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| DVDs: Sam Rockwell | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Tricks Nicolas Cage, Sam Rockwell, Alison Lohman DVD, 19. März 2004 Verkaufsrang: 75 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Roy Nicolas Cage und Frank Sam Rockwell sind Profis Kleinkriminelle, Trickbetrüger, Abzocker. Nennen Sie's, wie Sie wollen. Ihre Gaunereien bringen hier ein paar Hunderter, dort ein paar Tausender ein - auf Dauer lohnt sich die lukrative Partnerschaft. Bis Roys Tochter Angela Alison Lohman, deren Existenz er bisher nur vermutet hatte, in sein Leben tritt und dieses total auf den Kopf ellt... Oscar-Preisträger Nicolas Cage als neurotischer Hochstapler unter der Regie von Starregisseur Ridley Scott.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Unglaublich 5 von 5 Punkten Der Film ist bis zum Ende etwas strange und wird sicherlich nicht jedem gefallen,
vom Titel "Tricks" sollte man sich nicht verleiten lassen: Es geht hier nicht wie z.B. bei Oceans 11/12/13 um geniale Trickbetrügerein am laufenden Band, sondern mehr um einen Vater der seine Tochter wiederfindet - am Ende wir der Film aufgelöst, ich will nicht zu viel verraten aber das Ende ist genial, sowas habe ich lange nicht mehr gesehen - erst am Ende versteht man, warum der Name Tricks dann doch wie die Faust aufs Auge passt!!
Fazit: Kaufen!
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Per Anhalter durch die Galaxis Sam Rockwell, Mos Def, Zooey Deschanel DVD, 13. Oktober 2005 Verkaufsrang: 1148 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Keine Panik! Nach zwanzig Jahren Entwicklungszeit (einem winzigen Augenblick - verglichen damit, wie lange es dauert, um die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest zu finden) wurde Per Anhalter duch die Galaxis nun endlich verfilmt. Nach dem Hörspiel, der Fernsehserie, dem Gedenk-Handtuch und den Büchern basiert diese neueste Errungenschaft der Science-Fiction-Reihe auf einem Drehbuch und detaillierten Notizen von Douglas Adams. Für jene, die die Handlung nicht kennen: der Durchschnittstyp Arthur Dent (Martin Freeman) wacht eines Morgens auf und stellt fest, dass sein Haus abgerissen und einer Umleitung weichen soll. Noch ahnt er nichts davon, dass auch die Erde zerstört werden soll, um eine interplanetarische Umleitung zu ermöglichen. Die Planer dieser Aktion sind die Vogonen, eine bösartige und bürokratische Rasse von Aliens, welche im Film von Jim Hensons Creature Shop dargestellt werden. Dent wird von seinem besten Freund, einem verkleideten Alien namens Ford Prefect (Mos Def), von der Erde gerettet und reist auf durchgeknallte Art und Weise durchs All, wobei er dessen zuverlässigen Reiseführer zu Hilfe nimmt, der aussieht wie ein wirklich edler Handheld-Computer. Der Reiseführer liefert auch einige der lustigsten Szenen des Films, indem er kleine Kurzfilme über die verrückten Lebensformen und außerirdischen Phänomena zeigt, denen unsere Helden begegnen. Auf der Reise macht Arthur die Bekanntschaft des zweiköpfigen Partylöwen und Präsidenten der Galaxis Zaphod Beeblebrox (Sam Rockwell) und entwickelt eine unerwiderte Zuneigung zu der Erdlingsfrau Trillian (Zooey Deschanel). Die fremden Wesen und Bauten sind sehr einfallsreich gestaltet und liefern dem Science-Fiction-Fan viele coole Sachen, die das Auge erfreuen. Der Film hat seine Probleme mit der Geschichte: ebenso wie bei den Büchern geht es bei Per Anhalter durch die Galaxis hauptsächlich um durchgeknallte und clevere Ideen, die sich um Fragen bezüglich unseren Platzes im Universum drehen und einen so zum Lachen bringen. Im Film ist es jedoch allein schon problematisch genug, wie die Charaktere von einem fantastischen Ort zum nächsten gelangen, wobei Adams' lustigste Konzepte dabei oftmals auf der Strecke bleiben. Es wird zwar deutlich, wie sehr sich die Macher des Films Adams' Vermächtnis gegenüber verpflichtet fühlen, aber man fragt sich doch, was man hätte erwarten können, wenn der Schöpfer dieses Science-Fiction-Universums noch am Leben wäre, um es mit eigenen Augen zu sehen. --Ryan Boudinot
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 147 Bewertungen)
Ein Feuerwerk der Komik und der Logik 5 von 5 Punkten Man mag es kaum glauben, aber dieser Film scheint mir total logisch. Und je öfter man ihn sieht, desto mehr erkennt man seine eigene Gesellschaft.
