DVDs: Marisa Ryan

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Barry Lyndon - Ryan O'NealBarry Lyndon
Ryan O'Neal, Marisa Berenson, Patrick Magee

DVD, 4. Juli 2008
     Verkaufsrang: 4904      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Keine Verbesserung      2 von 5 Punkten
Kurztip zur DVD: Sie bietet keine Verbesserung gegenüber den bisherigen Ausgaben, insbesondere ist die 16:9-Kodierung nach wie vor nicht anamorph. Da müssen wir weiter auf ein vernünftiges Bildformat warten.
2 Sterne für die DVD - der Film allein würde natürlich fünf bekommen.


Tödliche Entscheidung [Blu-ray] - Rosemary HarrisTödliche Entscheidung [Blu-ray]
Rosemary Harris, Ethan Hawke, Albert Finney, Marisa Tomei, Aleksa Palladino

Blu-ray, 7. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 19721      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Tödliche Entscheidung DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Super!!!      5 von 5 Punkten
Der Film ist einfach nur genial, sowohl inhaltlich, wie auch schauspielerisch! Ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass es hier eine Kundenrezension gibt, die den Film als vorausschaubar bezeichnet, aber gleichzeitig einem wirklich voraussehbarem, langweiligem B-Movie,wie "Die Vorahnung" 5 Sterne gibt. Dieser Film fesselt und regt zum Nachdenken an.In diesem Jahr habe ich lediglich eine Handvoll guter Filme gesehen, neben "No country for old men" gehört dieser mit Sicherheit dazu.


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Barry Lyndon - Ryan O'NealBarry Lyndon
Ryan O'Neal, Marisa Berenson, Patrick Magee, Hardy Krüger

DVD, 23. August 2001
     Verkaufsrang: 13681     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

In dem Nachruf, den die New York Times Stanley Kubrick gewidmet hatte, hieß es, dass der große Regisseur, der mit Dr. Seltsam, 2001 und Uhrwerk Orange gleich drei Meisterwerke in Folge gedreht hatte, mit Barry Lyndon zum ersten Mal ins Stolpern gekommen sei.
Diese Einschätzung wirkt wie ein Echo der Reaktionen, die Kubricks Verfilmung von William Makepeace Thackerays Roman Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon 1975 bei seiner Erstaufführung hervorrief. Sie ist den Ruf, zu lang und viel zu kalt zu sein, nie wirklich losgeworden, und selbst diejenigen, die dieses ausufernde Werk schätzen, sehen in ihm meist nur ein faszinierendes Experiment. Doch Barry Lyndon ist viel mehr als nur das, es ist ein durch und durch einzigartiger Film, ein geradezu titanisches Opus, das keinerlei Konzessionen an den Zuschauer macht.
Auf den ersten Blick ist die Geschichte von Redmond Barry (Ryan O'Neal), der nach Jahren voller Abenteuer und Betrügereien die Witwe Lady Lyndon (Marisa Berenson) heiratet und als Barry Lyndon zu Geld und Ansehen kommt, um schließlich tief zu fallen, ein klassischer Stoff für großes historisches Kino. Und in gewisser Weise bedient Stanley Kubrick dieses Genre auch mit den aufwändigen Schlachtszenen aus dem Siebenjährigen Krieg, den beiden Duellen, die Barrys Lebensgeschichte beinahe einzurahmen scheinen, den Liebesabenteuern seines (Anti-)Helden und der so schwelgerischen wie verschwenderischen Ausstattung. Aber Kubrick wäre eben nicht Kubrick, würde er nicht auch hier den Rahmen des Genres sprengen und den Konventionen seine Vision entgegenhalten.
Der Vorwurf der Kälte resultiert aus der Distanz, die Kubrick zwischen Thackerays Geschichte und seiner Adaption aufbaut. Kein anderer historischer Film zuvor hat die von ihm behandelte Epoche mit solch einer akribischen Versessenheit rekonstruiert wie Barry Lyndon - und auch kein Film nach ihm. Selbst Martin Scorsese, der andere große Perfektionist des modernen Kinos, ist bei Zeit der Unschuld nicht annähernd so weit gegangen wie Kubrick hier.
Nur dienen der ungeheure Aufwand und die Technik, die es Kubricks Kameramann John Alcott ermöglichte, seine Bilder in das Licht zu tauchen, das auch die Gemälde von Watteau und Thomas Gainsborough erstrahlen ließ, nicht der Identifikation. Kubrick rekonstruiert die Vergangenheit als Vergangenheit. Er breitet eine chaotische und korrupte Epoche vor uns aus, damit wir sie durchschauen und sezieren können. Die Sentimentalität des historischen Dramas weicht einer Schönheit des Analytischen, deren Reichtum auch nach wiederholtem Sehen des Films nicht erschöpft ist. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Realismus kann schön sein      5 von 5 Punkten
Kubrick erzählt hier eine Geschichte aus dem 18. Jhd. und ich wünsche mir, daß ab sofort alle Filme, die in der Vergangenheit spielen, mit dieser Genauigkeit inszeniert werden. Kein übermäßiger Pomp, keine typischen Fehler, wie ausgefahrene Feld- und Waldwege auf Fußpfaden oder hell erleuchtete Räume... Einfach groß! Auch die Art der Erzählung ist klassisch, die Einstellungsgrößen, die Kamerafahrten, alles nach alter Schule - aber in Perfektion á la Kubrick. Und hin und wieder leistet er sich den Luxus, alles anders zu machen, als es im Lehrbuch steht, und z.B. einen dramatischen Dialog nicht auflöst, sondern komplett in der Totalen stattfinden läßt. Hier wird nicht einfach "mit der Kamera" erzählt, hier befindet sich der Zuschauer auf einer Zwischenebene. Auch die Musik ist so gesetzt, daß nicht nur die Schnitte genau kommen, sondern ganze Handlungsabläufe und damit Ton, Bild und Text in einen selten so perfekten Kontext setzt.

