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| DVDs: Ann Sheridan | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Ich war eine männliche Kriegsbraut Cary Grant, Ann Sheridan, Marion Marshall DVD, 16. September 2004 Verkaufsrang: 5491 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MCOne Ich war einen männliche Kriegsbraut, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.09.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ganz OK ! 4 von 5 Punkten Als ich mir den Film bestellt habe, dachte ich Cary Grant den ganzen Film mehr oder weniger in Frauenkleidern zu erleben, was aber leider dann doch nicht der Fall war !!!
Das ist nur eine relativ kurze Sentenz des Films, der aber trotzdem ganz OK ist. Der ganz große Wurf ist es allerdings nicht gerade.
Für echte Cary Grant Fans sei hier erwähnt, das er gleich zu Anfang des Films mehrere Sätze in Deutsch spricht, was für einen echten Fan natürlich ein Highlight bedeutet, das man sich nicht entgehen lassen sollte !!!
Das betrifft auf der DVD natürlich nur die englische Version, in der deutschen Version auf der gleichen DVD spricht natürlich die Synchronstimme alle Texte von Cary Grant, aber wenn Sie sich die englische Version auf der DVD anschauen, wo Cary Grant selbst spricht, da können Sie erleben, wie er selber einige Sätze Deutsch spricht !!!
Cary Grant höchstpersönlich Deutsch sprechend zu erleben, das hat schon was !!!
Militärbürokratie....und wie man sich wehrt 5 von 5 Punkten Henri Rochard (Cary Grant) hat es nicht leicht. Zwar hat er das Herz der Amerikanerin Catherine Gates (Ann Sheridan), ihres Zeichens Lieutenant bei der US Army erfolgreich erobert. Doch schnell findet er heraus, dass das nur die halbe Miete war. Direkt nach der etwas überstürzten Hochzeit erhält Gates ihren Abreisebefehl nach Hause. Henri will zwar mit, muss aber feststellen, dass das gar nicht mal so leicht ist. Zwar gibt es eine Menge Regelungen in der Armee zum Thema; die zielen aber allesamt darauf ab, dass ein Mann eine Frau mit in die Staaten nehmen möchte (daher der Begriff ‚Kriegsbraut'). Und sein anfänglicher Optimismus, dem System ein Schnippchen schlagen zu können, löst sich allmählich in Rauch auf. Auch die Flitterwochen an Bord eines Militärtransportschiffes, auf dem er in einem separaten Quartier mit allen ‚echten' Kriegsbräuten untergebracht werden soll, stellen eine echte Belastungsprobe für die Beziehung der beiden Flitterwöchner dar.... Ein Klassefilm aus den Glanzzeiten Hollywoods, bei der ein Cary Grant in Hochform seinen Charme und sein komödiantisches Talent voll zur Geltung bringen kann. Und unter Hawkes' Regie bekommt die als Komödie angelegte Geschichte mehr als nur einen kleinen kritischen Touch, wenn ein Militärbürokrat Grant nach einer bestehenden Schwangerschaft fragt.... Die DVD enthält die deutsche und englische Fassung mit überarbeitetem Ton. Schade finde ich, dass es sowenig Extras gibt - ausser den üblichen Filmografien, Bildern und etwas Werbung findet sich nichts. Ich finde, irgendwas aus der mittlerweile umfänglichen Sammlung an Dokumentationen etwa über Hawkes oder Grant hätte es schon sein dürfen. Aber bei so alten Filmen (über 50 Jahre!) kann man wohl in dieser Hinsicht einfach nicht soviel erwarten. |
Cirque Du Soleil - Vol. 3 - Alegria / La Nouba / Dralion / Saltimbanco [UK IMPORT] Danica Sheridan, Andrei Roublev, Holly Ann Rollins, Kristy Wilson, David Lebel DVD, 31. Januar 2005 Verkaufsrang: 13787
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
