Ab sofort ist sein Bierhandel kein Syndikat mehr, sondern ein Unternehmen. Angestellte waren bisher Flachhirne und Armleuchter – jetzt sind sie Geschäftspartner. Und Marco wird auch nicht mehr als „Boss“ angeredet. Jetzt sagt man „Sir“. Denn ab sofort ist alles ganz legal, kapiert? Edward G. Robinson zieht als Marco sein legendäres Image als „kleiner Cäsar“ genüsslich durch den Kakao und kämpft mit Leichen, Gläubigern und heißen Bräuten.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tolle DVD - mässiger Film      3 von 5 Punkten
Eine Komödie mit Edward G.Robinson? Tja, davon gibt es einige. Eine davon liegt nun auf DVD vor - leider nicht seine beste, wie ich meine.
"Vier Leichen auf Abwegen" erzählt die Geschichte von Gangsterboss Remy Marko (Robinson), dem die Aufhebung der Prohibition die Grundlage seiner "Organisation" entzieht. Sein Alkoholsyndikat muss nun umstellen, Marko wird ehrlicher Geschäftsmann, seine leicht bedeppten Gehilfen müssen Umgangsformen lernen.
Kurz vor einem heiklen Geschäftstreffen landen durch unglückliche Umstände die Leichen von vier früheren Mit-Ganoven in Markos Haus - und die müssen schnellstens verschwinden...!
Was hier nach viel Witz und Situationskomik klingt, wird leider von einer schwerfälligen Inszenierung und einem wortlastigen Drehbuch fast zur Strecke gebracht. Bis die Sache endlich in Gang kommt, ist die Hälfte des Films schon fast vorbei. Der Rest ist nur partiell komisch, weil die Handlung dank viel Geschwätz immer wieder ins Stocken gerät.
Die tollen Extras auf dieser Scheibe machen da einiges wett! Es gibt eine sehr interessante Dokumentation über "Prohibition und Kino", einen Audiokommentar eines Filmhistorikers, den Originaltrailer zu diesem Film - und es gibt "A Night at the Cinema", eine Rekonstruktion eines Kinoabends von 1938, komplett mit Trailer, Cartoon ("Warner-Cartoon "The Night Watchman"), einem Kuzfilm (der frühe Farbfilm "Declaration of Independence"), einem Wochenschaubericht und dem Hauptfilm "Vier Leichen auf Abwegen". Sehr schön!
BILD- UND TONQUALITÄT: Sehr gut restauriert!
EXTRAS: Top - Details siehe Text oben.


Soylent Green [UK IMPORT] - Charlton HestonSoylent Green [UK IMPORT]
Charlton Heston, Leigh Taylor-Young, Joseph Cotten, Brock Peters, Edward G. Robinson

DVD, 29. September 2003
     Verkaufsrang: 44418      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In den späten 60er-Jahren und den frühen 70ern schien Charlton Heston eine ausgesprochene Vorliebe für apokalyptische Stoffe zu entwickeln. Da gab es natürlich Planet der Affen und Der Omega Mann. Aber 1973 kam auch mit Soylent Green ein seltsamer Detektivfilm in die Kinos, in dem Heston einen hartgesottenen Polizisten in Manhattan spielt, der in der völlig übervölkerten und überhitzten Stadt einem Mord auf der Spur ist. Sein Mitbewohner (eine Selbstverständlichkeit im Zeichen von Überbevölkerung), gespielt von Edward G. Robinson, versucht ihm die Zeiten näherzubringen, als es auf der Erde noch ausreichend Ressourcen und Raum für jeden gab, doch Heston schenkt ihm kein Gehör.

Insziniert von Richard Fleischer (Die Wikinger) erinnert Soylent Green in seiner ungewöhnlichen, über weite Strecken aber durchaus funktionierenden Mixtur aus Mystery und defätistischer Zukunftsvision an Blade Runner, auch wenn dem Film die künstlerische Geschlossenheit fehlen mag. Es ist Robinsons letzter Auftritt vor der Kamera und ein Glücksfall für den Film. Seine letzte Szene gewinnt im Rückblick erschreckend an Bedeutung. Joseph Cotton spielt den Mann, dessen Ermordung zur Aufdeckung eines schockierenden Geheimnisses führt. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)

SOYLENT GREEN - Charlton Heston & Edward G.Robinson in Höchstform      5 von 5 Punkten
Ich war zunächst skeptisch als SOYLENT GREEN (Jahr 2022 - Die überleben wollen) auf DVD angekündigt war.
Ich befürchtete (wie zum Beispiel bei der DVD des Breitbildformatfilms "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" geschehen) das aufgrund der Bildformatangabe 1:2,40 (-!-) oben und unten ein wenig vom Bild zusätzlich gemattet wäre um ein noch größeres Panoramabild vorzutäuschen.
Doch da lag ich gottseidank daneben: der Bildinhalt des Films erscheint von links nach rechts sowie von oben nach unten in seiner ganzen Pracht, hier scheint wirklich kein Millimeter vom Bildinhalt des Films zu fehlen. PRÄCHTIG!

