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| DVDs: Edgar Selge | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Reine Geschmacksache Edgar Selge, Florian Bartholomäi, Franziska Walser DVD, 14. Februar 2008 Verkaufsrang: 9121 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden REINE GESCHMACKSACHE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
geschmacksverirrte Strickwaren inklusive 5 von 5 Punkten Gleich vorneweg gesagt: der Film hat über die kompletten 90 Minuten Spaß gemacht, was doch selten vorkommt bei einer deutschen Komödie.
Wolfgang ist Handelsvertreter für recht altmodisch wirkende aber qualitativ hochwertige Damenoberbekleidung. Betriebsintern bekommt er Konkurrenz durch seinen smarten Kollegen Steven, der die jugendlich-flippige Mode-Linie des Hauses vermarktet. Wolfgang ist stolzer Besitzer eines neuen Mercedes der S-Klasse, den er sich eigentlich nicht leisten kann. Leider hat er gerade seinen Führerschein verloren. So zwangsverpflichtet er seinen gerade volljährig gewordenen Sohn Karsten ihn von "Modeparadies" zu "Modeparadies" zu kutschieren. Der ist davon alles andere als begeistert, zumal er eigentlich mit zwei Freundinnen nach Spanien zum Sprachkurs wollte.
Doch Amors Pfeile fliegen manchmal seltsame Kurven... nur so hat er Gelegenheit auf einer der Touren zufällig Steven kennen zu lernen (natürlich wird es später klar, dass es der verhasste Konkurrent seines Vaters ist). Steven "wildert" im Geschäftsbereich von Karstens Vater und umgarnt dessen Kundinnen dermaßen fachmännisch, dass Wolfgang mehr und mehr das Nachsehen hat und langsam dem finanziellen Ruin zutreibt.....
Es ist eine Freunde wie herzerfrischend die Schauspieler agieren. Besonders herauszuheben ist Edgar Selge als egoistischer Handelsvertreter Wolfgang. Sehr hübsch anzusehen: Florian Bartholomäi in der Rolle seines Sohnes Karsten. Franziska Walser als Mutter von Karsten hat mir auch sehr gut gefallen.
Klar ist die Geschichte abgedreht, jedoch nie soweit dass Gefahr bestünde in reinen Klamauk abzustürzen. Recht angenehm auch, wie die Eltern von Karsten auf dessen Coming Out reagieren. Auch hier scheint im deutschen Kino ein Stück "Normalität" eingekehrt zu sein.
Für einen vergnüglichen Sofa-Abend sehr zu empfehlen.
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Das Experiment (im limitierten Steelbook) Moritz Bleibtreu, Christian Berkel, Edgar Selge DVD, 4. Oktober 2007 Verkaufsrang: 25549 Experiment, Das - Steelbook DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein klasse Film 5 von 5 Punkten Obwohl der Film mit Gewaltszenen nicht geitzt, ist 'Das Experiment' ein echter deutscher Topfilm. Interessant ist zu beobachten wie mit den 'Wärtern' im Lauf des Fimes eine Art verwandlung stattfindet. Anfangs noch gehemmt, so prügeln sie im späteren Teil des Experiments skrupellos auf die 'Gefangenen' ein. Natürlich hat Moritz Bleibtreu als 'Gefangener' auch einen großen Anteil
an diesem guten Film. Fazit: es ist einfach spannend anzusehen wie sich Menschen wie du und ich in diesem Regellosen Experiment brutale Bestien (zum Schluss) verwandeln. |
