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| DVDs: Freddy Rodrigüz | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Planet Terror (Steelbook) Rose McGowan, Freddy Rodriguez, Josh Brolin, Michael Biehn, Jeff Fahey DVD, 31. März 2008 Verkaufsrang: 1101 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Robert Rodriguez`s - Planet Terror - Steelbook, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 31.03.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 90 Bewertungen)
Verrückt und durchgeknallt, Kult halt. 4 von 5 Punkten Es begingt mit einem Filmhinweis auf einen noch verrückteren Film, der vermutlich nie erscheinen wird. Was zunächst wie ein Ganovendeal aussieht, endet durch militärisches Eingreifen in der Katastrophe. Ein Kampfgas wird freigesetzt und verätzt die Haut jener, die ihm zu nahe kommen. Ferner verwandelt es die Opfer in Zombies, die beißend umherstreifen und weitere Menschen anstecken.
Eine kleine Gruppe nicht infizierter Menschen schließt sich zusammen und versucht zunächst dem Ort des Schreckens zu entfliehen. Erst nachdem der mitentwickelnde Wissenschaftler dieses Gases zu der Gruppe stößt, endet man nach dessen Überzeugungsarbeit die Marschrichtung und bewegt sich zum Zentrum des Unglücks, um die Gefahr abzustellen. Das Militär stellt sich diesen Absichten entgegen und ein finaler Schlagabtausch ist unvermeidlich.
Die Trash- und Splattergeschichte wird unspannend und humorvoll erzählt. Die gewählten Protagonisten erfüllen ihre Antiheldenrollen brav bis ausgezeichnet. Kaum ein bekanntes Klischee wird ausgelassen. Blut und andere Ekligkeiten gibt es reichlich und die Erwartungshaltung in dieses Genre von Filmen wird voll erfüllt.
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Poseidon [HD DVD] Kevin Dillon, Richard Dreyfuss, Andre Braugher, Freddy Rodriguez, Josh Lucas HD DVD, 24. Mai 2007 Verkaufsrang: 10614 POSEIDON/ V�: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 2,35:1/ Länge: 01:34:00/ FSK: 12
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)
Poseidon - Riesenwelle kippt Luxusliner um 5 von 5 Punkten Poseidon ist ein sehr gut gemachter und vor allem spannender Film. Ich kann die Meinungen der anderen Leser hier nicht verstehen, wenn behauptet wird, er wäre langweilig und/oder ohne Kopf gedreht worden. Das ist nämlich meiner Meinung nach grundweg falsch.
Mag sein, dass Poseidon immer mit Titanic verglichen wird. Klar, es sind zwei Schiffskatastrophen und ähneln sich schon deswegen etwas. ABER: Nur weil Titanic eine wahnsinnig Traurige Realität war und Poseidon Fiktion ist, darf man diesen Film nicht unterbewerten.
Ich kann mir ohne weiteres vorstellen, dass dieses Schicksal wirklich wahr werden könnte.
Auch die Idee mit der Turbinenöffnung finde ich genial und bekam echt eine Gänsehaut, als die Luke geöffnet wurde und die Schiffsschrauben noch angeschaltet waren.
Und zu den vorigen Anmerkungen des "heldenhaften" Vaters kann ich nur sagen, dass jeder so gehandelt hätte. Was hätte er tun sollen? Warten, bis die Tochter und Christian ausdiskutiert haben und somit wertvolle Zeit mit nichtstun verstreichen zu lassen? Da schwamm er lieber selber sofort in den Maschinenraum um diese Schrauben auf Sogstellung umzukippen.
Eigentlich nachvollziehbar.
Auch finde ich nicht, dass die Szenen "aneinandergepackt" wurden. Was sollte denn schon verlängert werden, wenn die Leute eine Schote überfluten müssen um zur nächsten zu gelangen? Viel Zeit blieb echt nicht. Die Poseidon sank und das mit rasanter Schnelligkeit. Außerdem explodierte immer wieder etwas. Also musste gehandelt und nicht diskutiert werden, wo wir wieder bei dem Vater und dessen heldenhaften Tat angelangt wären.
Und die "Luftblase" im Ballsaal" Wenn das Tonnenschwere Gewicht der auf dem Kopf liegenden Poseidon dagegendrückten, so ist es offensichtlich, dass diese auch mal platzt!
Nein, ich finde diesen Film echt super gut gelungen und werde ihn mir noch öfter anschauen.
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Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette fünfte Staffel (5 DVDs) Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Rachel Griffiths DVD, 15. September 2006 Verkaufsrang: 2093 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die letzte Episode der finalen Staffel von Six Feet Under weckt so viele Erwartungen, dass man sich zurückhalten muss, um sich nicht sofort die besagte Episode mit dem Titel "Everyone's Waiting" anzuschauen (und es steckt tatsächlich so viel darin, dass man sie sich öfters anschauen wird). Aber sofern man diesem Impuls widerstehen kann, ist es die Sache sicher wert, wenn man sich von einer Krise zur anderen hangelt, um am Ende die Belohnung zu erhalten. Wenn man die einzelnen Folgen betrachtet, erscheint die fünfte Staffel von Six Feet Under ziemlich unausgewogen, denn die Stimmung wechselt wesentlich drastischer als zum Beispiel in der sehr düsteren vierten Staffel. Die Schwächen der Charaktere, welche schon ausführlich behandelt worden waren, erscheinen einem zunehmend nervig - Nates (Peter Krause) egozentrische Frustration und seine Wutanfälle, Billys (Jeremy Sisto) wieder auflebende Psychose - alles wirkt wie Amok laufende Leitmotive. Aber diese Staffel lebt auch von dem Wissen, das man als Zuschauer über die Jahre hinweg über die Familie Fisher und ihre Lieben angesammelt hat, und daher wirken die Geschehnisse wie ein emotionaler Tiefschlag, wenn man in dem Moment, wo alles sich im Kreis zu drehen droht, mitten ins Drama gerissen wird. Man verrät sicher nicht zuviel, dass sich die letzte Staffel von Six Feet Under - obwohl von neuen Anfängen gesprochen wurde (eine Hochzeit in Folge Eins sowie ein Aufbruch an neue Ufer in Folge Zwölf) - um Verlust und den Tod einer entscheidenden Figur dreht. In den Drehbüchern sind mehrmals ziemlich unnötige Füllsel eingebaut, wobei widerum manche erneut aufkommende Thematik arg gewollt erscheint (David kämpft noch immer mit den Folgen seiner Entführung in der vorhergehenden Episode, indem auf offensichtliche Art und Weise seine "inneren Dämonen" bildhaft eingebaut werden). Andere Handlungsstränge erfahren eine besonders intensive Behandlung, darunter vor allem Brendas (Rachel Griffiths) Kinderwunsch und David und Keiths (Mathew St. Patrick) Adoptionsverfahren. Aber die wahre Stärke der Staffel liegt in der Darstellung einiger Charaktere: Ruth (Frances Conroy) löst vielschichtige Reaktionen aus - sie wirkt zugleich sympathisch als auch fragwürdig, indem es ihr gelingt, nicht wie ein neurotisches Abziehbild zu wirken. Die höchst talentierte Lauren Ambrose spielt Claires erstarkendes Selbstbewusstsein und Erwachsenwerden sehr bewegend (sie hat auch einige der lustigsten Szenen, als sie für eine Zeitarbeitsagentur arbeitet, was manchmal an die witzige Serie The Office erinnert). Rachel Griffiths' Brenda erfährt einen ähnlichen Prozess des Erwachsenwerdens, und Tina Holmes als Georges Tochter Maggie liefert einen willkommenen Kontrast. Bei Six Feet Under ging es natürlich immer um das Paradox der Endlichkeit. Aber jeder, der ein Gespür für die besondere Stimmung und kreative Einfühlsamkeit der Serie entwickelt hat, wird am Ende Probleme damit haben, sich zu verabschieden. Alan Ball hat sich mit dem Drehbuch (und der Regie) der Schlussepisode "Everyone's Waiting" selbst übertroffen und baut Echos aus der ersten Folge ein, was Kenner der Serie begeistern dürfte. Und die berühmten vorausblickenden Visionen, die durch Claires Gedanken rauschen, während sie dem Highway folgt, liefern den perfekten Schlusspunkt für all die Charaktere. Zu den Extras gehören vor allem interessante Kommentare, darunter auch Alan Ball über die Schlussepisode, Retrospektiven und ein Beitrag über den kulturellen Einfluss von "Six Feet Under". Schließlich sei noch gesagt, dass die Serie einige unvergessliche Eindrücke hinterlässt. -Thomas May
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Die Fischers verabschieden sich, leider... 5 von 5 Punkten Bis jetzt war ich nie über das Ende einer Serie bestürzt, denn ich denke, dass es sinnvoll ist sie zu Beenden bevor sie zu schlecht wird. Das war bereits bei einer meiner Lieblingssitcoms "King of Queens" der Fall. Aber Six Feet Under wurde von Staffel zu Staffel besser. Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, das man eher glaubt sich in einem ausführlichen Roman als in einer amerikanischen TV-Serie zu befinden. Die fünfte Staffel, und da werden mir wohl alle Fans zustimmen, stellt das Highlight der Serie dar. Das Finale rundet die Serie großartig ab. Ich will nichts verraten, aber die letzten 10 Minuten rühren zu Tränen und sind meiner Meinung nach das Beste was jemals im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Allgemein hat die fünfte Staffel eine depressievere Grundstimmung als die anderen. Die 10. Episode hat mich zu Tränen gerührt, das hat bis jetzt noch keine Serie geschafft. Six Feet Under ist anders als vergleichbare Serien wie z.B. Nip/Tuck. Versteht mich nicht falsch, ich mag auch Nip/Tuck sehr gerne, obwohl sie gewaltig nachgelassen hat. Six Feet Under ist strikt aufbauend, Ereignisse aus der ersten Staffel werden in der fünften noch behandelt, es kommen nicht sehr viele neue Figuren hinzu. Alles in allem ist Six Feet Under der interlegente, große Bruder zu Nip/Tuck. Zusammenfassend kann ich absolut jedem die 5. und auch die anderen Staffeln empfehlen. Es ist eine Schande, dass eine so gute Serie in Deutschland komplett untergeht, aber solch Schwachsinn wie "Moonlight" zum Quotenrenner wird.
