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| DVDs: Sonja Richter | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Open Hearts Sonja Richter, Nikolaj Lie Kaas, Mads Mikkelsen DVD, 1. Februar 2005 Verkaufsrang: 4152 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden OPEN HEARTS erzhlt die Geschichte von vier Menschen, die pltzlich und unvorbereitet auf die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Macht der Liebe treffen. Zwei Paare Marie und Niels, beide Ende dreiig und schon lnger verheiratet. Cecilie und Joachim Jung, sehr verliebt und vor ihrer Hochzeit. Bis sich ihr Leben von einer Sekunde auf die andere verndert Eines Morgens wird Joachim, als er aus dem Auto steigt, von einem anderen Wagen erfasst. Er berlebt, wird aber so schwer verletzt, dass er vom Hals abwrts gelhmt ist. Whrend er sich zunehmend aufgibt und seiner Umgebung voller Hass und Verbitterung begegnet, kmpft Cecilie um seine Liebe. Dabei braucht sie auch selbst Untersttzung, um mit dem Schock fertig zu werden. Marie, die den Unfall verursacht hat, wird von Schuldgefhlen geplagt. Sie bittet ihren Ehemann Niels, der im Unfallkrankenhaus als Psychologe arbeitet, sich um Cecilie zu kmmern...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Kleiner unscheinbarer filmischer Geniestreich 5 von 5 Punkten "Open Hearts"... Ich gebe zu, der Titel schielt nicht gerade weg vom Mainstreamkino, was der Film aber zu bieten hat ist durchaus Neuland und ein Mitgefühl, dass in der Art umgesetzt nur wenige andere Filme erreichen. Die Story ist ansich recht alltagsmäßig; eine Situation, wie die hier geschilderte ist zwar tragisch, aber doch überall auf der Welt tag täglich Realität und Inhalt vieler Standard-Schnulzen.
Was den Film also so besonders macht? Nun, da sind zum einen die filmtechnischen Mittel, die hier sofort ins Auge stechen: die etwas wacklige Kameraführung verleiht dem ganzen ein Realitätsgefühl, in bedeutungsschwereren Momenten werden die Protagonisten sehr intensiv gezeigt, ihre Mimik, die Augenbewegung. Wunschdenken und Hintergedanken werden mittels verrauschter Ansicht dargestellt ohne dass es beim Betrachten zu anstrengend wird, was sonst häufig bei solchen "Kameraexperimenten" der Fall ist. Das ist sicher auch dem flüssigen Erzählstil zu verdanken. Dieser verliert sich nie in Bedeutungslosigkeit, alles ist sehr nachvollziehbar und auch die Schauspieler überzeugen ohne große Überinszenierung.
Auf der anderen Seite sticht da der musikalisch sehr schön untermalte Handlungsverlauf heraus. Dieser kommt ohne Klischees und inszenierte Wendepunkte aus. Alles ist realistisch aber lässt einen nicht kalt. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten und in ihre menschliche Unfähgigkeit, mit so einschneidenden Erlebnissen klarzukommen, hineinversetzen. Besonders gut gelöst finde ich persönlich das Ende. Der Film schließt den Bogen, endet dort, wo er angefangen hat. Ohne Gewinner, ohne völlige Klarheit der Situation, aber mit einer Menge menschlicher Ungewissheit, unklaren und gebrochenen Gefühlslagen. Einfach sehr schön umgesetzt.
Fazit:
Mit diesem kleinen etwas unscheinbaren Geniestreich kann man nichts falsch machen. Wer auf Emotionalität auch ohne Klischees und Überinszenierung steht, kommt hier voll auf seine Kosten!
Weitere Kundenmeinungen |
Open Hearts [UK IMPORT] Sonja Richter, Nicolaj Lie Kaas, Mads Mikkelsen, Paprika Steen Videokassette, 6. Oktober 2003 Verkaufsrang: 44737 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Suche nach Authentizität 5 von 5 Punkten Mitte der 90er Jahre versuchten die dänischen Regisseure Vinterberg und von Trier mit ihren Filmen "Das Fest" (1998) und "Die Idioten" (1998) ein neues Filmkonzept zu entwickeln. Die Idee der Dogma-Reihe entstand. Unter "Dogma" versteht man seitdem ein Regelwerk, mit dem versucht wird, anhand von formal-ästhetischem Purismus, eine Befreiung vom digitalen Illusionkino Hollywoods zu erreichen. Nach "Italienisch für Anfänger" (2000) ist "Open Hearts" (2002) der zweite Film der sogenannten Dogma-Reihe, bei dem eine Frau Regie führte. Susanne Bier hat zwar nicht alle Dogma-Regeln eingehalten, (z.B. sind hier Soundeffekte und Bildverfremdungen zu vermerken), dies tut aber der Authentizität der Dialoge keinen Abbruch. Im Gegenteil. Mit diesem Film gelingt es Bier, die eigentliche Grundintention des Dogmaregelwerks konsequent umzusetzen; u.a. mit Hilfe der sehr guten Darsteller wirkt sie einer Oberflächentendenz des gegenwärtigen Kinos entgegen und schafft einen tiefgründigen und mitreißenden Film. Die Krise des Erzählens scheint überwunden. Die Suche nach Authentizität geglückt. Die Einhaltung der Formel "Reduktion statt Übertreibung zwecks Aufmerksamkeitssteigerung" schafft eine mediale Aufrichtigkeit statt kühler Künstlichkeit. Wen "Das Fest" bewegt hat, sollte sich den Film Biers nicht entgehen lassen.
