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| DVDs: David Scheller | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Das wilde Leben Natalia Avelon, Matthias Schweighöfer, David Scheller DVD, 3. August 2007 Verkaufsrang: 1579 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das wilde Leben beleuchtet das Leben von Uschi Obermeier, Sex Ikone, Model, Femme Fatale, Freiheitskämpferin. Uschi Obermeier war und ist eine freiheitsliebende Frau, und dabei unheimlich attraktiv - eine explosive Mischung, schon immer. Es geht also um Sex, Drugs and Rock´n Roll, um das volle Programm. Und es geht, wieder einmal, um die sechziger Jahre, um Popkultur, Aufbruch, Emanzipation - eine Zeit, die in der Rückbetrachtung gesellschaftspolitisch derart aufgeladen wurde, dass es sehr schwer fällt die allgegenwärtigen Bilder und Klischees zu überwinden. Aber das muss man womöglich gar nicht. Deutlich einfacher und vielleicht sogar effektiver ist es sich ihnen schlichtweg mit Haut und Haaren auszuliefern.. Es beginnt mit Uschis Herkunft, der spießig-erdrückenden Atmosphäre, die über allem wabert was man sich unter dem Deutschlandbild der s/w Fernsehära so vorstellt. Da bedarf es keines Kommentars, dass die attraktive, aufgeweckte Uschi da raus muss. Den Kommentar bekommt man dennoch nachgeliefert. Dann geht es nach Berlin, in die Hochburg der sexuellen Befreiung, dorthin, wo sich Menschen mit esoterischen Weltanschauungen und absurden Mähnen verzogen, und sei es nur auf der Flucht vor der Einberufung. Uschi gerät "in Kontakt" mit Langhans und den Kommunarden. Aber Berlin ist bei hellem Lichte betrachtet auch recht muffig. Es geht hinaus, in die große Welt, dorthin wo der Puls der Zeit schlägt. Uschi verliebt sich in Mick Jagger, dann in Keith Richards - eine "intensive" Beziehung. Jetzt wird deutlich warum sie als Ikone der sexuellen Befreiung gehandelt wird. Die Männer liegen ihr zu Füssen, sie jedoch lässt sich von niemandem einfangen. Sie zieht weiter, landet beim Kiezkönig auf St.Pauli, bereist mit ihm jahrelang die Welt, lebt das Leben, dass sie leben will. Wer kann das schon von sich behaupten. Regisseur Achim Bornhak inszeniert Das wilde Leben als Fotopose, reduziert das ohnehin schwierige Genre des Biopics auf ein Abschreiten altbekannter Bilder. Uschi auf der Demo, Uschi als Covergirl, Uschi mit Mick und natürlich Uschi mit Keith. Nur konsequent, dass auch das "legendäre" Nacktfoto der Langhansschen "Kommune 1" vom Stutti nachgestellt wird. Man fragt sich manchmal, wer in diesem Film älter aussieht: die durchweg jungen Schauspieler oder die Methodik der Inszenierung. Alles in allem ist Das wilde Leben nicht wirklich an Zeitgeschichte interessiert. Es ist ein Film über Eitelkeiten und Narzissmus geworden. Ob der Titel in diesem Zusammenhang als Sarkasmus zu begreifen ist, sei dahingestellt. Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 44 Bewertungen)
Freiheit, Drogen, Sex und Liebe 5 von 5 Punkten Vor Jahren habe ich mal einen Bildband mit Biografieteilen über Uschi Obermaier gelesen und war sofort fasziniert von dieser Frau, einer Ikone der Hippi-Generation! Umso mehr freute ich mich, nun eine Verfilmung ihres Lebens zu sehen! Und: Der Film ist einfach klasse! Uschi Obermaier hätte keine andere besser spielen können, die Ähnlichkeit ist verblüffend! Was für eine Frau! Wunderbar fand ich auch die tolle Filmmusik, die so richtig Lust auf Freiheit macht (besonders der Ohrwurm "Summerwine" - genial). Das tragische Ende hat mich echt berührt. Habe später einen Artikel gelesen, dass Uschi den Wohnwagen immer noch hat und teilweise darin wohnt, mit allen Erinnerungen an ihren Liebhaber.
Hach...