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Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette zweite Staffel (5 DVDs) Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Freddy Rodríguez DVD, 12. November 2004 Verkaufsrang: 4506 In mancherlei Hinsicht ist Six Feet Under von HBO der kleine Bruder der herausragenden Serie Die Sopranos: es ist frecher, weniger eindeutig, gewagter, und ein wenig punkig. Dennoch verdient die Serie über das in Südkalifornien befindliche Bestattungsunternehmen 'Fisher and Sons' einen Platz im Pantheon der bedeutendsten Fernsehserien. Die erste Staffel stellte die Hauptcharaktere vor: der schmallippige Bruder David (Michael C. Hall), der sein Coming-Out erlebt, die emotional wirre Mutter Ruth (Frances Conroy) und Brenda (Rachel Griffiths), die komplizierteste Freundin der Welt. In Staffel 2 entwickelt sich langsam der unauffällige Hauptdarsteller Peter Krause zur treibenden Kraft. Krause (Sports Night), der Teil jener langen Reihe von gut aussehenden Schauspielern ist, die nie Respekt erfahren, weil alles bei ihnen so leicht wirkt, findet als Nate, der verlorene Sohn, die perfekte Mischung aus Optimismus und wundervoll bittersüßem Zorn. Als sich die Beziehungen verändern, ist das Happy End der ersten Staffel schnell vergessen: das Unternehmen liegt noch immer unter Beschuss des bösen Konglomerats Kroehner, und eine liebliche Traumsequenz lässt auch nicht lange auf sich warten. Wie bei der ersten Staffel überlässt Alan Ball, der Schöpfer der Serie, vielen anderen Drehbuch und Regie, aber alles trägt seine Handschrift. Das exzentrische Verhalten der Charaktere wird immer geformt, entsteht nie plötzlich. Wie bei Tochter Claire (Lauren Ambrose), die sich von ihrem üblen Freund trennt, nur um auf dem Weg zu ihrem eigenen Lebensrhythmus noch komplexere Beziehungen zu erfahren. Eine weitere Person in dem Durcheinander ist Ruths Beatnik-Schwester (Patricia Clarkson in einer Rolle, für die sie den Emmy gewann), eine lebensfrohe Verkörperung blühender - wenn auch alternder - Subkultur. Eine neue Figur ist Nates alte Freundin, die Körnerfresserin Lisa (Lili Taylor). Während sich Brenda wieder auf destruktiven Pfaden bewegt, befindet sich Nate zu Ende der Staffel an mehr als einem Scheideweg. Für Fans, die sich in die wilde, halb-ernsthafte Welt der Fishers einfinden können (was ehrlich gesagt nicht vielen gelang), stellt die zweite Staffel einen wahren Festschmaus dar. Die Serie teilt sich mit ihrem großen Bruder bei HBO auch einen unglücklichen Familienschatz: obwohl beide während der ersten beiden Staffeln diverse Emmy-Nominierungen erhielten, gingen sie doch nur mit Trostpreisen nach Hause. Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal. -Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Die Konfrontation mit dem Tod... 5 von 5 Punkten Wir alle müssen sterben. Das ist mit dem Moment unserer Geburt eine Gewissheit. Für die meisten von uns liegt der Augenblick des Todes vermutlich noch in weiter Ferne, und in der Regel denken wir auch nicht weiter darüber nach. Aber was wäre, wenn wir heute erfahren würden, dass unser Leben schon sehr viel früher endet, als wir bisher immer angenommen hatten? Wahrscheinlich in weniger als einem Jahr, womöglich bereits am Ende des Monats, vielleicht nächste Woche oder sogar schon morgen. Was würden wir dann tun? Wie würden wir uns fühlen? Und vor allem, wie würden wir unser bisheriges Leben betrachten?
Nate Fisher ist genau in einer solchen Situation. Bei ihm wurde im Bereich des Gehirns eine arteriovenöse Missbildung (kurz: AVM) diagnostiziert, die höchstwahrscheinlich zu seinem baldigen Tod führen wird. Er ist ein Mann Ende 30, der plötzlich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird und nicht weiß, wie er damit umgehen soll. Er hat nicht nur Angst vor dem Tod, sondern auch davor, es seiner Familie und seinen engsten Vertrauten zu sagen...
Während Nate sich mit dem Sterben auseinander setzen muss, haben die übrigen Mitglieder der Familie Fisher aber ganz andere Sorgen und Probleme: David ist eifersüchtig auf Keiths neuen Freund, Claire wird durch Gabriels kriminelle Machenschaften auf eine harte Probe gestellt, und Mutter Ruth redet sehr zur Verwunderung der anderen auf einmal nur noch in "Bauarbeiter-Begriffen", seit sie - angeregt durch Robbie - regelmäßig an den Treffen des "Plans" teilnimmt und nun versucht, ihr Leben total umzukrempeln. Federico und Vanessa kaufen sich ein Haus, was leider mit einigen Komplikationen verbunden ist, und Brenda sucht nach neuen Aufgaben und Herausforderungen und beginnt damit, einen Roman zu schreiben, in den sie Erlebnisse und Begebenheiten aus ihrem eigenen Leben einfließen lässt. Die Freundschaft zu der Prostituierten Melissa kommt ihr dabei ganz gelegen...
Die zweite Staffel von Alan Balls Erfolgsserie "Six Feet Under" knüpft nahtlos an die vorherige an und perfektioniert deren Erzählstil. Die Drehbücher sind von erstklassiger Qualität, offenbaren eine scharfsinnige Beobachtungsgabe und vereinnahmen den Zuschauer durch eine gelungene Mischung aus Drama und Satire - und dabei wird auch gerne mal mit den üblichen Serienkonventionen gebrochen. Besonders gelungen sind vor allem die Szenen, in denen sich die Figuren vorstellen, was sie jetzt am liebsten tun würden. Als Zuschauer denkt man zunächst, dass dies wirklich passiert, bis es so absurd wird, dass es eigentlich nicht wahr sein kann. Dann kommt der Schnitt, und es ist klar, dass sich die Charaktere das eben Gesehene gedanklich nur ausgemalt haben.
Unter den prominenten Gastdarstellern dieser Staffel, wie etwa Dina Meyer ("Starship Troopers", "Star Trek: Nemesis", "Saw") oder Lili Taylor ("Das Geisterschloss", "High Fidelity", "Live aus Bagdad"), ist besonders Patricia Clarkson ("Pieces Of April", "Married Life", "Elegy") zu erwähnen, die Ruths Schwester Sarah spielt. Nicht nur hat die Schauspielerin eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Ruth-Darstellerin Frances Conroy, auch bildet die Figur als esoterisch-spirituell angehauchte und künstlerisch-kreative Person einen hervorragenden Kontrast zu ihrer eher konservativen und biederen Schwester.
In der ersten Staffel von "Six Feet Under" haben sich die exzellenten Dialoge, der skurrile Humor und die lebensnahen Geschichten schnell als Markenzeichen der äußerst unterhaltsamen und mitreißenden HBO-Produktion rund um die Bestatter-Familie Fisher etabliert. Mit der zweiten Season übertriff sich die Serie sogar noch in allen diesen Punkten. Fernsehen at its best!
Hier ist noch die Episodenauflistung:
14. "AM SPIELTISCH" (Regie: Rodrigo Garcia / Drehbuch: Alan Ball)
15. "BRENNE AUS, KLEINE KERZE" (Regie: Kathy Bates / Drehbuch: Laurence Andries)
16. "DER PLAN" (Regie: Rose Troche / Drehbuch: Kate Robin)
17. "MR. MOSSBACKS RÜCKFÜHRUNG" (Regie: Michael Cuesta / Drehbuch: Rick Cleveland)
18. "DIE UNSICHTBARE FRAU" (Regie: Jeremy Podeswa / Drehbuch: Bruce Eric Kaplan)
19. "ANSTELLE VON ZORN" (Regie: Michael Engler / Drehbuch: Christian Taylor)
20. "TANTE SARAHS PARTY" (Regie: Dan Attias / Drehbuch: Jill Soloway)
21. "DIE WUNDERBARSTE ZEIT DES JAHRES" (Regie: Allan Taylor / Drehbuch: Scott Buck)
22. "MIT DEN AUGEN EINES ANDEREN" (Regie: Michael Cuesta / Drehbuch: Alan Ball)
23. "DAS GEHEIMNIS" (Regie: Alan Poul / Drehbuch: Bruce Eric Kaplan)
24. "DER LÜGNER UND DIE HURE" (Regie: Miguel Arteta / Drehbuch: Rick Cleveland)
25. "ICH NEHME DICH" (Regie: Michael Engler / Drehbuch: Jill Soloway)
26. "DAS LETZTE MAL" (Regie: Alan Ball / Drehbuch: Kate Robin)
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Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette vierte Staffel (5 DVDs) Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Freddy Rodríguez DVD, 17. Februar 2006 Verkaufsrang: 5926 Es gibt eine neue Hackordnung im Fisher & Diaz Beerdigungsunternehmen. Aber Nate, Ruth, David und Claire versuchen immer noch aus jedem Tag über der Erde etwas Gutes zu machen. Tod und Irrsinniges erwarten Sie weiterhin in der kompletten Vierten Staffel von Six Feet Under - Gestorben wird immer!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Vorletzte Staffel, und es mangelt an nichts! 5 von 5 Punkten Einige Rezensenten beklagen sich hier darüber, daß sich die Charaktere in dieser vierten Staffel nicht weiterentwickeln würden und die Stories zu Wünschen übrig lassen.
