DVDs: Leonard Roberts

Kundenmeinungen
Kurzbeschreibungen
Inhaltsangaben
Seite 1

Der Club der toten Dichter - Special Edition - Robin WilliamsDer Club der toten Dichter - Special Edition
Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke

DVD, 16. Mai 2002
     Verkaufsrang: 415      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Das Credo des Welton Internats für Jungen besteht aus den vier Leitbegriffen: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll.
Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten mehr als ein Job: eher eine Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem" (Nutze den Tag), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen.
Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson (Ethan Hawke) und Neil Perry (Robert Sean Leonard) begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sogar als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für die Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt.
Der Club der toten Dichter ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Robin Williams wurde für seine eindrucksvolle Darstellung des ambitionierten Lehrers John Keating für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Jungdarsteller Ethan Hawke (Gattaca, Große Erwartungen) legte mit diesem Film den Grundstein für seine steile Hollywood-Karriere.
Der australische Regisseur Peter Weir zeigt in seinen Filmen häufig Interesse an der Konfrontation zweier unterschiedlicher Welten oder Lebensanschauungen. Wie beim Club der toten Dichter Konformität und Individualismus aufeinander prallen, so wird in Der einzige Zeuge eine Amish-Kolonie mit der Korruption der modernen Polizeiarbeit konfrontiert, in der romantischen Komödie Green Card werden ein Franzose und eine Amerikanerin in eine turbulente Zweckgemeinschaft gepresst. Zuletzt konnte Weir mit seiner "Mediensatire" Die Truman Show international Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. -Benno Limberg


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 73 Bewertungen)

Mein Captain, mein Captain      5 von 5 Punkten
Lehrer, die Verantwortung für ihre Schüler nehmen, sind seltener zu finden, als Omnibusse am Himmel zu sehen.
Peter Weir erzählt die Geschichte eines solchen "phantastischen Lehrers" und seiner Schüler.

In unsere nachkriegsfunktionalisierenden Bildungsmisere ist der Lehrer als "Führer" bzw. "Leuchtturm" verpöhnt und antiautoritäre 68Pädagogik hat ihre Spuren der Verantwortungslosigkeit ( das nennen "Wir" dann Freiheit des antiautoritären Charakters alla Peter Weiß) hinterlassen.
Daß aber Kinder Vorbilder als emotionale Heimat brauchen, um in ihren Wachstumsprozessen über sich selbst hinaus zu wachsen, verdeutlicht dieser Film aufs Entschiedenste und steht da mit auf der anderen Jordanseite unserer Bildungswüste: Leider ist in unserer vaterlosen Gesellschaft der "Lehrer" zur unheiligen Ersatzikone verkommen. Menschen zu bilden darf nichts mehr mit Menschenbildung zu tun haben und die "industrielle Vermittlung" von Wissen ist (Gang und Gebe)() (wenn du nicht funktionierst hagelt es Kopfnoten anstatt vorbildliche Fürsorge): Gewissen aber und Solidarität sind Selektion und Prüfungsangst gewichen. Verantwortungsvorbild kann man aber nur sein, wenn man der "Logik" der Offenheit der Emotionen folgt, selbst gegen Gewalt (der Kids) und Staatsgewalt (Bildungsministerium)! Lehrer sein ist eine Berufung und kein Job und vielleicht sogar die wichtigste Berufung überhaupt in unserer Gesellschaft! Sie macht die Zukunft aus. Aber wie verachten wir doch unsere Lehrer und zwar zurecht: Der heutige Lehrer ist ein Vollstrecker, aber kein "Knabenführer" mehr. Er ist Gewaltfeigling und Bürgerfeigling! Courage und "elterliche Führungsqualitäten" (Mentor) fehlen. Selbst wenn dies Vorbild(Ideal) angreifbar und relativierbar ist... solche Lehrer (der Antiken!!!), wie in diesem Film dargestellt, braucht der Mensch wirklich.
Diesen Film sollte man sich im Zusammenhang mit dem Werk "Der Mann ohne Gesicht" (einer der wenigen guten Mel Gibson-Filme) anschauen, um zu verstehen, daß "Lehrer sein" bedeutet, seine Schüler zu lieben und das Beste aus ihnen wertschätzend herauszuholen, selbst wenn es schmerzhaft wird: Kein Schüler wäre je verloren, wenn es solche Lehrer wirklich gäbe: Wir bräuchten uns keine Sorgen mehr um Waffengesetze und schwarzgekleidete Schüler machen!!!


 Weitere Kundenmeinungen


Heroes - Complete Season 2 -  [UK IMPORT] - Hayden PanettiereHeroes - Complete Season 2 - [UK IMPORT]
Hayden Panettiere, Leonard Roberts, Greg Grunberg, Masi Oka, Ali Larter

DVD, 28. Juli 2008
     Verkaufsrang: 2031      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 35,97 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Spitze, nur zu kurz      5 von 5 Punkten
Ich fand die zweite Staffel wirklich richtig gut. Und auch ich muss sagen, dass ich zur Zeit nur die Originalen sehe, da die deutschen erst so spät kamen. Ich finde die Syncros allerdings hervorragend, sowie in fast allen Filmen, die erstmal auf deutsch übersetzt werden müssen. Es gibt glaube ich auch weltweit keine Sprachsynchronisation die es mit der deutschen aufnehmen kann. In einigen Filmen wie The Big Lebowski, haben sie den Film sogar sehenswert gemacht. In den USA ist der Film ja extrem gefloppt und auch nicht so populär wie in Deutschland. Und zwar, weil die Obszönität einfach zu viel war. Danke deutsche Sprache. Danke Heroes. Staffel 3 ist übrigens bis jetzt supergenial.

Heroes, der Wahnsinn!      5 von 5 Punkten
Kann nur zustimmen, das die schlechten Kritiken, die die 2. Staffel bekam völliger Unsinn sind.
Außer dem plötzlichen Staffelfinale gibt es wirklich nichts negatives zu sagen.

Die bonus Disc macht alles wieder gut. finde es auch gut das Universal Pictures UK es tatsächlich geschafft hat, auch englische UT beizusteuern. klasse!

Allen Heroesfans die nicht auf die Deutsche Version der Staffel warten wollen und sich Heroes sowieso nur im Orginal ansehen, weil die Deutsche Syncro das letzte ist, empfehle ich die Staffel auf jeden Fall.

Sie werden es auf keinen Fall bereuen! Versprochen!

Nicht so schlecht, wie viele meinen      4 von 5 Punkten
Glauben Sie bitte nicht den ganzen Negativkritiken, die die 2. Staffel förmlich zerrissen haben. Heroes bietet auch weiterhin spannende Unterhaltung mit überraschenden Storywendungen.

Wenn überhaupt, gibt es meiner Meinung nach lediglich einen Kritikpunkt: Das relativ plötzliche Ende. Dazu kam es, als im Herbst 2007 der Streik der Drehbuchautoren in den Vereinigten Staaten anfing und die Showrunner die Staffel schnellstmöglich zu einem Abschluss bringen mussten. Dadurch sah man sich gezwungen, bereits ferig abgedrehtes Material wieder einzustampfen und "aus der Hüfte" schnell ein Staffelfinale herbeizuzaubern. Welche Richtung die 2. Staffel eigentlich nehmen sollte, kann man übrigens in dem hervorragenden Bonusmaterial der Box nachverfolgen. Dort äussern sich die verantwortlichen Personen zu der aufgezwungenen Richtungsänderung und präsentieren auch einige der oben erwähnten Szenen, die es nicht in die offizielle Staffel geschafft haben. Sehr interessant.

Zur Story selbst möchte ich nichts weiter verraten. Nur, dass die Geschehnisse aus Season 1 weitergeführt werden und ausserdem einige neue Charaktere mit "Talenten" auf der Bildfläche erscheinen. Besonders angetan hat es mir dabei Kristin Bell (Veronica Mars), die im warsten Sinne des Wortes die Funken fliegen lässt. Aber auch David Anders (Alias) hat eine bemerkenswerte Rolle mit interessanter Geschichte, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen möchte.

Aufgrund der geringen Episodenanzahl kommt es in Season 2 zu keinerlei Längen, welche im Verlauf der 1. Staffel hin und wieder schon einmal aufgetreten sind.

Neben dem bereits erwähnten Bonusmaterial (reichlich und informativ!) hat der Anbieter Universal Pictures UK es dieses Mal tatsächlich geschafft, auch englische UT beizusteuern. Na bitte, es geht doch. Die Topqualität von Ton und Bild runden das positive Gesamtbild noch ab.

Wer Heroes Season 1 mochte, sollte sich unbedingt auch diese Nachfolgestaffel zulegen. Sie werden es nicht bereuen, versprochen.


House - Series 4 - Complete [UK IMPORT] - Hugh LaurieHouse - Series 4 - Complete [UK IMPORT]
Hugh Laurie, Mira Sorvino, Frank Whaley, Michael Michele, Lisa Edelstein

DVD, 27. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 1763      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 43,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Noch witziger als die vorherigen 3 Seasons      5 von 5 Punkten
Cameron, Foreman und Chase treten im Lauf der Season immer wieder auf und erlauben die Fortsetzung des alten Humors und gleichzeitig kommt der neue Humor mit der Auslese und dem neuen Team auch stark zur Geltung.