Weiterhin glänzt die DVD mit einem sehr brillianten remasterten Bild welches ich hierbei vorher nie so kontrast- und farbenreich gesehen hatte. Der Ton ist in allen Sprachen im Original Mono belassen worden. Ein Vergleich zwischen dem englischen Originalton und der deutschen Tonspur zeigt hierbei (im Gegensatz zu "DER OMEGA-MANN", siehe dort) ausnahmsweise einmal das es hier zumindest bei Mono-Tonformaten keine himmelweiten Unterschiede zwischen Englischem und Deutschem Tonformat geben muss. In beiden Sprachversionen ist jeweils eine recht gute Klangqualität und Dynamik gegeben, berücksichtig man das es sich um einen Klassiker der frühen 70er Jahre handelt.

Aufgrund der sehr guten Bildqualität sehr zu empfehlen, von der spannenden und aufwendig in Szene gesetzten Rahmenhandlung des Films mal ganz zu schweigen. Dieses Meisterwerk war für mich stets einer der besten Filme die ich kenne und wird es dank dieser DVD-Veröffentlichung mit Sicherheit auch bleiben. Weiterhin sind noch die sehr interessanten Specials erwähnenswert die allein schon den eh recht günstigen Einstiegspreis wert sind. Ein MUSS für jede Sammlung!
Ebenfalls aus nahezu denselben Gründen ist ein weiterer SF-Klassiker mit Charlton Heston sehr empfehlenswert: "DER OMEGA-MANN".


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Some Like It Hot [UK IMPORT] - Marilyn MonroeSome Like It Hot [UK IMPORT]
Marilyn Monroe, Billy Gray, Mike Mazurki, Edward G. Robinson, Tom Kennedy

DVD, 9. Oktober 2000
     Verkaufsrang: 43638      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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Mag sein, dass "niemand vollkommen ist", wie eine der Figuren in diesem Meisterwerk meint; manche Filme jedoch sind es, und Manche mögen's heiß gehört ganz bestimmt dazu. Im Chicago der Prohibitionszeit werden die zwei Musiker und Frauenhelden Joe und Jerry (Tony Curtis und Jack Lemmon) versehentlich zu Zeugen des Valentinstag-Massakers. Um dem Zorn des Gangsterbosses Spats Colombo (George Raft) zu entkommen, schließen sich die als Frauen verkleideten Jungs einer Frauenkombo an, die sich auf dem Weg nach Florida befindet. Sie wetteifern um die Gunst der Leadsängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe), einer in der Liebe viel zu oft enttäuschten Künstlerin, die zwar "I'm Through With Love" ("Ich habe die Liebe satt") trällert, jedoch nach wie vor für die Avancen eines weiteren unzuverlässigen Saxofonspielers empfänglich bleibt.

Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch -- das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

der perfekte Klassiker      5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film mindestens schon 30 Mal gesehen und es gibt immer noch Szenen, in denen ich Tränen lachen muss. Vor allem die schauspielerische Leistung von Jack Lemmon und die Dialoge zwischen ihm und Osgood Fielding bzw. ihm und Curtis machen diesen Film unvergesslich. Marilyn Monroe verblasst - meiner Meinung nach - neben den anderen Darstellern. Nicht zu vergessen ist allerdings die swingende Filmmusik mit Monroes unvergesslicher Stimme.


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Key Largo [UK IMPORT] - Humphrey BogartKey Largo [UK IMPORT]
Humphrey Bogart, Edward G. Robinson, Lauren Bacall, Lionel Barrymore, Claire Trevor

DVD, 1. Juli 2000
     Verkaufsrang: 46507      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Regisseur John Huston (Die Spur des Falken, Moby Dick) drehte diesen intelligenten Thriller über einen Gangster (Edward G. Robinson, Der kleine Cäsar, Der Seewolf), der während eines Sturmes die Gäste eines Hotels auf den Florida Keys als Geiseln nimmt. Humphrey Bogart (Casablanca, African Queen) spielt den aus dem zweiten Weltkrieg heimkehrenden Veteranen, der sich den Bösewichten entgegenstellt und auch Lauren Bacall (Tote schlafen fest, Wie angelt man sich einen Millionär) ist zugegen, als eine der Personen, vor denen Robinson mit der Waffe herumfuchtelt.