Ich weiß nicht welche DVDs die sich angesehen haben, die die ich gesehen habe haben mich jedenfalls begeistert, wie eigentlich immer bei dieser Serie!
Die Stories und auch die Charaktere entwickeln sich weiter und man merkt daß sich das Geschehen insgesamt zuspitzt und auf die finale fünfte Staffel zusteuert.
Wer die Serie mag und versteht, mag auch diese angeblich lediglich lückenfüllende vierte Staffel! Sie ist perfekt, wie immer!
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Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette dritte Staffel (5 DVDs) Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Freddy Rodríguez DVD, 9. September 2005 Verkaufsrang: 4818 Keine andere Serie erfasst das Auf und Ab alltäglicher zwischenmenschlicher Beziehungen wie Six Feet Under, in der die schwierigen Lebensumstände der Familie Fisher, die in Los Angeles ein Bestattungsunternehmen betreibt, gezeigt werden. Obwohl das zugrunde liegende Thema der Serie Sterblichkeit ist - jede Folge beginnt mit dem Tod einer Person, deren Leiche in der Kühlkammer der Fishers landen wird - erforscht die dritte Staffel noch mehr als die beiden ersten die verstrickten Reibereien um persönliche Bindungen und individuelle Freiheiten. Die Staffel beginnt ruhig, aber vielversprechend und zeigt die Veränderungen im Leben der Fishers auf. Nate (Peter Krause, We Don't Live Here Anymore) hat geheiratet und hat ein Baby. David (Michael C. Hall) versucht mit seinem aggressiven Freund ein häusliches Leben zu führen. Claire (Lauren Ambrose) besucht eine Kunstschule. Ruth (Frances Conroy), ihre Mutter, sucht die Nähe eines emotional verkrampften jungen Praktikanten, und Brenda (Rachel Griffiths), Nates Ex-Verlobte, scheint aus ihrem Leben verschwunden zu sein. Aber während sich die Handlungsstränge innerhalb der dreizehn Episoden entwickeln, wird deutlich, dass der emotionale Fokus der Staffel auf den ausgebauten Rollen der Freunde der Familie liegt. Federico (Freddy Rodriguez), der als neuer Partner der Fisher-Brüder seinen Weg gemacht hat, sieht sich in einem Kampf um Gleichberechtigung bei der Arbeit und setzt sich zu Hause mit den Depressionen seiner Frau auseinander. David und Keith (Mathew St. Patrick), die ihre Beziehung wieder auf die Reihe kriegen wollen, führen über alles eine Verhandlung: von der Therapie bis hin zu einem Flotten Dreier. In der Zwischenzeit entwickelt sich Nates unglückliche Frau Lisa (Lili Taylor, I Shot Andy Warhol) durch ihre unerträgliche Eifersucht und Bedürfnisse zum Mittelpunkt der Staffel. Obwohl große Ereignisse geschehen, entsteht die wirkliche Dramatik bei Six Feet Under aus kleinen Konflikten, Fehlkommunikation, sich überschneidenden Wünschen oder Gewohnheiten, die sich nicht abstellen lassen. Die Besetzung, die Autoren und Regisseure kreieren mit atemberaubendem Können und Subtilität aus einer kurzen Konversation einen Mikrokosmos des Lebens der Charaktere. Mit dieser dritten Staffel hat die Serie nun die Tiefe und Komplexität eines großen Romans erreicht - eine eindrucksvolle und zutiefst erfreuliche Entwicklung. -Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Großartig! 5 von 5 Punkten Inhaltlich ist ja schon alles gesagt, außerdem sollte man ohnehin nicht vorher schon zuviel wissen, aber eines kann nicht oft genug betont werden: Diese Serie ist unschlagbar! Einige Folgen dieser Staffel sind nicht zu toppen. Ich habe sie mir gleich mehrfach angesehen. Viel Spaß damit!!
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Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette erste Staffel (5 DVDs) Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Freddy Rodríguez DVD, 16. Januar 2004 Verkaufsrang: 10502 Die Familie Fisher aus der TV-Serie Six Feet Under ist die typische funktionsgestörte Familie. Ruth (Frances Conroy) ist die strenge Matriarchin, die ihre Gefühle nicht ausdrücken kann und beim kleinsten Problem überschnappt. Ihre Tochter Claire (Lauren Ambrose), deren schulische Leistungen weit hinter den Erwartungen zurückliegen, pflegt in der Highschool ein launiges, geheimnisvolles Einzelgänger-Image (und frönt zudem bewusstseinserweiternden Mitteln). Ihr Bruder David (Michael C. Hall) arbeitet im Familienbetrieb mit und ist verklemmt bis zum Gehtnichtmehr (und gibt sich zudem einer heimlichen homosexuellen Beziehung hin). Der ältere Bruder Nate (Peter Krause) ist das schwarze Schaf der Familie, das die Verantwortung scheute und nach Seattle abgehauen ist, aber wieder zurückgelockt wurde. Und Papa schließlich (Richard Jenkins) beobachtet das ganze Geschehen mit Verwunderung. Habe ich schon erwähnt, dass Papa tot ist? Ach ja - und dass es sich bei dem Familienbetrieb um ein Bestattungsinstitut handelt? Das klingt vielleicht nicht gerade einladend, aber aus der Hand von Regisseur Alan Ball, der Mann, der in American Beauty das amerikanische Kleinbürgertum freilegte, um den beißenden Witz darunter zum Vorschein zu bringen, ist Six Feet Under eine treffsichere, großartige Betrachtung des Alltagslebens einer durchschnittlichen gestörten Familie. Die TV-Serie strebte ursprünglich nach Skurrilitäten à la Twin Peaks: Jede Episode begann mit einem Tod, der absonderlicher war als der vorherige. Aber schließlich fand sie ihre gemütliche Nische, die auf die bekanntesten TV-Familienserien zurückging. Die Wurzeln der Serie beim Kabelkanal HBO gab ihr natürlich auch genügend Spielraum bei den Themen Sex, Drogen, Gotteslästerung und Gewalt. Während das Drehbuch ein wenig zu clever daherkam, blieben der Gesamteindruck und der Charakter der Serie solide und gelegentlich ein wenig tiefgründig (und manchmal auch ein wenig absurd, aber meistens aus gutem Grund). Krause und Hall, die als Brüder ursprünglich auf Kriegsfuß miteinander standen und zu einem gewissen vorsichtigen Einvernehmen kamen, bilden eine solide Basis, aber es sind die Frauen in Six Feet Under, die die phänomenalste Leistung liefern. Conroy verleiht der geradezu klischeehaften Mutter ein starrsinniges, doch letztendlich verständnisvolles Herz, und die von Ambrose gespielte Claire ist sicherlich die ansprechendste Figur der Show. Und Brenda (Rachel Griffith), eine geheimnisvolle Frau mit sonderbarem Hintergrund, die Nate auf einem Flug kennen lernt, am Flughafen mit ihm Sex hat und in sein Leben eindringt, stiehlt allen links und rechts die Schau. Wie Brenda, ist auch Six Feet Under faszinierend - und macht hochgradig süchtig. -Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)
Authentischer, subtiler und geistreicher kann Serie nicht sein... 5 von 5 Punkten Will man als Filme- oder Serien-Macher ein herausragendes, über jeden Zweifel erhabenes Produkt erschaffen, muss einfach alles stimmen. Zunächst muss das Skript, abgesehen von seinen unerlässlichen inhaltlichen Qualitäten, in der Lage sein, die Denkensweisen und erwünschten Effekte des Schreibers auf einen neutralen Leser zu übertragen. Der nächste Schritt ist das Casting geeigneter Darsteller und das Aussuchen stimmiger Drehorte. Will man nur unbedarfte Actiongülle drehen, kann man sich hier den einen oder anderen Patzer erlauben, nicht aber, wenn das Resultat selbst gnadenlose Kritiker beeindrucken und restlos überzeugen soll. Zu guter Letzt wäre da der Regisseur, der an einem Set voller Trubel, Stress und ständig störender unvorhersehbarer Vorkommnisse die Ruhe behalten und sich nach Fallen der Klappe auf ein ungemein sensibles Gemüt und ein detailverliebtes, hochanalytisches Auge verlassen muss.
Wie viele Filme oder gar mehrere Staffeln umfassende Serien gibt es da schon?
Nun, an allererster Stelle wäre da im Serienfach wohl die erfolgreiche aber ganz und gar nicht kommerzielle Drama-Serie SIX FEET UNDER (englischsprachiges Synonym für "unter der Erde") zu nennen, bei der unfassbarerweise alles stimmt, und sich von der ersten bis zur finalen fünften Staffel ein schier atemberaubenes Niveau hält.
Jede Geschichte, jeder Akteur, jede verdammte, im Hintergrund des jeweilen Sets platzierte Requisite passt wie die Faust aufs Auge. Nichts wird dem Zufall überlassen und SIX FEET UNDER wirkt dennoch absolut unbemüht. Die Darsteller spielen um die Wette, dass sich binnen weniger Folgen unweigerlich das Gefühl einstellt, dass das, was einem dargeboten wird, nicht gespielt sein kann sondern real sein muss. Dafür verantwortlich ist auch die Tatsache, dass jede Episode wie aus einem Guss erscheint. Nicht selten steigert sich ein Plot in derart intensive Sphären, dass man einfach überfahren dasitzt und zu realisieren versucht, dass dieser von etlichen verschiedenen Charakteren erschaffen wurde.