Vor allem für Foreman Fans ist dessen Entwicklung sehr interessant, er wird tatsächlich stückweise immer mehr wie House, trägt beispielsweise auch keinen weissen Kittel mehr

Auch die Dialoge zwischen House und Wilson werden immer besser, man merkt dass die Schauspieler (ähnlich wie bei ST TNG) im Laufe der Zusammenarbeit immer besser auf einander eingestimmt sind.
Auch die Folgen, die nicht strikt an dem "Patient im Krankenhaus"-Theme festhalten sind wieder sehr gelungen, ähnlich wie Three Legs in Season 1, und bieten Abwechslung.

Die Season ist natürlich sehr kurz wegen des WGA Streikes, der Preis ist ein wenig hoch, dafür sind die einzelnen Folgen qualitativ herausragend.

Warnung vor der Verpackung!      3 von 5 Punkten
Für House, Cuddy, Wilson & die Drehbücher gibt es natürlich fünf Sterne. Ob die drei Neuen auf Dauer genauso gut sein werden wie ihre Vorgänger, wird sich in der nächsten Staffel herausstellen. Mir gefallen sie bisher ziemlich gut

Was mich als jemand, der noch keine der Folgen zuvor gesehen hatte, unglaublich wütend gemacht hat, ist, dass auf dem Schuber und den DVD-Hüllen die Gesichter der Nachfolger von Foreman Cameron & Chase zu sehen sind. Die Frage, wer es wird, die sich durch fast die ganze Staffel zieht, wäre wirklich spannend gewesen, aber diese Spannung war für mich dahin. Daher rate ich dringend dazu, das Päckchen ungeöffnet jemand anderem zu geben, damit er den Schuber und die DVD-Hüllen an bestimmten Stellen blickdicht überklebt.

Außerdem finde ich es unseriös, dass Universal nicht darauf hingewiesen hat, dass die 4. Staffel wegen des Autorenstreiks in den USA nur 16 Folgen hat - der echte Fan kauft's natürlich egal was es kostet, aber alle anderen sollten wissen, dass sie relativ wenige Folgen für ihr Geld bekommen. Und dass Universal die vier DVDs auf drei Hüllen verteilt hat, damit der Schuber nach mehr aussieht, ist auch ökologisch ein Ärgernis.

Mein Fazit: Für Die eigentliche Serie fünf Sterne, für Universal nur einen, macht zusammen drei.





Ist das House oder ein Alptraum?      2 von 5 Punkten
Die Serie läuft jetzt bereits einige Zeit im TV, und ich habe von der 4. Staffel jede gesehen. Am Anfang war mir völlig klar, dass ich die Staffel gleich nach Erscheinen bei amazon bestelle, aber jetzt werde ich es mir nochmal gut überlegen.
Sicher, House, Wilson und Cuddy sind wie gewohnt von herrlich beissendem Humor, und ich hoffe sehr, dass Wilson am Ende der Staffel nicht die Serie verlässt!
Obwohl ich noch nicht alle Episoden gesehen habe, die in Staffel 4 laufen, bin ich mehr als enttäuscht über die langatmige Auswahl des neuen Teams. Mal abgesehen davon, dass alle Bewerber eher wie aufgeschreckte Hühner wirken, von der Medizin jedoch nur rudimentäre Kenntnisse besitzen. Vorbei die Zeiten an denen Chase, Cameron und Foreman die Serie mit persönlichem Charisma und medizinischem Fachwissen bereicherten. Ihre kurzen Auftritte in der Staffel 4 lassen mich nostalgisch werden.
Neu muss nicht zwangsläufig gut sein. Zumindestens hätte ich ein fundiertes, neues Team erwartet. Da reisst auch Foreman den Karren nicht aus dem Dreck. Bei diesem neuen Team würde ich nicht ins Krankenhaus gehen wollen!....Oder ist das Comedy, und ich habe es nicht bemerkt???
Der derzeitige Preis für 4 DVDs ist entschieden zu teuer! Ich hoffe sehr, dass Staffel 5 eine bessere Fortsetzung wird. Als ansonsten glühender House Fan bin ich vorerst tief enttäuscht.


Neues Team, neue Atmosphäre      4 von 5 Punkten
Ich habe bereits die US-Version von Amazon. Daher kann ich diese Rezension schreiben.
Durch den Autorenstreik sind es diesmal nur 16 Folgen, aber trotzdem von Preis/Leistung in Ordnung.
Bild und Tonqualität sind ohne Tadel.
Die Extras sollte man sich ansehen. Man versteht dadurch viel besser, warum die Serie hinsichtlich der Besetzung diese Wendung genommen hat.
House ist zuerst mal allein und wird mit einem Fall konfrontiert, in dem eine Frau durch einen tragischen
Gebäudeeinsturz schwer verletzt wird. Obwohl House nicht einsehen will ein Team zu brauchen, wird
der Fall immer merkwürdiger und es wird immer offensichtlicher, dass er ein neues Team zur Interaktion benötigt.
Die nächsten Folgen sind von den ungewöhnlich vielen Kandidaten gekennzeichnet, die House im Laufe verschiedener Fälle ständig weiter aussiebt.
Schließlich kristallisieren sich 3 feste Mitglieder heraus. Dazu kommt Foreman zurück, der zwar etwas im Hintergrund, aber trotzdem sehr präsent spielt.
Cameron und Chase sind auch wieder dabei, arbeiten allerdings in anderen Abteilungen.
Deren Mitwirkung ist wie ein wohliger Schatten aus der alten Zeit und setzen durchaus einige Akzente.
Doch wesentlich dezenter als Foreman.
Es dauert einige Folgen, bis man sich mit dem neuen Umfeld anfreunden kann.
Der Stil ändert sich merklich. Die Tablettensucht von House spielt eindeutig nur noch eine unmerkliche Rolle, auch wenn er Medikamente bei sich teils "sehr kreativ" einsetzt.
Insgesamt ist die Rolle von House etwas entspannter. Die menschliche Interaktion ist präsenter als die Fälle.
Humor fehlt dabei auch nicht.
Das ist für die Serie auch gut, denn eine ständige Steigerung von Dramatik um House, oder immer kuriosere Fälle würden den Bogen irgendwann überspannen. Eine Atempause tut der Serie gut, ohne trivial zu werden.
Nach meinem Eindruck ist die Abschluss-Doppelfolge die beste House-Folge überhaupt.
House wird dabei selbst in einen schweren Busunfall verwickelt und versucht sich verzweifelt an Details
zu erinnern, da er jemanden im Bus sah, der auch ohne den Unfall ernsthaft erkrankt war.
Im Laufe der Folgen entwickelt sich ein ungeheure menschliche Dramatik auch in Verbindung mit Wilson, die man noch nie zuvor sah.
Ein Stern weniger, weil die Staffel nach meinem Eindruck nicht ganz mit den den vorherigen mithalten kann.
Dennoch stimmt die Basis und die Macher haben den Wechsel zu einem neuen Team sehr gut gelöst.
ich freue mich schon auf die 5.Staffel.


2001: Odyssee im Weltraum [Blu-ray] - Keir Dullea2001: Odyssee im Weltraum [Blu-ray]
Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Daniel Richter, Leonard Rossiter

Blu-ray, 6. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 9578      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 31,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Als Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte.
Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigene Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden.
Präzise ist die Geschichte konstruiert, die sich auf einer Subebene geschickt mit der Enthumanisierung des Menschen durch die voranschreitende Technologie auseinandersetzt, wofür in Kubricks Klassiker der Computer HAL 9000 steht, der von allen Figuren über die am weitesten entwickelte Persönlichkeit verfügt. Dinge wie diese sind es denn auch, die 2001 zu einem Film wie keinen anderen machen, auch wenn die Darstellung des ersten Jahres im neuen Millennium, wie wir heute wissen, denn doch etwas zu enthusiastisch ausgefallen ist. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktion. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 153 Bewertungen)

