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| DVDs: Colin Salmon | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Bank Job [Blu-ray] Saffron Burrows, Jason Statham, Daniel Mays, Peter Bowles, Craig Fairbrass Blu-ray, 19. November 2008 Verkaufsrang: 606 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Jathon Statham rettet die Welt... 4 von 5 Punkten Ohne diesen Statham gäbe es überhaupt keinen gescheiten Actionstar mehr. Was ist nur aus dem guten alten Actionfilm geworden. Aber egal.
In Bank Job zeigt sich Statham einmal von seiner anderen Seite. Kein Geprügel, keine Schiessereien. Der Film ist sehr stimmig. Die englischen Schauspieler sind hier mit viel Spass an der Sache und lassen die 70er glaubwürdig wieder aufleben. Ich fand die Schauspielerei in diesem Film durchweg sehr gelungen. Gut besetzt bis in die Nebenrollen. Alleine die Schauspielerin der Martene (Saffron Burrows) war nicht so mein Fall, die sollte besser Reklame für Seife oder sowas machen.
Das Bild wirkt leicht bräunlich (70er eben), macht aber gleichzeitig der Blu alle Ehre.
Der Ton klingt hervorragend. Der Film baut eine richtige Soundkulisse um den Hörer auf (7.1 DTS). Die Syncro war für mein Empfinden nicht Lippensyncron und die Sprecher versauen das Ambiente durch ihre Deutschichkeit restlos. Ich habe nach 5 Minuten auf Englisch gewechselt und bin dabei geblieben.
Nun zur Story. Ich kannte die Geschichte (soll ja teilweise wahr sein) vorher nicht und hatte einen dieser Bankraubfilme erwartet, wo die ganze Zeit geplant wird (und dann geht alles schief). Solche Teile enthält der Film auch, hauptsächlich geht es aber um die Auswirkungen des Raubes. Ich fand es von der ersten bis zur letzten Minute sehr spannend. Wenn man gar nicht weiss worum es geht, dann hat der Film einiges zu bieten.
Ich würde mir den Film sobald nicht noch einmal ansehen. Er zieht sehr viel daraus, dass man nicht weiss was kommt.
Einen Stern ziehe ich ab, weil es keine englischen Untertitel gibt. Also ich frage mich was das soll? Kostet das irgendwie mehr? Eigentlich ist das eine Frechheit gegenüber dem Kunden. Bei Ironman waren auch keine drauf. Ich hoffe das macht keine Schule.
Bank Job: Geheimtipp, Daumen hoch.
lahm! 2 von 5 Punkten Schade. Der Film ist lahm, und entweder schlecht syncronisiert oder einfach schlecht gespielt. Oder vielleicht auch beides. Die Story ist an der Haaren gerbeigezogen und alle Schauspieler bleiben unter ihren Möglichkeiten.
tolle BluRay - Spitzenfilm 5 von 5 Punkten Für mich war der Film eine kleine Überraschung. Zu Beginn meint man vielleicht noch, es handele sich hier um einen typischen Bankraub, aber zum Glück ändert sich das noch - die Story entwickelt sich sehr gut ab der Mitte. Auch die Schauspieler gefallen.
Weiterhin war der Sound DTS-HD MA 7.1 - für BluRay würdig und das Bild war tadellos knackig scharf ohne auffallende Makel.
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James Bond - Stirb an einem anderen Tag [Blu-ray] Simon Andreu, John Cleese, Halle Berry, Pierce Brosnan, Michael Madsen Blu-ray, 21. Oktober 2008 Verkaufsrang: 555 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox James Bond: Stirb an einem anderen Tag, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
DOCH - JA ! 5 von 5 Punkten Über den Film als solchen möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, wird er doch nach wie vor stets kontrovers disskutiert; nur dieses: Das unsichtbare Auto hin, das unsichtbare Auto her. Ich halte Stirb an einem anderen Tag für einen ganz besonderen Bond und einen außergewöhnlichen, ja fast schon exotischen Film. Immer wieder gern gesehen wird man auf dieses Werk der 007 Reihe wohl eines Tages ähnlich zurückblicken wie auf den phantasievollen Moonraker Streifen heute!
Doch zur Blu Ray.
Soll man sie nun kaufen oder nicht? Um es kurz zu machen: Ja, es lohnt sich tatsächlich. Gerade die Laien unter uns wissen nicht recht, was sie von den neuen Bond Blu Rays zu halten haben. Ist Stirb an einem Tag nicht als relativ neuer Film auf DVD genau so gut? Oder loht er sich als jüngerer Streifen gerade auf Blu Ray, weil womöglich technisch mehr aus dem Film rausegholt werden kann. Oder sind am Ende doch die wirklich alten Bonds auf Blu Ray zu favorisieren? Vielleicht aber auch gerade nicht, da sie doch auf ur alten analogen Bändern gefilmt wurden. Was denn nun? Diese Fragen haben sicherlich viele von Ihnen ebenfalls.
Nachdem ich den Film zeitgleich auf DVD und Blu Ray auszugsweise angeguckt habe, kann ich Ihnen ein wohl sehr seriöses und verlässliches Urteil mitteilen! Wie oben bereits erwähnt: Die Blu Ray ist des Kaufes und auch ihr Geld wert. Farben, Details und Kontrast übertreffeb die DVD doch signifikant.
Resümee. Gelungen und zum Kauf empfohlen
mfG Tir.
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Alien vs. Predator - Erweiterte Fassung [Blu-ray] Sanaa Lathan, Colin Salmon, Ewen Bremner, Lance Henriksen, Raoul Bova Blu-ray, 20. April 2007 Verkaufsrang: 2773 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Alien vs. Predator liefert jugendfreie Unterhaltung und ist ein grundlegend akzeptabler Science-Fiction Actionthriller mit ein paar bemerkenswerten Höhepunkten - selbst wenn die Gelegenheit verschenkt wird, zwei populäre, nicht für Jugendliche frei gegebene Filme auf intelligente Art und Weise miteinander zu verbinden. Leidenschaftliche Fans fragen sich sicher: 'Ist das alles?' - nach einem Jahrzehnt voller wilder Ankündigungen und hoher Erwartungen, aber man wird durch eine einigermaßen logische Verbindung des Vermächtnisses von Alien und der noch immer andauernden Vermarktung von Predator entschädigt (die am Schluss von Predator 2 auf die Alien vs Predator-Rivalität hinwies): viele raffiniert klaustrophobische Filmsets, gespannte Atmosphäre, beeindruckende Spezialeffekte und ein spannender Alien vs Predator-Schlusskampf, der sich gewaschen hat. Der Film hätte besseres zu bieten gehabt, aber wer Mortal Kombat oder Resident Evil gesehen hat, sollte nicht überrascht sein, dass Autor/Regisseur Paul W. S. Anderson über keine sonderlich hohe Einbildungskraft verfügt. Jedoch funktioniert Andersons Arbeit gelegentlich ganz gut als eine flotte, neunzigminütige Fingerübung in Sachen grundlegende Spannungsmomente - bis hin zu seiner schamlosen Einleitung für eine weitere Fortsetzung. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 57 Bewertungen)
Ein sehr guter Film! 5 von 5 Punkten "Alien vs. Predator" ist meiner Meinung nach ein sehr guter und auch gelungener Film! Die teilweisen schlechten Rezensionen über diesen Film kann ich überhaupt nicht nachvollziehen!? Klar dieser Streifen ist kein ultimatives Gemetzel und auch nicht unbedingt Hitverdächtig. Aaaaaber wenn man mit gewissen Erwartungen an den Film herangeht wird man damit sicherlich seine Freude haben.