SIX FEET UNDER ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie sich der Gucker nach dem Schauen fühlt. Ist die eine Episode herrlich unterhaltsam und philosophisch, wird man schon in der nächsten mit massiven Steinen gefüttert, welche sich noch lange nach Ende der Folge nicht verdauen lassen. Will SIX FEET UNDER den Zuschauer zum Lachen animieren, ihn herunterziehen, ihn nachdenklich stimmen oder gar zum Weinen bringen, sei es vor Trauer oder Rührung, so kann sich dieser den dazu angeschlagenen Tönen nicht entziehen, so sehr er es auch versuchen mag.
Die im Hauptfokus stehenden Akteure sind so echt und deren Denken und Fühlen so unglaublich nachvollziehbar wie individuell, dass man selbst weniger sympathische Individuen tief ins Herz schließt und sie binnen kürzester Zeit als ein Teil vom Ganzen betrachtet.
Jeder in SIX FEET UNDER porträtierte Charakter macht seine ganz eigene Entwicklung durch, ganz authentisch und unbeschönt. Und obgleich zunächst dezente, sich unkompliziert in das Gesamtbild einfügende Figuren irgendwann ausbrechen und eine 180-Grad-Wendung machen - die Motive sind stets nachvollziehbar oder bilden eine logische Konsequenz zu vorausgegangenen Ereignissen.
Achtung, kleiner Spoiler! Fängt man einmal mit SIX FEET UNDER an und lässt sich auf die intensiven Geschichten ein, ist es für einen schon verdammt schade, dass zum Ende der fünften Staffel ein Punkt ohne Rückkehr gesetzt wird. Obwohl; es ist natürlich viel besser, eine Serie uneingeschränkt empfehlenswert zu beschließen, als irgendwann aufs Zerbersten weiterzuproduzieren und große Qualitätseinbußen in Kauf zu nehmen.
Fazit: Sind Sie ein Mensch mit übermäßiger Angst vor Ihrem eigenen oder dem Tode anderer, so ist dies wahrscheinlich nicht die richtige Serie für Sie - SIX FEET UNDER beäugt die Themen "Tod", "Verluste" und die aus "Verlusten resultierenden Folgen" statisch, mitunter mit sehr makaberen Untertönen und absolut unbeschönt. Können Sie aber Ihre eigenen diebezüglichen Urängste zumindest herunterschrauben (ganz abschalten sollte man sie gar nicht, weil man sich gleichzeitig für die starken emotionalen Töne der Serie desensibilisieren würde) und sich stattdessen für ultraintensive Dramen öffnen, ist dies genau der richtige Stoff für Ihren Feierabend. Haben Sie zudem noch Rezeptoren für stimmungsvolle Musik, so wird Ihnen SIX FEET UNDER wohl alles geben, was Sie sich von einer Serie versprechen können, den hier stimmt einfach alles!
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Harsh Times - Leben am Limit Christian Bale, Freddy Rodriguez, Eva Longoria DVD, 29. Juni 2007 Verkaufsrang: 17337 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Harsh Times DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Harsh Times - Gehobene Mittelschicht 4 von 5 Punkten Ich habe lange gezögert diesen Film zu kaufen. Ich bin ein großer Fan von Christian Bale und habe schon öfters gute Erfahrung gemacht dadurch das ich einen Film nur gekauft habe, weil er zum Cast gehörte.
So auch mit "Harsh Times". Der Film ist kein Kracher oder setzt neue Maßstäbe im Gangsterfilm Genre. Aber David Ayer hat es geschafft Probleme, die die Grundpfeiler der Zivilisation befallen haben, aufzuzeigen.
Allein die Problematik der Jobsuche und die Ansicht das man das doch auch am nächsten Tag machen kann ist nur allzu alltäglich. Natürlich schlittert nicht jeder in Gewalt und Drogen wie die beiden Akteure in Ayer's Film. Er zeigt nur die Extreme. Allen voran toll dargestellt von Christian Bale. Er zeigt mal wieder zu welch schauspielerischer Klasse er sich rechen kann. Es ist auch mutig und es zeigt seinen Charakter, dass er in einer Low Budget Produktion mitspielt, diese sogar noch selber finanziert. Zudem harmoniert er wunderbar mit Freddy Rodriguez, als leicht zu beeinflussender bester Freund. Eva Longoria gibt sich viel Mühe, doch man sieht das sie eher aus dem TV Schauspielfach kommt. Tolles Aussehen hat hier wohl gereicht, um sie mit der Freundin von Freddy zu besetzen.
Dieser Film ist einer der besseren, eher unbekannten Gangster-, bzw. Mileufilmen. Engagiert Darsteller, gleichen die fehlende Erfahrung des Regisseurs aus. Schade das dieser Film nicht in Deutschland im Kino lief.
Trailer hätte man verzichten können.
Eine Mängelrüge meinerseits: Die Gestaltung der DVD Schuber Überschrift von "Harsh Times" erinnert vom Styling her eher an einen Piratenfilm, a la "Fluch der Karibik". Es ist sogar ein Totenkopf vorhanden. Ist vielleicht sehr kleinlich, aber ich finde das das die Optik stört.
Dieser Film ist auf jeden Fall was für Bale-Fans. Wer keinen Wert auf diesen einzigartigen Schauspieler legt, bekommt einen Gangsterfilm der "gehobenen Mittelschicht" zu sehen.
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Six Feet Under Superbox (alle 5 Staffeln in einer Box) Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Freddy Rodriguez DVD, 1. Dezember 2006 Verkaufsrang: 16924 Das Ende kommt. Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann. So steht es auf dem Cover der DVD-Boxen von Warner Home Video und auch Six Feet Under hat dieses Ende nun ereilt. Nach fünf Staffeln über das Wohl und Wehe der Bestattungsunternehmer-Familie Fisher ist die Serie, die in den USA vom Bezahlsender HBO produziert wurde (der schon so manche gute Serie hervorgezaubert hat), nun ebenfalls den Weg aller Fernsehserien gegangen. Six Feet Under gehört der Vergangenheit an, aber durch die DVD-Boxen haben die 5 Staffeln ihre eigene Art der Unsterblichkeit errungen. Dabei fing alles ganz anders an, als es endete. Die ersten Episoden von Six Feet Under, dessen Konzept vom American Beauty-Erfinder Alan Ball erdacht wurde, waren noch reichlich abgedreht. Nach dem Tod des Familienoberhaupts Nathaniel Fisher trauerte zwar die Familie und musste sich mit allerhand weltlichen und eigenen Problemen auseinandersetzen, aber Ball streute hier und da kleine Gesangs- und Tanzeinlagen oder morbide Werbespots für Leichenwagen ein. Dann jedoch stellte sich schnell heraus, dass das Publikum an der Serie weniger das Abgedrehte als vielmehr die Figuren liebte. Und so entwickelte sich Six Feet Under im Laufe seiner 5 Jahre schnell zu einer hochkarätigen Drama-Serie, in der die Charaktere Komplexität und Tiefe erlangten, und dabei dem Publikum noch mehr ans Herz wuchsen. Ruth, Nate, David, Claire & Co., ihre Selbstzweifel und die alltäglichen Dinge des Lebens wurden in diesen fünf Jahren immer wieder von denen trefflich kommentiert, die gerade sowieso nichts mehr zu tun hatten: Den Geistern der Kundschaft. Denn abgesehen davon, dass das Familiengeschäft nun mal die Bestattung ist, teilte die Serie bereits früh ihren Zuschauern mit: "Gestorben wird immer!", und zeigte von da an, auf welche Arten und Weisen sie damit Recht hatte. So bleibt uns nach diesen 5 Jahren der köstlichsten Fernseh-Unterhaltung nur festzustellen, dass wir unsere Zeit gut nutzen sollten. Zum Beispiel mit dem Schauen dieser nun verstorbenen TV-Serie. Carpe diem! - Mike Hillenbrand
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Die beste TV Serie aller Zeiten 5 von 5 Punkten Die Geschichte einer Bestatterfamilie. Aha. Wer sich von dieser morbiden Idee abschrecken lässt, verpasst das Beste, was jemals über den Äther kam. Six Feet Under ist eine Gattung für sich. Nie kopiert und unerreicht.
Alleine die Intro verdient schon einen Filmpreis: präzise, einfallsreich, geniale Musik. Sie geht einem sofort durch Mark und Bein, und auch wenn man sie hundert Mal sieht, lässt die Wirkung niemals nach.
Wir waren von der ersten Folge an gefesselt von der ungeheuer dichten Dramaturgie, dem perfekten Schnitt, den brillianten Dialogen und den glänzenden Schauspielern. Bis in die Nebenrollen genial besetzt. Es stimmt einfach alles in dieser Serie.
Meisterhaft und meilenweit entfernt von der üblichen gedankenlosen Fernsehkost. Kinowürdig und oskarreif.
Danke an alle, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Ihr habt etwas Zeitloses geschaffen, für das euch die Zuschauer noch in hundert Jahren feiern werden. Wenn eins sicher ist, dann das. Und der Tod.
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Planet Terror [Blu-ray] Rose McGowan, Freddy Rodriguez, Josh Brolin, Michael Biehn, Jeff Fahey Blu-ray, 31. Dezember 2008 Verkaufsrang: 24381 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 90 Bewertungen)
Guter Film, enttäuschende DVD 2 von 5 Punkten Habe den Film im Kino damals geschaut, hab mir nun die DVD gekauft und dann feststellen müssen das diverse Szenen fehlen. Das ärgert, würde beinahe sagen rausgeworfenes Geld.
Oh mein Gott ! 1 von 5 Punkten Es ist wirklich immer wieder grandios zu sehen das man trotz "KJ" mit einer geschnittenen Version abgespeisst wird. Das Geld hätte ich lieber in den Gulli geworfen, dann hätte ich es wenigstens noch aufschlagen gehört. Diese Rezension geht nur gegen die DVD nicht gegen den Film ansich. Also nicht kaufen !!