Da Kubrick sämtliche Mantel- und Degenklischees vermeidet und auf die heute übliche "Dramatisierung von Nichts" verzichtet, wird der Film zu einer Zeitreise. Selbst in langen Totalen gibt es immer wieder spannende Dinge zu entdecken, und sei es die Schönheit der Natur oder die Schönheit der Bildkomposition. Mit der Geschichte von Barry Lyndon hat Kubrick außerdem eine Geschichte zur Hand, an der sich so ziemlich das komplette Leben zur damaligen Zeit abbilden läßt.
Diese Verfilmung ist also nicht nur ein "ausgebufftes" Filmkunstwerk, sondern auch als Portrait einer Epoche höchst wertvoll.

Der Vollständigkeit halber will ich erwähnen, daß sich sowjetische und auch DDR-Produktionen, so wie Kubrick, sehr peinlich genau an historische Vorgaben gehalten haben. Die von der Kritik immer wieder gelobte (und angeblich so seltene) Detailtreue ist tatsächlich nur westlich der Elbe als eine große Ausnahme anzusehen.


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Cold Hearts - Kalter Kuss - Marisa Ryan, Amy Jo Johnson, Robert Floyd Christopher WhielCold Hearts - Kalter Kuss
Marisa Ryan, Amy Jo Johnson, Robert Floyd Christopher Whiel

Videokassette
     Verkaufsrang: 3349     

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Titel: Cold Hearts - Kalter Kuss Format: VHS Darsteller: Christopher Whiel, Marisa Ryan, Amy Jo Johnson, Robert Floyd Spieldauer: 90 Min. Altersfreigabe: 16 Audio: Stereo Sprache: Deutsch Zustand: neu Kurzinfo: Ein kleines, verschlafenes Städtchen in New Jersey birgt ein Geheimnis. Dort residiert Charles, ein Vampire-Lord. Er und seine Anhänger terrorisieren die Umgebung, auch die rivalisierenden Vampire Viktoria und Alicia. Die angespannte Lage treibt unaufhaltsam ihrem Showdown entgegen... Angebot vom: 14.02.2007 Bestell-Nr.: BN0016 Sparte: Horror: Vampire



Barry Lyndon [UK IMPORT] - Ryan O'NealBarry Lyndon [UK IMPORT]
Ryan O'Neal, Murray Melvin, Marie Kean, Marisa Berenson, Hardy Kruger