Das Experiment Moritz Bleibtreu, Christian Berkel, Edgar Selge Videokassette, 17. Januar 2002 Verkaufsrang: 717 In einer Zeit, in der das heimische Kino meist immer noch nur wie eine weitere Abspielstätte des Fernsehens wirkt, hat eine Produktion wie Das Experiment etwas ungeheuer Befreiendes. Oliver Hirschbiegels erster für die große Leinwand entstandener Film ist wirklich von seinem spektakulären Anfang bis zum nervenaufreibenden Finale großes Kino. Jede Einstellung sprengt die kleinlichen Grenzen, die den deutschen Film, seine belanglosen Komödien und seine avancierten Dramen, so oft zu einer rein provinziellen Angelegenheit machen. Dabei findet Oliver Hirschbiegel zu einem ganz eigenen Rhythmus der Erzählung. Überwältigung und Reflexion schließen sich hier nicht gegenseitig aus, sondern bedingen einander. 20 junge Männer werden für ein zweiwöchiges Psycho-Experiment engagiert. Sie sollen in einer simulierten Gefängnissituation die Rollen von Häftlingen und Wärtern übernehmen. Unter den Testpersonen ist auch der ehemalige Journalist Tarek Fahd (Moritz Bleibtreu), der sich von diesem Experiment eine spannende Story verspricht. Doch genauso wie alle anderen Teilnehmer wird auch er von der Dynamik der Ereignisse mitgerissen. Er zählt zu den Häftlingen und seine bewussten Provokationen, prallen auf den Sadismus einer der Wärter (Justus von Dohnányi) und führen letztlich zu einer völlig wahnwitzigen Eskalation. Das Experiment entgleitet den Wissenschaftlern (Andrea Sawatzki und Edgar Selge) und verwandelt sich in einen Kampf um Leben und Tod. Vorbild für Mario Giordanos Roman Black Box und Oliver Hirschbiegels Verfilmung war ein reales Experiment, das 1971 an der Stanford University durchgeführt wurde und schon nach wenigen Tagen abgebrochen werden musste. Giordano und vor allem Hirschbiegel gehen nun allerdings mehrere Schritte weiter. Die realen Ereignisse sind nur der Ausgangspunkt für eine klassische Kinofantasie. Diese Vorgehensweise des jungen Regisseurs wurde beim Kinostart von Das Experiment meist heftig kritisiert, doch ihr verdankt dieses Debüt seine beeindruckende Wirkung. Es ist eben keine akademische Studie, sondern ein Thriller, der gerade aufgrund seiner Vereinfachungen und seinem weitgehenden Verzicht auf individuelle Charakterisierungen ungeheuer viel über die menschliche Natur verrät. Ein bisschen erinnert Oliver Hirschbiegels Methode an die von Oliver Stone - und von welchem anderen deutschen Regisseur der letzten Jahre könnte man das sonst sagen? -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 69 Bewertungen)
Das spannendste und diskussionswürdigste deutsche Werk seit langem!!! 5 von 5 Punkten "Das Experiment" ist ein nur sehr schwer zu beschreibender Film. Er gibt einen Einblick in die Tiefen der menschlichen Seele und zeigt auf, wie leicht der Mensch zu manipulieren ist. Dabei ist das Publikum festeinkalkulierter Bestandteil der Manipulation. Diesen Film muss man gesehen, vielmehr erlebt haben. Er ist sicherlich nichts für schwache Nerven, selbst ich, der ich ja schon einiges gewöhnt bin, hatte auf dem Heimweg Panikattacken und einen richtigen Hass. Selbst "Fight Club" hat mich psychisch nicht so sehr mitgenommen. Was bleibt ist die Begeisterung über einen großartigen deutschen Film und das Entsetzen über das Aufgezeigte.