Hobby Trash 1 von 5 Punkten Was passiert, wenn sich bekannte Filmgrößen austoben? Sie drehen z. B. völlig überflüssige Filme wie "Planet Terror". Was man in zig Tausend Horrorfilmen seit Jahren gesehen hat, findet sich hier wieder als Mogelpackung "Kunst".
Einfach nur unnötig und geschmacklos! 1 von 5 Punkten Es war einmal vor vielen Jahren, da fand irgendein zugekiffter und vielleicht einflussreicher Mensch diesen Film toll und verbreitete diese Meinung durch Mundpropaganda. Seit diesem Zeitpunkten fanden alle "coolen" Leute diesen Film toll und betitelten ihn als "Meisterwerk"...
Was an diesem Film meisterlich ist, ist einzig und allein die Beinprothese von Rose McGowan. Ansonsten ist dieser Film, was gemeinhin im Mainstream als "gewaltverherrlichend" geschimpft wird. Blut spritzt, Köpfe fliegen, diverse Gliedmaßen werden abgetrennt. Handlung?! Nein. Dialoge?! Hä?! Gute Schauspieler?! Ja, aber die guten Leistungen haben diese in anderen Filmen abgeliefert.
Fazit: Alles andere als ein "Meisterwerk"; nur weil der Meister Quentin Tarantino selbst mitspielt, wird dieser Film nicht besser oder erhält eine Existenzberechtigung. Alles in allem: Schund allererster Güte. Und vielleicht deshalb für einige pseudo-coole Flitzpiepen ein "Meisterwerk".
Verrückt und durchgeknallt, Kult halt. 4 von 5 Punkten Es begingt mit einem Filmhinweis auf einen noch verrückteren Film, der vermutlich nie erscheinen wird. Was zunächst wie ein Ganovendeal aussieht, endet durch militärisches Eingreifen in der Katastrophe. Ein Kampfgas wird freigesetzt und verätzt die Haut jener, die ihm zu nahe kommen. Ferner verwandelt es die Opfer in Zombies, die beißend umherstreifen und weitere Menschen anstecken.
Eine kleine Gruppe nicht infizierter Menschen schließt sich zusammen und versucht zunächst dem Ort des Schreckens zu entfliehen. Erst nachdem der mitentwickelnde Wissenschaftler dieses Gases zu der Gruppe stößt, endet man nach dessen Überzeugungsarbeit die Marschrichtung und bewegt sich zum Zentrum des Unglücks, um die Gefahr abzustellen. Das Militär stellt sich diesen Absichten entgegen und ein finaler Schlagabtausch ist unvermeidlich.
Die Trash- und Splattergeschichte wird unspannend und humorvoll erzählt. Die gewählten Protagonisten erfüllen ihre Antiheldenrollen brav bis ausgezeichnet. Kaum ein bekanntes Klischee wird ausgelassen. Blut und andere Ekligkeiten gibt es reichlich und die Erwartungshaltung in dieses Genre von Filmen wird voll erfüllt.
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Harsh Times - Leben am Limit Eva Longoria, Freddy Rodriguez Christian Bale DVD Verkaufsrang: 31829
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sehenswerter Streifen mit einem guten Christian Bale und noch besserem Finale! 4 von 5 Punkten Christian Bale zählt wohl nicht erst seit seiner Rolle als Batman zu den angesagtesten Darstellern überhaupt, dies natürlich auch durch seine Rolle im Kultfilm "American Psycho" - war "Harsh Times" doch die erste seiner drei Rollen im Jahre 2005. Das mit dem Psycho dürfte in gewisser Weise auch auf seinen Part in "Harsh Times - Leben am Limit" zutreffen.
Als ehemaliger Ranger Jim, welcher immer noch von dem Erlebten und Visionen daran gezeichnet ist, befindet er sich ebenso wie sein "Bruder" Mike auf der Suche nach einer Arbeit und einem zunächst normalen Leben. Die scheinbare Liebe seines Lebens gefunden ist sein großes Ziel beim L.A.P.D. und als dies nicht klappt beim Geheimdienst unterzukommen. Zunächst scheint auch alles nach Plan zu verlaufen, bis Ihn sein neuer Job nach Kolumbien zu verschlagen droht...
Die Story des Filmes ist zwar nicht sonderlich Tiefgründig und auch nicht wirklich neu, jedoch sehr gut erzählt. Im ersten Teil des Filmes werden sämtliche relevanten Charaktere gut vorgestellt - nicht mehr oder weniger als der Betrachter wissen muss. Dieser erste Teil nimmt jedoch fast ein klein wenig zuviel der kompletten Laufzeit ein, was jedoch wiederum der Dramatik des Filmes zum Finale hin nur gut tut. Aufgrund dieser keineswegs vorhersehbaren Wendung im Plot, was zumindest mich durchaus überrascht hat, kann man "Harsh Times" ohne weiteres in die Kategorie Drama einordnen. Mehr sei aber an dieser Stelle nicht verraten, da der Film wohl stark an Wirkung auf den Zuschauer verlieren würde.
Was die Darsteller betrifft, so konnte mich Christian Bale auch hier allemal überzeugen. Er meistert seine Rolle als Veteran mehr als glaubwürdig und verleiht dem Film dank seiner guten Leistung eine ordentliche Portion Dramatik und ein gewissen Einblick in die zum Teil kranke Psyche mancher Menschen. Die weiteren Darsteller verblassen dabei schon fast ein klein wenig, leider auch Freddy Rodriguez. Er macht seine Sache zwar durchaus gut, kommt aber an Bale}s Leistung keineswegs heran.
Im Endeffekt hat mich "Harsh Times" durchaus positiv überrascht, insbesondere aufgrund der doch etwas monoton oder gar Langweilig wirkenden Einleitungsphase. Glücklicherweise steigert sich der Film jedoch kontinuierlich bis zum durchaus Sehenswerten und interessanten Finale. Ein hervorragender Christian Bale mit einen guten Sprüchen machen dies zu einem gut unterhaltenden Streifen, ohne dabei überaus blutig oder übertrieben zu wirken. Allemal zu empfehlen!
Ein Christian Bale der Extraklasse!!! 5 von 5 Punkten Harsh Times ist schlichtweg genial! Man merkt direkt das die Macher von Training Day hier mit von der Partie sind, da Spannung, Tempo und Härte einfach nur super rüberkommen. Dazu hat der Film mit Christian Bale einen der genialsten Schauspieler überhaupt im Angebot, der seine Rolle sowas von gut spielt das man richtig mitfühlen kann was in ihm vorgeht! Ich kann diesen Film wirklich nur jedem empfehlen, da es wirklich ein absoluter Top Film ist der in Deutschland leider nicht in die Kinos kam.
GROSSARTIGER FILM, wenn man sich die deutsche Tonspur spart 5 von 5 Punkten Und jetzt mal wieder einer der amerikanischen Filme, die nicht synchronisiert werden sollten. Und die auf der DVD keine englischen Untertitel haben, sondern nur deutsche.
Christian Bale klingt auf Deutsch wie jemand, der tough sein will. Im Original ist er ein grandioser Proll, der nicht nur tough ist, sondern mit seiner Stimme die Coolheit pur darstellt.
Der film ist auf einem Level mit "Blood in Blood out", den man auch auf keinen Fall auf Deutsch sehen sollte, hat dieser Filme die Straßenatmosphäre und Härte von "Training Day", was auch nicht verwundert, denn der Mann im Regiestuhl ist der Drehbuchautor desselben Films.
Keine vielen Worte: Atmosphäre großartig, Bale durchgeknallt und Rodriguez der Kumpel der Kumpel. Die Story bleibt von der ersten Minute an unerwartet, schlägt Haken und bis zum Schluß weiß man nicht, wohin das alles führt. Das Ende hätte ein anderes Bild sein können, aber was soll's, es versaut den Film nicht.
Und deswegen noch einmal zum Abschied - bitte auf Englisch sehen, auch wenn die Deutschen Untertitel dieselbe Qualität haben wie die Synchronisation.
Harsh Times 5 von 5 Punkten Ich gebe dem Film Harsh Times 5/5 Sterne, weil er schlicht und einfach gut ist!
Der Drehbuchautor von Training Day (David Ayer) hat durch diesen selbstfinanzierten Film sein Regiedebut vollbracht!
Zwischen Harsh Times und Training Day gibt es einige Gemeinsamkeiten:
-Viele Szenen im Auto
-Nahaufnahmen
-abgedrehte Dialoge
Schaulspielass Christian Bale(Batman Begins,American Psycho,The Machinist) zeigt in diesem Film wieder mal sein können!
Durch die vielen Nahaufnahmen werden die Emotionen der Schauspieler perfekt eingefangen!
Wer Spaß an Filmen wie Training Day, Vier Brüder oder Taxi Driver hatte sollte sich diese Film auf keinen Fall entgehen lassen!
Ebenfalls brilliante Leistung der Nebendarsteller Freddy Rodriguez(Six feet under,Poseidon) und Eva Longoria( Desperate Houswifes).
Handlung:
Jim Davis (Christian Bale) ist ein Ex-Army-Ranger und Golfskriegveteran, der uneherenhaft aus dem Militärdienst entlassen wurde. Einziger Lichtblick ist seine mexikanische Freundin. Um sie zu heiraten und in die USA bringen zu können, versucht Jim eine Anstellung beim LAPD zu ergattern. In der Zwischenzeit hängt er jedoch mit seinem besten Kumpel Mike (Freddy Rodriguez) rum und lässt es ordentlich krachen. Obwohl Mike von seiner langjährigen Freundin Sylvia (Eva Longoria) bedrängt wird, sich endlich einen Job zu suchen, fahren die Männer davon unbeeindruckt weiter durch die Straßen von South Central L.A. und schlittern unaufhörlich zurück in ihr altes Leben, dominiert von Drogen, Gewalt und Verbrechen.
