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| DVDs: Stephen Root | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
No Country For Old Men [Blu-ray] Tess Harper, Barry Corbin, Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Josh Brolin Blu-ray, 6. Oktober 2008 Verkaufsrang: 71 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit No Country for Old Men ist Joel und Ethan Coen ein Meisterwerk gelungen. Mit vier Oscars ausgezeichnet brillieren James Brolin, Javier Bardem und Tommy Lee Jones in diesem Neo-Noir-Western aus den staubigen Weiten an der texanisch-mexikanischen Grenze. Die Karriere der Coen-Brüder zeichnet sich seit jeher durch ihr unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen wie The Big Lebowski oder Fargo findet sich beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein unmöglicher Härtefall. No Country for Old Men ist in gewisser Weise eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash. Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit. Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser und fährt zurück um zu helfen. Es ist dies die einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise eine unausweichlich erscheinende Eskalation der Gewalt auslöst. Formal erinnert vieles an Blood Simple, den düsteren Erstlingsfilm der Coen Brüder. Knappe Dialoge, der Verzicht auf einen unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der Handlung auf das Wesentliche. Dazu die archaische Landschaft, die weit ab von Großstädten beinahe zwangsläufig existentielle Themen in den Mittelpunkt rückt. Die Romanvorlage hat großen Anteil daran. Neben Moss werden mit dem eiskalten Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) und dem verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den minimalistischen Plot über das Genre hinausheben. Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd festgestellt dass man der unkontrollierbaren Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen. Er verwendet für seine Exekutionen ein Bolzenschussgerät als handle es sich bei den Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird durch seine lächerliche Topffrisur unterstrichen. Am Ende verstört No Country for Old Men durch seine dekonstruktivistische Kraft. Die immergleichen Bilder von staubigen Strassen, primitiven Tankstellen oder öden Motels im Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien werden aufgehoben und im letzten großartigen Monolog von Sheriff Bell hat No Country for Old Men endgültig die Fesseln des Genrekinos gesprengt. Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 69 Bewertungen)
mit 30 vor die Wand 5 von 5 Punkten No country for old men ist wieder mal ein typischer Coen. S.h., das die Story gemächlich in das unausweichliches Ende führt.
Parallelen zu Fargo sind klar zu erkennen, wie z.B. der etwas dumm erscheinende "Hilfssheriff".
Javier Bardem trägt durch seine Darbietung des kaltblütigen Killers den Großteil des Films und hat so den Oscar für die beste Nebenrolle eindeutig verdient. Trotzdem ist er mit seinem hervorragenden Schauspiel nicht allein.
Erstaunlich ist die Darbietung von Kelly Macdonald die obwohl sie aus Großbritannien stammt den texanischen Akzent so perfekt beherrschtm, dass ich erst im Making of erfuhr, dass sie nicht aus Texas stammt.
Alles in allem ein genialer Film der durch den O-Ton nocheinmal an Athmosphäre gewinnt.
Deswegen: O-Ton 5/5
Synchro 4/5
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Ice Age [Blu-ray] Ray Romano, John Leguizamo, Denis Leary, Goran Visnjic, Jack Black Blu-ray, 23. April 2008 Verkaufsrang: 1197 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ice Age DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 203 Bewertungen)
ICE AGE - endlich der 1. Teil auch auf Blu ray in High Def! 5 von 5 Punkten + Allgemein gute Bildqualität die minimal besser ist als die des zweiten Teils, aber nicht an die Qualität anderer
CGI-Animationsfilme reicht.
+ Schärfewert auf meist gutem, in Nahaufnahmen sehr gutem Niveau.
+ Guter Kontrast der unter den vielen hellen Flächen minimal zu leiden hat.
+ Gute Farbwiedergabe mit knackigen, aber etwas monotonen Farben.
+ Meist recht plastisches Bild mit guter Tiefenwirkung.
- Allgemein eher weiches Bild für CGI-Produktion.
- Kompressionsartefakte teilweise sichtbar (Banding, Moskitorauschen).