nur 2 neue vorstellungen ? 4 von 5 Punkten Es ist ja sehr schön das die Vorstellungen des CdS (meiner Meinung nach ein der der besten Circusse)so nach und nach auf Dvd herauskommen aber warum sind in dieser box zwei Titel enthalten von denen je einer in Box eins und Box zwei enthalten sind? Warum ist in dieser Box statt dessen nicht Quidam enthalten (oder Mystére,O,Ká0. Deswegen auch nur 4 Sterne, währen alle DVD's neu gäbe es 5 Ansonsten kann ich diese Box nur empfehlen. Hat da jemand bei Sony Pictures Classics nicht aufgepasst oder steckt da Absicht dahinter? Dann würd ich gern noch Wissen ist mit Alegria die Vorstellung oder der Film gemeint? Etwas mehr Informationen (wenn vorhanden) scheinen mir angebracht. |
Der Herr des wilden Westens Errol Flynn, Olivia de Havilland, Ann Sheridan DVD, 17. Juni 2005 Verkaufsrang: 20513 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn die Rinderherde ihr Ziel erreicht, fangen die Probleme erst an Den durstigen Cowboys sitzt der Colt gefhrlich locker, als sie in Dodge City einfallen, und Recht hat, wer schneller zieht. Wer soll in dieser korrupten, bleihaltigen Stadt fr Ordnung sorgen? Dazu muss man schon ein Mann sein wie Treckfhrer Wade Hatton Errol Flynn, der sich den Sheriffstern anheftet. Im ersten seiner acht Western geht Flynn mit dem Schieeisen genauso souvern um wie zuvor mit dem Degen. Er bekommt es mit Lynch-Justiz zu tun, sperrt die Outlaws ein und entkommt zusammen mit seiner Partnerin Olivia de Havilland aus einem verriegelten, brennenden Eisenbahnwaggon. Bei der Filmpremiere begeisterte sich das Publikum fr Flynns erstes Wildwest-Abenteuer, die ppigen Technicolor-Farben und die spektakulre Saloon-Schlacht, an der wahrscheinlich alle Stuntmnner Hollywoods beteiligt waren.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Klassiker unter den Western-Filmen 5 von 5 Punkten Erstaunlich das das Western-Genre, das doch maßgeblich zum Mythos Hollywoods beigetragen hat, bis Ende der 30er Jahre mehr oder weniger ein Nischendasein in Form von schlampig runtergespulten B-Movies fristete. Erst mit "Stagecoach" (1939) und "Herr des wilden Westens/Dodge City" kam die Blüte des Hollywood-Westerns, die dann über 20 Jahre anhielt.
In "Dodge City" kann man schon alles sehen, was den klassischen Western ausmacht. Cowboys, Büffel- und Viehherden, eine Stadt der Gesetzlosen, die Saloon-Schlägerei, die obligatorische "Saloon-Lily" (eine beeindruckende Ann Sheridan), zwei ausgemachte Bösewichter (brilliant Bruce Cabot, Frank McHugh) , komische Typen (Flynns "Sidekicks" Alan Hale und William Guinn wie immer genial), das Opferlamm (hier die altkluge Imitation eines kleinen Jungen), das "Love-Interest" des Heldens (Olivia de Havilland diesmal eher etwas unscheinbar) und natürlich der Held selbst (Errol Flynn, smart, gutaussehend, Macho, in Bestform).
Der Plot ist schnell erzählt. Wade Hutton, eigentlich Viehtreiber, entschließt sich nach dem Tod des kleinen Jungen in Dodge City aufzuräumen und übernimmt das Amt des Sheriffs. Nachdem er mit Hilfe der örtlichen Presse wieder Sitte und Moral eingeführt und das Herz seiner Liebsten gewonnen hat, macht er sich am Schluß des Films auf den Weg nach Virgina City, um den nächsten Moloch der Sünde und des Lasters zu säubern.
Mit Michael Curtiz als Regisseur kann in den Action-Szenen eigentlich nichts mehr schief laufen und so kann man die wohl größte Saloon-Schlägerei der Film-Geschichte (für diese Szene waren wohl alle Stuntmen Hollywoods verpflichtet worden), eine originelle Wettfahrt zwischen Dampfzug und Postkutsche und eine beeindruckende Rinderstampede bewundern.
Warner hat nichts dem Zufall überlassen, und so wurde ein unterhaltsamer, sorgfältig in Szene gesetzter, rundum gelungener Film für jung und alt produziert und natürlich ein "Must Have" für alle Flynn-Fans.
Mit der deutschen Synchro bin ich hier -ausnahmsweise mal- recht zufrieden, mit der Technicolor-Qualität allerdings etwas weniger. In einigen Szenen (vor allem in der Totalen) wirken die Farben doch recht "verlaufen" und blaß. Kein Vergleich zu "Robin Hood".