Es ist nurnoch eine Frage der Zeit, bis die beiden an einem Punkt angekommen, an dem es kein zurück mehr gibt. Das Leben am Limit kostet seinen Preis und die Vergangenheit holt Jim und Mike ein...
DVD bietet noch schöne MakingOf's!
Grottenschlechter Versuch Taxi Driver zu imitieren bzw. adaptieren! Finger Weg! 1 von 5 Punkten Wieso Harsh Times überhaupt gedreht wurde, ist mir wirklich ein Rätsel. Im Plot geht es um einen Afghanistan - Veteranen der Amerikanischen Army Rangers, der im Kriegseinsatz anscheinend völlig verrückt wird und nun sein Leben in der Heimat kaum mehr auf die Reihe bringt. Alles kulminiert schließlich in einer Gewaltorgie, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Bisweilen ist das doch dieselbe Geschichte wie bei Scorseses Meisterfilm TAXI DRIVER. Nur hat Taxi Driver gute Darsteller, einen durchdachten Plot mit tollem Drehbuch von Paul Shrader, grandiose Schauspieler, toller Kameraführung und einen super Soundtrack von Bernard Herman. Harsh Times hat nichts von alledem!
Harsh Times geht mit irritierendem Tempo über die volle Distanz und das Einzige, das dem Zuschauer danach klar ist, ist schlichtweg die Tatsache, das Eva Longoria eine mehr als grottenschlechte Schauspielerin ist. Noch dazu verliert sich der Film in unpassenden Einstellungen, spröden und oft sinnlosen Dialogen, komischen Banalitäten und plumpen PRotagonisten, dass es einem schon geradezu eine ZUmutung ist, ihn überhaupt anzusehen. |
The Pest - Jagd auf das Chamäleon John Leguizamo, Jeffrey Jones, Edoardo Ballerini, Freddy Rodriguez, Tammy Townsend Videokassette Verkaufsrang: 2666 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
STORY: Sein Name ist Programm: Pest ist ein durchgeknallter Latino, der ganz Miami mit seinen Verrücktheiten zum Wahnsinn treibt. Um sich immer wieder heil aus der Affäre zu ziehen, hat diese Landplage in Menschenform seine Verwandlungskünste perfektioniert. Nur ein Waffenfetischist und die schottische Mafia lassen sich nicht von ihrem Ziel abbringen, das Chamäleon zur Strecke zu bringen. Eine unermüdliche Jagd beginnt. KRITIK: Paul Millers Erstlingswerk ist ein turbulenter Action-Spaß mit minimalistischem Plot. John Leguizamo, aus "William Shakespeares Romeo & Julia" als knallharter Killer bekannt, läuft in der rasanten Komödie zu Klamauk-Höchstform auf. Singend, tanzend und ewig plappernd gönnt der wandlungsfähige Mime dem lachfreudigen Publikum keine Pause.
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Poseidon [UK IMPORT] Josh Lucas, Mike Vogel, Andre Braugher, Kurt Russell, Richard Dreyfuss DVD, 9. Oktober 2006 Verkaufsrang: 45895 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
So interessant wie das Sinken eines Steines im Teich. 1 von 5 Punkten Als ich erfuhr, wer Regie führt, dachte ich, oje: Gigantische
Spezialeffekte, Kitsch und Pathos a la Hollywood. Wenn Herr Petersen eine Remake vom 72er mit Hackman und Co. machen wollte, hätte er wissen müssen, dass beim alten Streifen vielmehr um menschliche Tiefe und ums menschliche Verhalten in einer solchen Situation geht. Zugegeben: In den 70ern war Pathos an der Tagesordnung und die Dialoge waren nicht ganz realistisch, aber wenigstens war das Menschliche viel konsquenter und verarbeiteter.
Und was macht Herr Petersen? Ja, ein wenig Liebeskummer, ein wenig Sozialkritik (eine Einwanderin in die USA), ein wenig Toleranz (eine schwule Figur). Fertig? Dann gebt mir Spezialeffekte! Je mehr und lauter desto besser! Macht schon! Worauf wartet ihr noch? Ich will einen Kracher, um brutal viel zu verdienen. So kam es mir vor. Dass dabei eineige Figuren völlig lächerlich und überflüssig wirken, und einige Dialoge zum Kopfschütteln sind? Egaaaal!
Ich dachte, europäische Regisseuren könnten in Hollywood mit mehr Inhalt und Tiefe beisteuern. Aber die haben sich dem amerikanischen Kitsch hoffnungslos verkauft (Air Force One, Independence Day).
Ich revidiere. Tiefe erlangt Petersen schon: Keiner seiner Filme ist so tief gesunken wie dieser. Ein Punkt für die Spezialeffekte.
Alte Geschichte mit neuen Tricks und weniger Seele 3 von 5 Punkten Als großer Verehrer des Originals von 1972 und vorbelastet durch die fast durchweg negative Presse waren meine Erwartungen entsprechend tiefergelegt. Zur Erinnerung der in einem Satz zusammengefasste Handlungsablauf: pompöses Kreuzfahrtschiff wird in der Silvesternacht von Monsterwelle auf den Kopf gestellt und eine bis zum Filmende auf übersichtliche Handvoll dezimierte Passagiergruppe kämpft sich mühsam von unten (=ehemals Oberdeck) nach oben zur Schiffsschraube.
Im direkten Vergleich zur damaligen Starbesetzung Gene Hackman, Ernest Borgnine, Shelley Winters, Stella Stevens hat der neue Cast zwar keine Chance - zu oberflächlich und austauschbar bleiben die Charaktere und ihr feuchtes Hinscheiden nimmt einen wenig mit. Dennoch hat die im doppeldeutigen Wortsinn überFLÜSSIGE Neuauflage ihren unbestreitbaren Unterhaltungswert und bietet - trotz nach Schema F des Dramaturgiehandbuches ablaufend - eine Handvoll pulsschlagtreibende Sequenzen. Dabei werden die zu bewältigenden Herausforderungen des Originals bis auf leichte Abwandlungen beibehalten. Der unvermeidliche Heldentod (dreimal darf man raten, wer die Ehre hat) zeigt als einziges Novum in einer langen, für sensible Gemüter kaum zu ertragenden Einstellung das qualvolle Ertrinken des Protagonisten.
Die Computer- wie auch Live-Effekte sind erwartungsgemäß State-of-the-Art. Dennoch schneidet auch hier der 72er Oldtimer besser ab, da dort das grandiose und real gebaute Setdesign des auf dem Kopf stehenden Kreuzfahrtschiffes viel besser zur Geltung kam. Nachteil der Petersen-Version ist der Umstand, dass die Helden zu oft in engen Schächten und Röhren unterwegs sind, in denen oben und unten völlig egal sind.
Fazit: Solider, kurzweiliger Katastrophenfilm mit staunenswerten Effekten und gutgelauntem Wiedersehen länger vermisster Darsteller wie Kurt Russell und Richard Dreyfuss, ferner in ihrem Filmdebüt Augenweide Fergie von den Black Eyed Peas. Wer die Katastrophen- und Ensemblefilme der 60er und vor allem 70er mag und sich knappe 90 Minuten anspruchslos aber gut unterhalten möchte, dem ist die Fahrt mit der neuen POSEIDON zu empfehlen.
Viel Action, wenig Tiefgang! 4 von 5 Punkten Wolfgang Petersen begann seine Karriere mit einer "Tatort - Folge", wechselte später nach Amerika, um seinen eigenen Traum zu verwirklichen. "Poseidon" ist ein Remake des Films "Poseidon Inferno" und dreht sich vorwiegend um den Untergang eines gewaltigen Luxusliniers. Bei dem älteren Werk wirkten unter anderem Darsteller wie Michael Caine mit. Bei der optisch aufgemotzten Neuverfilmung sind es Newcomer wie Josh Lucas oder altbekannte Stars wie Kurt Russell und Richard Dreyfuss. Der Film beginnt eigentlich ganz ruhig, doch schon nach den ersten 30 Minuten ist klar: Hier steht die Action im Vordergrund! Das Schiff wird von einer Riesenwelle umgeworfen; die Gäste werden durch die Luft geschleudert; das Wasser steigt. Eine Gruppe Überlebender sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus der feuchten Hölle. Das sind die leider schon allzubekannten Zutaten von "Poseidon".
Kritik: Die 160 Millionen Dollar sieht man den Film in jeder Minute an. Petersen setzt in seinem Machwerk vor allem auf Dynamik und auf Effekte. Langeweile kommt da auf keinen Fall auf. Allein die Anfangssequenz (mit Hubschrauber um da Schiff gefilmt) ist der Hammer! Besonders gut geiel mir Josh Lucas, der hin und wieder auch für einige Running - Gags sorgt. Ansonsten ist auch noch Fergie (die Sängerin von den Black - Eyed Peas) an Bord: Ein echtes Schmankerl. Leider ist der Film nach guten 90 Minuten auch schon wieder vorbei. Auf ein knalliges Finale wartet man vergeblich. Dennoch, ein sehr gelungener Film mit sehr viel Spannung und gut aufgelegten Stars! 4 knackige Punkte.
Und tschüss... 1 von 5 Punkten Der Film säuft echt ab und die Charaktere gehen einem wirklich am A... vorbei.
Das Original von 1972 hatte Charaktere, die bewegten, mit denen man mitfühlte. Hier sind es aalglatte, gestylte 08/15-Charaktere mit zweifelhaften Ansichten, die auch noch viel Mist in die Welt hinausschreien und das ungestraft...
Die POSEIDON, ein Passagierschiff der Luxusklasse wird von einer riesigen Welle (die allerdings kleiner als das Schiff aussieht und diesen Pott wohl kaum so zum kentern bringen könnte) bereits nach 15 Minuten zum Kentern gebracht.