Leute die, erwartungsgemäß, mit der Action und dem Horror aus den "Predator"-Filmen an diesen Film herangehen werden sicherlich enttäuscht werde. Denn darum geht es auch gar nicht! Viel mehr geht es um eine Geschichte, ein Abenteuer und den Versuch des Regisseurs die wohl bekanntesten und kaltblütigsten Killer der Filmgeschichte in "Alien vs. Predator" zusammenzubringen, um es dann so richtig krachen zu lassen. Und das ist mehr als gelungen. Das muss aber nicht heißen das es das war und der Film ansich langweilig ist. Im Gegenteil: Spannung und Action ist defintiv vorhanden, beginnt bereits in der ersten Minute und baut sich langsam auf! Die "Aliens" und "Predatoren" sind sehr gelungen. Menschenblut ist im Film, soweit ich mich erinnere, nur sehr sehr selten zu sehen.
Was erwähnt werden sollte: Der Film spielt die meiste Zeit im Dunkeln, was aber das scharfe Bild dieser Century Edition wieder ausgleicht!
Zur Story muss ich nichts mehr sagen, diese wurde schon oft wiedergegeben und zur "Century Edition" auch nicht viel. Die Extras dieser Box sind in dieser Fassung wie immer sehr breit gesäht und auch sehenswert!
Sehr gute Unterhaltung mit den wohl bekanntesten Monstern der Filmgeschichte!
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Heisser Verdacht - Staffel 2 (2 DVDs) Helen Mirren, Colin Salmon, John Benfield DVD, 12. Januar 2007 Verkaufsrang: 15795 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Koch Media Heisser Verdacht - Staffel 2, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.01.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
2. Staffel heisst "Operation Nadine" 5 von 5 Punkten Achtung - die oben beschriebene Folge ist NICHT die 2. Staffel, die Sie hier kaufen können, sondern die 3. Staffel - "Aktion Soko"!
Hier ist Amazon wohl ein Fehler unterlaufen...
Die 2. Staffel lautet "Operation Nadine" und handelt von einer Frauenleiche, die vor einigen Jahren im Garten eines Hauses verscharrt wurde und zufällig jetzt gefunden wurde.
Neben der eigentlichen Ermittlung steht in dieser Staffel die Rassendiskriminierung sehr stark im Vordergrund.
Sehr sympathisch - CI Tennison zeigt Schwäche und Leidenschaft.
Leider ist ihr neuer Chef nicht so nach ihrem Geschmack - und sie bittet um Versetzung. DAS ist dann die 3. Staffel, bei der sie bei der Sitte arbeitet. Also bitte nicht falsch kaufen...
tolle 2te staffel 5 von 5 Punkten auch in dieser staffel weiss das team rund um helen mirren zu überzeugen.
mirren spielt jane tennison derart überzeugend das man sie sich nur noch schwer in einer anderen rolle vorstellen kann.
operation nadine kommt weniger hart daher als der erste fall. dafür rückt die ermittlungsarbeit noch mehr in den vordergrund.
wirklich eine klasse serie. |
Resident Evil/Resident Evil 2 - Apocalypse/Resident Evil - Extinction [UK IMPORT] Milla Jovovich, Thomas Kretschmann, Sandrine Holt, Ali Larter, Iain Glen DVD, 18. Februar 2008 Verkaufsrang: 11197 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die drei Filme eben 4 von 5 Punkten Ich habe mir diese Box gekauft weil man im Moment wohl kaum günstiger an alle drei Filme kommt.
Und da das in der Beschreibung zu kurz kommt hier ein paar Infos:
Die Box enthält die drei Filme, je eine DVD, die Sprache ist Englisch.
Es gibt keine deutsche Audiospur und keine deutschen Untertitel (bei den Teilen 2 und drei allerdings einege andere Untertitel wie Dänisch, Norwegisch, Schwedisch).
Ferner ist "Apocalypse" mit einer Spanischen Audiospur ausgestattet, "Extinction" mit einer Italienischen. Ich gehe daher davon aus dass einfach die einzel-DVDs zusammen in einen (nett gestalteten) Pappschuber gesteckt wurden.
Die Bonus-DVD ist mit "RE: Extinction Bonus Disc" betitelt und enthält eine Doku über die Figuren des dritten Films mit Interviews der Schauspieler und eine Doku über die drei Filme aus Sicht des Produzenten (mit einigen Filmausschnitten der drei Teile). Auch diese DVD scheint mir aus einer 2-Disc-Edition des dritten Films zu kommen. Irgendwie enttäuschend.
Wenigstens ist auf den Film-DVDs noch Bonusmaterial, wie herausgeschnittene Szenen, Interviews, etc.
Fazit: Wer alle drei Filme kaufen will und Englisch versteht kann sich ein paar Euro sparen, alle anderen kaufen sich die einzelnen Filme auf deutsch. Diese Box ist auf keinen Fall als Sammlerstück gedacht. |
No. 1 Ladies' Detective Agency [UK IMPORT] Anika Noni Rose, Colin Salmon, Jill Scott, Lucian Msamati DVD, 27. Oktober 2008 Verkaufsrang: 8185 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
so ein netter Film! 5 von 5 Punkten Ich habe den Film gesehen und bin gleich in die Welt von McCall Smith eingetaucht, liebe Hauptpersonen und liebe Darsteller. Die Fälle, die Mma Ramotswe zu lösen hat, sind ganz unterschiedlich und zum Teil behandelt sie sehr ernste Probleme mehrerer afrikanischer Länder. Man darf keinen Krimi in dem Sinn erwarten, aber der Film ist eben einfach nett. Er wurde übrigens ganz in Botswana gedreht, ein Land über das man wohl wenig hört, weshalb ich bis auf 5 Sterne für diesen Film gehe! Außerdem einige witzige Dialoge, die mich den Film wirklich genießen haben lassen. Deshalb werde ich den Film sicher auch verschenken!