Das Tier im Menschen, der Mensch in der Maschine und schließlich noch Gott...      5 von 5 Punkten
Obwohl ich schon längere Zeit Filmklassikern hinterherjage und schon so manchen Must-Have-Streifen gesehen habe, bin ich das erste Mal in meinem Leben beeindruckter Zuseher bei Kubrick's "Space Odyssee" gewesen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich an sich kein Sci-fi-Fan bin, aber - und das sei gleich anfangs erwähnt - um diesen Streifen zu mögen, braucht man weder Star-Wars noch Star Trek - Fan zu sein (obwohl ich auch diese Filme in gewissem Maße nicht schlecht finde).
"Space Odyssee" ist ansatzweise das, was ein gewisser Herr Tarkowskij wenige Jahre später noch intensiver und ausführlicher unter dem Titel "Solaris" produziert hat. Freilich ist jetzt weder das eine noch das andere eine Kopie. Aber ich wage zu beahupten, dass Kubrick's Streifen einen nicht zu verachtenden Einfluss auf Tarkowskij und natürlich noch viele, viele andere Filmemacher gehabt hat.
Prinzipiell arbeitet Kubrick hier mit Bildern und Musik: "Also sprach Zarathustra" und "An der schönen blauen Donau" sind ein herrliches Erlebnis in Kombination mit Bildern futuristischer und höchstentwickelter Technik. Vielleicht wollte der Regisseur damit zum Ausdruck bringen, dass die kulturelle und technische Blüte hier miteinander verschmelzen...
Dabei beginnt alles ganz anders: Zunächst schickt uns Kubrick auf eine Reise in die Steinzeit, in der Menschenaffen ein (relativ) friedliches Nebeneinander frönen, ehe jemand entdeckt, dass man große Schenkelknochen auch als Waffe (nicht nur für die Jagd) verwenden kann. Kurz: Der Mensch war immer schon so wie heute: machteifernd, rachsüchtig und kriegerisch (nur die Waffen haben sich eben geändert).
Dann folgt ein Sprung, der uns eben mal ein paar Jahrtausende nach vorne katapultiert: Ein in die Luft gewirbelter Knochen verwandelt sich schnurstraks in ein Raumschiff - einer der genialsten Schnitte der Filmgeschichte.
So geht es dahin. Beeindruckende Kulissen gepaart mit sprechenden Bildern und wunderbarer Musik vermitteln dem Zuseher den Eindruck von einer menschlichen Gesellschaft, die alle kulturellen und historischen Kluften überwältigt hat, um neben- und miteinander, auch außerhalb der weltlichen Atmosphäre, in Frieden und Harmonie zu leben. Das zeigt sich beispielsweise als sich ein amerikanischer Wissenschaftler mit seinen russischen Freunden zusammensetzt (für 1968 ja beinahe unerhört!).
Natürlich muss es soweit kommen, dass nicht mehr der Mensch, sondern Maschinen nun zum Übel der Menschheit werden. Das zeigt sich schließlich als eine - hauptsächlich von einem Computer gesteuerte - Jupiter-Expedition aus den Fugen gerät, weil der schon "zu intelligente" Computer nach fehlerhafter Funktion alles dagegen unternimmt, um nicht abgeschaltet zu werden. Kubrick genügte es allerdings diese menschliche Angst vor Kontrollverlust über sein eigenes Schicksal im Rahmen einer 5-Mann-Raumschiffbesatzung zu zeigen, wobei drei davon in künstlichen Tiefschlaf versetzt sind - bleiben also nur noch 2. Überhaupt bedient sich Kubrick relativ weniger Schauspieler, was seine Qualität als Filmschaffender aber durchaus bestätigt, wie ich finde.
In weiterer Folge schafft es der letztlich einzige Überlebende der Besatzung, den Computer (HAL-9000) zu überlisten und sich am Jupiter niederzulassen.
Was dort dann geschieht, wage ich nicht zu erklären. Ich denke, man muss es selbst gesehen haben. Vielleicht wollte uns Kubrick so eine höher entwickelte Lebensform darbieten, die man durchaus auch als "Gott" bezeichnen könnte. Vielleicht wollte er aber ganz einfach auch nur die Urängste des Menschen widerspiegeln, indem er das einsame Altern und Sterben auf einem fremden Planeten hierfür als Metapher verwendet hat... Wie auch immer - jedenfalls stimmt das Ende wieder hoffnungsvoll, als ein Embryo quer durchs All fliegt und sich das Bild: Baby, Erde, Sonne zu guter Letzt in unser Bewusstsein bannt.

Insgesamt ist "Space Odyssee" wirklich ein Meisterwerk. Stellenweise kann man es - so finde ich - ein wenig mit "Planet der Affen" vergleichen. Wer beide Filme gesehen hat, wird bestimmt einige Ähnlichkeiten finden können (wobei Kubrick insgesamt genialer an die Sache herangegangen ist). Das zuvor schon erwähnte "Solaris" ist ein ähnliches Kaliber, allerdings in seiner Machart und auch in der Grundintension doch stark anders als "Space Odyssee". Freunden von "Space Odyssee" kann ich an dieser Stelle jedenfalls nur raten, sich unbedingt mal Tarkowskijs Version von "Solaris" anzuschauen. Der Streifen macht dort weiter, wo dieser hier gerade mal ansatzweise begonnen hat...

Fazit: Nichts für ungeduldige Gemüter, die sich ausschließlich für Weltraumschlachten und Aliens begeistern können. "Space Odyssee" verlangt Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit und versteht es aber auch zu unterhalten, so, dass sich ein wunderbarer Kreis an Genialität und Einfallsreichtum schließt.

Wahrscheinlich einer der besten 50 Filme aller Zeiten!


 Weitere Kundenmeinungen


Der Club der toten Dichter  - FOCUS Edition - Robin WilliamsDer Club der toten Dichter - FOCUS Edition
Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke

DVD, 18. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 8944      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Carpe Diem      5 von 5 Punkten
"Carpe Diem - Nutze den Tag", diese Aussage trifft es wohl am ehesten, was der Film dem Zuschauer vermitteln will.

Wir befinden uns in einer Elite-Schule der USA Ende der 50er. Die Heerschar der Schüler unterliegt strengen Konventionen. In diese Bedingungen tritt der neue Lehrer John Keating (Robin Williams), der mit seinen unorthodoxen Lehrmethoden den Schülern das freie Denken und die Lust am Leben vermittelt - Carpe Diem, den das Leben ist zu kurz. Keating stößt aber nicht nur auf Bewunderer sondern auch auf Ablehnung und Missgunst. Schließlich kommt es zur Katastrophe...

Neben der einfühlsam geschilderten Handlung, setzt auch die schauspielerische Leistung ein Ausrufezeichen. Allen voran Robin Williams, aber auch die Nebenrollen, z. B. der junge Ethan Hawke, zeigen in "Der Club der toten Dichter, ihr ganzes Können.

Oh mein Captain      5 von 5 Punkten
Was hätte ich darum gegeben, solch einen Lehrer zu haben, wie Robin Williams ihn als John Keating verkörpert. Leicht skurril, aber mit einem Gespür für den einzelnen Schüler, ihn zu fordern und letztendlich die in ihm, dem Schüler, schlummernden Fähigkeiten und Begabungen hervorzuholen. Allein das ist beeindruckend und sehr, sehr einfühlsam gespielt, nicht nur von R. Williams, sondern von allen Jungschauspielern, die die Schüler darstellen.
Die damit verbundene Gefahr der Manipulation der Schüler durch den Lehrer stellt sich bei Keating aus unserem heutigen Verständnis nicht.
Im Amerika von 1959 war das aber etwas ganz anderes. Der damalige Zeitgeist war noch nicht reif für Freidenker wie Keating und seine Ansichten, dass jeder das aus sich machen sollte, was er mag und wozu er sich berufen fühlt, ohne sich um die damals gültigen Konventionen zu scheren. Das bedeutete Aufruhr, Revolution, wie wir das Ende der 60er erlebt haben.
Natürlich will Keating das nicht wirklich und als er die Konsequenzen seines Tuns zu spüren bekommt, habe ich nicht das Gefühl, dass er das auch wirklich auf sich und sein Handeln reflektiert, sondern der Film mit dem etwas faden Gefühl zu Ende geht, dass die Konventionen (dargestellt durch den sturköpfigen und spießigen Vater des einen Jungen einerseits und der Schulleitung andererseits) am Tode dieses Jungen allein verantwortlich waren.
Das ist ein Film, der ohne Action auskommt, dafür aber mit seiner sehr gefühlvollen Erzählung der Geschichte aus einem amerikanischen Internat und großartigen Schauspielern brilliert. Wer so etwas mag, ist hier gut aufgehoben.



Den Kameramann trifft keine Schuld      2 von 5 Punkten
Die Story dürfte hinreichend bekannt sein:
Da kommt der neue Englischlehrer an die New-England-Eliteschule mit all ihren fiesen, sadistischen, fühllosen Paukern und herzlosen Erziehungsberechtigten, die obendrein auch noch fast alle (erfreuliche Ausnahme: der Lateinlehrer) agieren wie Holzpuppen in einem allegorischen Barockstück: Böse, herzlos, unengagiert und bar jedes Mitgefühls rattern sie ihr Pensum runter.
Schwuppdiwupp begeistert Mister Keating (das ist der neue Englischlehrer) seine Schutzbefohlenen mit ein paar mittelmäßigen Kabaretteinlagen für den Kronschatz der englischen Lyrik. Die Schulbuben gehen aus sich heraus, entwickeln sich gar von eingeschüchterten Duckmäusern zu brillanten Dichtern und akademieverdächtigen Shakespeare-Darstellern, und alles könnte wunderbar sein, wären da nicht die eingangs erwähnten Erziehungsberechtigten und die biestigen Uralt-Pädagogen. Das Ende ist traurig: Ein begabter Schüler begeht Selbstmord, weil sein Vater ihn nicht verstehen will, Mister Keating wird geschasst, doch die dankbaren Schüler (soweit noch vorhanden) bereiten ihm zum Abschied Standing Ovations.

Typen anstelle vielschichtiger Charaktere dominieren nicht nur die Erwachsenen-, sondern auch die Schülerschar im Film: Der Schlaue, der Verliebte, der Exzentrische, der Schleimer, der Schüchterne... Welche VERSCHWENDUNG , die erste!Denn die Schülerrollen sind größtenteils erstklassig besetzt, und die Herren Leonard, Hawke, Charles, Hansen, Ruggiero, Waterston machen das beste aus den verhauten Drehbuchvorgaben. Dass z.B. Ethan Hawke und Robert Sean Leonard schon in Shakespeare-Verfilmungen brilliert haben, macht den Kontrast zwischen unausgegorenem Drehbuch und hervorragender Darsteller-Leistung noch deutlicher. Aber wie gesagt - sie machen das beste draus. Schwer erträglich ist nur der ewig grinsende Robin Williams. Er mimt den feinsinnigen Poesiefreund fast so überzeugend wie Heinz Rühmann den Herakles.

