DVDs: James Stewart

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Das Fenster zum Hof - James StewartDas Fenster zum Hof
James Stewart, Grace Kelly, Raymond Burr

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 3281      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Jeff ist Pressefotograf und durch einen Beinbruch an den Rollstuhl gefesselt. Sein einziges Vergnügen Er beobachtet aus seinem Fenster zum Hof seine Nachbarn. Dabei gerät er auf die Spuren eines rätselhaften Mordes. Mit James Stewart und Grace Kelly in den Hauptrollen.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Super!      5 von 5 Punkten
Der Film spielt zwar die ganze Zeit nur an einem Ort, aber das ist genau
das was mir an solche Filme gefällt. Der Film ist spannend und zu keiner
Minute langweilig, auch wenn mal längere Zeit nichts passiert sondern
nur geredet wird. Grace Kelly ist wieder einmal der absolute Hammer!
Schade das sie so wenig Filme machen konnte! Super Film!


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Mein Freund Harvey - James StewartMein Freund Harvey
James Stewart, Josephine Hull, Peggy Dow

DVD, 6. September 2007
     Verkaufsrang: 5815      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Taumhaft gespielte Komödie      5 von 5 Punkten
Schon lange gehört dieser Film zu meinen Top Lieblingsfilmen!
Die Darsteller sind allesamt verschiedene, zum Schießen komische Charaktere, traumhaft besetzt. Die Qualität der DVD ist Top.
Elwood P. Dowd, James Stewart, der realen Welt mit all ihren Konventionen etwas entrückt, läuft mit seinem weißen 2 Meter "Pucca" Hasen Harvey, den außer ihm niemand sieht, den er aber jedem vorstellt, gelassen, glücklich und freundlich durch den Film, um ab und zu in den Bars der Stadt einen "zu lüpfen", verteilt Visitenkarten von sich an alle Leute die er trifft und lädt sie zum Essen nach Hause ein, während um ihn herum, und eben wegen ihm, das Chaos in Form von durchdrehenden Verwandten plus Anhang ausbricht. Seine Schwester Veta Louise, schon die Namen der Darsteller, die ja immer wieder genannt werden, sind zum Piepen, und deren Tochter, die Angst hat, deswegen keinen Mann abzubekommen, schämen sich deswegen so sehr, daß sie ihn in die Klapse, pardon Sanatorium, zur Behandlung bringen, und da nimmt das Unheil in Form von Verwechslungen seinen Lauf. Das alles ist zum Brüllen komisch, hat aber enormen Tiefgang und erinnert im Stil an Filme wie Arsen und Spitzenhäubchen! Das Stück erhielt den Pulitzer Preis und den hätte der Film von mir auch bekommen!


Winchester '73 - James StewartWinchester '73
James Stewart, Shelley Winters, Dan Duryea

DVD, 2. August 2007
     Verkaufsrang: 12265      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Winchester73 DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Westernklassiker mit Jimmy Stewart!      5 von 5 Punkten
Wahrlich ein Meisterwerk innerhalb des Western Genres. Habe mir ihn gerade angeschaut und bin begeistert. Von Beginn an wird eine Spannung aufgebaut die bis zum tollen Schluss Duell erhalten bleibt. Interessant sind einfach die Figuren und auch die Handlungen die parallel laufen und sich doch immer wieder kreuzen. Die 89 Minuten laut Cover sind wirklich kurzweilig. Eigentlich wird alles geboten was so an typischer Westernhandlung üblich ist (Indianerangriff, Wettschießen, Banditenüberfall, etc ... ). Von der Handlung sollte man aber nicht zuviel verraten, vorallem der eigentliche Hintergrund des Heldens und seiner Rache ist hochinteressant.
Auf dem Cover steht wiedermal Farbe, aber der Film ist nun mal S/W. Schade in Farbe würde der Film noch besser wirken. Auf der DVD ist ein sehr informatives Interview (oder Kommentar) mit James Stewart. Allerdings ist dies ohne deutsche Untertitel. Aber sein Englisch ist gut verständlich und sollte keine Probleme bereiten.
Die Aufregung mit der Synchronistation kann ich einfach nicht verstehen. Die ist ok, sonst in der OV anschauen. Der Film stammt aus dem Jahr 1950 ! was soll man sich da bitte erwarten. Bild und Ton sind aber von guter bis sehr guter Qualität. Neben dem Kommentar von Stewart gibt es noch den Original Kino Trailer. Auch eine feine Sache.
So die DVD ist von guter Qualität und der Film ist klasse ! Daher 5 Sterne für dieses Meisterwerk und einer guten DVD Umsetzung .

Dan Duryea      5 von 5 Punkten
Klassischer Western, ohne Wenn und Aber überzeugend. Anthony Mann war einer der ganz grossen Regisseure im Westernfach. Seine Filme darf man sich unbesorgt anschauen, da gibt es keine grossen Ausfälle. Neben Jimmy Stewart erleben wir in diesem Film auch die ganz jungen, noch völlig unbekannten Tony Curtis und Rock Hudson in kleinen Nebenrollen. Und da wäre noch Dan Duryea: Sein Auftritt erfolgt, als schon weit mehr als die Hälfte des Films vorüber ist. Aber WAS für ein Auftritt!! In den Rollen als psychotischer Gangster gab es in der Geschichte Hollywoods nur wenige Schauspieler, die es ihm gleichtun konnten. Sein Filmname in "Winchester 73" ist deshalb Programm: Wacko!!!


Der Mann, der Liberty Valance erschoss - James StewartDer Mann, der Liberty Valance erschoss
James Stewart, John Wayne, Vera Miles

DVD, 3. März 2003
     Verkaufsrang: 9686      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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"Wenn aus einer Legende Wahrheit wird, drucke die Legende ab." Das ist nicht nur der Grundsatz des Zeitungsmanns in Der Mann, der Liberty Valence erschoss, sondern auch das Arbeitsmotto von Regisseur John Ford, dem am meisten geehrten amerikanischen Filmemacher. In diesem Spätwerk seiner langen Karriere zeigt Ford den Werdegang einer Stadt namens Shinbone im Wilden Westen, indem er einige der Siedler wehmütig zurückblicken lässt. In den Anfängen der Stadt streiten der hart gesottene Cowboy John Wayne und der leichtfüßige Neuling James Stewart um eine Frau (Vera Miles), schließen sich dann aber zusammen, um den berüchtigten Verbrecher Liberty Valance (Lee Marvin) zu bekämpfen.

Fords nostalgischer Rückblick lebt von seinem realistischen Ansatz, was für den sonst eher poetisch inszenierenden Regisseur von Ringo und Der Schwarze Falke recht ungewöhnlich ist. Die zwei Schwergewichte Wayne und Stewart ergänzen sich prima, wobei Wayne den unverfälschten Individualisten und Stewart den idealistischen Propheten der Zivilisation verkörpert, dem es schließlich gelingt, den Wilden Westen zu zähmen. Dies ist womöglich der traurigste Western, der je gedreht wurde; er erinnert eher an eine Elegie als an einen Actionfilm und ist genauso rein und schön wie das darin verwendete zentrale Symbol: die Kaktusblüte. --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Immer wieder gut!      5 von 5 Punkten
Es gibt Filme, die kann man sich immer wieder ansehen. Dieser Film gehört dazu. Nicht zuletzt wegen der, wie ich finde, zeitlosen Thematik: Jeder beschwert sich über das Unrecht, aber keiner wagt sich zu wehren. Dass die Anfangsszene erst richtig verstanden wird, wenn man den ganzen Film gesehen hat, das wurde schon einmal erwähnt. Aber Dialoge und Reaktionen der Schauspieler lassen einen immer wieder neu entdecken, wie viel Hintergrund die Story hat.


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Die Glenn Miller Story (Oscar-Edition) - James StewartDie Glenn Miller Story (Oscar-Edition)
James Stewart, June Allyson, Charles Drake

DVD, 1. Februar 2007
     Verkaufsrang: 1616      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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GLENN MILLER STORY, DIE

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Einfach nur schön!!!!      5 von 5 Punkten
Dieser Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
Tolle Musik, tolle Schauspieler,und eine sehr gute Handlung.
Für mich unter den Top 10 der Klassiker.
Ales andere wurde bereits gesagt.


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X-Men 3 - Der letzte Widerstand [Blu-ray] - Patrick StewartX-Men 3 - Der letzte Widerstand [Blu-ray]
Patrick Stewart, Halle Berry, Famke Janssen, Ian McKellen, Kelsey Grammer

Blu-ray, 15. März 2007
     Verkaufsrang: 15500      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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X-MEN 3-DER LETZTE WIDERSTAND/ V?: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 2.40:1/ Länge: 01:39:00/ FSK: 12

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 107 Bewertungen)

Wirklich guter Film!      5 von 5 Punkten
Hätte ich gar nicht gedacht, aber der Film hat mir sehr gefallen, die Vorgänger fand ich schon recht gut, dass allerdings ein dritter Teil die beiden nochmal topt ... Respekt.
Vor allem die Rolle von Jean ist unglaublich klasse gemacht, allen voran die prächtigen Special Effects.
Auf jeden Fall kann man sich den Film anschauen.


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Der Flug des Phoenix - James StewartDer Flug des Phoenix
James Stewart, Lord Richard Attenborough, Peter Finch, Hardy Krüger

DVD, 30. Juli 2007
     Verkaufsrang: 8292      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Robert Aldrichs 1965 entstandenes ungemein intensives Drama über einen Flugzeugabsturz in der Sahara gerät zu einem universell gültigen Psychogramm über Menschen, die sich in verzweifelter, aussichtsloser Lage wiederfinden. Im beinahe revisionistisch anmutenden Blick auf das klassische Heldentum wird jede Figur aus der ungleichen Gruppe bis an ihre Grenzen ausgelotet. Eigenmächtige Versuche, den Elementen zu trotzen, werden folgerichtig bestraft. Als Ausweg bleibt am Ende der kollektive Wille und die individuelle Genialität.

Man könnte in dem Film eine Allegorie auf den transzendierenden Wahnsinn des Kalten Krieges sehen, aber Aldrich (Rattennest) macht aus dem Stoff eine derart mutige und unmittelbare Erfahrung, dass man den Wüstensand zwischen seinen Zähnen zu spüren glaubt. Überragende schauspielerische Leistungen von James Stewart, Richard Attenborough, Hardy Krüger, Peter Finch und dem Rest. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

...eine geniale und spannende Charakterstudie      5 von 5 Punkten
Außergewöhnliche Schauspieler, ein durchdachtes, spartanisches Drehbuch und die wunderbare Regie zaubern bei gleichbleibender Kulisse eine derartige Spannung, Dramatik und auch Witz in den Sand, dass dieser Film mit Recht zu den Klassikern und Meilensteinen der Filmgeschichte gehört.

Mit wenigen Mitteln, dafür mit fantastischen Großaufnahmen der Akteure mit ihren optimal gespielten Persönlichkeitsprofilen in ihren Dialogen wird bei einer ruhigen Szenerie diese Auseinandersetzung so verschiedener Charaktere untereinander sowie die individuelle Auseinandersetzung mit und in dieser Extremsituation nachvollziehbar und spannend erzählt, ohne dass man nur im geringsten DTS(5.1)-Sound oder Special Effects vermisst.