Leser der Serie werden ein paar Unterschiede bemerken, manches wird vorweggenommen oder weggelassen, was aber wohl bei so einer Verfilmung sein muss. Außerdem merkt man ein bisschen, dass es der Pilot zu der Fernsehserie -13 Folgen oder so soll sie haben- ist. Trotzdem empfehle ich den Film, obwohl ich eingestehen muss, dass er wohl nicht jedermanns Geschmack ist. |
Freeze Frame (Steelbook) Lee Evans, Rachael Stirling, Colin Salmon DVD, 5. Januar 2006 Verkaufsrang: 34843 Sean Veil Lee Evans hat sich in den eigenen vier Wänden seinen privaten Überwachungsstaat errichtet. Nie wieder soll ihn jemand fälschlich einer blutigen Mordserie bezichtigen. Zehn Jahre lang hat er sich deshalb zum Gefangenen der eigenen Wohnung, zum Dauergast in der ganz persönlichen Fernsehshow gemacht. Die Konsequenzen sind unübersehbar Sean ist zum Freak geworden, der sein Leben dem ultimativen Unschuldsbeweis opfert. Bis ihm abermals eine scheußliche Mordtat zur Last gelegt wird und ihm ausgerechnet die entscheidenden Aufnahmen abhanden kommen. Die von Kameras in Schach gehaltene kühle Bunkerwelt des Paranoikers gerät aus den Fugen. Lee Evans "Das fünfte Element" brilliert als durchgeknallter Psycho im wohl beklemmendsten Thrillerereignis des Jahres! Wie weit bist Du bereit, für Dein ultimatives Alibi zu gehen?
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Ein kleiner, fieser Thriller! 4 von 5 Punkten Diesen Film hatte ich mir anno dazumal eigentlich nur aufgrund der interessanten Storybeschreibung auf der Rückseite der DVD-Hülle und aufgrund des netten Covers gekauft! Ein Blindkauf, den ich bisher noch nicht bereut habe!
Die Story an sich ist nicht schlecht. Da wurde ein Mann fälschlicherweise des Mordes angeklagt, jedoch aufgrund der Beweislage wieder auf freien Fuß gesetzt. Seitdem hat er eine absolute Paranoia und filmt jede Sekunde seines Lebens um immer ein Alibi zu haben.
Nun kommt es also wie es kommen muß, er wird erneut eines Mordes verdächtigt und genau die Tapes zum Zeitraum des Mordes sind verschwunden. Nun flüchtet er also vor der Polizei und versucht herauszufinden, wer ihm das anhängen möchte. Dabei wird allerdings auch wieder der frühere Mordfallausgegraben, weil der richtige Täter nie gefunden wurde.
Der Film hat einen absolut eigenwilligen Stil. Er hat mich teilweise ein wenig an "Cube" erinnert. Es ist kein Mainstream, dafür ist die Flut von verschiedenen Stilmitteln einfach zu viel. Desöfteren erlebt man alle Handlungen von ihm aus der Sicht seiner Kamera, wobei auch desöfteren vier verschiedene Kameransichten auf einmal gezeigt werden. "24" lässt grüßen...
Seine Behausung gleicht auch mehr einem Fabrikgewölbe, was zusammen mit den fast ausschließlich bei Nacht spielenden Bildern einen absolut düsteren und atmosphärisch dreckigen Eindruck hinterlässt.
Das einzige, es will nie so wirklich Spannung aufkommen. Die Story dümpelt eigentlich so ein wenig vor sich hin. Allerdings will man einfach wissem, wie die ganze Sache ausgeht, zumal im Hintergrund viele Charaktere mitmischen, welche ihre wahren Absichten auch erst ab der Filmmitte auflösen und zu einem ganzen werden lassen!
Die hohe Punktzahl gibt's für mich alleine schon wegen der genialen Idee, sein ganzes Leben freiwillig zu filmen. Ein Lee Evans in Bestform... Möchte man ihm gar nicht zutrauen, da man ihn überwiegend in komischen Rollen in Erinnerung hat. ("Mäusejagd", "Das 5..Element")
Umso erstaunlicher seine Performance, wobei er sich extra für die Dreharbeiten seine komplette Gesichtsbehaarung hat entfernen lassen. Inklusive Augenbrauen! Weil man könnte ja sonst irgendwo unbeabsichtigte Spuren hinterlassen!
Eine One-Man-Show, die mich absolut begeistert hat. Wenn jetzt noch die Story mehr Spannung zu bieten hätte, würde ich den Film als ein Meisterwerk betrachten.
Auch die Musik passt sich gut dem Film an, hat teilweise was richtig psychodelisches!
Wer also mal einen Film weitab des Mainstream mit einem aussergewöhnlichen visuellen Stil sucht, der sollte sich den Film auf jedenfall einmal ausleihen und sich erst selbst eine Meinung bilden bevor er im Kaufhandel zugreift!
Wer zur Gruppe der erstgenannte gehört kann allerdings bedenkenlos zugreifen!
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Hex - Season 1 [UK IMPORT] Christina Cole, Jemima Rooper, Michel Fassbender, Colin Salmon, Geraldine James DVD, 19. September 2005 Verkaufsrang: 14159 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Mysterie-Serie mit Sexappeal und starken Hauptfiguren 4 von 5 Punkten Hex ist eine englische Serie, die aus zwei Staffeln besteht und bereits abgeschlossen ist.
Die zurückhaltende Cassie (Christina Cole) geht zusammen mit ihrer besten Freundin Thelma (Jemima Rooper) auf eine Privatschule. Dort ist die Außenseiterin einem Vermächtnis aus der Vergangenheit von Medenham Hall auf der Spur.
Mit der unheimlichen Vergangenheit des Gebäudes und seiner ehemaligen Bewohner verbunden, entdeckt Cassie die in ihr schlummernden Kräfte.
Ein unheimlicher Mann, der sich Azazeal (Michael Fassbender) nennt und als Anführer der gefallenen Engel bezeichnet, scheint seine eigenen verwerflichen Ziele zu verfolgen und darin einen Platz für Cassie vorgesehen zu haben.
Während die Freundschaft zwischen Thelma und Cassie sich einer schweren Probe unterziehen muss und Cassie mit der Welt des Mannes, den sie am meisten fürchten sollte, in Berührung kommt, scheint eine Tragödie ihren Lauf zu nehmen.
>Hex< ist eine Mysterie-Serie, die besonders in der ersten Staffel viel Wert auf die Entwicklung der Hauptfiguren legt und besonders wegen der perfekten Chemie zwischen Jemima Rooper und Christina Cole begeistert.