DVD, 10. September 2001
     Verkaufsrang: 55014     

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In dem Nachruf, den die New York Times Stanley Kubrick gewidmet hatte, hieß es, dass der große Regisseur, der mit Dr. Seltsam, 2001 und Uhrwerk Orange gleich drei Meisterwerke in Folge gedreht hatte, mit Barry Lyndon zum ersten Mal ins Stolpern gekommen sei.
Diese Einschätzung wirkt wie ein Echo der Reaktionen, die Kubricks Verfilmung von William Makepeace Thackerays Roman Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon 1975 bei seiner Erstaufführung hervorrief. Sie ist den Ruf, zu lang und viel zu kalt zu sein, nie wirklich losgeworden, und selbst diejenigen, die dieses ausufernde Werk schätzen, sehen in ihm meist nur ein faszinierendes Experiment. Doch Barry Lyndon ist viel mehr als nur das, es ist ein durch und durch einzigartiger Film, ein geradezu titanisches Opus, das keinerlei Konzessionen an den Zuschauer macht.
Auf den ersten Blick ist die Geschichte von Redmond Barry (Ryan O'Neal), der nach Jahren voller Abenteuer und Betrügereien die Witwe Lady Lyndon (Marisa Berenson) heiratet und als Barry Lyndon zu Geld und Ansehen kommt, um schließlich tief zu fallen, ein klassischer Stoff für großes historisches Kino. Und in gewisser Weise bedient Stanley Kubrick dieses Genre auch mit den aufwändigen Schlachtszenen aus dem Siebenjährigen Krieg, den beiden Duellen, die Barrys Lebensgeschichte beinahe einzurahmen scheinen, den Liebesabenteuern seines (Anti-)Helden und der so schwelgerischen wie verschwenderischen Ausstattung. Aber Kubrick wäre eben nicht Kubrick, würde er nicht auch hier den Rahmen des Genres sprengen und den Konventionen seine Vision entgegenhalten.
Der Vorwurf der Kälte resultiert aus der Distanz, die Kubrick zwischen Thackerays Geschichte und seiner Adaption aufbaut. Kein anderer historischer Film zuvor hat die von ihm behandelte Epoche mit solch einer akribischen Versessenheit rekonstruiert wie Barry Lyndon - und auch kein Film nach ihm. Selbst Martin Scorsese, der andere große Perfektionist des modernen Kinos, ist bei Zeit der Unschuld nicht annähernd so weit gegangen wie Kubrick hier.
Nur dienen der ungeheure Aufwand und die Technik, die es Kubricks Kameramann John Alcott ermöglichte, seine Bilder in das Licht zu tauchen, das auch die Gemälde von Watteau und Thomas Gainsborough erstrahlen ließ, nicht der Identifikation. Kubrick rekonstruiert die Vergangenheit als Vergangenheit. Er breitet eine chaotische und korrupte Epoche vor uns aus, damit wir sie durchschauen und sezieren können. Die Sentimentalität des historischen Dramas weicht einer Schönheit des Analytischen, deren Reichtum auch nach wiederholtem Sehen des Films nicht erschöpft ist. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Detailgetreues Epos      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein dreistündiges Epos über den Aufstieg und Niedergang des jungen irischen Adligen Redmond Barry. Diesen verschlägt es in die verschiedensten Teile Europas, immer auf der Suche nach seinem Glück.

Der Film ist sehr liebevoll und detailliert gestaltet, da können sich auch heutige Filme noch eine Scheibe von abschneiden. Uniformen, die Häuser des Adels - alles ist "echt".

Die Handlung selber ist recht spannend erzählt und die drei Stunden werden keineswegs langweilig.