Ähnlich wie beim zweiten Teil kann auch die akustische Umsetzung von \'Ice Age\' etwas mehr überzeugen als das Bild. Die fast schon legendäre Anfangssequenz mit dem Nager Scrat, seiner heissgeliebten Eichel und dem talwärts breschenden Gletscher macht klar, dass hier auch der Subwoofer einiges zu tun kriegt während das zweite akustische Highlight, die Flucht über das einbrechende Eis mit dem unterirdischen Lavastrom, für einige gelungene Surroundeffekte sorgt. Aber auch sonst bietet der verspielte Soundmix genug Gelegenheiten für direktionale Effekte während die Musik und Umgebungsgeräusche für eine ausgewogene Surroundatmosphäre sorgen. Die Dialog-Wiedergabe ist dabei stets vorbildlich und wurde perfekt in das restliche Soundbild eingebettet.
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No Country For Old Men [UK IMPORT] Kelly MacDonald, Stephen Root, Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Javier Bardem DVD, 2. Juni 2008 Verkaufsrang: 10327 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit No Country for Old Men ist Joel und Ethan Coen ein Meisterwerk gelungen. Mit vier Oscars ausgezeichnet brillieren James Brolin, Javier Bardem und Tommy Lee Jones in diesem Neo-Noir-Western aus den staubigen Weiten an der texanisch-mexikanischen Grenze. Die Karriere der Coen-Brüder zeichnet sich seit jeher durch ihr unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen wie The Big Lebowski oder Fargo findet sich beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein unmöglicher Härtefall. No Country for Old Men ist in gewisser Weise eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash. Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit. Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser und fährt zurück um zu helfen. Es ist dies die einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise eine unausweichlich erscheinende Eskalation der Gewalt auslöst. Formal erinnert vieles an Blood Simple, den düsteren Erstlingsfilm der Coen Brüder. Knappe Dialoge, der Verzicht auf einen unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der Handlung auf das Wesentliche. Dazu die archaische Landschaft, die weit ab von Großstädten beinahe zwangsläufig existentielle Themen in den Mittelpunkt rückt. Die Romanvorlage hat großen Anteil daran. Neben Moss werden mit dem eiskalten Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) und dem verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den minimalistischen Plot über das Genre hinausheben. Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd festgestellt dass man der unkontrollierbaren Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen. Er verwendet für seine Exekutionen ein Bolzenschussgerät als handle es sich bei den Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird durch seine lächerliche Topffrisur unterstrichen. Am Ende verstört No Country for Old Men durch seine dekonstruktivistische Kraft. Die immergleichen Bilder von staubigen Strassen, primitiven Tankstellen oder öden Motels im Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien werden aufgehoben und im letzten großartigen Monolog von Sheriff Bell hat No Country for Old Men endgültig die Fesseln des Genrekinos gesprengt. Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 69 Bewertungen)
mit 30 vor die Wand 5 von 5 Punkten No country for old men ist wieder mal ein typischer Coen. S.h., das die Story gemächlich in das unausweichliches Ende führt.
Parallelen zu Fargo sind klar zu erkennen, wie z.B. der etwas dumm erscheinende "Hilfssheriff".
Javier Bardem trägt durch seine Darbietung des kaltblütigen Killers den Großteil des Films und hat so den Oscar für die beste Nebenrolle eindeutig verdient. Trotzdem ist er mit seinem hervorragenden Schauspiel nicht allein.
Erstaunlich ist die Darbietung von Kelly Macdonald die obwohl sie aus Großbritannien stammt den texanischen Akzent so perfekt beherrschtm, dass ich erst im Making of erfuhr, dass sie nicht aus Texas stammt.
Alles in allem ein genialer Film der durch den O-Ton nocheinmal an Athmosphäre gewinnt.