Ein wenig erinnert dieser stimmungsvolle Film an Howard Hawks Haben und Nichthaben (in dem Bogart und Bacall ebenfalls gemeinsam vor der Kamera standen), auch er fängt virtuos das Gefühl von Verzweiflung und Nähe ein, das die in eine Zwangslage geratenen Menschen verbindet. Claire Trevor gewann einen Oscar für ihre Rolle als Robinsons alkoholabhängige Freundin. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sturm über Key Largo      5 von 5 Punkten
Bogart-Huston.....ein unschlagbares Team. Key Largo ist ein stiller,düsterer Film. Die Handúng beschränkt sich auf wenige Orte und das hauptaugenmerk liegt auf den meisterlichen Dialogen und den Charakterentwicklungen.
Die Wortduelle zwischen Bogart und Bösling Edward G. robinson sind legendär und wer den Film sieht, weiß woher Quentin Tarantino die Idee für die scheinbar absurden aber urkomischen Dialoge hat.

Klassiker-Tipp


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Revolver und Roulette - Wem gehört die Stadt? - Edward G. RobinsonRevolver und Roulette - Wem gehört die Stadt?
Edward G. Robinson, Frank McHugh, Joan Blondell

DVD, 8. September 2006
     Verkaufsrang: 40684     

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s/w Johnny Blake, Kriminalbeamter in New York, wird unehrenhaft aus dem Polizeidienst entlassen. Was niemand ahnt: Das Ganze ist ein abgekartetes Spiel, um Blake in das Verbrechersyndikat des Gangsterbosses Kruger einzuschleusen. Rasch erwirbt Blake Krugers Vertrauen und steigt innerhalb der Hierarchie der Gang auf – nur Krugers Mann für´s Grobe, der Killer Nick Fenner, bleibt misstrauisch.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

A Nice Take On The Gangster Film      4 von 5 Punkten
After criticism from the newly formed American Motion Picture Production Code, Warner Bros. who had succesfully exploited the Gangster genre most notably with The Public Enemy and Little Ceasar, had to rethink their tough guy movies to circumvent the code's insistance on the non glorification of crime and criminals. Revolver und Roulette (Bullets or Ballots) is one of their early and most watchable attempts at placing one of their biggest tough guys, Edward G Robinson, in a gangster movie where he isn't really a gangster, but he gets to act like one anyways, by going undercover in the syndicates.

Although not as well known as other mobster films of the period, the film is still a very entertaining piece of 1930s crime cinema, with a marvellous supporting cast including Humphrey Bogart and Joan Blondell. The print has been improved somewhat from the original US VHS release of a few years back and benefits from a cleaned up soundtrack, multiple subtitle tracks and a Deutsch tonspur. The release also contains much iny on the subject of 30s/40s gangster pictures, as well as a decent audio commentary by renowned film historian Dana Polan


Gangster in Key Largo - Humphrey BogartGangster in Key Largo
Humphrey Bogart, Edward G. Robinson, Lauren Bacall

DVD, 28. Juni 2000
     Verkaufsrang: 17714      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 18,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Regisseur John Huston (Die Spur des Falken, Moby Dick) drehte diesen intelligenten Thriller über einen Gangster (Edward G. Robinson, Der kleine Cäsar, Der Seewolf), der während eines Sturmes die Gäste eines Hotels auf den Florida Keys als Geiseln nimmt. Humphrey Bogart (Casablanca, African Queen) spielt den aus dem zweiten Weltkrieg heimkehrenden Veteranen, der sich den Bösewichten entgegenstellt und auch Lauren Bacall (Tote schlafen fest, Wie angelt man sich einen Millionär) ist zugegen, als eine der Personen, vor denen Robinson mit der Waffe herumfuchtelt.

Ein wenig erinnert dieser stimmungsvolle Film an Howard Hawks Haben und Nichthaben (in dem Bogart und Bacall ebenfalls gemeinsam vor der Kamera standen), auch er fängt virtuos das Gefühl von Verzweiflung und Nähe ein, das die in eine Zwangslage geratenen Menschen verbindet. Claire Trevor gewann einen Oscar für ihre Rolle als Robinsons alkoholabhängige Freundin. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sturm über Key Largo      5 von 5 Punkten
Bogart-Huston.....ein unschlagbares Team. Key Largo ist ein stiller,düsterer Film. Die Handúng beschränkt sich auf wenige Orte und das hauptaugenmerk liegt auf den meisterlichen Dialogen und den Charakterentwicklungen.
Die Wortduelle zwischen Bogart und Bösling Edward G. robinson sind legendär und wer den Film sieht, weiß woher Quentin Tarantino die Idee für die scheinbar absurden aber urkomischen Dialoge hat.