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Open Hearts Sonja Richter, Nikolaj Lie Kaas, Mads Mikkelsen Videokassette, 18. September 2003 Verkaufsrang: 21497 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Kleiner unscheinbarer filmischer Geniestreich 5 von 5 Punkten "Open Hearts"... Ich gebe zu, der Titel schielt nicht gerade weg vom Mainstreamkino, was der Film aber zu bieten hat ist durchaus Neuland und ein Mitgefühl, dass in der Art umgesetzt nur wenige andere Filme erreichen. Die Story ist ansich recht alltagsmäßig; eine Situation, wie die hier geschilderte ist zwar tragisch, aber doch überall auf der Welt tag täglich Realität und Inhalt vieler Standard-Schnulzen.
Was den Film also so besonders macht? Nun, da sind zum einen die filmtechnischen Mittel, die hier sofort ins Auge stechen: die etwas wacklige Kameraführung verleiht dem ganzen ein Realitätsgefühl, in bedeutungsschwereren Momenten werden die Protagonisten sehr intensiv gezeigt, ihre Mimik, die Augenbewegung. Wunschdenken und Hintergedanken werden mittels verrauschter Ansicht dargestellt ohne dass es beim Betrachten zu anstrengend wird, was sonst häufig bei solchen "Kameraexperimenten" der Fall ist. Das ist sicher auch dem flüssigen Erzählstil zu verdanken. Dieser verliert sich nie in Bedeutungslosigkeit, alles ist sehr nachvollziehbar und auch die Schauspieler überzeugen ohne große Überinszenierung.
Auf der anderen Seite sticht da der musikalisch sehr schön untermalte Handlungsverlauf heraus. Dieser kommt ohne Klischees und inszenierte Wendepunkte aus. Alles ist realistisch aber lässt einen nicht kalt. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten und in ihre menschliche Unfähgigkeit, mit so einschneidenden Erlebnissen klarzukommen, hineinversetzen. Besonders gut gelöst finde ich persönlich das Ende. Der Film schließt den Bogen, endet dort, wo er angefangen hat. Ohne Gewinner, ohne völlige Klarheit der Situation, aber mit einer Menge menschlicher Ungewissheit, unklaren und gebrochenen Gefühlslagen. Einfach sehr schön umgesetzt.
Fazit:
Mit diesem kleinen etwas unscheinbaren Geniestreich kann man nichts falsch machen. Wer auf Emotionalität auch ohne Klischees und Überinszenierung steht, kommt hier voll auf seine Kosten!
Mieserabel synchronisiert 1 von 5 Punkten Ja ich gebe den anderen Rezensenten Recht, der Film an sich ist genial. Die dt. Untertitel fehlen bei der dänischen Spur, das ist eine Katastrophe. Aber genauso schlimm ist die Qualität der dt. Synchronisierung, die man sich gezwungen ist anzuhören: Es klingt streckenweise so, also wäre der Text spontan abgelesen worden, und das relativ unmotiviert. Schade schade.
Genialer Film - lausige DVD 3 von 5 Punkten Was ich nicht verstehen kann: Der Film ist ein Dogma-Film, d.h. folgt strengen Massregeln; u.a. dürfen nur Handkameras verwendet werden, Spezialeffekte und künstliche Belichtung sind verboten. Unter diesen Gesichtspunkten scheint es mir geradezu grotesk, dass es für diejenigen, die das wollen, nicht möglich ist, die Originaltonspur des Films mit deutschen Untertiteln zu sehen. Halten uns die DVD Produzenten für zu blöd oder zu faul?
keine Untertitel 1 von 5 Punkten Wie schon bei "Flickering Light" bin hier reingefallen: Die DVD beinhaltet zwar den dänischen Originalton, aber KEINE Untertitel, weder in Deutsch noch in sonstigen Sprachen. Wer also wie ich eine abgrundtiefe Abneigung gegen Synchros hegt, sollte um diese DVD einen ganz grossen Bogen machen. Open Hearts habe ich mir deshalb nicht angesehen und die DVD sofort verkauft. Schade, der Film hätte mich sehr interessiert. Wer immer auf die glorreiche Idee gekommen ist, bei diesen grossartigen dänischen Filmen die Untertitel wegzulassen, hat mir nun schon zwei DVDs ruiniert. Gratuliere.