Deswegen: O-Ton 5/5
Synchro 4/5
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Nur über ihre Leiche - Meine himmlische Verlobte [Blu-ray] Morgan Sheppard, Paul Rudd, Stephen Root, Jason Biggs, Eva Longoria Blu-ray, 31. Juli 2008 Verkaufsrang: 20220 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden WVG Nur über ihre Leiche - Meine himmlische Verlobte, VÃ-Datum: 01.08.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wenn Blueray 576p ist ... nein Danke 1 von 5 Punkten Habe die BR hier bestellt und war ziemlich erschrocken das sie nur in 576p abgespielt wird. Das Bild flimmert und wirkt unscharf. |
Office Space [UK IMPORT] Ron Livingston, Stephen Root, Gary Cole, Jennifer Aniston, Ajay Naidu DVD, 6. Oktober 2003 Verkaufsrang: 25949 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Haben Sie jemals acht Stunden in einem winzigen, abgetrennten Abteil eines Großraumbüros Ihren Arbeitstag fristen müssen? Hatten Sie jemals Angst davor, auf unbestimmte Zeit von Ihrer Arbeit freigestellt zu werden? Verspürten Sie jemals den Drang, einen Drucker oder ein Faxgerät zu zertrümmern, das gerade wieder Mucken machte? Mussten Sie jemals einen schmierigen, herablassenden Chef ertragen? Dann dürfte Alles Routine genau der richtige Film für Sie sein. Peter (Ron Livingston) verbringt seinen Arbeitstag damit, in einem Büroabteil stumpfsinnige Computerjobs zu erledigen. Abends geht er nach Hause in sein spärlich - mit IKEA- und TARGET-Möbeln - ausgestattetes Apartment, nur um sich morgens wieder genervt auf den Weg zur Arbeit zu machen. Seine Kollegen im Großraumbüro sind ein lästiger Haufen, sein Chef ist ein hinterfotziger, überheblicher Trottel und ein Tag ist langweiliger als der andere. In seiner Verzweiflung wendet er sich einem Hypnotherapeuten zu, aber als seine per Hypnose eingeleitete Entspannung einsetzt, kann er sie nicht mehr abschalten. In seiner Firma sollen Leute freigestellt werden und mit zwei seiner Kollegen (die beide schon auf der Liste stehen) erarbeitet er einen Plan, wie sie Geld von den Firmenkonten abziehen können. Doch der Plan geht schief, und die drei verfallen in Panik, bis etwas Unerwartetes geschieht und ihnen den Tag rettet. Regisseur Mike Judge wirft mit diesem Film einen genauen Blick auf die Arbeitssituation in Amerika, wie sie sich um das Jahr 1999 darstellte. Durch klar gezeichnete Charaktere und Situationen, die jedem bekannt vorkommen dürften, der jemals in einem Büro als Angestellter gearbeitet hat, bringt er die Freudlosigkeit im Arbeitsleben eines jeden Großraumbürobewohners auf den Punkt. Jennifer Aniston spielt die Frau, für die sich Peter interessiert, eine Kellnerin bei "Chotchkie's", einem typischen Bier- und Hamburger-Laden und Diedrich Bader (Ein Witzbold namens Carey) spielt eine kleine, aber sehr lustige Rolle als Peters schnauzbärtiger, langhaariger Nachbar, der ständig an seiner Gipswand herumwerkelt. -Jerry Renshaw
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Absoluter Kultfilm 5 von 5 Punkten Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Leute aus der IT Branche den Film noch nicht kennen. Meiner Meinung nach sollte ihn jeder in der Branche mal gesehen haben, den er karrikatiert den Wahnsinn des Büroalltags sehr genau.
Allerdings bleibt das Lachen einem auch im Halse stecken, der Film hat auch eine leicht depressive Grundstimmung und ist von daher kein Gassenhauer. Dafür hat er eben auch zu viel Tiefgang. Damit "Normalos" auch ein bisschen Freude daran haben, spielt auch Jennifer Aniston mit.
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Ice Age / James And The Giant Peach / Anastasia [UK IMPORT] Denis Leary, Pete Postlethwaite, Simon Callow, Richard Dreyfuss, Jane Leeves Videokassette, 15. September 2003 Verkaufsrang: 28606 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderschöner Trickfilm für Kinder und Erwachsene 5 von 5 Punkten Wenn im Zusammenhang mit einem Film die Namen Roald Dahl, von dem die literarische Vorlage stammt, und Randy Newman, der Soundtrack und Songs beigesteuert hat, fallen, kann man sich auf einiges gefaßt machen. Dieser Trickfilm erzählt ein absurdes Märchen, und wie alle guten Kindergeschichten enthält er genug Wahrheit, um auch Älteren zu gefallen. Meist witzig, manchmal bösartig und mitunter rührend, und die Musik ist sowie phantastisch. |