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Kanak Attack Luk Piyes, David Scheller, Tyron Ricketts DVD, 5. Dezember 2001 Verkaufsrang: 25311 Deutsche Gangster- und Polizeifilme gehören nicht gerade zum Kinoalltag. Sie sind eher eine Domäne des Fernsehens. Unter den jüngeren Regisseuren widmet ihnen nur Lars Becker seine ganze Energie. Mit Kanak Attack hat er einen Film über Drogendealer in Deutschland gedreht, der zugleich eine Reflexion über Fremdheit und unsere multikulturelle Gegenwart ist. In 13 kurze, beinahe schlaglichtartige Kapitel hat Becker seine Verfilmung von Feridun Zaimoglus Roman Abschaum - Die wahre Geschichte von Ertan Ongun aufgeteilt und folgt damit der Struktur seiner Vorlage. 13 Kapitel aus einer Welt der Drogen und der Posen, der Gewalt und der Coolness, aus der es kein Entkommen mehr zu geben scheint. Ertan Ongun (Luke Piyes) ist ein (Klein-)Krimineller mit Ambitionen. Er lässt sich auf alles ein, was ein bisschen Geld verspricht, auf Überfälle genauso wie auf Drogenhandel und Prostitution. Als er und sein Freund Kemal (David Scheller) nach einem ziemlich misslungenen Coup in einer Spielhalle verhaftet werden, wird er aufgrund der Drogen in seinem Blut für vorübergehend unzurechnungsfähig erklärt, während Kemal aus Kiel in die Türkei abgeschoben wird. Die beiden nutzen die Gelegenheit und bauen eine deutsch-türkische Drogen-Connection auf. Das Geschäft blüht, doch zugleich gerät Ertan aufgrund zweier Prostituierter, die er beschützt, in einen immer weiter eskalierenden Streit mit zwei Bordellbesitzern. In gewisser Weise ist Kanak Attack eine Provokation und Zumutung. Lars Becker konfrontiert uns mit Figuren, die gar nichts anderes sein wollen als Kriminelle. Ertan bezeichnet sich selbst voller Stolz als "Kanake". Was einmal ein rassistisches Schimpfwort war, wird für ihn zu einem Markenzeichen und Symbol seiner amoralischen und letztlich ziellosen Rebellion gegen eine Gesellschaft, die ihn nur als Verbrecher sehen und akzeptieren kann. Becker selbst ist offensichtlich fasziniert von Ertans Milieu. Er nähert sich ihm mit filmischen Mitteln, wie Zeitraffer und rückwärts laufenden Bildern, die den Techniken der Rap- und HipHop-Musik entlehnt sind. So entsteht eine nahezu hermetische Welt, ein eigener Kosmos im Universum unserer Gesellschaft, dessen Existenz erschrecken mag, der uns aber auch von den Fehlern erzählt, die von uns allen in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden. Ertans Coolness, seine zur Schau gestellte Gleichgültigkeit gegenüber Gewalt machen es schwer, sich mit ihm zu identifizieren. Im Prinzip bleibt er das Andere, das Fremde, nur wäre es falsch, sich einfach abzuwenden. Es ist gerade die Nähe zu Ertans Welt, die Kanak Attack zu einem bemerkenswerten, aber eben auch zwiespältigen Film macht. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Ein mega genialer Film! 5 von 5 Punkten Ich habe mir die DVD vor ca. 2 Jahren gekauft und seitdem muss ich sie mir regelmäßig anschauen. Ich bin fast so weit zu sagen, dass dies der beste deutsche Film ist, den ich jeh gesehen habe.
Abgesehnen von der genialen und realtiätsnahen Story ist vor allem Hauptdarsteller Luk Piyes besonders zu loben. Wie eindrucksvoll er den Deutsch-Türken Ertan verkörpert ist einfach umwerfend.
Aber auch die anderen Darsteller haben es absolut drauf.
Super sind auch die Gastauftritte von Ralph Herford, Hilmi Sözer und Benno Fürmann.
Desweiteren ist mit Kiel eine coole Kulisse gewählt worden, obwohl die Story auch genauso gut in Hamburg hätte spielen können.
Abschließend kann ich nur jedem empfehlen, sich diesen Film zuzulegen.
Ich kenne niemanden der diesen Film gesehen und nicht begeistert war.