Der Captain ist ein Farbiger - Political Correctness gab es im alten Film NICHT, das einzige Manko des Originals! Aber es fällt IHM die unrühmliche Aufgabe zu, der schwächste Captain der Poseidon-Filme zu sein, eine reine Flachpfeife, denn er übernimmt die Position des Zahlmeisters aus den alten Filmen. Der Film ist darauf erpocht zu zeigen, wie brutalst Menschen zerfetzt, zerschmettert etc. werden, mehr nicht. Ungeheure und unnötige Brutalität gespickt mit "Egal"-Parolen. Das ist die neue Sicht der Welt. Es ist den Menschen scheißegal, wer wie gerade abkratzt.
Richard Dreyfuss als Homosexueller, der gerade Selbstmord begehen wollte bevor die Welle kommt, darf auch mal eben einen ermorden, damit er nicht stirbt. Auch nicht schlecht. "Schüttel ihn ab" und schon wird einer den Aufzugschacht hinabgetreten, unten zerschmettert und der Aufzug knallt auf ihn noch zusätzlich drauf. DAS ist der neue Poseidon, das ist natürliche Selektion aufs Übelste getrimmt mit zweifelhaften Parolen, die im ganzen Film anklingen mit einem falschen und unglaubwürdigen Pathos - Russell z. B. spielt einen FEUERWEHRMANN (!), der noch BÜRGERMEISTER von NY war... Man darf sich überlegen, auf welches Ereignis dies anspielte.
Man weiß sofort, wer hier drauf geht und wer nicht, aber eigentlich ist es bei diesen schmierigen Charakteren auch egal, sodass man sich schon fast wünscht, der Pott ginge sofort unter... geradezu nervig ist die Gaststar-Sängerin, die so in den Vordergrund gerückt wird, dass es nervt und die ihre Vorzüge in die Kamera halten darf, sodass man meint, es fiele etwas heraus.
Der Film ist auch mit vielen logischen Schnitzern gespickt. NUR die 150sekündige Einführungssequenz des wunderschönen Schiffes ist das einzig lohnenswerte in dem Film, das viel zu kurz gezeigt wird mit 2 Millionen US-Dollar fast - lässt man den Kaufpreisverlust mal außer Acht - sind diese wenigen Sekunden HALB so teuer wie das ganze ORIGINAL. Und dann hat man auch schon alles gesehen, was man hätte sehen müssen. Und trotzdem bleibt das Original unübertroffen.
Gluck, Gluck, Gluck................. 2 von 5 Punkten Eines Vorneweg: Ich hatte meine Erwartungen extra niedrig gehalten um ein allzu große Enttäuschung zu vermeiden, hatte mich auf kurzweilige 100 Minuten eingestellt und hatte ebenso die vernichtenden Urteile der US-Filmkritik vollkommen ausgeblendet. All das, um nachher meine Erwartungen leider trotzdem unterboten zu sehen. Wolfgang Petersens "Poseidon"-Remake ist leider tatsächlich so sagenhaft schlecht, wie es die US-Einspielergebnisse haben vermuten lassen. Versuchen wir es trotzdem mal mit einer halbwegs sachlichen Analyse.
Ich halte mich am besten gar nicht mit dem Inhalt auf, denn besonders viel davon hat man eh nicht erwarten können. Am Sylvesterabend wird der Luxusliner Poseidon von eine riesigen Welle getroffen, die das Schiff umdreht und kieloben treiben lässt. Eine kleine Gruppe von Überlebenden versucht sich durch das zerstörte Schiff einen Weg nach draußen zu bahnen. Dazwischen gibt es die üblichen Dialoge des Grauens, ein bisschen Alibigemenschel, heroische Rettungsaktionen, ein wenig Klaustrophobie und mächtig viel Krawumm. Und das isses auch schon gewesen. Poseidon hat 160. Mio. Dollar gekostet aber offenbar ist darüber hinweg glatt vergessen worden, dass man vor lauter Pyrotechnik und Effekten auch ein bisschen ins Skript hätte investieren können. Die Figuren sind allesamt so einfältig und dröge, dass sie genauso gut von Pappaufstellern hätten gespielt werden können. Nun ist mir auch klar dass es sich hier um ein besonders teures Stück Edeltrash handelt und man nicht zu Unrecht das Argument anbringen könnte, dass hier eigentlich die Action im Vordergrund steht. Das ist wohl war, nur hatte im direkten Vergleich Petersens letzter Pathos-Hochseeheuler Der Sturm Charaktere, die wenigstens einen Mindestanteil an emotionaler Beteiligung beim Zuschauer hervorrufen konnten. Noch nicht einmal das schafft "Poseidon". Und da stelle ich mir wiederum die Frage, warum ich mir diesen Mist überhaupt anschaue, wenn mir, hochkarätige Besetzung hin oder her, die Charaktere vollkommen am Arsch vorbeigehen? Petersen hat so was ähnliches wohl schon geahnt und sich gedacht: "Ich bombardiere die Zuschauer am besten ohne Unterlass mit tosendem Lärm bevor die Denkenden unter ihnen merken, wie beschissen das Drehbuch eigentlich ist."
Trotzdem recht niedriger Erwartungen in Vorfeld hatte ich auch unterschwellig ein sehr schlimme Befürchtung, die sich leider nach der Betrachtung von "Poseidon" bewahrheitet hat. Nachdem "Air Force One" und "Der Sturm" schon erste Anzeichen in diese Richtung enthielten, bringt Petersen es hier nun tatsächlich fertig. Zusammen mit der "Poseidon" versenkt er endgültig das Genre des Actionfilms unter einem Dauerfeuer von Getöse und Pathos. Bravo, Wolfgang. Spitzenleistung. |
Bobby [UK IMPORT] Emilio Estevez, Demi Moore, Anthony Hopkins, Christian Slater, Helen Hunt DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 48844 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Faszinierendes Kino 5 von 5 Punkten Mit Abstand einer des besten Filme, den ich je gesehen habe!
Es ist geradezu grandios, wie durch die Darstellung verschiedenster Charaktere die Bedeutung von Robert Kennedy für die Menschen in dieser Zeit sichtbar wird, speziell im Vergleich mit widerwärtigen Kerlen wie McCarthy.
Robert Kennedy ist einer der ganz wenigen Politiker, den ich als grundtief ehrlich empfinde, soweit das über Filme und Archivmaterial möglich ist.
Man fühlt die Leidenschaft, ja, die Sehnsucht der Leute nach Robert Kennedy in einer Zeit, in der viele so gut wie jede Hoffnung aufgegeben hatten.
Von der hochkarätigen Besetzung spielt sich keiner aufdringlich in den Vordergrund, was dem Film diese wunder bare Aura verleiht.
Trotz Star-Ensemble ist der einzige Held dieses Filmes Robert Kennedy. So sollte es auch sein.
Starkes Ensemble, viel mehr leider nicht. 3 von 5 Punkten Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir von dem Film etwas mehr versprochen habe. Ja, man kann davon sprechen, dass ich mich während des Films fast schon etwas gelangweilt habe, weil erstens nicht wirklich viel passiert und weil es zweitens so viele Charaktere gibt, mit denen man sich auseinandersetzten muss, und das... naja, nicht zur Verwirrung führt, aber ich konnte mit weit über der Hälfte nichts anfangen. Das war mir einfach zu viel. Ich wusste zwar schon vorher, dass der Film ein riesiges Ensemble vorweisen kann, aber ich habe mit einer besseren Umsetzung gerechnet.
Ebenso hat mir nicht sonderlich gefallen, dass der Film eine Ewigkeit braucht, um etwas an Fahrt zu gewinnen. Die ersten einhundert Minuten wird lediglich Wert auf die Charaktere gelegt, Kennedy ist fast nur Nebensache. Und dann geht leider alles sehr schnell. Ich hätte mir auf jeden Fall eine andere Aufteilung der Geschichte gewünscht, mehr Dramatik, mehr emotionale Szenen. Leider fand ich die ersten einhundert Minuten sehr lang, da mich, wie beschrieben, nicht alle Charaktere interessierten und meiner Meinung nach einfach zu wenig passiert ist.
Da komme ich dann auch schon zu den Schauspielern. Sie gaben alle ihr bestes, leider kann ein Schauspieler auch nur so viel geben, wie es seine Rolle zulässt. Das ist mir besonders in diesem Film aufgefallen. Hervorstechen konnten hier wenige. Die Szenen mit Lindsay Lohan und Elijah Wood fand ich klasse. Ihre Charaktere waren etwas tiefsinniger, dies mag vielleicht auch daran liegen, dass man einiges über sie erfährt (was nicht bei allen der Fall ist), ihre Geschichte war sehr interessant und die beiden haben gut gespielt, besonders Lohan konnte mich im ersten ernsten Film überzeugen, auch wenn sie, wie kein anderer Schauspieler, lange zu sehen war. Ebenfalls Klasse: Sharon Stone. Ich kann hier nicht alle Schauspieler aufzählen, jedoch fand ich sie alle mehr oder weniger gut! Laurence Fishburne, Heather Graham, Helen Hunt, Shia LaBeouf, Demi Moore... Allerdings gab es auch ein paar Schauspieler, von denen ich etwas mehr erwartet hätte. Ein William H. Macy kann, wie ich finde, halt mehr Leistung bringen, die Rolle von Anthony Hopkins war leider kaum die Rede wert.
Was ich dem Film anrechnen muss ist, dass alle Charaktere gut ausgefeilt sind, die einen mehr, die anderen weniger. Diese treffen schließlich zum Schluss hin aufeinander, das ist nett und unauffällig gemacht.
Die Kamera war gut, die Schnitttechnik, besonders am Ende, war einfach klasse. Man hatte echt den Eindruck, Kennedy würde im Raum stehen! Die Kulisse im Hotel war ebenfalls gut, weil es der Originalschauplatz war.