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Suck My Dick Edgar Selge, Katja Flint, Ralf Richter DVD, 16. Juli 2002 Verkaufsrang: 38363 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nichts meidet der Berliner Filmemacher Oskar Roehler so vehement wie das Ausgewogene, die angeblich goldene Mitte, in der so viele deutsche Filmproduktionen schließlich spurlos verschwinden. Er will bewegen und polarisieren - mit Suck my Dick, seinem vierten Kinofilm, genauso wie zuvor mit seinem Debüt Sylvester Countdown oder mit Die Unberührbare, seinem bisher größten Erfolg. Eine seltene Radikalität geht von seinen Arbeiten aus, die dem Werk Rainer Werner Fassbinders genauso viel verdanken wie dem ästhetischen Underground der 70er- und frühen 80er-Jahre. Aber Roehlers Provokationen, und dazu zählt auch der Titel Suck my Dick, der eher eine poetisch-melodische als eine inhaltliche Bedeutung hat, sind nie nur Selbstzweck. Sie konfrontieren den Zuschauer mit einer gesellschaftlichen Realität, die das deutsche Kino ansonsten eher verdrängt. Der Schriftsteller Dr. Jekyll (Edgar Selge) ist ein Star des Berliner Literatur- und Kulturbetriebs. Doch gerade als er sich auf der Höhe seines Ruhmes befindet, gerät sein Leben immer mehr außer Kontrolle. Zunächst ist es nur die Angst, dass die Romanfigur Hyde (Ralf Richter) aus seinem Kopf heraus in die Realität treten könnte, die Jekyll den Psychiater Dorian (Wolfgang Joop) aufsuchen lässt. Schließlich bricht Hyde aber tatsächlich aus und beraubt den Autor mithilfe der "bezaubernden Jeannie" (Katja Flint), einer mysteriösen Fee, seiner Männlichkeit. In wüsten Albträumen verliert Jekyll sein überdimensioniertes Glied, seine Haare und vier Zähne, nur um aufzuwachen und feststellen zu müssen, dass sie wirklich verschwunden sind. In der Welt von Suck my Dick reduziert sich der moderne Mensch genauso wie in den Romanen des französischen Skandalautors Michel Houellebecq, den Jekyll hier bei jeder Gelegenheit zitiert, auf seine erotische Attraktivität und seinen materiellen Besitz. Einen desillusionierteren Blick kann ein Film kaum noch auf den schönen Schein der Berliner Republik werfen. Für den Moralisten Oskar Roehler ist die ganze Polit- und Kulturszene der Hauptstadt nichts als ein zynischer Jahrmarkt der Eitelkeiten, dem man nur mit den Mitteln der Groteske begegnen kann. Mit Edgar Selge hat Oskar Roehler den idealen Darsteller für den Wahnsinn der Berliner Republik gefunden. Sein Porträt des langsam verschwindenden Mannes ist eine schauspielerische Tour de force, die ihresgleichen sucht. Wie tief Jekyll auch fällt, Edgar Selge gelingt es in jeder Szene, ihm noch einen Rest von Würde zu lassen. Der Autor mag seine Männlichkeit verlieren, aber erst durch diesen Verlust wird er menschlich. Roehler dringt tief in das System unserer auf zwei Dimensionen reduzierten Gesellschaft ein, in der nur Geld und Sex Bedeutung haben, und entdeckt auf ihrem Grund unermessliche Verlustängste, die den Menschen zu einem Gefangenen des Systems machen. Wer so wie Jekyll alles hat, viel Geld und einen riesigen Penis, will nichts verlieren. Aber nur wer alles verliert, kann am Ende seine Freiheit finden; und so wird die wüste Groteske schließlich zu einem utopischen Märchen. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein toller Film aus Deutschland 5 von 5 Punkten Zunächst dachte ich es hätte sich um einen Scherz gehandelt, stand doch auf einmal am Kino "Suck my Dick" mit Hannelore Elsner und Wolfgang Joop. Das allein entbehrt schon nicht einer gewissen Komik. Mit Katja Flint und vorallem einem überragenden Edgar Selge (Das Experiment, Rossini) und Ralf Richter (Bang Boom Bang) sorgen dafür das dieser Film mit sicherheit in Erinnerung bleibt. Der Schriftsteller Jekyll geht regelmäßig zum Psychiater, getrieben von Ängsten die aber von keinem so recht ernst genommen werden. Bis schließlich seine größten Ängste real werden. Bestechend durch herausragende Dialoge und Bilder ist dieser Film für jeden ein MUSS der sich nicht nur mit den 08/15 Hollywood action produktionen zufrieden gibt. Und die Moral von der Geschicht', guckt ihn, liebt ihn, habt ein Lächeln im Gesicht. Sebastian