Jersey Girl [UK IMPORT] Ben Affleck, Liv Tyler, George Carlin, Jason Biggs, Stephen Root DVD, 27. September 2004 Verkaufsrang: 70413 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Jersey Girl 4 von 5 Punkten Story: Fast zehn Jahre lang kamen vom Independent-Regisseur Kevin Smith wunderbar schräge Satiren wie "Chasing Amy" oder "Dogma": die Erlebnisse sympathischer Loser in Smiths Heimat New Jersey. Hier überrascht der Eigenbrötler mit einer romantischen Komödie im gelackten Hollywood-Stil. Darin erleben wir Ben Affleck als arroganten Sack Oliver. Dessen Leben als erfolgreicher PR-Manager im schicken Manhattan gerät erst aus der Bahn, als seine Frau bei der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter stirbt und er nach einem Ausraster gefeuert wird. Ollie muss mitsamt Kind bei seinem Vater in New Jersey einziehen, wo er im engen Kontakt zu seiner heranwachsenden Gertie menschlich reift. Als er eines Tages die Videotheken-Angestellte Maya (Liv Tyler) trifft, ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Kritik "Jersey Girl" ist eine unterhaltsame Komödie mit Tiefgang. Besonders witzig sind die Kurzauftritte von Matt Damon und Will Smith. Und nach einigen Misserfolgen überrascht und überzeugt auch Ben Affleck - sowohl als arroganter Schnösel wie als allein erziehender Vater. Fazit: Trotz klischeehafter Story ein anrührender Familienfilm mit einer guten Portion Anarcho-Witz
Ein Familienfilm wie viele andere wenn auch witzig 3 von 5 Punkten Also noch ein New-Jersey-Film - der Inbegriff des tristen Zaungast-Daseins, das Leben spielt sich schließlich im Big Apple ab. Ollie Trinke muss Hochglanzbüro und Designer-Apartment aufgeben, nachdem er auf einer Pressekonferenz über den eigentlichen Star der Veranstaltung, Will Smith, gnadenlos herzog. Seine Tochter Gertie ist für ihn anfangs nichts weiter als ein schreiender Störfaktor, schließlich starb seine geliebte Ehefrau Gertrude (Jennifer Lopez in einer Mini-Rolle - sie war vom Skript so begeistert, dass sie 2003 "ihrem" Ben auf die Besetzungsliste folgte) bei der Entbindung. Der vor Arroganz und Selbstmitleid nur so strotzende Arbeitslose kehrt zu seinem Vater Bart Trinke (George Carlin) zurück, übernimmt einen Job als Straßenfeger und fristet ein asketisches Dasein in einem winzigen Haus. Ab und zu jedoch gönnt sich Ollie, der mittlerweile seit sieben Jahren keinen Sex mehr hatte, einen Pornofilm. Und so kehrt nach dem ersten Drittel des Films auch Kevin Smith zurück zum Leben - und zwar in der Videothek, dem Sinnbild jugendlicher Langeweile. Dort arbeitet die smarte Studentin Maya (Liv Tyler) und überrascht plötzlich mit einem typisch Smith'schen Mammut-Dialog: witzig, bissig und ein wenig absurd. So redet die Schöne über jene Filme für Erwachsene, unterbreitet Ollie, dem armen, sogar das Angebot auf Beischlaf aus Mitleid, und wird zu guter Letzt - wohl auch seine Bettgenossin - vor allem aber eine Freundin der Familie. Der allein erziehende Vater war bis dato unterrepräsentiert im amerikanischen Kino. Ben Affleck, dessen Figur eine extreme Wandlung durchläuft, spielt den Geläuterten überzeugend. Und auch die kleine Raquel Castro, die tatsächlich ein wenig Ähnlichkeit mit J.Lo und Affleck hat, ist in ihrer Natürlichkeit sehr unterhaltsam und niedlich anzusehen auf der Kinoleinwand. Einzig die erwartete Schärfe fehlt der Komödie. So gerät der Vater-Tochter-Ausflug nach Manhattan zu Herbstlaub-verwehtem Kitsch, die rührselige Moral entspricht absolut der Mainstream-Idee von Familienkino. Zwar hat Smith in seinem Drehbuch wieder auf Spitzen im Dialog gesetzt, aber die Erwartungen enttäuscht er dennoch. Kein Wunder, dass "Jersey Girl" in den USA ein mittelmäßiger Erfolg war, der auch von den Gastauftritten von J.Lo, Jason Biggs und Will Smith nicht gerettet werden konnte.