Zurück zum Plot: Mister Keating unterrichtet also unorthodox und eckt damit an in dem bornierten Laden. Aber wie sieht eigentlich dieser unorthodoxe Unterrichtsstil genau aus? Irgendwie wird da im Unterricht im luftleeren Raum rumgespielt und mit Brachialpsychologie verdeutlicht, was eine "eigene Perspektive" und ein "eigener Weg" sei. Aha. (Nicht, dass ich ein besonders heller Schüler gewesen bin, aber mit dem Schmu hätte der mich nicht hinterm Ofen hervorgelockt) Die Hochkaräter der englischen Lyrik werden als spielerische Zugabe zum Fußballspielen quasi nebenbei erworben... und alle sind begeistert von der Dichtung! Im Film funktioniert sowas vielleicht., aber im Vergleich dazu ist "Unser Lehrer Doktor Specht" hammerharter Neorealismus.

Und dann der "eigene Weg", der da gefunden werden soll - wie sieht der aus? Verräterisch ist die erste Unterrichtsstunde: Erstmal wird das böse alte Vorwort (also die missliebige Meinung) rausgerupft aus dem staubfarbenen Lehrbuch, mithin auch physisch getilgt, Widerspruch ist nicht vorgesehen vom reformpädagogischen und -freudigen Herrn K. - und jetzt, nachdem kein Diskussionsstoff mehr vorhanden ist, darf selber gedacht werden. Na prima! (Abgesehen davon würd ich gern mal das Lehrbuch sehen, dessen Einleitung von solchem Schwachsinn geprägt wird.) Auch das ist dem Plot geschuldet: Der heroische Pädagoge im Nahkampf gegen alte Zöpfe allerorten. Überhaupt scheint das Selberdenken vor allem darin zu bestehen, den Herrn K. nachzuahmen; eine bemerkenswerte Definition...
Und dann der Schüler-Selbstmord - auch noch mit Dornenkrone. Ja muss das denn sein? Hochdramatisch und bar jeglicher Nuancierung? Und so glaubwürdig das alles... Wirklich, dagegen sind die allegorischen Figuren im Jesuitentheater lebensnah.
Der Film krankt nun einmal an einem verhauten Plot, der ruckelt und ächzt wie eine pensionsreife Dampflok, die's irgendwie auf die Rütli-Bahn verschlagen hat.

Dass das vielen Zuschauern nicht auffällt, liegt wohl - neben den guten bis sehr guten Schauspielerleistungen - an VERSCHWENDUNG Nr.2: Der Kameramann ist spitze! Der ist nicht schuld am Desaster, im Gegenteil!

Und dann gibt's noch einige schöne Dialoge, die VERSCHWENDUNG Nr.3: "Das erste unbemannte fliegende Schreibset" ist eine wunderbare Szene, auch der "Anruf von Gott" hat Charme. Der verliebte Knox Overstreet, der auf der halsbrecherischen Bergabfahrt mit seinem Klapperrad die Vogelschwärme aufscheucht, ist nicht minder hinreißend (auch hier gilt: Den Kameramann trifft keine Schuld). Noch 2, 3 weitere bemerkenswerte Szenen gibt's, aber die können auch nur noch die Misere übertünchen, nicht aber den Film retten.

Und was soll der auf den ersten Blick faszinierende Schluss?? - Zugegeben, beeindruckend ist sie ja, die Erstbesteigung der Schülerpulte. Erhebend, von mir aus. Aber hat sich schonmal jemand überlegt, wie die nächste Einstellung, auf die der Regisseur weise verzichtet hat, aussehen müsste? Eben. Bleibt die Frage: Was soll das?

Irgendwie befremdlich, dass ein so begnadeter Regisseur wie Peter Weir (Picknick am Valentinstag, Der einzige Zeuge, Green Card, Truman Show...) auf ein dermaßen verhautes Drehbuch reingefallen ist. So ein Holzschnitt-Unsinn hätte mich bei einem B-Regisseur nicht weiter gewundert, aber Peter Weir kann es doch besser... weiß es doch wirklich besser... müsste es besser wissen... hätte es besser wissen müssen...
Einen zweiten Stern geb ich wegen der verschiedenen am falschen Ort vergeudeten Ressourcen, s.o.


Swing Kids [UK IMPORT] - Robert Sean LeonardSwing Kids [UK IMPORT]
Robert Sean Leonard, Christian Bale, Frank Whaley, Barbara Hershey

DVD, 15. März 2004
     Verkaufsrang: 15024      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Dieser seltsame Film mit einer nicht alltäglichen Handlung (deutsche Jugendliche, die ihrer Leidenschaft für Jazz und Tanzen nachgehen und von Hitlers Männern verfolgt werden) funktioniert beinahe, was sicherlich an der guten Besetzung liegt, die sich offensichtlich mit der unüblichen Geschichte gut identifizieren konnte. Regisseur Thomas Carter gibt den Musiksequenzen nicht den nötigen stilistischen Drive, der der ganzen Produktion auf einen anderen, interessanteren Level verholfen hätte, was diesen "Hollywood-Traum" angeht. Kenneth Branagh spielt sehr effektvoll einen Nazi-Beamten, einen "Wolf im Schafsfell". -Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Swing heil !      5 von 5 Punkten
Ein ganz anderer Blick auf Hamburg während des Weltkrieges. Keine heroischen Ami-Einmarschierer oder unmenschliche Nazischergen sondern eine Gruppe Schüler, deren ganze Liebe dem Swing gilt. Alles nationalsozialistisch braune Gedankengut ablehnend sind sie - schon alleine auf Grund der "Hautfarbe" des Swings - Gegener des dritten Reiches.
Schmerzlich müssen sie lernen, dass das Dumme, wenn es an der macht ist noch gefährlicher sein kann.

Die genialste Szene meines Erachtens kurz skizziert.
Abends im Café "Bismarck": die Swing Kids heizen sich durch feuriges Tanzen und noch sprühendere Musik des Orchesters auf. An der Tür steht gelassen und zufrieden lächelnd ein beleibterer Mann als plötzlich aufgeregt ein junger Mann hereinstürmt und mit den Armen fuchtelt. Ein par GEsten, ein par Blicke und das ganze Orchester sowie die Tanzenden steigen sozusagen mitten im Satz auf gemächlichen Walzer um. Die Gestapo blickt sich mißmutig um, aber von S wing weit und breit nichts mehr zu sehen.


Ich empfehle jedem, der sich für Musikgeschichte im Allgemeinen oder Swing im Speziellen interessiert diesen Film anzuschauen und sich die DVD (ein halber Held, wer diesen Film auf DVD durchgesetzt hat) anzuschauen.

Übrigens ist Robert Sean Leonard, der die Hauptrolle spielt, außer im "Club der toten Dichter" im Moment in der Serie "Dr. House" auf RTL zu sehen die sich (nach meiner Meinung als absolut einzige Sendung auf diesem Sender) lohnt zu schauen.


 Weitere Kundenmeinungen


Joe & Max - Til SchweigerJoe & Max
Til Schweiger, Leonard Roberts, Peta Wilson

DVD, 7. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 22270      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

1936 besiegt Max Schmeling (Til Schweiger) in New York den bis dato ungeschlagenen Amerikaner Joe Louis (Leonard Roberts) durch einen Knock Out. In Deutschland wird der deutsche Boxer zum Idol der Massen. Die NS-Propaganda feiert den Sieg über den schwarzen Louis als Beweis "arischer Überlegenheit" und fordert Schmeling auf, sich von seiner tschechischen Frau und von seinem jüdischen Manager zu trennen. Er weist die Forderungen der Nazis zurück. 1938 kommt es zum Rückampf gegen Louis...
Max Schmelings Sieg über Joe Louis gilt als die vielleicht größte Überraschung in der Geschichte des Boxsports und begründete den Ruhm einer der populärsten deutschen Sportler aller Zeiten. Die amerikanische Pay-TV-Produktion Joe & Max beschränkt sich jedoch nicht auf den legendären Fight sondern erzählt parallel die Geschichte der beiden großen Rivalen, die nach der aktiven Boxkarriere eine lange Freundschaft verband. Im Rahmen beschränkter finanzieller Mittel findet der Film schöne Bilder, die allerdings zum Teil zu sauber und gelackt wirken, um als authentisch durchzugehen. Da merkt man stellenweise schon, dass Joe & Max nicht etwa an Originalschauplätzen entstand, sondern ausschließlich in den Babelsberger Filmstudios. Regie führte Steve James, der Fachleuten mit seiner sensationellen Basketball-Doku Hope Dreams ein Begriff sein dürfte. Ein ähnlich großer Wurf ist ihm aber nicht gelungen, dafür sind insbesondere die Boxkämpfe zu bieder in Szene gesetzt. Fazit: Solide TV Annäherung an zwei große Box-Legenden.
Die einzig erwähneswerten Extras der DVD sind ein recht unterhaltsamer Audiokommentar mit einem redseligen Til Schweiger und ein verlängerter US Trailer mit Making Of-Charakter. Marc Osmers


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Super Film mit Besetzung der Extraklasse      5 von 5 Punkten
Ein Film, der autentischer nicht sein könnte. Die Besetzung Max Schmelings durch Til Schweiger war eine brilliante Entscheidung des Regisseurs. Er macht den Film zu dem was er ist!
Absolut empfehlenswert -> nicht nur für Fans des Boxsports!!!