Die witzigen Dialoge, die Hinweise auf sich selbst und andere ist einfach sehr klug und gut dargestellt. Auch wenn viele meinen, dass dieser Film nicht gut ist, so muss ich doch sagen, dass er wirklich super gemacht ist. Nicht wegen dieser ganzen Effekte oder wegen der Kostüme, allein wegen der Story ist es wert diesen Film zu sehen. Wer würde schon darauf kommen, dass die Erde von Mäusen in Auftrag gegeben wurde, oder dass die Antwort auf das Leben 42 ist, oder dass nichts unmöglich sondern vieles einfach nur unwahrscheinlich ist, dass Bürokratie unseren Planeten sprengt, oder dass es eine Religion gibt, die glaubt, dass das Universum ausgeniest wurde. Douglas Adams hat mit diesem Buch, hier jetzt mal Film, ein Werk erschaffen, was man kaum glauben kann und doch ist man von der Komik und der Logik dieser Geschichte fasziniert.
Jeder sollte sich mal die Zeit nehmen ihn anzusehen und wird sicherlich was daraus mitnehmen!
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Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford Brad Pitt, Casey Affleck, Sam Shepard, Mary-Louise Parker, Sam Rockwell DVD, 29. Februar 2008 Verkaufsrang: 2410 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DIE ERMORDUNG DES JESSE JAMES
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Brilliantes Autorenkino...weckt allerdings ganz andere Erwartungen 5 von 5 Punkten Zugegeben: Das Rad des Westerns wird mit "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" nicht neu erfunden. So sehr der Film mit seinen 160 Minuten Epos ist, ein Edelwestern ist er nicht, eher ein dreckiger Vertreter seines Genres.
Diese zweite Arbeit des Neuseeländers Andrew Dominik hat weder die Action und das Tempo der Duellpartner von "Todeszug nach Yuma", noch die aufreibende Jäger und Gejagte Story in "Seraphim Falls".
Die beiden Gegenspieler in "Jesse James" liefern sich eher ein ruhiges Katz- und Mausspiel mit viel Psychologie, bei dem sich dann am Ende die Vollstreckung als Ausweg oder Erlösungsmöglichkeit von der Abhängigkeit anbietet.
Erzählt wird die uralte Geschichte um Mythen und Legenden, wie wir sie aus "Wyatt Earp" oder "Liberty Valence" kennen.
Die Quintessenz fällt aber sehr gallig und bedrückend aus.
Robert Ford (Casey Affleck) ist ein etwas naiver, nicht besonders intelligenter junger Möchtegern-Westernheld, der schon als Kind genau so ein Held wie sein verehrter Jesse James (Brad Pitt) sein wollte: Diese verehrte Legende, die schon zu Lebzeiten nicht nur gefürchtet, sondern auch als eine Art Robin Hood des wilden Westens (fälschlicherweise) gefeiert wurde.
Der junge Ford ist so einer der anfällig für diese verzerrte Verklärung ist. In Wirklichkeit ist Jesse James ein misstrauischer, unberechenbarer, depressiver Killer ohne Freunde, der ständig auf der Flucht lebt.
Da die meisten Gangmitglieder tot oder gefasst sind, heuern er und sein älterer Bruder Frank (Sam Shepard) neue Gefolgsleute für kommende Überfälle an, einer dieser Anwärter ist der klebrige Robert Ford.
Was dann folgt ist ein Abgesang auf den alten Westen, nichts ist so wie es scheint oder sein soll: Der junge Robert muss sich langsam aber sicher von seinem Helden- und Idolbild verabschieden. Mehr noch: Fast scheint es so, dass die grenzenlose Bewunderung immer mehr in Hass, auch Selbsthass, umschlägt. Die Ermordung der Ikone scheint unausweichlich.
Grandios sind die Darstellerleistungen der beiden Männer. Brad Pitt hat endlich wieder ne gute Rolle, aber Casey Affleck spielt einfach göttlich.