Der Transfer dieses Filmes aus dem Jahre 1965 auf DVD ist brillant und so macht dieser Klassiker bis zur Rückkehr in die Zivilisation immer wieder Freude und Spaß.


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Der gebrochene Pfeil - James StewartDer gebrochene Pfeil
James Stewart, Jeff Chandler, Debra Paget

DVD, 5. August 2005
     Verkaufsrang: 9391      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Spannender. actionreicher Western. der sich als einer der ersten gegen das Klischee des blutrünstigen Indianers wandte.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Western-Klassiker      5 von 5 Punkten
DER GEBROCHENE PFEIL (1950) erzählt die wahre Geschichte des Goldsuchers Tom Jeffords, dem es um 1870 erfolgreich gelang, zwischen den Weißen und den Apachen zu vermitteln und Frieden herbeizuführen.
Dem Film gebührt die Ehre, als erster Western die Indianer in einem guten Licht dargestellt zu haben. Wohl auch deswegen gab es eine Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch. Zuvor traten die Indianer bestenfalls als primitive Wilde, meist aber schlimmer noch als mordende "rote Teufel" in Erscheinung.

Für Regisseur Delmer Daves war es der erste Western seiner Karriere. Aufgrund des Erfolges sollten noch viele weitere Western folgen (DER LETZTE WAGEN, DER GALGENBAUM, DER EINSAME ADLER, COWBOY, MANN OHNE FURCHT, ZÄHL BIS 3 und BETE ua).
Auch für Hauptdarsteller James Stewart war es der erste ernsthafte Western. Bereits 1939 hatte er an der Seite von Marlene Dietrich die Westernkomödie DER GROSSE BLUFF gedreht. Fortan war das Westerngenre Stewarts ständiger Begleiter. Zu seinen besten Western gehören WINCHESTER 73, MEUTEREI AM SCHLANGENFLUSS, ÜBER DEN TODESPASS, NACKTE GEWALT, DIE UHR IST ABGELAUFEN, DER MANN VOM GROSSEN FLUSS und DAS WAR DER WILDE WESTEN.
Jeff Chandler, dem Darsteller des Cochise, brachte seine Rolle gar eine Oscar-Nominierung ein. Für ihn bedeutete DER GEBROCHENE PFEIL den Durchbruch in Hollywood. Die Rolle des Cochise sollte er wieder aufnehmen in DIE SCHLACHT AM APACHENPASS (1952) und in TAZA, DER SOHN DES COCHISE (1954).
Auch für die zur Zeit der Dreharbeiten erst 16-jährige Debra Paget bedeutete ihre Rolle als hübsches Indianermädchen Sonseeahray den Aufstieg zum Star. Allerdings waren ihre Rollen danach weitgehend auf exotische Schönheiten festgelegt. Eine Indianerin spielte sie noch in DIE WEISSE FEDER (1954) und DIE LETZTE JAGD (1955).

DER GEBROCHENE PFEIL kam beim Publikum sehr gut an und erzielte allein in den USA ein für damalige Verhältnisse ausgezeichnetes Einspielergebnis von ca. 3,5 Mio. US-$. Auch die Kritiker waren angetan. Neben drei Oscar-Nominierungen erhielt der Film noch einige andere Auszeichnungen, darunter einen Golden Globe.
Ein Hauptpluspunkt des Films ist - neben der versöhnlichen Botschaft und den großartigen Darstellern - auch die wunderbare Landschaft, an der man sich einfach gar nicht satt sehen kann. In herrlichen Technicolor-Farben sind die roten Felsen Arizonas an Schönheit kaum zu übertreffen. Dem Kameramann wurde seine ausgezeichnete Arbeit mit einer Oscar-Nominierung gedankt.

Die DVD legt den Film in sehr guter Bildqualität vor. Insbesondere erfreulich ist das Fehlen jeglichen Bildrauschens. Der Ton bietet neben der deutschen Synchronfassung auch die englische Tonspur.
Als Bonusmaterial gibt es den deutschen Kinotrailer und eine Bildergalerie mit Werbematerial. Zudem liegt ein Booklet bei.

Abschließend noch ein Zitat der bekannten US-Filmkritikerin Pauline Kael: "Ich habe noch nie von jemandem gehört - ob Mann, Frau oder Kind -, der diesen Film nicht genossen hätte. Nicht daß er Filmkunst wäre. Aber er ist voll Legende, Liebe und Action."

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Der Mann, der zuviel wusste - James StewartDer Mann, der zuviel wusste
James Stewart, Doris Day, Bernard Miles

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 3486      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Etwas lasch und langatmig!      3 von 5 Punkten
Also so der spannende Film ist dies nicht. Auch finde ich ihn stellenweise
lasch inszeniert. Das Ende, indem Doris Day noch mal ihr Lied singen
musste fand ich nicht so doll. Alles in allem nur ein Film zum ausleihen!

Neuauflage des Hitchcock-Klassikers ohne Unterschiede      5 von 5 Punkten
"Der Mann, der zuviel wusste" wurde von Alfred Hitchcock bereits 1934 in England verfilmt, dies ist sein eigenes Remake aus dem Jahr 1956 und dem Original an Aufwand deutlich überlegen. Die Story: auf einer Afrikareise werden James Stewart und Doris Day zu Augenzeugen eines Mordes und erfahren von einem geplanten Attentat in London. Um beide zum Schweigen zu bringen, entführen die Attentäter den Sohn der Urlauber...
"Der Mann, der zuviel wusste" besticht durch seine außergewöhnlichen Schauplätze und einige unglaublich spannende Passagen. Die Charaktere sind komplexer als in vergleichbaren Thrillern (die Ehe von Stewart und Day ist keinesfalls so heil, wie sie den anderen Figuren vorgespielt wird, was zur Zeit seiner Entstehung sehr ungewöhnlich war und auch heute noch fesselt), und neben Bernard Herrmanns gewohnt genialem Score singt Doris Day hier erstmals ihren Klassiker "Que Sera, Sera", der nicht nur Dekoration bleibt, sondern entscheidend zur Handlung beiträgt. Der Song bekam einen Oscar und wurde ursprünglich von Doris Day als "albernes Kinderlied" bezeichnet. Er wurde ihr Markenzeichen und ist inzwischen unsterblich. Das Finale in der Royal Albert Hall, in der Doris Day verzweifelt versucht, das nahende Attentat zu verhindern, ist eine musikalische und schnitt-technische Meisterleistung, eine Sternstunde der Filmgeschichte.

Zur DVD: diese Neuauflage von Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wusste" ist identisch mit der Erstauflage und präsentiert den Film in durchschnittlicher Qualität (anamorphes 1,85er-Format), aber mit ausgezeichneten Extras. Das einzig Neue ist das Coverdesign, Besitzer der alten Fassung können also diese Edition getrost überspringen und auf eine (hoffentlich) überarbeitete Fassung in der Zukunft warten oder sich die hervorragende US-Edition zulegen, die vor kurzem erschienen ist (The Masterpiece-Series), in der alle Meisterwerke digital überarbeitet wurden und beste Bild- und Tonqualität bieten.


Die Nacht vor der Hochzeit (Special Edition, 2 DVDs) - Cary GrantDie Nacht vor der Hochzeit (Special Edition, 2 DVDs)
Cary Grant, Katharine Hepburn, James Stewart

DVD, 6. Mai 2005
     Verkaufsrang: 10964      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In der Verfilmung des Broadway-Bhnenhits Philadelphia Story treffen mit Katharine Hepburn, James Stewart und Cary Grant drei der groen, unvergessenen Stars des Showbusiness aufeinander Die turbulente Komdie um einen verlassenen Ehemann Cary Grant, einen zuknftigen Brutigam John Howard und einen unermdlichen Nebenbuhler besticht durch glnzende Dialoge und rabiaten Humor. Da alle der hinreiend-verrckten Katharine Hepburn verfallen sind und sich gute Chancen versprechen, bleibt bis zum Ende unklar, wer sie zum Traualtar fhren wird denn in dieser rasant durchkomponierten Komdie ist grundstzlich alles Unmgliche mglich auer Langeweile.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ein unsterblicher Hollywood Klassiker      5 von 5 Punkten

Unter Screwball-Comedy versteht man eine Variante der Komödie, welche sich durch respektlosen Humor, einen schnellen Rhythmus, Dialogorientiertheit, exzentrische Charaktere und den vordergründigen Geschlechterkampf auszeichnet.
"Die Nacht vor der Hochzeit" wurde zu einem der Meisterwerke dieses Genres, weil der Film all diese Merkmale nicht nur ungemein flüssig verdichtet, sondern sie auch äußerst gescheit auf die Spitze zu treiben weiß. Der Oscar für das beste Drehbuch des Jahres war die logische Konsequenz.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine kühle und überhebliche Millionärstochter, welche eine konventionelle Ehe eingehen möchte, die ihr einen Klatschreporter nebst ihrem humorvollen Exgatten ins Haus bringt. In der Nacht vor der Hochzeit kommt es schließlich zu allerlei Verwicklungen und Turbulenzen mit einem unerwarteten Finale ...

Katherine Hepburn brilliert in einer ihrer besten Rollen. Überspitzt, wie es sich für eine Screwball Comedy gehört, interpretiert sie ihre Figur im Sinne einer eitlen Tochter aus reichem Hause, welche ihre Nase viel zu hoch trägt, belässt ihr aber gleichermaßen einen Hauch intellektueller Energie. Die Wandlung der bisweilen herzlosen Dame zu einer empfindsamen jungen Frau, beschreitet sie letztendlich sowohl feinfühlig wie tiefgehend - und damit absolut glaubhaft. Die Würdigung für diese Leistung war eine Oscarnominierung als beste Hauptdarstellerin.
Cary Grant als frustrierter Exgatte bietet eine ebenso glanzvolle Vorstellung. Allen voran sein trockener Humor und eine tragikomische Note formen seinen Charakter zu einem absoluten Sympathieträger.
Bereichert wird das Ensemble zu guter Letzt um einen wandlungs- und ironiereichen, sehr witzigen James Stewart als Reporter auf Abwegen, der für diese Rolle zurecht mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.

Regisseur George Cukor weiß das Potenzial des Drehbuches und seiner Darsteller gekonnt zu nutzen. Seine Inszenierung fühlt sich dem glücklicherweise stark verpflichtet, bereichert den Film aber auch um eine überaus elegante Visualisierung und Atmosphäre ganz im Sinne der Hollywoodmagie seiner Zeit. Sein Gespür für die richtige Pointierung ist einfach grandios.

Zusammengenommen ist "Die Nacht vor der Hochzeit" ein in sich perfekt abgerundeter Klassiker, der das Geschlechter- und Rollenverhältnis des Jahres 1940 brillant reflektiert und den hintergründigen Humor für subtile Gesellschaftskritik nutzt.