Klassiker-Tipp


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Eine Nummer zu groß - Frank SinatraEine Nummer zu groß
Frank Sinatra, Edward G. Robinson, Eddie Hodges

DVD, 30. April 2007
     Verkaufsrang: 42763     

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Der leichtlebige Hotelbesitzer Tony (Frank Sinatra) steht vor dem finaziellen Ruin. Als ihm der Räumungsbefehl für sein "Garden of Eden" am Strand von Miami Beach ins Haus flattert, muss er binnen 48 Stunden die überfällige Pacht auftreiben. Verzweifelt wendet er sich an seinen Bruder Mario (Edward G. Robinson), der Tonys Lotterleben ein Ende setzen will und ihm seine Hilfe nur unter der Bedingung zusagt, dass Tony endlich heiratet und in ordentlichen Verhältnissen lebt oder aber seinen Sohn Ally in die Obhut seines Onkels gibt...
Eine Nummer zu groß (im Original A Hole in the Head) war ursprünglich ein Broadway-Musical, das Frank Capra 1959 verfilmte. Es sollte sein vorletzter Film werden, der ihm zwar bei weitem nicht so viel Erfolg und Anerkennung bescherte wie etwa Ist das Leben nicht schön oder Arsen und Spitzenhäubchen, aber dennoch eine rührende Vater-Sohn-Geschichte der ausklingenden 50er Jahre erzählt. Mit einem gehörigen Schuss Kitsch und Naivität und einem charismatischen Frank Ol' Blue Eyes Sinatra bleibt Capra seinem Leitmotiv "Kleiner Mann will hoch hinaus" treu. Für den Song "High Hopes", den Sinatra im Duett mit seinem Film-Sohn Eddie Hodges singt, kassierte er den Oscar, wobei der Titelsong "All My Tomorrows" eigentlich das größere Meisterwerk ist. Die Nebenrollen sind mit unter anderem Edward G. Robinson (Cincinnati Kid), Thelma Ritter (Das Fenster zum Hof) und Carolyn Jones, die ein paar Jahres später Morticia Addams spielen sollte, hochkarätig besetzt.

Der Film wird glücklicherweise im Original-Kinoformat 2,35:1 wiedergegeben und das Bild besticht durch eine auffällig schöne Farbgebung. Die DVD aus dem Hause MGM ist ansonsten aber recht spartanisch und bietet keinerlei Extras.

Marc Osmers

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Sehr unterhaltsamer Film!      4 von 5 Punkten
Ich schließe mich meinem Vorrezenzenten an. Der Film ist sehr nett, teils amüsant, teils ernster und nachdenklich. Der Film ist sicher kein Meisterwerk, rangiert aber unter der Rubrik der seichten Unterhaltung unter den obersten Plätzen! Die Handlung wird nie langweilig. Hervorzuheben neben Frank Sinatra wären vor allem einige der Nebendarsteller: der erstklassige Edward G. Robinson, Eleanor Parker und zu guter letzt Thelma Ritter!
Wer die guten amerikanischen Schauspieler der 30er bis frühen 60er Jahre kennt, dem muß ich nun nichts weiter mehr sagen...
Die Filmmusik ist erstklassig! Musik von Nelson Riddle (der als Arrangeur und Orchesterleiter in den 50ern einige der besten Frank Sinatra LP`s aufnahm, die heute zu Klassikern der Musikgeschichte zählen!
Der Film geginnt, so daß es einen unverzüglich hinenzieht, mit einer schönen Luftaufnahme von Miami Beach, unterlegt mit dem von Frank Sinatra unnachahmlich lässig-cool-romantisch gesungenem Song "All My Tomorrows". Hervorragend! Man bekommt allein den Vorspann nicht über, auch wenn man ihn 3 Mal hintereinander sieht.

Seichte Unterhaltung aber auf allerhöchstem Niveau      5 von 5 Punkten
Tatsächlich ist dieser Frank Capra-Streifen einer jener Sinatra-Filme, die ich am allerliebsten mag - neben dem kürzlich dank eines Remakes zu Ehren gekommene "Oceans Eleven" ("Frankie und seine Spießgesellen") und der in seiner deutschen Fassung mit dem saublöden Namen ausgestatte ("Wenn mein Schlafzuimmer sprechen könnte!") "Come Blow Your Horn".