Der etwas andere Kevin Smith 4 von 5 Punkten Es ist ein Kevin-Smith-Film (wirklich!), aber wer jetzt zotige Witze, wie in Dogma oder anderen Silent-Bob-und-Jay-Filmen erwartet, der sollte die Finger von Jersey Girl lassen, es sei denn, er mag romantische Komödien (auch wenn die Romanze nicht im Mittelpunkt des Films steht): Ollie Trinkie verliert seine Frau durch Komplikationen während der Geburt, seinen Job an Will Smith, sein altes Leben in NY und gewinnt stattdessen eine wundervolle Tochter (hinreissend gespielt von Raquel Castro), mit deren Hilfe er mit der Studentin Maya anbandelt, die großartig von Liv Tyler dargestellt wird. Hin und hergerissen zwischen seinem alten Leben als erfolreicher Geschäftsmann und seinem neuen Leben mit seiner Tochter kommt es zum Ende, das jeder erwartet. Der Film ist zugegebenermaßen voller Clichés, angefangen von Liv Tyler, deren Rolle einfach zu perfekt ist, bis zu Ollie, der zwischen Geschäft und der Schulveranstaltung seiner Tochter wählen muß. Allerdings muss zu Jersey Girl's Verteidigung gesagt werden: Wenn schon Cliché, dann wenigstens gut verfilmt. Ben Affleck gibt eine gute Vorstellung als Vater ab und wenn man es nicht besser wüsste, würde man Raquel Castro wirklich für Jennifer Lopez in Miniatur halten (die ja am Anfang Ben's Frau gespielt hat und nach knapp fünf Minuten stirbt). Es fehlt vielleicht der Biß, den man von Kevin Smiths anderen Filmen gewohnt ist, aber wer sich einen gemütlichen Abend machen möchte und Fan des Genres ist, der sollte Jersey Girl ernsthaft in Erwägung ziehen.
Der etwas andere Kevin Smith - Film 4 von 5 Punkten Von dem erfolgreichen Independent- Filme Macher Kevin Smith ist man normalerweise etwas anderes gewohnt! Seine Filme (Clerks, Mallrats, Chasing Amy, Dogma, Jay und Silent Bob schlagen zurück) zeigten vor allem Charaktere mit einem ziemlich losen Mundwerk, und witzigen frechen Sprüchen über Gott, das Leben und Filme. Zu seinem Markenzeichen wurden natürlich die beiden Chaoten Jay und Silent Bob, die in diesem Film leider nicht dabei sind. Doch Kevin Smith Ausflug auf diese Bahn hat durchaus einen ziemlich guten Film abgeliefert mit viel Herz, einer lustigen Story und ziemlich guten Hauptcharakteren (ein superguter George Carlin als Bart Trinke). Wie gesagt: kein typischer Kevin Smith, aber ein sehr guter Film, auch wenn einige seiner Running Gags fehlen. Wer der englischen Sprache mächtig ist, und einen der besten Filme dieses Jahres nicht verpassen will, sollte zuschlagen! |
Dodgeball - A True Underdog Story [Blu-ray] [UK IMPORT] Vince Vaughn, Christine Taylor, Ben Stiller, Rip Torn, Justin Long Blu-ray, 15. September 2008 Verkaufsrang: 34832 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| King Of The Hill - Series 1 [UK IMPORT] Mike Judge, Pamela Segall, Kathy Najimy, Stephen Root, Johnny Hardwick DVD, 13. März 2006 Verkaufsrang: 52935 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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King Of The Hill - Series 2 [UK IMPORT] Pamela Segall, Kathy Najimy, Brittany Murphy, Stephen Root, Johnny Hardwick DVD, 13. März 2006 Verkaufsrang: 52881 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| No Country For Old Men [Blu-ray] [UK IMPORT] Kelly MacDonald, Stephen Root, Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Javier Bardem Blu-ray, 8. September 2008 Verkaufsrang: 21258 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Ice Age [UK IMPORT] Denis Leary, Ray Romano, John Leguizamo, Goran Visnjic, Jack Black UMD Universal Media Disc, 1. Januar 2008 Verkaufsrang: 64582
| Dodgeball - A True Underdog Story [UK IMPORT] Vince Vaughn, Christine Taylor, Ben Stiller, Rip Torn, Justin Long Videokassette, 31. Januar 2005 Verkaufsrang: 33613
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Ice Age / Chicken Run [UK IMPORT] Denis Leary, Miranda Richardson, Julia Sawalha, Phil Daniels, Jane Horrocks DVD, 31. Mai 2004 Verkaufsrang: 83221
| Star Trek The Next Generation - Vol. 5.3 - Unification Part 1 / Unification Part 2 / A Matter Of Time [UK IMPORT] Patrick Stewart, Mark Lenard, Stephen Root, Graham Jarvis, Malachi Throne Videokassette, 5. August 2002 Verkaufsrang: 41318
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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