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Vertigo - Aus dem Reich der Toten - James StewartVertigo - Aus dem Reich der Toten
James Stewart, Kim Novak, Barbara Bel Geddes

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 3290      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Als Thriller getarntes Liebesdrama      5 von 5 Punkten
1957/1958 verfilmte Hitchcock den Roman "Aus dem Reich der Toten" von Pierre Boileau und Thomas Narcejac. Es ist sicherlich müßig "Vertigo" mit anderen Filmen Hitchcocks zu vergleichen, da es sich um keinen reinen Suspense-Thriller handelt und auch Humor nur sehr sparsam eingesetzt ist. Gleichzeitig ist es aber auch keine reine Literaturverfilmung, da Hitchcock nur Motive des Romans extrahiert hat, die seiner Vorstellung einer tragischen Liebesgeschichte am nächsten kamen. Während Hitchcock seinem Drehbuchautor, dem Dramatiker Samuel Taylor, seine Vorstellung des Filmes beschrieb, schrieb dieser ihm die dazugehörenden Dialoge. Sicherlich hätte sich Hitchcock nie als "Autorenfilmer" verstanden, aber seine deutliche Mitarbeit am Drehbuch ist besonders in diesem Film belegt.
Kurz zur Handlung: Während eines Polizeieinsatzes merkt John "Scottie" Ferguson (James Stewart), dass er unter Höhenangst (Vertigo bzw. Akrophobie) leidet. Er fühlt sich schuldig am Tod eines Kollegen, den er aus diesem Grund nicht retten konnte. Kurz darauf engagiert ihn sein alter Freund Gavin Elster (Tom Helmore) seine Frau Madeleine (Kim Novak) zu beschatten, da er fürchte, dass diese -angeblich vom Geist einer Vorfahrin besessen- vielleicht Selbstmord begehen könnte. Während dieses Auftrags verliebt Scottie sich in Madeleine, ohne allerdings ihren Selbstmord (Sturz von einem Turm!), verhindern zu können. Nur langsam von einem Nervenzusammenbruch genesend (auch seine Vertraute und frühere Verlobte Migde Wood [Barbara Bel Geddes] kann ihn kaum aufbauen) gelangt er ins Leben zurück und trifft auf die Verkäuferin Judy, die Madeleine verblüffend ähnlich sieht (aufmerksame Zuschauer werden die Treppe im Haus als späteres Set in "Psycho" wiedererkennen). Der Zuschauer erfährt, was Scottie erst sehr viel später herausfindet, dass "Madeleine" und Judy ein und dieselbe Person sind. Besessen von seiner verlorenen Liebe, beginnt Scottie Judy in Madeleine umzuwandeln.
Die Höhenangst Scotties könnte man durchaus als seine Angst vor engen Beziehungen oder vor Sexualität deuten. Die zerbrochene Beziehung zu Midge lässt solche Schlüsse durchaus zu. Die Erschaffung einer idealen Frau (die Verwandlung Judys in Madeleine) lässt wiederum den Pygmalion-Mythos anklingen. Mit einem großen Unterschied allerdings. Aus Mitleid mit Pygmalion erwecken die Götter die von ihm geschaffene Figur, in die er sich verliebt hat, zum Leben. Scottie muss für seinen Frevel, eine lebende Frau einer vermeinlich Verstorbenen nachgebildet zu haben, fürchterlich büßen. Denn auch wenn er liebt, so tut er Judy Gewalt an, da er keinen Zweifel daran lässt, dass ihre Verwandlung dazu dient, der vermeintlich Toten nahe zu sein. Eine besonders originelle Variation des Themas Nekrophilie.
Typisch Hitchcock ist allerdings die Dreiecksbeziehung "Mann zwischen zwei Frauen", die eine mütterlich/schwesterlich, die andere für den Helden sexuell attraktiv, aber durchaus auch bedrohlich (vgl. "The Paradine Case", "The Birds", "Marnie"). Hitchcocks wenig galante Nörgelei an Novaks Darstellung kann man getrost unter "auch Meister können irren" abhaken. Seine bevorzugte Darstellerin Vera Miles (in den Hitchcock-Filmen "The Wrong Man" und "Psycho") hatte aufgrund ihrer Schwangerschaft abgesagt und Kim Novak wurde besetzt, die gerade weil sie noch nicht der ausgebuffte Profi war, eine ihrer berührendsten Darstellungen gab. Sie ist zwar Teil eines Mordkomplotts, aber eben auch die unschuldig Liebende, die von ihren Gefühlen mitgerissen wird. Für Stewart war es die vierte (und letzte) Zusammenarbeit mit Hitchcock. Sicherlich die ungewöhlichste, da er große Teile des Films sehr passiv ist. Erst als ihm bewusst wird, dass er Teil eines Mordplans war, wird er aktiv und löst damit letztlich die Tragödie aus. Beachtenswert ist auch die Rolle Gavin Elsters (Helmore). In kaum einem Film kommt dem Bösewicht eine derart untergeordnete Rolle zu, er bringt die Handlung in Gang, ist aber für den weiteren Verlauf unerheblich. Die moralische Entrüstung, dass das Verbrechen im Film nicht gesühnt wird, führte zu Nachdrehs, die aber glücklicherweise wieder entfernt wurden, da sie nichts mit dem Thema des Film, der Unmöglichkeit einer großen romantischen Liebe, zu tun haben. Auch Barbara Bel Geddes spielt grandios, schade dass viele sie nur noch als "Miss Ellie" in der TV-Serie "Dallas" kennen.
Aber wirklich alles an diesem Film ist einzigartig: Die Filmmusik Bernard Hermanns ist einer der schönsten Scores überhaupt, die Zartheit erinnert manchmal an das Liebesthema aus Wagners "Tristan und Isolde", ist aber immer eigenständig.
Die Kamera fotografiert ein geradezu überirdisch schönes San Francisco, den ideale Ort für diese Liebe über den Tod hinaus. Die Rettung Madeleines aus dem Wasser ist natürlich eine typische Männerphantasie: Mann rettet schöner Frau das Leben. Die Tatsache, dass "Madeleine" nicht einmal einen Schuh dabei verliert, betont das absolut Traumhafte der Szene. Auch sonst hat der Film eine hohe Dichte klassischer Szenen, die zum Besten gehören, was im amerikanischen Kino zu sehen ist:
Die Szene in Muir Woods veranschaulicht anhand der uralten Bäume die Vergänglichkeit des Lebens. Die geniale Glockenturm-Szene, in der bei einer Rückwärtsfahrt der Kamera nach vorne gezoomt wird, verdeutlicht eindrücklich Scotties Schwindelgefühle. Mein persönlicher Liebling ist die Kussszene zwischen Scottie und Judy (nach deren vollkommener Verwandlung in Madeleine), in der die Kamera um sie herum kreist und im Hintergrund Vergangenheit und Gegenwart eins zu werden scheinen.
Ein meisterlicher und zeitloser Film, der unendlich viele Deutungsmöglichkeiten zulässt. Ein seltenes Zusammenspiel vieler großartiger Einzelleistungen. Dass nur Ausstattung und Ton oscarnominiert wurden, zeigt wie weit der Film seiner Zeit voraus war.



Anders, als andere Hitchcocks......      3 von 5 Punkten
Für diesen Streifen braucht man zunächst eine Menge Geduld. Der Film dauert über 2 Stunden - und definitiv: in den ersten 2/3 passiert nicht wirklich viel, ausser dass James Stewart (mit neuer, unpassender Synchronstimme) viel Auto fährt.
Die hier oft gelobte Kim Novak hat eine Stunde (!) lang überhaupt keinen Rollentext, sondern wandelt als stocksteife Schaufensterpuppe schweigend durch den Film. Dies alles muss man als Zuschauer im Jahr 2008 mögen und man muss sich bewusst werden, dass der Film von 1958 ist!

Falls es vor 50 Jahren den Begriff "Mystery" schon gegeben hätte, dann wäre dies wohl ein Mystery-Thriller. Übrigens heisst "Vertigo" Schwindel (mediz.) - dies kann man hier zu Recht doppeldeutig auslegen. Am Filmende wird die Story ja aufgeklärt - allerdings so hanebüchend unrealistisch, dass man sich nach 2 Stunden einfach mehr erhofft hatte....

"Vertigo" steht aber auch für spezielle Kamerafahrten - und die gibt es hier zuhauf, der Film ist extrem gut in Szene gesetzt und (leider) mit äusserst viel klassischer Musik unterlegt. Um Spannungsmomente zu erzeugen ist das ja gut - aber damit den ganzen Film zu unterlegen tut den Ohren weh.

Mich überzeugt hier weder die Story (kein Spannungsbogen), noch die Schauspieler. Novak ist mir zu fade (und entsetzlich geschminkt) und Steward zu nett für die Rolle und wer 2 - 3x während des Films einnickt, muss sich nicht schämen.

Hitchcock hat Meilensteine in der Filmgeschichte gesetzt - dieser Film ist m. E. nicht sein grösster .....

PS: wer sehen will, dass Miss Ellie (aus Dallas) auch jung schon sehr alt aussah und Oma Walton auch schon immer eine Oma war, trifft beide hier wieder...:-)


Der vielleicht beste Hitchcockfilm      5 von 5 Punkten
Die Meinungen um Vertigo gingen schon immer ziemlich auseinander. Für mich ist er neben "Rebecca" und "Der unsichtbare Dritte" der beste Hitchcockfilm. Er ist zwar sicherlich nicht der spannendste Hitch aber in Sachen Atmosphäre und düsterer Stimmung kaum zu übertreffen.
Es gibt geniale Kammerafahrten und manche Einstellung wirken so seltsam das selbst normale Gebäude/Bauten surreal wirken.

Alle Schauspieler sind großartig und mich fesselt der Film einfach immer wieder. Es sind halt diese typischen Momente die es nur bei Hitch gibt. Wirklich erklähren kann man das nicht. Das ist wohl auch der Grund warum so viele Hitchcockfilme auch Jüngere wie mich begeistern können.(Ich bin 19).

Allerdings sollte man schon Fan von anspruchsvollen Filmen sein. Wer einen unterhaltenden Hitchcockfilm sucht sollte doch lieber zu "Der unsichtbare Dritte", "Bei Anruf Mord" oder "Frenzy" greifen!

Vielschichtig und beängstigend      5 von 5 Punkten
Nie hatte ich soviel Angst vor einer schönen Frau. Kim Novak verhält sich so merkwürdig in "Vertigo", dass mich fröstelt. Sie sitzt vor einem Gemälde in einem Museum und kann sich später nicht daran erinnern, jemals dort gewesen zu sein. Sie betrachtet Jahresringe eines Baums und sagt "Irgendwann da bin ich gestorben." Aber sie lebt doch noch. Schaurig schön, diese Szenen in den ersten zwei Dritteln des Films.
Im dritten Drittel ist alles anders. Die Mysterygeschichte verwandelt sich in einen Krimi, der allerdings die Spannung der ersten zwei Drittel halten kann. Ein sehr interessantes Stilmittel, den Zuschauer in die Zusammenhänge einzuweihen: Kim Novak schreibt einen erklärenden Brief, zerreißt ihn aber wieder.
Ums Thema Höhenangst geht es in "Vertigo". Dem Zuschauer werden darin jedoch mit versierter Hand ganz andere Ängste eingejagt. Und das auch noch ohne große Trickeffekte (die es ja damals zum Glück noch nicht gab).