In wunderbaren, traumhaften Bildern inszeniert, spröde Landschaften, die auch die Menschen irgendwie morbide macht. Der meditative soundtrack von Nick Cave entfaltet sich zu einem der besten Scores der letzten Jahre. Der Film ist sehr ruhig und lässt sich Zeit, die Figuren zu entwickeln. Dazu fährt er relativ lange Szenen mit prägnanten Dialogen auf. Das alles hat mich sehr stark an den Altman-Klassiker "MacCabe und Mrs. Miller" erinnert, auch ein Peckinpah oder Walter Hill Touch schwingt mit. Die durchgehend melancholisch bis elegische Grundstimmung des Films war auch sicherlich das Manko an der Kinokasse. Man hat da vielleicht mit einem Megastar wie Brad Pitt wahrscheinlich mehr oberflächliches Mainstreamkino erwartet. Die Kritiken des Films waren dann ja auch zuerst verhalten bis vernichtend. Umso erfreulicher ist es, wenn man die Mehrheit der Rezensionen hier liest, dass sie eher positiv bis euphorisch ausfallen, was auch eindrücklich zeigt, dass der Film sich sehr schnell einen grossen Stellenwert bei Cineasten erspielen wird.
Das wird ganz klar ein Klassiker....
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Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind Sam Rockwell, Drew Barrymore, George Clooney DVD, 12. Februar 2004 Verkaufsrang: 6106 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaum eine Showbiz-Autobiografie kommt so merkwürdig daher wie Geständnisse. Confessions of a Dangerous Mind, ein Kaleidoskop verschiedenster Filmstile: mit Bruchstücken von der TV-Sitcom bis zum paranoiden Horror, begleitet von einem ansteckenden musikalischen Mosaik. Der Film basiert auf den Memoiren von Chuck Barris, dem Erfinder der legendären amerikanischen Gameshows The Dating Game (in Deutschland bekannt als Herzblatt) und der Gong Show, und erzählt neben einer relativ sachlichen Wiedergabe seines mühevollen Aufstiegs in der Fernsehindustrie auch von Barris' angeblichem Zweitleben als Auftragskiller für die CIA. George Clooney transformiert in seinem Regiedebüt mithilfe des auf abgedrehte Geschichten spezialisierten Drehbuch-Autors Charlie Kaufman (Adaption, Being John Malkovich) und einer auszeichnungswürdigen Vorstellung von Sam Rockwell als Barris diese bizarre Story in einen außergewöhnlichen Film. Clooney selbst spielt dabei die Nebenrolle von Barris' geheimnisvollem Boss, während Drew Barrymore als Barris' süße Alltagsfreundin und Julia Roberts als heiße Spionin glänzen. Geständnisse ist ein beißend-ironischer Film, der sowohl seinen Helden als auch sein Publikum immer wieder in die Irre zu führen weiß. Und am Rande lauern köstliche kleine Gags wie der schweigsame Gastauftritt von Brad Pitt und Matt Damon als Kandidaten beim Dating Game oder eine Szene, in der Barris die Idee zu einer neuen Quizshow kommt, während ein CIA-Ausbilder ihm Foltertechniken erläutert. --Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Von wegen enttäuschend langweilig! 5 von 5 Punkten Wenn man hier sechs Sterne vergeben könnte, würde ich es auf alle Fälle tun! Ich glaube dies ist der erste Film, bei dem George Clooney selbst Regie geführt hat, und er hat dies bravourös gemeistert. Nichtsdestotrotz hat er auch viel dem wirklich brillianten Sam Rockwell und den anderen Schauspielern zu verdanken. Zum allerersten Mal hat Drew Barrymore mich in einem Film voll und ganz als Schauspielerin überzeugt. Auf Julia Roberts hätte ich jedoch verzichten können, irgendwie sehe ich bei ihr keine wirkliche schauspielerische Entwicklung; sie spielt einfach in allen Filmen gleich... Von der Geschichte selbst kann man halten, was man will - ob wahr oder unwahr muss man ja letztendlich doch selbst entscheiden. was mich aber am meisten an dem film begeistert hat sind die theaterähnlichen Szenen, die in einem take gefilmt worden sind und vor allem auch die Sprache der Bilder, die Veränderung der Farben der Bilder, die die Veränderungen in Zeit, Ort und auch Wesenszustände der Charaktere wiederspiegeln, und ganz besonders die starken Dialoge. Da stört einen auch nicht, dass einem George Clooney beim Reden eine ganze Weile den Rücken zudreht, man einfach zuhören muss, weil man sein Gesicht nicht sieht. Die Dialoge funktionieren einfach. Ich sag nur: "Leave the microfilm in, baby!" =)
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Teufelskind Joshua Sam Rockwell, Vera Farmiga, Celia Weston DVD, 4. Juli 2008 Verkaufsrang: 4228 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Schlechter film 1 von 5 Punkten Dieser film war sooo langweilig... Er war überhaupt nicht spannend und zudem total verwirrend.... dieser film ist überhaupt nicht zu empfehlen
Ein wirklich sehr schlechter Film 1 von 5 Punkten Ich kann wirklich nichts gutes über den Film sagen.