Insgesamt ein historisches Epos, welches man sich mal angesehen haben sollte. Lediglich zwei Dinge sind mir etwas merkwürdig aufgefallen:
1. Die Schlachtszene England gegen Frankreich - das ist doch mal totaler Blödsinn, mir kann niemand erzählen, daß die Engländer fröhlich zur flotten Marschmusik auf die Franzosen zumarschierten und sich dabei ohne Gegenwehr über den Haufen schießen ließen.
2. Es wird auch nicht erwähnt, wie Barry als Ire mit den Deutschen kommuniziert. Können die Deutschen Englisch oder kann er Deutsch? Oder spricht man eine andere Sprache? Aber immerhin hat man darauf verzichtet(was heutige Filme ja oft leider nicht tun), den Zuschauer mit französischem Gerede und Untertiteln zu nerven(ich sag nur "Sakrileg") oder gar irgendeinen Akzent einzubauen. Die Synchronisation ist nämlich recht gut gelungen.

Also, ein empfehlenswerter Film.


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Barry Lyndon - Ryan O'NealBarry Lyndon
Ryan O'Neal, Marisa Berenson, Patrick Magee

Videokassette, 23. August 2001
     Verkaufsrang: 5311     

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In dem Nachruf, den die New York Times Stanley Kubrick gewidmet hatte, hieß es, dass der große Regisseur, der mit Dr. Seltsam, 2001 und Uhrwerk Orange gleich drei Meisterwerke in Folge gedreht hatte, mit Barry Lyndon zum ersten Mal ins Stolpern gekommen sei.
Diese Einschätzung wirkt wie ein Echo der Reaktionen, die Kubricks Verfilmung von William Makepeace Thackerays Roman Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon 1975 bei seiner Erstaufführung hervorrief. Sie ist den Ruf, zu lang und viel zu kalt zu sein, nie wirklich losgeworden, und selbst diejenigen, die dieses ausufernde Werk schätzen, sehen in ihm meist nur ein faszinierendes Experiment. Doch Barry Lyndon ist viel mehr als nur das, es ist ein durch und durch einzigartiger Film, ein geradezu titanisches Opus, das keinerlei Konzessionen an den Zuschauer macht.
Auf den ersten Blick ist die Geschichte von Redmond Barry (Ryan O'Neal), der nach Jahren voller Abenteuer und Betrügereien die Witwe Lady Lyndon (Marisa Berenson) heiratet und als Barry Lyndon zu Geld und Ansehen kommt, um schließlich tief zu fallen, ein klassischer Stoff für großes historisches Kino. Und in gewisser Weise bedient Stanley Kubrick dieses Genre auch mit den aufwändigen Schlachtszenen aus dem Siebenjährigen Krieg, den beiden Duellen, die Barrys Lebensgeschichte beinahe einzurahmen scheinen, den Liebesabenteuern seines (Anti-)Helden und der so schwelgerischen wie verschwenderischen Ausstattung. Aber Kubrick wäre eben nicht Kubrick, würde er nicht auch hier den Rahmen des Genres sprengen und den Konventionen seine Vision entgegenhalten.
Der Vorwurf der Kälte resultiert aus der Distanz, die Kubrick zwischen Thackerays Geschichte und seiner Adaption aufbaut. Kein anderer historischer Film zuvor hat die von ihm behandelte Epoche mit solch einer akribischen Versessenheit rekonstruiert wie Barry Lyndon - und auch kein Film nach ihm. Selbst Martin Scorsese, der andere große Perfektionist des modernen Kinos, ist bei Zeit der Unschuld nicht annähernd so weit gegangen wie Kubrick hier.
Nur dienen der ungeheure Aufwand und die Technik, die es Kubricks Kameramann John Alcott ermöglichte, seine Bilder in das Licht zu tauchen, das auch die Gemälde von Watteau und Thomas Gainsborough erstrahlen ließ, nicht der Identifikation. Kubrick rekonstruiert die Vergangenheit als Vergangenheit. Er breitet eine chaotische und korrupte Epoche vor uns aus, damit wir sie durchschauen und sezieren können. Die Sentimentalität des historischen Dramas weicht einer Schönheit des Analytischen, deren Reichtum auch nach wiederholtem Sehen des Films nicht erschöpft ist. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Realismus kann schön sein      5 von 5 Punkten
Kubrick erzählt hier eine Geschichte aus dem 18. Jhd. und ich wünsche mir, daß ab sofort alle Filme, die in der Vergangenheit spielen, mit dieser Genauigkeit inszeniert werden. Kein übermäßiger Pomp, keine typischen Fehler, wie ausgefahrene Feld- und Waldwege auf Fußpfaden oder hell erleuchtete Räume... Einfach groß! Auch die Art der Erzählung ist klassisch, die Einstellungsgrößen, die Kamerafahrten, alles nach alter Schule - aber in Perfektion á la Kubrick. Und hin und wieder leistet er sich den Luxus, alles anders zu machen, als es im Lehrbuch steht, und z.B. einen dramatischen Dialog nicht auflöst, sondern komplett in der Totalen stattfinden läßt. Hier wird nicht einfach "mit der Kamera" erzählt, hier befindet sich der Zuschauer auf einer Zwischenebene. Auch die Musik ist so gesetzt, daß nicht nur die Schnitte genau kommen, sondern ganze Handlungsabläufe und damit Ton, Bild und Text in einen selten so perfekten Kontext setzt.