Achtung - Neu synchronisiert!      4 von 5 Punkten
Zweifelsohne gehört "Vertigo" zu Hitchcocks besten Filmen. Tolle Schauspieler, eine mysteriöse Story, beeindruckende Bilder, Witz und Spannung...Dennoch war ich ein wenig enttäuscht, denn es wurde mal wieder ein Klassiker komplett neu synchronisiert. Ich finde das immer sehr schade, wenn Dialoge plötzlich in leicht veränderter Form vorliegen und die Schauspieler nicht ihre gewohnten Synchronstimmen haben. Daher nur vier Sterne.
Sonstige Ausstattung der DVD ist in Ordnung: Making of, Kinotrailer und ein brilliantes Bild.


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Ist das Leben nicht schön? - James StewartIst das Leben nicht schön?
James Stewart, Donna Reed, Lionel Barrymore

DVD, 12. November 2002
     Verkaufsrang: 7570     

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Obwohl Fank Capras Ist das Leben nicht schön? heute vielleicht der beliebteste und am meisten verehrte amerikanische Film überhaupt ist, hatte man ihn aufgrund eines Copyright-Problems über Jahre hinweg weitgehend vergessen. Er hat erst in den späten 70er-Jahren durch wiederholte Ausstrahlungen im Fernsehen sein Publikum gefunden (und auch hier in Deutschland verdankt Ist das Leben nicht schön? seine Bekanntheit zuallererst dem weihnachtlichen Fernsehprogramm). Natürlich verdient Capras Meisterwerk seinen Ruf, ein Ereignis für die ganze Familie zu sein, das die Stimmung aller heben kann, doch er ist eben auch einer der faszinierendsten Filme, die das amerikanische Kino hervorgebracht hat, ein vielschichtiges Werk, dessen Dichte an die Romane von Charles Dickens erinnert.

George Bailey, gespielt von dem hier überragenden James Stewart, ist in der Kleinstadt Bedford Falls aufgewachsen und hat sich immer Träumen von großen Reisen und Abenteuern hingegeben. Doch die Umstände haben sich immer wieder gegen ihn verschworen, so dass er ein Gefangener seines Heimatortes geblieben ist. Aus Frust über sein Leben und aus Angst vor einem nahe bevorstehenden Skandal plant er, sich an Heiligabend umzubringen. Im entscheidenden Moment erscheint George ein Bote des Himmels und zeigt ihm in Form von einer Vision, wie die Welt sich entwickelt hätte, wenn er nie geboren worden wäre.

Diese Sequenz ist eine eindrucksvolle und äußerst lebendige Darstellung dessen, wie der amerikanische Traum sich in sein Gegenteil verkehren kann. Wahrscheinlich hat Capra nie etwas Wüsteres oder Härteres gedreht (vielleicht hat sich die optimistische Sicht dieses Regisseurs auf die Welt durch seine Erfahrungen verdüstert, die er während des Drehs von Armee-Filmen im Zweiten Weltkrieg gemacht hat). Capras Triumph liegt hier darin, dass er die Schwierigkeiten und Enttäuschungen nicht leugnet, während er gleichzeitig, besonders im tränenreichen letzten Akt des Films, noch einmal die von ihm so hochgeschätzten Werte der Freundschaft und der individuellen Bereitschaft zu großen Taten bestätigt. Als Ist das Leben nicht schön? herauskam, war er kein großer Erfolg. Obwohl man Capra und Stewart nominiert hatte, gewann er keinen Oscar. Aber dem zum Trotz geht immer noch ein ganz besonderer Zauber von diesem Film aus. --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Die große (Weihnachts)geschichte eines kleinen Mannes - zeitloser Klassiker!      5 von 5 Punkten
"Ist das Leben nicht schön?" ist längst fest in den Gedächtnissen sämtlicher Filmliebhaber fixiert. Mittlerweile ist es schon beinahe selbstverständlich, dass dieser Streifen jedes Jahr zur Weihnachtszeit im öffentlichen Fernsehen ausgestrahlt wird. Trotzdem habe ich mir die DVD zulegen müssen, weil meiner Meinung nach, ein Film dieser Art, unbedingt zwischen anderen Klassikern (z.B. "Psycho", "Das siebente Siegel", "Einer flog über das Kuckucksnest", "Solaris" etc.) seinen Platz verdient hat.
Ok, der Streifen ist nicht von Beginn weg ein ultimatives Highlighterlebnis. Mit der Zeit nimmt die Story aber recht scharfe Konturen an und vollendet sich schließlich in einer atemberaubenden Perfektion, die, weil man sich "Ist das Leben nicht schön?" ja normalerweise zur Weihnachtszeit ansieht, nicht verkitscht, sondern tatsächlich SCHÖN, also ästhetisch wirkt! (So viel sei verraten: Es gibt ein Happy-End unterm Weihnachstbaum).
George Bailey (gespielt von James Stewart), wird, aufgrund unglücklicher (oder glücklicher) Zufälle, sein ganzes Leben lang in "Rollen" gedrückt, die er, als verantworzungsbewusster Mensch, zu meistern weiß. Das Leben Baileys wird in der Chronologie eines Lebenslaufes dargeboten (zu Beginn). Dass Bailey eines Tages an einem Punkt anlangen wird, an dem ihm sein Leben zum Hals raushängt, weiß der Zuseher noch vor Eintritt des eigentlichen Höhepunktes, als Clarence, ein Engel 2. Klasse (er muss sich seine Flügel noch verdienen), zur Erde kommt, einen Selbstmordversuch Baileys vereitelt, um ihm anschließend eine Welt ohne George Bailey zu zeigen. (Zugegebenermaßen erinnert das ein wenig an Charles Dickens Weihnachtsgeschichte. Aber: Keine Angst, es ist gewiss keine Kopie!)
Schließlich (wie könnte es anders sein), wird Bailey bewusst, wie töricht es war, sich aus gegebenen Gründen das Leben nehmen zu wollen und kehrt zurück zu Heim und Familie, wo (wie bereits erwähnt) alles in einem feierlichen Spektakel endet.
Am Ende hinterlässt der Streifen ein angenehm-weihnachtliches Gefühl und man nimmt zufrieden die DVD aus dem Recorder und steckt sie in die Hülle zurück.
Ein optimaler Film zur besinnlich-festlichen Einstimmung: dramatisch, unterhaltend, überraschend, schön, ABER (keine Sorge) KEINesfalls kitschig!!

Resümee: SEHR GUT, 5 Sterne!


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Rendezvous nach Ladenschluss - James StewartRendezvous nach Ladenschluss
James Stewart, Margaret Sullavan, Felix Bressart

DVD, 23. Juni 2006
     Verkaufsrang: 8324      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Rendezvous nach Ladenschluss

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

wunderschön Romantischdas orginal      5 von 5 Punkten
Sehr schön romantisch erzählt mit James Stewart und Margaret Sullavan in den Hauptrollen nicht nur für Romantiker das orginal und Vorlage für E-mail für Dich(You've got mail) von Tom Hanks


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Meine Braut ist übersinnlich - James StewartMeine Braut ist übersinnlich
James Stewart, Kim Novak, Jack Lemmon

DVD, 10. September 2002
     Verkaufsrang: 7224      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Übersinnliche Braut unter den Rädern der Marketingstrategen      1 von 5 Punkten
Das ist für mich eine der bezauberndsten (im wahrsten Sinne des Wortes) Komödien, die Hollywood hervorgebracht hat. Die weihnachtliche Atmosphäre nutzt der Film meisterlich, um der übersinnlichen Liebesgeschichte einen erwartungsheiteren Rahmen zu geben. Die Besetzung spricht für sich: James Stewart, Kim Novak, Jack Lemmon. Die Regie überzeugt auf der ganzen Linie. Komisch nur, dass diese Perle vom deutschen Fernsehen so vernachlässigt wird.

Nun, nach den Lobeshymnen, zu meiner schlechten Bewertung. Der Film wurde im Format 1.66:1 gedreht. Die DVD hat das Bild oben und unten stark beschnitten und präsentiert das Format 1.85:1. Im Vergleich mit dem Bild meiner TV-Aufzeichnung ist die ursprünglich sehr gelungene Bildkomposition ziemlich gestört.

Und weil ich diese Bildbeschneiderei nicht akzeptiere, diese Respektlosigkeit gegenüber der Filmkunst, die durch irgendwelche Marketingstrategen, die sich zwar nicht für den Film interessieren, aber dafür um so lässiger seine Beschädigung in Kauf nehmen, und nach deren Meinung die absolute Priorität allein darin liegt, das aktuelle TV-Geräte-Bildformat 16:9 zu bedienen, darum bekommt diese DVD keinen einzigen Stern von mir.


Für romantische Winterabende      4 von 5 Punkten
Herrliche Liebesgeschichte, die im verschneiten New York
zur Weihnachtszeit spielt.Kim Novak spielt die hübsche
Hexe Gil mit ihrem Kater Pyewacket.
Schöne übersinnliche Kömödie mit dem Charme der 50iger
Jahre, absolut sehenswert.


Kennwort 777 - James StewartKennwort 777
James Stewart, Richard Conte, Lee J. Cobb

DVD, 26. Mai 2008
     Verkaufsrang: 13481      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Zeitungsreporter Mickey McNeal wird von seinem Chef Kelly auf eine außergewöhnliche Anzeige angesetzt: Diese verspricht eine Belohnung von 5.000 Dollar für Informationen über einen elf Jahre zurückliegenden Mordfall. Widerwillig ruft McNeal die in der Anzeige genannte Telefonnummer Northside 777 an. Am anderen Ende der Leitung meldet sich die Waschfrau Tillie Wiecek - und tischt ihm eine unglaubliche Geschichte auf...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Reporter rollt Mordfall neu auf....      4 von 5 Punkten
Während der Prohibitionzeit 1932 wird der Polizeioffizier Bundy von Auftragskillern getötet. Zwölf Jahre später erscheint im Lokalteil der Chicago Times eine Anzeige, die 5000 Dollar Belohnung für die Ergreifung des Mörders bietet.
Der Reporter Mac Neal (James Stewart) soll dieser kuriosen Anzeige nachgehen und nach Wunsch seines Chefs (Lee J. Cobb) eine gute Story daraus machen. Für den Mord damals ist Frank Wiecek (Richard Conte) gemeinsam mit seinem Komplizen rechtskräftig verurteilt worden, aber seine Mutter ist fest von der Unschuld ihres Sohnes überzeugt und bietet dieses hart durch jahrelanges Putzen erarbeitetes und erspartes Geld als Belohnung an.
Durch diese Ausgangslage wird Mac Neal tatsächlich tätig in diesem Fall zu ermitteln.
Zuerst etwas widerwillig, weil er nicht so recht glauben kann, dass die Justiz sich so irren kann und Unschuldige hinter Gitter bringt.
Aber eine aufopfernde Mutter bietet sich gut als Titelstory an, wenn man sie emotional effektiv ausschlachten kann...
Dann entdeckt er aber tatsächlich Widersprüche in der Indizienkette und macht auch nach langem Suchen die untergetauchte einzige Augenzeugin Wanda Skudnik ausfindig. Wanda Skudnik scheint damals wie heute unter Druck zu stehen, ihre belastende Aussage gegen Wiecek aufrecht zu erhalten...
"Call Northside 777" so der Originaltitel, bezieht sich auf die Telefonnummer, die die Mutter in ihrer Anzeige hinterlassen hat und war Henry Hathaways Nachfolgefilm zu seinem Film Noir Beitrag "Der Todeskuss".
Es finden sich auch viele Film Noir Anteile in diesem dokumentarischen Kriminalfilm , der sehr viel Wert darauf legt, die Recherchen der Reporter nüchtern, realistisch und glaubwürdig darzustellen.
Er nimmt sich auch viel Zeit für diese Figuren, deshalb gestaltet sich die Ermittlung der Presse irgendwann als sehr fesselnd.
Solche semidokumentarischen Krimis, Vorläufer von Filmen wie "Zodiac" waren damals sehr beliebt.