Langweilige Story und Handlung, die man bereits in tausend anderen Filmen wie diesen gesehen hat.
Extrem wenig Spannung und sehr blödes Ende. Eigentlich ein ungeklärtes Ende.
Kritiken auf der DVD Box sind gut - Film ist schlecht.
Mehr kann man dazu nicht sagen.
Wie mein Vorgänger hier schon schrieb: Zum Einschlafen perfekt aber zum Füllen eines Abends einfach nicht zu empfehlen.
Naja... Pfui 1 von 5 Punkten Also die Geschichte kennt man so gut wie von 1000 Filmen ... nix neues das Kind dreht durch und macht nur mist... sehr Langweiliger Film also selten sowas schlechtes gesehen aber wer nicht gut schlafen kann der kann sich den Film gut angucken ;) |
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford [Blu-ray] Brad Pitt, Mary-Louise Parker, Brooklynn Proulx, Dustin Bollinger, Casey Affleck Blu-ray, 28. Februar 2008 Verkaufsrang: 4646 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jesse James ist der größte Ganove aller Zeiten. Er und seine Männer sind die meistgesuchtesten Männer im Land. Als die Bande um Jesse zerbricht, trifft er auf Robert Ford. Der junge Robert himmelt Jesse an. Er entdeckt immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen sich selbst und seinem großen Idol. Er versucht alles, um so zu sein wie Jesse. Doch egal wie sehr er sich bemüht, er weiß, dass er niemals Jesse selbst sein kann - jedenfalls nicht solange dieser lebt.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Brilliantes Autorenkino...weckt allerdings ganz andere Erwartungen 5 von 5 Punkten Zugegeben: Das Rad des Westerns wird mit "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" nicht neu erfunden. So sehr der Film mit seinen 160 Minuten Epos ist, ein Edelwestern ist er nicht, eher ein dreckiger Vertreter seines Genres.
Diese zweite Arbeit des Neuseeländers Andrew Dominik hat weder die Action und das Tempo der Duellpartner von "Todeszug nach Yuma", noch die aufreibende Jäger und Gejagte Story in "Seraphim Falls".
Die beiden Gegenspieler in "Jesse James" liefern sich eher ein ruhiges Katz- und Mausspiel mit viel Psychologie, bei dem sich dann am Ende die Vollstreckung als Ausweg oder Erlösungsmöglichkeit von der Abhängigkeit anbietet.
Erzählt wird die uralte Geschichte um Mythen und Legenden, wie wir sie aus "Wyatt Earp" oder "Liberty Valence" kennen.
Die Quintessenz fällt aber sehr gallig und bedrückend aus.
Robert Ford (Casey Affleck) ist ein etwas naiver, nicht besonders intelligenter junger Möchtegern-Westernheld, der schon als Kind genau so ein Held wie sein verehrter Jesse James (Brad Pitt) sein wollte: Diese verehrte Legende, die schon zu Lebzeiten nicht nur gefürchtet, sondern auch als eine Art Robin Hood des wilden Westens (fälschlicherweise) gefeiert wurde.
Der junge Ford ist so einer der anfällig für diese verzerrte Verklärung ist. In Wirklichkeit ist Jesse James ein misstrauischer, unberechenbarer, depressiver Killer ohne Freunde, der ständig auf der Flucht lebt.
Da die meisten Gangmitglieder tot oder gefasst sind, heuern er und sein älterer Bruder Frank (Sam Shepard) neue Gefolgsleute für kommende Überfälle an, einer dieser Anwärter ist der klebrige Robert Ford.
Was dann folgt ist ein Abgesang auf den alten Westen, nichts ist so wie es scheint oder sein soll: Der junge Robert muss sich langsam aber sicher von seinem Helden- und Idolbild verabschieden. Mehr noch: Fast scheint es so, dass die grenzenlose Bewunderung immer mehr in Hass, auch Selbsthass, umschlägt. Die Ermordung der Ikone scheint unausweichlich.
Grandios sind die Darstellerleistungen der beiden Männer. Brad Pitt hat endlich wieder ne gute Rolle, aber Casey Affleck spielt einfach göttlich.