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Suck My Dick Edgar Selge, Katja Flint, Ralf Richter Videokassette, 16. Juli 2002 Verkaufsrang: 3542 Nichts meidet der Berliner Filmemacher Oskar Roehler so vehement wie das Ausgewogene, die angeblich goldene Mitte, in der so viele deutsche Filmproduktionen schließlich spurlos verschwinden. Er will bewegen und polarisieren - mit Suck my Dick, seinem vierten Kinofilm, genauso wie zuvor mit seinem Debüt Sylvester Countdown oder mit Die Unberührbare, seinem bisher größten Erfolg. Eine seltene Radikalität geht von seinen Arbeiten aus, die dem Werk Rainer Werner Fassbinders genauso viel verdanken wie dem ästhetischen Underground der 70er- und frühen 80er-Jahre. Aber Roehlers Provokationen, und dazu zählt auch der Titel Suck my Dick, der eher eine poetisch-melodische als eine inhaltliche Bedeutung hat, sind nie nur Selbstzweck. Sie konfrontieren den Zuschauer mit einer gesellschaftlichen Realität, die das deutsche Kino ansonsten eher verdrängt. Der Schriftsteller Dr. Jekyll (Edgar Selge) ist ein Star des Berliner Literatur- und Kulturbetriebs. Doch gerade als er sich auf der Höhe seines Ruhmes befindet, gerät sein Leben immer mehr außer Kontrolle. Zunächst ist es nur die Angst, dass die Romanfigur Hyde (Ralf Richter) aus seinem Kopf heraus in die Realität treten könnte, die Jekyll den Psychiater Dorian (Wolfgang Joop) aufsuchen lässt. Schließlich bricht Hyde aber tatsächlich aus und beraubt den Autor mithilfe der "bezaubernden Jeannie" (Katja Flint), einer mysteriösen Fee, seiner Männlichkeit. In wüsten Albträumen verliert Jekyll sein überdimensioniertes Glied, seine Haare und vier Zähne, nur um aufzuwachen und feststellen zu müssen, dass sie wirklich verschwunden sind. In der Welt von Suck my Dick reduziert sich der moderne Mensch genauso wie in den Romanen des französischen Skandalautors Michel Houellebecq, den Jekyll hier bei jeder Gelegenheit zitiert, auf seine erotische Attraktivität und seinen materiellen Besitz. Einen desillusionierteren Blick kann ein Film kaum noch auf den schönen Schein der Berliner Republik werfen. Für den Moralisten Oskar Roehler ist die ganze Polit- und Kulturszene der Hauptstadt nichts als ein zynischer Jahrmarkt der Eitelkeiten, dem man nur mit den Mitteln der Groteske begegnen kann. Mit Edgar Selge hat Oskar Roehler den idealen Darsteller für den Wahnsinn der Berliner Republik gefunden. Sein Porträt des langsam verschwindenden Mannes ist eine schauspielerische Tour de force, die ihresgleichen sucht. Wie tief Jekyll auch fällt, Edgar Selge gelingt es in jeder Szene, ihm noch einen Rest von Würde zu lassen. Der Autor mag seine Männlichkeit verlieren, aber erst durch diesen Verlust wird er menschlich. Roehler dringt tief in das System unserer auf zwei Dimensionen reduzierten Gesellschaft ein, in der nur Geld und Sex Bedeutung haben, und entdeckt auf ihrem Grund unermessliche Verlustängste, die den Menschen zu einem Gefangenen des Systems machen. Wer so wie Jekyll alles hat, viel Geld und einen riesigen Penis, will nichts verlieren. Aber nur wer alles verliert, kann am Ende seine Freiheit finden; und so wird die wüste Groteske schließlich zu einem utopischen Märchen. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein toller Film aus Deutschland 5 von 5 Punkten Zunächst dachte ich es hätte sich um einen Scherz gehandelt, stand doch auf einmal am Kino "Suck my Dick" mit Hannelore Elsner und Wolfgang Joop. Das allein entbehrt schon nicht einer gewissen Komik. Mit Katja Flint und vorallem einem überragenden Edgar Selge (Das Experiment, Rossini) und Ralf Richter (Bang Boom Bang) sorgen dafür das dieser Film mit sicherheit in Erinnerung bleibt. Der Schriftsteller Jekyll geht regelmäßig zum Psychiater, getrieben von Ängsten die aber von keinem so recht ernst genommen werden. Bis schließlich seine größten Ängste real werden. Bestechend durch herausragende Dialoge und Bilder ist dieser Film für jeden ein MUSS der sich nicht nur mit den 08/15 Hollywood action produktionen zufrieden gibt. Und die Moral von der Geschicht', guckt ihn, liebt ihn, habt ein Lächeln im Gesicht. Sebastian
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