Trotzdem 5 Sterne für den Klassiker.
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Der Mann, der zum Essen kam Bette Davis, Ann Sheridan, Monty Woolley DVD, 10. November 2006 Verkaufsrang: 19594 Warner Home Der Mann, der zum Essen kam, VÃ-Datum: 10.11.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Verrückter Film !!! 5 von 5 Punkten Also, so einen verrückten Film habe ich auch noch nicht gesehen aus dieser Zeit des amerikanischen Hollywoodfilms !!!
Total abgedreht das Ganze !!!
Am Anfang denkt man der Film wird so das übliche Hollywoodfilmchen sein, ganz nett u. unterhaltsam, aber irgendwie auch unspektakulär.
Aber dann....
Nachdem die ersten 5 Minuten vergangen sind geht die verrückte Story auch schon los, der Protagonist ist so ziemlich der unmöglichste Alte den ich je in einem Hollywoodfilm gesehen habe, er schafft es seine Sekretärin (Bette Davis)u. auch alle anderen Hausbewohner an den Rand des Wahnsinns zu bringen, aber das Ganze hat eine gute Portion Augenzwinkern, Humor selbstverständlich u. ist auch irgendwie nicht ganz ernst gemeint, das macht es ja gerade so vergnüglich sich den Film anzuschauen !!!
Ein Film der sich selber auf die Schippe nimmt u. Schauspieler, die ihre Rollen wirklich fabelhaft spielen.
Und trotz der ganzen irren Story hat der Film auch eine Geschichte, die einfach gut gemacht ist, mal nicht das typische, sondern eben mal was Neues !!!
Erfrischend neu u. das für die Zeit in der der Film spielt, ist schon ganz schön witzig !!!
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Nachts unterwegs George Raft, Humphrey Bogart, Ann Sheridan DVD, 23. Januar 2004 Verkaufsrang: 34450 Warner Home Nachts unterwegs, VÃ-Datum: 23.01.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Der Gute, der Gute, der Gute, die Gute und die Durchgeknallte 3 von 5 Punkten Achtung: SPOILER!!!
Eine seltsame Sache ist das mit diesem Film: Bei Lichte besehen ist er unglaublich simpel gestrickt, aber man muss zugeben (und man gibt es gerne zu), dass das Ganze recht routiniert im positiven Sinne und vor allem recht temporeich inszeniert ist. Also: Wer sich auch mal unter Niveau unterhalten möchte, kommt gut weg, der Film macht einigermaßen Laune und tut nicht weh, und ist garantiert nicht langweilig. Das macht ihn ja schon besser als ganz ganz viele Filme, immerhin... Aber so richtig gut ist er eben nicht. Dabei ist noch nicht einmal störend, dass es ästhetisch außer netter Konvention nichts Besonderes gibt. Dabei ist auch nicht störend, dass der Film unglaublich gradlinig erzählt ist (das macht ihn eher noch schön flott). Die darstellerischen Leistungen sind auch nicht übel. Aber die Geschichte... Oweh! Zunächst einmal: Das sind, so Leonard Maltin im Bonusmaterial zu Recht, eigentlich zwei Filme in einem: Ein Sozialdrama über das harte Leben der Fernfahrer und ein Psychodrama mit Noir-Elementen, in dem Ida Lupino von ihrem älteren trinkfreudigen Gatten angenervt ist und sich an einen der Trucker ranschmeißen will. Nun ist gegen diese ungewöhnliche Kombination per se erst einmal nichts zu sagen, ist ja somehow auch ganz interessant. Aber man spürt irgendwie, dass das nicht gemacht wurde, weil da jemand meinte, eine irre Idee zu haben, sondern weil man mit wenig Aufwand einen alten Film ("Bordertown") teilrecyclen wollte, ohne dass es ganz und gar peinlich ist. Da wurde das Ding eben mit dem neu nach einem Roman geschriebenen Trucker-Thema kombiniert. Selbst dies macht noch nix, aber das fertige Produkt zeigt: Die beiden Teile wollen einfach nicht zusammenpassen, und knirschen tut es allenthalben. Die seltsame Melange führt z.B. dazu, dass Bogey in der Mitte des Films aus diesem nahezu verschwindet, obwohl seine Rolle so klein zuvor nicht war. Ein neuer Film beginnt, und man fragt sich, warum eigentlich, alles etwas holprig. Nun gibt es zwar durchaus Bezugspunkte zwischen beiden Ebenen, aber sie haben eben schon recht unterschiedliche Tonlagen.