Britischer Humor und lässiger Umgang mit Sex sorgt für gute und sympathische Unterhaltung. Besonders die Dynamik in der Beziehung der beiden Mädchen ist interessant und nicht zuletzt aufgrund des Umstandes, dass die lesbische Thelma mehr für Cassie empfindet als Freundschaft.
Nun muss man allerdings nicht befürchten, die Serie würde es mit dem Sex übertreiben: Ein erotischer Kuss und zwei ästhetische Sexszenen, begleitet von einigen Anspielungen, sind nicht zu viel.
Die mit sechs Folgen recht kurz gewordene erste Staffel, wird ihr Potenzial wohl erst in der Fortsetzung voll und ganz entfalten.
Bestwertung vergebe ich nicht, da im Verlauf der Handlung etwas mit Cassie passiert, das nicht gut durchdacht worden ist und etwas unglaubwürdig erscheint. Näher darauf einzugehen würde bedeuten, einen Teil der Handlung zu verraten.
>Hex< ist im Vergleich zu anderen Serien (z.B. >Buffy - Im Bann der Dämonen< und dergleichen) auf erfreuliche Art anders: Freizügiger, moderner, erschreckender, reifer und - nicht zu vergessen - britisch.
Bemerkenswert ist der Aufwand, mit dem die Serie umgesetzt wird, denn >Hex< wurde hochwertig produziert. Wunderbare Drehorte, sehr überzeugende Sets, gute Spezialeffekte - visuell wird viel geboten.
Dabei sind besonders die subtilen Horrorelemente hervorzuheben, welche gut überlegt platziert worden sind und durch ihren nicht allzu häufigen Einsatz umso erschreckender wirken.
Das interessante Extramaterial besteht aus Audiokommentaren zu den ersten beiden Folgen, einem Making of Hex und Entfernten Szenen.
Staffel zwei von >Hex< erfreut uns mit dreizehn Folgen. Ich habe sie mir bereits zugelegt!
Prolog zu einer epischen Story 4 von 5 Punkten Als ich das erste Mal von der Serie hörte war auch mein Interesse bloß durch die Erwähnung Buffys geweckt (einer Serie, der ich noch immer treu ergeben bin), aber von Folge zu Folge frage ich mich mehr wo bitte dieser Vergleich herkommen soll - eine blonde Protagonistin mit übermenschlichen Kräften ist wohl der einzige gemeinsame Nenner und hier und da wird die Popkultur gut in die Dialoge eingeflochten. So spannend die Geschichte um die Nephilim, Azazel und die Mächte des Guten auch klingt, innerhalb der ersten Staffel steht die eigentliche Story soweit hinten an, dass sich das Bild vom Großen und Ganzen erst in der letzten Folge mal ansatzweise zeigt. Wer also Monster-of-the-week, rasante Action und ein Fortschreiten der Story erwartet wird vermitlich bitter enttäuscht. Die Charaktere - zumindest Cassie und Thelma - sind den Drehbuchautoren wichtiger als fundierte Zusammenhänge. Und wer feste Theorien hat über die Wirkungsweise von Geistern (das Durchschreiten von Wänden und Berühren von Gegenständen) sollte gar nicht erst dran denken hier reinzuschalten. Aber wer Spaß und Unterhaltung sucht kann hier dennoch richtig sein. Besonders Jemima Roopers Darstellung der Thelma ist den Kauf dieser Box wert. Erfrischend, witzig und sympathisch. Prüde darf der geneigte Zuschauer auch nicht sein, denn der erste Buchstabe im Titel könnte auch gegen ein "S" ausgetauscht werden und würde immerhin 40% der Handlung abdecken (die sexuellen Anspielungen zu zählen ist schlicht unmöglich). Und doch hat diese Serie ihren ganz eigenen (wunderbar britischen) Charme - und wer es bis zum Finale der ersten Staffel aushält wird sich fühlen grade einen leicht langatmigen Prolog zu einer wirklich guten Geschichte hinter sich gebracht zu haben. Soviel Potential, so viele schräge Figuren und doch bisher zu wenig Substanz um der Serie selbst mehr als drei Sterne zu geben (der vierte ist einfach der unglaublich süße Thelma-Bonus). Die zweite Staffel hat grade die vierte Folge hinter sich und wartet mit einigen schokierenden Neuerungen auf. Da diese dann auch 13 Folgen umfassen soll bin ich guter Hoffnung, dass der Mythologie hinter Hex ein Schubs in Richtung Genre-must-see gegeben wird.
Hex - Ein absolutes Muss für Buffy Fans! 5 von 5 Punkten Zugegeben war ich etwas skeptisch, als ich mir die Serie auf VHS besorgte. Als jahrelanger Buffy und Angel Fan suchte ich einfach nur Ersatz für meine Mystery-Seriensucht *g* Eigentlich war ich von britischen Serien überhaupt nicht überzeugt. Doch Hex hat mir das Gegenteil bewiesen. Ich habe jede Folge (von den leider nur 6 Folgen dieser kurzen ersten Staffel) genossen und regelrecht verschlungen. Und ich bin ein absoluter Thelma Fan - sie ist eine viel witzigere immer essende Willow *g* Cassie ist ein kleiner Außenseiter in der einer amerikanischen High School ähnelnden Schule, die früher einmal der Sitz einer sehr mächtigen Hexe war. Als sie in einem Loch in der Wand des Schuppens vor der Schule eine Vase findet und diese berührt bekommt sie Visionen von der Vergangenheit und bemerkt dass sie Zauberkräfte besitzt und zu einer mächtigen Hexenfamilie gehört. Dabei beginnt das Schlamassel für sie. Denn sie verfolgt auch ständig der zu den "Nephelim" - einer Rige gefallener Engel gehörenden Engel Azazeal, der sich schließlich in sie verliebt doch gar nichts Gutes im Schilde führt. Dabei passiert auch noch ihrer besten Freundin Thelma, die in sie verliebt und somit lesbisch ist etwas Schreckliches als sie dem Geheimnis von Cassies Zauberkräfte sehr nahe kommt... Wie es weiter geht ? Einfach Season 1 gucken :-) |