Der Mann aus Laramie - James StewartDer Mann aus Laramie
James Stewart, Arthur Kennedy, Donald Crisp

DVD, 9. Oktober 2001
     Verkaufsrang: 11575      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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MANN AUS LARAMIE, DER

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Meilenstein der Westernkinos      5 von 5 Punkten
Erneut eine großartige Zusammenarbeit zwischen Anthony Mann und James Steward. Ich denke man kann -Der Mann aus Laramie- auf ein Stufe mit -Nackte Gewalt- und -Der Mann aus dem Westen- stellen.

Diese Filme haben den Prototyp des wortkargen, unbeugsamen Rächers geprägt, wie er später von Clint Eastwood in der Dollar Trilogie dargestellt wurde. Die Story ist gut angelegt und bis zur letzten Minute spannend. Der deutsche Sound ist leider Mono, dafür ist der Originalton hervorragend. Als Extras gibt es den Trailer wie auch zu zwei andern Western, dessen Titel ich jetzt bewusst nicht nenne. Kurzum ein absoluter Pflichtkauf.


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Bandolero - Dean MartinBandolero
Dean Martin, James Stewart, George Kennedy

DVD, 6. März 2006
     Verkaufsrang: 21813     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

trotz James Stewart langweilig      2 von 5 Punkten
Leider kommtr überhaupt keine Spannung auf-und das bei der Besetzung.
Einzig der Anfang mit James Stewart als falschem Henker ist lustig anzuschauen.
Danach reiten Verfolger und Gejagte langweilig durch die Landschaft und wälzen ihre jeweiligen psychologischen Probleme.
Kein Wunder, dass der Film fast vergessen ist.

Immer wieder gut      4 von 5 Punkten
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
Eine Bande von Outlaws sitzt im Jail und wartet auf ihre Hinrichtung. Erst im letzten Moment werden sie vom Bruder (James Steward) des Anführers (Dean Martin) auf eine wirklich originelle Weise befreit und flüchten über die mexikanische Grenze; nehmen dabei auch noch eine Geisel (Raquel Welch) mit. Das wiederum führt dazu, dass sich ein Aufgebot von - vorerst - zu allem entschlossenen Bürgern an die Verfolgung macht. In Mexiko dann bekommen es beide Gruppen mit einer Horde ultrabrutaler ortsansässiger Banditen zu tun. In einer kleinen Geisterstadt kommt es zum Showdown.

State:
“Bandolero“ startete am 16.08.1968 in den Kinos, stammt also aus einer Periode, in denen die "Helden" etwas vielschichtiger sein durften, sprich - durchaus auch mal ihre schlechten und schwachen Seiten zeigten und manchmal sogar - ein Happy End verschmähend - "in die ewigen Jagdgründe eingingen".
Was macht "Bandolero" zu einem meiner (vielen) Lieblingswestern?
--- Da wäre erst einmal der insgesamt stimmige, teils mit deftigen Überraschungen garnierte, - wenn auch insgesamt etwas zu gradlinige - Plot. Allein schon der Anfang bis zur Gefangenenbefreiung macht den Streifen sehenswert.
--- Die Hauptdarsteller: James Stewart spielt wieder einmal mit ausgesprochen köstlichen trockenem Humor einen linkischen aber durchaus zupackenden Charakter, Raquel Welch sieht nicht nur wirklich gut aus, sondern beweist auch das sie durchaus schauspielern kann, Dean Martin (in seiner m. E. besten Rolle) ist nicht nur Sonnyboy und Frauenschwarm, sondern kann auch glaubhaft den Bad Guy vermitteln.
--- Auch die Nebenrollen sind durch die Bank gut und stimmig besetzt: Harry Carey jr., George Kennedy, Will Geer sind noch die bekanntesten Namen, die Gesichter aller Bandenmitglieder und der Anführer des Aufgebotes sind dem geneigten Filmfan älteren Datums aber alle bekannt.
--- Die vielschichtige Charakterdarstellung innerhalb der Outlawbande
--- Ähnlich wie in "The Wild Bunch" gibt es eine Running Gag Situation in der zwei der Nebendarsteller sich ständig in den Haaren haben (Geldgier, mangelnde, bzw. nicht vorhandene Sozialkompetenz, Vater/Sohn Konflikte auf unterstem Niveau)).
--- Jede Menge gut choreographierter - wenn auch nicht sonderlich realistische - Ballerei.

Die DVD:
Besitze nur die DVD Erstauflage – daher hierzu diesmal keine Angaben

Fazit:
Zu empfehlen für alle
--- Fans der 3 Hauptdarsteller
--- Nostalgiker
--- Westernliebhaber
--- Actionliebhaber (sofern sie auf Tricktechnik verzichten können)



Cocktail für eine Leiche - James StewartCocktail für eine Leiche
James Stewart, John Dall, Farley Granger

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 16818      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Die Truhe mit dem Toten...      5 von 5 Punkten
Auch ein klasse Hitchock Film: Die beiden (homosexuellen ?) Studenten Brandon und Philipp planen den perfekten Mord, inspiriert durch eine Betrachtung ihres Lehrers Rupert Cadell (James Stewart) über die Kunst des Mordens, ein Vorrecht des Übermenschen und seiner moralischen Überlegenheit. So strangulieren sie in der Anfangssequenz einen Klassenkameraden und verstecken die Leiche in einer Truhe, die in ihrem Appartment steht.
Um ihre Tat gebührend zu feiern und zusätzlich noch einen weiteren Kick im perversen Spiel zu erhalten, haben sie vorsorglich gleich anschliessend zu einer Party mit mehreren Gästen geladen, u.a. den hochgeschätzen Lehrer und sogar den Vater des Toten.
Das Buffet wird auf dieser Truhe serviert und die Konversation wird irgendwann auf das Thema "Privileg des Mordens" kommen und langsam schöpft James Stewart Verdacht...
Cocktail für eine Leiche wurde vom Mord an dem 14-jährigen Bobby Franks im Jahr 1924 inspiriert, der von den beiden 19-jährigen Studenten Leopold und Loeb begangen wurde, die die Gewalttat als Kunst betrachteten. Der Fall wurde auch schon von Richard Fleischer mit einem grossartigen Orson Welles verfilmt, schade, dass der grandiose "Der Zwang zum Bösen" bei dem Dean Stockwell und Bradford Dillman die beiden Studenten spielen, so unbekannt ist, dass er bis jetzt noch nicht auf DVD erschienen ist.
Wäre klasse beide Varianten miteinander zu vergleichen, ich finde sie sind völlig verschieden inszeniert und trotzdem gleichwertig spannend.
Die Hitchcock Variante fällt dadurch auf, weil die ganze Story in diesem Appartment spielt und man das Gefühl hat, dass der Film ohne grosse Schnitte einfach mit Kamera auf Augenhöhe abgefilmt wurde.


Fesselnd ohne Seil, allein durch filmische Meisterschaft      5 von 5 Punkten
Der Film beginnt mit der Aufnahme einer Straße. Die Kamera nähert sich einem Fenster. Ab dann ist der Zuschauer gefangen in diesem Raum, den die Kamera bis zum Schluss nicht mehr zu verlassen gedenkt.
Man wird Augenzeuge der Erdrosselung eines jungen Mannes. Zwei gleichaltrige Studenten halten ihn für ein niederes Geschöpf, also darf er entfernt werden, denken sie überheblich. Es wird sich ein Spaß daraus gemacht, die frische Leiche in eine Büchertruhe zu legen, darauf ein Büffet anzurichten und Gäste zu empfangen. Wird die als perfekter Mord vorgesehene Schandtat unentdeckt bleiben ?

Das Theaterstück "Rope's End" von Patrick Hamilton lieferte die Vorlage für Hitchcocks ersten Farbfilm, der darüberhinaus noch ein zweites Novum vorzuweisen hat: erstmals arbeitete der Meisterregisseur mit einem seiner Lieblingsschauspieler James Steward zusammen, obwohl er für die Rolle ursprünglich Cary Grant vorgesehen hatte.

"Cocktail für eine Leiche" fällt auf und beeindruckt durch ein ungewöhnliches, aber geniales Stilmittel: es sind (fast) keine Kameraschnitte zu erkennen; alles wirkt wie an einem Stück abgedreht. Alle paar Minuten war Sir Alfred dann aber doch so gnädig, seinen Darstellern eine Atempause zu gönnen. Immer dann schwänkt die Kamera auf eine dunkle Stelle (z.B. Jackett von hinten), und danach wurde ein neuer Take angesetzt.

Das Kammerspiel ist quasi in Echtzeit gedreht: die erzählte Zeit umfasst etwa 75 Minuten, was der Dauer des Films entspricht.
Das Werk verfügt auch über eine hohe Dosis Stil und Intellekt. Es wird die ethisch interessante Frage abgehandelt, was den Wert des Menschen ausmacht und ob ein Fremder das Recht hat, für andere den Wertmaßstab zu bestimmen. Deshalb ist "Rope" nicht nur aus filmtechnischer und kriminalistischer Sicht ein Lichtblick, sondern auch unter philosophischen Gesichtspunkten.

Die DVD zum Ausnahme-Film enthält unter anderem ein aufschlussreiches Making of.

Ein besonders interessanter Hitchcock      5 von 5 Punkten
-
Vorab ist zu sagen, daß Drehbuch, Schauspielerauswahl und -führung, Bildsprache sowie Timing und Schnitt bei Hitchcock fast immer präzise und subtil zum Ausdruck kommen und psychologisch ausgefeilt sind. Jeder Film hat, trotz einiger wiederkehrender Motive, seine interessante Eigenart und oft auf Regienachkommen anregende Elemente. Wenn man als Kenner auf diese Dinge achtet, fällt es einem nicht schwer, sich einen Hitchcockfilm, welcher es auch sei und er formatgerecht präsentiert wird, des öfteren anzusehen und zu genießen.

Dieser erste Farbfilm Hitchcocks von 1948 nach einem Theaterstück, zugegebenerweise etwas makaberen Inhaltes, macht da keine Ausnahme. Das Experiment eines Films "ohne Schnitt" macht das Ganze umso interessanter.