Also schön, wenn schon kein Film aus einem Guss, gucken wir doch mal auf die Einzelteile. Die Beschreibung der Sorgen und Nöte des kleinen Mannes ist ja ganz nett und erscheint mir auch gar nicht so unrealistisch, aber durch die Bank fallen schablonenhafte Charaktere auf, und ebensolche Textzeilen. George Raft ist ein Guter, Bogey ist ein Guter, Ann Sheridan ist eine Gute, der Chef (der Gatte der Lupino-Figur) nervt zwar, ist aber selbstverständlich auch ein Guter. "Ihr Fernfahrer seid ehrlich", heißt es gleich von einem Tankstellenbesitzer zu Anfang. Besonders ärgerlich ist, dass das Drehbuch meint, uns das noch extra unter die Nase reiben zu müssen, denn das bekommt man nun wirklich auch so mit. Der ganze Film lässt nicht den Hauch eines Zweifels, dass das hier genau so ist. Zwischentöne? Fehlanzeige! Und so muss man über Raft, Bogey und Ann Sheridan auch ein tödlich vergiftetes Kompliment ausschütten: Sie bemühen sich nach Kräften. Das ist eigentlich gar nicht fies gemeint, es liegt wirklich nicht an IHNEN, dass sie nix Besonderes aus den Rollen herausholen. Es liegt an den Rollen selbst, die sind so eindimensional, da kann man eben nicht so arg viel herausholen. In dem besseren Walsh-Film "Die wilden Zwanziger" gab es eine schöne Gegenüberstellung von einem Guten, einem Bösen und einem Ambivalenten. Hier gibt es nur Gute.
Nur? Nicht ganz, denn nun kommt's: Ida Lupino kann noch ein bißchen was herausreißen in dem "Psychodrama"-Teil, vor allem in der letzten halben Stunde, auf die ich mich nun konzentrieren möchte (Achtung: SPOILER!!!). Sie ist also mit dem wesentlich älteren Chef der Trucker verheiratet, und dieser Chef, wiewohl selbstverständlich ebenfalls ein Grundguter, geht einem echt gelegentlich auf die Nerven in seiner überdrehten Jovialität, gepaart mit starkem Alkoholkonsum. Verständlich, dass Gattin Lupino ebenfalls nicht begeistert ist. Doch auch hier schleicht sich Schablonenhaftes ein: Sie versucht die ganze Zeit, sich an den George Raft heranzuschmeißen, der das - obwohl, wie man so sagt, noch zu haben - rundweg ablehnt. Und mit was für Dialogen das abgeht! Raft erklärt dermaßen mustergültig und platt, natürlich nichts mit der Frau seines Chefs anzufangen, dem er in Loyalität verbunden sei, dass man sich eine effektivere Werbung für Ehebruch kaum vorstellen kann. Die Lupino hat insgesamt bessere Karten und ragt aus dem Ensemble heraus, denn obwohl sie natürlich in ihrem Werben schon recht massiv ist: Man kann ja verstehen, dass es mit diesem Gatten ein wenig schwer auszuhalten ist, und wenn Lupino mehr als einmal eine Fluppe zieht, dann zu Recht.
Doch wie wird aus einem sehr gut verständlichen, nicht ungewöhnlichen Ehefrust auf einmal schwuppdich eine sehr krankhafte Obsession, in deren Zuge die Lupino dem Raft dermaßen in Hörigkeit verfallen ist, dass sie ALLES tut, um ihn zu kriegen? Wir wissen es nicht, und das Script weiß es auch nicht. Okay, es gibt sowas ja nun wirklich, und man muss vielleicht nicht immer alles erklären, aber dann schon besser GAR NICHT erklären, anstatt eine unpassende Erklärung anzubieten. Der Gatte nervt einfach ab und an und ist auch viel zu alt - und deswegen wird man mal eben eine obsessive, hörige - jawoll - Mörderin? Also bitte... Und dass sie sich gerade den George Raft ausguckt, da weiß man auch nicht recht, warum. Okay, der ist der zweite Mann im Betrieb, und wenn der Gatte beseitigt ist, eine gute Partie, aber dieses Berechnende passt auch nicht so recht zu dem Obsessiven. Man hätte vielleicht doch nicht aus zwei Filmen einen machen sollen, so geschehen charakterliche Entwicklungen allzu holprig, sprunghaft, alles ist Flickwerk.