James Bond 007 - The World Is Not Enough [UK IMPORT] Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Denise Richards, David Calderisi, Michael Kitchen DVD, 3. November 2003 Verkaufsrang: 57321 In seinem 19. Leinwandabenteuer hat sich Ian Flemings Superspion in ein selbst angerichtetes Dilemma bugsiert: Als die langlebigste Kinofilmserie der Welt hat sich James Bond zu einer Figur entwickelt, die ihre Produzenten unbedingt beschützen wollen. Sie versuchen ein Format, das sich im Laufe von fast 40 Jahren entwickelt hat, am Leben zu erhalten, indem sie den Zuschauern das geben, was diese erwarten. Das Problem ist nur, dass auf diese Art und Weise eine Schablone entsteht, die echte Überraschungen ausschließt. Betrachtet man diesen Film sorgfältig, erkennt man, dass sich die Macher dieser Problematik bewusst gewesen sind. Daher haben sie Die Welt ist nicht genug weitaus düsterer und emotionaler gestaltet als seine direkten Vorgänger - um diese Emotionalität und die damit einhergehende einnehmende Atmosphäre mit dem Showdown vollkommen zu vernichten! Dabei bricht dieser Film die Bond-Formel bereits in seinem starken Prolog, der nicht nur an einem Ort spielt, sondern im spanischen Bilbao beginnt, um schließlich in einem atemberaubenden Actionshowdown in London zu enden, wo gleichzeitig die Hauptgeschichte des Filmes eingeleitet wird. Bond 5.0, Pierce Brosnan, entpuppt sich in diesem Prolog als eine Person, bei der sich Abgründe auftun. Eine Person, die einerseits einen einnehmenden, unverbindlichen Charme versprüht, um auf der anderen Seite ohne jegliche Emotionalität als eiskalter Killer zu fungieren. Diese Widersprüchlichkeit war bislang nur von Sean Connerys Bond bekannt. Nicht nur Bond wird als eine überaus komplexe Persönlichkeit illustriert. Auch sein Gegenspieler Renard (Robert Carlyle) wie auch Elektra King (Sophie Marceau), die Frau, in die sich Bond verliebt, sind für einen Bond-Film überaus komplexe, in sich widersprüchliche, aber dadurch ungemein reale Charaktere. Diese heben den Film schauspielerisch aus dem Meer der Bond-Filme hervor, was vor allem der Inszenierung des Thriller-Experten Michael Apted zu verdanken sein dürfte, der immer dann zu Höchstleistungen aufläuft, wenn er nur seine Figuren inszenieren darf - jenseits der Pyrotechnik, jenseits der Bond-Schemata. Die Geschichte selbst befasst sich mit dem Bau einer Pipeline von Kasachstan nach West-Europa. Diese Story aber dient nur als Aufhänger für viel komplexere Erzählungen über Verrat, falscher und wahrer Loyalität sowie der Schilderung einer Welt, in der Lügen und Wahrheiten oft näher beisammen liegen, als wir dies wahr haben möchten. Diese interessanten Ansätze werden nun auf zweierlei Art vernichtet. Da sind zum einen die periodisch auftretenden Actionszenen, die in diesem Film dramaturgisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie wirken vielmehr als seien sie ein Best-Of-Medley der größten Bond-Stunts, die für diesen Film neu aufgelegt wurden - wie eine Ski-Verfolgungsjagd, die man in dieser Form bereits in mehreren Bond-Filmen gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass sie dramaturgisch betrachtet in diesen Filmen einen Sinn ergeben. Sie entbehren jeder Form von Humor, der sie vielleicht noch hätte retten können, was eben auch für den eher überflüssigen, zu sehr in die Länge gezogenen Showdown gilt, der weit hinter der Spannung früherer Bond-Filme zurück bleibt. Den Kardinalfehler begeht der Film jedoch auf der Seite der Charaktere. Schnell erfährt der Zuschauer, dass es zwischen Elektra und Renard eine Verbindung gibt: Renard hat Elektra, als diese noch ein Teenager war, entführt. Irgendetwas ist während dieser Entführung zwischen den beiden vorgefallen. Doch was? Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die große Überraschung des Filmes und damit der in der Beziehung zwischen Bond und Elektra alles entscheidende Moment. Ein Moment, der selbst einen James Bond für immer verändern könnte. Dies aber geschieht nicht, da Bond zuvor mit Doktor Christmas Jones (Denise Richards) noch schnell ein zweiter "Love Interest" zur Seite gestellt wird. Was immer nun also mit Elektra geschieht - Bond hat ja noch ein Ersatz-Girl an seiner Seite. Die Welt ist nicht genug hätte das Zeug dazu gehabt, ein ganz großer Film zu werden. Indem er sich nicht traut, neue Wege zu beschreiten, hat er diese Chance vertan. -Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 80 Bewertungen)
Bond zwischen zwei Frauen 5 von 5 Punkten Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.
Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.
Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.
Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.
Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.
Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
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Fanny And Elvis [UK IMPORT] Ray Winstone, Kerry Fox, Ben Daniels, David Morrissey, Jennifer Saunders DVD, 7. Juni 2004 Verkaufsrang: 60362 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Super-Film 5 von 5 Punkten Dieser Film hat einfach alles: Liebe, Witz, Gefühl, Romantik. Die Darsteller sind perfekt! Muß man gesehen haben!!! |
Match Point [UK IMPORT] Scarlett Johansson, Rupert Penry-Jones, Margaret Tyzack, Scott Handy, Selina Cadell DVD, 8. Mai 2006 Verkaufsrang: 47032 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)
Die Schönen und die Reichen 5 von 5 Punkten Alle Achtung, Woody Allen schafft es nach langer Zeit mich richtig zur überraschen: Der inzwischen 39. Film des Regisseurs fällt auf den ersten Blick derart aus der filmographischen Rolle. Wenn man den Film ohne Wissen über den Stab anschaut, kommt man im Leben nicht drauf, dass es ein Allen ist, so untypisch ist "Match Point". Auch wenn dann im zweiten Eindruck doch auch wieder "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" als Bezugspunkt in den Sinn kommt.
Woody Allen liefert einen über weite Strecken eleganten, am Ende bösen Sex}n}Crime Thriller in der Welt der Reichen und Schönen ab, als Location hat er interessanterweise London gewählt und dies tut der Stimmung äusserst gut. Gelegentlich kommen sogar leichte Assoziationen zu den Hitchcock Classics "Bei Anruf Mord" oder "Der Fremde im Zug" auf, so perfekt gelingt Allens Hommage auf den guten Erzählkrimi mit langsam sich steigerndem Aufbau.
Es ist die Geschichte des mittellosen, aber talentierten Tennisspieler Chris Wilton (Jonathan Rhys Myers), der in London reichen Snobs Unterricht auf dem Tennisplatz gibt und auf diesem Wege den etwa gleichaltrigen, vermögenden Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Die beiden Männer finden sich trotz unterschiedlicher Herkunft auf Anhieb sympathisch, Tom führt dann auch Chris sozusagen in die feine Gesellschaft ein und auf diesem Weg macht er Bekanntschaft mit Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) und mit dessen verführerischen Geliebten Nola Rice (Scarlett Johannson).