Bild und Ton sind ohne Fehl und Tadel, sodaß man es garantiert nicht bereut, diese DVD in seiner Sammlung zu wissen.

rope      4 von 5 Punkten
Die erste Szene: wir sehen ein schmerzverzerrtes Gesicht. Es ist David Kentley (Dick Hogan), der von seinen Kommilitonen Brandon (John Dall) und Philip (Farley Granger) erwürgt wird. Sie verscharren die Leiche in einer Truhe. Doch was ist das? Am selben Abend geben die beiden ein Essen. Dabei verstecken sie weder die Truhe, noch machen sie irgendwelche Bemühungen, das Essen abzusagen. Ganz im Gegenteil: Brandon lädt die Verlobte und den Vater, des ermordeten ein. Obendrauf möchte er das Essen nicht wie gewohnt auf dem Tisch servieren, sondern auf der Truhe mit Inhalt (der ermordete David).

Der Zuschauer erfährt bald, dass es für den Mord an David kein Motiv gab. Die beiden wollen den Mord gar nicht mal richtig vertuschen. Treibende Kraft ist Brandon, der sich wie auf eine Art Drogenrausch befindet. Er bleibt die Gelassenheit in Person ist humorvoll, entspannt, charmant und agiert größtenteils provozierend. Sein Komplize Philip entwickelt sich danach zum großen Angsthasen. Er bemerkt, dass Brandon auf eine Art Trip ist und befürchtet, dass er es übertreibt und der perfekte Mord auffliegt. Aber Philip ist hin und her gerissen: Auf einer weise will er nicht, dass die Geschichte auffliegt, andererseits hat er große Schuldgefühle wegen der Tat.

Unter den geladenen Gästen befindet sich ihr ehemaliger Lehrer Prof. Cadell (James Stewart). Cadell hat im Unterricht scherzhaft angedeutet, dass Mord an minderwertigen Personen absolut gerechtfertigt ist. Auf der Party führen Brandon und Cadell dieses Gespräch fort und es entwickelt sich ein äußerst makabres Thema. Cadell ahnt erst nichts und geht voll auf Brandon ein, bis er langsam Lunte riecht.

Die ganzen Gäste warten auf David und werden ungeduldig, doch David kommt nicht. Der Abend ist für die Gäste und für Philip eine Katastrophe. Endlich beschließen die Gäste zu gehen und die Party ist vorbei. Alles scheint überstanden zu sein. Ein paar Minuten später klingelt das Telefon: Es ist Cadell, der angeblich einen Gegenstand in der Wohnung vergessen hat und noch mal zu ihnen rauf kommt.

Kritik:
Mord als Kunstform??? Eine hervorragende Idee für ein Filmstoff. Denn sonst wird in der Regel ein Mord begangen, weil der Mörder irgendein Motiv hat. Doch der Mörder bzw die Mörder haben keins und vor allem sie vertuschen ihn halbherzig.

Die Handlung findet ausschließlich in der Wohnung statt, wo auch David ermordet wird. Da es keinen Ortswechsel gibt, gleicht der Film somit einem Theaterstück. Interessanter für Hitchcock war es eine Art Echtzeit Film zu drehen. Das heißt er hat fast durchgehend gefilmt und somit hatte es den Anschein als würde Hitchcock mit einer einzigen Einstellung drehen (leider war das damals nur technisch begrenzt möglich, da eine Filmrolle nur ca. 10 hatte. Hitchcock war somit gezwungen die Filmrolle zu wechseln.)

Für mich bleibt der Film in äußerst positiver Erinnerung. Vor allem die interessanten Gespräche zwischen Brandon und Professor Cadell. James Stewart spielt den Cadell sehr überzeugend und war ungewollt derjenige, der die Beiden zu diesem Mord inspiriert hatte. Auch John Dall als Brandon ist total klasse. Der Mord an David ist sein Projekt". Er verhält sich wie eine Art Regisseur, dem jede Minute ein weiterer Einfall kommt. Zum Beispiel schenkt Brandon Davids Vater einige Bücher und wickelt sie mit der selben Schlinge um, mit der er auch David ermordet hat. Farley Granger als Philip ist ebenfalls sehr gut. Je später der Abend um so betrunkener wird er. Während Brandon die Diskussion mit Cadell genießt, ist es für Philip ein Albtraum. Und als Professor Cadell merkt, dass mit Philip irgendwas nicht stimmt und ihm auf dem Zahn fühlt, wird er unhöflich und blockt ab.

Cocktail für eine Leiche ist ein wunderbarer Filmstoff, der ausgezeichnet in Szene gesetzt worden ist. Nur zwischenzeitlich wird der Geschichte mittendrin der Wind aus den Flügeln genommen.


Hitchcocks unterschätztes Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Zwei College-Studenten begehen einen sinnlosen Mord aus rein ideologischem Interesse und verstecken die Leiche in einer Truhe, auf der das kalte Buffet für eine Cocktailparty serviert wird. Die meisten Gäste jener Party sind Verwandte des Mordopfers und ahnen vorerst nichts...
"Cocktail für eine Leiche" ist ein geniales filmisches Experiment. Die Handlung spielt sich in Echtzeit ab, verlässt nie den Schauplatz (ein Apartment) und wurde in nur wenigen, sehr langen Einstellungen gedreht, so dass der Eindruck entsteht, es gäbe keinen einzigen Schnitt. Der Film wird unverständlicherweise oft als schwach bewertet, weil Hitchcocks formale Besessenheit eher belächelt wird. Mir persönlich ist der Film hundertmal sympathischer als einige seiner hochgeschätzten Meisterwerke.
Die Darsteller agieren auf höchstem Niveau, wenn man bedenkt, wie schwierig ihre Arbeit gewesen sein muss (aufgrund der sich ständig verschiebenden Dekoration, die der Kamera weichen muss). Allein James Stewart überzeugt nicht ganz als der zynische Philosophieprofessor, den er eigentlich spielen soll und spielt stattdessen (mal wieder) den liebenswert schrulligen Sympathieträger. Aber das ist Geschmackssache. Die Dialoge, von denen der Film in erster Linie lebt, sind messerscharf pointiert, voll prickelnder Ironie und versteckter Bösartigkeit, und die Darsteller haben sichtlich Freude daran.
Sehr sehenswert ist übrigens der Trailer zum Film, der hat einen brillanten Einfall. Und es macht großen Spaß, nach dem einen Schnitt Ausschau zu halten, den Hitchcock nicht zu verbergen gesucht hat, sondern bewusst einsetzt.
Fazit: ein spannendes Filmexperiment voll schwarzem Humor und interessanter Psychologie, für mich einer der besten Hitchcocks.

Zur DVD: Dies ist die Neuauflage (2006) der alten Universal-Erstauflage. Es gibt zu dieser keinerlei Veränderungen. Besitzer der alten Fassung können diese Version entspannt überspringen.


Die Nacht vor der Hochzeit - SZ-Cinemathek - Cary GrantDie Nacht vor der Hochzeit - SZ-Cinemathek
Cary Grant, Katharine Hepburn, James Stewart

DVD, 24. September 2005
     Verkaufsrang: 15408      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Die intelligente Schöne!      5 von 5 Punkten
" Die Nacht vor der Hochzeit" ist eine hinreißende Komödie ( Drehbuch: Donald Odgen Stewart) mit hochkarätiger Besetzung. Cary Grant, Katharine Hepburn und James Stewart spielen die Hauptrollen: Der Regisseur des 1940 entstanden Films ist George Cukor.

Tracy Lord ( Katharine Hepburn) und Dexter Haven ( Cary Grant) haben ihre Ehe im Streit beendet. Die Erwartungshaltungen der Upperclass-Tochter an ihren Gatten waren offenbar zu hoch. Dexter, ebenfalls Upperclass-Angehöriger , geht nach der Scheidung als Journalist nach Südamerika. Als er erfährt, dass Tracy abermals heiraten möchte, kehrt er zurück um die Eheschließung zu verhindern, denn er liebt seine Exfrau noch immer.
Gemeinsam mit zwei Zeitungskollegen, gespielt von James Stewart und Ruth Hussey, sorgt er am Tag und in der Nacht vor der Hochzeit für eine Menge Aufregung im Elternhaus Tracys......
Der zukünftige Gatte ist ein zu Reichtum gekommener Emporkömmling, der sich sehr ungeschickt auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegt. In Tracy sieht er ein Statussymbol aber auch eine Göttin, deren Unnahbarkeit er anbetet. Die fühlende Frau in ihr nimmt er nicht wahr.
Dexter möchte Tracy zurückgewinnen und sie beziehungsfähig machen, denn die hübsche, intelligente Tracy hat aufgrund ihrer Herkunft dahingehend gewisse Defizite.
Der Klatschreporter( James Steward), der zeitgleich Schriftsteller ist und die Poesie liebt, begreift die zarte Seele Tracys am besten.
In der Nacht vor der Hochzeit kommen die beiden sich emotional sehr nahe. Dies wird vom zukünftigen Ehemann völlig missverstanden
Bei allen Verwicklungen ist Tracy immer noch an Dexter gebunden, gesteht sich dies aber lange nicht ein. Er und sie sprechen die gleiche Sprache. Ihre Dialoge sind voller Witz und Esprit. In den Wortgefechten sprühen Funken.
Drei Männer bemühen sich in der Nacht vor ihrer Hochzeit um Tracy, die sich und ihre Wünsche allerdings nicht zu kennen scheint, bzw. sich diese nicht eingesteht.
Wer wohl wird sie am meisten überzeugen? Wird sie am Ende ihrem Herzen folgen?
Ein gelungener Film. Keineswegs kitschig!

Die Ton- und Bildqualität sind gut!

Empfehlenswert!



Katharine Hepburn spielt sich selbst      4 von 5 Punkten
Die Nacht vor der Hochzeit - "The Philadelphia Story (1940)" - ein Jahr vor dem Kriegseintritt der USA, und trotzdem ist der Film zeitlos modern, da er alles auf das Wesentliche reduziert. Leider jedoch kann man in einem Schwarzweißfilm Katharine Hepburns rote Haare nicht in ihrer natürlichen Farbe sehen. Der Film ist auf Katharine Hepburn (1907-2003) als Diva (im positiven Sinne) zugeschnitten, lässt aber auch ihren Mitspielern (u.a. Cary Grant und James Stewart) gute Szenen. Biographisch war es exakt dieser Film, der Katharine Hepburns Karriere nach einigen Misserfolgen in den 30-ern wieder ins Positive wendete, und sie erhielt ja auch insgesamt vier Oscars in ihrem Leben. Der Film lebt von schnellen Dialogen, vor allem hörenswert in Englisch. Eine Frau vor der Hochzeit, drei Männer, nur einer wird zu ihr passen. Man errät, der der es eigentlich sein sollte, ist es nicht. Selten wurde es deutlicher gemacht, wie es ist, wenn eine besondere Frau zu gut für einen gewöhnlichen Mann ist. Manche Frauen sind wirklich etwas ganz Besonderes, und diese Frauen, die von allen bewundert, von manchen gefürchtet werden, verlangen auch nach ganz besonderen, ihrer würdigen Männern. Es gibt kaum einen zweiten Film, der dies so rüberbringt. Die DVD hat leider nur die Minimalausstattung, deutscher und englischer Ton, deutsche Untertitel. Einen Stern mehr gibt es für die wesentlich besser ausgestattete, für Katharine Hepburn-Fans unverzichtbare Special Edition. Zu erwähnen ist noch, der Unterschied zwischen Katharine Hepburns sehr klar verständlicher Originalstimme und ihrer deutschen Synchronstimme ist für mich wie Tag und Nacht. Das Original ist sexy, die Synchronisation nicht.