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Kanak Attack Luk Piyes, David Scheller, Tyron Ricketts Videokassette, 5. Dezember 2001 Verkaufsrang: 11024 Deutsche Gangster- und Polizeifilme gehören nicht gerade zum Kinoalltag. Sie sind eher eine Domäne des Fernsehens. Unter den jüngeren Regisseuren widmet ihnen nur Lars Becker seine ganze Energie. Mit Kanak Attack hat er einen Film über Drogendealer in Deutschland gedreht, der zugleich eine Reflexion über Fremdheit und unsere multikulturelle Gegenwart ist. In 13 kurze, beinahe schlaglichtartige Kapitel hat Becker seine Verfilmung von Feridun Zaimoglus Roman Abschaum - Die wahre Geschichte von Ertan Ongun aufgeteilt und folgt damit der Struktur seiner Vorlage. 13 Kapitel aus einer Welt der Drogen und der Posen, der Gewalt und der Coolness, aus der es kein Entkommen mehr zu geben scheint. Ertan Ongun (Luke Piyes) ist ein (Klein-)Krimineller mit Ambitionen. Er lässt sich auf alles ein, was ein bisschen Geld verspricht, auf Überfälle genauso wie auf Drogenhandel und Prostitution. Als er und sein Freund Kemal (David Scheller) nach einem ziemlich misslungenen Coup in einer Spielhalle verhaftet werden, wird er aufgrund der Drogen in seinem Blut für vorübergehend unzurechnungsfähig erklärt, während Kemal aus Kiel in die Türkei abgeschoben wird. Die beiden nutzen die Gelegenheit und bauen eine deutsch-türkische Drogen-Connection auf. Das Geschäft blüht, doch zugleich gerät Ertan aufgrund zweier Prostituierter, die er beschützt, in einen immer weiter eskalierenden Streit mit zwei Bordellbesitzern. In gewisser Weise ist Kanak Attack eine Provokation und Zumutung. Lars Becker konfrontiert uns mit Figuren, die gar nichts anderes sein wollen als Kriminelle. Ertan bezeichnet sich selbst voller Stolz als "Kanake". Was einmal ein rassistisches Schimpfwort war, wird für ihn zu einem Markenzeichen und Symbol seiner amoralischen und letztlich ziellosen Rebellion gegen eine Gesellschaft, die ihn nur als Verbrecher sehen und akzeptieren kann. Becker selbst ist offensichtlich fasziniert von Ertans Milieu. Er nähert sich ihm mit filmischen Mitteln, wie Zeitraffer und rückwärts laufenden Bildern, die den Techniken der Rap- und HipHop-Musik entlehnt sind. So entsteht eine nahezu hermetische Welt, ein eigener Kosmos im Universum unserer Gesellschaft, dessen Existenz erschrecken mag, der uns aber auch von den Fehlern erzählt, die von uns allen in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden. Ertans Coolness, seine zur Schau gestellte Gleichgültigkeit gegenüber Gewalt machen es schwer, sich mit ihm zu identifizieren. Im Prinzip bleibt er das Andere, das Fremde, nur wäre es falsch, sich einfach abzuwenden. Es ist gerade die Nähe zu Ertans Welt, die Kanak Attack zu einem bemerkenswerten, aber eben auch zwiespältigen Film macht. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Ein mega genialer Film! 5 von 5 Punkten Ich habe mir die DVD vor ca. 2 Jahren gekauft und seitdem muss ich sie mir regelmäßig anschauen. Ich bin fast so weit zu sagen, dass dies der beste deutsche Film ist, den ich jeh gesehen habe.
Abgesehnen von der genialen und realtiätsnahen Story ist vor allem Hauptdarsteller Luk Piyes besonders zu loben. Wie eindrucksvoll er den Deutsch-Türken Ertan verkörpert ist einfach umwerfend.
Aber auch die anderen Darsteller haben es absolut drauf.
Super sind auch die Gastauftritte von Ralph Herford, Hilmi Sözer und Benno Fürmann.
Desweiteren ist mit Kiel eine coole Kulisse gewählt worden, obwohl die Story auch genauso gut in Hamburg hätte spielen können.
Abschließend kann ich nur jedem empfehlen, sich diesen Film zuzulegen.
Ich kenne niemanden der diesen Film gesehen und nicht begeistert war.
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