Mit Chloe beginnt er eine Beziehung, die geradezu nach Ehe und sozialem Aufstieg schreit...die stinkreichen Hewett Eltern sind angetan vom Schwiegersohn in Spe und verschaffen ihm auch noch eine lukrative Stelle im Büro. Nur dumm, dass Chris auch ein Auge auf die sexy Geliebte seines Freundes geworfen hat und mir ihr eine heimliche Liason beginnt....
Man sollte nicht mehr über den weiteren Verlauf verraten, denn Allen ist es trotz der äusserst angenehmen altmodischen Machart gelungen, eine dichte Kriminalgeschichte aus dieser Ausgangslage zu schaffen, in dem Chris vom netten Emporkömmling zum aggressiven Killerface mutiert und als "Match Point" liefert Allen noch ein geradezu geniales Kabintettstückchen am Schluss, also einen zur Abwechslung mal wieder richtigen guten Kinoplot.
Den sollte sich dann die konkurrenz mal ansehen, wenn man diese vielen unlogischen Drehungen, Konstruktionen und Wendungen anderer neuerer Filme mal vergleicht. Allen in seiner Leichtigkeit braucht eigentlich nur einen einzigen Hitchcock}schen MacGuffin für seinen Schlussakkord....
Wenn Sie sich mal Frust holen wollen ... 2 von 5 Punkten ... schauen Sie sich diesen Film an. Jonathan Rhys Meyers kommt als emporstrebender Tennislehrer zwar unheimlich smart daher und Miss Johansson spielt die sexy lady (wie immer); Mr. Meyers erinnert mich dabei aber eher an einen Dressman, als an einen Karrieristen und die Johansson könnte auch mal langsam ihr Image ändern ...
Was stört mich so? Ich fand den Film interessant, bis zu dem Moment, als Nola Rice schwanger wird. Was dann abläuft, ist die selbe Chose, wie wir sie hunderttausendfach kennen ... Der verheiratete Liebhaber steht nicht zu seiner Liebsten, sie soll das Kind abtreiben, er verspricht ihr alles und hält nichts ein! Grauenhaft.
Gibt es für eine solche Situation denn nicht andere Lösungen? Läuft das denn wirklich immer so ab? Warum spricht Chris nicht mit seiner Frau, sondern verstrickt sich immer mehr in einem Meer aus Lügen und Verzweiflung ...? Keine Ahnung. Ich find's furchtbar.
Einfach ein unglaublich guter Film! 5 von 5 Punkten Ich habe den Film ab der ersten Minute durchlebt. Er spielt wie kein anderer mit den Gedanken und Vorahnungen des Zuschauers. Ich wusste bis dahin nicht das es Filme gibt die so eine Verbindung zwischen Zuschauer und Story schaffen. Bravo Woody Allen!!!
Große Klasse 5 von 5 Punkten Es ist ca. 8 Jahre her, daß ich mir zuletzt einen Woody Allen-Film im Kino angesehen habe. War immer großer Fan, vor allem seiner älteren Filme, aber irgendwann hat's dann gereicht, mit dem Slapstick, den Neurosen, dem 90 Minuten-Durchgeplappere und vor allem mit dem eitlen Woody als Darsteller, der immer nur sich selbst spielen kann.
Match Point habe ich vorgestern eher aus Langeweile im Fernsehen angeschaut und bin nachhaltigst beeindruckt !!! Ich mochte den Mann schon immer, aber jetzt hat er meinen tiefsten Respekt.
Von der ersten Szene an war ich wie hypnotisiert (genial der Tennisplatz mit dem Netzball und dem Glücksmotiv, der Stimme aus dem Off). Souverän, wie sich unspektakulär, ohne großes geplapper, szene an szene reiht, alles andere als langatmig (!sry), stets schnelle szenenwechsel, nichts wird ausgewalzt oder einsuggeriert.
Von Anfang an hatte ich ein Gefühl der Bedrohung, das ich mir jetzt 2 Tage später noch nicht recht erklären kann. Zum einen sicherlich die Ausstrahlung von Jonathan Rhys-Meyers in der Hauptrolle, ein Gesicht, das Gefahr in Verzug meldet. Im Gegensatz dazu sein höfliches, bescheidenes Auftreten, das zunehmend opportunistischer, also unglaubwürdiger wird, ohne daß er jemals des Guten zuviel tut und zum Schleimer wird, dann wäre er bei den Herrschaften gleich durch. Allein diese Balance fand ich unglaublich spannend und war die halbe Miete des Films.
Wann wandelt sich Anerkennung in Verachtung ? Gar nicht, denn diese Upperclass-Familie ist - trotzdem Klischees wie Landhaus, Moorhuhnjagd und Oper aufgeboten werden - im Grunde durchweg sympathisch. Das Unheil geht nicht von ihnen aus. Genauso wenig, wie sich das Unheil am Schluß gegen sie richtet. Gerichtet wird das Ähnliche, Gleichartige, Vertraute, die Spiegelung des eigenen Ichs in Gestalt der zuerst so begehrten, dann benutzten, dann als Bedrohung empfundenen Nola.
Die Dynamik in dieser Beziehungsgeschichte fand ich atemberaubend. Scarlett Johannsen (als total erfolglose Möchtegernschauspielerin Nola) ist wirklich unglaublich schön und sinnlich, aber auch total verletzlich, und sie kommt von "unten", wie Chris. Natürlich gibt's da ein instinktives Verständnis. Nola kann sich in dieser Familie jedoch nicht durchsetzen, hat das Stigma des Underdogs, während Chris sie überflügelt, obwohl sie eher da war. Er macht ihr vor, wie's geht, der schlaue Hund. Und dann verschlingt er auch noch sie. Und zum Schluß wird sie gemeuchelt, Sinnbild der eigenen potentiellen Erfolglosigkeit. Nun ja, es stellt sich heraus, daß Chris weder romantisch noch liebesfähig ist. Das hat mir gefallen. Die Vorstellung, er hätte alle Brücken hinter sich abgebrochen und sich für Nola, das Kind, ein erstmal mittelloses Leben entschieden, fand ich schrecklich. Meine düstere Vermutung zu dem Zeitpunkt: die zwei hätten's keine 3 Monate miteinander ausgehalten.
Ich kann gar nicht sagen, daß mir dieser Tennislehrer Chris sympathisch gewesen wäre, aber ich habe bis zum Schluß mit ihm mitgefiebert, geradezu an den Nägeln gekaut. Allein die Szene, wo er sich in der Waffenkammer die Schrotflinte nimmt und seine Gattin permament nach ihm schreit, das gleiche dann nochmal, als er die Flinte wieder zurückstellen will. Ich dachte immer nur: was für eine Nervensäge !!!
Als Nola ihn ständig am Telefon nervt, dachte ich auch immer: was für eine Nervensäge !!! Als er sich zum Mord entschlossen hat, war ich richtig froh, nur die alte Dame hat mir leid getan ("Kollateralschaden..").