Wer sie noch nicht kennt ist selber schuld !!!      5 von 5 Punkten
Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder die "Philadelphia Story" zu Deutsch "Die Nacht vor der Hochzeit" mit Katherine Hepburn, Cary Grant u. James Stewart angesehen u. ich muß sagen, der Film ist einfach klasse !!!

Eine der abgedrehtesten Komödien die ich je gesehen habe !!!

Alle Schauspieler zeigen sich von ihrer besten Seite, u. erst die witzigen Dialoge !!!
Beispiel: James Stewart ruft aus dem Salon im Eßzimmer an u. bestellt Sandwiches u. Bier, die erstaunte Hausherrin am anderen Ende ist überrascht über diese Bestellung u. fragt nach wer dort ist, u. James Stewart antwortet "Hier ist der Erzengel Gabriel, die Böcke sollen von den Schafen geschieden werden", darauf am anderen Ende die Hausherrin " Ich glaube der Koch hat schon wieder am Whisky genascht!!!" u. so in dem Stil liefern sich die Darsteller die tollsten Schlagabtausche, herrlich !!!

Cary Grant überzeugt als smarter Exehemann, der seine Rückkehr zur Exehefrau auf clevere Art einfädelt (mehr wird nicht verraten ).
Katherine Hepburn glänzt in ihrer Rolle als schwerreiche, leicht überspannte Erbin u. last but not least James Stewart brilliert als Reporter Widerwillen an seiner Seite die stets mit trockenem Humor konternde Fotografin, die auch privat ein Auge auf ihn geworfen hat.
Alle anderen Rollen sind ebenfalls top besetzt, die wunderbar freche kleine Schwester, der etwas verrückte Onkel, der steife u. etwas debile "Bräutigam" u. die beiden Eltern.

Eine Hollywood Komödie die völlig zu Recht einer der beliebtesten Klassiker geworden ist.
Mein Fazit: Nicht lange fackeln, sondern kaufen, einlegen u. sich bestens amüsieren !!!

Eine der besten Screwball-Komödien, die es gibt - zugreifen!      5 von 5 Punkten
Der Film wurde eine der erfolgreichsten "Screwball-Komödien" aller Zeiten. Die perfekten Dialoge voller Witz und Ironie, das wunderbare Zusammenspiel von Cary Grant, James Stewart, John Halliday, John Howard, Lionel Pape, Mary Nash und Katherine Hepburn, die gekonnte Regie von George Cukor und die wundervolle Umsetzung des Theaterstückes in Bild und Ton eines Hollywood-Steifens sind auch heute noch große Unterhaltung.

Fazit: einer meiner Lieblingsfilme. Einen sichereren Tipp kann ich nicht abgeben. Diese unterhaltsame Komödie lässt die Glanzzeit Hollywoods wieder auferstehen und legte den Grundstein für die erfolgreiche Karriere von Katherine Hepburn und James Stewart. Auch Cary Grant und John Howard sind eine Augenweide. Tempo und Witz der Geschichte können sich auch heute noch sehen lassen, greifen Sie zu!

Gute Screwball-Comedy in der preisgünstigen Version      5 von 5 Punkten
"Die Nacht vor der Hochzeit" ist eine für die damalige Zeit (1940) klassische Screwball-Comedy mit hervorragenden Hauptdarstellern. Die hier dargebotene Handlung richtet sich nach dem Bühnenstück "The Philadelphia Story" und wurde übrigens 16 Jahre später unter dem uns allen bekannten Titel "Die oberen Zehntausend" neu verfilmt.

Katharine Hepburn hatte mit dem Theaterstück schon am Broadway großen Erfolg, wen wundert es- das Stück wurde ihr auch auf den Leib geschrieben. Nebenbei hatte Kathryn sich auch die Rechte an dem Stück gekauft, was ihr zu einer hohen Gage verhalf und das Privileg einbrachte sich die beiden Filmpartner selbst auszuwählen. Jimmy Steward konnte für sein brillantes Spiel einen Oscar abräumen.

"Die Nacht vor der Hochzeit" lebt vom exzellenten Wortspiel und einem großartigem Spiel der unnachahmlichen Katharine Hepburn und einem brillanten James Steward. Ich persönlich ziehe die englische Tonspur vor, da bei der deutschen schon ein wenig des Wortwitzes verloren geht.

Qualitativ ist die DVD Sound- und Bildbezogen in Anbetracht des Alters gut.

Wer auf Extras großen Wert legt, es gibt eben diesem Single-Disc-Version noch ein Doppel-DVD-Set von Warner Home Video, welche aber doppelt so teuer ist.

Fazit: Sehr zu empfehlen.

 Weitere Kundenmeinungen



Star Trek 08 - Der erste Kontakt (Special Edition) - Alice KrigeStar Trek 08 - Der erste Kontakt (Special Edition)
Alice Krige, LeVar Burton, Gates McFadden, Marina Sirtis, Brent Spiner

DVD, 7. April 2005
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

STAR TREK IN PERFEKTION      5 von 5 Punkten
Der achte Kinofilm beeinflusste wie keiner anderer seiner Vorgänger oder Nachfolger maßgeblich das STAR TREK - Franchise. STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT war seinerzeit eine Konvergenz der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft des von Gene Roddenberry geschaffenen Universums.

Dieser Film war so prägend, dass es mehr als bedauerlich ist, dass STAR TREK nie wieder diese Perfektion in Sachen Kontinuität und Unterhaltungswert erreicht hat. Alle Generationen hatten hier ihren Moment. Angefangen bei Zefram Cochrane, dem Erfinder des Warp-Antriebs, der bereits in der Classic-Serie einen Auftritt hatte, über die nächste Generation, welche die Gesamthandlung des Films trägt, bis hin zu STAR TREK ENTERPRISE, die letzte aller Serien, welche auf den Ereignissen dieses Kinofilms beruht. STAR TREK VOYAGER und STAR TREK DEEP SPACE NINE waren jeweils mit Schiffen bzw. Charakteren vertreten und sollten maßgeblich von den neu eingeführten Technologien und dem Design profitieren.

Während in DEEP SPACE NINE die hier vorgestellten Uniformen eingeführt wurden und zahlreiche, neu entwickelte Raumschiffprototypen ins TV-Format wechselten, übernahm VOYAGER die Geschichte um die zeitreisenden Borg mitsamt ihrer Königin. Jene sollte bis zum Finale der Serie als Widersacher fungieren.

Doch STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT war noch mehr. Er sollte als zweiterfolgreichster STAR TREK-Film in die Geschichte eingehen und zählte zu den Top-Ten-Filmen des Jahres 1996. Interessanter Weise wird er noch heute sowohl von Fans wie auch von Nicht-Fans als Science Fiction-Action-Blockbuster gleichermaßen geschätzt. Obwohl die Handlung stark in der Serie STAR TREK: THE NEXT GENERATION verwurzelt ist und viele Querverweise nur für echte Fans erkennbar sind, konnten die Produzenten auch STAR TREK-Unkundige begeistern und bestens unterhalten. Es ist schon verwunderlich, dass alle Filme, die vorrangig für ein neues Publikum entwickelt worden sind, an den Kinokassen versagten (zuletzt: STAR TREK NEMESIS unter der Regie von Stuart Baird).

Im Gegensatz dazu etablierte sich ausgerechnet STAR TREK IV - ZURÜCK IN DIE GEGENWART, als dritter Teil einer mit STAR TREK II - DER ZORN DES KHAN begonnenen Trilogie, als der erfolgreichste aller Filme. Mit DER ERSTE KONTAKT wiederholte sich der Erfolg - und das, obwohl auch dieser Film eine Fortsetzung war!

Vielleicht lag es an der actionbetonten Story mit ihren Horror-Elementen, die durchaus anspruchsvoll war und jedem der Charaktere mindestens einen besonderen Moment spendierte. Diese Mischung bot im Prinzip auch STAR TREK NEMESIS - erfolglos! Vielleicht lag es aber zusätzlich an den vielen Neuerungen, die DER ERSTE KONTAKT mit sich brachte: die neue Enterprise-E, die Borg-Königin, das Borgdesign, Picards Assimilatons-Rückblende und seine daraus resultierende Rachsucht, die Uniformen, die neuen Schiffe, die Handlung nach dem Dritten Weltkrieg, Datas Weiterentwicklung, die Einführung neuer Figuren wie Lilly und Hawk, der dezente und stets passende Humor, die ausgefeilten Dialoge, die Phoenix...

Was auch immer das Geheimnis dieses Films ist: Fakt ist, dass man STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT immer und immer wieder anschauen kann und stets bestens unterhalten wird. Man kann immer wieder neue Details entdecken und mit den Figuren ein spannendes Abenteuer erleben. Regisseur und Hauptdarsteller Jonathan Frakes hat wirklich ganze Arbeit geleistet!

Zeitreise Nr. 564756      3 von 5 Punkten
Story: Die Borg greifen die Erde an. Doch in Wirklichkeit wollen sie in die Vergangenheit reisen und die Geschichte der Raumfahrt und damit der Menschheit aendern. Die Enterprise und seine Crew wollen dies natuerlich verhindern, so muessen sie Dr. Cochrane helfen sein Schiff zu starten und Picard muss die Borg auf der Enterprise bekaempfen.

Bild/Ton: Beides ist hervorragend.

Extras: Making Of's jede Menge

Fazit: Das ist mal richtig Star Trek, Raumschiffe bekaempfen sich, Action pur und eine Story so duenn das selbst ein Steven Seagal Film mehr davon zu bieten hat. Trotzdem coole Effekte. Aber das wars dann auch schon, die Enterprise veraendert die Geschichte, und die grosse Frage warum entdecken die Ausserirdischen am Ende nicht die Enterprise und nehmen mit ihr Kontakt auf anstatt mit den Trunkenbolden des damaligen Jahrhunderts. Zum Glueck kommen sie aber so in den Genuss von uralter Rock n' Roll Musik, die ist naemlich immer noch in den Juckboxen gespeichert, obwohl ich dort nur noch Hipdehope finden kann.



Um die Zukunft zu retten, müssen Sie in die Vergangenheit reisen      5 von 5 Punkten
Wie schon in früheren Star Trek Filmen führte auch bei "Der erste Kontakt" mit Jonathan Frakes wieder ein Darsteller Regie. Und machte dabei eine gute Figur. Wie schon Leonard Nimoy schuf Jonathan Frakes eine solide Darstellung. Ein gutes Drehbuch mit einer spannenden und Action Reichen Story halfen sicherlich dabei.