In wunderbaren, traumhaften Bildern inszeniert, spröde Landschaften, die auch die Menschen irgendwie morbide macht. Der meditative soundtrack von Nick Cave entfaltet sich zu einem der besten Scores der letzten Jahre. Der Film ist sehr ruhig und lässt sich Zeit, die Figuren zu entwickeln. Dazu fährt er relativ lange Szenen mit prägnanten Dialogen auf. Das alles hat mich sehr stark an den Altman-Klassiker "MacCabe und Mrs. Miller" erinnert, auch ein Peckinpah oder Walter Hill Touch schwingt mit. Die durchgehend melancholisch bis elegische Grundstimmung des Films war auch sicherlich das Manko an der Kinokasse. Man hat da vielleicht mit einem Megastar wie Brad Pitt wahrscheinlich mehr oberflächliches Mainstreamkino erwartet. Die Kritiken des Films waren dann ja auch zuerst verhalten bis vernichtend. Umso erfreulicher ist es, wenn man die Mehrheit der Rezensionen hier liest, dass sie eher positiv bis euphorisch ausfallen, was auch eindrücklich zeigt, dass der Film sich sehr schnell einen grossen Stellenwert bei Cineasten erspielen wird.
Das wird ganz klar ein Klassiker....
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Lawn Dogs - Heimliche Freunde Sam Rockwell, Christopher McDonald, Kathleen Quinlan DVD, 8. September 2003 Verkaufsrang: 19025 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Ein 10jähriges Mädchen aus gutem Hause schließt Freundschaft mit einem 21jährigen, der seinen Lebensunterhalt mit Rasenmähen verdient. Beide sind auf ihre Art Außenseiter. Sie, weil sie in der wohlhabenden Neubausiedlung, in die sie mit ihren Eltern gezogen ist, keine Freunde findet. Er, weil er nicht zur gehobenen Klasse gehört und darauf eigentlich auch gar keinen Wert darauf legt. Die Eltern des Mädchens vermuten hinter der unschuldigen Freundschaft der Beiden eine große Gefahr für ihre Tochter. Gemeinsam mit ein paar Nachbarn beginnen sie, gegen den unerwünschten Freund vorzugehen."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Auch der Schluss ist märchenhaft gut! 5 von 5 Punkten Ich will den schon vorhandenen Rezensionen nur hinzufügen: Beim zweiten Anschauen spätestens bemerkt man, dass der Film keine Längen hat, sondern jede Szene ihren Sinn. Und: auch der Schluss, gerade der Schluss ist märchenhaft und unerwartet. Und erst beim dritten Durchgang habe ich gaanz am Schluß die Metpapher gesehen...
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Per Anhalter durch die Galaxis [Blu-ray] Sam Rockwell, Mos Def, Zooey Deschanel Blu-ray, 5. April 2007 Verkaufsrang: 17416 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS/ V?: bereits erschienen/ Genre: Komödie/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 2.35:1/ Länge: 02:24:00/ FSK: 6
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Absoluter Kult mit sehr scharfem HD-Bild!!! 5 von 5 Punkten So nun will ich mal ein bischen Pioniersarbeit leisten. Da es hier um die Blu-Ray Version geht, will ich über den Film nur so viel schreiben:
Er ist genial; Lustig, mit total witzigen Ideen (Ein Handtuch als Schweizer Taschenmesser) gute Schauspieler und Dank der Buchvorlage absolut einzigartig!!!
Aber nun zum wesentlichen, dem HD-Bild. Meiner Meinung nach eines der besten das ich bis jetzt gesehen habe. Sehr scharf, mit natürlichen Farben und gutem Konrast. Auch die Tiefenschärfe (Hintergrund) hat mich beeindruckt. So wirkt der Film an manchen Stellen auf meinem Sony V2000 gerade zu dreidimensional. Da ich deben dieser Blu-Ray noch sieben weitere besitze, habe ich eine gute Vergleichsmöglichkeit. Möchte mal die Behauptung aufstellen, dass das Bild auf einer Stufe mit Casino Royale steht. Meine Wertung ist demnach satte 90% für diesen HD Streifen, der in keiner Sammlung fehlen sollte.
Kauftip!!!
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Killer unter sich Joe Mantegna, Maury Chaykin, Sam Rockwell DVD, 8. September 2004 Verkaufsrang: 33247 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie schon sein Partner Tom vor ihm gerät auch Jerry zufällig in die Machenschaften von "Kovachy Motors", einem kleinen Gebrauchtwagenhandel. Jerry wird, angespornt durch die heroischen Geschichten über Vic & JFK, Vic & Marilyn und Vic & Elvis, vom trotteligen Büroangestellten zum skrupellosen Profikiller mit maßloser Selbstüberschätzung, dem man nicht mehr lange trauen kann...