Ich kann mir meine Parteinahme gar nicht recht erklären. Ich hoffe, es ging noch anderen Zuschauern so. Das ist clever gemacht, es geht um das, was unter der Moral ist.
Erwähnenswert finde ich noch, daß nahezu alles am Set "schön" ist. Auch die Underdogs Chris und Nola haben - wenn auch keine luxuriösen - so doch "gemütliche" Wohnungen. Nirgends Bilder von Verfall, Verkommenheit, Düsternis, häßlichen, minderprivilegierten Menschen. Kein dusteres London, in dem es regnet. Das ist vollkommen unrealistisch, ein selektiver Ausschnitt aus irgendjemandes Wahrnehmung. Wenn hier Regen fällt, dann erfrischender Sommerregen auf Kornwiesen. Was geschieht, wird durch das äußere Umfeld ÜBERHAUPT nicht angedeutet.
Ein ganz toller Film ! Werde ich mir jederzeit wieder anschauen.
ein starker Film 5 von 5 Punkten Die Woody Allen-Filmfans mögen es mir verzeihen, wenn ich jetzt schreibe, dass ich in der Vergangenheit eher mit Vorsicht an seine Filme rangegangen bin, bzw. manche erst gar nicht gesehen habe. Ja, ja, ich weiß, ein grober Fehler, das habe ich seit gestern Abend, als ich mir Match Point angeschaut habe, auch eingesehen. Ich habe aber auch gelesen, Match Point sei kein typischer Allen-Film. Vielleicht erklärt sich dadurch mein Zögern. Dieser hier ist jedenfalls gleich in meiner Lieblingsfilmliste auf einen der ersten Plätze gerutscht.
Vorweg: ich muss den Film noch mal sehen, weil er so gut ist, dass mir wahrscheinlich Einiges beim ersten Anschauen durchgegangen ist. Wenn man nicht mehr voller Spannung den Fortgang der Geschichte kaum abwarten kann, dann ist man entspannter für die vielen Feinheiten sozusagen zwischen den Zeilen.
Chris, ein Tennislehrer, nutzt die ihm gebotene Chance, gesellschaftlich in die höchsten Ränge der englischen Gesellschaft aufzusteigen, indem er Cloe, die Tochter aus gutem Hause, heiratet. Fast gleichzeitig fängt er eine Affäre mit Nola an, die anfangs mit Tom, Cloes Bruder liiert ist. Das kann nicht gut gehen, und als Zuschauer ist man mehr als gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln und zu welchem Ende sie führen wird. Denn das Netz, in das sich Chris mit der Zeit immer enger verstrickt, zieht sich mehr und mehr zu, bis er am Ende kaum noch Luft zu kriegen scheint und zu äußerst ungewöhnlichen Mitteln zur Auflösung seiner ausweglos erscheinenden Situation greift.
Ich gebe zu, ich liebe Filme dieser Art, die psychologischen Tiefgang haben, die die Gier der Menschen und die daraus resultierende Zerrissenheit aufzeigen, die zeigen, wie aus einem scheinbar guten Menschen die richtig schlechten Seiten rausgeholt werden, hängt man ihm Erfolg und Geld, wie dem Hund die Wurst, nur nah genug vor die Nase. Ich verrate nichts, wenn ich behaupte, dass das Ende unrealistisch sein mag, wie einige schreiben, aber um realistische Filme zu sehen, geh ich nicht ins Kino. Das Ende ist vor allem logisch, es geht nicht anders, der Ball, der an der Netzkante hängen bleibt, entscheidet sich. Bleibt die Frage der Sühne, die kann jeder für sich selbst beantworten.
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James Bond 007 - Tomorrow never dies (Widescreen) [UK-Import] Pierce Brosnan, Jonathan Pryce, Teri Hatcher, Michelle Yeoh, Götz Otto Videokassette, 1. Februar 2000 Verkaufsrang: 50094 Pierce Brosnan kehrt nach Golden Eye zum zweiten Mal als James Bond zurück, und er tut es mit Stil und einer erfrischenden Truppe von Co-Stars. Es ist durchaus angemessen, dass in einem Bond-Film von 1997 dem Agenten 007 ein Medienmogul (Jonathan Pryce) gegenübergestellt wird, der einen Weltkrieg anzetteln will (an dessen Anfang gestohlene Atomwaffen stehen, die auf China gerichtet sind), um Aufsehen erregende Schlagzeilen für seinen neuesten Multimedia-Nachrichtenkanal zu bekommen. Das Informationszeitalter läuft Amok, und Bond muss sich mit einer hübschen und tödlichen Agentin der chinesischen Einheit für äußere Sicherheit (gespielt von dem Hongkong-Actionfilmstar Michelle Yeoh) zusammentun, um den Plan des Verrückten zur Erringung der Weltherrschaft zu vereiteln. Zum Glück ist die Frau des Schurken (Teri Hatcher) eine von Bonds früheren Geliebten, und auf Geheiß seiner Vorgesetzten M (Judi Dench) ergeben sich für Bond ausreichende Gelegenheiten, um die Verbindung auszunutzen. Obwohl Der Morgen stirbt nie einige nervtötende Ähnlichkeiten mit 08/15-Actionfilmen der Neunziger hat, enthält der Film (dessen Titelsong von Sheryl Crow gesungen wird) genug groß angelegte Actionszenen und eine ausreichend intelligente Handlung, um klarzustellen, dass die Bond-Serie auch fürs nächste Millennium mehr als genug Potenzial hat. Bewaffnet mit dem üblichen Technik-Schnickschnack (unter anderem einem ferngesteuerten BMW), nimmt sich Brosnan mit akzeptablem Flair der Rolle an, und die dynamische Yeoh liefert ein perfektes Gegengewicht zum Sexismus, der Bond einmal zu einem politisch unkorrekten Anachronismus zu machen drohte. Natürlich ist er noch immer Bond, aber er rettet die Welt jetzt eben mit ein wenig kultivierterer Finesse. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Pierce Brosnan's bester Bond-Film! 5 von 5 Punkten Nach dem bahnbrechenden Erfolg von Goldeneye meldet sich Pierce Brosnan nun erneut als Geheimagent 007 zurück. Die spannende Handlung, der böse Schurke, die schönen Frauen und Qs technische Tüfteleien machen ,,Der Morgen stribt nie" zu einem wirklich guten Bond-Film, meiner Meinung nach zum besten mit Pierce Brosnan (auch ,Die Welt ist nicht genug' und ,Stirb an einem anderen Tag' eingerechnet). Ein Kauf ist sehr zu empfehlen.