 Weitere Kundenmeinungen


Viel Lärm um nichts - Michael KeatonViel Lärm um nichts
Michael Keaton, Robert Sean Leonard

DVD, 27. Juni 2000
     Verkaufsrang: 16601     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Mit seiner Verfilmung des Historienstücks Henry V. ist der irische Theaterschauspieler und Regisseur Kenneth Branagh nicht nur gleich einem Kometen zur großen Hoffnung des europäischen Kinos aufgestiegen, er hat auch Shakespeare für die Leinwand und eine neue Generation von Film-Begeisterten wiederentdeckt. Der Erfolg dieses düsteren Schlachtengemäldes hat eine ganze Welle von zum Teil klassischen und zum Teil stark modernisierten Shakespeare-Adaptionen ausgelöst, zu der Branagh selbst mit der Komödie Viel Lärm um Nichts und der großen Tragödie Hamlet zwei der am stärksten herausragenden Beiträge geliefert hat.
Wie ein Gegenentwurf zu dem dunklen, in Braun- und Schlammtönen gehaltenen Henry V., der die ganze Breite von Shakespeares Schaffen auch filmisch illustriert, wirkt Viel Lärm um Nichts. Die Sonne der Toskana lässt diese Komödie von Irrungen und Wirrungen der Liebe im schönsten Glanz erstrahlen. Zwei Paare, die zusammengehören, haben doch Schwierigkeiten zueinander zu finden. Beatrice (Emma Thompson) und Benedikt (Kenneth Branagh) streiten nur, aber hinter all dem Spott verbirgt sich ein Gefühl, das sie sich erst einmal eingestehen müssen. Komplizierter ist es da schon mit Hero (Kate Beckinsale) und Claudio (Robert Sean Leonard), die kurz vor ihrer Hochzeit durch die Intrige des von Grund auf bösen Don Juan (Keanu Reeves) auseinander gebracht werden.
Die Lust und die Lebensfreude, die genauso wie das Erotische und das Exotische bei Shakespeare erst einmal in der Sprache liegen, finden bei Branagh ihren direkten Ausdruck in den Bildern. Das Tempo der Inszenierung entspricht dem der wunderbaren Wortgefechte zwischen Beatrice und Benedikt, die von Branagh und seiner damaligen Frau Emma Thompson genüsslich ausgetragen werden. Die Komödie wird zum Rausch, der in den absurden Auftritten Michael Keatons als Holzapfel, dem sich zu Höherem berufen fühlenden Constabler, gipfelt. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 72 Bewertungen)

Ich habe erst spät die Bekanntschaft des Herrn Shakespeare gemacht,      5 von 5 Punkten
..und auch das eher zufällig: eine Bekannte schleppte mich und meine ebenso ahnungslose Freundin vor Jahren in diesen Film. Was - für - ein - Erlebnis!

Und zum immerimmerwiedergucken.

Das ganze herrliche Ensemble explodiert fast vor lauter Spielfreude. Mal abgesehen davon, daß alle - aber auch wirklich alle - Rollen ganz hervorragende besetzt sind. Es ist einfach eine Freude, diesen spielbegeisterten Menschen zuzusehen und zuzuhören. Allen voran das damalige englische Traumpaar, Emma Thompson und Kenneth Brannagh. Aber auch Denzel Washington und Keanu Reeves als Brüder... wem anders als diesem Team hätte man das abgenommen?

Und dazu die schöne, berauschende, aufbrausende Musik von Patrick Doyle.

So, ich hör jetzt auf bevor ich die Tastatur vollsabbere.


 Weitere Kundenmeinungen


Dr. House - Season 1, Episode 1 (Mini-DVD) - Hugh LaurieDr. House - Season 1, Episode 1 (Mini-DVD)
Hugh Laurie, Omar Epps, Lisa Edelstein, Robert Sean Leonard, Jesse Spencer

DVD, 14. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 21495      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Lieber die komplette Staffel kaufen      1 von 5 Punkten
Für eine einzige Folge House finde ich die DVD zu teuer, außerdem sind die Farben grauenhaft.
Man sollte sich lieber im TV ein Bild von House machen und bei Gefallen die komplette 1. Staffel kaufen.

Murks      2 von 5 Punkten
Leider leidet diese Mini-DVD (bzw. die Pilotfolge?) unter einem erbärmlichen Farbstich, bei dem die Grüntöne deutlich verringert sind. Sollte dies ein Stilmittel der Produzenten sein, dann ging das gründlich in die Hose, denn dieser Farbstich stört enorm.
Die Folge selber ist durchschnittlich, das Team um House hat seine Hochform bei dieser ersten Folge noch nicht erreicht.

Einfach spitze      5 von 5 Punkten
Obwohl ich erst seit ein paar Folgen die Serie kenne, kaufte ich mir die Mini-DVD um einen ersten Einblick der ersten Folgen mir zu verschaffen und ich bin vollstens zufrieden. In der Pilotfolge bekommt man sofort einen Einblick auf House unbeschreibliche Fähigkeiten und seine präzise Ursachenforschung.

Super Serie, aber der Preis zu hoch!      3 von 5 Punkten
Dr. House ist wohl momentan die beste US-Serie seit Jahren! Wer hier denkt es handelt sich um eine Krankenhaus Serie à la ER, der irrt! House M.D. ist eine sehr gut aufgebaute und realistisch wirkende Serie, die um die Hauptfigur Greogry House aufgebaut ist. Einen sehr exzentrischen, sarkastischen und kompetenten Arzt! (Perfekt mit Haugh Laurie in der Hauptrolle besetzt)

Was die Serie hauptsächlich auszeichnet sind nicht die schon sehr gut dargestellten Fälle, sondern die im laufe der Serie aufgebauten Beziehungen unter den Charakteren. Man erfährt mehr über die Menschen in der Serie. Und dies macht den Charme der Serie mit aus!

Ich habe nur die 3 Sterne vergeben, da ich den vorigen Preis von 4,99 für sehr übertrieben hielt. Aber diese DVD mit der ersten Folge eignet sich sehr gut für Leute, die die Serie nicht kennen.

Aber ich empfehle eher zum Kauf der komplette ersten Staffel. Denn die Investition zahlt sich aus. Ihr werdet nicht enttäuscht sein!


Mini-House      4 von 5 Punkten
House ist Kult und der Pilot war auch eine der besten Folgen, der ersten beiden Staffeln. Leider muss ich auch sagen, dass für das "kleine" Angebot ein relativ hoher Preis verlangt wird, der nicht viel mehr als die Kosten der DVD trägt und damit nur als Werbemittel anzusehen ist. Deshalb -1 Stern


 Weitere Kundenmeinungen


Much Ado About Nothing [UK IMPORT] - Kenneth BranaghMuch Ado About Nothing [UK IMPORT]
Kenneth Branagh, Richard Briers, Michael Keaton, Robert Sean Leonard, Emma Thompson

DVD, 21. Mai 1999
     Verkaufsrang: 16273      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 22,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Mit seiner Verfilmung des Historienstücks Henry V. ist der irische Theaterschauspieler und Regisseur Kenneth Branagh nicht nur gleich einem Kometen zur großen Hoffnung des europäischen Kinos aufgestiegen, er hat auch Shakespeare für die Leinwand und eine neue Generation von Film-Begeisterten wieder entdeckt. Der Erfolg dieses düsteren Schlachtengemäldes hat eine ganze Welle von zum Teil klassischen und zum Teil stark modernisierten Shakespeare-Adaptionen ausgelöst, zu der Branagh selbst mit der Komödie Viel Lärm um Nichts und der großen Tragödie Hamlet zwei der am stärksten herausragenden Beiträge geliefert hat.
Wie ein Gegenentwurf zu dem dunklen, in Braun- und Schlammtönen gehaltenen Henry V., der die ganze Breite von Shakespeares Schaffen auch filmisch illustriert, wirkt Viel Lärm um Nichts. Die Sonne der Toskana lässt diese Komödie von Irrungen und Wirrungen der Liebe im schönsten Glanz erstrahlen. Zwei Paare, die zusammengehören, haben doch Schwierigkeiten zueinander zu finden. Beatrice (Emma Thompson) und Benedikt (Kenneth Branagh) streiten nur, aber hinter all dem Spott verbirgt sich ein Gefühl, das sie sich erst einmal eingestehen müssen. Komplizierter ist es da schon mit Hero (Kate Beckinsale) und Claudio (Robert Sean Leonard), die kurz vor ihrer Hochzeit durch die Intrige des von Grund auf bösen Don Juan (Keanu Reeves) auseinander gebracht werden.
Die Lust und die Lebensfreude, die genauso wie das Erotische und das Exotische bei Shakespeare erst einmal in der Sprache liegen, finden bei Branagh ihren direkten Ausdruck in den Bildern. Das Tempo der Inszenierung entspricht dem der wunderbaren Wortgefechte zwischen Beatrice und Benedikt, die von Branagh und seiner damaligen Frau Emma Thompson genüsslich ausgetragen werden. Die Komödie wird zum Rausch, der in den absurden Auftritten Michael Keatons als Holzapfel, dem sich zu Höherem berufen fühlenden Constabler, gipfelt. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 72 Bewertungen)

Ich habe erst spät die Bekanntschaft des Herrn Shakespeare gemacht,      5 von 5 Punkten
..und auch das eher zufällig: eine Bekannte schleppte mich und meine ebenso ahnungslose Freundin vor Jahren in diesen Film. Was - für - ein - Erlebnis!