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The Assassination Of Jesse James By The Coward Robert Ford [Blu-ray] [UK IMPORT] Brad Pitt, Casey Affleck, Sam Rockwell, Sam Shepard, Mary Louise Parker Blu-ray, 31. März 2008 Verkaufsrang: 41912 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine leise und tiefgründige Gangsterballade 4 von 5 Punkten Die Gangsterballade von Andrew Dominik spaltet ein wenig die Meinungen der Zuschauer. Die einen sehen in dem Film eine großartige Charakterstudie, die anderen finden ihn einfach langweilig.
Ich gehöre da eher der ersten Kategorie an.
Der Film nimmt sich viel Zeit, hat es wirklich nicht eilig, seine Geschichte zu erzählen. Doch Geduld wird belohnt: Wie einen Teppich breiten die Akteure Brad Pitt und Casey Affleck ihre Charaktere vor dem Zuschauer aus, eine Art Seelenstrip der feinsten Sorte.
Pitt und Affleck sind dabei kongeniale Partner, großartige Performances durch und durch. Brad Pitt wurde dabei dieses Jahr oft vernachlässigt, seine Darstellung des Jesse James besitzt unglaublich viel Tiefe und dreidimensionalität.
An der Oberfläche des Films passiert zunächst wenig, darunter jedoch verbergen sich ungeahnte Abgründe und Tragödien. Unverständlich nur, warum Casey Affleck als "Bester Nebendarsteller" nominiert wurde, er spielt nämlich eindeutig die Hauptrolle?! |
Per Anhalter durch die Galaxis [UMD Universal Media Disc] Sam Rockwell, Mos Def, Zooey Deschanel UMD Universal Media Disc, 13. Oktober 2005 Verkaufsrang: 37131
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
einfach spitze 5 von 5 Punkten Die größe einer umd schränkt die Filmstudios bei der produktion einer umd ziemlich ein. bei vielen filmen ist überhaupt kein bonus material vorhanden was aber meiner meinung nach zu einer dvd/umd dazu gehört. doch per anhalter durch die galaxis ist da ganz anderst entfallene szenen; "outtakes" und goodbye an thanks for the fish als mitsingversion. es ist jetzt nicht das beste bonus material aber es zeigt was auf einer umd möglich ist und die anderen hersteller könnten sich daran auf jedenfall eine beispiel nehmen. doch es gibt auch einen minus punkt. und zwar das bild ist nicht an den psp bildschirm angepasst und deswegen sind oben und unten hässliche schwarze balken. doch der film holt alles wieder raus. top film! top ausstattung! 5 sterne! und denkt immer danran, DON'T PANIC
Remake 5 von 5 Punkten Dafür das es ein Remake ist, ist es doch ganz gut geworden. Doch mir persönlich hat die alte Version von Per Anhalter durch die Galaxis besser gefallen. Muss man halt selbst entscheiden |
The Assassination Of Jesse James By The Coward Robert Ford [HD DVD] [UK IMPORT] Brad Pitt, Casey Affleck, Sam Rockwell, Sam Shepard, Mary Louise Parker HD DVD, 21. April 2008 Verkaufsrang: 38554 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine leise und tiefgründige Gangsterballade 4 von 5 Punkten Die Gangsterballade von Andrew Dominik spaltet ein wenig die Meinungen der Zuschauer. Die einen sehen in dem Film eine großartige Charakterstudie, die anderen finden ihn einfach langweilig.
Ich gehöre da eher der ersten Kategorie an.
Der Film nimmt sich viel Zeit, hat es wirklich nicht eilig, seine Geschichte zu erzählen. Doch Geduld wird belohnt: Wie einen Teppich breiten die Akteure Brad Pitt und Casey Affleck ihre Charaktere vor dem Zuschauer aus, eine Art Seelenstrip der feinsten Sorte.
Pitt und Affleck sind dabei kongeniale Partner, großartige Performances durch und durch. Brad Pitt wurde dabei dieses Jahr oft vernachlässigt, seine Darstellung des Jesse James besitzt unglaublich viel Tiefe und dreidimensionalität.