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James Bond - The World Is Not Enough [UK-Import] Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Denise Richards, David Calderisi, Michael Kitchen Videokassette, 14. November 2000 Verkaufsrang: 24225 In seinem 19. Leinwandabenteuer hat sich Ian Flemings Superspion in ein selbst angerichtetes Dilemma bugsiert: Als die langlebigste Kinofilmserie der Welt hat sich James Bond zu einer Figur entwickelt, die ihre Produzenten unbedingt beschützen wollen. Sie versuchen ein Format, das sich im Laufe von fast 40 Jahren entwickelt hat, am Leben zu erhalten, indem sie den Zuschauern das geben, was diese erwarten. Das Problem ist nur, dass auf diese Art und Weise eine Schablone entsteht, die echte Überraschungen ausschließt. Betrachtet man diesen Film sorgfältig, erkennt man, dass sich die Macher dieser Problematik bewusst gewesen sind. Daher haben sie Die Welt ist nicht genug weitaus düsterer und emotionaler gestaltet als seine direkten Vorgänger - um diese Emotionalität und die damit einhergehende einnehmende Atmosphäre mit dem Showdown vollkommen zu vernichten! Dabei bricht dieser Film die Bond-Formel bereits in seinem starken Prolog, der nicht nur an einem Ort spielt, sondern im spanischen Bilbao beginnt, um schließlich in einem atemberaubenden Actionshowdown in London zu enden, wo gleichzeitig die Hauptgeschichte des Filmes eingeleitet wird. Bond 5.0, Pierce Brosnan, entpuppt sich in diesem Prolog als eine Person, bei der sich Abgründe auftun. Eine Person, die einerseits einen einnehmenden, unverbindlichen Charme versprüht, um auf der anderen Seite ohne jegliche Emotionalität als eiskalter Killer zu fungieren. Diese Widersprüchlichkeit war bislang nur von Sean Connerys Bond bekannt. Nicht nur Bond wird als eine überaus komplexe Persönlichkeit illustriert. Auch sein Gegenspieler Renard (Robert Carlyle) wie auch Elektra King (Sophie Marceau), die Frau, in die sich Bond verliebt, sind für einen Bond-Film überaus komplexe, in sich widersprüchliche, aber dadurch ungemein reale Charaktere. Diese heben den Film schauspielerisch aus dem Meer der Bond-Filme hervor, was vor allem der Inszenierung des Thriller-Experten Michael Apted zu verdanken sein dürfte, der immer dann zu Höchstleistungen aufläuft, wenn er nur seine Figuren inszenieren darf - jenseits der Pyrotechnik, jenseits der Bond-Schemata. Die Geschichte selbst befasst sich mit dem Bau einer Pipeline von Kasachstan nach West-Europa. Diese Story aber dient nur als Aufhänger für viel komplexere Erzählungen über Verrat, falscher und wahrer Loyalität sowie der Schilderung einer Welt, in der Lügen und Wahrheiten oft näher beisammen liegen, als wir dies wahr haben möchten. Diese interessanten Ansätze werden nun auf zweierlei Art vernichtet. Da sind zum einen die periodisch auftretenden Actionszenen, die in diesem Film dramaturgisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie wirken vielmehr als seien sie ein Best-Of-Medley der größten Bond-Stunts, die für diesen Film neu aufgelegt wurden - wie eine Ski-Verfolgungsjagd, die man in dieser Form bereits in mehreren Bond-Filmen gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass sie dramaturgisch betrachtet in diesen Filmen einen Sinn ergeben. Sie entbehren jeder Form von Humor, der sie vielleicht noch hätte retten können, was eben auch für den eher überflüssigen, zu sehr in die Länge gezogenen Showdown gilt, der weit hinter der Spannung früherer Bond-Filme zurück bleibt. Den Kardinalfehler begeht der Film jedoch auf der Seite der Charaktere. Schnell erfährt der Zuschauer, dass es zwischen Elektra und Renard eine Verbindung gibt: Renard hat Elektra, als diese noch ein Teenager war, entführt. Irgendetwas ist während dieser Entführung zwischen den beiden vorgefallen. Doch was? Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die große Überraschung des Filmes und damit der in der Beziehung zwischen Bond und Elektra alles entscheidende Moment. Ein Moment, der selbst einen James Bond für immer verändern könnte. Dies aber geschieht nicht, da Bond zuvor mit Doktor Christmas Jones (Denise Richards) noch schnell ein zweiter "Love Interest" zur Seite gestellt wird. Was immer nun also mit Elektra geschieht - Bond hat ja noch ein Ersatz-Girl an seiner Seite. Die Welt ist nicht genug hätte das Zeug dazu gehabt, ein ganz großer Film zu werden. Indem er sich nicht traut, neue Wege zu beschreiten, hat er diese Chance vertan. -Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 80 Bewertungen)
Bond zwischen zwei Frauen 5 von 5 Punkten Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.
Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.
Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.
Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.
Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.
Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
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Captives [UK-Import] Tim Roth, Julia Ormond, Keith Allen, Sioban Redmond, Colin Salmon Videokassette, 1. November 1995 Verkaufsrang: 37128
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fesselnd 5 von 5 Punkten Beim Zappen stoß ich vor ungefähr zwei Jahren das erste Mal auf diesen fesselnden Film und konnte nicht zu Bett gehen, bevor er fertig war. Tim Roth und Julia Ormond spielen ihre Begierde, Lust, Neugier, Verzweiflung und Verwirrtheit so durchdringlich, dass man sich fast wie ein Voyeur im eigenen Wohnzimmer fühlt. Ich kann diesen Film jedem nur empfehlen. Ich selbst kann ihn mir immer wieder anschauen und bin jedesmal aufs Neue gefesselt. Der Film erzählt eine Geschichte die schon tausendmal verfilmt wurde und doch kann man sich dem Bann der Charaktere nicht verwehren. |
Die Another Day [Blu-ray] [UK IMPORT] Samantha Bond, Judi Dench, Pierce Brosnan, Halle Berry, John Cleese DVD, 20. Oktober 2008 Verkaufsrang: 46741 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Dinotopia - Collectors Box Set [UK IMPORT] Tyron Leitso, David Thewlis, Wentworth Miller, Katie Carr, Jim Carter DVD, 2. Februar 2009 Verkaufsrang: 47548 Noch nicht veröffentlicht
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Tomorrow Never Dies [UK IMPORT] Pierce Brosnan, Desmond Llewelyn, Al Matthews, Terence Rigby, Pip Torrens DVD, 12. März 2007 Verkaufsrang: 62005
| Tomorrow Never Dies [UK IMPORT] Pierce Brosnan, Desmond Llewelyn, Al Matthews, Terence Rigby, Pip Torrens DVD, 17. Juli 2006 Verkaufsrang: 19244 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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