Okay, wie die Lupino zum Wahn gelangt, kann man von der Glaubwürdigkeit der Storyline her vergessen, aber wie sie dies spielt, das nun ist ein großer Pluspunkt des Filmes. Nachdem sie den Gatten umgebracht hat, wird nämlich immer mal wieder ganz gezielt an Kleinigkeiten gezeigt, dass diese Frau eine nun tief verstörte Frau ist, sie wird immer unsicherer, immer hysterischer, der große Wahnsinnsausbruch im Gerichtssaal wird gezielt angekündigt, vorbereitet, auch die berechnenden Aktionen werden immer ein Stück weit aggressiver und irgendwann auch unkontrollierter. Hier gebührt der Lupino höchstes Lob, und wie gut sie dies darstellt, bemerk man am besten vielleicht nicht in dem hysterischen Ausbruch am Ende, der isoliert gesehen etwas überzeichnet ist. Sondern man sollte sich die ganzen Vorzeichen ansehen, in den letzten zwanzig Minuten gewinnt die Lupino durch ihr Spiel dem Ganzen dann doch noch einige der Zwischentöne ab, die dem Film sonst so fehlen. Das gibt es ja tatsächlich: Grauenvoll perverse Menschen, die aber noch das nötige Rest-Hirn haben, ihre Taten mit eiskalter Planung recht geschickt durchzuziehen. Am besten und wirklich beeindruckend ist nach meinem Dafürhalten Lupinos Gerichtssaalauftritt direkt VOR dem hysterischen Ausbruch, weil sie da eben mit etwas subtileren Mitteln anzeigt, wohin ihre Entwicklung gehen wird bzw. wohl schon gegangen ist. Man kann z.B. gar nicht mal so starke, aber unübersehbar vorhandene Stirnfalten bemerken, die die damals noch junge Lupino zuvor nie hatte, und das heißt nicht nur im Code des Films, sondern auch in der Realität: ANSPANNUNG, das macht sie schon sehr gut, ohne es zu sehr zu übertreiben, eigentlich nur ein winziger, aber deutlicher, kluger Effekt, der mit dem ganzen apathischen Rest harmoniert, den leeren Augen, der Unsicherheit, der fehlenden Schminke, das alles ist wirklich gut gelungen. Die Lupino hatte vor 1940 eigentlich nix Bedeutendes gemacht, jedenfalls nix, in dem ihr ein solch beunruhigender Charakter abverlangt wurde. Das ist für sie ein Film des Übergangs: Immerhin, sie traut sich hier was, auch wenn das Script ihren Wahnsinn eben nur halb plausibel verkauft. Schade - aber es ging ja noch weiter aufwärts mit ihr. Für "Nachts unterwegs" heißt es leider: Klappe zu, Gatte tot, Ida muss in die Klapse, alle anderen sind sowas von gut, dass es weh tut. Aber auch nicht zu sehr!
Ida Lupino stiehlt den anderen die Show! 4 von 5 Punkten Die Fabrini-Brüder George Raft und Humphrey Bogart sind LKW-Fahrer und haben sich mit Prellern, dem Inkasso-Büro und dem Termindruck herumzuschlagen. Die Sprechweise und Gestik erinnert stark an einen Gangsterfilm der klassischen Periode und so wirkt der Film auch. Statt MG-Salven sterben die Protagonisten an den Folgen der durch skrupellose Spediteure aufgesetzten Fahrpläne, die dazu führen, daß LKW-Fahrer übermüdet in die Straßengräben fahren. Raoul Walsh inzeniert gekonnt im Gangsterfilm-Stil und man ist derart fasziniert angesichts der Thematik des Films. In der 2. Hälfte des Films wird eine klassische Crime-Story erzählt, in der die reiche Spediteursfrau Ida Lupino ihren alten Lovern George Raft für sich gewinnen will und dafür ihren Mann umbringt. George Raft wirkt typisch für die Zeit ritterlich, Bogart rauhbeinig und Ida Lupino gibt wohl die beste Performance ihres Lebens als psychopathische Frau ab. Die Gerichtsszene am Schluß gehört ohne Übertreibung zu den denkwürdigsten Sequenzen der Filmgeschichte! Ein Stern Abzug gibt es dafür, daß mit George Raft kein ebenwürdiger Gegenschaupieler gefunden wurde und Bogarts Part zu silisiert ist. |
I Was A Male War Bride [UK IMPORT] Cary Grant, Ann Sheridan, Marion Marshall Videokassette, 3. Juli 1995 Verkaufsrang: 27287
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Government forms are the same every where 4 von 5 Punkten The time, just after WWII. The place Occupied Germany. After two people that clearly dislike each other have been forced to work together, French Capt. Henri Rochard (Cary Grant) and U.S. Lt. Catherine Gates (Ann Sheridan) they decide the only thing the can do is get married. All this would be fine except for one thing. The U.S. government forms for bringing a spouse back to the U.S. assumes the spouse is female (hence bride.) After several attempts to correct this oversight it is apparent the there is only one way to get on board the ship. A horse is missing a tail and a lanky spouse is having problems with high heals. Will this work or is it just the beginning? There are many great one-liners. Also misinterpretations and some slapstick moments. Through all of this you get the Grant expressions. The film itself was made in 1949 in several locations in Württemberg, Germany.