An der Oberfläche des Films passiert zunächst wenig, darunter jedoch verbergen sich ungeahnte Abgründe und Tragödien. Unverständlich nur, warum Casey Affleck als "Bester Nebendarsteller" nominiert wurde, er spielt nämlich eindeutig die Hauptrolle?! |
Safe Men - Die Safe Spezialisten Sam Rockwell, Steve Zahn, Paul Giamatti DVD, 14. Juni 2007 Verkaufsrang: 41420 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Safe Men Die Safe-Spezialisten DV
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Green Mile [UK IMPORT] Tom Hanks, Patricia Clarkson, Sam Rockwell, William Sadler, Harry Dean Stanton DVD, 2. Juli 2003 Verkaufsrang: 45020 "Das Buch war aber besser!": So lautet die Beschwerde mancher Leser seit der Erfindung des Films. Frank Darabonts zweite Adaption eines Gefängnisdramas von Stephen King (Die Verurteilten war die erste) ist eine sehr eng am Buch gehaltene Verfilmung von Kings gleichnamigen Roman. (Der Roman besteht aus sechs Kurzgeschichten, die zuvor mit großem Erfolg in der New York Times abgedruckt wurden. King entwickelte die Geschichte immer weiter, ohne von Anfang an zu wissen, wie der Schluss aussehen würde.) Während der Weltwirtschaftskrise leitet Paul Edgecomb (Tom Hanks) im Cold-Mountain-Gefängnis den Zellenblock, in dem die zum Tode Verurteilten auf ihre Hinrichtung warten. In diese düstere und trostlose Welt kommt der Hüne John Coffey (Michael Clarke Duncan), der ganz langsam seine spezielle Begabung enthüllt. Diese Begabung wird die Männer, die in den Todeszellen arbeiten und sterben (sie werden durch den elektrischen Stuhl hingerichtet, eine meisterliche und ergreifende Darstellung), für immer verändern. Genau wie in Kings Roman lässt Darabont sich viel Zeit, dem Zuschauer die Welt Edgecombs zu zeigen, bevor er sich John Coffeys Geheimnis annimmt. Mit Darabonts hervorragender Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen, seinem Händchen für eine perfekte Besetzung und einer bedächtigen Filmlänge von 188 Minuten erweckt Green Mile fast jeden Charakter und fast jede Szene der Romanvorlage zum Leben. Darabont verbessert sogar die zwei Enden des Romans, indem er einen emotional befriedigenderen Schluss geschaffen hat. Die Länge des Films mag die Geduld mancher Zuschauer auf die Probe stellen, aber wer es im Gegensatz zu den Schnellschüssen der Unterhaltung vorzieht, eine Geschichte erzählt zu bekommen, der wird mit diesem wunderbaren Film belohnt. --Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 216 Bewertungen)
zutiefst bewegend 5 von 5 Punkten Normalerweise würde ich keine Rezension zu einem Film schreiben, zu dem schon zwei Hundertschaften von Kommentatoren ihre Gedanken und Eindrücke mitgeteilt haben.
Allerdings ist dieser Film so überaus emotionalisierend (damit meine ich nicht das Pro und Contra zur Todesstrafe selbst, sondern die menschlichen Schicksale, die in diesem Film beschrieben werden) und packend, das ich einfach auch 'meinen Senf' dazugeben muss.
Frank Darabont als Regisseur ist mir schon aus 'Die Verurteilten' ein Begriff gewesen und speziell diesen Film hielt ich bislang für die unangefochten beste Verfilmung eines Stephen King Buches. Nun muss ich allerdings zugeben, das sie mit 'The Green Mile' eine wirklich ernste Konkurrentin bekommen hat.
Mal ganz abgesehen von den wirklich glänzenden schauspielerischen Leistungen von (vor allem) Michael Clarke Duncan (dem Kingpin aus Daredevil), der zu Recht für einen Oskar nominiert wurde und Tom Hanks, der den innerlich zerrissenen (wegen seiner Zweifel an der Schuld von John Coffey einerseits und seiner Loyalität und seiner Pflichterfüllung andererseits) Gefängnisangestellten Paul Edgecomb spielt, seien da noch David Morse, Barry Pepper und Sam Rockwell als durchgeknallter Zellennachbar erwähnt.
Auch die Filmmusik passt: sie ist einerseits melancholisch genug, um dem plot so die emotionale Untermalung zu geben, auf der anderen Seite vermeidet man aber allzu Kitschiges (keine wehmütigen Streicher u.ä., was sicher deplatziert gewesen wäre).
Die Geschichte selbst wird, wie bei Darabont üblich, schön langsam und trotzdem zügig entwickelt, so das die drei Stunden, die der Film dauert, zu keinem Zeitpunkt langweilig werden.
Ein Film, den man gesehen haben sollte!