"Eine Nummer zu groß" (hier hat das Original den dümmeren Namen "A Hole In The Head") bietet auf den ersten Blick seichte Unterhaltung, aber auf allerhöchstem Niveau. Dabei hat der Film sogar durchaus seine nachdenklichen Seiten, bleibt aber stets unterhaltsam. Alleine dieser Spagat ist ein Meisterstück.

Hauptdarteller Frank Sinatra spielt grandios (was ja nicht immer der Fall war), auch in den eher dramatischen Szenen, wo der verzweifelte Held unseres Films, ein gegen die Pleite kämpfende Vater, dem sein eigfener Bruder zwar ... - halt ich will nicht zu viel verraten.

Wie gesagt, Sinatra spielt den Underdog großartig, und absolut glaubwürdig. Überdies sind die Aussenaufnahmen hervorragend, im damals frisch umgestalteten, wunderhübschen Art-Deco-Viertel von Miami-Beach, das auch heute noch fast gleich aussieht - inklusie der Parkuhren. Auch hier hatte unser Held recht behalten, das Viertel sollte schon noch seine Chance bekommen, damals machte er mit dem Hotel leider pleite, weil es die meisten Gäste (wie auch heute noch) in die stillosen Riesenkästen in der Nachbarschaft zog. Nur heute haben die Menschen das traumhafte Areal mit 20-er Jahre Nostalgie-Effekt als eine der schönsten Flaniermeilen der Welt für sich entdeckt.

Zürück zum Film: Es ist KEIN Musikfilm, dennoch lohnt er auch musikalisch, Frank Sinatra war zum Zeitpunkt des Drehs ja die absolute Nummer 1 des Musikgeschäfts: Der Song "High Hope's" räumte den dafür vorgesehen Oscar ab, schaffte es in den Charts ganz nach oben und sollte bald danach noch im Kennedy-Wahlkampf zu großen Ehren gelangen und der Titelsong "All My Tommorows" ist sowieso eine Nummer der Sonderklasse.

Fazit. Ein (in erster Linie) unterhaltender Film nicht nur für Nostalgiker.



Billy Wilder Box Set [UK IMPORT] - Marlene DietrichBilly Wilder Box Set [UK IMPORT]
Marlene Dietrich, Barbara Stanwyck, Fred MacMurray, Edward G. Robinson, Ray Milland

DVD, 27. November 2006
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Double Indemnity: Director Billy Wilder and writer Raymond Chandler ('The Big Sleep') adapted James M. Cain's hard-boiled novel into this wildly thrilling story of insurance man Walter Neff (Fred MacMurray), who schemes the perfect murder with the beautiful dame Phyllis Dietrichson (Barbara Stanwyck): kill Dietrichson's husband and make off with the insurance money. But, of course, in these plots things never quite go as planned and Barton Keyes (Edward G. Robinson) is the wily insurance investigator who has a feeling that not all is as it seems... Nominated for 7 Oscars at the 1944 Academy Awards, available for the first time on DVD! Lost Weekend: Don Birnam, long-time alcoholic, has been "on the wagon" for ten days and seems to be over the worst; but his craving has just become more insidious. Evading a country weekend planned by his brother Wick and girlfriend Helen, he begins a four-day bender. In flashbacks we see past events, all gone wrong because of the bottle. But this bout looks like being his last...one way or the other. The Major and the Minor: New York working girl Ginger Rogers is desparate to go home to Iowa but does not have the railway fare so she disguises herself as a child to ride half fare. Enroute she meets Ray Milland, an Army major teaching at a military school. Foreign Affair: A congressional committee visits occupied Berlin to investigate G.I. morals. Congresswoman Phoebe Frost, appalled at widespread evidence of human frailty, hears rumors that cafe singer Erika, former mistress of a wanted war criminal, is "protected" by an American officer, and enlists Captain John Pringle to help her find him...not knowing that Pringle is Erika's lover.



Gangster in Key Largo - SZ-Cinemathek - Humphrey BogartGangster in Key Largo - SZ-Cinemathek
Humphrey Bogart, Edward G. Robinson, Lauren Bacall

DVD, 10. September 2005

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Film Noir Collection - Gilda/In A Lonely Place/The Killers/Double Indemnity [UK IMPORT] - Barbara StanwyckFilm Noir Collection - Gilda/In A Lonely Place/The Killers/Double Indemnity [UK IMPORT]
Barbara Stanwyck, Burt Lancaster, Rita Hayworth, Gloria Grahame, Fred MacMurray

DVD, 26. März 2007

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The Stranger [UK IMPORT] - Orson WellesThe Stranger [UK IMPORT]
Orson Welles, Edward G. Robinson, Loretta Young, Philip Merivale, Richard Long

DVD, 19. Mai 2008

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