Der Film lebt von seinen Schauspielern, ohne sie würde der Film gnadenlos untergehen, denn sonst hat er nicht viel zu bietet bis auf ein sehr gelungenes Ende, das mir den Atem geraubt hat. Das Ende hat auf jeden Fall noch mal einige Punkte rausgeholt.
Fazit:
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Film ein tolles Ensemble aufweisen kann, leider aber in nicht allen Bereichen überzeugen kann, da es für den Zuschauer oft zu viel ist, was auf einen zukommt. Ohne das Ensemble könnte der Film sicherlich weniger überzeugen. |
Harsh Times - Leben am Limit Christian Bale, Freddy Rodriguez, Eva Longoria DVD, 29. Juni 2007 Verkaufsrang: 69597
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Sperriges Drama über zwei Verlierer auf der schiefen Bahn 4 von 5 Punkten Ex-Soldat Jim bemüht sich nach dem ehrenhaften Abschied aus der Armee eine Anstellung bei einer der Polizeibehörden von L.A. zu bekommen. Zwischen den Terminen hält er seinen besten Freund Mike von der eigenen Jobsuche ab - sehr zum Leidwesen dessen Frau Sylvia. Beim Versuch, eine gestohlene Pistole an den Mann zu bringen, geraten die Beiden an zwielichtige Gestalten und werden sogar Zeuge eines kaltblütigen Vergeltungsmordes. Schließlich erhält Jim das Angebot der Drogenfahndung DEA für einen Einsatz in Kolumbien. Die anschließende Feier in Mexiko bei Jims Verlobter und die Rückreise nebst Rauschgiftschmuggel enden für einen der Freunde tragisch.
David Ayer, Drehbuchautor von TRAINING DAY, hat mit seinem eigenfinanzierten Film ein ungewöhnliches, teils verstörendes Regiedebüt abgeliefert. Mit den ersten Einstellungen des Kriegsszenarios aus der Perspektive eines Nachtsichtgerätes wird der traumatisierte Charakter des Jim Davis eingeführt, den Christian Bale erschreckend authentisch zum Leben erweckt. Mit dem gewalttätigen Background des Elitesoldaten strahlt er einen konstant präsenten, nur mühsam unterdrückten Jähzorn aus, der sich mehrmals in heftigen Attacken seine Bahn bricht. Man muss als Zuschauer schon großer Fan des immer wieder aufs Neue überraschenden Ausnahmedarstellers Christian Bale (BATMAN BEGINS, PRESTIGE) sein, um seiner Verkörperung des Kotzbrockens Jim freiwillig zu folgen.
Wenigstens halbwegs als Sympathieträger fungierend wurde Bale der hoffentlich in Bälde dem breiten Publikum bekannt werdende und ungemein talentierte Freddy Rodriguez (SIX FEET UNDER, PLANET TERROR) zur Seite gestellt. Die Beziehung des ewigen Losers Mike zum völlig gegensätzlichen Jim wird zwar nicht erläutert und bleibt wenig nachvollziehbar, dennoch harmoniert das Duo erstaunlich gut in den zahlreichen, oft haarsträubend profanen Gesprächen während der Autofahrten durch South Central L.A. Ihnen gegenüber verblasst der dritte Star - Eva Longoria (DESPERATE HOUSEWIVES, THE SENTINEL) - zwar sichtlich, was jedoch auf die nur rudimentär ausgearbeitete Charakterisierung ihrer Figur und weniger ihre Schauspielkünste zurückzuführen ist.
Das geringe Budget merkt man dem Film angesichts der professionellen und dynamischen Kameraarbeit keineswegs an (verwiesen sei insbesondere auf den in der Schlussszene trickreich bebilderten Schusswechsel mit Schrotmunition). Mit bösem Willen könnte man dem Streifen Inhomogenität vorwerfen, da er in marginal verknüpfte Episoden zerfällt: Jobsuche mit humoristischen Einlagen (Überlistung des medizinischen Eignungstests); Thrillerelemente im Zusammenhang mit Waffen- und Drogenverkauf; Beziehungsdrama in der Mexiko-Sequenz. Aufgeschlossenere Cineasten mit gewissem Faible auch für abseitigere Filmperlen werden diese auf den ersten Blick wilde, aus dem Einheitskintopp herausragende Mischung allerdings als erfrischend andersartig und abwechslungsreich empfinden. Kein Film fürs Popcornkino, und daher umso verständlicher der mit zweijähriger Verzögerung erfolgte Direct-to-DVD-Start im deutschsprachigen Raum.
Die Verlierer unter sich 5 von 5 Punkten Und jetzt mal wieder einer der amerikanischen Filme, die nicht synchronisiert werden sollten. Und die auf der DVD keine englischen Untertitel haben, sondern nur deutsche.
Christian Bale klingt auf Deutsch wie jemand, der tough sein will. Im Original ist er ein grandioser Proll, der nicht nur tough ist, sondern mit seiner Stimme die Coolheit pur darstellt.
Der film ist auf einem Level mit "Blood in Blood out", den man auch auf keinen Fall auf Deutsch sehen sollte, hat dieser Filme die Straßenatmosphäre und Härte von "Training Day", was auch nicht verwundert, denn der Mann im Regiestuhl ist der Drehbuchautor desselben Films.
Keine vielen Worte: Atmosphäre großartig, Bale durchgeknallt und Rodriguez der Kumpel der Kumpel. Die Story bleibt von der ersten Minute an unerwartet, schlägt Haken und bis zum Schluß weiß man nicht, wohin das alles führt. Das Ende hätte ein anderes Bild sein können, aber was soll's, es versaut den Film nicht.
Und deswegen noch einmal zum Abschied - bitte auf Englisch sehen, auch wenn die Deutschen Untertitel dieselbe Qualität haben wie die Synchronisation.
Leider flach und einfallslos 2 von 5 Punkten "Harsh Times - Leben am Limit" ist in meinen Augen leider nichts geworden. Schon sehr früh merkt man, dass die Story viel zu flach und einfältig ist, um wenigstens ansatzweise Spannung zu erzeugen. Es bleibt bis zum Schluss viel zu banal und oberflächlich. Man begleitet zwei Freunde auf ihren kleinkiminellen Wegen und fragt sich schon bald, was es eigentlich zu sehen gibt. Es passiert einfach nichts außergewöhnliches und man hätte sich auch genau so gut eine beliebige Reportage zu diesem Thema ansehen können.
Christian Bale gibt sein bestes seine Rolle darzustellen und das gelingt ihm auch gar nicht mal schlecht, was für seine schauspielerischen Qualitäten spricht. Mir persönlich hat er jedoch in der Rolle des vulgären Ex-Army-Gangsters überhaupt nicht gefallen. Seine Figur soll durchaus eine dramatische Hintergrundstory haben, die jedoch viel zu kurz und schwach herauskommt um dem Charakter Tiefgang zu verleihen und um überhaupt spürbar zu sein. Wer gerne Hip-Hop-Musik hört, wird sich wenigstens am Soundtrack ein wenig erfreuen können. Ansonsten fallen Kameraführung und Inszenierung kaum auf, nicht positiv aber auch nicht negativ - unterm Strich zu gewöhnlich, um den Streifen mitreissend zu machen.
Als Fazit kommt "Harsh Times" bei mir nicht gut weg, auch wenn ich ein großer Fan von Christian Bale bin. Hier hat er sich mal an einer etwas anderen Rolle versucht und seine Sache auch gut gemacht, jedoch ist die Handlung seicht wie ein Teich. Knackige Action sucht man ebenso vergebens und auch der einfallslose Schluss rettet den Streifen nicht. Alles in allem wohl nur ein Film für wirklich eingefleischte Christian-Bale-Fans.
Schlichtweg Plump und einfallslos! Nicht zu empfehlen! 2 von 5 Punkten Wieso Harsh Times überhaupt gedreht wurde, ist mir wirklich ein Rätsel. Im Plot geht es um einen Afghanistan - Veteranen der Amerikanischen Army Rangers, der im Kriegseinsatz anscheinend völlig verrückt wird und nun sein Leben in der Heimat kaum mehr auf die Reihe bringt. Alles kulminiert schließlich in einer Gewaltorgie, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Bisweilen ist das doch dieselbe Geschichte wie bei Scorseses Meisterfilm TAXI DRIVER. Nur hat Taxi Driver gute Darsteller, einen durchdachten Plot mit tollem Drehbuch von Paul Shrader, grandiose Schauspieler, toller Kameraführung und einen super Soundtrack von Bernard Herman. Harsh Times hat nichts von alledem!
Harsh Times geht mit irritierendem Tempo über die volle Distanz und das Einzige, das dem Zuschauer danach klar ist, ist schlichtweg die Tatsache, das Eva Longoria eine mehr als grottenschlechte Schauspielerin ist. Noch dazu verliert sich der Film in unpassenden Einstellungen, spröden und oft sinnlosen Dialogen, komischen Banalitäten und plumpen PRotagonisten, dass es einem schon geradezu eine ZUmutung ist, ihn überhaupt anzusehen.
Ein Psycho kehrt zurück 4 von 5 Punkten Ich weiß nicht ob man sich die DVD kaufen sollte, aber Harsh Times ist ein sehenswerter Film. Christian Bale verkörpert in diesem Film, welches das Regiedebüt des Drehbuchautors David Ayers ist, den aus der Army entlassen Soldaten Jim Davis. Dieser ist durch ein Trauma, welches der Golfkriegseinsatz mit sich brachte, tiefst gestört. Mit seinem Freund Mike, der genau wir er selbst jetzt auf Jobsuche ist, streift er durch LA.
Wer hier hofft hier auf den Sympathienträger Bale zu treffen wird enttäuscht sein. Ok, ich gebe zu, dass ich als Bewunderer seines schauspielerischen Talentes mich wahrscheinlich mehr für den Film öffnen konnte als mancher Mainstream-Kinobesucher.
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