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Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford [HD DVD] Mary-Louise Parker, Sam Rockwell, Sam Shepard, Brad Pitt, Casey Affleck HD DVD, 20. März 2008 Verkaufsrang: 38464 Jesse James ist der größte Ganove aller Zeiten. Er und seine Männer sind die meistgesuchtesten Männer im Land. Als die Bande um Jesse zerbricht, trifft er auf Robert Ford. Der junge Robert himmelt Jesse an. Er entdeckt immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen sich selbst und seinem großen Idol. Er versucht alles, um so zu sein wie Jesse. Doch egal wie sehr er sich bemüht, er weiß, dass er niemals Jesse selbst sein kann - jedenfalls nicht solange dieser lebt.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Brilliantes Autorenkino...weckt allerdings ganz andere Erwartungen 5 von 5 Punkten Zugegeben: Das Rad des Westerns wird mit "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" nicht neu erfunden. So sehr der Film mit seinen 160 Minuten Epos ist, ein Edelwestern ist er nicht, eher ein dreckiger Vertreter seines Genres.
Diese zweite Arbeit des Neuseeländers Andrew Dominik hat weder die Action und das Tempo der Duellpartner von "Todeszug nach Yuma", noch die aufreibende Jäger und Gejagte Story in "Seraphim Falls".
Die beiden Gegenspieler in "Jesse James" liefern sich eher ein ruhiges Katz- und Mausspiel mit viel Psychologie, bei dem sich dann am Ende die Vollstreckung als Ausweg oder Erlösungsmöglichkeit von der Abhängigkeit anbietet.
Erzählt wird die uralte Geschichte um Mythen und Legenden, wie wir sie aus "Wyatt Earp" oder "Liberty Valence" kennen.
Die Quintessenz fällt aber sehr gallig und bedrückend aus.
Robert Ford (Casey Affleck) ist ein etwas naiver, nicht besonders intelligenter junger Möchtegern-Westernheld, der schon als Kind genau so ein Held wie sein verehrter Jesse James (Brad Pitt) sein wollte: Diese verehrte Legende, die schon zu Lebzeiten nicht nur gefürchtet, sondern auch als eine Art Robin Hood des wilden Westens (fälschlicherweise) gefeiert wurde.
Der junge Ford ist so einer der anfällig für diese verzerrte Verklärung ist. In Wirklichkeit ist Jesse James ein misstrauischer, unberechenbarer, depressiver Killer ohne Freunde, der ständig auf der Flucht lebt.
Da die meisten Gangmitglieder tot oder gefasst sind, heuern er und sein älterer Bruder Frank (Sam Shepard) neue Gefolgsleute für kommende Überfälle an, einer dieser Anwärter ist der klebrige Robert Ford.
Was dann folgt ist ein Abgesang auf den alten Westen, nichts ist so wie es scheint oder sein soll: Der junge Robert muss sich langsam aber sicher von seinem Helden- und Idolbild verabschieden. Mehr noch: Fast scheint es so, dass die grenzenlose Bewunderung immer mehr in Hass, auch Selbsthass, umschlägt. Die Ermordung der Ikone scheint unausweichlich.
Grandios sind die Darstellerleistungen der beiden Männer. Brad Pitt hat endlich wieder ne gute Rolle, aber Casey Affleck spielt einfach göttlich.
In wunderbaren, traumhaften Bildern inszeniert, spröde Landschaften, die auch die Menschen irgendwie morbide macht. Der meditative soundtrack von Nick Cave entfaltet sich zu einem der besten Scores der letzten Jahre. Der Film ist sehr ruhig und lässt sich Zeit, die Figuren zu entwickeln. Dazu fährt er relativ lange Szenen mit prägnanten Dialogen auf. Das alles hat mich sehr stark an den Altman-Klassiker "MacCabe und Mrs. Miller" erinnert, auch ein Peckinpah oder Walter Hill Touch schwingt mit. Die durchgehend melancholisch bis elegische Grundstimmung des Films war auch sicherlich das Manko an der Kinokasse. Man hat da vielleicht mit einem Megastar wie Brad Pitt wahrscheinlich mehr oberflächliches Mainstreamkino erwartet. Die Kritiken des Films waren dann ja auch zuerst verhalten bis vernichtend. Umso erfreulicher ist es, wenn man die Mehrheit der Rezensionen hier liest, dass sie eher positiv bis euphorisch ausfallen, was auch eindrücklich zeigt, dass der Film sich sehr schnell einen grossen Stellenwert bei Cineasten erspielen wird.
Das wird ganz klar ein Klassiker....
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Welcome To Collinwood [UK IMPORT] George Clooney, Andrew Davoli, Sam Rockwell, William H. Macy, Isaiah Washington DVD, 21. August 2006 Verkaufsrang: 41586 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Safe Men [UK IMPORT] Sam Rockwell, Steve Zahn, Paul Giamatti, Mark Ruffalo, Josh Pais DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 48581 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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