Und zum immerimmerwiedergucken.

Das ganze herrliche Ensemble explodiert fast vor lauter Spielfreude. Mal abgesehen davon, daß alle - aber auch wirklich alle - Rollen ganz hervorragende besetzt sind. Es ist einfach eine Freude, diesen spielbegeisterten Menschen zuzusehen und zuzuhören. Allen voran das damalige englische Traumpaar, Emma Thompson und Kenneth Brannagh. Aber auch Denzel Washington und Keanu Reeves als Brüder... wem anders als diesem Team hätte man das abgenommen?

Und dazu die schöne, berauschende, aufbrausende Musik von Patrick Doyle.

So, ich hör jetzt auf bevor ich die Tastatur vollsabbere.


 Weitere Kundenmeinungen


Ground Control - Kiefer SutherlandGround Control
Kiefer Sutherland, Bruce McGill, Kristy Swanson, Kelly McGillis, Robert Sean Leonard

DVD
     Verkaufsrang: 27277      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Ground Control Kiefer Sutherland



Der Club der toten Dichter - Robin WilliamsDer Club der toten Dichter
Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke

Videokassette, 2. Mai 2002
     Verkaufsrang: 925     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Das Credo des Welton Internats für Jungen besteht aus den vier Leitbegriffen: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll.
Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten mehr als ein Job: eher eine Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem" (Nutze den Tag), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen.
Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson (Ethan Hawke) und Neil Perry (Robert Sean Leonard) begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sogar als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für die Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt.
Der Club der toten Dichter ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Robin Williams wurde für seine eindrucksvolle Darstellung des ambitionierten Lehrers John Keating für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Jungdarsteller Ethan Hawke (Gattaca, Große Erwartungen) legte mit diesem Film den Grundstein für seine steile Hollywood-Karriere.
Der australische Regisseur Peter Weir zeigt in seinen Filmen häufig Interesse an der Konfrontation zweier unterschiedlicher Welten oder Lebensanschauungen. Wie beim Club der toten Dichter Konformität und Individualismus aufeinander prallen, so wird in Der einzige Zeuge eine Amish-Kolonie mit der Korruption der modernen Polizeiarbeit konfrontiert, in der romantischen Komödie Green Card werden ein Franzose und eine Amerikanerin in eine turbulente Zweckgemeinschaft gepresst. Zuletzt konnte Weir mit seiner "Mediensatire" Die Truman Show international Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. -Benno Limberg


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 73 Bewertungen)

Mein Captain, mein Captain      5 von 5 Punkten
Lehrer, die Verantwortung für ihre Schüler nehmen, sind seltener zu finden, als Omnibusse am Himmel zu sehen.
Peter Weir erzählt die Geschichte eines solchen "phantastischen Lehrers" und seiner Schüler.

In unsere nachkriegsfunktionalisierenden Bildungsmisere ist der Lehrer als "Führer" bzw. "Leuchtturm" verpöhnt und antiautoritäre 68Pädagogik hat ihre Spuren der Verantwortungslosigkeit ( das nennen "Wir" dann Freiheit des antiautoritären Charakters alla Peter Weiß) hinterlassen.
Daß aber Kinder Vorbilder als emotionale Heimat brauchen, um in ihren Wachstumsprozessen über sich selbst hinaus zu wachsen, verdeutlicht dieser Film aufs Entschiedenste und steht da mit auf der anderen Jordanseite unserer Bildungswüste: Leider ist in unserer vaterlosen Gesellschaft der "Lehrer" zur unheiligen Ersatzikone verkommen. Menschen zu bilden darf nichts mehr mit Menschenbildung zu tun haben und die "industrielle Vermittlung" von Wissen ist (Gang und Gebe)() (wenn du nicht funktionierst hagelt es Kopfnoten anstatt vorbildliche Fürsorge): Gewissen aber und Solidarität sind Selektion und Prüfungsangst gewichen. Verantwortungsvorbild kann man aber nur sein, wenn man der "Logik" der Offenheit der Emotionen folgt, selbst gegen Gewalt (der Kids) und Staatsgewalt (Bildungsministerium)! Lehrer sein ist eine Berufung und kein Job und vielleicht sogar die wichtigste Berufung überhaupt in unserer Gesellschaft! Sie macht die Zukunft aus. Aber wie verachten wir doch unsere Lehrer und zwar zurecht: Der heutige Lehrer ist ein Vollstrecker, aber kein "Knabenführer" mehr. Er ist Gewaltfeigling und Bürgerfeigling! Courage und "elterliche Führungsqualitäten" (Mentor) fehlen. Selbst wenn dies Vorbild(Ideal) angreifbar und relativierbar ist... solche Lehrer (der Antiken!!!), wie in diesem Film dargestellt, braucht der Mensch wirklich.
Diesen Film sollte man sich im Zusammenhang mit dem Werk "Der Mann ohne Gesicht" (einer der wenigen guten Mel Gibson-Filme) anschauen, um zu verstehen, daß "Lehrer sein" bedeutet, seine Schüler zu lieben und das Beste aus ihnen wertschätzend herauszuholen, selbst wenn es schmerzhaft wird: Kein Schüler wäre je verloren, wenn es solche Lehrer wirklich gäbe: Wir bräuchten uns keine Sorgen mehr um Waffengesetze und schwarzgekleidete Schüler machen!!!


 Weitere Kundenmeinungen


House - Series 3 - Complete [UK IMPORT] - Hugh LaurieHouse - Series 3 - Complete [UK IMPORT]
Hugh Laurie, Omar Epps, Jennifer Morrison, Jesse Spencer, Robert Sean Leonard

DVD, 19. November 2007
     Verkaufsrang: 23003      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 45,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

House ist toll aber diese Box nicht      3 von 5 Punkten
House ist klasse, ohne Frage ist das auch eine Klasse Staffel, nur DIESE Box ist meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, es sei denn man ist Englisch Muttersprachler.
Es gibt eine Englische Tonspur, aber keine Deutsche oder andere Sprache.

Das ist nicht so schlimm, aber es gibt auch KEINE Untertitel, weder Englische noch sonstige.

House Staffel 3 eigentlich 5 Sterne, dieses Box set 3 Sterne wegen mangelden Tonspuren und Untertiteln. Das ist eine DVD, wie schwer waere es Untertitel mit zu geben? schade.

"Dr. House schweift leider etwas ab"      3 von 5 Punkten
Ich liebe es Dr. house zu schauen! Seine Sprüche, Sarkasmus etc. Aber mal ehrlich: Die Serie schweift etwas von der Realität ab! Die Krankheiten werden immer ausgefallener und unnachvollziehbar. Z.B. die Folge, in der die Kinder aufgrund einer Creme altern; das ist nicht gut. Und ich muss sagen: Sehr enttäuschend!
Trotzdem kann man seinen Spaß aufgrund den Sprüchen noch haben.
Nur House-Fans zu empfehlen!

Ein Krankenhaus für Dr. House      5 von 5 Punkten
Es ist immer wieder eine Augenweide, die Gratwanderung des Gregory House zwischen Patientenwohl und Egozentrik zu beobachten.
Man spürt förmlich die innere Zerissenheit, den schieren Wahn, unerwartete Aufopferungsbereitschaft und letztendlich auch die Schwäche des menschlichen Körpers inform der BTM-Sucht und der daraus resultierenden, oftmals wahnwitzigen Beschaffungs-Methoden.
Frei von jeder Ethik und doch nach nichts anderem strebend
-House,MD wie er leibt und lebt.

Grandiose Fortsetzung mit einem überragenden Hugh Laurie      5 von 5 Punkten
"Dr. House" geht bereits ins dritte Dienstjahr, und wird tatsächlich
immer besser.
Von Staffel zu Staffel schaffen es die Drehbuchautoren die Serie noch
interessanter und intelligenter für den Zuschauer zu machen.

Gut, im großen und ganzen bleibt alles beim Alten,
sensationelle und meist einzigartige Krankheiten werden von Dr. House
und Team diagnostiziert, und gegen Ende einer jeden Episode,
nach einigen derben und herablassenden Sprüchen seitens House,
erfolgreich gelöst.

Was die dritte Staffel allerdings besonders macht, ist die detaillierte
Beleuchtung des Dr. House in Person.
Eine regelrechte Charakterstudie des mürrischen, und dennoch
irgendwie sympathischen Arztes wird erstellt, welche die verborgenen
Leiden und Probleme des Dr. House aufzeigen.