Sehr amüsant 4 von 5 Punkten Auch wenn dieser Film auf keinen Fall der beste Film von Howard Hawks ist, ist dieser Film eine gelungene Satire. Der Film ist nicht jedem zu empfehlen, weil er nicht so schnell und lustig ist wie z. B. "Leoparden küsst man nicht". Doch für Fans von Howard Hawks oder Cary Grant ist dieser Film einfach genial. Ann Sheridan war auch sehr gut, aber den Titel finde ich ziemlich misslungen. Schließlich geht es darum das Grant eine männliche kriegsbraut ist erst in der 2. Hälfte, währen in der 1. Hälfte davon noch gar nicht die Rede ist. |
Angels With Dirty Faces / The Roaring Twenties [UK IMPORT] James Cagney, Pat O'Brien, Humphrey Bogart, Ann Sheridan, Priscilla Lane Videokassette, 21. Februar 1994 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Gut oder böse, das ist hier die Frage 5 von 5 Punkten Unterschätzt mir den Walsh nicht, er liefert einen interessanten Gangsterfilm ab.
Drei Spielarten der menschlichen Natur: Der Gute, der Böse und - das ist natürlich der Interessanteste, daher die (von James Cagney verkörperte) Hauptrolle - der Ambivalente, der weder so richtig das eine noch das andere ist, die Anlagen zu beidem in sich habend, und es ist spannend, zu verfolgen, was er draus macht. "The Roaring Twenties" ist mehr als nur ein Film: Abbild der menschlichen Vielschichtigkeit, Thriller, period picture mit semidokumentarischen Einschüben (bemerkenswert gelungen in einer Zeit, in der die abgebildete Epoche so fern noch nicht war), Musikfilm und auch noch Beziehungskiste. Und in allem ist er interessant. Nur eines ist er so gut wie nicht: Ein Actionfilm. Sicher, gelegentlich lässt Walsh es krachen, aber diese Szenen sind stets relativ kurz, und es kommt so sehr auch nicht auf sie an. Das wird z.B. in der Eröffnungsepisode deutlich, die die drei genannten Menschentypen im ersten Weltkrieg zusammenführt. Da stehen die drei im Schützengraben und überlegen sich, ob sie auf einen Feind schießen sollen. Der "Gute" möchte nicht, da der Gegner wie ein Fünfzehnjähriger aussieht (in der Endphase des Krieges gut vorstellbar), der von Bogart gespielte Böse knallt ihn mit dem Spruch ab: "Der wird nicht mehr 16." Man sieht aber die ganze Zeit den Gegner nicht, die Kamera verlässt den Schützengraben nicht, man sieht ihn nicht sterben, man erfährt auch nur über den Dialog, dass er noch ein halbes Kind ist. Mit anderen Worten: Es wird deutlich, dass das Ganze im Studio entstanden ist und die Darsteller einfach mit Platzpatronen ins Nichts schießen konnten. Da ist Regisseur Walsh also bemerkenswert zurückhaltend in der Actionszene, drückt aber genau dasjenige aus, worauf es ankommt. Auch ansonsten sind Charaktere wichtiger als Action, sind die Actionszenen häufig nur eingestreute footage ohne Bezug zu den Protagonisten, und schnell wieder vorbei. Und dies soll keine Kritik sein, denn der Film hat ansonsten viel zu bieten. Neben der bereits erwähnten gelungenen Charakterisierung der drei männlichen Hauptpersonen gibt es auch noch zwei interessante weibliche Charaktere, und das Beziehungsgeflecht lautet: Frau 1 steht auf Mann 