Da Kubrick sämtliche Mantel- und Degenklischees vermeidet und auf die heute übliche "Dramatisierung von Nichts" verzichtet, wird der Film zu einer Zeitreise. Selbst in langen Totalen gibt es immer wieder spannende Dinge zu entdecken, und sei es die Schönheit der Natur oder die Schönheit der Bildkomposition. Mit der Geschichte von Barry Lyndon hat Kubrick außerdem eine Geschichte zur Hand, an der sich so ziemlich das komplette Leben zur damaligen Zeit abbilden läßt.
Diese Verfilmung ist also nicht nur ein "ausgebufftes" Filmkunstwerk, sondern auch als Portrait einer Epoche höchst wertvoll.

Der Vollständigkeit halber will ich erwähnen, daß sich sowjetische und auch DDR-Produktionen, so wie Kubrick, sehr peinlich genau an historische Vorgaben gehalten haben. Die von der Kritik immer wieder gelobte (und angeblich so seltene) Detailtreue ist tatsächlich nur westlich der Elbe als eine große Ausnahme anzusehen.


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Barry Lyndon [UK-Import] - Ryan O'NeilBarry Lyndon [UK-Import]
Ryan O'Neil, Marisa Berenson, Patrick Magee, Hardy Krüger, Diana Körner

Videokassette, 18. September 2001
     Verkaufsrang: 15884     

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In dem Nachruf, den die New York Times Stanley Kubrick gewidmet hatte, hieß es, dass der große Regisseur, der mit Dr. Seltsam, 2001 und Uhrwerk Orange gleich drei Meisterwerke in Folge gedreht hatte, mit Barry Lyndon zum ersten Mal ins Stolpern gekommen sei.
Diese Einschätzung wirkt wie ein Echo der Reaktionen, die Kubricks Verfilmung von William Makepeace Thackerays Roman Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon 1975 bei seiner Erstaufführung hervorrief. Sie ist den Ruf, zu lang und viel zu kalt zu sein, nie wirklich losgeworden, und selbst diejenigen, die dieses ausufernde Werk schätzen, sehen in ihm meist nur ein faszinierendes Experiment. Doch Barry Lyndon ist viel mehr als nur das, es ist ein durch und durch einzigartiger Film, ein geradezu titanisches Opus, das keinerlei Konzessionen an den Zuschauer macht.
Auf den ersten Blick ist die Geschichte von Redmond Barry (Ryan O'Neal), der nach Jahren voller Abenteuer und Betrügereien die Witwe Lady Lyndon (Marisa Berenson) heiratet und als Barry Lyndon zu Geld und Ansehen kommt, um schließlich tief zu fallen, ein klassischer Stoff für großes historisches Kino. Und in gewisser Weise bedient Stanley Kubrick dieses Genre auch mit den aufwändigen Schlachtszenen aus dem Siebenjährigen Krieg, den beiden Duellen, die Barrys Lebensgeschichte beinahe einzurahmen scheinen, den Liebesabenteuern seines (Anti-)Helden und der so schwelgerischen wie verschwenderischen Ausstattung. Aber Kubrick wäre eben nicht Kubrick, würde er nicht auch hier den Rahmen des Genres sprengen und den Konventionen seine Vision entgegenhalten.
Der Vorwurf der Kälte resultiert aus der Distanz, die Kubrick zwischen Thackerays Geschichte und seiner Adaption aufbaut. Kein anderer historischer Film zuvor hat die von ihm behandelte Epoche mit solch einer akribischen Versessenheit rekonstruiert wie Barry Lyndon - und auch kein Film nach ihm. Selbst Martin Scorsese, der andere große Perfektionist des modernen Kinos, ist bei Zeit der Unschuld nicht annähernd so weit gegangen wie Kubrick hier.
Nur dienen der ungeheure Aufwand und die Technik, die es Kubricks Kameramann John Alcott ermöglichte, seine Bilder in das Licht zu tauchen, das auch die Gemälde von Watteau und Thomas Gainsborough erstrahlen ließ, nicht der Identifikation. Kubrick rekonstruiert die Vergangenheit als Vergangenheit. Er breitet eine chaotische und korrupte Epoche vor uns aus, damit wir sie durchschauen und sezieren können. Die Sentimentalität des historischen Dramas weicht einer Schönheit des Analytischen, deren Reichtum auch nach wiederholtem Sehen des Films nicht erschöpft ist. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Detailgetreues Epos      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein dreistündiges Epos über den Aufstieg und Niedergang des jungen irischen Adligen Redmond Barry. Diesen verschlägt es in die verschiedensten Teile Europas, immer auf der Suche nach seinem Glück.