Schlecht ist das Ganze nicht, denn dank eines unglaublich gut spielenden
Hugh Laurie, als Dr. House, wird die dritte Staffel zu einem regelrechten
Genuss.
Nun ist es wohl endgültig das Hugh Laurie nie wieder eine andere
Rolle, außer Dr. House, glaubhaft verkörpern kann, denn die Rolle ist ihm
einfach auf den Leib geschnitten und bei den Zuschauern längst im
Gedächtnis verankert.

Die restlichen Darsteller verkörpern routiniert und glaubhaft,
wie in den vorherigen Staffeln auch, ihre Charakterrollen.
Wirkliche schauspielerische Überaschungen sind hierbei nicht zu
erwarten, eher hat man das Gefühl dass Hugh Laurie den Rest etwas
in den Schatten stellt.

Leider tut sich in der dritten Staffel storytechnisch nicht sehr viel.
Meist stehen die Probleme von Dr. House im Mittelpunkt und lassen
nur wenig roten Faden für andere Handlungsstränge übrig.

Immerhin wird wieder ein radikales, offenes Ende erzeugt, dass
zwar nicht so dramatisch wie nach Staffel 2 endet, trotzdem den
Zuschauer auf eine spannende vierte Staffel hoffen lässt.

Die dritte Staffel ist ein Muss für jeden Fan der Serie,
flotte und intelligente Sprüche, tolle Schauspieler und ein einzigartiger
Charakter, Dr. House, der es schafft mit seiner Person eine ganze
Serie zu tragen - einfach Klasse.

Geniale Fortsetzung der Serie      5 von 5 Punkten
In der dritten Staffel der House-Serie gehts ans Eingemachte. Dunkler und extremer als die zwei Vorgängerstaffeln, gewährt uns die dritte Staffel noch tiefere Einblicke in das Seelenleben, die Verletztheit und das Suchtverhaltens von Dr. House.

Am Ende der zweiten Staffel wurde House von seinem Gegenspieler Moriarty (Ähnlichkeiten mit dem berühmten Sherlock Holmes - Gegenspieler sind nicht zufällig)angeschossen, fiel ins Koma und hatte darin eine Art Eingebung, wie sich seine Behinderung vielleicht heilen lassen könnte.

Die dritte Staffel setzt nun da an, dass diese geträumte Behandlung gefruchtet hat und House wieder laufen kann - und dementsprechend seinen Stock und das Vicodin (!!!)an den Nagel hängt und gut gelaunt in der Gegend herumjoggt. Leider besteht der Heilungserfolg nur vorübergehend - schon bald kündigt sich wieder das unheilvolle Ziehen im rechten Oberschenkel an,und ein paar Folgen später ist der hinkende, tablettensüchtige Misantroph wieder back as usual.

Nein, eigentlich noch schlimmer, denn seine Sucht und teilweise Brutalität kennt nun keine Grenzen mehr, und er schreckt nicht einmal davor zurück, seinen einzigen Freund und seine Umwelt in ernste legale Schwierigkeiten zu bringen, um an den Stoff zu kommen.

Dementsprechend lernen wir in dieser Staffel noch dunklere Seiten von House kennen:

House ist außer Kontrolle, ist auf Entzug, legt sich mit einem unsympathischen Polizisten an, der ihn gleich mal ins Gefängnis steckt und House's Mitarbeiter und Vorgesetzte an deren Existenz geht, sie einschüchtert, schikaniert, und verstört - und House ist es in seinem Zustand scheinbar gleichgültig.
House täuscht vor, an unheilbarem Krebs erkrankt zu sein und bringt damit seine Umwelt zusätzlich aus der Fassung.
House entlässt einen seiner Mitarbeiter, einige Charaktere verlassen die Serie in ihrer Funktion.
House will ein 8jähriges Mädchen sämtliche Extremitäten abschneiden. House muss sich mit seiner Mißbrauchsvergangenheit auseinandersetzen. House hinterfragt seine Freundschaft mit einem seiner Ansicht nach verräterischen Wilson, usw.

Wenn die Staffel endet, bleibt wahrlich kein Stein mehr auf dem anderen und nichts ist mehr so wie es war, was vor allem in Amerika, wo diese Staffel ja bereits gänzlich zu sehen war, von Fans der Serie zu ziemlichen Protesten geführt hat, da die Autoren nichts unversucht gelassen haben, um ihren Figuren noch tiefe Verletzungen und Hindernisse in den Weg zu schreiben.

Obwohl ich persönlich das Ende der dritten Staffel nicht gutheisse, da mir zu viele unnötige personelle Änderungen vorgenommen werden und sich, wie ich bereits in Amerika in der vierten Staffel sehen konnte, die Serie in der vierten Staffel etwas verläuft, gehört die dritte Staffel doch zu meinen Favoriten.

Der gewohnte Wortwitz und die Plämkeleien sind auch hier gut in Szene gesetzt, die Fälle interessant und die Schauspieler wie immer durch die Bank großartig.

Ich für meinen Teil kann nur eine Kaufempfehlung für diese Staffel abgeben.


 Weitere Kundenmeinungen


Swing Kids - Robert Sean LeonardSwing Kids
Robert Sean Leonard, Christian Bale, Frank Whaley

Videokassette, 5. Dezember 2002
     Verkaufsrang: 734     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Dieser seltsame Film mit einer nicht alltäglichen Handlung (deutsche Jugendliche, die ihrer Leidenschaft für Jazz und Tanzen nachgehen und von Hitlers Männern verfolgt werden) funktioniert beinahe, was sicherlich an der guten Besetzung liegt, die sich offensichtlich mit der unüblichen Geschichte gut identifizieren konnte. Regisseur Thomas Carter gibt den Musiksequenzen nicht den nötigen stilistischen Drive, der der ganzen Produktion auf einen anderen, interessanteren Level verholfen hätte, was diesen "Hollywood-Traum" angeht. Kenneth Branagh spielt sehr effektvoll einen Nazi-Beamten, einen "Wolf im Schafsfell". -Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Swing heil !      5 von 5 Punkten
Ein ganz anderer Blick auf Hamburg während des Weltkrieges. Keine heroischen Ami-Einmarschierer oder unmenschliche Nazischergen sondern eine Gruppe Schüler, deren ganze Liebe dem Swing gilt. Alles nationalsozialistisch braune Gedankengut ablehnend sind sie - schon alleine auf Grund der "Hautfarbe" des Swings - Gegener des dritten Reiches.
Schmerzlich müssen sie lernen, dass das Dumme, wenn es an der macht ist noch gefährlicher sein kann.

Die genialste Szene meines Erachtens kurz skizziert.
Abends im Café "Bismarck": die Swing Kids heizen sich durch feuriges Tanzen und noch sprühendere Musik des Orchesters auf. An der Tür steht gelassen und zufrieden lächelnd ein beleibterer Mann als plötzlich aufgeregt ein junger Mann hereinstürmt und mit den Armen fuchtelt. Ein par GEsten, ein par Blicke und das ganze Orchester sowie die Tanzenden steigen sozusagen mitten im Satz auf gemächlichen Walzer um. Die Gestapo blickt sich mißmutig um, aber von S wing weit und breit nichts mehr zu sehen.


Ich empfehle jedem, der sich für Musikgeschichte im Allgemeinen oder Swing im Speziellen interessiert diesen Film anzuschauen und sich die DVD (ein halber Held, wer diesen Film auf DVD durchgesetzt hat) anzuschauen.

Übrigens ist Robert Sean Leonard, der die Hauptrolle spielt, außer im "Club der toten Dichter" im Moment in der Serie "Dr. House" auf RTL zu sehen die sich (nach meiner Meinung als absolut einzige Sendung auf diesem Sender) lohnt zu schauen.


 Weitere Kundenmeinungen


Swing Kids - Robert Sean LeonardSwing Kids
Robert Sean Leonard, Christian Bale, Frank Whaley

DVD, 5. Dezember 2002
     Verkaufsrang: 28046     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Dieser seltsame Film mit einer nicht alltäglichen Handlung (deutsche Jugendliche, die ihrer Leidenschaft für Jazz und Tanzen nachgehen und von Hitlers Männern verfolgt werden) funktioniert beinahe, was sicherlich an der guten Besetzung liegt, die sich offensichtlich mit der unüblichen Geschichte gut identifizieren konnte. Regisseur Thomas Carter gibt den Musiksequenzen nicht den nötigen stilistischen Drive, der der ganzen Produktion auf einen anderen, interessanteren Level verholfen hätte, was diesen "Hollywood-Traum" angeht. Kenneth Branagh spielt sehr effektvoll einen Nazi-Beamten, einen "Wolf im Schafsfell". -Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Swing heil !      5 von 5 Punkten
Ein ganz anderer Blick auf Hamburg während des Weltkrieges. Keine heroischen Ami-Einmarschierer oder unmenschliche Nazischergen sondern eine Gruppe Schüler, deren ganze Liebe dem Swing gilt. Alles nationalsozialistisch braune Gedankengut ablehnend sind sie - schon alleine auf Grund der "Hautfarbe" des Swings - Gegener des dritten Reiches.
Schmerzlich müssen sie lernen, dass das Dumme, wenn es an der macht ist noch gefährlicher sein kann.