1, Mann 1 steht aber auf Frau 2, und Frau 2 steht auf Mann 2 (Die Männer sind natürlich der Gute und der Ambivalente, der Böse steht nur auf sich selbst und auf Geld). Dieses Geflecht ist schön dargestellt, achten Sie z.B. einmal darauf, wer wie zu wem guckt, wenn Frau 2 in der Bar singt und so ziemlich alle dies verfolgen. Und wem das alles noch nicht reicht, der kann sich an ein paar schmissigen Songs erfreuen. Der Soundtrack ist keine große Eigenkomposition und besteht im wesentlichen aus bestimmten Hits, aber die machen Spaß, wenn man swing mag, und sie sind auch gut gewählt. Aufmerksame Ohren werden bemerken, dass sich im Laufe der Handlung, die sich von 1918-1931 erstreckt, die Musik kaum merklich verändert, der etwas derbere Sound der 20er mit Baßtuba als Rhythmusgeber weicht dem "weicheren" Klang der beginnenden 30er, die Songs werden auch ruhiger, die "wilden" Zwanziger gehen unter.
Das Ende enthält gewisse Konzessionen an die Zensur, mit denen man aber gut leben kann. Insgesamt ein wirklich gelungener Film, in dem neben dem bereits Gesagten noch zu erwähnen ist, dass Cagney, Bogart, Priscilla Lane und andere durchweg gute Leistungen zeigen. Historisch erwähnenswert ist vielleicht noch, dass Warner, das große Antinazi-Studio, zu Beginn des Films schon vor Hitler warnt, das ist für 1939 bemerkenswert. Ich habe keine Ahnung, ob diese Szenen vor oder nach Kriegsausbruch entstanden sind, aber es ist zu bedenken, dass Antinazitöne aus Hollywood vor dem Angriff auf Pearl Harbor (1941) eher selten waren, wie auch die reservierte bis feindliche Haltung vieler in Hollywood gegenüber Chaplins "Der große Diktator" (1940) zeigt.
Die DVD-Ausstattung ist recht ordentlich, mit den bei Warner-Klassikern üblichen Extras wie Zeitdokumenten und Cartoon aus dem Entstehungsjahr des Hauptfilms. Schwach ist hingegen der Audiokommentar, wie das bei so manchen Audiokommentaren ist. Die Kommentatoren wissen einfach nicht, wie sie die ganze Filmlänge mit Wissenswertem ausfüllen sollen. Das ist ja auch schwierig. In diesem Kommentar ist mir aber noch ärger als sonst eine verbreitete Unsitte aufgefallen. Es wird recht oft dasjenige erzählt, was der Betrachter ohnehin gerade sieht und was nun wirklich jeder auch ohne einen Kommentar erfassen kann. Aber das kostet keinen Stern. Auf den Hauptfilm kommt es an!
Klassiker des Gangsterfilms 5 von 5 Punkten Bekanntermaßen zählen die 20er Jahre zu einer der düstersten Epochen der United States. Die Einführung der Prohibition entfachte eine Maschinerie des organisierten Verbrechens. In dieser Zeit spielt der Film um die drei unterschiedlichen Freunde Bartlett (Cagney), Hally (Bogart) und Hart (Lynn). Ohne große Umschweife wird die Geschichte erzählt, man konzentriert sich auf das Wesentliche und macht dieses auf eine spannende und kurzweilige Art und Weise. Ferner wird ein düsteres Ambiente vermittelt, welches vom Kameramann Ernest Haller eindrucksvoll erzeugt wird.
Der Gangster Larry Fay und sein Leben dienten als Vorlage für die Figur des Eddie Bartlett (Cagney). Die Parallelen sind aber nicht gerade einfach zu erkennen.