Ganz großes Kino! 5 von 5 Punkten Open Hearts, ein Film, der beweist, wie mit den einfachsten Mitteln (d.h. ohne Kamerastative, zusätzliche Beleuchtung oder Musik) die größte emotionale Wirkung erzeugt werden kann. Der Film handelt von einem Paar und einer Kleinfamilie, deren Wege und Schicksale sich durch einen Unfall vermischen. Marie ist diejenige, die Joachim überfährt, der daraufhin querschnittsgelähmt ist. Niels, der Mann von Marie ist der zuständige Arzt. Da Joachim durch seinen Unfall keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht, ist er auch verbittert gegenüber seiner Partnerin, Cecilie und lässt sie nicht an ihn heran kommen. Niels, der natürlich mitbekommt wie sehr Cecilie unter der Situation leidet, versucht ihr zu helfen über diese schwere Zeit hinweg zu kommen. Von diesem Zeitpunkt an nehmen die Dinge ihren Lauf... Das was diesen Film besonders auszeichnet ist die Glaubwürdigkeit seiner Darsteller und ihrer Gefühle, die man in dieser Form selten gesehen hat. Daher ist jede Wendung, jede Entscheidung im Film völlig nachvollziehbar. Auch wenn man manche Entscheidungen, die getroffen werden nicht unbedingt gutheißt, so kann man sie zumindest aufgrund der enormen Glaubwürdigkeit verstehen. Ein weiteres großes Plus des Films ist eine simple Technik, die verwendet wird, um zu zeigen, was momentan der größte Wunsch des Protagonisten ist. So sieht man zum Beispiel Cecilie, die an Joachims Bett sizt und sich nichts sehnlicher wünscht, als dass er ihre Hand berührt und in einer winzigen Einstellung passiert es, aber ganz schnell wird man wieder in die Realität zurückgeholt, in der eben diese Berührung nicht stattgefunden hat. In den wenigen Sekunden der "Wunschszene" werden Emotionen erzeugt, die andere Filme in 90 Minuten nicht hin bekommen. Jeder, der nichts gegen neue Gesichter und eine unkonventionelle Inszenierung hat, der sollte sich Open Hearts anschauen, der dieses Jahr zu Recht als bester ausländischer Film für den Oscar nominiert worden ist. |
Open Hearts [UK IMPORT] Sonja Richter, Nicolaj Lie Kaas, Mads Mikkelsen, Paprika Steen DVD, 6. Oktober 2003 Verkaufsrang: 88080 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Suche nach Authentizität 5 von 5 Punkten Mitte der 90er Jahre versuchten die dänischen Regisseure Vinterberg und von Trier mit ihren Filmen "Das Fest" (1998) und "Die Idioten" (1998) ein neues Filmkonzept zu entwickeln. Die Idee der Dogma-Reihe entstand. Unter "Dogma" versteht man seitdem ein Regelwerk, mit dem versucht wird, anhand von formal-ästhetischem Purismus, eine Befreiung vom digitalen Illusionkino Hollywoods zu erreichen. Nach "Italienisch für Anfänger" (2000) ist "Open Hearts" (2002) der zweite Film der sogenannten Dogma-Reihe, bei dem eine Frau Regie führte. Susanne Bier hat zwar nicht alle Dogma-Regeln eingehalten, (z.B. sind hier Soundeffekte und Bildverfremdungen zu vermerken), dies tut aber der Authentizität der Dialoge keinen Abbruch. Im Gegenteil. Mit diesem Film gelingt es Bier, die eigentliche Grundintention des Dogmaregelwerks konsequent umzusetzen; u.a. mit Hilfe der sehr guten Darsteller wirkt sie einer Oberflächentendenz des gegenwärtigen Kinos entgegen und schafft einen tiefgründigen und mitreißenden Film. Die Krise des Erzählens scheint überwunden. Die Suche nach Authentizität geglückt. Die Einhaltung der Formel "Reduktion statt Übertreibung zwecks Aufmerksamkeitssteigerung" schafft eine mediale Aufrichtigkeit statt kühler Künstlichkeit. Wen "Das Fest" bewegt hat, sollte sich den Film Biers nicht entgehen lassen.
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