Der Film ist sehr liebevoll und detailliert gestaltet, da können sich auch heutige Filme noch eine Scheibe von abschneiden. Uniformen, die Häuser des Adels - alles ist "echt".

Die Handlung selber ist recht spannend erzählt und die drei Stunden werden keineswegs langweilig.

Insgesamt ein historisches Epos, welches man sich mal angesehen haben sollte. Lediglich zwei Dinge sind mir etwas merkwürdig aufgefallen:
1. Die Schlachtszene England gegen Frankreich - das ist doch mal totaler Blödsinn, mir kann niemand erzählen, daß die Engländer fröhlich zur flotten Marschmusik auf die Franzosen zumarschierten und sich dabei ohne Gegenwehr über den Haufen schießen ließen.
2. Es wird auch nicht erwähnt, wie Barry als Ire mit den Deutschen kommuniziert. Können die Deutschen Englisch oder kann er Deutsch? Oder spricht man eine andere Sprache? Aber immerhin hat man darauf verzichtet(was heutige Filme ja oft leider nicht tun), den Zuschauer mit französischem Gerede und Untertiteln zu nerven(ich sag nur "Sakrileg") oder gar irgendeinen Akzent einzubauen. Die Synchronisation ist nämlich recht gut gelungen.

Also, ein empfehlenswerter Film.


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Cold Hearts [UK IMPORT] - Marisa RyanCold Hearts [UK IMPORT]
Marisa Ryan, Robert Floyd, Amy Jo Johnson, Christian Campbell, Fred Norris

DVD, 6. März 2000

Verkaufsrang: 97612

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What Women Want / Miss Congeniality / Sweet November Whole Nine Yards / You've Got Mail [UK IMPORT] - Mel GibsonWhat Women Want / Miss Congeniality / Sweet November Whole Nine Yards / You've Got Mail [UK IMPORT]
Mel Gibson, Jason Isaacs, Bruce Willis, Matthew Perry, Rosanna Arquette

DVD, 28. Oktober 2002


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Riding In Cars With Boys [UK IMPORT] - Drew BarrymoreRiding In Cars With Boys [UK IMPORT]
Drew Barrymore, Marisa Ryan, Sara Gilbert, Steve Zahn, Mika Boorem

DVD, 6. Oktober 2008

Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.

Preis: € 15,99
(versandkostenfrei ab 20 €
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Barry Lyndon - Ryan O'NealBarry Lyndon
Ryan O'Neal, Marisa Berenson

DVD


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Brooklyn Lobster [UK IMPORT] - Heather BurnsBrooklyn Lobster [UK IMPORT]
Heather Burns, Jane Curtin, Marisa Ryan, Danny Aiello

DVD, 15. Oktober 2007

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Preis: € 15,99
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