Die Story: Eddie Bartlett George Hally und Lloyd Hart lernen sich während des Ersten Weltkrieges kennen. Nach dem Krieg trennen sich ihre Wege. Hart wird Rechtsanwalt, Hally lässt sich auf obskure Geschäfte ein und Bartlett sieht sich dazu gezwungen, beim Alkoholschmuggel der oben beschriebenen Prohibitionszeit mitzumischen. Bald steigt Bartlett zu den Großen unter den Kriminellen auf und schließt sich mit Hally zusammen. Ihre Methoden werden härter, Morde geschehen... Ihr Imperium wächst und wächst, aber dann eskaliert die Situation...
Raoul Walsh Film ist durchaus in der Gilde großer Filme von Fritz Lang anzusiedeln und verdient sich einen Platz im Gangster-Film-Olymp und liegt vor The little Cesar
Qualitativ wird hier ein 4:3 Vollbild geboten und zumindest die deutsche und die englische Tonspur. Der englische Ton weißt ein Kratzen auf, der deutsche Ton wurde wesentlich später in den Studios aufgenommen und ist deshalb auch sauber.
Fazit: Pflichtkauf für Nostalgiker und Cineasten. Vor allem für diesen Preis.
Die wilden Zwanziger 5 von 5 Punkten Spitzbübiger Bogart, ein kleverer James Cagney, tolle Songs sind die Zutaten in diesem Klasse gespielten vielschichtigen Gangsterdrama um Aufstieg, Fall, Liebe... aus der es kein Entkommen mehr gibt. Gigantisch!!
Angel with dirty Faces / The Roaring Twentys 5 von 5 Punkten Zwei Cagney Kracher im psitiven Sinne. Angels with dirty Faces ein schnörkelloser Film und excellente Milieustudie wie ein Slumkind zu Verbrecher heranreift mit guten Schnitten. Cagney wie gewohnt der tough guy mit dem Herzen auf dem rechten Fleck der sich ein klasse Spiel mit seinem Partner / Gegner Bogart liefert. Auf der guten Seite Pat o Brian, der das Recht von der kirchlichen Seite aus vertritt und das Unrecht bekämpft. Gut auch die Jugendbande mit Bill Halopp als Anführer die in Cagney ihr Idol gefunden haben. The roaring Twenties Vielleicht der beste Gangsterfilm der die Prohibitionszeit und ihre Entstehung hervorragend beschreibt mit einem Cagney wieder mal in Bestform. Erzählt wird die Story eines heimgekehrten Soldaten aus dem ersten Weltkrieg, der auf herkömmlichen Wege seinen alten Job nicht mehr bekommt und so in den Sumpf des Verbrechens abrutscht und ins Alkoholgeschaft ( Prohibition ) gross einsteigt. Schon die Einstiegssequenz im Krieg ( Feindlicher Soldat mit Zigarette ) , wird keiner je vergessen, der sich den Film genau angesehen hat. Warum gibts es diese beiden klasse filme noch nicht auf DVD am besten mit deutschem und Orginalton ? |
I Was A Male War Bride [UK IMPORT] Cary Grant, Ann Sheridan, Marion Marshall DVD, 19. Juli 2004 Verkaufsrang: 81309 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Government forms are the same every where 4 von 5 Punkten The time, just after WWII. The place Occupied Germany. After two people that clearly dislike each other have been forced to work together, French Capt. Henri Rochard (Cary Grant) and U.S. Lt. Catherine Gates (Ann Sheridan) they decide the only thing the can do is get married. All this would be fine except for one thing. The U.S. government forms for bringing a spouse back to the U.S. assumes the spouse is female (hence bride.) After several attempts to correct this oversight it is apparent the there is only one way to get on board the ship. A horse is missing a tail and a lanky spouse is having problems with high heals. Will this work or is it just the beginning? There are many great one-liners. Also misinterpretations and some slapstick moments. Through all of this you get the Grant expressions. The film itself was made in 1949 in several locations in Württemberg, Germany.
Sehr amüsant 4 von 5 Punkten Auch wenn dieser Film auf keinen Fall der beste Film von Howard Hawks ist, ist dieser Film eine gelungene Satire. Der Film ist nicht jedem zu empfehlen, weil er nicht so schnell und lustig ist wie z. B. "Leoparden küsst man nicht". Doch für Fans von Howard Hawks oder Cary Grant ist dieser Film einfach genial. Ann Sheridan war auch sehr gut, aber den Titel finde ich ziemlich misslungen. Schließlich geht es darum das Grant eine männliche kriegsbraut ist erst in der 2. Hälfte, währen in der 1. Hälfte davon noch gar nicht die Rede ist. |
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