Die genialste Szene meines Erachtens kurz skizziert.
Abends im Café "Bismarck": die Swing Kids heizen sich durch feuriges Tanzen und noch sprühendere Musik des Orchesters auf. An der Tür steht gelassen und zufrieden lächelnd ein beleibterer Mann als plötzlich aufgeregt ein junger Mann hereinstürmt und mit den Armen fuchtelt. Ein par GEsten, ein par Blicke und das ganze Orchester sowie die Tanzenden steigen sozusagen mitten im Satz auf gemächlichen Walzer um. Die Gestapo blickt sich mißmutig um, aber von S wing weit und breit nichts mehr zu sehen.


Ich empfehle jedem, der sich für Musikgeschichte im Allgemeinen oder Swing im Speziellen interessiert diesen Film anzuschauen und sich die DVD (ein halber Held, wer diesen Film auf DVD durchgesetzt hat) anzuschauen.

Übrigens ist Robert Sean Leonard, der die Hauptrolle spielt, außer im "Club der toten Dichter" im Moment in der Serie "Dr. House" auf RTL zu sehen die sich (nach meiner Meinung als absolut einzige Sendung auf diesem Sender) lohnt zu schauen.


 Weitere Kundenmeinungen


2001: Odyssee im Weltraum [HD DVD] - Keir Dullea2001: Odyssee im Weltraum [HD DVD]
Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Daniel Richter, Leonard Rossiter

HD DVD, 7. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 23603      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 34,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Als Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte.
Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigene Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden.
Präzise ist die Geschichte konstruiert, die sich auf einer Subebene geschickt mit der Enthumanisierung des Menschen durch die voranschreitende Technologie auseinandersetzt, wofür in Kubricks Klassiker der Computer HAL 9000 steht, der von allen Figuren über die am weitesten entwickelte Persönlichkeit verfügt. Dinge wie diese sind es denn auch, die 2001 zu einem Film wie keinen anderen machen, auch wenn die Darstellung des ersten Jahres im neuen Millennium, wie wir heute wissen, denn doch etwas zu enthusiastisch ausgefallen ist. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktion. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 153 Bewertungen)

Das Tier im Menschen, der Mensch in der Maschine und schließlich noch Gott...      5 von 5 Punkten
Obwohl ich schon längere Zeit Filmklassikern hinterherjage und schon so manchen Must-Have-Streifen gesehen habe, bin ich das erste Mal in meinem Leben beeindruckter Zuseher bei Kubrick's "Space Odyssee" gewesen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich an sich kein Sci-fi-Fan bin, aber - und das sei gleich anfangs erwähnt - um diesen Streifen zu mögen, braucht man weder Star-Wars noch Star Trek - Fan zu sein (obwohl ich auch diese Filme in gewissem Maße nicht schlecht finde).
"Space Odyssee" ist ansatzweise das, was ein gewisser Herr Tarkowskij wenige Jahre später noch intensiver und ausführlicher unter dem Titel "Solaris" produziert hat. Freilich ist jetzt weder das eine noch das andere eine Kopie. Aber ich wage zu beahupten, dass Kubrick's Streifen einen nicht zu verachtenden Einfluss auf Tarkowskij und natürlich noch viele, viele andere Filmemacher gehabt hat.
Prinzipiell arbeitet Kubrick hier mit Bildern und Musik: "Also sprach Zarathustra" und "An der schönen blauen Donau" sind ein herrliches Erlebnis in Kombination mit Bildern futuristischer und höchstentwickelter Technik. Vielleicht wollte der Regisseur damit zum Ausdruck bringen, dass die kulturelle und technische Blüte hier miteinander verschmelzen...
Dabei beginnt alles ganz anders: Zunächst schickt uns Kubrick auf eine Reise in die Steinzeit, in der Menschenaffen ein (relativ) friedliches Nebeneinander frönen, ehe jemand entdeckt, dass man große Schenkelknochen auch als Waffe (nicht nur für die Jagd) verwenden kann. Kurz: Der Mensch war immer schon so wie heute: machteifernd, rachsüchtig und kriegerisch (nur die Waffen haben sich eben geändert).
Dann folgt ein Sprung, der uns eben mal ein paar Jahrtausende nach vorne katapultiert: Ein in die Luft gewirbelter Knochen verwandelt sich schnurstraks in ein Raumschiff - einer der genialsten Schnitte der Filmgeschichte.
So geht es dahin. Beeindruckende Kulissen gepaart mit sprechenden Bildern und wunderbarer Musik vermitteln dem Zuseher den Eindruck von einer menschlichen Gesellschaft, die alle kulturellen und historischen Kluften überwältigt hat, um neben- und miteinander, auch außerhalb der weltlichen Atmosphäre, in Frieden und Harmonie zu leben. Das zeigt sich beispielsweise als sich ein amerikanischer Wissenschaftler mit seinen russischen Freunden zusammensetzt (für 1968 ja beinahe unerhört!).
Natürlich muss es soweit kommen, dass nicht mehr der Mensch, sondern Maschinen nun zum Übel der Menschheit werden. Das zeigt sich schließlich als eine - hauptsächlich von einem Computer gesteuerte - Jupiter-Expedition aus den Fugen gerät, weil der schon "zu intelligente" Computer nach fehlerhafter Funktion alles dagegen unternimmt, um nicht abgeschaltet zu werden. Kubrick genügte es allerdings diese menschliche Angst vor Kontrollverlust über sein eigenes Schicksal im Rahmen einer 5-Mann-Raumschiffbesatzung zu zeigen, wobei drei davon in künstlichen Tiefschlaf versetzt sind - bleiben also nur noch 2. Überhaupt bedient sich Kubrick relativ weniger Schauspieler, was seine Qualität als Filmschaffender aber durchaus bestätigt, wie ich finde.
In weiterer Folge schafft es der letztlich einzige Überlebende der Besatzung, den Computer (HAL-9000) zu überlisten und sich am Jupiter niederzulassen.
Was dort dann geschieht, wage ich nicht zu erklären. Ich denke, man muss es selbst gesehen haben. Vielleicht wollte uns Kubrick so eine höher entwickelte Lebensform darbieten, die man durchaus auch als "Gott" bezeichnen könnte. Vielleicht wollte er aber ganz einfach auch nur die Urängste des Menschen widerspiegeln, indem er das einsame Altern und Sterben auf einem fremden Planeten hierfür als Metapher verwendet hat... Wie auch immer - jedenfalls stimmt das Ende wieder hoffnungsvoll, als ein Embryo quer durchs All fliegt und sich das Bild: Baby, Erde, Sonne zu guter Letzt in unser Bewusstsein bannt.

Insgesamt ist "Space Odyssee" wirklich ein Meisterwerk. Stellenweise kann man es - so finde ich - ein wenig mit "Planet der Affen" vergleichen. Wer beide Filme gesehen hat, wird bestimmt einige Ähnlichkeiten finden können (wobei Kubrick insgesamt genialer an die Sache herangegangen ist). Das zuvor schon erwähnte "Solaris" ist ein ähnliches Kaliber, allerdings in seiner Machart und auch in der Grundintension doch stark anders als "Space Odyssee". Freunden von "Space Odyssee" kann ich an dieser Stelle jedenfalls nur raten, sich unbedingt mal Tarkowskijs Version von "Solaris" anzuschauen. Der Streifen macht dort weiter, wo dieser hier gerade mal ansatzweise begonnen hat...

Fazit: Nichts für ungeduldige Gemüter, die sich ausschließlich für Weltraumschlachten und Aliens begeistern können. "Space Odyssee" verlangt Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit und versteht es aber auch zu unterhalten, so, dass sich ein wunderbarer Kreis an Genialität und Einfallsreichtum schließt.

Wahrscheinlich einer der besten 50 Filme aller Zeiten!


 Weitere Kundenmeinungen


Heroes - Series 2 - Complete [Blu-ray] [UK IMPORT] - Hayden PanettiereHeroes - Series 2 - Complete [Blu-ray] [UK IMPORT]
Hayden Panettiere, Leonard Roberts, Greg Grunberg, Masi Oka, Ali Larter

Blu-ray, 25. August 2008

Verkaufsrang: 22538
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 48,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



Zeit der Unschuld  Die besten Filme aller Zeiten - Michelle PfeifferZeit der Unschuld Die besten Filme aller Zeiten
Michelle Pfeiffer, Geraldine Chaplin, Michael Gough, Winona Ryder, Stuart Wilson

DVD, 14. August 2008

Verkaufsrang: 14104
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,99
(versandkostenfrei ab 20 €
Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren





2001: Odyssee im Weltraum  Die besten Filme aller Zeiten - William Sylvester2001: Odyssee im Weltraum Die besten Filme aller Zeiten
William Sylvester, Keir Dullea, Gary Lockwood, Robert Beatty, Margaret Tyzack

DVD, 18. September 2008

Verkaufsrang: 18472
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,99
(versandkostenfrei ab 20 €
Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



House - Series  1-3 - Complete [UK IMPORT] - Hugh LaurieHouse - Series 1-3 - Complete [UK IMPORT]
Hugh Laurie, Omar Epps, Jennifer Morrison, Jesse Spencer, Robert Sean Leonard

DVD, 19. November 2007

Verkaufsrang: 33287

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen





Seiten:
  1  2 3 4 5 6 
Nächste Seite