Nachdem das Raumschiff Enterprise-D im letzten Film zerstört wurde, befindet sich die Crew unter Captain Jean-Luc Picard nun auf dem neuen Raumschiff Enterprise-E. Diese befindet sich erst seit einem Jahr im All, als die Albträume Captain Picards wahr werden: Die Borg, eine Spezies erobernder Cyborgs, haben mit einer erneuten Invasion der Vereinten Föderation der Planeten begonnen. Sechs Jahre zuvor war Picard von den Borg assimiliert und ihr kollektives Bewusstsein integriert worden. Das Oberkommando der Sternenflotte befürchtet, dass er für den nun bevorstehenden Kampf daher ungeeignet sein könnte und gibt der Enterprise den Befehl, die neutrale Zone zu den Romulanern zu überwachen, ein militärisch sinnloser Auftrag. Nach entmutigenden Berichten der Flotte, die sich inzwischen den Borg ohne die Enterprise gestellt hat, widersetzt sich Picard dem Befehl und befiehlt den Flug zum Schlachtfeld im Orbit der Erde. Mit Picards überlegenen Kenntnissen über die Borg gelingt es der verbleibenden Flotte, das feindliche Schiff zu vernichten.
Kurz vor der Zerstörung entkommt jedoch ein kleineres Borgschiff aus dem Mutterschiff und kann durch einen erzeugten Zeitwirbel entkommen. Nach dem Verschwinden dieses Borgschiffs ist die Erde eine Borgwelt: Sie ist offenbar in der Vergangenheit von den Borg assimiliert worden. Da die Enterprise während der Zeitreise des Borgschiffes ebenfalls in den Zeitwirbel geraten ist, scheint sie der Manipulation der Vergangenheit durch die Borg entgangen zu sein. Die Enterprise folgt dem Borgschiff daraufhin in die Vergangenheit, um den angerichteten Schaden zu reparieren. Danach bricht der Zeitwirbel zusammen.
Als die Enterprise die Vergangenheit erreicht, ist das Borgschiff dabei, einen Ort auf der Erde in Montana zu beschießen. Der Enterprise gelingt es, das Borgschiff zu zerstören. Anschließend stellt die Mannschaft fest, dass man sich im 21. Jahrhundert, kurz nach dem Dritten Weltkrieg befindet. Das genaue Datum kann kurz darauf bestimmt werden, es ist der 4. April 2063: ein Tag vor dem ersten Kontakt der Menschheit mit Außerirdischen.
Es stellt sich heraus, dass die Borg eine Raketenbasis, von der am nächsten Tag das erste Raumschiff mit Warpantrieb starten soll, bombardierten. Durch dessen Flug wurde eine zufällig das Sonnensystem passierende Gruppe von Vulkanier auf die Menschheit aufmerksam und stellte schließlich den Kontakt her, womit auch der Grundstein für die spätere Gründung der Föderation gelegt wurde. Dieses Ereignis wollten die Borg offenbar verhindern.
Picard, Data, Troi und Crusher beamen sich zu dieser Raketenbasis, um den Schaden zu analysieren. Dort finden sie das beschädigte Warpschiff "Phönix" und später auch den Erfinder des Warpantriebes Zefram Cochrane. Cochrane, ein offensichtlicher Alkoholiker, zweifelt nach dem Angriff noch mehr an seiner Erfindung und betrinkt sich, woraufhin Troi versucht, ihn psychologisch zu betreuen. Seine schwerverletzte Assistentin Lily Sloane, wird zur medizinischen Behandlung auf die Enterprise gebeamt. Eine Gruppe Techniker beginnt mit der Reparatur des Schiffes, damit der erste Kontakt stattfinden kann.
Auf der Enterprise treten rätselhafte Fehler bei den Umweltkontrollsystemen auf Deck 16 auf, die sich langsam auf das ganze Schiff ausdehnen. So steigt die Temperatur in weniger als einer Stunde um 10 °C, als Ursache wird ein technischer Defekt vermutet. Doch als Picard auf der Erde von diesen Schwierigkeiten erfährt, reagiert er besorgt. Kurz zuvor meinte er, in seinem Geist die Borg zu hören. Er kehrt mit Data zurück auf die Enterprise, wo er kurz darauf auf der Brücke das Problem erkennt: Die Temperatur beträgt 39,1 °C - genau wie in einem Borgschiff. Die Borg gelangten offensichtlich kurz vor der Zerstörung ihres Schiffes auf die Enterprise und begannen unbemerkt mit der Assimilation. Kurz darauf geht der Kontakt zu Teilbereichen des Schiffs verloren, was diese Vermutung bestätigt: Die Borg arbeiten an der Übernahme der Enterprise. Kurz darauf versuchen sie, die Kontrolle über den Computerkern des Schiffs zu übernehmen, was Data mit einer Verschlüsselung des Computers im letzten Moment verhindern kann.
Es beginnt ein Kampf um die Kontrolle des Schiffs. Die Schiffsbesatzung will versuchen, ein Loch in die Plasmatanks am Warpkern zu schießen. Da das Plasmakühlmittel bei Berührung organische Stoffe in Flüssigkeit umwandelt, würden die Borg dort getötet werden. Doch nach ersten Kämpfen zwischen der Crew und den Borg, wird klar, dass die Crew chancenlos ist. Sie nehmen die Flucht auf, nur Data wird entführt. Die Borg beginnen sofort mit der Assimilation, welche jedoch scheitert. Kurz darauf erscheint ihm die bis dahin unbekannte Königin der Borg. Die Borgkönigin versucht, die Kontrolle über den Computer zu bekommen, wofür sie von Data die Codes benötigt. Sie erfährt vom größten Traum des Androiden, ein Mensch zu werden und beginnt, ihn zu ködern: Die Borg beginnen damit, organisches Material mit Datas Körper zu verbinden
Auch die Krankenstation wird von den Borg überfallen, so dass Personal und Patienten die Flucht ergreifen. Dabei wird die dort behandelte Lily von der Gruppe getrennt und irrt hilflos im Schiff umher, trifft jedoch wenig später auf Picard. Picard gelingt es, das Vertrauen der verstörten Lily zu gewinnen (Lily: Borg? Klingt irgendwie schwedisch...) und beide ziehen gemeinsam weiter. Sie suchen zunächst Zuflucht auf dem Holodeck, wo sie sich in einer Dixon-Hill-Simulation in einem Nachtclub verstecken. Picard deaktiviert die Sicherheitskontrollen und erschießt mit einem Maschinengewehr einen Borg, der sich kurz darauf als assimiliertes Crew-Mitglied erweist. Ohne Gefühlsregung nimmt Picard den toten und mit technischen Bauteilen versehenen Körper aus und findet schließlich den Neuroprozessor. Durch diesen ist es Picard möglich, alle Befehle, die dieser Borg vom Kollektiv bekam, zu lesen.
Auf der Brücke teilt Picard den anderen Führungsoffizieren den Plan der Borg mit, die Borg dieser Zeit am anderen Ende der Galaxis im Delta-Quadranten zu kontaktieren, damit diese Verstärkung schicken: Die Erde dieser Zeit wäre ein leichtes Ziel. Um ein Signal in den Delta-Quadranten zu schicken, muss der Deflektorschirm auf der Außenhülle des Schiffs verändert werden, was Picard, Worf und Hawk verhindern können.
Auf der Erde konnte die Phönix inzwischen repariert werden. Troi, Riker und LaForge gelang es nach mehreren Versuchen auch, den an sich selbst zweifelnden Cochrane zu überzeugen: Sie zeigten ihm, zu welcher Zukunft sein Flug der Menschheit verhelfen wird. Cochrane beschließt, den Flug zu unternehmen, Riker und LaForge schließen sich ihm an.
Unterdessen dringen die Borg im Schiff immer weiter vor. Daher wird auf der Brücke die Möglichkeit der Selbstzerstörung der Enterprise diskutiert. Picard lehnt diesen Vorschlag zornig ab, überwirft sich mit Worf und zieht sich in seinen Raum zurück. Lily folgt ihm und stellt ihn zur Rede. Es wird deutlich, dass Picard durch seine frühere eigene Assimilation wild entschlossen ist, den Borg Widerstand zu leisten und keinesfalls aufzugeben. Lily vergleicht ihn mit dem rachsüchtigen Captain Ahab aus Moby Dick. Picard erkennt nun, dass er kurz davor ist, einen ähnlichen Fehler wie der letztlich gescheiterte Ahab zu geben. Er besinnt sich und gibt schließlich den Befehl zur Selbstzerstörung der Enterprise.
Während der Rest der Besatzung sich durch Rettungskapseln auf die Erde in Sicherheit bringt, bleibt Picard auf dem Schiff, um Data, der weiterhin von den Borg festgehalten wird, zu retten. Er gelangt zur Borgkönigin und bietet sich im Austausch für die Freilassung Datas an. Doch Data weigert sich zu gehen und gibt vor, zu den Borg übergelaufen zu sein. Er deaktiviert die Selbstzerstörung und übergibt den Borg die Computerkontrolle.
Die Phönix ist mittlerweile gestartet und bereitet sich im Weltraum auf den ersten Warpflug vor. Die Borgkönigin befiehlt Data, auf das völlig wehrlose Schiff zu feuern.
Doch die durch Data abgefeuerten Quantentorpedos der Enterprise verfehlen ihr Ziel. Er zerstört einen Plasmatank und Plasmakühlmittel strömt aus. Picard versucht, sich in Sicherheit zu bringen, indem er an herabhängenden Schläuchen hochklettert, doch die Borgkönigin hält sich an ihm fest und versucht ihn herunterzuziehen, was Data verhindert, wobei er die von den Borg eingebauten organischen Hautteile wieder verliert. Das Plasma zerstört den organischen Teil der Königin und alle Borg auf dem Schiff sterben.
Bei der Durchführung des ersten Warpfluges der Menschheit entdeckt ein vulkanisches Schiff die Warpsignatur der Phönix und nimmt Kurs auf die Erde. Zefram Cochrane kann kurz darauf den ersten Kontakt der Menschheit mit Außerirdischen herstellen. Wenig später kehrt die Enterprise in ihre Zeit zurück.

Die Rolle des Zefram Cochrane sollte ursprünglich von Tom Hanks verkörpert werden. Hanks musste aber wegen seines Regiedebüts That Thing You Do absagen. Die beiden "Voyager" Darsteller Robert Picardo und Ethan Phillips haben kurze Gastauftritte in dem Film. Auch Dwight Schultz schlüpft für eine kurze Szene nochmals in die Rolle von "Barclay".
Die Ideen des Films ist sicherlich nicht ganz ohne Risiko gewesen, da Zeitreisen bis dato nicht fürs Kino als geeignet erschienen. Der Erfolg des Films zeigte aber ein anderes Bild. Die Story ist flüssig, nachvollziehbar und macht so einfach Spass. Auch ist nicht wirklich vorhersehbar. So ist für Spannung bis zum Schluss gesorgt. Die Crew um Patrick Steward ist anzumerken das sie in ihre Rollen aufgehen und Spass an den selbigen haben. Manche Rollen oder deren Entwicklungen können einige Zuschauer sicherlich auch manchmal noch überraschen. Im Gegensatz zu anderen Filmen der Star Trek Reihe sticht bei diesem kein Charakter, mit Ausnahme von Zefram Cochrane villeicht, heraus. Alle Darsteller haben gleich viele Szenen un